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„Freitags-Stalking“ in Konkret

29. März 2011

In meiner letzten Konkret war ein Werbeflyer der, mit Verlaub,  nationalbolschewistischen Wochenzeitschrift „derFreitag“, in welchem  Jakob Augstein auch mich bat, ich solle doch seine Wochenzeitung kostenlos testen. Ich solle also eine Zeitung testen, deren Autoren gegen Israel hetzen, deren Publizisten das islamistische, iranische Regime verharmlosen und in deren Forum die Redaktion BloggerInnen, welche sozialdarwinistische, völkische, antisemitische Menschenzuchttheorien, mit Aussagen, wie  Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung, emanzipatorisch empfinden, gnadenlos schützte, wodurch sie ihr eigenes reaktionäres politisches Bekenntnis ablegte, eine Zeitschrift die es durch ihre Community-Moderation zuließ, dass ich von antisemitischen „Islamistenverstehern“, antizionistischen bibeltreuen Christen und völkischen Sozialdarwinisten, folgenlos gegen die „Freitags-AGB“ aufs Übelste justiziabel beleidigt wurde. Die unübersehbare Parteinahme der „Freitags-Redaktion“ für seine antisemitischen, völkischen und sozialdarwinistischen  „Qualitätsblogger“ war und ist meiner Meinung  ein „Angriff auf die Zivilisation“.

Auch wenn mich Jakob Augstein auf Knien darum bitten würde sein Blatt zu abonnieren, würde ich hohnlachend ablehnen. Keinesfalls werde ich mir auch nur ein „Freitags-Exemplar“ an einem Kiosk oder Flohmarkt kaufen. Eher würde ich mich zu einem lebenslangen Abonnement des CSU Parteiorgans, Bayernkurier verpflichten.

Bereits letzte Woche schrieb ich einen Leserbrief an die Konkret-Redaktion:

Liebe Konkret-Redaktion,

zuerst möchte ich mich herzlich bedanken für die vielen ausgesprochen guten und informativen Konkret-Artikel, besonders gerne lese ich neben der Gremliza-Kolumne, die Beiträge von Stefan Frank, Alex Feuerherdt, Tilman Tarach und Svenna Triebler. Seit knapp 30 Jahren bin ich zufriedener  Konkret-Abonnent und doch habe ich etwas an der letzen Konkret auszusetzen. Es geht um den Flyer mit der Werbung für die antizionistische, nationalbolschewistische Wochenzeitung „derFreitag“.

In diesem „Freitag“ schreiben neben den antizionistischen Israelgegnern Zuckermann, Averny, Paech, Herden usw.,  eine überwiegend antisemitische Community in dem moderierten Freitagsforum gegen den Staat Israel an. In diesem moderierten Forum freuen sich „Freitags-Blogger“ beispielshalber über von der Hamas in die Luft gesprengte israelische Busse, meinen dabei  es träfe keine Unschuldigen, schreiben Israelgegner, „Israel ist ein Staat, der systematisch Tausende von Menschen umbringt,  obdachlos macht, Familien auseinander reißt und bei Menschen, die nicht  sterben Traumata herbeiführt“ oder „Es kann nicht sein, dass Juden zu einer ewig privilegierten Opfergruppe stilisiert werden und daher Israel einen ewigen Sonderfall im Weltgeschehen darstellt!“, von „Freitagsbloggern“ werden Boykottmaßnahmen gegen den Staat Israel unterstützt, wird Israel mit dem Apartheitsstaat Südafrika verglichen,  usw. usw.

Übrigens gab der hervorragende Artikel von Alex Feuerherdt über Moshe Zuckermanns Machwerk „Antisemit!“, wieder einmal den Anlass für „Freitagspublizisten“ sich negativ über Konkret im „Freitag“ zu äußern.

Ich habe bereits vor gut einem halben Jahr auf die nationalbolschewistischen, antisemitischen Vorgänge im „Freitag“ aufmerksam gemacht. Näheres dazu in meinem Blog (fidelchescosmos.wordpress.com). Beispielsweise Hermann L. Gremliza, Stefan Frank oder Tilman Tarach teilten damals meine Einschätzung bezüglich des „Freitag“.

Umso mehr verwundert es mich nun, dass die Konkret-Redaktion für dieses unsägliche Blatt einen Werbeflyer (mit der Anrede von Jakob Augstein, „Liebe Leserinnen und Leser der konkret“) zulässt. Mir ist klar, dass sich auch Konkret mit Werbung finanzieren und dabei auch so manchen faulen Kompromiss eingehen muss, andererseits überschreitet dieser Kompromiss aus meiner Sicht das Erträgliche.

Mit besten Grüßen fidelche

Heute schrieb ich folgendes Mail an Jakob Augstein:

Lieber Herr Augstein,
haben Sie Dank für Ihren Werbeflyer in Konkret mit ihrer  Anfrage den „Freitag“ zu testen, welcher mich letzte Woche erreicht hat, und sagen Sie mir, bitte, dass Sie nicht im Ernst gemeint haben, ich könnte mir ein Exemplar des „Freitag“ ansehen, geschweige denn mir drei Wochen lang den „Freitag“ ins Haus kommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen fidelche

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86 Kommentare leave one →
  1. 29. März 2011 16:31

    So ein Zufall, ich empfand den Freitagsflyer ähnlich negativ und auch ich habe an die „Konkret-Redaktion“ geschrieben:

    Liebe Konkret-Redaktion,
    seit vielen, vielen Jahren bin ich überzeugter Konkret Leser und hatte nie zu klagen. Das ändert sich nun leider mit Konkret 4/2011, da in dieser Ausgabe ein Werbe-Flyer, der antizionistischen, antiisraelischen Wochenzeitung „derFreitag“ beigelegt war. Wenn mich nun in meiner Konkret der „Freitags-Verleger“ Augstein mit den Worten, „Liebe Leserinnen und Leser der konkret“ ansprechen darf und mich dabei auffordert sein Blatt für drei Wochen zu testen, bin ich zutiefst verärgert und bitte die Konkret-Redaktion, wohl wissend, dass sie sich mit Werbeaktionen auch finanzieren muss, doch in Zukunft von solcherlei unangenehmen Werbeaktionen Abstand zu nehmen.

    mit schönem Gruß
    ihr Manfred Breitenberger

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    • 29. März 2011 22:23

      Hallo Manfred, natürlich stimme ich Deiner Befremdung und auch der Empörung im Beitrag Fidelches zu. Man ärgert sich über Werbung, die man in seiner wesentlichen linken Zeitschrift nicht sehen will. Ich auch, über Werbung für den Freitag sowieso, weil eine Nähe von Politik und Ästhetik nicht mehr gegeben ist.
      Aber Werbepolitk, die Kompromisse, die Fidelche ja auch anspricht, gibt es seit je. Die Wisssenschaftliche Buchgesellschaft hat zu Zeiten in der Konkret geworben, als die noch Rainer Zitelmann verlegte oder Quellenbände zur Geschichte, die von Naziprofessoren zusammengestellt waren. Heute ärgert mich über den unscheinbaren Freitagsflyer hinaus manche Werbung eines Verlags, den ich auch zur Genüge kenne.
      Was die Freitagswerbung wirklich fragwürdig sein läßt, ist ihr Ziel: die Konkretleser. – Was glaubt diese Zeitung – die ich lange verfolgt habe – bei Konkretlesern ansprechen zu können? Deren Hoffnung auf gutgemeinten deutschen Journalismus?
      Es ist doch zum Weglachen. – Und ich hoffe mal, mit einem Lachen wurd´s in Hamburg eingetütet. Aufs Konto und ins Heft.

