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Allahs willige Vollstrecker

Die dreihundertneununddreißig Toten, viele von Freiheitskämpfern in den Rücken geschossene Kinder darunter, waren noch nicht beigesetzt, als ein mit Orden und Preisen dekorierter deutscher Menschenrechtler den Präsidenten Rußlands wegen Völkermords vor ein internationales Tribunal forderte, das deutsche Staatsfernsehen die Russen rügte, »immer noch hinter Putins brutaler Tschetschenien-Politik« zu stehen anstatt hinter den Schützen von Beslan, und der außenpolitische Sprecher der Union bedauerte, die Geiselnahme von Kindern »diskreditiere jedes politische Ziel«, das die Terroristen in den Augen des Friedbert Pflüger also haben und das, so sie nur Menschen massakrieren, die dem Schulalter entwachsen sind, Kredit verdient.

Wie schon beim Anschlag vom 11. September 2001 mutierten die Deutschen über Nacht zum Anwaltskollektiv der Islamisten. »Wenn ich Tschetschene wäre«, sprach aus ihnen ihr beliebter Peter Scholl-Latour, »wär’ ich Terrorist.« Und die »Frankfurter Allgemeine« ließ einen Historiker eine ganze Seite über »Die Geburt des tschetschenischen Krieges aus dem Geist des stalinistischen Terrors« vollmachen.

Wieder waren deutsches Thema nicht die Opfer, sondern die besseren Motive möglicherweise nicht durch und durch guter Täter. Eigentlich nämlich geschehe den Russen ganz recht, denn warum, fragte jeder Hans und jede Franzi, jeder Weisskirchen (SPD) und jede Roth (Grüne), haben sie »keine politische Lösung gesucht«. Hätte die russische Regierung getan, was die deutsche Propagandakompanie für Menschenrechte empfohlen hatte, könnte Tschetschenien längst ein netter kleiner Gottesstaat sein, ein zweites Afghanistan zu besten Talibanzeiten.

Dreimal täglich wie die Muezzine vom Minarett riefen die Meinungsmacher ihre Landsleute auf, um Himmels willen nicht dem Islam anzulasten, was sie da auf dem Bildschirm gesehen hatten. Der Islam, der wahre Islam, sei etwas ganz anderes als dieser falsche, fanatische, der Islamismus, von dessen Taten man nicht auf die Gemeinschaft aller an Allah Gläubigen schließen dürfe. Wie es aber kommt, daß die Taten der Islamisten bei den geistlichen wie den politischen Führern des guten Islam so gut wie keinen Widerspruch finden, sagten sie nicht.
Das ist verständlich, denn guter und böser Islam sind keine Unterscheidung, sondern eine Unterstellung. Als jüngst Israels Luftwaffe bei einem Angriff auf ein Trainingslager der Hamas 14 Kämpfer dieser von den Freunden des guten Islam dem bösen Islamismus zugerechneten Truppe beim Einüben des Judenmords tötete, nannte der palästinensische Ministerpräsident Kurei dies ein »nicht zu akzeptierendes Verbrechen« und eine Antwort der Hamas darauf »gerechtfertigt«. Was immer Allahs Gläubige nämlich sonst trennen mag, es eint sie die Überzeugung, daß man mit Ungläubigen machen darf, was man will. Es liegt also durchaus so falsch nicht, wer den Terroranschlag auf die Schule in Beslan als kaukasischen Kopftuchstreit versteht.

Allahs willige Vollstrecker, Chatami wie Mohammed Atta, die Taliban wie der Al-Aksa-Brigadier, sind nicht vom Himmel gefallen. Auch steckt ihr Todeskult nicht in den Genen. Ihr Wahn ist, wie der deutsche, historisch erworben, und weniger freiwillig als dieser. Weshalb zum Beweis, wie menschenfreundlich der Islam im Grunde sei, immer wieder die Liberalität angeführt wird, welche die islamischen Eroberer in Spanien gegen die dortigen Christen geübt hätten. Das Beispiel beweist freilich nur, was dem Marx-Leser nicht bewiesen zu werden braucht: daß Reichtum zivilisiert. (Das ist nur die Regel, Ausnahmen heißen Bin Laden oder Flick.)
So nützlich für künftiges Handeln zu wissen ist, welche Verhältnisse welche Zustände herbeiführen, so dumm ist es, vergangene Handlungen zu revidieren. Wer jedem Nachfahren eines irgendwann zu Unrecht Vertriebenen das Recht auf Rückkehr und Inbesitznahme verlorenen Eigentums zuspräche – Palästina den Palästinensern, Böhmen den Sudetendeutschen, Manhattan den Indianern, Südamerika den Indios, von älteren Stämmen wie den Kaschuben, den Hunnen, den Vandalen nicht zu reden – , würde die Welt in Blut ersäufen.
Die Welt ist, wie sie ist, das heißt: wie die Verbrechen der Vergangenheit sie zugerichtet haben. Fortwirkende Schmerzen zu lindern und, wo möglich, zu heilen, ist erlaubt, ja geboten; zu lamentieren, daß sie nie hätten zugefügt werden dürfen, ist müßig, ja gefährlich, weckt Erwartungen, die unerfüllt bleiben werden, und darum Haß. Und solange es nicht um Indianer, Afro-Amerikaner, Muslime oder Schlesier, um längst vergangene Zeiten, weit entfernte Gegenden oder eigene Opfer geht, haben die Deutschen solch gelassene Betrachtung der Geschichte ja ganz gern, wie jüngst zu beobachten anläßlich der Forderung des polnischen Parlaments nach Reparation für die Zerstörung Polens durch die Deutschen – eine Forderung erhoben innerhalb einer Frist, die das bürgerliche Recht der Regelung von Eigentumsfragen einräumt.

