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Afghanistan und der „11. September“

9. September 2011

WTC, Taliban, Nadschibullah

Am 27. April 1978 führten Mitglieder der kommunistischen afghanischen Volkspartei unter der Führung von Nur Muhammad Taraki, Babrak Karmal und Hafizullah Amin einen Staatsstreich in der Republik Afghanistan durch und beendeten damit die Schreckensherrschaft von Mohammed Daoud Khan. An der Macht führten Taraki, Karmal und Amin eine Bodenreform durch und begannen das Land zu einem modernen sozialistischen Staat zu entwickeln. Die Einführung der allgemeinen Schulpflicht, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Umverteilung des Grundbesitzes in einem der ärmsten Länder der Erde , mit einer Kindersterblichkeit von 50 Prozent und einer Analphabetenrate von 90 Prozent, stieß auf Widerstand bei den reaktionären, fundamentalislamistischen Kräften Afghanistans. Während des folgenden Bürgerkriegs zwischen islamistischen Gotteskriegern, die von der CIA unterstützt und finanziert wurden, bat die Regierung um Taraki die Sowjetunion um Beistand, worauf die Sowjetunion im Dezember 1979 der afghanischen Regierung zu Hilfe kam. Während der folgenden Amtszeit von Barbak Karmal wurden die sozialen Projekte forciert. Krankhäuser und Schulen wurden gebaut, Mädchen konnten in die Schule gehen, die Analphabetenrate wurde gesenkt, und eine Säkularisierung eingeleitet. Der Westen, vor allem die USA unterstützte nun im Verbund mit Saudi-Arabien und den restlichen islamischen Ländern die islamistischen „Freiheitskämpfer“ um Gulbuddin Hekmatyar und Osama Bin Laden mit mehrere hundert Millionen Dollar pro Jahr, damit diese mit Terrorangriffen auf afghanische Schulen und Krankenhäuser den alten Zustand wieder her bomben konnten. Gegen den  asymmetrischen Krieg der islamistischen Mujaheddin hatte die Sowjetarmee letztlich wenig entgegenzusetzen, nach einem militärischen Patt zogen die sowjetischen Truppen 1989 ab, nachdem der Nationalist Mohammed Nadschibullah 1986 Babrak Karmal abgelöst hat. Die islamistischen „Freiheitskämpfer“, unterstützt von den islamischen Ländern sowie des Westens konnten ihren Gottesstaat errichten, nachdem die innerislamischen Kämpfe zwischen Hekmatyar, Musharraf und den Taliban beendet waren. Obwohl Nadschibullah unter dem Schutz den UN stand, wurde er von dieser ausgeliefert, dann von den Taliban gefoltert, ermordet und sein Leichnam tagelang an einem Pfahl zur Schau gestellt. Die Scharia wurde unverzüglich angewandt, Frauen standen praktisch unter Hausarrest, die Burkapflicht wurde  rigoros durchgesetzt. In Fußballstadien wurden „Ehebrecherinnen“ öffentlich hingerichtet, Dieben wurden Gliedmaßen amputiert. Im Jahre 1999 fanden in der islamischen Republik wöchentlich öffentliche Hinrichtungen oder Amputationen im Stadion von Kabul statt.

Die Entscheidung auf welcher Seite ein linker Humanist in diesem Konflikt zu stehen hatte, konnte eigentlich nicht schwer fallen. Hier die Sowjetunion und seine afghanischen Verbündeten, mit Säkularisierung und sozialem, humanistischen Fortschritt, dort die reaktionären islamfaschistischen Terroristen mit ihren Verbündeten, die einen islamistischen, reaktionären, frauenfeindlichen, menschenfeindlichen Gottesstaat anstrebten und errichteten.

Nachdem die kommunistische Sowjetunion 1991 abgedankt hatte, wandten sich die islamistischen „Freiheitskämpfer“ den USA und seinen Verbündeten zu. Die freiheitliche, demokratische und säkulare Moderne steht, nach Ansicht der islamischen „Freiheitskämpfer“ schließlich einem islamistischen Gottesstaat ähnlich im Wege wie ein sozialistisches, atheistisches Staatswesen. Osama bin Laden startete eine Serie von Autobomben auf die US-Botschaften von Daressalam und Nairobi mit 224 Toten und tausenden Verletzten. Am 11. September entführte die islamistische Terrororganisation al-Qaida  vier Flugzeuge in den USA,  zwei davon lenkten die Terroristen in die Türme des World Trade Centers und eines in das Pentagon bei Washington. Im vierten Flugzeug entwickelte sich ein verzweifelter Kampf zwischen den islamischen Fanatikern und den Passagieren. Der mutige Kampf der Passagiere wurde nicht belohnt, unter „Allahu akbar“ Rufen der vier Entführer stürzte das Flugzeug über dem Ort Shanksville mit 40 unschuldigen Menschen ab. Das dritte Flugzeug stürzte in das Pentagon in Arlington bei Washington, sein Flugbenzin explodierte und löste einen Großbrand aus. An dieser Stelle starben an Bord der Maschine 64 Personen, darunter die fünf  Entführer und 125 Menschen im Gebäude. Die in das WTC geflogenen Jets wirkten wie große Brandbomben und brachten die Türme zum Einstürzen. Viele Menschen in den Türmen lehnten sich aus den Fenstern um noch atmen zu können, viele von ihnen stürzten sich verzweifelt in den Tod. Fünf weitere Gebäude des WTC wurden ebenfalls zerstört, ebenso vier U-Bahn-Stationen und 23 weitere Gebäude, die das WTC umgaben. Über 17.410 Menschen konnten aus den Gebäuden evakuiert werden. Knapp 3000 Menschen kamen bei den islamistischen Anschlägen ums Leben.

Die vom Terrornetzwerk al-Qaida engagieren 19 islamistischen Flugzeugentführer waren so sehr von ihrem Glauben an Allah überzeugt, dass sie zu Selbstmordattentätern wurden und an einem Tag knapp 3.000 unschuldige Menschen mit in den Tod rissen. Die Terrororganisation Al-Qaida  nahm vor den Anschlägen Abschiedsvideos auf, um den Terroristen die Möglichkeit zu geben sich von ihren Verwanden und Bekannten verabschiedeten zu können und um ihre bevorstehende Tat als göttlichen Auftrag zu glorifizieren. Die Selbstmordattentäter des 11. September waren durch ihre Religion davon überzeugt nach ihrem Tod in den „Himmel“ aufzufahren. In ihrem religiösen Wahn sicherten sich die islamistischen Bomber die Errettung und die Freuden des Paradieses, indem sie sich in die lange Reihe der Märtyrer einreihten. Sie freuen sich also auf ihren Tod und den Tod ihrer Opfer. In den Abschiedsvideos preisen sie mit „Allahu akbar“-Rufen ihren Gott, der sie scheinbar zu ihren Taten aufrief. Ihr Hass auf den Westen und die westliche, liberale Lebensart war so ungeheuerlich, ihr Glaube an Allah so weit reichend, dass sie sehr gelassen und überzeugt auf den Abschiedsvideos wirkten. Vernunft und Humanität sind unbekannte Fremdwörter für islamistische Terroristen und ihre Adepten, die unfassbarer weise auch unter scheinbar aufgeklärten westlichen „Linken“ zu finden sind.

Die Entscheidung auf welcher Seite ein linker Humanist in diesem Konflikt zu stehen hat, kann eigentlich nicht schwer fallen. Hier die USA und seine westlichen Verbündeten, mit Säkularisierung und humanistischem Erbe, dort die reaktionären, islamfaschistischen Terroristen mit ihren Verbündeten, die einen islamistischen, reaktionären, frauenfeindlichen, menschenfeindlichen Gottesstaat anstreben und teilweise schon haben.

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150 Kommentare leave one →
  1. derSamstag permalink
    9. September 2011 17:38

    Eine anregende Gegenüberstellung der beiden Konflikte und den entsprechenden Stellungnahmen der diversen Linken, aber auch der Bürgerlichen. Ich erinnere mich zu Zeiten des Afghanistankrieges in der 80er Jahren kritisierte ein Großteil der linken Intellektuellen den Einmarsch der Sowjetunion nach Afghanistan sehr scharf und brandmarkte die Invasion undifferenziert als Imperialismus. Keine Frage, der Islamismus von Hekmatyar war gleichermaßen verwerflich wie der aktuelle Islamismus der Hamas.

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  2. 9. September 2011 18:06

    Danke für diesen hervorragenden Text, der mit einigen Irrtümern aufräumen dürfte. Islamistische Reaktion muss kritisiert werden, wie auch ihre Helfershelfer gekennzeichnet werden müssen. Ich frage mich, wie Jakob Augstein wohl über den Einmarsch der Sowjetunion dachte. Vermutlich waren alle Freitagslinken auch damals auf der Seite von Hekmatyar und Osama Bin Laden.

    Die islamistischen Terrorangriffe wurden bekanntlich fortgesetzt. Beim Anschlag in Bali wurden 202 Menschen getötet und über 200 zum Teil schwer verletzt, in Beslan kamen 2004 über 300 Kinder ums Leben, im selben Jahr in Madrid bei den Zuganschlägen kamen 191 Menschen ums Leben über 2000 wurden teilweise schwer verletzt, ein Jahr später in London kamen bei den U-Bahnanschlägen 56 Menschen ums Leben und 700 wurden teilweise schwer verletzt.

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  3. rahab permalink
    9. September 2011 18:37

    und jetzt soll ich also glauben, die UDSSR sei in Afghanistan einmarschiert, um die frauen zu befreien?!
    das erinnert doch ganz verdammt an lord Cromer in Ägypten!

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    • 9. September 2011 23:03

      Rahab versuche einfach mal einen Text zu lesen, vielleicht vestehtst du ihn dann auch.Ich schreibe das, obwohl es sinnlos ist, genau wie bei deinen islamistischen Freunden des Freitags.Wie F. Wolf richtig schreibt: „Vermutlich waren alle „Freitagslinken“ auch damals auf der Seite von Hekmatyar und Osama Bin Laden.“

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      • rahab permalink
        9. September 2011 23:18

        fidelche
        ein für alle mal: ich habe keine islamistischen freunde!
        meine linken iranischen freunde waren nie auf der seite von Hekmatyar, nicht mal die knallhartesten tudehis nicht.
        und ich sage nur: ich habe von diesen freundinnen und freunden viel gelernt!

        dein text bleibt hinter dem weit zurück! dein text ist einfach nur post-colonial kolonialisierend.
        deshalb habe ich meine einfache verständnis-frage gestellt.

        ich sage nur, wie du ja auch gern das abschwören und sich-distanzieren forderst: höre endlich auf, westlich-hegemonial zu denken!

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    • 9. September 2011 23:45

      Einen mir komplett nachvollziehbaren Text hast Du geschrieben, fidelche, und daß die UdSSR (gell, Rahab, so geht´s richtig) oder USSR ein Glückfall für den Hinterwäldlerstaat Afghanistan war, sollte von jedem Menschen unbestritten sein, nur den ideologisierten ist es das nicht und den interessierten Staaten. An Afghanistan wendet sich für Linke eine reale Orientierung: War bis dahin in aller Kritik doch die SU ein Leithammel, so nach der Wende die aufklärerisch bürgerlich fortschrittliche Welt, wenn auch in ihrem kritisierten Kapitalismus. Wie weit dessen Schrecken der Ausbeutung vom ideologisch religiös inspirierten Mord entfernt sind, hat man am 11.9. symbolisch gesehen und real als unfaßbar erlebt. – Die USA mag ihren Nimbus als Schutzmacht der Menschenrechte selbst erniedrigt haben, ich messe die Fahne, die Jimi Hendrix bestens besungen hat, an ihrem Auftreten in Nürnberg gegen die deutschen Verbrecher gegen die Menschheit. Auch heute noch.

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      • 10. September 2011 07:30

        ja die USA…..
        auch für mich sind sie die Befreier (von den Nazis). Nicht nur Jimi Hendrix war US-Amerikaner, auch Bob Dylan ist es, Arthur Miller, Martha Gellhorn, Robert Capa und unzaehlige andere, denen wir nur für ihre Arbeit dankbar sein können, waren und sind es (sie fallen mir jetzt gar net alle ein). Ah, Robby Robertson, Halbindianer und Musiker in Dylans „Band“ 🙂
        Aber dann Chile, Grenada, Vietnam, Afghanistan, Irak, die US-Weltpolitik, Reagan, Bush, die Haltung gegenüber Kuba etc pp….
        Die gespaltene Nahostpolitik der USA: einerseits Alliierter Israels, andererseits der Türkei :-)) Ihr versteht, was ich meine? .
        Die Finanzierung von persischen religiösen Gruppen, Taliban, letztlich von Al Kaida durch den CIA (dessen neuer Direktor Petraeus ist)?
        Was sagt Helles Leuchtfeuer? „Der weisse Mann spricht mit gespaltener Zunge“
        Die USA waeren wohl mal einen eigenen Artikel wert….Einen so guten und recherchierten, wie der obige zu Afghanistan.

        Zweitens: Schah Massud. Just gestern vor 10 Jahren wurde er ermordet. Auch er war „Nationalist“ und stand mit seiner Nordallianz gegen „den Russen“. Wasn mit ihm? Karsai erschien nicht zur Gedenkveranstaltung.

        Im Ganzen mal wieder danke sehr.

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      • rahab permalink
        10. September 2011 09:04

        rainer kühn.
        über entwicklungen, die durch kriege abgebrochen, verhindert, umgeleitet etc wurden, die also nicht mehr stattfinden konnten, ist schwer zu diskutieren.

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      • 10. September 2011 11:34

        @Hibouh
        Alles was du schreibst sehe ich auch so. Die SU hat sicherlich auch viele eigene Interessen verfolgt. Sie wollten keine US Raketen vor der Haustür stationiert bekommen. Eine ihnen wohlgesonnene afghanische Regierung war ihnen lieber als eine feindliche usw. Mir geht es um einen jeweiligen Vergleich der beiden Konfliktparteien. Die SU gegen die Mudjahedin 1980 und die USA gegen die Islamisten 2001. Welche Ideologie, welche Absichten, welche Ziele hatten und haben die Kontrahenten. Meine Präferenz lag 1980 klar bei der SU und 2001 klar bei den USA, nach Abwägung aller Faktoren.

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      • True love permalink
        12. September 2011 14:27

        Die USA mag ihren Nimbus als Schutzmacht der Menschenrechte selbst erniedrigt haben, ich messe die Fahne, die Jimi Hendrix bestens besungen hat, an ihrem Auftreten in Nürnberg gegen die deutschen Verbrecher gegen die Menschheit.

        Mann, das sind ja Hymnen. Aber eine Menge der Funktionäre haben sie wohl doch in die USA mitgenommen zur weiteren Verwendung.

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    • 9. September 2011 23:58

      Rahaburka, warum machst du dich nicht einfach im RLOnützlich, anstatt sämtliche Foren zu „stalken“? Oder hast du auch dort aufgrund mangelnder sozialer Kompetenz versch*****, so dass das ein Grund mehr für deine Internetsucht ist?

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  4. selcarim permalink
    9. September 2011 18:47

    Anmerkung zu den Anschlägen vom 11. September 2001:

    Das Internet ist seit, seiner Errichtung, der Tummelplatz von Millionen Verschwörungstheoretikern. Nahezu jeder (nicht existierende) Zusammenhang von einem Ereignis mit einem anderen bzw. mit Personen und Gruppierungen wird akribisch konstruiert.

    Ist es die Sehnsucht vieler Menschen danach, auch dort geheimnisvolle „Hintergründe“ zu wittern, wo es oft nur um simple Handlungen von fanatischen Anhängern erfundener Gottheiten geht? Oder geht es einfach nur darum, die Verantwortung von Mord und Massenmord von den Tätern auf die Opfer zu verschieben?

