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Das Breitenbergersche Korrelationsgesetz und die Frauenjagd von Köln

13. Januar 2016

koelnDie Theorie des Breitenbergerschen Korrelationsgesetzes bezeichnet ein typisches Muster von Ansichten die ein Potential für anti-emanzipatorische Einstellungen bilden:

Die Verharmlosung oder Befürwortung der „Israelkritik“ von Jakob Augstein oder Günter Grass verhält sich proportional zur Verharmlosung der islamistischen Frauenverachtung oder islamistischer Terrorakte.

Formel: I = K mal F

wobei I= Israelkritik Augstein/Grass – F=islamistische(r) Frauenverachtung/Terror – K=Kritikerkonstante

(K impliziert den individuellen Israelhass, individuelle Frauenverachtung, antimoderne Haltung, Schuldabwehr, usw)

Untermauerung:

Wer einerseits nur kleinlaut oder nicht gegen das antisemitische Gedicht von Günter Grass protestiert, wer nur kleinlaut oder nicht gegen die antisemitischen Aussagen von Jakob Augstein in SPON und seinen Anhängern in seinem antizionistischen „Freitag“ widersprochen hat, wird andererseits mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die sexuellen Übergriffe von sexuell frustrierten Muslimen in Köln oder die terroristischen Anschläge in Paris verharmlosen oder relativieren und wird sich letztendlich in allen Fällen auf seinen zweifelhaften Anti-Rassismus berufen.

Ergänzende Zitate:

„Ein paar grapschende Ausländer und schon reisst bei uns Firnis der Zivilisation“ Jakob Augstein am 7. Januar 2016

„Einige Frauen sollten darüber nachdenken, ob es klug ist, leicht bekleidet und angetrunken, sich zwischen Horden von alkoholisierten Männern zu begeben. Generell trägt die Frau aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Verantwortung, wenn sie sich aus dem Haus begibt. Man kann nicht vor einem Löwen eine nackte Antilope werfen und erwarten, dass bei dem Löwen sich nichts regt. Es ist erstaunlich, dass im Biologieunterricht so viel über das Paarungs- und Sexualverhalten der Lebewesen unterrichtet wird, aber diese Regeln im Alltag komplett missachtet werden.
Und weil viele Nichtmuslime ständig betonen, dass wir in einem christlichen Land leben, rufen wir dazu auf, dass Frauen hierzulande sich christlich kleiden sollten. Maria, die Mutter von Jesus, hat vorgelebt, wie eine christliche Frau sich zu kleiden hat. Es wäre also für einige Frauen sehr empfehlenswert Maria als Vorbildfunktion zu nehmen und nicht Lady Gaga.“ Muslimstern am 7. Januar 2016

„Es gibt auch im Karneval oder auf dem Oktoberfest immer wieder sexualisierte Gewalt gegen Frauen. Ein großer Teil der derzeitigen Empörung richtet sich aber nicht gegen sexualisierte Gewalt, sondern auf die Aussagen, dass die potenziellen Täter nordafrikanisch und arabisch aussehen.“ Claudia Roth am 8. Januar 2016

„Ehrlich gesagt, massenhafte Vergewaltigungen oder Ansätze davon in der muslimischen Welt, das ist wirklich ein Ammenmärchen.“ Aiman Mazyek am 13. Januar 2016

Quintessenz:

Josef Schuster, der Zentralratsvorsitzende der Juden in Deutschland, sagte im November 2015:

„Viele der Flüchtlinge fliehen vor dem Terror des Islamischen Staates und wollen in Frieden und Freiheit leben, gleichzeitig aber entstammen sie Kulturen, in denen der Hass auf Juden und die Intoleranz ein fester Bestandteil sind. Denken Sie nicht nur an die Juden, denken Sie an die Gleichberechtigung von Frau und Mann oder den Umgang mit Homosexuellen.“

Für diesen richtigen Satz wurde Schuster vehement von allen möglichen selbsternannten „Anti-Rassisten“ angegriffen. Richtig bleibt, wer den eliminatorischen islamischen Antisemitismus und den Terrorismus von der Hamas bis zum Islamischen Staat ignoriert oder verharmlost, wer das islamische Frauenbild mit seinen Verschleierungsgeboten, seinen sexuellen Verboten und Scharia-Gesetzen nicht eindeutig kritisiert, wer die Frauenjagden von Köln und Kairo mit ihren Einkreisungstaktiken verharmlost oder relativiert und wer gegen die Verfolgungen von Homosexuellen in der islamischen Welt nicht unmissverständlich protestiert ist mit seiner Ideologie ein Angriff auf die Zivilisation.