Die letzten Jahrhunderte, bestimmt von Kolonialismus und Imperialismus, haben die Länder der Dritten Welt in jämmerlichen Zuständen hinterlassen, die sie auf unterschiedliche Weise zu bessern versuchen, in China anders als in Chile, in Korea zweimal anders als in Mozambique. Und dann gibt es da eine Kontinente umspannende Zone von Marokko bis zu den Philippinen, Staaten unterschiedlichster Art, die gemeinsam an einem Strick ziehen, den sie den Ungläubigen um den Hals legen. Millionen Muslime, die ihren Wohnsitz in Westeuropa und Nordamerika haben, betrachten das Tun ihrer Brüder nicht ohne Zuneigung.

Diese islamistische Internationale ist die größte Gefahr, die den Siegern aller bisherigen Geschichte droht. Weder Afrika noch Lateinamerika verfügen über vergleichbare Stärke, und wie China fehlt auch ihnen jene ideologische Waffe, die den islamischen Kämpfer noch weniger verwundbar macht als den germanischen Siegfried das Bad im Drachenblut: die Verachtung menschlichen Lebens, auch des eigenen. Gegen Selbstmörder ist dem militärisch-industriellen Komplex kein Kraut gewachsen.

Und erst gegen Märtyrer mit Atombombe. Mühsam hatten die deutsche, die französische und die englische Regierung die Iraner überredet, auf die Herstellung atomwaffenfähigen Materials zu verzichten. Wie zu erwarten, hält das islamistische Regime diese Verabredung für so wenig bindend wie jeder andere Gläubige jede andere mit Ungläubigen getroffene, und nun wird dem Berliner Moslem-Paten ganz mulmig. »Es besteht das Risiko einer Fehlkalkulation in Teheran«, jammerte Außenminister Fischer, wenn »iranische Regierungsvertreter meinten, sich verabschieden zu können von der Vereinbarung, die wir getroffen haben, und die Konsequenzen dabei falsch einschätzen.« Sollte der Iran die Vereinbarung nicht erfüllen, »werden wir eine ernste Situation haben. Ich hoffe, daß das gesehen und begriffen wird.«

Was Fischer fürchtet, ist offenkundig: daß Israels Luftwaffe, wie 1981, als sie den irakischen Reaktor Osirak binnen siebzig Sekunden einebnete, die iranische Atomanlage in Bushehr zerbombt und damit das durch Kopftuchverbote dürftig kaschierte antiamerikanische Bündnis Deutsch-Europas mit dem Islamismus auffliegen läßt. Denn ein Staat, der in solcher Lage für das Recht des Iran auf eine eigene Atombombe einträte, spielte mit seiner eigenen Existenz. Der Bundesaußenminister jedenfalls scheint nicht anzunehmen, daß die USA in Demut zuwarten, bis die Gotteskrieger mit Atomwaffen anrücken, anstatt das eigene Arsenal so aufzurüsten, daß die Gefahr beseitigt werden kann, ohne die Erde unbewohnbar zu machen.

von Hermann L. Gremliza  in Konkret 10/2004, S. 9

42 Kommentare leave one →
  1. 17. Februar 2012 13:21

    In der selben Ausgabe (Konkret 10/04, S. 16) schrieb Tjark Kunstreich in „Der Zeit voraus“:

    Am 23. Dezember 1991 detonierte in Budapest eine Bombe, die zwei ungarische Polizisten schwer und vier aus der Sowjetunion über Ungarn nach Israel ausreisende Juden leicht verletzte. Der Anschlag erreichte nicht, was seine Urheber beabsichtigten, weil die Bombe zu früh explodierte und nur die Front des Busses, in dem 31 Personen saßen, und dessen mit zwei Beamten besetztes Begleitfahrzeug traf, das vorweg fuhr. Nur den Bruchteil einer Sekunde später, und der Bus wäre getroffen worden – es hätte Tote gegeben, tote Juden.
    (..)
    Die Budapester Bombe wurde auf Veranlassung palästinensischer Gruppen gezündet, aber zwei der Ausführenden waren deutsche Militante, die, auch wenn sie in unterschiedlichem Maß sich beteiligten, damit die antisemitische Tradition des Antiimperialismus fortführten. Der Massenmordversuch von Budapest liegt auf der Linie einer Tradition, die von der Bombe der Westberliner Tupamaros auf das Jüdische Gemeindehaus am 9. November 1969 über die Flugzeugentführung von Entebbe 1976 reicht. Der erste Anschlag zeigte Wirkung, obwohl die Bombe entschärft werden konnte: »Jede Feierstunde in Westberlin und in der BRD unterschlägt, daß die Kristallnacht von 1938 heute tagtäglich von den Zionisten in den besetzten Gebieten, in den Flüchtlingslagern und in den israelischen Gefängnissen wiederholt wird. Aus den vom Faschismus vertriebenen Juden sind selbst Faschisten geworden, die in Kollaboration mit dem amerikanischen Kapital das palästinensische Volk ausradieren wollen«, begründeten die Täter ihre Aktion, zu der auch die Schändung von Denkmälern für die ermordeten Juden gehörte – westdeutsche Linke machten sich frei von ihrem selbstverordneten »Judenkomplex«, wie es Dieter Kunzelmann seinerzeit nannte, zugunsten eines Antizionismus, der so ungeheuer praktisch war, weil er seine Vollstrecker zu Widerstandskämpfern gegen den Faschismus machte und aus den Opfern die Faschisten. Die Folge: »Keine Linke in Europa identifizierte sich stärker mit den antiisraelischen Fedajin als die deutsche«, wie Matthias Küntzel im März letzten Jahres feststellte (»Taz«).
    Dieser Logik folgte auch die Flugzeugentführung von Entebbe, bei der deutsche und palästinensische Entführer jüdische Geiseln mit der Begründung aussonderten, sie seien israelische Staatsbürger. Eine israelische Sondereinheit machte dem Spuk ein Ende, die Entführer wurden erschossen. »Die Selektion erfolgte entlang völkischer Linien«, schrieben die Revolutionären Zellen 15 Jahre später in einer Selbstkritik (KONKRET 2/92), einen Monat vor dem Anschlag in Budapest. 1976 hatten die Täter, so furchtbar die Selektion auch war, wenigstens noch versucht, ihrer Tat den Anstrich des politischen Antizionismus zu geben, indem sie jeden Juden, der israelisches Staatsgebiet betrat, zum Kombattanten erklärten. Auch war der Terror mit dem Ziel verknüpft, Gefangene freizupressen. Der Anschlag von Budapest markiert dagegen eine weitere Eskalationsstufe: Der Terror ist zum Selbstzweck geworden, es ist keine politische Forderung mehr an ihn geknüpft. Damit wurde er zur Manifestation eines Krieges, der allein auf die Vernichtung des Gegners zielt – der Antizionismus war als Antisemitismus zu sich selbst gekommen. (..)

    Hermann L. Gremliza und Tjark Kunstreich sind zwei Gründe warum ich seit 30 Jahren Konkretleser (im Abo) bin.

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  2. 19. Februar 2012 09:52

    Horst Pankow schrieb in „Allahs willige Leitartikler“ (Konkret 10/04, S. 12) unter anderem:

    Im Falle des »Geiseldramas von Beslan« stand der überwiegende Teil der deutschen Öffentlichkeit auf Seiten der islamistischen Mörder. Die hatten zwar in einer ersten Erklärung betont, sie würden für jeden getöteten Komplizen 50 Kinder abschlachten und für jeden verletzten 20, doch das war der Rede weiter nicht wert, denn: »Putin hat in Tschetschenien das Tor zur Hölle aufgestoßen« (ARD-Kommentatorin, »Tagesthemen«). Wohlgemerkt, Putin und nicht der tschetschenische Islamismus, der in der russischen Teilrepublik die Errichtung eines Gottesstaates mit all seinen barbarischen Implikationen anstrebt. Massenverbrechen wie das in Beslan verübte seien nur die gewissermaßen logische Folge der Verweigerung eines solchen Gottesstaates durch die russische Regierung. »Rußland übt in Tschetschenien eine pseudodemokratisch verbrämte Kolonialherrschaft aus, dort liegt der Schlüssel zur Lösung des Problems ›tschetschenischer Terrorismus‹.«

    Manche mögen sich angesichts der Anführungsstriche im Original dieses »Tagesspiegel«-Zitats in die 70er und 80er Jahre zurückversetzt fühlen. Damals, der »Tagesspiegel« war noch stramm antikommunistisch in die prowestliche Propagandafront eingebunden, wurden solche Anführungsstriche von linken Blättern verwendet, um antisemitische Terroraktionen der Palästinenser zu relativieren. Zwar fand man häufig die massenmörderische Form dieser Aktivitäten nicht in Ordnung, aber ihre angeblich aus der Unterdrückung nationaler Selbstbestimmung resultierende grundsätzliche Legitimität wollte man schon hochhalten. Zu diesem Zweck übte man sich in einer dem Anspruch nach äußerst differenzierten Herangehensweise, in der immer den Terrorakten vorangegangene Untaten der Israelis eine entlastende Rolle spielten. Solch differenzierte Haltung ist inzwischen längst im »Zentrum der Gesellschaft« verankert, wie die Fortsetzung des »Tagesspiegel«-Zitats zeigt: »Der russische Präsident, bestenfalls ein Halbdemokrat, versucht der Welt einzureden, daß es nur noch zwei Parteien gibt, zwei Seiten, wie einst im Kalten Krieg – auf der einen Seite die Staaten, die alle gut sind, auf der anderen Seite die Terrororganisationen, die alle gleich zu behandeln sind, ohne Rücksicht auf die politischen Verhältnisse, die sie entstehen ließen. Aber so einfach ist das nicht.«

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  3. 24. Februar 2012 20:25

    In Afghanistan haben angeblich US-Soldaten den angeblich heiligen Koran verbrannt. Darauf gab es blutige Proteste mit Toten in Afghanistan. Die untertänig Entschuldigung der USA ist sicherlich nicht der richtige Weg den Afghanis zu vermitteln, dass Menschen eine höhere Wertigkeit als Bücher haben.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,817260,00.html