    Sofort nach den Terroranschlägen von New York gab es die Behauptung „die Juden steckten („wie immer“) dahinter, um einen Grund zu konstruieren die, ihnen feindlich gesinnten, „islamischen Gottesstaaten“ unter „Generalverdacht“ stellen zu können“.

    Immer neue, „zu 100 % bewiesene“ Details dieser „Verschwörung des Weltjudentums“ überwucherten das Internet. Bücher wurden geschrieben, es bildeten sich regelrechte „Forschungsgruppen“, die „genau beweisen konnten“, dass … usw. usw.

    Immer bösartiger wurden die Verschwörungstheorien: Mal wurde behauptet, die in den Türmen des World Trade Centers arbeitenden Juden wären gewarnt worden: „Geht morgen nicht arbeiten, meldet Euch krank oder nehmt Urlaub …“

    Die Absicht hinter all diesen Verleumdungen und Volksverhetzungen war deutlich zu erkennen: Die Verantwortung von den Tätern wegzuschieben.

    Die ‚Jüdische Allgemeine‘ vom 08.09.2011 widmet den Anschlägen mehrere Artikel, die ich hiermit ausdrücklich, als „Gegengift“ gegen Verleumdungen und Verschwörungstheorien empfehlen möchte:

    1.) „Der Angriff – Islamistischer Terror richtet sich gegen unser Wertesystem. Im Visier sind der Westen, die Freiheit – und die Juden, 08.09.2011 – von Ronald S. LauderRonald S. Lauder“ http://bit.ly/nOkDdG

    2.) „New York – American Way – Auch nach 9/11 leben Juden und Muslime friedlich nebeneinander, 08.09.2011 – von Hannes SteinHannes Stein“ http://bit.ly/ptMHSr

    3.) „Terror »Wo sind die Türme?« New Yorker Juden erinnern sich an die Anschläge auf das World Trade Center, 08.09.2011 – von Hannes Stein“ http://bit.ly/mRfHuN

    4.) „Propaganda – Der Mossad, wer sonst – Verschwörungstheorien zu den Anschlägen finden immer größeren Zulauf. Je absurder, desto beliebter, 08.09.2011 – von Ivo BozicIvo Bozic“ http://bit.ly/qQbTWx

    5.) „Interview »Die Stimmung ist gekippt« Deidre Berger über Deutschland und die USA am 11. September und danach, 08.09.2011 – von Ingo WayIngo Way“ http://bit.ly/pGg8qh

    Shalom
    selcarim

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  5. 9. September 2011 23:54

    Deinen ersten Teil finde ich ein bisserl zu allgemein formuliert: aber klar, Verschwörungstheorien sind das absolute Gegenteil von Denken, Analyse, Aufklärung, Kritik. Und ja: öfter mal die Jüdische Allgemeine lesen, ich verlinke sie oft in meinem Lindenblatt.

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    • 10. September 2011 09:05

      rainer kühn schrieb am 09/09/2011 um 23:54 Uhr u.a.
      „Deinen ersten Teil finde ich ein bisserl zu allgemein formuliert: aber klar, Verschwörungstheorien sind das absolute Gegenteil von Denken, Analyse, Aufklärung, Kritik (…)“

      Es ging mir darum Verschwörungstheorien, die gestreut werden, um politische Ziele zu stützen, in den Gesamtzusammenhang mit all den anderen Verschwörungstheorien zu stellen, die sich u.a. mit „Außerirdischen, die seit langem unter uns leben und uns manipulieren“ usw. usw. zu stellen.

      Diese „Sehnsucht“, in einer Epoche der rationalen Sicht unserer Welt, Zuflucht in einer Parallelwelt der Märchen, Mythen und Legenden nehmen zu können, scheint mir Ausdruck einer weitgehenden „Infantilisierung der Menschheit“ zu sein …

      ZItat: ‚JA‘ „(…) Verschwörungstheorien (…) finden immer größeren Zulauf. Je absurder, desto beliebter …“

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  6. rahab permalink
    10. September 2011 19:49

    und hier mal wieder ein link zur allgemeinen schulpflicht in afghanistan, welcher bestimmt wieder nicht gefallen wird: http://www.afghanistan-schulen.de/projekte/projektfrauen.html

    ihn zu xxen bedeutet: mann will nicht zur kenntnis nehmen, dass die allgemeine schulpflicht lange vor dem einmarsch der UDSSR bestand.

    und bedeutet weiter: mann kann mir nicht erklären, weshalb es ausgerechnet gebildete frauen waren, die unter sowjetischer herrschaft aus afghanistan flüchteten.

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    • 10. September 2011 22:49

      Rahab, schön dass du mal einen Kommentar bringst der kein Ablenkungsmanöver zu sein scheint, sozusagen eine Premiere. Wenn was an den Aussagen deines dubiosen Vereins mit Link auf die Ethikbank (die auf Rudolf Steiners „Wurzelrassen“ steht) und finanziert von selbiger, dran sein sollte, wie erklärst du dir dann die 90 Prozent Analphabeten in Afghanistan? Oder wollen deine Komiker behaupten vor 1978 gab es keine 90 % Analphabeten (fast 100 Prozent Analphabetinnen) in Afghanistan?

      Aus dem Spiegel von 1980:
      …… Zu Hause aber konnte die Chalk-Fraktion von den Bremsern ungehindert ihre radikale Veränderung der Gesellschaft beginnen:
      * eine Landreform, nach der über eine Million Hektar Boden an 680 000 Kleinstbauern umverteilt und über 100 000 Großgrundbesitzer enteignet werden sollen;
      * strenge Schulpflicht auch für Mädchen und ein Alphabetisierungsprogramm, das alle Erwachsenen, einschließlich der fast zu hundert Prozent analphabetischen Frauen, zum Unterricht zwingt;
      * Verbot der nach islamischen Gesetzen zugelassenen Kinderehen, Abschaffung des Brautgeldes und des Scheidungsverbots für Frauen;
      * Feindpropaganda gegen den Einfluß der Mullahs und Großgrundbesitzer. Erlaß aller Schulden der Bauern gegenüber Geldverleihern und Großgrundbesitzern.

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14317232.html

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      • 10. September 2011 22:54

        Sie wird wie Weinsztein behaupten, Statistiken seien gefälscht.

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        • 11. September 2011 00:53

          Zu: goreflex am 10/09/2011 um 22:54

          Bitte zitieren Sie, wo und wann ich über gefälschte Statistiken schrieb.

          Anders als Sie habe ich 10 Monate in Kabul gelebt, zur Zeit von Mohammad Zahir Shah und Ministerpräsident Popal, also lange vor dem Eingreifen der UdSSR.

          fidelche wird korrekt aus dem Spiegel zitiert haben, das traue ich ihm zu.

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        • 11. September 2011 12:44

          @weinsztein: Im Freitag schrieben Sie über gefälschte Statistiken im Zusammenhang mit Sarazins ollem Buch. Erläutern Sie das doch mal genauer, was daran gefälscht ist, und wer sie gefälscht hat. Aber ich weiß ja, das werden Sie nicht tun, denn nun haben sie mich schon wider als Nazi entlavt, da ich es mnir herausnehme,m auf Sachlage nachzufragen. Woher hat Sarazin denn die Statistiken?

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        • rahab permalink
          11. September 2011 12:47

          xxxxxx – zu sarazins statistiken gibt es mittlerweile ein wiki, vergleichbar dem wiki-plag zu guttenberg. einfach mal googeln….
          —————-
          Rahab, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
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          Die MI-Redaktion

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        • 11. September 2011 12:49

          Und noch einen auf gesunkenem Niveau in „ihrer“ Sprache, damit „wir uns“ verstehen: Ich habe im Gegensatz zu ihnen sogar in Krefeld gewohnt! Und weil ich mal in Griechenland war, kann ich mehr mitreden als andere, die noch niemals dort um Urlaub waren. Man muss immer erst selbst dagewesen sein, um kompetent mitreden zu können. So klein ist die Welt der Mikroebenen.

          Merken sie jetzt was? Mr. Ed hat sich in Poors Blog ja auf genau diese Schiene begeben, um ihnen mal einen Spiegel vorzuhalten. Genau damit kommen viele nicht klar: Mit Imitation und Nachahmen des Verhaltens des Pöblers.

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      • rahab permalink
        11. September 2011 08:05

        das erklär ich mir noch nicht, sondern ich nehme erst mal noch diese darstellung zur kenntnis
        http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1067765/

        und dann frag ich mich einerseits, wo und von wem ich möglichst viel über afghanistan erfahren kann. und greife dann lieber auf quellen wie diese
        http://www.proasyl.de/fileadmin/proasyl/fm_redakteure/Newsletter_Anhaenge/151/afghanistan_update.pdf
        zurück. weil ich da auch erfahre, wo ich noch mehr erfahren kann.

        und dann frag ich mich andererseits, ob fidelche sich überhaupt für afghanistan (oder gar afghanische frauen) interessiert oder xxxxxxxxxxxxxxx

        der politik der usa in afghanistan jedenfalls sind xxxxxxxxxxxxxxx!
        die verhalten sich da nicht besser/frauenfreundlicher als xxxxxxxxxxxx!
        und fidelche und die frauen? – wissen wir nicht langsam, dass er nicht mehr will als „save brown women from brown men“?
        was dann dazu führt, dass ein fidelche so was
        http://www.xxxxxxxxxxxxx
        vermutlich mit einem schulterzucken abtut. weil: xxxxxxxxxxx
        ———-
        Rahab, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
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  7. 11. September 2011 10:15

    @Rahab am 11/09/2011 08:05

    Rahab, jetzt bist du wieder auf deiner Ablenkungsschiene. Du und deine Islamistenfreunde des Freitags sollten endlich zur Kenntnis nehmen: Der Islamismus unterdrückt seine Frauen. Die Taliban und die ihnen ideologisch gleichgesinnten islamischen Gotteskrieger wenden eure Scharia an. Die vom „Freitag“ hofierten Islamisten lassen in ihrem Einflussgebiet Ehebrecherinnen öffentlich hinrichten, amputieren Dieben Gliedmaßen öffentlich in Fußballstadien, steinigen Ehebrecherinnen, erhängen 16jährige Homosexuelle an Baukränen.

    Die vom „Freitag“ hofierten Islamisten regen sich im UN-Menschenrechtsrat darüber auf wenn jemand diesen Wahnsinn ansprechen will, die Islamisten der UN meinen eine Kritik an der Scharia mit den entsprechenden Hinrichtungen und Strafen sei Rassismus, da es eine Kritik am Islam sei.

    Die Taliban, Osama Bin Laden, Gulbuddin Hekmatyar, Scheich Jassin, die Hamas, al-Qaida, die Hizbollah, die Muslimbrüder und ihre Adepten der Berliner Wochenzeitung derFreitag um Rahab, Streifzug, Iranopoly und Co. sind ein Angriff auf die Zivilisation!!

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    • rahab permalink
      11. September 2011 10:41

      biste wieder voll im xxx-djum?
      link auf bundestag ist nettiquette-widrig?

      fidelche, nimm einfach zur kenntnis, dass ich auf dem gebiet, wie politische verfolgung weg-argumentiert wird, etwas mehr erfahrung habe als du.
      frauen in afghanistan ist ein solches gebiet.
      es wird gern genommen, um zu beweisen, wie schlimm rückständig usw. die afghanen, die mudjaheddin, die taliban, politischer islam im allgemeinen und besonderen (und was weiß ich, wer sonst noch) sind. dies nun aber nicht, weil sich an der situation der unterdrückten wirklich etwas ändern soll, sondern nur um zu beweisen, wie inferior doch die afghanen, die mudjaheddin, die taliban, die monarchisten etc.pp doch sind – also um wieviel superior der ist, welcher diese inferiorität feststellt.

      das können wir für die frauen durchexerzieren.
      das können wir für LGBTI durchexerzieren.
      das können wir für diesen oder jenen stamm durchexerzieren.
      das können wir für diese oder jene religions-gruppe durchexerzieren.
      für bauern wie für großgrundbesitzer.
      für arbeiter wie für fabrikbesitzer.
      und natürlich auch für die shari’a… das ist eine der leichtesten übungen (kann ich im schlaf!)
      und am ende kommt dann so was wie ne islamofachistische internationale heraus, die wie eine krake ihre arme ausstreckt – bis in den freitag hinein versteht sich.
      und fidelche hat sie aufgedeckt – fidelche lebe hoch!

      da diagnostiziere ich: akute VT

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    • 12. September 2011 10:31

      @Rahab,
      auch wenn du auf dem Gebiet der politischen Verfolgung oder der Asylgesetzgebung mehr Erfahrung haben solltest, tut das hier nichts zur Sache.

      Es geht um die Ziele des Islamismus. Die Fragen, was wollten die Mudjaheddin, was wollen die Taliban, die Hamas, al-Qaida oder die Hizbollah für eine Gesellschaft, werden von dir und deinen antisemitischen Freunden im „Freitag“ nicht beantwortet. Vermutlich weil ihr eine solche Gesellschaft wollt, sie herbeibetet.

      Darum sage ich es dir und deinen antisemitischen, sozialdarwinistischen Freunden um Jakob Augstein noch einmal ganz klar: Eure islamistischen Freunde wollen eine reaktionäre, frauenfeindliche, menschenfeindliche, islamfaschistische Gesellschaft, wie sie zu Zeiten der Taliban in Afghanistan zu sehen war oder aktuell im Iran zu sehen ist. Die verblödeten Menschenfeinde des „Freitag“ unterstützen de facto die bestialischen Hinrichtungsmethoden und Bestrafungsmethoden der Scharia und das reaktionäre Gesellschaftsmodel von verrückten Fanatikern und das widert mich an.

      Islamismus löst keinerlei Widersprüche des Kapitalismus, er verschärft das Leiden der Menschheit und das nicht nur wegen des gigantischen Antisemitismus der Freunde von Streifzug („die Muslimbrüder sind die Linken des Ostens“) und Co.

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      • rahab permalink
        12. September 2011 10:43

        irrtum, fidelche, diese erfahrung tut sehr wohl was zur sache.
        weil sie mich nämlich befähigt zu erkennen, wann all das, was vorne vollmundig verurteilt wird, hinten dazu benutzt wird, für seine fortsetzung zu sorgen..

        genauso, wie andere und ich immer wußten, dass die ayatollahs die asylpolitik aufmerksam verfolgen – bis in die entscheidungspraxis hinein, genauso wissen andere und ich auch, dass die taliban und die muddjaheddin dies genauso taten/tun. wie alle anderen auch.

        für frauen bedeutet das: die regimes, vor deren politischer verfolgung sie flüchten, konnten und können sich immer noch darauf verlassen, dass frauen anderswo keinen schutz finden. sondern zurückgeschickt werden.
        das gilt übrigens (es sei denn, es hat mal ein entscheider_in einen guten tag) für lesben (für die sowieso!) wie für schwule wie für transen wie für kinder – und für alle anderen, die nicht das glück hatten, zum generalsekretär dieser oder jener partei aufzusteigen.