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    • 29. März 2011 23:23

      Sehr richtig Rainer, was du schreibst. Vor langer Zeit hat es einen ähnlichen dubiosen „Werbefall“ in Konkret gegeben, mir fällt aber momentan nicht ein um was es damals ging.
      Und sehr schön ist, dass Manfred Breitenberger auch an Konkret geschrieben hat.

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  2. realprinz permalink
    29. März 2011 19:05

    – Definier doch mal „Israelgegner“! Und vielleicht analog dazu: Deutschland-/ Italien- usw. -Gegner.
    – Was ist schlimm daran, „antizionistisch“ zu sein? Es gab/gibt verschiedene formen von zionismus. Was meinst du damit?
    – Der satz: „Israel ist ein Staat, der systematisch Tausende von Menschen umbringt, obdachlos macht, Familien auseinander reißt und bei Menschen, die nicht sterben Traumata herbeiführt“ ist bzgl. „systematisch“ und „Tausende“ angreifbar – aber angesichts der eigenen (israelischen) ansprüche an demokratie und rechtstaatlichkeit durchaus eine wichtige kritik an einer regierung, die nicht gerade sehr deeskalierend ist.
    – Der satz: „Es kann nicht sein, dass Juden zu einer ewig privilegierten Opfergruppe stilisiert werden und daher Israel einen ewigen Sonderfall im Weltgeschehen darstellt!“ ist nicht ok, aber auch keine todsünde. Zumindest deutsche regierungen haben sehr wohl ein vorgeprägtes verhältnis zu israel. Und das ist doch das normalste in jeglichem, also auch staaten übergreifenden parlamentarismus: dass lobby-gruppen alles ausnutzen, was aussicht auf erfolg hat – also auch von jüdischer seite ein antisemitismus-argument als rechtfertigung für irgendwelche taten genommen wird, wo es nix zu suchen hat.

    Ich find die kritik am freitag-forum wichtig. Aber mit floskeln kommst du nicht weit. Und nicht jede der von dir zitierten aussagen reicht für die pauschale verdammung einer ganzen zeitung.

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    • 29. März 2011 22:36

      Realprinz,
      ich rede nicht von Todsünden sondern von Antizionismus und Antisemitismus. Was linker Antisemitismus ist habe ich lang und breit in meinen Blogs zu erklären versucht. Wer wie die Masse der „FreitagsbloggerInnen“ Israels Kriege kritisiert und nicht erkennen will, dass diese Kriege Verteidigungskriege waren und sind und dabei ignoriert, dass die Hamas „die Fahne Allahs über ganz Palästina“ sehen will, wer zudem zweierlei Maß anlegt, ist ein Israelgegner. Die schwammige Aussage von „irgendwelche Taten“ Israels, von der „jüdischen Lobby“, usw. geht genau in die Richtung die ich kritisiere, wie ich Walsers, Noltes und Zuckermanns Begriff von der „Antisemitismuskeule“ kritisiere. Es stimmt, es gibt verschiedene Arten von Antizionismus. Die extremen israelischen Religiösen sind beispielsweise auch antizionistisch, ich meine die antizionistische Linke.

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    • 29. März 2011 22:57

      Die Fragen sind – wie immer sonst dumm – berechtigt:
      „Definier doch mal“ – Ein vorgefertigtes „Was meinst du damit?“ – und die schlußendlichen „Floskeln“ einer unterstellten „pauschalen Verdammung“
      verweisen allerdings in eine Kritik, die Gegenrede kaum annehmen will. Ich hoffe dagegen, Diskussion ist der Ansatz, und mein Kommentar deshalb zur wirklichen Gegenrede ein Anlaß.

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      • 30. März 2011 00:03

        Ich sage auch mal: wer wirklich ernsthaft wissen will, was hier – das natürlich auch wiederholt gesagt und gemeint ist – kann auch die Basistexte, auf die oft verlinkt wird, lesen, oder nachfragen, wenn danach ein Verständnisprob. auftritt.

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  3. 29. März 2011 19:28

    Inhaltlich ist mir das völlig schnuppe. Aber diese Anzeige ist sowas von grottenschlecht. Als Werber wird mir da direkt übel.

    »Deutschland braucht … bla bla bla.«

    Himmel hilf.

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    • reflexione galore permalink
      29. März 2011 20:47

      Sieht aus wie ’ne Anzeige einer Versicherung. Das Blau soll wohl Seriösität darstellen, ist doch aber nicht die Freitagfarbe. Ist die dieser Teil der CI nicht rot? Naja, egal; rhetorisch gemeint. Dieses „Herzlich“ am Ende ist auch irgendwie komisch. Soll wohl Vertrauen und Nähe ausdrücken…. Für meinen Geschmack sind solche Floskeln von Fremden generell aufdringlich und grenzüberschreitend. Ich glaube nicht, dass das ein Profi abgesetzt hat. Angeblich hat der Freitag doch Grafiker oder Mediengestalter (?). Das Layout der Zeitung finde ich sonst ganz gut. Da bleiben Spekulationen: Zu wenig Kohle für einen Fachmann, der so einen, vielleicht eiligen, Flyer, absetzt? Sieht aus wie von einem Laien, der das Teil für ’nen Appel und ’nen Ei fast wie mit Word zusammengeklatscht hat….

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      • 29. März 2011 21:57

        Die Anzeige erinnert mich an die alte Welt der Buchgemeinschaften, die für DAS GANZE mit EINER stellvertretenden FÜHRUNGSPERSON persönlich werden, mit einem gutgemeinten Satz, um auch dem letzten Leser des Prekariats den Schwatzbuden-Rotkelchen-Goldigen Wimpel aufzustecken. – Vor solcher ja bedeutenden Aesthetik und Ideologieakrobatik bin ich immer geflohen.

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        • reflexione galore permalink
          29. März 2011 22:15

          Ich fliehe vor Rotkehlchen und Wimpeln und fliege auf Gimpel. Die ha ‚m nämlich schnell oder ganz von allein eine dicken roten Hals, durch hohen Herzdruck ausgelöst.

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        • 29. März 2011 22:22

          Ach ja, das letzte Wort fehlte noch 😉
          Tschilp!

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    • 29. März 2011 20:48

      Ganz genau: Deutschland braucht.

      Damit ist bereits alles Wesentliche gesagt.

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  4. wolfgang walkiewicz permalink
    29. März 2011 20:02

    Ach, thinkzankboy, is‘ ja gut! Adorno hat recht, die Welt ist schlecht – und der Freitag besonders. Manches ist gut – und konkret besonders. Ist zwar nicht dialektisch, aber hilft.

    Aber darum muss man doch dem Guten nicht in den Hintern kriechen. Da Sie meine Kritik an Feuerherdt ansprechen, der sich übrigens nicht mit Zuckermanns „Antisemit“ auseinandersetzt, wie Sie schreiben,, sondern nicht gerade fair mit einem Radiointerview, dessen relevante Passagen er verschweigt, und da Sie diesen mit den Mitteln der Diffamation arbeitenden Artikel (was Sie in vielen anderen Fällen genauso wie ich erkennen und formulieren würden)auch noch „hervorragend“ nennen – nennen müssen -, mache ich mir echt Sorgen um Sie (die Sie natürlich als unbegründet zurückweisen werden).

