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F-Rubrik-1

An dieser Stelle, wir nennen sie der Einfachheit halber  „Freitagsrubrik“, besteht die Möglichkeit unsterbliche Kommentare aus gewissen Foren zu verewigen. Nette Beispiele wären Beschreibungen oder Untersuchungen von „Winkelpfeiltasten“, „scharia-konformer Finanzprodukte“, „Menschenzuchtphantasien“ und so fort.

Update 19.3.11:

Zuletzt gingen hier in dieser Rubrik einige Kommentare von aktiven „FreitagsbloggerInnen“ ein, die wir nicht veröffentlichten, weil sie nicht die Intention dieser Rubrik trafen. In dieser „F-Rubrik“ sollen keine intelligenten „Freitagsbloggerkommentare“, sondern im Gegenteil, befremdliche „Freitagstexte“ gepostet werden. Beispielsweise der Kommentar von reflexione galore –„Asylantenheim der Intelligenz! (Monsieur Rainer)“- traf genau unsere Absicht!

Beste Grüße  – die Mission Impossible Redaktion

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707 Kommentare leave one →
  1. reflexione galore permalink
    17. März 2011 16:52

    Der Freitag ist das Asylantenheim der Intelligenz! (Monsieur Rainer, 26.02.2011)
    http://www.freitag.de/community/blogs/monsieur-rainer/der-freitag

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    • reflexione galore permalink
      17. März 2011 20:36

      hadie schrieb am 26.02.2011 um 11:48
      „Der Freitag ist das Asylantenheim der Intelligenz!“

      Ein gewagter Vergleich. Ich habe die Freitag-Community mal mit einer Drückerkolonne verglichen, aber der Beitrag ist längst wegzensiert.

      weinsztein schrieb am 27.02.2011 um 03:56
      @ hadie

      „wegzensiert“, so so.
      Aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass Beiträge, die gewissen (ich weiß, es klingt überheblich, aber es ist so: intellektuellen) Voraussetzungen nicht genügen, in der Freitag-Community gelöscht werden, um die Person des Urhebers vor sich selbst zu schützen.

      Aber Ihr Bericht von Erfahrungen in Drückerkolonnen würde mich durchaus interessieren. Sollten Sie diskrete Formulierungshilfe benötigen – sehr gern, Herr Hadie.

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  2. 17. März 2011 18:13

    Ich persönlich finde die Menschel-Kommentare viel erbaulicher als die, die von nicht vorhandenem politischen oder gesellschaftlichen Verstand künden. Passend dazu ein paar frisch erdachte Sprüchlein:

    Wer die Freitags-Community kennt, sollte Nietzsche lesen.

    oder

    Wer die FC kennt, wird Nietzsche lieben.

    oder

    Freitagianerisches, allzu Freitagianerisches.

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    • 17. März 2011 22:08

      Ich stimme zu: diese Basisideologie der Herstellung von Heimeligkeit, von Nachbarschaft, vom schönsten aller Kleingärtnervereine. Irgendwann wird, wer überhaupt noch über Politik bloggt, sofort ausgeschlossen. Heute gibt es immerhin noch – zwar vorab entschiedene – Scheingefechte (bezogen auf Deaktivierungen).

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  3. 17. März 2011 19:07

    Mein lieber abghoul, Herzliche Grüsse Monsieur Rainer Verehrter Blogger, Hochachtunsvoll Monsieur Rainer Lieber BanaBab, Herzliche Grüsse Monsieur Rainer Lieber Herr Petrick, Herzliche Grüsse Monsieur Rainer Geschätzter Herr Quinten, Herzlichen Dank Monsieur Rainer Verehrter Wikinger, Herzliche Grüsse Monsieur Rainer Verehrter Monsieur Liszt, Herzliche Grüsse Monsieur Rainer Liebe sachichma, Mon cher, Voilà, ma chère sachichma! Lieber Herr Ness, Lieber Herr Dirk, Lieber Herr Binding, Lieber Herr Läntzsch, Verehrter Herr Bülow, Verehrter mcmac, Verehrte Redaktion, Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Monsieur Rainer Verehrter Herr Augenstern, Herzlichen Dank Monsieur Rainer Mensch Maier, lieber abghoul, jetzt, da Sie mich darauf aufmerksam machen, Sie haben recht. Eine Frau und dazu auch noch eine bildhübsche, wenn man dem schönen Auge die Phantasie folgen lässt. Danke! Herzliche Grüsse Monsieur Rainer | Zwei Tage in der Schleimspur eines Au-Tors, der nicht einmal dudengerecht grüßen kann.

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    • 22. März 2011 19:35

      Monsieur Beretta – 9-Millimeter-Kurzgeschichte (weiter unten mehrfach erläutert)
      http://www.freitag.de/community/blogs/monsieur-rainer/zeitenwende-#comment-243339
      Ein Thread vom 21. zum 22.3., mit Lausemädchen an M. Rainer, mit Ullrich Läntzsch über beide und wechselweise zurück mit dem Hinweis auf das Versäumnis des Berettabewehrten Mittelmeermannes, sich für die nur dem Rotwein geschuldet sein könnende Verwechslung (nämlich von Lausemädchen mit thinktankgirl) bei Lausemädchen entschuldigt zu haben. Tinkywinky ist kindergartenmäßig pikiert.
      Schön aber auch des Monsieurs Antwort auf andere Kritik hier: http://www.freitag.de/community/blogs/monsieur-rainer/zeitenwende-#comment-243439. „Ich kenne Sie nicht, ausserdem verstecken Sie sich hinter einem Pseudonym“ – sagt ausgerechnet ein Monsieur Rainer, der seinen Bücher auch nur dieses Pseudonym gibt und keinen bürgerlichen Autorennamen. Ich lese das Ganze, was er, dieser M.R., inzwischen im Freitag plaziert hat, so politisch, daß Maike Hanks Bitte an den Kritiker ignatz.w., den Berettabesitzer mit Kolonialherrenattitüde als Blogger doch bitte zu siezen, so sehr in die hier irrelevante NEtiquette sticht wie Kinder (früher) brav sein sollten. – Der Freitag läßt sich inzwischen wirklich Allerletztes bieten. Und sich die Kritik am Allerletzten verbieten. – Hätte ich einen Hund, würd ich sagen: „Hegel! Platz!!!“

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      • 22. März 2011 19:37

        verbitten

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      • 22. März 2011 22:38

        Habe soeben den „Monsieur R.“ und den „ignatz.w“ gelesen. Mit dem Ignaz scheint ein Talent im „Freitag“ angedockt zu haben. Die Frage ist, wie lange bleibt der noch.

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    • 25. März 2011 18:25

      Lob des hadie, sonst aber Tadel!

      Monsieur Rainer schrieb am 13.03.2011 um 15:48
      Geschätzte Magda, zu Ihrem hervorragenden Artikel bla bla bla

      hadie schrieb unnachahmlich am 24.03.2011 um 19:52
      @Monsieur Rainer: Ich bewundere ja Leute, die sofort wissen, wo die Bomben und Marschflugkörper hin gehören, wenn sie ein paar manipulierte Filmschnipsel im Fernsehen gesehen haben.

      Monsieur Rainer antworte aus seiner männlichen, ja männlichsten Männerwelt, die er sich so denkt am Mittelmeer am 25.03.2011 um 09:07
      Monsieur, wie lange waren Sie Soldat und wenn überhaupt, in welchen Einsätzen? Wenn Sie dies nachgewiesen haben, dürfen Sie gerne bei den Erwachsenen mitspielen, sonst würde ich raten, einfach zu schweigen, dann wird man wenigstens für einen Philosophen gehalten und nicht für einen Schwätzer.
      Bien Cordialement
      Monsieur Rainer

      Und weil keine Soldatinnen, weder aus der Betonfraktion noch auch der Redaktion kommen, solche Netz-Welt zu depublizieren, bleibt in der FC alles beim alten bzw. der Rotwein neben der Beretta, ca. 2000 km von Berlin entfernt.

      http://www.freitag.de/community/blogs/magda/revolution-und-abrechnung#comment-244696

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      • 25. März 2011 20:34

        Dieser schmierige „Monsieur Rainer“ hat der „Freitag-Qualitätscommunity“ noch gefehlt. Der „Schwätzer“ passt wie die „Faust aufs Auge“ zu „D.v.W.“, TTG und Co.

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        • 25. März 2011 21:22

          Das sehe ich auch so. Die konsequente Folge all dessen, was als ‚Beton‘ zusammengefaßt hier differenziert betrachtet wurde, in den Vol. I-X und den Folgepublizisten sowie den Evergreens der braunen FC.

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        • JustInTime permalink
          5. April 2011 12:27

          vergessen sollte man nicht, dass hier eher akzeptierte linke Schreiberlinge wie Uwe Juergen Ness gemeinsame Sache mit dem geschätzten Monsieur machen:

          hat doch UJN zeitgleich in einer konzertierten Aktion je ein Pranger-Blog gegen mich eröffnet haben.
          UJN hatte wegen der von mir in seinen Blogs geposteten Bilder und Videos, die seinen fanatischen Feldzug gegen die GRÜNEN zugunsten DER LINKEN konterkarierten, seinen Rückzug aus dem Freitag angekündigt.
          Seine Absicht, dass sich die Wut anderer User darüber gegen mich richtete, ging natürlich auf: die üblichen Verdächtigen haben ihn zum Bleiben aufgefordert, aber UJN hat sogar seine sämtlichen Blogs gelöscht, was die Wut der anderen natürlich noch steigerte, gingen doch alle ihre „wertvollen“ Kommentare verloren.

          Dabei haben sich alle meine Aussagen und Prognosen in Sachen DIE LINKE als richtig heraus gestellt, nicht nur die FDP hat eine Glaubwürdigkeitsproblem.

          Besonders Magda hat sich in der Hetze gegen mich hervor getan und es schließlich auch erreicht, dass nach dem Vorwurf von STASI-Methoden mir Schreibverbot erteilt wurde (übrigens ohne jede Benachrichtigung seitens der FC!)

          Danach ist dann UJN wieder unter großem Beifall eingelaufen, um seine GRÜNEN-Hetze fortzuführen, obwohl er in seinem Profil nur seine 18-jährige Zugehörigkeit zu den Gehassten erwähnt, und sich wohl schämt, sich zu den LINKEN zu bekennen.

          Jedenfalls bietet die FC einen riesigen Spielplatz für psychologische Studien……..

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        • 5. April 2011 13:15

          @JustInTime: Vergessen wird das hier nicht – haben doch schon einige über UJN an anderer Stelle hier gelacht. UJN ist z.B. auch etwas überempfindlich und reagiert bei jedem Pups über. Dass er das Geschleime von Monsieur Rainer nicht bemerkt oder merken will, spricht nicht unbedingt für ihn. Allerdings hat er an anderen Stellen ja nicht komplett Unrecht. Weder inhaltlich noch, wenn er z.B. von Rahab oder Weinbein genervt ist.
          Bei Weinszeins Hetze gegen mich war Magda übrigens auch schnell dabei.

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        • JustInTime permalink
          5. April 2011 13:36

          @goreflex, ich will ja auch nur zum Ausdruck bringen, dass die Akzeptanz anderer nicht allein der Tatsache geschuldet sein sollte, ob er des eigenen Feindes Feind oder Freund ist.

          Den Eindruck kann man hier allerdings manchmal bekommen, denn es gibt ja auch noch so etwas wie Grundsätze…….

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        • 5. April 2011 13:58

          Sicher. Allerdings kann man nicht in jedem Kommentar differenziert das wiederholen, das man schon hatte, nur damit der Erstlesern seinen spontanen Eindruck nicht zu überprüfen braucht. Zu Kommunikation gehört schließlich nicht nur der Sender. Das ist beim Freitag nämlich so, dass einige es sich sehr bequem machen und es noch nichtmal nötig haben, den kompletten Blog und die Therads – besonders, in denen es um ernste Themen geht – und sich bestimmte Kommentatoren raussuchen und diese mal eben als Nazi oder sonstewas verunglimpfen. Macht Wolfram Heinrich auch so. Er ist auch noch so dreist und gibt seine Unhöflichkeit gegenüber dem Blogersteller und anderen, die dessen Aussagen ernst nehmen, zu. Der feine Herr suggeriert somit, dass er über den Dingen stünde und gar nicht an anderen belegten Meinungen interessiert ist.

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        • 5. April 2011 14:05

          @JustInTime
          Ich weiß jetzt zwar nicht genau, wer du in der FC warst, kann aber vieles was du schreibst nachvollziehen. Wenn du schreibst, „ die FC ist riesiger Spielplatz für psychologische Studien“ ist das sehr richtig. Obwohl viele Blogger der FC uninteressant sind, macht es hier eben doch Spaß sich die Verhaltensweisen und Zitate dieser „Freitags-Avantgardisten“ näher anzusehen. Dabei passiert es sicherlich das ein oder andere Mal, dass über das Ziel hinausgeschossen wird und auch das „Freund-Feind-Denken“ angewandt wird. Ich meine aber schon, dass das hier eher die Ausnahme ist. Dass es in einem Forum unterschiedliche Meinungen gibt ist normal und wichtig. Exoten sind dabei nicht das Problem. Problematisch wird es, wenn die Moderation einseitig Stellung bezieht, insbesondere wenn diese einseitige Stellungnahme politisch verwerflich ist. Die esoterischen Seilschaften in der FC sind besonders ausgeprägt und besonders geschützt von der Moderation.

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        • 5. April 2011 14:06

          Das erinnert mich an Schule und Studium, diese Erwartungshaltung (z.B. an den Sender) und Laberkultur. Alle labern ihre Meinung, sind aber zu faul, die Quellen/Texte zu lesen. Hauptsache „diskutieren“, Hintergründe sind ja nicht so wichtig. Und sich dann am Ende wundern, wenn sie die Prüfungen dann doch nicht so toll gelaufen sind, falls ein ein Prüfer das Theater durchschaut.