        Und du mußt dich fragen lassen, warum du mit deinen schrägen darstellungen zu diesem oder jenem konflikt zu dieser politik der schutzverweigerung beträgst!

        im übrigen bitte ich dich, endlich zur kenntnis zu nehmen: ich habe mit meiner arbeit als anwältin für asylsuchende mehr und vor allem ganz praktisch gegen ziele wie praktiken des politischen islam gekämpft als du mit deinen artikelchen.
        und ich tue dies immer noch. wenn auch nicht mehr als anwältin.
        ————————-
        Rahab, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
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        Ihr Kommentar ist völlig am Thema vorbei und grenzt an Irrsinn. Zu Dokumentationszwecken wird dieser Ablenkungskommentar nicht moderiert. Für die Politik der Taliban ist nicht fidelche verantwortlich. Im Gegensatz zu Ihnen bekämpft er religiösen Fanatismus. Wenn Sie hier schreiben, sie hätten den Islam bekämpft ist dies an Lächerlichkeit und Unverfrorenheit nicht zu überbieten. Sie gehören in der antisemitischen Freitagscommunity zu den eifrigsten Unterstützerinnen des antisemitischen politischen Islam. Ihre angebliche Arbeit als Anwältin trägt nichts zur Sache bei und dient nur zur Verschleierung ihrer menschenverachtenden Islamismusverteidigung.
        Die MI-Redaktion

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        • rahab permalink
          12. September 2011 12:20

          nein jungs!
          fidelche bekämpft nicht religiösen fanatismus – er betreibt religiösen fanatismus. und deshalb kann ich beim besten willen mit fidelche nicht über den politischen islam diskutieren – weil fidelche nämlich weder das politische noch das religiöse daran kritisch durcharbeiten will (worin er sich von den meisten richterleins, mit denen ich so zu tun hatte, in nichts unterscheidet).

          aber: ich finde es gut, dass ihr so freundlich seid, und dem fidelche seinen religiösen fanatismus zu dokumentationszwecken stehen laßt.
          obwohl ich immer befürchte, dass das die allgemeine verdummung fördert. und nicht behebt.
          —-
          ————-
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        • rahab permalink
          12. September 2011 13:52

          echt unverfroren, dass ich euch nicht gefragt habe, bevor ich als anwältin arbeitete, gell? und dass ich noch weniger fragte, wie ich das denn tun dürfe, das ist ja noch viel unverfrorener, gell?
          paßt so garnicht ins weltbild. wallah!
          ————-
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        • rahab permalink
          12. September 2011 14:00

          ach seid ihr süß!

          erinnert mich an manche jungs, die nicht mehr konnten als xxxxxx – und sich deshalb xxxxxxxxx nannten.

          wie auch immer: xxxxxxxxxx, dass ich aus meiner arbeit auch über afghanistan mehr weiß xxxxxxx konkret. xxxxxxxxxxxxx.
          —–
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        • 12. September 2011 14:13

          Rahab, ist dir schonmal aufgefallen, dass dir beim Freitag sehr viele recht geben, aber nie öffentlich in der FC mit dir ein einziges Wort über „deine“ Inhalte gewechselt haben? Und dass diese Blogger, wenn man sie nach Inhalten fragte, immer ausweichen? Warum ist das wohl so? Ich schätze, da sie selbst keine Ahnung haben, aber immer auf der „richtigen“ Seite stehen wollen. Warum bist du die Einzige, die ihre Inhalte so unter die Leute bringen will? Warum sagen deine Jünger dazu nie etwas Inhaltliches?

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        • 12. September 2011 14:18

          GAb es jemals eine Diskussion mit Streifzug, GeroSteiner, merdeister, cassandra, Magda oder goedzak? Nö, es gab lediglich „Diskussionen“ mit deinen „Gegnern“ – die anderen haben sich wie immer fein rausgehalten, wie immer, wenn’s ins Detail geht und die Spannung eigentlich gerade gestiegen ist. Nein, da geht ihnen die Puste aus und es wird blöde rumngewitzelt oder es werden bunte Bildchen hochgeladen.

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        • rahab permalink
          12. September 2011 14:25

          das war jetzt aber sehr afghanisch, goreflex!

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  8. derSamstag permalink
    11. September 2011 20:39

    So trauern die Blogger des „Freitag“ um die Opfer des 11. September:

    Streifzug schrieb am 11.09.2011 um 10:52:“ Wer steuerte die Flugzeuge? Überträgt man die Flugrouten der Entführungen auf eine Karte mit der Radarabdeckung der USA (siehe Grafik), so zeigt sich eine Erklärung. Drei der vier Flüge wurden nämlich auf ihren Umwegen präzise in sogenannte „Radarlöcher“, bzw. Gebiete mit besonders schwacher Radarabdeckung gesteuert. Dort wurde dann jeweils der sogenannte Transponder abgeschaltet, ein Gerät das Daten zur Flugnummer, Höhe und Geschwindigkeit an die Lotsen überträgt. Ohne Transpondersignal steht der Flugsicherung – bestenfalls – nur noch das reine Radarsignal zur Verfügung, das keinen Aufschluss mehr über die Identität des Flugzeuges zulässt. Wird der Transponder in einem „Radarloch“ abgeschaltet, verschwindet das Flugzeug komplett. Bei Flug 11 wurde der Transponder erst sieben Minuten nach der Entführung, um 8.21 Uhr, abgeschaltet – exakt in dem Moment, da die Maschine den Rand der lokalen Radarabdeckung überflog. Flug 77 schaltete um 8.56 Uhr ab. Sogar die Washington Post berichtete in diesem Fall von einem „Radarloch“, da das Flugzeug in der Folge komplett von allen Schirmen verschwand. Auch bei Flug 93 ist das Prinzip augenfällig: Der Transponder der Maschine wurde erst 13 Minuten nach der Entführung abgeschaltet, um 9.41 Uhr – nicht früher oder später, sondern präzise in dem Augenblick, als sich die Maschine für einen Moment in einem schmalen Streifen extrem schwacher Radarabdeckung befand (alle Zeitangaben laut „9/11 Commission Report“). Die naheliegende Frage lautet: Woher sollen Mohammed Atta und Co. die intimsten Details der militärischen und zivilen US-Radarabdeckung gekannt haben – Einzelheiten, die vor 9/11 oft nicht einmal den zuständigen Fluglotsen gegenwärtig waren? Und wie sollen sie auf die Minute genau gewusst haben, wann sich die jeweilige Maschine in einem „Radarloch“ befand? Schließlich: Warum erwähnte der 9/11 Commission Report nichts von all dem? Vielleicht, so eine denkbare Antwort, weil damit die Möglichkeit einer zentralen Steuerung ins Spiel gebracht wird …

    apatit schrieb am 11.09.2011 um 12:50:“… wer alles glaubt, was uns die Nutznießer des 11. September glaubhaft machen wollen, der glaubt auch, dass die CIA mit Brieftauben arbeitet…!“

    Streifzug schrieb am 11.09.2011 um 13:58:“@apatit, die Brieftaube der CIA heißt Drohne.“

    goedzak schrieb am 11.09.2011 um 12:59.“Den Verschwörungstheorien um den 11.9.2001 stehe ich ja sehr skeptisch gegenüber, aber eines ist klar: Wenn Nineeleven nicht passiert wäre, hätte man ihn erfinden müssen. – Es besteht ein Sinnzusammmenhang zwischen diesen beiden Daten 1973 und 2001. 1973-9-11 markiert den Auftakt zum Anfang vom Ende des keynesianisch-demokratischen Kapitalismus, mit 2001-9-11 begann die letzte Phase seiner Beseitigung. Und schön mittendrin liegt das Jahr 1989…“

    apatit schrieb am 11.09.2011 um 13:19:“ … und wenn, wird nachgeholfen! z.B. ( Der Fall Gleiwitz ) … nur mal so am Rande.-„

    Gold Star For Robot Boy schrieb am 11.09.2011 um 13:42 „@goedzak: Es gibt eine Verschwörungstheorie gegenüber der Skepsis angezeigt ist: die offizielle Geschichte der Bush Regierung. Die Faktenlage:- der islamistische Extremismus wurde von den USA mit Hilfe Pakistans und Saudi-Arabiens finanziert und unterstützt.- die Taliban wurden von den USA hofiert, eine Pipeline durch Afghanistan sollte gebaut werden- die Kriege gegen Afghanistan und Irak wurden vor 9/11 geplant- die Taliban wollten Bin Laden sehr wohl ausliefern (vor und nach 9/11)- Bin Laden wurde vom FBI nicht wegen 9/11 gesucht und hat die Verantwortung für den Anschlag bestritten- die meisten Attentäter kamen aus Saudi-Arabien- Mohammed Atta bekam 100000 Dollar vom pakistanischen Geheimdienst- die mutmaßlichen Attentäter standen unter der Beobachtung diverser Nachrichtendienste (auch in Deutschland) – Al-Hazmi and Al-Mihdhar sollten laut Richard Clarke vom CIA rekrutiert werden – die Dienste wurden bei ihrer Arbeit behindert – die 9/11 Commission ebenso – Beweismittel wurden vernichtet, Zeugen ignoriert – der „Einsturz“ des WTC 7 ist laut NIST Bericht ein absolutes Novum. Nie zuvor ist ein Hochhaus aufgrund von Feuern eingestürzt und schon gar nicht nahezu symmetrisch, bzw. in zum Teil Freier Fallgeschwindigkeit. Quellen:machtelite.wordpress.com/2011/08/31/der-zehnte-jahrestag-der-anschlage-vom-11-september-2001/

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    • derSamstag permalink
      11. September 2011 20:42

      „Ich wünschte mir, die Toten des Anschlags vom 11.September 1973 würden so geehrt werden wie die von 2001“ meint Freitagsblogger Rasmus.

      http://www.freitag.de/community/blogs/rasmus/119

      Ist das Antiamerikanismus?

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      • 12. September 2011 02:17

        Antiamerikanismus soll es sein, wenn ermordeter Chilenen gedacht wird?

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      • 12. September 2011 10:53

        @derSamstag

        Doch, der „Freitag“ ist antiamerikanisch und natürlich antisemitisch, was irgendwie zusammenhängt. Nicht weil den ermordeten Opfern der Chilenen gedacht wird, sondern weil den Opfern des 11. September nicht gedacht wird. Streifzug und Co vergleichen die Jahrestage und übersehen die Unterschiede. Anstatt einem Gedanken der Opfer werden die übelsten Verschwörungstheorien ausgepackt. Es fehlte nur noch die Behauptung, dass der Mossad hinter allem stecke. Die islamischen Attentäter, wie alle islamischen Attentäter wollen möglichst viele Zivilisten auf einmal ermorden. Das zeigt ihre Menschenverachtung und ihre rechtsextreme Gesinnung, eine Gesinnung die mit den rechtsextremen Terroristen (Wehrsportgruppe Hoffmann) des „Münchner Oktoberfest Attentates“ 1980 kompatibel ist, wenngleich es eine andere Dimension hatte und der Münchner Attentäter aus Versehen ums Leben kam. Die islamfaschistischen Mörder des 11. September waren bekanntlich Selbstmordattentäter, die davon ausgingen durch ihre Tat ins Paradies zu kommen.

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        • rahab permalink
          12. September 2011 10:59

          ach ja… was ich noch sagen wollte …
          mein 9/11 begann (unter anderem) am 17.9.1992.

          und da ich zu oft und zu lange in polit-verfahren zu tun hatte: Mykonos war ohne unterstützung durch den einen oder anderen ‚dienst‘ nicht möglich.
          ——————
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        • True love permalink
          12. September 2011 14:16

          Nicht weil den ermordeten Opfern der Chilenen gedacht wird, xxxxx

          xxxxxxxxxxxxx
          ——————
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  9. derSamstag permalink
    11. September 2011 20:46

    In „Der 11. September und die Folgen“ schreiben die „Sonderredakteure“ Kersten Knipp, Hamed Abdel-Samad, Alexandra Senfft:

    „Dass in dieser Ausgabe des Freitag die israelische Perspektive ausgespart geblieben ist, stellt keine politische Aussage der Sonderredakteure oder der Redaktion dar. Ganz im Gegenteil. Die Motivation dazu, eine Ausgabe allein der arabisch-muslimischen Perspektive zu widmen, entsprang der Erkenntnis, dass ein Dialog gerade dann entstehen kann, wenn die jeweiligen Perspektiven Raum bekommen, sich zu entfalten. Aus unserer Sicht sind viele israelische Perspektiven in den deutschen Medien durchaus präsent.“

    Ausnahmsweise mal… und …..in den deutschen Medien durchaus präsent
    LOL

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  10. menno! permalink
    11. September 2011 21:20

    mich interessiert,
    wie du auf deine blog-bilder kommst.
    die letzten beiden sind mir hängengeblieben …
    ansonsten dank für text und kommentare

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    • 12. September 2011 09:54

      @menno!

      Vielen Dank für das Lob. Ich meine die Blogbilder sollten zum Text passen, meistens tun sie das, hoffe ich. Das aktuelle Bild ist aus der Konkret 11/1996 mit den von mir rein retuschierten 9/11-Türmen. Es zeigt den von den Taliban geschleiften, kastrierten, abgeschlachteten, öffentlich ausgehängten Politiker Nadschibullah Nach seinem Sturz 1992 versuchte Nadschibullah Kabul zu verlassen. Er wurde aber von Einheiten Raschid Dostums daran gehindert. Er suchte Schutz im UN-Hauptquartier von Kabul. Dort blieb er bis zur Eroberung Kabuls durch die Taliban 1996. Obwohl die UN und der „Westen“ ihm Unversehrtheit versprachen wurde er ausgeliefert und von den Islamisten bestialisch ermordet. Raschid Dostum sitzt übrigens in der aktuellen Regierung von Karsai.

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      • rahab permalink
        12. September 2011 10:13

        und von wem wurde die regierung Karsai gleich noch mal installiert?

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      • rahab permalink
        12. September 2011 10:28

        hier noch ein lesetipp:
        W.J.T. Mitchell :
        „Das Klonen und der Terror.
        Der Krieg der Bilder seit
        9/11“
        (Suhrkamp Verlag)

        vielleicht mal in ner buchhandlung ein bißchen schmöckern gehen?

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      • menno! permalink
        16. September 2011 22:38

        @fidelche

        danke für deine antwort!
        mit neugier auf kommende blog-bilder
        menno!

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  11. rahab permalink
    12. September 2011 08:16

    schau mal, fidelche, wie dein freund rainer kühn rumgeeiert hat.

    „rainer kühn Permalink

    09/09/2011 23:30

    „ich schlage da eben die bewaffnung vor, ganz konkret.“
    Ja, finde ich gut.
    Ich wollte selbst die Waffen der Gegner kennenlernen, bin deshalb zur Bundeswehr, während mein Cousin bei der NVA war. Gewaltlosigkeit ist ein depperter Depp im politischen Kampf, wer Friedfertigkeit predigt, meist ein Ideologe, der daran verdient. So gehe ich nie unbewaffnet aus dem Haus, meine hier aber eher das, was man Schlagfertigkeit nennt …
    Trotzdem, der bewaffnete Kampf steht immer der bewaffneten Herrschaft gegenüber. Gewinnt er nicht, ist er vernichtet, auf Jahre, obwohl er vielleicht viel Humanität getragen hat.“

    und da dir ja die frauen in afghanistan auch am herzen liegen: wie stehst du denn zu meinem vorschlag, sie zu bewaffnen? und zwar nicht mit schlag-worten, sondern mit knarren!

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    • 12. September 2011 10:14

      @Rahab,
      was Rainer am 09/09/2011 23:30 geschrieben hat, unterschreibe ich, auch weil ich denselben Lebenslauf und ich bei der Bundeswehr (intern) genauso argumentiert habe.

