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Unterschätzte Publizisten (13) – Streifzug

16. Oktober 2011

Zitate des Freitagsbloggers „Streifzug“ aus der moderierten Freitagscommunity von Jakob Augstein (Mission Impossible distanziert sich ausdrücklich von diesen  Kommentaren):

1) Streifzug schrieb am 30.01.2011 um 10:53:“ weinsztein, richtig, es gibt regionale Unterschiede. Ägypten steht auf der Imperialismusskala des Westens sehr weit oben. Die Strukturen dort haben Signalwirkung. Entsprechend eifersüchtig und konsequent werden sie kontrolliert. Die Muslim Brothers sind nicht nur in der Region sehr stark vertreten. Allerdings anders, als es von hiesigen sesselpupsenden Stubenhockern beplappert wird. Bei der ungleichen Teilung der Gesellschaften in den Regionen dort kümmert sich der Westen mit seinen Westentaschenphilosophen und Möchtergernanalytikern bevorzugt um die oberen 10%. Um die verarmten 90% kümmern sich sehr aktiv und erfolgreich die Muslim Brothers. Mal ohne die religiös verzerrende Brille betrachtet, sind sie die Linken des Ostens. Daher auch der Hass der westlichen herrschenden Klasse.“

 2) Streifzug schrieb am 19.09.2011 um 18:26:“ Emma in Uniform,sind es die Kreuzritter des 21. Jahrhunderts?Oder gebärden sich nur so? Ohnmachtskompensation? Vielfache Studien entblößen den wahren Anblick dieser verbalblutrünstigen Scheinritter. Sie sitzen zuhause im Bademantel vor dem Bildschirm, machen Putzpause, Schluffen schlackern an dürren Beinchen, Dittsches, Bierflasche schon lauwarm, ein Handtuch um den Kopf gewunden…Da sitzen sie, schreiben, schreiben sich ihre Ohnmacht aus dem Putzlappen, aus ihrem eintönigen Alltag, je ohnmächtiger, um so heroischer das Geschreibe, die realen Feinde sind Fliegen, meist schon tot, im Staub liegend, der täglich beseitigt wird, so schreiben sie von Krieg, von Untergang, vom Kampf der Kulturen, vor Erregung verglimmt die Zigarrette im schon überquellenden Aschenbecher, jeder denkbare Schriftsteller der Weltliteratur wird ungefragt in die eigenen, jämmerlich uninteressanten Sätze gezerrt, Tote können sich nicht wehren, beschwört die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, verteidigt die Verdammten dieser Erde, die Pizza wird kalt in ihrer Schachtel, es wird dunkel, die Nacht bricht an, in diesem Krieg ist alles erlaubt, keine Gnade mit dem Feind, dem nicht gekannten Anderen, der, meist auch ein Kind der Einsamkeit, auf dem gleichen virtuellen Schlachtfeld, mit ähnlichen Waffen dagegenhält, unversöhnlich, unerbittlich, bis zum frühen Morgen.Sie sind die Titanen der Ohnmacht.“

3) Streifzug schrieb am 31.08.2011 um 10:14 :“ Was sind denn die jeweiligen Vor- und Nachteile der Ein- oder Zwei-Staaten-Lösung? Irgendwie gibt es zu zwei Varianten ~ 1371 Argumente. Ein Staat mit zwei Flaggen? Das hört sich nicht besonders vielversprechend an. Warum nicht zurück zum Stammesmodell. Die zwei, drei, vielen Stämme Israels. Viele Historiker würden dem ihren Segen geben.“

4) Streifzug schrieb am 31.08.2011 um 10:49:“ „Barrieren runter, Kontakt und Kommunikation zwischen den Parteien ermöglichen, mal endlich etwas wagen, zutrauen.“ Das hört sich vielversprechender an als noch mehr Mauern hochziehen. Wie kontraproduktiv Mauerbau ist, müsste sich doch bis zum letzten Hinterwäldner rumgesprochen haben. Lieber die Hände reichen, die freien Hände, Hände ohne Waffen.“

5 )Streifzug schrieb am 31.08.2011 um 14:16:“ Deutschland: 48 Stunden, um Palästina anzuerkennen „In 48 Stunden entscheidet Deutschland in einem wichtigen Treffen der EU-Außenminister, ob es Palästina anerkennt. 900.000 Personen haben unsere internationale Petition unterzeichnet, 80.000 aus Deutschland, doch der Außenminister ist noch immer unentschlossen. Wir können jetzt den Druck erhöhen, um sicherzustellen, dass Deutschland hinter einem eigenständigen palästinensischen Staat steht. …“