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        • JustInTime permalink
          5. April 2011 15:17

          @fidelche, ganz einfach: mit den Links weiter unten hatte ich es eigentlich schon mitgeteilt………zumindest war das meine Intention.

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        • 5. April 2011 17:40

          @JustInTime
          deine Intention ist mir nun klar. Uwe J. Ness ist bei mir keineswegs akzeptiert, auch wenn er hin und wieder mal was Richtiges schreibt. Beispielsweise die deutsche Bombardierung Jugoslawiens, an der die „Grünen“ mit Joschka Fischer maßgeblich beteiligt waren, wäre einer meiner Hauptkritikpunkte an der Ex-Partei von Ebermann und Ditfurth. Diese Bombardierung wird Ness wahrscheinlich ähnlich kritisch sehen.

          Im „Freitag“ werden abweichende Meinungen zum „Freitagsmainstream“ nicht gerne gesehen. Da sind sich Uwe Theel, D.v.W. und die Moderation einig. Die Diskussionen werden immer eintöniger und das ohnehin eher genügsame Niveau wird immer mäßiger, auch durch die Neuzugänge, von Binding bis Muhabbetci. Das Freitagsforum besteht zu 95 Prozent aus Witzfiguren, die im realen Leben vermutlich gescheitert sind und einer Moderation welche die antisemitischen, islamistischen, religiös fundamentalistischen Antidemokraten, aus welchen Gründen auch immer, schützt. Da mitzumachen, wäre für mich mittlerweile ein moralisches Problem. „DerDonnerstag“ gehört aus meiner Sicht aktuell zu den wenigen normalen Leuten in der FC, der sich klar gegen die “Verrückten“ abgrenzt. Gut und „J-AP“ lässt sich nun auch nicht mehr alles gefallen. Einschränkend muss ich schreiben, dass ich kaum noch was in dem Forum lese. Mit rechts oder links hat das alles eher weniger zu tun.

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        • JustInTime permalink
          5. April 2011 18:26

          @fidelsche, ich mache es mir mal einfach: ich stimme Dir in allen Punkten zu, und das stimmt wirklich….. na ja bis auf Dein Konterfei, das ich nur aus historisch verklärter Sicht akzeptiere, che wahr?

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        • JustInTime permalink
          5. April 2011 18:29

          @fidel CHE natürlich, sorry, ich wollte nicht. dass sich Ernesto im Grabe herum dreht…..

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        • 5. April 2011 19:28

          Dass die FC zu „95 Prozent aus Witzfiguren besteht“, muss ich einschränken. Damit meinte ich nur die Personen mit denen ich in meiner aktiven Zeit zu tun hatte, zuzüglich einiger Neuzugänge seit dieser Zeit.

          JustInTime, mein Nick verwirrte damals einen größeren Teil der „FC“. Von meinen politischen Ansichten ganz zu schweigen. Im Übrigen war ich vor ca. 10 Jahren am „Grab“ von Che Guevara.

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        • 5. April 2011 22:10

          Mit der Moral in Politik und medialem Gewerbe ist das ja so etwas. Im Großen und Ganzen würde ich Brecht zustimmen (erst das Fressen), und aber gerade ja ausgerechnet die Linken haben´s mit Moral im Geschäft, genauer: mit der ungenauen Gegnerschaft gegens Geschäft. Und mitmachen muß man ja trotzdem zu einem gewissen Grade. Und so machen laue Linke sich auf, es besser machen zu wollen, im Falschen bessern zu wollen, wo die Provozierung der Fronten vielleicht besser wäre, und zwar nicht erst für die Enkel, die es laut aktuell moderaten Sozialdemokraten in ferner Zukunft dann besser ausfechten, wenn man selbst glücklicherweise schon tot ist. [Mal so als Perspektive zurück als Freitagsblogger. Was will jemand da, wenn er eben da bloggt?] – Kurz: Es gibt seit 1990 keine Klassengesellschaft mehr. Gastbeiträge zur Theorie werden zwar geduldet, aber: Es gibt nur noch Hundt, Katzenberger, Westerwelle, Merkel, Will, Miosga, Verbotene Liebe, Holst, Beckmann, Steinmeier, Kerner, Rach, RTL II, Schubeck, Dr. House (korrekt promoviert), Murdoch, Raab, Lena, Fortuna Düsseldorf, Kraft, Arte, W. Kohl, Scheuble, Rösler, Slomka, Zeidlers wunderbare Welt des Fußballs, Enke, Promidinner, Maischberger, Katzenberger – aber die hatten wir schon …

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        • Wolfram Heinrich permalink
          15. April 2011 16:40

          @goreflex
          Das ist beim Freitag nämlich so, dass einige es sich sehr bequem machen und es noch nichtmal nötig haben, den kompletten Blog und die Therads – besonders, in denen es um ernste Themen geht – und sich bestimmte Kommentatoren raussuchen und diese mal eben als Nazi oder sonstewas verunglimpfen. Macht Wolfram Heinrich auch so.

          Die Stelle, an der ich „mal eben“ jemanden als Nazi verunglimpft habe, hätte ich gerne gesehen.

          Er ist auch noch so dreist und gibt seine Unhöflichkeit gegenüber dem Blogersteller und anderen, die dessen Aussagen ernst nehmen, zu. Der feine Herr suggeriert somit, dass er über den Dingen stünde und gar nicht an anderen belegten Meinungen interessiert ist.

          In Muhabettcis Blog http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/welche-alternative-fuer-rassismus-benutzen-sie hatte ich geschrieben: „Und weil wir schon bei den Unhöflichkeiten sind: Ich überfliege Muhabettcis Blogbeiträge meist nur (wenn ich sie überhaupt lese). Sie sind mir zu dünn, er schreibt zu viel. Sehr viel mehr interessieren mich die Kommentare, die auf seine Beiträge hin hereinschneien.“ In diesem konkreten Blog hatte ich den Originalbeitrag im übrigen gelesen und kommentiert.
          An anderer Stelle in diesem Blog hatte ich geschrieben: „ Mit den Blogbeiträgen ist das oft so eine Sache. Da hast du welche, die sind so kurz und nichtssagend oder so uninspiriert, daß es einfach nichts dazu zu sagen gibt. Oder der Beitrag ist verdammt lang und die ersten Sätze machen dich überhaupt nicht neugierig auf das, was kommt.
          In solchen Fällen radle ich dann runter bis zu den ersten zwei, drei Kommentaren und wenn die dann auch uninteressant sind, ist der Blog für mich in der Regel abgehakt. Macht nichts, es gibt andere.
          Wenn unter den Kommentaren ein interessanter Beitrag ist, dann gehe ich auf diesen und nur auf ihn ein. Er spricht für sich selbst, ist entweder so anregend oder so dumpf, daß er mir einer Erwiderung wert scheint. Nur wenn der Kommentar ausdrücklich auf eine Stelle im Originalbeitrag Bezug nimmt, radle ich hoch und schaue mir den ganzen Blog oder nur diese eine Stelle doch noch mal an.
          Und dann habe ich noch eine Eigenart, die für die Persönlich-Nehmer vielleicht schwer nachvollziehbar ist: Ich nehme einen Text so, wie er gerade da steht. Es ist mir wurscht, ob der Autor des Textes in anderem Zusammenhang Unfug geschrieben hat oder auch regelmäßig Unfug schreibt. Wenn er diesmal recht hat, stimme ich ihm zu, wenn er diesmal Unfug schreibt, widerspreche ich ihm.
          Ich will über einen Text diskutieren und nicht den Autor heiraten.

          Du scheinst meine Beiträge zu verfolgen. Wenn das so ist, müßte dir aufgefallen sein, daß ich nicht über den Dingen schwebe und an anderen Meinungen – belegt oder nicht – nicht interessiert wäre. Wenn ich einen fremden Text kommentiere, dann gebe ich präzise an, auf welche Argumentation ich mich beziehe. Und ich nehme den in Rede stehenden Text ernst, ich schreibe nicht einfach „Schmarrn“, sondern ich begründe, warum ich etwas für Schmarrn halte.

          Ciao
          Wolfram

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        • 15. April 2011 17:58

          @WolfRAM: Zunächst: Ich werde in Zukunft darauf achten, Zitate UND Originalthread zu verlinken. Bei Blos, die bereits gelöscht sind, geht es nicht.
          Die Muha-Texte können wir nun semantische oder -syntaktisch aufgedröselt werden. Mir ist klar, dass nicht jeder User Zeit und Bock damit verschwendet, alles zu lesen. Doch wenn das schon der Fall ist, sollte wenigstens verdeutlicht werden, dass man gerade nicht alles gelesen hat. Nur dann kann man auch bestimmte Hintergründe nicht wissen. Ich finde es irgendwie kontraproduktiv – ja sogar etwas anmaßend -, wenn man den Durchblick suggeriert, aber den Kontext gar nicht kennt. Dieses beobachte ich bei „beliebten“ (und witzigen) Usern sehr oft. Bei Titta hat es mich auch schon geärgert, dass sie einerseits im Profiltext angab, lediglich „sporadisch online“ zu sein, aber sich in Fidlches Fußballblog und andere Dinge gemischt hat, von denen sie eben mal nicht den Überblick hat. Das sind für mich Doublebind-Infos.
          Kurz: Ich werfe dieses Verhalten nur dann vor, wenn mit o.g Suggestion gespielt wird.
          Ausführlicher: Ich als Medienfuzzie lese tatsächlich sehr viel (quer) im Netz und kann mir vieles sehr gut merken und verknüpfen, um mir meine Meinung zu bilden. Das kann, will und muss natürlich nicht jeder und erwarte ich auch nicht. Nur wenn ich z.B weiß, dass Muha neben „Iranopoly“ auch bei „Aggroimigrant“ schreibt, „AlienNr. Soundso“ den Fanatiker Pierre Vogel nicht aus menschenrechtlichen Dingen unterstützt und froh ist, D. längst verlassen zu haben und demnach Taqiyya super findet und beim Freitag nicht erläutert, dann hab‘ ich natürlich einen ganz anderen Kontext.
          Ebenso wie bei der alten Doppelnickgeschichte von Lee Berthine, aber das hat ein (das war ich) Blinder mit Krückstock zunächst am Schreibstil erkannt: Felicitas (Feli) war der Humorist Harry Kovalcek; der ernste Journalist Sven Jurgeleit; die clevere, bodenständige und erfahrene Hausfrau Wiedehopfin und nochwer. Fast niemand hat das gepeilt – und die redaktion wollte das nicht.
          Was meinst du denn, warum die Redaktion Lee Berthine so lange in Schutz genommen hat, damals? Und warum das „Medienprojekt Streizug“ so wie seine Claqueure sich zu dem Outing/den Doppelnicks so bedeckt gehalten hat? Und warum nun letztendlich derDobnnerstag durch Zitieren brisanter Inhalte und Erwähnen alter „Fehler“ der Redaktion ‚rausgekickt wurde?

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        • 15. April 2011 18:05

          Anmerkung: Die letzen Themen sollen getrennt erscheinen, da sie sehr lange Verknüpfungswege aufweisen. Das habe ich nicht deutlich voneinander abgehoben: Die Inhalte zu Muha und Alien und den alten geschichten um Lee Berthine und Streife liegen zwar temporal betrachtet weit auseinander, aber sind der Grund, warum ich sage, dass Manipulation durchschaubarer ist(, wenn man mehr liest, über ein gutes Gedächtnis und weitere Kompetenzen verfügt).

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        • ForenBoy permalink
          15. April 2011 19:53

          ich muss schon sagen, @goreflex, dass mir der Kommentar (heute 16:50) von Wolfram in sich deutlich schlüssiger erscheint als die Eigenlobs- Hymnen danach…….

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        • 15. April 2011 20:33

          @FB: Danke für Dein Feedback. Dann weißt du ja nun auch, an wen du dich in Zukunft halten kannst. 🙂

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        • ForenBoy permalink
          15. April 2011 21:17

          sei doch nicht gleich eingeschnappt @goreflex, es ging nicht um Dich, sondern nur um die Texte…..

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        • Wolfram Heinrich permalink
          15. April 2011 21:47

          @goreflex
          Zunächst: Ich werde in Zukunft darauf achten, Zitate UND Originalthread zu verlinken.

          Soweit muß das gar nicht gehen. Es würde reichen, den Vorwurf so weit zu spezifizieren, daß man ihn nachvollziehen, gegebenenfalls auch widerlegen kann. Sprich: Ein Zitaterl wär halt manchmal recht.

          Mir ist klar, dass nicht jeder User Zeit und Bock damit verschwendet, alles zu lesen. Doch wenn das schon der Fall ist, sollte wenigstens verdeutlicht werden, dass man gerade nicht alles gelesen hat.

          Nun, eben dies, diese Offenlegung und Transparenz war es, die du mir vorgeworfen hattest: „ Er ist auch noch so dreist und gibt seine Unhöflichkeit gegenüber dem Blogersteller und anderen, die dessen Aussagen ernst nehmen, zu.

          Nur dann kann man auch bestimmte Hintergründe nicht wissen. Ich finde es irgendwie kontraproduktiv – ja sogar etwas anmaßend -, wenn man den Durchblick suggeriert, aber den Kontext gar nicht kennt.

          Je nun, dieses Risiko, den Kontext (des Diskussionsverlaufs, nicht unbedingt den sachlichen Kontext des Themas) nicht oder nur unvollständig zu kennen, geht man immer ein, wenn man sich nicht verbissen durch alles durchliest (wobei man dann ja keine Zeit mehr hätte, selber einen anständigen Gedanken zu formulieren).
          Zieh ich einen falschen Schluß, werde ich wahrscheinlich von einem drauf hingewiesen. Hat er recht, so entschuldige ich mich und stelle die Sache richtig.