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    • 26. Februar 2012 11:28

      Stimmt, es wäre schon viel gewonnen wenn Islamisten mal verstehen würden, dass ein Menschenleben mehr wert ist als ein Buch. In dem aktuellen Fall in Afghanistan haben den Mördern und dem islamischen Mob die verbrannten Bücher, falls es die überhaupt gegeben hat, nicht mal gehört, waren also fremdes Eigentum. Ich würde mich zwar wundern wenn jemand seine gerade am Kiosk gekaufte Konkret verbrennen würde, jedoch würde ich ihm deshalb kein Leid antun. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen religiösen Fundamentalisten und Atheisten.

      Dessen ungeachtet zeigt dieser Vorfall, dass die USA und Deutschland mit ihrer militärischen Intervention in Afghanistan grandios gescheitert sind. Der islamische Mob und die Taliban haben nach wie vor das Sagen. Die Frauen müssen nach wie vor Burka tragen und Mädchen haben Probleme eine Schule besuchen zu können. Afghanistan gehört nach wie vor zu den ärmsten und unterentwickeltsten Ländern der Welt, im dem der Drogenanbau ist in ungeahnte Höhen gestiegen ist. Wenn die deutschen und amerikanischen Soldaten abgezogen sind, werden die Taliban wieder „Ehebrecherinnen“ in Fußballstadien hinrichten. Am besten ging es den Afghanen unter Barbak Karmal. Aber da hatten die USA und Deutschland was dagegen und unterstützten ihre heutigen islamfaschistischen Gegner mit einem Milliardenaufwand.

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  4. 2. April 2012 14:22

    In Ungarn setzen die Rechtsextremen auf ein Bündnis mit Mahmud Ahmadinedschad. in Österreich schreibt die FPÖ: »Als identitätsbewusste Bewegung unterstützt die FPÖ die Bestrebungen der islamischen Welt, sich von Fremdbestimmung zu emanzipieren«
    Die NPD erklärt, dass der Islam zwar in Europa »eine fremdkörperhafte Aggressionsreligion« sei aber andererseits der Islam das letzte Bollwerk gegen die Durchkapitalisierung und Durchamerikanisierung der Welt« ist.

    Das alles steht in der Tradition der proislamischen Bündnispolitik des Nationalsozialismus. NPD-Funktionäre hoffen auf Mahmud Ahmadinedschad »als potenziellen Bündnispartner für ein neues Deutschland«. Für Rechtsradikale scheint es kein Problem zu sein, gegen Muslime in Europa zu hetzen und sich gleichzeitig mit dem Regime in Teheran zu solidarisieren.

    Stefan Grigat in der Zeit:

    Besonders innig sind die Beziehungen zwischen der ungarischen Jobbik und den iranischen Machthabern. Iranische Nachrichtenagenturen bezeichnen Ungarn mittlerweile als Tor »in Richtung Mittel- und Osteuropa«.

    Dabei spielt bei Ungarns Rechten die Agitation gegen Muslime so gut wie keine Rolle. In dem Land leben kaum Zuwanderer und fast gar keine aus islamisch geprägten Gesellschaften. Die ungarischen Rechtsradikalen sind als drittstärkste Kraft mit 47 Abgeordneten im Parlament in Budapest vertreten. In Wahlumfragen liegen sie mittlerweile bei fast 20 Prozent. Neben der Hetze gegen Homosexuelle, Juden und Roma, die regelmäßig zu gewalttätigen, mitunter tödlichen Angriffen führen, fordert die Partei, Ungarn dürfe kein »zweites Palästina werden«. Parteichef Gábor Vona, der vor den Parlamentswahlen 2010 Mahmud Ahmadinedschad aufgefordert hatte, iranische Revolutionswächter als Wahlbeobachter nach Ungarn zu schicken, verglich den Erfolg seiner Partei mit dem »Triumph palästinensischer Partisanen gegen israelische Helikopter«. Die Europa-Abgeordnete Krisztina Morvai attackierte Israelis als »verlauste, dreckige Mörder«, denen sie die Hamas an den Hals wünscht, und empfahl bereits 2008 den »liberal-bolschewistischen Zionisten« in Ungarn, sich zu überlegen, »wohin sie fliehen und wo sie sich verstecken« werden

    http://www.zeit.de/2012/14/P-Rechte-Parteien-Islam/komplettansicht

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  5. 19. Mai 2012 18:19

    „Wie schon beim Anschlag vom 11. September 2001 mutierten die Deutschen über Nacht zum Anwaltskollektiv der Islamisten. »Wenn ich Tschetschene wäre«, sprach aus ihnen ihr beliebter Peter Scholl-Latour, »wär’ ich Terrorist.« Und die »Frankfurter Allgemeine« ließ einen Historiker eine ganze Seite über »Die Geburt des tschetschenischen Krieges aus dem Geist des stalinistischen Terrors« vollmachen.“

    Diese Deutschen ertrag ich ohne Schnaps überhaubt nich mehr.
    Euer Erwin

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    • Der Bassist permalink
      20. Mai 2012 21:18

      Ach Erwin, der Peter Scholl-Latour, der hat doch AAAhhhnuuunnnk. 🙂 Muß glauben die Christiane Sabinsen, die Willi Anne, der Jan Günther, die Irnene Maigritt & der Plasti Berger. – Und die Zuhörer machen ihre Ideologie daraus. Ist doch ein tolles demokratisches Konzept. Ganz gewaltlos.

