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Parteiencheck (2) – CDU / CSU

8. Juli 2011
Mutti ist die Beste

Mutti ist die Beste

1945 wurde die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)  gegründet. Die konservative christliche und liberale Partei bezog ihre Mitglieder im Wesentlichen aus der katholischen Zentrumspartei. Vor allem aber auch führende Mitglieder der Deutschnationalen Volkspartei, der rechtsliberalen Deutschen Volkspartei, sowie ehemalige NSDAP-Mitglieder wie zum Beispiel Kurt Georg Kiesinger und Hans Filbinger wurden CDU Mitglieder. Im „Ahlener Programm“ bekannte sich die CDU zum „christlichen Sozialismus“ und gab vor, sich von einer kapitalistischen Sozial- und Wirtschaftsordnung abzuwenden. Die Wirklichkeit sah anders aus. Die Stammwähler der Union in der Adenauer-Ära waren neben  „evangelischen Vereinsschützen“, Hardcore-Katholiken, Anhängern der Todesstrafe und der Volksmusik, Freunde des deutschen Soldatentums, des Antisemitismus und der Homophobie, entnazifizierte  NSDAP Mitglieder oder deren Sympathisanten. Der Antikommunismus dieser Zeit, mit Slogans wie „Alle Wege des Sozialismus führen nach Moskau“ führte zum KPD Verbot, was mehr als 125. 000 Ermittlungsverfahren, in die mindestens 250 000 Bürger einbezogen waren, zur Folge hatte. Es kam zu rund 10 000 Verurteilungen, beispielsweise wurde laut Wikipedia 1963 ein Maschinenschlosser zu neun Monaten Gefängnis verurteilt wurde, weil er am 1. Mai rote Nelken getragen und verteilt hatte. Der KPD Politiker und Landtagsabgeordnete in Nordrhein-Westfalen Josef Angenfort wurde 1951 trotz Immunität wegen Geheimbündelei im Adenauer-Staat zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt, während sich der Staatssekretär im Bundeskanzleramt Hans Globke, der sich 20Jahre zuvor für die Verschärfung der Nürnberger Rassengesetze eingesetzt hatte, als wichtige Stütze in der Adenauer-Regierung hervortat.

Nachdem Willi Brands „Mehr Demokratie wagen“ längst vorbei war, forderte Helmut Kohl die „geistig-moralische Wende“. Alle Wahlkämpfe der CDU/CSU waren geprägt von Ausländerfeindlichkeit und Freiheitsforderungen, diese freilich nur für die Wirtschaft. „Das Boot ist voll“, durfte bei keinem CDU/CSU Wahl-Auftritt fehlen. Nachdem Theodor Oberländer nicht mehr zur Verfügung stand, hießen die rechten Politiker im Kabinett Kohl Friedrich Zimmermann oder Manfred Kanther. Alfred Dregger war von 1982 bis 1991 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dregger sagte beispielshalber, „dass Hitlers Angriff auf die Sowjetunion nicht grundsätzlich falsch gewesen, allerdings bedauerlicherweise als Eroberungs- anstatt Befreiungskrieg konzipiert worden sei.“ Die Wanderausstellung „Die Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944“, nannte Dregger einen Angriff auf Deutschland.

Als dann Gerhard Schröder endlich mit den Grünen Helmut Kohl ablöste, dann aber kurz darauf Jugoslawien überfiel, später Hartz4 und die Agenda 2010 durchsetzte, wollten viele wieder den „Dicken“ als das kleinere Übel zurückhaben.

Seit November 2005 ist Angela Merkel unsere deutsche Bundeskanzlerin. Angela Merkel hat die  CDU  pragmatischer und  weltoffener  gemacht, sie hat die CDU gegen allen Widerstand mit großer Geschicklichkeit „sozialdemokratisiert“.  Während Gerhard Schröder im Verbund mit den ehemals pazifistischen Grünen zu seiner Amtszeit Jugoslawien gegen das Grundgesetz und gegen die „2+4-Verträge“  bombardierte und nach Afghanistan seine Soldaten schickte, begann Kanzlerin Merkel bis her noch keinen Krieg. „Als einziges Mitglied ihrer Regierung hatte sie zu Beginn der israelischen Militäraktion in Gaza die Schuld am Geschehen „eindeutig und ausschließlich“  der Hamas gegeben, sodann den Papst Ratzinger mehrfach genötigt, seinem gerade umarmten antisemitischen Kumpel Williamson den warnenden Finger zu zeigen, und schließlich dafür gesorgt, dass Erika Steinbach, die Präsidentin des Vertriebenenverbands, nicht im Stiftungsrat der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ platziert werden konnte.“, schrieb Hermann L. Gremliza in Konkret 4/09. Außerdem kritisierte Merkel den Papst wegen der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und die entsprechende „Aufarbeitung“. Sie wurde dafür zwar meist von ihrer Partei jeweils zurückgepfiffen, aber immerhin wagte Kanzlerin Merkel etwas, wozu dem Kanzler Schröder wohl der Mumm gefehlt hätte.  Es ist kein Zufall, dass auch personell kaum Konservative in Merkels CDU Halt finden. Seit dem Abgang des Hessen Franz Josef Jung ist Wolfgang Schäuble wohl der letzte echte Konservative im Kabinett. Aber eine Stahlhelmfraktion mit vergleichbaren Leuten wie Oberländer, Dregger oder Kanther sucht man in der aktuellen CDU vergebens. Ähnlich sieht es in der CSU aus. Die Ära Strauß ist vorbei. Früher konnte die CSU einen Besenstiel aufstellen und die Bayern hätten ihn gewählt wenn „CSU“ darauf gestanden wäre. Wie es aussieht wird die CSU den Weg der CDU beschreiten. Svenna Triebler schreibt in Konkret 5/2011:“Jetzt müsste die Kanzlerin nur noch die CSU kleinkriegen (Gutenberg war ein Anfang) und die übelsten Teile der Union wären bis auf weiteres unschädlich gemacht. Gleichzeitig bewahrt uns Merkel vor dem sich nicht bürgerlich nennenden politischen Lager. Dass für die Drecksarbeit traditionell die Sozialdemokratie zuständig ist, wurde schon erwähnt; für die ganz großen Schweinereien muss man aber noch die Grünen dazu holen. Wäre dieser Tage Bundestagswahlen, hieße die nächste Kanzlerin vermutlich Claudia Roth oder Renate Künast – und das kann nun wirklich niemand wollen. Dazu ein Gedankenspiel: Was wäre wenn der Gau von Fukushima in Zeiten einer  rot-grünen Bundesregierung geschehen wäre? – Nichts vermutlich. Schließlich war der Ausstieg aus der Atomkraft ja schon fest zum St. Nimmerleinstag eingeplant. Jetzt hingegen sind die marodesten Reaktoren erst einmal vom Netz, einige werden wohl tatsächlich nie wieder hochgefahren.“ Angela Merkel dürfte das einzige Regierungsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland sein, das eine marxistisch-leninistische Grundausbildung vorweisen kann und etwas von Kondratjews Konjunkturzyklen versteht. Im Spiegel- Interview 2004 sagte die Angie: „Der Theorie des russischen Ökonomen Nikolai Kondratieff zufolge entwickelt sich die Wirtschaft in langen Zyklen, an deren Beginn grundlegende technische Umwälzungen stehen. Diese bewirken einen ökonomischen Schub, der gesellschaftliche und politische Veränderungen provoziert. Die Politik kann dabei helfen, diesen Prozess so zu gestalten, dass sich die wirtschaftlichen Triebkräfte gut entfalten können. …“ Wer nun von den drei Volksparteien SPD, CDU, die Grünen am weitesten links steht ist sehr schwer zu beurteilen. Auf jeden Fall ist zu konstatieren, dass die CDU unter Merkel aus linker Sicht sich als einzige Partei  im Bundestag in die richtige Richtung, nämlich nach links, bewegt hat.

Die Unterschiede der sich im Bundestag befindlichen  (Volks)Parteien sind nur noch schwer erkennbar, was sicherlich mit dem immer kleiner werdenden Handlungsspielraum der jeweiligen Bundesregierung zu tun haben dürfte. In den Umfragen der letzten Zeit bewegt sich die Union zwischen 32 und 35 Prozent, die Grünen um die 20 Prozent. Nachdem das ZDF mit seiner Serie „Forsthaus Falkenau“ die deutschen Wähler seit Jahrzehnten auf „Schwarz-Grün“ vorbereitet, prognostiziere ich nach der nächsten Bundestagswahl eine entsprechende neue „revolutionäre“ Regierung, mit Angela Merkel  als Kanzlerin, Jürgen Trittin als Umweltminister und Cem Özdemir als Innenminister. Der“ Green New Deal“ steht in den Startlöchern.

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131 Kommentare leave one →
  1. 8. Juli 2011 18:42

    Gut diagnostiziert, aber ein bisschen zu spritzig geschrieben. Ähnliches würde ich mir hinsichtlich einer grundlegenden Wirtschafts- und Finanzreform wünschen. Eine solche ist längst mehr als überfällig.

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  2. 8. Juli 2011 20:32

    vor allem möchte ich die Prognose für die nächste Bundestagswahl abgeben: schwarz/grün geht gar nicht und kommt auch nicht.

    mit 49% wird es eine Neuauflage von rot/grün geben, wobei es nicht das Rot der LINKEN sein wird, denn die werden bedeutungslos absinken, vielleicht sogar an der 5%-Hürde scheitern. Da nützt der CDU auch ein Überleben der FDP nichts.

    Als Horrorszenario würde ich eher CDU/CSU+LINKE+FDP sehen, denn Teile der LINKEN halten die CDU/CSU ja für koalitionsfähig.

    Aber das möchte ich niemals sehen.

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  3. sweetheart permalink
    8. Juli 2011 22:21

    @Thinktankboy, da muß ich ja doch kichern: die eigentliche LINKE ist ja demnach dann wohl Angela Merkel!

    Von meinen gelegentlichen WELT-Käufen habe ich noch den Leitartikel von Ulf Poschardt vom 11. Juni vorliegen („Konsens mit Sauce“), nach dessen Lektüre ich mit leichter Verwunderung feststellte:
    Aha! Jetzt hat DIE WELT Angela Merkel und ihre Regierung nach der „überstürzten Energiewende“ zum Abschuß freigegeben!

    „Wenn Demokratie vom Streit leben sollte, dann ist der aktuelle Hang zum Konsens ein Versuch, deren Vitalfunktionen zu betäuben.“ heißt es nach einem kurzen Blick ins „grüne“ Seelenleben der Parteien.
    Nach der Kritik eines Übermaßes an zu früh angesetztem Konsens und einem Mangel an ausgetragenen Konflikten folgt der Satz, der auch unter dem Artikel groß herausgestellt wird:
    „Diese Regierung könnte zur größten Enttäuschung für die bpürgerliche Welt seit dem Zweiten Weltkrieg werden.“
    Und weiter: „Sie hat kaum eines ihrer Wahlversprechen eingelöst, wohl aber das zentrale der Grünen und das fast zentrale der SPD. Sie hat auf bemerkenswerte Weise keinen Versuch unternommen, der Geschichte ihren eigenen Stempel aufzudrücken, sondern den Stempel der Opposition benutzt.
    Von Freiheit redet die Kanzlerin nur noch in den Gärten des Weißen Hauses, im politischen Alltag ist davon wenig zu spüren.“
    http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13424784/Konsens-mit-Sauce.html

    Bei den letzten Bundestagswahlen wär’s mir am liebsten gewesen, wenn jeder der Kanzlerkandidaten von vorneherein mit einer Art „Kompetenzteam“ angetreten wäre – ähnlich hat Steinmeier das dann auch gemacht -, das auch Mitglieder anderer Parteien, Parteilose und „Fachleute“ miteinbezogen hätte – „Kompetenz“ eben. Das wäre mir lieber als die Verteilung der Ressorts, nachdem der „Wahlsieger“ oder die Koalitionäre feststehen.

    Zu Angela Merkel ein persönlicher Eindruck: obwohl ich sie in ihren wechselnden Fräckchen recht regelmäßig in den TV-Nachrichten und auf den Agentur-Fotos in der Zeitung sehe, hat sie für mich eigentlich überhaupt keine Präsenz.
    Auf mich wirkt sie in etwa wie das riesenhafte Orakel eines verwegenen Stammes in irgendeinem frühen Hollywoodspektakel, das bei Bedarf mit großem Pomp vor die erwartungsvolle Menschenmenge gerollt wird, auf dumpfe Weise aus den Tiefen eines Götzenstandbilds orakelt – und dann wieder hinter den Toren verschwindet.

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    • 8. Juli 2011 23:06

      „Diese Regierung könnte zur größten Enttäuschung für die bürgerliche Welt seit dem Zweiten Weltkrieg werden.“

      Hallo sweetheart,
      das Schlimme ist, der Text von thinktankboy ist kein Witz. Was hat diese bürgerliche Regierung bisher so viel falscher gemacht, als „Rot-Grün“ dies getan hätte? Was war bisher moralisch wirklich verwerflich an der Merkel-CDU, vergleichsweise zur Schröder-SPD?

      Grüße Manfred

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  4. 8. Juli 2011 22:45

    Ich frage mich, nachdem die CDU die AKWs abschalten will, wo denn die unüberwindlichen Knackpunkte zwischen der CDU und den Grünen liegen könnten? Wenn es um Kriegseinsätze geht dürfte sich eher Westerwelle querstellen.

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    • 9. Juli 2011 00:03

      Sogar in Sachen AKWs gibt es noch genügend Knackpunkte mit der CDU, denn auch diese „Wende“ war doch nur ein Fake.
      Die CDU/CSU dürfte neben der FDP inzwischen zu den unglaubwürdigsten Parteien zählen, und das wissen die GRÜNEN auch noch 2013.

      Dafür werde ich schon sorgen. 🙂

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      • 9. Juli 2011 00:21

        Forenboy, es wird die Zeit kommen, da gründet sich eine SZD: Sachzwangpartei Deutschlands – und sie wird alle dem Kapitalismus doch letztlich zugeneigten sachzwangvereinigen. Parteisymbol: die Banane. Die einzig dann noch gegenstehende Partei wird die Gurke im Banner tragen.

        Dann heißt es: Revolution – oder alles Banane? Nicht 2013, aber bald.

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  5. 8. Juli 2011 23:21

    Das C und DU – das ist die ze-de-uh
    wenn Du bist zäh – dann wähl doch es-pe-däh
    i.e. große koalition des ganzen wahlvolkes.

    kein mensch gemeint. kein das-nicht-wähler.

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    • 8. Juli 2011 23:29

      wesentliches argument für mich: falkenau. im forthaus liegt schwarz-grün begraben.
      bei meinem tv-konsum!

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    • 9. Juli 2011 01:14

      Der Förster Martin Rombach (Christian Wolff) war ein „überragender“ Schauspieler umringt mit genauso „überragenden“ SchauspielerInnen. Legendär die Kussszenen in Rombachs Ehebett.

      Es ging in dieser Serie um die Alltagsgeschichten von Rombach und seiner Familie. In der immer hektischeren und konsumorientierten Welt sollte gezeigt werden, dass der Mensch seinen Frieden im Wald finden kann. Durch ökologisches Wirtschaften im Wald wurden alle möglichen Probleme wie durch Wunderhand gelöst. Der Förster symbolisierte die Grünen. Daneben gab es einen reichen Schlossherren der dem grünen Förster immer wieder finanziell und auch sonst sehr tatkräftig aus der „Patsche“ half. Gemeinsam waren sie stark. Der Schlossherr stand für die CDU.

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      • 9. Juli 2011 01:25

        Sagichja: „dass der Mensch seinen Frieden im Wald finden kann.“ Und da sind alle die Freitagianer, alle. Und förstergrün die Zukunft, getarnt in zivil.

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      • 9. Juli 2011 01:28

        Die Frage ist nur: Uwe Theel oder doch Henner Michels im Lodenmantel und in „grobgestrickten grauen Trachtenstutzen“ ….