Arabische Frauenjägergruppen erklärten zu Sylvester in Köln Frauen zu Freiwild und agierten mit ihrer „Tahir-Platz-Taktik“ („taharrush gamea„) aus einer Gruppe von rund tausend Männern. Dabei kreisten die, vermutlich durch ihre islamische Sozialisation, sexuell frustrierten Männer in Gruppen von zehn bis zu fünfzig Mann die Frauen für ihre sexuellen Übergriffe und Raubdelikte ein. Zumindest Teile dieser „Tausend- Männer-Gruppe“ verstellten der Polizei absichtlich den Weg um die hilferufenden Frauen wehrlos zu halten. Rund 650 Anzeigen (circa 45 % davon wegen sexueller Übergriffe bis zur Vergewaltigung) gingen bis jetzt bei der Polizei in Köln ein.

Es gilt allen Formen der Barbarisierung, von den islamischen, antisemitischen, frauenfeindlichen Banden über die antisemitischen Pseudolinken wie den deutschen Nazibanden, entschieden entgegen zu treten und ihren gemeinsamen Nenner zu betonen.

Update 17.1.2016

Der von der mittlerweile islamistischen Türkei inhaftierte Fernseh- und Zeitungsjournalist, der Chefredakteur der Tageszeitung „Cumhuriyet“ Can Dündar schreibt aus seiner Zelle:

„Das, was in der Silvesternacht in Köln passiert ist, kam uns Türken wohlbekannt vor. Es war dasselbe, was sich jedes Jahr auf dem größten Platz von Istanbul, dem Taksim-Platz, zuträgt. Ein Ausdruck einer konservativen Machokultur und des Hungers auf Frauen, den diese selber produziert; Ausdruck einer Kultur, die in der Schule, bei der Arbeit, in allen Bereichen des Lebens Frauen von Männern trennt und versucht, sie in ihrer Rolle als Mütter zu Hause einzusperren.

In der Türkei kämpfen seit Jahren Frauen und Männer unter Lebensgefahr gegen dieses Weltbild und für ein laizistisches, modernes Leben und eine demokratische Republik. Sie sind davon überzeugt, dass man sich nicht mit den Symptomen, sondern mit den Ursachen auseinandersetzen und eine Politik entwickeln muss, die diese Ursachen bekämpft.

Auf welcher Seite aber stehen die westliche Welt und die Europäische Union und insbesondere Deutschland und Frau Merkel, wenn diese beiden verschiedenen Auffassungen in Istanbul oder in Köln aufeinanderprallen? Wir kennen die Antwort auf diese Frage. Und genau darum lächeln wir bitter, wenn wir von Merkels harter Reaktion auf die Angreifer von Köln hören.

Doch Antworten wie “Lasst uns die Grenzen schließen”, “Lasst uns die Flüchtlinge aus dem Land jagen”, “Lasst uns Geld bezahlen, damit sie in einem fernen Land in Lagern gesammelt werden” lösen das Problem nicht. Die Welt von heute ist zu kosmopolitisch, sie kennt keine sterilen Grenzen eines Kontinents, eines Landes oder auch nur eines Platzes.“

 

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16 Kommentare leave one →
  1. 13. Januar 2016 18:24

    Deine „empirische Forschung“ war vermutlich mehr qualitativer Natur, richtig? Das Gesetz trägt mit hoher Wahrscheinlichkeit! Es ist anzunehmen, dass bei „Israelkritikern“ vermutlich mit ähnlich hoher Wahrscheinlichkeit die „Täter-Opfer-Umkehr“ als Argumentationsmuster gefunden werden kann…

    Gefällt 2 Personen

    • 13. Januar 2016 22:19

      Die langjährigen Studien sind nun endlich abgeschlossen. Der Januar hat mit vielen unglaublichen Kommentaren und Ansichten überproportional dazu beigetragen. So stützen nun tausende Beispiele die „empirische Forschung.“ Das Korrelationsgesetz kann in Stein gemeißelt werden. Gerne können nachfolgend Beispiele zum Korrelationsgesetz gepostet werden. Der Wikipedia-Eintrag wird nicht lange auf sich warten lassen.