          Was meinst du denn, warum die Redaktion Lee Berthine so lange in Schutz genommen hat, damals? Und warum das “Medienprojekt Streizug” so wie seine Claqueure sich zu dem Outing/den Doppelnicks so bedeckt gehalten hat? Und warum nun letztendlich derDobnnerstag durch Zitieren brisanter Inhalte und Erwähnen alter “Fehler” der Redaktion ‘rausgekickt wurde?

          Ich weiß all das nicht und ich will es, mit Verlaub, auch gar nicht wissen. Ich bin beim FREITAG nicht für die FREITAGS-Community verantwortlich, ich bin dort nicht mal Mitarbeiter. Die Möglichkeit, dort zu schreiben und gelesen zu werden ist da und ich nutze sie. Punkt.

          Ciao
          Wolfram

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        • 15. April 2011 21:54

          @FB: Fory, wegen soetwas ich bin nicht eingeschnappt. Man sagte mir, mal, ich seie dazu zu „boyisch“. Aber vielleicht stimmt das gar nicht, denn inWirklichkeit steht auf meinem Seminarplan zum Gender-Thema als Primärtext einer meiner absoluten Lieblingsfilme „Låt den rätte komma in“, das mich so euphorisch stimmt!!! Oskar, der kleine fair-haired Boy, wird immerhin von einem mental ähnlichen Mädchen wie Anna von Schlotterstein, angehimmelt. Alles ist natürlich viel blutiger 🙂 Als Kind hab‘ ich wohl zu viel Angela Sommer-Bodenburg gelesen (Die erste Produktion von Der kleine Vampir war kanadisch-deutsch-englisch mit Gert Fröbe als einzigen Deutschen. Der Sohn einer befreundeten älteren Dame hatte in der zweiten Produktion als Vater Anton Bohnsacks sein zweites filmdebut).
          Gude, erstmal.

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        • 16. April 2011 00:48

          @ Wolfram Heinrich 15/04/2011 21:47 „Ich bin beim FREITAG nicht für die FREITAGS-Community verantwortlich, ich bin dort nicht mal Mitarbeiter. Die Möglichkeit, dort zu schreiben und gelesen zu werden ist da und ich nutze sie. Punkt.“ ___
          Und Du nutzest sie gut, möchte ich mal hier als Gruß aus Entfernung einfügen; nämlich für Dich und Deine Leser in einer klaren und immer bezüglichen und nachvollziehbaren Schreibweise, eben einen Punkt aufnehmend und daraufhin gebend.
          Einen Punkt der Sache nämlich; und vor allem vorgetragen mit den Ober- und Unter- und zwinkernden Tönen, die Dir in Deiner Schreibsprache liegen. Viele verstehen das – als (fast) Gesprächssituation mit Gestik, Mimik, Pause und Weg- wie wieder Hingucken. Und: Jeder hat eine andere Schriftsprache dafür. Wer dafür gar keine hat, fürs Bloggen mit Gegenüber, den erkennt ‚man‘ schnell. Am Winkeltastenalphabet z.B. Oder am Rahaplapper. Oder am Hohedamenlied. Oder an der zügigen überquellenden Verwendung von Fertigangeboten des Netzes wie Smileys, Videos und anderen Animationen.
          Nun zum Zitat von Dir, daß Du weder verantwortlich für andere Blogger bist und als Blogger auch nicht Mitarbeiter des Möglichkeiten gebenden Portals. Deiner zitierten Aussage stimme ich in Gänze zu, möchte aber den Kontext kritisieren bzw. das Kontextlose des Statements.
          Einen Religionsblog von Muhagebetmal hast Du kürzlich in einem wunderbar aufklärenden, Widersprüche festmachenden und selbsteruptiven Maße so durchkreuzt, daß ich meine Bewunderung auf einem Notizzettel neben meiner Tastatur notiert habe. Aber was Fidelche sagt, nämlich daß er damals, wo wir alle den neuen Online-Freitag testeten, den Eindruck hatte, Du hättest Dich solidarisiert mit den von ihm Entargumentierten, diesen Eindruck hatte und habe ich allerdings auch, und immer noch.
          Irgendwann fängt auch Politik an, und der schöne Boulevard oder die schöne Idee des Individuellen werden dann sehr in Geheimpolitik/PNaustausch zurückverwandelt. Alle ‚linke Tugend‘ wird bestenfalls ‚rechtsstaatlich‘. (Und das ist eine Richtung.)
          Kurz: Ich bin der froh, nicht nur in meinen immer noch stattfindenden Freitagsleseexkursionen und in meiner Lese des Der Franze…Blog, sondern auch in dieser Mission Impossible hier einen Blogger zu lesen, der Grenzen überschreiten mag, weil er (Adorno) den Begriff selbst aufzulösen im Gange ist durch die materiale Aesthetik seines Bloggens. Und das ewige Schmankerl seine Schlüsse ist die Wegweisung von der Negativen Dialektik in die Positive Blogtektonik.
          So! Und Duz-Gruß, Rainer
          PS: Und überhaupt, wer hier normal bloggt wie dort, ist sichtlicherweise willkommen. Wer hier stur wie dort bloggt, eigentlich und sichtlicherweise selbstverständlich nicht. Namen zu letzteren wären Schall und Beton …

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        • 16. April 2011 01:05

          Na ja, jeder versteht hoffentlich mit meinen Tippfehlern, daß ich damit die Bloggerei von Wofram Heinrich schätze; er hat eine funktionale und sympathische Form, eine mir humane, ja!, vorläufig gefunden. Und Form finde ich sehr wichtig. Sie ist im Sinne von Peter Weiss die Funktion zur Ermittlung der Sache.
          Ich selbst – wie Fidelche erst seit der Beta-Version Freitag als Blogger im Netz – suche die Funktionsform grad heute noch. Und baue um – und an – und lese. Lesen vor allem. Und Schreiben/Bloggen ist Gespräch. Gespräch wird nicht festgemacht, sondern geführt. Voran.

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        • derDonnerstag permalink
          16. April 2011 02:32

          @Wolfram Heinrich
          Auch wenn an dem Punkt sowieso nicht zusammenkommen …
          Ich fasse es mal aus meiner Sicht zusammen:
          Ich finde es legitim, wenn Du nicht alles lesen willst und dich unabhängig von der Person auf den jeweiligen Bloginhalt beziehst. Ich finde es auch legitim, wenn andere – ich z.B. – in manchen Fällen versuchen, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Blogs desselben Autoren herzustellen.
          Mein Eindruck war, dass Du Letzteres nicht für legitim hältst. Jedenfalls hast Du Dich stets standhaft geweigert, irgendetwas davon zur Kenntnis zu nehmen.
          Daraus habe ich auf eine gewisse Harmoniesucht Deinerseits geschlossen.

          Um es mal an einem anderen Beispiel deutlich zu machen: Eine zeitlang hat sich beim Freitag der Islamist Abu Bakr Rieger herumgetrieben. Wenn ich nun weiß, was dieser Typ von Demokratie hält – dass er sie nämlich zugunsten eines „Gottesstaates“ abschaffen will – und er beim Freitag nun einen scheinbar moderaten Blog dazu schreibt: Soll ich dann ernsthaft mit ihm über die Schwächen unserer Demokratie diskutieren? Mag sein, dass ich seine Meinung im einen oder anderen Punkt teile – so wie sie da steht. Nur weiß ich ja, dass er sich verstellt, im Grunde nur Propaganda treiben und mich verarschen will.
          Ähnlich verhält es sich, wenn dieser Typ mir was vom Zins erzählen will, der abgeschafft gehört. Mit solchen Dingen lässt sich in einer linken Community natürlich leicht andocken.

          Muha ist ein weniger extremer Fall, zugegeben. Aber Du verstehst sicher, auf welche Ähnlichkeiten ich hinaus will.
          Sicher, 100%ig konsistent argumentiert niemand. Aber so tolerant, dass ich mich vor den Karren eines Nationalisten spannen lassen möchte, der seine angebliche Betroffenheit von Diskriminierung zu 90 % heuchelt – nach meinem Eindruck – bin ich dann doch nicht.

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        • ForenBoy permalink
          16. April 2011 09:20

          das Beispiel gefällt mir @derDonnerstag, fällt mir dazu die Frage ein: „Wie hältst Du es mit der Demokratie?“, die ich einer ganzer Reihe von Freitagsbloggern stellen möchte, vielleicht auch einigen hier, die nämlich, wie die Linkspartei, hinter all dem Geschwurbel nichts anderes im Sinn haben, als selbige durch „Kommunismus“ ersetzen zu wollen.

          Und deshalb reden sie dort wie hier wortreich nur über Nebenkriegsschauplätze, die auch im Wortsinne welche sein können, aber nicht müssen.

          Natürlich nicht den „Kommunismus“, den wir mit all seinen grausamen „Nebenwirkungen“ kennen, sondern den „reinen“, den es aber seltsamer weise nirgendwo auf der Welt gibt.

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        • ForenBoy permalink
          16. April 2011 09:53

          Oder anders gefragt, ist dieser „Freitag““ mit seiner Community, die Partei DIE LINKE und alle angegliederten Foren in Wahrheit nichts anderes als Verschleierungstaktik?

          Dagegen wäre nämlich eine Islamisierung, die ich genauso ablehne wie Du @derDonnerstag, nur das kleinere Übel.

          Zu den wenigen, die ich gefragt habe, ob sie den Kommunismus hier und am liebsten weltweit etablieren wollten, und ehrlich mit „ja“ geantwortet haben, gehört übrigens UJN .

          Die meisten halten es wohl mit Gesine Lötzsch, sie eiern rum und winden sich.

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        • Wolfram Heinrich permalink
          16. April 2011 10:09

          @rainer kühn
          Einen Punkt der Sache nämlich; und vor allem vorgetragen mit den Ober- und Unter- und zwinkernden Tönen, die Dir in Deiner Schreibsprache liegen. Viele verstehen das – als (fast) Gesprächssituation mit Gestik, Mimik, Pause und Weg- wie wieder Hingucken. Und: Jeder hat eine andere Schriftsprache dafür.

          Gut beobachtet. Für mich ist ein Internet-Forum eine Art virtueller Stammtisch, das Diskutieren in einem solchen Forum ist also ein Gespräch, das aus technischen Gründen in Schriftform stattfinden muß. Um das zu markieren, verwende ich hier öfter umgangssprachliche, ja dialektale Satzkonstruktionen und Wörter, die ich so in einem schriftlichen Text nicht verwenden würde. Anders als der Blogbeitrag, an dem ich meist feile, darf und soll der Kommentar ruhig unpoliert bleiben.

          Einen Religionsblog von Muhagebetmal…

          So, war wieder mal ein Religionsblog in letzter Zeit? Von Muhabettci? Hilf mir auf die Sprünge, ich komm nicht drauf.

          Aber was Fidelche sagt, nämlich daß er damals, wo wir alle den neuen Online-Freitag testeten, den Eindruck hatte, Du hättest Dich solidarisiert mit den von ihm Entargumentierten, diesen Eindruck hatte und habe ich allerdings auch, und immer noch.

          Es mag sein, daß es inhaltlich zwischen den „Entargumentierten“ und mir mehr Berührungspunkte gab als zwischen fidelche und mir. Aber sonst?

          Ciao
          Wolfram

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        • Wolfram Heinrich permalink
          16. April 2011 10:11

          @derDonnerstag
          Ich finde es legitim, wenn Du nicht alles lesen willst und dich unabhängig von der Person auf den jeweiligen Bloginhalt beziehst. Ich finde es auch legitim, wenn andere – ich z.B. – in manchen Fällen versuchen, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Blogs desselben Autoren herzustellen.
          Mein Eindruck war, dass Du Letzteres nicht für legitim hältst. Jedenfalls hast Du Dich stets standhaft geweigert, irgendetwas davon zur Kenntnis zu nehmen.