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  6. 9. Juli 2011 07:46

    Das alle im Bundestag vertretenen Parteine sich mehr und mehr aehneln, ist wohl richtig. Habt ihr gestern das Interview mit Teltschik gesehen? Quintessenz: Kohl haette diesen Panzerdeal mit den Saudis niemals abgeschlossen.

    Kundin: „Finden sie mir jemanden, der haesslicher ist, als Angela Merkel!“
    Privatdetektiv: „Vergessen Sie’s!“

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    • 9. Juli 2011 12:19

      @hibouh

      Kundin: „Finden sie mir jemanden, der haesslicher ist, als Angela Merkel!“
      Privatdetektiv: „Vergessen Sie’s!“

      ich kenne jemanden, sie bloggt in der Freitagscommunity …

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      • sweetheart permalink
        9. Juli 2011 12:35

        Na, na, Ihr zwei: Ihr wollt doch jetzt nicht um den kleinen male chauvinist am Bande konkurrieren!

        Allerdings fänd‘ ich’s ganz angenehm, wenn die Redaktion dieses Euter etwas abdecken könnte, gerne auch in Nationalfarben: ich erschreck‘ mich jedesmal, wenn ich mich einlogge 🙂

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        • R.G. permalink
          9. Juli 2011 13:05

          Angie is the centerfold.

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        • 9. Juli 2011 17:26

          Ich finde die Angela sieht super aus auf dem Bild und ich weiß wen fidelche gemeint hat, es war nicht das „süsse“ Panzermädchen.

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        • 10. Juli 2011 10:39

          @sweetheart,
          ich entschuldige mich hiermit vielmals für meinen verbalen Ausrutscher. Hibouh hat mich verführt, was meinen Fauxpas nicht entschuldigen soll. Deshalb berichtige ich in tiefer Demut: Frau Merkel sieht doch sehr nett aus, auf dem obigen Bild und auch in der Freitagscommunity tummeln sich ausschließlich hübsche Frauen, soweit mir ihr Aussehen bekannt ist.

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        • sweetheart permalink
          10. Juli 2011 13:18

          So ist’s brav, @Fidelche!
          Jetzt nenn‘ noch die Top-5 der hässlichen Politiker und bemerke anschließend, daß wir alle natürlich nur an schönen Seelen und wahren Werten interessiert sind.
          Und dies zur Unterstützung:

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        • 10. Juli 2011 19:15

          @sweetheart

          Danke, sweetheart, Bravheit muss sich wieder lohnen. Hmmm, hässliche Politiker? „Seelisch wie äußerlich: Nie prägte diese Zeit Den Namen eines Volks je exemplarischer in seinen Führer: seit ZEHN JAHREN Hessens arischer Boß – Roland Koch, der Prinz der Hesslichkeit“, schrieb einst die Titanic. Wenn du mich also nach einem nicht so gut aussehenden Politiker frägst, fällt mir spontan der Herr Koch ein.

          http://tinyurl.com/656phj3

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    • 9. Juli 2011 18:15

      Hibouh,
      ich wünsche dir an dieser Stelle, auch im Namen der Trinität, alles Gute zum Geburtstag und eine schöne Feier mit deinen Lieben, also beste Glückwünsche aus dem sonnigen Bayern in die heiße Türkei.

      Manfred

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  7. 9. Juli 2011 11:21

    Die CDU/CSU nimmt immer konsequenter einen Spruch wortwörtlich und ernst, den ihr erster großer Häuptling wohl eher als rheinischen Humor mit vielen scharfen SCHs gemeint hat:
    „Was kümmert misch mein Geschwätz von gästern?“

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    • 9. Juli 2011 11:45

      „Wat kümmert misch mein Jeschwätz von jästern?“ (näher am Original)

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      • weinsztein permalink
        10. Juli 2011 02:09

        Werter ForenBoy,

        Ihr „Gerede von gestern“ wird Sie durchaus interessieren, wenn es bei Gelegenheit zitiert wird.

        Sie verstehen?

        ———————————-
        Im Gegensatz zur Freitagscommunity sind hier Beleidigungen weder erwünscht noch gestattet. Bitte halten auch Sie sich an die Netiquette. Gegebenenfalls holen Sie sich in unseren FAQ weitere Informationen. Wir machen Sie nun zum wiederholten Male darauf aufmerksam. Ihre ursprüngliche unzivilisierte Anrede, sowie ein Wort in den Anführungszeichen wurde von der Redaktion abgeändert. Die von uns abgeänderten Worte wurden kursiv/fett gekennzeichnet.

        Die MI-Redaktion

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        • 10. Juli 2011 10:59

          @weinsztein, ich bin mir sicher, dass es weder mich, noch irgend jemanden anderen hier interessiert, was Sie und Ihre Gleichgesinnten hier und anderswo „zitieren“.
          Ich denke, Sie sollten Ihr lächerliches Tun endlich einstellen, sowohl hier, als auch anderswo.

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  8. 10. Juli 2011 11:12

    Nachschlag für Karola and friends.
    http://www.myvideo.de/watch/5835789/angela_merkel_big

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  9. sweetheart permalink
    10. Juli 2011 13:23

    Hallo, Andreas! Danke für den „Nachschlag“! Weiteres s. in meinem vorangehenden Post.

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  10. sweetheart permalink
    10. Juli 2011 13:28

    Vergessen: die ARD hat das aktuelle MI-Thema aufgegriffen und beschäftigte sich heute mit der „Kanzlerin im Abwind“.
    Eine Linie: Koalition beenden – schwarz-rot ansteuern
    http://www.wdr.de/tv/presseclub/

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    • 10. Juli 2011 13:41

      Hihi habs auch gesehen. Hatte was Surreales, ehm Surrealistisches? (Obwohl die Leute bei weitem nicht die Sprachkraft von Sweetheart erreichen):
      „Legalisierung von Drogen“
      „unterphilosophiert“
      „unberechenbare Gestalten“
      „Überlooser“
      „Pseudokoalition“
      „Entkernte CDU“ undsoweiter 🙂

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      • 10. Juli 2011 13:43

        Und der Vergleich von Merkel mit Sylvia Neid :-)))): „Wir könnten noch zwei Stunden spielen und würden kein Tor schiessen!“ muhahaha

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    • 10. Juli 2011 14:06

      hi Karola, ich sehe es eher wie der Typ vom TagesSpiegel, wenn die so weiter machen, und das werden sie, sind beide Parteien nicht mehr in der nächsten Regierung, und das ist auch gut so.
      Merkel wird als Machtfrau niemals vorzeitig ein Risiko eingehen, da sie niemals Risiken eingeht, die ihre eigene Position gefährden.
      Das hat inzwischen auch der letzte CDU-Wähler erkannt.

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      • sweetheart permalink
        10. Juli 2011 22:13

        Ich denke es wird vielleicht auf eine 3er-Koalition hinsteuern: wenn 3 Parteien je etwas über 20 Prozent bekommen – was bleibt da?

        Vielleicht kommt dann ja auf Umwegen so etwas Ähnliches wie ein „Kompetenzteam“, das mir vorschwebte.

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    • 10. Juli 2011 15:59

      Wie bereits eine „leichte Sommergrippe“ die fanatische Sichtweise auf ausschließlich das rechte Auge beschränken und eine schon lächerliche Einteilung in rechts und rechts und sonst gar nichts beförder, kann man hier schön nachlesen:

      http://j.mp/mZLviV

      Wer vor lauter Schubladendenken und dem Einsortieren in selbige Inhalte verpasst, kann von mir nicht erwarten, ernst genommen zu werden.
      Wer unfähig ist, politische Talk-Gespräche richtig einzuordnen und zu verarbeiten, sollte tatsächlich lieber Video-Links und schöne Bildchen verteilen.

      Es ist doch völlig nebensächlich, welche parteipolitische Richtung ein Journalist favorisiert, auf den Inhalt seiner Aussage kommt es an.
      Je weniger seine Aussage von dieser politischen Präferenz geprägt ist, desto glaubwürdiger ist sie.
      Deshalb sind ja gerade Aussagen von Journalisten, die eigentlich dieser Regierung wohlgesonnen sind, so interessant, wenn sie so „schwarz“ im negativen Sinne sehen.
      Aber für sowas haben besonders fanatische LINKE keinen Blick, auch ohne Sommergrippe.

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  11. 10. Juli 2011 16:13

    sorry, vor Korrekturlesen abgeschickt.

    Wie bereits eine „leichte Sommergrippe“ die fanatische Sichtweise auf ausschließlich das rechte Auge beschränken und eine schon lächerliche Einteilung in rechts und rechts und sonst gar nichts befördert, kann man hier schön nachlesen:

    http://j.mp/mZLviV

    Wer vor lauter Schubladendenken und dem Einsortieren in selbige die Inhalte verpasst, kann von mir nicht erwarten, ernst genommen zu werden.
    Wer unfähig ist, politische Talk-Gespräche richtig einzuordnen und zu verarbeiten, sollte tatsächlich lieber Video-Links und schöne Bildchen verteilen.

    Es ist doch völlig nebensächlich, welche parteipolitische Richtung ein Journalist favorisiert, auf den Inhalt seiner Aussage kommt es an.
    Je weniger seine Aussage von dieser politischen Präferenz geprägt ist, desto glaubwürdiger ist sie.
    Deshalb sind ja gerade Aussagen von Journalisten, die eigentlich dieser Regierung wohlgesonnen sind, so interessant, wenn sie so „schwarz“ im negativen Sinne ausfallen.
    Aber für sowas haben wohl besonders fanatische LINKE keinen Blick, auch ohne Sommergrippe.

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    • sweetheart permalink
      10. Juli 2011 21:45

      UUiiii!!!
      Da verfügt aber jemand über eine schnelle Hand im üppigen Sterneabwurf – rechts wie links!

      Also, Andreas, Knüppels (nicht Knüppel’s, bitte!) gestrige „sehr subjektive Sicht“ der Supremes hab‘ ich gerne überflogen, zumal sich das mit Jugenderinnerungen mischt: die krönende Episode meines Abiturs (noch in allen Hauptfächern) fand in der Turnhalle statt, wo 3 Mitschülerinnen und ich uns zu einem Titel der Supremes (mein Vorschlag) in bester zeitaktueller Manier rhythmisch bewegten.

      Heute ist mir Knüppel Sicht auf den Presseclub etwas zu subjektiv – oder besser gesagt: seinem Text entnehme ich wenig bis nichts über die Sendung, aber viel über Knüppels Sicht der Dinge im Besonderen und im Allgemeinen.
      Ich hab‘ seinen Beitrag eben einmal überflogen und komm‘ nun bei der FC nicht wieder rein – deswegen nur soviel aus der Erinnerung: von mir aus darf ein Mann, insbesondere wenn er nicht zu den TV-Dauergästen gehört, gerne schüchtern lächeln und wie die allesamt im Einzelnen aussehen ist mir eher egal.
      Miriam Lau schätze ich als Journalistin und ihre Biographie finde ich eindrucksvoll.
      Um dem Sendeformat eine generelle Rechtslastigkeit vorwerfen zu können, müßte man ja wohl vielleicht mehr als eine Sendung zugrundelegen.
      Herres „kann ich auch nicht besonders ab“, da er so auffällig negativ mit Jörg Schönenborn kontrastiert, der die Sendung immer hervorragend moderiert.
      Und ansonsten würde ich es begrüßen, wenn es mehr Sendungen im ö.-r. TV gäbe, die auf gutem Niveau der Information und der Meinungsbildung der durchschnittlichen Bevölkerung dienten: es können ja nicht alle bei der FC bloggen! (HaHa!)

      Vielleicht hat @Knüppel ja Augstein in der Runde vermißt: allerdings wirkte der bei seinen bisherigen wenigen Auftritten dort so gelangweilt, daß man wahrscheinlich wenig Lust auf weitere Einladungen verspürte.

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  12. 11. Juli 2011 04:58

    Obigen Beitrag habe ich hier & dort eingestellt, in der Hoffnung, dass die hier waltende Trinität ihn möglichst rasch bemerken, ihn „freischalten“ und sodann gleich kommentieren möge.
    weinsztein

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  13. 11. Juli 2011 05:01

    ich vergaß leider diesen Link:
    http://www.notina.com/?q=node/1346
    —————————
    Dieser Link von Henner Michels wurde noch weitere Male eingestellt.

    Die MI-Redaktion

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  14. reflexione galore permalink
    11. Juli 2011 10:11

    Und „Medienmensch“ Michels kapiert bis heute nicht, dass jeder Ebertus‘ Beiträge zitieren darf – und zwar ohne Erlaubnis. Im Grunde ging es doch nur wieder um einen Grund zum Schleimen „“Mit freundlichder Genehmigung des Qualitätsbloggers Ebertus)“.

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  15. 30. Oktober 2011 22:55

    Angela Merkel will nun einen allgemeinen Mindestlohn. Der CDU-Parteiencheck-Artikel von thinktankboy war wieder einmal seiner Zeit voraus. Nachdem offenbar auch die Redakteure des „Spiegel“ hier gelesen haben, spricht sogar die „Bild am Montag“ von der „Genossin Merkel“.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,794844,00.html

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  16. 15. November 2011 22:23

    Der Linksruck in der CDU ist nach dem Parteitag in Leibzig noch nicht abgeschlossen. Nach der Abschaffung der Wehrpflicht, dem Ausstieg aus der Atomkraft folgte kürzlich die Forderung nach einem Mindestlohn. Mit der Abschaffung der Hauptschule ist die CDU fast sozialdemokratischer als die Sozialdemokratie. Wohin soll das alles noch führen? Nach bisher unbestätigten Gerüchten soll sich die Genossin Angie Merkel für eine neue Parteihymne einsetzen, Brüder, zur Sonne, zur Freiheit, oder so.

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    • 15. November 2011 22:36

      „ist die CDU fast sozialdemokratischer als die Sozialdemokratie“ … latürnich: weil sie säkular-christlich, benediktinisch-moralisch und also auch sozial-küchenkompatibel ist! Und beim Köcheln wird von alters und vertriebenen Gebieten her gesungen, was der Kochlöffel dirigiert: Maiglöckchen flieg, die Köchin ist im Krieg, die Brüder sind zur Sonn´ gefolgen, die Freiheit ist nun auch dort droben, flieg Arschbombe flieg … (Text gemäß einer neuen Ausgabe der Verfassungsschutzliederfibel)

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  17. derSamstag permalink
    17. Januar 2012 16:26

    „Im letzten Jahr wurden knapp 680 Raketen und Granaten auf Israel geschossen und 20 Israelis, sowie eine britische Touristin von Terroristen ermordet. Das jüngste Opfer war die gerade einmal 3 Monate alte Hadas Fogel, der von ihren palästinensischen Mördern die Kehle aufgeschlitzt wurde.

    Im deutschen Nahost-Diskurs werden diese Fakten schlicht ignoriert. Sie werden mit der Lupe nach Protestnoten und Reaktionen von Seiten der deutschen Politik hierzu suchen müssen. Die deutsche Empörungsindustrie in Berlin wird weder diese Morde an Juden als Friedenshindernisse brandmarken noch den palästinensischen Präsidenten dazu auffordern, endlich entschlossen gegen die Tag für Tag gedruckte und gesendete antijüdische und anti-israelische Hetze in offiziellen Medien der Palästinenser vorzugehen.

    Anschauliche Beispiele für diese Blindheit und Parteilichkeit boten im Dezember verschiedene Thüringer Politiker. Gerade Thüringen, denkt man, das im letzten Jahr, nachdem erst post mortem eine Nazi-Terrorzelle entdeckt wurde, mit seinem Image zu kämpfen hatte. Man fürchtete weltweit als Nazi-Land gebrandmarkt zu werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund machte sich Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht auf, um den Israelis zu erklären, dass Thüringen – Deutschlands grünes Herz – eigentlich nichts gegen Juden und Ausländer hat. Ganz im Gegenteil, man gedenkt fleißig der durch die Nazis ermordeten Juden, man restauriert alte Synagoge und wird in absehbarer Zeit sogar ein Institut für jüdische Theologie besitzen.

