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Jakob Augstein, sein „Freitag“ und die „zionistischen Schlächter“

22. Juni 2018

Martin Stobbe, ein Autor der ansonsten ideologiekritischen Zeitung Bahamas, behauptete im März 2018 in Facebook: “Der Freitag ist nicht der Stürmer und Augstein nicht der Streicher“. Weil sein Kollege Magnus Klaue in der Kritik stand, da dieser jahrelang mit Jakob Augstein kooperierte und im antizionistischen „Freitag“ rund neunzig Artikel, vor allem über Bildung, Literatur, Autobahnen und Nichtraucherschutz für gutes Geld veröffentlichte verteidigte Martin Stobbe darüber hinaus wie folgt das „israelkritische“ Blatt: „Der Freitag ist ein Blatt verschiedener Autoren, in dem ein Redakteur gegen eine einigermaßen vernünftige Bezahlung Texte von Magnus Klaue untergebracht hat, die zudem nicht zensuriert worden. Also schon zwei Punkte, in denen sich der Freitag positiv von Jungle World und konkret unterscheidet.“ Und im Unterschied zu Che Guevara hat „Jakob Augstein niemanden persönlich und mit Freude exekutiert“, so Martin Stobbe in Facebook, obwohl ohne Beleg, trotzdem offenbar exakt wissend welche Gefühle Che Guevara im Guerillakrieg gehabt haben muss.

Im erfreulich krassen Gegensatz zu Martin Stobbe bezeichnete der Börne-Preisträger, Publizist und Buchautor Henryk M. Broder bereits im September 2012 Jakob Augstein als einen lupenreinen Antisemiten“ und eine antisemitische Dreckschleuder.“ Außerdem charakterisierte Henryk M. Broder Jakob Augstein als den „kleinen Streicher von nebenan“ und den „Freitag“ als ein „antisemitisches Drecksblatt. Zum linken Antisemitismus von Jakob Augstein und seinem „Freitag“ schrieb Henryk M. Broder am 8.4.2012 sehr treffend: „Und „wenn’s Judenblut vom Messer spritzt“, dann gehts Jakob und seinen Brüdern gleich “nochmal so gut”, dann haben sie ihren Judenknacks endlich überwunden.“

Das renommierte Simon Wiesenthal Zentrum, eine internationale Menschenrechtsorganisation mit Hauptsitz in Los Angeles setzte im Jahr 2012 Jakob Augstein auf Platz 9, der „Top Ten der weltweit schlimmsten antisemitischen Aussagen“, knapp hinter Mahmoud Ahmadinejad und Mohammed Badie von den Moslembrüdern, ihres jährlich herausgegebenen Antisemitismus-Awards. Augsteins linker Antisemitismus, seine Hasstiraden auf Israel gingen sozusagen rund um die Welt. In seinen Spiegel Online Kolumnen, wie zum Beispiel „Gesetz der Rache“ bediente Augstein so gut wie jedes antisemitische Ressentiment. Laut Augstein „führt die Regierung Netanjahu die ganze Welt am Gängelband eines anschwellenden Kriegsgesangs.“ Für Augstein ist „Gaza ein Gefängnis. Ein Lager, Gaza ist ein Ort aus der Endzeit des Menschlichen.“ Augstein behauptet weiterhin „Israel brütet sich dort seine eigenen Gegner aus.“ Die islamistischen Mörder der Hamas, die ihre eigene Bevölkerung terrorisiert, die den Tod aller Juden fordert, die täglich alles versucht dies in die Tat umzusetzen stellt Augstein auf eine Stufe mit orthodoxen Juden in Israel. Wie Günter Grass halluziniert Augstein dass die „Atommacht Israel den ohnehin brüchigen Weltfrieden gefährdet.” Jakob Augstein macht Israel, das meistens als Synonym für die Juden genommen wird, zum Sündenbock für alles. Er lässt den Judenstaat in Anspielung auf die „Weisen von Zion“ nach der Weltherrschaft greifen, Bluttaten verüben, die Welt in den Abgrund reißen und hätte Israel für seine „machtpolitischen Interessen“ auf Zahnpastatuben gesetzt und nicht auf Atomraketen, wären 13.000 Drogistinnen von Schlecker nicht arbeitslos geworden, meint Augstein sinngemäß bei Spiegel Online. Die Vorstellung einer klandestinen jüdischen Weltverschwörung ist eines der zentralen Merkmale des Antisemitismus.

Der Millionenerbe Jakob Augstein hat den „Freitag“ im Jahr 2008 übernommen und gestaltete das Blatt innerhalb kürzester Zeit von einer linken ohnehin „israelkritischen“ Zeitung zum führenden deutschsprachigen Sturmgeschütz der „Israelkritik.“ Neben extremster Delegitimierung und Dämonisierung des Staates Israel, inklusive Boykottaufrufen gegen jüdische Waren machten sich allerlei CASMII-Autoren für die iranische Atombombe stark, während diverse Islam-Apologeten sich für die teilweise Einführung der Scharia, sprich sich für scharia-konforme Finanzprodukte einsetzten. So kam und kommt die Crème de la Crème der „Israelkritik“ im „Freitag“ von Ludwig Watzal, Norman Paech, Mohssen Massarrat, Susann Witt-Stahl, Uri Avnery, Felicia Langer, Avraham Burg, Moshe Zuckermann über Georg von Grote, Fritz Teich, Tom Gard bis hin zum „Ressortleiter Politik“ des „Freitags“ Lutz Herden (neben vielen anderen) zu Wort. Kritische Artikel über palästinensische Selbstmordattentate gegen israelische Zivilisten, über die antisemitischen Reden der iranischen Machthaber, über die Raketenangriffe der Hamas aus dem Gazastreifen, über die „Charta der Hamas“, über die Rolle und die NS-Verbindungen des Großmufti von Jerusalem, über die antisemitische Muslimbruderschaft, über den arabischen Antisemitismus sucht man im „Freitag“ vergebens.

Rund siebzig, zumeist gegen Israel gerichtete Artikel, schrieb Ludwig Watzal im „Freitag.“ Seinen Telearbeitsplatz  bei der Bundeszentrale für politische Bildung verlor Watzal wegen seiner antisemitischen Ansichten. Laut Ludwig Watzal haben die „Zionistische Lobby“ und ihr „Helfershelfer Präsident Krüger von der BpB“ knapp zehn Jahre versucht  antisemitische Ansichten in seinen Publikationen nachzuweisen. Die Kündigung der BPB erklärte das Arbeitsgericht Bonn mit „Pauken und Trompeten“ im Januar 2012 für unwirksam, da private Meinungsäußerung keinen Grund für eine Kündigung darstelle. (*1) Der leidenschaftliche Verteidiger von Hamas und Hisbollah bezeichnete Israel als „wild gewordene Kolonialmacht“, die eine „ethnische Säuberung“ an den Palästinensern vollziehe. Im „Freitag“ schrieb Ludwig Watzal am 21.03.2003: “Vieles deutet darauf hin, dass die israelische Regierung im Schatten eines Irak-Krieges die Palästinenser vertreiben will.“ Der jüdische Kronzeuge Uri Avnery frohlockte am 16.01.2009 im „Freitag“ bezüglich des Terrors der Hamas: “Und das angesichts einer so mächtigen Militärmaschine wie der israelischen, es wirkt wie ein phantastischer Sieg, wie ein Sieg des Geistes über das Material.“

Der Politiker der Linkspartei, Norman Paech erschuf knapp zwanzig „legendäre“ Artikel im „Freitag“ und schreibt dort unter anderem vom „Diktat der Anerkennung des Existenzrechtes Israels“. Im Jahr 2011 beteiligte sich Norman Paech bei der „Free-Gaza-Solidaritätsflotte“ auf  der „Mavi Marmara.“ Unter Tod den Juden- Rufen legte das Schiff in der Türkei ab. Die unter türkischer Flagge fahrende Mavi Marmara wurde maßgeblich von der radikalislamischen türkischen Organisation IHH organisiert und finanziert. Der Vorsitzende der IHH Bülent Yildirim hielt in Istanbul bei der Einweihungszeremonie für das Schiff, an der Topterroristen der Hamas, Mahmad Tzoalha und Sahar Albirawi, sowie Hamam Said, ein Führer der Muslimbruderschaft aus Jordanien, teilnahmen, eine Rede, in der er sagte, „Israel verhält sich, wie Hitler sich gegenüber den Juden verhalten hat. Hitler baute Konzentrationslager in Deutschland, und heute baut das zionistische Gebilde Konzentrationslager in Palästina.“

Der Ressortchef Politik des „Freitags“, Lutz Herden vergleicht Israel in seinen zahllosen antiisraelischen Artikeln mit dem Apartheitsstaat Südafrika, er zitiert eine Aussage der PLO, die Zionismus mit Rassismus gleichsetzt, er meint, „Israel kann sich in seiner rücksichtslosen Kriegführung gegenüber der Zivilbevölkerung bestätigt fühlen“, er behauptet, dass die israelische Armee „den Gaza-Streifen eingeäschert hat, nachdem sie ihn zuvor jahrelang blockiert und belagert hat“, er phantasiert vom „Vernichtungsfeldzug gegen die palästinensische Bevölkerung im Gaza-Streifen“, er fordert eine Verurteilung Israels im Weltsicherheitsrat, weil Israel „die kleine Flottille mit Hilfsgütern für den isolierten und systematisch ausgehungerten Gaza-Streifen in internationalen Gewässern“ aufbrachte und Lutz Herden beklagt sich, dass  „das Existenzrecht Israels in fast jeder Hinsicht über dem Völkerrecht“ steht.

