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Terror gegen Israel: Greta Thunberg und ihre antisemitischen Klimaaktivisten

11. Mai 2021

Ende des 19. Jahrhunderts, als Jerusalem zum Osmanischen Reich gehörte war die Bevölkerungsmehrheit in der jetzigen Hauptstadt Israels jüdisch. Von 1936 bis 1938 wurden viele Juden vom Großmufti al-Husseini und seinen antisemitischen Mördern aus den diversen jahrtausendelang jüdischen Stadtvierteln Jerusalems ermordet und als Jordanien 1948 völkerrechtswidrig Ost-Jerusalem besetzte, wurden die letzten Juden vertrieben und ihr Eigentum beschlagnahmt. Seit 1967 ist Jerusalem wiedervereint. Seit Jahren klagen seither jüdische Familien die 1948 aus ihren Häusern vertrieben wurden, gegen die in ihren Häusern lebenden arabischen Palästinenser und wenn ihnen israelische Gerichte Recht geben, nehmen Palästinenser, wie aktuell dies zum Vorwand für ihre Terroraktionen.

Seit Tagen greifen deshalb Palästinenser, welche ohnehin von einem judenfreien Jerusalem träumen, jüdische Gläubige und israelische Sicherheitskräfte mit Steinen an, worauf die israelische Polizei Gummigeschosse und Tränengas einsetzte. In diversen israelischen Städten machen arabische Jugendliche die Straßen unsicher, verbreiteten Angst und Schrecken zündeten Fahrzeuge und Reifen an und werfen Steine und Molotow-Cocktails auf jüdische Kindergärten und Häuser. In Jerusalem versuchten beispielsweise arabische Muslime drei israelische Insassen eines PKWs zu lynchen, ein israelischer Polizist konnte dies in letzter Minute verhindern.

Unterstützt werden die islamischen Antisemiten seit Montag von der islamfaschistischen Hamas und dem Islamischen Dschihad welche die Zivilbevölkerung Israels mit bisher rund vierhundert Raketenangriffen terrorisiert. Das israelische Raketensystem „Iron Dome“ kann nur 90 Prozent der Pogrom-Raketen abfangen, so treffen die Raketen zivile Ziele in Jerusalem und beispielsweise eine Schule in Aschkelon und mittlerweile auch auf andere israelische Städte. Israel ist gezwungen seine Bewohner zu verteidigen und reagierte auf die Angriffe mit Raketen auf bisher 130 militärische Ziele im Gazastreifen.

Während der palästinensische Terror wieder einmal sein faschistisches Gesicht zeigt, schweigt Europa. Immerhin schrieb CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak auf Twitter. „Die CDU steht an der Seite der Menschen in Jerusalem und verurteilt die terroristischen Raketen-Angriffe der Hamas. Der Terror muss sofort aufhören!“ Konkrete Solidarität mit Israel ist freilich von keiner Partei im Bundestag zu erwarten. Der Spruch von der Staatsraison war und bleibt leeres Gerede und die öffentlich-rechtlichen Medien von ZDF und ARD scheren ohnehin Opfer und Täter über einen Kamm und verharmlosen wie folgt die Raketen-Pogrome der Hamas: „Unruhen in Jerusalem, hunderte Verletzte sind zu beklagen.“

Wie es immer war und immer sein wird, wenn Israel von Antisemiten angegriffen wird und sich verteidigt, wagen sich die diversen „Israelkritiker“ aus ihrer Deckung. Black-lives-Mater-Antirassisten, postkoloniale Linke und Queer-Aktivisten und nicht zuletzt die aktuellen Klimaschützer-Bewegung eint wenige Jahrzehnte nach Auschwitz dasselbe Feindbild, der Staat Israel.

Die Klima-Aktivistin Greta Thunberg belegte auf Twitter ihre Solidarität mit den islamischen Antisemiten, indem sie einen Beitrag der kanadischen Israel-Boykotteurin Naomi Klein teilte, in dem diese Israel „ein Kriegsverbrechen nach dem anderen“ vorwirft und mit dem Hashtag „GazaUnderAttack“ ihrem Hass auf Israel freien Lauf lässt. Die Raketenangriffe auf israelische Zivilisten erwähnen die beiden Klima-Aktivistinnen naturgemäß mit keinem Wort.