          Es ist keine Frage der Kenntnisnahme, bzw. der Verweigerung einer solchen. Es geht um die Frage, inwieweit im Rahmen einer Internet-Diskussion die (in der Regel anonyme, konkret nicht greifbare) Person hinter einem Text von Interesse ist.
          Ein harmloses und noch dazu aktuelles und zum jetzt zu verhandelnden Thema passendes Beispiel:
          goreflex hatte geschrieben „ … Das ist beim Freitag nämlich so, dass einige es sich sehr bequem machen und es noch nichtmal nötig haben, den kompletten Blog und die Therads – besonders, in denen es um ernste Themen geht – und sich bestimmte Kommentatoren raussuchen (…) Wolfram Heinrich (…) ist auch noch so dreist und gibt seine Unhöflichkeit gegenüber dem Blogersteller und anderen, die dessen Aussagen ernst nehmen, zu.
          Wenig später schreibt sie „ Mir ist klar, dass nicht jeder User Zeit und Bock damit verschwendet, alles zu lesen. Doch wenn das schon der Fall ist, sollte wenigstens verdeutlicht werden, dass man gerade nicht alles gelesen hat. “ und ich habe ihr – innerlich grinsend – geantwortet „ Nun, eben dies, diese Offenlegung und Transparenz war es, die du mir vorgeworfen hattest…
          Sie hatte sich vergaloppiert, ich habe sie drauf hingewiesen – und das war es dann auch. Es gab keinen Anlaß, daraus jetzt ein großes Theater zu machen und die Person goreflex niederzumachen. (Im übrigen unterlaufen jedem, der relativ viel schreibt, gelegentlich Schnitzer dieser Art. Ich schweige hier mal über meine…)
          Die Sache wäre anders, wenn goreflex eine Politikerin wäre, von der ich glaube, sie wäre unfähig, bzw. sie würde eine Politik machen, die meinen Interessen zuwiderläuft. Dann würde ich, wäre ich Journalist, dergleichen Widersprüchlichkeiten in ihren Aussagen (vor allem wenn sie häufiger kämen) natürlich genüßlich zerpflücken und wenig schmeichelhafte Rückschlüsse auf ihre Person ziehen. Dann wäre ich mir nicht zu schade, auf das argumentum ad hominem zurückzugreifen: „Was Sie hier sagen ist zwar richtig, aber es steht in deutlichem Widerspruch zu dem, was Sie vor drei Wochen auf dem Parteitag… etc. pp.“ Hier ginge es darum, einen Politiker sturmreif zu schießen, um ihn eventuell aus dem Amt jagen zu können.
          Eine Internet-Diskussion dagegen ist ein vergleichsweise „herrschaftsfreier Diskurs“. Im Richtigen Leben magst du auf der sozialen Rangleiter über oder unter mir stehen, hier im Internet begegnen wir uns auf Augenhöhe, wir sind nichts als zwei Hirne und zweimal 10 Finger, die gegeneinander argumentieren.
          Wenn ich im Internet mit jemandem diskutiere, eventuell gegen ihn argumentiere, dann spielt es keine sehr große Rolle, diesen anderen von meiner Meinung zu überzeugen (wenngleich ich stets im Stillen auch darauf hoffe, manchmal gelingt es sogar). Wenn ich jemandem, der Dreck erzählt, in die Parade fahre, dann ziele ich vor allem auf die Mitlesenden, sie sollen nicht auf den Dreck des anderen hereinfallen.
          Wenn ich etwa Abu Bakr Rieger (der Typ ist mir entgangen, aber, wie es scheint, habe ich nicht viel versäumt) schwerpunktmäßig als Person angreife, seine individuelle Art der Heuchelei aufdecke und ihn damit als unglaubwürdig entlarve, dann habe ich günstigstenfalls diesen Abu Bakr Rieger „erledigt“. Dann aber taucht von irgendwo Erwin Lützeldorf auf, erzählt denselben Dreck wie Rieger und das Spiel geht von vorne los.
          Konzentriere ich mich dagegen auf die Texte, die Rieger schreibt, und widerlege die darin enthaltenen Argumente, dann ist Erwin Lützeldorf, wenn er auftaucht, gleich mit widerlegt, noch bevor er seinen ersten Satz im Forum geschrieben hat.

          Daraus habe ich auf eine gewisse Harmoniesucht Deinerseits geschlossen.

          Harmonie? Ich? Hast du tatsächlich von mir den Eindruck, ich würde widerstreitende Gedanken am liebsten in Wohlgefallen auflösen?
          Daß ich persönlichen Streit, wo möglich, vermeide (wo nicht möglich aber durchaus draufhaue), daß ich nach einer zünftigen Rauferei im virtuellen Wirtshaus „Zum Internet“ auch zur Versöhnung bereit ist, wenn sich der Schlachtenlärm gelegt hat – das ist wieder eine andere Sache.

          Ciao
          Wolfram

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        • Wolfram Heinrich permalink
          17. April 2011 09:49

          @ForenBoy
          Natürlich nicht den „Kommunismus“, den wir mit all seinen grausamen „Nebenwirkungen“ kennen, sondern den „reinen“, den es aber seltsamer weise nirgendwo auf der Welt gibt. (…) Zu den wenigen, die ich gefragt habe, ob sie den Kommunismus hier und am liebsten weltweit etablieren wollten, und ehrlich mit „ja“ geantwortet haben, gehört übrigens UJN . Die meisten halten es wohl mit Gesine Lötzsch, sie eiern rum und winden sich.

          „Hier wird nicht geeiert, hier gibt es Dampf,
          Denn was wir spielen ist Klassenkampf.“
          Ich muß gestehen, ich bin ein wenig fassungslos, daß unter Linken ernsthaft gestritten wird, ob man den Kommunismus als Ziel linker Politik ansehen sollte oder doch lieber nicht.
          Was denn sonst sollte man anstreben, wenn nicht den Kommunismus? Gestritten werden sollte unter Linken doch darum, was denn Kommunismus sei und welchen Kommunismus man will. Denn, das sollte klar sein, „Kommunismus“ ist ein schillernder und äußerst unscharf definierter Begriff, das geht vom Kommunismus des Urchristentums (als es noch eine jüdische Sekte war) bis hin zum Kopf-ab-Schwanz-ab-Alles-ab-Kommunismus von Pol Pot.
          Was aber Kommunismus auf keinen Fall ist, das ist eine staatliche und vor allem ökonomische Ordnung, bei der die wirklich wichtigen Produktionsmittel in der Hand privater Eigentümer sind.
          Aber da gibt es natürlich die wohlmeinenden Leute, die sagen „Hömma, Leute, so geht das nicht. Wenn wir was von ‚Kommunismus‘ in unser Parteiprogramm reinschreiben, dann landen wir bei drei Prozent.“
          Je nun, antworte ich, dann landen wir halt bei drei Prozent. Früher war es mal der Brauch, daß eine Partei ein Ziel hatte und sich mit diesem Ziel dem Wähler gestellt hat. Das konnte klappen oder es konnte schiefgehen. Heute frägt sich eine Partei „Wie können wir 5 Prozent oder 10 Prozent oder 50 Prozent erreichen?“ und schnitzt sich dann das Parteiprogramm so hin, daß es klappen könnte. Und das bezieht sich nicht nur auf die Freie Demoskopische Partei vom Guido, der bald ein ehemaliger Westerwelle sein wird.
          Manchmal komme ich mir vor wie ein Idiot, umgeben von einem riesigen Rudel von Vollidioten.

          Ciao
          Wolfram

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        • ForenBoy permalink
          17. April 2011 12:16

          @Wolfram,
          wenn dem so ist, wäre es doch ratsam, keinen „verbrannten“ Begriff wie Kommunismus zu verwenden, sondern mit einer ideologiefreien Definition auch einen unbelasteten Begriff einzuführen, oder?

          Dieses Herumgeeiere besonders innerhalb der LINKS-Partei ist doch inzwischen nur noch peinlich.
          Ich habe im Freitag-Forum mich mit lautstarker Kritik an dieser Partei nicht zurück gehalten, aber Antworten auf meine Fragen nicht erhalten.

          Ich gehe davon aus, dass diese Partei noch vor der nächsten Bundestagswahl auseinander bricht, und somit völlig bedeutungslos wird.

          Die sogenannte Linke ist auf der ganzen Linie gescheitert, sich zu formieren und ein in sich stimmiges Programm vorzulegen.

          Deshalb laufen ihr jetzt die Wähler davon.

          http://bit.ly/gbY1fz

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        • Wolfram Heinrich permalink
          17. April 2011 22:21

          @ForenBoy
          wenn dem so ist, wäre es doch ratsam, keinen „verbrannten“ Begriff wie Kommunismus zu verwenden, sondern mit einer ideologiefreien Definition auch einen unbelasteten Begriff einzuführen, oder?

          Oder. So verbrannt scheint mir der Begriff „Kommunismus“ noch nicht zu sein, abgesehen davon wüßte ich keinen besseren. „Sozialismus“ ist dermaßen abgelutscht, seit völlig verbürgerlichte sozialdemokratische Parteien sich damit schmücken.
          Abgesehen davon gibt es keine – keinerlei – ideologiefreie Sicht auf die Welt und die Dinge in ihr. Du hast immer schon ein Bild von der Welt in dir und du ordnest das, was du erlebst, siehst oder liest in dieses Bild ein. Dieses Bild von der Welt ist dir so selbstverständlich, daß du andere Sichtweisen als ideologisch, also irgendwie verdreht wahrnimmst.

          Ciao
          Wolfram

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        • derDonnerstag permalink
          19. April 2011 01:50

          @Forenboy
          Zu Deiner Frage von wegen Demokratie und Kommunismus, die ich eben erst gesehen habe – ganz schön unübersichtlich hier …
          Ich sehe das so ähnlich wie Du. Nur will ich den meisten, die für den Kommunismus eintreten und sich über die gewünschte praktische Umsetzung ausschweigen, nicht gleich unterstellen, ein zweites Pol Pot- oder Stalin-Regime installieren zu wollen.
          Anders herum finde ich allerdings auch, dass man es sich gar zu einfach macht, wenn man alle bisher mit dem Etikett „Kommunismus“ versehenen Gesellschaftsversuche als nicht-kommunistisch bezeichnet. So geht man einer Diskussion über die praktische Umsetzung der schönen Theorien natürlich aus dem Wege. So ähnlich wie UFO Theel mit seiner Aussage, es gebe keinen linken Antisemitismus, die Diskussion
          darüber abblockt.

          Ich persönlich bin tatsächlich in dem Sinne konservativ, dass mir der Spatz in der Hand lieber ist als die Taube auf dem Dach. Die skandinavische Variante des „Kommunismus“ würde mir vorerst völlig ausreichen. Dazu vielleicht noch Verstaatlichung von Banken, auf jeden Fall stärkere Regulierung des Finanzsektors und keine Privatisierung von Diensten der Daseinsvorsorge.

          Ein „wahrer“ Kommunismus ohne Demokratie – geht es auch mit? – ist mir zu riskant. Vermutlich liegt das daran, dass ich kein so positives Menschenbild habe. Und da die Linken auch nicht unbedingt bessere Menschen sind, wie man schon an der FC sieht …

          Dass die Linkspartei, sollte sie jemals die absolute Mehrheit erzielen, in Deutschland die Diktatur des Proletariats ausruft, halte ich dagegen für in etwa so unwahrscheinlich wie dass St. Pauli Meister wird.

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      • 5. April 2011 00:26

        *Dem fleißigen Schwadroneur hinterhergeworfen* –
        Saaleblogger Hadie (zum Gruße!) kann ich immer folgen, er notiert heute zum Frontverlauf Rotwein/Beretta: „Auf Monsieur Rainers privater Homepage [http://www.monsieurrainer.com/ndpage/ndpage.html] existieren die (im Freitag tatsächlich gelöschten) Beiträge mit den martialischen Titeln noch: ‚David gegen Goliat in Libyen‘ und ‚Säbel gegen Panzer in Libyen‘. Der fleißige Schwadroneur ist wohl tatsächlich in den Osten des nordafrikanischen Staats gelangt und beschreibt dies auch anschaulich. Und noch einen Beitrag gibt es dort: ‚Die Reportagen werden in der Sekunde in der ZEIT und im FREITAG gelöscht, wenn ich die Rechte an eine Zeitung verkauft habe.‘ (http://www.freitag.de/community/blogs/hadie/datenverlust)
        Das heißt doch – oder liege ich falsch – es gibt mindestens noch eine genauso dumme Zeitung wie die zwei Ursprungsorte des M. Rainerschen Tastenstahlgewitters, die bereitsteht, irrationalen Nonsens zu verbreiten. Oder. Oder!

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        • 5. April 2011 01:01

          Und ja, ich gucke noch noch, denn am Feind muß man sich schulen (FAZ-Zitat, 80er Jahre, Nachweis vergessen, verlegt, egal): born2bmild schrieb am 04.04.2011 um 19:40: Bei ZON waren die 2 Scharmützelberichte des Monsieur „Wippchen“ Rainer auch zu lesen, durchaus beifällig kommentiert. Dennoch schrieb er heute dort jeweils: „An die Redaktion von ZEITONLINE – Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte Sie höflich, diesen Beitrag zu löschen. Herzlichen Dank Monsieur Rainer“
          Soweit die Nachrichten der Gegner der „Rotweinberettabewaffneten Schlaimschpur“
          Hihi – um auch noch die alles belobhudelnde Titta ins Zitierfeld zu kriegen.

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        • JustInTime permalink
          5. April 2011 01:18

          Ich halte den despotischen Monsieur, der sein Trauma, der Sohn eines hohen Nazi-Juristen zu sein, mit verkappten faschistoiden Beiträgen in ZO und der FC zu bewältigen versucht, für einen schleimigen Hochstapler, der eine sehr lebhafte Phantasie hat.

          Er nutzt darüber hinaus die beiden Foren, in die er sich eingesülzt hat m.E zu PR-Zwecken, um seine gedruckten Absonderungen unter die Leute zu bringen.

          Wer ihm besonders Lob hudelt, erhält sofort ein Exemplar eines seiner Bücher als Geschenk angeboten.
          Irgendwann wird selbst der merk befreiten Moderation der FC bewusst werden, welcher Kuckuck sich da eingenistet hat.

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        • 5. April 2011 01:31

          Wohl wahr, seine irrwitzigen Anreden sprechen dafür, seiner irrwitzigen Beiträge sprechen Irrationalität, sein Wollen trifft eben nicht den kritischen Gedanken, sondern die bisinnungslose Tat. – Er glaubt, ein ICH zu sein, für ALLE. Welche Hybris.

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        • JustInTime permalink
          5. April 2011 10:47

          @Rainer Kühn, deshalb sollte man dem ehemaligen Legionär seinen erfundenen (und gelöschten) „Reisebericht“ aus Libyen auch nicht abnehmen, allein die Trägheit der Masse wird das schon gar nicht zulassen. (lach)

          http://tinyurl.com/JustInTime-50

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        • reflexione galore permalink
          5. April 2011 10:51

          Als ich Hadies Blog gestern gelesen habe, mußte ich doch schon grinsen. Ein paar Tage zuvor auch schon, als er sich (mit Baretta in der Hose?) auf nach Libyen machte.
          Jedenfalls kann ich Rainer nur zustimmen, das Hadie vieles schnell merkt. Als ich ein paar Sätze von Monsieur Rainer las, wußte ich, wo ich dran bin.

