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Asia Bibi und die Gralshüter des Islam

13. November 2018

„Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer.“ Sure 4:89

Die Religion des Friedens und der Nächstenliebe: Gläubiger beim GottesdienstDie Christin Asia Bibi wurde 2010 in Pakistan wegen angeblicher Gotteslästerung zum Tode verurteilt. Rund 40 weitere Menschen verbüßen in Pakistan wegen desselben absurden Delikts eine lebenslängliche Gefängnisstrafe oder warten auf ihre Hinrichtung. Nach acht Jahren Haft in der Todeszelle hob der Oberste Gerichtshof das Urteil gegen Asia Bibi im Oktober 2018 auf. Viele gläubige Muslime machte dieses Urteil rasend und muslimische Massenproteste auf den Straßen Pakistans waren die erwartbaren Folgen. Über eine Million tiefgläubige muslimische Männer gelobten ekstatisch, Asia Bibi mit bloßen Händen umzubringen. In den Straßen Pakistans spielen indoktrinierte Kinder die Hinrichtung von Asia Bibi unter “Hängt Asia“-Rufen durch, indem sie kleinen Puppen den Strick um den Hals legen und die Puppen fallen ließen.

Asia Bibi ist noch immer im Gefängnis. Die Familie ist seit der Zulassung der Berufung nicht mehr sicher, wechselt ständig den Aufenthaltsort und bat die Vereinigten Staaten, Großbritannien oder Kanada um Asyl. Der Anwalt der Familie floh aus Angst um sein Leben in die Niederlande. Großbritannien hat den Asylwunsch bereits abgelehnt. Seit dem islamischen Aufruhr nach den Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung geht die Angst um bei Europas Regierungen sich mit dem Islam anzulegen. Wie meist in solchen Fällen ist Appeasement angesagt. Was scheren da schon in Sonntagsreden hochgehaltene Werte wie die Meinungsfreiheit, Aufklärung und Menschenrechte.

Europäische Massendemonstrationen gegen die widerlichen Bilder aus Pakistan und für das Leben von Asia Bibi gab es nicht. Weltweite Massendemonstrationen von Muslimen, muslimischen Würdenträgern und ihren europäischen Verteidigern, die sich klar vom pakistanischen Mob distanziert, sich gegen die Todesstrafe bei Blasphemie ausgesprochen und die Freilassung von Asia Bibi gefordert hätten konnten nicht organisiert werden. Wütende und aufrüttelnde Artikel und Reportagen gegen die Zumutungen des Islam suchte man im deutschen Feuilleton und in den öffentlich-rechtlichen Medien vergebens.

Die islamistische pakistanische Regierung hat vor seinen noch radikaleren Einwohnern längst kapituliert, die freigesprochene Frau wird weiter festgehalten. Vor 30 Jahren gab es zirca 200 Koranschulen in Pakistan, heute sind es rund 50.000. Der wahabitische Islam hat der Region bitterste Armut und Terror gebracht. Der Westen ist dabei freilich nicht ganz unschuldig. Als die kommunistische Sowjetunion ab 1980 das Nachbarland Afghanistan säkularisierte, Krankhäuser und Schulen baute, Mädchen konnten in die Schule gehen, die Analphabetenrate wurde dadurch massiv gesenkt, unterstützten die USA, mit Deutschland und vielen anderen europäischen Staaten im Verbund mit Saudi-Arabien und den restlichen islamischen Ländern die islamistischen „Freiheitskämpfer“ um Gulbuddin Hekmatyar und Osama Bin Laden über Pakistan mit mehreren hundert Millionen Dollar pro Jahr und einer Propagandamaschinerie, die seinesgleichen vergeblich sucht,  damit diese mit Terrorangriffen auf afghanische Schulen und Krankenhäuser den alten Zustand wieder her bomben und morden konnten.