    Als Ministerpräsidentin Lieberknecht sich Ende Dezember in den Nahen Osten aufmachte, besuchte sie pflichtbewusst die Holocaust-Gedenkstätte in Yad Vashem und erklärte, dass der braune Ungeist keine Sache von gestern sei, man vielmehr täglich den Anfängen wehren müsse.

    Im Anschluss fuhr die Ministerpräsidentin – die in einem Interview mit dem palästinensischen Fernsehen sagte, dass sie als Kind von Palästina [sic!] geträumt habe, wenn sie Geschichten in der Bibel gelesen hat – nach Ramallah, um sich mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fayyad zu treffen. Fayyad ist ein Technokrat auf Abruf, sein Chef Mahmoud Abbas hingegen promovierte 1982 in der Sowjetunion und nannte in seiner Doktorarbeit die Ermordung von sechs Millionen Juden eine „riesige Lüge“. Eigentlich ein Fall für die Ministerpräsidentin, um ihre Forderung, den Anfängen zu wehren, entschlossen umzusetzen. Aber natürlich verlor Lieberknecht hierüber kein Wort, genauso wenig wie über die von der palästinensischen Autonomiebehörde finanzierten Broschüre „Zayzafuna“, in der Hitler und der Holocaust verherrlicht werden. Lieberknecht hätte sich auf der Internetseite der Organisation „Palestinian Media Watch“ informieren können, die detailliert aufführt, dass es sich hierbei nicht um einen Einzelfall handelt. Stattdessen umarmte man sich und freute sich über die Fortschritte, die das palästinensische Gemeinwesen unter Führung eines Holocaustleugners gemacht hat. Soviel also zu den Lehren, die man in Thüringen aus der Geschichte gezogen hat.

    Aber halt! Natürlich war die Landeschefin Thüringens auch in den Nahen Osten gekommen, um eine Geschichtslehrstunde zu erteilen – nur nicht den Holocaustleugnern. Vielmehr sollte den lieben Muskeljuden im Nahen Osten, die sich nicht von überzeugten Antisemiten ins Meer treiben lassen wollen, die Leviten gelesen werden. Also nahm sich Frau Lieberknecht Israel mal ordentlich zur Brust. Hierfür hatte sie ein besonderes Schmankerl in Petto: Sie halte „eine Mauer zwischen Palästina und Israel [für] nicht akzeptabel“, und setzte noch einen drauf, indem sie einen historischen Vergleich zur Berliner Mauer zog. Das kommt zum einen einer Verhöhnung der mindestens 136 Todesopfer an DDR-Grenzanlagen gleich (es gibt keinen einzigen Toten an der israelischen Sperranlage) und übersieht zum anderen den grundverschiedenen Zweck der beiden Anlagen. Erfolgreich verhindert Israel das Eindringen von Mördern, die DDR sperrte ihre eigene Bevölkerung ein. Es gibt noch andere Unterschiede: so wird durch die Schutzanlage der Austausch zwischen Israelis und Palästinensern keineswegs verhindert, demonstrieren ja sogar jüdische Israelis zusammen mit Palästinensern gegen die ‚Mauer‘. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, dass Palästinenser gegen den Verlauf vor dem Obersten Gerichtshof Israels Einspruch einlegen können. Was das Fehlen einer robusten Grenzbefestigung bedeutet, hat der Terrorangriff im August 2011 aus dem Sinai gezeigt, der acht Israelis das Leben kostete. All das und noch vieles mehr könnte man der kurzsichtigen Ministerpräsidentin erläutern, doch ist es müßig, weil sie es mit Sicherheit weiß und dennoch solche infamen Vergleiche von sich gibt.“

    von Kevin Zdiara
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/frau_lieberknecht_und_die_leere_der_gescshichte/

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  18. 14. Mai 2012 16:23

    Wäre Sonntag Wahltag, würden 80 Prozent der Deutschen CDU wählen und 20 Prozent CSU. Mit der Arbeit der Bundeskanzlerin sind 60 Prozent „sehr zufrieden“, 20 Prozent „nicht so zufrieden“ und weitere 20 Prozent „ganz extremst urst superzufrieden“. Dies ergab eine Umfrage unter fünf Wahlberechtigten des Angela-Merkel-Instituts im Auftrag von Angela Merkel.

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  19. 3. Juli 2012 11:04

    Peinliche Niederlage für Ruprecht Polenz, Irena Wachendorff und ihre Unterstützer. Der “israelkritische” deutsche „Verein“ Bustan Deutschland „e.V.“, der in keinem Vereinsregister zu finden ist, unterstützt bekanntlich den arabisch-jüdischen Walldorf-Kindergarten (Rudolf Steiner) „Ein Bustan“. Die Gründerin des Freundeskreises für den arabisch-jüdischen Waldorffkindergarten Irena Wachendorff hat sich ihre Biografie zurechtgelogen, was nun nach und nach an die Öffentlichkeit kommt.

    Henryk M. Broder schreibt in „Polenz: Dumm, schamlos und unheilbar gesund“:

    (..) Die Frau ist eine Exhibitionistin. Sie hat sich jahrelang auf FB ausgezogen und entblättert, jedes beschissene Detail aus ihrem beschissenen Leben öffentlich gemacht. Hat man sie aber nach irgendeinem Beleg gefragt, zum Beispiel wann sie in Israel in der Armee gedient oder wie sie die Geigen nach Gaza geschafft hat, verweigerte sie unter Hinweis auf ihre Intimsphäre jede Auskunft: sie müsse sich und ihre Familie schützen. Was sie nicht daran hinderte, ihren Wehrmachtsvater zu einem “Zadek” zu ernennen (Wo hat sie das Wort nur aufgeschnappt? Bei den Anonymen Hochstaplern?) und ihrer Mutter eine KZ-Nummer am Unterarm anzudichten. Eine Trittbrettfahrerin, die schamlos sechs Millionen Tote missbrauchte, zugleich aber keine Hemmungen hatte, anderen die Instrumentalisierung des Holocaust vorzuwerfen.

    Man könnte ihr zugute halten, dass sie einen schweren Dachschaden hat, der auf traumatische Erfahrungen in der Kindheit hindeutet. Diese mildernden Umstände kann man gegenüber ihrem Gönner und Förderer, MdB Ruprecht Polenz, nicht geltend machen. Er hat die Meise aus Remagen jahrelang promotet, sich schützend vor und hinter sie gestellt und bei jeder Gelegenheit betont, dass sie “eine Jüdin” ist.

    „Herr Papst, ich finde es unerträglich, wie Sie eine Jüdin hier beleidigen. Ich habe Sie von meiner Pinnwand gesperrt.“ (2. Februar 2011 um 22:47)
    „Ich stelle mich nur vor Menschen wie Frau Wachendorff, auch weil sie Jüdin ist, um ihr gegen diese infame Kampagne zu helfen.“ (5. Februar 2012 um 23:41)
    Er tat das, um seinen eigenen Judenknacks zu kompensieren. Nun, da die Wachendorffsche Kostümparty zu Ende ist, wirft er das Ruder um 180 Grad herum. Volle Fahrt zurück!

    Hatte Polenz noch am 8. März dieses Jahres in der Aktuellen Stunde des Bundestages eine Rede gehalten, in der er “Zivilcourage gegen Nazis” einforderte und bei dieser Gelegenheit das Ergebnis seines privaten Lackmustests bekannt gegeben, woran man Nazis erkennen könnte, nämlich an ihrer super-hyper-extra-positiven Haltung zu Israel, “weil sie denn per definitionem keine Rechtsradikalen mehr sein können und umso ungehinderter ihre Hetze gegen Muslime vom Stapel lassen können”, so tat er schon am 26. Juni genau das, was er den Nazis vorwarf: er präsentierte sich als ein 150%iger Freund Israels, dem nichts so sehr am Herzen liegt wie das Wohlergehen dieses Landes. Originalton Polenz:

    “Komme gerade von einem sehr guten und freundschaftlichen Gespräch mit dem Präsidenten des israelischen Parlaments, Reuven Rivlin, der einen sehr guten Überblick gegeben hat, wie Israel die Entwicklungen im Nahen Osten beurteilt. Zuvor hatte ich eine einstündige Diskussion mit israelischen Journalisten, die auf Einladung des Außenministeriums in Deutschland sind. Und es gab eine Premiere: Zum ersten Mal war eine Delegation des College for National Securitiy der Israeli Defence Forces zu Gast im Bundestag, und ich hatte Gelegenheit, eine Stunde lang mit den Offizieren zu diskutieren. Auch wenn diese Gesprächsdichte nicht jeden Tag vorkommt, sie zeigt, wie eng Israel und Deutschland miteinander verbunden sind und wie wichtig es ist, dass wir diese besonderen Beziehungen pflegen.” (..)

    Am besten hier den ganzen Artikel lesen und lachen und Zusatzinfos gibt es hier. Ach ja, Antisemitismus gibt es nicht nur in der Linkspartei.

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    • 3. Juli 2012 14:59

      Gegenmeinung aus FB:

      Polenz schreibt oder lässt schreiben: Ich bin Mitglied der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe und Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG). 1980 habe ich als Mitglied im Stadtrat die Städtepartnerschaft zwischen Münster und Rishon Le Zion mitbegründet. Bei meinem letzten Besuch in Israel habe ich als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses mit meinem Kollegen aus der Knesset eine regelmäßige strategische Zusammenarbeit beider Ausschüsse vereinbart, wie wir sie sonst nur mit Frankreich und Polen pflegen. Ich erwähne dies um zu verdeutlichen, dass mir ein gutes deutsch-israelisches Verhältnis seit Jahrzehnten am Herzen liegt. Es gibt von mir keine einzige Äußerung, die man auch nur entfernt als antisemitisch verstehen könnte. Ich habe übrigens auch von Frau Wachendorff keine antisemitische Äußerung gelesen. Broder hat den nachstehenden Schmutzkübel eigenhändig gefüllt.http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/polenz_dumm_schamlos_und_unheilbar_gesund/

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    • 3. Juli 2012 15:54

      Der Freitagsblogger und Antizionist „Freiheitsliebender“ machte ein Interview mit seinem Idol. Einleitend meint Augsteins Blogger: „Der Nahe Osten ist ein Krisenherd und das schon seit Jahrzehnten. Da die Verhandlungen der vergangenen Jahre keinen Frieden bringen konnten, gibt es immer mehr Versuche von Privatpersonen sich für den Frieden einzusetzen. Wenn man sich für Frieden und Toleranz einsetzt, sollte man bei den Kleinen beginnen, mag man meinen. Irena Wachendorff sieht es ähnlich und wird deswegen bedroht und angefeindet, wir sprachen mit ihr“!

      http://diefreiheitsliebe.de/frieden/angriffe-auf-ein-bustan-im-gesprach-mit-irena-wachendorff

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    • 3. Juli 2012 16:28

      An dieser Stelle äußert sich sich jedoch so, dass es auch hier hätte gut stehen können:

      Irena Wachendorff: (….) Ich bin immer höchst alarmiert, wenn bezüglich der Situation in Israel Vergleiche z.B. mit der Shoa gezogen werden und der Gazastreifen als KZ bezeichnet wird. Solche Vergleiche sind unannehmbar und dazu auch völlig falsch in der Sache; geschichtlich, politisch und die Umstände betreffend. (…)

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      • H. Herforder permalink
        4. Juli 2012 00:45

        Du findest immer was, den Deppen zu huldigen, oder. Weil Du selber einer bist? Ein großer gar?

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        • 4. Juli 2012 11:39

          Multinick-Held – ich huldige niemandem, ich betrachte Vorgänge von allen Seiten, sammle Informationen, um mir ein möglichst klares und ideologie-freies Bild zu machen. Das unterscheidet mich von Vorschnell-Verurteilern wie dir – auch dann, wenn ich abschließend womöglich zum gleichen Urteil komme. Ich halte diesen Weg einfach für objektiver und letzlich richtiger. Soll ich an dieser Stelle noch einmal die Parallelen aufzeigen, die mich stören? Ich denke, ich tat es oft genug.

          Aber zu deinem Verständnis.

          Einige Dinge tue ich niemals: Ich verurteile nicht „mit“, sondern ziehe meine eigenen Schlüsse. Ich gebe keine „vollste Zustimmung“, wenn ich die Grundlagen für eine Haltung nicht selbst überprüft habe. Ich glaube keinen Heilslehren – und zwar wirklich KEINER. Ich bediene mich nicht Methoden der Diffamierung, die dem „Schwarzen Kanal“ oder dem „Stürmer“ entstammen könnten – auch für eine noch so gute Sache nicht, einfach, weil ich mich nicht gleich machen möchte.

          Und ganz klar: Selbst wenn der Fall eintreten würde und ich einem von Euch PUNKT FÜR PUNKT inhaltlich zustimmen müsste, würde ich die Form der Darreichung auch weiterhin ablehnen, eben, weil sie sich nicht deutlich genug von der unterscheidet, gegen die anzugehen ist.

          Und jetzt hechel weiter meinen Einträgen hinterher. Einsicht ist ja scheinbar nicht zu erwarten.

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        • 4. Juli 2012 14:09

          @Michael Pliwischkies

          Glaubst du tatsächlich was du schreibst? Du sprichst von einem ideologie-freiem Bild? Du, der Che Guevara einen Mörder nennt, der den tibetanischen Buddhismus verteidigt, der die israelischen Regierungen „rassistisch agierend“ nennt und sich bei meiner Kritik am Postnazismus auf die Gnade der späten Geburt beruft und meint für seine und meine Generation sprechen zu können. Die Lehren aus dem Nationalsozialismus, aus dem Holocaust hast du nicht gezogen, der kategorische Imperativ Adornos ist ein Fremdwort für dich. Jede Kritik am Postnazismus, jeden Erklärungsversuch, jede Kritik am sekundären Antisemitismus bezeichnest du mit „Genetik-Denken“. Du bist im Grunde ein Konservativer. Deine Ideologie ist konservativ. Du willst zwar progressiv sein, kannst es aber nicht. Du bist in deiner rechten Ecke gefangen und versuchst mit Schmähungen und Beleidigungen („Vollidioten und primitiv“, „erbärmlich und dämlich“, „Hitler, Goebbels und Konsorten”, „rot angemalte Faschisten“, “arrogante Spinner”, usw), weil du keine Argumente hast, dir ein vermeintliches Übergewicht zu verschaffen. Du stehst wie ein angeschlagener Boxer in der Ecke und beleidigst deine Gegner. Deine Schläge gehen aber ins Leere. Deine Beleidigungen treffen dich selbst. Überzeugen kannst du mit deinen primitiven Beleidigungen und argumentlosen Kommentaren vielleicht Freitagsblogger wie Uwe Theel aus Hessen, den Querfrontblogger Forenboy aus der Pfalz oder den Berliner Alt-68er Ebertus, der vom „skurrilen Existenzrecht Israels“ faselt.

          Unterstrichen wird dieses Bild deiner Ideologie mit deinem Verhalten in dem antisemitischen Gegenblog „Treue Liebe“. In diesem antiisraelischen Querfrontblog wo der Aufruf zum Judenmord als „wichtig“ gepriesen wird und in dem von der Vergasung der Palästinenser durch die Israelis gelogen und hetzt wird, wo die Steinigungen im Iran mit „hiesigem Gerede vom Fremdgehen“ gleichgesetzt werden, bist du ausgesprochen höflich.

          Und du willst uns hier weißmachen du bist ideologiefrei. Lächerlich! Steh wenigstens zu deiner Ideologie und gestehe dir ein keine Argumente gegen dieses Blog zu haben. Echte Konservative sind aufrichtiger und beleidigen ihre Gegner seltener als du das hier praktizierst.

