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Das Arschgeweih des Feuilletons

3. Juli 2013

Unter der Verantwortung von Franziska Augstein macht die „israelkritische“ Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 2. Juli 2013 scheinbar da weiter wo der Stürmer am 8. Mai 1945 aufhören musste. Ein „israelkritischer“ Artikel von Heiko Flottau wird mit einer Karikatur versehen auf der ein gefräßiges Monster gezeigt wird, dass sich gleich über den reichlich gedeckten Tisch hermachen wird.  In der Unterzeile der Karikatur steht: „Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt. Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch. Peter Beinart beklagt, dass es dazu gekommen ist.“ In Lizas Welt ist heute über das „Arschgeweih des Feuilletons“ das Nötige zu lesen. Die Veröffentlichung in Mission Impossible erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors:

 

sz-kDass der Antisemitismus der Sozialismus der dummen Kerls sei, ist ein schon länger bekanntes Diktum, das gemeinhin August Bebel zugeschrieben wird (wiewohl Bebel selbst den österreichischen Politiker Ferdinand Kronawetter als Urheber nannte). Diese These hat fraglos ihre unbedingte Berechtigung, doch der Antisemitismus erschöpft sich darin nicht, er ist noch weit mehr: der völkische Kitt der formierten Gesellschaft, das Rauschmittel der Enthaltsamkeitsapostel, die Gesinnung der Besinnungslosen – und das Arschgeweih des Feuilletons (also der – vermeintlich – klugen Kerls), wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer Printausgabe vom 2. Juli eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Dort ist nämlich in der Rubrik »Das politische Buch« ein Beitrag von Heiko Flottau erschienen, der die Überschrift »Der Niedergang des liberalen Zionismus« trägt und sich mit zwei unlängst veröffentlichten Publikationen zum jüdischen Staat befasst: »Die amerikanischen Juden und Israel. Was falsch läuft« von Peter Beinart und »Staatsraison? Wie Deutschland für Israels Sicherheit haftet« von Werner Sonne.

Die Rezension selbst ist dabei noch nichts, was man in Bezug auf die Thematik nicht ohnehin von dieser Zeitung kennt und gewohnt ist: »Welchen Charakter hat dieses Israel heute, für dessen Bestand die Bundesrepublik seit mehr als einem halben Jahrhundert Milliardensummen ausgibt?«, fragt Flottau vor allem rhetorisch, bevor er den amerikanischen Politikwissenschaftler Beinart und den früheren ARD-Korrespondenten Sonne genau jene Antworten geben lässt, die der gemeine SZ-Leser erwartet: An die Stelle »jüdischer Ohnmacht« sei »jüdische Macht« und vor allem deren »Missbrauch« getreten, weshalb die Juden mit sich »ins Gericht gehen« sollten, statt weiterhin eine »großisraelische Versuchung« zu unterstützen und dafür auch noch Hilfe aus Deutschland in Anspruch zu nehmen. »Wie im Verhältnis amerikanischer Juden zu Israel könnte auch im Verhältnis der Bundesrepublik zu Israel etwas ›falsch laufen‹«, beschließt Flottau in eigenen Worten seinen Text – und dass dieser Satz nicht nur die Forderung nach einem Ende der finanziellen und militärischen Unterstützung Israels einschließt, sondern ein Plädoyer für noch drastischere Maßnahmen ist, ist bereits zuvor so klar geworden, dass es nun gar nicht mehr ausgesprochen werden muss.

Was den Beitrag selbst für SZ-Verhältnisse in besonderem Maße unappetitlich werden lässt, ist seine Bebilderung, genauer gesagt: die Kombination aus Bild und Bildunterzeile in Verbindung mit der Überschrift. Das Bild ist eine Schöpfung des Künstlers Ernst Kahl, die ein mit großen, spitzen Ohren, breitem Maul, Raffzähnen und Hörnern ausgestattetes, dämonenartiges Wesen zeigt, das Messer und Gabel in den Pranken hält und finsteren Blickes darauf wartet, dass ihm das Essen an das Bett gebracht wird, in dem es liegt. Vor diesem Wesen steht eine Frau mit einem gedeckten Tablett und umgebundener Schürze, offenbar eine Art Hauswirtschafterin des Dämons. In der Bildunterzeile heißt es: »Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt. Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch. Peter Beinart beklagt, dass es dazu gekommen ist.« So sieht er also aus, der »Niedergang des liberalen Zionismus«.