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        • JustInTime permalink
          5. April 2011 11:34

          Als ich die despotische Relevanz dieses Monsieur bereits in ZO-Forum heraus stellte, also bevor er seine PR-Kampagne im Freitag begann, haben Dame von Welt und Verschwörer und Aidsleugner Klaus Binding (ein Busenfreund von Monsieur) solange persönlich diskreditiert, bis ich mein Konto bei ZO löschen ließ.

          Beim Freitag schreiben immer mehr „irgendwie gestörte“ Blogger gefährlichen Blödsinn, ohne dass die Redaktion dies zu bemerken oder zu stören scheint.

          Mit Meinungsfreiheit hat das jedenfalls nichts zu tun, denn wenn man die eigenen Meinung zum Freitag postet, wird diese schon im Keim erstickt, obwohl im Rahmen der Netiquette abgefasst!

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        • JustInTime permalink
          5. April 2011 11:50

          http://tinyurl.com/JustInTime-51

          sorry, zu schnell abgeschickt…….. und noch ein Beispiel:

          http://tinyurl.com/JustInTime-52

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        • reflexione galore permalink
          6. April 2011 03:00

          @JustInTime: Monsieur Rainer hatte in Michael Angeles Blog über Dr.Titel geschrieben, er habe seinen „Dr. freiwillig“ angegeben. Und irgendwo, ich glaube im selben Blog, behauptete er, man promoviere nur aus Eitelkeit. Als ich das las, bin ich schon fast vom Stuhl gefallen.
          Dieser Blog von Angele ist übrigens gelöscht, habe ich eben gesehen, als ich verlinken wollte. Angele hatte sich zum Teil weit aus dem fenster gelehnt und mußte dort auch einiges einstecken – vielleicht hat er es nicht ertragen, es stehen zu lassen.

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    • 27. März 2011 23:27

      Die Online-Community-Existenz, die bei freitag.de unter der Marke „irgendwie links“ dem Verleger der auch als bloße Marke eingekauften ehemals wirklichen Zeitung(en) ein unfaßliches Meinungsmedienimage gibt, hat mit dem Blogger „Monsieur Rainer“, der andere Pseudonyme nicht mag, es sei denn, sie belobhudeln ihn, ein weiteren Höhepunkt des „genaugenommen rechts“ erreicht — weiter bei http://rainerkuehn.wordpress.com/2011/03/27/out-of-lindenblatt-eine-freitagscommunityfusnote/
      Ich hab von so einem Jünger-Blogger dermaßen, daß ich, Sätze kürze! Und die Com, diese Komm.DE.

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  4. sweetheart permalink
    17. März 2011 20:31

    Na, da könnt‘ ich jetzt ’ne Menge meiner Kommentare aus vielen Threads hier in die neue „F-Klasse“ umkopieren, wenn das nicht ein bißchen mühsam wäre: aber ich bin sicher, es wird genug „nachwachsen“.

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  5. sweetheart permalink
    17. März 2011 21:42

    Schon was gefunden: man soll sich ja nicht über die handicaps anderer Menschen lustig machen, aber wenn jemand etwas in englischer Sprache zum Ausdruck bringen will, obwohl die ihm doch eher unbekannt ist – warum fragt er niemanden, der sich damit auskennt!?

    Ich fürchte @Joachim Petricks kommunikative Absicht wird der Adressatin, vielleicht bis auf „tschüss from Hamburg“, verborgen bleiben.
    http://www.freitag.de/community/blogs/chikayo-morijiri/i-couldnt-sleep-well-last-night#comment-241737

    Nicht viel verständlicher, aber deutlich peinlicher sind die heutigen Vorstellungen von @JP zum Thema „Humor“.
    http://www.freitag.de/community/blogs/jaugstein/freitag-salons-in-leipzig-zur-kunst-in-berlin-zum-humor#comments

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    • reflexione galore permalink
      17. März 2011 22:15

      可愛い, der Petrick.

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      • 17. März 2011 22:18

        Made in Japan.
        – Ich habe einen Blog eingereicht.

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    • 18. März 2011 08:50

      Verständ a singel word I can´t.

      [Wichtig: Als Laie immer ein Akut anstelle eines Apostrophen verwenden!]

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  6. reflexione galore permalink
    17. März 2011 22:28

    Schade, ich find‘ den Originalspruch nicht auf die Schelle.
    „Kennt jemand hier Kühlkammerkonstrukteure?“

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    • 17. März 2011 22:45

      Oh ja, ich hab´s gelesen – der ganze Zusammenhang zum Wegbiegen. – – – Gute alte Zeit, ich muß auch suchen. (T-Beschleunigung übrigens seit zwei Wochen abwesend. Urlaub in Japan?)

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      • reflexione galore permalink
        17. März 2011 23:26

        Ist aber auch wirklich ein witziger Klassiker von Uns Uwe. Die Winkelpfeiltaste ist aber noch besser.
        Der hängt wahrscheinlich in 中田島, bei Hamamatsu, ab und genießt einen verstrahlten Kock-Theel.

        „…aufgepeppt vielleicht noch mit ein wenig verunglücktem Hitchkock,…“
        Was soll das sein, ein Hitchkock?

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        • reflexione galore permalink
          17. März 2011 23:30

          *Das ist ein Spaß auf Kosten Theels. Über Japan(er) habe ich schon immer gewitzelt aus Erfahrung. Die trenne ich von der schlimmen Realität.

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        • 17. März 2011 23:33

          axiom, der sich mit einem Blog verabschiedet hat, grüßt als geselliger Antipode besonders auch Uwe Theel. Axiom war immer sachlich und fair, und daß er mit Theel begeisternde Kommentarschlachten liefern konnte, rechne ich ihm hoch an. – Freilich, das beste an U.T. ist die Winkelpfeiltaste.

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        • reflexione galore permalink
          18. März 2011 01:44

          Ich habe es auch gelesen. Und weißnes zu verbuchen.

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        • reflexione galore permalink
          25. März 2011 17:42

          Rainer, Axiom scheint diesen Blog gelöscht zu haben. Er/sie schreibt (zum Glück!!!) weiter:

          http://www.freitag.de/community/blogs/axiom

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  7. reflexione galore permalink
    18. März 2011 01:40

    Vollenglisch, voll schlau, voll doppelt-gemopppelt. Voll „zwei-Zwillinge“, ey. Voll logisch! Essen Sie hier die intelligenten und intellektuellen Informationen, beim „wirschen „Imbiß`s`“:
    „Kontraste veröffentlicht geheimen Prüfkatalog für deutsche AKW´s“, ohne Punkt und Komma!!!! Wirsch hat sogar was zum Antisemitismus zu sagen, er ist dabei u8nd steht auf der richtigen Seite! Wie Lara, so weiblich, so sanft. Ganz anders als die Männer. Oder als Krem -Browning. Das klingt so hart nach Waffe. Doch Lara Croft so weiblich. „Waldkönigin“ klingt noch emotionaler und erfahrener als „Dame.von Welt.“ Mir juckt der Damenpo, darf ich kratzen?

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    • reflexione galore permalink
      18. März 2011 01:43

      http://www.freitag.de/community/blogs/kallewirsch/kontraste-veroeffentlicht-geheimen-pruefkatalog-fuer-deutsche-akws

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      • 18. März 2011 01:49

        Investigativ: dasss hätt ich dem Kalle nieee zugtraut

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  8. reflexione galore permalink
    18. März 2011 13:53

    Taufrischer Kommentar aus dem sonst so kalkigen Betonforum:
    onsieur Rainer schrieb am 18.03.2011 um 13:47
    Verehrte Thinktankgirl ich muss mich voller Scham bei Ihnen entschuldigen. Sie haben niemals etwas unsachliches über mich geschrieben. Es war meine Schuld! Mea culpa! Ich habe Sie mit „Lausemädchen“ verwechselt. Es tut mir aufrichtig leid, Sie in dieser Form angegangen zu haben. Bitte verzeihen Sie mir! Bei mir rieselt langsam der Kalk, sagen wenigstens meine Frau und meine Tochter! Ich bitte noch einmal aufrichtig um Entschuldigung!

    Herzliche Grüsse
    Monsieur Rainer

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    • 18. März 2011 14:29

      Monsieur Rainer schrieb: „Bei mir rieselt langsam der Kalk, sagen wenigstens meine Frau und meine Tochter!“ Zumindest scheint der Monsieur der „Qualitätscommunity“ eine aufmerksame Frau und eine achtsame Tochter zu haben. Immerhin! Ansonsten ist Hopfen und Malz verloren, wie man bei uns in Bayern so schön sagt.

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      • reflexione galore permalink
        18. März 2011 14:48

        Immerhin kann er Fehler eingestehen und sich entschuldigen – was ja bei den Meisten in der FC nicht der Fall ist.

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        • 18. März 2011 21:47

          Ja, M. Rainer scheint echt eine Tollität! Meine Kamelle, eine olle, hat er bzw. seine Frau wahlweise Tochter. Und: Gute Genesung!

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  9. reflexione galore permalink
    18. März 2011 21:23

    goedzak schrieb am 18.03.2011 um 21:04
    Ganz zum Schluss, wenn sich die Vernunft hier endlich durchgesetzt hat, wenn die Ostalgiker ausgestorben sind und die Kommunistenjäger ihren wohlverdienten Feierabend genießen dürfen, kommt dann die Umbenennung in ‚derDonnerstag‘.

    Hehe, wenn ich das der Hälfte meiner Familie in der Ex-DDR zeige, lachen die sich schlapp und prosten einen auf die einzige alte Dame, die mittlerweile im Altenheim ist, und genau so stasiesk drauf ist wie Magda!

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    • reflexione galore permalink
      18. März 2011 21:31

      Ich finde, goedzack sollte sich lieber wieder um kleine Mädchen wie Lara kümmern, denen er die Welt erklärt, indem er ihr das Wort im Munde umdreht:

      [ 2 ]
      Lara schrieb am 18.03.2011 um 09:38
      Die Provinzen sind grundsätzlich Ekel pur. Es ist immer und überall so, in jedem Land. Und es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um heruntergekommen Dörfer für Hartzer handelt oder kleine elitäre Siedlungen für Millionäre. Es sind alles nur Gräber. Leben gibt es da nicht.

      goedzak schrieb am 18.03.2011 um 12:10
      Nanu, das klingt nicht nur arrogant, sondern auch grob und herzlos – der ‚Hartzer‘ als ekliger Zombie. – Willst Du nochmal drüber nachdenken?

      Lara schrieb am 18.03.2011 um 13:18
      An welcher Stelle habe ich behauptet, Hartzer wären eklige Zombie?

      http://www.freitag.de/alltag/1111-hier-sind-noch-zimmer-frei

      Was ist denn mit den Millionären? Die dürfen als als „Zombies“ bezeichnet werden? Sind das keine Menschen? Sind die von Natur aus schlecht? Goedzak, wie menschenverachtend von dir, du geugetue-Mensch! Was geht in deinem Kopf vor?

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      • reflexione galore permalink
        18. März 2011 21:36

        Lara hat bis jetzt keine Antwort erhalten vom Übervater Gott-Zeck. Es scheint ihm wichtiger zu sein, woanders seine unterschwelligen feigen Kommentare abzusondern. S.O..

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      • 18. März 2011 21:54

        blödzack halte ich für einen, wo da ich das hier nicht benennen will: ich glaube aber, daß er gleich mehrere zacken in seiner nicht vorhandenen krone hat. dahalb früherer nick: meisterfuckel. aber ich schweife ab, dabei sollte ich einfach draufhauen.

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  10. reflexione galore permalink
    20. März 2011 19:55

    Achtung, die Muschi-Dentata beißt zurück:

    thinktankgirl schrieb am 20.03.2011 um 19:46
    @j-ap

    jetzt belegen Sie einfach mal wo Sie in meinem Text Ihre Aussagen festmachen :

    – monströse Phallusobsession
    – allüberall Wittern von erigierten Penisen
    – erschreckend krudes Frauenbild
    – männliche Penetrationsphantasien
    – Perspektive das weibliche Wesen

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    • 20. März 2011 23:42

      Der arme j-ap, der guckt doch nicht mal Tatort, wie soll er da tinkywinky überführen, die ja nur rein wissenschaftliche Begriffe verwendet?

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      • 21. März 2011 00:35

        »Wissenschaftliche Begriffe« sind als Hürde zum Ein- bzw. Überstieg schonmal gar nicht schlecht, oder?

        Noch dazu, wo ich praktischerweis‘ als jemand entlarvt wurde, der thinktankgirls Texte intellekewell nicht rafft und sexistische Attacken startet.

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        • reflexione galore permalink
          21. März 2011 01:21

          Ja, da habe ich doll gelacht, aber den Mund dabei zugemacht. (Zu spitze Zähne und Zunge.)

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        • rahab permalink
          21. März 2011 11:46

          na ja jussuf-ben-sussuf
          mehr als die hauptbestandteile aus dem repertoire des anti-feminismus (vulgo: misogynie) kam von dir ja nicht – lagert vielleicht noch was auf dem boden des großen fasses?

          aber tröste dich: du bist damit nicht alleine!
          wie bei IM rauf und runter in allen formen und farben zu lesen

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        • reflexione galore permalink
          21. März 2011 12:54

          „Rahab schrieb am 21.03.2011 um 12:26
          so gehst du mir nicht aus dem haus!

          hatte auch der gewesene gatte noch drauf – mit dem zusatz: was sollen denn die leute von mir denken?!“

          Wurde Rahab gezwungen, einen Mann zu ehelichen, der so drauf ist? Weiß Frau nicht vorher, auf wen man sich einläßt?

