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Kommt eine jüdische Antisemitin nach Ramallah…

13. Oktober 2014

BirzeitHass

Ein Witz, der so anfängt, wäre arg konstruiert, oder? Aber letzte Woche ist genau das passiert.

Die Hauptperson der Komödie: Amira Hass, „Korrespondentin für die besetzten Gebiete“ bei der israelischen Tageszeitung „Haaretz“. Sie wurde mit etlichen „Menschenrechts“-Preisen dekoriert, weil sie für alles Böse Israel verantwortlich macht. „Jeder einzelne Palästinenser der Welt“ sei „das Opfer der israelischen Politik“, sagt sie; es sei „das Recht und die Pflicht“ der Palästinenser, Steine auf Juden zu werfen.

Auch dabei: die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Sie leitet Geld der deutschen Steuerzahler an ein palästinensisches “Center for Development Studies”, das damit die nutzlosen Veranstaltungen finanziert, zu denen Leute wie Amira Hass gern hingehen. Diesmal war es eine Konferenz mit dem spannenden Titel:  Alternativen zur neoliberalen Entwicklung in den besetzten palästinensischen Gebieten – kritische Perspektiven.

Der Ort: die Birzeit-Universität in der Nähe von Ramallah, wichtigster Hort palästinensischen Geistes und Hochschule des Terrorismus. 2006 fand dort eine Jobmesse der Hamas statt, bei der Raketen und Raketenwerfer gezeigt wurden. Ein Jude, der freiwillig nach Birzeit geht, wäre auch zum Reichsparteitag gefahren, um sich über kritische Perspektiven zu informieren.

Doch was Amira Hass dort widerfuhr, traf sie unvorbereitet. Eben noch in Powerpoint-Präsentationen alternativer Entwicklungen vertieft,  wurde sie plötzlich aufgeschreckt von zwei Dozentinnen, die sie nach draußen beorderten. Es gebe „ein Problem“. An der Birzeit-Universität seien keine Juden erlaubt. Die Regel gebe es schon seit zwei Jahrzehnten. Rechnen wir nach: Damals begann der „Friedensprozess“ – offenbar von Anfang an ein Codewort für „keine Juden erlaubt“.

„Eine der Dozentinnen“, so Hass, „erklärte, dass es für die Studenten wichtig sei, einen sicheren Ort zu haben, den jüdische Israelis nicht betreten dürften.“

So wie die Nationalsozialisten erst Universitäten, Kinos, Schwimmbäder, Parkanlagen, Kurorte und Gaststätten, später dann ganz Europa zu sicheren Orten erklärten. Wie ein völlig unabhängiger palästinensischer Staat aussähe, mag man sich nicht ausmalen. Ferner habe die Dozentin gesagt: Obwohl das Gesetz „problematisch“ sei, sei „nicht der Ort und die Zeit, seine Änderung zu diskutieren“. Wenn sie verlangen würde, für Amira Hass eine Ausnahme zu machen, könne ein anderer Dozent „dieselbe bevorzugte Behandlung“ für andere fordern.

Man kennt das: Behandelt man auch nur einen einzigen Juden wie einen Menschen, brechen rasch alle Dämme. Sie habe auch gesagt, so Hass, dass Professor Ilan Pappe, der Autor des Buches „Die ethnische Säuberung Palästinas“, eingeladen worden sei, einen Vortrag in Birzeit zu halten, dies aber aufgrund des Gesetzes außerhalb des Campus hätte tun müssen.

Wenn Antisemiten aus dem Nähkästchen plaudern, erfährt man die tollsten Sachen. Da sollte also der Imam derer, die Israel „Apartheid“ vorwerfen, an der wichtigsten palästinensischen Universität darüber dozieren – doch rein durfte er nicht, weil seine Gastgeber selbst ein Apartheidsgesetz haben und Pappe das Betreten der Uni verbieten. Dieser, doof wie er ist, hat das Judengesetz natürlich befolgt. Er hätte sich auch einen gelben Stern ans Jackett geheftet, wenn man ihm erklärt hätte, dass das jetzt wieder Vorschrift sei.