      Gegen die Bewaffnung der Frauen in Afghanistan hätte ich nichts einzuwenden wenn ich wüsste welcher Ideologie diese bewaffneten Frauen anhängen. Frauen aus Afghanistan sind bekanntlich die Mütter der Taliban, die afghanischen Mudschaheddin hatten afghanische Mütter, die Terroristen der „Muslimischen Bruderschaft“ hatten afghanische Mütter. Wenn diese Frauen also religiöse Fundamentalistinnen wären sehe ich keinen Unterschied zu den islamfaschistischen Taliban, wenn sie aufgeklärte, säkulare, fortschrittliche, humanistische, demokratische Frauen wären, hätten sie meine Unterstützung auch für den bewaffneten Kampf.

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      • rahab permalink
        12. September 2011 10:34

        siehst du – das fällt für mich unter heuchelei.
        weil du die garantie der unversehrtheit von leib und leben davon abhängig machen willst, welcher von dir angenommenen, unterstellten ideologie schutzbedürftige wohl anhängen könnten….

        dabei fällt dir noch nicht mal dein denkfehler auf.
        alles, was diese frauen tun dürfen, ist die babies aus sich rauspressen.
        von der erziehung sind sie bekanntlich ausgeschlossen. oder meinst du, unter den taliban und sonstigen brüdern dürften frauen doch lehrerinnen sein, vielleicht als männer verkleidet und mit ritualbart versehen?

        was, so frage ich dich, unterscheidet deine denke von der des gewöhnlichen talib?
        ————-
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        Die MI-Redaktion

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      • 12. September 2011 11:04

        siehe Dilma Rousseff
        siehe NICHT Alien 49

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        • rahab permalink
          12. September 2011 11:26

          ich habe ja verständnis dafür, dass du eine identifikationsfigur brauchst, die deiner eigenen klasse näher ist als irgendeine völlig unbekannte afghanin.

          damit machst du es dir in der heuchelei allerdings genauso bequem wie fidelche und rainer kühn (von goreflex nicht zu reden).

          also: sicherheit für leib und leben für afghanistans frauen – wie kommt die zustande?
          indem die taliban in grund und boden gebombt werden?
          oder indem die frauen die mittel an/in die hand gegeben werden, sich erfolgreich zu wehren?

          im übrigen dachte ich ja, religion sei privatsache….
          —————–
          Rahab, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
          Halten Sie sich an unsere Netiquette und lesen sie unbedingt unsere FAQ!
          Zu Dokumentationszwecken wird dieser Ablenkungskommentar nicht moderiert. Sie gehören in der antisemitischen Freitagscommunity zu den eifrigsten Unterstützerinnen des antisemitischen politischen Islam. Für die Taliban ist Religion offensichtlich nicht Privatsache, wie Religion für die Antisemiten des Freitag wohl auch keine Privatsache ist. Es wäre schön wenn Religion für verrückte islamische Fundamentalisten Privatsache wäre.

          Die MI-Redaktion

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        • 12. September 2011 13:08

          Tja, die Goreflex ist so „bequem“ und schaukelt sich neben Job, Uni und Hobbies die EierstöckInnen 🙂 Und manchmal schläft sie sogar mehr als fünf Stunden. Muss halt jeder sehen, wo er bleibt, wallah?

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        • 12. September 2011 15:22

          „wie … rainer kühn rumgeeiert hat“ (Rahab) – Es ist oben beschrieben: Meine Kindheit stand unter dem Segen des Eierlaufens sowie unter der Frage des Systemgegensatzes, ob die Jungs oder die Mädchen das besser können. – Später spielte ich Fußball.

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        • rahab permalink
          12. September 2011 16:07

          dann spiel mal schön weiter!

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  12. 12. September 2011 08:26

    Ich war noch niemals in Neu York…….

    Aber hier zwei Sachen am Rande („Hallo? wer spricht da?“ „Hier spricht der Rand von New York!“)

    1) Am 12.9. 1609 (also heute vor 402 Jahren) segelte Kaeptn Hudson eine Flussmündung hoch (waer ichs gewesen, hiesse der Fluss heut Hibou-River :-() und entdeckte die Insel Mannahatta.
    http://plac.pbworks.com/w/page/10670275/New%20York
    Es waren schon Leute da, die Lenni Lenape. Sie flüchteten nach Kreuzberg und baten um Asyl, denke ich…..

    Auf Adornos Geburtstag am 11.9. ist ja von jap schon hingewiesen worden, und das Datum sollten wir bez. Chile auch net vergessen.

    2) Mit erleichtertem Seufzen konstatierte die Runde bei Günter Jauch gestern abend, dass ja gottseidank (!) die Geschehnisse um die Twin Towers nichts mit Religion zu tun haetten. War ihnen entgangen, dass Obama bei der Gedenkfeier aus der Bibel las und Teile des Psalms 46 rezitierte?

    „Drum fürchten wir nichts,
    wenn gleich die Erde sich wandelt
    und die Berge taumeln
    in die Tiefe des Meeres…“

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  13. 12. September 2011 13:49

    »Der Leichnam der Märtyrer verwest nie, im Gegenteil, er strömt einen lieblichen Geruch aus« – sagt Abdullah Azzam, Mitbegründer der Hamas, der nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan 1979 mit der Rekrutierung von Djihad-Kämpfern in aller Welt begann und für sie ein Empfangsbüro im pakistanischen Peschawar einrichtete. Azzam, der etwas später Mentor von Osama Bin Laden werden sollte, gilt als ideologischer Ziehvater der »arabischen Afghanen«, die in Scharen aus Dutzenden von Ländern in den achtziger Jahren nach Afghanistan kamen, um gegen die Rote Armee zu kämpfen. Als Lohn für ihren Tod im »Heiligen Krieg« hat er den »Märtyrern« unter anderem im Paradies 72 Jungfrauen versprochen. Militärisch wurden die arabischen Afghanen in Lagern Gulbuddin Hekmatyars ausgebildet, des radikalen Islamistenchefs, der später, nach dem Sturz des afghanischen Präsidenten Nadschibullah, in Kabul vom pakistanischen Geheimdienst als Führer einer Übergangsregierung eingesetzt wurde.
    In ihrem Kampf gegen die Sowjetunion wurden Azzam und Hekmatyar von der CIA unterstützt, die seit Beginn der achtziger Jahre verdeckt über den pakistanischen ISI (Inter Services Intelligence) Waffen an die Mudjaheddin lieferte, daneben auch Propagandamaterial über Greueltaten der Sowjets in Usbekistan und – in großer Stückzahl – den Koran. Die Operation, begonnen unter Carter und seinem Sicherheitsberater Brzezinski, wurde von Ronald Reagan und dem CIA-Chef William Casey fortgeführt. Sie gilt als die größte verdeckte militärische Aktion der USA seit dem Zweiten Weltkrieg. Brzezinski brüstete sich 1998 im »Independent«, daß schon die Invasion der Russen provoziert worden war: »Wir drängten die Russen nicht, zu intervenieren, aber wir erhöhten bewußt die Wahrscheinlichkeit, daß sie dies tun würden.« Folgerichtig war es auch nicht vorrangiges Ziel der USA, die Sowjets so schnell wie möglich wieder aus Afghanistan zu vertreiben, sondern ihnen militärisch und politisch möglichst großen Schaden zuzufügen. Man wollte dauerhaft die Position der Sowjetunion in der gesamten Region schwächen und setzte dafür voll und ganz auf den militanten Islamismus. (..)

    Nicht zu vergessen sind die Drogengelder, die den »Heiligen Krieg« finanzieren. Nach UN-Schätzungen werden in Afghanistan etwa 75 Prozent des weltweiten Opiumverbauchs auf über 90.000 Hektar Anbaufläche produziert. Kräftig in den Drogen- und Waffenhandel verwickelt ist der mächtige ISI, der Hauptsponsor der Taliban. Drogenanbau und -handel sind aber auch ein Nebenprodukt der CIA-ISI-Zusammenarbeit. Daß für die CIA die Bekämpfung von Drogen, wenn es um politische Einflußsicherung ging, zweitrangig war, bestätigte ein Beamter der Drug Enforcement Agency (DEA) 1987: »In dieser Region (Afghanistan), wie auch in Zentralamerika, arbeiten die CIA und Beamte der Drogenfahndung gegeneinander.«

    Bin Laden ging 1989 zurück nach Saudi-Arabien, führte dann, während im Golfkrieg amerikanische Truppen in Saudi-Arabien stationiert wurden, Demonstrationen gegen die Regierung von König Fahd an und beschuldigte ihn nicht nur der Korruption und Mißwirtschaft, sondern insbesondere des Verrats zugunsten der verhaßten Amerikaner. Er wurde festgesetzt, konnte aber mit Hilfe seiner Verbindungen in den Sudan flüchten. Seine saudiarabische Staatsbürgerschaft wurde ihm entzogen.

    »Die CIA hat einen historischen Fehler gemacht, als sie islamische Gruppen aus der ganzen Welt ermutigte, nach Afghanistan zu kommen«, meint Selig Harrison, US-amerikanischer Nahostexperte vom Woodrow Wilson International Center for Scholars. Er ist überzeugt, daß die alten engen Verbindungen zwischen dem pakistanischen ISI und der CIA weiter bestehen. Harrison hält die Taliban für eine Kreation des pakistanischen Geheimdienstes. Sie dienten vor allem dazu, den unliebsam gewordenen Hekmatyar zu vertreiben, nachdem dieser sich auf die Seite von Saddam Hussein geschlagen hatte. Nach ihrer Eroberung Kabuls 1994 hatten die Taliban noch am gleichen Tag ein Exempel ihrer Herrschaft statuiert: Sie lynchten Muhammad Nadschibullah, der sich seit seinem Sturz 1992 unter dem Schutz der UN befunden hatte, und hängten ihn an einer Straßenlaterne auf. Sofort wurde die Scharia verhängt, nach der ungenügend verhüllte Frauen auf offener Straße geschlagen werden und die ihnen jegliche Ausbildung verbietet. (..)

    Connie Uschtrin – Die Reaktion beißt ihre Väter – Konkret 11/01, S. 30

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    • rahab permalink
      12. September 2011 14:10

      xxxxxxxxx
      ———
      Rahab, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
      Halten Sie sich an unsere Netiquette und lesen sie unbedingt unsere FAQ!
      Die MI-Redaktion

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      • rahab permalink
        12. September 2011 15:39

        meine putzfrau hatte aber mehr ahnung!

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      • 12. September 2011 16:33

        Rahab hat eine Putzfrau? Warum dass denn? Weil sie soviel im Internet bloggt, kommt sie selbst nicht mehr dazu ihre Unterhosen zu waschen und vor ihrer Haustüre zu kehren, oder was?

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        • rahab permalink
          12. September 2011 16:36

          rahab wäscht unterhosen grundsätzlich nicht.

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        • 13. September 2011 10:24

          was meint die putzfrau denn als erwiderung zu Conny Uschtrin?? ein solch simpler einwurf genügt net: die begründung muss schon dabeistehen. aber is ja gerne geübte praxis gell? blogthema stören, ablenken, besser wissen….

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        • rahab permalink
          13. September 2011 10:47

          ach hibou….
          das reine zitieren von was aus konkret genügt?
          ersetzt das eigene argument?

          im übrigen denke ich, ist der unterschied im umgang mit ‚frauen in afghanistan‘ der folgende:
          fidelche ist (wie du auch) der meinung, er sei der, welcher genau wisse, wie und wozu die frauen in afghanistan zu befreien seien
          meine putzfrau und ich sind (waren schon damals) der meinung, dass es sache der frauen in afghanistan sei, zu bestimmen, was und wie ihre befreiung sein müsse
          mit der folge, dass ich akzeptieren kann, wenn eine frau sagt: ist mir wurscht, ob ich was auf dem kopf trage, wichtiger ist mir, richterin werden zu können – und dafür kämpfe ich.
          dass frauen (in afghanistan wie anderswo) sich dabei auch mit shari’a befassen und auseinandersetzen ist dann nicht weiter erstaunlich und schon gar nicht verpönenswert. denn schließlich gehört zur befreiung von einer herrschaft auch immer die auseinandersetzung mit dem instrumentarium dieser herrschaft.

          ehrlich gesagt komme ich mir blöde vor, wenn ich das einem linken noch erklären muß!
          —-
          Rahab, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
          Halten Sie sich an unsere Netiquette und lesen sie unbedingt unsere FAQ! Zu Dokumentationszwecken wird dieser Ablenkungskommentar nicht moderiert. Eine „Befreiung der Frauen“ ist in einem islamfaschistischen Gottesstaat nicht möglich, was eine Anhängerin der Scharia und Verehrerin der islamfaschistischen Hamas natürlich nie verstehen wird.

          Die MI-Redaktion

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        • rahab permalink
          13. September 2011 11:05

          aha.
          und wenn frauen in afghanistan und anderswo dieses
          „Eine „Befreiung der Frauen“ ist in einem islamfaschistischen Gottesstaat nicht möglich, (…)“
          anders sehen?
          xxxxxxxxxxxxx
          ———
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    • True love permalink
      12. September 2011 14:23

      Schreiben Sie doch xxxxx.
      —————–
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    • 13. September 2011 09:30

      „Der Leichnam der Märtyrer verwest nie, im Gegenteil, er strömt einen lieblichen Geruch aus« – sagt Abdullah Azzam, Mitbegründer der Hamas, der nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan 1979 mit der Rekrutierung von Djihad-Kämpfern in aller Welt begann und für sie ein Empfangsbüro im pakistanischen Peschawar einrichtete.“

      „Der Leichnam der Märtyrer verwest nie, im Gegenteil, er strömt einen lieblichen Geruch aus«, hätten auch die „Muslimbrüder“ und „Schwestern“ (geht eigentlich nicht) Rahab, True Love, Streifzug und viele kompatible Hamasversteher im Freitag schreiben können.

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      • rahab permalink
        13. September 2011 09:40

        erstaunlich dieser hang zur nekrophilie!
        und diese lust daran, sich mit der angenommenen nekrophilie anderer zu beschäftigen – noch viel erstaunlicher!

        ist dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass diese faszination für märtyerer und deren leichen erst mit hellenismus und monotheismus aufgekommen ist?
        ——
        Rahab, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
        Halten Sie sich an unsere Netiquette und lesen sie unbedingt unsere FAQ! Zu Dokumentationszwecken wird dieser Ablenkungskommentar nicht moderiert. Es geht in dem Beitrag um die Nekrophilie der Hamas und der islamischen Selbstmordattentäter. Dass Sie als Hamasverehrerin des Freitag diese Zitate nicht gerne hören ist der MI Redaktion klar. Als Verehrerin der Hamas müssen Sie sich schon die Aussagen ihrer islamistischen Freunde anhören, da geht es ihnen genauso wie ihren Freitags-Freunden Tycho, True love, Streifzug, Uwe Theel, thinktankgirl, Columbus, Henner Michels usw. Ablenken hilft da nichts. Vielleicht fallen ihre verblödeten Freunde des Freitags darauf herein, wir nicht.
        Die MI-Redaktion

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        • 13. September 2011 11:56

          Dass der Mensch den süßlichen Verwesungsgeruch von Leichen abstoßend findet, ist genetisch bedingt, obwohl dieser Geruch und die Leiche selbst nicht unbedingt „giftig“ sein muss. Dieser Geruch ist für den Menschen schlimmer als alle weiteren, wenn man ihn einmal mitbekommen hat. Man muss schon sehr todesverliebt in die vielen Jungfrauen sein, wenn man sich diesen Geruch meint abtrainiert zu haben.
          Sag mal, Rahab, sind die Gothic-Anhänger und Metal-Fans eigentlich auch alle nekro? Ist Bereiti auch so ein „Schwarzer“

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      • 13. September 2011 11:13

        DIe Zitate der Hamas müssen den Hamasverstehern des „Freitag“ jeden Tag um die Ohren geschlagen werden.