6) Streifzug schrieb am 05.09.2011 um 17:11:“ @Rahab, taboulywood?  Meinst du Klein-Freisler und sein Hetzblog? Gibt es den/das noch?“

7 ) Streifzug schrieb am 04.09.2011 um 12:29   http://www.youtube.com/watch?v=Sjuv2HWNbT4&feature=player_embedded“

8 ) Streifzug schrieb am 05.09.2011 um 15:04:“ Al Nakba, Dokumentarfilm (200 min)-produziert von Al-Jazeera auf Arabisch wurde zum ersten Mal ausgestrahlt am 60. Jahrestag der palästinensischen Katastrophe. Es wurde in Português im Jahr 2009 übersetzt und dann in vier verschiedenen Sprachen: Französisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch.Al Nakba gewann den Preis für den besten langen Dokumentarfilm über Al Jazeera in Palästina Fifth International Film Festival (Doha / Katar) und den Publikumspreis in Amal Neunten Euro-Arab Film Festival (Santiago / Spanien). Sie beteiligte sich an anderen Festivals in Brasilien, Argentinien, Italien, Jordanien, Ägypten und Palästina. (..)“
9 ) Streifzug schrieb am 26.07.2011 | 08:27:“ Osama bin Broder  (..) Broder sitzt auf einem Dachgarten, lässt die Blicke über Berlin schweifen und sinniert über eine kommende Bedrohung, die, vielleicht, in ferner Zukunft, seine heißgeliebte Weltordnung zerstören wird.Osama bin Laden konnte die von Broder angenommene Bedrohung in seinem Umfeld real beobachten. Die westliche Militär/Kultur-Maschine realisiert dort all das, was Broder hier nur simuliert. Beide spielen auf der gleichen Klaviatur. Das dieser Musik entspringende Tanzwerk führt zu identischen Figuren, wenn auch in unterschiedlicher Intensität, da, bedingt durch das Umfeld, in unterschiedlich ekstatischem Wahn. Beide sind nützliche Idioten des Moloch Kapital/Staat/Arbeit. Dieser schafft weltweit vergleichbar schreckliche Zustände, den „einfachen“ Menschen bedrohende Zustände, von denen der aufgeführte Mumpitz ablenken soll. Broder hatte Gelegenheit, nachzudenken. Er hat die Gelegenheit nicht genutzt.“
10) Streifzug schrieb am 24.09.2010 um 09:25:“ Hallo Katharina Körting, wer in einem vermoderten, verdorbenen, Spitzelladen der Fäulnis einkauft, dessen innere Werte passen sich an und entgleisen auf Dauer gänzlich. Dann lieber einen Apfelbaum pflanzen und verhungern.“
11) Streifzug schrieb am 16.09.2011 | 20:09:“  Selbsternannte Ideologiekritiker   –  Die Abgründe der Islamkritiker, ihre hochfrequentierten Hass- und Hetzblogs, ihre Verankerung im bürgerlichen Müllieu, ihre Superstars des Hasses, Sarrazin, Broder, sogar ihre Verbindungen zu FBI und möglichen andern Geheimdiensten wurden in letzter Zeit ausgeleuchtet. Es fehlen noch die selbsternannten Ideologiekritiker, Antideutsche und entsprechende Gestalten, deren publizierte Welt sich im immer gleichen winzigen Kreis abgedroschener Schlagworte dreht und windet. Dieser Kreis wird in analyse & kritik von Gerhard Hanloser im Artikel Paranoide Weltbilder abgeschritten. [..] Es tritt ein weitverzweigtes Netzwerk zutage. Die Aktivitäten sind vielfältig. Angefangen bei den primitven Hassblogs, hin zu nationalistischen Artikeln der Bildzeitung mit ihrer Hetze gegen Griechenland, weiter über gehoben scheinsachliche Debatten in der FAZ, hin zu Publikationen, in denen unter sachlichem Deckmantel die Geschichte umgeschrieben werden soll. Die Tendenz dieser Umschreibung ist eindeutig: Links war und ist böse, nationalbürgerlich, egal in welcher Ausprägung, war und ist gut. Diese Bücher werden in den entsprechenden Medien positiv besprochen, das Gedankengut wird verbreitet, später beruft man sich auf diese Bücher. Ein Zirkel der Verleumdung. (..)“
12) Streifzug schrieb am 18.09.2011 um 15:22:“ Lieber Wolfram Heinrich, natürlich hätte ich auch Arschloch Ideologiekritiker schreiben können, wie du es in deinem Artikel nahelegst. Allerdings wird des Wörtchen selbst nebst Anhang (Selbstkritik, Selbstproklamation, selbstverständlich, Selbstbild, Selbstveränderung, ) bis hin zu selbsternannter im zitierten Artikel so eindringlich gebraucht, da konnte selbst ich nicht widerstehen.“
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18 Kommentare leave one →
  1. 16. Oktober 2011 14:23