Der jahrelang im „Freitag“ schreibende, von der Leserschaft und von der Redaktion hochgeachtete Autor TomGard schrieb am 09.03.2010 über die „Alternativlosigkeit“ der Palästinenser: „..,daß die palästinensischen Bevölkerung im israelischen Apartheitsstaat in eine auswegslos desperate Lage gebracht wurde, in der es zu dumpfem, international alimentiertem Dahinvegetieren mit Ausbrüchen selbstmörderischer Gewalttätigkeit keine Alternative gibt. Die Lage wurde von zionistischen Schlächtern absichtsvoll und systematisch herbei geführt, viele von ihnen haben sich dazu bekannt. Die Errichtung des KZ Gaza zementierte diese Lage noch einmal, weil sie die palästinensischen Bevölkerungsteile gegeneinander stellt, der „Feldzug“ gegen die Insassen erübrigte nebenher alle oben zitierten Bekenntnisse.“

In seinen rund 50 Artikeln im „Freitag“ gegen Israel und die USA halluzinierte TomGard neben vielen anderen Ungeheuerlichkeiten unter dem Beifall der „Freitagsgemeinde“ von der „unzweifelhaft wohlgezielten Schlachtung von Klein- und Schulkindern“ und der „viehischen Gewalttätigkeit“ durch die israelische Armee. Am 11.06.2010 phantasierte TomGard „im Freitag“ vom „zionistischen Apartheidsstaat und den Greueln, den er an der palästinensischen Bevölkerung begeht.“ Der Antiimperialist TomGard schrieb desweiteren im Juni 2010 für den „Freitag“: „Mit dem zionistischen Terrorismus und Staatsgründungswillen fiel den Amerikanern nach dem WKII ein nahezu perfektes Instrument in die Hand, den ihnen unerträglichen kolonialen Einfluß Frankreichs und Englands auf die Quellen des zweitwichtigsten kapitalistischen Lebenssaftes zurück zu drängen.“

Der von den Lesern des „Freitags“ seit 2009 geschätzte Autor Fritz Teich veröffentlichte bis heute über 200 Artikel für das Berliner Wochenblatt. So beklagt er im „Freitag“ die Entführung von Adolf Eichmann und den anschließenden „Schauprozess“ in Israel. Fritz Teich verteidigt Noam Chomskys Satz: „Ich sehe nichts Antisemitisches in der Leugnung der Existenz von Gaskammern oder selbst in der Leugnung des Holocaust”, indem er schreibt: „Es gibt eine Masse von Aufsaetzen zur Strafbarkeit der Ausschwitzluege, siehe dazu Fischer, StGB, 57. Aufl., 2010, Paragraph 130 Rdnr 24a ff.. Danach hat Chomsky absolut Recht.“ Nachdem sich Fritz Teich im Zusammenhang mit dem Grass-Gedicht für die iranische Atombombe eingesetzt hat, demonstrierte er im „Freitag“ seinen Hass auf Israel im Mai 2010 mit dem Satz: “Wenn ein Terrorist eine Bombe auf einen israelischen Bus schmeißt, wird er keine Unschuldigen treffen.”

Über siebzig, meist gegen Juden oder Israel gerichtete Artikel veröffentlichte der Journalist Georg von Grote  im „Freitag.“ Nachdem er in einem Artikel den Zentralrat der Juden als „verbales Killerkomando  beschimpfte verteidigte Georg von Grote am  5. April des Jahres 2012 im „Freitag“ leidenschaftlich das antisemitische Gedicht von Günter Grass. In seinen „Nachgedanken“ erläutert Grote seiner Freitags-Gemeinde, dass er sich mit 16 schuldig fühlte, weil Vater und Mutter, natürlich “mehr unfreiwillig als freiwillig”, Funktionsträger im Dritten Reich waren, um dann zu bekennen: “Je öfter ich in Israel war, desto unschuldiger fühlte ich mich.” Den Grass-Kritikern des Feuilletons schleuderte Grote selbstbewusst entgegen: „Ich dachte, das neue freie Deutschland hätte sich langsam aus den sich selbst auferlegten Fesseln gelöst… Und aus Schuldgefühlen heraus, machen wir in Deutschland diesen Wahnsinn mit, statt einfach mal ganz klar zu analysieren und Eigeninitive zu ergreifen und auch klipp und klar einem Netanjahu oder auch einem Herrn Broder und allen anderen, die ihnen nachlaufen zu erklären: Nein! Da spielen wir nicht mehr mit!“ Desweiteren agitierte der „Nahostexperte“ Grote in seinen „Nachgedanken“ beseelt von seinen „Überzeugungen“: „Über die Jahrhunderte der Diaspora hat sich bei Juden – und ich sag jetzt bewußt Juden und nicht Israelis – ein fast schizophrener Verfolgungswahn entwickelt”. Am Ende seiner Agitation fordert Grote siegessicher seine Anhänger auf: „Grass hat nun den Anfang gemacht. Wir sollten mitmachen!“

Freilich haben es neben den beinahe unzähligen israelfeindlichen Artikeln auch die antisemitischen Kommentare unter diesen Texten in sich. Folgende Reihung von Kommentaren ist beispielhaft für die Tendenz des „Freitags“: „Israel ist ein Staat, der systematisch Tausende von Menschen umbringt, obdachlos macht, Familien auseinanderreißt und bei Menschen, die nicht sterben, Traumata herbeiführt.“ (Bot Feb. 2010)

„Der Zionismus ist rein ideologisch der Zwillingsbruder des nationaldeutschen Imperialismus“ (zelotti Feb. 2010),

“Man kann die Free Gaza Kampagne online unterstützen und einen Aufruf unterzeichnen, der das Ende der völkerrechtswidrigen Blockade fordert.  Auch Spenden sind willkommen“ (Freiheitsliebender Mai 2010)

„… Jeder weiß es: Israel hat den Palästinensern ihr Land genommen. Sie sollten sich dafür, nach 60 Jahren Unrecht, bei den Palästinensern entschuldigen und es als natürlich anerkennen, dass so etwas zu einer agressiven Gegenwehr führt – gerade sie müssten es eigentlich verstehen. Es gibt keinen Grund, weniger von Israel zu verlangen. …“ (Fro April 2010),

„Israel gleicht einem selbstsüchtigen verzogenen Kind. Es wirft ein Schaufenster ein. Die Menschen schauen weg. Es steigt in den Laden ein. Die Menschen schauen weg. Es nimmt die Waren an sich. Die Menschen schauen weg. Es verwüstet den Laden. Die Menschen schauen weg. Es bewirft die Menschen ausserhalb des Ladens mit Gegenständen. Die Menschen schauen weg. Höchste Zeit, diesem Kind mal so richtig den Arsch zu versohlen“ (Firenze4 Mai 2010)

So wird seit vielen Jahren unter der Verantwortung von Jakob Augstein im „Freitag“ unermüdlich, geschützt von der Moderation und der Redaktion des „Freitags“, mit einer unfassbaren Einseitigkeit gegen Israel agitiert, der Judenstaat delegitimiert. Zumindest im von mir untersuchten Zeitraum zwischen 2010 und 2014 gab es im deutschsprachigen Raum kaum eine Zeitung die in dieser Intensität und in dieser Aggressivität gegen Israel agitiert hat. Gleichzeitig wurden die Verbrechen und die menschenverachtende Ideologie von Terrorstaaten und Organisationen wie des Irans oder der Hamas, der Hisbollah oder anderer islamischer Terrorgruppen entweder geleugnet, verharmlost oder gar gerechtfertigt.

In 75 Artikeln des „Freitags“ versuchte ein Mustafa Çelebi seinen antizionistischen Lesern den Islam näherzubringen. Laut Çelebi darf der „Dschihad“ nicht als „heiliger Krieg“ übersetzt werden, denn laut seinen Ausführungen hat der Dschihad „nämlich nichts mit Krieg zu tun!“ Im Februar 2011 feierte Mustafa Çelebi im „Freitag“ den antisemitischen Film „Tal der Wölfe“ und in seinem Artikel „Was sagt der Koran dazu“ klärt Çelebi seine „irgendwie linken“ Leser auf: „Niemand also ausser Gott kann etwas verbieten.“

In dem Freitagsartikel „Aus Kampf wird Kunst“ verharmlost der Autor Matteo Fagotto den Terror der islamistischen Hisbollah und preist die Unterstützung für sie aus dem Iran: „Die Hisbollah feiert in einem Freiluftmuseum ihren Kampf gegen Israel in ästhetisierter Form. (..) Er verweist auf die 1.714 Kämpfer der Hisbollah (oder die Märtyrer, wie er sie lieber nennt), die im Krieg ihr Leben ließen. Die weiße Treppe, die auf den Hügel führt, soll deren Aufstieg als heilige Krieger in den Himmel symbolisieren. (..) Die westlichen Mächte sind hier durch ihre koloniale Vergangenheit, unglückliche Interventionen in der Region und das Unvermögen, dem Krieg im Libanon ein Ende zu bereiten, diskreditiert. Ein libanesischer Besucher in Mleeta sagt es ganz unverblümt: „Hisbollah hat das für uns getan, was die Vereinten Nationen in vielen Jahren nicht erreicht haben.“