Die Jugend-Organisation „Fridays For Future“, die offenbar wie Greta Thunberg oder Naomi Klein keinerlei Probleme mit brennenden Autoreifen und dem Feinstaub der tödlichen Hamas-Raketen haben teilten auf ihren Accounts eine Serie von Instagram-Inhalten, die allesamt auf palästinensische Propaganda-Portale verweisen. So teilt „Fridays For Future“ die Seite „Palestinian Youth Movement“, mit einer Palästina-Karte ohne Israel, dem Judenstaat wird so das Existenzrecht abgesprochen.

Die Anti-Israel-Greta und alle ihren Verbündeten huldigen den islamfaschistischen Terrororganisationen, die alle Juden dieser Welt ermorden wollen, die Frauen wie Menschen zweiter Klasse behandeln, die jede emanzipatorische Opposition verfolgten foltern und ermorden, die Schwule verfolgen, foltern und ermorden und die sich während ihrer Mordtaten gegen Juden hinter Frauen und Kindern verstecken. Gleichzeitig dämonisieren und delegitimieren die „Israelkritiker“ die einzige Demokratie, den einzigen Rechtsaat im Nahen Osten. In Israel haben Araber mehr Rechte als in jedem anderen arabischen Land. In Israel werden Homosexuelle nicht strafrechtlich verfolgt. Israels Armee versucht mehr als jede andere Armee in dieser Welt zivile Opfer auf Seiten des Gegners zu vermeiden. Israel liefert seinen Gegnern gratis Strom. Israel ist ein Land das denen, die es vernichten wollen in seinen Krankenhäusern deren Kranke und Verwundete versorgt. Israel ist ein Land, das jedes Leben so sehr schätzt, dass es lieber Dutzende Mörder freilässt als ein einziges zu opfern.

Apropos braune Grüne oder grüne Braune: Der Landschaftsarchitekt Alwin Seifert  sorgte als „Reichslandschaftsanwalt“ dafür, dass die Seitenstreifen der neuen Autobahnen mit heimischen Bäumen bepflanzt wurden. Steppenlandschaften bezeichnete er als „undeutsch“ und forderte, von der Wehrmacht die im Osten eroberten Gebiete mittels Feldhecken „einzudeutschen“. Außerdem war Seifert für den Kräutergarten der SS im KZ Dachau beteiligt, in dem biologisch-dynamische Anbaumethoden getestet wurden. Seifert wurde nach dem Krieg Ehrenvorsitzender des Bundes Naturschutz. Der „grüne Flügel“ in der NSDAP um Walther Darré und Alwin Seifert  schwärmte für regenerative Energien, alternative Heilkunst und biologische Landwirtschaft. Landwirtschaftsminister Walther Darré kooperierte mit Demeter, Weleda und den anthroposophischen, biologisch-dynamischen Landwirten. Die Artamanen innerhalb der NSDAP verbanden den völkischen Okkultismus der Ariosophie mit der Naturschwärmerei der Lebensreform, den Ideen der Naturschutzbewegung und dem Kulturpessimismus Oswald Spenglers. Sie verherrlichten die Bauern als die einzigen “organischen Menschen” und predigten die Abkehr von der “internationalen Asphaltkultur der Großstädte”.

Wenn sich die Klimaaktivisten nicht sehr bald von ihren Antisemiten und Antisemitinnen trennen, wovon nicht auszugehen ist, wird der Zeitgeist zur Geisterzeit, bei der antisemitischen, postkolonialen, identitären Linken ist ohnehin Hopfen und Malz verloren.

Ebenfalls veröffentlicht bei Fisch&Fleisch

17 Kommentare leave one →
  1. 11. Mai 2021 19:08

    „Israel und Gaza“ beschießen sich schreibt die „Tagesschau“ und zeigt ein Foto vom israelischen Raketenabwehrsystem „Iron Dome“

    Iron Dome beschießt niemanden sondern beschützt die israelischen Zivilisten. Zum Kotzen!!