    Ich kann nun wirklich nicht verstehen, wie man im Jahre 2011 – also nicht im Jahre 1937, und auch nicht in – sagen wir – Swerdlowsk – einen solchen denunziatorisch daherkommenden Text schreiben kann (Lieber Genosse …, „ich habe bereits vor einem Jahr auf die nationalbolschewistischen, antisemitischen Vorgänge beim Freitag aufmerksam gemacht“ usw. usw.).

    Mit der Bitte, genau zu lesen, was ich schreibe, und die Dialektik nicht mit dem sehr deutschen „antideutschem Konkretismus“ zu verwechseln, verbleibe ich bescheiden angesichts der Weisheit der Genossen Gremliza und Feuerherdt

    Ihr wwalkie.

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    • 29. März 2011 22:44

      Sehr angenehme Wortmeldung mir: „Mit der Bitte, genau zu lesen“ – ein wesentliche Aufforderung in Zeiten der Mediokratie, und ich weiß, daß der Blogger wwalkie ihr schreibend folgt. – In Zeiten von Politik und starkem Gegensatz (letztlich ist es ja immer noch bloß einer – einer ums Ganze), in Zeiten von MiniMinderheit und GrößenGroß der falschen Verhältnisse ist bestimmt mal ein Wort zu stark – viele sind aber auch zu schwach, weil sie bloß redlicher Aufklärung folgen. – Kurz: Die Worte werden nicht gewinnen, der Mensch haucht mehr aus, und mehr ein, als Worte. Ein ganzes Leben. Mit den gegebenen Widersprüchen. – Und wenn ich rechne: In einer Freitagscommunity sind die, die Widersprüche und antiaufklärerischen Sprüche, NICHT auszuhalten.

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    • 29. März 2011 23:02

      wwalkie,
      da stimme ich zu, die Welt ist schlecht und der „Freitag“ ganz besonders. Die NPD oder die „Nationale Alternative“ lehne ich auch vollständig ab, auch wenn es nicht dialektisch ist.

      In dem Radiointerview ging es schon auch irgendwie um das letzte Buch von Zuckermann. Alles was Sie an Feuerherdt kritisieren kann ich nicht nachvollziehen. Dass sich Zuckermann, Ilan Pappé und Finkelstein und Co. gerne in NPD Postillen interviewen lassen oder publizieren ist offenbar an ihnen vorübergegangen oder kein „Negativ-Argument“ für Sie. Wie ich ohnehin nicht verstehen kann, dass Sie als Konkret-Leser die Israel-Diskussionen der letzten 20 Jahre offenbar überlesen haben.

      Ich kann nun wirklich nicht verstehen, wie man im Jahre 2011, also nicht im Jahre 1923, während der Ruhrbesetzung, sich für eine nationalbolschewistische Zeitung einsetzen kann. Ich lege ihnen dringend mein Blog, „Niekisch, Radek, Strasser und der Nationalbolschewismus“ ans Herz und bitte Sie anschließend zu vergleichen inwiefern dieser Text den „Freitag“ und sein Forum betrifft.

      Der antideutsche Vorwurf wird gerne auch von der Masse der „Freitagscommunity“ nicht nur an Gremliza und Feuerherdt gerichtet, mit diesem Totschlagargument wird meist versucht vom eigenen Antisemitismus abzulenken. Auch wenn Zuckermann mit Adorno und Horkheimer sein neuestes Buch einleitet, so hat sein Buch wenig mit kritischer Theorie zu tun. Adorno und Horkheimer würden sich im Grab umdrehen wenn sie lesen könnten wie Zuckermann ihre Namen missbraucht. Ich werde übrigens demnächst ein Blog über Zuckermanns Buch schreiben.

      Ihr fidelche

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      • 30. März 2011 00:06

        Ich kann in Gänze und auch im medialen Kontext des Beitrags, der als Mission Impossible ein eindeutiger ist, die Hingaben von Fidelche sehr verstehen. – Denn hier ist die Kritik sympathetisch geschrieben, dort wäre sie von vornherein bloß aufklärerische, also militärische Abwehr; als blanke Funktion. (Aufklärung kann nur gleichgerichtet wirken.)

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  5. sweetheart permalink
    29. März 2011 20:07

    Warum verbreitet jemand ein Foto von sich, auf dem man fast reflexartig den Stift zücken möchte, um das Hitlerbärtchen anzumalen?
    Und warum – ich wies schon mal wie der ein oder andere Kommentator bei A&B darauf hin – legt jemand, der doch eigentlich ganz gut und nicht unsympathisch aussieht, seinem Friseur nicht das Handwerk!?
    Ich versteh’s nicht!
    In einem A&B-Thread hat JA sein „journalistisches Credo“ hinterlegt:
    http://www.freitag.de/community/blogs/augstein-und-blome/der-reaktorunfall – 22.3., 15.07
    http://www.freitag.de/community/blogs/jaugstein

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    • reflexione galore permalink
      29. März 2011 21:04

      Das Foto wirkt im Verhältnis zum Rest des Flyers überbelichtet, er wirkt blass. Ich denke nicht, dass es an der Bildschirmdarstellung liegt. Auf seinem Ava beim Freitag ist er wesentlich besser getroffen: kürzere Haare, schwarzes Hemd und grauer Pullunder oder sowas. Neutral-graulicher Hintergrund und keine Belichtungsleiche. Dieses Bild wäre zwar aufgrund der Blickrichtung nicht durch das andere zu ersetzen, aber er sollte sich mal besser fotografieren lassen in einer anderen Aufmachung. Schlimm, wenn eigentliche Augenweiden zu Augenkrebs beim Betrachter führen…

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      • sweetheart permalink
        29. März 2011 21:31

        Gory, zur Vorbeugung von Augenschäden:

        JA im Blickpunkt dreier weiblicher Augenpaare, insbesondere dessen von Frau Schwesig.

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        • reflexione galore permalink
          29. März 2011 22:02

          Ich glaube, der wahre Jakob meint es ernst, auch wenn seine Aussagen nicht besonders authentisch auf der persönlichen Erfahrungsebenen wirken. Das würde ich ihm auch niemals vorwerfen, doch ich finde, er sollte neben seiner bodenständigen Gartenarbeit, Flora und Fauna den realen „armen“ Homo Sapiens kennenlernen. Dass es für ihn als „Promikind“ sicherlich sehr schwierig ist, „das Richtige“ zu sagen und zu (hinter-)fragen, lasse ich dabei nicht ausser Acht – persönliche Erfahrungen spreche ich ihm natürlich nicht komplett ab.Er sollte lediglich näher bei den Belangen und Hintergründen seiner Leserschaft sein, d.h. auch andere Medien besser selbst beobachten um die Kohle richtig und besser zu investieren. Und schauen, was in seinem größtenteils verstrahlten Online-Freitag abgeht, falls er Zeit hat.
          „Don’t it make you wanna crawl back to the womb
          Find a sanitarium rent yourself a room
          This overload is edging me further out to sea
          I need to put some distance between overkill and me“

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        • 29. März 2011 22:05

          Hallo Brisnat & eksclutaff (allesamt Boulevard) melden: Wenn bei Capri die irgendwie rote Sonne im Meer verglüht … ist die Berlusconisierung der Politikberichterstattung noch lange nicht zuende

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        • 29. März 2011 23:53

          Augstein krempelt zu sehr die Ärmels des roten Garten- und Erdarbeiterhemdchen hoch, anstatt Arsch in der Caprihose zu „haben“ und vor allem auch zu „zeigen“. Was Rainer sagt, meint „Arsch auf Grundeis“, verglüht und schnell abgelöscht;) 🙂

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    • 29. März 2011 23:04

      ja, dieses Bärtchen, echt!, hab ich auch gedacht. Anners, annners, anners!