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    • Der Bassist permalink
      3. Juli 2012 16:44

      Ruprecht Polenz hat mich in meiner Wahlheimat nun gut zwanzig Jahre lang nah begleitet. Zu seiner Klingel sind es vielleicht sechshundert Meter. Er ist ein CDU-Politiker. Mehr will ich da mal gar nicht sagen, außer, das er es seit dreißig Jahren wirklich ist, die ich ihn kenne als Politiker. – Was Henryk M. Broder nun schreibt, zu seiner, der Polenzschen Wachendorff-Kalamität, da kann ich mir erst mal nichts denken, was gegen die Plausibilität und Polemik von Broder spricht. Ich habe die hier gegebenen Links zur Kenntnis genommen, und ich sage für heute: Prost Mahlzeit!

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    • 4. Juli 2012 00:25

      Irena Wachendorff faselt zwar davon höchst alarmiert zu sein, wenn bezüglich der Situation in Israel Vergleiche z.B. mit der Shoa gezogen werden aber an anderer Stelle meinte die Friedenskämpferin:

      „Ich würde nach meinen Erfahrungen auf dieser Seite sagen: Einige Juden haben leider gar nichts aus dem gelernt, was Juden angetan worden ist…“

      Lustig auch wenn sie lügt:

      „Ein für allemal verbitte ich mir diesen dämlichen Antizionisten= Antisemitenvergleich! Selbst mir platzt irgendwann der Kragen! Das ist Verhöhnung meiner ermordeten Familie!“

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      • H. Herforder permalink
        4. Juli 2012 00:41

        Die Wachendorff hat keine Eier: und das meine ich wörtlich wie auch symbolisch. Wachendorff steht für nix, und maximal für ihr narrzistisches Ego. hihi. – Finden CDU-Politiker wohl gut. Kann man drüber lachen. Ich gerne. Über beide.

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  20. 4. Juli 2012 15:05

    An den virtuellen Che-Romantiker

    Ja, ich nenne Che einen Mörder, denn er hat gemordet, respektive politisch motivierte Hinrichtungen und Versendungen Andersdenkender in Arbeitslager befördert. Das das so ist/war, hat nicht das Geringste damit zu tun, dass das Batista-Regime abgelöst werden musste. Che hat nicht anders gehandelt, als kommunistische Diktatoren an anderen Orten auch, die zu Recht dafür kritisiert werden/wurden. Der Grund heiligt eben nicht jedes Mittel und bei aller Sympathie dafür, dass Batistas Regime beendet wurde, muss ich diese Vorgehensweise dennoch verurteilen – und darum: ideologiefrei. Du jedoch entschuldest mittels Ideologie oder Rassismen und fällst damit gerade progressiven Menschen in diversen Ländern in den Rücken. Deutlich wird das an Deiner Wertung bzgl. Deutschland/Israel. Während du deutschen Staatbürgern (natürlich nur denen „reinen Blutes“ eine Art Erbsünde unterstellst, akzeptierst du aber stillschweigend den bereits im Begriff „auserwähltes Volk“ mitschwingenden Nationalismus Israels. Dabei ist Beides falsch, denn es gibt keine auserwählten, besseren, tolleren, gerechteren Völker. Allein diese Annahme ist bereits Rassismus, wie jede Zuschreibung negativer oder positiver Eigenschaften an ein Volk oder eine Ethnie Rassismus ist, wobei der positive natürlich besser „schmeckt“. Ich bin schon deswegen nicht konservativ, weil ich die Definitionen von Volk und Rasse ablehne. Bzw. präferiere ich eine – hoffe ich – zeitgemäße Fassung eines Volk- bzw. Bevölkerungsbegriffs. Daher weigere ich mich auch strikt, eine Bevölkerung eines Landes kollektiv zu verurteilen, sondern beziehe mich auf die jeweilige Administration und Interessengruppen. Deine Kritik am Postnazismus ist gleichmachend und wenn du sie selbst ernst nehmen würdest, müsstest du sie auf jede Nation beziehen. Allerdings vermute ich, dass dein ewig zitierender Verstand es nicht fertig bringen wird, die dir innewohnende ideologische Klippe zu umschiffen. Und da du dich so gerne auf Historie berufst, müsstest du auch akzeptieren lernen, dass Nazismus keineswegs (leider) national begrenzt ist. Er lebt – so schlimm es ist – weltweit, denn er ist kein Ergebnis von Genetik oder wird mit einem Personalausweis vermittelt – er ist eine zutiefst kranke Idiologie. Und Ideologien haben leider die Eigenschaft, auf Ländergrenzen keine Rücksicht zu nehmen. So, wie du in diesem Zusammenhang meinst – natürlich von erhabener Position – für meine und deine (???) Generation sprechen zu können, tue ich es eben auch. Scheinbar ist das dann für dich illegitim, da du dich im Besitz der allumfassenden Wahrheit wähnst, wobei Wahn hier wohl die bessere Vokabel ist. Wenn du nicht möchtest, dass ich deine Kritik als „genetisch“ bezeichne, dann argumentiere menschlich und nicht „völkisch“. NIEMAND, der ernst genommen werden möchte, würde im 21. Jahrhundert noch auf dieser Basis argumentieren – aus guten Gründen, die ich weiter oben schon dargelegt habe. Oder was meinst Du, warum NIEMAND innerhalb der Geistes- und Sozialwissenschaften, der nicht abgelehnt werden möchte, noch von „Rassen“ spricht? Ganz genau. Weil das genau die Krücke ist, auf der die Ultrarechten durch die Hintertür in den Saal gehumpelt kommen. Und jetzt bleibt dir in deiner Not nichts weiter, als zu versuchen, mich in eine ausgerechnet rechte Ecke zu stellen, die du auch noch mit Konservativismus gleichsetzt.

    Was dein Faible für Israel betrifft, noch eine Anmerkung:

    Ich gestehe zu, dass Israel ein permanent gefährdeter Staat ist. Ich habe nie bestritten, dass die Angriffe zu ächten sind und lehne den radikalen Islam und seine Vertreter definitiv ab. Das steht völlig außer Frage.

    Was ich aber nicht tue, ist, Israel als „bessere“ Nation anzunehmen. Das aber nicht, weil ich etwas gegen das Land habe, sondern weil ein Gemeinwesen/eine Nation das Recht hat, – wenn man es schon tut – vollständig betrachtet zu werden. Wie andere Länder auch, darf eine israelische Administration Fehler machen und man sollte sie benennen dürfen. Ich für meinen Teil akzeptiere Positives wie Negatives, da die Entstehung dessen nun einmal der Normalzustand ist, solange Menschen mit den unterschiedlichsten Interessen in einem Land zusammen leben. Die Thematisierung dessen hat im Idealfall eine Weiterentwicklung zur Folge und die ist dringend notwendig, wobei ich in diesem Zusammenhang in Israel deutlich mehr Möglichkeiten sehe, in den Palästinensergebieten und in angrenzenden Staaten wenig bis keine. Im Gegenteil – die Situation wird sich voraussichtlich noch weiter verschlechtern. Umso wichitger ist es aber, auch im Sinne Israels, die wenigen positiven Ereignisse zu befördern, die dort trotz allem eintreten. Aber auch den moderaten Bürgern, die nun einmal in den Palästinensergebieten leben und überleben müssen, fällst du in den Rücken – letztlich auch zum Schaden Israels. Die Art und Weise, wie du deine „Aufklärung“ betreibst, verschärft Fronten und das ist so ziemlich das Letzte, was benötigt wird.

    Schlusswort: Scharfmacherei bleibt nun einmal Scharfmacherei und die kennt letztlich nur Opfer. Der einzige Lohn: Ein wenig Applaus von Menschen, die eine einfache Lösung möchten und klaren Worten gern zujubeln. Die werden dir auch weiter hinterher hecheln und je broderesker du wirst, je konturierter du aburteilst, desto mehr geifernden Applaus wirst du erhalten. Ich gratuliere.

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    • 4. Juli 2012 16:07

      An den virtuellen Helmut Kohl (Gnade der späten Geburt),

      Gut wen Che ein Mörder war, dann waren die Alliierten die Deutschland von Hitler befreiten auch Mörder. Das habe ich alles dargelegt, offenbar hast du es immer noch nicht begriffen.

      Ich habe mit keinem Wort den Deutschen eine Erbsünde unterstellt. Für dich war offensichtlich nur Hitler für die 50 Millionen Toten und den Holocaust verantwortlich und die anderen waren einfache Befehlsempfänger und dann hat sich Hitler einfach so ohne Prozess aus dem Staub gemacht.

      Auschwitz war das bisher größte Menschheitsverbrechen, der 2. Weltkrieg forderte über 50 Millionen Tote. Verantwortlich dafür waren nicht nur Hitler, seine Partei und seine willigen Vollstrecker, nein auch die Wähler der NSDAP, der DNVP und des Stahlhelms tragen dafür Verantwortung. Es waren also genug um von den Deutschen zu sprechen. Ich kann nicht den Schweden Auschwitz vorwerfen wenn sie es nicht zu verantworten haben. Geht das in deinen Kopf? Vermutlich nicht.

      Eine Definition von Volk und Rasse hab ich nie hier abgegeben. Du wirst von mir kaum das Wort „Volk“ hier lesen. Im Gegensatz zu deinen Freunden der „“Treuen Liebe“, die reden vom „palästinensischen Volk“, vom „Tag des Bodens“ usw.

      Rassismus ist wenn jemand wie du die Araber nicht ernst nehmen will und ihre Vernichtungsdrohungen gegen die Juden ihrer Mentalität zuschreibt und sie „Getöse“ nennt. So dumm, ungebildet und einfältig sind die Araber nicht, wie du dir das vorstellst.

      Die faschistische Ideologie war keineswegs nur auf Deutschland beschränkt, das habe ich nie behauptet. Aktuell ist sie bei den Despoten im Iran, bei der Hamas usw. die „Haus und Hof-Ideologie“, was ich im Gegensatz zu dir vehement kritisiere, während du die israelische Regierung aufforderst sich mit diesen Banditen zum Tee zu treffen. Diese Appeasementpolitik ist schon mal gescheitert, worüber du dich mal informieren solltest.

      Zu Israel habe ich bereits das Nötige geschrieben. Wer wie du den Antisemitismus, die Vernichtungsdrohungen und Vernichtungstaten der israelischen Nachbarn verharmlost, wer wegen des Sicherheitszauns in Israel von „rassistisch agierenden israelischen Regierungen“ faselt, dem dabei offensichtlich der Anlass dieses Zaunes (islamfaschistische Selbstmordattentäter sprengten hundertfach Juden in die Luft) egal sind, der hat bereits Position bezogen, auf einer Seite auf der ich nicht stehe. Was für dich Scharfmacherei ist sind Fakten, die du nicht entkräften konntest, das schmerzt dich, was ich verstehen aber nicht ändern kann. Wenn du deshalb hier zig-fach Leute beleidigst bringt dir das in der Diskussion keinerlei Vorteile. Diese Beleidigungen treffen und demaskieren dich selbst.

      Schlusswort: Naivität bleibt Naivität. Wer mit Mohsen Maserat und der iranischen Regierung in Berlin für den Frieden gegen Israel demonstriert, dieses Engagement in gnadenloser Einfalt mit „Versöhnen statt Spalten“ anpreist bekommt diesen einzigen Lohn: Ein wenig Applaus von Menschen, die den Tod der Juden herbeisehnen und antisemitischen Worten gern zujubeln. Forenboy, Rahab, Uwe Theel und Co. werden dir auch weiter hinterher hecheln und je reaktionärer du wirst, je konturierter du in der „Treuen Liebe“ wohlwollend schreibst, desto mehr geifernden Applaus wirst du erhalten. Ich gratuliere dir schon jetzt. Weil ihr so gute Menschen seid werdet ihr beim Abwurf der iranischen Atombombe über Tel Aviv um Israel sicherlich trauern und eine Kerze anzünden.

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      • 4. Juli 2012 17:24

        Nein, du begreifst nicht, dass es einen Unterschied gibt – nämlich, ob Verantwortliche des Naziregimes verurteilt wurden oder ob Che dafür Verantwortung trug, dass Menschen mit anderer Meinung inhaftiert wurden. Aber dieser Unterschied will dem Chef-Ideologen der MI (sorry, kleiner Scherz am Rande) ja nicht in den Betonkopf.

        „Ich habe mit keinem Wort den Deutschen eine Erbsünde unterstellt. Für dich war offensichtlich nur Hitler für die 50 Millionen Toten und den Holocaust verantwortlich und die anderen waren einfache Befehlsempfänger und dann hat sich Hitler einfach so ohne Prozess aus dem Staub gemacht.“

        Auf der einen Seite kritisierst du den zugegebenermaßen idiotischen Ausspruch von der „Gnade der späten Geburt“, dann hebst du permenent auf die Deutschen ab und jetzt versuchst du, es zu relatiiveren. Ja, was denn nun? Entscheide Dich mal. Das Hitler gewählt wurde und die damaligen Wähler Mitverantwortung tragen, ist doch wohl kaum diskussionswürdig. Nur im HIER UND HEUTE hatte niemand eine Wahl für die Vergangenheit, ist also auch nicht verantwortlich. Punkt. Logik – falls dir das etwas sagt. Hitler hat sich übrigens nicht aus dem Staub gemacht oder hast du ihn in Argentinien aufgespürt? Das nur mal am Rande, weil es bezeichnend für deine Argumentation ist.

        Noch ein Wort zur Gnade, die im Grunde nur Glück ist – das Glück nämlich, heute zu leben und nicht 1933-45: Ich halte es nach wie vor für wichtig, dass Ziel nur sein kann, dass Menschen jedwelcher Nationalität Nazismus ohne Wenn und Aber ablehnen. Das kann hier aber nicht geschehen, wenn man einem 20jährigen eine besondere Verantwortung aufgrund der Vorgeschichte des Landes abverlangt, in das er zufällig hineingeboren wurde. Alles, was man bei vielen Menschen damit erreicht, ist eine u.U. destruktive Abwehrhaltung, wobei es legitim ist, dass sie sich gegen derlei Schwachsinn wehren – fatal bleibt es dennoch. Ziel kann es nur sein, Nazismus als solchen zu entblättern, bloßzustellen, ihn als absurd und menschenfeindlich, als schädlich für jeden, zu entlarven und zeitgliech Alternativen zu leben. Nur das – jedenfalls ist das meine Meinung – schafft diesen Dreck aus der Welt. Jede andere Strategie entspricht einem Wettrüsten – da diese kranke Ideologie im Wettbewerb verbleibt.

        Meinst du wirklich, mit deinem Gezetere hier hältst du auch nur einen einzigen Menschen davon ab, dieser Ideologie zumindest teilweise auf den Leim zu gehen? Da frage ich – wie naiv bist du denn?

        Und noch was zu deinen ewig gleichen Anwürfen nach dem Muster „Wer nicht…. *blubber* verurteilt, der…“

        Nein – ich muss Offensichtliches nicht permanent herunter beten, um anderen zu belegen, dass mir etwas missfällt. Und das ich das unterlasse, heißt definitiv nicht, dass ich entsprechende Handlungen auch nur ansatzweise gut heiße. Hast du das jetzt endlich mal begriffen?

        Zum Thema „Getöse“. Jeder hofiert Widerlinge, wie er möchte. Einer klassifiziert sie als Schwafler, andere jubeln sie zum Sprecher einer ganzen Bevölkerung hoch – auf immer und ewig. Und jetzt werd dir deiner Rolle in diesem Spiel bewusst.

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      • 5. Juli 2012 10:12

        @Michael Pliwischkies 04/07/2012 17:24
        Hitler hat sich durch seinen Selbstmord ein paar Meter vor deiner Haustüre aus dem Staub gemacht und sich seiner Verantwortung entzogen.

        Die Alliierten haben Dresden, Hamburg und Köln bombardiert, während des Krieges wurden von den Alliierten auch unschuldige Zivilisten getötet. Ich bezeichne deshalb die Alliierten nicht als Mörder. Die Alliierten haben nach dem Krieg während des Entnazifizierungsverfahrens zigtausende „Andersdenkende“ inhaftiert. Ich bin der Auffassung, dass die Alliierten nicht streng genug diese „Andersdenkenden“ behandelt haben.