Eine im „Freitag“ sehr beliebte, in Amman lebende Autorin (die in 121 Artikeln unter dem Pseudonym Alien59 vor allem Israel dämonisierte und den Islam glorifizierte), belegte unter anderem ihre ideologische Verblendung indem sie am 03.04.2010 folgenden Kommentar im „Freitag“ schrieb: “Ich bin der Auffassung, dass die Frage, ob der Koran, der Islam, frauenfreundlich ist oder nicht, irrelevant ist. Diese Frage ist Ausfluss einer Denkweise, die es sich anmaßt, Göttliches zu beurteilen. Nicht der Islam hat den Menschen angepasst zu werden, sondern die Muslime haben sich an den Koran zu halten.“

Der Freitagsautor, Iran-Apologet und „Israelkritiker“ Emran Feroz beglückte die Freitagsgemeinde mit 34 Artikeln im „Online- und im Print-Freitag“ gegen Israel und für den Iran. Feroz behauptet in seinen Artikeln dass „Israel Gaza ins Mittelalter zurückbomben will“, dass „Netanjahu ein paranoider Kriegstreiber sei“ und zur iranischen Atombombe schreibt er : „Stattdessen präsentiert er [Netanjahu] der Welt seine Form der Wahrheit, indem er eine nichtssagende Skizze hervorbringt und den Iran mit “Al-Qaida” vergleicht, also jener Gruppierung, die die USA und Israel gegenwärtig im Syrien-Krieg unterstützen. Nach all diesen Äußerungen hätte jeder klar denkende Mensch den Saal verlassen müssen, doch das war natürlich nicht der Fall. Die einzige Regierung, die gegenwärtig den “Weltfrieden”, der sowieso nicht existiert, gefährdet, ist die israelische. Sie unterdrückt das palästinensische Volk, indem sie das größte Gefängnis der Welt, den Gaza-Streifen, errichtet hat. Sie ist es, die den sogenannten Arabischen Frühling für sich ausnutzt und vor allem den Krieg in Syrien fördert. Sie ist es, die permanent den Iran bedroht und dazu noch im Besitz von zahlreichen Atombomben ist.“ So verwunderte es nicht, als das iranische Propagandaorgan Kayhan den „Freitag“ mit seinem Autor Emran Feroz lobend erwähnt: „Eine deutsche Zeitschrift schrieb in einem Bericht, dass die Iraner recht haben, dem lügnerischen Vorschlag Amerikas für einen Dialog nicht zu glauben.“

Jakob Augstein behauptet im Mai 2011 in seinem Artikel „Bruder bin Laden“ George Bush und bin Laden seien „Zwillinge“ die „austauschbar“ seien. „Während der Westen seinen Feind bekämpfte, wurde er wie er. Wir haben uns die Logik der Rache und die Rhetorik der Gewalt aufzwingen lassen und haben dem viel zu wenig entgegengesetzt“, so Augstein. Die Liste von antiisraelischen, antijüdischen und proislamistischen Artikeln und Kommentaren ließe sich beinahe unendlich fortsetzen. Die beschriebenen antisemitischen „Ansichten“ lagen voll auf Redaktionslinie und Widerspruch, selbst gegen den härtesten Antisemitismus wurde kaum geduldet. Im „Freitag“ wurden sogar die antisemitischen und sozialdarwinistischen Ansichten Silvio Gesells, seiner „Freiland- und Freigeldtheorie“ als die Lösung der kapitalistischen Widersprüche beworben. Eine Redakteurin des „Freitags“ behauptete am 18.05.2010, geschützt von der restlichen Redaktion, Silvio Gesells Schwundgeld und vor allem seine sozialdarwinistischen Menschenzuchttheorien seien emanzipatorisch gewesen: „Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch.“  Der „Freitag“ war zumindest im Zeitraum von 2010 bis 2014 ein Sammelbecken für die skurillsten politischen Positionen, Voraussetzung dafür war lediglich, dass diese im Kern antisemitisch waren. Tonangebend im Bloggerbereich waren im untersuchten Zeitraum rund ein Duzend Radikalfeministinnen, die geschützt  von der Redaktion extrem beleidigend ihre kruden und antisemitischen Ansichten in Artikeln und Kommentaren weiterverbreiten konnten. In diesen „Freitags-Kreisen“ war man beispielsweise davon überzeugt, dass die Juden vor rund 6000 Jahren die „Große Göttin“ ermordet und damit das Matriarchat vernichtet haben.

Jakob Augstein scheint sich jedenfalls selbst treu zu bleiben. Nachdem im April 2018 in Berlin ein syrischer Flüchtling einen Israeli wegen seiner Kippa attackierte meinte Augstein auf Twitter: „Wie gestört ist unsere Wirklichkeit, dass jemand auf die Idee kommt das Tragen der Kippa als Provokation zu nutzen – und damit auch Erfolg hat. Deutschland 2018.“ Für Jakob Augstein ist also gut siebzig Jahre nach Auschwitz das Tragen einer Kippa in Deutschland eine Provokation!

Wie sagte schon der französische Philosoph und Freund Che Guevaras Jean-Paul Sartre im Jahr 1944 in seinen „Überlegungen zur Judenfrage“: „Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod des Juden.“

Von 1933 bis 1945 verfolgten und ermordeten Hitler und seine willigen Vollstecker systematisch sechs Millionen der europäischen Juden unter anderem in Konzentrationslagern und Vernichtungslagern, wie beispielsweise Auschwitz-Birkenau, Treblinka, Sobibor oder Majdanek. Alleine in den großen deutschen Vernichtungslagern wurden weit über drei Millionen Juden durch Vergasung in Gaskammern fabrikmäßig ermordet oder massenhaft erschossen. Die jüdischen Häftlinge der Sonderkommandos wurden gezwungen ihren jüdischen Mitgefangenen beim Entkleiden in den Umkleideräumen vor der Gaskammer zu helfen, sie zu beruhigen und Gebrechliche in die Gaskammern zu tragen. In den Zyklon B-Gaskammern der Deutschen sagten jüdische Mütter zu ihren Kindern, nachdem sie ihre Kinder umarmten,  sie mögen schnell und tief einatmen, damit sie nicht lange leiden müssten. Filip Müller, ein jüdischer Häftling des Sonderkommandos berichtet von der Ermordung von 600 tschechischen  Juden des „Familienlagers“ Auschwitz: “…Aber bevor sie weiterdenken konnten, fuhr Voß schon fort: „Alles wird viel leichter sein, wenn ihr euch schnell auszieht und dann in den Raum nebenan geht. Oder wollt ihr es euren Kindern die letzten Augenblicke unnötig schwermachen?“ Die Menschen hatten jetzt aus dem Mund ihres sich besorgt gebenden Henkers unmissverständlich und unverblümt gehört, was ihnen bevorstand. Viele wandten sich ab, vor Furcht zitternd. Die Stimmen wurden leise und verkrampft, kaum eine Bewegung der Menschen war noch natürlich. Ihre Augen blickten starr mit durchdringender Schärfe, wie hypnotisiert. Eltern nahmen ihre Kinder in die Arme, tödlicher Ernst erfüllte den Raum. Die meisten fingen jetzt an, sich auszuziehen, während einige wenige noch zögerten. Als die Henker das bemerkten, trieben und stießen sie die Leute mit Schlägen und Stößen aus dem Auskleideraum in die Gaskammer, ohne Rücksicht darauf, ob sie ihre Kleider schon abgelegt hatten oder nicht. Wer sich widersetzte, auf den wurde erbarmungslos und brutal eingeschlagen. Die wehrlosen Männer hatten sich um die Frauen und Kinder geschart, um sie vor den Schlägen und vor den Bissen der Hunde zu schützen. Auf der engen Fläche des Auskleideraumes, auf dem die Menschen zusammengedrängt worden waren, kam es jetzt zu einem Chaos. Die Opfer stießen und schoben sich gegenseitig, traten sich auf die Füße, Blut spritzte, SS-Männer schrien und schlugen wild mit Knüppeln, Hunde bellten wütend und bissen um sich. Plötzlich hob eine Stimme zu einem Gesang an, der immer stärker wurde und bald zu einem mächtigen Chor anschwoll. Die Menschen hatten begonnen, die tschechoslowakische Nationalhymne „Kde domov muj“ zu singen. Anschließend ertönte das jüdische Lied „Hatikvah.“ Die „Hatikvah“, so Filip Müller, die heutige Nationalhymne des Staates Israel, bedeutete für sie einen Blick in die Zukunft, eine Zukunft freilich, die sie nicht mehr erleben durften.

Etwa zwei Millionen Juden kämpften während des 2. Weltkrieges auf der Seite der Allierten gegen Nazideutschland, während die arabische Welt überwiegend mit Hitler kooperierte. Hitlerdeutschland unterstützte seit Mitte der 1930er Jahre den Kampf der palästinensischen Araber gegen die jüdische Bevölkerung in Palästina. Viele Auschwitzüberlebende wurden nach ihrer Befreiung  Bürger des neuen jüdischen Staates Israel. Noch in der Gründungsnacht erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem neuen Staat Israel den Krieg. Nach der Gründung der israelischen Armee im Mai 1948 machten Holocaustüberlebende etwa die Hälfte der israelischen Streitkräfte und ein Viertel derer, die im Kampf fielen aus. Etwa 1.170 Holocaustüberlebende fielen im Kampf gegen die arabischen Angreifer.

