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Der Avaaz Propagandafilm, die Palästinenser und Greenpeace

2. September 2011

Antisemitische Propaganda

Die Palästinenser wollen im September 2011 vor der UNO einseitig einen Staat deklarieren. Dieses Vorhaben verstößt eindeutig gegen die Osloer Verträge und birgt die Gefahr einer erneuten Eskalation in einer ohnehin durch den „Arabischen Frühling“ verunsicherten, noch instabiler und antisemitischer gewordenen Region. Zudem lehnen 61 Prozent der Palästinenser laut einer Umfrage der (PCPO) eine Zweistaatenlösung strikt ab. 80 Prozent der Palästinenser schließen sich dem Passus der Charta der Hamas an, in dem es „der Bataillone der arabischen und islamischen Welt bedarf um die Juden zu besiegen“. Wenn es zu dem einseitig ausgerufenen Palästinenserstaat kommen sollte, wird Israel sich voraussichtlich nicht mehr verpflichtet fühlen Tausende von Tonnen an Waren in den Gazastreifen zu liefern.

Die US-amerikanische internetbasierte Beteiligungsplattform Avaaz hat im Rahmen einer Kampagne für das palästinensischen Beitrittsgesuch den antiisraelischen Propagandafilm, „Frieden im Nahen Osten – Die wahre Geschichte“, erstellt, der durch viele optische, akustische, wie sprachlich manipulative Elemente auf fatale Weise an „NS-Lehrfilme“ aus dem 3. Reich erinnert. Aus dem Boden schießende israelische Siedlungen, deren drohender Schattenwurf  an die bösen Alien-Raumschiffe aus „Independence Day“ erinnert, die demonstrative Hetze gegen „die Siedler“ die „Schwimmbäder und Einkaufszentren haben“ während die Palästinenser angeblich an Wassernot leiden, bestimmen das Bild einer Szene des Films. Die Sicherheitsmauer, die von Israel zum Schutz vor Terroristen gebaut wurde, die zum überwiegenden Teil aus einem Zaun besteht, wird in dem Avaaz-Film als eine  „Land verschlingende“ schattenwerfende, bedrohliche Mauer dargestellt, deren Entstehungsursache verborgen bleibt. Der antisemitische Propagandafilm ist mit subtilen antiisraelischen Anspielungen nur so gespickt. Beispielsweise die beiden, das blonde Mädchen überfliegenden, (israelischen) Düsenflugzeuge zu Anfang des Films, der computeranimierte Bau der Mauer, die Darstellung der im Überfluss lebenden Siedler, die Darstellung der eingepferchten Palästinenser, belegen mit bedrohlicher Hintergrundmusik die antiisraelische Tendenz, bei dem nur noch der offene Vorwurf von „Brunnenvergiftungen“ fehlte um Veit Harlan zu toppen. Von der Teilung Palästinas 1923 mit dem palästinensischen Staat Jordanien scheinen im Übrigen die Macher des Avaaz-Film noch nie etwas gehört zu haben.

Mit einer Aussage im Film, “einige wendeten sich der Gewalt und sogar dem Terrorismus zu“, soll suggeriert werden, dass die Palästinenser erst seit kurzem und nur als Reaktion auf israelisches Unrecht fanatische Antisemiten und Terroristen geworden sind. Dabei wird der palästinensische Terrorismus der 1930er Jahre, wird der „palästinensische“ Antisemitismus seit 1930, die NS-Verbindungen des Großmufti von Jerusalem, wird der Terror der PLO, die vielen Angriffskriege der Araber und Palästinenser auf Israel infam unterschlagen. Ursache und Wirkung im Nahost-Konflikt, wie beispielshalber die Gründe für den Bau der Mauer, wird von Avaaz ganz offenbar verleugnet.

Der Vorwurf der ungleichen Wasserverteilung ist reine Propaganda. Im Jahr 2007 verbrauchte jeder Bewohner in den palästinensischen Gebieten laut Angaben der PCBS (Palästinensischen Zentralbüros für Statistik)  durchschnittlich rund 136 Liter Wasser pro Tag, das sind deutlich mehr als die von der WHO empfohlene Mindestmenge von 100 Litern. Grundlage für die Wasserpolitik von Israelis und Palästinensern sind die beiden Oslo-Abkommen (Oslo I und II) aus den Jahren 1993 und 1995, die von Israel mehr als nur erfüllt werden.

Über die Ziele und die Staatsform des geforderten palästinensischen Staates wird in dem Film nichts vermeldet, wie auch der extreme arabische Antisemitismus nicht thematisiert wird. Dass, laut Hamas,  über ganz Palästina die Fahne Allahs wehen soll, dass die Scharia mit all seinen frauenfeindlichen und menschenfeindlichen Gesetzen die Rechtsgrundlage in dem zukünftigen Staat sein soll, wird ebenso verschwiegen, wie der Umstand, dass die PLO wie die Hamas bis heute den Staat Israel ablehnen und die Palästinenser  laut  Charta der Hamas die Juden bis zum Tod bekämpfen werden, weil dies ihre „göttliche Pflicht“ sei.

Dass dieser antisemitische Propagandafilm von einigen deutschen israelfeindlichen Medien übernommen wurde, ist nicht verwunderlich. Dass beispielsweise im antisemitischen „Freitag“ dieses Avaaz-Machwerk gefeiert wird, erstaunt mich nicht. Ich gestehe allerdings, dass ich irritiert war diesen Avaaz-Film bei der Umweltorganisation Greenpeace, auf ihren Online-Seiten des Greenpeace Magazins verlinkt zu finden. Am 26.8.2011 protestierte ich gegen den antiisraelischen Avaaz-Film bei Greenpeace per eMail. Am 30.8.2011 antwortete mir die Redaktion des Greenpeace-Magazins um 9.53 Uhr: “Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das Greenpeace Magazin journalistisch unabhängig vom Greenpeace e.V. arbeitet. Wenn Sie Lust und Zeit haben, können Sie uns auch gerne anrufen, um über das Thema zu sprechen.“ Um 15.03 Uhr schrieb mir das Greenpeace-Magazin: “Wir haben das Video nun von unserer Internetseite entfernt, da es unseren journalistischen Anspruch einer ganzheitlichen Berichterstattung nicht erfüllt.“

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261 Kommentare leave one →
  1. bigbrother permalink
    2. September 2011 12:09

    Ein ekelhafter Propagandafilm. DIe islamistischen Ziele der Hamas sind offenbar auch die Ziele vieler Deutschen, von links bis rechts.
    Greenpeace, na ja!

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    • derSamstag permalink
      2. September 2011 14:12

      Immerhin hat Greenpeace den Link entfernt.
      Einsicht ist eine Tugend.

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    • 2. September 2011 15:02

      @derSamstag

      Richtig, Greenpeace hat gerade noch die Kurve gekriegt im Gegensatz zu manch anderen verwirrten Menschen. Ich habe mich heute bei Greenpeace für das Entfernen des antisemitischen Avaaz-Filmes bedankt.

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  2. Undertaker permalink
    2. September 2011 12:11

    Den Film haben bestimmt die deutschen LINKEN gesponsert, vom Freitag bis zur taz cofinanziert.

    Dieser Dominique Vidal bringt es auf den Punkt, man sollte Sorge haben um das Land und die Menschen, denn „wer Israels Existenz gefährdet“ ist mehr als deutlich, die Isolation beinahe komplett, die Fanatiker jedweder Couleur ohne Einsicht.

    http://www.taz.de/Debatte-Israel/!77271/

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  3. 2. September 2011 12:35

    Das widerliche Machwerk der Avaaz-Plattform erinnert mich durchaus an die antisemitischen Propagandafilme aus der NS Zeit, „Jud Süß“, „Die Rothschilds“ und „Der ewige Jude“ Dieselben Muster aus Lügen und Vorurteilen sind offenkundig. Durch die antisemitische Argumentation und seine perfekte psychologische Wirkung erscheint mir dieses Werk sehr gefährlich, denn einfach gestrickte Menschen könnten diesen Film für glaubwürdig empfinden.

    Was eine Umweltschutzorganisation mit einem potentiellen Palästinenserstaat zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Es würde mich interessieren welcher Redakteur die Verantwortung für den Link trug. Dass Greenpeace diesen antisemitischen Film verlinkt hat, wäre ein Grund meine Sympathie für Greenpeace zu beenden, die Einsicht von Greenpeace ihren Fehler zu korrigieren zwingt mich nicht zu handeln. Das antisemitische Forum aus Berlin und sein Publizist „Streifzug“ bleibt seiner Linie treu ergeben.

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    • 2. September 2011 15:04

      @F.Wolf

      Von der „Machart“ sehe ich bei Fritz Hipplers „Der ewige Jude“ und bei „Frieden im Nahen Osten – Die wahre Geschichte“ von Avaaz die größte Affinität.

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    • 2. September 2011 21:43

      F. Wolf unterstützte ich sehr. Solche faschistische Propaganda als „belanglos“ (Rahab) oder „harmlos“ (ForenBoy) zu bezeichnen, dazu braucht es schon die Kenntnis der Funktion solcher Filme. Wer normal tickt, empfindet sowas als ekelhaft, inhuman und zwingend. – Erst, wenn darauf aufmerksam gemacht wird, kann ein solcher FaktenLügenFilm gestoppt werden, z.B. in seiner Verbreitung bei ForenBoy.

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      • 2. September 2011 21:59

        „Wer normal tickt, empfindet sowas als ekelhaft, inhuman“……
        wenn Du das Verhalten von Israel meinst, könnte ich Dir sogar zustimmen.

        Die Regierung Netanjahu sollte schnellstens gestürzt werden, es wackelt ja schon gewaltig, wenn auch nur wegen der sozialen Missstände im Lande.

        http://j.mp/pKohbb

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      • 2. September 2011 22:07

        @Forenboy am 02/09/2011 21:59

        Genau das meinte ich. Du bewirbst einen antisemitischen Film, schreibst, sogar Greenpeace unterstützt diesen, dann schreibst du dieser Film ist harmlos, auf die Vorwürfe gehst du nicht ein, du lenkst ab indem du nun Netanjahu kritisierst. So ist Diskussion unmöglich.Im Gegensatz zu dir erkennt Greenpeace Fehler. Ich wiederhole meine Frage, warum glaubst du dass Greenpeace den Link auf Avaaz entfernt hat?

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        • 2. September 2011 22:25

          Greenpeace hat mit dem Film nichts zu tun, lediglich das kommerzielle unabhängige Magazin. Und die haben das lediglich aus der Online-Ausgabe heraus genommen, in der Printausgabe ist der Artikel nebst Link natürlich noch drin.

          Ich vermute mal, weil Du sie genervt hast, die Begründung ist doch Larifari.

          Ich habe schon in meinem ersten Post geschrieben, dass der Film einfacher Machart ist um unbedarfte Leser und Zuseher zum mitmachen zu animieren, und so funktioniert halt Werbung, da muss das Problem anschaulich vereinfacht werden.

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        • 2. September 2011 22:59

          Wie willst du aus einer Printausgabe einen Link rausnehmen? Der Avaaz-Film Film hat eine eindeutige Tendenz und ist, wie auch die NS-Filme,
          manipulativ gemacht. Die Filme „Jud Süß“ und „Der ewige Jude“ waren auch einfacher Machart und haben auch den unbedarften Zuseher einseitig und manipulativ angesprochen.Wenn du glaubst Greenpeace hat den Link rausgenommen weil sie von einem Satz von mir genervt waren hast du offenbar wenig Ahnung von der Unabhängigkeit, zumindest mir gegenüber, und dem Anspruch einer Redaktion in der Größenordnung von Greenpeace, da überschätzt du meine Macht. Ich rate dir deine groteske Aussage nochmal zu überdenken.

          Der Freitagsfriedensfreund Bürger Fro geht Arm in Arm mit dir wenn er am am 30.08.2011 um 23:40 zu dem antiisraelischen Avaaz-Film schreibt:„Guter Film. Problem und Lösung sehr einleuchtend auf die Schnelle rübergebracht.“ Ich halte dich mittlerweile für ähnlich „unterschätzt“ wie Bürger Fro. Bürger Fro hat im letzen Jahr eine Entschuldigung von Israel für 60 Jahre angebliches Unrecht an den Palästinensern gefordert. Da wächst zusammen was zusammengehört.Was sollte das eigentlich mit deiner Kritik am Antisemitismus der Linkspartei? Du bist bezüglich des Antisemitismus doch voll auf Parteilinie. Von daher solltest du dir überlegen der Linkspartei beizutreten, aber das kommt vermutlich nur wegen der DDR-Haltung der Linkspartei für dich nicht in Frage.

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      • 2. September 2011 22:09

        Die Siedler, die Religiösen, die Besatzung palästinensischer Gebiete: Für sie wird das Geld ausgegeben, das Israel anderswo fehlt.

        Wie viel Staatsgelder welcher Sektor verschlingt, ist derzeit Gegenstand hitziger Diskussionen.

        Milliarden für die Besetzung des Westjordanlands

        Die Kosten der israelischen Kontrolle des palästinensischen Westjordanlands zu schätzen, ist so rechnerisch schwierig wie politisch hochdiffizil: Besatzungskritische Experten gehen davon aus, dass Israel etwa 2,1 Milliarden Euro jährlich für zivile Belange im Westjordanland ausgibt, dazu kämen 4,2 Milliarden Kosten für Sicherheit und Militär. Befürworter der Besatzung argumentieren, dass das Westjordanland ein guter Absatzmarkt für israelische Produkte ist.

        Millionen für die Siedlungspolitik

        Etwa eine halbe Million jüdischer Siedler haben sich im palästinensischen Westjordanland und Ostjerusalem niedergelassen, viele mit großzügiger staatlicher Hilfe. So wurden in den 15 Jahren von 1994 bis 2009 die Hälfte allen Siedlungsbaus vom Staat initiiert und bezahlt. In Tel Aviv wurden im selben Zeitraum nur drei Prozent der Bauvorhaben staatlich gefördert.

        Jüdische Hausbauer im Westjordanland erhalten zudem große Rabatte auf von Israel verwaltetes Bauland: In den meisten Siedlungen erlässt der Staat den Käufern zwischen 69 und 49 Prozent des Grundstückpreises.

        Die israelische Friedensbewegung „Peace Now“ schätzt, dass die Siedlungen Israel inzwischen 500 Millionen Euro im Jahr kosten. Allein für Schutzmaßnahmen für die etwa 200.000 jüdischen Siedler im arabischen Ostteil Jerusalems fallen 2011 etwa 14 Millionen Euro an.

        Die teure Macht der Ultra-Orthodoxen

        Etwa 50.000 ultraorthodoxe Männer in Israel widmen sich, statt zu arbeiten, Vollzeit dem Studium der heiligen Schriften. In der Altersgruppe von 30 bis 34 sind das 75 Prozent der streng Religiösen. Die geringe Beteiligung der Frommen am Arbeitsleben kostete den Staat 2009 nach einer Schätzung des Finanzministeriums etwa 800 Millionen Euro.

        Die meisten Ultraorthodoxen leben von der Wohlfahrt und Kindergeld – wie viel Geld ihnen zukommt, wird von der Regierung verschleiert. Als bekannt wurde, dass im Haushalt 2011/2012 rund 21 Millionen Euro für den Unterhalt verheirateter Tora-Studenten vorgesehen waren, sorgte das unter säkularen Israelis für Empörung.

        Trotz massiver Proteste wurde der Posten – unter anderem Namen – im Budget gelassen: Ein weiteres Indiz für die Macht der Ultras in Netanjahus Regierung.

        Es ist was faul im Staate Israel!

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      • 2. September 2011 22:16

        Forenboy, was hat das mit dem Avaaz-Propagandafilm zu tun? Soll die Westbank judenfrei werden, oder was willst du mit deinem Kommentar mitteilen, was ist deine Forderung? Die Beantwortung meiner Frage steht noch aus!!

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        • 2. September 2011 22:31

          Mich beschleicht seit einiger Zeit eben auch das Wissen, daß die Links und Beiträge von ForenBoy mir nicht mehr interessant und folgenswert blieben, sondern provozierend geworden sind und unerklärt dabei auf Nachfrage bleiben. Da wurde Kritik von linkem Antisemitismus zur Pauschalkritik der Linken, da wurde das andere Deutschland diskreditiert und die Mauer zur Relativierung der Naziverbrechen mißbraucht, und jetzt wird nicht einmal mehr gewußt, daß die wesentliche Kritik der MI gegen den erlaubten Antisemitismus beim Freitag geht. Vielmehr entpuppt sich ForenBoy als Propagandist solchen Antisemitismus. Ernüchternd, aber klar erkennbar.

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        • 3. September 2011 09:02

          @fidelche, die Beantwortung von „Fragen“ solltest Du schon mir überlassen. Ich beantworte nur Fragen, deren Beantwortung auch einen Kontext bezogenen Sinn haben könnte, und keine rhetorischen, diskreditierenden sowie solche Fragen, die meine Aussagen und Zitate nicht schon selbst beantwortet haben.

          @Rainer Kühn, wie schön für Dich, dass durch mich Dir bewusst wurde, dass Dich Gefühle wenigstens noch „beschleichen“ können. Immerhin.

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    • 2. September 2011 22:01

      Rainer Kühn unterstütze ich auch sehr. Antisemitische Filme, die im Gewand von NS-Filmen gestrickt sind, „belanglos“oder „harmlos“ zu nennen, belegt die judenfeindliche und israelfeindliche Tendenz dieser Foristen. Für mich sind derartige Kommentare abseitig und ich vermute, dass die Moderation nicht mehr lange solchem „Spiel“ zusehen wird.

      Forenboys Art zu Diskutieren halte ich für fragwürdig. Forenboy wirft nur irgendwelche „Brocken“ in die Runde. Analysiert man einen dieser Brocken bekommt man keine Antwort und er weicht zum nächsten aus. Forenboys Position zu Israel ist voll kompatibel zum antisemitischen „Freitag“

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      • 2. September 2011 23:51

        Fidelche möchte ich hier auch unterstützen. Und zwar genau so, wie sich das normale MI-User schon denken können.

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  4. 2. September 2011 12:36

    Drei Stunden Fakten, die sich lohnen, da hat Fanatismus auch hier keine Chance.

    ——————

    Aus Dokumentationszwecken hat sich die MI Redaktion entschlossen, diesen antisemitischen Propagandafilm der „Roten Fahne“ hier verlinkt zu lassen und nicht zu löschen. Die MI-Redaktion distanziert sich ausdrücklich von diesem nationalbolschewistischen Machwerk. Über die Querfrontmachenschaften von NPD und KPD hat fidelche ist seinem Blog Niekisch, Radek, Strasser und der Nationalbolschewismus, das Nötige geschrieben.

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    • 2. September 2011 21:31

      ForenBoy, alter FaktenKnabe, ich möchte Deine Fakten & Filmchen sehen, sie von Rahab, Bürger Fro und Streifzug positiv kommentiert wissen, und Fakten, Fakten, Fakten dann im zurückreflektierten Gesamtgeschreibe auf mich wirken lassen, im Hintergrund ein von Sweety gepostetes Musikvideo vom Faktenbau.

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      • 2. September 2011 22:01

        Rainer, alter Lektor und schlechter Verlierer…..

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    • 2. Juli 2012 11:12

      Forenboy verlinkte am 02/09/2011 auf den Anti-Israel-Propagandafilm der „Roten-Fahne“ Palästina-Al Nakba. Forenboy pries zudem das antisemitische Machwerk mit „Drei Stunden Fakten, die sich lohnen, da hat Fanatismus auch hier keine Chance“ an. In der „Roten Fahne“ wurde außerdem der Film „Geheimakte Heß“ beworben, der vom NPD-Kader Olaf Rose produziert wurde.

      In der „Roten Fahne“ wurde nicht nur Rudolf Heß, sondern auch Adolf Hitler zum wahren Friedensfreund hochstilisiert. Sie hätten zahlreiche „Friedensinitiativen“ gestartet, doch Großbritanien sei es um die „‚Vernichtung Deutschlands‘“ gegangen. Hier wird also die historisch eindeutig belegte deutsche Kriegsschuld geleugnet. Auf der Internetseite „Die Rote Fahne“ findet sich nun die Dokumentation, die auch über das NPD-Versandhaus verkauft wird. Die Nazis dürfte es freuen. Es wäre an der Zeit, dass sich diese Internetseite umbenennt. Angesichts der Huldigung des Kriegsverbrechers Rudolf Heß und der Leugnung der deutschen Kriegsschuld wäre der Name „Die braune Fahne“ passender, glaubwürdiger und ehrlicher. Alles nachzulesen bei „Reflektion“: Geschichtsrevisionismus unter roter Fahne

      Klar, dass auch diverse Freitagsblogger in Jakob Augsteins „Freitag“ diesen antisemitischen Film der Rote–Fahne-Querfrontproduktion angepriesen haben. Nazis und angebliche Linke vereint gegen Juden und deshalb gegen Israel. Toleranz gegenüber Querfrontboggern ist falsch, Meinungsfreiheit hat seine Grenzen. Deshalb waren erst die Zensurmaßnamen gegen Forenboy richtig und der spätere Rauswurf von Forenboy bei MI überfällig.

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      • 2. Juli 2012 11:58

        Im gerechten Kampf gegen den imperialistichen Klassenfeind ist Rot eben auch nur die Farbe des Blutes und das ist ja bekanntlich dicker als Wasser. Man kann, muss aber garnicht soweit gehen, wie in Reflexion beschrieben. Es reicht schon, wenn man linke und rechte „Werte“ im alltäglichen Kontext analysiert, „Vorbilder“ vorurteilsfrei betrachtet – ein gutes Beispiel aus der Vergangenheit: Der Demokratie-Feind Ernst Thälmann. Auch die Ostalgie, die Glorifizierung des „reinen Linken“, brav und stets sich einordnend, der konsumorientierten Individualität überdrüssig – im Grunde ein mental gottloser Islamist, nie wirklich erwachsen geworden, auf dem Weg zu höheren Weihen in den eigenen Niederungen hängen geblieben. Wen wunderts.

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        • Der Bassist permalink
          2. Juli 2012 19:36

          Dreck.

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      • 2. Juli 2012 18:27

        Die Frage ist aus welcher Richtung Forenboys Hass auf Israel kommt. Aus einer linken Richtung wohl kaum, wenn man sich seine Kommentare gegen die Linkspartei und alles Linke vergegenwärtigt. Was bleibt dann noch übrig? Und dann wird es spannend. Beim Thema Hass auf Israel verstehen sich Rechtsradikale und ein großer Teil der Linken prächtig. Wie damals, als während des Streiks der Berliner Verkehrsbetriebe von 1932 der kommunistische Reichstagsabgeordnete Walter Ulbricht und der Gauleiter der NSDAP von Berlin, Joseph Goebbels bei einer Massenkundgebung gemeinsam auftraten.

        Die „Rote Fahne“ ist ein Paradebeispiel für Nationalbolschewismus, also für die Querfront. Das „sozialistische Magazin“ in einer Linie mit dem Iran und Ahmadinejad-Fan Jürgen Elsässer: http://rotefahne.eu/2009/12/iran-fakten-gegen-westliche-propaganda/.

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        • Der Bassist permalink
          2. Juli 2012 19:41

          Wechselspiele hat es immer gegeben, gerade radikale, in der Geschichte. Heute heißen solche Leute demokratisch geläutert Wechselwähler. – Das sind mir die schlimmsten.

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        • 3. Juli 2012 12:47

          Weil jemand gegen die Linkspartei argumentiert, kann er nicht aus der linken Ecke kommen? Interessant, interessant.

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  5. derSamstag permalink
    2. September 2011 14:07

    Der Propaganda-Streifen wurde im Berliner Wochenblatt derFreitag, Avaaz – Anerkennung für Palästina (Steifzug) sehr gut angenommen. LOL
    Die Antisemiten des Freitag überschlagen sich förmlich. Einigen geht der Vorschlag nicht weit genug, sie wollen einen Staat, die Einstaatenlösung, haben offenbar noch nicht mitbekommen, dass das sogar der Linkspartei zu antisemitisch ist.

    Freitagsblogger Fro schrieb am 30.08.2011 um 23:40:“ Guter Film. Problem und Lösung sehr einleuchtend auf die Schnelle rübergebracht.“

    Emma in Uniform schrieb am 31.08.2011 um 10:06:“ Die Zwei-Staaten-Lösung ist Geschwafel. Und würde nichts zum Guten wenden. Ein Staat muss her, evtl mit zwei Flaggen. Wie lange das noch dauert, ist die Frage. Hoffentlich bevor der ewige Regen kommt.

    Streifzug schrieb am 31.08.2011 um 10:14 :“ Was sind denn die jeweiligen Vor- und Nachteile der Ein- oder Zwei-Staaten-Lösung? Irgendwie gibt es zu zwei Varianten ~ 1371 Argumente. Ein Staat mit zwei Flaggen? Das hört sich nicht besonders vielversprechend an. Warum nicht zurück zum Stammesmodell. Die zwei, drei, vielen Stämme Israels. Viele Historiker würden dem ihren Segen geben.

    Streifzug schrieb am 31.08.2011 um 10:49:“ „Barrieren runter, Kontakt und Kommunikation zwischen den Parteien ermöglichen, mal endlich etwas wagen, zutrauen.“ Das hört sich vielversprechender an als noch mehr Mauern hochziehen. Wie kontraproduktiv Mauerbau ist, müsste sich doch bis zum letzten Hinterwäldner rumgesprochen haben. Lieber die Hände reichen, die freien Hände, Hände ohne Waffen.

    Streifzug schrieb am 31.08.2011 um 14:16:“ Deutschland: 48 Stunden, um Palästina anzuerkennen „In 48 Stunden entscheidet Deutschland in einem wichtigen Treffen der EU-Außenminister, ob es Palästina anerkennt. 900.000 Personen haben unsere internationale Petition unterzeichnet, 80.000 aus Deutschland, doch der Außenminister ist noch immer unentschlossen. Wir können jetzt den Druck erhöhen, um sicherzustellen, dass Deutschland hinter einem eigenständigen palästinensischen Staat steht. …“

    http://www.freitag.de/community/blogs/streifzug/avaaz—anerkennung-fuer-palaestina

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    • 2. September 2011 15:12

      @derSamstag
      „Bürger Fro“ ist der wohl einfältigste Antisemit im Freitag. Streifzug steht ihm kaum nach und „Emma in Uniform“ hat sich nach ihrem Gewinn des Betonoskars scheint es gut erholt. Dass es den Antisemiten des Freitag gefallen würde, wenn es nur einen Staat Palästina geben und durch die entsprechende islamische Mehrheit (plus Demografischer Faktor) einen Gottesstaat nach iranischem Muster geben würde, ist mir klar. Für die durch geknallten Antisemiten des Freitag ist eine islamistische Gesellschaft mit der Scharia bekanntlich auch ein erstrebenswertes Ziel.

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    • 2. September 2011 22:37

      Eine tolle Zusammenstellung, @derSamstag. Das ist alles sehr zum Staunen, von der Uniform bis in die Unterhosen des derFreitag.