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  6. 30. März 2011 11:49

    Hallo Leute, ich hab mich auch über den ollen Flyer geärgat, deshalb hab ich gestern auch an die Redaktion geschrieben:

    „Hallo Konkret, aus meiner letzten Konkret flatterte mir dieser Tage ein Werbeprospekt einer mir sehr unangenehmen Zeitung entgegen. Der Prospekt bewarb die Wochenzeitung „derFreitag“. Im „Freitag“ wird 66 Jahre nach Auschwitz, fast täglich gegen Israel gehetzt und die aktuelle iranische Regierung unerträglich verharmlost. Dieser Prospekt war eine Beleidigung für meine Augen. Ich hoffe, dass solche Werbung ein einmaliger Ausrutscher war.
    Erwin Lütkebohmert“

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  7. rahab permalink
    30. März 2011 11:55

    mein vorschlag: zur strafe konkret abbestellen!

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    • 30. März 2011 21:19

      Wegen Unstatthaftigkeit abgewiesen.

      i. A. &c. pp.

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    • 30. März 2011 21:30

      Abbestellen? Das wäre ja Wahnsinn. Was sollte ich dann lesen? Der „Freitag“ soll ganz einfach mit seinem Stalking aufhören.

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      • 30. März 2011 22:45

        Also ich les grad Bieri und Nietzsche – mal wieder. Konkret muss nicht sein. Zudem gibt es so grandiose Antiquariate…

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        • 31. März 2011 00:02

          Antiquariate sind das Herz aller Leser. Mein Konkret-Archiv geht bis 10/1974 zurück. Darfst gezielt ‚bestellen‘ – Print oder CD … 🙂

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        • 31. März 2011 09:36

          Die Lektüre würde mich nur verwirren, Rainer. Zu Magazinen habe ich ja ohnehin ein gespaltenes Verhältnis. Über Jahre bezog ich die Art und las sie fleißig. Dann stapelte ich sie schön hoch und schenkte sie meinen Katzen als Kratzbaum, den sie auch genussvoll nutzten. Lediglich die Erstausgabe – die haben sie nicht bekommen.

          Ärgerlich ist nur, dass ich kein Bild davon schoss und es Kunstk(r)atzen nannte.

          Heut bin ich ja immer schussbereit.

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        • sweetheart permalink
          31. März 2011 20:25

          „Kunstk(r)atzen“!?
          So nennt sich das also, wenn Madame bei den morgendlichen Dehnübungen die Rauhfaser von der Mauerkante in der Küche pellt, 10 cm neben dem dort für sie angebrachten und von ihr seitdem ignorierten Kratzbrett, so wie die anderen 3 Kratzbretter – oder mit nur einem Nägelchen dezent aber hörbar über die Tapete neben der Schlafzimmertür gleitet, damit Frauchen emporschießt und Dosen oder Türen öffnet.
          Nicht der, aber ein Grund, warum ich jetzt renovieren muß – und danach wird es keine Tapete mehr geben.

          Vielleicht entwicklelt die sich ja dann zum „Kunstschnurrer“:
          http://de.news.yahoo.com/34/20110324/tod-schnurren-bis-zum-anschlag-die-laute-045b8e8.html

          Aber

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        • 1. April 2011 00:03

          Das Zeitschriftenbild als Kratzbaum finde ich gut! Ich fange schon an zu stapeln, zu stapeln, zu stapeln …

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        • 14. Juli 2011 22:40

          Hi Tiefschaf, weil ich eben Deinen betagten Kommentar vom 30/03/2011 22:45 sah: Hast Du damals „Das Handwerk der Freiheit“ gelesen?

          lg LL

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      • rahab permalink
        31. März 2011 07:13

        stalking, fidelche?
        wieviel hat der gremliza denn dafür gekriegt, seine konkret stalken zu lassen?

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        • 31. März 2011 09:37

          Einen blauen Anzug, ein offenes Hemd und ein paar Freitagianer zur freien Vergnügung, denke ich. Die tun doch alles für „ihr“ Blatt.

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    • 30. März 2011 23:59

      @rahab: im kontext der mi wird kritik geübt, nicht boykottiert.
      – sowas kannste hier lernen, z.b.

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  8. 30. März 2011 12:29

    Ich muss zugeben – auch ich war entsetzt und habe folgende E-Mail geschrieben:

    Liebe Konkret-Redaktion,
    seit nunmehr 10 Jahren habe ich keinen einzigen Blick mehr in Euer Heft geworfen und wollte es auch dabei bewenden lassen, bis ich auf eine Werbebeilage der besonderen Art aufmerksam gemacht wurde. Höchst erschrocken eilte ich zur nächsten S-Bahn-Station und blätterte durch die Konkret-Ausgabe, um dieses Gerücht zu überprüfen, welches ich zuerst für eine böswillige Unterstellung hielt. Leider jedoch stellte sich heraus, dass um Wahrheit und so ich muss dass die worte fehlen….

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  9. 30. März 2011 12:35

    Übrigens, um das mal in aller Deutlichkeit zu sagen, bin ich sehr froh über den Ausgang der Wahlen in RLP und BW. Es ist ein großes Glück, dass die Partei DIE LINKE es in beide Parlamente nicht geschafft hat. Nach einiger Beobachtung bin ich mir sicher, dass auch diese Partei, wie eben der Freitag auch, ein gerüttelt Maß an Zeit benötigen wird, um sich in der Moderne einzufinden und von alten Vorurteilen und Grabenkämpfen zum Schaden der letztlich eigenen Klientel zu lassen.

    Mal schaun….

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    • 30. März 2011 17:38

      DIE LINKE müßte sich zuerst mal von ihren weiter andauernden Bemühungen verabschieden, die eigene Geschichte zu renovieren. (Nein, ich meine damit nicht die Hauptverwaltung Aufklärung und Bautzen, damit kann sich meinetwegen gerne das bürgerliche Lager in extenso beschäftigen.)

      Dann käme sie vielleicht irgendwann einmal dahinter, weshalb

      1. die gehegte und gepflegte Klassenmetaphysik herkömmlicher Bauart und nebenbei auch das, was man nach wie vor in Deutschland unter Marxismus versteht (gute Arbeiter hier, böse Fabrikdespoten da; schaffendes Kapital unten, raffendes Kapital oben; usw. usf.), schnellstens entsorgt gehört;

      2. eine so lupenrein stalinistische Formation wie die SED unter der Ägide eines deutschen Juristensozialisten namens Gregor Gysi den Rücksturz in ganz ordinäre Sozialdemokratie so völlig mühelos bewältigen konnte;

      3. die LINKE nichts anderes ist (und sein kann, da Partei) als eine Veranstaltung zur Integration derjenigen ins Ganze, deren ursprünglich einmal vorhandener Unwille zu eben dieser Integration sie zur Linken überhaupt erst gebracht hat.