Hass fährt fort: „Die andere Dozentin sagte mir, dass ich, wenn ich nicht ,Haaretz‘ in das Formular geschrieben hätte, hätte bleiben können.“ Das wird ihr zu denken geben. Verbrecher und jüdische Reporter dürfen keine Spuren hinterlassen. Vielleicht sollte sie ihren Namen ändern, in Amra al Hash. „Ein weiteres Fakultätsmitglied, das ich schon seit 40 Jahren kenne, kam vorbei und sagte: ,Das ist zu deiner eigenen Sicherheit.‘“

Wenn ein Nichtjude zu einem Juden sagt, etwas geschehe zu dessen eigener Sicherheit, sollte dieser wirklich auf der Hut sein. Hier bedeutet es: Die palästinensischen Studenten sind nach Einschätzung der Fakultät stets in Pogromstimmung. Würde das ein Israeli behaupten, würden ihn deutsche Zeitungen als „ultrarechts“ bezeichnen. Es kommt noch besser: „In diesem Moment erinnerte ich mich an das Bild, das Israelis für gewöhnlich von Palästinensern haben: irrationale Hitzköpfe.“

Frau Hass wird ein Bild im Kopf gehabt haben, für das „irrationale Hitzköpfe“ eine sehr verharmlosende Umschreibung ist. Warum erzählt sie das? Irgendwo musste der aufgestaute Zorn sich Bahn brechen, sie musste einfach „irrationale Hitzköpfe“ schreiben – es dann aber, wie es ihre Art ist, einem israelischen Strohmann anlasten. Dann, so Hass, sei „Katja Hermann, die Direktorin des Regionalbüros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in den besetzten Gebieten, über die Komplikationen benachrichtigt worden. Obwohl sie anerkennt, wie wichtig es ist, einen sicheren Raum für palästinensische Studenten zu bewahren, so wie Feministinnen Räume nur für Frauen geschaffen haben, sah sie nicht, warum es unmöglich sein sollte, protestierenden Studenten (,die ich nicht mal sehe‘, bemerkte sie) zu erklären, warum dieser Puritanismus übers Ziel hinausschießt.“

Puritanismus nennt man das jetzt! Sollte es so sein, dass sich antijüdische Apartheid zu linker Nahostideologie so verhält, wie der Salafismus zum Islam – dass er die unverwässerte Lehre ist? Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat mittlerweile eine Presseerklärung veröffentlicht, in der sie „jede Form von Diskriminierung“ verurteilt. Dagegen steht aber das Wort von Hass, die behauptet, Katja Hermanns erste Reaktion sei es gewesen, „anzuerkennen“, wie wichtig es für Palästinenser sei, ihre öffentlichen Einrichtungen judenrein zu halten.

Es ist ein Glücksfall, dass Amira Hass einmal mit der Wirklichkeit konfrontiert wurde. Die Religion, die sich „Israelkritik“ nennt, beruht auf zwei Lügen: 1. Die Ursache des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern ist nicht der Antisemitismus. 2. Der Konflikt wird beigelegt, wenn Israel seine Politik ändert.

Erst vor wenigen Monaten hat Amira Hass eine von der Anti-Defamation League veröffentlichte weltweite Studie über Antisemitismus angegriffen: „Die besetzten palästinensischen Gebiete in die Studie einzubeziehen, macht daraus ein billiges und gefährliches Propagandawerkzeug.“ Amira Hass hat ihr Leben lang nicht verstanden, was Antisemitismus ist. In der Studie ging es nicht um die Haltung der Palästinenser zu israelischen Bürgern, sondern um Verschwörungstheorien über die angebliche Beherrschung der Welt durch die Juden. Warum 89 Prozent der Palästinenser glauben, dass Juden die Weltwirtschaft kontrollieren, kann Amira Hass nicht erklären. Antisemiten sind für sie Helden. Allen Ernstes schrieb sie einmal, Israel rechtfertige „nachträglich“ durch seine Taten das, was Antisemiten „seit 2.000 Jahren“ über die Juden gesagt hätten. Hitler wäre demnach seiner Zeit voraus gewesen, wie es auf Plakaten bei islamischen Demonstrationen immer wieder zu lesen ist.

Die „rechte“ israelische Regierung ist am Antisemitismus schuld? Von wegen. Wenn sogar Amira Hass in der palästinensischen Apartheidsgesellschaft nicht geduldet wird – weil sie Jüdin ist –, wie kann sie dann behaupten, die Palästinenser würden mit Israel Frieden schließen, wenn die israelische Regierung nur endlich das täte, was Frau Hass empfiehlt (bedingungslose Kapitulation)?