Israel ist die einzige Demokratie, die Insel der Aufklärung des Nahen Ostens. Seit der Gründung ist der Staat Israel von Vernichtung durch seine Nachbarn bedroht. Israel ist keinApartheidstaat“, es gibt kein „KZ Gaza“ und Israel beherrscht auch nicht die Welt. Die israelischen Siedlungen sind nicht das grundlegende Hindernis für einen Frieden in Nahost, sondern es ist der prinzipielle palästinensische Unwille, Israel anzuerkennen. Warum sollte Judäa und Samaria „judenfrei“ sein wo doch in Israel zwanzig Prozent Araber leben?  Israel führt nicht Krieg um den Zugriff auf Rohstoffe oder um weltpolitische Bedeutung. Israel führt Krieg, um seinen Einwohnern, den Juden endlich ein Leben in Sicherheit zu bieten. Die Juden versuchen nicht, andere unter ihre Herrschaft zu zwingen oder zu ihrem Gott zu bekehren, sie versuchen sich zu retten. Israel hat wie jedes andere Land dieser Welt das Recht sich gegen seine Angreifer zu verteidigen.

Die Augstein-Linke und die anderen „Friedensfreunde“, weit darüber hinaus bis ins grün-alternative bürgerliche Lager, sind mit ihrer Dämonisierung, ihrer Delegitimierung Israels, ihrer Verharmlosung des antisemitischen Terrors, ihrer Verachtung der westlichen Moderne ein Angriff auf die Zivilisation.

Wer den linken Antisemitismus verharmlost oder ihn wegen materieller Zuwendungen ignoriert, hat aus der Geschichte kaum etwas gelernt. Einen Erklärungsversuch für die Motivation des „ehrbaren Antisemitismus“ wagte vor einigen Jahrzehnten der Journalist und Essayist Eike Geisel in dem er schrieb:  „Im Namen des Friedens gegen Israel zu sein, ist etwas Neues. Denn dieses Ressentiment hat alle praktischen und politischen Beweggründe abgestreift. Dieser neue Antisemitismus erwächst weder aus niedrigen Instinkten noch ist er Ausfluss ehrbarer politischer Absichten. Er ist die Moralität von Debilen. Das antijüdische Ressentiment entspringt den reinsten menschlichen Bedürfnissen, es kommt aus der Friedenssehnsucht. Es ist daher absolut unschuldig, es ist so universell wie moralisch. Dieser moralische Antisemitismus beschließt die deutsche Wiedergutwerdung insofern, als sich durch ihn die Vollendung der Inhumanität ankündigt: die Banalität des Guten.“

 

Ebenfalls veröffentlicht bei Fisch&Fleisch

(*1) Update vom 21.12.2018  Auf Intervention von Ludwig Watzal wurde dieser Absatz abgeändert. Die beiden Interventionen des „Freitag-Autors“  lauteten:

eMail 1 vom 17.12.2018:

„Herr Breitenberger,
Ich fordere Sie hiermit umgehend auf, folgende falsche Tatsachenbehauptung umgehend zu korrigieren:
„Rund siebzig, zumeist gegen Israel gerichtete Artikel, schrieb Ludwig Watzal im „Freitag.“ Seinen Job als Angestellter der Bundeszentrale für politische Bildung verlor Watzal wegen seiner antisemitischen Ansichten.“
Korrekt ist: Ich habe meinen Job nicht verloren, sondern wurde am 30. April 2016 mit 65 Jahren berentet. Die Zionistische Lobby und ihr Helfershelfer Präsident Krüger von der BpB haben fast zehn Jahre vrsucht, irgendeine „antisemitische Ansicht“ in meinen Publikationen zu finden, vergebens. Dass Sie so leichtfertigt über meine angeblichen“antisemitischen Ansichten“ schreiben zeigt mir, wes Geistes Kind sie sind. Zu dem ideologischen Schwachsinn, den Sie auf Ihrer Seite verbreiten, ist jede Auseinandersetzung Zeitverschwendung.“

eMail 2 vom 21.12.2018:

„Herr Breitenberger, ich fordere Sie hiermit zum letzten Mal auf, die beiden falschen Tatsachenbehauptungen in Ihrem Artikel zu berichtigen. Ich habe weder meinen Job bei der Bundeszentrale für politische Bildung durch Kündigung verloren, noch ging es bei dem Arbeitsgerichtsprozess um diese von Ihnen behauptete Kündigung. Um mich zu schikanieren, hatte die Bpb mir meinen Telearbeitsplatz gekündigt, um mir meine Tätigkeit von zuhause aus zu verunmöglichen. Nur darum ging es bei diesem Prozess, den die Bpb mit Pauken und Trompeten verloren hat. Sollte Sie Ihre zwei falschen Tatsachenbehauptungen nicht umgehend richtigstellen, werden Sie von einem Anwalt in absehbarer Zeit Post bekommen. Sie sollten auch die Falschbehauptungen auf „Fisch+Fleich“ gleich mit korrigieren.“

 

 

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49 Kommentare leave one →
  1. 22. Juni 2018 14:36

    Die Zweiteilung des Textes macht mich betroffen. Erst die unfassbaren antisemitischen Statements der Augstein-Linken nach 1945 und dann die Realität vor 1945. Die Schilderung von Filip Müller vor der Gaskammer ist unerträglich.

    Aber notwendig um die hundsmiserable Elendigkeit der Augstein-Linken zu begreifen.

    Gefällt 7 Personen

  2. Max Bauer permalink
    23. Juni 2018 00:54

    Der Mudschahedin und Spezi der iranischen Großajatollahs Jürgen Todenhöfer war doch zuletzt auch mal kurz beim Freitag, Berater der Chefredaktion oder so.
    Passt wie passt wie Hintern auf den Eimer.

    Gefällt 3 Personen

  3. 23. Juni 2018 10:06

    Da kann einem wirklich übel werden wenn man sich die Ansichten dieser Freitagsleute reinzieht. Der Antisemitismus ist rational kaum erklärbar. Nach 1945 hat es vermutlich teilweise mit Schuldabwehr zu tun. Dieser Georg von Grote belegt es eindeutig: “Je öfter ich in Israel war, desto unschuldiger fühlte ich mich.”

    Gefällt 4 Personen

  4. Stephan Gärtner permalink
    23. Juni 2018 11:40

    Die deutsche Linke ist so was von degeneriert, dass einem die Spucke wegbleibt. Von der antisemitischen Linkspartei ganz zu schweigen. Wer auf Narrenschiffen wie der islamistischen Mavi Marmara mitfährt steht außerhalb jeder humanen Diskussion. Die Augstein-Linke widert mich nur noch an.

    Die Spaltung der pro-israelischen Linken raubt mir den letzten Funken Hoffnung. Die einen entblöden sich nicht Che Guevara einen „Massenmörder“ zu nennen, „der mit Freude exekutiert hat“ und die anderen wünschen sich in der Zeitschrift Konkret möglichst viele Vergewaltigungen durch Flüchtlinge im Connie Island.

    Es wird Zeit auszuwandern, am besten in die Karibik, nach Kuba oder auf die Bahamas.

    Gefällt 5 Personen

  5. 24. Juni 2018 13:56

    Nicht ganz off topic:

    https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/david-ranan-sind-die-juden-selber-schuld-wenn-sie-gehasst-werden/

    David Ranan ist ein jüdischer Anti-Zionist, von denen es in letzter Zeit immer mehr gibt. Zur besorgniserregenden Tatsache, dass sich innerhalb des Israel-freundlichen Spektrums mehr und mehr Konflikte auftun, von denen einer in diesem Beitrag zur Sprache gekommen ist, kommt auch dazu, dass sich – zwar immer noch eine Minderheit, aber sehr lautstark – Juden in der Diaspora ganz explizit gegen Israels Staatlichkeit stellen, die Regierung Netanjahu als rechtsextrem denunzieren und mit zahlreichen Beiträgen den muslimischen Antisemitismus verharmlosen oder gar verteidigen, vor allem oder fast ausschließlich wenn sie links sind.

    Es liegt an Leuten wie uns, diesen Entwicklungen intellektuell und politisch zu begegnen.

    Gefällt 8 Personen

    • 25. Juni 2018 11:05

      Stimmt, die linke israelfreundliche Szene zerlegt sich leider seit mindestens 3 Jahren. Der Teil der die Regierung Netanjahu als rechtsextrem denunziert und den muslimischen Antisemitismus verharmlost gehört beinahe zur DNA der Linken. Das macht mir diese Art von Linken seit je her unerträglich.

      Neuerdings werden die „Antideutschen“ in rechte und linke Antideutsche eingeteilt, also auf der einen „linken“ Seite Jungle World, Ruhrbarone usw. und auf der „rechten“ die Bahamas. Der Hass dieser beiden Spaltungen aufeinander ist unermesslich und wegen der Intensität mit keinerlei anderen politischen Gegenpolen vergleichbar. Vor allem die Flüchtlingsfrage und der politische Islam ist Gegenstand divergierender Ansichten.