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  2. Marie Boll permalink
    14. Januar 2016 00:17

    Das Schlimmste war das Verschweigen von Polizei und Massenmedien in den ersten Tagen. Das war Wasser auf die Mühlen der Rechten. Die ganzen Verharmlosungen sind tatsächlich ekelig.

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    • 16. Januar 2016 12:47

      Diese Verharmlosungen sind nicht neu. Wenn arabische Terroristen im Nahen Osten Juden ermorden hört man hierzulande die übelsten Entschuldigungen. Als in Paris Juden, Karikaturisten oder die Besucher eines Konzertes von Islamisten ermordet wurden, sind die verrücktesten Erklärungen, Beschwichtigungen und Verharmlosungen zu hören gewesen.
      Es ist ein Trauerspiel, anstatt einmal klipp und klar die Taten zu analysieren wird vertuscht, tabuisiert und relativiert. Leider. Keine Besserung in Sicht.

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  3. Hans Maurer permalink
    14. Januar 2016 11:01

    Für Augstein ist bereits die Bezeichnung „grässlich“ (Grünen-Chef Cem Özdemir) für die Exzesse in Köln zu hart. „Das klang so, als seien dort Frauen verspeist, nicht beraubt und sexuell bedrängt worden“ so Augstein.

    Dieser Mensch ist unerträglich.

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  4. 14. Januar 2016 12:08

    In den Ländern der islamischen Welt ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau in weiter Ferne. Während muslimischen Männern das Recht der Vielehe, auf Züchtigung der Frau und viele andere gesetzliche Begünstigungen zugesprochen werden, tauscht die Frau Unterwerfung gegen eine vermeintliche materielle Sicherung ein. Junge Männer und Frauen haben in den zusammenbrechenden Staaten der islamischen Welt kaum eine Chance Beziehungen zueinander aufzubauen. Als vor vierzig Jahren in Karo kaum eine Frau ein Kopftuch trug gab es so gut wie keine öffentliche sexuelle Belästigung. Seit der massiven Islamisierung im Iran, Pakistan, Ägypten und in den meisten anderen islamischen Ländern des Nahen Ostens werden Frauen auf offener Straße von sexuell frustrierten jungen Männern bedrängt, begrapscht oder vergewaltigt.Europäische Frauen die alleine Abends oder Nachts ausgehen, noch dazu Miniröcke tragen sind für viele Muslime Schlampen, die es nicht anders verdienen gejagt zu werden.

    Eine islamische Sozialisation einfach an der Grenze abzulegen ist nicht einfach..

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    • 16. Januar 2016 10:42

      Das sehe ich auch so. Dazu unbedingt diesen Artikel lesen:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gastbeitrag-von-samuel-schirmbeck-zum-muslimischen-frauenbild-14007010.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

      „…Um so schockierender fand ich nach meiner Rückkehr aus Nordafrika den Blick meiner alten Weggefährten sowie des linksliberalen Mainstreams einschließlich der SPD und der Grünen auf die muslimische Welt: Sie schienen keine Ahnung zu haben von dem, was dort vor sich ging, wie sehr Frauen dort unter religiösen Diktaten litten, nachdenkliche Menschen von Staat und Staatsislam gleichzeitig fertiggemacht wurden. Sie schienen völlig zu ignorieren, wie sehr Islam und Diktatur letztlich Hand in Hand arbeiteten, wenn es darum ging, ihre gemeinsamen Hauptfeinde zur Strecke zu bringen: die Demokratie, die Menschenrechte, die Religionsfreiheit, die Gleichberechtigung.