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    • Jackson permalink
      3. September 2011 01:10

      Dieser Avaaz-Film ist unterste Schublade, diese Kommentare, von „Streifzug“ bis „Emma in Uniform“ zeugen von größtmöglicher Dummheit und offenkundigem Antisemitismus.

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    • derSamstag permalink
      4. September 2011 10:29

      Emma in Uniform schrieb am 04.09.2011 um 02:47 im Blog von Streifzug:“
      Sehr lang, sehr interessant…wie kam es zum palästinensischem Trauma:

      http://www.youtube.com/watch?v=Sjuv2HWNbT4

      Und zeigt auch die einzige richige Lösung: Israel muss die neue alte Heimat der Palästinenser werden, Platz genug für alle ist übrigens, die jetztige ausgrenzende, sichereitstechnische völlig überfrachtete Infrastruktur kann über wenige Jahre zugunsten von Wohnraum für beide Seiten zurückgebaut werden“

      Mit dem antizionistischen „Dokumentarfilm“ der „Roten Fahne“, „Palästina – Al Nakba“ wil sie offenbar ihren Unsinn belegen.

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      • 4. September 2011 17:38

        @derSamstag
        Die Betonoskargewinnerin „Emma in Uniform“, sie nennt sich „Zita Rothschild“ und hin und wieder auch „Zita Rotschild“, will eine „Einstaatenlösung“, damit die Juden, die dann bei einer demokratischen Abstimmung als Minderheit in Palästina wieder zu Dimmies unter Islamisten werden können, ist für mich eine heiße Kandidatin im „Unterschätzte Publizisten- Wettbewerb“. Ich finde wer auf antisemitische Propagandafilme steht, der kann es im „Freitag“ weit bringen, siehe Streifzug, der ist im Freitag „Publizist“ und meiner Meinung auch schwer „unterschätzt“.
        Der von Nationalbolschewisten erstellte „Roten Fahne-Propaganda-Film“, „Palästina – Al Nakba“ zeigt wieder einmal deutlich die Verbundenheit von NPD und Israelhass. Wann heiraten Zita Rothschild und Forenboy und wer ist der Trautzeuge? Vermutlich Streifzug.

        http://reflexion.blogsport.de/?p=409

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        • 4. September 2011 20:29

          @fidelche, sehe ich da so etwas wie Neid aufkommen?

          Aber Streifzug kann ich mir so ganz und gar nicht als Trauzeugen vorstellen………

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        • 4. September 2011 21:01

          Kleinanzeige: Traumhochzeiten ab 20:15 auf ZDF!!! Barkasse bitte selbst mitbringen. Trauzeugen werden gestellten, jedenfalls bei Freitagszeremonien. Infos @ info[ät]immer-wieder-irgendwie.tätä

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  6. rahab permalink
    2. September 2011 14:18

    es muß mal wieder sein:
    herzlichen glückwunsch, fidelche.
    du hast es geschafft, ein belangloses filmchen durch einen geschichtsverklitterten kommentar dazu zu veredeln.

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    • 2. September 2011 16:32

      gebenedeite Rahab,
      vielen Dank für die Wünsche –
      wie geht es dir so
      in deiner Parallelwelt?
      was treiben deine weiblichen Göttlichen den ganzen Tag
      bei dir und deiner Töpferin?
      und wie geht es deinem sozialdarwinistischen Thinktank?

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    • 2. September 2011 21:19

      Hiermit stelle ich fest, zum ersten: „belangslos“, zum zweiten: „harmlos“: die Allianz von Rahab und ForenBoy in Bürgers Stroh gebettet! Film ab!

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  7. 2. September 2011 14:38

    Immerhin so belanglos, dass Rahab sich bemüßigt fühlt, hier wieder Dampf abzulassen.

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    • rahab permalink
      2. September 2011 15:00

      dampf?
      davon steigt doch von fidelches machwerk schon genug auf. und vernebelt den hohlraum zwischen mancher leute ohren.

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      • 2. September 2011 15:50

        Da lacht der Medienpsychologe und -wissenschaftler und denkt sich seinen Teil…. 🙂

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        • 4. September 2011 21:07

          Ich denke, rahab mampft das alles einfach weg, was im wege ihrer schreibschneise wächst. – und klar, da denken wir uns unsern teil 🙂

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  8. 2. September 2011 16:51

    Gegen den Fanatismus und gegen die Ideologien (die immer reaktionär sind), welche hier immer wieder aufflammen, hilft nur eine sachliche Information, und die gibt es hier:

    http://j.mp/nLqwHQ

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    • 2. September 2011 17:43

      Forenboy, hast du dir schon einmal die Frage gestellt warum der von dir empfohlene antisemitische „Avaaz-Propagandafilm“ von der Greenpeace-Seite wieder entfernt wurde?

      Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, warum die Palästinenser eine eigene Flüchtlingsorganisation, die UNWRA bei der UN haben, warum ihr UN-Flüchtlingsstatus vererbbar ist, was weltweit einmalig ist. Nur die Palästinenser können ihren Flüchtlingsstatus vererben. Ein zweijähriges „palästinensisches“ Kind, dessen Vater nie in Palästina lebte ist palästinensischer Flüchtling. Worin mag der Sinn in dieser UN-Bestimmung liegen? Hast du dir schon einmal über die Zusammensetzung des UN- Menschenrechtsrates Gedanken gemacht? Über „Durban 2“ zum Beispiel?

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      • 2. September 2011 18:52

        @fidelche, mir macht die rechtsextreme Regierung Israels größere Kopfschmerzen als die von Dir aufgeworfenen Fragen.
        Mich würde einmal interessieren, wenn eine solch rechtslastige Regierung in Deutschland das Regieren hätte, was die Linke dazu sagen würde.

        Die Aufregung und das Aufheben, das Du um dieses harmlose Filmchen machst, das lediglich dazu animieren soll, den Antrag der Palästinenser auf Anerkennung einen Schritt weiter zu kommen, halte ich für völlig unangemessen und überzogen.
        Er ist für „Laien“ gemacht und deshalb nicht mit dem anderen von mir empfohlenen Film von über 3 Stunden Länge vergleichbar.

        Deutschland ist zu besonderer Solidarität mit Israel verpflichtet. Das darf aber gerade nicht heißen, dass offensichtlich den Frieden zwischen Israel und Palästina unmöglich machende Maßnahmen wie die dauernde Ausweitung der Siedlungen von Deutschland zu akzeptieren wären. Es wäre ein deutliches Zeichen des Protests gegen die israelische Siedlungspolitik, jetzt Palästina anzuerkennen.

        Der Ausbau israelischer Siedlungen ist eine ständige Provokation und heizt Konflikte an. Beide Seiten werden zu Opfern und Tätern. Zwei eigenständige Staaten könnte zumindest dieses Problem entschärfen.

        Um Frieden herstellen zu können ist es unabdingbar, Menschen über ihre Anerkennung einen eigenen Lebensraum zuzubilligen. Frieden ist das höchste Gut das wir uns gegenseitig gewähren können. Hier liegt besonders in der Politik eine grosse Verantwortung.

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        • 2. September 2011 18:56

          Die Aufregung und das Aufheben, das Du um dieses harmlose Filmchen machst, das lediglich dazu animieren soll, den Antrag der Palästinenser auf Anerkennung einen Schritt weiter zu kommen, unterstützen soll, halte ich für völlig unangemessen und überzogen.

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        • 4. September 2011 21:27

          Hallo ForenBoy, ich habe Deine Links früher vielfach mit Interesse verfolgt. Ach ja, früher: Was konnten wir fortführend assoziieren! – Aber das ist alles irgendwie Nostalgie, von Wessis. Stimmt schon, der bilderreiche Satz: Filmchen sagen mehr als tausend (!) Worte.

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        • 4. September 2011 21:41

          Für mich ist bezeichnend, dass die Freitags-Antisemitin „Emma in Uniform“ auf dieselben antizionistischen Propagandafilme (Avaaz und „Rote Fahne“) steht wie Forenboy. Ist das Zufall? Wo liegt der Unterschied zu den Freitagsantisemiten Rahab, Streifzug, Emma in Uniform und Bürger Fro? Gibt es einen überhaupt einen Unterschied? Schreibt da nur einer, nur unter verschiedenen Namen? Und was hat die NPD mit allem zu tun?
          http://reflexion.blogsport.de/?p=409

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        • 4. September 2011 21:59

          <b<plus https://thinktankboy.wordpress.com/2011/09/02/der-avaaz-propagandafilm-die-palastinenser-und-greenpeace/#comment-12278 d) bis f)

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        • 4. September 2011 22:25

          @fidelche, ich denke nicht, dass Dir in Sachen multipler Persönlichkeit irgend jemand hier oder vom derFreitag das Wasser reichen kann……..
          auch Rainer Kühn nicht.

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        • 4. September 2011 22:37

          Halbfette werden durch hergestellt. Ich finde das voll fett. (hehe)

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  9. 2. September 2011 17:33

    Die türkische Regierung hat nun wegen des israelischen Militäreinsatzes gegen eine Gaza-Hilfsflotte im vergangenen Jahr den israelischen Botschafter ausgewiesen.

    „Die Verschlechterung der Beziehungen begannen in Davos mit einer schweren öffentlichen Beleidigung von Staatspräsident Schimon Peres durch Erdogan. Es folgte die Ausstrahlung anti-israelischer Filme mit klassischen antisemitischen Motiven im türkischen Staatsfernsehen und die Erniedrigung des türkischen Botschafters in Tel Aviv, der bei einem Gespräch auf eine niedrige Bank gesetzt worden ist. Höhepunkt der Krise war dann der Vorfall um die Mavi Marmara.“ schreibt Sahm.

    Antisemitismus so weit das Auge reicht….

    lg LL

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    • 2. September 2011 17:48

      „Der Report war von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon in Auftrag gegeben und schon vor Wochen fertig gestellt. Darin wurde Israel die Rechtmäßigkeit der Seeblockade des Gazastreifens bescheinigt. Der Türkei wird mitgeteilt, dass die Flottille „nicht hätte stattfinden dürfen“. „

      Das wird einige Hamasversteher und Israelgegner wurmen wenn nun sogar die UNO die Rechtmäßigkeit der Seeblockade bestätigt, nachdem schon Goldstone seinen Bericht in die Tonne stecken musste.

      Beste Grüße
      fidelche

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    • rahab permalink
      2. September 2011 18:46

      mann lese einfach selbst.
      hier: http://xxxxxxxxx
      und dann denke mann noch mal nach über ‚lawfully/rechtmäßig‘ einerseits und ‚verhältnismäßig‘ andererseits.
      ——————–
      Liebe Rahab,
      Verlinkungen auf rechte und antisemitische Seiten, ohne entsprechende Distanzierung, sind hier nicht erwünscht.
      Sie befinden sich hier nicht in der Freitagscommunity.
      Bitte halten Sie sich an unsere Netiquette.
      Die MI Redaktion

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      • 3. September 2011 12:40

        Kann eine Burka eigentlich ein großes Sommer-Loch vollständig bedecken?

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  10. rahab permalink
    2. September 2011 20:06

    und , fidelche, wir wollen es doch mal ganz klar sagen:
    das ganze heulen und drohen findet nur deshalb statt, weil ein palästinensischer staat zwangsläufig mit einer palästinensischen rechtshoheit verbunden ist.
    bedeutet: es muß niemand die siedlungen in xxxxxxxxxxxxxxx wollen. es reicht, wenn der palästinensische staat xxxxxxxxxxx einquartiert. spätestens dann xxxxxxxxxx, ob die siedlungen xxxxxxxx sind oder nicht. und daran hängt ein ganzer rattenschwanz von problemen … bis hin zum xxxxxxxxxxx.
    darum geht’s.
    und nicht um den von dir immer wieder xxxxxxxxx xxxxxx.
    ——————-
    Liebe Rahab,
    Antisemitische Kommentare sind hier nicht erwünscht.Sie befinden sich hier nicht in der Freitagscommunity. Bitte halten Sie sich an unsere Netiquette.
    Die MI Redaktion

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    • 2. September 2011 22:01

      rahab, es ist ein kreuz mit palästinakommentaren, gell. vielleicht drehste besser einen film, stellst ihn auf yuhu und dann hier in die mi hinein. dann können wir die fakten kommentieren 🙂 zusammen, geht klar! und gruß an die jankasperseligcommunity

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    • 2. September 2011 22:10

      Rahab ist ganz fertig, weil Goldstone erkennt, was sie nicht erkennt und weil nun laut UN die Seeblockade Israels rechtmäßig war. Hartes Brot für die Antisemiten und Hamasversteher des „Freitag“.

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      • rahab permalink
        3. September 2011 09:54

        ich fertig?
        oder eine xxxxxxxxxxxxxx, der ein UN-report eine „rechte und antisemitische Seite(n)“ ist?

        na, dann distanziert euch mal fleißig weiter!

        ———————–
        Liebe Rahab,
        bitte halten Sie sich an unsere Netiquette. Sie befinden sich hier nicht in Jakob Augsteins „Freitagscommunity“.
        Ihre MI Redaktion

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        • 3. September 2011 12:38

          Da brummt der/die/das Sommer-Loch!

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    • 4. September 2011 11:03

      Inwiefern es sich um „antisemitische Kommentare“ handeln soll, ist aufgrund der Zensur ja leider nicht erkennbar.
      Daher könnte man auch die Vermutung haben, dass es sich lediglich um vielleicht sogar berechtigte Kritik an Israel handelt, die es zu unterdrücken galt.

      Oder soll es die Leser nur vor der gewohnt drastischen Sprache von „Rahab“ schützen?

      Glaubwürdig ist die geXten Zensur jedenfalls nicht.
      Bei persönlichen Beleidigungen habe ich Verständnis für ein Eingreifen, allerdings sollten dann derartige Kommentare erst gar nicht frei geschaltet werden, und nicht wie hier willkürlich ausgeXt, sodass beliebig viel Raum für Spekulationen entsteht.

      Das ist aus meiner Sicht eher bigott und nicht zu „Schutze“ der beleidigten User gedacht.

      Kritik, ob berechtigt oder nicht, sollte aber in jedem fall lesbar bleiben, auch wenn sie nicht der Meinung der Redaktion entspricht. Ein so enge begrenzte Sichtweise hat ja ganz sicher nicht jeder Leser, und für die ist doch so ein Forum gedacht, und nicht zum Bauchpinseln einer Hand voll Fanatikern und Dogmatiker, oder?

      Das erinnert mich nämlich nur an totalitäre Systeme, die ich weder virtuell, noch real erleben möchte.

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      • 4. September 2011 11:20

        Aber vielleicht müssen die Freunde Israels ja bevormundet werden, nicht, dass sie noch auf falsche Gedanken kommen.

        Wer die schwierige Situation von Israel und Palästina für seinen persönlichen Rachefeldzug gegen Andersdenkende instrumentalisiert, verhält sich aus meiner Sicht weitaus antisemitischer als manch ein Kritiker, dem eine friedliche Lösung der menschen unwürdigen Situation wirklich am Herzen liegt, dann davon ist hier überhaupt nichts zu spüren!

        Zumindest für diese Erkenntnis ist die MI ein „guter“ Lehrmeister.

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        • 4. September 2011 13:56

          tönt stark nach „Freitag“

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  11. 3. September 2011 08:11

    Etwas off topic, andererseits …, auch in diesem Thread ist ja von (Neo-) Nazis die Rede und ich wusste nicht wo ich diesen Hinweis sonst, hier bei Euch, hätte posten sollen:

    Heute findet in Dortmund eine Demonstration von Neo-Nazis statt, zu der (gewaltbereite) Neo-Nazis aus ganz Deutschland und Europa anreisen wollen. Die Gegendemonstration gegen diese Faschisten wurde von der Polizei, mit fadenscheinigen Argumenten wie ich meine, stark reglementiert.

    Der entsprechende Hinweis im ‚Freitag‘ hätte sofort in die Top-Blogs gehört, stattdessen werden dort läppische Redaktionshinweise (Karten-Kontingente etc.) von der Online-Redaktion untergebracht. Lächerlich, meine ich.

    Hier ist der genannte Leser-Blog aus dem ‚Freitag‘
    Die „autonomen Nationalisten“ in Dortmund, von Rosa Sconto, 1.9.2011
    http://bit.ly/r5Optr

    In diesem Zusammenhang und unter Bezug auf die „Unterwanderung von Internet-Foren durch Neo-Nazis“ darf ich vielleicht einen eigenen Beitrag zitieren:

    „(…) Eines der größten deutschen Neo-Nazi-Foren („Thiazi“) fordert seine User außerdem regelmäßig dazu auf, sich in laufende Forums-Diskussionen (z.B. bei „ZEIT-ONLINE“ oder „der Freitag“) einzuloggen, um dort Stimmung gegen linke und liberale Positionen zu machen.

    Die Methode ist weitgehend immer die gleiche …

    a) sich einloggen, zunächst unauffällig verhalten und mit kleinen „Gefälligkeiten“ und „Freundlichkeiten“ das Vertrauen der Community erschleichen,

    b) allmählich beginnen Naziverbrechen (z.B. Holocaust) zu relativieren und damit zu verharmlosen, indem beispielsweise dem Holocaust der Mord an den amerikanischen Indianern gegenüber gestellt wird („… lasst uns über DIESEN Völkermord reden …“),

    c) Geschichtsklitterung betreiben, indem Nazi-Verbrechen, als „Notwehr gegen äußere Feinde“ dargestellt werden und schamlos Begriffe verfälscht werden („Bomben-Holocaust auf Dresden“ etc.),

    d) auf Nachfragen irrtitierter Mitforisten nach der eigenen politischen Position, erklären „man sei weder rechts noch links, sondern ‚objektiv‘ … und das alte Schema von ‚rechts und links‘ gälte es zu überwinden, weil es heute nicht mehr wichtig sei …“

    e) Jetzt ist der Neo-Nazi bereits ein wenig im „feindlichen“ Internet-Forum etabliert und er kann es wagen gelegentlich den einen oder anderen Link zu einer rechtsextremen Website zu posten und Zitate von rechtsextremen Ideologen in seine Kommentare einzubauen (Gewöhnungseffekt für die Community).

    f) Bemerkt ein Mitforist, dass es sich bei Zitaten oder Links um eindeutig braune Ideologie handelt, stellt sich das Neo-Nazi U-Boot unwissend und behauptet, den oder die Autoren, zu denen er verlinkt hat, gar nicht richtig zu kennen oder sie nur als Teil einer, „ansonsten ganz neutralen“, Internet-Seite erwähnt zu haben.

    g) Werden jetzt mehrere andere Foristen auf die braunen Umtriebe ihres „Kollegen“ aufmerksam, verwahrt der sich gegen angeblich „persönliche Anfeindungen“ etc. und behauptet „es werde eine Kampagne gegen ihn geführt“.

    h) Ist der Neo-Nazi enttarnt („glaubdir nichts“), versucht er die verbleibende Zeit bis zu seiner Sperrung zu nutzen, um noch schnell massiv Propaganda gegen Juden (stellvertretend Israel), DIE LINKE. und Schwule in seinen Kommentaren (seltener schreibt er eigene Blogs, weil die zu viel Aufmerksamkeit erregen und ihn schnell in Erklärungsnot und Argumentationsengpässe bringen könnten) unterzubringen.

    i) Schwule sind die „natürlichen“ Feinde der Neo-Nazis. Wie Juden und viele andere, für Nazis mißliebige, Bevölkerungsgruppen, wurden Schwule vom NS-Regime in KZs gesteckt. Hitler und seine Schergen wollten auch die Schwulen ausrotten, weil sie ihnen das Lebensrecht absprachen. Beispiel: „Der Elsässer Pierre Seel war 17 als ihn die Gestapo wegen seiner Homosexualität verhaftete. Im Konzentrationslager musste er der Hinrichtung seines Freundes zuschauen. Die Häftlinge waren angetreten, es lief Musik. Man entkleidete den jungen Mann, stülpte ihm einen Eimer über den Kopf. Dann hetzte die SS Schäferhunde auf ihn, die ihn zu Tode bissen und zerrissen“, Süddeutsche Zeitung 28.05.2008

    Diese Homophobie (Schwulenfeindlichkeit de.wikipedia.org/wiki/Homophobie ) ist 1:1 bei den heutigen Neo-Nazis wiederzufinden:

    „(…) „Er (Klaus Wowereit, schwuler Berliner Bürgerermeister, SPD) gehört genauso aus dem Roten Rathaus verbannt, wie die Schwulenparaden aus der Stadt“ (…) „Berlin darf nicht Sodom und Gomorrha werden (…) dass die deutsche Hauptstadt „leider zur Zeit von Schwulen und Sozialisten regiert wird (…)“ Quelle: http://www.queer.de/detail.php?article_id=13965

    Beispiel für homophobes Wahlplakat der rechtsextremen NPD:

    Uploaded with ImageShack.us

    Und …, Rechtsextreme „begnügen sich“ nicht mit „Volksverhetzung, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Homophobie“, sondern sie morden auch regelmäßig:

    Liste von Todesopfern rechtsextremer Gewalt in Deutschland:
    http://bit.ly/kVxLzk
    http://bit.ly/osIG9b
    (…)“

    Aus meinem Blog „Die Zahl der Neo-Nazi-Aktivitäten im Internet ist stark angestiegen“
    http://bit.ly/9vfwl8

    Gruß
    selcarim (Knüppel)

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    • 4. September 2011 11:40

      Ich finde das gar nicht so sehr OT.
      Beim Nachlesen über den Naziaufmarsch finde ich Zahlen, bei denen mir die alte These Adornos einfällt, daß nämlich nicht die offenen Nazi-Paraden gefährlich sind, sondern das Fortwesen des Nazi-Ungeistes in der „Normalgesellschaft“. 750 Nazis standen 1500 Autonomen und 4000 Polizisten gegenüber. Ach, und dann noch 10000 friedenspfeifende Demonstranten. Nach außen scheint es, als ob die „gute Gesellschaft“ intakt ist – und sogar überreagiert, wenn ein paar vom rechten Weg abgekommene junge Männer sich mal öffentlich zeigen wollen. (Gut informiert derwesten.de)
      Deshalb finde ich den Schwenk des Kommentars von selcarim auf Verfahrensweisen in Foren auch genau richtig plaziert. Mehr als doch eher abschreckende grölende und martialische Menschen werden in einer immer mehr verdichteten Mediengesellschaft (Medien sind der Kitt der Gesellschaft) Progagandatechniken sein, von denen die klügste wohl bisher die kapitalistische Meinungsvielfalt und -freiheit ist. Da in ihr eh alles auf Reklame hinausläuft: Am besten gefällt mir bisher der Slogan „Alles muß raus“.

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      • 4. September 2011 16:15

        Danke rainer kühn!

        Als ich von dem geplanten Aufmarsch der Neo-Nazis in Dortmund hörte, wollte ich im ‚Freitag‘ einen entsprechenden Text posten, fand das aber nicht mehr notwendig, nachdem ich den, oben von mir verlinkten, Beitrag Die „autonomen Nationalisten“ in Dortmund, von Rosa Sconto, 1.9.2011 entdeckt hatte.

        Dass dieser Blog von Rosa Sconto dann allerdings völlig unkommentiert bleiben und auch nicht in die Top Blogs aufsteigen sollte, überraschte mich schließlich doch (ja, manchmal bin ich wohl etwas naiv 🙂 ) und ich merkte, wohl einen Fehler gemacht zu haben. Vielleicht hätte ich dem Thema ja, mit einem eigenen Blog, noch zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen können.

        In diesem Zusammenhang (ich hatte soeben den Großteil meiner Blogs beim ‚Freitag‘ gelöscht, das Thema „warum“ ist übrigend für mich durch) stieß ich dann wieder auf meinen Text über die zugenommenen Aktivitäten Rechtsextremer im Internet und … konnte ihm einen aktuellen Bezug nicht ganz absprechen (daher die ausführlichen Zitate). Danke. dass diese Zitate + Verlinkung nicht als gar zu sehr „vom Thema wegführend“ aufgenommen wurden!

        Ich stimme Dir übrigens vollkommen zu, was die „unterschwellig“ vorhandenen antisemitischen Strömungen betrifft, sie bleiben häufig unausgesprochen, bis …, ja bis so ein Typ dann doch mal „die Sau“ rausläßt, weil er betrunken oder in Selbstmitleid versinkend, Sündenböcke für seine eigene „Lebensunfähgkeit“ sucht.

        Gern bis demnächst, wenn ich darf und dann auch punktgenau beim Thema bleibend 🙂 versucht

        selcarim

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        • 4. September 2011 16:52

          Sehr interessant zu lesen von einem, der sich angeblich für Minderheiten einzusetzen vorgibt, aber auf ihm völlig unbekannte Menschen bedenkenlos ein drischt und die übelsten Gerüchte verbreitet.

          „Ich stimme Dir übrigens vollkommen zu, was die „unterschwellig“ vorhandenen antisemitischen Strömungen betrifft, sie bleiben häufig unausgesprochen, bis …, ja bis so ein Typ dann doch mal „die Sau“ rausläßt, weil er betrunken oder in Selbstmitleid versinkend, Sündenböcke für seine eigene „Lebensunfähgkeit“ sucht.“

          Aber Verschwörungstheorien waren ja schon immer Deine Stärke.

          Oder meintest Du damit Dich selbst oder den Rainer Kühn, der wiederholt zur mittelalterlichen Vollstreckung von Todesurteilen in Form von Einmauern aufruft?

          http://j.mp/pz9NEp

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        • 4. September 2011 16:56

          Da dürfte weder ein Lindenblatt, noch eine Regenbogen wimpel zur Verdeckung der Scham reichen!

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        • 4. September 2011 17:10

          Den Kommentaren ‚fidelche schrieb am 04/09/2011 um 11:44 Uhr‘ sowie ‚thinktankboy schrieb am 04/09/2011 um 12:21 Uhr‘ schließe ich mich an und erspare mir (und Euch :-)) damit mich zu wiederholen, wenn ich bestimmte „Internet-Bewohner“, die die von ihnen heimgesuchten Internet-Foren regelmäßig „von oben bis unten mit ihren Spams voll müllen“, nicht erneut charakterisiere.

          Ich hoffe damit auch in Eurem Interesse gehandelt zu haben 🙂

          selcarim

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        • 4. September 2011 17:23

          Warum wundert es mich nicht, dass ausgerechnet Du Dich mit Spam und Müll in Internet Foren besonders gut auskennst?