    Liebe Leser und Freunde von Mission Impossible.
    Wir sind dem Vorschlag von Michael P. nachgekommen und haben die Kommentare von Forenboy nicht mehr zensiert. Wir betrachteten dies als kurzes Experiment, was wir auch so ankündigten. Die Kommentare von Forenboy zum Gefangenenaustausch 1 gegen 1000 bestätigten alle unsere Vorhersagen. Forenboy hat nur provoziert. Auf Nachfragen von fidelche kamen wieder einmal keine Antworten. Wie Rainer Kühn in seinem richtigen Kommentar schreibt ist das Thema „der Freitag“ größtenteils abgearbeitet. Zukünftig werden also andere Themen im Vordergrund stehen.
    Die Blogger Forenboy und Rahab sind vorerst bis 31.12.2011 gesperrt. Weitere Infos zu den Sperren sind hier einzusehen. Wir wollen hier weiterhin Diskussion auch mit Andersdenkenden, allerdings in einem gewissen Rahmen und gegebenenfalls in einem kleineren Umfang.

    Der Beitrag „Unterschätzte Publizisten – Streifzug“ beschließt damit vorerst unsere beliebte Serie und die Beobachtung der Wochenzeitung „derFreitag“

    Mit freundlichen Grüßen
    Die MI Redaktion

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    • 17. Oktober 2011 09:40

      Thema: Internet-Trolle, rechtsextreme U-Boote in Internet Diskussionen, „Barrikadenkämpfe“, politische Standpunkte, Kampf gegen (Neo-) Nazismus, Antisemitismus, Homophobie, Rassismus

      Liebe MI-Redaktion, …

      gelesen, ohne zu kommentieren, habe ich hier schon seit Beginn des Jahres 2011. Mein Lebenspartner @barshai hatte kurz hereingeschaut, nachdem er sich in seinem „Anti-Religionsblog“ Ende vergangenen Jahres mit vielen der ‚FC‘-Religösen angelegt hatte. Da er sich in seinen Blogs und Kommentaren inzwischen hauptsächlich um die verwahrlloste italienische Regierungspolitik (Stichworte: Berlusconi, Lega Nord, Neo-Faschischen in Regierungsämtern, regierungsamtliche Homophobie etc.) kümmert, schreibt er jetzt fast nur noch in italienischer Sprache in div. italienischen Internet-Blogs.

      Was mir von Anfang an auffiel, war das bewundernswerte Engagement von @fidelche in politischen Debatten. Besonders sein unerschrockener Kampf gegen die Seuche des Antisemitismus, der sich quer durch alle politischen Richtungen und gesellschaftlichen Schichten frisst, hat mir gefallen. Ein bißchen habe ich mich darin in meinem eigenen Kampf gegen Homophobie wieder erkannt.

      Von einem anderen User wurde hier der Begriff „Barrikaden“ eingebracht und geäußert, „er wolle nicht auf der einen oder anderen Seite der Barrikade zu finden sein“ oder so ähnlich (aus dem Gedächtnis zitiert). Ich sehe das anders: Für mich bedeutet einen politischen Standpunkt zu haben und ihn zu vertreten, eben nicht Antisemiten, Homophoben, Neo-Nazis, Rassisten usw. großzügiges Verständnis entgegen zu bringen, sondern Ihnen ganz entschieden entgegen zu treten und den eigenen Standpunkt (der ja kein schwammiger Begriff des „sowohl, als auch“ ist und aus gutem Grund nicht „Standort“, sondern „Standpunkt“ heißt) kämpferisch zu vertreten.