Der Psychiater Kenneth Levin, Autor des Buches „The Oslo Syndrome: Delusions of a People Under Siege“ vergleicht den jüdischen Anti-Israel-Aktivismus mit der Selbsttäuschung misshandelter Kinder, die sich einreden, sie würden gequält, weil sie „böse“ seien, und die Peinigung würde aufhören, wenn sie sich „bessern“. Amira Hass hat ihr Leben lang geglaubt, Juden, die Israel hassen, wären vom Antisemitismus ausgenommen, und „Frieden“ würde einkehren, wenn alle Juden ihrem Beispiel folgten. Pech gehabt. Der Passierschein ist ungültig. Raus!

Jetzt hadert sie: „Als Linke stelle ich die antikolonialistische Logik infrage, linke israelisch-jüdische Aktivisten zu boykottieren.“ Der Satz ist kaum zu verstehen, weil er so viele doppelte Negationen enthält und dazu alles auf links dreht. Sie meint eigentlich: Wenn sich der palästinensische Kolonialismus auch gegen mich richtet, finde ich das scheiße. Ihr Argument lautet, linker Aktivismus solle den Makel der jüdischen Herkunft aufwiegen und vergessen machen.

So, wie sich Juden früher taufen ließen, um dem Antisemitismus zu entkommen, werden sie heute Anti-Israel-Aktivisten – wobei sie gleichzeitig den Antisemitismus leugnen, verharmlosen oder einfach nicht über ihn reden wollen. Für Fanatiker wie Amira Hass gibt es nur eine Sache, die ihnen noch wichtiger ist als der Hass auf Israel: ihr großes Ego. Patzig schreibt sie: „Ich habe andere Orte, um meine subversiven Energien zu investieren.“

Seht euch vor, Tibeter und Uiguren!

Amira Hass: “When a Haaretz journalist was asked to leave a Palestinian university” http://www.haaretz.com/news/features/.premium-1.618007

 

 Stefan Frank ist Politikwissenschaftler und arbeitet als freier Journalist für Zeitungen, Zeitschriften und den Hörfunk, unter anderem schreibt er für die Zeitschrift Konkret.  Seine beiden Bücher „Die Weltvernichtungsmaschine“ und „Kreditinferno“ sind im Jahr 2009 und 2012 jeweils im Conte Verlag herausgegeben worden. Auf der Homepage von Stefan Frank sind einige seiner Texte und Interviews zu finden. Die Veröffentlichung von „Kommt eine jüdische Antisemitin nach Ramallah…“ (Erstveröffentlichung bei Achgut) in „Mission Impossible“ erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors.

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10 Kommentare leave one →
  1. 13. Oktober 2014 14:18

    Meine Schadenfreude lässt sich kaum verbergen. Ob deutsche Antisemiten deshalb zum Nachdenken kommen?

    Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gibt sich ahnungslos:

    Amira Hass, geschätzte Genossin und Freundin der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Ramallah, war der Einladung des Stiftungsbüros zur Teilnahme an der Konferenz gefolgt. Kurz nach Beginn der ersten Sitzung wurde sie von Seiten der Gastgeber darauf aufmerksam gemacht, dass (jüdische) Israelis auf dem Gelände der Universität nicht erwünscht seien und wurde gebeten, den Campus zu verlassen. Die Veranstalter erklärten dies mit einem entsprechenden Gesetz der Universität; dieses war weder Amira Hass noch der Stiftung bekannt.

    http://www.rosalux.de/news/40813/gegen-jegliche-form-von-diskriminierung.html

    Gefällt 4 Personen

  2. 13. Oktober 2014 17:03

    Mannomann is dat eine Geschichte. Sowat sollte allen Antisemiten passieren. Geschieht ihr so wat von recht. Ich lach mich scheckig.Wahre Witze sind die besten.

    Bis heute hab ich ja noch nie was von dieser Amira Hass gehört. Deshalb hab ich mal in allen judenfeindlichen Zeitungen in Deutschland nach ihr gegoogelt. Fündig wurde ich da:

    https://www.freitag.de/autoren/dame-von-welt/eine-beleidigung-der-familie
    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/brosamen-fur-den-loyalen-untertan
    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/unerreichbar-fur-die-welt-draussen-vor-der-tur

    Wahnsinn, was? Ich brauch ein Schnäpsken um diesen braunen Mist aus der Kehle zu spühlen.

    Gute Grüße
    Euer Erwin aus Wanne

    Gefällt 2 Personen

    • 15. Oktober 2014 12:12

      Amira Hass schreibt im „derFreitag“ und wird dort bewundert.
      Kein Wunder!