        „In La Cabana hatten die revolutionären Gerichte „1“ und „2“ ihren Sitz. Das erste richtete über Batistas Polizisten und Militärs und das zweite, das keine Todesstrafen aussprach, über Zivilpersonen. Den Vorsitz über das Gericht „1“ hatte Miguel Angel Duque de Estrada. Che Guevara gehörte keinem der beiden Tribunale an, jedoch überprüfte er als Garnisonskommandant die Berufungen.“ (siehe: Che Guevara und die „Nürnberger Prozesse“)

        Wenn du andere Quellen hast, wäre es angebracht diese hier zu präsentieren. Gleich vorweg, wenn du dich auf Exilkubaner berufst die in der Schweinebucht mitgekämpft haben überzeugt mich das nicht.

        Die ganze Thematik deiner „Schuldabwehr“ wird erst so richtig interessant wenn das Thema Israel dazukommt. Frau Dahn (die du dafür verteidigt hast) hat im „Freitag“ Israel angemahnt wegen der iranischen Atombombe stillzuhalten. Frau Dahn spricht in ihrem Artikel vom „faschistischen Völkermord an den Juden“, weshalb sie und die Deutschen ihrer Ansicht eine besondere Verantwortung haben. (Stichwort: Gerade wir Deutschen..) Für Frau Dahn und auch für dich waren es eine paar Faschisten die den Holocaust und die 50 Millionen Toten des 2. Weltkrieges zu verantworten haben und eben nicht die Deutschen. Weil ich auf diesen Zusammenhang aufmerksam machte hast du geschrieben: „Aha – es waren also die Deutschen als Rasse und nicht die Faschisten. Gut, dass exakt das hier mal wieder so deutlich ausgsprochen wird. Rassismus und Exkalationsrede in Reinstform.“

        An diesem Beispiel wird deutlich welche Lehren du, Frau Dahn und viele andere aus der Zeit von 1933 bis 1945 gezogen haben.

        Ich will dir deinen Konservatismus gar nicht nehmen. Nur, du beschimpfst und beleidigst hier die Autoren und Kommentatoren von „Mission Impossible“ seit vielen Monaten und bezeichnest das Anschreiben gegen Antisemitismus als Hetze, du beleidigst ohne Argumente ohne Einzelbeispiele für deine Kritik, unter anderen mich, mit Ausdrücken wie: „Vollidioten und primitiv“, „erbärmlich und dämlich“, „Hitler, Goebbels und Konsorten”, „rot angemalte Faschisten“, “arrogante Spinner”, usw. Damit belegst du eindrucksvoll wie primitiv du bist und dass du keine Argumente und keine Beispiele für deine Anschuldigungen hast.

        In dem offen antisemitischen Gegenblog „Treue Liebe“ in dem du dich mit deiner Aussage von den „rassistisch agierenden israelischen Regierungen“ angebiedert hast, verhältst du dich völlig anders. Da kommt keine Beleidigung von dir und du widersprichst den dortigen Nazis und Antisemiten auch bei den unfassbarsten, auch justiziablen Aussagen nicht. Bekanntlich setzt die dortige Blogbetreiberin und Scharia-Befürworterin, eine antisemitische Juristin aus Berlin, die Steinigungen im Iran mit dem „hiesigen Gerede übers Fremdgehen“ gleich. Beinahe täglich wird dort gegen Juden gehetzt. Dein Ziehvater Helmut Kohl wäre sehr enttäuscht von dir, wenn er wüsste was du treibst. Vielleicht äußerst du dich mal zu dieser Ungereimtheit. Was heißt Ungereimtheit. Mit deinem Irrsinn hier und deinem freundlichen Geplappere dort zeigst du eindeutig wo du ideologisch stehst, nämlich auf der Seite von völkischen Querfrontbloggern. Das ist nicht mehr konservativ, das ist reaktionär.

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      • 5. Juli 2012 11:04

        Ich stehe auf keiner Seite, weder auf deiner, noch auf der des anderen Blogs. Dafür existieren inhaltlich keinerlei Hinweise und deine Begründung hier ist absoluter Nonsens – aber das dürfte dir eigentlich auch selbst klar sein.

        Weitere Erläuterungen zum Thema Che verkneife ich mir, sonst müsste ich mich gezwungen sehen, dir zu unterstellen, dass du das Batista-Regime mit dem NS-Regime gleichsetzt und dieses damit verharmlost. Überleg selbst, was du da eigentlich geschrieben hast – auch im Sinne der Schuldabwehr. Über derlei mit „Fans“ zu diskutieren, ist aber ohnehin sinnlos. Ich hätte es wissen müssen. Der Mensch als solcher braucht ja reine Helden und die werden natürlich verteidigt.

        Hierzu: „Für Frau Dahn und auch für dich waren es eine paar Faschisten die den Holocaust und die 50 Millionen Toten des 2. Weltkrieges zu verantworten haben und eben nicht die Deutschen. Weil ich auf diesen Zusammenhang aufmerksam machte hast du geschrieben: „Aha – es waren also die Deutschen als Rasse und nicht die Faschisten. Gut, dass exakt das hier mal wieder so deutlich ausgsprochen wird. Rassismus und Exkalationsrede in Reinstform.“

        Ich denke, weder für Frau Dahn, noch für mich, waren es ein paar Faschisten. Das habe ich auch an keiner Stelle behauptet, du großer Vereinfacher. Vor dem Hintergrund deiner Gesamtargumentation verstrickst du dich übrigens immer mehr. Das fällt trotz deiner ewigen Wiederholungen, in die du deine „Argumente“, die keine sind, einbettest. Ich machte dich darauf aufmerksam, dass die Zuschreibung „Deutsche = Faschismus“ aus heutiger Perspektive Rassismus ist, denn sie unterstellt einer Bevölkerung eine Haltung, die in der Zugehörigkeit zu einer Nation begründet liegt, also irreversibel ist – so ungefähr argumentiert auch ein Sarrazin (Intelligenz-Gen bei Juden, Gemüsehändler-Gen bei Türken). Derlei Schlüsse sind gefährlich, denn sie schreiben fest – belegen auch Unbetroffene mit Wertungen. Und hier an dieser Stelle gehst du argumentativ „über Leichen“, was auch genau das ist, was ich dir vorwerfe.

        Was meine Lehre aus den Jahren 33 bis 45 ist

        Die ist relativ einfach zu beschreiben. Das es grundsätzlich illegitim ist und mörderische Folgen hat, wenn man Individuen auf Basis ihrer ethnischen Zugehörigkeit verurteilt, als minderwertig oder besonders hochwertig betrachtet und entsprechend handelt.

        Das gilt natürlich auch für mich selbst. Ich kann mich nicht hinstellen und mich wegen der Vorfälle während der angesprochenen Zeit einfach so ein bisschen schuldig fühlen, damit es mir besser geht und ich den Gerechten spielen kann. Das steht mir nämlich nicht zu. Vielmehr ist es meine Aufgabe, die Mechanismen dahinter zu erkennen und gegen diese grundsätzlich anzugehen. Das ist mühsam, führt zu Konflikten – wie eben auch hier – aber ich bin der Auffassung, dass dieser Umgang letzlich weitreichendere positive Folgen hat.

        An dieser Stelle frage ich mich übrigens, was mit deiner eigenen Schuldabwehr ist. Ist dein Auftreten hier nicht auch nur eine Abart davon, eine Art Buße zum Zweck der persönlichen Entschuldung? Ich kann es nicht beurteilen – darum frage ich. Bei nicht wenigen Menschen kommt es mir so vor, dass sie sich an der „ewigen Schuld“ abarbeiten, aber gleichzeitig die Nase rümpfen, wenn auf deinem Klingeltableau mehr als fünf „undeutsche“ Namen stehen. Dann abends sehen sie wieder eine Dokumentation (vermutlich von Guido Knopp) über das dritte Reich, weinen ein wenig, fühlen sich erst betroffen, dann wieder besser, weil sie ja eine klare Haltung besitzen. Ein Witz der Geschichte, oder? So muss der Jude wieder herhalten – diesmal nicht als Opfer, sondern als Entschuldigung. Da wird er sich aber freuen.

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      • 5. Juli 2012 12:42

        Merkst du eigentlich, dass du auf kein Argument eingehst? Ich habe dir mit dem Alliierten-Beispiel belegt wie absurd deine Mörder-Bezeichnung Che Guevaras war. Ich nahm das Beispiel der Alliierten weil deine dumme Bemerkung hier am eindeutigsten erkennbar ist. Ich hätte auch die Geschehnisse nach der Franco-Diktatur, im Nachkriegsitalien oder die Zeit nach dem Ende der Diktatur in Argentinien thematisieren können. Wann nimmst du endlich deine Augenbinde ab um nicht dauernd an die Wand zu laufen?

        Ich habe nirgends geschrieben “Deutsche = Faschismus”. Wenn aber Deutsche schreiben, weil die Faschisten Auschwitz verbrochen haben, müssen gerade wir als Deutsche Israel für seine Politik kritisieren, dann riecht das nach Schuldabwehr. Das hast du immer noch nicht begriffen. Dein Kommentar vom 02/05/2012 18:32 ist einer von vielen der dich entlarvt hat.

        Mit deinem primitiven, beleidigendem Verhalten hier und deiner höflichen Haltung in einem antisemitischen, faschistoiden Forum beziehst du Stellung, unabhängig davon ob du es begreifst oder nicht. Wenn du mit einer offenen Antisemitin, die Steinigungen im Iran mit dem „hiesigen Gerede vom Fremdgehen“ gleichsetzt, so freundlich umgehst wie du es tust und hier den großen Pöbler markierst dann sagt das vieles über deinen Charakter und deine politische Haltung aus.

        Deine Kritik an „Mission Impossible“ hat keinerlei Fundament. Du belegst nichts an Beispielen. Auch auf vielfache Aufforderung konntest du kein Beispiel für Hetze oder Falschzitiertes bringen. Antisemitismus darf und muss angeprangert werden, ob dir das passt oder nicht. Ich schrieb es bereits an anderer Stelle, du bist ein angeschlagener Boxer der blind um sich haut und seinen Gegner beleidigt ohne zu treffen. Jeder beleidigende, dafür argumentlose Kommentar von dir fällt auf dich und deine Glaubensgenossen von Forenboy bis Uwe Theel zurück. Du hast dich selbstverschuldet in die rechte Ecke manövriert aus der du nicht mehr rauskommst. Auf meine Hilfe darfst du nicht hoffen.

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      • 5. Juli 2012 13:05

        Auf die Hilfe von Ideologen verzichte ich gern, denn es gibt keine schlimmeren Gesellen – unabhängig davon, ob sie sich gerade links oder rechts aufhalten.

        Ich stehe auch nicht in der rechten Ecke und aufmerksame Leser, die nicht zu deinen Bejublern zählen, dürften das auch klar erkennen. Du kannst auch x mal herunter leiern, dass meine Kritik hier kein Fundament hat – bereits der Satz über Gerhard Schröder, der Jugoslawien überfallen haben soll, zeigt deinen Hang zur Hetze und Geschichtsverfälschung auf. Die Intervention im damals schon nicht mehr existierenden Jugoslawien war eine Uno-Mission und nicht der Überfall Schröders auf Jugoslawien. Diesen Eindruck versuchst du aber zu erwecken und das ist nichts weiter als Hetze und diese betreibst du auch ganz bewusst. Das Fatale: So wird selbst eine an sich berechtigte Kritik nicht mehr annehmbar, was zur Folge hat, dass dein ganzes Geschreibe hier eigentlich für die Katz ist.

        Der Rückschluss von meiner Gesprächsführung in verschiedenen Blogs auf meine politische Haltung ist und bleibt pure Idiotie. Das eine hat mit dem anderen nicht das geringste zu tun. Dich greife ich übrigens im speziellen an, weil ich der Auffassung bin, dass deine Methode falsch ist und du zu ideologisiert daher kommst. Im Grundsatz stehe ich dir vielleicht sogar näher, als du meinst – und eben genau darum regt mich so manches hier auf.

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      • 5. Juli 2012 15:05

        Wenn du schreibst ich hätte geschrieben Schröder habe Jugoslawien überfallen, dann vereinfachst du in unerträglichem Maße. Ich schrieb:“ Am 24.03.1999 startete die rot-grüne Koalition unter Gerhard Schröder den Angriffskrieg gegen Jugoslawien, unter Missachtung des Grundgesetzes, des Völkerrechts, der Genfer Konvention, des Nato-Vertrages und gegen die 2+4- Verträge . Die Sowjetunion hat dem Anschluss der DDR wenige Jahre zuvor nur wegen der 2+4-Verträge zugestimmt. Zum ersten Male nach 1945 töteten deutsche Soldaten ausländische Zivilisten, ohne angegriffen oder auch nur bedroht worden zu sein und wieder in Jugoslawien. Deutschland wollte diesen Krieg, weil es sich viel Profit in dem neuen zu erwartenden Wirtschaftsraum Jugoslawien versprach, weil das gesteigerte Nationalgefühl nach der „Wiedervereinigung“ quasi nach neuen Aufgaben schrie um die neue große Rolle Deutschlands in der Welt zu belegen. „Zu einer Zeit als die anderen Nato-Mitgliedsländer noch nicht daran dachten, machte sich die deutsche Politik zu einer Speerspitze für einen direkten militärischen Einsatz im Kosovo“ schrieb in dem Zusammenhang General Loquai. Auf Initiative von Joschka Fischer kam es 1999 zu dem Treffen der gegnerischen Parteien in Rambouillet. Serbien sollte dem „Rambouillet-Ultimatum“ zustimmen, das in einem geheimen Zusatzabkommen (Annex B) verlangte, dass die Nato das Kosovo besetzt und ungehinderte Bewegungsfreiheit auch auf serbischem Gebiet habe. Kein Land der Welt hätte dem zugestimmt, wie vermutlich auch die Bundesrepublik Deutschland 1976 einen Vorschlag Breschnews abgelehnt hätte, sowjetische Truppen während des „Deutschen Herbstes“ 1976 ins Land zu lassen. Angelika Beer, die damalige verteidigungspolitische Sprecherin der Grünen sagte später, wenn sie den vollen Text gekannt hätte, hätte sie dem Bombardierungsbeschluss der Grünen niemals zugestimmt. Außerdem wurden serbische Zugeständnisse in Rambouillet vom „Westen“ ignoriert oder abgelehnt. Beispielsweise stimmte Serbien am 16. Februar 1999 einer internationalen Militärtruppe auf jugoslawischem Gebiet zu und schlug vor, die Implementierung der Kosovo-Lösung einer auf 6.000 Mitglieder verstärkten OSZE-Mission zu übertragen.“ Nachzulesen in Der Kosovokrieg oder „Serbien muss sterbien“

        Du belügst dich selbst wenn du behauptest dein Verhalten hier und im antisemitischen „Treue Liebe-Blog“ lassen keine Rückschlüsse auf deine politische Haltung zu. Während du andere und mich wegen meiner Kritik an Antisemitismus als „Vollidioten und primitiv“, „erbärmlich und dämlich“, „Hitler, Goebbels und Konsorten”, „rot angemalte Faschisten“, “arrogante Spinner” justiziabel beleidigst, hältst du deinen Mund im „Treue Liebe“- Blog der Antisemiten, obwohl oder besser weil dort der Aufruf zum Judenmord als „wichtig“ empfunden wird, weil dort von Vergasungen der Palästinenser gefaselt wird oder weil die Blogbetreiberin die Steinigungen im Iran verharmlost.

        Du hast diese Leute nicht nur nicht kritisiert, nein im Gegenteil du hast dieses antisemitische Blog auch noch verteidigt als Louis Levy mal „Treue Liebe“ gegoogelt hat und auf NS Soldatenlieder gestoßen ist und auf die „Querfront“ aufmerksam machte.

        Ich wüsste nicht wo wir bei den angesprochenen Themen grundsätzlich eine ähnliche Position hätten. Das weise ich empört von mir.