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        • 4. September 2011 20:39

          Das Lindenblatt und Die PARTEI
          und Mauerbau im Fußball –
          das find´ ich gut und alle andern
          wegen mir: Idylle Kuhstall

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        • 4. September 2011 20:52

          @ selacrim 16:15 Danke Dir! Würde ich nicht gerade in der Ex-DDR cruisen und die Geschichtsstätten des Mauerbaus besuchen, wäre ich wahrscheinlich in Dortmund gewesen. Je mehr ich Nazis sehe, desto mehr will ich auch nicht mehr nur demonstrieren, sondern tätige Aufklärung machen. Neben dem Bewegen in den Medien hat sich mir soziale Praxis gegen Rechtsradikale bisher nur in zufälligen Situationen eingestellt. Da geht es dann eben nicht um die Beherrschung der Tastatur, sondern der Klaviatur (Metapher). Neben Fußball liebe ich Boxen. – Und: Rosa Sconto, ja, auch so ein Lehrstück für nur irgendwie Linke. Grüße aus z.Zt. Sachsen-Anhalt!

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  12. 4. September 2011 09:41

    Nachtrag und Ergänzung zu meinem Kommentar ’selcarim‘ schrieb am 03/09/2011 um 08:11 Uhr …

    Ich stelle soeben fest, dass die von mir verlinkte Wikipedia-Seite (149 Todesopfer rechtsextremer Gewalt in Deutschland) sich in der „Löschungsphase“ befindet (… offenbar weil Neo-Nazis die Löschung beantragt haben …). Selcarim meint: „Die Opfer werden trotzdem nicht vergessen!“

    Hier ist die Auflistung der Todesopfer auf der Website des „CURA Opferfonds gegen rechte Gewalt“ – für den Fall, dass Wikipedia tatsächlich löschen wird:

    „149 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt nach der Deutschen Wiedervereinigung (03.10.1990) bis heute (Stand: 16.12.2009)“
    http://bit.ly/piT0W

    Einen schönen Sonntag
    wünscht
    selcarim

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  13. 4. September 2011 11:44

    @Forenboy 02/09/2011 12:36
    @derSamstag 04/09/2011 10:29

    Die „Rote Fahne“ wird von Stephan Steins unterhalten, er bezeichnet seine Seiten als „Sozialistisches Magazin“. Auf diesen Seiten geht es um „zionistischen Terror in Deutschland“, es finden sich Interviews von Michael Friedrich Vogt über „ Grenzwissenschaften und Spirituelles“. Michael Friedrich Vogt ist durch seinen geschichtsrevisionistischen Film „Geheimakte Heß“ bekannt geworden, den er gemeinsam mit dem NPDler Olaf Rose produzierte. Die „Rote Fahne“ wirbt für den Israelhasser Norman G.Finkelstein und sein Buch „Antisemitismus als politische Waffe“.
    Die „Die Rote Fahne“ will auf ihren Seiten einen „Schuss mehr gesunden Patriotismus und Konservatismus“, aber vor allem hetzt das Magazin gegen Israel: „Israel ist kein Staat“, „Israel ist der Name des zionistischen Krieges“. Die „Rote Fahne“ ist ein Querfrontprojekt das NPD-Ansichten und die Ansichten linksextremer antisemitischer Israelhasser verbinden soll.

    Dass also „Emma in Uniform“ aus dem antisemitischen Freitag auf diesen antizionistischen Film verlinkt und diesen für gut befindet wundert mich genau so wenig, wie der Umstand, dass ihr Ableger Forenboy hier auf diesen „Rote Fahne“ Film „Palästina – Al Nakba“ verweist und meint:“ Drei Stunden Fakten, die sich lohnen, da hat Fanatismus auch hier keine Chance.“

    Ich stelle also fest, dass Forenboy hier auf rechtsextreme, Seiten mit Nolte und Hillgruber verlinkt diese Seiten empfiehlt und im selben Tenor schreibt und dass Forenboy auf antiisraelische Propagandafilme von Avaaz und der nationalbolschewistischen „Rote Fahne“ verlinkt und diese Filme anpreist. Wieso sich Forenboy über den Antisemitismus der Linkspartei aufregt ist mir rätselhaft. Geht ihm der Antisemitismus der Linkspartei nicht weit genug? Bezüglich Israels hat Forenboy dieselbe antizionistische Haltung wie der Mainstream des antisemischen Freitag. Forenboy geht Arm in Arm mit Bürger Fro, mit Rahab und mit Emma in Uniform!!

    http://reflexion.blogsport.de/?p=409

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    • 4. September 2011 16:11

      Mich beschleicht auch hier das Wissen, daß nur wer wissen will, auch lesen kann. Denn einige, die lesen können, wissen trotzdem nichts, was sie aber flächendeckend verlinken.

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    • Feuervogel permalink
      5. September 2011 13:56

      „Mit Rosa Lu­xem­burg, einer Kom­mu­nis­tin, die von der deut­schen Re­ak­ti­on er­mor­det wurde, hat die In­ter­net­sei­te „Die Rote Fahne“ al­ler­dings nichts am Hut. Das be­weist be­reits ein kur­zer Blick auf die In­hal­te der In­ter­net­sei­te: Hier fin­den sich Texte über den an­geb­li­chen „zio­nis­ti­schen Ter­ror in Deutsch­land“. Hier fin­den sich auch In­ter­views, die Micha­el Fried­rich Vogt für die Ver­schwö­rungs-​Platt­form „Secret.​TV“, laut Selbst­be­zeich­nung „Deutsch­lands ers­ter Fern­seh­sen­der für Gren­z­wis­sen­schaf­ten, Spi­ri­tu­el­les und Hin­ter­grund­po­li­tik“, ge­führt hat. Micha­el Fried­rich Vogt ist durch sei­nen ge­schichts­re­vi­sio­nis­ti­schen Film „Ge­heim­ak­te Heß“ be­kannt ge­wor­den, den er ge­mein­sam mit dem NPD­ler Olaf Rose pro­du­zier­te. Für „Secret.​TV“, das of­fen­sicht­li­cher­wei­se vom an­ti­se­mi­ti­schen, ge­schichts­re­vio­nis­ti­schen Ver­schwö­rungs­ideo­lo­gen Jan Udo Holey be­trie­ben wurde, führ­te Micha­el Fried­rich Vogt viele In­ter­views. Sie fin­den sich auf ver­schie­de­nen In­ter­net­sei­ten aus der Na­zi-​Sze­ne, aber eben auch auf der In­ter­net­sei­te, die auf den Namen „Die Rote Fahne“ hört. Die will „eine neue so­zia­lis­ti­sche Iden­ti­tät und Kul­tur, eine ge­mein­sa­me Pra­xis so­zia­lis­ti­scher Kom­mu­ni­ka­ti­on und Po­li­tik“ um­set­zen. In der Pra­xis be­deu­tet das an­schei­nend Hetze gegen den is­rae­li­schen Staat, ver­mengt mit Ver­schwö­rungs­theo­ri­en, bei dem sich auch auf eso­te­ri­sche, ge­schichts­re­vi­sio­nis­ti­sche Pro­jek­te wie „Secret.​TV“ be­ru­fen wird.“

      http://reflexion.blogsport.de/?p=409

      Olaf Rose, Rudolf Heß, Micha­el Fried­rich Vogt, Emma in Uniform, derFreitag, usw. – Verbündete ewig Gestriger.

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    • 5. September 2011 15:38

      @Feuervogel
      Da stimme ich gerne zu. Für mich sind diese „Verbündeten“ im Umkreis dieser „Die Rote Fahne“ ein sehr schöner Beleg für meine Thesen. Die „Rote Fahne-Film-Palästina–Al Nakba-Anhänger“, die NPD, die Nationalbolschewisten, die Wochenzeitung „derFreitag“, die Freitagsantisemiten „Emma in Uniform“ bis „Streifzug“ belegen mit ihrer „Vorlieben“ welch „Geistes Kind“ sie sind.

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  14. 4. September 2011 12:21

    Mission Impossible wurde wegen dem Antisemitismus und dem Sozialdarwinismus der Wochenzeitung „derFreitag“ gegründet. Mission Impossible steht in der Tradition von Jean Améry.

    Jean Améry war der Sohn eines jüdischen Vaters, der nie in der Synagoge war, im ersten Weltkrieg fiel und einer katholischen Mutter. Bis zum „Anschluss“ Österreichs an das „Dritte Reich“ 1938 lebte Améry, der sich bis dahin nicht als Jude fühlte, als intellektueller Agnostiker und Bohemien. Die „Nürnberger Gesetze“ machten ihn zum Juden. Als seine Mutter wieder heiratete hätte er seinen jüdischen Vorfahren verheimlichen können, da sein neuer katholischer Stiefvater im „Amt“ arbeitete. Zu dem Zeitpunkt hatte er allerdings eine jüdische Freundin. Er entschied sich für die Freundin und die Flucht aus Österreich, schloss sich dem kommunistischen Widerstand in Frankreich und Belgien an. Am 23. Juli 1943 wurde Jean Améry beim Verteilen von antinazistischen Flugblättern verhaftet. In einem belgisches Gestapo-Gefängnis entdeckte man seine jüdische Abstammung. Hier wird er von der Gestapo bestialisch gefoltert. Die Tortur beschreibt er unter anderem in seinem Buch „Jenseits von Schuld und Sühne“. Améry wird nach Auschwitz deportiert, später nach Buchenwald und Bergen-Belsen. Seine Auschwitznummer 172 364, schrieb er einst, lese sich kürzer als der Pentateuch oder der Talmud und gebe zudem gründlicher als diese Auskunft über eine jüdische Existenz. Jean Améry, war ein Linker, er fühlte sich der protestierenden äußersten Linken auf weiten Strecken verbunden, Jean Améry, bekämpfte ab dem „Sechs-Tage-Krieg 1968 bis zu seinem Tod 1978 linken Antisemitismus. Außerdem schrieb Jean Améry 1974: „Die Linke ist Wirklichkeit in ihrer Praxis, nicht in ihrer Dogmatik. Ihr letzter Referenzpunkt ist ein Humanismus, den aus verqueren theoretischen Gründen in Frage zu stellen, im günstigsten Fall Spinnerei ist, im üblen Sabotage. Denn es ist der Humanismus keine bürgerliche Mystifikation, wenn auch sein Banner von der Bourgeoisie nur allzu oft zu Mystifikationszwecken rauschend geschwenkt wurde.“

    Dieser Tradition Jean Amérys verpflichtend werden wir es zukünftig hier nicht mehr zulassen, dass rechtes, antisemitisches, nationalbolschewistisches Gedankengut, wie beispielsweise dieser „Avaaz-Film“, dieser „Rote Fahne-Film“ oder geschichtsrevisionistisches Gedankengut a` la Hillgruber oder Nolte frei hier mehrfach beworben werden kann. Wer dies auch zukünftig machen will, muss damit rechnen, dass seine Beiträge hier erst freigeschaltet werden müssen. Die Beiträge werden dann zeitversetzt veröffentlicht, aber mit einem entsprechenden Kommentar der MI-Redaktion versehen sein. Um es deutlich zu machen, wer hier die Lieder von Wolf Biermann oder Heino toll findet, wird hier keine Probleme bekommen, obwohl uns von der Redaktion diese Lieder nicht gefallen, sind dies „Geschmacksfragen“ die den hier thematisierten Antisemitismus kaum tangieren. Bisher wurde hier noch kein Schreiber, der hier einmal geschrieben hat, gesperrt, so werden wir dies auch zukünftig halten, wenn es nicht unbedingt notwendig erscheint. Wir wollen Diskussion, auch mit konservativen Menschen und wir wollen möglichst viel Transparenz, alles jedoch in der Tradition von Jean Améry, also ohne rechten oder linken Antisemitismus.

    Mit der Hoffnung für Verständnis
    Die MI-Redaktion

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    • 4. September 2011 16:13

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  15. rahab permalink
    4. September 2011 13:10

    ich stelle fest: das wort ’staatsbankrott‘ ist ein antisemitisches.
    nu ja.

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    • rahab permalink
      4. September 2011 13:27

      wie? was? daumen runter?
      dann ist das wort ’staatsbankrott‘ also doch kein antisemitisches?
      na – und warum wurde es dann weiter oben ge-xt?

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      • 4. September 2011 22:43

        Rahabs Internetsucht kann während des R.-Sommer-Lochs beim Freitag, der sie als nützliche Medienmutti (die zu früh gekindert hat) handelt, nicht befriedigt werden. Wie so oft, wenn traumatisierte Menschen sich tagein, tagaus, fast den gesamten Tag über Gehör im Internet verschaffen müssen. Tragisch: Spart dem Freitag Aufwand und schafft Arbeitsplätze für Menschen, die sich solchen „neuen Phänomena“ widmen.

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        • 4. September 2011 22:50

          Und vom Phänomen zum Phantom ist es nur ein Rolls Royce.
          Grüße an goreflex aus Trabant-City

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  16. rahab permalink
    4. September 2011 22:12

    ich stelle weiter fest: fidelche wie auch thinktankboy et al mögen manche dokumente nicht. das dumme daran ist: dabei gerät der xxxxxxxxxxxxxxxx (als begriff wie als denken) leicht außer kontrolle.
    —————————————

    Unterstellungen, Beleidigungen und Antisemitismus werden hier bei MI bekämpft.
    Bitte beachten Sie unsere Netiquette.
    Die MI Redaktion

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    • rahab permalink
      4. September 2011 22:28

      das fehlende wort ist: xxxxxxxxxxxxx.

      und xxxxx scheint ja wohl seine eigene geschichtsschreibung zu haben.
      ————–

      Wir bitten darum unsere Netiquette zu achten.
      Die MI-Redaktion

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    • 4. September 2011 22:36

      „Unterstellungen, Beleidigungen und Antisemitismus werden hier bei MI bekämpft.“

      Für die ersten beiden Begriffe scheint das für die Blogbetreiber selbst und ihrer Buddies allerdings nicht zu gelten, denn sowohl Unterstellungen wie auch Beleidigungen werden hier ja nachweislich geradezu am Fließband erzeugt.

      Und was den Antisemitismus angeht, bin ich mir inzwischen auch nicht mehr sicher, da passt eher Bärendienst als Bekämpfung.

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      • 4. September 2011 22:46

        Bärendienst beiseite, ForenBoy. Aber welchen Dreischritt springst Du jetzt mit süßem Herz?

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        • 4. September 2011 23:23

          guckst Du hier:

          http://j.mp/r4svFn

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        • 4. September 2011 23:24

          was soll der daumen nach unten? ist doch höchst poetisch…….
          „Aber welchen Dreischritt springst Du jetzt mit süssem Herz?“ Da is Musik drin

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        • 4. September 2011 23:48

          Guckst Du: Das dümmste Herz im ganzen Land /
          ist süß mit Käsefleischers Schmand.

          Seit Februar kein eignes Blog,
          aber Ebertus im lulligen Kommentar.
          Roter Salon und ZO im Blogroll
          und sonst von Vernunft die Schnauze voll.

          (hehe & selber schuld)

          Sweety, mach Dich nicht aus falscher Sympathie
          zur einer antisemitischen Nazibraut.
          Es sei denn …

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        • 5. September 2011 01:02

          „Sweety, mach Dich nicht aus falscher Sympathie zur einer antisemitischen Nazibraut. Es sei denn … “

          @Rainer, die Ferien, der Alkohol im Land des Mauerbaus scheinem Deinen verbliebenen Geist nun vollends vernebelt zu haben………

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        • 5. September 2011 01:16

          aber mein comment ist doch noch gar nicht freigeschaltet …

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      • 5. September 2011 09:05

        Mehr oder weniger „amüsiert“ zitiere ich aus dem „Wörterbuch des Unmenschen“:

        Als „linke Zecke“ bezeichnen Neo-Nazis, in ihrem Jargon, alle die sich politisch links von ihnen aufhalten und der menschenverachtenden, antisemitischen, fremdenfeindlichen und homophoben kranken Nazi-Ideologie entgegen treten.

        Von der „Entmenschlichung“ des Gegners (Zecke = Ungeziefer) durch diese „modernen“ Nazis bis zur Ausrottung „des Ungeziefers“ bedarf es dann nur noch geringer verbaler Vorbereitungen, siehe hier: http://bit.ly/oNoolt

        Und …, da „Ihr sie auch an ihren Worten erkennen könnt“:
        Abgeleitet aus „(linke) Zecke“, ergibt sich dann, ganz unauffällig, wie unsere braunen „FreundInnen“ fälschlich meinen, die Beschimpfung als „(linke) Zicke“. Mehr über den verräterischen Jargon von Neo-Nazis findet sich u.a. hier: http://bit.ly/1apT5I

        selcarim

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    • 4. September 2011 23:18

      @Rahab: Du kannst hier schreiben. Was sagst Du dazu, dass manche das im Freitag nicht können (dürfen)? Jaja, ich weiss, Du kannst net deaktiviern. Aber Du geniesst, dass das so ist, gell?

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      • 4. September 2011 23:21

        andererseits: wer will schon im Freitag schreiben? Zensur aber gehört als solche benannt, oder?

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      • 4. September 2011 23:49

        Die Macht der kleinen Frau….

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    • 5. September 2011 00:03

      Früher zogen Männer in den Krieg, heute liefern sie sich verbale Gefechte. (Ich muss weg, Bären sammeln.)

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      • 5. September 2011 00:10

        Jedoch ich ziehe mit flexi, 4 immer:
        Grüße aus der Ferienwelt des Mauernbaus

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  17. 4. September 2011 23:01

    Die Mauer
    Im Juni 2002 beschloss die israelische Regierung, eine physische Barriere zu errichten, um den Übertritt der Palästinenser aus dem Westjordanland nach Israel besser kontrollieren zu können.
    Begründet wurde dieser Schritt mit dem palästinensischen Terrorismus. Das Vorhaben wurde weltweit kritisiert. Die israelische Regierung nennt die Sperranlage Sicherheitszaun, von Kritikern wird sie in Anlehnung an das ehemalige südafrikanische System der Rassentrennung als „Apartheidmauer“ bezeichnet.

    Die Generalversammlung kritisierte erstmals auf einer Notstandssondertagung im Dezember 2003 den Bau „einer Mauer innerhalb der besetzten Palästinensergebiete“ und beauftragte den Internationalen Gerichtshof (IGH) mit einem (unverbindlichen) Gutachten (advisory opinion) über die rechtlichen Konsequenzen, die sich aus dem Bau
    der Mauer ergäben. Sie unterstrich die internationale Ablehnung des Mauerbaus und wies darauf hin, dass vor allem durch den Verlauf der Sperranlage (zum Großteil auf palästinensischem Gebiet) eine Zwei-Staaten-Lösung physisch unmöglich“
    gemacht werden könnte.

    Noch weiter geht der Internationale Gerichtshof (IGH) in seinem Gutachten vom 9. Juli 2004, in dem er den gesamten Verlauf der Mauer innerhalb der besetzten Gebiete für illegal erklärt und Israel auffordert, die Arbeiten zu beenden sowie den Palästinensern die entstandenen Schäden zu ersetzen. Weiterhin seien alle Staaten verpflichtet, die sich ergebende „illegale Situation“ nicht anzuerkennen.

    Das israelische Militär hatte bereits im Oktober 2003 das Territorium zwischen der Mauer und der Grünen Linie zum „geschlossenen militärischen Gebiet“ (Closed Area, auch Seam Zone genannt) erklärt, das die Palästinenser seither nur mit Sondergenehmigungen betreten dürfen. Genehmigungen werden in der Regel nur erteilt, wenn die Betroffenen Landbesitz- oder Nutzungsrechte nachweisen können. Israel macht sich damit das traditionelle palästinensische Landrecht zunutze, das verbriefte Besitz- oder Nutzungsrechte nicht kennt.
    Über 90 Prozent der Anträge auf Sondergenehmigungen wurden zwischen 2006 und 2009 mit der Begründung abschlägig beschieden, die Antragsteller hätten keine hinreichenden Belege für ihre Rechtsansprüche vorgelegt.

    Aufgrund des Mauerbaus, der Zerstörung von Häusern, des nur willkürlich gewährten Zugangs und des ständigen Streits mit der israelischen Verwaltung um die Besitz-
    und Nutzungsrechte verlassen immer mehr Palästinenser das „geschlossene Gebiet“ und wandern in andere Gegenden des Westjordanlandes ab. Damit bildet sich eine
    neue Gruppe palästinensischer Flüchtlinge heraus.

    Wie der Sonderberichterstatter bereits 2005 feststellte, birgt die als „Ent-Palästinensierung“ (de-Palestinization) bezeichnete demographische Entwicklung in dem geschlossenen Gebiet die Gefahr, dass sich die israelischen Behörden des „verlassenen“ Landes bemächtigen und den expandierenden Siedlungen zur Verfügung stellen.

    Sieben Jahre nach Veröffentlichung des Gutachtens des IGH gibt es keinen Anlass zur Entwarnung. Israel hat vor allem in Jerusalem weitere Fakten geschaffen. Wenn die Mauer gemäß heutiger Planung fertiggestellt ist, wird sie mit 708 km mehr als doppelt so lang sein wie die „Grüne Linie“ und zu 85 Prozent auf palästinensischem Territorium verlaufen, mit der Folge, dass das Gebiet eines künftigen palästinensischen Staates um 9,4 Prozent wertvollen Landes schrumpfen würde.

    Quelle: U N B A S I S – I N F O R M A T I O N E N 4 4 http://j.mp/nLqwHQ

    Ich denke mal, sicher auch wieder antisemitisch, oder so.

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    • 4. September 2011 23:36

      Na ja, ich hab noch nicht gelesen, aber ich darf doch – nach allem gewesenen – befürchten … na, bis bald.

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    • 5. September 2011 09:30

      Dass sich unsere braunen „Freunde und Freundinnen“ so „sklavisch“ an die – ihrer Meinung nach wohl bewährten – Methoden halten, wenn es gilt „ihren antisemitischen, fremdenfeindlichen und homophoben Dreck“ unter’s Forenfolk zu bringen, erregt fast ein wenig mein Mitleid 🙂

      *** „Forentroll Nazi-Boy“ ist in seinem „Werdegang“ (nach der Vertreibung aus „ZO“, „Himbeertonis“ und „Freitag“) jetzt auch in diesem Internet-Forum bei Punkt h) angekommen und müllt diese Seite mit „antisemitischem und braunen Gesinnungsmüll“ zu, wohl nach dem Motto: „Ist der Ruf erst runiniert, hetz‘ ich völlig ungeniert …“ (übrigens alles fast ausschließlich im Copy & Paste Verfahren erstellt, weil … wirklich eigene Gedanken und Einschätzung zu verbalisieren nicht so „das Ding“ von Neo-Nazis ist, die plappern nur nach, was ihnen vorgekaut wird):

      h) Ist der Neo-Nazi enttarnt („glaubdir nichts“), versucht er die verbleibende Zeit bis zu seiner Sperrung zu nutzen, um noch schnell massiv Propaganda gegen Juden (stellvertretend Israel), DIE LINKE. und Schwule in seinen Kommentaren (seltener schreibt er eigene Blogs, weil die zu viel Aufmerksamkeit erregen und ihn schnell in Erklärungsnot und Argumentationsengpässe bringen könnten) unterzubringen. (zitiert aus meinem Kommentar ’selcarim schrieb am 03/09/2011 um 08:11Uhr‘)

      selcarim

      Nachtrag: Wer (nicht nur in diesem Forum) wiederholt auf rechtsextreme Websites verlinkt, wer Zitate „brauner Ideologen“ in seine Kommentare einbaut und sich, auch nachdem er mehrfach darauf aufmerksam gemacht wurde, nicht von den verlinkten und zitierten Inhalten distanziert, hat keine wirklich guten Argumente, warum die o.g. Bezeichnung *** auf ihn nicht zutreffen sollte, oder?

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      • 5. September 2011 10:08

        ……sagt einer nach seinen hochnotpeinlichen Auftritten in ZON und derFreitag nach seinem grandiosen Scheitern dort nebst höchst theatralischen Auszügen, um just hier weiter zu zicken.

        Für Unterhaltungswert ist jedenfalls gesorgt. Die Dia- und Video-Shows in allen gekaperten Blogs können gestartet werden.

        Dann mal viel Vergnügen allerseits.

        Zitat:
        „Unterstellungen, Beleidigungen und Antisemitismus werden hier bei MI bekämpft.
        Bitte beachten Sie unsere Netiquette.“

        Sehr amüsant, vielleicht sollte die MI-Redaktion mal mit den beiden ersten Punkten beginnen, das würde sowas wie Glaubwürdigkeit herstellen.

        Aber daran hindert wohl die rechts drehende Antisemiten-Endlosschleife,

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    • Louis Levy permalink
      5. September 2011 18:43

      @ForenBoy, Du bist in Deiner permanenten Opposition, und wenn es eine braune ist, Mitleid erregend anzusehen. Versuche doch wieder mal selbst und sachlich zu argumentieren. Wenn Deine Argumente stichhaltig sind, wird hier sicherlich darüber nachgedacht, wenn nicht, dann überdenke Deine Meinung!

      Du hast hier eine „Mauer“ reinkopiert, die zu 97% (in der Westbank) gar keine ist. In Gaza ist sie zu 100% keine! Sie besteht im Wesentlichen aus einem Zaun mit Pfosten, Sensoren und einer Pufferzonen. Der Hintergrund dieser Sperranlage wird von Dir, bewusst oder unbewusst, ignoriert und verdreht. Im Falle der bewussten Verfälschung oder auch nur einer Ungleichbehandlung mit anderen Grenzzäunen (z.B. zwischen USA und Mexiko), kann diese Haltung nur als Antisemitismus bezeichnet werden. Ich habe noch nicht bemerkt, dass Du die USA verurteilst, weil sie die illegale Einwanderung durch ihren Zaun verhindern. Dass Menschen daran gehindert werden Unerlaubtes zu tun, ist die Normalität! Warum also verurteilst Du Israel?

      Was die Absperrung zur Westbank betrifft, so gebe ich Dir Recht, dass der Verlauf zu 80% von der so genannten Grünen Linie, der Waffenstillstandslinie von 1949, abweicht. Dennoch wurde vor allem öffentliches Land verwendet und für beschlagnahmten palästinensischen Grund volle Kompensation angeboten. Eine Enteignung zum „Wohle der Allgemeinheit“ (z.B. beim Straßenbau o.ä.) gibt es auch bei uns, sie verläuft selten zur vollen Zufriedenheit der Enteigneten. Seit dem Bau der Sperranlage, die in Israel offiziell als „Terrorabwehrzaun“ bezeichnet wird, kam es zu einer „signifikanten Reduzierung“ von Selbstmordanschlägen. Ich denke, in so einem Sicherheitsfall ist eine Enteignung noch wesentlich leichter einzusehen, als bei einem Straßenbau bei uns, oder? Voraussetzung: Man ist kein Antisemit!