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  6. 17. Juli 2012 14:29

    Ergänzend zu meinem Kommentar am 17/07/2012 14:19 an Daniel Domeinski zitiere ich hier Bernhard Lewis, der bereits im Jahre 1986 in seinem Buch „Treibt sie ins Meer“ – Die Geschichte des Antisemitismus schrieb:

    „Seit 1945, und in vielen Regionen schon viel länger, wird offen antisemitische Literatur nur in verrückten Randgruppen der Gesellschaft veröffentlicht und gelesen, und ihre Einfluß ist in jüngerer Zeit minimal. Von der arabischen Welt kann man das nicht mehr sagen. Die Menge der veröffentlichten antisemitischen Bücher und Artikel, die Höhe und Zahl ihrer Auflagen, der Rang und das Ansehen derjenigen, die sie schreiben, verlegen und fördern, ihr Platz in den Lehrplänen der Schulen und Universitäten, ihre Rolle in den Massenmedien, das alles scheint doch darauf schließen zu lassen, daß der klassische Antisemitismus derzeit einen wesentlichen Teil des arabischen geistigen Lebens ausmacht – beinahe ebensosehr wie einst im natio-nalsozialistischen Deutschland und weit mehr als im Frankreich des ausgehenden neunzehnten und des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts, als das wilde Geschrei der Anti-Dreyfusards von mindestens ebenso machtvollen Stimmen beantwortet wurde, die Vernunft und Toleranz verteidigten. (..)“

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    • 17. Juli 2012 16:08

      Daniel Domeinski schrieb am 16.07.2012 um 15:27

      „Sie wissen hoffentlich, dass die Bedeutung von al- Husseini sehr umstritten ist und “hunderttausende Araber und „Palästinenser“ scheint mir zu hoch gegriffen. Sie bedienen mit solchen Darstellungsweisen einen Trend, Araber, Muslime oder gar alle antikoloniale Bewegungen nachträglich zu Nazifizieren. Dieser Trend ist Teil des antikommunistischen, prowestlichen Geschichtsbild, das seit 1989 Hegemonie beansprucht und eine schrille Zuspitzung in der “War on Terror” – Kampagne fand.“

      Hahaha, für Domeinski ist die Bedeutung von al-Husseini sehr umstritten. Bin mal gespannt ob Daniel Domeinski noch Quellen für seine Behauptung angeben kann. Vermutlich war der Antisemit, SS-Mann und Massenmörder al-Husseini nur ein Opfer seiner Zeit.

      Ich muss es glaub ich nicht erwähnen:Daniel Domeinski bloggt in der sozialdarwinistischen, antisemitischen Freitagscommunity.

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  7. 17. Juli 2012 16:22

    Auf Publikative.org schrieb Daniel Domeinski zu dem Küntzel-Artikel – Michael Lüders und “die reichen New Yorker Juden” – am 4 Juli 2012 um 22:52:

    Na dann:
    Bomb bomb bomb, bomb bomb Iran!
    Was würden wir nur ohne diesen ultraprogressiven Teil der Linken, diesen mutigen Ideologiekritikern, wie Küntzel, Grigat oder von der Osten Sacken, tun?
    Gerade in diesen Zeiten, in den Rot und Braun wieder einmal eine unheilige Allianz eingehen, bürgerliche Pazifisten, Linke und Neonazis ungeniert Händchen halten. Gerade jetzt brauchen wir Männer, die uns daran erinnern, dass die Verteidigung des Eigenen unser natürlichstes Bedürfnis sein sollte, dass wir unsere Zivilisation gegen den Ansturm der muselmanisch-persischen Barbarei verteidigen müssen.

    ————
    Matthias Küntzel schrieb unter anderem in dem Artikel:

    „Die reichen New Yorker Juden üben eine Menge Druck auf die Entscheidungsträger aus“ kolportiert Michael Lüders und leitet daraus die Kernthese seines Buches ab: „Der Krieg gegen den Iran ist in erster Linie Israels Krieg. Israels Führung und die Israel-Lobby wollen ihn.“ Schon in der Mitte der Neunzigerjahre sei es, so Lüders, dem „Wirken der Israel-Lobby“ zuzuschreiben gewesen, dass US- Präsident Bill Clinton mit „einer Politik der Konfrontation“ vis-a-vis Iran begann. „Auf Initiative der Israel-Lobby“ habe man 1995 Handelsbeschränkungen gegen Teheran verfügt. Damals sei es „mit Hilfe der Israel-Lobby“ auch gelungen, „das aus drei Versatzstücken bestehende Mantra zur Dämonisierung Teherans durch(zusetzen). … Erstens: Iran unterstützt Terrorgruppen. Zweitens: Iran greift nach der Atombombe. Drittens: Iran sabotiert den Friedensprozess“ im Nahen Osten.
    —————

    Vielleicht verstehe ich auch Daniel Domeinski nicht richtig, aber kann es sein, dass er meint die Vernichtungsdrohungen des Irans sind nicht ernst zu nehmen oder was ist schon dabei, wenn der Iran die Atombombe hat? Ganz schön mutig von ihm, oder? Wenn dann über Tel Aviv die Atombombe gezündet werden sollte, dann wird der Herr Domeinski ganz sicher bei einem mutigen Friedensmarsch mitmarschieren.