      Ich halte diesen Konflikt auch für überflüssig, vor allem die Art und Weise des Umgangs miteinander ist sehr peinlich, beinahe zum Fremdschämen. Für das israelfreundliche Spektrum ist dieser Streit in keinem Fall förderlich. Es dürfte schwierig sein die eine oder die andere Seite zu überzeugen. Wenn Ideologiekritiker ideologischer sind als die zu Recht kritisierten Ideologen ist es nicht weniger problematisch wie wenn die Befürworter von offenen Grenzen die Augen vor der Realität verschließen.

      Aber du hast wieder mal Recht, mit den Mitteln die man hat kann man dem ein oder anderen schon politisch begegnen. Beste Grüße

      Gefällt 4 Personen

      • 25. Juni 2018 12:35

        Ich wusste nicht einmal, dass es linke und rechte Anti-Deutsche gibt.

        Wenn das so ist, dürfte ich zu den konservativen Anti-Deutschen (oder doch eher den reaktionären Anti-Deutschen?…) gehören.
        Oder vielleicht bin ich auch ein pro-deutscher Anti-Deutscher, wer weiß das schon so genau.

        Mein Pech (und deines auch) wird sein, dass wir wieder mal genau zwischen den Stühlen gelandet sind, wo sich die verfeindeten Fraktionen darauf einigen können uns „Spalter!!!“ zuzurufen.

        Mir fällt da dieses Zitate von Nietzsche ein:

        „Ich will die Menschen den Sinn ihres Seins lehren: welcher ist der Übermensch, der Blitz aus der dunklen Wolke Mensch.
        Aber noch bin ich ihnen ferne, und ein Sinn redet nicht zu ihren Sinnen. Eine Mitte bin ich noch den Menschen zwischen einem Narren und einem Leichnam.“

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      • 25. Juni 2018 13:58

        Ja, ich finde die Katalogisierung auch lustig. Wenn ich mich nicht irre war Jutta Ditfurth eine der ersten, wenn nicht die erste, die diese Unterscheidung vor ca. 3 Jahren ins Spiel brachte. Seit kurzem lese ich vermehrt darüber, offenbar ist das nun so. Unsere Landung zwischen den Stühlen, ich sehe das wie du, kann auch ganz amüsant sein.

        Das Zitat von Nietzsche ist aus dem Zarathustra, oder?

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        • 25. Juni 2018 15:00

          Genau. Hat eigentlich nichts damit zu tun, aber die Mitte zwischen einem Narren und einem Leichnam zu sein fand ich eine sehr gutes Bild.

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  6. 25. Juni 2018 23:25

    Eisenhart. TomGard übertrifft sie alle: „Die Lage wurde von zionistischen Schlächtern absichtsvoll und systematisch herbei geführt“

    „zionistischen Schlächter – absichtsvoll und systematisch“, das ist so widerlich und unterirdisch, Würg – Kotz.

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  7. 26. Juni 2018 00:14

    In dem Fall wäre ich „gerne“ ein „zionistischer Schlächter“ und ihm, TomGard den Hals durchschneiden. (Nur auf den Gedanken muß ich kotz…. aber ich bin so aber sooooooo
    wütend, daß ich das gar nicht sagen kann!).
    lg
    caruso

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    • 26. Juni 2018 09:31

      Solche unnötigen Wortmeldungen können sehr leicht gegen uns alle und unsere Sache verwendet werden.
      Ich möchte niemandem den Hals durchschneiden und bei allem Abscheu vor dem Inhalt des Kritisierten: auch das ist Meinungsfreiheit. Auch Anti-Zionisten haben das Recht auf ihre Meinung. Ich möchte das, was sie sagen kritisieren, bekämpfen und öffentlich diskreditieren, aber ich möchte es nicht verbieten, jemandem wegen seiner Ansichten mit dem Tod bedrohen oder jemandes Rechte einschränken dessen Meinung ich ablehne.

      Der größte Erfolg gegen den Anti-Semitismus wird auf lange Sicht das Eintreten für Demokratie und Meinungsfreiheit sein. Nur in einem Umfeld von garantierter Meinungs- und Redefreiheit können wir Antisemiten stellen und sie konfrontieren. Nicht indem wir versuchen sie zu verbieten oder mit Morddrohungen einzuschüchtern. Das Opferspiel spielen sie besser als wir und ich habe keine Lust mich dafür zu rechtfertigen, dass manchen die Worte ausgehen. Wut hin oder her.

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    • 26. Juni 2018 12:07

      Ich kenne Caruso als besonnenen Schreiber. Ich fürchte diesmal sind dir lieber Caruso die „Gäule“ durchgegangen. Irgendwann habe ich mal geschrieben diesem TomGard möchte ich nicht bei Nacht begegnen, ich möchte möglich viel Abstand zwischen diesen Leuten und mir.

      Ich bin wie Jurek der Meinung wir sollten uns nicht auf die Ebene von Antisemiten begeben, die zweifelsohne wie Sartre sagt den Tod der Juden wünschen und vorbereiten. Wir sind die Humanisten, wir sind da um die Aufklärung zu verteidigen. Wir müssen sie mit Worten und Argumenten bloßstellen und ihnen ihre Menschenverachtung um die Ohren hauen. Wir müssen auch die Leute die die TomGards dieser Welt verteidigen oder ihre „Ansichten“ verharmlosen rhetorisch mit Argumenten bezwingen. Nur so können wir sie schlagen oder zumindest zurückdrängen, was schwierig genug ist.

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    • nussknacker56 permalink
      26. Juni 2018 22:23

      Ich glaube nicht, dass caruso im Ernst daran denkt, ihre(*) nächtliche Anwandlung in die Realität umzusetzen. Solche letztlich ohnmächtigen Rachefantasien scheinen mir eine durchaus nicht seltene menschliche Eigenschaft zu sein, von der ich mich auch nicht immer freisprechen kann. Entscheidend ist, dass diese schon am nächsten Morgen verblassen, was man von der täglichen/wöchentlichen gezielten(!) Schürung des Hasses auf Juden durch TomGard und seinen Kumpanen vom „Freitag“ nicht behaupten kann.

      *Wenn ich mich nicht irre, ist caruso eine „Sie“.

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      • 26. Juni 2018 23:34

        Wie bereits geschrieben, ich denke ebenfalls, dass TomGard und seine Kumpanen des „Freitags“ zu den Leuten gehören die Sartre gemeint hat, als er schrieb: „Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod des Juden.“

        Stimmt, der Hass dieser Leute auf Juden wird aller Voraussicht nicht verblassen. Sie sind nicht mehr erreichbar, für alle Zeit gefangen in ihrem Wahn. Aber vielleicht gibt es auch noch „Unentschlossene“ oder „Gefährdete“ die noch umzustimmen sind und um die sollten wir uns kümmern und ich denke auch dass die Rachefantasie von Caruso bereits verflogen ist.

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  8. Andi Fux permalink
    27. Juni 2018 00:49

    Ich halte es für angebracht den Begriff von Justus Wertmüller zu übernehmen, im Freitag tummeln sich eine ganze Menge “ antisemitische Bestien“

    Jedenfalls ist der Antisemitismus des Freitags absolut heftiger als ich gedacht habe und ich mir ehrlich gesagt auch vorstellen konnte.

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    • Andi Fux permalink
      27. Juni 2018 13:28

      Nachzutragender Hinweis: In Facebook bezeichnete Justus Wertmüller seinen ehemaligen Mitstreiter und Jungle World-Autoren Thomas Osten Sacken als „antisemitische Bestie“.

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      • 27. Juni 2018 14:27

        Weiß man auch warum?

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      • Andi Fux permalink
        27. Juni 2018 15:23

        Anfang des Jahres teilte Oliver Vrankovic (Betreiber des Kichererbsenblogs), ein in Israel lebender Deutscher, einen Artikel in dem Israelis gegen die Abschiebung von Afrikanern demonstrierten. Teilweise verglichen die Demonstranten die Abschiebepraxis mit dem 3. Reich. Thomas Osten Sacken teilte den Beitrag und schrieb etwas Belangloses dazu. Das reichte aus. Vrankovic distanzierte sich zwar von dem Vergleich, aber da war es schon zu spät. Mittlerweile dürfte der Post gelöscht sein.

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      • 27. Juni 2018 19:13

        Ich habe auch davon gehört – von der „antisemitische Bestie“. Das ist genau das was ich in meinem Eingangskommentar meinte. Der Hass dieser beiden Spaltungen aufeinander ist unermesslich und wegen der Intensität mit keinerlei anderen politischen Gegenpolen vergleichbar.

        Ich frage mich, wenn Thomas Osten Sacken eine „antisemitische Bestie“ ist , was ist dann TomGard oder die anderen Protagonisten der Augstein-Linken?

        Wirklich unglaublich das Ganze.

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      • nussknacker56 permalink
        27. Juni 2018 21:52

        Das ist absolut schockierend. Justus Wertmüller scheint jegliches Maß verloren zu haben. Die Bahamas ist zweifellos eine interessante Informationsquelle, doch ab und an gibt es Töne und Texte, die man eher bei einer Sekte vermutet. Z.B. die Attacken von Wertmüller gegen Gerhard Scheit, die m.E. in einer politischen Zeitschrift nichts zu suchen haben.