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        • reflexione galore permalink
          21. März 2011 12:56

          Der muss sich nach der Heirat ja ganz schön verändert haben…

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        • reflexione galore permalink
          21. März 2011 17:03

          Haham Antifeminismus. Für Leute wie rahab bedeutet Feminismus doch Verlangen Extrawürsten durch (Menschen-)Rechte getarnt. Ist das Gleichberechtigung, wenn man derart einseitig und egomanisch denkt? Der böse böse Ehemann. Und Die böse Maike Hank, die endlich mal gleichberechtigt eine Gelbe Karte an die arme Rahab ausgeteilt hat!

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        • 21. März 2011 18:02

          Reflexione galore ,
          wie viele gelbe Karten hat denn Rahab bisher bekommen? Ich hab nie eine bekommen, nicht mal eine Ermahnung. Ich wurde aus der „Qualitätscommunity“ sofort rausgeworfen. Aber kein Problem, ich verstehe, dass die antisemitische Rahab voll kompatibel zum „Freitag“ ist. Ich schreibe das ohne Neid oder Selbstmitleid, ehrlich!

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        • 21. März 2011 18:47

          Ahja, Misogynie.

          Das hatte ich mir schon fast gedacht.

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        • rahab permalink
          21. März 2011 18:51

          motek, so nennt sich das nun mal

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        • 21. März 2011 21:12

          Ach, so nennt »sich« »das« also, ja?

          Für das, was Sie und thinktankgirl da an »Erkenntnissen« feilbieten, gibt es auch einen Ausdruck: Dogmatismus.

          Der geht so:
          1. »Erkenne« die Welt als Penisprothese.
          2. Falls irgendein Dödel etwas gegen Nr. 1 einwendet, rufe laut und deutlich: Misogynie!

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        • e2m permalink
          21. März 2011 21:42

          @ J-AP
          Sofern Sie das sind, der auch bei Freitag so firmiert – Bezieht Frau Kritik auf sich als Solche, dann ist es schlichte Spiegelung von Misogynie und daher nicht einmal mehr der Rede wert; Rabulistik, und das ist unter einschlägig geschulten Menschen ohnehin bekannt, at it’s best. Andere nennen das Stöckchen, das geworfen wird.
          Schade, dass diese Nüsse damit jeden Diskurs manipulieren unter dem Deckmäntelchen, Widersprüche und Wissenslücken aufdecken zu wollen. Kinderkacke nach klimakterischer Hormonumstellung, wäre man(n) versucht zu schreiben, wenn man(n) nicht wüßte, dass da bei frau noch einiges tiefer sitzt und partout raus will.
          Nicht wirklich Neues unter der Sonne. e2m

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        • rahab permalink
          21. März 2011 21:54

          hu-ha-he-hi-hi
          pi-pi!

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        • reflexione galore permalink
          21. März 2011 22:17

          @J-Ap und Mr. Ed aka Alle: Genau deshalb jongliere ich mit dem filigranen Begriff „Opfer(status)“ nicht mehr so feinfühlig wie allgemein gewünscht. Viele Frauen machen sich selbst zu OpferINNEN der Misogynie, indem sie genau das tuen, was Rahab ein paar Stunde zuvor MAL WIEDER tat: sich als Opfer (ihres Ex-Gatten) deklarieren und so tuen, als seien nicht zwei (gleichberechtigete) Menschen für schiefgelaufenen Ehekommunikation verantwortlich, sondern ein Mann. Und dieser Widerspruch: Einerseits sind Frauen angeblich so stark und überlegen, andererseits ist der Olle für jeden quersitzenden Furz aus der Vergangenheit verantwortlich, obwohl es hier ja jgar keine Zwangsehe gibt – ein Vergangenheitstrauma müssen solche Feministinnen natürlich nicht erkennen und aufarbeiten, wenn es Begriffffe wie „Misogynie“ schon gibt. denn das ist ja bequem, denn es geht schließlich nicht um Gleichberechtigung auf der Metaebene, sondern um eine private intellektuell-anmutende und zu rechtfertigende Art „Rache“. Die nennt sich – seicht gefleischtwölfINNT – „Extrawurst „für ehemals benachteiligte Frauchen.

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        • rahab permalink
          21. März 2011 22:23

          ר’ר

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        • e2m permalink
          21. März 2011 22:36

          @ flexi
          Im Blog http://www.freitag.de/community/blogs/poor-on-ruhr/zeitoun-katrina-kommt-ganz-sicher-s1-52-
          wurde von Msike Hank gestern um 10:31 Uhr folgendes geschrieben:
          „Maike Hank schrieb am 20.03.2011 um 10:31 Um das Ganze hier abzukürzen, habe ich einige Kommentare offline genommen.
          Rahab, bitte sehen Sie in Zukunft von sexuellen Anzüglichkeiten ab und dem Kapern von Beiträgen.
          Dafür gab es gerade auch an anderer Stelle eine Gelbe Karte.
          Maike Hank“
          Damit wurde nicht nur eine Spezialität einer einzelnen Userin angesprochen, sondern explizit das off-topic („Kapern“). Ich sehe darin in Bezug auf Verhaltensregeln eine bemerkenswerte wie sehr willkommene Erweiterung bisheriger Handhabungen.

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        • e2m permalink
          22. März 2011 00:00

          @ rahab 21/03/2011 21:54
          Bei Ihnen ist zum Sprachdurchfall also Blaseninkontinenz dazu gekommen? Sie haben mein ganzes Mitgefühl.

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        • reflexione galore permalink
          22. März 2011 00:24

          Soll ’ne Provo à la „Griener Bocher“ werden.

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    • reflexione galore permalink
      22. März 2011 00:28

      Ach ja, Rahab: richte ‚der „Dame“ mal aus, dass der Strich über dem „a“ (Name vergessen), in die andere Richtunge geht, als sie ständig schreibt.

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  11. e2m permalink
    21. März 2011 16:45

    Mir erscheint folgender Kommentar zum Thema Zeitenwende, wo sich Blogautor und Kommentator von Angesicht zu Angesicht treffen, einfach zu schön, um wahr zu sein:

    „Ich habe genug gesehen von dieser Welt, von diesen Menschen, von diesen Abscheulichkeiten, von Blut, Leid, Terror, Lügen, Gier, Machtmissbrauch und Elend.
    Die glücklichsten Momente in meinem Leben empfinde ich in morbider Stimmung, völlig losgelöst, mit der Musik von Edith Piaf, dem Blick von meiner Terrasse auf das Meer, eine Flasche Rotwein vor mir und meine 9mm Beretta neben mir.“

    Fundstelle: http://www.freitag.de/community/blogs/monsieur-rainer/zeitenwende , Kommentar von Monsieur Rainer am 20.03.2011 um 18:54 Uhr

    Dabei mußte selbst ein James Bond gleich im ersten Film die Beretta gegen eine PPK eintauschen, weil das Teil ständig Ladehemmungen hatte.

    Wo wir schon bei Filmen sind: Eine Stimmung in der „Zeitenwende“, die nicht ganz weit entfernt ist von Amon Göths Schießübungen im Rausch vom Balkon aus. Was für ein erbärmlicher Mensch!

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    • weinsztein permalink
      22. März 2011 03:30

      Zu e2m 22/03/2011 00:00 an Rahab

      „Bei Ihnen ist zum Sprachdurchfall also Blaseninkontinenz dazu gekommen? Sie haben mein ganzes Mitgefühl.“
      Und: „Kinderkacke nach klimakterischer Hormonumstellung, wäre man(n) versucht zu schreiben, wenn man(n) nicht wüßte, dass da bei frau noch einiges tiefer sitzt und partout raus will.“

      e2m, Sie sind also angekommen. Mit Ihren hier ansässigen Freundinnen und Freunden wünsche ich Ihnen viel Vergnügen.

      Interessant: e2m spricht hier eine andere Sprache als im Qualitätsforum, das hier auf drollige Weise bekämpft wird. Wie gelenkig, allerdings auch: mit weniger eitler Attitüde als dort.

      Großer Spaß:
      „@ J-AP Sofern Sie das sind, der auch bei … so firmiert … „.

      Zwinkernd
      weinsztein

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      • ed2murrow permalink
        22. März 2011 08:26

        @ weinsztein 22.03.2011 um 03:30 Uhr

        Und wen treffe ich? Sie! Dann muss doch alles in bester Ordnung sein.

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      • 22. März 2011 10:57

        Der WDR-Spaßvogel „weinsztein“ hat vergessen das Satirewort Qualitätsforum in Anführungszeichen zu setzen. Kann das die MI Redaktion nicht berichtigen?
        schreibt zwinkernd das „Freitagsopfer

        Manfred Breitenberger

        PS: Gibt’s für mich einen Sonderrabatt für die Ferienwohnung Bodrum, weinsztein? Ich würde dafür das Lied – ein bisschen Spaß muss sein- kostenlos zum Besten geben!
        ————————————-
        Lieber Manfred Breitenberger,
        wir haben uns in der Redaktion entschlossen, deinen Link auf „weinszteins“ Privatseite(henne….de) in diesem ansonsten sehr gelungenen Kommentar zu entfernen. Wir bitten zukünftig alle Schreiber auf MI von Verlinkungen auf „weinszteins“ Privatseite abzusehen. Weinszteins Privatseite ist seit heute für alle tabu! Die neuen Bestimmungen des 12. Rundfunkänderungsstaatvertrags begrüßten wir freudig und hoffen nur das Beste für „unseren“ Mann beim WDR mit seinen „Spitzenkochtipps“. Das große Löschen beim WDR hat vor der „braunen Soße“ nicht Halt gemacht.
        wir bitten um Verständnis für unsere Maßnahme
        Deine MI Redaktion

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        • 22. März 2011 13:37

          Das heißt, der Tabu-Blog hat jetzt einen eigenen Tabu-Blog… faszinierend.

          Ich hoffe allerdings, dass der Betreiber H.M. damit einverstanden ist, dass ich auf meinem Blog in der Rubrik Reise darauf hinweise, wo man in Osmanien angemessen urlauben kann…

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        • reflexione galore permalink
          22. März 2011 13:42

          Vor etwa 24 Monatenhabe ich auf Weinszteins Seite mal den Spitzenkochtipp angeklickt und da stand „Seite nicht gefunden“. Hat sich nix geändert.

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        • 22. März 2011 17:53

          „Faszinierend“ – das finde ich auch!
          Und: ich habe auf der nunmehr nicht mehr zu nennenden Seite ebenso die „Seite nicht gefunden“.
          Zu meinem Glück, will ich meinen!

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  12. rahab permalink
    22. März 2011 08:54

    ich versuch es mal so zu erklären, jussuf-ben-sussuf

    nicht die welt ist eine penisprothese
    sondern manche männer sind eine prothese ihres penis
    und zwar unabhängig vom gegenstand ihres geschlechtlichen begehrens

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    • 22. März 2011 13:28

      Ist das dein geheimes Sehnsuchts-Geständnis 1000 oder schon 1001?

      Gefällt mir

      • rahab permalink
        22. März 2011 14:08

        das ist 1002

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        • 22. März 2011 15:28

          Na, dann bist du ja eins über der Märchenschwelle.

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        • reflexione galore permalink
          22. März 2011 15:43

          Vorsicht, gleich verwechselt sie das wieder mit Schwellkörpern.

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  13. reflexione galore permalink
    22. März 2011 09:31

    Weinsztein an Jörg Augsburg:


    ADHS unterstelle ich Ihnen ausdrücklich nicht, aber Sie sollten vorbeugen: Jungen sind deutlich häufiger betroffen als Mädchen. Die Symptome können mit unterschiedlicher Ausprägung bis in das Erwachsenenalter hinein fortbestehen.

    Für Betroffene von AD(H)S ein Schlag ins Gesicht.

    Alles klar, Weinsztein plappert den uralten Stand nach. Bei Jungs sieht man es, das „H“. Bei Mädchen sieht man ’s nicht, also haben die das auch nicht. Oder eben seltener.

    Dass Mädchen oft in eine andere der drei groben Aufteilungen passen, ist ihm natürlich fremd.

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    • reflexione galore permalink
      22. März 2011 09:39

      Das ist ’ne Logik. Wie soll man ADHS „vorbeugen“? Am Bahnhof KR MPH kaufen?

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    • reflexione galore permalink
      22. März 2011 09:47

      Außerdem ist weinsztein ein Wikipedia-Plagiator. Er hat mal wieder wortwörtlich (und dann auch noch etwas Falsches) dort abgepinselt, ohne eine Quellenangabe.

      „Etwa drei bis zehn Prozent aller Kinder zeigen Symptome im Sinne einer ADHS. Jungen sind deutlich häufiger betroffen als Mädchen.[1] Die Symptome können mit unterschiedlicher Ausprägung bis in das Erwachsenenalter hinein fortbestehen.“

      Quelle: Wikipedia

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    • reflexione galore permalink
      23. März 2011 11:53

      Der Fachmann aus dem Wikipedia-Wissenschaftsbetrieb „Freitag“ hat wieder zugeschlagen:

      weinsztein schrieb am 23.03.2011 um 02:55
      „Jungen sind deutlich häufiger betroffen als Mädchen. Die Symptome können mit unterschiedlicher Ausprägung bis in das Erwachsenenalter hinein fortbestehen.“ – Quelle: wikipedia, hatte ich vergessen.

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  14. 22. März 2011 11:56

    Dieser zumindest im Freitag eindeutig suizidäre Blog verspricht unterhaltsam zu werden:
    http://www.freitag.de/community/blogs/b-v-/linker-islamromantizismus-oder-freiheit

    Schwester Rahab hat bereits den ersten Hinweis auf ihre Version der Aufklärung hinterlassen und auch der Ex-Grüne war spontan zur Stelle. Man darf gespannt sein, wann der (Achtung Satire) antideutsche Judenfreund und islamophobe Palästinenserhasser B.V. das „Qualitätsmedium“ (Ich vergesse die Anführungszeichen NICHT) verlassen muss.