        Mit den besten Grüßen an Jakob Augstein, Lutz Herden, Rahab, Freiheitsliebender, thinktankgirl, Dame.von.Welt, Uwe Theel, Tycho, Henner Michels, Streifzug, Bürger Fro, Zita Rothschild(Betonoskar) …..

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        • rahab permalink
          13. September 2011 11:44

          nein, fidelche!
          dir muß jeden tag um die ohren geschlagen werden, xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.
          und die ist nun mal xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.

          aber: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.
          du müßtest sonst xxxxxxxxxxxxxxxxx

          xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
          ——————
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  14. 13. September 2011 10:16

    Und diese „Schwestern“ sind wohl auf dem falschen Weg. Beispiel: Unser MP (den sie ja voll gut finden) hat Ibrahim Tatlises zwei Besuche im Krankenhaus abgestattet. Tatlises war „a bout portant“ angeschossen worden und hatte sich in Deutschland wieder zusammenflicken lassen. Wofür steht Tatlises? Er hatte in der Vergangenheit mehrere seiner Geliebten angeschossen, als er ihrer überdrüssig wurde. Keine Anklage erfolgte (oder sie wurde niedergeschlagen). Was heisst es nun, wenn ein Ministerpraesident eine solche Gestalt besucht? „Wir sehen das genauso: die Frauen haben gefaelligst zu parieren, sonst wehe ihnen!“
    Falls ihr diesen Kommentar off-topic findet: es geht um die Rechte der Frauen in islamischen Laendern.

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    • rahab permalink
      13. September 2011 10:54

      genau!
      es geht um die rechte der frauen!
      und darum, dass (siehe etwas weiter oben) frauen bestimmen, was ihre rechte sind und wie sie diese erkämpfen. und nicht männer ihnen vorschreiben, was diese zu sein hätten und wie diese zu erlangen wären bzw. ihnen gewährt werden sollten. auch ‚linke‘ nicht!

      übrigens: wenn du dir mal die auseinandersetzungen um Kachelmann und Strauss-Kahn anschaust, dann kannst du feststellen: die verteidigung dieser beiden nimmt sich an manchen punkten nix mit einem Erdodingens, der einen Tatbumens besucht.
      ————
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      • rahab permalink
        13. September 2011 11:47

        quatsch ablenkung!
        ich bringe xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.

        bekanntlich xxxxxxxxxxxxxxxxxxx, dass ich xxxxxxxxxxxxxxxxxxx mag. sondern xxxxxxxxxxxx.
        —–
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        • rahab permalink
          13. September 2011 14:19

          ist euch schon mal aufgefallen, dass ihr mit eurer xxerei xxxxxxxxxxxx?
          nein?
          na so was!
          ———-
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      • 14. September 2011 10:20

        seufz. also nochmal, was ich schon in einem andern blog formulierte – auch auf deinen ganz aehnlichen einwand hin dass syrer besser wüssten….. als irgendwelche aussersyrer:

        „„was syrer zu syrien zu sagen habe finde ich allemal wichtiger als was irgendwelche europäer zu syrien zu sagen haben. “

        Ein interressanter Gesichtspunkt. Wohl wahr. Man schaue sich etwa die Kommentare in der ARD zu Libyen an. Aber auch wiederum schwierig. Kant würd sich freuen: die Grenzen der Erkenntnis! Ich wandle den obigen Satz ma ab: Was Frauen über Frauen zu sagen haben…..Was Maenner über Maenner zu sagen haben…..Was Fliesenleger über Fliesenleger zu sagen haben…..
        Aber ich möchte doch auch was zu Fliesenlegern sagen! Ich möchte überhaupt am liebsten zu allem und jedem meinen Senf dazu geben! Und wenn die Waldleute nun vor lauter Baeumen ihre Umgebung net sehen? Ich aber vom gut gewaehlten Aussichtspunkt aus…. Das gilt übrigens nicht nur raeumlich, sondern auch zeitlich: manchmal ist ein Geschehen zu aktuell, um darüber zu urteilen…erst nach einiger Zeit habe ich es eingeordnet?…Aman. Erkenntnis ist schwer…….

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        • 14. September 2011 10:22

          @rahab: du arbeitest doch mit asylantinnen? hast du sie nicht mal gefragt, WARUM sie alles hinter sich lassen? vielleicht, weill in ihrer heimat alles wunderbar und sie endlich in ein land möchten, wo die scharia NOCH nicht eingeführt ist?

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        • 14. September 2011 10:41

          Vor allem: Warum soll frau für andere Frauen, die völlig indoktriniert ihr Stockholm-Syndrom pflegen, sprechen? Nur weil sie zufällig ähnliche Geschlechtsmerkmale aufweist? Tsss, die spalten sich doch sowieso wieder ab, die Extrema-Muslima.
          Ich weiß es noch aus der Schule, von mir selbst und MitschülerInnen. Ich hatte ganz andere Interessen, als mich von den Familien anderer miteinsperren und unterdrücken zu lassen, und diese (evangelikalen) Klassenkameradinnen zu besuchen, die sowieso keine Hobbies hatten. Ein paarmal ausprobiert, dann Nase voll. Was soll ein normales freies Kind mit solchen Klassenkameradinnen anfangen? Eine von Hundert kommt aus diesen Kreisen vielleicht aus eigener Motivation heraus. Und das kann nur sie selbst durchsetzen, wenn ihr Gehirn nicht völlig verwaschen und verängstigt ist damit sie sich später nicht den nächsten Unterdrücker sucht.

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  15. 13. September 2011 12:13

    hibouh schrieb am 13/09/2011 um 10:16 Uhr u.a.
    „(…) Falls ihr diesen Kommentar off-topic findet: es geht um die Rechte der Frauen in islamischen Laendern …“

    Ja und um DIESE Menschen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, poste ich auch das hier::

    „(…) In den meisten islamisch geprägten Staaten werden homosexuelle Handlungen mit unterschiedlich hohen Haftstrafen verfolgt. Hierzu gehören die Staaten Afghanistan (gegenwärtig keine staatliche Hoheit), Algerien, Ägypten, Bahrein, Bangladesch, Brunei, Gambia, Guinea, Komoren, Irak, Katar, Libyen, Malaysia, Malediven, Marokko, Oman, Pakistan, Senegal, Singapur, Somalia (gegenwärtig keine staatliche Hoheit), Syrien, Tunesien, Turkmenistan und Usbekistan.

    In sieben Ländern Iran, Nigeria (nördliche Landesteile), Mauretanien, Sudan (nördliche Landesteile), Jemen, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate droht die Todesstrafe …“
    Quelle: Wikipedia http://bit.ly/nPZMz9

    Vergleicht das bitte mit „Die Rechte von Schwulen und Lesben in Israel“ http://bit.ly/quJPSn und entscheidet selbst, was Ihr davon zu halten habt.

    Gruß
    selcarim

    PS Und …, bitte jetzt nicht „von interessierten Kreisen“ wieder die Relativierungsversuche, wie „Pink Washing“ oder „Orthodoxe Juden in Israel sind gegen Schwulenrechte“ …, denn wichtig ist zunächst einmal welche Gesetze überhaupt gelten und nicht, dass religiöse Extremisten damit nicht einverstanden sind (in Deutschland sind das z.B. nicht nur der ganz rechte Flüger der Katholischen Kirche, wie Pius Bruderschaft usw., sondern DIE Katholische Kirche / der Papst selbst, aber … die mischen sich zwar ein, aber … ach übrigens off topic „Der Heilige Vater“ sucht in diesem Monat Berlin und den Deutschen Bundestag heim. Wir werden ihm – wenn man uns denn lässt 🙂 – zeigen, was wir von der homophoben Einstellung der Katholischen Kirche halten, siehe hier: http://bit.ly/nphAjG

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    • 13. September 2011 12:17

      Korrektur:
      „Flüger“ ist auch nicht schlecht :-), aber ich meinte: „(…) (in Deutschland sind das z.B. nicht nur der ganz rechte Flügel der Katholischen Kirche, wie Pius Bruderschaft …)“

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    • rahab permalink
      13. September 2011 12:20

      dann wollen ‚wir‘ doch mal hoffen, dass mann ‚euch‘ auch hier
      http://xxxxxxxxxxxxxx
      antreffen wird!
      ——
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      • rahab permalink
        13. September 2011 14:12

        xxx!
        eine demo gegen xxxxxxxxxx ist sozialdarwinistisch!
        xxxxxxxxxxxxx
        —–
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  16. 13. September 2011 12:35

    Weil Goreflex nebenan von Jauchs „Qualitätssendung“ sprach, kommt mir Jürgen Todenhöfer, der antikommunistische Frontmann der CDU in den Sinn. Jürgen Todenhöfers Ansichten bezüglich Islam und Islamismus sind kompatibel mit den Ansichten der Betonblogger zu Berlin:

    (….)Nach Afghanistan reiste Jürgen Todenhöfer erstmals im August 1980. Er traf dort »Freiheitskämpfer«, die ihm von der Unterdrückung durch eine ausländische volksfremde Macht berichteten. Er erfuhr von den Verheerungen, die durch die Rote Armee verursacht worden waren: Unreine und sündige Frauen zeigten sich selbstbewußt auf Straßen und Plätzen, unschuldige Kinder wurden von den Fremden und einigen Kollaborateuren in Schulen geschickt, aus denen sie ohne Respekt vor Vater und Familie heimkehrten. Der Bestrafung der Frevler begegnete man mit militärischer Gewalt. Ein Land, ein Volk, eine gewachsene Kultur wurde geknechtet, vergewaltigt, mißbraucht. Im Deutschen Bundestag hielt Todenhöfer mehr als eine Brandrede gegen solchen Frevel. Er zeigte seinen Parlamentarierkollegen Puppen und anderes Spielzeug, von dem er behauptete, darin hätten sich Sprengkörper befunden, die unschuldige afghanische Kinder töteten. Damit war er innovativ, denn eine solche Rechtfertigung des Hasses hatte man in der alten Bundesrepublik bis dahin nur in maoistischen Postillen und anderen antiimperialistischen Blättern gefunden, in denen so etwas der israelischen Armee als Mittel gegen die Palästinenser angedichtet worden war, eine Konstruktion, die sich auf die antijüdischen Brunnenvergiftungsgerüchte des christlichen Europa zurückführen läßt.

    Ob Todenhöfer an diese Dinge wirklich geglaubt hat, läßt sich kaum verifizieren. Der Antikommunismus hatte nicht nur in seiner Spätphase etwas Wahnhaftes. Aber gerade in dieser ließ er alle vorher noch irgendwie zumindest nominell rationalen Konzepte fallen. Die Förderung der afghanischen Mudjaheddin gegen die Sowjetunion und das von ihr gestützte afghanische Modernisierungsregime bedeutete das vorsätzliche Engagement für de facto antipolitische Kräfte im negativen Sinne des Begriffs und damit auch für etwas Unkontrollierbares. In der Retrospektive ist manchem westlichen Beteiligten, zum Beispiel dem Sicherheitsbe-rater mehrerer US-Präsidenten, Brzezinski, das Abenteuerliche bis Irrsinnige des damaligen Handelns aufgefallen. Aus heutiger Sicht scheint es beinahe so, als sei die unter linksradikalen Kritikern der damaligen Friedensbewegung kursierende spätsituationistische Weisheit »Die Katastrophe besteht darin, daß sie nicht eintritt« ein unbewußtes Credo des noch einigen Westens gewesen – und als hätten dessen Eliten dem Friedschen Aphorismus gehorcht.

    Die westliche Unterstützung der afghanischen Mudjaheddin gegen die Sowjetunion half den islamistischen Kampf gegen den Westen zu begründen, half auch, politische Gruppierungen und Anführer hervorzubringen, die auf eine Weise Ordnung schaffen, die den General Pinochet und seine Junta wie Hilfsschüler aussehen lassen. Mittlerweile kann die westliche Ordnung selbst zur Disposition gestellt werden. Daß eine solche Infragestellung nicht unbedingt auf den Widerstand der Verfechter von »Abendland« und »Christentum« stoßen muß, zeigt uns Jürgen Tödenhöfer. Er hat auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag und der Annahme eines Spitzenjobs beim Burda-Konzern (Mitglied des Vorstands) den Kontakt zu seinen islamischen Freunden nicht abreißen lassen und alte Freundschaften gepflegt.

    Nach dem 11. September 2001 besuchte er wiederholt die Kriegsgebiete in Afghanistan und dem Irak. Am Hindukusch waren nun an die Stelle der nihilistischen Sowjets mit ihrem Weltanschauungsmaterialismus die nicht minder nihilistischen USA mit ihrem handfesten Materialismus getreten. Hier wie im Zweistromland stellten sich jedoch Männer in Waffen den fremden Teufeln entgegen und machten damit auch ihre eigene Welt Schritt für Schritt vollends unbewohnbar. Todenhöfer hat dem Kampf dieser Männer seither drei Bücher gewidmet. Das jüngste erschien vor einigen Monaten: Warum tötest Du, Zaid? Bei der titelgebenden Figur handelt es sich um einen jungen Mann, der den Tod seiner durch US-Kugeln gefallenen Brüder rächen möchte, und er ist nicht der einzige, dessen Gründe für den Djihad dem Autor einleuchten: »Sie alle«, vermerkt die »Zeit« anteilnehmend, »zünden seither Bomben, werfen Granaten – ihren Beteuerungen zufolge nur auf die ›amerikanischen Besatzer‹, nicht auf Zivilisten.« Vielleicht muß man sich bei solchen Behauptungen ein Todenhöfersches Augenzwinkern vorstellen. Gegenüber einer »Zeit«-Journalistin »räumt er umstandslos ein, daß es ihm nur beschränkt möglich ist, die Aussagen seiner Gesprächspartner zu überprüfen«.

    Aber auf Genauigkeit kommt es längst nicht mehr an, wo es um Höheres geht, zu dem endlich wieder aufgeblickt werden darf. Etwa auf Plakattafeln, auf denen Todenhöfer im März dieses Jahres Weisheiten verkünden ließ, die man sonst durch Lektüre der »Islamischen Zeitung« und der »Jungen Welt« erschließen mußte, zum Beispiel: »Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonisierung [!] ermordet.« Weshalb es auch, so eine andere Weisheit, »nicht wirklich erstaunlich« sei, »daß muslimische Extremisten immer mehr Zulauf bekommen«. Auch den Lesern einer mehrseitigen, zweiteiligen Textanzeige, die zur gleichen Zeit in erlauchten Blättern wie der »FAZ«, der »New York Times« und »Al-Quds al-Arabi« erschien, teilte der deutsche Konservative Erstaunliches mit, unter anderem: »Die meisten Muslime haben mehr Respekt vor Judentum und Christentum als wir selbst.« Zu jenem Zeitpunkt hatten »wir« bereits Kenntnis von der Vertreibung der irakischen Christen durch eine sunnitisch-schiitische Allianz.
    Damit die Welt bleibe, wie sie ist, war der junge Todenhöfer einst in die Politik gezogen. Der heute 67jährige kann auf einige Erfolge bei der Realisierung des zweiten Teils des Friedschen Aphorismus zurückblicken. von Horst Pankow – Ein Sympathisant – Konkret 07/08, S. 22

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    • rahab permalink
      13. September 2011 12:56

      wahrscheinlich auch nur antikommunistische propaganda
      http://xxxxxxxxxx
      ——
      Rahab, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
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      • rahab permalink
        13. September 2011 14:09

        alles klar
        streubomben gibt es nicht.
        ne konvention gegen streubomben gibt es auch nicht.
        xxxxxxxxxxxxxxxx.
        —————–
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  17. True love permalink
    13. September 2011 13:30

    »Die meisten Muslime haben mehr Respekt vor Judentum und Christentum als wir selbst.« Ich finde, dass da was dran ist.