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      • 5. Juli 2012 15:39

        Zitat Chefideologe MI: „Als dann Gerhard Schröder endlich mit den Grünen Helmut Kohl ablöste, dann aber kurz darauf Jugoslawien überfiel, später Hartz4 und die Agenda 2010 durchsetzte, wollten viele wieder den „Dicken“ als das kleinere Übel zurückhaben.“ Nachzulesen oben in deinem Artikel. Noch Fragen?

        Der Artikel, auf den du verweist, strotzt nur so von voraussehbaren Interpretationen und insofern haben deine zusammengeklaubten wie verschwörungstheoretischen Texte für mich auch nicht den Status einer glaubhaften Quelle. Da google ich dann doch lieber oder schlage ein Buch auf.

        Natürlich habe ich den Blog verteidigt, aber nicht inhaltlich bezogen, was den Stuss mit den Vergasungen betrifft, sondern weil der Hinweis auf die Soldatenlieder hirnrissig war und ist – genauso, wie das Gerede um den Begriff Queer und die Wortspielerei dahinter. Diese Zusammenhänge sind derart lächerlich, dass es schon fast schmerzhaft ist. Nein nein, Fidelche – so nicht. Mir ist es letztlich auch gleichgültig. Du kannst meine politische Haltung weder beurteilen, noch ist dein Urteil irgendwie von Belang.

        Ich würde übrigens an deiner Stelle nicht so häufig von justitiabel faseln, wenn du derlei hier behauptest: „… im „Treue Liebe“- Blog der Antisemiten, obwohl oder besser weil dort der Aufruf zum Judenmord als „wichtig“ empfunden wird,…“

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      • 5. Juli 2012 18:16

        Der Brigadegeneral Heinz Loquai, Oliver Tolmein, Erich Schmidt-Eenboom, Klaus Bittermann und Matthias Küntzel sind für dich keine glaubhaften Quellen. Hahaha. Welches Buch hast du denn über den Jugoslawienkrieg gelesen?

        Der Satz den du zitierst ist auch aus dem Kontext gerissen, also ohne den Artikel zu lesen richtig. Hätte Kohl die Wahlen 1998 gewonnen hätte es auch Krieg gegeben, aber die Anhänger der Grünen, teilweise auch der SPD wären auf die Straße gegangen um gegen diesen Krieg zu demonstrieren, an vorderster Front Claudia Roth.

        Die Begründung für diesen Krieg, „man muss Jugoslawien wegen Auschwitz bombardieren“ (Joschka Fischer) wäre Helmut Kohl nicht in den Sinn gekommen.

        Ich habe die Argumentation von Louis Levy sehr gut nachempfinden können. Er hat nur freundlich Fragen gestellt. Deine primitive Antwort spricht für sich also gegen dich. Vermutlich kennen die meisten Durchgeknallten in der „Treuen Liebe“ überhaupt nicht den historischen Begriff der Querfront.

        Es geht nicht nur um die „Vergasungen“, es geht um das Ganze dieser „Treuen Liebe“, dieses Freitag 2.0 – Blogs. Hetze gegen Israel und Verharmlosungen von Steinigungen sind keine Ausreißer, solcherlei Menschenverachtung ist die Regel in dem Blog in dem du dich erstaunlich freundlich aufführst.

        So wie du hier pöbelst und du dort mit offenen Antisemiten sympathisierst, dich dort mit Aussagen wie „rassistisch agierenden israelischen Regierungen“ einbringst ist es für mich nur naheliegend, dass für dich mit der dortigen Huldigung des Aufrufs zum Judenmord (und ähnlichen Äußerungen) keine Grenze überschritten wurde. Offensichtlich ziehen dich solcherlei Aussagen die beinahe täglich dort geboten werden an.

        PS: Wundert es dich gar nicht dass Forenboy dort nicht mehr so aktiv ist?

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      • 5. Juli 2012 20:10

        Mann Mann Mann

        Es ist KEIN freundliches Nachfragen, wenn man einen direkten Bezug – inklusive Filmchen – zu einem Blog herstellt und auch so argumentiert. Jetzt mach dich nicht lächerlich. Ich gebe gerne zu, dass ich mich zuweilen im Ton vergriffen habe, dieser unangemessen war. Kein Problem. Deine überhaupt nicht vorhandene Fähigkeit, Übertreibungen auch einmal eingestehen zu können aber spricht Bände.

        Was die Quellen betrifft, tauchen sie als Text in Deinen Beiträgen auf, vermengt mit eigenen Sichtweisen und Schlüssen, die ich nun einmal nicht immer teile. Somit spielt die Quelle auch keine große Rolle mehr, da der Text durch diese Verwurstung eben nicht mehr annehmbar ist. Kleiner Tipp: „Bleib beim Befund“.

        Und noch einmal: Querfront hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Queer-Front (einem Wortspiel, welches sich auf Queer als Gruppe von Menschen bezieht und deren Frontstellung zur eher konservativen Gesellschaft) zu tun. Nimm es doch endlich mal zur Kenntnis. Außerdem sympathisiere ich im Blog Treue Liebe mit niemandem. Belege bitte. An welcher Stelle habe ich eine der wahnwitzigen Aussagen – und die gibt es nun mal (wie hier auch) – bestätigt?

        zum PS: Ich nehme an, der Betreiberin wurde Forenboy zu aufdringlich. Ich muss zugeben, dass seine Präsenz in der Form auch mich langsam nervte.

        Da fällt mir ein…

        „Erst, wenns Palästinenserblut vom Messer spritzt, dann haben Fidelche und seine Kommunarden ihren Judenknacks überwunden.“

        Liest sich ganz spritzig, oder? Will heißen – ob man hier oder in der Treuen Liebe schreibt, fühlt sich zuweilen an wie die Wahl zwischen Teufel und Belzebub. Vermutlich wollen es Beide schön warm haben – nur leider endet die Spielerei mit dem Feuer meistens recht fatal.

        Übrigens: Deinen Text, in dem der Freitag als „nationalbolschewistisches und antisemitisches Blatt“ diskreditiert wird, habe ich in Memo offline geschaltet, denn das ist wirklich einmal justitiabel.

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        • 5. Juli 2012 22:53

          Klarstellung: Ich habe Feststellungen gemacht und Fragen gestellt – inklusive Filmchen. Was Du daraus machst, @Michael, „…einen direkten Bezug – inklusive Filmchen – zu einem Blog herstellt und auch so (Anmerkung LL: wie denn?) argumentiert.“, ist jedenfalls nicht unzulässig! Was soll das heißen, „..auch so argumentiert…“?

          Zum Begriff „Queer-Front“ habe ich bereits erklärt: „…auch wenn mir der Begriff „queer“ bekannt ist und ich selbst gerne von der „Norm“ abweiche, so finde ich die geschichtsvergessene Kombination „queer-front“ eben nicht besonders geistreich, angesichts der geschichtlichen „Querfront“, einer rechtsextreme Bündnisstrategie, der ich nichts abgewinnen kann. Warum muss man sich begrifflich daran anlehnen? Das meinte ich mit „historischen Analphabetismus“. Ich kritisiere nicht die Bewegung, sondern den gewählten Begriff.“

          Was gibt es dagegen zu sagen?

          lg LL

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        • 6. Juli 2012 11:57

          Du verlangst also von anderen Menschen in einem anderen Blog, dass sie den Begriff „Querfront“ in seiner geschichtlichen Bedeutung in deinem Sinne permanent parat haben und wenn dem nicht so ist, stellst du eine Verbindung zur NS-Zeit her, fragst, ob das sonst noch jemandem auffällt. Dagegen zu sagen gibt es, dass diese Darreichungsform unterstellende ist – und zwar aus deiner Perspektive. Das nicht geistreich finden, ist eine Sache, derartige Bezüge bewusst herzustellen, eine andere.

          Aber mal ehrlich – wir sind ja unter uns. Das ist dir doch selbst klar. Ich halte dich für klug genug, dass dem so ist und das du die „filmischen Meisterwerke“ auch ganz bewusst eingebracht hast, um zu provozieren. Ich finde es in diesem Zusammenhang (queer) völlig überrissen und auch „link“. Ich weiß aber auch, wie verlockend es ist, so zu agieren. Nur finde ich, sollte man sich dann auch nicht rauswinden. Du weißt sehr wohl, dass bei Lesern erst einmal nur dieser Bezug hängen bleibt und dieser ist in diesem Fall eben falsch.

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      • 6. Juli 2012 08:42

        Michael Pliwischkies schrieb am 05/07/2012 20:10:

        „An welcher Stelle habe ich eine der wahnwitzigen Aussagen – und die gibt es nun mal (wie hier auch) – bestätigt?“

        Mit diesem Satz bestätigst du viele meiner Vorwürfe. Du setzt Kritik am Antisemitismus gleich mit ekelhaftestem Antisemitismus.

        1. Wo gibt es in „Mission Impossible“ eine vergleichbare „wahnwitzige“ Aussage, dass der Aufruf alle Juden dieser Welt zu ermorden wichtig sei? Etwa weil hier Antisemitismus kritisiert wird?

        2. Wo gibt es in „Mission Impossible“ eine Vergleichbare “wahnwitzige“ Aussage, dass die Juden die Palästinenser vergasen? Etwa wenn ich die Rot-Grüne Regierung für die Grundgesetzwidrigen Bombardierungen Jugoslawiens kritisiere?

        3. Wo gibt es in „Mission Impossible“ eine Vergleichbare “wahnwitzige“ Aussage, dass die Steinigungen im Iran das selbe seien wie „hiesiges Gerede übers Fremdgehen“? Etwa weil ich die Flugzeugentführung von Entebbe thematisiert habe?

        Dir ist offensichtlich nicht die Dimension bewusst was es heißt dazu aufzurufen alle Juden dieser Welt zu ermorden. Das waren übrigens nur drei „wahnwitzige Aussagen“ in der „Treuen Liebe“. Diese Liste könnte ich hundertfach erweitern. Wenn man nun noch bedenkt wie du hier pöbelst und wie du dich dort einbringst, dann ist klar aus welchem (reaktionären) Holz du geschnitzt bist.

        Also Michael Pliwischkies, ich fordere dich auf deine unfassbare und ekelhafte Behauptung zu belegen und mir drei entsprechende „wahnwitzige Aussagen“ in „Mission Impossible“ zu präsentieren. Du wirst in knapp 20.000 Kommentaren, über 100 Artikeln und über 40 Rubriken nichts finden. Ich warte jedenfalls gespannt auf dein Antwort.

        PS: Den Satz von Broder (Wenn‘s Judenblut vom Messer spritzt) hast du nicht ganz verstanden. Dieter Kunzelmann kein Begriff, oder? Hahaha.

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        • 6. Juli 2012 10:10

          nd wie du dich dort einbringst, dann ist klar aus welchem (reaktionären) Holz du geschnitzt bist.

          Und all die Mühe nur mit dem Ziel, Diskutanten in eine Ecke zu stellen, wenn einem die Sicht nicht behagt. Du fragtest ja nach dem Ekelhaften.

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        • 6. Juli 2012 11:33

          zum PS: doch doch – den Spruch habe ich vollständig verstanden. eben drum. Mach dir mal keine Sorgen, was mein Verständnis betrifft.

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        • 6. Juli 2012 12:35

          Zum Satz:

          Damit bestätige ich gar nichts, außer, dass ich Kriegsgetöse ablehne. Zudem war es eine Frage und kein Satz. Die Fragen, die du daraus rhetorisch gewohnt bauernschlau ableitest, unterstellen eine Frage, die ich so (vergleichbar) nicht stellte. Das Unsägliche, was du hier tust, ist Denkverbote auszusprechen und zu fordern – und zwar in der Form, dass Aussagen aus dem Kontext gerissen werden, Umgang als Sympathisiererei gewertet und bereits Fragestellungen oder der vorschnelle Gebrauch von belasteten Zeichen als Eingeständnis einer reaktionären oder schlimmeren Haltung gewertet werden. (Darauf bezieht sich mein „Scharfrichter-Vorwurf“ an dich) Du beschwerst dich über meine ruppigen Äußerungen durchaus zu Recht, denn sie waren unangemessen. Das erwähnte ich bereits. Nur ist es auch so, dass du die Diskussion, die du anstößt, selbst vergiftest, indem du Definitionen sklavisch folgst und das auch von anderen erwartest. Dann muss man aber nicht mehr diskutieren. Man kann alte Erkenntnisse unreflektiert aufsagen und sich daran erfreuen, im Besitz finalen Wissens zu sein. Schade nur, dass die Welt so nicht tickt und nicht ticken darf. Man MUSS, um aus der Täter-Opfer-Logik zu entkommen, die immer wieder nur neue Täter und Opfer schafft, etwas tiefer „wühlen“ und Tabus brechen. Und ja, das ist nicht immer angenehm und es kommen auch Aussagen dabei heraus, bei denen man sich an den Kopf fasst. Mir ist das persönlich jedoch lieber, als einen Absolutheitsanspruch einfach nur gegen den vermeintlich besseren zu tauschen. Aus diesem Absolutheitsanspruch, den du hier permanent formulierst, erwächst auch mein Vorwurf an dich, denn dieser Anspruch ist genau das, was in der Vergangenheit stets für das größte Elend sorgte. Absolutheitsansprüche und finale Wahrheiten hatten wir (nicht nur in Deutschland) wahrlich genug. Die Folgen sind hinlänglich bekannt.

          Ich verwehre mich gegen deine permanenten Unterstellungen, ich stünde rechts. Eher das Gegenteil ist der Fall. Aber ich wehre mich gegen Menschen, die meinen, final verurteilen und beurteilen zu können – in diesem Kontext. Du schriebst einmal, dass du ein Religions-Gegner seist, argumentierst jedoch, als wären die von dir zitierten Autoren und Schriften selbst heilig, nicht infrage zu stellen, als sei man gezwungen, sie zu glauben – ganz im religiösen Sinn also. Im Gegensatz zu dir bin ich jedoch wirklich nicht religiös.

          Da du ja immer auf Beispiele erpicht bist:

          Es wurde einmal die Aussage getroffen, dass Israel die große Kriegsgefahr im Nahen Osten sei und einige schlichte Gemüter bestätigen das. Anstatt nun aber mit wildem Getöse zu angworten, wäre es sinnvoll, diese Aussage zu hinterfragen – auf ihre Motive, auf ihre Bedeutung.

          Und ja – Israel ist die größte Kriegsgefahr, sage ich. (Du müsstest mir jetzt direkt Antizionismus unterstellen.) Allerdings ist Israel deswegen in dieser Rolle, weil es hineingedrängt wird, also gar keine andere Wahl hat. Nun muss man sich die Frage stellen, von wem und warum es gedrängt wird. (Du würdest vermutlich „die Palästinenser“ anführen). Ich beschränke mich ganz bewusst auf deren weltliche und religiöse Führer, die mehrheitlich ein Machtinteresse besitzen und Israel missbrauchen, um es durchzusetzen. Die Opfer innerhalb dieser Auseinandersetzung sind die Menschen in Israel und den Palästinensergebieten, die keine andere Wahl haben, als sich auf die jeweils gültigen Bedingungen einzulassen, um zu überleben. Die eigentliche Frage also, die sich ergibt, ist, wie Fanatiker und Machtbesessene zu neutralisieren wären, damit 1. Israel nicht mehr gezwungen werden kann, Kriegsgefahr spielen zu müssen (ob es nun will oder nicht) und die Menschen in den Palästinensergebieten aus der Geiselhaft ihrer Herrscher entkommen können. Die Existenz Israels als größte Kriegsgefahr ist demnach nicht unbedingt ein Vorwurf an Israel, sondern einer an die Administrationen der Anliegerstaaten/gebiete. Vor diesem Hintergrund sehe ich auch Demonstrationen von Israelis und Palästinensern, die gemeinsam stattfinden erst einmal als positiv an, selbst wenn sie unterwandert sind. Sie sind zumindest ein minimales Zugeständnis und möglicherweise ein Prozess, der den intrigangen Kräften irgendwann entgleitet, sich verselbständigt und durch sie nicht mehr zu instrumentalisieren ist. Das magst du für naiv halten, nur wäre ich dann gespannt auf eine sinnvolle Alternative, die nicht nur Kalter Krieg bedeutet.