Der mittelalterliche Islam mit seinem religiösen Fanatismus zerstört das Leben einer Unzahl von Menschen. Die abstoßenden Bilder des islamischen pakistanischen Mobs müssten eigentlich die blinden oder debilen europäischen Verteidiger dieser Ideologie zu Reflexion und zur Revision ihres überholten Weltbildes veranlassen, was vermutlich ein ewiger Wunschtraum bleiben wird. Das Mindeste was man nun von der Bundesregierung fordern sollte,  ist alles zu tun um Asia Bibi inklusive ihrer Familie Asyl zu gewähren um sie endlich aus Pakistan herauszuholen. Erst mit diplomatischen Mitteln und dann notfalls mit einer Kommandoaktion. Papst Franziskus mit seiner Schweizergarde ist wie immer in jeder Hinsicht überfordert.

Ebenfalls veröffentlicht bei Fisch&Fleisch

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18 Kommentare leave one →
  1. steinbaer permalink
    13. November 2018 09:40

    2011 wurde der liberale Gouverneur von Pakistans größter Provinz Punjab erschossen, weil er Asia Bibi verteidigt und die Blasphemiegesetze Pakistans kritisiert hatte. Das Einknicken von Großbritannien vor dem Islam zeigt den erbärmlichen Zustand Europas.

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  2. 13. November 2018 10:31

    „Sowohl 2011 als auch 2012 stand Pakistan auf dem ersten Platz der Länder mit den schwerwiegendsten Feindseligkeiten gegenüber religiösen Minderheiten (s. Bild 1, vertikale Skala). Die Übergriffe lassen sich auf religiöse Gruppen und gewöhnliche Bürger zurückführen, die immer gewalttätiger gegen Minderheiten vorgehen, sei es mit individuellen Aktionen oder kollektiven Mob-Attacken.

    Am meisten sind davon Christen betroffen. Laut dem Pew Research Center (2014, S. 63), das seit 2007 ein Monitoring zu religiöser Intoleranz führt, hat Pakistan, das als erstes Land von der Studie erfasst wurde, die Höchstpunktzahl von 10.0 auf der Skala der sozialen Feindseligkeiten 2011 erreicht, 2012 waren es 9,8 Punkte. Pakistans hat große Bedeutung als „peer country“ für die islamische Radikalisierung, allein schon aufgrund seiner Bevölkerungsanzahl; mit 190,7 Millionen Einwohnern zählt Pakistan zu den größten muslimischen Ländern weltweit. Der Bevölkerungszuwachs wird bis 2045 auf 245,9 Millionen und bis 2050 auf 363,3 Millionen Menschen prognostiziert (DSW 2013, S.12). Demnach wird Pakistan innerhalb von 36 Jahren zum Land mit der größten muslimischen Bevölkerung in der Welt und dabei Indonesien übertreffen.“

    Schöne Aussichten.

    https://www.sabatina-ev.de/christenverfolgung/

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    • axolotl permalink
      13. November 2018 19:36

      Die Christen sind Anfang aktuell die weltweit am stärksten diskriminierte und verfolgte Gruppe. Jedes Jahr werden mehr als 100 000 Christen auf der Welt aufgrund ihres Glaubens ermordet. Die Jesiden im Irak, die Christen in Pakistan usw. Eigenartig dass die christlichen Parteien und Kirchen in Deutschland nichts dagegen unternehmen.

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    • 15. November 2018 10:05

      Stimmt, viele Proteste dagegen gibt es von den hiesigen Kirchen und Medien darüber leider nicht. Warum ist das nur so?

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      • 17. November 2018 14:05

        Aus christlicher Sicht gibt es keinen Grund ausschließlich oder mehr solidarisch gegenüber Christen zu sein als gegenüber allen anderen Menschen. Die christlichen Kirchen sind die am meisten aktiven Organisationen in der Betreuung von Flüchtlingen egal woher sie kommen.

        Das ergibt sich aus einer universalistischen Religion wie dem Christentum einfach durch die Art wie sie ihre Rolle sieht. Christen helfen allen Menschen in Not, das ist der Sinn des Wortes „Caritas“. Die ausschließliche Solidarität für die Leute der eigenen Gruppe ist Christen zutiefst fremd und wird nirgendwo gepredigt oder durch kirchliche Autoritäten gefordert.

        Die Frage sollte sein, warum die Linken die Verfolgung der Christen so ignorieren, leugnen und verdrängen, obwohl die Linke für sich in Anspruch nimmt universalistisch zu sein. Oder bin ich einfach schon zu lange nicht mehr dabei? Tatsache ist, dass die Linken den Universalismus aufgegeben haben. Christen sind Feinde und daher ist es egal, ob sie krepieren.