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    • 13. September 2011 14:04

      DIe Kompatibilität von Jürgen Todenhöfer und dem Freitagsblogger True love wurde hier bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

      Die Querfront der „Islamischen Zeitung“, der „Jungen Welt“ ,“Al-Quds al-Arabi“ und des „der Freitag“ ist fest geschlossen und „True love“ scheint ihr (Tür) „Wächter“ zu sein. Ist „True love“ gar mit Rahab gemeinsam im Wächterrat vertreten?

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    • 13. September 2011 14:40

      True love schrieb am 13/09/2011 um 13:30 Uhr
      »Die meisten Muslime haben mehr Respekt vor Judentum und Christentum als wir selbst.« Ich finde, dass da was dran ist“

      Zeigt sich der „Respekt vor Judentum und Christentum“ (ich bin übrigens Atheist) vielleicht auch auf diese Weise?

      „(…) Heutige Jihadisten bezeichnen Juden routinemäßig als Affen und Schweine – eine Vorstellung, die im Koran in 2:63-66, 5:59-60 und 7:166 60 verwurzelt ist …“ Quelle: http://bit.ly/obNv4q und http://bit.ly/rnwoLf

      oder auf diese Weise „Kommen Christen ins Paradies?“

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      • 13. September 2011 14:41

        Sorry, das Einbetten des Videos hat nicht funktioniert, daher hier der Link:

        http://bit.ly/mRrsPx

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      • 13. September 2011 15:20

        @selcarim
        Mir wird es für immer ein Rätsel bleiben, wie angeblich Linke die Menschenverachtung und die Todessehnsucht von Islamisten oder Dschihadisten, von der Hamas bis zu Osama bin Laden, rechtfertigen, verharmlosen, relativieren oder ignorieren können. Das ging schon 1980 nicht in meinen Kopf hinein. Ich weiß nicht welche Irrationalität schlimmer ist, die der Hamas oder die ihrer Adepten in Berlin und Umgebung.

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        • 13. September 2011 15:55

          fidelche schrieb am 13/09/2011 um 15:20 Uhr u.a.
          „@selcarim
          Mir wird es für immer ein Rätsel bleiben, wie angeblich Linke die Menschenverachtung und die Todessehnsucht von Islamisten oder Dschihadisten, von der Hamas bis zu Osama bin Laden, rechtfertigen, verharmlosen, relativieren oder ignorieren können (…)“

          Versuch einer „Erklärung“:

          @fidelche
          Wer in einem „Dogma“ gefangen ist, hat oft große Angst davor, dass sein „Weltbild“ in sich zusammen stürzt, weil dann plötzlich nicht mehr gilt, woran er/sie so lange „geglaubt“ hat.

          Ich denke ähnlich verhält es sich mit Muslimen und Palästinensern, als „natürliche Opfergruppen“. Die Staaten des sog. „Ostblocks“ waren „traditionell“ auf Seiten der arabischen Staaten und gegen das „zionistische Gebilde“ Israel. Es passt nun allerdings so gar nicht in dieses Feindbild Israel, dass „ausgerechnet“ dort ein demokratischer Staat inmitten der korrupten und menschenverachtenden Regime (Beispiel hier immer wieder: Die *Rechte vs. die xBedrohungen an Leib und Leben von schwulen Männern und lesbischen Frauen durch die jeweiligen Regierungen in *Israel und den xNachbarstaaten) entstanden ist.

          Dass es vorrangig islamisch geprägte Länder sind, die Frauen und Homosexuelle massiv unterdrücken, passt nicht in den Mythos vom „Opferstatus der Muslime“ und deshalb beginnt genau in dieser Diskussion, die ich penetrant immer wieder anstoße, eine Schizophrenie bei den Unterstützern der „muslimischen Opfergruppen“, denn diesen Aspekt (Frauen- und Homosexuellen-Unterdrückung) bekommen sie nicht „eingebettet“ in ihr überkommenes Denken.

          Ich bleibe dabei: Keine Nebensache, kein Nebenwiderspruch, sondern ein wichtiger Indikator für die Beurteilung der Lebenssituation in einem Staat ist immer: Wie geht eine Regierung, ein Parlament (sofern vorhanden :-)) mit den Minderheiten im Land um (zur Erinnerung: Minderheiten haben niemals die Möglichkeit durch eigene Mehrheiten, in Abstimmungen und Wahlen, ihre Rechte durchzusetzen oder zu verteidigen, sie sind immer auf das Wohlwollen der Mehrheit angewiesen, schon rein rechnerisch).

          Deshalb: Homosexuellen-Rechte sind Menschenrechte und ein Indikator für den Zustand eines Landes.

          Gruß
          selcarim

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        • 13. September 2011 17:06

          @selcarim
          Deinem Erklärungsversuch stimme ich zu. Der offensichtliche Israelhass dieser „Linken“ ist meiner Meinung ein wichtiger Grund für deren Vorliebe zu Hamas und Hisbollah und Scharia, nach dem Motto, der Feind meines Feindes ist mein Freund. Das spannende ist für mich, woraus speist sich ihr Antisemitismus? Die Antwort darauf ist vielfältig, ist nicht nur aus der Abneigung der „Ostblockstaaten“ gegen Israel zu erklären. Ich meine, dass der Antisemitismus dieser „Linken“ sehr viel mit Auschwitz zu tun hat, mit Auschwitz und mit deutschem Nationalismus.

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        • rahab permalink
          13. September 2011 17:17

          da will ich mal hoffen, knüppel, dass du weißt, was dieses
          http://bit.ly/qPds08
          zu frontex für ‚minderheiten‘ zu bedeuten hat.

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        • derSamstag permalink
          13. September 2011 17:59

          Ich frage mich wie lange Rahab hier noch OT schreiben darf.

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        • rahab permalink
          13. September 2011 18:24

          OT?
          soll ich dir mal eine zusammenstellung allen OT’s machen?
          und ne auswertung, wer wieviel OT-et?
          und dann meine einschätzung, wer wann und warum ins OT flüchtet?

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      • True love permalink
        13. September 2011 17:40

        Was soll das denn sein? Was wollen Sie denn mit diesem Vogel beweisen? Die Welt hat Millionen Muslime und Sie suchen diese deutschstämmige Schießbudenfigur heraus?

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        • 13. September 2011 18:56

          Vogel ist nicht die einzige Schießbudenfigur. Wie wäre es mit Scheich Jassin, Sayyid Qutb,Necmettin Erbakan, Ahmed Huber, Abu Hamza al-Masri, Rachid al-Ghannouchi, Mohammed Amin al-Husseini, Hassan Dabbagh, Abu Ameenah Bilal Philips……….

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    • True love permalink
      13. September 2011 17:37

      Ich bleibe dabei: Die meisten ganz „normalen“ Muslime gehen respektvoll mit dem Christentum um. Sie zeichnen keine Karikaturen und sie machen sich auch nicht über Christen.lustig.

      Aber Religionskritiker hierzulande tun das frohen Herzens und im vollen Bewusstsein ihrer aufklärerischen Mission. Mission Impossible gewissermaßen.
      Diese Islamophobie ist eher ein Rechtsphänomen. Sie ziert auch keinen Linken. Das hat mit dem Aufzeigen und Kritisieren antisemitischer Tendenzen nix zu tun, gar nix. Es hat auch nix zu tun mit Auseinandersetzungen um islamisches Recht und den Koran. Da schwatzt sowieso alle Welt mit und denkt, Bescheid zu wissen.
      Und – wenn Muslime hierzulande Furcht davor haben müssen, dass ihre Moschee angezündet wird, dann ist das einfach eine Schande. Darüber wird hier aber nicht gesprochen.

      Ob ich ein Türöffner bin oder so, das ist mir ziemlich egal. Ich kenne Herrn Hodentöters Intentionen auch nicht. Ich bin auch gern Hamas-Versteher (Verstehen ist nicht billigen und alles zusammen wird denen auch egal sein) oder auch querfrontal.

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      • 13. September 2011 18:48

        @True love

        Muslime zeichnen zwar keine Karikaturen über Muslime aber Karikaturen über Juden und halten Holocaustkonferenzen ab. Wenn sich wer über ihren muslimischen Glauben lustig macht, ermorden sie Menschen und zünden Fahnen an und werden millionenfach hysterisch. Katholiken ärgern sich zwar auch wenn über sie Karikaturen angefertigt werden, aber sie ermorden deswegen keine Menschen und werden nicht millionenfach hysterisch. Hamasversteher und Antisemiten sprechen gerne von Islamphobie um von ihrem Antisemitismus und von ihrer falschen Toleranz gegenüber islamistischer Menschenverachtung abzulenken. Darum sind Freitagsblogger wie „True love“ oder „Rahab“ oder „Bürger Fro“ kompatibel mit dem rechten Jürgen Todenhöfer, sie bilden eine Querfront wie sie die KPD ab 1920 mit der NSDAP gebildet hat. Deshalb mag ich die Querfrontblogger des „Freitag“ nicht – sie sind rechts, antisemitisch, völkisch, national, kurz gesagt, nationalbolschewistisch.

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        • 13. September 2011 20:00

          Ergänzung zum Stichwort „Fahnen anzünden“ …

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        • True love permalink
          13. September 2011 20:38

          Was wollen Sie denn mit all den Muslimen auf der Welt machen, Fidelche? Auch eliminieren?
          Ich mag Sie auch nicht Fidelche. Ansonsten, eine höhere Vernunft bewahre einen vor Ihren schlichten Denkmodellen.

          Und nun das xxx- en nicht vergessen.

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        • 13. September 2011 22:58

          „… das xxx-en nicht vergessen.“ – Das ist doch schon mal ein Anfang, oder? Liest sich auch gut, und hat Witz!

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  18. Feuervogel permalink
    13. September 2011 19:57

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    • 13. September 2011 22:59

      Wahnsinn.

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  19. 13. September 2011 20:03

    zum Thema „Flaggen verbrennen“ … 🙂

    http://bit.ly/SNdxg

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  20. 13. September 2011 20:07

    Beim „Einbetten“ verwendet Ihr was?
    a) Alten Einbettungscode
    b) HTTPS
    c) Erweiterten Datenschutzmodus aktivieren

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    • 13. September 2011 20:16

      Sorry, das eingebettete Video, weiter oben, hatte ich nicht gesehen. Asche auf mein Haupt (+.+)

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  21. 13. September 2011 22:50

    @True love vom 13/09/2011 20:38

    „Was wollen Sie denn mit all den Muslimen auf der Welt machen, Fidelche? Auch eliminieren? Ich mag Sie auch nicht Fidelche. Ansonsten, eine höhere Vernunft bewahre einen vor Ihren schlichten Denkmodellen“

    Schlichten mystischen Denkmodellen hängen offensichtlich Sie an. Ich würde in den muslimischen Ländern die säkularen Kräfte stärken und niemanden eliminieren (bis auf die reaktionäre Ideologie) Die Ansätze von Babrak Karmal hielt ich Ende der 1970er Jahre für einen richtigen ersten Schritt für eine Verbesserung der Lebensumstände in Afghanistan: a)die Landreform b)die strenge Schulpflicht auch für Mädchen und ein Alphabetisierungsprogramm, das alle Erwachsenen, einschließlich der fast zu hundert Prozent analphabetischen Frauen, zum Unterricht zwang c)Verbot der nach islamischen Gesetzen zugelassenen Kinderehen d)Säkularisierung der Gesellschaft. Islamismus löst kein Problem des Kapitalismus, im Gegenteil die Menschen werden zusätzlich durch eine verrückte menschenfeindliche Ideologie unterdrückt. Islamismus macht die rückständigen Gesellschaften des Nahen Ostens noch rückständiger. Wer wie Sie diesen Teufelskreis nicht erkennen will ist faktisch ein Feind dieser Menschen.

    Dass Sie mich nicht mögen ist nicht schlecht sondern freut mich ungemein. Ich bin der Meinung, dass es für mich schlecht wäre, wenn Sie nicht gegen mich Front machten – denn in diesem Fall würde es doch bedeuten, dass ich mit ihnen, dem reaktionären Feind unter einer Decke steckte. Wenn ich vom antisemitischen Feind bekämpft werde, dann ist das gut; denn es ist ein Beweis, dass zwischen mir und dem Feind ein klarer Trennungsstrich gezogen wurde. Wenn Sie mir energisch entgegentreten, mich in den schwärzesten Farben malen und gar nichts bei mir gelten lassen, dann ist das noch besser; denn es zeugt davon, dass ich nicht nur zwischen mir und ihnen eine klare Trennungslinie gezogen habe, sondern dass meine Arbeit auch glänzende Erfolge gezeitigt hat.

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    • 14. September 2011 00:22

      @fidelche, ich denke ganz und gar nicht, dass Du trotz xxxxxxxxxxxxxx hier eine gute Arbeit machst, ganz im Gegenteil, mit xxxxxxxxx und den xxxxxxxx, xxxxxxxx, xxxxx Du xxxxx, als xxxxx.
      Da reicht xxxxxxxxxxxx um völlig ungerechtfertigt diskreditiert zu werden. xxxx, xxxx, die selbst eine solch xxxxx Fanatismus ausleben.

      Das ist xxxx, weil xxxx und xxxxx: xxxx!
      ———–
      Forenboy, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
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      Die MI Redaktion

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      • 14. September 2011 14:14

        Sehr gerne zitiere ich, im Zusammenhang mit einigen moderierten Begriffen im obigen Kommentar von @ForenBoy, erneut das ‚Netz gegen Nazis‘

        „… (rechtsextreme) Phrasen:
        „Faschismus-Keule“ (Ergänzung durch selcarim: oder je nach Anlass „Antisemitismus-Keule“ oder „Homophobie-Keule“), sobald es eine Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus oder Rassismus in der Gesellschaft gibt …“, um eine, den Rechtsextremen unangenehme, Diskussion möglichst schon im Keim abzuwürgen …
        Quelle: „Woran man sie erkennt – Rechtsextreme Sprachcodes“, Netz gegen Nazis http://bit.ly/1apT5I

        Genau so wenig, wie es mich erstaunt, dass @ForenBoy sich „fast nach Lehrbuch“ verhält, wenn er seine herabsetzenden Kommentare postet, so wenig erstaunt mich dies:

        ’sweetheart | 14. September 2011 um 11:11
        Gerne gebe ich obenstehend @Forenboy die Gelegenheit, unverändert einen der Kommentare einzustellen, in dem die Betreiber der Plattform „Mission Imossible“ den Lesern ein „x“ für ein „u“ vormachen.‘
        Quelle: http://bit.ly/r9EUna

        PS Haben Sie einmal versucht „sweetheart’s blog“ über eine Internet-Suchmaschine zu finden? Sie werden sich wundern wo Sie dann landen 🙂

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        • rahab permalink
          14. September 2011 14:31

          absolut rätselhaft – woher weiß knüppel, was statt der xxx geschrieben stand?

          ich glaube, ich will das lieber nicht wissen!

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        • 14. September 2011 16:03

          Ich freue mich, dass @sweetheart so viel Einsicht zeigt und meinen Kommentar, der sich auf einen moderierten Kommentar von @ForenBoy bezog, derart wohlwollend aufgenommen hat 🙂
          siehe hier: http://bit.ly/q4ozUb

          Als höflicher Mensch habe ich natürlich sofort geantwortet und meinen Gruß dort in sweetheart’s blog gepostet. Es kann sich wohl nur noch um wenige Minuten handeln, bis mein dortiger Kommentar freigeschaltet wird, aber gern mache ich ihn interessierten LeserInnen schon vorab zugänglich:

          selcarim | 14. September 2011 um 15:54
          ( Dein Kommentar wartet auf Freischaltung )

          @sweetheart
          Gut, dass Sie es endlich einmal abgelassen haben, @KarolaChristiane. Immer schön fließen lassen, damit sich keine Giftstoffe im Körper ansammeln

          Ich gebe Ihr Kompliment an mich sehr gern zurück und darf Ihnen versichern, dass ich Sie für eine wunderbare Frau halte, die es nicht verdient von ForenTrolls in den braunen Politik-Sumpf gezogen zu werden.