Ernst Kahl hatte das Bild vor vielen Jahren für die Zeitschrift Der Feinschmecker angefertigt, in einem völlig anderen Zusammenhang, ohne jeden Bezug zum jüdischen Staat. Gegenüber der Jüdischen Allgemeinen hat er dann auch sein Entsetzen über die Zweckentfremdung durch die Süddeutsche Zeitung zum Ausdruck gebracht und erklärt: »Ich wäre gern vorher gefragt worden. Dann hätte ich mit Sicherheit Nein gesagt.« Doch Kahl wurde nicht gefragt, und so verwandelte das Münchner Blatt sein Bild durch die entsprechende Kontextualisierung und die Bildunterschrift in eine Karikatur im Stürmer-Stil; zu sehen ist jetzt »der hässliche, gefräßige Jude, ein Moloch in Menschengestalt, der im Begriff ist, sich die Welt einzuverleiben«, wie Henryk M. Broder schreibt. Israel, der »Jude unter den Staaten« (Léon Poliakov), wird also buchstäblich dämonisiert.

Franziska Augstein, die Verantwortliche für die SZ-Rubrik »Das politische Buch«, sieht das gleichwohl anders; sie glaubt, dass die Bildunterschrift gerade nicht dafür sorgt, dass Kahls Bild antisemitisch aufgeladen wird. Doch da irrt sie gründlich. Schon die ersten beiden Sätze – »Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt« – erinnern frappierend an eine Aussage, die Augsteins Halbbruder verdientermaßen einen Platz in den »2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs« des Simon Wiesenthal Centers eingebracht hat. »Wenn Jerusalem anruft, beugt sich Berlin dessen Willen«, hatte Jakob Augstein in seinem von Spiegel Online veröffentlichten Beitrag mit dem Titel »Die deutsche Atom-Lüge« geschrieben und damit die alte Mär von den Juden wiedergekäut, die sich die Welt und insbesondere die Deutschen untertan machen. In Kahls Bild wird »Deutschland«, so legt es die SZ nahe, durch die Dienerin des Teufels verkörpert.

Die anderen beiden Sätze in der Bildunterzeile haben es ebenfalls in sich. »Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch«, heißt es dort weiter – und einmal abgesehen davon, dass »Israels ärgste Feinde solche ehrenwerten Sozietäten wie die Hamas, die Hisbollah und die iranischen Mullahs« sind, wie Broder hervorhebt, ist es gerade das zweckentfremdete, markant platzierte, einen gefräßigen Moloch zeigende Bild, mit dem die SZ erstens suggeriert, dass Israels Feinde Recht haben (eine andere Deutung scheidet hier schlichtweg aus, weil auch der Artikel selbst sie bestätigt), und sich zweitens dezidiert in die Phalanx dieser Feinde einreiht. »Peter Beinart beklagt, dass es dazu gekommen ist«, lautet der letzte Satz der Unterzeile – und weil Beinart nicht die Feinde kritisiert, sondern Israel, sagt dieser Satz nichts anderes aus, als dass der jüdische Staat selbst schuld am Judenhass ist. Noch so eine alte antisemitische Legende, mit der die Judenhasser Notwehr geltend machen zu können glauben.

»Nachdem das Bild zu Missverständnissen geführt hat, wäre es besser gewesen, ein anderes zu wählen«, versucht Franziska Augstein derweil abzuwiegeln. Schließlich solle ja »über den Artikel diskutiert werden, nicht über die Bebilderung«, und der Text von Heiko Flottau »über zwei Israel-Bücher, deren Autoren für die Demokratie in Israel fürchten«, lohne »das Lesen und die Debatte«. Was aber, wenn da jemand in Augsteins Beritt Flottaus Beitrag gar nicht miss-, sondern im Gegenteil völlig richtig verstanden, in der Bildunterschrift präzise zusammengefasst und – so viel Demagogie genehmigen sich Judenfeinde nun mal – unter hinterhältiger Instrumentalisierung eines keineswegs israelfeindlichen Künstlers pointiert bebildert hätte? Was also, wenn da jemand einfach etwas zu offensiv mit dem Common Sense der Süddeutschen Zeitung umgegangen wäre und ausgeplaudert hätte, was die »Israelkritik« in Wahrheit speist, gebe sie sich auch noch so sehr als »Furcht« um den »demokratischen Charakter Israels« aus? Honi soit qui mal y pense.

feedback

Weiterführende Informationen:

“Deutschland serviert” – Nazistische Bild-Text-Kombination in der Süddeutschen

German paper publishes ‚anti-Semitic‘ cartoon attacking Israel

Simon Wiesenthal Center Urges Germans to Protest Anti-Semitic Depiction of Israel in Leading Newspaper

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9 Kommentare leave one →
  1. Anaxagoras permalink
    11. August 2013 22:30

    Die „Stuttgarter Zeitung“ macht der Süddeutschen Zeitung Konkurrenz. In einer Karikatur wird das alte Bild des jüdischen Brunnenvergifters reaktiviert. Israels Premier Netanyahu sitzt dabei auf einer Bank und wirft einer Friedenstaube vergiftete Brotstückchen hin.