      Der wesentliche Grund für den israelischen „Mauerbau“ war keine Apartheid, sondern die andauernde Terrorgefahr und die vielen Anschläge in Israel. Bei der Berliner Mauer hast Du beklagt, dass die DDR-Bürger „eingesperrt“ waren. Die Israelis sind das sicher nicht. Die Sperranlagen sollen nur den Selbstmordattentätern den freien Zugang zu ihren Opfern verwehrt. Was hast Du dagegen? Würde ich auf Seiten von Hanija, Nasrallah oder auch nur Erdoğan argumentieren, wüsste ich, dass etwas falsch sein muss! Du merkst das offenbar aus blindem MI-Hass, in dem Du wertvolle Menschen wie Carola mitgerissen hast, nicht mehr. Oder ist es Antisemitismus, der Dich „über Leichen“ gehen lässt?

      lg LL

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      • 24. Juni 2012 19:42

        „Der Hintergrund dieser Sperranlage wird von Dir, bewusst oder unbewusst, ignoriert und verdreht. Im Falle der bewussten Verfälschung oder auch nur einer Ungleichbehandlung mit anderen Grenzzäunen (z.B. zwischen USA und Mexiko), kann diese Haltung nur als Antisemitismus bezeichnet werden.“

        Danke!

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  18. 5. September 2011 10:32

    @Forenboy

    Mission Impossible wurde wegen des Antisemitismus und des Sozialdarwinismus der Wochenzeitung „derFreitag“ gegründet. Mission Impossible steht in der Tradition von Jean Améry. ….weiterlesen

    Offenbar hat unser Kommentar keine Wirkung gezeigt. Die Sicherheitsmauer in Israel schützt die israelische Zivilbevölkerung vor Terrorangriffen islamistischer Terroristen. Wem das Leben von israelischen Kindern, Jugendlichen in Schulbussen oder in Diskotheken egal ist, der nennt diese Mauer eine „Apartheidmauer“ nach südafrikanischem Vorbild. Wer Israel mit dem Apartheitsstaat Südafrika gleichsetzt verkennt die historischen Zusammenhänge und Realitäten, ist kompatibel mit dem antisemitischen „Freitag“ zu Berlin. Die Rolle der UN im Nahostkonfikt ist beschämend. Siehe dazu die sogenannte UN-Menschenrechtskonferenzen (Durban usw) Eine Kritik an der Scharia, mit den Steinigungen im Iran, den Hinrichtungen von Homosexuellen an Baukränen im Iran darf in der UN–Menschenrechtskonferenz nicht thematisiert werden, da dies die Religion des Islam beleidigen würde.

    Wer hier auf rechtsextreme, esoterische Seiten verlinkt (Palomino), in dem selben Tenor schreibt, wer hier antisemitische, antiisraelische Avaaz-Filme bewirbt und sie harmlos nennt, wer auf den antizionistischen, von Nationalbolschewisten erstellten (die mit der NPD zusammenarbeiten) „Rote-Fahne-Film -Palästina-Al Nakba“ verlinkt, dazu schreibt: „Drei Stunden Fakten, die sich lohnen, da hat Fanatismus auch hier keine Chance“ und wer auf berechtigte Nachfragen keine Antworten gibt, darf sich nicht wundern wenn seine Kommentare hier erst freigeschaltet werden müssen, was nun eingetreten ist.

    Wer erkennen keinerlei Unterschiede bezüglich den antisemitischen Ansichten der FreitagsbloggerInnen Rahab, Emma in Uniform, Freiheitsliebender, Bürger Fro, Streifzug usw. und Forenboy, wie wir keine Unterschiede von Forenboy und den antisemitischen Positionen der Linkspartei erkennen.

    Zwecks Transparenz teilen wir hier allen Schreibern mit, dass auch wegen der Intention dieses Blogs die Kommentare von Forenboy zukünftig erst freigeschaltet werden müssen und diese von daher erst zeitversetzt gepostet werden.

    Die MI-Redaktion

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    • 5. September 2011 11:48

      Im Gegensatz zu Eurer Meinung liebe „Trinität“ die wohl eher ein Sixpack zu sein scheint, gibt es außer den beiden Euch bekannten rechten und linken Schubladen noch eine unkonventionelle Meinungsfreiheit, die sich nicht in eine der beiden Schubladen stecken lässt.

      Meine Erfahrung mit sogenannten „linken Foren“ ist eine erschreckende Kurzsichtigkeit der meisten Foristen, die nichts anderes tun, als alle anderen in eine dieser beiden Schubladen einzusortieren.

      Alles, was nicht voll kompatibel in die linke Schublade passt, wird logischer Weise in die rechte einsortiert.
      Wie merk befreit kurzsichtig dieses Verhalten ist, sieht man an dem fanatischen und dogmatischen Denken vieler, die sich hier versammelt haben, um ihre weltfremden Ideologien auf Biegen und Brechen zu verbreiten.

      Und wenn einer nicht auf Linie zu bringen ist, dann wird er zensiert.

      Dabei hätte man sich bei dem militanten Avatar eigentlich schon denken können, wohin die Mission geht, manchmal ist das Bauchgefühl verlässlicher als unvoreingenommene Neugier.

      Aus meiner Sicht ist die Mission hier völlig gescheitert, denn sie bringt die unerträgliche menschenunwürdige Situation in Palästina und Israel keinen Schritt weiter, sondern ganz im Gegenteil in ein reaktionäres Abseits.

      ————————

      Wer auf rechtsradikale, esoterische Seiten mit Hillgruber und Nolte-Zitaten verlinkt, sich davon auch später nicht distanziert, keine entsprechenden Nachfragen beantwortet, wer den offenkundig antisemitischen „Avaaz-Film“ bewirbt, wer den nachweislich von einem Nationalbolschewisten mit NPD-Kontakten erstellten „Rote-Fahne-Film-Palästina-Al Nakba“ einsetzt, dazu schreibt: „Drei Stunden Fakten, die sich lohnen, da hat Fanatismus auch hier keine Chance“, sollte sich nicht wundern wenn seine Kommentare bei „Mission Impossible“ zukünftig erst gelesen werden bevor sie veröffentlicht werden.
      „Mission Impossible“ ist ein linkes Blog in der Tradition von Adorno und Améry, dies war in unseren FAQ und im Prolog nachzulesen. Wir von MI distanzieren uns von rechtem Gedankengut, wie wir uns vor der NPD und dem antisemitischen Freitag distanzieren. In einer Demokratie sollte dies unser Recht sein, in einem Land, das von 1933 bis 1945 den bisher größten Zivilisationsbruch der Menschheitsgeschichte beging, was viele bis heute nicht begriffen haben. Wir empfehlen die „Sixpack“ -Unterstellungen auf der esoterischen Seite von „Palomino“ zu posten, der sich mit Verschwörungstheorien gut auszukennen scheint.

      Die MI-Redaktion

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    • 24. Juni 2012 19:47

      „Die Sicherheitsmauer in Israel schützt die israelische Zivilbevölkerung vor Terrorangriffen islamistischer Terroristen. Wem das Leben von israelischen Kindern, Jugendlichen in Schulbussen oder in Diskotheken egal ist, der nennt diese Mauer eine „Apartheidmauer“ nach südafrikanischem Vorbild. Wer Israel mit dem Apartheitsstaat Südafrika gleichsetzt verkennt die historischen Zusammenhänge und Realitäten, ist kompatibel mit dem antisemitischen „Freitag“ zu Berlin. Die Rolle der UN im Nahostkonfikt ist beschämend. Siehe dazu die sogenannte UN-Menschenrechtskonferenzen (Durban usw) Eine Kritik an der Scharia, mit den Steinigungen im Iran, den Hinrichtungen von Homosexuellen an Baukränen im Iran darf in der UN–Menschenrechtskonferenz nicht thematisiert werden, da dies die Religion des Islam beleidigen würde.“

      Vollste Zustimmung!

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      • menno! permalink
        24. Juni 2012 19:56

        und zum runter/rauf-kommen
        schön.
        der herr kühn.
        akustilik
        auf seinem lindenblatt ….

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        • 25. Juni 2012 09:22

          Nicht nur wenn ich mal Probleme hab, schau ich ins Lindenblatt. Auch sonst.

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  19. 5. September 2011 11:56

    Zu „sweetheart’s blog“ (der hier, weiter oben, von Forenboy verlinkt wurde …)

    Der „gefällt“ mir :-), ist wohl so eine Art virtuelle Losbude („jedes 2. Los gewinnt“ :-))?

    Weniger humorvolle Zeitgenossen könnten, diese *** „Freischaltung von Gastkommentaren, nach Lust und Laune der Betreiberin“, allerdings u.U. auch als „Willkür“ empfinden und die private Internet-Nische der Betreiberin völlig „links“ 🙂 liegen lassen, indem sie dort weder mitlesen noch schreiben …, weiß man’s? Andererseits, für unfreiwilligen Humor bin ich immer zu haben 🙂

    ’sweetheart | September 5, 2011 um 9:43 Uhr
    Ein Hinweis an hier vorbei kommende Leser und Leserinnen:
    „sweetheart’s blog“ unterliegt auschließlich der Lust und Laune der Betreiberin.
    Und genau nach diesen Kriterien werden Kommentare *** freigeschaltet oder nicht …“ ‚

    Donnerwetter! Da kann jemand ja mal so richtig „Göttin“ spielen und alle, „… hier vorbei kommende(n) Leser und Leserinnen …“ ganz von der eigenen Laune abhängig halten (vielleicht so? „… schleimst Du Dich bei mir ein, schalte ich Deinen Kommentar frei, wenn nicht …, Pech gehabt, völlig umsonst geschrieben, denn ich tue einfach so, als wäre Dein Kommentar hier nie angekommen und lösche ihn …“)

    Fazit:
    Auf dieses Nischen-Projekt hat das Internet gewartet :-), da bin ich ganz sicher!
    Ich wünsche viel Erfolg (naja, wer sonst keine Beschäftigung hat :-))

    selcarim

    Und hier gehts zur MI-Emigrantin sweetheart und den dortigen „nach Lust und Laune der Betreiberin freigeschalteten (oder auch nicht)“ Gastkommentaren http://bit.ly/r9EUna

    PS Was ich hierunter zu verstehen habe, „sweetheart schrieb September 4, 2011 um 5:40 pm… u.a.‘ „(…) ich betätige mich journalistisch und reiche Informationen samt meiner Einschätzung weiter …“, befürchte ich zu wissen: „Hinweise auf WDR 5 – Sendungen im Rundfunk :-), die – ohne die Auswahl (oder sollte ich böse sein und schreiben „Selektion“) der „sich journalistisch Betätigenden“ – u.U. glatt ignoriert würden, angereichert mit der „Rezension“ durch sweetheart …“

    „… Na, dann hol‘ ich mal den Nachtisch …“, Evelyn Hamann in „Pappa ante portas“, als Ehemann, Direktor Lohse (Loriot), ihr beim Essen gestanden hat, ab sofort (zwangs-) pensioniert zu sein …“

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    • 5. September 2011 12:38

      Vielleicht hat sweetheart einfach keinen Bock und keine Zeit. Es kann mehrere Möglichkeiten geben, warum sie so handelt. Es ist ihr Blog und ihre Sache, man kann also nur spekulieren, warum sie was wie macht.

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      • 5. September 2011 12:55

        „(…) man kann also nur spekulieren, warum sie was wie macht …“

        Stimmt!

        Und man kann natürlich auch schon jetzt einmal nachsehen, was sie dort schreibt, z.B. dieses hier:

        sweetheart | September 4, 2011 um 8:50 pm
        „(…) Da werden auch altbekannte Forenzicken, die in regelmäßigen Abständen ihre Blogs einstampfen lassen, um nach kurzer Zeit mit neuem Nick und den altbekannten Themen wieder aufzutauchen, in der ihnen schwer erträglichen Schreibpause mit offenen Armen willkommen geheißen, weil sie angebliche Experten für die rechte Unterwanderung öffentlicher Foren sind. Dabei sind sie nur Experten der Selbstdarstellung und des pikierten Egos.

        Die uralte Forenmasche muß mal wieder herhalten: bei der sich diejenigen, die diese Schlingen legen, darauf verlassen können, das nichts so alt ist wie der durch 10 weitere Kommentare in den Hintergrund gerückte Kommentar und darauf, daß kaum keiner alte Geschichten bis zur Quelle zurückverfolgt …“

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        • 5. September 2011 14:26

          @Knüppel:
          Zunächst: Ich finde es sehr ungerecht, dass man Dich beim Freitag rausgemobbt hat. Und ich finde es gut, dass Du hier schreibst und liest. Besonders gut finde ich, dass Du kein Laberkopp (wie viele Psyeudominderheitenschreiber beim Freitag!) bist, sondern Dich für Schwule und weitere Minderheiten auch im richtigen Leben einsetzt.

          Ich versuche zu vermitteln und kann die Differenzen beider Seiten hier nachvollziehen. Ich finde auch nicht gut, dass sweetheart soetwas auf ihrer Seite schreibt, aber ich weise auch darauf hin, dass alles eine Vorgeschichte hier hatte, falls Du es nicht gelesen hast. Warum klärt ihr soewtwas nicht per Mail oder direkt auf ihrem Blog? Über viele Umwege werden bestimmte Inhalte eher verzwickter, als dass sich Lösungen oder Lösungsansätze ergeben. Was bei ZO war, weiß ich allerdings nicht. Und das ist u.U. auch gut so.
          So wie ich es mitbekommen habe, habt ihr euch doch auch mal ganz gut verstanden, soweit ich das als Außenstehende über Posts beurteilen kann.
          in diesem Sinne: ich würde mich freuen, wenn das alles geklärt würde und Forenboy und sweetheart (wieder) dabei sind.
          Greetz galore!

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        • 5. September 2011 15:33

          Hallo goreflex,

          danke für die „Blumen“!

          Natürlich gibt es Vorgeschichten und natürlich baut dabei eine Reaktion auf ein Verhalten anderer auf. Das im Detail zu erklären, möchte ich uns allen jedoch ersparen, da es auch das Thema dieses Threads völlig sprengen würde.

          Nur soviel, wie vom Donner gerührt, habe ich – nachdem es die FB-Verlinkung zum sweetheart-Blog gab – den oben zitierten Absatz gelesen, der sich offenkundig auf mich bezieht. „Vom Donner gerührt“, deshalb, weil ich zuvor in keinem einzigen Kommentar sweetheart (du hast übrigens recht, wir kennen uns schon seit 2008 aus gemeinsamen ZO-Zeiten) auch nur in geringer Weise angegriffen habe. Läßt sich leicht nachprüfen, da ich hier ja noch nicht lange schreibe.

          Ich vermute daher eine, wie Rainer Kühn es an anderer Stelle formulierte, „… falsche Sympathie …“ in Richtung xxxx xxxxxxxx @ForenBoy, akas @Facebook, akas @glaubdir etc.). Was ich in sofern für tragisch halte, da sich anhand der von @ForenBoy wiederholt vorgenommenen Verlinkungen zu rechtsextremen Websites und Texten, seiner „Verteidigung von Holocaust-Relativierern“ = @Laserhirn (im „Freitag“ Blog über „Gott in Auschwitz“) und den homophoben Kommentaren in einem Blog meines Lebenspartners @barshai (sind abgespeichert) eindeutig ergibt, wes Geistes Kind dieser Schreiber ist.

          Prüfe es bitte nach, liebe goreflex und sage mir dann, ob du immer noch möchtest, dass @ForenBoy hier (weiterhin) antisemitische, nazi-verharmlosende und homophobe Kommentare und Verlinkungen postet.

          Gruß
          selcarim (@Knüppel ist abgehakt, nur bei Queer.de heiße ich noch Knueppel)

          PS „Rausgemobbt“ fühle ich mich beim „Freitag“, wie du schreibst, übrigens nicht. Es war meine Entscheidung nicht weiter in einem Umfeld zu schreiben, in dem die Online-Redaktion ihre selbst gesetzten Richtlinien (AGB und Netiquette) nicht durchsetzt und 2 offen homophobe Kommentare „aus lauter Trotz“ tagelang im Netz läßt.

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        • 5. September 2011 15:58

          @Goreflex
          Forenboy hat nicht nur auf rechte Seiten verlinkt er hat in dem Tenor geschrieben und auf meine Rückfragen dazu lapidar geschrieben, dass ich auf seine Antwort lange warten könne. Wenn er aus Versehen auf Hillgruber oder Avaaz oder die „Rote Fahne“ verlinkt hat, hätte er sich distanzieren oder sich erklären können, was Forenboy nicht tat. So ist Diskussion unmöglich.

          Die Toleranzgrenze war bei Forenboy sehr hoch angelegt, womit viele nicht einverstanden waren. Rainer Kühn hat auf seine Art darauf reagiert. Sperrforderungen von verschiedener Seite wurden von MI nicht vollzogen, dadurch war die kontroverse Diskussion über „Deutschland einig Vaterland“ möglich. Durch diese und andere kontroversen Diskussionen wurde hier Aufklärung betrieben und es wurden verschiedenen Positionen abgesteckt, das war gut so.

          Mit den antisemitischen Verlinkungen und den entsprechenden Kommentaren wurde eine Grenze überschritten. Forenboy wurde hier übrigens nicht gesperrt, seine Kommentare und seine Verlinkungen werden nur vorher von der MI-Redaktion geprüft.

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        • 5. September 2011 16:54

          @fidelche:
          Ich bin jetzt mal zu Dir so, wie ich zu Leuten bin, die ich kenne – das ist meine Art und Weise, die die Leute schlucken können/sollten, wenn sie wollen. Fresst, Vögel, oder sterbt. An Eurem Mindfuck.
          Forenboy wurde hier übrigens nicht gesperrt, seine Kommentare und seine Verlinkungen werden nur vorher von der MI-Redaktion geprüft.“
          Ähhhh? Wer hat behauptet, dass FB gesperrt wurde? Weder ich noch jemand anderes. Meinst Du, ich bin blind? Nicht-Schreiben kann ja auch ein freiwilliger Rückzug sein?
          Aber ich mache es rhetorisch auch mal auf dieselbe Art:
          Wer glaubt, Forenboy würde hier seinen neuen Namen preisgeben, um sich als Nazi zu outen, spinnt. Aber hey, hat das eigentlich jemand behauptet, oder schließe ich lediglich darauf?
          Distanziert hat sich Rainer von seinen Kommentaren auch nicht – warum also sollte FB es tun, wenn anderen „ihre Art und Weise“ angerechnet wird? Ich habe Rainers „Wiedergutmachversuch“ wohl „richtig“ interpretiert und anerkannt, aber es gibt Leute, die Inhalte und ausdrucksweise anders aufnehmen – also sollte man ihnen das zugestehen und u.U. Brücken schaffen.Ich kann übrigens nicht nur Rainers Art und Weise „verstehen“, sondern auch die anderer Schreiber – denn auch von ihnen habe ich viel gelesen. Nach meinem Eindruck sind die Konflikte NOCH IMMER!!!! persönl. Natur, die die Inhalte überlagern und sich niemand das eingestehen mag – was übrigens auch auf einer Metaebene schon lange ein generelles Problem von vielen Linken zu sein scheint, die sich wegen solchem DRISS lieber fetzen, anstatt nach gemeinsamen LÖSUNGEN zusuchen. Kein Wunder, dass bei derartiger INTERNAKAKKE der Dampf nicht verzieht!!! Nebel des Grauens ist das, folks!!!!! Linke(s Denken)scheitern/-t anscheinend im er wieder durch soetwas!!! Muss das sein???Hier werden versch. Ebenen vermischt und hochgeschaukelt, nix anderes!!!And do not forget to give me back my RED T-SHIRT!!!

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        • 5. September 2011 17:04

          Anführungszeichen vergessen:
          „Forenboy wurde hier übrigens nicht gesperrt, seine Kommentare und seine Verlinkungen werden nur vorher von der MI-Redaktion geprüft.“
          Ähhhh? Wer hat behauptet, dass FB gesperrt wurde? Weder ich noch jemand anderes. Meinst Du, ich bin blind? Nicht-Schreiben kann ja auch ein freiwilliger Rückzug sein?

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        • 5. September 2011 17:20

          @Goreflex
          Grundsätzlich stimme ich deinem Kommentar zu und ich finde deinen Schlichtungsversuch ehrenwert. Aber warum sprichst du mich an? Ich bin kein Streetworker. Wenn Leute Probleme miteinander haben, sollen Sie versuchen zivilisiert die Probleme gegenseitig auszuräumen.

          Ich habe mich hier gegen Aussagen, wie beispielsweise „der rote Holocaust“, „der Kommunismus habe nicht mitgeholfen Europa vor dem NS und Auschwitz zu befreien“, verwehrt. Meine Rückfragen dazu wurden ignoriert, mir wurde mitgeteilt, dass es vergebliche Liebesmühe wäre, mir diese unfassbaren Behauptungen zu erklären. Mir wurde erklärt ich habe mich ins ideologische Abseits gestellt usw. Als ich auf den antisemitischen Gehalt des Avaaz Filmes aufmerksam machte, wurde mir erst von Forenboy mitgeteilt der Film wird doch von Greepeace verlinkt, als Greenpeace den Link entfernte wurde mir mitgeteilt der Avaaz Film wäre harmlos und als weitere Antwort kam der antizionistische „Rote Fahne Film“. Soll so Diskussion funktionieren?

          Ich verweise nochmal auf die Netiquette und vor allem auf die Punkte 2, 3, 4 und 5.

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        • 5. September 2011 19:05

          @goreflex: du hast ganz recht mit den persönlichen animositaeten. mir ist und bleibt es ein raetsel, wieso etwa fidelche einen solchen hass auf sich zieht (siehe rahab, weinsztein, ut und manche andere), wo er doch weitestgehend sachlich argumentiert und auch nach schwersten beleidigungen versucht, höflich zu bleiben. auch LL oder jap argumentieren (unterstrichen), wenn auch von seiten josefs manchmal die ironie unverkennbar ist. forenboy aber (und andere, die staendig von „gesocks“ reden, erwaehne ich mal gar net) schreibt des öfteren von „fanatismus“, pseudolinkem matsch, etc, womit er natürlich nie sich selbst, sondern nur die anderen meint. ich finde es auch schade, dass sweetheart jetzt anderweitig beschaeftigt ist, haette es gemocht, wenn sie hiergeblieben waere (auch nach erfolgtem umzug). aber wieso schaltet sie zu beispiel meine kommentare in ihrem blog net frei? aus rache? wofür? ich bin doch (laut rahab) „völlig unwichtig“? (komisch, wie sie den unwichtigen leuten stets auf den fersen ist).
          was ich konstant gerne lesen würde, waeren argumente und infos, warum etwa die hamas oder der IHH oder erdoğan, oder ahmedinedschad, oder was weiss ich, unsere empathie verdienen? ich lasse mich gern belehren. aber es muss, na, wie sagt heidi kabel? „butter bei die fische“.

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  20. rahab permalink
    5. September 2011 13:05

    „xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx“
    quelle: http://xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    und wer mag, kann sich über xxxxxxxxxxx schlauer machen.
    http://xxxxxxxxxxxxxxx

    wasser ist übrigens kein neues thema, sondern ein altes problem
    http:xxxxxxxxxxxxxxx

    und wenn ich mal ganz viel zeit habe, dann stelle ich die artikel aus der israelischen presse zusammen, die sich bereits ende der 70-ger/anfang der 80-ger damit beschäftigten.

    ein staat Palästina in irgendwie westbank und ‚Asa hätte natürlich auch die hoheit über wasser.
    noch ein problem, das mit der anerkennung durch die UN auf Israel zukäme.

    jede_r, welche_r sich mit dem menschenrecht xxxxxxxxxxxx beschäftigt, kann sehen, dass hier ein xxxxxxxxxxxx liegt. und dass, wenn ein xxxxxxx vermieden werden soll, ‚beide seiten‘ sich bewegen und einen modus vivendi finden müssen.

    ———————-
    Bitte halten Sie sich an unsre Netiquette. Neben Eichmann/ Mengele-Vergleichen, neben sexuell anzüglichen Beleidigungen sind hier auch Desinformation und Ablenkungsmanöver bezüglich des Nahostkonfliktes nicht erwünscht. Sie befinden sich hier nicht im antisemitischen „Freitag“.
    Die MI Redaktion

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    • rahab permalink
      5. September 2011 13:28

      ach ja, eines noch: wer sich mit der region befaßt, ernsthaft, der kommt auch ganz schnell dahinter, dass xxxxxxx nicht nur ein zwischen- sondern auch ein innerstaatliches problem ist. auch in Israel.
      womit wir bei den aktuellen protesten wären, von denen manche glauben möchten, sie hätten xxxxxxx palästinensischen minderheit zu tun.
      nun: auch der xxxxxxx zu dem, was menschen in xxxxxxxxx auf die xxxxxxxxx hat. drei mal darf mann raten, warum.

      und nun viel spaß beim freischalten und xxen!
      ———————————–
      Bitte halten Sie sich an unsre Netiquette. Neben Eichmann/ Mengele-Vergleichen, neben sexuell anzüglichen Beleidigungen sind hier auch Desinformation und Ablenkungsmanöver bezüglich des Nahostkonfliktes nicht erwünscht. Sie befinden sich hier nicht im antisemitischen „Freitag“.
      Die MI Redaktion

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      • rahab permalink
        5. September 2011 16:34

        nö. ich halte mich hier nicht länger auf!

        wer das wort xxxxxxx xxt, der kann nu ne xxxxx an der xxxxx haben.
        ——————-
        Bitte halten Sie sich an unsre Netiquette. Neben Eichmann/ Mengele-Vergleichen, neben sexuell anzüglichen Beleidigungen sind hier auch Desinformation und Ablenkungsmanöver bezüglich des Nahostkonfliktes nicht erwünscht. Sie befinden sich hier nicht im antisemitischen „Freitag“.
        Die MI Redaktion

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        • rahab permalink
          5. September 2011 17:01

          der hier muß noch sein.

          „xxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxx “

          und viel spaß bei der diskussion darüber, wie der normale im sog. kernland lebende israeli es findet, dass xxxxxxxx in den siedlungen durch den von ihm zu xxxxxxxxxxx darf.

          ihr seid hier ja alles echte linke. ihr werdet die diskussion schon hinkriegen.
          —–
          Bitte halten Sie sich an unsre Netiquette. Neben Eichmann/ Mengele-Vergleichen, neben sexuell anzüglichen Beleidigungen sind hier auch Desinformation und Ablenkungsmanöver bezüglich des Nahostkonfliktes nicht erwünscht. Sie befinden sich hier nicht im antisemitischen „Freitag“.
          Die MI Redaktion

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        • 5. September 2011 17:07

          Rahab, Dir ist schon klar, inwieweit wissenschaftliche „jüdische Medientradition“ zur Beurteilung diverser (Film-)Inhalte greift?

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        • 5. September 2011 17:25

          @Rahab,

          die Mitarbeiter der MI-Redaktion haben offensichtlich nicht vergessen, dass du mich im Freitag, von Jan Jasper Kosok geschützt, Eichmann, Dr. Mengele, Wichser, Ziegenficker usw. nennen durftest, sie haben auch nicht vergessen, dass du im „Freitag“ mit deinen Ablenkungsmanövern versucht hast alle meine Blogs zu torpedieren, sogar in meinem Bayern-München-Fußballblog bist du als Fan der „Kategorie C“ aufgetreten.

          Wie wäre es nach so langer Zeit mit einer entsprechenden Entschuldigung?