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    • 22. März 2011 12:22

      Entweder Uwe-Jürgen Ness ist der Zweitnick von UWE Theel oder der Uwe ist der uneheliche Sohn vom UWE . Ersteres würde erklären warum UWE seit drei Wochen nichts mehr schreibt, „zweiteres“ warum Uwe Uwe heißt. Ich kann mich aber auch täuschen.

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      • 22. März 2011 12:30

        Die Familienverhältnisse innerhalb des „Qualitätsmediums“ waren mir immer schon suspekt. Danke für den Hinweis. Man kann ja nie wissen, wer da mit wem und wie und überhaupt…. einfach schlimm.

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      • reflexione galore permalink
        22. März 2011 12:43

        Aber der Uwe hat auf dem Hintergrund seinjes Avas doch soooo viele Bücher! Der kann nur gebildet sein!

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        • 22. März 2011 12:51

          Oder ein Messie…

          In diesem Fall empfehle ich gerne:
          http://www.simplifyyourlife.de/messie/PR/1351/sid/GEL7249?gclid=CKTA0NON4qcCFQMu3wod8WiJ_A

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        • rahab permalink
          25. März 2011 17:00

          irrtum
          ein nessie!

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        • 25. März 2011 17:56

          Mir doch egal, wie das Ungeheuer heißt.

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    • sweetheart permalink
      22. März 2011 22:33

      Testkommentar – Testkommentar – Testkommentar

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      • sweetheart permalink
        22. März 2011 22:44

        Na dann nochmal!
        „Islamophobie“ – da war doch mal was!
        Josef Joffe schrieb am 13.3. im Nachgang zu Erdogans NRW-Rede (die zweite, more to come), bei der dieser Islmaophobie als „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, genauso wie Antisemitismus“ bezeichnete, über das „Diskussions-Killer-App“, die „Diskussions-Guilllotine Islamophobie“.
        http://www.zeit.de/2011/11/P-Zeitgeist

        Das war übrigens derselbe Erdogan, über den DIE WELT am 19.3. berichtete, daß er türkischstämmige Abgeordnete in europäischen Parlamenten aufgrund ihres Aufrufs für Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei bedrohte:
        „Passen Sie bloß auf, Sie spielen ein falsches Spiel. Sie können in diesem Spiel erdrückt werden.“
        http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article12883782/Politik.html
        Diesmal sprach Erdogan übrigens aus Ankara.

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        • 22. März 2011 23:06

          Ich habs gelesen, sweetheart. Die Gleichsetzung von Antisemitismus und Islamophobie wird auch gerne in der „FC“ betrieben.

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      • 22. März 2011 23:38

        Why do pilots say roger and mayday?

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        • reflexione galore permalink
          23. März 2011 11:47

          „Weil o.k. zu leicht mit k.o. verwechselt würde.“

          Dan Dare

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  15. rahab permalink
    22. März 2011 21:03

    na?
    der kameradschaftsabend scheint heut nicht gut besucht
    mann erzählt sich seine witze schon selbst
    so rainer dem kühn
    und der kühn dem rainer

    so was kann ich für meinen allerhöchst-persönlichen blog nicht brauchen
    da kommen ja sogar mir die tränen
    schluchz
    armes bubu!

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    • 22. März 2011 23:04

      Rahab, ich stelle fest, dir geht es schon eine ganze Weile gar nicht gut. Bist du mit deiner Freundin „D.v.W.“ nicht mehr zusammen? Im „Freitag“ läuft auch nicht alles so rund, gell. Die werden dich doch nicht fallenlassen. Wo du doch so viel „geleistet“ hast.

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      • reflexione galore permalink
        22. März 2011 23:29

        Vor allem weil Uns‘ Rahaburka so unoft zugibt, sie habe mit „Linkssein“ nix am Hute, bzw. am Niquab mit Schmeißfliegenschutz aus Drahtgeflecht für’s Auge aka eingeschränkten Blickwinkel. So langsam lichtet sich der Nebel des Grauens und somit die Verschleierungstaktik. Besser spät als nie.

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        • 22. März 2011 23:43

          hallo rahab,
          ruh‘ mal aus,
          vom ewigen anti-
          is‘ doch krank –
          mach‘ mal pause,
          am besten weit weg
          von unserm zuhause …
          hihi
          kühn rainer

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    • weinsztein permalink
      23. März 2011 02:21

      zu rahab am 22/03/2011 21:03

      „Kameradschaftsabend“ trifft diese Männchenversammlung gut.
      Kaum schreibt ein Gast hier mal ein kluges Wort, purzeln die putzigen Kommentärchen der hiesigen Community-Insassen. Da macht Scrollen Spaß. Irgendwann schreibt fidelche, die hiesige Fachkraft für Theorie und Geschichte, wieder einen Schüleraufsatz und Lektor Kühn schreibt einen seiner hihi-Kommentare.

      zu Dr. M. Breitenberger am 22/03/2011 10:57

      Nein, Sonderkonditionen für meine schöne Ferienwohnung (ca. 80 m²) auf der Bodrum-Halbinsel, dem wohl schönsten Feriengebiet der Türkei, gewähre ich Ihnen nicht. Die Miete von 40 € pro Tag für zwei Personen ist bereits sehr freundlich kalkuliert.

      zu @hiesiger kameradenversammlung

      Ich harre Ihrer geneigten Kommentare. Besten Dank im voraus.

      Henner Michels

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      • e2m permalink
        23. März 2011 09:13

        @ weinsztein

        Wie überaus erbaulich, Sie hier des Nachts anzutreffen, wie Sie Gläser leeren und die Aschenbecher putzen in der „Männchenversammlung“. Das gibt Anlaß zur Hoffnung, dass Sie das Kehren vor der eigenen Haustüre auch irgendwann mal lernen.

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        • reflexione galore permalink
          23. März 2011 11:36

          Ach was, kluge Menschen lernen nicht dazu. Die sind doch schon schlau genug.

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      • 23. März 2011 12:31

        Henner Michels, ich darf Sie doch nun so nennen, Sie schreiben in ihrem „Freitagsprofil“, dass Sie „schön!“ und „klug!“ sind und auch „kochen können“, sowie hier, dass ihre „Ferienwohnung schön“ ist und im „schönsten Feriengebiet der Türkei“ liegt. Wenn ihre Ferienwohnung wirklich so schön ist wie Sie schön und klug sind, dann ist die Miete von 40 € pro Tag für zwei Personen nachvollziehbar, obwohl Schönheit irgendwie relativ ist. Voraussetzung für einen Deal zwischen uns ist allerdings, dass Sie mir ihr weltberühmtes Schildkrötengericht mit ihrer „braunen Soße“, ehemals zu bewundern über ihren „Spitzenkochtipps“-Link, nun „leider“ vom WDR zensiert, täglich am Freitag kredenzen. Ich dürfte doch trotz meiner dunklen Hautfarbe bei ihnen einziehen, oder denken Sie über meine Hautfarbe ähnlich wie Uwe Theel in ihrer „Qualitätscommunity“?

        Dass die MI-Redaktion mir verboten hat auf ihre Privatseite zu verlinken, ihre Seite zum Tabu erklärt hat, ist eine Sauerei. Ich werde zu einem geeigneten Zeitpunkt dagegen eine Initiative starten.

        Viele Grüße, auch an ihre „Damen“
        ihr Manfred Breitenberger

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  16. 23. März 2011 11:57

    Ich finde es ja immer wieder interessant, wie legitime Religions- und Gesellschaftskritik mit einer Phobie gleichgesetzt wird, um die Kritiker zu diskreditieren – vor dem Hintergrund, dass wir hier derlei Diskussionen nur führen können – unbehelligt – WEIL wir eben diese Religions- und Gesellschaftskritik bezogen auf den eigenen Lebensraum seit langer Zeit führen. Scham überkommt mich allerdings, wenn selbsternannte linke Islam-Retter den Moslems diesen Diskurs faktisch vorenthalten wollen, weil sie die nun mal bestehenden Probleme permanent kleinreden, nicht wahr haben wollen. Ich habe mich schon mit genug Moslems unterhalten, die da ein gutes Stück weiter waren und auf diese Bärendienste unausgelasteter Pseudointellektueller sicher und aus gutem Grund verzichten können. Diese Verteidigungshaltung zum Nachteil derer, die unter den besagten Systemen leiden, ist aus meiner Sicht eine besonders perfide Form der Menschenverachtung, da sie nichts weiter zum Ziel hat, als die eigene Eitelkeit zu füttern.

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    • reflexione galore permalink
      23. März 2011 12:17

      Sehr gut auf den Punkt gebracht, Tiefscharf.

      Man kann auch behaupten, Gläubige haben eine Phobie vor ‚m Leben: Phobie vor Einsamkeit, Tod, Zukunft, Alter, Krankheit…. Angst vor den normalsten Dingen des Lebens eben. Und dazu müssen sie sich an einen Gott klammern und ihre Kinder indoktrinieren. Mich interessiert an Religion eher, warum Menschen (spät) gläubig werden. Oft sind Extremsituationen/Krisen der Auslöser. Aber eigentlich oft mit Ängsten in Verbindung. Dass Gott vielen Leuten Kraft geben kann, geschenkt, aber sein ganzens Leben davon abhängig machen ist furchtbar, wenn andere unfreiwillig mit hineingezogen und -gezwungen werden. Religion sollte Privatsache sein.
      Ich habe auch schon Moslems kennengelernt, die gedanklich weiter sind als so einige „linke“ Dampfplauderer beim Freitag. Ich unterstelle mal, dass gerade letzgenannte im alltäglichem Leben wenig Vielfalt kennen und sich deshalb eine schöne heile Welt, die sie nicht haben, zurechstricken müssen.

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      • sweetheart permalink
        23. März 2011 15:56

        „Angst ist das deutsche Lebenselixier“
        ist der Titel eines ZEIT-Interviews vom 10. März mit den beiden Deutschland-Safari-Reisenden Henryk Broder und Hamed Abdel Samad, das auf der vor noch nicht allzu langer Zeit eingerichteten „Glauben und Zweifeln“-Seite am End des Feuilletons abgedruckt wurde.

        Broder sagt auf die Frage, ob er sich am Ende seiner Safari als „Spezialist für German Angst“ betrachtet:
        “ Man muß nicht 30 000 Kilometer durch Deutschland fahren, um festzustellen, dass die Deutschen gern Angst haben. Sie haben Angst vor Oberleitungen und unterirdschen Bahnhöfen, vor Dioxin im Frühstücksei und vor der Klimaerwärmung. Letztere ist bekanntlich ein globales Phänomen, aber nemand fürchtet sich so sehr wie die Deutschen. Angst ist das deutsche Lebenselixier.“

        Und seine Erklärung:
        „Ich glaube, die Deutschen warten seit 1945 auf ihre Bestrafung. Wenn die Alliierten damals wenigstens ein bißchen streng gewesen wären, anstatt die Marsriegel vom Himmel regnen zu lassen, wären die Deutschen heute in einer besseren Verfassung. So denken sie ständig: Irgendwas kommt da noch, und wir hätten’s auch verdient.“
        http://www.zeit.de/2011/11/Interview-Broder-Abdel-Samad

        Es ist ein Phänomen:
        in allen Ecken dieser Welt verhungern Menschen, werden von Erdbeben verschüttet, ertrinken in Tsunamis, müssen Krankheit und Tod durch radioaktive Kontamination von Erde, Wasser und Luft befürchten, bekämpfen unter Einsatz ihres Lebens die sie knechtenden Autokraten- und der deutsche Wutbürger hat Angst – wenn der deutsche Angstbürger nicht gerade Wut hat und sich empört.
        „Betroffen“ ist er ja ohnehin gerne.

        In der Tat , das ist sehr pauschal – und sie sind dennoch meine Landsleute, diese schwer Erträglichen. Und ein bißchen von alldem hab‘ ich sicher auch.

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        • 23. März 2011 16:12

          Schon meine Großmutter sagte immer, dass die Deutschen die größte Angst vor »Kennichnich« verspüren. Folglich muss es sich dabei um ein sehr fieses Monster handeln.

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        • reflexione galore permalink
          23. März 2011 16:58

          In OWL hieß dieses „Monster“ Bauer: „Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.“
          Und nein, das beziehe ich jetzt nicht auf innere Schweinereien.

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        • reflexione galore permalink
          23. März 2011 17:00

          Angst essen Seele auf, nicht Herz, Lunge oder Leber.

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  17. 23. März 2011 13:06

    Und man stelle sich vor: Ohne unsere „Aufklärung“ wären diese Bilder nie möglich gewesen:
    http://metropolenmond.de/node/292

    Im Islam übrigens bis heute nicht, da die Leber (Requisite, wurde nicht wirklich verspeist) von einem Schwein ist.

    Das wäre doch schade.

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    • sweetheart permalink
      23. März 2011 15:31

      Da werd‘ ich doch glatt noch islamophil, @Tiefscharf!
      Beim nächsten Mal bitte eine kleine Warnung zum Link:
      Essthetik ist Geschmackssache!

      Eine Freundin hat mal eine nicht-schulmedizinische Behandlung gegen Lymphdrüsenbkrebs gemacht, zu der auch das Essen roher pürrierter Kalbsleber gehörte. Wovon auch immer – sie ist wieder gesundet.

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      • 23. März 2011 16:11

        Ich warne nie – wo bleibt da der Überraschungseffekt. Beim Gedanken an pürrierte Kalbsleber wird mir allerdings ziemlich übel.

        Aber ok – wenn es denn geholfen hat… ein angemessener Preis für die Heilung, würde ich sagen.