      Gefällt mir

    • Jackson permalink
      23. Oktober 2014 11:55

      Ojemine, da wurde eine Freitagsautorin von einem „Stevie“ auf den Rauswurf von Amira Hass hingewiesen. Hilflos versteckte die Autorin alle fünf Kommentare, die man aber aufklappen kann:

      DAME.VON.WELT 17.10.2014 | 23:17
      @STEVIE
      Sie kennen Amira Hass persönlich, daß Sie sich über das verbreiten können, was sie ihr ganzes Leben lang geglaubt hat?

      Zu Ihrem Schutz (für die Verlinkung der Plattform von thinktankboy gibt’s beim Freitag mindestens eine gelbe Karte) klappe ich Ihren Kommentar ein.

      https://www.freitag.de/autoren/dame-von-welt/eine-beleidigung-der-familie#1413580637373099

      Gefällt mir

  3. 13. Oktober 2014 20:21

    „Man kennt das: Behandelt man auch nur einen einzigen Juden wie einen Menschen, brechen rasch alle Dämme. Sie habe auch gesagt, so Hass, dass Professor Ilan Pappe, der Autor des Buches „Die ethnische Säuberung Palästinas“, eingeladen worden sei, einen Vortrag in Birzeit zu halten, dies aber aufgrund des Gesetzes außerhalb des Campus hätte tun müssen.

    Wenn Antisemiten aus dem Nähkästchen plaudern, erfährt man die tollsten Sachen. Da sollte also der Imam derer, die Israel „Apartheid“ vorwerfen, an der wichtigsten palästinensischen Universität darüber dozieren – doch rein durfte er nicht, weil seine Gastgeber selbst ein Apartheidsgesetz haben und Pappe das Betreten der Uni verbieten. Dieser, doof wie er ist, hat das Judengesetz natürlich befolgt. Er hätte sich auch einen gelben Stern ans Jackett geheftet, wenn man ihm erklärt hätte, dass das jetzt wieder Vorschrift sei.“

    Jüdische Antisemiten in Hochform! Ilan Pappe hätte sich von den Palis auch einen gelben Stern ans Jackett heften lassen. Das glaub ich sofort. Wie blöd und devot sind die denn?

    Ein schwerer Magenschwinger für die vielen Israelhasser!

    Gefällt 2 Personen

    • 22. Oktober 2014 16:20

      Ilan Pappe, Uri Avnery, Gideon Levy, Amira Hass und wie sie sonst noch alle heißen. Israels Linke katapultiert sich zunehmend in den Abgrund. Ulrich Sahm hat einen guten Artikel über die israelische Linke geschrieben. Der Rauswurf von Amira Hass wird auch behandelt. Kleiner Auszug:

      „Peace Now (Frieden Jetzt) hält das Monopol des Kampfes gegen die Siedlungspolitik. Mit Luftaufnahmen und Touren findet die vom Ausland grosszügig finanzierte Organisation jedes neue in den besetzten Gebieten errichtete jüdische Haus, um es werbewirksam an die internationale Glocke zu hängen. Baupläne jenseits der „Grenzen von 1967“ werden von der ersten Ausschreibung und bis zur Fertigstellung der Wohnungen Jahre später dargestellt, als handle es sich bei jeder Planungsphase um „neue“ Siedlungen. Einen Schritt zu weit ging Peace Now während des jüngsten Besuchs von Ministerpräsident Netanjahu bei der UNO und US-Präsident Barack Obama. Die Organisation „verkündete“ der empörten Welt „neue“ Siedlungspläne. Doch aus einem von Peace Now selber mitgelieferten hebräischen Zeitungsausschnitt der Jerusalemer Lokalzeitung „Kol Ha´ir“ ergab sich bei genauem Hinschauen, dass die „neuen“ Siedlungspläne schon am 10.11.2011 veröffentlicht worden waren. Peace Now wurde „Sabotage“ vorgeworfen. Weitere mediale Prügel bezog Peace Now nach der zufälligen Entdeckung der geschäftlichen Aktivitäten des prominenten Gründungsmitglieds der Organisation, Zali Reschef. Bei einer TV-Debatte hatte er den Siedlungsbau als „abscheulich“ und „zerstörerisch“ bezeichnet. Doch danach stellte sich heraus, dass Reschef mit seiner Firma Arledan Investments Ltd. für die von ihr errichteten Wohnungen in den Jerusalemer Vierteln Gilo und French Hill wirbt. Aus palästinensischer Sicht und gemäss Verlautbarungen von Reshef selber handelt es sich bei seinem beruflichen Einsatz um „unerträgliche illegale Siedlungen“ in besetztem Gebiet.