          LG
          selcarim

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        • 14. September 2011 17:01

          Insbesondere dem letzten Absatz schließe ich mich an. Motto: Der zeitweiligen Desorientierung ewige Orientierung geben!

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        • 14. September 2011 21:49

          selcarim,
          auch dies gehört noch hierhin, der Verweis auf WDR5 heute nämlich,
          mit dem tollen sweetheart zur Orientierung gewidmet sein sollenden Gedicht
          fleisch1 von Thomas Kling.
          http://www.wdr5.de/nachhoeren/scala.html Beim Nachhören kommt zuerst ein Nachruf auf Daniel Kehl, auch nicht schlecht, eben sehr gut, – vor allem die Passage mit Loriot …
          Danke? Bitte!
          (Mein Fuß- & Kopfball!)

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    • 14. September 2011 10:12

      To whom it may concern:

      „Ich würde in den muslimischen Ländern die säkularen Kräfte stärken und niemanden eliminieren (bis auf die reaktionäre Ideologie)“
      schreibt fidelche unter anderem. Es tut mir ja leid, aber ich kann in seinem letzten Kommentar, wie auch in den Blogs, keinen Hass gegen Personen (die hier zum Teil rumaetzen)(das stammt nun von mir und nicht von fidelche) erkennen. Vielmehr nehme ich eine sehr klare Position wahr, und teile sie. Wer mit irgendwelchem geixxe net einverstanden, der schreibe in seinem eigenen Blog. Dort hat er alle Vollmachten und kann sich auch über jedwede Netiquetten hinwegsetzen.

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    • 14. September 2011 11:09

      Schulpflicht für Mädchen: Beim Stichwort „Pflicht“ fällt mir mal wieder auf, dass Leute wie Rahab immer nur von „Rechten“ sprechen, die bestimmte Gruppen Leute erlangen sollen. Warum erinnert mich das nur immer an radikale Glaubensgemeinschaften, die auch immer nur ihre Rechte einfordern und die Toleranz anderer ausnutzen? Übrigens: Vor ein paar Tagen hat sie im Freitag Analphabetismus verharmlost, habe ich mir sagen lassen.

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    • 14. September 2011 12:01

      „Islamismus löst kein Problem des Kapitalismus, im Gegenteil die Menschen werden zusätzlich durch eine verrückte menschenfeindliche Ideologie unterdrückt. Islamismus macht die rückständigen Gesellschaften des Nahen Ostens noch rückständiger. Wer wie Sie diesen Teufelskreis nicht erkennen will ist faktisch ein Feind dieser Menschen.“
      Nicht nur dieses Zitat möchte ich unterstreichen, sehr gerne habe ich auch den letzten Absatz bei Fidelche gelesen und mich besonders über die anspielungsreiche Form gefreut!

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      • 14. September 2011 12:22

        „(…) „Islamismus löst kein Problem des Kapitalismus (…) die Menschen werden zusätzlich durch eine verrückte menschenfeindliche Ideologie unterdrückt …“

        So ist es.

        Und – kleiner Seitenableger des Themas – ich habe nicht (auch persönlich) jahrzehntelang für eine rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben gekämpft, um mir dann von „zurückgebliebenen Islamisten“ die Uhr in unserer Gesellschaft zurückdrehen zu lassen:
        „Berlin: Islamische Partei hetzt im Wahlkampf gegen Schwule“ http://bit.ly/oEgPJR und http://bit.ly/mQAm90

        Nein „wir“ werden uns nicht „deren“ verstaubten Ansichten anpassen, sondern „sie“ sich der veränderten gesellschaftlichen Realität dieses Landes im 21. Jahrhundert! Und dafür bin ich weiterhin bereit zu kämpfen!

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        • 14. September 2011 12:34

          ich habe nicht (auch persönlich) jahrzehntelang für eine rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben gekämpft, um mir dann von „zurückgebliebenen Islamisten“ die Uhr in unserer Gesellschaft zurückdrehen zu lassen
          Nur wer aus egoistischen Motiven Revolutionär geworden ist, wird auch ein zuverlässiger Kämpfer bleiben. (Ronald M. Schernikau)

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      • True love permalink
        14. September 2011 14:04

        Was xxxxx hin. :-)) Sie xxxxx – jetzt wo Nr. 1 xxxx, reden xxxxxx.
        ——
        True love, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
        Halten Sie sich an unsere Netiquette und lesen sie unbedingt unsere FAQ!
        Die MI Redaktion

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    • True love permalink
      14. September 2011 14:02

      „Islamismus löst kein Problem des Kapitalismus, im Gegenteil die Menschen werden zusätzlich durch eine verrückte menschenfeindliche Ideologie unterdrückt. Islamismus macht die rückständigen Gesellschaften des Nahen Ostens noch rückständiger. Wer wie Sie diesen Teufelskreis nicht erkennen will ist faktisch ein Feind dieser Menschen.“

      Aha, Sie sehen sich als Menschenfreund. Ich redete nicht vom Islamismus, sondern schlicht und einfach von den Millionen Muslimen auf dieser Welt. Die gibts für Sie offensichtlich nicht. Sie drehen immer die großen Räder und unter denen begraben Sie die Begriffe.
      Fidelche, Fidelche, bald werden die Genossen über eine xxxxxxxx beraten. :-))
      ———————-
      True love, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
      Wegen der vielen Verstöße gegen unsere Netiquette , inklusive der Morddrohung in diesem Kommentar tritt nun für Sie Punkt 10 unserer Netiquette in Kraft. Sie sind ab sofort hier gesperrt. Viel Spaß im Freitagsforum!
      Die MI Redaktion

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      • 14. September 2011 15:34

        Ich schließe mich der MI Redaktion an: denn Spaß muß sein!

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  22. 14. September 2011 04:38

    @fidelche,

    mich macht besorgt, was Sie oben schreiben:

    „Ich bin der Meinung, dass es für mich schlecht wäre, wenn Sie nicht gegen mich Front machten – denn in diesem Fall würde es doch bedeuten, dass ich mit ihnen, dem reaktionären Feind unter einer Decke steckte. Wenn ich vom antisemitischen Feind bekämpft werde, dann ist das gut; denn es ist ein Beweis, dass zwischen mir und dem Feind ein klarer Trennungsstrich gezogen wurde. Wenn Sie mir energisch entgegentreten, mich in den schwärzesten Farben malen und gar nichts bei mir gelten lassen, dann ist das noch besser; denn es zeugt davon, dass ich nicht nur zwischen mir und ihnen eine klare Trennungslinie gezogen habe, sondern dass meine Arbeit auch glänzende Erfolge gezeitigt hat.“

    Bitte xxxxxxxxxxxxx.

    Sie xxxx xxxxxxxxxxxxxx und xxx einen xxxxx. Sie sehen xxxxx. Sie schreiben hier Artikel und Kommentare, Sie bekämpfen xxxxx (ist denn jeder, xxxxx, ein Feind? IHR Feind?), verdrehen den Inhalt von deren Kommentaren, reagieren darauf xxxx und xxx sehr xxxxx Freundeskreises.

    Sie, fidelche xxxxxx zensieren die Postings derer, die xxxxx, Sie ersetzen xxxxx Passagen per xxxx. Sie billigen, dass hier Klarnamen nebst Beruf und Auftraggebern derer geoutet werden, die Ihre Meinung nicht teilen. Derer, die Sie Ihre Feinde nennen und die hier in Ihrem Forum xxxxx werden dürfen – nebst Diagnosen von Geisteskrankheiten. In der von Ihnen bekämpften und von mir Qualitätsplattform genannten Community pflegen evtl. Sie, zumindest Ihre engsten Gefährten, xxxx Nicknames, die – xxxxxx von xxxx – hier als Ihre Zeugen, als Stichwortgeber Ihrer Feindesvermutungen auftreten.

    So zeitigt Ihre Arbeit Erfolge, die Sie, fidelche, als „glänzend“ wahrnehmen. Ihre Empfindung, „glänzende Erfolge“ gegen die Feinde errungen zu haben, verleiht Ihnen, xxxxxxxxxxx, eine irgendwie xxx Kraft zum Immerweitermachen. Der xxxx xx scheint mir xxxxx zu sein.

    Beste Grüße
    weinsztein

    (Wegen Ihrer nicht zu bändigenden Neigung, andersmeinende Kommentare zu Ixxxen, habe ich obiges kopiert. Für meine Sammlung.)
    ———————–
    Henner Michels, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
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    Die MI Redaktion

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    • 14. September 2011 10:46

      @Henner Michels
      Faschismusverherrlichung und Antisemitismus ist hierzulande zwar durch die Meinungsfreiheit gedeckt, jedoch steckt in diesem Recht auf freie Meinungsäußerung auch mein Recht diese Faschisten oder Antisemiten als meine Feinde zu bezeichnen. Ich gehe noch weiter, ich bezeichne diese Faschisten und Antisemiten als Feinde des Humanismus, als Feinde der Zivilisation.

      Al-Qaida, die Taliban, die Muslimbruderschaft, die Hamas und die Hisbollah sind islamfaschistische Organisationen. Über den arabischen, den antizionistischen, den sekundären, den strukturellen Antisemitismus habe ich bereits genügend zur Sache beigetragen. Ich bin der Meinung, dass es nicht gut ist, mit Faschisten und Antisemiten auf lange Sicht freundlich zu diskutieren. Irgendwann sind Grenzen überschritten, ist das Maß voll. Wohin eine tolerante Appeasement-Haltung führen kann, ist in den Geschichtsbüchern nachzulesen. Dies war für längere Zeit mal wieder eine Antwort auf einen ihrer „Kommentare“, der wie üblich nichts zur Sache beigetragen hat.

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      • 15. September 2011 00:32

        fidelche,

        Sie xxxxx mit xxxxxxx.
        Anders gesagt, xxx.
        ———
        Henner Michels, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
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    • 14. September 2011 10:56

      http://www.henner-michels.de/
      Auch verlinkt über:
      http://www.freitag.de/community/blogs/weinsztein

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      • 14. September 2011 12:44

        Oh, diese Links sind mir völlig neu! 😉 Internet hieß früher übrigens „Spiel ohne Grenzen“. 🙂

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      • 15. September 2011 00:39

        Ja und, goreflex?
        Auch im ttb-forum wird vorm Absenden eines Kommentars nach einer evtl. vorhandenen website gefragt. Da nenne ich sie auch immer.

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        • 15. September 2011 09:02

          „weinsztein
          14/09/2011 04:38
          Sie billigen, dass hier Klarnamen nebst Beruf und Auftraggebern derer geoutet werden, die Ihre Meinung nicht teilen. “
          Wer verrät hier etwas über seinen Klarnamen und seinen ehemaligen Arbeitgeber im Internet? Und wie oft haben ihnen schon mehrere Leute gesagt, dass es rechtlich ok ist, wenn ihre eigenen Verlinkungen benutzt werden? SIE haben es preisgegeben und sich einst sogar für Werbung bedankt, Deutscher Michel(s). Wenn sie sich nicht sicher sind, fragen sie doch die Anwältin Rahaburka im Sommer. Oder einen ihrer weiteren Medienfreunde.

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  23. 14. September 2011 11:43

    fidelche schrieb am 14/09/2011 um 10:46 Uhr u.a.
    „@Henner Michels
    Faschismusverherrlichung und Antisemitismus ist hierzulande zwar durch die Meinungsfreiheit gedeckt, jedoch steckt in diesem Recht auf freie Meinungsäußerung auch mein Recht diese Faschisten oder Antisemiten als meine Feinde zu bezeichnen. Ich gehe noch weiter, ich bezeichne diese Faschisten und Antisemiten als Feinde des Humanismus, als Feinde der Zivilisation (…)“

    Sehr richtig, @fidelche!

    Und wohin (in welche barbarische Tyrannei) es führt, wenn alle immer nur weggucken und weghören, während Menschenfeinde und gestörte Machtgeile ihre (häufig auch sexuellen) Verklemmungen und Frustrationen damit zu kompensieren suchen, dass sie Macht über andere Menschen ausüben, hat sich – ganz besonders in Deutschland – ja gezeigt.

    Wer in Deutschland lebt und aus unserer jüngeren Geschichte nicht zu lernen bereit ist, dem kann ich eigentlich nur entweder Dummheit oder bösen Willen attestieren. Meine Toleranz mit Intoleranz hält sich daher in sehr engen Grenzen.

    Dass aber selbst, durch ihren Abgeordneten-Status, „immunisierte“ braune NS-Idealisierer sich nicht alles herausnehmen können, zeigt diese Meldung:

    „(…) SCHWERIN Udo Pastörs, der Fraktionschef der rechtsextremen NPD im Schweriner Landtag, muss sich wegen einer Rede im Parlament vor Gericht verantworten. Die Anklage ist zur Hauptverhandlung zugelassen worden. Pastörs soll in einer Landtagsrede den Holocaust als frei erfunden bezeichnet und die Opfer des Holocaust verunglimpft und verächtlich gemacht haben. Zwar darf ein Abgeordneter nicht für Äußerungen im Parlament zur Verantwortung gezogen werden, es gibt aber Ausnahmen. (dpa)“ Quelle: „NPD-Fraktionschef muss vor Gericht“, ‚taz‘ 13.09.2011 http://bit.ly/nvbNLF

    Ergänzung von selcarim: Pastörs ist bereits wegen Volksverhetzung vorbestraft …

    In ihrem Antisemitismus und ihrer Homophobie sind sich (deutsche) Rechtsextreme und sog. „Gotteskrieger“ aus anderen Regionen regelmäßig auffallend einig …

    Ich sage nicht „wehret den Anfängen“, denn die haben wir längst hinter uns, ich sage:
    Nie wieder antisemitische Regierungspolitik in Deutschland und nie wieder menschenverachtende Ausgrenzung von Schwulen und Lesben.

    Dass Antisemitismus und Homophobie 2 Seiten derselben Medaille sind, wird vielen allmählich bewusst, bei beiden handelt es sich um Menschenverachtung. Deshalb sind Allianzen, wie diese, absolut folgerichtig:

    „(…) Die EU-Kommission unterstützt drei jüdische Organisationen bei der Erfassung von Hassverbrechen (…) Mit im Boot sind auch die renommierte niederländische Homosexuellenvertretung COC sowie das internationale Netz- werk ILGA, das Homo- und Bisexuelle sowie Transgenders repräsentiert. »Eine jüdisch-homosexuelle Allianz, die sich ausdrücklich auch an Migranten und Muslime richtet«, betont Sclafani (…)“
    Quelle: JA vom 31.03.2011 http://bit.ly/n9Eokp

    Gruß
    selcarim

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  24. 14. September 2011 12:51

    rainer kühn schrieb am 14/09/2011 um 12:34 Uhr u.a.
    „(…) Nur wer aus egoistischen Motiven Revolutionär geworden ist, wird auch ein zuverlässiger Kämpfer bleiben. (Ronald M. Schernikau) …“

    Ich habe den Eindruck wir verstehen uns 🙂

    Mir ging es manchmal wirklich um’s eigene und das meines Lebenspartners menschenwürdige „Überleben“ in der von einer homophoben Grundstimmung geprägten Gesellschaft. Klar, ich hätte mich auch umbringen können, wenn man „von allen“ gehasst, gefürchtet und verachtet wird, ist das vielleicht nicht so abwegig?! (Ich schreibe hier von den 1960er und 1970er Jahren)

    Aber …, um mal wieder mit den, von mir als Kultobjekt „verehrten“, Mielke-Schwestern aus Loriot’s „Pappa ante portas“ zu antworten: „Naja, das kann er ja nun IMMER NOCH machen …“ 🙂 Nein, keine Angst, das habe ich nicht vor, denn mein Leben, als offen schwuler Mann, ist ein ausgesprochener Erfolg. Ich konnte mich letztlich immer durchsetzen und darum bin ich kein ängstlicher Typ geworden. In meiner ehrenamtlichen Arbeit kann ich damit, besonders jungen Schwulen, Mut machen.

