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Philosophie

In der Philosophie wird versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu deuten und zu verstehen.

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25 Kommentare leave one →
  1. 27. September 2011 22:25

    Religion und Spott

    Was für ein schlechtes Gewissen die Religion haben muss, ist daran zu ermessen, dass es bei so schweren Strafen verboten ist, über sie zu spotten.

    Arthur Schopenhauer – Maximen und Weisheiten

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    • 27. September 2011 23:38

      Philosophie geht hinaus auf den Gegensatz. Schwarz – Weiß, Warm – Kalt, Lektik – Dialektik, Brille – Kontaktlinse, Toilettenpapier trocken – Hakle feucht, Brot – Toastbrot. Mac Doof – Bürger Kong.
      In der Mediengesellschaft tendiert Philosophie gegen Toastbrot, während Bürger Kong eine Ausfahrt ist, wenigstens an der Autobahn. DAS ALLES PRANGERN WIR AN. Weil die vielen Gegensätze den Gegensatz blind machen. Vielfalt ist scheiße, braune. So.

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  2. 9. November 2011 22:19

    Die Sprache – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2011. Kann ein Video ausdrücken, was anderen zu sagen ist? Kann eine Emotion Emotionen erwecken, die noch nicht Emotionierte haben? Kann der Lehrer berechtigt sagen: „Ey, eu ist doch nicht äu?!“
    ‚Klar Schiff‘ ist eine Schiffssprache, man sagt dann, wenn man nichts damit zu tun hat: ‚Ahoi‘. ‚Gib‘ kommt auf dem Fußballplatz vor, es meint den Ball. – Fachsprachen insgesamt.
    Im Alltag des Bloggens gilt aber die Sockenpopelsprache. Ist der Popel raus, kann er der DNA-Analyse eingepfropft werden, bleibt er drin, muß man spekulieren, wann er rauskommt und ob ein Tempo bzw. Papiertaschentuch da ist. – DA habe ich keine Lust mehr drauf, denn: ein Papierstreifzug fuhr durch den Raum und nahm alle Popel, die mich nicht interessieren, mit.
    Klarnamen, Klarsprache, das beste, was die Menschheit bis jetzt erreicht hat.
    Leider nur bei wenigen.

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    • 9. November 2011 23:37

      Vielleicht können es Norbert Bolz, Oswald Wiener, („mein liebster Freund“) Albert Schweitzer (für Musikinstrumentenbauer ein Muss!!!) oder Gaston Bachelard eher auf den Punkt bringen, da sie das, was ich bisher gelesen habe, auf den Punkt bringen., nämlich die Diskrepanz zwishen den Wissenschaften., den „Kampf“ zwischen Geistes- und den übrigen Wissenschaften, dem Wandel. (Dass so wenige verstehen, was mit Bang-Design gemeint ist, wundert mich nicht, denn es ist schwierig zugänglich für Leute, die vielllicht nicht interdisziplinär denken, fühlen, verstehen. Oder so.)
      Soweit ich weiß, schreiben französische Geisteswissenschaftler (neben amerikanischen bzw. englischen) nicht nur kreativer, sondern auch wissenschaftlich spannender. Was das betrifft, kann ich lediglich auf Aussagen/Stichproben meines Wissen und die meiner -husthus t- Peergroup zurückgreifen.
      Schublade auf, Schublade zu. DA CAPO AL FINE.

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  3. 10. November 2011 09:00

    Was ist mit Silbermann als Musikinstrumentenbauer? Bachelard!! Ha!

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  4. 28. November 2011 17:50

    Nach „Komm schwarzer Vogel“ eines der besten Lieder von Ludwig Hirsch, der sich am 24. November das Leben nahm:

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  5. The Violet White Football Sofa permalink
    17. Januar 2012 20:38

    4.: 22. 11. 1965, Las Vegas, WM-Kampf: Muhammad Ali vs. Floyd Patterson: K. o., 12. Runde
    Patterson ist ein schwarzer Exweltmeister. Über Ali sagt er: „Clay muss besiegt und der Boxsport von der Geißel der Black Muslims befreit werden.“ Im Kampf blafft Ali Patterson an: „Komm her, weißes Amerika, sag mir meinen Namen. Whats my name, fool?“
    Er hält Patterson zwölf Runden am Rande des K. o., weigert sich aber, ihn durch einen Niederschlag zu erlösen. Ein WM-Kampf als Bestrafung. Ein Jahr später verteidigt Ali in einem Interview: „Menschen in unserer Demokratie haben das Recht, anders zu sein.“
    http://taz.de/Muhammad-Ali-wird-70-Jahre-alt/!85739/
    Und wie immer: das Ganze! Das ganze, alles lesen. Alles. Und schweigen.

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    • 18. Januar 2012 10:27

      Boxen hat mich eigentlich nie interessiert. Das „Boxen“ von Ali freilich schon. Seine großen Kämpfe habe ich, ihm die Daumen drückend, alle live im Fernsehen gesehen, meistens zwischen zwei und vier Uhr in der Nacht. Ali (aus der TAZ): „Das Establishment kann man nicht wirklich bekämpfen, weil es zu stark ist. Es besitzt zu viele Waffen: Flugzeuge, Bomben und Geschütze. Ich forderte es aber symbolisch heraus. Und im Nachhinein gesehen, war ich der Sieger.“

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  6. 23. Januar 2012 22:35

    Christoph Daum am Donnerstag

    Ein Geburtstagsständchen

    Wer bringt Hierarchie ins Team?
    Al-Assad und sein Regime.

    Wer ballert mit viel Sachverstand?
    Lukaschenko, Weißrußland.

    Wer wirbelt links wie ein Taifun?
    Nordkoreas Kim Jong Un.

    Wer macht die stärksten Gegner platt?
    Mahmud Ahmadinedschad.

    Wer wird beim Schiri auch mal laut?
    König Abdullah Al Saud.

    Wer ist selbst sein größter Krittler?
    Unser Führer Uli Hoeneß.

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  7. 24. Januar 2012 10:56

    wers sensibel wie son knigge?
    das linke knie von rummenigge

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  8. 2. April 2012 20:36

    Wie immer in der noch nicht verwirklichten Philosophie, in der Philosophie, deren Verwirklichung versäumt ward, fragt man manchmal nach Mitstreitern, die verlustig gingen, weil sie Gründe hatten, jedenfalls weil sie weg sind. Der geschätzte Blogger j-ap ist seit Monaten nicht mehr zu vernehmen, und meine Suche heute endete bei dem Bekannten auf seinem Blogsportblog. Na, jedenfalls: Prosit!

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  9. Der Bassist permalink
    31. Januar 2013 23:11

    „The judges always like dancing“, war Alis Kommentar nach dem Kampf [vs Ken Norton zum Dritten]. (Jan Philipp Reemtsma, Mehr als ein Champion. Über den Stil des Boxers Muhammad Ali, Stuttgart: Klett-Cotta 1995, S. 78)

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    • H. Herforder permalink
      1. Februar 2013 00:32

      Der wichtigste Kampf war gegen Sonny Liston. Und dabei sogar eher der ideologische und tatmächtige ‚Vor’kampf. Gehört auch rein seine Konversion zum Islam, der Religion der Underdogs, eher Konversion zu den Black Muslims, die gegen Integration, gegen Martin Luther King waren. Fight the Power. Cassius Clay – Muhammad Ali: keine klaren Verhältnisse, aber eine Biographie mit linker Vorhand.

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