        Dass die Abschiebepraxis in Israel mit dem 3. Reich verglichen wird, ist allerdings nicht minder daneben. Insofern teile ich tendenziell JWs Standpunkt, den ich jedoch bislang noch nirgendwo gelesen habe.

        Insgesamt ist es ziemlich traurig, mitanzusehen, wie israelsolidarische Kreise sich selber zerlegen, statt dass diese einigermaßen konstruktiv miteinander umzugehen. Kritik geht anders. (Bitte nicht falsch verstehen, es gibt da durchaus ein paar Erscheinungen, die eine nachhaltige Antwort verdienen.)

        [Vielleicht wäre es sinnvoll, zu diesem Thema einen gesonderten Beitrag zu machen?]

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      • 27. Juni 2018 23:04

        @nussknacker56
        Ja ich sehe das genauso. So interessant viele Artikel in der Bahamas sind, so unterirdisch sind so manche Aussagen. Da passt einfach viel nicht zusammen. Einerseits verteidigt Martin Stobbe von der Bahamas Jakob Augstein und den Freitag und andererseits bekämpft die Bahamas den Antisemitismus wie kaum ein anderes Blatt. Ich war schockiert und Martin Stobbes Haltung zu Augstein und dem Freitag war der Auslöser für diesen Text. Ich will ihm und seinen Anhängern zu Gute halten, dass sie vermutlich sehr wenig über den Freitag gewusst haben.

        Richtig. Der Vergleich der israelischen Abschiebepraxis in Israel mit dem 3. Reich war antisemitisch und geht gar nicht. Justus Wertmüller hat in der Sache grundsätzlich Recht, aber jemanden deshalb als „antisemitische Bestie“ zu bezeichnen ist dermaßen überzogen dass einem die Worte fehlen.

        Eine direkte Diskussion mit Martin Stobbe und seinen Unterstützern habe ich versucht, musste aber feststellen dass dies unmöglich ist. Was ich dabei nicht verstehe ist: Diese Leute geben sich als Ideologiekritiker aus, sind aber selbst dermaßen ideologisch, dass der eigentliche Ansatz ad absurdum geführt ist. Trotzdem wäre ein gesonderter Beitrag dazu überlegenswert.

        PS: Von der Kritik Wertmüllers gegen Gerhard Scheit habe ich nichts mitbekommen. Ist das schon länger her?

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        • nussknacker56 permalink
          28. Juni 2018 23:03

          Editorial 74/2016. Ich meine, es gab noch einen Artikel, den ich leider nicht mehr finde.

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    • Andi Fux permalink
      28. Juni 2018 09:39

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      (Leider geht’s bei mir nich anders)

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  9. 2. Juli 2018 11:25

    Auch wenn Sie es vermutlich nie kapieren werden:
    ich habe lediglich den Freitag gegen plumpe Gleichsetzungen mit dem Stürmer verteidigt und mich dagegen verwehrt, jeden, der dort gegen Geld einen Artikel untergebracht hat, als „Kollaborateur“ zu bezichtigen. Es wäre sehr viel geholfen, wenn man in der berechtigten Kritik am Freitag nicht in denunziatorischen Wahnsinn verfällt, sondern die Verantwortung für den antisemitischen Dreck, der im Freitag steht, bei den dafür Verantwortlichen beließe und nicht auf jeden per Kontaktschuld generalisiert, der dieses Blatt schon einmal gelesen hat oder ihm einen einwandfreien Text verkauft hat. Aber das haben Sie bereits bei Facebook nicht kapiert und nutzen nun die selektive Zitation der Konversation dazu, Leute in ihrem Blog zu denunzieren, beklagen aber gleichzeitig Spaltungen in der israelsolidarischen Szene, während von der Osten-Sacken sich in Hamas-Anhänger in Gaza einfühlt.

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    • 2. Juli 2018 12:47

      Lieber Martin Stobbe, gerne kann ich die komplette Diskussion (inklusive ihrer Beleidigungen) zwischen uns beiden hier einstellen.

      Sie haben in unserer Diskussion definitiv den „Freitag“ verteidigt. Ich will ihnen zu Gute halten, dass Sie vermutlich wie viele andere auch in der israel-solidarischen Szene nicht wussten wie antisemitisch dieses Blatt ist. Es gab zumindest zwischen 2010 und 2014 keine deutschsprachige Zeitung die extremer in der Anzahl und in der Intensität von antisemitischen Artikeln war. All dies scheinen Sie noch immer zu ignorieren. Übrigens habe nicht ich behauptet der „Freitag“ ist der „Stürmer“, den Vergleich haben Sie in ihrer Verteidigungsrede ins Spiel gebracht. Freilich kannte ich die Aussagen von H.M. Broder.

      Es ist eben kein „denunziatorischer Wahnsinn“ und es ist eben nicht „widerlich“ den „Freitag“ für seinen Antisemitismus anzuprangern. Kennen Sie eine Zeitung“ in der Autoren jahrelang über 50 Artikel gegen Israel und die USA veröffentlichten, dabei von der „unzweifelhaft wohlgezielten Schlachtung von Klein- und Schulkindern“ und der „viehischen Gewalttätigkeit“ durch die israelische Armee schreiben oder meinen: “Die Lage wurde von zionistischen Schlächtern absichtsvoll und systematisch herbei geführt, viele von ihnen haben sich dazu bekannt. Die Errichtung des KZ Gaza zementierte diese Lage noch einmal..“

      Nennen Sie mir doch bitte eine Tages- oder Wochenzeitung im deutschsprachigen Raum in der dies nach 1945 jemals möglich war oder noch ist. Kennen Sie eine andere Zeitung in der in diesem Umfang von so vielen verschiedenen Autoren gegen Israel und die USA und für den Iran und die islamsichen Mörder agitiert worden ist?

      Ich bleibe bei meiner Grundhaltung: „Wer den linken Antisemitismus verharmlost oder ihn wegen materieller Zuwendungen ignoriert, hat aus der Geschichte kaum etwas gelernt.“

      PS: Diverse Aussagen von Thomas von der Osten-Sacken in der letzten Zeit, speziell die von ihnen angerissene, haben auch mich irritiert und ich lehne solcherlei Verharmlosungen und „Solidaritätsbekundungen“ entschieden ab. Vermutlich sind wir uns in vielen Politikfeldern ziemlich einig. Umso mehr verwundert mich ihre Haltung zum Antisemitismus von Augstein und dem Freitag.

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      • 2. Juli 2018 14:33

        Meinen Satz: „Übrigens habe nicht ich behauptet der „Freitag“ ist der „Stürmer“, den Vergleich haben Sie in ihrer Verteidigungsrede ins Spiel gebracht“ muss ich berichtigen.

        Ich habe mir die Diskussion nochmal durchgelesen. Ich schrieb in einem Nebensatz: „Jean Améry wäre nie auf die Idee gekommen in Streichers Stürmer einen Essay anzubieten“

        Nur der Richtigkeit halber und sorry für dieses Versehen.

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    • 3. Juli 2018 00:32

      Inwiefern fühlte sich Thomas Osten-Sacken in Hamas-Anhänger ein?

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      • 3. Juli 2018 10:35

        Lieber F. Wolf, am 16. Mai schrieb Thomas Osten Sacken zu den Angriffen auf die israelische Grenze aus dem Gazastreifen: „Wie wäre man selbst, wäre man nicht in der gutbehüteten Bundesrepublik aufgewachsen, sondern beispielsweise im Gazastreifen? Würde man dann anders handeln und denken, als die Zehntausende, die versuchten den Grenzzaun zu stürmen? Ich habe keine so hohe Meinung von mir, um diese Frage mit Ja zu beantworten.“

        Ich finde TOS liegt mit seinem FB-Post eindeutig falsch. So kann man jedes islamische Selbstmordattentat, jeden Terroranschlag, jedes Nazi-Verbrechen bis 1945 erklären, schönreden und relativieren.

        Was mich hierbei wieder wundert: Für solche und ähnliche Aussagen wird TOS in der Luft zerrissen („antisemitische Bestie“), wer etwas von TOS gelesen hat weiß, dass er zur israelsolidarischen Linken gehört und gleichzeitig wird der Antisemitismus des „Freitags“, der den Tod des Juden vorbereitet, verharmlost oder kleingeredet. Es wäre schön wenn mir jemand diesen „Witz“ erklären könnte.

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    • 3. Juli 2018 13:31

      Ich sehe nichts Schlechtes darin sich einzufühlen. Das muss nicht heißen man rechtfertigt etwas. Die Frage, die TOS gestellt war, ob man als Jugendlicher im Gaza Streifen Chancen hat etwas anderes zu sein und etwas anderes zu denken, als das was man von den Leuten, die den Zaun stürmen gewohnt ist. Das wird wohl nicht so sein. Darum müssen auch einige von ihnen sterben: weil sie die Chance auf ein andres Leben und eine andere Perspektive halt nie hatten.
      Das kann man bedauern ohne den antisemitischen Charakter der Hamas und ihrer Rädelsführer zu bezweifeln. Israelische Soldaten und Politiker sind nicht glücklich damit, dass sie Hamas Kämpfer zwischen brennenden Autoreifen erschießen müssen, es ist halt notwendig. Das muss nicht heißen, dass man es sich auch noch ideologisch schön redet. Dass TOS sich auch für deren Schicksal interessiert spricht für ihn, mehr als ihre Verurteilung desselben für sie spricht.