      Die Mechanismen und Taktiken der überwiegend extrem rechten Antisemiten, Homophoben, Neo-Nazis, Rassisten usw. sind inzwischen weitgehend bekannt:

      Relativieren und damit Verharmlosen von
      Nazi-Verbrechen, Holocaust, Schwulen-Verfolgung, rechtsextremer Gewalt etc.
      Das Kapern von Internet-Diskussionen, indem versucht wird linke und liberale Positionen zu diskreditieren = Provokationen, die persönlich werden und vom Thema ablenken.
      Wird einer dieser rechten Provokateure auf seine Nazi-Ideologie festgenagelt, erfolgt regelmäßig der Vorwurf vom Einsatz der „Faschismus-, Antisemitismus- Homophobie-Keule“
      Obowhl diese Taktiken seit längerem bekannt sind und auch z.B. im ‚Netz-gegen-NazisÄ‘ ausführlich beschrieben werden http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/rechtsextreme-sprachcodes-1144 gelingt es diesen „rechten U-Booten“ immer noch viel zu häufig, Diskussionen zu sabotieren und User zu vertreiben.

      Ich schrieb es schon an anderer Stelle innerhalb der MI: Diskussionen mit diesen Saboteuren sind sinnlos, weil es ihnen nicht auf Inhalte ankommt, sondern darauf zu stören und zu provozieren; es hilft deshalb wohl wirklich nur eine frühzeitige, dauerhafte Sperrung, sonst werden wertvolle Energien gebunden, um unfruchtbare Abwehrkämpfe gegen rechten Dreck zu führen.

      Gern schaue ich mir an, wie sich diese Blogs weiter entwickeln und werde, sobald ich meine etwas beitragen zu können, auch weiterhin kommentieren und …, falls Interesse besteht gern auch einmal einen längeren Gastbeitrag über Themen anbieten, in denen ich mich besonders gut auskenne und langjährige Lebenserfährung einbringen kann.

      Mit freundlichen Grüßen
      selcarim

      PS obwohl ich mit den Inhalten dieser gesperrten Userin sonst absolut nicht konform gehe, meine ich in diesem Punkt „antilinke Strömung durch @sweetheart und @ForenBoy“, deckte sich ihre Wahrnehmung mit meiner …

      truelove66 schrieb am:30. September 2011 um 12:09 Uhr in Rahab’s Blog „Treue Liebe“ u.a. „(…) Vorher hatten sie (sweetheart) und Forenboy aber das ganze Missionsblog in eine komplett antilinke Strömung bugsiert (…)“

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      • 17. Oktober 2011 22:58

        @selcarim

        Danke – und richtig bei Antisemitismus, Neo-Nazis usw. gibt es keine Neutralität. Wenn gewisse Grenzen in der Diskussion überschritten werden ist eine fehlende Positionierung, ist eine fehlende klare Widerrede gleichzusetzen mit den Verhalten von historischen unpolitischen Mitläufern jeder Couleur.

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  2. 16. Oktober 2011 18:18

    Ich finde solchen Zwischenspurt zu einem vorläufigen Abschluß angemessen und sinnvoll – wie schon in ‚Deutschland einig Vaterland‘ von mir gesagt. Daß es ForenBoy und Rahab mit einer Sperrung auf Zeit trifft, hat zwar auch einen Hauch von Willkürlichkeit, aber mit dem sprichwörtlichen prall gefüllten Sack trifft es schon die richtigen; sie hätten auch weinsztein oder KIND heißen können, oder gerne alle zusammen. Gruppenbildung 🙂

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  3. 16. Oktober 2011 22:08

    Die Muslimbrüder sind die Linken des Ostens

    Wenn ich so ein „verwahrlosendes Geschreibe“ lese, fällt mir Robert Kurz ein:

    „Neofaschistische Strömungen in aller Welt gehen seither mit dem antisemitischen islamistischen „Widerstandskampf“ konform, obwohl sie gleichzeitig rassistische Stimmungen gegen Migranten aus den islamischen Ländern schüren. Auch große Teile der globalen Linken begannen umstandslos die Glorifizierung des alten „Antiimperialismus“ auf die islamistischen Bewegungen und Regimes zu übertragen. Das kann nur als ideologische Verwahrlosung gekennzeichnet werden, denn der Islamismus steht gegen alles, wofür die Linke jemals eingetreten ist; er verfolgt jedes marxistische Denken mit gnadenloser Unterdrückung und Folter, er stellt Homosexualität unter Todesstrafe und behandelt die Frauen als Menschen zweiter Klasse“

    aus DER KRIEG GEGEN DIE JUDEN

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    • 17. Oktober 2011 09:46

      Die „Paranoiden Weltbilder“ manifestieren sich fraglos in der Aussage „Die Muslimbrüder sind die Linken des Ostens“.