    Gefällt 7 Personen

  2. Stephan Gärtner permalink
    11. Mai 2021 19:24

    Die Entscheidung des Jerusalemer Bezirksgerichts, die Räumung einiger arabischer Familien aus Häusern im Jerusalemer Stadtteil „Sheikh Jarrah“ zu genehmigen, hat in der vergangenen Woche die anti-israelischen Kräfte in helle Aufruhr versetzt.In den sozialen Medien wetterten diese Kritiker massiv gegen Israel und schufen den Hashtag „SaveSheikhJarrah“ (Rettet Scheich Jarrah).

    „Sheik Jarrah“ ist ein arabisches Viertel, das im Jahr 1865 entstand. Vor 1949 gab es innerhalb dieses Viertels ein separates jüdisches Quartier. Rund 2.000 Jahre lang war diese Gegend davor unter dem Namen „Shimon HaTzadik“ (Simon der Gerechte) bekannt, benannt nach dem berühmten rabbinischen Weisen, dessen Grab sich dort befindet.

    Jahrhundertelang war das Grab von Schimon HaTzadik, einem der letzten Mitglieder der Grossen Ratsversammlung (HaKnesset HaGedolah), dem Führungsgremium des jüdischen Volkes während des Zweiten Jüdischen Reiches (nach dem Babylonischen Exil), der Dreh- und Angelpunkt der jüdischen Präsenz in dieser Gegend. Shimon HaTzadik, dessen voller Name Shimon ben Yohanan ist, war so bedeutsam, dass praktisch jedes jüdische Kind, seit 2000 Jahren, seinen berühmtesten Vers in Pirkei Avot („Sprüche der Väter“) lernte, der vor Jahrtausenden in die jüdischen Morgengebete aufgenommen wurde: „Die Welt steht auf drei Dingen: Tora, der Dienst an Gott und Taten der Güte.“

    Wegen des Grabes und seiner Bedeutung für das jüdische Volk kauften das sephardische Gemeindekomitee und die aschkenasische Versammlung Israels das Grab und das umliegende Land (etwa 4,5 Hektar) im Jahr 1875. Kurz darauf wurde es, zusammen mit der Nachbarschaft von Kfar Hashiloah in der Silwan-Gegend von Jerusalem, zur Heimat vieler, meist jemenitischer, Juden, die 1881 nach Jerusalem (Zion) eingewandert waren. Tatsächlich waren die Juden bis 1844 die grösste ethnische Gruppe in Jerusalem.

    Zwischen 1936 und 1938 und dann wieder 1948, unterstützte das englische Königreich die Araber, angestachelt durch blanken Judenhass, Juden aus ihren Häusern in Shimon HaTzadik (und in Kfar Hashiloah) zu verjagen. Die jemenitische jüdische Gemeinde wurde zu «ihrer eigenen Sicherheit» durch das britische Amt für soziale Wohlfahrt auch aus Silwan vertrieben. Im Wesentlichen zogen es die Briten vor, Juden aus ihren eigenen Häusern zu vertreiben, anstatt sich um den Schutz jüdischer Familien und ihrer Eigentumsrechte in Jerusalem zu kümmern.

    Nachdem Transjordanien (heute Jordanien) 1949 in Israel einmarschiert war, als Teil eines ausdrücklichen Versuchs der gesamten „Arabischen Legion„, Israel zu zerstören und „die Juden ins Meer zu treiben“. Die von Grossbritannien geschaffene „Arabische Legion“ eroberte Judäa und Samaria, die gesamte Altstadt von Jerusalem und viele der umliegenden Stadtteile, einschliesslich des Viertels Shimon HaTzadik. Dann hat die arabische Legion die letzten noch verbliebenen Juden entweder getötet oder vertrieben. Nicht einer durfte bleiben. Nicht ein einziger. Selbst diejenigen, deren Familien vor der arabischen Invasion im siebten Jahrhundert jahrhundertelang in der Region gelebt hatten.