      Israelsolidarität heißt auch Selbstkritik und sich zu vergegenwärtigen, dass die schlimmste Eigenschaft, die „Israrelkritiker“ haben die Selbstimmunisierung gegen das Leid der Juden ist.

      Man muss diese Unbarmherzigkeit udn die Unfähigkeit mit zu leiden nicht auch noch spiegeln. Der Vorwurf, dass TOS sich „einfühlen“ würde, ist Menschenverachtung auf dem Niveau, auf dem Anti-Zionisten ihre Verbalinjurien abgeben. Und das ist falsch, falsch, falsch.

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      • 3. Juli 2018 20:44

        Ich finde die Frage, was wäre wenn ich im Gazasteifen aufgewachsen so sinnlos wie die Frage, was wäre wenn Stalin in Kuba aufgewachsen wäre. Hätte er es dann nur zum Tabakbauern geschafft oder zum Führer einer Brigade? Oder, wenn Stalin in der Bundesrepublik aufgewachsen wäre, hätte es dann keinen Stalinismus gegeben und Millionen von Menschen wären nicht ums Leben gekommen? Was wäre wenn Hitler andere Freunde gehabt hätte und seine Mutter Jüdin gewesen wäre? Wie denken die Opfer des Stalinismus über die Frage was wäre wenn Stalin eine schönere Kindheit gehabt hätte? Sind diese Fragen nicht irgendwie Relativierungen? Ich weiß nicht ob ich als zwangsverpflichteter Soldat auf welcher Seite auch immer desertiert hätte oder nicht. Ich weiß nicht ob ich unter der Folter als Mitglied der Résistance meine Mitkämpfer verraten hätte. Und? Darf ich deshalb nicht den Stalinismus, den Islamismus oder den Nationalsozialismus kritisieren?

        Sartre sagt jeder Mensch ist verantwortlich für sein Tun, egal in welcher Lage er ist, egal welche Startbedingungen er hatte. In der islamischen Welt wird der Antisemitismus mit der Muttermilch eingetrichtert. Es gibt jedoch viele Muslime die sich unter Lebensgefahr gegen diese Ideologie wehren. Es ist also auch in der islamischen Welt, auch im Gazastreifen nicht unmöglich Mensch zu bleiben und Nein zum Judenmord zu sagen.

        Jeder tote Mensch ist zu bedauern, auch die Toten am Grenzzaun zu Israel. Gleich hinter der Grenze liegen israelische Dörfer. Die Hamas hat angekündigt die Grenze einzureißen und so viele Juden wie möglich zu massakrieren. Dieses Massenselbstmordattentat der Islamisten aus dem Gazastreifen, die Täter wie die Organisatoren mit ihrer Ideologie sind zu verurteilen. Diese islamische antisemitische Ideologie ist menschenverachtend, widerlich und von jedem aufgeklärten Menschen aufs Schärfste zu kritisieren.

        So unterschiedlich die Startbedingungen für Menschen sein mögen, die Bewohner des Gazastreifens sind Menschen, die sich aus ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien können und müssen, so schwierig das auch sein mag. Verantwortlich für ihren Judenhass, für ihren Judenmord, für ihre Frauenverachtung, für ihre Taten sind die Bewohner des Gazastreifens selbst. Wer denn sonst?

        Unabhängig davon finde ich den Post von TOS nicht verwerflich. Fragen zu stellen ist selten verwerflich. In einer Zeit in der auf allen Kanälen das Vorgehen Israels als Barbarei thematisiert wurde, nichts vom Vorhaben der Hamas gesagt, der Sturm auf die Grenze als friedliche Demonstration verkauft wurde, war es vielleicht etwas unglücklich (vorsichtig ausgedrückt), wie auch die Geschichte mit den Abschiebungen aus Israel. Die Bahamas-Leute haben jedoch viel zu heftig darauf reagiert.

        TOS ist keine „antisemitische Bestie“, viele seiner Artikel und Bücher schätze ich. Wie bereits erwähnt, diese überdimensionierte Heftigkeit einerseits und das Beinahe-Wegsehen beim tatsächlich gefährlichen Antisemitismus eines Jakob Augsteins und seinem „Freitag“ ist (wieder vorsichtig ausgedrückt) irritierend.

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        • 3. Juli 2018 22:06

          Das stimmt schon alles. Es geht jedoch darum die Menschenverachtung, die sich in all diesen Dingen abspielt nicht zu spiegeln, sich nicht selbst gegen das Leid zu immunisieren. Jeder Mensch ist selbst verantwortlich, aber das ist keine Antwort, nur eine Feststellung und noch dazu macht sie keinen Sinn, wenn es das Prinzip der individuellen Verantwortung in einer Gesellschaft nicht gibt. Vielleicht ist es falsch oder sinnlos, diese Frage zu stellen, aber das Problem ist real. Wenn es Frieden geben soll, müssen sich die Gesellschaften, die nur Hass produzieren ändern, aber die Veränderung wird man nicht erreichen, wenn man sein Gegenüber spiegelt. In Dylan’s „John Brown“ heißt es: „But the thing that scared me most was when my enemy came close and I saw that his face looked just like mine.“

          Der Feind bleibt ein Feind, aber er ist trotzdem ein Mensch. Und umgekehrt: Auch wenn mein Feind ein Mensch ist, bliebt er mein Feind. Nicht mehr und nicht weniger.

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  10. 2. Juli 2018 11:36

    Man sollte also, wenn man über Leute mit ihrem Klarnamen schreibt und sie taggt, nicht solche komischen Fakenews verbreiten wie „Stobbe verteidigt den Freitag“. Da macht man sich erstens lächerlich und zweitens bin ich für ein solch albernes Stalking auch viel zu unwichtig. Und es fügt mir auch keinen persönlichen Schaden zu, ist also insofern komplett sinnlos.

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    • 2. Juli 2018 13:02

      Ihre Aussagen waren keine „Fakenews.“ Ich habe von allen Aussagen, von der kompletten Diskussion Screenshots. Ich habe ihre Haltung zum „Freitag“ und zu Augstein mit der Haltung Henryk M. Broders in der Einleitung verwendet. Das war sozusagen der Aufhänger für meine Anklage gegen den „Freitag“. Denn die Leser dieses Blogs dürften sich gefragt haben wieso geht’s schon wieder um den Freitag, das Thema war doch abgeschlossen. Sie haben mir klar gemacht, dass es noch zu viele Leute gibt, die sich offenbar keine Vorstellung vom Antisemitismus des Freitags machen.

      Schaden will ich ihnen keinen zufügen. Ich will eine offene Diskussion und Aufklärung, nur so können Missstände behoben oder zumindest abmildert werden. In den israel-solidarischen Kreisen sollte der Antisemitismus, auch wegen Unwissenheit, nicht ignoriert oder verharmlost werden.

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  11. Peter Löhne permalink
    5. Juli 2018 13:53

    Gute Zusammenstellung der ekelhaften Tendenz des Freitags. Meinungsfreiheit hin oder her – Die Reden von den „zionistischen Schlächtern“ gleichen Volksverhetzung und sollten juristisch verfolgt werden.

    Ich wünsche dem Artikel eine große Leserschaft. Habe ihn bereits in Facebook geteilt und werde das gegebenenfalls wiederholen.

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  12. 6. Juli 2018 14:06

    Gestern ist der französischer Regisseur und Herausgeber von Les Temps Modernes, der Freund von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Claude Lanzmann im Alter von 92 Jahren gestorben.

    Vor seinem Meisterwerk, dem Holocaust-Dokumentarfilm Shoah drehte Claude Lanzmann im Jahr 1973 den beeindruckenden Dokumentarfilm „Warum Israel“. Im Jahr 2009 verhinderte vor allem die antiimperialistische linksradikale Gruppe „Internationales Zentrum B5“ die Aufführung von „Warum Israel“ im Kino B-Movie in Hamburg/St- Pauli.

    Die Journalistin des Freitags Susann Witt-Stahl, ist Mitglied der Gruppe “Tierrechts Aktion Nord”, welche am 25. Oktober, zusammen mit der Hamburger Gruppe “B 5″, die Aufführung des Claude Lanzmann Films “Warum Israel”, mit antisemitischer Hetze wie “ ihr Judenschweine” verhinderte.

    Im „Freitag“ zitiert Frau Witt-Stahl palästinensische Künstler mit den Worten:“ „Links oder rechts – der Zionismus bleibt eine Ideologie, die auf ethnischen Säuberungen basiert.“

    Lanzmann sagte damals er sei „schockiert“. Dies sei das erste Mal, dass die Aufführung eines seiner Filme verhindert worden sei. Die Aktion der Linken erinnere ihn an die Blockade „verjudeter“ Filme durch die Nationalsozialisten. „Sie nennen es Antizionismus, aber es ist Antisemitismus.“

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  13. Sacha Stein permalink
    14. Juli 2018 00:11

    So was würde nicht einmal die Nationalzeitung drucken, aber Augstein und dem Freitag kommts grad recht. Das schreibt Broder zu der antisemitischen Hetze dieses TomGard.

    Recht hat er, der Broder,.

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  14. Kurt Fischer permalink
    29. Juli 2018 12:15

    In Ägypten sind kürzlich 75 Islamisten zum Tode verurteilt worden. Der Vorsitzende der Muslimbrüder, Mohammed Badie wurde bereits 2014 zum Tod durch den Strang verurteilt, später wurde die Strafe zu lebenslanger Haft abgemildert. Nun droht Badie bei der Neuaufnahme wieder die Todesstrafe.