      Oft kopiert, aber nie erreicht.

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    • 17. Oktober 2011 11:07

      Trotz mancher wert(abspaltungs)kritischer Flausen, die Robert Kurz mitunter so verzapft, findet sich bei ihm auch Lesenswertes. Dazu gehören die Kritik des etatistischen Wahns genauso wie die Kritik der Arbeit — und auch der hier zitierte Text.

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      • 17. Oktober 2011 22:39

        Ja, werter j-ap, so geht es mir mit einem real existenten „Von-Und-Zu“, dem selbsternannten Nazi Lars von Trier. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
        Ebertus, dem 68er-Mennonitenfan und Freund von sekten-artigen F****n nur für Gott, gefällt bestimmt calvinistisches „Wellenbrechen“ am besten:

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      • 17. Oktober 2011 22:50

        Stimmt J-AP, der prophezeite Zusammenbruch hätte eigentlich schon stattfinden müssen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Bezeichnung „ideologische Verwahrlosung“ trifft auf jeden Fall den Nagel auf den Kopf und das nicht nur bei „Streifzug“ und seinen Adepten.

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        • 17. Oktober 2011 23:01

          Und der liebe Poor on Ruhr kriecht dem Streife für ’nen flauschigen schwarz-weißen Panda doch noch bestimmt noch so wie früher in den Pöter, oder?

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        • 17. Oktober 2011 23:10

          Bitte, bitte, beschützt mich vor GästinQ und so!!!!! Habe Angst, falls die hier wieder aufrauscht mit dem Borderliner DonnieQ und den andern katzentrischen Wesen mit dem Proxy! Miauxxx!

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  4. 8. November 2011 06:26

    goreflex: was sind sockenpuppen? mehrfacknicks? bitte klaer auf! :-)) I saw a dream tonight: sockenpuppen schreibt!

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    • Reflexione Galore permalink
      3. Januar 2012 15:36

      Ja, Mehrfachnicks, so „dialektische“, die sich immer mal ein wenig widersprechen, um sich am Ende dann wieder selbst in den Popo krabbeln. Damit’s nicht so auffällt, nennt man das Dialektik. Genau so unterwandert man Foren und brummt ihnen eine best. (pol.) Richtung oder Entwicklung auf.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Sockenpuppe_(Netzkultur)

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      • Reflexione Galore permalink
        3. Januar 2012 15:38

        Es gibt auch Sockenpuppen, die User aus Foren rausekeln, um sie unterschwellig auf andere Plattformen zu treiben.

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  5. Reflexione Galore permalink
    3. Januar 2012 15:33

    „Streifzug schrieb am 03.01.2012 um 15:20
    Ein Weltbild wird zerstört.Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Lara entwickelt ein überschäumend dialektisches Bewußtsein ;)“

    Klar, habe ich auch erst gestern bemerkt 😉 Wer hätte das gedacht.

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  6. 27. März 2012 22:29

    Notiz am Rande: Streifzug ist weg, sagt mir die Leserin meines Vertrauens. Ich gucke trotzdem nach und finde die unnachahmliche Kommentierung des unnachahmlichen Users Theel (Originalottographie belassen):
    am 24.03.2012 um 18:28
    Welche Aufregung!?
    Streifzug hat mit seiner Rolle als Blogger nur das getan, was er mit seinen Blogtexten immer schon tat:eselben löschen.
    Man mag sich, je nach Gusto den Streifzug zurückwünschen, wie JA es offenbar tut, aber, lieber Jakob Augstein, das mit dem Verbum „müssen“ zu verbinden, passt ganz und gar nicht.
    Uwe Theel schrieb am 24.03.2012 um 18:30
    Korektur:
    Streifzug hat mit seiner Rolle als Blogger nur das getan, was er mit seinen Blogtexten immer schon tat: Dieselben löschen.
    __
    Für Masochisten: http://www.freitag.de/community/blogs/jaugstein/wie-einfach-weg