        Für den Großteil der Linken sind Christen Untermenschen, im ganzen Sinn dieses Wortes. Man kann das deutlich an der Thematisierung der „Islamophobie“ betrachten. Während die muslimischen Bevölkerungen in Europa Religionsfreiheit haben und jede Art von Freiheit, die alle anderen auch haben, ist die Beschwörung der „Islamophobie“ als neuem Antisemitismus und der Behauptung, dass Muslime die „neuen Juden“ seien bereits Allgemeingut.

        Dass Christen in muslimischen und vielen asiatischen Ländern keine Religionsfreiheit haben und verfolgt und unterdrückt werden, kümmert die Leute der Islamophobie Industrie nicht. Im Gegenteil: jeder Versuch dieses Problem zu thematisieren erzeugt Aggression oder wird lächerlich gemacht oder erzeugt absurdes Wahtaboutery. Asia Bibi ist nur das neueste Beispiel für diese linke Menschenverachtung.

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        • 17. November 2018 19:50

          Hallo Jurek, danke für deinen Kommentar, den ich gewinnbringend gelesen habe. Was du über die Linke schreibst ist mir, wie du sicherlich weißt, natürlich klar. Es ist gut dass du auf den Charakter der christlichen Religion hingewiesen hast. Das habe ich wohl vergessen oder übersehen. Du hast meine Frage perfekt beantwortet. Merci.

          Gefällt 3 Personen

        • 5. Februar 2019 14:36

          — da geb ich Ihnen Recht..
          Die Linke, nicht nur die Extremisten, und diese auch meist nur, sondern auch die von mir fast täglich passend zu hörenden WDR-Redakteure, zeigt im ( hier z.T. noch verhüllten Gesamt-) Zusammenhang mit dem Islam und mehr noch mit der Christenverfolgung ihr wahres menschenfeindliches Gesicht. – DAS SCHWARZE, an das sich MARX rühmte, verkauft zu haben und das die meisten fast immer zu übersehen bereit waren ( wenn man es denn zuließ, auf den entspr. Text zu stoßen, – > www Marx+Satanismus), entblättert sich nun für mehr Leute sichtbar, als noch zu sowjetischen oder auch Maos Zeiten, – an dem doch nach dem Frust mit der SU so große echt-sozialistische Hoffnungen, gerade wegen der Kulturrevolution hangen.

          Doch x-zig Millionen Mord- & Totschlagzahlen spielen, anders als in Sachen Hitlerismus, 2. WK & Holocaust, nicht nur aufseiten der heutigen Linken mangels Bebilderung, verwandtschaftlicher Opfer-Beziehungen oder wenigstens sinnlich beeindruckender Bebilderung fast keine Rolle in der allgemeinen und auch linken Bewußtseinsbildung ( s. bspw. Literatur wie BLOODLANDS oder des Genozid-Forschers Prof. G. Heinsohn’s Holocaust-Untersuchung „WARUM AUSCHWITZ ? – Der Plan Hitlers und die Ratlosigkeit der Nachwelt“ – lesen !)

          Marx und Engels aber, wg. ihrem brutalen Verhältnis zu „störenden“ Völkern ( s. bei James de Meo, http://www.orgonelab.org) nachträglich durchaus als rassistisch zu bezeichnen, waren immerhin ( positiv !) als euro-zentristisch und islamkritisch zu bezeichnen, – ebfls. Lenin und seine Frau, die gemeinsam kollektive Ent-Uniformierungen von Moslemfrauen/ Entkopftuchungen organisierten, worum sich 99% der Linken einen Scheiß kümmern !
          Aus August B e b e ls wohl eher islam-verharmlosendes Werk … hab ich online noch keine Auszüge gefunden; ebfls. nichts Eventuelles dazu von Luxemburg oder Liebknecht. – Michele Fucos Komplizenschaft mit der islam-iranischen Revolution ist einigermaßen bekannt.