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      • 31. März 2011 00:17

        Ach j-ap, letztlich muß DIE LINKE Volkspartei werden. Wenn sie nur die dämliche Kommunistengeschichte abwerfen könnte! Und das meine ich nicht ironisch: Denn nur die Kommunisten sind wirklich die Volkspartei; daß ihre Geschichte genauso krumme Wege ging wie die anderer Herrschaftsfraktionen, wird nur der Partei des Kommunismus nicht verziehen, den faschistischen Parteien schon und ihren bürgerlichen Absprüngen sowieso. – Es liegt an den Massenmedien der Massengesellschaft, am 20. Jahrhundert. Sie, die Zeitungen, Radios, Fernsehstationen und Internetverdummungsanstalten verdummen alle. Gerade solche, die sich als Leser eines Freitagsblatts im Netz ganz schwarz-grün-toll wähnen, und sogar links.
        Das ist natürlich alles falsch, weshalb ich auch kein Demokrat bin, sondern nur ein Demokrat der Zukunft, in der dieser Begriff nicht mehr nötig wäre. – Die Linke braucht eine Abspaltung, DANN wird alles gut. —
        NEIN: Die Menschen brauchen den Mut zur Menschheit, einzeln und gemeinsam. – Ganz einfach also.

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    • 30. März 2011 22:00

      Tiefscharf, dass sich die „Linke“ in konservativen Ländern wie BW und RLP mit relativ wenig Arbeitslosigkeit schwer tut war vorauszusehen. Andererseits hat die Linkspartei viele strukturelle Probleme. Die sind tatsächlich mit den „Problemen“ des „Freitag“ vergleichbar. Es sind genau die Dinge die J-AP anspricht. Hinzufügen würde ich den weit verbreiteten Antizionismus in der Linkspartei. Die Umfälschung der Linkspartei eines kruden Antisemitismus zum aktuellen Antizionismus macht die Partei für mich zukünftig unwählbar, wenn sie diesen Kurs nicht korrigiert. „Eine Linke muss redlich sein. Es gibt keinen ehrbaren Antisemitismus“, wie es Jean Améry 1969 ausdrückte. Nebenbei, soweit ich weiß war Jean Améry kein „Antideutscher“.
      Einen Unterschied sehe ich allerdings zwischen Linkspartei und der „Freitags-Redaktion“: In der Linkspartei gibt es niemanden, zumindest soweit ich weiß, der völkische, sozialdarwinistische, eugenische Menschenzucht als emanzipatorische Theorie bewirbt.
      Mir ist natürlich klar: Wenn die Linkspartei ihren im Mainstream liegenden Antisemitismus aufgibt, kostet das einige Prozentpunkte. Ob sie die opfert nur um Leute wie mich und meinesgleichen zu behalten?

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      • sweetheart permalink
        30. März 2011 22:24

        In dem Zusammenhang, Fidelche: ich hab‘ da noch ein Stückchen aus dem ZEIT-Interview mit Henryk M. Broder und Hamed Abdel Samad vom 10. März des Jahres liegen.
        ZEIT: Viele Juden haben sich in den Nachkriegsjahren nicht zu erkennen gegeben, um die Deutschen nicht an ihre eigenen Taten zu erinnern. Wie war das bei Ihnen?
        BRODER: Ich habe versucht, das Thema nicht an mich herankommen zu lassen, was ja auch eine Art ist, sich zu verstecken. Noch 1972, bei dem Attentat auf die israelische Olympiamannschaft in München, tat ich so, als hätte das mit mir nichts zu tun. Dafür schäme ich mich bis heute.
        ZEIT: Was war das Problem?
        BRODER: Ich war politisch hoch engagiert, ein Linker; meine damalige Freundin bei den Trotzkisten. Mich als Jude zu begreifen, hätte bedeutet anzuerkennen, mit was für einem antisemitischen Pack ich mich da eingelassen hatte.
        ZEIT: Sie meinen die palästinenserfreundliche radikale deutsche Linke?
        BRODER: Antisemitisches Pack. Da hätte man nur kurz in der Familiengeschichte bohren müssen, und schon wäre man auf die Waffen-SS gestoßen. Aber ich wollte das nicht sehen. Erst Ende der siebziger Jahre, als die deutsche Linke nach der Entebbe-Entführung ein Beileidsprogramm an Idi Amin schickte und sich für die Verletzung der Souveränität Ugandas entschuldigte, gingen bei mir die Alramglocken an.
        http://www.zeit.de/2011/11/Interview-Broder-Abdel-Samad

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      • 30. März 2011 22:36

        Sweetheart,
        vieles was Broder zu linkem Antisemitismus und Islamismus schreibt kann ich sehr gut nachvollziehen, bei vielen anderen Dingen stimme ich ihm nicht zu. Wer die Dimension der Entebbe-Entführung aus israelischer und deutscher Sicht begreift, hat im Prinzip den Kern des Nahostkonfliktes verstanden. Darauf weißt Broder immer wider hin und das ist sein großer Verdienst.

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        • 31. März 2011 00:24

          Broder. Kritik ja. Nicht lesen: nein.

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  10. Phineas Freek permalink
    30. März 2011 20:20

    Nur was Du, j-ap, an „der Linken“ vermisst, ist Deinem Vorredner noch viel zu viel vorhanden.
    In „Der Moderne ankommen“ ist doch nur die Metapher für den Hintern der Obrigkeit, nämlich die Kapitulation und ergebene „alternativlose“ Hinnahme aller (kapitalen) notwendigen Zumutungen unserer demokratischen Volksgemeinschaft.

    Wer dass nicht kapiert, ist nicht „modern“, ist von gestern und gehört, selbst wenn es sich hier um den allernormalsten Sozialdemokratismus der 70er und 80er Jahre handelt (was ja der Fall ist!), verdientermaßen rausgehalten – auf allen Ebenen..

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    • 30. März 2011 21:38

      Ja, das stimmt schon.

      Eben deshalb ist ja nur mehr mit Kritik weiterzukommen und nicht etwa mit großangelegten Parteiprogrammen oder sonstigen Volksbildungsveranstaltungen, sei’s nun in avantgardistischer oder pädagogischer Absicht, die nämlich allesamt stets voraussetzen und also reproduzieren, was negiert werden muß: Souveränität und ihre Methode: Politik.

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    • 30. März 2011 22:41

      Sorry Phineas, aber das ist Unsinn. Aufgrund einer Metapher eine Aussage oder Haltung werten zu wollen, ist per se illegitim.

      Ich kapituliere keineswegs, lasse mich aber auch nicht vor einen Karren spannen – weder ideologisch, noch emotional und auch nicht fraternisierend.

      Vielleicht wäre es gut, wenn sich alle Beteiligten mal von den „alten Geistern“ lösen würden und auch die eigene Position in Frage stellen. Manchmal ist das gar nicht so dumm, denn wie meinte noch vor wenigen Wochen ein kluger Kopf: Der Mensch braucht Vorurteile….

      Und eben diesen gilt es zu begegnen.

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      • 31. März 2011 00:32

        Ich habe heute im Radio gehört, daß Vorurteile, also angesammelte Erfahrung einer Gemeinschaft, früher geschützt haben. Früher war allerdings sehr viel früher … deshalb sind Vorurteile sehr zu hinterfragen.
        Aber obwohl heutzutage aus vielen Programmen, Parteiprogrammen, das ein oder andere herauszupicken ist als komfortabel-plausibel, muß doch ein Ganzes dabei sinnig rauskommen, EIN Programm, EIN Ziel, EIN Mensch, EINE Menschheit.
        Postmodernes Patchwork scheint mir am Gattungswesen Mensch vorbeizugehen, seine Einheitlichkeit ist aber auch nicht Einheit als Eintönigkeit oder Abschnitt von Vielfalt. Aber immer EIN (ganzer) Mensch.