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    • 27. März 2012 23:42

      Augstein muss wohl jedem Blogger hinterhertrauern. So viele davon hat er in seinem Portal auf aktiver Seite ja nicht – das Niveau mal außen vor gelassen. Kein Wunder eigentlich, denn, während ich auf den Link zum Artikel klicke, werde ich schon zum Warten verdammt, weil der Freitag technisch betrachtet ein Haufen Scheiße ist – übrigens trotz aller Migrations-Bekundungen immer noch. Irgendwie ist es lächerlich, dieses Honorieren eines einzelnen Users, der meist nur Schwachsinn oder Geklautes postete, den grafischen Mutterwitz.

      Oftmals liest man ja nur das erbärmlich schrittnässende Gewinsel diverser Damen und das abglanzbettelnde Gestammel mitschwimmhoffender ältlicher männlicher User. Michels mit seinem Qualitäts-Geseier, diesen komischen Pfaffen, diese Calvani in ihrer Pseudo-Intellektualität, die sich hormonell selbst kanibalisiert und nicht zuletzt die um jeden Preis um Anerkennung heischende Magda mit ihrer ostgotischen Nabelschau. Dazu noch das Infantil-dämliche Geschwurbel einer Amanda, eingebettet in einen sprachlichen Kleinmädchen-Ossi-Super-Gau. Da ist es fast schon erfrischend, wenn es um einen zusammenklaubenden Nichtssager geht. Insofern kann ich Augstein fast schon verstehen.

      Ach – das fällt mir ein. Neulich beschrieb jemand Axel Springer als einen „hanseatischen Beau“, der mit seinem Projekt eigentlich mental überfordert war. Mir kam gleich der Gedanke an den Freitag. Kennt ihr das, dies, diesen Zustand? Man mag etwas, bringt Interesse dafür auf, aber eigentlich – horcht man tief in sich hinein – ist es nicht das, was man wirklich möchte, sondern nur ein Vehikel auf dem Weg zu etwas ganz anderem im Bewusstsein, das es einen doch nicht dorthin bringen wird, aber kein anderes zur Verfügung steht? Genau diese Gedanken überkommen mich beim Freitag und seinen Protagonisten.

      Vor diesem Hintergrund erscheint das grotesk, absurd und dennoch nachvollziehbar. Und wenn ich ganz arg menschle, bringe ich es sogar fertig, ein wenig Verständnis für die beiden eitlen Pfaue aufzubringen – den sich auf Phoenix prostituierenden Augstein und diesen dackelblickkönnenden Blome als gespielten Witz. Vielleicht guckt er auch nur so, weil er in Augstein genau dieses Wesen des Irrenden erkennt – nur eben in klein. Und bei klein sind wir wieder bei Gestalten wie Streifzug.

      Bei „klein“ sind wir aber auch bei der Frage, wie klein man sein muss, um einem wie Streifzug öffentlich im eigenen Blatt hinterher zu trauern.

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    • 28. März 2012 00:10

      Da stimme ich, mit einem ganz alten Freitags- und Forengeschaßten zu sprechen, ‚vollumfänglich‘ zu, von der Technik bis zur Charakteristik.
      „Sondern nur ein Vehikel auf dem Weg“: das ist es wohl. Der Freitag ist´s noch nicht, aber der Freitagianer Wege werden auch nicht zum Glück führen. Weil auch außerhalb des Freitags die kapitale Mühle getreten wird. Aber daran/deshalb sieht man auch – Anfangseuphorie verflogen – daß ein sporadischer Blick in die Community ins Nichts blickt. Die Authentizität der ersten Stunde ist weg, es ist alles beliebige Oberfläche, und Axel Caesar Springer? Ja.
      Ich habe mal einen Mazda 626 am Kotflügel vorne links gestreift, drei Zentimeter lange Lacknarbe. Die Fahrerin bestand auf Werkstatt satt Lackstift. Also: Kotflügel ausgebaut, abgeschleift, neu lackiert, drangebaut. Der Mazda war sechs Jahre alt, der neue Kotflügel kostete über 600 Euro. Na ja, bald zehn Jahre her, aber so wurde an einem Freitag damals der Kotflügel dieser Frau dieses sechs Jahre alten Durchschnittswagens erneuert … Danach Popkonzert mit Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs..

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