    http://www.ruhrbarone.de/israel-als-taubenvergifter-kreisler-tochter-protestiert-gegen-antiisraelische-karikatur/

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    • 12. August 2013 10:34

      In der einschlägig bekannten Wochenzeitung „DerFreitag“ wird die antisemitische Karikatur verteidigt:

      http://www.freitag.de/autoren/aram-ockert/geh2019n-mer-tauben-vergiften-im-park

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    • 12. August 2013 11:58

      Die Tochter von Georg Kreisler hat bereits das Nötige zu antisemitischen Karikatur in der „Stuttgarter Zeitung“ geschrieben. Wenn in einer antizionistischen Zeitung antisemitische Karikaturen verteidigt werden, sollte dies niemanden wundern. Zu Georg Kreisler hab ich noch einen Auszug aus dem Konkret-Interview mit Georg Kreisler aus dem August 2002 anzubieten:

      (..)

      Sind auch die Vorurteile gegenüber Juden schwächer geworden?

      Ich hoffe es. Die Berichterstattung in den deutschen Zeitungen über den Nahen Osten aber ist doch nahe am: Haut den Juden! Es hat gerade heute wieder einer in der »Basler Zeitung« einen Artikel geschrieben, in dem er die Palästinenser gleichsetzt mit den Juden in der Hitlerzeit. Und das ist einfach falsch. Es wohnen genügend Palästinenser in Israel, die sagen, sie leben lieber in Israel als in einem arabischen Staat, denn in Israel gibt es mehr Demokratie. Und Palästina war nie ein Staat, das darf man nicht vergessen. Wenn sie jetzt einen Staat verlangen, so ist das etwas Neues. Ich bin nicht dagegen, daß sie einen Staat haben, nur gegen die Art und Weise, wie sie einen Staat zu erzwingen versuchen. Man soll nicht vergessen, daß die Palästinenser lange Zeit auf die Auslöschung des Staates Israel hingearbeitet haben und heute immer noch viele darauf hinarbeiten. ….

      (..)
      Könnte da ein Potential an neuem und altem Antisemitismus freigesetzt werden, Antisemitismus als marktwirtschaftlicher Versuchsballon, Antisemitismus als Reklamegag, egal ob ein Buch oder eine Partei oder eine Person, man kann etwas mit Antisemitismus verkaufen. Immer soviel Antisemitismus, wie der Markt hergibt, und bis an die Grenze des »Erlaubten«. Ist da ein Antisemitismus der Marktgängigkeit am Werk?

      Natürlich, und ich glaube auch, daß das der Möllemann voll beabsichtigt hat, das antisemitische Potential in Deutschland zu gewinnen. Der Westerwelle weiß das, natürlich weiß er es, und macht nicht allzuviel dagegen. In den Umfragen wird das antisemitische Potential zwar immer kleiner, aber Umfragen sind Umfragen.

      Hätten wir dann den endgültig kapitalisierten Antisemitismus? Den Antisemitismus nach Marktlage und nach Stimmungslage der Wähler? Das wäre die negative Utopie schlechthin: marktwirtschaftlicher Antisemitismus.

      Man kann es wohl so ausdrücken. Oder wir haben den antisemitischen Kapitalismus. Das können wir uns aussuchen (lacht). Wenn einer etwas verkaufen will, ist ihm alles recht. Und da sind schon ganz andere Dinge passiert, um ein Buch zu verkaufen, auch ein Mordversuch, der in die Zeitung kommt. Alles was in die Zeitung oder ins Fernsehen kommt und was verkaufsträchtig ist, wird auch gemacht. Ich glaube nicht, daß gewisse Leute in Deutschland davor zurückschrecken, den Antisemitismus populär zu machen, wenn es ums Verkaufen und um die Macht geht.

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    • Stefanie Haller permalink
      12. August 2013 15:27

      Die Taktik ist klar. Sie werden so lange weitermachen bis die Proteste ausbleiben. Antisemitische Karikaturen sind bald wieder deutsches Kulturgut.

      Sandra Kreisler hat ganz einfach nur Recht:

      “Bezüglich Ihrer Luff- Karikatur, die mir zugetragen wurde, möchte ich hiermit aufs SCHÄRFSTE protestieren! Wie kann man nur eine Zeichnung veröffentlichen, die den Namen und die Arbeit meines Vaters in Zusammenhang mit einer Meinung stellt, die erstens deutlich NICHT die seine war, zweitens KEINERLEI Verbindung mit dem zitierten Lied hat und drittens rein inhaltlich ebenso antisemitisch wie inhaltlich falsch ist.
      Ich erwarte eine Klarstellung dergestalt, dass Georg Kreisler niemals eine derartige Meinung geäussert hat, und eine öffentliche Entschuldigung des Karikaturisten.
      Es ist eine Schande, derart auf dem Grabe meines Vaters zu tanzen.