          Doch die „antikolonialistisch“-„antiimperialistisch“-antizionistische und spez. deutsche Komplizenschaft mit dem Islam/ Islammächten/ Djihadismus gibt es schon seit der Kaiserzeit, schrittweise aufgebaut seit 1836 und 1882 ( s. Wikip. Gen. Graf von Moltke der Ältere u. „Deutsche Militärmissionen im Osmanischen Reich“, www > Jihad made in Germany) als strategische Reserve gegen den Westen, – teilweise schon von der Kommunist. Internationalen spätestens seit 1929 gepflegt ( „Zionismus ist = Faschismus“) und nach der Nazizeit und dem israelischen Unabhängigkeits-Krieg von der Sowjetunion strategisch ähnlich übernommen, – verschärft durch das KGB-PLO-Projekt. ( s. > SCHWARZBUCH DES KGB 2 und vom Jerusalem Center for Public Affairs www. Die Große Lüge und der Medienkrieg gegen ISRAEL;…“ u. „Zehn Jahre seit Oslo: Die „Volkskrieg“-Strategie der PLO und ISRAELs unangemessene Antwort“ .)
          – Diese Volkskrieg-(u. Propaganda-)Strategie wurde ebenfalls von kommunistischen/ vietnamesischen Offizieren mit weiterer materieller u. ideologischer Unterstützung des KGB ( hier besonders die antizionistisch-antiimperialistische Holocaust-Umkehr- & Relativierungs-Propaganda und antirassistische Tarnung und Rechtfertigung des antisemitischen Djihads) an Arafat & Co. weitergegeben, gelehrt, ausgerüstet, – Mahmud Abbas, der Chefkomplize des Moslembruders Arafat, machte dazu sein „Diplom“ in Moskau.

          Um so e m p ö r e n d e r und geradezu irre ist es oben im 4. Abschnitt
          zu lesen von der „kommunistischen“ Sowjetunion und ihrer angeblichen „Säkularisierung Afghanistans“, ( – auch aus politisch-ökonomisch kritischen Gründen, nachgewiesen/ dokumentiert auf verschiedenen Konferenzen und in darauf basierenden Büchern)** – unglaublich !
          — Dabei provozierte das brutale Intervenieren geradezu den internationalen Djihad-Weckruf, machte zunichte, was in kleinen Schritten evtl. weiter möglich gewesen wäre, und verdrängte die bis dahin lästigen deutschen und US-Entwicklungshelfer-Projekte !
          Allein die verbreiteten Schwarzweiß-Fotos, auf denen die jungen Frauen in Kabul europäisch berockt und ohne Schleier herumlaufen, stammen aus der Königs-Zeit, und nicht aus der Zeit der imperialistischen Expansion der CCCP/ UdSSR. Und ähnlich wie die Großrussen Kabul wie Prag von Reaktionären und Verrätern bzw. die „Arbeiterklasse“ befreite, halfen sie im IRAN mit der Opferung ihrer Tudehpartei-Genossen, mit KGB samt der längst üblichen Stärkung antisemitisch-antizionistischen Paranoia, das islamfaschistische Mullahregime zu errichten !

          Und noch heute dient dem großrussischen KREML der Mullahfaschismus als antiwestlich-antizionistisch strategische Waffe, zudem nun, mit deren militärischer Hilfe, erneut da antisemitische Assad-Regime hinzugekommen ist, wie schon zu sowjetischen Zeiten.
          Auch in Ägypten und Irak wurde ähnlich skrupellos und aufkosten der „Genossen“ macht-expansionistisch verfahren, – ähnlich, verräterisch oder neokolonialistisch in oder gegen die Staaten Eritrea, Äthiopien, Angola, Indien, Argentinien, Chile, Indonesien, Kuba (!), Polen, CSSR, Ungarn.

          Eine westliche und US-Alternative wäre gewesen, im Kampf gegen die SU in Afghanistan statt auf die wohl als schärfste Hunde gesehenen Fundamentalisten zu setzen, auf die so genannte national-demokratische (säkulare !) antiimperialistische Bewegung und auf den 3. Arm des Widerstandes, – die gemäßigten Mudjahedin, von denen beiden man in Westdeutschland Asylanten oder Studenten/-Blätter kennenlernen konnte.