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    • 17. Juli 2012 18:17

      „Gerade in diesen Zeiten, in den Rot und Braun wieder einmal eine unheilige Allianz eingehen,..“

      Is er nun rot oder braun, der Daniel Domeinski?

      tut sich fragen
      Euer Erwin

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    • 17. Juli 2012 22:43

      Erwin, wer den Antisemitismus, die Holocaustkonferenzen, die beinahe täglichen Vernichtungsdrohungen des Irans gegen Israel ignoriert, verharmlost oder sie gar befürwortet und von (jüdischen) Lobbygruppen fantasiert, der ist eher braun als rot, oder hast du eine andere Erklärung für solcherlei Aussagen?

      Viele Grüße nach Wanne

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  8. 17. Juli 2012 16:35

    Gibt es eine Möglichkeit, wie ich mich wieder ein wenig in die Schusslinie von Euch bringen kann? Ich bin gerade ein wenig neidisch auf Daniel Domeinski, dessen Name hier jetzt vermutlich 1000 Mal geschrieben wird, gepaart mit allen möglichen Interpretationen, damit es bei Google mindestens 1000 MI-Treffer gibt.

    Also – was ist zu tun?

    Oder wird dieser Daniel Domeinski jetzt bevorzugt behandelt, weil er „Im Tal der ewigen Sünde (freitag.de)“ schreibt? Das fände ich sehr ungerecht.

    Sagen Sie mal, „Breitenberger“, ist es Broder eigentlich langsam peinlich, einen Beitrag von Ihnen veröffentlicht zu haben oder ignoriert er dieses Blog aus ästhetischen Gründen einfach nur?

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    • 17. Juli 2012 17:53

      @Michael Pliwischkies
      Du müsstest mal was Inhaltliches bringen. Mal wieder von den „rassistischen israelischen Administrationen“ faseln, oder die Vernichtungsdrohungen gegen Israel von Ahmadinedschad oder Chamenei als „Getöse“ verharmlosen. Dann kommst du auch wieder in die wohlverdiente Schusslinie.

      Was Henryk Broder peinlich ist, musst du ihn selbst fragen. Das Urteil von Henryk Broder über den „Freitag“ ist jedenfalls deckungsgleich mit meinem. Seine Feststellung über die Freitagscommunity, den „Freitag“ und seinen Herausgeber, “Und„wenn’s Judenblut vom Messer spritzt“, dann gehts Jakob und seinen Brüdern gleich “nochmal so gut”, dann haben sie ihren Judenknacks endlich überwunden“ ist so wunderbar und so treffsicher, dass es mich mit großer Freude erfüllt, neben „Mission Impossible“ auch auf der „Achse des Guten“ meinen Aufklärungsbeitrag geleistet zu haben. Dass dir, Daniel Domeinski und den Freitagsavantgardisten das alles nicht passt, ist mir klar, dass du und Daniel Domeinski deshalb Schaum vor dem Mund habt und tobt vor Wut, dass erfüllt mich ehrlich gesagt mit großer Freude. Aufklärung kann auch Spaß machen.

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      • Daniel Domeinski permalink
        17. Juli 2012 18:53

        „dass du und Daniel Domeinski deshalb Schaum vor dem Mund habt und tobt vor Wut“

        Leiden sie an Wahrnehmungsstörungen? Ich amüsiere mich hier prächtig.
        Gerade hat ein gewisser Lütkebohmert bedeutungsschwanger in den Raum geraunt: „Is er nun rot oder braun, der Daniel Domeinski?“.
        Ja, die Achse des Guten ist auch so eine Witzseite. Schließlich schreibt die Creme de la Creme des bundesdeutschen Bildungsbürgertums, besonders helle Leuchten wie Wolfram Weimer (früher Cicero, Welt, Focus), oder Richard Wagner und Thea Dorn, die sich mit der Deutschen Seele aussöhnen wollen, und ihr seit mit von der Partie.

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        • Der Bassist permalink
          17. Juli 2012 20:39

          DD sagt: „Leiden sie an Wahrnehmungsstörungen?“ Sagt DD.

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        • Der Bassist permalink
          17. Juli 2012 20:42

          Und, schreibt DD: „Ja, die Achse des Guten ist auch so eine Witzseite.“ – Was bedeutet DD´s „auch“?

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        • 17. Juli 2012 22:32

          @Daniel Domeinski
          Komisch. Sie haben am 11 Juli 2012 at 14:10 bei Publikative geschrieben: „Wie wäre es, wenn sie diesen Gedanken einmal ernstnehmen, ein wenig Selbstkritik üben und ihren beton-”antideutschen” Hetzblog im digitalen Orkus versenken?“ Und nach so einem Satz wollen Sie ernsthaft behaupten, dass Sie „Mission Impossible“ nicht ärgert? Hahaha. Wie wäre es wenn Sie sich ihren Schaum vom Mund abputzen würden, bervor Sie was schreiben?