      Mit der Glaubwürdigkeit kämpft auch die Menschenrechtsorganisation B‘tselem. Der bekannte Autor Tuvia Tenenbom hatte unter dem Deckmantel, deutscher Journalist zu sein, vom palästinensischen Mitarbeiter von B‘tselem, Atef Abu Roub, in einem gefilmten Interview erfahren, dass der Holocaust an 6 Millionen Juden „eine Lüge“ sei. B‘tselem dementierte, einen Holocaustleugner zu beschäftigen. Erst Wochen später wies B‘tselem auf seiner hebräischen Homepage die Behauptung von Abu Roub „mit Abscheu“ zurück. B‘tselem hatte 2009 die UNO mit vielen Angaben über Menschenrechtsverletzungen beliefert, die ungeprüft in den „Goldstone-Report“ aufgenommen worden sind. Zahlreiche Angaben erwiesen sich als falsch. Das war mit ein Grund, weshalb sich Richard Goldstone von seinem eigenen Report distanzierte.“

      http://www.audiatur-online.ch/2014/10/14/von-links-ins-aus/

      Gefällt mir

  4. Goldstein permalink
    15. Oktober 2014 00:10

    Wenn Dummheit weh tun würde dann müsste Frau Hass ständig schreien. Über die staatlichen Zuwendung der Rosa-Luxemburgstiftung sollte noch einmal dringend nachgedacht werden.

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  5. nussknacker56 permalink
    15. Oktober 2014 23:26

    Nicht, dass ich besonders viel Mitleid mit Frau Hass habe, aber hier hätte sie zumindest theoretisch die Möglichkeit dazuzulernen: Judenhasser hassen Juden ohne Ausnahme, auch die sich selbst hassenden Juden. Für diese Psychopaten bleibt ein Jude immer ein Hassobjekt, da hilft keine Verleugnung, keine Denunziation und keine noch so devote Unterwürfigkeit, wie dies von ihr seit Jahren praktiziert wird. Nicht einmal ihr intensiv gelebter Hass auf Israel wird ihr von ihren arabischen Freunden „angerechnet“ – oder zumindest nur solange es opportun ist und sie ihren Zweck erfüllt.

    Trotzdem kann ich mich nicht nur freuen, dass es hier die „Richtige“ getroffen hat, es ist zu bedrückend mit anzusehen, wie fürchterlich verbogen Menschen wie Frau Hass sind und wie sehr krankhafter Hass weiterhin die arabische Gesellschaft bestimmt. Erneut wird deutlich: Die Alternative zum israelischen Staat und seinem demokratischen Rechtssystem wäre für Juden bestenfalls eine unsichere und armselige Existenz als geduldete Dhimmis. Mit festem Blick auf den Boden, wenn die „wahren Gläubigen“ vorbei gehen.

    Auch darf an dieser Stelle ein Weiteres nicht vergessen werden: Eine erhebliche Verantwortung für die Bildung eines entsprechenden Klimas, das zu solchen „Ansichten“ wie der von H. führt, trifft die reaktionäre internationale Linke, die sich mit angeblich „Unterdrückten“ gemein macht ohne deren Destruktivität und autoritäre Denkstruktur infrage zu stellen, weiterhin die vielen Gutmenschen mit ihrem bequemen Schwarz-Weiß-Denken und ihrer Feigheit, klare Kante zu zeigen, wenn es angebracht ist sowie die vielen Politiker, die aus Opportunismus oder aus voller Überzeugung die Sichtweisen obiger Klientel vertreten.

    Gefällt 1 Person

    • 22. Oktober 2014 16:07

      Ein sehr schöner Kommentar, den ich gerne unterschreibe. Mein Mitleid mit Frau Hass hält sich auch in Grenzen. Ehrlich gesagt überwiegt die Schadenfreude. Die unrühmliche Rolle der „Blut- und Boden Linken“ habe ich hier schon oftmals beschrieben. Irgendwie gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass der Rauswurf von Amira Hass den ein oder anderen doch noch zum denken bringen könnte.

      Ilan Pappe, der Autor des Buches „Die ethnische Säuberung Palästinas“, hat seinen Vortrag in Birzeit aufgrund des Juden-Gesetzes außerhalb des Campus gehalten. Damit hat er sich freiwillig einen Judenstern angeheftet. Ich denke bei Ilan Pappe ist Hopfen und Malz verloren.

      Beste Grüße
      Manfred Breitenberger

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