          Aber auch zu diesem Themenkomplex merke ich schon lange, daß von den Mainstream-Linken und Poststalinisten, die links eroberten Massenmedien im Rücken und verbunden mit dem deutsch-ideologischen und doppelbödigen Staatsinteresse, alles systematisch verdrängt, niedergewalzt und in Vergessenheit gebracht wird, – „1984“ reloaded.- was ich am schärfsten in Sachen ISRAEL( -Pseudofreundschaft) lernen konnte.

          **( ca. 1975 erschien nach einer Konferenz in Paris (?) das Buch SUPERMACHT SOWJETUNION ; — zuvor schon erschien vom Vorläufer der MLPD, dem KABD, die mehrbändige Untersuchung „Die Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion“; — von Trotzkisten aus England gab es das „Staatskapitalismus“-Buch; Und nachdem Gorbatschow 1985 angekündigt hatte, jederzeit und egal wo öffentlich für die Politik der SU gradezustehen, organisierte die MLPD ein internationales Tribunal im Hamburg, wiederum mit vielen internationalen Zeugen, in dem Gorbatschow seine Redezeit natürlich nicht nutzte, die Inhalte von dort wiedergebenden Bücher hießen „30 Jahre Verrat am Sozialismus“ und „Sozialismus am Ende ?“

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  3. 13. November 2018 18:39

    Es ist wirklich eigenartig dass kein moderater Iman öffentlich gegen die Todesstrafe für Blasphemie protestiert. Was sagen eigentlich die Grünen zum Mob in Pakistan?

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    • 17. November 2018 14:13

      Alles, was eine Kritik des Islam und eine Kritik islamischer Praxis unterstützt, nützt bekanntlich den Rechten und ist daher nicht erlaubt. Es wird einfach so lange rationalisiert, bis man es glaubt. Die Linken und die Grünen sind totalitäre und antidemokratische Kräfte geworden. Das ist nicht einfach zu verstehen, oder gar zu akzeptieren, und bedeutet auch nicht, dass Rechte oder Identitäre besser sind, aber es bedeutet, dass der Stalinismus als Prinzip seinen eigenen Untergang überlebt hat und in den linken Theorien und Organisationen als geisterhafte Erscheinung weiter sein Unwesen treibt.

      Gefällt 4 Personen

      • 5. Februar 2019 16:50

        Stimmt ! – Aber es ist etwas Unterdückerisches und Manipulierendes,
        das n i c h t erst durch STALIN entstanden ist, durch ihn (nur) einen der höchsten / schlimmsten Ausdrücke fand. Während vergleichbare, mörderische und auch psychitrisierten Erfahrungen mit der poststalinist. UdSSR, CSSR etc. verdrängt, beschönigt, weiter vertuscht oder „antiimperialistsch“ gerechtfertigt werden.
        — Auch die Erfahrungen mit den bulgarischen Kommunisten waren schon in den 20ern grauenhaft ( – > lesen, das Sprengen des Domdaches …!)

        – – Vermutlich komme ich nicht mehr an das Tonband/ Casette, auf das ich Anfang der 80er eine WDR-Sendung über einen in die Vergessenheit gedrängten frühen sozdemr. Kritiker der SPD aufgenommen hatte, – irgendetwas (auch) über den schwarzen Schatten der Aufklärung.

        – – Doch durch die mir noch gebliebene mehrbändige Darstellung der SPD-Kultur- und Kunstpolitik von vor dem 1. WK zeigte mir ebenfalls die unterdrückerische Natur dieser Bewegung . . . , egal, welche historischen und staatspolitischen Verdienst sie auch später noch gewann.

        – – Dr. Wilhelm Reich, der Mediziner und erfolgreicherer „Kronprinz“ Freuds, wurde in Wien durch sein Ansinnen, auch den Armen und Ärmsten zu helfen, schnell marxistischer Sozialist, – später Mitglieder KPD und Gründer der Sexpol-(itischen) Bewegung. – Schon früh erfuhr er die Hohlheit bzw. sexualökonomische Gestörtheit vieler Linker und theoretisierte es spez. bezüglich der Linksintellektuellen schon 1922 als „Mundwerkertum“.
        – – Rosa Luxembourg bemerkte Ähnliches 1914 — soweit der Spielfilm authentisch ist — und verzichtete deshalb bei der letzte ihr gegebenen Gelegenheit mit Emphase vom der eigentlich sozialdemokratischen Prinzip „Krieg dem Krieg“ zu sprechen.
        – – Von den 20er Jahren mit der systemischen Unterschätzung des NS und des Antisemitismus (dem zT. selber mit verbreiteten) seitens SPD und KPD will ich an dieser Stelle nichts sagen, sind aber ebfls. auf Basis von W. Reich und wichtige andere am besten bei Kl. Theweleit in „Männerphantasien“ analysiert