      Die muslimische Dissidenz à la Necla Kelek, Seyran Ates, Taslima Nasreen, Hirsi Ali et cetera wurde von Linken und Linksliberalen in Deutschland kaum ernst genommen, wenn nicht sogar verhöhnt oder als „islamophob“ diffamiert. Meinungsfreiheit und Demokratie, so war zu lesen, seien nicht unbedingt Lebensformen, nach denen sich die arabische Welt sehne. Das gesamte linke und linksliberale Spektrum baute jedoch eifrig an einem Multikulti-Schutzprotektorat für das Kopftuch samt dahinter steckendem Frauenbild, den Hass auf den „Westen“, die Verschonung des Islams vor jeder Kritik. In diesem intellekt- und kritikfeindlichen Dunst konnten die Parallelgesellschaften aufblühen. Dieses Nicht-wissen-Wollen war unfassbar.

      Heute taucht diese Haltung im Zeichen der „Willkommenskultur“ und der „Der-Islam-gehört-zu-Deutschland“-Rhetorik wieder auf. Man erinnere sich nur an das Frohlocken der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt auf allen Fernsehkanälen über den höchstrichterlich ermöglichten Einzug des Lehrerinnen-Kopftuches in deutsche Klassenzimmer. Warum aber schreien Millionen fundamentalistisch gesinnter Männer von Pakistan über Afghanistan, Iran, Saudi-Arabien, Nigeria, Mali, Algerien und Marokko nach dem Kopftuch, warum ist das Kopftuch dort am häufigsten zu sehen, wo es am fundamentalistischsten zugeht? …

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  5. 14. Januar 2016 13:34

    Der islamistenversteher und „Israelkritiker“ Jürgen Todenhöfer schreibt auf Facebook zum Terroranschlag von Istanbul (und über 76.000 Leuten gefällt das):

    „Wir trauern um die Opfer von Istanbul. Wenn jemand einen Menschen tötet, so ist es, als habe er die ganze Menschheit getötet“ Sure 5:32

    Diese Sure wird oft von Islamverstehern zitiert. Ausgerechnet die 5. Sure zu zitieren zeigt schon von einer ungeheuerlichen Chuzpe. Das „Tötungsverbot“ richtet sich an die Juden und wer „Verderben auf der Erde betreibt“ (was immer das ist) dem werden die Hände und die Füße abgehackt. Hamas und IS lassen grüßen. Hier die Sure im Kontext:

    Sure 5, Vers 32: „Aus diesem Grunde haben wir den Kindern Israel verordnet, dass wer eine Seele ermordet, ohne dass er einen Mord oder eine Gewalttat im Lande begangen hat, soll sein wie einer, der die ganze Menschheit ermordet hat. Und wer einen am Leben erhält, soll sein, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten. Und es kamen zu ihnen (also den Juden) unsre Gesandten mit den deutlichen Zeichen; dann aber waren viele von ihnen ausschweifend auf Erden.“

    Sure 5, Vers 33 „Siehe, der Lohn derer, welche Allah und seinen Gesandten befehden und Verderben auf der Erde betreiben, ist nur der, dass sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Lande vertrieben werden. Das ist ihr Lohn hienieden, und im Jenseits wird ihnen schmerzliche Strafe.“

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  6. 14. Januar 2016 17:26

    Der bisher widerlichste Text, den ich bisher über Köln gelesen habe:

    „Nach der Maxime, dass den Letzten die Hunde beißen und es besser ist, der Meute voran zu laufen als von ihr gehetzt zu werden, gab sich die gesamte deutschsprachige Politik- und Medienszene unter Verzicht auf Unschuldsvermutung und Recherche der lüsternen Fantasie hin, 1.000 Männer aus dem Morgenland hätten deutsche Mädels gejagt. Obwohl die Polizei bald klarstellte, dass von 1.000 Tätern keine Rede sein könne, sondern es sich um ein paar Dutzend Taschendiebe gehandelt habe, die die sexuelle Belästigung als Trick anwandten, um ihre Opfer vom Diebstahl abzulenken, hält sich das einmal in die Köpfe gebrachte Narrativ vom muselmanischen Massenvergewaltiger bis heute. Ein Narrativ, das offenbar so sehr die Projektionsbedürfnisse befriedigt, dass jeder Mensch, der eine differenzierte Betrachtung einmahnt, wütend angesprungen und mindestens als „Täterschützer“ verleumdet wird.“

    https://lindwurm.wordpress.com/2016/01/06/geile-araber-im-frauenparadies/

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  7. 16. Januar 2016 14:04

    Da sagte doch kürzlich Oskar Lafontaine (Fraktionschef der Linkspartei im Saarland): „Was sollen die Armen machen im Vorderen Orient, die seit Jahren dem Kolonialismus ausgesetzt sind? Sie haben keine Bomben, sie haben keine Raketen, sie haben keine Heere, die sie auf den Weg bringen können, um ihre Interessen zu wahren – und dann greifen sie zum Selbstmordattentat.“