    Der Islamist Jakob Augstein hat Glück dass er in Deutschland wohnt. Hier ist alles viel toleranter gegenüber den Intoleranten. Ist vielleicht auch gut so. Einerseits ….

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  15. 8. Oktober 2018 10:39

    Eine alte Perle von Broder in der Welt – HMB über Jakob Augstein:

    Dieter Bohlen, einer der meist unterschätzten Denker der Gegenwart, hat mal gesagt: „Das Problem ist: Mach einem Bekloppten klar, dass er ein Bekloppter ist.” Noch schwieriger ist es, einem Antisemiten klar zu machen, dass er ein Antisemit ist.

    Denn wäre er sich dessen bewusst, wäre er kein Antisemit. Und das wiederum unterscheidet einen Diabetiker von einem Antisemiten – der Diabetiker weiß, dass er krank ist. In diesem Sinne ist der Antisemitismus mehr als eine Krankheit, er ist eine Obsession.

    Jetzt müssten Sie nur noch erklären, wie sich unter dermaßen elenden Bedingungen die Bevölkerung in Gaza von 1980 bis heute mehr als verdreifachen konnte.
    Und mit dem letzten Ihnen verbleibenden Rest an Vorstellungskraft versuchen Sie bitte, sich auszumalen, wie das Leben in Gaza aussehen könnte, wenn sich die „Regierung“ des Gazastreifens, die von den UN, der EU und zahllosen NGO’s subventioniert wird, um das Wohl der eigenen Bevölkerung so kümmern würde, wie sie sich Mühe gibt, das Leben der Israelis in den angrenzenden Orten zur Hölle zu machen.

    Auf diese Idee hätten Sie längst selber kommen können. Wenn Sie nicht eine Obsession hätten, die Sie immer wieder dazu bringt, die Juden für alles verantwortlich zu machen – den bedrohten Weltfrieden, das Unglück der Palästinenser und deren grenzenlosen Hass auf Israel. Diese Obsession ist es, lieber Jakob Augstein, die Sie zu einem Antisemiten macht.
    Aber machen Sie sich nichts daraus. Sie bleiben „my favorite anti-Semite“. Mein Treitschke, mein Lueger, mein Chamberlain des 21. Jahrhunderts. Weil Sie so gute Manieren haben, so gebildet und – so unheilbar gesund sind.

    https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article111852281/Brief-an-meinen-Lieblings-Antisemiten-Augstein.html

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  16. 18. Dezember 2018 10:23

    Der im Text vorkommende „Israelkritiker“ Ludwig Watzal schrieb mir gestern eine Mail:

    „Herr Breitenberger,
    Ich fordere Sie hiermit umgehend auf, folgende falsche Tatsachenbehauptung umgehend zu korrigieren:
    „Rund siebzig, zumeist gegen Israel gerichtete Artikel, schrieb Ludwig Watzal im „Freitag.“ Seinen Job als Angestellter der Bundeszentrale für politische Bildung verlor Watzal wegen seiner antisemitischen Ansichten.“

    Korrekt ist: Ich habe meinen Job nicht verloren, sondern wurde am 30. April 2016 mit 65 Jahren berentet.
    Die Zionistische Lobby und ihr Helfershelfer Präsident Krüger von der BpB haben fast zehn Jahre vrsucht, irgendeine „antisemitische Ansicht“ in meinen Publikationen zu finden, vergebens. Dass Sie so leichtfertigt über meine angeblichen“antisemitischen Ansichten“ schreiben zeigt mir, wes Geistes Kind sie sind.
    Zu dem ideologischen Schwachsinn, den Sie auf Ihrer Seite verbreiten, ist jede Auseinandersetzung Zeitverschwendung.“

    Ich hätte präziser sein sollen, was Ludwig Watzal in seiner Mail aber auch nicht ist, denn bei Wikipedia ist zu lesen:

    „Watzal wurden wiederholt antisemitische Tendenzen vorgeworfen. So veröffentlichte er Beiträge in linksradikalen Zeitschriften wie Campo Antiimperialista, auf deren Internetseite er Israel als „wildgewordene Kolonialmacht“ bezeichnete und die Ursache für palästinensischen Terrorismus allein in der „brutalen israelischen Okkupation“ ausmachte.Sowohl der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, wie auch andere Vertreter jüdischer Organisationen forderten daher im Jahr 2008 bei Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble seine Entlassung als Mitarbeiter der BPB. Deren Sprecher Raul Gersson erklärte, Watzal sei es wegen seiner einseitigen Sichtweise bereits seit 2005 nicht mehr erlaubt, Themen zu bearbeiten, die sich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt befassen. Ihm wurde zudem untersagt, bei privaten publizistischen Aktivitäten zu erwähnen, dass er für die BPB arbeitet, und er darf die Zentrale nicht mehr bei Israelreisen vertreten. (..)
    Am 25. Mai 2011 kritisierte Watzal in einem Weblog-Kommentar das Niveau einer am gleichen Tag im Deutschen Bundestag abgehaltenen Aktuellen Stunde über „Aktuelle sozialwissenschaftliche Untersuchungen zu möglichen antisemitischen und israelfeindlichen Positionen und Verhaltensweisen in der Partei Die Linke“.Der in diesem Kommentar genannte Abgeordnete Hans-Peter Uhl beschwerte sich bei Innenminister Hans-Peter Friedrich und forderte Watzals Entlassung. Im Juli 2011 kündigte die BPB den seit April 2010 bestehenden Telearbeitsplatz von Watzal und begründete dies auch mit der Vorgeschichte seiner israelkritischen Äußerungen. Diese Kündigung wurde am 12. Januar 2012 vom Arbeitsgericht Bonn für unwirksam erklärt, da die private Meinungsäußerung keinen Grund für eine Kündigung darstelle.“

    Da der Vorgang Ludwig Watzal sehr wichtig zu sein scheint ergänze ich heute meinen Artikel wie folgt:

    „Rund siebzig, zumeist gegen Israel gerichtete Artikel, schrieb Ludwig Watzal im „Freitag.“ Seinen Job als Angestellter der Bundeszentrale für politische Bildung verlor Watzal wegen seiner antisemitischen Ansichten. Die Kündigung der BPB erklärte das Arbeitsgericht Bonn im Januar 2012 allerdings für unwirksam, da private Meinungsäußerung keinen Grund für eine Kündigung darstelle.“

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  17. 21. Dezember 2018 22:54

    Ludwig Watzal hat mir heute schon wieder eine eMail geschickt:

    „Herr Breitenberger,
    ich fordere Sie hiermit zum letzten Mal auf, die beiden falschen Tatsachenbehauptungen in Ihrem Artikel zu berichtigen.
    Ich habe weder meinen Job bei der Bundeszentrale für politische Bildung durch Kündigung verloren, noch ging es bei dem Arbeitsgerichtsprozess um diese von Ihnen behauptete Kündigung. Um mich zu schikanieren, hatte die Bpb mir meinen Telearbeitsplatz gekündigt, um mir meine Tätigkeit von zuhause aus zu verunmöglichen. Nur darum ging es bei diesem Prozess, den die Bpb mit Pauken und Trompeten verloren hat.
    Sollte Sie Ihre zwei falschen Tatsachenbehauptungen nicht umgehend richtigstellen, werden Sie von einem Anwalt in absehbarer Zeit Post bekommen. Sie sollten auch die Falschbehauptungen auf „Fisch+Fleich“ gleich mit korrigieren.“

    Da es den Anschein hat, dass Ludwig Watzal noch immer sehr unzufrieden mit meinem Artikel ist und ich nicht schuld sein will an unnötigen unter Umständen gefährlichen Aufregungen, eventuell verbunden gar mit einer Angina Pectoris, habe ich entsprechend den Wünschen des „Israelkritikers“ Ludwig Watzal den inkriminierten Absatz abgeändert. (Siehe Update *1)

    Gefällt 6 Personen

    • nussknacker56 permalink
      4. Januar 2019 20:56

      Der eigentliche Skandal bei Watzal ist nicht nur, dass er „freigesprochen“ wurde sondern dass solche Gestalten überhaupt erst eine Anstellung finden. Und das in einer eher renommierten staatlichen Institution. Hatten die in punkto Seriosität keine Mindestanforderungen?

      Gefällt 3 Personen

      • 7. Januar 2019 17:48

        Diese Fragen habe ich mir genauso gestellt. Erst nach den Interventionen einiger Politiker wurde die Bundeszentrale für politische Bildung aktiv. Offenbar gab es keine Mindestanforderungen.

        Jedenfalls ist mir nun der Unterschied zwischen „Telearbeitsplatz“ und „Job“ bedeutend klarer geworden. So erlebt man immer wieder die tollsten Sachen. Antisemitismuskritik kann auch witzig sein.

        Gefällt 3 Personen

  18. Max Weber permalink
    11. März 2019 17:21

    Wenn diese „guten“ Deutschen von „zionistischen Schlächtern“ schwadronieren wird mir übel. Solange Zeitungen wie dieser antizionistische Freitag frei verkäuflich ist, wird der Antisemitismus nie ausgerottet werden in diesem Land.

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