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  21. 6. Juli 2012 13:27

    Nein Michael Pliwischkies, da lasse ich nicht locker:

    Michael Pliwischkies schrieb am 05/07/2012 20:10 bezüglich der menschenverachtenden Aussagen im „Treue Liebe-Blog“ (er bezeichnet sie „wahnwitzige Aussagen“):

    „…. – und die gibt es nun mal (wie hier auch) – …?“

    Ich fordere dich nochmals auf deine irre Behauptung zu belegen oder sie unverzüglich zu widerrufen!

    1. Wo gibt es in „Mission Impossible“ eine vergleichbare „wahnwitzige“ Aussage, dass der Aufruf alle Juden dieser Welt zu ermorden wichtig sei?

    2. Wo gibt es in „Mission Impossible“ eine Vergleichbare “wahnwitzige“ Aussage, dass die Juden die Palästinenser vergasen?

    3. Wo gibt es in „Mission Impossible“ eine Vergleichbare “wahnwitzige“ Aussage, dass die Steinigungen im Iran das selbe seien wie “hiesiges Gerede übers Fremdgehen”?

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    • 6. Juli 2012 14:04

      Bekomm mal dein Dominanz-Problem in den Griff. Das schaffe sogar ich von Zeit zu Zeit. Aber ok – hier. Vielleicht haben wir ja eine unterschiedliche Auffassung vom Wahnwitz.

      Ich schrieb von wahnwitzigen Aussagen (iSv. unhaltbaren Aussagen) und nicht von „vergleichbaren“ Aussagen. Auf die von dir so gern praktizierte Herumdreherei von Aussagen falle ich nicht herein. Sorry.

      Aber ok – zum Wahnwitz: Ich bin kein Freund des Freitag (und fliege dort, wie du auch, raus, sobald ich mich anmelde. da sind sie aufmerksam), aber ihn als Magazin in seiner Gesamtheit als „nationalbolschewistisch“ zu bezeichnen – das ist Wahnwitz.

      Und weiter: „Was hat der “Vorschlag zur Güte“ mit einer Umsiedlungslehre zu tun? Diese Frage konnten die Antisemiten des “Freitags” nicht beantworten.“ Auch diese Aussage ist für mich Wahnwitz, weil sie mitschwingen lässt, der Freitag sei so etwas wie das Organ der NPD, ihn damit im Grunde gleichsetzt, was einfach unwahr ist.

      Und weiter: „Daran sieht man wieder einmal eindrucksvoll: Den deutschen „Friedenskämpfern“ für die Palästinenser, den „Israelkritikern“ ging es nie um eine besseres Leben für die Palästinenser. Die Linderung oder die Beendigung der „humanitären Katastrophe“ in Gaza oder der Westbank ist nicht wie vorgegeben ihr Ziel, es geht ihnen nur um die Zerstörung und Delegitimierung Israels. „Was der Antisemit wünscht und vorbereitet ist der Tod des Juden.“ (Sartre)“ Der Wahnwitz hat also Methode. Lehnen es andere Blogger ab, Tilman Tarach und dir zu folgen, sieht man natürlich ganz deutlich (hier verkürze ich bewusst), dass sie nur den Tod der Juden im Schilde führen.

      Ja, lieber Fidelche – das ist durchaus als Wahnwitz zu bezeichnen und zudem als Scharfmacherei. Und bevor du wieder beginnst, mir Sympathie zu unterstellen: Ich teile die Aussagen im Freitag mehrheitlich nicht, ziehe aber eben auch nicht die Kurzschlüsse daraus, die du hier verbreitest – quasi als Rache dafür, dass man dir nicht „vollumfänglich“ zustimmt. Und mal ehrlich – du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die festlandeuropäsiche Wunschvorstellung Tarachs irgendwie durchsetzbar wäre, oder? Also was soll dann der Quatsch?

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      • Der Bassist permalink
        6. Juli 2012 21:35

        Und überhaupt; Herr AgenturKommunikationsBoySchreiberdingsMP: Was ist das überhaupt, ein „Dominanz-Problem“??? Sie wissen doch alles! Sagen Sie´s nur mir …

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    • Der Bassist permalink
      6. Juli 2012 18:30

      Fidelche, ich finde gut, daß Du nicht locker läßt!
      Aber laß ihn doch mal laufen; dann kann das Publikum besser sehen …

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      • 6. Juli 2012 19:23

        Ich bin ja sehr für Hilfe zur Selbsthilfe. Darum hier und auch an das violette Fußballsofa da unten:

        http://en.wikipedia.org/wiki/Dissociative_identity_disorder

        (Auch fürs vielbeschworne Publikum)

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        • Der Bassist permalink
          6. Juli 2012 20:35

          Sie sind immer sehr schnell mit Ihren ‚Antworten‘. Hocken Sie drauf oder wollen Sie wirklich Hilfe zur Selbsthilfe. – Ich rate mal: Besinnung. Und Telepathie mit der TL. Hihihi

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        • Der Bassist permalink
          6. Juli 2012 21:26

          Hallo Michael, doch, ich will Dir helfen. Ich stehe auch in Kontakt mit dem VWFS, Du bist voll und warm drin, in unserer Hilfe. Bitte melde Dich, wenn´s Dir zuviel ist … Wir sind stark, wenn Du schwach bist …

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        • Der Bassist permalink
          6. Juli 2012 21:30

          Michael, Du bist mitten unter uns. Interpretier das jetzt bitte. Bis morgen. 0815! Marsch marsch.

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    • Der Bassist permalink
      6. Juli 2012 20:42

      Drei Fragen und keine Antwort, bis zum Mond. Ist die tiefscharfe Metropole nur als ein werbewirkseinwollender Phrasendrescher – und so auch anderen, wenn auch gegenpoligen Blogs – bekannt? Falls dem so sei, so sei es. Mir ist es eh egal. Und: Togal.

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    • 6. Juli 2012 21:34

      Lieber Bassist,
      klar kann jeder sehen, der sehen will wie Michael Pliwischkies rudert.

      Es geht nicht um den „Freitag“, wie Michael Pliwischkies abzulenken versucht. Es geht darum, dass Michael Pliwischkies das esoterische, antisemitische „Treue Liebe“-Blog mit „Mission Impossible“ in vielen Kommentaren gleichsetzt. Michael Pliwischkies schrieb am 05/07/2012 20:10 bezüglich der menschenverachtenden Aussagen im „Treue Liebe-Blog“ (er bezeichnet sie „wahnwitzige Aussagen“): „…. – und die gibt es nun mal (wie hier auch) – …?“ Speziell das Wort „wie“ ist entscheidend.“Wie“ bedeutet „gleich“! In dem Tread ging es um die Vergasungen, Aufruf zum Judenmord und Steinigungen.

      Ich warte also noch immer auf die Belege und Beispiele von Michael Pliwischkies. Oder will Michael Pliwischkies ernsthaft meinen Satz “Was hat der “Vorschlag zur Güte“ mit einer Umsiedlungslehre zu tun? Diese Frage konnten die Antisemiten des “Freitags” nicht beantworten”, mit einem Aufruf zum Judenmord gleichsetzen?

      Gespannt auf eine Antwort von Michael Pliwischkies

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      • Der Bassist permalink
        6. Juli 2012 22:02

        Ich sag mal „wie“ – Worte sind mein Leben … und danke Dir für alles hier. Mit nicht nur Startocaster …

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    • 6. Juli 2012 21:55

      Michael Pliwischkies schrieb am 05/07/2012 20:10;

      “Erst, wenns Palästinenserblut vom Messer spritzt, dann haben Fidelche und seine Kommunarden ihren Judenknacks überwunden.”

      Kann dem Michael Pliwischkies mal wer erklären, dass in Auschwitz keine Palästinenser ermordet wurden, sondern Juden?

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      • Der Bassist permalink
        6. Juli 2012 22:07

        Er ist halt ein großer Depp; und ein leider bloß eitler aber Inhuman.

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  22. Der Bassist permalink
    6. Juli 2012 18:00

    Hat die MI eigentlich auch ein „Phrasenschwein“?
    Und kann, wer sich ganz global für manche seiner Phrasenschweine ‚entschuldigt‘, direkt in das Phrasenschwein damit selbst und insgesamt kommen?
    Ich also fände das gut!

    Diskutanten in eine Ecke zu stellen
    bauernschlau
    Das erwähnte ich bereits
    Denkverbote auszusprechen
    Aussagen aus dem Kontext gerissen
    Du beschwerst dich über meine ruppigen Äußerungen durchaus zu Recht, denn sie waren unangemessen. Das erwähnte ich bereits.

    Der Wahnwitz hat also Methode
    zudem als Scharfmacherei
    quasi als Rache
    Quatsch

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    • 6. Juli 2012 18:13

      Blog-Zombie Nr. 7 oder 8? Mit welchem Multinick habe ich eigentlich das Vergnügen?

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      • Der Bassist permalink
        6. Juli 2012 18:23

        Sie haben das für Sie zweifelhafte Vergnügen mit einem Hintergrundmusiker, der zunehmend Lust hat, die Phrasen von ihnen ihnen hinterher zu zitieren.

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      • Der Bassist permalink
        6. Juli 2012 18:34

        Ach, jetzt weiß ich! Das ist für die Treue Liebe geschrieben, den Ebert und so: „Blog-Zombie Nr. 7 oder 8? Mit welchem Multinick habe ich eigentlich das Vergnügen?“ Ein Nick – ja, das bringt rahab und ForenBoy in Wallung. Hahahahaha. Oder: Tatütata.

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        • Der Bassist permalink
          6. Juli 2012 18:39

          Und den ollen Alt68er Bernt Ebebernd auch. (Muß hier was korrigiert werden?)

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    • The Violet White Football Sofa permalink
      6. Juli 2012 18:16

      Der nach meiner Kenntnis abwesend bleibende Kollege rainer kühn schreibt in seiner I: „Der Gegenwert jeder Phrase sei eine Stadionbratwurst.“ Ich weiß aber nicht, ob die ins PhrasenSchwein paßt. Man sollte mal (Tucholsky) den Lattek fragen (Doppelpaß).

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      • Der Bassist permalink
        6. Juli 2012 18:57

        Ich habe das gerade gelesen, Sofa. Das hat mit hier der MI doch gar nichts zu tun. Das müßtest Du als Fußballsofa wohl wirklich wissen.

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  23. 7. Juli 2012 00:00

    So – da sich die geifernde Meute nun vollumfänglich geoutet hat, kann ich meine Trappermütze ja wieder absetzen, die Fangeisen einpacken. Es hat ja bestens funktioniert. Mein Beileid zum erfolgreichen Suizid.

    Bis irgendwann mal.

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    • Der Bassist permalink
      7. Juli 2012 00:23

      Und Tschüß! – Heißt: Auf Nimmerwiedersehen!!! (Du treue Liebe, du)

      Gefällt mir

    • 7. Juli 2012 00:27

      Ach, er kommt wieder, da ist er eitel und selbstverliebt genug zu.
      Er redet halt gerne irgendwas, da wie dort wie hier.
      Und er wird es weiter tun. Hieß das nicht Okulela?

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    • The Violet White Football Sofa permalink
      7. Juli 2012 00:34

      Ihr habt keine Ahnung: Die Ukulele (hawaiisch) ist ein gitarrenähnliches Zupfinstrument, das normalerweise mit vier, aber auch mit sechs oder acht Saiten bespannt sein kann. Sie ist in der Regel bei gitarrenähnlichen Proportionen etwa 60 cm lang und 20 cm breit und vermittelt daher den Eindruck einer Spielzeuggitarre für Kinder. – – –
      Nur deshalb ist das Falsche vom Mentalpunker hier richtig eingeführt. Kinderkram.

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    • 7. Juli 2012 00:44

      So what. Ihr besitzt ja auch menschenähnliche Proportionen. Das will nichts heißen. So – das wars nun wirklich. Tschöss.

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      • mentalpunker permalink
        7. Juli 2012 00:56

        Wäre ich eine Agentur für Kommunikation, suchte ich den Landwehrkanal. – Und zwar als Rettung!

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        • Der Bassist permalink
          7. Juli 2012 01:02

          Mach Dir nichts draus, nichts Überlegtes, er wird einfach weiterblubbern. Er ist blank in sich selbst und seine Entäußerungen verliebt. Wir werden sie deshalb hier weiter erleben – dürfen.

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        • Der Bassist permalink
          7. Juli 2012 01:46

          Bassist, für diese Wahrheit von Dir zeige ich mich mal auch gaaanz selbstverliebt. Hahahahaha … ICH bin der Bassist, die Arbeit bleibt den Zücholügen.

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      • 7. Juli 2012 09:18

        Türenschlagend! Erinnert mich irgendwie an Hochhuth!

        lg LL

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    • 7. Juli 2012 09:32

      Liest sich wie eine Kapitulation! Es tut mir ja auch leid, dass Du hier „argumentativ“ alleine (ohne Forenboys) stehst, das ist sicher nicht einfach, aber Du kannst Deine Vergleichspartikel „wie“ offenbar nicht mit Beispielen unterfüttern, so dass dieses Anschuldigungsbuilding wahrlich in der Luft hängt.

      lg LL

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      • 7. Juli 2012 14:39

        Ist das nicht ein bisschen zuviel der „Ehre“, wenn ich hier schon als Synonym für Eure xxx xxxx herhalten muss?

        Darüber hinaus braucht MP ganz sicher nicht meine Unterstützung.
        Die xxxxxx „Beispiele“ xxxxxxx xxxxxx hier xxxxxxxxx.

        Jetzt xxxxxxx, der hier den xxxxxxx, damit xxxxxxx kommt.
        ——————————–
        Dieser Kommentar wurde wegen Verstößen gegen unsere Netiquette (Unterstellungen) moderiert.

        Wegen hundertfacher widerlichster Hetze gegen „Mission Impossible“ und vielfachen justiziablen Beleidigungen gegen unsere Autoren und Kommentatoren in den diversen Gegenblogs zu „Mission Impossible“ sind Sie Forenboy (der bürgerliche Name ist der Redaktion bekannt) für die nächsten 15 Jahre gesperrt hier zu kommentieren. Jeder weitere Versuch landet im Papierkorb der Redaktion.

        Die MI Redaktion.

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  24. 8. Juli 2012 10:15

    @ Michael Pliwischkies 07/07/2012 00:00 & 06/07/2012 12:35

    Eine sinnvolle Diskussion kann es nur geben wenn an der Sache mit Argumenten konferiert wird. Dein ständiges Abgleiten auf die persönliche Ebene, dazu deine ständigen Beleidigungen, befördern kaum eine Diskussion. Du selbst hast vor langer Zeit die vielen persönlichen Kommentare im „Freitag“ kritisiert, soweit ich mich erinnere, was ich damals wie heute für sehr richtig empfand.

    Deine politischen Ansichten kann ich dir nicht nehmen, will ich auch gar nicht. Ich diskutiere gerne mit Andersdenkenden, allerdings in einer anderen Form, wie du es hier zelebriert hast. Zu deiner Art zu diskutieren, die ich ablehne, habe ich hier bereits das Nötige geschrieben. Wie Argumentation funktioniert habe ich dir in den obigen Kommentaren gezeigt. (z.B. 05/07/2012 10:12) Denk mal darüber nach, lies deine eigenen Kommentare noch einmal und besprich dich vielleicht mit einem dir nahe stehenden Menschen über diese deine Kommentare. Sie sind deiner nicht würdig. Du konntest auch einmal anders.

    Du schreibst am 06/07/2012 12:35: „Und ja – Israel ist die größte Kriegsgefahr, sage ich.“

    Nein nicht Israel ist die größte Kriegsgefahr, sondern der Antisemitismus der Israel umgebenden Länder. Der Iran mit Chamenei und Ahmadinejad ist derzeit die größte Bedrohung. Dieser Antisemitismus der von vielen deutschen Antizionisten verharmlost oder mitgetragen wird, wurde und wird hier thematisiert und aufs Schärfste kritisiert. Ich halte das für gut und für wichtig.