    Nachdem Israel während des Sechstagekriegs 1967 die Kontrolle über ganz Jerusalem von den Jordaniern errungen hatte, erliess es ein Gesetz, dass es Juden, deren Familien von den Jordaniern oder den Briten aus ihren Häusern vertrieben worden waren, erlaubt, die Kontrolle über ihre Familienhäuser wiederzuerlangen. Dies unter der Auflage, dass sie einen Eigentumsnachweis erbringen können und die derzeitigen Bewohner keinen Nachweis über einen gültigen Kauf oder eine Eigentumsübertragung nachweisen können. Alle Häuser, die Gegenstand dieser Räumungsklagen von 2021 sind, befinden sich nicht nur auf Land, das 1875 von der jüdischen Gemeinde gekauft wurde, sondern waren auch im Besitz von jüdischen Familien, die diese Häuser gekauft hatten und deren Urkunden zunächst beim Osmanischen Reich (das die Region von 1517 bis 1917 regierte) und dann bei den britischen Behörden (die das Gebiet von 1917 bis 1948 kontrollierten) registriert waren.

    Räumungsbescheid für 4 Häuser

    Diese vier Häuser, die Gegenstand des ausstehenden Räumungsbescheids sind, waren bereits Gegenstand umfangreicher Rechtsstreitigkeiten in Israel, mit Einsprüchen, die bis zum Obersten Gerichtshof Israels gingen und bei denen alle Parteien eine Vertretung und ein ordentliches Verfahren erhielten. Das Gericht hat letzte Woche entschieden, dass diese Häuser an ihre rechtmässigen Eigentümer zurückgegeben werden müssen und dass weitere vier Häuser bis zum Ende des Sommers an ihre rechtmässigen Eigentümer zurückgegeben werden sollen. Das Gericht stellte ausserdem fest, dass die Menschen, die derzeit in diesen Häusern leben, seit Jahrzehnten illegal darin wohnen, ohne Miete zu zahlen oder einen Eigentumsnachweis zu besitzen. (Am Sonntag vertagte Israels oberstes Gericht die für Montag geplante Anhörung zu dem Fall auf Antrag von Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit. Die palästinensischen Familien dürfen bis zur Anhörung in ihren Häusern bleiben.

    hier weiterlesen:
    https://www.audiatur-online.ch/2021/05/10/israel-kritiker-haben-recht-sheikh-jarrah-ist-ein-beispiel-fuer-den-arabisch-israelischen-konflikt/

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  3. Stephan Gärtner permalink
    11. Mai 2021 19:28

    Wenn eine Demokratie einer Terrororganisation gegenübersteht

    https://www.mena-watch.com/beschuss-von-jerusalem-der-neue-raketentyp-der-hamas/

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  4. Alec Strong permalink
    11. Mai 2021 19:52

    Warum jetzt dieser Terror? Weil Trump nicht mehr Präsident ist?

    Ich schätze von Biden erwarten die arabischen Terroristen, dass er eingreift und Israel wie es fast alle Demokraten forderten die andere Wange hinhält.

    Gefällt 4 Personen

    • 12. Mai 2021 07:02

      Da könnte etwas dran sein. Die Angriffe der antisemitischen Araber und die Raketenpogrome der Hamas waren jedenfalls nicht spontan, sondern seit längerem geplant.

      Gefällt 2 Personen

    • 12. Mai 2021 10:17

      Mehr als 500 Raketen wurden in den letzten zwei Tagen auf Israel abgefeuert. Das Ziel der Antisemiten ist es so viele Juden wie möglich zu ermorden, Kind, Mann, Frau, Shoah-Überlebende.
      Die Todeszahlen auf jüdischer Seite steigen, die „Kollateralschäden“ unter Nichtjuden Israels werden billigend in Kauf genommen.
      Es herrscht Terror auf den Straßen und Terror aus der Luft in ganz Israel.

      Es ist möglich die Ersthelfer in Israel finanziell zu unterstützen, zB., ZAKA: https://donate.zakatelaviv.org/give/299891/#!/donation/checkout?c_src=WEB
      oder
      https://zakaworld.org/donate-zaka/

      Folgend aus einem Text von Bassam Tawil zur Situation, der euch hier alle bestätigt:

      „[…]
      Bei Massendemonstrationen in Jerusalem und einigen Teilen des Westjordanlandes in den vergangenen Tagen skandierten Tausende von Palästinensern Slogans zu Ehren von Deif und forderten ihn auf, seine Drohung, Raketen auf Israel abzuschiessen, wahr zu machen. Die Palästinenser skandierten auch Slogans zur Unterstützung des sogenannten militärischen Flügels der Hamas, Izaddin al-Qassam, der für Tausende von Terroranschlägen gegen Israel in den letzten drei Jahrzehnten verantwortlich ist
      […]
      Die Aufmärsche zugunsten der Hamas sollten auch bei der US-Administration von Joe Biden die Alarmglocken läuten lassen und als präziser Indikator für die palästinensischen Prioritäten dienen. Die Biden-Administration spricht davon, den ins Stocken geratenen Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern auf der Grundlage der „Zwei-Staaten-Lösung“ wiederzubeleben. Die Hamas und die Tausende von Palästinensern, die Slogans zur Unterstützung der Hamas und Deif skandierten, haben jedoch eine andere Lösung im Sinn: die Vernichtung Israels und den Tod von Juden – je mehr, desto besser.“

      Quelle: https://de.gatestoneinstitute.org/17362/ziel-israel-zerstoeren

      Die Weitsichtigkeit der, ua., Fukushima-Alarmisten, der Gretaisten und auch der Coronaisten (-> hoffentlich handele ich mir hiermit keine „Kontaktschuld“ ein!) dürfte bald legendär sein.
      Man darf davon ausgehen, daß der „Klimaschaden“ durch solche Angriffe bei den Gretas und Companija nur einen Schluß zuläßt:
      keine Juden – kein Klimaschaden.

      PS/@Alec Strong, stimmt schon. Ein wenig meiner Einschätzung dazu.
      Nach Trump ist die Terrorhilfe an die Antisemiten aus Deutschland und der EU umso unverbrüchlicher, und auch „Mr Creepy“ Biden ist wie Obama schon ein „EU-ropäischer US-Präsident“, während andererseits große Teile der moslemischen Welt, inklusive „Mekka“, den Fantastinensern ihre Unterstützung aufgekündigt haben.
      Wenn Judenhasser überhaupt einen Grund brauchen um Juden -geplant/spontan- anzugreifen, dann ist es in diesem Fall sicher auch der verletzte Narzißmus, denn „Allah von Mekka“ ist nicht mehr bei ihnen (womit die „panarabische Idee“ selbst in Frage gestellt ist. Jedoch ist‘s ja nicht so, daß sie das stören würde, wenn es um den Einfluß der Ayatollahs oder Erdoganisten geht; soweit mein Beitrag zum Thema „Identitätspolitik“), sowie das Wahlkampfgedöns rund um Abbas.
      Dazu kommen die strategischen und antisemitischen Interessen der Ayatollahs, die bei Judenhassern aller Nationen begrüßt werden, aber nicht von allen Moslems.

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  5. 13. Mai 2021 16:35

    Zu den Eigentumsansprüchen in Ost-Jerusalem / Sheikh Jarrah – von Tilman Tarach:

    Hier und da lese ich, zwar sei es problematisch, dass sich die palästinensischen Familien weigerten, Miete an die jüdischen Eigentümer der in Rede stehenden Gebäude zu zahlen. Doch die Gebäude deshalb räumen zu lassen, könne nicht angehen, da umgekehrt Palästinenser vergleichbare Besitzansprüche in Israel nicht geltend machen könnten.

    Das ist allerdings nicht wahr. Nach Prozessen vor dem Obersten Gericht Israels, die sich ähnlich lange hinzogen wie die bezüglich Sheikh Jarrah, wurden beispielsweise die von Juden errichteten Gebäude in Amona vom israelischen Staat rigoros abgerissen, weil sie palästinensische Eigentumsansprüche verletzten. Wie Sheikh Jarrah befindet sich Amona in dem Gebiet, das 1948 von Jordanien annektiert wurde (nur das islamistische Pakistan hatte diese klar völkerrechtswidrige Annexion anerkannt, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt) und seit 1967 von Israel kontrolliert wird; deutschen Nahostberichterstattern ist es regelmäßig keine Zeile wert, darauf hinzuweisen, dass Jordanien damals alle Juden mittels blanker Gewalt vertrieben hatte und die jüdischen heiligen Stätten zerstörte oder wie die Westmauer („Klagemauer“) zur Müllkippe verkommen ließ.
    In der Tat ist der Oberste Gerichtshof Israels erstaunlich unparteiisch, was er oft genug bewiesen hat. Ein paar Tausend Israelis protestierten im Falle Amona zwar gegen die Abrissverfügung, doch – Überraschung! – es folgten keine Pogrome gegen Araber, kein Krieg, keine jüdische Intifada. Der lunatic fringe der Siedlerbewegung hatte den Israelis Nazi-Methoden und ethnische Säuberung vorgeworfen, doch der Rest der Welt interessierte sich zu Recht kaum für die Vorgänge. Im umgekehrten Fall hingegen, wenn es Juden sind, die ein paar Gebäude in Ostjerusalem beanspruchen, spricht die halbe Welt von „Vertreibung“, und Palästinenser brechen eine veritable Intifada vom Zaun.