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  11. 30. März 2011 22:20

    Ein bezeichnendes Detail am Rande: Erinnert sich noch jemand an den vorletzten großen »Aufreger« bei der Linkspartei, Klaus Ernst und seinen — horribile dictu — Porsche?

    Auf die Nachfrage, warum er, Ernst, denn eine solche Bonzendroschke durch die Gegend fahre, hat er nicht etwa geantwortet: Weil ich, Klaus Ernst, tatsächlich ein Kommunist bin und den Porsche deshalb fahre, weil ich nun einmal aus Gründen, die ich euch gar nicht so genau sagen will, einfach nur geil finde und ihr dressierten Mennonitenbrüder euch eure spartanische Verklemmtheit an den Hut stecken und mir übrigens auch allesamt gern gestohlen bleiben könnt.

    Nein, er hat geantwortet: »Ich habe ein Leben lang gearbeitet (…) und mir dann erlaubt …«

    Ja braucht’s der Worte mehr?

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    • 30. März 2011 22:36

      Nein – es ist pure Idiotie, was er da von sich gibt. Schlimmer aber noch; es ist höchstgradig unehrlich und nicht einmal irgendwie links.

      Dabei wäre es völlig legitim, Porsche zu fahren. Warum auch nicht – schließlich verdienen auch die Arbeiter bei Porsche gut und leben davon, dass es Menschen gibt, die die Autos mögen und fahren wollen.

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      • 31. März 2011 00:37

        „Porsche“ hört sich auch gut an – obwohl ich dann doch für Ente und/oder Ford Mustang tendiere, und anders auch noch. Moto? Guzzi!

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  12. Klaus permalink
    30. März 2011 23:31

    Konkret Werbe und Kooperations Abgründe

    zum einen gabe es ungefähr im Zeitraum 1997-2003 (?)
    eine Kooperation mit Stefan Pribnow und seinen Projekten
    in erster Linie der „Kalaschnikow“
    http://www.trend.infopartisan.net/trd1202/t351202.html
    http://www.copyriot.com/sinistra/reading/quer01.html
    http://de.indymedia.org/2002/09/30167.shtml
    http://de.indymedia.org/2002/09/30598.shtml
    http://de.indymedia.org/2002/09/30606.shtm
    http://de.indymedia.org/2003/08/58827.shtml
    http://de.indymedia.org/2003/08/58876.shtml
    http://de.indymedia.org/2003/08/59573.shtml
    http://de.indymedia.org/2003/08/59860.shtml

    dann gabe es 2009/2010 mehrfach Inserate des
    verschwörerisch, antizinistisch/antisemitischen… Kai Homilius Verlags
    in der Konkret
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kai_Homilius_Verlag
    http://anonym.to/?http://www.kai-homilius-verlag.de/

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    • 1. April 2011 12:43

      Klaus,
      richtig was du schreibst, es gab schon öfters eigenartige Werbung. Stefan Pribnow könnte im Freitag schreiben. Vielleicht tut er es auch. Frühere Fehler entschuldigen natürlich den „Freitag-Flyer“ nicht.

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  13. Phineas Freek permalink
    30. März 2011 23:50

    @Tiefscharf
    Unsinn? Dann lesen Sie doch vielleicht Ihr eigenes Zeugs noch mal! Oder ist Ihnen die „Linke“ salopp formuliert viel zu rechts, völkisch und staatstragend orientiert, wie j-ap kritisierte.
    Seltsam, dass ich Sie nur so missverstehen konnte.
    À propos vor den Karren spannen. Dass ist doch etwas was Sie sich jeden Tag gefallen lassen – nur mit dem Unterschied zu mir und noch ein paar anderen vor den Karren gespannter Menschen, dass Sie das offenbar gar nicht bemerken WOLLEN.
    Und so will ich Sie dann auch nicht weiter stören, bei der Loslösung alter(!?) Geister und der Pflege Ihres Ressentiments.

    @J-ap
    Aber Ernst ist kein Kommunist, sondern ein staatsbürgerlicher Glücksschmied, dessen persönliches „Leistungsvermögen“ auch in einen PS-starken Haufen Blech seinen Ausdruck finden kann. In der Anerkennung und/oder dem Neid seiner genauso tickenden Zeitgenossen findet so ein Depp seine Befriedigung – er hat ja „ein Leben lang dafür gearbeitet“ (Glückwunsch) – er hat es sich verDIENT.
    Nicht in dem selbstgenügsamen Genuss, einfach in so einer Schüssel rumzukurven – wenn man denn länger als ein paar Stunden auf so was steht.

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    • 31. März 2011 09:27

      Herrje – die LINKE führt sich selbst ad absurdum, und zwar durch ihre eigentlich bürgerlich-bigotte Haltung und die sich daraus ergebenden Folgen.

      Was Karren betrifft; jeder spannt sich erst einmal vor den eigenen Karren, den Bedürfnis-Karren sozusagen. Sie menscheln ein wenig arg, was eine Auseinandersetzung nicht wirklich vereinfacht. Und wenn wir schon bei Karren sind… kann man diese ja auch aus dem Dreck ziehen. So steht man zwar immer noch eingespannt davor, aber zumindest mit sauberen Hufen.

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  14. Das Kind permalink
    4. April 2011 18:14

    Ach fidelche,

    wenn Ihr wieder grad mal so selbstreferentiell am w… seid: Schau doch mal in so ein Giftexemplar des freitag rein, z. B. in das vom 24.03.2011 unten auf Seite 07: Da wirbt konkret für sich im freitag.

    Nu´ macht noch mal 55 Kommentare ihr armen Irren.

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    • 4. April 2011 19:33

      Ach Uwe, schön, dass du wieder da bist und mit „selbstreferentiell“ übertriffst du dich mal wieder selbst. Was du schreibst ist natürlich schlimm, überprüfen kann ich es nicht, da ich nicht in den „Freitag“ sehen kann. Wenn es so ist, wäre das natürlich ein dicker Minuspunkt für Konkret. Ich werde demnächst mal bei Stefan Frank nachfragen was er davon hält. Der „Freitag“ kommt mir nicht ins Haus, was ich im Blog bereits angedeutet habe. Nationalbolschewistische, völkische, antisemitische Zeitungen mag ich halt nicht. Für dich freue ich mich, da du im „Freitag“ eine Heimat gefunden zu haben scheinst.

      Viele Grüße an dich und deine „Hamasversteher“ der FC

      fidelche

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      • reflexione galore permalink
        4. April 2011 20:02

        Man kann das auch anders sehen: vielleicht ist ein kluger „Deal“ im Spiel. Die Konkret kann sich im Freitag wenigstens nicht derart blamieren, wie umgekehrt.

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      • JustInTime permalink
        4. April 2011 21:40

        hier kann jeder ALLE Ausgaben des besagten Gift-Blattes (wie das bekloppte Kind es nennt) kostenlos herunter laden, von der 1. Ausgabe an (mit Ausnahme der letzten 4):

        http://www.freitag.de/archiv

        Das soll weder Werbung, noch eine Aufforderung sein, es auch zu tun.

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  15. sweetheart permalink
    10. April 2011 20:36

    Also, wenn ich mich dieser Tage durch den FREITAG clicke, erscheint rechts am Bildrand die Aufforderung: „Verschenken Sie den FREITAG“ und eine Prämie soll ich mir bei der Gelegenheit auch noch sichern. Begleitet wird das Ganze von einem niedlichen Häschen vor osterblaumen Himmel.