    Für Jean Améry und Theodor W. Adorno waren das Erkennen und die Kritik am Antisemitismus zentraler Punkt in ihren Werken. Der Antizionismus der Deutschen interessiert mich als Deutschen ganz besonders. Dieser vermeintliche „ehrbare Antisemitismus“ ist nicht ehrbar, er ist eine Gefahr für den Weltfrieden und er bedroht die Juden in Israel und in der restlichen Welt. Meine Lehre aus Auschwitz ist diesen Antisemitismus zu kritisieren. Das Werk von Jean Améry hat mich geprägt. Sein Essay, „Der ehrbare Antisemitismus“ ist zeitlos geblieben.

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    • 8. Juli 2012 12:27

      Genau diese Art von dir bringt mich jedes mal auf „die Palme“ und ist auch der Grund dafür, warum ich meinerseits dir Diskussionsunfähigkeit unterstelle, bis dahin, dass ich dir vorwerfen muss, dass du wie die Rechten argumentierst – technisch betrachtet:

      „Du schreibst am 06/07/2012 12:35: „Und ja – Israel ist die größte Kriegsgefahr, sage ich.“

      Nein nicht Israel ist die größte Kriegsgefahr, sondern der Antisemitismus der Israel umgebenden Länder. Der Iran mit Chamenei und Ahmadinejad ist derzeit die größte Bedrohung. Dieser Antisemitismus der von vielen deutschen Antizionisten verharmlost oder mitgetragen wird, wurde und wird hier thematisiert und aufs Schärfste kritisiert. Ich halte das für gut und für wichtig.“

      Ich habe – für jeden nachlesbar – eben nicht NUR geschrieben, das ich in Israel die größte Kriegsgefahr sehe. Du stellst es jedoch ganz bewusst mit der Absicht des Rufmordes so hin, um dein jetzt scheinbar gesetztes Ziel, mich als Rechten zu denunzieren, erreichen zu können und das, Fidelche, ist menschlich verwerflich. Ich schrieb vielmehr, das Israel zwar die Kriegsgefahr ist, aber eben „dazu gemacht wird“ (das ist das eigentlich ekelhafte an der Situation) und werfe diesen Zustand nicht Israel vor. Im Unterschied zu dir erkläre ich das allerdings nicht mit dem Wort Antisemitismus, sondern mit den Machtbestrebungen der Despoten um Israel herum, für die Antisemitismus nur ein Werkzeug ist, um ihre Ziele durchzusetzen.

      Du bist leicht durchschaubar, weil du immer wieder das gleich Spiel betreibst. Du greifst dir Einzelaussagen heraus und bettest sie in deine „Beweisführung“ ein. Dabei ist dir völlig gleichgültig, was im ursprünglichen Text stand, auf was sich die Aussage bezieht, welche Intention dahinter steht. Dein einziges Ziel ist, wieder jemanden „dingfest“ zu machen – vermutlich, um zu belegen, dass sowieso alle verdächtig sind. Und du wunderst dich noch, dass ich dich als Arschloch bezeichnete? Dabei will ich dir nicht einmal widersprechen, dass es wichtig ist, den Antisemitismus zu thematisieren – nur ist diese Art und Weise sicher nicht förderlich und es ist auch zu einfach, nur zu versuchen, ihn anhand einer Definition erkennen zu wollen – schablonen- wie reflexhaft. Er ist nur ein Werkzeug, oder sagen wir „eine widerwärtige Waffe“ derer, denen es lediglich um ihren Machterhalt geht und genau hier liegt auch das eigentliche Problem. Es wäre schon toll, wenn du, der du immer auf Artumente verweist, zumindest „anständig“ zitieren und auf die Sicht vollständig reagieren würdest und nicht nur das heraus greifst, was dir gerade passt.

      Also: Was ist an meiner Kernaussage, dass Israel von außen zur Kriegsgefahr gemacht, falsch? Viel mehr habe ich nämlich nicht geschrieben. Es ist also ein Vorwurf an das despotische Umfeld, nicht an Israel.

      Zum Thema Antisemitismus (die hier beliebte sekundäre Variante)

      Solange!!! ich mir im Hier und Heute (in Berlin) von Menschen immer noch Sprüche anhören muss wie: „Borussen-Fan kann man nicht sein – das ist ein Judenverein.“ oder „Die Juden waren doch immer schon so…“ oder „Da stecken die Juden dahinter..“, muss ich mir keine Gedanken darum machen, strategische Blödheiten miit strukturellem Antisemitismus zu begründen. Da ist es meine Aufgabe, direkt zu intervenieren – aber nicht, weil ich irgendeine diffuse Schuld aus der Vergangenheit mit mir trage, sondern weil derartige Aussagen grundsätzlich ohne wenn und aber zu ächten sind. Das wären sie selbst dann, wenn in den vielen Jahrhunderten vorher kein einziger Mensch jüdischen Glaubens zu Schaden gekommen wäre. Ich benötige diese Vergangenheit einfach nicht, um zu erkennen oder gar zu rechtfertigen, dass man gegen derlei Aussagen angehen muss und ich benötige auch dieses oftmals aufgesetzt wirkende Schuldeingeständnis dafür nicht als komische Motivation, um handeln zu können, denn hier schon beginnt das Fatale. Aus diesem Grund schließe ich mich dieser oftmals fast schon selbstgefällig wirkenden „Verantwortungsübernahme“ für die Vergangenheit auch nicht an. Ich halte sie für billig – jedenfalls bei Vielen – und illegitim obendrein.

      Und jetzt tu mir doch bitte den Gefallen und nerv mich nicht mit weiteren Unterstellungen. Ich denke, wir haben letztlich beide den gleichen Gegner, nur sind eben unsere Sicht- und Verfahrensweisen offenbar völlig inkompatibel, was eine Diskussion darüber unmöglich macht. Leicht erkennbar ist das an meinen teils überzogenen Vergleichen, wie auch an deinen Konstruktionen meine Person/Haltung betreffend. Es ist sicherlich sinnvoll, die Diskussion an dieser Stelle zu beenden, denn sie führt eben zu nichts. Das muss man wohl irgendwann einfach akzeptieren.

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      • mentalpunker permalink
        8. Juli 2012 15:18

        Wann lernen die Vielschreiber des Netzes mal zitieren? – Ich berufe mich auf den zweiten und dritten Absatz oben. Wo das Zitat anfängt und wo es aufhört und warum, weiß nur, wer es eh schon weiß und deshalb keine Zeichen braucht. Warum schreibt man seinen immergleichen Schmonz dann nicht gleich ohne Leerzeichen in einem Brei hinunter? Weil man noch was designen will am Ungehobelten?

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        • 8. Juli 2012 15:25

          Zu wem gehört jetzt eigentlich welcher Nick? Werden die per Reise nach Jerusalem ausgespielt oder gehts via Aufrücken nach grünem Vorbild. Das mal zum Thema Seriosität.

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        • mentalpunker permalink
          8. Juli 2012 15:29

          Ich komme aus der Welt der Endsiebziger Jahre. Ich würde heute in der Werbewelt Fossil genannt.

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      • mentalpunker permalink
        8. Juli 2012 15:26

        Den letzten Absatz finde ich übrigens ok. Das Scheitern der Diskussion liegt wohl nicht in der Anstrengung der Schreiber, die Welt zu sehen, sondern ist in der Sache begründet. Meine ich jedenfalls. Und in der Ansehung der Sache ist halt ein Graben dazwischen. Und da positioniert man sich. Nicht mehr. Aber um alles. Und den Menschen freundlich.

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      • 9. Juli 2012 09:52

        @ Michael Pliwischkies 08/07/2012 12:27

        Stimmt, ich hätte dazuschreiben müssen, dass du der Ansicht bist, „weil Israel von den Nachbarn dazu hineingedrängt wird“ ist „Israel die größte Kriegsgefahr“.

        Dein Satz von der israelischen Kriegsgefahr steht allerdings im Zentrum deiner Aussage und dieser Satz ist einfach falsch und er ist gefährlich. Warum schreibst du nicht der Iran ist aktuell die größte Kriegsgefahr für die Welt? Es ist der millionenfache Antisemitismus der arabischen Welt und die daraus folgenden Vernichtungsdrohungen. Es ist nicht nur der Antisemitismus und das Machtkalkül der weltlichen und religiösen Führer, es sind auch die willigen Vollstrecker Allahs, deren Applaudierer und die hiesigen Antisemiten die zu verurteilen sind.

        Einseitige Parteinahme gegen den Judenstaat, wie beispielsweise mit Boykottaufrufen gegen Israel, in Blättern wie dem „Freitag“, der „Jungen Welt“, der SZ und wie sie sonst noch alle heißen, offenbaren diesen Antizionismus, der in „Lizas Welt“, in Konkret, der „Jungle World“ oder in hier „Mission Impossible“ angeprangert wird. Ich halte diese Kritik am Antizionismus für wesentlich sinnvoller und angebrachter als mit Ahmadinejad und Mohssen Massarrat für deren Frieden und gegen Israel zu demonstrieren.

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    • 8. Juli 2012 12:38

      Kurzer Nachtrag – ich hatte zu schnell geschrieben und ich möchte das hier jetzt beenden.

      Dem, was du über den „Ehrbaren Antisemitismus“ beschrieben hast, stimme ich grundsätzlich zu. Ergänzend zum vorherigen Text lehne ich jedoch auch die „ehrbare Antisemitisten-Jagd“ ab, solange sie ihre Motivation aus der Vergangenheit bezieht und sich auf die Massenmorde gründet. Ich weiß nicht, ob das für dich nachvollziehbar ist, doch denke ich, dass – solange man mit dieser Vergangenheit begründet – diese immer eine „Option“ bleibt. Antisemitismus wie Rassismus sind meiner Auffassung nach zu ächten, nicht, weil sie millionen Opfer forderten, sondern weil sie grundsätzlich unmenschlich und falsch sind. Andernfalls ist mir die Gefahr zu groß, dass Antisemitismus und Rassismus wieder „hoffähiger“ werden, weil.. „Naja, solange Menschen dabei nicht zu Tode kommen, ist es doch „ok““. Und nein, das ist es eben nicht. Aus diesem und keinem anderen Grund trenne ich zwischen dem, was z.B. im Dritten Reich geschah und meiner strikt ablehnenden Haltung Antisemitismen und Antirassisemen gegenüber.

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      • 8. Juli 2012 14:23

        Korr.: sollte natürlich Rassismen heißen.

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      • mentalpunker permalink
        8. Juli 2012 15:42

        „weil sie grundsätzlich unmenschlich und falsch sind.“ – Das Zitat, diese Aussage nehme ich mit von MP, und weiß, daß er es nicht nur so meint, sondern auch lebt. Und Respekt dann sowieso. Die Entzweisung der Diskussion hier sehe ich nicht nur in der Sache begründet, sondern auch in Weisen der Diskussionsformen, die auch Lektürebiographien und jeweiligen Standardsituationen geschuldet sind. – Man kommt nicht zusammen. Und manchmal ist es nur ein falsches Komma, was mich z.B. rasend macht. Gegen das Ganze. – Aber so war es ja immer, die eine Klasse behauptete die Macht, weil die unterlegene sich selbst zerfleischte.
        Persönlich möchte ich sagen, daß ich mit Michael Pliwischkies gerne hier gelesen und geschrieben habe.

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        • 8. Juli 2012 16:02

          Ok. Dabei wollen wir es belassen. Mir reicht es – neben allem Hauen und Stechen, wenn über den einen relevanten Punkt zumindest formal Einigkeit besteht.

          Es sind übrigens meistens nur Kleinigkeiten, Lesarten, Erfahrungsunteschierde, die gerade in derlei Diskussionen für Eskalation sorgen – meist also der Mangel der Wörter und der Sprache im Allgemeinen, die stets unterschiedlich gedeutet werden kann – und mit der Wichtigkeit eines Themas potenziert sich das dann auch noch. Und da kommt man dann eben zuweilen nicht zusammen. Klingt komisch, ist aber so.

          „Aber so war es ja immer, die eine Klasse behauptete die Macht, weil die unterlegene sich selbst zerfleischte.“ – ist übrigens etwas, was ich ohne jegliches Wenn und Aber unterschreiben kann.

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        • Der Bassist permalink
          8. Juli 2012 17:03

          So sehe ich das auch.

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        • mentalpunker permalink
          8. Juli 2012 17:13

          Ich habe auch immer gerne mit MP diskutiert. Vielleicht ist eine kleine Pause gut, weil die ‚feinen Differenzen‘ (Bourdieu) uns alle, die wir´s gut meinen, manchesmal mürbe mache; statt der großen! Die wir wirklich kritisieren.

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        • Der Bassist permalink
          8. Juli 2012 18:34

          „Mürbe machten!“ Soviel Korrektur muß sein. – Gute Grüße

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      • Der Bassist permalink
        8. Juli 2012 16:01

        Ich stimme dem Punker im Mentalen zu, möchte zur Differenz der Wortwahlen hier nur eins kritisieren, als Exempel: die “ehrbare Antisemitisten-Jagd” bringt MP ins Spiel, und natürlich ist genau die zu kritisieren. – Und sie wird es hier, auf der Mission Impossible. Was ich hier gelesen habe, ist nur die Benennung antisemitischer öffentlicher Äußerungen, manchmal die Benennung solcher Äußernden als Antisemiten. So etwas finde ich korrekt und im ganzen abendländischen Aufklärungssinne eine aufklärerische Tat. Was es gibt, gibt es, und sollte korrekt benannt werden. – – – Was hier eben nicht stattfindet, ist das Gegenteil, eben die von mir bei Dir zitierte ‚Antisemiten-Jagd‘. Zum einen braucht man Antisemiten nicht jagen, sie begegnen mir z.B. jeden Tag durch Wort und Rede, und sie begegnen einem notwendig auch im Netz. – Ich denke, Worte kann man nicht verbieten, aber Verhältnisse könnte man ändern. Auch wenn das bis heute katastrophal gescheitert ist.

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  25. 29. August 2013 15:44

    Hermann L. Gremliza schreibt in der aktuellen Konkret (9/2013) in „Kreuz! Mich! An“:

    …Ein Klon des Kanzlers Schröder wird so wenig gebraucht wie weitere »schmerzhafte Reformen« zur Steigerung der Exportkampfkraft, die doch nur die Spannungen im Land, den Haß Europas und das Mißtrauen der USA ins Prekäre treiben könnten. Sogar einen Vizekanzler Steinbrück wird es nur geben, wenn die FDP ausfällt und die Grünen sich ein letztes Mal zieren sollten – das eine so unwahrscheinlich wie das andere.

    Kanzlerin bleibt, mit Tschingderassa, Angela Merkel, und diesmal ist sie das kleinere Übel.

    Ei warum? Ei darum: „Amerika, auch England, Frankreich und Rußland haben uns und Europa vom Naziterror befreit, und zwar mit dem Einsatz von vielen Menschenleben. Das dürfen wir niemals vergessen.“ (..)

    Steinbrück selber, der sein deutsches Volk in der Abhörkrise fragt: »Sind wir eigentlich in Deutschland noch Herr im eigenen Haus?« Der klagt: »Frau Merkel distanziert sich nicht von den Amerikanern und nimmt kritiklos hin, wenn deutsche Rechte und Interessen verletzt werden«?
    Nein, die Rede, die einen Hauch von Hanns Eislers, Johannes R. Bechers und Ernst Buschs »Dank euch, ihr Sowjetsoldaten« atmet, brächte kein Steinbrück, kein Gabriel, kein Schröder, kein Trittin und keine Göring über die Lippen. Angela Merkel war es, die so gesprochen hat, ohne Rücksicht darauf, was ihre Partei und die meisten ihrer Landsleute von solcher Betrachtung der deutschen Geschichte halten. ….

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