    Ohne Schnaps hältste dat allet nicht mehr aus. Meine Erna is zwar stinksauer auf die Islamis aus Köln, aber sie sacht auch, dat ist die Religion in Ägypten, im Iran und wo die Mullahs dat sagen habn. De werden so erzogen, von klein auf, dürfen nie ne Freundin haben, habn kein Geld zum Heiratn und Frauen im Minirock geht gar nich bei de Islamis. Meine Erna, die is ne Type.

    Euer Erwin

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    • 16. Januar 2016 16:35

      Klasse dein Kommentar, Erwin. Wie bisher alle anderen auch.

      Viele Grüße, auch an Erna.

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  8. 16. Januar 2016 16:34

    Übergriffe wie in Köln sind Türken nicht unbekannt, schreibt Chefredakteur Can Dündar aus der Haft. Sie resultierten aus einem Weltbild, wie es in Ankara herrscht. Was wohl die Verharmloser der islamistischen Frauenverachtung dazu sagen werden? Vermutlich nichts.

    Köln? Das passiert auf dem Istanbuler Taksim-Platz jedes Jahr

    Das, was in der Silvesternacht in Köln passiert ist, kam uns Türken wohlbekannt vor. Es war dasselbe, was sich jedes Jahr auf dem größten Platz von Istanbul, dem Taksim-Platz, zuträgt. Ein Ausdruck einer konservativen Machokultur und des Hungers auf Frauen, den diese selber produziert; Ausdruck einer Kultur, die in der Schule, bei der Arbeit, in allen Bereichen des Lebens Frauen von Männern trennt und versucht, sie in ihrer Rolle als Mütter zu Hause einzusperren.

    In der Türkei kämpfen seit Jahren Frauen und Männer unter Lebensgefahr gegen dieses Weltbild und für ein laizistisches, modernes Leben und eine demokratische Republik. Sie sind davon überzeugt, dass man sich nicht mit den Symptomen, sondern mit den Ursachen auseinandersetzen und eine Politik entwickeln muss, die diese Ursachen bekämpft.

    Auf welcher Seite aber stehen die westliche Welt und die Europäische Union und insbesondere Deutschland und Frau Merkel, wenn diese beiden verschiedenen Auffassungen in Istanbul oder in Köln aufeinanderprallen? Wir kennen die Antwort auf diese Frage. Und genau darum lächeln wir bitter, wenn wir von Merkels harter Reaktion auf die Angreifer von Köln hören.

    Doch Antworten wie „Lasst uns die Grenzen schließen“, „Lasst uns die Flüchtlinge aus dem Land jagen“, „Lasst uns Geld bezahlen, damit sie in einem fernen Land in Lagern gesammelt werden“ lösen das Problem nicht. Die Welt von heute ist zu kosmopolitisch, sie kennt keine sterilen Grenzen eines Kontinents, eines Landes oder auch nur eines Platzes. Für einen Krieg, den Sie in einem bestimmten Teil der Welt anzetteln, zahlen Sie gemeinsam mit den dort lebenden Menschen den Preis dafür.

    der ganze Artikel hier:
    „Frau Merkel, hören Sie auf den türkischen Kerker!“

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  9. 6. Februar 2016 20:12

    Das Zitat von Muslimstern habe ich unter den Facebookeinträgen nicht (mehr?) gefunden. Da ich es unglaublich halte, würde es mich interessieren, ob man es per Screenshot noch belegen könnte. Ansonsten könnten welche kommen, um es anzuzweifeln.