      Israel tut seit Jahren nichts anderes, als ein Angebot nach dem Anderen für eine friedliche Lösung bereitstellen – wenn aber die EU dem Millionär Abbas immer weitere Millionen in Aussicht stellt, solange der Konflikt NICHT gelöst wird, und zugleich die arabischen Länder keinerlei Interesse an einer Lösung des Konflikts haben (also weder Geld für ihre “Palästinensischen Brüder” noch irgendeine andere Hilfe für friedliche Lösungen bereitstellen – sehr wohl aber den Konflikt zur Ablenkung von ihren innenpolitischen Fehlern verwenden), dann ist es klar erkenntlich, wer kein Interesse daran hat, den Konflikt zu lösen.
      mfg, Sandra Kreisler”

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    • 16. August 2013 18:26

      So ne Zeitungen gehören geschlossen! Meine Meinung. Mit so Tranfunzel würde ich keinen zwitschern. Dat sagt jeda Stöpsel in Wanne.

      Erwin

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  2. Günter Hofmann permalink
    20. August 2013 14:17

    Mit einem Foto eines Bahngleises des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau hat die Süddeutsche Zeitung am Montag eine Leserbriefseite zum Bahnchaos am Mainzer Hauptbahnhof illustriert. »Um die richtigen Weichen zu stellen, braucht die Bahn Personal«, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Auf dem Titelfoto waren am Bildrand Lagerzaun und Wachtürme zu erkennen. Die Überschrift lautete »Auf dem Abstellgleis«.

    Unfassbar!

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/16849

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  3. 8. September 2013 00:34

    „Franziska Augstein zum Beispiel ist noch dümmer als ihr Bruder Jakob, was einiges heißen will, da der wiederum dümmer ist als die übrigen Beiträger von »Spiegel Online«, die auch schon sehr, sehr dumme Menschen sind, selbst nach deutschen Maßstäben.

    »Ist ein gehörntes Monster antisemitisch?«, fragte die bei der »Süddeutschen Zeitung« (»SZ«) für die Seite »Das Politische Buch« verantwortliche Redakteurin ihre Kollegen bei der Redaktionskonferenz. Da diese offenbar alle ratlos die Mundwinkel nach unten zogen, stellte sie die Frage anschließend den Lesern. Aber die würden wohl kaum die »SZ« lesen, wenn sie die richtige Antwort wüßten. Ist es antisemitisch, Juden mit Hakennasen zu zeichnen? Oder blutschlürfende Juden mit schwarzen Hüten? Spinnen mit Davidstern? Wer weiß das schon“, schreibt Stefan Frank in der neuen Konkret in seinem Artikel „Rufmörder“.

    Stefan Frank schreibt über einige der Karikaturen im »Stürmer«-Stil, die in europäischen Zeitungen jüngst erschienen sind. Sie zeigen so Frank: »Israelkritiker« können auf tradierte antisemitische Klischees nicht verzichten.

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  4. 21. Dezember 2013 14:13

    immer noch der gleiche fanatische Blödsinn hier wie schon seit Beginn an………
    Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

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  5. 24. Februar 2014 14:44

    Als Verwalter dieser Kolumne ist man naturgemäß das, was Chlodwig Poth einmal einen „Berufsärgerer“ genannt hat, und groß ist die Gefahr, daß man sich um des Ärgerns willen ärgert und also eine harmlose SZ-Karikatur für antisemitisch hält, bloß weil ein typisierter Jude krakenhaft die Kommunikations- und Datenwelt (und damit, versteht sich, die ganze) in den Tentakeln hält. Schön, vielleicht ist dem Zeichner die Nase des Facebook-Gründers Zuckerberg ein bißchen arg hakenhaft geraten, und daß die Tentakel wie Schläfenlocken wirken, mag auf hypersensible Gemüter irritierend wirken. Die Augen voller Heimtücke und der Mund in böser Freude aufgeworfen: das muß allerdings drin sein, will einer die Wirklichkeit zur Kenntlichkeit entstellen, und diese Wirklichkeit hat nun einmal der Jude Zuckerberg unter seine Kontrolle gebracht, und er freut sich sichtlich darüber, weil das bis zum Freitag, als die Karikatur erschienen ist, ja auch niemand so richtig geschnallt hatte, daß sich das Weltjudentum, als vagabundierendes so ortlos wie die Datenströme, unserer geheimsten WhatsApp-Mitteilungen bemächtigt; freilich erst nachdem M. Zuckerberg von sämtlichen im Netz verfügbaren Fotos seine Hakennase hat retuschieren lassen.

    http://www.titanic-magazin.de/news/gaertners-kritisches-sonntagsfruehstueck-krake-juda-6305/

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