        – – Es lohnt sich daher und angesichts des aktuellen linken Unvermögens und erneuten Perversionen unter http://www.Orgonomie.net Rat über die massen- und individual-psycho-logische Seite der Politik und auch ihrer link(s-hohl)en Akteure einzuholen. – Und sei es nur, um nicht weiteren falschen Illusionen und nicht/ mehr begründeten Hoffnungen aufzusitzen, – Feinde und Freunde nicht zu verwechseln.

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  4. 15. November 2018 10:03

    Es war in erster Linie die europäische, insbesondere die deutsche Linke, die sich seit über hundert Jahren für die Emanzipation der Frau, für Geschlechtergerechtigkeit einsetzte. Vom Frauenwahlrecht bis zur Abschaffung des Paragraphen 218. Es war die Linke die die Kirche gezwungen hat, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung anzuerkennen.

    Mit ihrem Schweigen zu den Zumutungen des Islam, mit ihrem Schweigen zur Frauenverachtung im Islam verrät diese Linke alles was sie in den letzten einhundert Jahren mit erkämpft hat. Das sollte dieser Linken, von der Linkspartei über die SPD bis hin zu den Grünen, jeden Tag aufs Butterbrot geschmiert werden.

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  5. Eli Levinger permalink
    16. November 2018 08:39

    Asia Bibi wird nirgends mehr sicher sein. In der islamischen Welt am allerwenigsten. Darum sollte ein westliches Land ihr Asyl gewähren. Ich hoffe sie kann ihr Leben weiterleben.

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  6. 16. November 2018 09:41

    Das Titelbild sagt alles, sagt mehr als tausend Worte.

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  7. 16. November 2018 11:34

    Der Artikel wurde auch bei Fisch&Fleisch veröffentlicht. Dort kommentierte die „Israelkritikerin“ und Hijabträgerin Rahab, ehemalige Bloggerin des Freitags, die sich bei F&F schon wieder eine lustige Anhängerschaft herangezogen hat:

    „angenommen, frau Asia Bibi täte die vertreibung der bewohnerinnen der dörfer Birim+Iqrith 1948 eine christenverfolgung durch die israelische armee nennen, wär’s hier mit der sympathie für sie recht schnell vorbei und nicht wenige täten sie antisemitin schimpfen.“

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    • 17. November 2018 14:16

      Whataboutery ist eine effektive Taktik, wenn man kein Argument hat.

      Vor allem wenn man vermeiden will die Verurteilung Asia Bibis zu kritisieren. Es geht nicht darum die Blasphemie Gesetze zu kritisieren, sondern ausschließlich daran die Kritik an ihnen zu denunzieren.

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      • 17. November 2018 19:57

        Die „gute“ Frau kann nicht anders. Whataboutery war und bleibt ihre Taktik. Nur die Dümmsten können oder wollen das nicht erkennen. Ihren Nickname hat sie zwar der Bibel entnommen, er könnte aber auch von Rabulistik hergeleitet worden sein.

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  8. 19. November 2018 11:51

    Nur ein weiteres Beispiel:

    https://www.audiatur-online.ch/2018/11/15/ein-blutbad-an-christen-keine-reaktion-von-aegypten/

    „Laut dem Weltverfolgungsindex 2018 sind ägyptische „Beamte auf allen Ebenen, von der örtlichen bis zur nationalen, durchaus mitverantwortlich“ für die „Unterdrückung“ der Christen in Ägypten. „Regierungsbeamte“, so fügt der Bericht hinzu, „fördern die Verfolgung auch dadurch, dass sie die Rechte von Christen nicht durchsetzen und durch ihr diskriminierendes Verhalten, das die fundamentalen Rechte von Christen verletzt.“

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