    Also, DER FREITAG gehört mir aber gar nicht. Wie könnte ich ihn denn somit verschenken?

    Des Rätsels Lösung: ich glaube, diese Aufforderung richtet sich logischerweise ausschließlich an Jakob Augstein.
    Und an wen soll er den FREITAG denn verschenken?Und wer nähme ihn denn geschenkt?
    Und muß man die FC dann auch dazunehmen?

    Und wer hat diese Anzeige gesponsert? Vielleicht findet man die Antwort ja Ostern.

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  16. ForenBoy permalink
    10. April 2011 21:04

    Uwe-Jürgen Ness basht mal wieder im FC herum, versucht zu erpressen und bettelt darum, dass „seine Arbeiten“ nicht im Umfeld dieser „peinlichen Frauenquotenblogs“ gesehen werden, wie armselig ist das denn?

    Wer Mitleid mit diesem bedauernswerten Blogger hat, möge seiner Bitte entsprechen.

    Aufmerksamkeit um jeden Preis UJN?

    „Ihr sollt keine fremden Blogger neben mir haben“, 1. Gebot von UJN

    http://www.freitag.de/community/blogs/uweness/sexbombs-zickenkrieg-tollende-trolle-und-user-bashing

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    • 10. April 2011 21:37

      Was hat er denn nun wieder Schlimmes gemacht, der Herr Ness?

      Was mich anbetrifft: Gar nichts, denn ich kann diesen seinen Artikel durchaus nachvollziehen. Was nämlich insbesondere in den letzten paar Tagen beim »Freitag« mitunter abging ist eine Geröll-Lawine, die dem einen oder auch anderen kritischen Leser durchaus Stirnfalten machen kann.

      Ich wüßte nun allerdings nicht, wie sich derlei dauerhaft beheben ließe außer durch solche Ansprachen wie die von Uwe-Jürgen Ness. Ganz sicher will ich nämlich in gar keiner Weise eine so filzpantoffelspießerisch-kleinkariert-bornierte Meinungsregie haben wie weiland bei der ZEIT, die es für nötig hielt, ihren Community-Anteil generell ins hinterletzte Kellerabteil zu verbannen.

      Redaktioneller Liberalismus, wie ihn der Freitag pflegt, hat zweifelsohne seine Vorzüge — die man allerdings auch zu nutzen verstehen muß —, aber eben auch den Nachteil, daß Schreibe ganz zweifelhafter Provenienz und Güte herauskommt. In diesem Sinn ist es tatsächlich »wahr«, daß der Community-Teil genau das ist, was die Teilnehmer daraus machen.

      Auf einer grundsätzlicheren Ebene bestand die Gefahr von Anfang an, weil der »irgendwie linke« Freitag eben und genau durch diese seine publizistische Unschärfe etwas anderes war und ist als der Günter-Gaus-Freitag.

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      • ForenBoy permalink
        10. April 2011 22:11

        Wer hindert UJN denn daran, seine „wertvollen“ „mühsam erarbeiteten“ „Arbeiten“ in einer anspruchsvolleren Umgebung zu platzieren, als es dieses“irgendwie linke“ Forum bietet.

        Es ist ja schließlich nicht das erste Mal, dass UJN mit erpresserischen „Arbeiten“ versucht, ihm unangenehme Blogger, die ihn durchschaut haben, zu verdrängen.

        Nach seinem letzten Erpressungsversuch hatte er ja alle seine „wertvollen Arbeiten“ samt Kommentaren gelöscht, als seine Forderung nicht erfüllt wurde.

        da mussten dann die üblichen Verdächtigen unter Anführung von Magda permanent Meldungen an die Moderation machen, um den hartnäckigen User los zu werden.

        Dabei hat UJN die ganze Aktion nur gemacht, um einen Blog zu löschen, in dem er einem grünen Bundestagsabgeordneten nachweislich Unwahrheiten unterstellte, und trotz schlagender Beweise (Sitzungs-Protokoll des Deutschen Bundestages) nicht bereit war, sich bei dem abgeordneten zu entschuldigen und die Verleumdungen aus dem Blogtext zu entfernen.
        Dies haben der Abgeordnete und ich von UJN verlangt, er hat so reagiert, wie ich es schon berichtete, indem er ein Prangerblog gegen mich in konzertierter Aktion mit Monsieur Rainer installierte.

        So konnte er dann auch den Blog mit den Verleumdungen löschen, ohne dass es den „hoch intelligenten“ Bloggern beim Freitag auffiel.

        Wenn so DIE LINKE Politik macht, dann kann man sich ja schon jetzt freuen, wenn sie innerhalb der nächsten 2 Jahre, also VOR der nächsten Bundestagswahl, in mindestens 2 Teile auseinander fällt.
        UJN sei Dank.

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      • ForenBoy permalink
        10. April 2011 22:25

        „Ohne Worte“ (schwer erarbeitete)

        kay.kloetzer schrieb am 10.04.2011 um 22:09
        In Ihrem Blog, den Sie aus der Liste der meistkommentierten indirekt raus trollen lassen wollen, ist gut die Häfte der Kommentare von Ihnen selbst. Sie meinen das hier ironisch, stimmts? Und Anstiftung zum Charity-Trolling ist die angewandte Satire auf Nötigung, oder?

        Magda schrieb am 10.04.2011 um 22:17
        Also Herr Ness, ich habe Sie immer unterstützt, aber jetzt werden Sie albern, ehrlich.
        Und es war auch kein Zickenkrieg, aber Sie stößt hin und wieder das Böcken, was?

        Man muss schon eine gewissen Toleranzbreite haben.

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  17. Freitagstroll permalink
    21. April 2011 14:30

    Uuuups, den genialen Artikel hab ich übersehen.

    Riesig!

    Möglicherweise wird in der nächsten Konkret der Leserbrief veröffentlicht.
    Ich würde mich kringelig lachen.

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    • 22. April 2011 00:19

      Es gab schon zustimmende Rückmeldungen von Konkret-Autoren.
      Ob etwas veröffentlicht wird, ist noch offen.
      Andererseits ist es auch schön, wenn der „Freitag“ indirekt die Konkret-Autoren bezahlt, die dem ganzen „Freitags-Team“ und seiner „Qualitätscommunity“ mehr als nur zuwider sind.
      Schaun mer mal, dann sehn mer schon …

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      • ForenBoy permalink
        22. April 2011 00:36

        @fidelche, es ist doch nur noch eine Frage der Zeit (also der mit den Sekunden), bis sich die Zeitung keine Werbung mehr leisten kann.

        Spätestens dann, wenn sich JA dazu entschließt, keine roten Zahlen mehr zu schreiben zu wollen, ist Schluss mit lustig.

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        • 22. April 2011 00:50

          Ja, das mit den Zahlen ist noch nicht ausgerechnet, für wahr! Ich assoziiere Schneeschmelze, die von Jenn Fenn.

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        • 22. April 2011 00:54

          ähm, hallo Jürgen.

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        • 22. April 2011 00:58

          Forenboy, wenn erst „Uwe und Emma“ wieder im „Freitag“ schreiben, könnten die Absatzzahlen steigen und es werden eventuell schwarze Zahlen geschrieben, außerem wo bliebe der ganze Witz, wenn es den „Freitag“ nicht mehr gäbe, dann müsste wieder über Didi Hallervorden gelacht werden.

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        • 22. April 2011 01:00

          Rainer, was war heute los mit dem VfL? Wenn nicht gegen Frankfurt, gegen wen dann?