          Auf der „Achse des Guten“ gibt es einige Texte und Autoren die mir auch nicht zusagen, das gebe ich gerne zu, aber andererseits empfinde ich es als keine Schande mit Henryk M. Broder, Ivo Bozic, Jennifer Nathalie Pyka, Dr. Wahied Wahdat-Hagh, Kevin Zdiara und Karl Pfeifer auf der „Achse“ geschrieben zu haben. Durch den Beitrag hat „Mission Impossible“ für einige Wochen täglich ca. 400 Leser mehr gehabt und so haben sehr viele neue Leser erfahren was an Antisemitismus in in einem nationalbolschewistischen Blatt in Deutschland möglich ist.

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        • 17. Juli 2012 22:37

          Ich wurde auf auchgut veröffentlicht. Kleiner Mann ganz groß. Was im Freitag nie gelang – aus dem Nichts endlich ein wenig Aufmerksamkeit zu erheischen – Broder machte es möglich. 400 Menschen mehr, die diesen stasiesken Verfolgungszirkus lesen mussten. Gratulation.

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        • mentalpunker permalink
          17. Juli 2012 22:48

          DU MÖCHTEGERN DU

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        • Daniel Domeinski permalink
          17. Juli 2012 23:03

          @Breitenberger

          Tja, ich habe eben meine Meinung geändert. Nachdem ich live erleben durfte, wie hier diskutiert wird, kann ich darüber nur noch lachen. Es gibt viel zu viele ernsthafte Blogs im Netz, eine Witzseite wie diese hier, sollte nicht verschwinden.

          Schön zu wissen, dass sie einige Autoren der „Achse“ schätzen, ich finde das ganze Konzept komisch. Bornierte Prowestler aller Coleur finden zusammen, um über den Rest der Welt herzuziehen. Auf jeden Fall immer wieder für einen Lacher gut.

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        • 17. Juli 2012 23:08

          400 Menschen mehr haben diesen Schwachsinn hier gelesen, 400 Menschen mehr, die lesen durften, wie anderen allein deswegen, weil sie nicht „VOLLSTE ZUSTIMMUNG“ schrieben, eine rechte Gesinnung angedichtet wurde. Bravo Jungs – das habt Ihr super gemacht. Wenn sich jetzt noch irgendjemand die Frage stellt, wie man „sich selbst ins Knie fickt“ – Ihr habt die Antwort hier gegeben. Gratulation und „VOLLSTE ZUSTIMMUNG“.

          Ein Vorbeter (Fidelche) und die blutrünstige geifernde Meute dahinter. Das ist das Bild, was hier entsteht und nichts anderes.

          Übrigens – wo sind denn die 400 Leser? Sind sie einverstanden mit dem Stuss hier? Wenn ja – warum äußert sich niemand. Tja….

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        • Kommentarmaschine permalink
          18. Juli 2012 10:40

          Sehr klug hinterfragt, Herr Pliwischkies.

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      • 17. Juli 2012 19:23

        Ach Breitenberger …

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      • 17. Juli 2012 20:28

        Ach Pliwischkies …

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        • 17. Juli 2012 20:32

          Da isses ja, das Rainerle…. als hätt ichs geahnt…

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        • Der Bassist permalink
          17. Juli 2012 20:35

          Sie können gut Fußball, gell? Immer am Ball!

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        • mentalpunker permalink
          17. Juli 2012 20:45

          ich finde das armselig alles in berlin

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        • Neuhaus permalink
          17. Juli 2012 20:51

          Ich nenne das Stalken aus selbstverliebter Eitelkeit. – Jeder Nutzuser sollte drüber hinwegsehen, sonst wäre das Netz nur noch für Juristen gut & teuer. – Wir wollen hier doch alle miteinander d i s k u t i e r en !!!

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        • mentalpunker permalink
          17. Juli 2012 22:41

          Die Auslassungszeichen bei Pliwischkies https://thinktankboy.wordpress.com/f-rubriken/allahs-willige-vollstrecker/#comment-18440 sind falsch, seine drei Punkte am Wort; das kann er also neben dem ’sz‘ und der selbstgeschriebenen ‚Karrikatur‘ seiner selbst auch nicht …

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      • 17. Juli 2012 22:49

        Hiesige Autoren bezeichnete Michael Pliwischkies als „Vollidioten und primitiv“, „erbärmlich und dämlich“, „Hitler, Goebbels und Konsorten”, „rot angemalte Faschisten“, “arrogante Spinner”, usw. Er forderte ohne Argumente: „halt den Mund“, „faschistischen Selbstgerechtigkeits-Ambiente“ und „Küsst oder fickt euch“ und noch so einiges mehr.

        Ist das nun Schaum vor dem Mund oder nicht oder soll ich noch weitere Ausraster von Michael Pliwischkies raussuchen?

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        • Der Bassist permalink
          17. Juli 2012 22:56

          Ich habe das auch gelesen; und mir gemerkt.

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        • 17. Juli 2012 23:01

          Vollidioten trifft es eigentlich und diese Bezeichnung reicht auch aus. Für den Rest seid ihr einfach zu harmlos. Eben einfach nur Pöbel, der unter einem Gutmenschen-Mäntelchen seine niederen Instinkte auslebt.

          Ich bin gespannt, ob Ihr geifernd noch ein paar Kommentare postet, bis die Threads hier vollkommen zerschossen sind.