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        • rahab permalink
          5. September 2011 17:52

          wozu? fidelche. sowas würde dich doch nur noch lächerlicher machen…

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  21. derSamstag permalink
    5. September 2011 17:58

    Streifzug schrieb am 05.09.2011 um 16:57:“Die Betroffenen, die Bewohner Israels und die Bewohner Palästinas, werden einen Weg finden. Einen Weg, raus aus den Mauern, hin zu den Menschen, den Menschen, die in Freiheit leben wollen. So wird es kommen, über kurz oder lang. All die außenstehenden Instrumentalisierer, Mauerbaubefürworter, Mauerschützenverharmloser, meist peinliche Gestalten, deren geistiger Horizont nun mal durch Mauern massiv eingeschränkt ist, tragen zur Sache nichts bei. Wie auch. Freiheit ist ihr Ding nicht. Sie fühlen sich nur sicher hinter Denkblockaden.“

    Streifzug schrieb am 05.09.2011 um 17:11: “ @Rahab, taboulywood? Meinst du Klein-Freisler und sein Hetzblog? Gibt es den/das noch?

    Rahab schrieb am 05.09.2011 um 17:13: “ jau! und wie! mittlerweile gilt dort auch das wort ‚wasserpreis‘ als hetzerisch und antisemitisch, wallah!

    Streifzug schrieb am 05.09.2011 um 17:20: “ Nun ja, Mauerbefürworter eben, siehe oben. Manchen Ewiggestrigen reicht kein Brett vorm Kopf, es muss gleich eine Mauer sein.

    http://www.freitag.de/community/blogs/streifzug/avaaz—anerkennung-fuer-palaestina

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    • 5. September 2011 18:30

      @derSamstag

      Eigentlich ist über den antisemitischen „Freitag“ schon alles gesagt. Der Freitagsblogger „Streifzug“ schert sich offenbar nicht um die von den islamistischen Hamas-Terroristen in die Luft gesprengten israelischen Schulkinder. Streifzug schrieb einmal, die Muslimbrüder, also auch die Hamas, seien die „Linken des Nahen Ostens“. Kein Wunder, dass „Streifzug“ die Sicherheitsmauer in Israel ablehnt, da dadurch die Terroranschläge und Selbstmordattentate seiner Hamas-Kumpane zu 90 Prozent zurückgingen. Wenn israelische Schulbusse von der Hamas in die Luft gesprengt wurden, bekam der Freitagsblogger Streifzug scheinbar feuchte Unterhosen und ein wohliges Gefühl zwischen seinen Beinen. Die Menschenverachtung und der Antisemitismus dieses Islamistenverehrers ist sprichwörtlich für das gesamte „Freitagforum“.

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  22. 5. September 2011 21:03

    Jetzt ist das Blog auf die Zicke gekommen, die vom anderen Ufer hierher gerudert ist, um ihre Lügen zu verbreiten. Da kann man ja das Ende der Plattform schon riechen.

    Fanatische Phantastereien, die ein unbeherrschter Mensch hier verbreiten darf, der aber der Sache, der er vorgibt zu dienen, mit seinem absurden Verhalten allerdings mehr schadet als nützt, sollte vielleicht einmal nachdenken, bevor er was schreibt.

    Das gilt allerdings für viele hier, die sich den immer gleichen Worthülsen anschließen, die zu Andersdenkenden hier und anderen Plattformen geäußert werden.

    Wer nicht erkennt, dass es auch andere Meinungen gibt, die Bestand haben könnten, ist ein verbohrter dogmatischer Fanatiker, den am besten niemand ernst nehmen sollte.

    Die Fähigkeit zu differenzieren scheint vielen hier völlig zu fehlen.
    Da hat jemand einen Satz oder ein Wort gesagt, das hier falsch interpretiert wurde, und schon bekommt er den Stempel „antisemitisch“ auf Lebenszeit.

    Ich kann doch einen solchen Menschen, der so engstirnig denkt, nicht ernst nehmen.
    Und wenn sich heraus stellt, dass hier Fakten falsch dargestellt werden, weil durch Unterschlagung Sachverhalte in ganz anderem Licht erscheinen, der muss sich doch nicht wundern, dass er zumindest bei mir jede Glaubwürdigkeit verlioren hat.

    Im derFreitag gibt es mit Sicherheit an einem Tag mehr gute und verantwortliche Menschen, als die MI jemals an Lesern haben wird.

    Aus persönlicher Verletzung eine derartig alberne und unzutreffende Pauschale in Endlosschleife zu installieren, nur um sich an subjektiv empfundenen Unrecht zu rächen, ist aus meiner Sicht Kleinkind verhalten.

    Der Sache Palästina und Israel ist es eher abträglich, wie hier das Thema behandelt wird.
    Oft hatte ich den Eindruck, als säßen hier orthodoxe Israelis an der Tastatur, die für die rechts gerichtete derzeitige Regierung Israels Propaganda machten.

    Deshalb habe ich auch seit der unsäglichen „Mauerdiskussion“ hier zeitgleich mit der Foristin „sweetheart“ meinen Rückzug aus diesem Forum angekündigt, da ich es für völlig abstrus und sinnlos halte, wenn hier nur eine Meinung gilt, die von allen zu akzeptieren ist, und alle anderen bekommen ein gelbes Etikett mit der Aufschrift „Antisemit“.

    Und ich dachte immer, dass man inzwischen aus der Geschichte gelernt haben müsste, ist wohl nicht so.

    Monologe, die unumstößliche Postulate in Endlosschleife beinhalten, sind weder meine Sache, noch die Zeit wert, sich damit zu beschäftigen.

    Vielleicht lernen es die Verantwortlichen (wie viele es auch sein mögen) ja noch, wie man mit anderen Meinungen umzugehen hat, außer der hier praktizierten.
    Ich selbst glaube allerdings nicht daran.

    Deshalb wünsche ich es den Betroffenen dennoch, denn kein anderer Weg ist zielführend, und verabschiede mich hiermit, nicht ohne zu erwähnen, dass es mir eine zeit lang Spaß gemacht hat, jedenfalls solange mir der dogmatische Hintergrund nicht bewusst war.

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    • 6. September 2011 00:08

      Forenboy,
      meine Position und meine Kritikpunkte an dir sind bekannt, bestimmte Meinungen werde ich nie akzeptieren, weil ich aus der Geschichte gelernt habe, deshalb wiederhole ich meine Kritik hier nicht noch einmal und gehe inhaltlich nicht auf deinen Abschiedskommentar ein.

      Du hast dieses Forum mit vielen interessanten Links belebt und engagiert in deiner dir eigenen Art kommentiert, für deine Kommentare die ich nachvollziehen konnte danke ich dir.

      Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft.

      fidelche

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  23. Gästin permalink
    5. September 2011 23:39

    Guten Abend.
    Die Diskussionsebene hat ein level erreicht, das mich mehr als abschreckt. Es steht mir nicht zu, zu urteilen, dafür lese ich zu kurz hier. Schreiben hab ich mir bisher verkniffen, weil mir die persönliche Wahrnehmung mancher Blogger als schief herüberkommt. Ich entdecke hier leider bei manchen die gleiche Goldwaage, das gleiche Ego-Aufblasen wie im DerFreitag. Das gefällt mir dort so wenig wie hier. Wen ich meine? Jede/n der mit einer gewissen Regelmässigkeit über jedes Ziel hinausschießt, einfach blind wütet und giftet und die eigenen Hände in Unschuld wäscht. Und ausgerechnet diejenigen beanspruchen hier viel Platz. Mich interessiert diese Privatfehde nicht. Hier ist klar gezeigt worden, wer welchen Standpunkt vertritt, jetzt geht’s anscheinend nur noch darum, im Sandkasten die Förmchen zu klauen und die Kuchen zu zerklatschen. Schade.Wie wäre es denn wirklich mit ein bißchen Abstand, ein wenig Einkehr, abregen, zur Ruhe kommen und von vorn beginnen. Mich würde es freuen. Wollte ich nur mal erwähnen, danke.

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  24. 6. September 2011 00:45

    Zu: hibouh am 05/09/2011 um 19:05:

    @hibouh

    Dir bleibe es ein Rätsel, schreibst Du, „wieso etwa fidelche einen solchen hass auf sich zieht (siehe rahab, weinsztein, ut und manche andere)“.

    Es geht nicht um Hass. Fidelche kenne ich doch gar nicht, vermutlich ist er ein freundlicher Mensch, mit dem ich persönlich gut auskäme, auch wenn ich vielleicht viele seiner politischen Ansichten nicht teile.
    Ich wehre mich dagegen, dass ich in dieser TTB-Plattform mit Zuweisungen wie Antisemit, Gesellianer bedacht und mir mehrere psychische Störungen zugewiesen werden. Das findet hier unter anderem mit zwei meiner Person gewidmeten Artikeln nebst über 700 Kommentaren statt.
    Mit Rahab, UT und manchen anderen wird hier im TTB-Forum ähnlich umgegangen.
    Das ist der Grund, dass ich dieses Forum wiederholt eine „Gesocksplattform“ nannte.

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    • rahab permalink
      6. September 2011 10:19

      hi weinzstein!
      ich komme noch mal auf den trockenen spruch meiner mamme zurück: kind, such dir andere freunde.

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      • 6. September 2011 10:49

        Hehe, die hat DIr bestimmt geraten, dir nur welche zu suchen, die dir nach dem Mund labern. Tolle „Freunde“. Das Freund-Feind-Ding ist ja auch Weinszteins Lieblingsthema.
        Weinsztein: Wie es in den Wald hineinschallt, … ♥

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        • 6. September 2011 10:51

          Wer wenige Freunde hat, muss so wie Rahab in verschiedenen Foren den ganzen Tag im Netz abhängen, um sich Gehör zu verschaffen. Und vor allem: sich asozial verhalten, damit sie überhaupt jemand bemerkt.

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    • 6. September 2011 10:38

      Rahab, ich möchte hier mal klipp und klar festhalten, dass wir nie Freunde waren und es vermutlich nie werden. Dass du dich nicht nur wegen deiner Burka schwer tust Freunde zu finden ist klar, aber dafür bin nicht ich verantwortlich. Gestern kam übrigens der Film Flug 93 bei dem einige deiner islamistischen Freunde porträtiert wurden. Während des Filmes musste ich dauernd an dich, an „Streifzug“ und die Islamisten des Freitag denken. Komisch, oder?

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      • rahab permalink
        6. September 2011 12:27

        fidelche,wosde recht hast hasde recht: freunde waren wir nie und werden wir nie.
        alles andere entspringt deinem kopf-kino.
        na dann! rührt euch!

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        • shalako permalink
          6. September 2011 16:04

          Liebe rahab,

          wir schauen Ihnen schon eine Weile zu und finden Ihre Positionierung in einigen für uns relevanten Themenbereichen nicht uninteressant.
          Wir würden gern einmal mit Ihnen speisen, ein gutes Glas Wein trinken und über Gott und die Welt plaudern.Bei Interesse informieren Sie uns doch bitte ganz zwanglos.

          Freundliche Grüsse
          Ihr Eli Shala Cohen

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        • rahab permalink
          6. September 2011 16:57

          werter shalako,
          welcher wein wäre das denn?
          ich bevorzuge trockene spätlesen!
          allerdings: kommt ja immer drauf an. jenachdem kann ich mir zum käse also auch einen trocken ausgebauten eiswein vorstellen.
          über gott plaudern? – ist nicht so mein ding. ich finde die theodizee – auch und gerade die a-theistisch gemeinten – nur noch albern. wenn ich sie mir genau anschaue, dann bleibt nicht mehr über als der bereits im 19.jhdt. verstärkt auftretende machistische anti-klerikalismus.
          die welt hingegen: ja, die ist immer wieder interessant.
          heute abend findet mann mich übrigens da:
          http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=10256
          weil: was syrer zu syrien zu sagen habe finde ich allemal wichtiger als was irgendwelche europäer zu syrien zu sagen haben. wie sehr das in die hose gehen kann, kann mann heute beispielhaft hier
          http://bit.ly/qw9zRm nachlesen.

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        • 6. September 2011 17:04

          Ach Rahab, (Medien-)Psychologen und ausgeglichene Menschen mit ebenso guter -kenntnis erkennen schnell, wer einen kleinen Knall im grünen Bereich hat und wer völlig durch ist. Schau Dir Weinsztein an: auch jetzt wieder benutzt er sein allgegenwärtiges Freund-Feindschafts-Modell und fordert Hibou auf, sich zu erklären. Warum ausgerechnet Hibou, ist klar. Weil Weinsztein nämlich erstens weiß, dass Hibou sehr neutral agiert und und die beiden sich persönlich kennen. Weinsztein versucht mit dieser OP nichts anderes, als Hibou indirekt zu nötigen, überhaupt etwas zu sagen – mit anderen Worten, er versucht es mit emotionalem Druck, der neutrale Schreiber solle sich gefälligst – und am Besten zu seinen Gunsten – äußern. Alles Mittel zum Zweck und Null (Selbstbeob-)Achtung. Weder dieser „Mann“ noch Sie können mal autark Arsch in der eigenen Hose nachweisen, was man bei Ihnen mit Ihrem wiederholtem mädchenmäßigen Geplärre nach Redaktionsschutz immer wieder beobachten kann. Sie sind nämlich derart hilflos, da Sie ihre eigenen Suppe nicht auslöffeln können.
          Das ist sowas von kindisch und oberpeinlich, wenn man bedenkt, dass bei Weinsztein selbst noch nicht mit 66 das Leben begonnen hat. Aber wie auch, wenn Leute wie Sie, die Sie in der Analen Phase – oder besser gesagt, im eigenen stinkenden Höschen – stecken geblieben sind. Aber so mancher Feministinnenversteher steht ja auf Wickeln Erwachsener.

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        • rahab permalink
          6. September 2011 17:30

          huch!
          goreflex, was für ein seltsamer ausbruch ist das denn?!

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        • 6. September 2011 18:48

          Och Rahab, streifen Sie sich die Burka ab, falls es nicht zu anzüglich ist, Ohren und Augen offen zu halten. Das ist kein seltsamer Ausbruch, sondern mein persönliches „Amüsemang“ unter Verwendung einer meiner „Phantasieberufe“, auf dessen Realitätsüberprüfung so mancher Privatforenstalker streifzüglich schon lange geil ist. Insgeheim lache ich schon lange in mich hinein und schweige als Genießerin der Wissenschaftsdünkeldenke so vieler FC-User, die sich mit ihrer Profilneurose gegenseitig kaputtmachen. Ja, sogar diesem meinem kleinen Privatsadismus hat der Bezügliche eine gestreifte Sockenpuppe mit Ring der O als Rübe gewidmet, in der Hoffnung, ich springe irgendwann auf irgendeinen kleinen rhetorischen Pups und melde mich wieder bei der FC an, um mir meine spärliche Resttageszeit zu stehlen. Das ist eine Witzkomponente. Die andere ist die Tatsache, dass sogar eine von mir „so mittel“-geschätzte und mittlerweile verstorbene Bloggerin der FC sich bemüßigt fühlte, mir armer HandwerkerInnenseele (zweiter Vorwurf des „Phantasieberufs“ von Weinsztein und Co.) per PN mitteilen zu müssen, wie wissenschaftliches Arbeiten, Denken etc. funktioniert. Und das sagte mir eine Dame vom ähnlichen „Fach“, Supervision und so, hihi. Wie solche Synapsenschaltungen aka Denkfehler zustande kommen, ist auch klar wie Kloßbrühe, nämlich in erster Linie, da ich es niemals nötig hatte, in der FC und Peripherie meine Freizeit mit Fachidiotie und gestelzter Dünkel-Denke zu verplempern. LOL!

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        • 7. September 2011 02:02

          @Goreflex,

          Ihrer Gedanken überquellende Fülle beeindruckt mich, offenen Mundes Ihre Botschaften lesend.

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        • 7. September 2011 16:52

          „was syrer zu syrien zu sagen habe finde ich allemal wichtiger als was irgendwelche europäer zu syrien zu sagen haben. “

          Ein interressanter Gesichtspunkt. Wohl wahr. Man schaue sich etwa die Kommentare in der ARD zu Libyen an. Aber auch wiederum schwierig. Kant würd sich freuen: die Grenzen der Erkenntnis! Ich wandle den obigen Satz ma ab: Was Frauen über Frauen zu sagen haben…..Was Maenner über Maenner zu sagen haben…..Was Fliesenleger über Fliesenleger zu sagen haben…..
          Aber ich möchte doch auch was zu Fliesenlegern sagen! Ich möchte überhaupt am liebsten zu allem und jedem meinen Senf dazu geben! Und wenn die Waldleute nun vor lauter Baeumen ihre Umgebung net sehen? Ich aber vom gut gewaehlten Aussichtspunkt aus…. Das gilt übrigens nicht nur raeumlich, sondern auch zeitlich: manchmal ist ein Geschehen zu aktuell, um darüber zu urteilen…erst nach einiger Zeit habe ich es eingeordnet?…Aman. Erkenntnis ist schwer…….

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        • 7. September 2011 19:35

          Hibou, was sagst du eigentlich zu dem aktuellen „Amoklauf“ von Erdogan gegen Israel? Will er Krieg?

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        • 8. September 2011 07:44

          „Hibou, was sagst du eigentlich zu dem aktuellen ‚Amoklauf‘ von Erdogan gegen Israel? Will er Krieg?“

          Eine spannende, zugleich schwierig zu beantwortende Frage. Vielschichtig dazu. Ich würde manches eher als Theaterdonner sehen, da ja grade die Einwilligung zur Stationierung des US-Raketenabwehrsystems bzw. dessen Radarkomponente gegeben wurde, ein System, das, einmal in Betrieb, auch Israel schützen wird. Israel und die Türkei sind ja Alliierte der USA. Das ist auch der Spagat für Erdoğan, der mit dem Satz: “Sie sind auf unserer Ehre herumgetrampelt, das muss wiedergutgemacht werden. Ehre hat keinen Preis” (mal wieder) seiner populistischen Ader nachgibt. Die Stimmung bei der Bevölkerung hier ist (nicht zuletzt durch ihn erzeugt) extrem antiisraelisch. Dagegen ist unsere Alien ja noch liberal. Die (meist noch kemalistischen) Oppositionsparteien weisen eher auf den UN-Report zur Mavi Marmara und dessen Feststellung, dass eine Seeblockade des Gaza-Streifens rechtmässig war und ist, hin, und vergleichen diesen Bericht mit einer “krachenden Niederlage” für die türkische Aussenpolitik (ich tippte eben aus Versehn “Neiderlage”. Ist ja aber kein Bericht über Frauenfussball). Er, der MP, ist nun in der Klemme zwischen seinen Verpflichtungen gegenüber dem “Westen” (ich reibe Daumen und Zeigefinger meiner rechten Hand gegeneinander, wenn Ihr versteht, was ich meine) und seinem Drang zur Islamisierung des ganzen Alltags. Ich kann nur hoffen, das letzteres nicht auch die Politik der USA für den Mittleren Osten ist? Beispiele in der Vergangenheit gibt es genug, und, nicht zu vergessen, auch Saudi-Arabien ist ein Alliierter der USA.
          Vor der türkischen Militärmaschinerie hätte ich mal keine Angst. Wir haben genug Probleme im Osten des eigenen Landes, wo täglich Soldaten “fallen”, die besten Waffen stammen eh aus Israel (So sind jüngst Drohnen, die zur Überholung nach Tel Aviv geschickt worden waren, aus naheliegenden Gründen nicht zurückgeschickt worden), die meisten Generäle sitzen eh in Untersuchungshaft, eben diese Woche ist noch der Leiter des Geheimdienstes verhaftet worden.

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        • 8. September 2011 12:52

          @Hibouh
          Ich habe gehört, dass Israelis auf türkischen Flughäfen massiv schikaniert wurden und dass die Stimmung der Juden in der Türkei sehr schlecht sein soll und einige über eine Emigration nachdenken. Dass Erdogan die Türkei islamisieren will ist offensichtlich, dass er dazu seinen Hass auf Israel verbal öffentlich machen muss auch, aber die Aggressivität verwundert schon sehr. Die verharmlosende Berichterstattung über Erdogans Ausfälle gegen Israel in den deutschen Medien verwundert mich dagegen nicht. Die Verhaftungswellen gegen das türkische Militär passen ins Bild. Was würde wohl Atatürk zu diesen regressiven Entwicklungen in der Türkei sagen?

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        • 8. September 2011 13:13

          er dreht sich bereits wie son döner im grabe!

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  25. 6. September 2011 09:36

    Gaestin (Susie?) hat natürlich recht, es ist höchste Zeit, zu den Sachfragen zurückzukommen. Ein Letztes also: @weinsztein: ist es nicht die Frage, WARUM die hiesige Plattform eventuelle „Zuweisungen“ an Dich vornimmt? Aber egal…….

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    • 6. September 2011 10:55

      Weinsztein ist zu „klug“, um sich selbst zu hinterfragen. Das kommt oft vor bei Menschen, die sich überschätzen.

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      • True love permalink
        6. September 2011 20:10

        Meine Güte, Sie grollen ja mit der Welt. Man kriegt ordentlich Furcht.

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        • 8. September 2011 10:38

          Und dann kommt wieder True Love und schreibt mitten in einen Tread: Titta ist tot. Das soll wem was sagen?

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        • 8. September 2011 10:41

          Wer als erstes den Tod Tittas als Mittel zum Zweck auch hier ausgeschlachtet hat, kann man schön nachlesen. Es waren Dame.von.Welt und Ebertus beim Freitag.
          Uhh, über Tote sagt man immer nur Gutes, so funktioniert Verdrängung, groll, groll. Und Gruß an den widerlichen Streifzug. 🙂

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        • 8. September 2011 10:45

          True Love, jeder Vollidiot weiß, wer hinter dir steckt und mit welcher Absicht du dich durch die Foren trollst. Deine Manipulationsversuche sind schon pathologisch. Zu viel Zeit?

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    • 6. September 2011 15:54

      Gut, hibouh, also frage ich nach dem WARUM.
      Du kennst mich persönlich, wir sprachen oft auch über politische Themen. Du weißt, dass ich weder Antisemit noch Gesellianer bin.

      WARUM also werde ich Deiner Meinung nach hier im TTB-Forum Antisemit und Gesellianer genannt?

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      • 8. September 2011 02:28

        Lieber hibouh,

        Du stelltest mir eine Frage, die ich beantwortete und stellte dann Dir eine Frage, auf die Du leicht antworten könntest.

        Eine weitere Frage habe ich: ist Metropolenmond – er scherzte, dass er mich von hier, der Bodrum-Halbinsel vertreiben wolle – mittlerweile eingetroffen? Wie wäre es mit einem Treff zu dritt (oder noch lieber zu sechst) auf ein Bier oder zwei?

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  26. 6. September 2011 16:03

    @hibouh: Warum? Das ist die philosophischste aller Fragen! Sie spielt auch die wesentliche Rolle bei der Begründung einer Meinung.

    Ich möchte deshalb noch ein Nachwort zu ForenBoys Schlusskommentar vom 05/09/2011 21:03 verlieren:

    „Andere Meinungen“ können durchaus Bestand haben! Aber eine Meinung muss sich auch auf etwas, möglichst auf Vernunft, gründen, d.h. es müssen möglichst gute Argumente für die „andere Meinung“ vorliegen.

    Das war bei Dir, @Forenboy, nicht der Fall. Hättest Du einfach gesagt, „mich interessiert dieses Thema nicht“ oder „ich möchte im Moment über dieses Thema nicht mehr reden, ich möchte mich erst selbst noch weiter mit der Thematik beschäftigen.“, alles wäre i.O. gewesen. Hättest Du auch nur begründet sagen können was falsch an unseren Darstellungen ist, alles wäre i.O. gewesen.

    Um in einer Diskussion nicht vom Hundertsten ins Tausendste zu gelangen, ist es von Zeit zu Zeit erforderlich auf einem Punkt zu insistieren. Das hat nichts damit zu tun, jemanden in die Enge treiben zu wollen.

    An einem Punkt muss gelegentlich zurückgerudert werden, für einen anderen hat man ggf. wieder die besseren Argumente. Du aber wolltest in der gesamten Israel-Problematik Recht haben, ohne wirklich zu argumentieren, auch in Punkten, in denen Du eindeutig eine schwächere Position hattest, dich nicht bewegen, das ist zu wenig.

    Wenn man Israel oder Juden verurteilt, weil es/sie etwas machen, das man anderen durchaus zugesteht oder wenn man faktisch zweierlei Maßstäbe bei der Beurteilung von Israel/Juden und anderen Nationen/Völkern anlegt, dann ist das Antisemitismus.

    Du wolltest Recht haben, ohne unsere Positionen entkräften zu können, und ohne die eigenen Positionen begründen zu wollen, das funktioniert nicht!

    Eine Meinung ohne gute Gründe ist nur ein Glaube! „Andere Meinungen“ haben nur dann Bestand, wenn sie auch besser begründbar sind!

    lg LL

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    • 6. September 2011 16:37

      @LL, Du weißt genau, dass Deine Darstellung falsch ist, denn man hat mir ja schon deshalb antisemitische Sterne aufgeklebt, weil Ihr in den Fußnoten eines von mir zitierten Textes, den ich für lesenswert halte, einen Namen gefunden habt. dessen träger an anderer Stelle was antisemitisches gesagt haben soll, was ich weder wusste, noch überprüft habe.
      Wer einen in Sachen Palästina/Israel „unbedarften“ Mitforisten, der dies ja auch mehrfach ausdrücklich erklärt hat, auf diese menschen unwürdige Weise sofort angeht, kann bei mir lange auf eine Antwort warten. Auch das habe ich mehrfach geäußert.

      „Hey Du Antisemit, was hast Du zu Deiner Verteidigung zu sagen?“

      Genauso kommt Eure selbstgefällige Vorgehensweise herüber, natürlich in bester Verschwurbelung und nicht so klar auf den Punkt gebracht.

      Ich erkenne in Eurer Grundhaltung keine erkennbar zielführende Richtung, das Problem der Palästinenser und damit auch gleichzeitig das der Israelis zu lösen.

      Die Anerkennung Palästinas wäre für mich ein erster richtiger Schritt.
      Und nur dafür hat das Video, welches hier für so große Aufregung sorgte, geworben.
      Für mich ist das wichtig, und nicht, ob das Video politisch korrekt ist.