    PS Ich erinnere mich übrigens gern an eines Deiner Blogs beim „Freitag“, damals hattest Du einen Wahlkampfauftritt von Angela Merkel in Münster auf Video aufgezeichnet …

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    • True love permalink
      14. September 2011 13:55

      „(…) Nur wer aus egoistischen Motiven Revolutionär geworden ist, wird auch ein zuverlässiger Kämpfer bleiben. (Ronald M. Schernikau) …“

      Sind Sie xxxxxxxxxxxxxx, Herr Selcarim. Das xxxxxx.
      —————
      True love, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
      Halten Sie sich an unsere Netiquette und lesen sie unbedingt unsere FAQ!
      Die MI Redaktion

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  25. 14. September 2011 13:20

    Ja-hahahaha – das waren noch Zeiten, als das Fakten-Magazin der Partei Die PARTEI den Kohl-Zögling: DAS MERKEL nannte, und ich hab´s auf Video … Aber davon erzähle ich noch mal in Jahrzehnten, wenn ich ein alter Senator bin … 😉
    Und jetzt zum Parteiencheck (3)

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  26. 14. September 2011 14:52

    Aus Gründen der Transparenz weisen wir darauf hin, dass der Freitagsblogger „True love“ aus Berlin nach vielen Verstößen gegen unsere Netiquette und einer heute von ihm ausgesprochen Morddrohung (14/09/2011 14:02) hier endgültig gesperrt wurde.

    Unter „Freitags-Rubriken“ ist eine Liste der gesperrten User einzusehen, inklusive der Sperrzeiten.
    Transparenz und Aufklärung ist unser oberstes Ziel.

    MfG
    Die MI Redaktion

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    • rahab permalink
      14. September 2011 15:18

      wahnsinnig transparent!
      morddrohung?
      interessant.
      wo denn?
      xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
      ———————-
      Rahab, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
      Halten Sie sich an unsere Netiquette und lesen sie unbedingt unsere FAQ! Die Morddrohung ist mit xxxxx gekennzeichnet. Die MI Redaktion hat das Gesamtwerk von Bertolt Brecht (inkl. „Die Maßnahme“) gelesen und verstanden. Wir raten ihnen zukünftig unsere Netiquette zu achten und wenn sie hier kommentieren nicht mit „Geschichten vom toten Hund“ abzulenken.
      Die MI Redaktion

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      • 14. September 2011 15:46

        Die Anmerkung der MI Redaktion ist wie immer interessanter als der dadurch bewiesen zurecht mit dem X zur Kenntlichkeit gestellte Kommentar. – Als Solidaritätsbekundung von mir genau hier hingeschrieben!

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      • rahab permalink
        14. September 2011 17:43

        befinde ich mich nicht?
        ich bin mir da manchmal nicht sicher.

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  27. 14. September 2011 17:36

    Wie ich sehe, führt Schwester Rahabeska Groteska immer noch ihren einsamen K(r)ampf. Werde mich dazu näher äußern, wenn ich Macho-Land wieder verlassen habe, um unnötige Härten zu vermeiden.

    Beste Grüße von Patmos,
    M

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    • rahab permalink
      14. September 2011 17:41

      hach! ich kann es kaum erwarten!

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  28. shalako permalink
    23. September 2011 20:30

    Wir haben Euch allen was xxxxxxx, und es wirkt phantastisch.

    Ihr wisst schon, das xxxxx.
    —————
    shalako, sie befinden sich hier nicht im antisemitischen und sozialdarwinistischen Freitag!
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    Die MI-Redaktion

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  29. tatinka permalink
    11. September 2012 01:28

    in memoriam

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    • 11. September 2012 09:14

      Eine beeindruckende Zusammenstellung der Ereignisse. Der religiöse Fanatismus dieser Gotteskrieger ist für rational denkende Menschen unfassbar, gleichwohl ich weiß, dass es hierzulande genügend Durchgeknallte gibt, die diese Mörder als „Revolutionäre“ bewundern.
      .

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      • MEMO permalink
        11. September 2012 11:24

        „Rational denkende Menschen“ ist eine hübsche Floskel. Ich gehe davon aus, dass sich die Gotteskrieger auch als rational denkend empfanden, schließlich haben sie den Anschlag sehr rational geplant. Rationalität scheint also vor Idiotie nicht zu schützen.

        Ich nehme übrigens für mich in Anspruch, rational zu denken. Unfassbar ist der Anschlag für mich indes trotzdem nicht, sondern logische Konsequenz aus den zeitgeschichtlichen Entwicklungen – ganz rational betrachtet.

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      • 11. September 2012 18:05

        „Wenn das Flugzeug sich bewegt, sobald es sich langsam zu bewegen beginnt, bete die Gebete der reisenden Muslime, wenn du reist um Gott zu treffen und die Reisen zu genießen.

        Gebe nicht den Anschein verwirrt zu sein sondern sei stark und glücklich, mit geöffnetem Herzen und Zuversicht, denn du tust Arbeit die Gott gefällig ist und die er segnet.

        Lächle in das Gesicht der Ungläubigen, denn du wirst eingehen in das Paradies, denn Gott ist immer bei seinen Anhängern die an ihn glauben und Gott wird es leicht machen und dich segnen und deine Arbeit mit Erfolg und dem Sieg krönen. Wiederhole dieses Gebet. Oh Allah, lasse die Ungläubigen erblinden, damit sie nichts sehen.“

        Was ist daran rational?

        Ob sich jemand rational denkend empfindet und ob er es ist sind zwei verschiedene Dinge. Es ist nicht rational zu glauben in das Paradies mit 72 Jungfrauen zu kommen, wenn man ein Flugzeug entführt und mit den entführten Menschen das Flugzeug in ein Hochhaus zu steuern.

        Für die Dschihadisten ist jeder willkürliche Mord gerechtfertigt wenn er im Namen Gottes verübt wird. Eine Ideologie die dreitausend unschuldige Menschen ermordet ist faschistisch und irrational. Was hat dieser Massenmord den Islamisten gebracht, was hatte dieser islamistische Massenmord für die Muslime für Auswirkungen? Rational wäre es gewesen dies vor dem Attentat zu bedenken.

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      • Der Bassist permalink
        11. September 2012 18:21

        Ich denke, MEMO spricht die Irrationalität des Rationalen an. Die Verrücktheit einer Welt, die philosophisch Kopf steht. So etwas, wie Georg Lukács mit seiner Zerstörung der Vernunft meinte. Die Irrationalität des scheinbar Rationalen. – Heute jährt sich übrigens wieder 9/11. Die Finsternis.

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      • 11. September 2012 18:45

        Wenn MEMO schreibt: „Rationalität scheint also vor Idiotie nicht zu schützen“, dann hat er absolut recht. Will sagen, das Irrationale, etwa Rache, etwa Allahs Weltherrschaft oder was auch immer, wird heute rational a n g e d a c h t und durchgeführt, und anderes auch, aber ohne Vernunft, welches das Wesen des Menschen sein sollte. – Solche Rationalität hat mit humaner Vernunft also nichts mehr zu tun. Und das ist alte, fast hundert Jahre alte Philosophie. – Kapitalismus ist rational; aber nicht human. Nur der letzte Satz interessiert mich als Grundgesetz von Kritik überhaupt. Kritik fordert das Humane.

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      • 11. September 2012 23:41

        Rationalität schützt nicht vor Idiotie, das stimmt.

        Irrationalität und magisches Denken aber auch nicht.

        Logische Konsequenz waren die Anschläge nicht! Denn es ist nicht folgerichtig, es ist nicht durchdacht, wenn man religiös motiviert sich selbst und 3000 unbeteiligte Menschen ermordet. Solch eine Aussage ist Idiotie.

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      • 12. September 2012 10:11

        Die Vernichtung der Juden in Auschwitz war aus Sicht der Nazis rational. Auschwitz war die logische Konsequenz der Nürnberger Gesetze, der Boykottaufrufe gegen Juden, der Delegitimierung der Juden. Die fabrikmäßigen Massenmorde in Auschwitz wurden „wissenschaftlich“ durchgeführt.

        Massenmorde sind auch die logische Konsequenz ihrer Ankündigung, siehe die Reden von Ahmadinejad, die „Charta der Hamas“, Hitlers „Mein Kampf“, usw.

        Die vorsintflutlichen Gotteskrieger von 9/11, die alles an der Aufklärung ablehnen, nutzten die Resultate der Aufklärung, wie Handy und Flugzeuge um ihrem Ziel, die Menschheit wieder ins Mittelalter zurück zu bomben, einen Schritt näher zu kommen. Diese „Rationalität“ hat wahrlich nichts mit humaner Vernunft zu tun.

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  30. MEMO permalink
    12. September 2012 09:23

    Breitenberger, da muss ich dir widersprechen. Aus der Sicht der Attentäter und ihrer Hintermänner (Frauen werden es kaum gewesen sein) waren die Anschläge logische Konsequenz und unumgänglich, was die Logik ihres „Krieges“ betraf/betrifft. Und – sie hatten einen überwältigenden Erfolg innerhalb ihrer Anhängerschaft. Es gibt Landstriche, in denen werden die Attentäter nach wie vor als Helden gefeiert und das verantwortliche Terrornetzwerk selbst hat sich fest im Nahen Osten und in Teilen Afrikas seitdem immer weiter verankert, weil sie beweisen konnten, dass eine Gegenwehr gegen den ungläubigen Westen möglich ist. Insofern mag es einem natürlich nicht gefallen, dass 3000 Menschen starben – mir auch nicht. Das ändert aber nichts daran, dass die Anschläge strategisch betrachtet für die Initiatoren bis heute eine voller Erfolg sind. Dies zu verkennen wäre leichtfertig. M. Breitenberger – du verwechselst hier Logik mit deinem Menschlichtkeitsbegriff. Das ist zwar sympatisch, aber verkennt die Realität. Es geht hier um die Logik eines religiös aufgestellten Guerillakrieges an vielen Fronten, nicht darum, ob es menschlich logisch ist, 3000 Unschuldige und sich selbst zu ermorden. Für die Verantwortlichen hat sich der Anschlag gelohnt und nur das zählt in diesem Zusammenhang – eben doch durchdacht, eiskalt.

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    • 12. September 2012 10:18

      Diesem deinem Kommentar vom 12. September 2012 um 09:23 widerspreche ich nicht. Aus der Sicht der Attentäter war ihr Massenmord rational, keine Frage. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass es kein Paradies mit 72 Jungfrauen gibt, nicht nur deshalb bin ich mir sicher, dass die Einschätzung der Gotteskrieger und ihrer Anhänger objektiv falsch ist.

      Ich habe außerdem keine Zweifel, dass der Anschlag nicht nur im Nahen Osten und in Afrika große Begeisterung auslöste, sondern auch im Westen, vor allem in Deutschland. Dazu muss man nur die Wochenzeitung „DerFreitag“ virtuell aufblättern und die Artikel von Augstein und Co. lesen, beziehungsweise sich die Ansichten von Jürgen Ellsässer, Christoph Hörstel, usw. zu Gemüte führen.

      Diese Leute (in jedem Fall die Gotteskrieger) wollen einerseits den Kampf der Kulturen, positionieren sich in diesem auf der Mittelalter-Seite, regen sich aber andererseits über Samuel Huntingtons Buch „Zusammenprall der Kulturen“ auf.
      Ist das nicht irgendwie witzig? Oder besser, ist das nicht nicht völlig irrational?

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      • MEMO permalink
        12. September 2012 11:11

        Ein Paradies mit 72 Jungfrauen mag es geben – 72 Jungfrauen für 20 Millionen Anwärter. Ich vermute, es wird dort ein Hauen und Stechen geben.

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  31. 15. September 2015 00:13

    Seit 14 Jahren gibt es Verschwörungstheorien über den Terroranschlag. All diese Theorien wurden widerlegt, manche mehrmals. Und trotzdem werden sie immer weiter wiederholt:

    Killersatelliten und Mini-Atombomben haben die Gebäude zerstört. Kontrollierte Sprengungen von eigentlich unbeschädigten Gebäuden stehen im Raum. Vielleicht ist doch kein Flugzeug ins Pentagon geflogen, sondern ein Marschflugkörper. Die Anschläge wurden von George Bush beauftragt, eingeweihte Regierungsmitglieder und Beamte nutzten den Anschlag zum Insiderhandel. Die Entführer leben noch oder sind tot, waren aber eigentlich nicht dazu in der Lage, die Flugzeuge zu steuern. Osama bin Laden hatte nichts mit den Anschlägen zu tun, Osama bin Laden hat die Anschläge beauftragt, war aber nur das Werkzeug der CIA. In den Flugzeugen befanden sich keine Menschen, sondern nur Sprengstoff, die Flugzeuge waren lediglich Attrappen und eigentlich Raketen. Die Regierung hat die Flugzeuge über geheime Satelliten gelenkt, die Einschläge waren Spezialeffekte, die entführten Flugzeuge wurden im Ozean versenkt. Das in Pennsylvania abgestürzte Flugzeug wurde eigentlich abgeschossen. Die Anrufe aus den Maschinen waren nicht echt.

    Und wer steckt dahinter? Der Jude, natürlich. Am 17. September meldete der TV-Sender der Hisbollah, dass am 11. September 4000 Juden nicht zur Arbeit im World Trade Center erschienen seien, weil sie vorher vom israelischen Geheimdienst gewarnt wurden. Außerdem sei Ariel Scharon, damals Israels Ministerpräsident vom Besuch eines zionistischen Festivals in New York vom gleichen Geheimdienst abgehalten worden sein. Beide Meldungen waren falsch. Die Jerusalem Post hatte am 12. September gemeldet, dass sich 4000 Israelis, die in der Gegend um das World Trace Center lebten, sich noch nicht bei Freunden und Angehörigen gemeldet hätten und tatsächlich waren ca. 4-500 Menschen jüdischen Glaubens unter den Opfern. Der New-York-Besuch von Scharon war nicht für den 11., sondern den 23. September geplant und das entsprechende Festival wurde wegen der Anschlägen abgesagt. Aber was hat die Realität schon mit der Welt der Verschwörungsideologen zu tun?

    Hinter all diesen Theorien steckt die Idee, dass entweder Israel oder die USA in Zusammenarbeit oder eher Leitung Israels die Anschläge selbst geplant und durchgeführt haben, um die arabische Welt als Reaktion zu destabilisieren.

    Heute ist der 11. September zum Feiertag für Antisemiten geworden, an dem sie versuchen, ihre kruden Theorien wieder in den Vordergrund zu bringen. Deswegen wir heute ein Roboter auf Twitter losgelassen, der all den „Kindermörder Israel“-Schreiern da draußen Paroli bieten soll.

    http://www.vice.com/de/read/dieser-roboter-blamiert-antisemitische-verschwoerungstheoretiker-911?utm_source=vicefbde

    http://www.spiegel.de/spiegelspecial/a-435547.html

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