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    • 6. Februar 2016 22:04

      Ich habe es beim Muslimstern gelesen, es kopiert, aber keinen Screenshot gemacht. Muslimstern hat es anscheinend gelöscht. Screenshots schwirren aber im Internet herum. (z.B. hier)

      Nachfolgend nochmal der ganze Text des Muslimsterns:

      <<<<
      +++Stellungnahme+++ Handlungsempfehlungen+++
      Da es sich so viele Nichtmuslime gewünscht haben, folgt nun unsere Stellungnahme zu den Ereignissen in Köln während der Silvesternacht.
      Wie einige vielleicht wissen, sollen -Medienberichten zufolge- in der Silvesternacht Gruppen von "Nordafrikanern" und "Arabern" Frauen "unsittlich" angefasst haben. Einige reden von "Massenvergewaltigung". Uns ist natürlich klar, dass die Ereignisse medial zugespitzt und instrumentalisiert werden, um Hetze gegen Minderheiten zu betreiben. Dennoch hier eine kurze Stellungnahme bzw. einige Handlungsempfehlungen, um sowas künftig zu vermeiden:

      1. Sollten die Täter Muslime sein, müssen sie Tauba machen, also Reue zeigen und anfangen nach den islamischen Regeln zu leben. Alkohol zu trinken, nicht-islamische Feste zu feiern und irgendwelche Frauen "unsittlich" zu berühren, sind ganz klare anti-islamische Haram-Taten.
      Aber aus westlicher Sicht betrachtet, sind diese Menschen perfekte Beispiele für eine gelungene Integration. Sie haben Demokratie und Freiheit verinnerlicht; gemeinsam und mehrheitlich haben sie sich in der Nacht entschieden in Freiheit zu leben und am gesellschaftlichen Leben in Deutschland teilzunehmen. Ihr einziger Fehler war es, Frauen ungefragt "unsittlich" berührt zu haben. Ansonsten sind diese Menschen mehr westlich als muslimisch.

      2. Die Bundesregierung sollte Alkoholkonsum verbieten, da er zur Verkehrsunfällen, Gewalttaten und Vergewaltigungen führt und extrem gesundheitsschädlich ist. Aber es ist uns klar, dass das von profitorientierten kapitalistischen Gesellschaften zu viel verlangt ist. Solange aber Alkohol nicht verboten wird, wird keine exorbitante Änderung bezüglich oben genannter Fälle erkennbar sein.

      3. Einige Frauen sollten darüber nachdenken, ob es klug ist, leicht bekleidet und angetrunken, sich zwischen Horden von alkoholisierten Männern zu begeben. Generell trägt die Frau aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Verantwortung, wenn sie sich aus dem Haus begibt. Man kann nicht vor einem Löwen eine nackte Antilope werfen und erwarten, dass bei dem Löwen sich nichts regt. Es ist erstaunlich, dass im Biologieunterricht so viel über das Paarungs- und Sexualverhalten der Lebewesen unterrichtet wird, aber diese Regeln im Alltag komplett missachtet werden.
      Und weil viele Nichtmuslime ständig betonen, dass wir in einem christlichen Land leben, rufen wir dazu auf, dass Frauen hierzulande sich christlich kleiden sollten. Maria, die Mutter von Jesus, hat vorgelebt, wie eine christliche Frau sich zu kleiden hat. Es wäre also für einige Frauen sehr empfehlenswert Maria als Vorbildfunktion zu nehmen und nicht Lady Gaga.
      <<<

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      • 8. Februar 2016 11:22

        Vielen Dank.
        Es ist erschreckend, wie hier männliches Fehlverhalten entschuldigt und den Opfern die Schuld zugesprochen wird.
        Wie kann man im Jahre 2016 einen derartigen Schwachsinn schreiben:
        „Generell trägt die Frau aufgrund ihrer Beschaffenheit eine Verantwortung, wenn sie sich aus dem Haus begibt. Man kann nicht vor einem Löwen eine nackte Antilope werfen und erwarten, dass bei dem Löwen sich nichts regt.“ ???
        Das ist ja ein unglaubliches Frauen- und (!) Männerbild. Davon abgesehen, dass man von einem Menschen/Mann ein anderes Verhalten als das eines Löwen erwarten muss…
        Es ist kein Wunder, dass man den Beitrag von der Seite gelöscht hat.

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