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      • 6. September 2011 20:36

        Deine Antwort an LL kann ich nicht ganz nachvollziehen. Du hast die Form des Gegensatzes radikalisiert (finde ich gut) zu diesem Spruch „Ey Du, Verteidigung oder Schuß innen Ofen“. Letztlich würde ich auch immer so zusammenzurren. In diesem Falle würde ich aber konkret mit LL gehen. –
        Bei uns (Dir und mir, und Sweetheart auch) war aber die Läufigkeit Fülberth, die Mauer, der Avaazfilm. Warum auch immer hat sich daran keine Diskussion entwickelt, sondern die Verhärtung der Standpunkte. Dein letzter Satz an LL sagt, Dir sei nicht wichtig, ob das gesamte Video politisch korrekt sei, sondern nur dieses eine darin (Palästinaanerkennung). –
        So, das kann ich verstehen, aber ich z.B. würde nie Text, Film, Musik empfehlen, wo ich nur einen kleinen Teil richtig fände. Ich hätte eher den Blick auf das Gesamt, auf die Richtung, kleine Abweichungen ok nehmend.
        Vielleicht ist dieses ein Hinweis auf das Entstehen von Mißverständnissen. Gleichzeitig denke ich, daß Du die Nachfragen von Fidelche auf Deine Postings eigentlich blockiert hast. Also nicht diskutiert, sondern abgeschlagen hast.
        Für mich gibt es also einerseits einen neuen Zugang, wegen ev. ganz anderem Link-Modus bei Dir, oder schraube mit einem Kreuzschlitz das Ding rund. Wenn sowas passiert, ruf ich immer „Hilfe“, weil das Material schlecht ist, rufe also ‚uneigentlich‘.
        Schluß: Ich finde auch ein gutes Ergebnis, wenn man sich nach intensivem Austausch sagen kann: „Wir verstehen uns nicht.“
        Dann ist das so, und jeder geht seiner hoffentlich guten Wege.
        Und jeder wünscht dem anderen Glück!

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    • 6. September 2011 23:19

      @Louis Levy

      „Eine Meinung ohne gute Gründe ist nur ein Glaube! „Andere Meinungen“ haben nur dann Bestand, wenn sie auch besser begründbar sind!“

      Das gefällt mir und auch ansonsten stimme ich deinem Kommentar zu.

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  27. 6. September 2011 16:53

    Du sagst dauernd „Eure“? und vergisst dabei, dass wir durchaus eigene Argumente haben

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    • 6. September 2011 17:31

      und Du weißt sehr genau, wer mit Eure gemeint ist……….

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      • 6. September 2011 20:07

        Na klar weiß hibouh das, und wissen wir alle, wie Fraktionen im MI-Tag entstehen. – Du und hibouh wissen auch, daß jeder über den Verein hinaus auch noch eine eigene Stimme hat. – Ich finde, selbst mit einem polternden Wehner im Ohr, daß das eine schon geschaffene Ausgangslage ist. Bundesdiskussionentag.

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        • 6. September 2011 20:10

          Also, das soll heißen: Weiter diskutieren, auch wenn scharfe Grenzen gesetzt sind, hier wie da. Um mal allgemein abstrakt zu bleiben.

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  28. rahab permalink
    6. September 2011 17:58

    für selcarim/knüppel: http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=10270&crtpage=4
    einfach nur so. könnte interessant werden.

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    • 6. September 2011 19:15

      Rahab, streifen sie die Burka ab, und lassen sie sich frischen Wind um die Nase wehen: selcarim hat sich schon gestern gewünscht, eben so genannt zu werden. Und dass „Knüppel“ von gestern ist.

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      • 6. September 2011 19:29

        @goreflex

        Danke, aber ist schon o.k.

        Weil der neue Nick ja erst einige Tage alt ist, schreibe ich jetzt manchmal noch (Knüppel) dahinter, damit keine Irritationen entstehen, obwohl … das Logo habe ich behalten und es identifiziert mich sicher ebenso, wie meine Art zu schreiben („die Knüppel-Methode“ 🙂 🙂 :-))

        *selcarim Ist übrigens eine „Verlegenheitslösung“, weil @Knüppel bei ‚Gravatar‘ schon belegt war 🙂
        Gruß
        selcarim

        PS *hat etwas mit „meiner“ Musik zu tun, einfach mal rückwärts lesen 🙂 ergibt das eine MOTOWN-Gesangsgruppe …

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        • 6. September 2011 20:00

          Fünf mal sonniges Lachen? – Das gehört doch für diesen Sommer zensiert! – Unrasiert dahergeschrieben: rk.

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        • 6. September 2011 20:31

          rainer kühn schrieb am 06/09/2011 um 20:00 Uhr
          „(…) Fünf mal sonniges Lachen? – Das gehört doch für diesen Sommer zensiert! –“

          Na ja, wenn hier schon auf „absehbare“? Zeit keine „sonnigen Grüße“ mehr auftauchen und die diskutierten Themen weitgehend „ernster Natur“ sind, können so einige quitschbunte Farbkleckse dem „grün angestrichenen Winter“ (Heinrich Heine, wenn ich nicht irre) möglicherweise etwas entgegensetzen …

          Nachdem mir @Tycho neulich vorhielt, „mir wäre mein Humor inzwischen völlig abhanden gekommen“, versuche ich mich künftig nicht mehr ganz so stark „runterziehen zu lassen“. Aber, wenn ich übertreibe, dann xt ruhig einen Teil der Emoticons wieder aus, sonst sieht es hier vielleicht doch etwas „zu bunt“ aus, wo doch jetzt schon gelegentlich ein regenbogenfarbenes @ hier in den Blogs auftaucht ….

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        • 6. September 2011 20:40

          😉

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    • 6. September 2011 19:21

      @rahab

      Danke für den Hinweis!
      Ich werde im Oktober nicht in Berlin sein können. Vielleicht hat aber @KalleWirsch Lust und Zeit teilzunehmen und anschließend etwas darüber zu schreiben? Beste Grüße, auch an Kalle.
      selcarim (Knüppel)

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  29. 6. September 2011 19:57

    Leppünk?

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    • 6. September 2011 20:08

      Wunder von hinten, was sonst? MIRACLES

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      • Gästin permalink
        6. September 2011 23:19

        @Forenboy
        Wie? Echt jetzt? Nä, sowas aber auch,Forenboy-killjoy? 😉

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        • Gästin permalink
          6. September 2011 23:22

          Und was sind Wunder von hinten (gelesen)? Rednuw, oder?
          Und was ist MIRACLES?
          Ein Zaubertrank? Nudeln mit Sosse?, ich leg mich auch und reihe nix wissen ein. Gruß

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    • 6. September 2011 20:35

      hibouh schrieb am 06/09/2011 um 19:57 Uhr
      Leppünk?

      Da „liegst“ du sicher richtig, auch wenn ich nix verstehe 🙂

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    • Gästin permalink
      6. September 2011 20:35

      z,z,z, süß, Huobih, 🙂

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    • 6. September 2011 20:42

      Hier reihe ich mich liegend wie nixwissend ein 😉

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    • 7. September 2011 06:26

      Peinlich, heute sehe ich auf Anhieb, was Leppünk bedeutet, gestern stand ich wohl auf irgendeinem Schlauch 🙂

      Und von mir erhält unser „gegangener Freund“ hierfür „ForenBoy schrieb am 06/09/2011 um 20:08 Uhr – Wunder von hinten, was sonst? MIRACLES“ den „Rosa von Praunheim Gedächtnispreis, einen übergroßen Dildo in Regenbogenfarben. Viel Spaß damit.

      Forenboy: „Mich nimmt sowieso niemand mehr ernst und deshalb kann ich auch sofort meine eigene Aussage Lügen strafen?“

      Oder wie ist es zu verstehen, dass er nach seinem „beeindruckenden“ bühnenreifen Abschiedskommentar

      „ForenBoy schrieb am 05/09/2011 um 21:03 Uhr – „(…) Im derFreitag gibt es mit Sicherheit an einem Tag mehr gute und verantwortliche Menschen, als die MI jemals an Lesern haben wird (…) Der Sache Palästina und Israel ist es eher abträglich, wie hier das Thema behandelt wird. Oft hatte ich den Eindruck, als säßen hier orthodoxe Israelis an der Tastatur, die für die rechts gerichtete derzeitige Regierung Israels Propaganda machten (…) und verabschiede mich hiermit …“

      inzwischen schon wieder 3 „Nach-Abschiedskommentare“ gepostet hat? Der eigenen Glaubwürdigkeit dürfte das wohl kaum dienen, denn entweder man hat „die Eier in der Hose“ (um es mal mit Forenboy selbst auszudrücken, als er Wolfram Heinrichs „Schwulitäten“ Blog kommentierte, siehe hier bei MI unter „Rubrik 6“) und läßt seiner Ankündigung dann auch Taten folgen oder man wird spätestens ab jetzt nur noch als „Schwätzer“ gehandelt.

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  30. 6. September 2011 23:21

    Danke, Nitsaeg!

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    • Gästin permalink
      6. September 2011 23:24

      :), da soll noch einer sagen, dass ich nit säg… gern übrigens

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      • Gästin permalink
        6. September 2011 23:27

        …einen hab ich noch: lepinkpünk ist auch schön….

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        • Gästin permalink
          6. September 2011 23:27

          von vorn, also von links

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        • 7. September 2011 00:53

          Hibouh, ich bin heut Dein Nachtexpress!

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  31. derWächterrat permalink
    7. September 2011 12:22

    „In geradezu vorbildlicher „politischer“ Dialektik hat unser teurer treuer Erfüllungsgehilfe Saeb Erekat, der „moderate“ Palästinenser, den israelischen Luftangriff als das denunziert, was er aus Sicht der wissenschaftlichen Weltanschauung sein muss: Ein Versuch, von den Problemen im eigenen Land abzulenken und sie nach Palästina – from the river to the sea – zu exportieren, wie Imperialisten aller Geschlechter es immer schon, wenn nicht sogar seit Jahrtausenden tun.

    Saeb Erekat weiß: Das arme unterdrückte palästinensische Volk muss es ausbaden, dass das perfide Biberman-Regime auch bei der eigenen Bevölkerung auf der Kippe steht, denn mit – laut Umfragen – 20% für den Dritten Weg von social justice Daphne ist die Mehrheit aller Juden Zionisten klar und eindeutig gegen seine Regierung.

    Was also liegt näher, als das unterdrückte und geknechtete, sogenannte jüdische Volk aus seiner zionistischen Knechtschaft zu befreien, wie einst der Mann Mose es tat, als er zum Pharao ging, in Sachen: Let my people go. Tschüß soll es auch dieser Tage wieder heißen, und da sich das von religiösen und demokratischen Fanatikern an den Rand des Wahnsinns geführte israelische Volk nicht von innen heraus befreien kann, muss es eben von außen geschehen.“

    weiterlesen auf:
    http://bluthilde.wordpress.com/2011/08/19/volksfront-fur-die-befreiung-israels/

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    • 7. September 2011 19:19

      „Bluthilde“ ist Wahnsinn – härter als Titanic.

      Grüße an den Wächterrat.

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  32. 8. September 2011 09:03

    Alles was zählt:

    http://xxxxxxxxxxxxxxxxxx

    ————————————–
    Wir bitten darum unsere Netiquette einzuhalten. Es „zählt“ auch anderes.
    Die MI-Redaktion

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    • ForenBoy permalink
      8. September 2011 13:04

      Ich finde es wirklich albern, wenn ein Link zensiert wird, der xxxxxxxxxxxxxxx zeigt, wie ein xxxx hilft und auch xxxxxx, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen.

      xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

      Wer so vernagelt ist, dass er meinen Opener-Text „alles was zählt“ so versteht, dass es sonst nichts gäbe, was zählte, und deshalb sogar die Netiquette bemühen muss, der sollte lieber den „Komödienstadl“ moderieren als ein politisches Blog.
      —————-
      Bitte lesen Sie unsere Netiquette.
      Die MI Redaktion

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    • 8. September 2011 13:45

      @Forenboy

      Wir von der MI Redaktion fragen uns langsam was der Abschiedskommentar eigentlich sollte?

      Wenn hier Blogger, wie Sie aus dem rechten Milieu versuchen mit diversen Links die Diskussion zu stören werden wir aktiv. Die vielen unerträglichen, antisemitischen Kommentare innerhalb des „Freitags“ wurden von uns hier nicht thematisiert, da wir jedem Menschen eine zweite Chance gewähren und wir zudem davon ausgehen, dass Menschen lernfähig sind. Nach diversen Verlinkungen auf rechtsradikale Seiten hier bei MI und vergleichbaren Kommentaren , nach dem Einstellen von einem antisemitischen Film (Avaaz) und einem antisemitischen, nationalbolschewistischen Film („Rote Fahne“) ist diese zweite Chance leider vergeben worden. Wir empfehlen daher dringend wieder in der antisemitischen Freitagscommunity zu bloggen und nicht hier ihre „wertvolle“ Zeit zu vergeuden. Abschließend bitten wir sie nun schon zum wiederholten Male unsere Netiquette zu achten und vor allem den Punkt 9 zu bedenken. Sie wären der erste Blogger der hier gesperrt werden würde.

      Die MI Redaktion

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      • 8. September 2011 14:44

        @thinktankboy

        Ich sehe mir dieses peinliche Spiel des Foren-Trolls nun auch schon eine Weile, mehr oder weniger „amüsiert“, an.

        Meine Vermutung:
        Es ist so etwas wie „FB-Masochismus“. Erst verabschiedet er sich theatralisch, um dann einfach weiter zu schreiben, als litte er an Amnesie, provoziert fleißig im Rundumschlag (assistiert von seiner „Ziehmutter“, die in manieriertem Pädagoginnen-Deutsch von diesem Portal, als einem „MI-sthaufen“ faselt, „sweetheart | September 7, 2011 um 7:26 am – Ach ja, ein wenig stochere ich noch in dem MI-sthaufen herum, so es meine Zeit erlaubt …“) und will offenbar seinen allerletzten Rest an Glaubwürdigkeit („Ich verabschiede mich …“) verlieren.

        Sicher ein Fall für „die Couch“ (manche, die nie Liebe erfahren haben, erbetteln ja regelrecht Zurückweisungen, weil auch die eine Form von „Aufmerksamkeit“ sind, nach der sie sich so hysterisch sehnen …).

        Er wird jetzt vermutlich immer weiter schreiben und immer widerlicher provozieren, bis dem Blogbetreiber „der Kragen platzt“ und er ihn „mit einem Tritt“ hinaus befördert. Und was sagt ein Masochist in solcher Situation? „Schlag mich, tritt mir in den A…, denn ich genieße es …“

        Kerl, Du brauchst dringend professionelle Hilfe. Aber dies ist keine Selbsthilfegruppe, such‘ Dir andere Spielkameraden, Du zerstörst hier jeden Diskussionsansatz, weil kaum noch jemand Interesse hat in Deiner Gegenwart Argumente mit anderen auszutauschen.

        selcarim

        ..

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        • ForenBoy permalink
          8. September 2011 15:20

          Also wer hier professionelle Hilfe braucht, ist mir zu mühsam aufzulisten, ich jedenfalls nicht!

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        • 8. September 2011 15:21

          Punkt zehn der Nettiquette is süss :-))

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        • Gästin permalink
          8. September 2011 15:37

          @selcarim
          Was würdest du tun, wenn jemand immer und immer wieder Salz nachstreut, damit es schmerzt? Nachkaufen? Oder vielleicht doch mal den Streuer beiseite stellen und dich anderen Themen widmen? Es liest sich nicht gut hier.
          Gruss

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  33. Gästin permalink
    8. September 2011 15:40

    Punkt 1 der Netiquette wird hier mehrfach ignoriert!

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    • 8. September 2011 15:55

      @Gästin
      Stimmt schon, aber nur auf den ersten Blick. Von der Redaktion weiß ich, dass hier Ursache und Wirkung berücksichtigt wird. Der Handlungsspielraum den Punkt 1 erlaubt, wird von der Redaktion tolerant ausgelegt, dies aber für jede(n) also nicht einseitig und wer überreizt bekommt Probleme. Für mich ist es eigentlich schon meistens offensichtlich wer argumentiert und wer nicht, wer die Diskussion stören, abwürgen will und wer aus der Diskussion etwas lernen, neue Erkenntnisse ziehen will.

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      • Gästin permalink
        8. September 2011 16:01

        Danke @fidelche. Ich lese allerdings bei selcarim 14:44 vorallem Vermutungen und Provokation, keineswegs Argumentation.
        Gruss

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        • Gästin permalink
          8. September 2011 16:04

          PS Welchen Grund haben die verschiedenen Namensfarben (schwarz wie meiner, blau wie deiner)?
          Vielleicht erklärt mir das, wer hier schreiben darf, was ihm grad in den (Un-)Sinn kommt. Danke

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        • 8. September 2011 16:16

          @Gästin
          Wer ein eigenes Blog bei WordPress hat bekommt automatisch ein Gravatar. Wer kein Blog hat, aber ein Gravatar will kann sich bei Gravatar registrieren und ein eigenes Avatar (Logo) generieren, dann erscheint die Schrift blau und man kann bei einem Klick auf das Avatar die Informationen (Profil) über den Blogger, die Bloggerin sehen, die er/sie sich bei Gravatar gegeben hat.

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        • 8. September 2011 16:49

          @Gästin
          Berichtigung: Die „blaue Schrift“ erscheint wenn man in der 3. Zeile eine Homepage angibt. Wenn man sich über seine WordPress Homepage eingeloggt, kommt die „blaue Schrift“ automatisch. Sorry

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  34. Louis Levy permalink
    10. September 2011 09:27

    Neben Ankara, geht`s jetzt auch in Kairo los!

    lg LL

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    • 10. September 2011 11:38

      Wahnsinn. Die schlimmsten Befürchtungen werden immer wahrscheinlicher. Der sogenannte „Arabische Frühling“ war ein antisemitischer Frühling. In dem Zusammenhang weise ich nochmal auf den Text:“Die Muslimbrüder und die „ägyptische Revolution“ vom 16/02/2011 hin.

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    • 10. September 2011 17:48

      Kairo – Es ist ein Bild der Verwüstung: Die Straße ist übersät mit faustgroßen Steinen, daneben liegen mannshohe Betonstangen, und auf dem Gehweg stehen demolierte Autos. Von der Mauer, die erst vor wenigen Tagen errichtet worden war, um die israelische Botschaft im Kairoer Stadtteil Giza zu schützen, ist fast nichts mehr übrig. Es stehen noch einige Träger und einige mit Graffiti besprühte Bruchstücke.

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,785474,00.html

      http://www.botschaftisrael.de/2011/09/01/agypten-zu-beschaftigt-fur-antisemitismus/

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  35. 10. September 2011 19:41

    Lieber Henner,
    ich kann schon zu dir herüber winken und stoße bereits mit einem leckeren Mythos auf die Überfahrt an. Grüße aus der neuen Marina von Kos.

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  36. Eli Levinger permalink
    10. September 2011 19:57

    Teheran lässt grüßen! Das ist also Frieden, Demokratie und Gerechtigkeit? Ägypten ist auf dem Weg ins antisemitische Chaos, das die ganze Region mit sich reißen könnte! Was muss sich Israel noch üalles gefallen lassen?

    Seit Wochen wurde die israelische Botschaft in Kairo regelmäßig von Demonstranten belagert. Nicht zuletzt deshalb wurde ein israelisches Sicherheitsteam aus sechs Aufpassern im Gebäude quartiert, in dem die israelische Botschaft untergebracht ist, und ebenso wurde bereits vor ein paar Wochen ganz eilig eine Wand aus Ziegelsteinen um das Haus errichtet, die allerdings eher symbolische Funktion hatte; vor allem die, den Anspruch der ägyptischen Militärjunta zu untermauern: „Wir tun was“.

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=6409

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  37. derSamstag permalink
    22. September 2011 17:28

    Im Nahost-Konflikt machen die großen deutschen Schulbuchverlage die israelische Seite zu Tätern und die palästinensische zu Opfern. Cornelsen, Westermann und Klett sehen keinen Anlass, ihre Präsentationen kritisch zu hinterfragen

    Kein Staat wird in Deutschland so kritisch gesehen wie Israel. Obwohl er die einzige Demokratie im Nahen Osten ist und Herausragendes in Bereichen wie Medizin, Telekommunikation, Softwareentwicklung oder erneuerbare Energien leistet, hält eine Mehrheit hierzulande den jüdischen Staat für die größte Bedrohung für den Weltfrieden. Außerdem traut man ihm zu, an den Palästinensern Verbrechen zu begehen, die mit denen der Nazis an den Juden vergleichbar sind. Woher kommt dieses ausgesprochen schlechte Image?

    Die Grundlagen dafür werden vermutlich schon in der Schule gelegt. Die drei großen Schulbuchverlage, Klett, Westermann und Cornelsen, haben allesamt ausführliche Materialien zum Nahost-Konflikt im Angebot, den Schülern wird dabei ein einseitiger Blick auf diesen Krisenherd vermittelt, der die israelische Seite zum Täter macht und die palästinensische zum Opfer. Zum Teil werden Texte verwendet, die Anfang der Neunzigerjahre geschrieben wurden und darum hoffnungslos veraltet sind, andere Beiträge stecken voller historischer Fehler und Verdrehungen.

    Jeder der großen Verlage hat ein Buch auf dem Markt, welches sich ausführlich mit dem Nahost-Konflikt beschäftigt. So ist von Cornelsen „Forum Geschichte 12“ in Umlauf, das diesem Thema 50 Seiten Platz einräumt, die es in sich haben. Israel wurde auf „arabischem Land“ gegründet, und einer einflussreichen jüdischen Lobby gelang es, die westliche Welt für die Zweistaatenlösung zu gewinnen. Ausführlich wird auf die Flüchtlingsproblematik eingegangen, wobei diese sich auf die Araber reduziert, dass auch Juden vertrieben wurden, bleibt unerwähnt. Als nach der israelischen Staatsgründung arabische Armeen in Israel einfielen, äußerte die Arabische Liga die Hoffnung, dass unter den Juden ein Gemetzel angerichtet wird, welches an die der Kreuzritter und Mongolen heranreicht. Die Schüler lesen eine andere Version: „Die Freiwilligen- und regulären Armeen aus den arabischen Ländern intervenierten erst, als dieser Prozess [die Vertreibung der arabischen Bevölkerung] in vollem Gange war und sich herausstellte, dass die Palästinenser ihm weitgehend hilflos ausgesetzt waren.“ So wird bei Westermann aus einem gescheiterten Vernichtungskrieg eine humanitäre Intervention.

    Ebenso wie die Staatsgründung wird auch die nähere Vergangenheit Israels tendenziös dargestellt. Die zweite Intifada, die im Jahr 2000 begann, wird als „Aufstand der Bevölkerung in der Westbank und im Gazastreifen“ vorgestellt, deren Auslöser Ariel Scharons Besuch auf dem Tempelberg gewesen sein soll. Dabei ist längst bekannt, dass die zweite Intifada monatelang vorbereitet wurde und dieser Besuch nur der Vorwand war, um mit dem Terror gegen die israelische Bevölkerung zu beginnen. Kein Wort findet sich dazu, dass Arafat noch kurz vor Beginn der zweiten Intifada ein weitreichendes Friedensangebot ablehnte. Überhaupt werden israelische Friedensbemühungen unterschlagen. So heißt es an einer anderen Stelle, dass weder die israelische noch die palästinensische Führung bereit waren, für einen Frieden das „Risiko einer Konfrontation mit ihren innenpolitischen Widersachern einzugehen.“ Für die israelische Seite stimmt das nicht, denn die Räumung der Siedlungen im Gazastreifen war genau eine solche Konfrontation, die das Land spaltete und heftig umstritten war.

    Ebenfalls knapp 50 Seiten lang ist „Horizonte 12“ von Westermann. Wie jedes andere Schulbuch auch, musste es eine mehrmonatige Prüfung durch Verlag, Ministerium, Lektoren und Gutachter durchstehen. Ohne Beanstandung blieb dabei, dass die Palästinenser systematisch als Opfer dargestellt werden. Sie greifen nie aus taktischen Gründen zum Terror, sondern immer „unter Druck“ oder wenn sie ihre Sache als „verraten und perspektivlos erkannten“. Selbstmordattentate sind keineswegs das Ergebnis religiösen Wahns, sondern die Folge „schlechter wirtschaftlicher Lage“, und der Mufti von Jerusalem, der als Freund Adolf Hitlers die Endlösung der Judenfrage unterstützte, wurde von den Nazis „geschickt instrumentalisiert“. Berechnend ist hingegen der „jüdische Terror“, der mit „gezielten Aktionen“ für die Flucht vieler Araber sorgte. Juden begehen ihre Massaker kühl kalkulierend, Araber aus der Not heraus. Wo palästinensischer Terror nicht ignoriert werden kann, wird er zumindest verharmlost. Über den Anschlag auf die Olympischen Spiele von 1972 in München liest man, dass „eine palästinensische Terrorgruppe einen Teil der israelischen Olympiamannschaft in ihre Gewalt brachte“. Kein Wort dazu, dass die Geiseln alle umgebracht wurden. In strittigen Punkten wird die palästinensische Sichtweise oft direkt übernommen. Israelisch-jüdische Einwohner von Ost-Jerusalem werden als Siedler bezeichnet, und die größten Hürden für einen möglichen Frieden sind „die Verteilung der Wasser-Ressourcen, die Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge, die Zukunft der jüdischen Siedlungen in den besetzten Gebieten sowie der Status von Jerusalem.“ Nicht auf die Liste der Friedenshindernisse haben es der palästinensische Terrorismus und die Charta der Hamas geschafft, die zur Vernichtung Israels aufruft und Friedensgespräche mit dem jüdischen Staat grundsätzlich ablehnt.

    Im Buch „Thema Geschichte – Der Islam“ vom Schroedel Verlag, der wiederum zur Westermann Verlagsgruppe gehört, erfährt der Schüler, dass die Israelis den Palästinensern „unermessliches Leid“ zufügen. Laut diesem Buch sind außerdem „ca. 1 Million“ Araber vor den Israelis geflohen, womit sogar die offiziellen Zahlen der Generaldelegation Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland in den Schatten gestellt werden, die von 700 000 spricht. Historiker gehen wiederum zumeist von 500 000-750 000 Flüchtlingen aus. Die Millionenmarke knackt Schroedel exklusiv.

    Auch Klett informiert auf ähnlichem Niveau. Das Heft „Nahost – Der Kampf um das Heilige Land“, 58 Seiten dick, bemüht sich offiziell, ebenfalls nicht Partei zu ergreifen – und ergreift sie eben doch. Die zweite Intifada geht auch hier auf das Konto der Israelis. Allerdings geht Klett noch einen Schritt weiter und behauptet, die Intifada sei die „Reaktion auf die Sackgasse, in der die PLO angesichts der Unnachgiebigkeit Israels festsaß“. Bei dieser angeblichen Unnachgiebigkeit handelte es sich um ein Friedensangebot der Israelis, welches Arafat im Sommer 2000 vorgelegt wurde und das sogar arabische Beobachtern als überraschend großzügig bezeichneten. Arafat lehnte ab und startete die zweite Intifada. Er beantwortete ein Friedensangebot mit Krieg, und Klett macht daraus israelische Unnachgiebigkeit.

    In keinem Schulbuch wird Antisemitismus als ein Antrieb für den irrationalen Hass auf die Juden erwähnt, dabei ist der Nahost-Konflikt für die Hamas kein territorialer Konflikt, sondern ein religiöser Kampf gegen das Judentum und für die Errichtung eines Gottesstaates. Israel die Hauptschuld am Konflikt zu geben und die palästinensische Seite pathologisch aus der Verantwortung zu nehmen nähert die Schüler zwar erfolgreich an die deutsche Mainstream-Meinung in Bezug auf den Nahost-Konflikt an, aber eben auf Kosten der Realität.