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        • 22. April 2011 01:28

          Der VfL ist für Überraschung: Halt das ganze Osterei, im Mai!

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      • 22. April 2011 10:47

        Bezahlen? Ich glaube ja, zwischen Freitag und Konkret wird es ein Bata-Geschäft sein, also ein Anzeigentausch. Es wäre mir neu, dass derlei unnötig verkompliziert wird – es wäre auch dumm und unüblich, hier Geld fließen zu lassen.

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        • 22. April 2011 11:47

          Tiefscharf,
          zwischen Titanic und Konkret kann es so sein, wie du schreibst. Zwischen Konkret und „derFreitag“ sicherlich nicht. Das glaube ich nicht, das weiß ich. Leider kann ich hier nicht alles veröffentlichen, was ich von Konkret-Autoren weiß.

          Der liquide Augstein will sich an Konkret „dranhängen“, will seinen antizionistischen „Freitag“ „weltoffener“ machen. Konkret nimmt halt das Geld und lacht ihn aus. Wenn du die Konkret-Artikel über Israel der letzten 20 Jahre kennen würdest, wüsstest du wie sehr der „Freitag“ mit seinen Antisemiten abgelehnt wird.

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  18. 14. Juli 2011 22:12

    Letztlich sagt Hermann L. Gremliza mit einer Zitierung zum deutschen Fußball allgemein und zur Aufstellung des Rekordmeisters insbesondere, daß Freitagsspiele nichts mit dem derFreitag zu tun haben:

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    • 14. Juli 2011 22:25

      Richtig, vermutlich hat auch der in der Konkret schreibende überzeugte Bayern-Fan aus Köln diesem Text besonders zugestimmt, erst recht was die Freitagspiele betrifft.

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      • 14. Juli 2011 22:32

        Ich stimme zu: und was für eine Mannschaft! Alles andere ist eben – mein VfL.

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  19. brachpieper permalink
    23. Dezember 2011 13:50

    Das ist doch ne Karikatur, dieser Typ, repräsentiert seinen Laden auch gut: „Wir sind ja auch im Wesentlichen im Identitätsgeschääääääft…“ (J. Augstein plaudernd, als ihn tatsächlich mal einer zum Freitag befragte)

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  20. 18. Januar 2012 16:23

    Augstein in einen Interview im Dez. 2011: „An meinen Plänen hat sich nichts geändert: Wir werden über kurz oder lang die kostenlose Bereitstellung des Freitag erst einschränken und dann beenden und wir wollen die User an der Planung und Erstellung der Seite teilnehmen lassen und dafür in verschiedenen Abstufungen Geld nehmen.“

    Die Frage ist, ob sich mehr Leute als bisher deshalb den Print-Freitag kaufen und ob die Blogger des „Freitags“ Geld dafür geben um ihre Kommentare in der Freitagscommunity loswerden zu dürfen. Vermutlich werden nur noch die Hardcore Leute übrig bleiben. Magda und Columbus könnten sich dann mit Henner und Uwe in übersichtlichen Blogs harte Gefechte darüber liefern, inwiefern Winkelpfeilasten in Kühlkammern eingebaut werden können. Wobei der ein oder andere Rentner den Obolus aus finanziellem Engpass nicht entrichten und draußen bleiben wird. Jedenfalls scheint es nicht ganz so rosig um den „Freitag“ zu stehen wie es hier einst M.P. zum Ausdruck brachte.

    Ich habe mir das antizionistische Blatt noch nie gekauft und werde dies sicher auch in Zukunft nicht tun, zuvor würde ich das Geld der katholischen Kirche spenden, da wäre es nach meiner Sicht sinnvoller investiert.

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    • Nettzwerg permalink
      18. Januar 2012 16:28

      Jaja, und Streifzug.

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    • 18. Januar 2012 17:19

      Dieses wird entscheidend sein für den jetzt nicht nur belanglosen, sondern auch herausgeberlosen derFreitag, das Nachfolgeblatt eines Nachfolgeblattes eines Nachfolgeblattes: „Magda und Columbus könnten sich dann mit Henner und Uwe in übersichtlichen Blogs harte Gefechte darüber liefern, inwiefern Winkelpfeilasten in Kühlkammern eingebaut werden können.“ Falls sie das können, diese avantgardistischen Publizisten, dann möchte ich die Winkelpfeiltaste an Kühlkammer als neue Bundesverdienstpappe Ende des Jahres erstmals vom neuen Bumdespräsitenten N.N. verliehen sehen:
      An Streifzug im Gorepelz.

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    • 18. Januar 2012 17:40

      Mannomann, die „Winkelpfeiltaste an Kühlkammer“ am schwarz-rot-güldenem Band, wat würd ich dafür geben.

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  21. 30. Juli 2012 13:53

    Bei meinem rescherschieren im Freitag hab ich folgenden Kommentar gefunden. Wie irre ist dat denn?

    wwalkie am 30.03.2011 16:53

    Und wie zur Illustration: In seinem Blog druckt Thinktankboy, Ritter mit Missio impossibile, einen Brief an die Konkret-Redaktion ab, in dem er sich nach herzlichem Dank für die Beiträge („besonders gern lese ich…“ na wen wohl?) über den oben erwähnten Flyer wundert, ein Flyer „mit Werbung für die antizionistische, nationalbolschewistische Wochenzeitschrift ‚der Freitag'“. Neben anderen Autoren werde auch ich dabei entlarvt, mich „negativ über Konkret im ‚Freitag‘ zu äußern“.

    Ich habe in der letzten Zeit sehr viel über Stalinismus gelesen und kann sagen, dass diese als „Denunziatiönchen“ (Heine) daherkommenden Sätze einen ekligen Nachgeschmack hinterlassen. Da freut man sich als irgendwie Linker, in der BRD des Jahres 2011 zu leben. Wo eine Mission impossible possible ist, aber definitonsgemäß nichts bewirken kann.

    http://www.freitag.de/autoren/wwalkie/nachtreten-und-nachgeschmack-zur-linken-diskussionskultur#1339807910541921

    Euer Erwin

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    • 30. Juli 2012 15:31

      Stimmt Erwin. Es ist schon faszinierend, dass jemand in einer Zeitung schreibt und offenbar nicht erkennt in welcher Zeitung er schreibt. Ob wwalkie an der Villa im Tessin interessiert ist? Ob er was findet?

      Ich habe in der letzten Zeit sehr viel über Stalinismus und Nationalbolschewismus gelesen und kann sagen, dass die von wwalkie als “Denunziatiönchen” daherkommenden Sätze einen ekligen Nachgeschmack hinterlassen.

      Über antisemitische Kommentare im „Freitag“ wie „…für den Zionismus und die viehische Gewalttätigkeit seiner realen Vertreter..“,„.… zum zionistischen Apartheidsstaat und den Greueln, den er an der palästinensischen Bevölkerung begeht. spielt die erhebliche ökonomische und politische Macht, welche der sich jüdisch definierende Teil der herrschenden Klasse in den USA und ihm nahestehende Kreise auf sich versammeln…“ , über die antizionistischen Artikel von Ludwig Watzal, Norman Paech, Mohssen Massarrat, Uri Avnery, Felicia Langer hat sich wwalkie vermutlich nie aufgeregt. Aber was soll’s. Wenn er glücklich ist. Hihihi

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      • Der Bassist permalink
        30. Juli 2012 18:23

        Ich habe gerade festgestellt, die Konkret, die gibt´s ja immer noch offline. Lesen mit Stromsparen! Toll!

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