    Die Hintergründe der Eigentumsverhältnisse spielen indessen für das Fühlen und Handeln von Hamas & Palästinensischem Islamischen Jihad, ihrer iranischen Finanziers und ihrer Anhänger und Sympathisanten nicht wirklich eine Rolle. Wie für Jordanien 1948 geht es ihnen darum, jede jüdische Souveränität zwischen Jordan und Mittelmeer zu vernichten. Die Maßgabe des (in PA-Land bis heute verehrten) Nazi-Großmuftis Hajj Amin el-Husseini von 1948, wonach „no inch“ des Landes einem jüdischen Staat zugestanden werden könne, hat für weite Teile der palästinensischen Gesellschaft nach wie vor Gültigkeit.

    Die Rede von einer israelischerseits angestrebten „ethnischen Säuberung“ ist dabei pure Projektion, die die eigenen Wünsche einer Vernichtung jüdischer Souveränität kaschieren soll. Die Geschichte des Antisemitismus ist voll von Projektionen dieser Art.

    Gefällt 2 Personen

  6. 14. Mai 2021 11:55

    Deutschland wenige Jahrzehnte nach Auschwitz, die Gesinnungsfreunde (mit Migrationshintergrund) der hiesigen Israelkritiker:

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  7. 14. Mai 2021 15:44

    Daß man diese Leute ihren Haß auf deutschen Straßen demonstrieren läßt ist schlimm genug.

    Daß es vor der Synagoge unter Polizeibegleitung geduldet wird ist eine weitere Stufe der behördlich-kalten Verachtung gegen die Juden.
    Wir sind nur eine Haaresbreite von einem Pogrom entfernt, auf deutschen „Nie-wieder!-Straßen“.

    Die vielen und nunmehr vermehrten Angriffe nicht „nur“ gegen jüdische Einrichtungen sondern auch physisch gegen Juden in Deutschland -und ebenfalls vermehrt weltweit- sind „kleine“ Pogrome, zusammengezählt sind sie genau das, genau in diesem Geiste, und genauso ausgeführt.

    Daß man zunächst versucht den Judenhaß aus dem Polizeibericht hinauszuhalten läßt daran denken, daß „die Deutschen“ ein weiteres Mal bereit sind ihr Gewissen „rein“ zu halten: „Wir haben doch nichts gewußt von all dem!“

    Terror auf den Straßen, Terror aus der Luft, Terror gegen die Seele.

    Gefällt 1 Person

    • nussknacker56 permalink
      14. Mai 2021 19:51

      @ A.mOr, ich denke nicht, dass die Polizei hier das Hauptproblem ist. In Gelsenkirchen hätten sie m.W. die Abriegelung der Synagoge aufgeben müssen, wenn sie die arabischen/türkischen Nazis hätten verhaften wollen.

      Das Problem sind ganz klar zum einen die Hassmedien wie Spiegel, SZ, Zeit usw.; dann kommen die öffentlich-rechtlichen Anstalten wie NDR, WDR, Arte, ZDF mit ihren hauseigenen „Nahost-Spezialisten“; abgerundet wird das ganze von den Linken, SPD (inkl. Jusos) und Grünen. Alle Genannten schüren das Feuer mit gezielten Falschmeldungen und Sendungen, die sich häufig nicht einmal mehr pro forma den Anschein geben, sachlich zu berichten. Die genannten Parteien schüren den Hass auf Israel nicht nur mit ihren politischen Aussagen, sondern sind vor Ort mit ihren Stiftungen aktiv beteiligt: Rosa-L.-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung und Willi-Brand-Center. Die Israelhasserin A.Jabarine in der STRG_F-Sendung des NDR arbeitete für christdemokratische Konrad-Adenauer-Stiftung in Ramallah.