    Cornelsen, Westermann und Klett, die 90 Prozent des deutschen Schulbuchmarktes unter sich aufteilen, sehen dennoch keinen Anlass, ihre Präsentationen kritisch zu hinterfragen. „Zentrales Anliegen eines modernen Geschichtsunterrichts“, erklärt Cornelsen, „ist es, die Schüler zu einem vertieften und reflektiertem Umgang mit Geschichte zu befähigen.“ Ein Wort, das dabei immer wieder fällt, lautet Multiperspektivität. Es gibt nicht die eine richtige Deutung eines Ereignisses, sondern verschiedene, und sie sollen alle berücksichtigt werden, das ist Multiperspektivität. Eine Wertung findet nicht statt, jeder darf sich die Version aussuchen, die ihm gefällt. Nach dieser Logik müssten auch die Sichtweisen von Stasi-Mitarbeitern und Stasi-Opfern im Geschichtsunterricht ohne Wertung präsentiert werden.

    Man darf vermuten, dass die Terrororganisation Hamas weniger am Niveau der deutschen Schulbücher auszusetzen hätte als die israelische Seite.

    von Gideon Böss

    http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13619194/Veraltet-verdreht-und-voellig-einseitig.html

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    • 23. September 2011 19:56

      Ein sehr wichtiger Aspekt zur Ideenpolitik eines Landes: Wie sozusagen die lexikalische Meinung der Schulen staatlich (!) legitimiert ist und ihre Bücher aus immerhin verschiedenen Verlagen doch sehr gleichgestimmt sind über alle behauptete Meinungsvielfalt hinaus. – Die Schüler sind auch in einer föderalen Bildungswelt sehr einheitlicht ‚geimpft‘. Zensur braucht gar nicht stattzufinden (Art. 5), wenn Bildungsinhalte für alle definiert und gedruckt und zensurmaßgebend sind.

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    • 23. September 2011 23:56

      „In keinem Schulbuch wird Antisemitismus als ein Antrieb für den irrationalen Hass auf die Juden erwähnt, dabei ist der Nahost-Konflikt für die Hamas kein territorialer Konflikt, sondern ein religiöser Kampf gegen das Judentum und für die Errichtung eines Gottesstaates.“

      Sehr gerne gelesen, ein guter Artikel von Gideon Böss und eine weitere logische Begründung für den Antisemitismus in Deutschland. Israelhass wird seit Jahrzehnten quasi mit der Muttermilch verabreicht.

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  38. 23. September 2011 12:50

    Mit großer Freude habe ich soeben zur Kenntnis genommen, dass der anerkannte „Nahost-Experte“ @ForenBoy sich in ’sweetheart’s blog‘ über Israel-Palästina, die einseitige Darstellung des Konflikts durch deutsche Schulbücher usw. ausgelassen hat 🙂

    Hier einige Highlights aus seinem bahnbrechenden Kommentar:

    ForenBoy schrieb am 23. September 2011 um 11:07 Uhr u.a.
    „(…) Ich halte die Diskussion über (berechtigte) Kritik an Schulbüchern für müßig, da sie das Problem doch eher auf Nebenkriegsschauplätze verlegt als ihm gerecht wird.
    Wie sollen Schulbücher einem 60 Jahre währenden Konflikt überhaupt gerecht werden können, der pendelartig in ständiger Bewegung ist, und beide Seiten in ständig wechselndem Lichte erscheinen lässt? (…)

    (…) Nach dem israelischen Grundgesetz ist Israel nämlich ein jüdischer und demokratischer Staat. Die jahrzehntelange gewaltsame Herrschaft über die Palästinenser verwandelte Israel jedoch in ein schizophrenes Gebilde: eine Demokratie im Kernland und eine Besatzungsmacht im Westjordanland und dem Gazastreifen (…)“

    Das scheint dann sogar @sweetheart deutlich „zu weit zu gehen“ und sie antwortet:.

    sweetheart schrieb am 23. September 2011 um 11:59 Uhr u.a.
    „(…) Hallo, @Forenboy/Andreas!
    Da muß ich aber heftig widersprechen: ausgerechnet von einer ehemaligen Lehrerin wirst Du ja auch wohl kaum erwarten, daß ich dem zustimme, daß Kritik an Schulbüchern „müßig“ sei. Ganz im Gegenteil! Sie ist sogar überaus notwendig …“

    Quelle: ’sweetheart’s blog‘ http://bit.ly/r9EUna

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    • 23. September 2011 20:06

      Sweetheart hat anscheinend ihren (politischen) Kopf nicht verloren, aber ihren Privatblog (technisch-userfreundlich) auch noch nicht gewonnen. Irgendwie „pendelartig in ständiger Bewegung“ (ForenB.).

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      • 23. September 2011 20:25

        Ich habe dort kommentiert: „Das Schulbuch ist die zivile ‚Schule der Nation‘.“

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  39. 23. September 2011 19:45

    Mit der ihr eigenen charmanten Art, reagiert die Blogbetreiberin @sweetheart auf das, vorübergehend noch bestehende, Interesse an ihren Kommentaren 🙂

    sweetheart schrieb am 23. September 2011 um 16:59 Uhr u.a.
    „(…) Hallo, Andreas! 2. Versuch, nachdem der erste Kommentar kurz vor Beendigung abstürzte (…) So. Laut rufen müssen wir ja nicht, daß hier jemand lesen kommen soll: das tut schon die Knallcharge in einem benachbarten Forum, die mal wieder ihren eigenen Zusammenschnitt des hier Geschriebenen unter die Leute bringt …“
    (Quelle: ’sweetheart’s blog‘ http://bit.ly/r9EUna )

    Schönes Wochenende und viel Spaß!
    selcarim

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    • 23. September 2011 20:11

      ‚Knallcharge‘ ist ein schönes Wort; manchmal möchte man damit Tennis spielen. Return!

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  40. 23. September 2011 20:16

    rainer kühn schrieb am 23/09/2011 um 20:11 Uhr
    ‘Knallcharge’ ist ein schönes Wort; manchmal möchte man damit Tennis spielen. Return!

    Ja, es hat so ‚was Explosives 🙂

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  41. 23. September 2011 20:39

    Nahost-Experte @ForenBoy gibt eine „umfassende Analyse“ der jüngsten Ereignisse (Beantragung der Aufnahme eines Palästinensischen Staates bei den Vereinten Nationen) und wie immer, ist die Lektüre seines Kommentars ein „besonderer Genuss“ …

    ForenBoy schrieb am 23. September 2011 um 19:15 Uhr u.a.
    „(…) Die Anerkennung Palästinas ist die einzige Möglichkeit für die beiden Parteien auf Augenhöhe miteinander verhandeln zu können.

    Sympathisanten gleich welcher Couleur sind wenig hilfreich, da sie eher als Bremser denn als Förderer des Friedensprozesses erkennbar sind (…)

    (…) Glücklicherweise ist die bisherige meist einseitige Parteinahme für Israel weltweit im Schwinden, das konnte man an der Reaktion auf die Rede Abbas vor der UNO erkennen, und das ist gut so (…)

    Die Palästinenser schreiben UN-Geschichte: Präsident Mahmud Abbas hat trotz aller Warnungen und Drohungen Israels und der USA bei UN-Generalsekretär Ban Ki Moon den Antrag auf Vollmitgliedschaft eingereicht (…)

    (…) Die „Knallcharge“, welche auf dem Hetzerblog aus Mission ihren Mischmasch von falschen Zitaten und Schlussfolgerungen verbreitet, dürfte zum Rohrkrepierer des reaktionären Blogs werden, der mit Vorliebe „Judensterne“ auf alle klebt, die der dogmatischen Haltung des aus einem „Sixpack“ bestehenden Blogbetreibers nicht kritiklos folgt.Peinlich und unerträglich ist das alles (…)

    (Quelle: ’sweetheart’s blog‘ http://bit.ly/r9EUna )

    Es gibt Kommentare, die verlieren nichts von ihrer Aktualität, die beiden nachstehenden gehören sicher dazu:

    Feuervogel schrieb am 08/09/2011 um 17:25 Uhr

    „Auf „Sweethearts Blog“ schreibt der rechtsradikale „Linkenfresser“ Forenboy nach den Moderationseingriffen hier (…) Ist das Antisemitismus?“
    ———-
    rainer kühn schrieb am 08/09/2011 um 17:48 Uhr

    „Ja“.

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    • 23. September 2011 23:10

      Vielen Dank @selcarim für die Verbreitung meiner Meinung in diesem Blog, denn wenn ich das täte, könnte man vor lauter Xen keinen Sinn erkennen!

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      • 24. September 2011 00:18

        Zurecht!

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      • 24. September 2011 00:44

        ForenBoy schrieb am 23/09/2011 um 23:10 Uhr u.a.
        „(…) Vielen Dank @selcarim für die Verbreitung meiner Meinung in diesem Blog …“

        Zu Dokumentationszwecken!

        Ich will nicht, dass Antisemiten und ihre Freunde sich weiterhin als Biedermänner und Biederfrauen tarnen. Ich will Ihnen ihre Masken vom Gesicht reißen …

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        • 24. September 2011 00:52

          Es ist etwas kategorial anderes, ob selcarim hier ForenBoy zitiert, oder ob ForenBoy den zitierten Wortlaut direkt hierhin schreibt.
          Ein Unterschied ums Ganze!

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  42. 23. September 2011 22:40

    Kunibert Hurtig schrieb am 23.09.2011 um 21:36 u.a.
    „(…) Die Frage ist, lieber Streifzug, was wird Isreal tun, wie wird Isreal reagieren? (…) Wird Isreal wieder Phosphor-Bomben, Uranmunition und andere verbrecherische Mittel gegen die berechtigten Forderungen der menschen einsetzen? (…)

    (…) Wie wird sich die Bindesmutti und ihre willfährigen Claqueure dazu letztlich äußern, wenn die brutale, schwerbewaffnete Meute auf die letztlich wehrlosen menschen losgeht?
    Was wird z.B. Erdogan tun? (…)

    (…) Ich glaube nicht, dass es diesmal ein Stillhalten gibt, es wird m.E. eskalieren und … wir sollten die Isrealis diesmal nicht unterstützen. 60 Jahre Verbrechen gegen das palestinänsische Volk sind genug und der Holocaust ist keine Rechtfertigung zur Duldung weiterer Verbrechen … meint
    Kuni“

    (Quelle: ‚der Freitag‘ „Palestine, UN General Debate, 66th Session“, Blog von Streifzug am 23.09.2011 um 21:14 Uhr http://bit.ly/p8rvfi )

    ..

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    • 24. September 2011 00:11

      „Ich glaube nicht, dass es diesmal ein Stillhalten gibt, es wird m.E. eskalieren und … wir sollten die Isrealis diesmal nicht unterstützen. 60 Jahre Verbrechen gegen das palestinänsische Volk sind genug und der Holocaust ist keine Rechtfertigung zur Duldung weiterer Verbrechen … meint Kuni“

      Der Freitagsblogger „Kunibert Hurtig“, nach Angaben von Forenboy ein Freund von selbigem (wenn ich mich nicht täusche), was mich nach diesem Kommentar nicht wundert. Das „deutsche Volk“ im völkischen „Freitag“ steht auf der Seite des „palästinensischen Volkes“ und wünscht sich einen islamischen, völkischen Gottesstaat. Wen wundert’s? Da wächst zusammen was zusammengehört.

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      • 24. September 2011 00:22

        Die beste Plakatkritik 89/90: Gegen ‚Wir-sind-das-Volk‘-Transparente ein Schild tragen mit der Aufschrift: Ich bin Volker!

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  43. Gästin permalink
    24. September 2011 00:04

    Eine Bitte um Erklärung, weil es sich mir wirklich nicht erschließt.
    Inwiefern ist es höchst erbaulich, sich immer und immer wieder über andere Menschen lustig zu machen? Welchen Sinn hat es, den einen mit dem anderen Blog zu vermischen, einzig zu dem Zweck, Häme auszuschütten? Warum wird hier, quer durch alle Themen, (von einem ganz besonders) eine so abstossende Tour gefahren?
    Man stelle sich vor, jemand Unbedarftes weht es in diesen Blog. Er/Sie wird sich einfach umdrehen und nicht wiederkehren. Warum? Weil hier Hass großgeschrieben wird. Zu hart? Nee, es ist wirklich unterirdisch, vor allem weil keiner mal die (heiße) Luft rausnimmt, immer weiter, immer mehr. Bäh!
    Langweile ich? Sei’s drum, hier mag ich nicht schreiben!

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    • 24. September 2011 00:31

      „Langweile ich? Sei’s drum, hier mag ich nicht schreiben!“
      a) so langsam schon
      b) dann tu´s auch nicht

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    • 24. September 2011 00:45

      @Gästin

      Wer hat sich denn hier über wen lustig gemacht?
      Welche Aussage von wem ist denn konkret gemeint?

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  44. 24. September 2011 01:09

    Die, angeblich linken, Friedensfreunde im „Freitag“, in der Linkspartei oder anderswo sind nicht in der Lage zu begreifen, dass Israel nicht Krieg führt wie imperialistische Staaten Krieg führen. Israel führt seine Kriege, nicht um Raum für ihr Volk ohne Raum, nicht um den Zugriff auf Rohstoffe oder um weltpolitische Bedeutung. Israel führt Krieg, um den Juden, also seiner Bevölkerung, endlich ein Leben in Sicherheit zu bieten. Israel versucht nicht, andere unter ihre Herrschaft zu zwingen oder zu ihrem Gott zu bekehren. Im Gegensatz dazu erklären die Feinde Israels im Nahen Osten ihren sehnlichsten Wunsch die Juden zu vernichten oder sie ins Meer zu treiben. „Die Fahne Allahs soll, laut der Hamas-Charta, über ganz Palästina wehen.“ Die „sogenannten friedlichen Lösungen“ der Palästinafrage, sagt die Charta der Hamas, stehen sämtlich im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. Denn auf irgendeinen Teil Palästinas zu verzichten bedeutet, auf einen Teil der Religion zu verzichten. Hätte die Hamas oder ein arabischer Nachbarstaat die Möglichkeit Israel zu vernichten, würde diese Möglichkeit sofort „genutzt“. Hätten die Juden vor dem zweiten Weltkrieg einen Staat und eine Armee gehabt, wäre der Holocaust so nicht möglich gewesen. Der Staat Israel ist ein Ort an dem Juden endlich frei von Angst vor Pogromen leben können. Solidarität mit den Palästinensern, spätestens nach 1990, bedeutet Solidarität mit den Gotteskriegern, mit der Hamas, mit der Hisbollah. Die Palästinenser haben sich verändert, von einer Bevölkerung zu einem Volk, von einer säkularisierten Gesellschaft zum religiösen antisemitischen Mob. Von deutschen linken Friedensfreunden, sprich linken Antisemiten hörte und hört man immer wieder den Satz: “Ebenso wie den Israelis ist das deutsche Volk den arabischen Palästinensern verpflichtet!“

    Wolfgang Pohrt schrieb seinerzeit zu identischem Schwachsinn: “Oder anders gesagt: Vormundschaft und Sorgerecht für das Opfer werden dem Täter zugesprochen. Mit den Verbrechen, die Deutschland an den Juden und an der Menschheit beging, hat es sich eigenem Selbstverständnis gemäß das Vorrecht, die Auszeichnung und die Ehre erworben, fortan besondere Verantwortung zu tragen. Der Massenmord an den Juden verpflichtete, so meint man, Deutschland dazu, Israel mit Lob und Tadel moralisch beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde. Zwei angezettelte Weltkriege böten, so meint man weiter, die besten Startbedingungen, wenn es um den ersten Platz unter der Weltfriedensrichtern und Weltfriedensstiftern geht, frei nach der jesuitischen Devise, das nur ein großer Sünder das Zeug zum großen Moralisten habe.“

    http://fidelchescosmos.wordpress.com/2010/08/30/der-linke-antisemitismus/

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    • 24. September 2011 01:16

      Einschränkung:
      Im „Freitag“ gibt es nicht nur linke Antisemiten, natürlich schreiben dort auch rechte Antisemiten. „Kunibert Hurtig“ kenne ich zu wenig um ihn einzuordnen, bei anderen fällt mir das leichter.

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    • 24. September 2011 01:33

      Alles Schreiben, das sich auf Wolfgang Pohrt beruft, hält helle Polemik und scharfe Analyse in Erinnerung. Ich bin dann immer rückwirkend wie aktuell begeistert: der Pohrt.
      Als Dankeschön.

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    • 24. September 2011 16:39

      Ich frag mich immer, wenn beispielsweise ein Uwe Theel so ein Zitat von Wolfgang Pohrt liest, was denkt es sich dabei. Wischt er es einfach weg, überliest er es, ignoriert er es, bekommt er kurz ein schlechtes Gewissen oder versteht er es ganz einfach nicht.

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      • 24. September 2011 17:36

        Letzteres. Sicher. Und das ist für Uns Uwe gesprochen.

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  45. 24. September 2011 10:21

    fidelche schrieb am 24/09/2011 um 01:16 Uhr u.a.
    ‚(…) „Kunibert Hurtig“ kenne ich zu wenig um ihn einzuordnen, bei anderen fällt mir das leichter.“

    Texte von „Kuni“ zum „Einordnen“ …

    Könnte man das vielleicht als „pädosexuellen Text“ mißverstehen?

    Kunibert Hurtig schrieb am 16.03.2011 um 11:45
    „(…) Wie viele Investoren mochten wohl schon zu Investitionen erpresst worden sein, weil man Ihnen im besoffenen Kopf eine dreizehnjährige Sklavin auf den Bauch gebunden hatte und sie hernach süffisant grinsend mit den Videos ihrer lüsternen Selbstvergessenheit konfrontierte?’ (…)

    (…) zu deren Füßen Kindersklaven ihren Lebensunterhalt mit Betteln verdienen, um zur gegebenen Zeit denen die Schwänze zu lutschen, in deren dunkelroten Schatten sie Kindheit und Jugend verhauchen …“

    ———-

    Lara schrieb am 13.05.2011 um 11:08
    Sie lügen, Kunibert Hurtig. Wenn Sie im chinesischen Puff mit minderjährigen Zwangsprostituierten koitieren, dann morden Sie gleichzeitig. Denn Sie wissen ganz genau, welche Auswirkungen auf die Mädchen ihr „Beruf“ hat. Sie haben ja selbst geschrieben, dass sie alle wegen ihrer Tätigkeit veraltet und ungesund aussehen.

    ———-

    Könnte man das vielleicht als „antisemitischen Text“ mißverstehen?

    Kunibert Hurtig schrieb am 15.02.2011 um 17:22
    „(…) Er war hochgewachsen, eigentlich keine besondere Erscheinung für einen Nordchinesen. Nur sein Gesicht wurde von einer Nase geziert, wie ich sie in China noch nie gesehen hatte. Sie sprang kurz unterhalb der Nasenwurzel fast waagerecht nach vorn um dann in kühnem Bogen nach einem Zentimeter abwärts abzubiegen und in schmalen Nasenflügeln zu enden. Er sog die Luft hörbar ein, wobei sich die schmalen Nasenflügel rhythmisch weiteten.

    Der Zuhälter musterte ihn mit einer Mischung aus Angst und Aggression, als wäre er verunsichert, ob er ihn beschimpfen und hinter dem Tresen vertreiben oder sich devot still verhalten sollte. Aber Hakennase kam von selbst vor die Theke, schaute ihn mit belustigten Augen an und sagte etwas auf Chinesisch. Loddel – so hatte ich beschlossen ihn zu nennen – antwortete irgendetwas, aber seine Stimme vibrierte leicht, er hatte sie angehoben. Das war selten. Er schlich fast hinter seinen Tresen und setzte sich auf den Stuhl, machte den Eindruck, dass er froh war, die Theke zwischen sich und Hakennase zu haben …“

    und noch einmal – weil der hier auch hingehört – „Antisemitismus getarnt als Anti-Zionismus und Israel-Feindlichkeit“ oder?

    Kunibert Hurtig schrieb am 23.09.2011 um 21:36 u.a.
    „(…) Die Frage ist, lieber Streifzug, was wird Isreal tun, wie wird Isreal reagieren? (…) Wird Isreal wieder Phosphor-Bomben, Uranmunition und andere verbrecherische Mittel gegen die berechtigten Forderungen der menschen einsetzen? (…)

    (…) Wie wird sich die Bindesmutti und ihre willfährigen Claqueure dazu letztlich äußern, wenn die brutale, schwerbewaffnete Meute auf die letztlich wehrlosen menschen losgeht?
    Was wird z.B. Erdogan tun? (…)

    (…) Ich glaube nicht, dass es diesmal ein Stillhalten gibt, es wird m.E. eskalieren und … wir sollten die Isrealis diesmal nicht unterstützen. 60 Jahre Verbrechen gegen das palestinänsische Volk sind genug und der Holocaust ist keine Rechtfertigung zur Duldung weiterer Verbrechen … meint
    Kuni“

    ———-

    Könnte man das vielleicht als „homophoben Text“ mißverstehen?

    Kunibert Hurtig schrieb am 02.06.2011 um 19:45 Uhr u.a.
    „@Knüppel (…) Eine Auseinandersetzung mit Ihnen oder anderen Schwulen habe ich nicht im Sinn; Sie sind mir vollkommen gleichgültig, solange Sie mir nicht zu nahe kommen, wenn Sie verstehen was ich meine …“

    ———-

    Knüppel schrieb am 02.06.2011 um 22:30 Uhr
    @Kunibert Hurtig

    DER running gag überhaupt …

    „(…) solange Sie mir nicht zu nahe kommen, wenn Sie verstehen was ich meine …“ schreiben Sie u.a.

    „Die ‚hässlichsten‘ heterosexuellen Männer leiden unter dem Verfolgungswahn, jeder schwule Mann würde Ihnen an die Wäsche wollen, als würden ‚wir‘ komplett unter Geschmacksverirrungen leiden …“ 🙂

    Womit ich natürlich ausdrücklich betone, dass ich nicht SIE als hässlich bezeichne, „wenn Sie verstehen, was ich meine“ … 🙂

    Sie sind doch „ein Bild von einem Mann“ … (wenn ich mir so Ihr altes Avatar-Foto ansehe) 🙂 und können sich sicher vor eindeutigen Angeboten von Frauen UND Männern kaum retten, oder? (Lara war ja wohl auch ganz wild auf Sie? Oder habe ich da etwas falsch verstanden?)

    Zitat Kunibert Hurtig: „(…) Eine Auseinandersetzung mit Ihnen oder anderen Schwulen habe ich nicht im Sinn; Sie sind mir vollkommen gleichgültig …“ schreiben Sie und deshalb richteten Sie dieses hier an mich?

    Kunibert Hurtig schrieb am 31.01.2011 um 17:35 u.a.
    SexPowder … („homophobe“ Verunglimpfung meines ehem. Nicks 🙂 )
    beschreibe mir doch mal was Du fühlst.
    Kuni …“

    Nein! Warum sollte ich, wenn ich ihm doch völlig gleichgültig bin? 🙂

    Knüppel

    PS Ihre übrigen Ausführungen im obigen Kommentar, z.B. diese hier „(…) Pinkeln Sie doch einfach ins Weihwasserbecken, wenn Sie den Herren (Damen sind ja nicht erlaubt im Dunstkreis des Pontifex Maximus) Ihre Meinung sagen wollen …“ oder „(…) ich kann mir ebenso definitiv nicht vorstellen, wie ein Schwuler fühlt …“ sprechen zwar für sich, aber vielleicht nicht unbedingt für den Verfasser … 🙂

    (Quelle: ‚der Freitag‘-Community (Anmerkung: Alle Original-Texte und die zugehörigen jeweils kompletten Blogs/Threads habe ich zu Dokumentationszwecken abgespeichert und kann sie jederzeit als Beleg posten …)

    ==================================================

    Fazit: Die Maske des „Biedermanns“ ist Kunibert Hurtig schon längst vom Gesicht gerutscht und …, wie bereits an anderer Stelle so ähnlich formuliert:
    „Es sind nur unterschiedliche Facetten der einen menschenverachtenden Grundeinstellung, die sich äußern in Antisemitismus, Rassismus, Homophobie, oft noch gekoppelt mit einer eigenen pädosexuellen Ausrichtung … oder auch „Woran man sie erkennt – Netz gegen Nazis“

    (@ForenBoy zu @Kunibert Hurtig: „Darf ich dich Kuni nennen? …“ = Zwei, die aus demselben „Holz“ geschnitzt sind? – 🙂

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    • 24. September 2011 11:38

      Die xxxx hätte ihre helle Freude an dem ein oder anderen hier……. gehabt.
      Ich kann der „Gästin“ nur voll umfänglich zustimmen, wie xxxxxx gestern so schön meinte.

      Insofern hat das mit dem „xxxxxxx“ doch schon ganz gut geklappt. 🙂
      —–
      Sie befinden sich hier nicht in der Freitagscommunity. Halten Sie sich bitte an unsere Netiquette.
      Die Mi Redaktion

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      • 24. September 2011 12:32

        ForenBoy schrieb am 24/09/2011 um 11:38 Uhr
        XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

        Und jetzt? flüchtet sich ForenBoy wieder „unter Mamas Rock“, weint sich aus und darf dann zur Belohnung seinen ungekürzten und beeindruckend sachbezogenen Kommentar im „sweetie-Blog“ posten, wahrscheinlich … 🙂
        Vielleicht im Duett mit Kunibert Hurtig?

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        • 24. September 2011 12:45

          Nachtrag:

          Vielleicht mit solch einem Vorwort?

          sweetheart schrieb …
          Hallo, @Forenboy – Hallo, Andreas!
          Ich gebe Dir gerne die Möglichkeit, Deine bei der MI moderierten, zensierten Kommentare hier zu veröffentlichen – wobei ich mich natürlich auch frage, warum Du da noch schreibst …

          PS Die Blogbetreiberin könnte sich, wenn sie weiterhin so überaus großzügig mit der Freischaltung bestimmter Kommentare verfährt, sehr schnell in einem tief braun gefärbten Umfeld wiederfinden, das zu einem Ausweich- und Erweiterungsblog von z.B. ‚Thiazi‘ http://bit.ly/nHFuZe verkommt und „Freunde“ von @ForenBoy anzieht, wie ein „Hundehaufen die Fliegen“ …

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  46. 24. September 2011 13:02

    2. Ergänzung:

    Die Neo-Nazis sind längst unter uns, tarnen sich vorübergehend, um dann ihre braune Ideologie Sauce in die Internet-Portale zu kippen http://bit.ly/9vfwl8

    PS Sie sind genauso bei „ZEIT-ONLINE“ eingeloggt, wie beim „Freitag“ …, sie sind antisemitisch, rassistisch, homophob und verharmlosen Nazi-Diktatur und Holocaust.