          Na los – das schafft Ihr schon – in Eurem Eifer.

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      • 18. Juli 2012 12:51

        @Michael Pliwischkies am 17.07.2012 um 23:01

        Wie blind muss man sein um nicht zu erkennen, dass du dich hier wie ein blind um sich schlagender Boxer aufführst? Dich als einen Troll zu bezeichnen wäre eine Beleidigung für jeden Troll.

        Wo ist denn irgendein Inhalt in deinen und in den Kommentaren von Daniel Düsentrieb? (Dieser Nick hätte wenigstens etwas Witz gehabt) Irgendwie ist euer Schäumen auch witzig, aber doch auch wieder sehr peinlich. Habt ihr denn keine Freunde die euch mit euren Problemen weiterhelfen können? Lasst sie doch nur eure letzten Kommentare hier lesen, vielleicht hilft’s.

        Ob ihr beide den gestrigen Film von Georg M. Hafner gesehen habt brauche ich wahrscheinlich nicht zu fragen. Sowas schaut ihr euch vermutlich nicht an. Da könnte euer eindimensionales Weltbild zerbrechen, oder?

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    • Der Bassist permalink
      17. Juli 2012 21:04

      „Gibt es eine Möglichkeit, wie ich mich wieder ein wenig in die Schusslinie von Euch bringen kann?“ – Masochist?

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      • 17. Juli 2012 22:31

        Keineswegs. Aber ich bespaße mich aber nun einmal zu gern am Wachendorff-Syndrom.

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  9. Kommentarmaschine permalink
    18. Juli 2012 13:17

    Nach kurzem Einlesen in diesen informativen Blog wundere ich mich doch sehr, dass hier offensichtlich nicht konsequent gegen Kommentatoren vorgegangen wird, deren einziges Ziel es zu sein scheint, die Diskussion nachhaltig zu beschädigen. Dabei ist es doch kaum zu übersehen, dass mittels Zuckerbrot und Peitsche versucht wird, massiv reaktionäres Gedankengut einzustreuen. Meinen obigen Kommentar bitte ich daher als vorschnell getätigt anzusehen.

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  10. 27. August 2012 15:05

    Radikale Islamisten haben in Afghanistan systematisch Dorfbewohner enthauptet, weil sie an einer Musikveranstaltung teilnahmen. Die Taliban haben 17 Teilnehmer (15 Männer und zwei Frauen) einer Feier enthauptet. Die Menschen haben in einem Dorf im Süden Afghanistans fröhlich ein Fest mit Musik gefeiert. Während der Herrschaft der Taliban waren Feste und Musik verboten.

    Ein Stammesältester in Musa Kala sagte, in den vergangenen Monaten hätten die Fälle von Enthauptungen in der Region zugenommen. Tanzen wird von den Gotteskriegern mit Enthauptung bestraft.

    http://www.n24.de/news/newsitem_8170868.html

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    • Der Bassist permalink
      27. August 2012 20:16

      Hab´s nachgelesen, grauenhaft.

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    • 27. August 2012 22:55

      Weil sie bei Musik getanzt haben.
      Unfassbar.

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    • MEMO permalink
      28. August 2012 10:13

      Das war leider absehbar. Die künstliche Unterbrechung des Taliban-Regimes durch die westlichen Truppen hat es nicht vollbracht, diese Traditionen zu brechen. Angehörige von Regierungstruppen sollen auch zu den Taliban übergelaufen sein, weil sie sie für die halten, die in Zukunft in der Region das Sagen haben – also aus Furcht oder auch Opportunismus. Ich denke, wir werden noch viel von Vorkommnissen dieser Art lesen in den nächsten Jahren. Radikalreligiöses und Humanität schließen sich eben aus – das war so, ist so und wird immer so sein. Dabei sind die Taliban und Al Quaida nach wie vor auf dem Vormarsch – ganz faktisch. Ein Blick auf den afrikanischen Kontinent reicht, um diese Entwicklung zu erkennen. Ein Stück weit aber – das gehört dazu – trägt auch der Westen durch seine Interventionen Verantwortung dafür, dass sich die dortige Bevölkerung derart orientiert und radikalisiert. Wir marschieren ein, zocken an den Börsen um Lebensmittel, hofieren die Despoten, sofern sie uns wohlgesonnen sind und wundern uns dann, wenn wir die Menschen dort in die Arme angeblicher Heilsbringer treiben.

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    • 28. August 2012 13:54

      Sicherlich ist die westliche Welt nicht unschuldig am Bestehen der Taliban oder vergleichbarer Islamfaschisten. Die USA hat beispielsweise im Kalten Krieg die Mudschaheddin um Hekmatyar finanziell und militärisch gegen die Sowjetunion unterstützt. Der Westen hat im Iran Khomeini wegen der angeblichen kommunistischen Gefahr mit an die Macht gebracht. Das ändert aber nichts an den aktuellen Realitäten.

      Wer wie die deutschen Antizionisten diese Islambanditen verharmlost oder unterstützt macht sich zum Komplizen dieser Ideologie. Diese Brüder und Schwestern im Geiste schlagen letztendlich mit den Taliban den tanzenden Menschen die Köpfe ab. Sie sind die Handlanger der Faschisten. Nicht nur deshalb ist der „Freitag“ ein Angriff auf die Zivilisation.

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