      Gefällt 2 Personen

      • 14. Mai 2021 20:49

        @nussknacker56.
        Beim Polizeifußvolk gibt es solche und solche, insgesamt tendiere ich -nach wie vor- zu Optimismus bei jenen.
        Jedoch ist die Polizei schlicht auch -so wie du und mir- den von Dir genannten Druck- und Leitsystemen ausgesetzt; mein Optimismus schmilzt.

        Schwerwiegender jedoch ist der politische Druck, der auf die Polizeiführung ausgeübt wird. Und damit enden wir ohne große Umwege bei „Befehl ist Befehl!“
        Mein Optimismus schmilzt weiter.

        Deinen Ausführungen kann ich folgen und zustimmen, auch was das Taktische angeht.
        Dennoch frage ich mich, was unter „Corona-Bedingungen“ möglich ist, und was nicht möglich ist, wenn’s um Juden geht?
        Warum hat man diese Haß-Veranstaltung überhaupt zur Synagoge vorgelassen? Denken die behördlich/politisch nicht daran, daß dort Juden leben. Juden, die die Aggression solchen Hasses unmittelbar zu spüren bekommen, Juden mit belasteten Erinnerungen, Juden, die ausgespäht werden…

        Bei dieser für mich seltenen Gelegenheit: Immer schön von Dir zu lesen, bei Dir hat alles stets Hand und Fuß. Bleib wachsam und sei mir gesund!
        Schabbes.

        Gefällt 2 Personen

    • 14. Mai 2021 21:20

      @A.mOr & nussknacker56

      Ihr habt beide Recht, alles stimmt, es ist unfassbar, dass die Polizei diese Judenhasser nicht sofort festnimmt oder zumindest die Personalien aufnimmt ist ein Skandal. Was in den Medien von ARD bis ZDF abgeht kennt man zwar aus den letzten Jahren, es macht aber doch immer wieder fassungslos.

      Ich antworte erst so spät, weil ich auf F&F den Text ebenfalls gepostet habe und ich dort bei rund 500 Kommentaren gebunden war. Was dort abgegangen ist, kann man sich kaum vorstellen, es sind nicht nur Linke oder Islamisten, es ist der Hass auf Israel von scheinbar normalen Durchschnittsbürgern der einem die pure Angst ins Gesicht treibt. Der Hass auf Israel ist unerträglich. Es bleibt ein Kampf David gegen Goliath.

      Gefällt 3 Personen

      • helensson permalink
        27. Juni 2021 19:25

        Wenn Konkret für den Juli-Titel zum Fascho-Sprech greift (‚Die antisemitische Weltverschwörung‘), ist es nur ein weiteres Signal für den Bankrott – bzw. wird klar, dass es keine gesellschaftlich relevante Kraft mehr gibt, die dem Herrschaftsinstrument Judenfeindschaft, mittlerweile global nachhaltig und a. o. billig im Einsatz, entgegenwirken könnte. – Kritische Intelligenz, Kirchen, Gewerkschaften und universitäre Wissenschaft haben offenkundig versagt u/od. verweigert, diesen Aspekt (man könnte von Gouvernementalität sprechen) einigermassen richtig zu begreifen und einzuschätzen. Ziel deutscher Politik bleibt die arbeitsteilige Abschaffung des Staates Israel, daran hat sich seit Schmidt-Helmut (WM-Leutnant bei der Aushungerung Leningrads + hin und wieder ‚verärgert über Israel‘), Grass-Günther (mit bekanntem Warnschrei), Möllemann (FDP), Blüm (CDU) bzw. den Nachfahren Gabriel (SPD), Groth + Wagenfeld (Linke) sowie Ströbele (Grüne) nichts geändert.

        Gefällt 3 Personen

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