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  47. 24. September 2011 14:28

    Wie @fidelche an anderer Stelle schrieb, so sehe auch ich Beschimpfungen und Hass-Attacken gegen mich als willkommenes Feedback, mit meinen Kommentaren richtig zu liegen.

    Wenn mich also Neo-Nazis, Reaktionäre, Antisemiten, Homophobe, Nazi-Sympathisanten usw. versuchen zu beleidigen, dann ist das eine Bestätigung dafür, dass ich zuvor offenbar genau dorthin gestochen habe, wo es ihnen wehtut und das „adelt“ mich …

    Beunruhigen würde es mich dagegen, wenn ich plötzlich von denjenigen Kreisen gelobt würde, mit denen ich nichts gemein habe (siehe 2. Absatz dieses Kommentars).

    Und so sammle ich denn weiterhin die Beschimpfungen, wie Trophäen.
    Mal schauen, was bisher so zusammen gekommen ist:

    Da war zunächst einmal der Klassiker „A…loch“, der gleich zweimal in der Replik einer alten Bekannten vorkommt.

    Dann gibt es da noch die „Foren-Zicke“ und daraus abgeleitet, die „Super-Zicke“ (beides aus dem Nazi-Jargon von „linke Zecke“ abgeleitet und als homophobe Variante „verfeinert“ :-)) (siehe auch „Woran man sie erkennt – Rechtextreme Sprachcodes – Netz gegen Nazis“)

    „Knallcharge“ http://bit.ly/n8v5yq ist ein wenig veraltet, entspricht aber damit wohl dem leicht angestaubten Sprachverständnis einer früh pensionierten Lehrerin, genau wie der heute von eben dort hinzugefügte

    „Scherge“ … http://bit.ly/p42OQF

    Da es für die meisten „Schimpfworte“ auch eine positive Bedeutung gibt, mache ich mir mal den Spaß und ergänze

    Knallcharge = „(…) eine kleine Rolle bzw. Figur, die aber mit einem „Knall“ eine überraschende Wende in die Handlung eines Dramas (…) bringt …“ (Wikipedia)

    Scherge = „(…) Anführer einer Schar …“ (Wikipedia)

    Schönes Wochenende! 🙂
    selcarim

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    • 26. September 2011 19:31

      Nachtrag:

      Trophäensammlung Teil 2

      truelove66 (akas @Rahab) schrieb am: 25. September 2011 um 9:48 Uhr u.a.
      „(…) Und der komplette Ekel überfällt mich bei selcarim, dieser Quatschliese in MI-Missionarsstellung …“ (Quelle: ‚Religion mal so mal so’, Treue Liebe-Blog Rahab)

      Eine Quelle ständiger Erheiterung für mich, diese Beschimpfungen 🙂

      PS Ja, ja …, die Privatblogs (’sweetheart’s blog‘, ‚Treue Liebe Rahab‘ oder ‚TINA‘-Blog ebertus), das hat @sweetheart wohl – in einem ihrer klaren Momente – richtig erkannt:

      sweetheart schrieb am 24. September 2011 um 15:19 Uhr u.a.
      „(…) Nicht von ungefähr geht der Trend zum Privatblog mit ca. 3 Kommentierenden! …“

      So ist es, liebe Freundin!

      @Rahab spricht mit sich selbst (@Rahab vs.@truelove) in ihrem Blog „Treue Liebe“

      @sweetheart spricht mit sich selbst und die „Soul-Sister“ 🙂 präsentiert langweilige Videos weißer Rockmusiker, die niemand anklickt …

      @ebertus ist offenbar völlig verzweifelt, liefert in der FC ein Copy & Paste-Geschwafel (habe ich im Original längst und noch dazu BESSER! gelesen) über Internet-Trolle und wird daraufhin von @j-ap aber sowas von „auf den Pott gesetzt“, dass ich aus dem Lachen kaum noch heraus kam.

      Junge, Junge, was für’n Scheiß liefert Ihr ab, Ihr „Institutionen“ der Internet Foren 🙂

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  48. 26. September 2011 19:48

    Doch, doch …, die Links gibt’s auch noch:

    @truelove66 (akas @Rahab) über selcarim http://bit.ly/qPOr9r
    @sweetheart http://bit.ly/r9EUna
    @ebertus http://bit.ly/qFyTrK

    Einen schönen Montagabend wünscht
    selcarim (schwul, links, glücklich … :-))

    :

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    • 26. September 2011 20:14

      Nachtrag:

      Wo ist DER denn eigentlich geblieben?

      Ist @ForenBoy in seine virtuelle Heimat ( xxxxxxxxxxx ) zurückgekehrt, nachdem seine Tarnung bei „ZEIT-ONLINE“ +++ „HImbeer Tonis“ +++ „der Freitag“ +++ „Mission Impossible‘ aufgeflogen war? Und …, „xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx …?“

      Und nun, @ForenBoy akas @facebook akas @glaubsdir ???
      ————–
      Selcarim, bitte unsere Netiquette beachten.
      Die MI Redaktion

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      • 26. September 2011 20:27

        @selcarim: Hmm, Deine Frage impliziert, dass Du Forenboy „irghendwie“ vermisst 🙂 Was danach kommt (in Deinem Kommentar) ist überflüssig.

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        • 26. September 2011 20:59

          @goreflex:schrieb am 26.09.2011 um 20:27 Uhr u.a.
          „(…) Was danach kommt (in Deinem Kommentar) ist überflüssig …“

          Das mag Dir so vorkommen.
          Der Kontext, in dem diese Anmerkung steht, ist allerdings weniger „überflüssig“ und „komisch“ … Ich kämpfe gegen Nazis!

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        • 26. September 2011 22:01

          @selcarim: Das Kämpen gegen Nazis ist ja auch sehr gut, aber FB hat doch schon lange nix mehr hier geschrieben, was einen Hinweis darauf liefert. Nix für ungut.

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      • menno! permalink
        26. September 2011 21:22

        lieber selacrim,

        „xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx?“ “

        dir
        als jemand, der sexualisiert-gefärbte kommentare immer sehr sensibel aufspürt und zu recht anprangert
        werfe ich vor
        genau dieses hier
        sehr unschön
        selbst zu tun
        —————–
        Menno!, wir stimmen zu und haben den Kommentar von selcarim moderiert.
        Die MI Redaktion

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        • menno! permalink
          26. September 2011 21:29

          was deine bewertung
          von sexualität
          zwischen „ältlicher“ freundin und „jungen männern“ angeht
          bin ich für jede aufklärung offen!

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      • 26. September 2011 23:00

        @selcarim
        Ich schließe mich menno!(26/09/2011 21:22 ) an. Ich finde man sollte sich möglichst sachlich in den diversen Themenbereichen auseinandersetzen, je freundlicher umso wirkungsvoller, meine ich.

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      • 27. September 2011 00:24

        @Knüppel&Nicks, Du scheinst ja ganz schön verbittert zu sein,nicht nur einsam.
        Ich konnte Deinen zensierten Kommentar zwar nicht im Original lesen, aber was die anderen dazu sagen, reicht mir schon.
        Komme doch einfach mal runter, dann geht es Dir bestimmt besser.
        Und lasse endlich „glaubdir“ in Ruhe, der hat nix mit mir zu tun.

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  49. Feuervogel permalink
    27. September 2011 16:32

    Scharfe Kritik an der Haltung der Parlamentsparteien, die mit Ausnahme der ÖVP den palästinensischen Anspruch auf Anerkennung als Staat und UNO-Mitgliedschaft befürwortet haben, kommt vom Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), Muzicant.

    SPÖ, Grüne, BZÖ und FPÖ wüssten wohl nicht, „wofür sie da eintreten“, nämlich für einen „judenreinen islamischen Apartheidstaat“. Der vorliegende Verfassungsentwurf des Staates Palästina sehe vor, dass es sich um einen islamischen Staat handelt, dessen Gesetze auf der Scharia beruhen (wörtlich: „Die Scharia ist eine wichtige Grundlage der Gesetzgebung“). Dieser neue Staat würde es Juden verbieten, Land zu besitzen oder gar in ihm zu wohnen. 1938 nannte man dies „judenrein“, so Muzicant. Die Verfassung würde allen Palästinensern, ganz gleich ob sie jemals in Palästina gelebt haben, ein Rückkehrrecht zusichern. Juden, die seit Jahrtausenden in Hebron lebten und 1929 gewaltsam vertrieben, sofern sie nicht ermordet wurden, hätten kein solches Recht.
    „Es handelt sich bei dem neuen Staat Palästina also um einen Apartheidstaat mit rassistischer, religiöser und ethnischer Diskriminierung“, erklärte der IKG-Präsident. Würden die Waffenstillstandslinien von 1967 tatsächlich die Grundlage dieses Staates bilden, würde Juden der Zugang zu ihren heiligsten Stätten (Klagemauer in Jerusalem, Grab der jüdischen Patriarchen in Hebron, Grab Josephs in Nablus) „wie in der Zeit der jordanischen Besetzung zwischen 1948 und 1967 verwehrt“.

    Neben sieben ehemaligen Mitgliedern der Bundesregierung, unter ihnen Ex-Vizekanzler Busek und die Ex-Außenminister Willibald Pahr und Erwin Lanc hatte auch der frühere Generalsekretär des Europarates Walter Schwimmer (ÖVP), der 17 Jahre lang Präsident der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft war, zur Unterstützung der Aufnahme Palästinas in den Grenzen von 1967 als 194. Vollmitglied in die Vereinten Nationen aufgerufen.

    http://www.salzburg.com/online/ticker/aktuell/Muzicant-kritisiert-Haltung-zu-Palaestina.html?article=eGMmOI8Vd2mae8YKKQ850eazS1mOdIBW08muW4E&img=&text=&mode=

    http://www.austria.com/muzicant-kritisiert-haltung-zu-palaestina/apa-1145373270

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    • 27. September 2011 18:00

      Ich stimme Muzicant zu und ergänze: Für den „judenreinen islamischen Apartheidstaat“ treten nicht nur die angesprochenen Abgeordneten ein. Bei uns in Deutschland gibt es viele sogenannte „Linke“ in der Linkspartei und in gewissen irgendwie linken Foren die dasselbe tun. Diese „Linken“ meinen auch, dass „die Scharia eine wichtige Grundlage der Gesetzgebung“ ist, folglich wollen sie auch bei uns Teile der Scharia einführen.

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  50. 29. September 2011 09:46

    Propaganda auch bei der SZ:

    „Israel [!] habe inmitten [!] internationaler Friedensbemühungen um eine Wiederbelebung des Friedensprozesses den Bau von 1100 Wohnungen in besetztem [!] Gebiet (alternativ: im Westjordanland) beschlossen. Das stoße auf Kritik bei den Palästinensern [!] und Israels Verbündeten [!]!“

    So so. Nachdem also die Palästinenser seit Jahren – mit kurzer Unterbrechung 2010 – jede direkte, vorbedingungslose Verhandlung mit den Israelis ablehnen; nachdem sie stattdessen gerade in einem provokativen Alleingang an Israel vorbei versucht haben, eine Aufnahme als Staat bei den Vereinten Nationen zu erreichen; nachdem letztere Bemühungen kläglich scheiterten und das Nahostquartett zu erneuten, vorbedingungslosen Verhandlungen rief, was die Palästinenser erneut ablehnten; nach all dem also ist nun ein Schuldiger gefunden, an dem die “Friedensbemühungen” zu scheitern drohen, in deren Mitte man sich angeblich befindet.

    Zumindest diskussionswürdiger Fakt könnte z.B. sein, dass Gilo mitnichten eine Siedlung, ein Settlement, ist, wie die Süddeutsche wahrheitswidrig behauptet, sondern eine Neighborhood, die seit ihrer Gründung, 1973, Teil Jerusalems ist. Als Neighborhood bezeichnet man sich im Übrigen dort auch selbst. In schmal budgetierten Medien mit ebenso eingeschränkt recherchierfähigen Mitarbeitern wird die mit Gilo bezeichnete 40.000 Einwohner-Neighborhood Jerusalems gern auch mal mit dem – echten – 500 Einwohner-Settlement Har Gilo verwechselt, die beide Luftlinie nur etwa 2 km voneinander entfernt liegen:

    Ebenso interessant dürfte sein, dass die Behauptung, Gilo liege offiziell im Westjordanland und nicht in Jerusalem,sogar durch UN-eigenes Kartenmaterial widerlegt wird. Es wird auch dort nämlich als Wohngebiet innerhalb der Stadtgrenzen Jerusalems markiert und ist somit auch offiziell nicht Teil des Westjordanlandes und, ebenfalls darauf erkennbar, nicht Teil Ost-, sondern Süd-Jerusalems (..um eine weitere, ständig wiederholte Behauptung zu entkräften). Wohlgemerkt sieht das gemäß vorliegendem Dokument nicht nur – wie behauptet – Israel so, sondern eben auch die UN.

    Jordanien hat das Gebiet zuerst in einem Angriffskrieg erobert und annektiert. Für beinahe 20 Jahre. Die Neighborhood Gilo aber gründet auf von Juden vor 1948 rechtmäßig erworbenem Boden. Privater Besitz durfte nach Art. 46 der Internationalen Übereinkunft betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs (HLKO) [8] von Jordanien nicht eingezogen werden, was das Eigentumsrecht am Boden von Gilo von der Annektion unberührt ließ.

    Das alles und vieles mehr auf „suedwatch.de“:

    http://www.suedwatch.de/blog/?p=7375

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    • 29. September 2011 12:50

      @F.Wolf
      Danke für diese interessanten Infos. Die SZ gehört innerhalb der bürgerlichen Medien zu den islamfreundlichsten und israelkritischsten Zeitungen. „Suedwatch“ kannte ich bisher nicht.

      Scheint ein aufklärerisches Projekt zu sein. Der Artikel über die Siedlungen in Ostjerusalem wird die deutschen Antisemiten schmerzen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

      Grüße fidelche

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    • 30. September 2011 13:42

      Die „Süddeutsche Zeitung“ lernt in Sachen Nahost dazu: Gestern war Gilo für die Süddeutsche fälschlicherweise eine Siedlung und lag im Westjordanland. Ein paar Stunden später folgte dann offensichtlich die Erleuchtung. Selber Artikel auf Süddeutsche-Online, selbe URL, selbes Datum/selbe Uhrzeit über dem Beitrag. Aber andere Headline und ein schnell und effektiv überarbeiteter Text. Deutscher schlampiger Journalismus unterwegs im Auftrag für eine judenfreie Westbank.

      „Plötzlich ist in der Subheadline also das “Westjordanland” verschwunden, ersetzt durch “im besetzten Gebiet”. Und in der Headline selbst taucht nun Jerusalem auf. “Ost-Jerusalem” natürlich, so viel desinformative Objektivität möcht schon sein. Aber auch im Text darunter hat sich was geändert. Es fehlt der Satzteil:

      “zum Ausbau der Siedlung in Gilo, die Israel als Teil seiner Hauptstadt Jerusalem sieht,”

      Gestern stand da nämlich noch…

      “Inmitten neuer internationaler Bemühungen um eine Wiederbelebung des Friedensprozesses hat Israel den Bau von 1100 Wohnungen im Westjordanland beschlossen. Die Entscheidung zum Ausbau der Siedlung in Gilo, die Israel als Teil seiner Hauptstadt Jerusalem sieht, stieß sofort auf scharfe Kritik bei den UN und den Palästinensern, die sich derzeit um eine Aufnahme in die Vereinten Nationen bemühen.”

      …während man heute zu lesen bekommt:

      “Inmitten neuer internationaler Bemühungen um eine Wiederbelebung des Friedensprozesses hat Israel den Bau von 1100 Wohnungen in Ost-Jerusalem beschlossen. Die Entscheidung stieß sofort auf scharfe Kritik bei den UN und den Palästinensern, die sich derzeit um eine Aufnahme in die Vereinten Nationen bemühen.”

      Keine Rede mehr von der “Siedlung Gilo”, die nur von Israel als Teil Jerusalems gesehen wird. Das ist nun tatsächlich ein Stückl der Wahrheitstreue, wie sie z.B. der journalistischen Ehrenkodex fordert. Und das in der Nahost-Berichterstattung der Süddeutschen! Alle Achtung. Dass der hastig überarbeitende und dabei von seinen Vorurteilen gequälte Redaktor in der Headline immer noch von “Siedlungspolitik” und “Siedlungsbau” schreibt: geschenkt. Man muss bei der SZ auch mit kleinen Schritten in Richtung auf wenigstens rudimentäre Beachtung des Pressekodex dankbar sein. Dass sich deswegen an der grundsätzlichen, fanatisch antiisraelischen Linie des Blattes nix ändern wird, ist bedauerlich aber wohl kaum zu ändern. Ideologen sind nunmal Betonköpfe. Und “Wahrhaftigkeit” als moralischer Wert steckt trotz allem nicht nur nicht in den Köpfen vieler SZ-Schreiber und Verantwortlicher, sondern auch nicht in der der verhältnismäßig winzigen Korrektur der genannten Falschbehauptungen. Das ist schon daran erkennbar, dass man sie sang- und klanglos vorgenommen hat, man den ursprünglichen, realitätsfälschenden Text sozusagen nochmals gefälscht hat. Man so tut – bei selber URL…“

      http://www.suedwatch.de/blog/?p=7409

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      • 30. September 2011 17:05

        @F. Wolf

        Mit dem „Moritatensaenger“ von Suedwatch werde ich mich mal in Verbindung setzen. Er setzt dem antisemitischen Mainstream und den Apologeten einer „judenfreien Westbank“ ganz schön zu. Das gefällt mir.

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      • 30. September 2011 17:37

        Hinter dem „Moritatensänger“ von „Suedwatch“ steckt Peter Zangerl aus Bayrischzell. Er entlarvt mit seinem Team seit Ende 2008 die Israel-Berichterstattung der SZ.

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  51. 29. September 2011 09:55

    Danke für den Südwatch-link. Wir erleiden Hirnwaesche, gell, denn von den „normalen“ Medien her wird man geneigt, zu wissen, wer die „Bösen“ sind….

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    • rahab permalink
      29. September 2011 11:21

      und hier noch ein link auf das israelische außenministerium
      http:xx

      xxxxxx
      ———————
      Sie befinden sich hier nicht in der antisemitischen, sozialdarwinistischen Freitagscommunity.
      Beachten Sie bitte unsere Netiquette, lesen Sie unsere FAQ und den Prolog!
      Die MI Redaktion

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  52. derSamstag permalink
    30. September 2011 22:32

    Es gibt nicht nur linke Antisemiten:

    „Obama hat es mit all den Mitteln und Möglichkeiten, die die Amerikaner gegenüber Israel haben, vergeblich versucht, Israel vom Siedlungsbau abzuhalten; er hat es, wie wir wissen, nicht geschafft. Das ändert nichts an der Richtigkeit dieses Ziels.“, schreibt CDU Mann und „CDU-Nahostexperte“ Polenz.

    Weiter schreibt Polenz:“Natürlich trägt auf der einen Seite ‑ da stimme ich dem Kollegen Stinner ausdrücklich zu ‑ das Säbelrasseln in der Rhetorik von Erdogan überhaupt nicht dazu bei, die Situation einigermaßen in Grenzen zu halten. Auf der anderen Seite möchte ich aber auf Folgendes hinweisen: Heute war in der Zeitung zu lesen, dass der israelische Außenminister Lieberman unter der Überschrift „Zusammenarbeitsprogramm mit den Feinden der Türkei“ ankündigt, sich jetzt besonders den Kurden und den Armeniern im amerikanischen Kongress zuwenden zu wollen. Zwischen den Diplomaten Israels und der Türkei war ja schon, soweit man lesen und hören konnte, eine Formel gefunden, wie der Streit um die Flotilla beigelegt werden könnte. Das ist letztlich am israelischen Außenminister gescheitert.“

    Ist es Naivität oder Bosheit von Polenz wenn er dem Staat Israel empfehlen will, sich zur Wahrung seiner Sicherheitsinteressen auf die Erdogan-Türkei zu verlassen, die mit ihrem beizeiten pro-iranischen Kurs die Welt in Atem hält .Wie alle „Israel-Kritiker“, wie alle leidenschaftlichen „Nahost-Experten“ in diesem, unserem Land „weiß“ auch Herr Polenz: Jüdische Israelis dürfen überall wohnen – nur eben nicht überall in ihrer Hauptstadt. Aber auch nicht außerhalb von ihr, in Judah und Shomron zumal, der hierzulande so genannten West Bank.

    http://www.ruprecht-polenz.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=1014

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    • menno! permalink
      30. September 2011 23:44

      „Wie alle „Israel-Kritiker“, wie alle leidenschaftlichen „Nahost-Experten“ in diesem, unserem Land „weiß“ auch Herr Polenz: Jüdische Israelis dürfen überall wohnen – nur eben nicht überall in ihrer Hauptstadt.“

      in meiner nachbarschaft wohnt ein herr, der dem polenz ähnlich ist.
      er scheint sich hier wohlzufühlen:
      ich seh ihn manchmal beim viertelansässigen fussballverein,
      im gespräch mit jungen mitbürgerInnen,
      nie beim einkaufen,
      aber hundespaziergänglich
      beim rein-und rausspringen in eine limousine
      mit laufendem motor und getönten scheiben

      hauptstadt
      heimat
      zuhause

      was ist das,
      was haben sie gesagt?
      ich habe sie nicht gehört …

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  53. 1. Oktober 2011 09:58

    Das sind Poster in Israel. Aber sie stimmen Assad betreff nicht mehr ganz: RTE bot Syrien Hilfe an, wenn die Regierung Muslimbrüder als Minister aufnimmt. Assad lehnte ab:

    http://en.cumhuriyet.com/?hn=281394

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  54. Rachel permalink
    5. Oktober 2011 10:26

    Israel akzeptiert neue Friedensinitiative

    Jerusalem (dpa) – Israel hat die neue Nahost-Friedensinitiative der internationalen Gemeinschaft akzeptiert. Das teilte ein Sprecher von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntag mit. Das Nahost-Quartett aus USA, Russland, Vereinten Nationen und Europäischer Union hatte vor gut einer Woche einen Vorschlag für die Wiederaufnahme von Gesprächen zwischen Israel und Palästinensern vorgelegt.

    Der Fahrplan sieht vor, dass Israel und die Palästinenser binnen eines Monats direkte Gespräche aufnehmen. Nach drei Monaten sollen beide Seiten Vorschläge für den Verlauf der Grenzen und Sicherheitsgarantien vorlegen. Bis Ende kommenden Jahres soll eine endgültige Übereinkunft erzielt worden sein.

    http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=121604&cHash=e23783a2eb7e582dbdefed1621a5baa5

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  55. Jackson permalink
    8. Oktober 2011 19:55

    Presentation of Photojournalism Behind the Scenes, an auto-critical photo essay showing the paradoxes of conflict-image production and considering the role of the photographer in the events.

    This project was awarded the Photodreaming Contest organized by Forma Foundation in which I was then selected by Denis Curti, the director of Contrasto (the major photo-agency in Italy, which represents Magnum’s work in the country and for which the top Italian photographers work) to shoot an assignment for the prestigious agency.

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    • 9. Oktober 2011 13:44

      @Jackson
      Ein schönes Beispiel aus der Abteilung Pallywood. Vermutlich springen die deutschen Hamasversteher deshalb wieder mal im Dreieck

      Grüße fidelche

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  56. Eli Levinger permalink
    12. Oktober 2011 14:56

    Aller Voraussicht kommt Gilad Schalit nach fünf Jahren Geiselhaft frei. Allerdings im Austausch gegen mehr als tausend palästinensische Gefangene, darunter viele Terroristen. Die Terroristen werden weiter morden wollen. Trotzdem freue ich mich: Gilad kommt endlich frei und wird bald wieder bei seiner Familie sein.

    http://www.n-tv.de/politik/Schalit-Deal-macht-Freude-und-Angst-article4510386.html

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  57. 19. Mai 2012 18:27

    Super- Vortrag von Alex Feuerherdt in Moers am 8. Juni 2011:

    Zu Beginn möchte ich eine Art Preisfrage stellen, wobei es leider nichts zu gewinnen gibt – außer einer vielleicht überraschenden Erkenntnis oder gar Einsicht. Die Frage lautet, von welchem Land die Rede ist.

    In diesem Land, das sehr klein ist und im Nahen Osten liegt, werden Palästinenser derart diskriminiert, dass man glatt von einer Art Apartheid sprechen könnte. Seit Jahrzehnten werden sie in diesem am östlichen Mittelmeer gelegenen Staat in Flüchtlingslagern eingepfercht; ihnen werden die Staatsbürgerschaft und alle damit zusammenhängenden Rechte verwehrt. Die dort lebenden Palästinenser konnten bis vor kurzem zahlreiche Berufe nicht ausüben, und noch immer können sie kein Land erwerben und sich nicht selbstständig machen; außerdem werden sie von nicht geringen Teilen der Bevölkerung regelrecht verachtet. Es herrscht bittere Armut unter ihnen. Die Armee dieses Staates rückt immer wieder in die Lager ein und geht dort mit brutaler Härte gegen deren Bewohner vor. Ende 2007 beispielsweise wurde ein solches Flüchtlingslager im Norden des Landes fast vollständig zerstört; 30.000 Menschen mussten in benachbarte Viertel fliehen, mehrere hundert wurden getötet. In den deutschen Medien war von diesen Menschenrechtsverletzungen jedoch kaum etwas zu lesen; ohnehin erfährt man nur selten etwas über die Lage der Palästinenser in diesem Staat. Um welches Land also handelt es sich? Nein, es ist nicht Israel, sondern vielmehr der Libanon, und bei dem erwähnten Flüchtlingslager handelt es sich um Naher al-Barid. Die libanesische Armee zerstörte es vor rund dreieinhalb Jahren, nachdem sich dort die Terrororganisation Fatah al-Islam breit gemacht hatte, unter anderem mit Attentaten auf libanesische Christen in Verbindung gebracht wurde und die Scharia in allen Palästinenserlagern durchsetzen wollte.

    Sollten Sie das noch nicht gewusst haben, dann könnte das daran liegen, dass die Grausamkeit eines Krieges oder Konflikts offenbar nicht das Ausschlag gebende Kriterium dafür ist, wie stark man sich für ihn interessiert und welche Präsenz er in der öffentlichen und veröffentlichten Meinung beansprucht. Es muss demnach andere Gründe geben, warum dem – vermeintlichen oder tatsächlichen – Unrecht, das den Palästinensern durch Israel widerfährt, so viel Aufmerksamkeit gewidmet wird, während kaum bekannt ist, welches Unrecht den Palästinensern im Libanon angetan wird. Und es muss andere Gründe geben, warum Israel im Gegensatz zum Libanon hierzulande von einer deutlichen Mehrheit nicht nur scharf kritisiert, sondern geradezu an den Pranger gestellt wird. Belege gefällig?

    weiterlesen hier:
    http://kamo.blogsport.de/images/IsraelkritikerMoers.pdf

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