        Nur warum wirst du bei den Körpern islamophil? DAS würde mir zu denken geben 🙂

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        • sweetheart permalink
          23. März 2011 17:36

          Schon wieder ein Kommentar entschwunden!
          Also, Tiefscharf: eigenlich gab’s nur einen, nicht ernst gemeinten Grund – wobei ich mir den nicht so furchtbar originellen Kalauer mit den „versauten Bildern“ gespart habe, den ich dann aber jetzt doch noch schnell anhängen kann.

          Aber on second thoughts ….

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    • reflexione galore permalink
      23. März 2011 17:14

      Sehr schöne Bilder in meinen Augen! Mal nicht im allgemeinüblichen Schmuddel- oder Grungekontext, der überall gezeigt wird, sondern irgendwie inhaltlich „rein“ und schön, cynical-clinical.
      Islamophil (jaja, „die Juden“ machen das auch;]) vielleicht, wenn man auf gekonntes Schächten, aes keine Tierquälerei ist, hinweist.

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    • reflexione galore permalink
      23. März 2011 17:21

      Noch schöner wären Bilder von nicht ganz schlanken, in Gesicht, auf Brust und auch Bauch, behaglich dunkel oder rötlich beharrten, gerne hellhäutigen, männlichen Models.

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      • 23. März 2011 17:37

        Da fehlt mir jegliche Erfahrung – also mit Männern. Ich bin ja der Meinung, dass Männer sich besser von Frauen fotografieren lassen – die haben dafür eher den richtigen Blick.

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      • sweetheart permalink
        23. März 2011 17:40

        Ich hätt‘ da was im Angebot, Gory: hellhäutig genug?

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      • sweetheart permalink
        23. März 2011 17:45

        Alternativ vielleicht jemanden aus der „Liga der rothaarigen Männer“?

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      • sweetheart permalink
        23. März 2011 18:00

        3. Versuch:

        Noch mehr?

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        • 23. März 2011 18:48

          Bitte nicht noch mehr… BITTE NICHT
          Und schon garnicht Simply Red – das ertrag ich nicht.

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        • sweetheart permalink
          23. März 2011 19:12

          Ich wollte doch nur helfen, Tiefscharf!
          Schade, ich hätte bestimmt noch was Schönes bei youtube gefunden!

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        • reflexione galore permalink
          24. März 2011 02:08

          Puh, ich dachte da eher an „etwas“ anderes 🙂 Simply Red müßte mittlerweile grau sein, oder? Irgendwie muss ich immer an seinen Zahnschmuck denken. Sah eher aus wie ein Kräuterrest.

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        • reflexione galore permalink
          24. März 2011 02:13

          Also, in Irland…. Ich dachte eher an dunkelrote wellige Haare, dunkle Sommersprossen, kalkweiße Haut…. Ich sach nix mehr.

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    • 23. März 2011 17:55

      Die Leber dankt.
      Nur eine Leberwurst wäre beleidigt!

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  18. reflexione galore permalink
    23. März 2011 19:28

    Der Fips Asmussen des Freitag von Radio Antenne (Düsseldorf) :

    „GeroSteiner schrieb am 23.03.2011 um 18:42
    Radium gucken oder Radio hören?“

    http://www.freitag.de/community/blogs/gruenstein/messen-sie-den-grad-ihrer-oeko-naivitaet#comment-244150

    Und nein, er würde seinen „Nick“ niemals preisgeben in unserer „dummen“ Medienlandschaft. Hochj lebe sein „Center TV“, tssss.

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    • reflexione galore permalink
      23. März 2011 19:31

      GeroSteiner besitzt voller „Stolz“ ein NOKIA-Handy. Hat er das mit Streifzug im LIDL gekauft?

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    • sweetheart permalink
      23. März 2011 20:29

      @GeroSteiner?
      Wie verhält sich das denn mit seinem „The impossible Projekt“? Ist das seine Firma?

      Kaum ist man mal 3 Tage off-line …..
      @Muhabbetci hat wieder geschrieben: vom Leid der Gastarbeiter, das alle Schrecken der arabischen und amerikanischen Slavenmärkte in den Schatten stellt.
      http://negroartist.com/Slave%20Sales%20and%20Auctions%20African%20Coast%20and%20the%20Americas/index.htm
      Irgendwie schient ihm nicht ganz klar zu sein, daß „sie“ nicht alle deutschen Bürger waren, sondern ein paar Firmen, die vor dem Hintergrund seitens der Türkei initierter politischer Deals mit Deutschland und vermutlich den USA Gastarbeiter anwarben.
      http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkeist%C3%A4mmige_in_Deutschland

      Das „Wir euch nicht gerufen!“, das der Witz in den Mund eines Türken legt, der sich über das „Gemecker“ von Neu-BRDeutschen Ex-DDRlern nach „der Wende“ in den Mund legt, könnten die allermeisten Deutschen für sich beanspruchen – und sind dennoch mehrheitlich offen und respektvoll.
      @Knüppel/Sexpower hat mit der Weisheit seiner nunmehr 60 Jahre einen fast rührenden Kommentar dazu geschrieben. Und das meine ich ganz ernst.
      http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/ich-bin-stolz-der-sohn-eines-gastarbeiters-zu-sein

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      • reflexione galore permalink
        24. März 2011 03:10

        Ich find‘ das von „Knüppel“ auch gut und bewundere seine Geduld und Mühe. Super auch seine abgefahrene Lebengeschichte mit der lesbischen jüdischen Mutter seiner Tochter! 🙂
        Dieses Elternding betrifft viele. Entweder, die Leute machen (wegen des Gebots „du sollst Vattern und Muttern ehren“[?]) es genauso nach, um den Weg des geringsten Widerstandes zu bestreiten – der ja oft mit Kohle verbunden ist – oder sie mutieren aus Trotz zum krassen Gegenteil und bleiben ein Leben lang dabei.
        Es gibt so viele Patienten, die im hohen Alter noch Emostress aus der Kindheit wegen Elterngelöt mit sich rumschleppen, dass man das gut und gerne allgemein sehen kann.

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  19. sweetheart permalink
    23. März 2011 23:24

    Man müht sich wieder nach Kräften in der FC, Material für die „F-Rubrik“ zu liefern:

    „‚Rainer Kühn‘ ist hier beim Freitag der gängige Name für den, den man früher ‚diàbolos‘ nannte.“
    weist @j-ap als selbstbekennender „Mieso-Günni“ heute um 16.35 einen Neuling ein, um dann sogleich einen Kommentar von @think(?)tankgirl zu erhalten, in dem sie es ihm aber nun einmal richtig gegeben hat. Wow!
    Wie ge- und betroffen er daraufhin ist, läßt sich nachlesen – und schön, daß @j-ap ein gutes Gedächtnis hat und sich daran erinnert, was @think(?)tankgirl vor einiger Zeit zum (abgeschafften) Adel und dem Umgang ihrer Vorfahren mit demselben von sich gab.
    Aber wenn’s in den Kram paßt, beruft sich frau doch gerne auf eine freifrau!
    http://www.freitag.de/community/blogs/christianberlin/die-rettungsfolter-und-der-freitag-salon#comment-244229

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    • 23. März 2011 23:36

      Ein Buch, das ich gerne gelesen habe ist Marco Carini, Fritz Teufel. Wenn´s der Wahrheitsfindung dient, Hamburg: Konkret Literatur Verlag 2003.

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    • reflexione galore permalink
      24. März 2011 02:50

      Lustiger Thread, der. TTGörlie hat nicht einkalkuliert, dass es – natürlich rein statistisch gesehen – mehr grenzdebile und superschlaue Männer gibt als (durchschnittlich „kluge“) Frauen. Und dass es ein Problem geben könnte, wenn so eine „kluge Dame“ auf einen Typ beschriebener Männer trifft. Aber was kümmert eine „kluge“ Frau schon die Wissenschaft…. TTGörlie sollte mal wat vonne Ditfurth lesen, anstatt nur Krimis. (Apropos: rote Haare…)

      thinktankgirl schrieb am 23.03.2011 um 19:11

      @j-ap

      Tja, sobald ich den Mund aufmache rollt j-ap an:

      – abgefeimt
      – einfältig
      – monströse Phallusobsessionen

      und nun Exorzistenrollkommando

      Ich hoffe, Sie nicht heimlich in mich verliebt *kicher

      Aber wie sagte schon die Ebner-Eschenbach: eine kluge Frau hat viele Feinde, nämlich alle dummen Männer.
      Vermutlich treibt Sie die Furcht um, daß ich mich mal näher mit Ihren intellektuellen Auslassungen beschäftige, was ich bisher unterlassen habe, da reine Zeitverschwendung, wegen Ihren mangelnden Grundlagenkenntnisse der Materie.

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    • reflexione galore permalink
      24. März 2011 03:36

      Gerade erst gesichtet:
      Grandios ist J-APs Antwort an Luggi, der J-AP als einsamen Eigenbrödler darstellt und ablehnt/provoziert, ja fast beschimpft.
      Traurig: Wie passt es zusammen, dass Linke für Gerechtigkeit sind, also für (die typischen) Minderheiten, und für „innovatives intelligentes“ Denken stehen, aber gleichzeitig so einen menschenablehnenden Stuss schreiben? Es kann nur seine Angst vor … Menschen sein.

      luggi schrieb am 23.03.2011 um 22:38
      @ j-ap
      „Und es war auch die Zeit, als wir vorlauten Halbstarken uns in der großen Pause mit besonders ausgesucht-dummstolzen Sätzen hervortaten, die wir irgendwann von den Erwachsenen aufgeschnappt hatten, zB:

      »Vermutlich treibt Sie die Furcht um, daß ich mich mal näher mit Ihren intellektuellen Auslassungen beschäftige, was ich bisher unterlassen habe, da reine Zeitverschwendung, wegen Ihren mangelnden Grundlagenkenntnisse der Materie«.“

      Solch ein langer Satz in der großen Pause … Mensch muss es einsam um dich herum gewesen sein.

      j-ap schrieb am 23.03.2011 um 23:06

      Nö, luggi. Nur haben die anderen währenddessen ihre Nutellabrote respektive Knoppers gegessen, während ich dozierte.

      Deshalb wiegen die heute allesamt im Schnitt 120 kg und ich 65.

      Wie der Lateiner weiß: Orando abstinemus — durchs Reden fasten wir.

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      • sweetheart permalink
        24. März 2011 12:05

        Wir haben’s doch eigentlich ganz gut, Gory:
        sitzen hier mit dem Fern-Foren-Glas auf der Empore (! Genau, Monsier Hessel! Genau, J.A.!) und lassen die FC an uns vorüberziehen.

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        • 24. März 2011 20:51

          In der Ostkurve war nie meine Heimat. Ich stand immer lieber auf Nord, in Höhe der Mittellinie, jedoch wohl wissend, wo Herkunft und Wahlheimat ist. Jubel!

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        • sweetheart permalink
          13. April 2011 21:53

          „PROUST!“
          Ich häng‘ mich mal an meinen alten Kommentar, weil ich immer noch keine Lust zum Dauerscrollen bis zum Ende des Threads habe.
          Also, durch mein auf die FC gerichtetes Fern-Foren-Glas habe ich einen Thread gesichtet, den ich als abendlichen Absacker für empfängliche „Versteherdrüsen“ wärmstens empfehle.
          http://www.freitag.de/community/blogs/aredlin/rechte-dumm-linke-schlau-endlich-offiziell#comment-252520

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        • 13. April 2011 22:38

          sweetheart, Nordkurve vor/mit Ostkurve plus Südhalbkugel: ist noch nicht ein ganzes Stadion. Der Kapitalismus baut derzeit Bremer Brückens Omas Garten zu. Das ist Shop-Bereich, nicht auffem Platz, wo ja die Liga gehalten werden muß. – In diesem Sinne auch ist in der lila-weißen Region derzeit der Teufel los. Und: Meine große Lesehilfe seit meinen roring 70ern, die Regionalzeitung NOZ mit ihrem Duzen von Helmut Kohl, liest bzw. schreibt mit. Ich frage mich oft, ob auch ich bei theoretischer Kritik bleiben oder an sozialer Praxis (wie etwa gegen Röchling Völklingen damals) anknüpfen soll.
          Wie gesagt: auch. Und, natürlich: Es wird immer schlimmer!
          Mit letztlich doch (und andere mögen anders lieb grüßen) einerseits roten & auch vielen lila-weißen Grüßen

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        • sweetheart permalink
          13. April 2011 22:55

          Rainer, ich grüße mal mit einem Gedicht von Margret Atwood zurück, das mal eine Rolle spielte und das mir beim Vorrenovierungsräumen wieder in die Hände fiel.

          Abgedruckt war es zum richtigen Zeitpunkt in meiner 08-15-Regionalzeitung, die früher mal jeden Samstag ein Gedicht samt Interpretation abdruckte. Es heißt:
          DER MOMENT – aus einer Sammlung mit dem Titel „Ein Morgen im verbrannten Haus“:

          Der Moment, wenn Du nach vielen Jahren/
          harter Arbeit und einer langen Reise/
          in der Mitte Deines Zimmers, Hauses,/
          halben Morgens, Anwesens, Deiner Insel,/
          Deines Landes stehst/
          und endlich weißt, wie Du dahin gekommen bist/
          und sagst: „das gehört mir“,//

          ist derselbe Moment, in dem die Bäume ihre/
          weichen Arme von Dir lösen,/
          die Vögel ihre Sprache zurücknehmen,/
          die Steilküsten Risse zeigen und einstürzen,/
          die Luft sich wie eine Welle von Dir zurückzieht/
          und Du nicht mehr atmen kannst.//

          Nein, flüstern sie. „Dir gehört nichts./
          Du warst ein Besucher, der immer wieder/
          die Hügel erklomm und seine Flagge hißte./
          Wir haben Dir nie gehört./
          Du hast mich nicht gefunden.
          Es war immer anders herum.

          Gute Nacht!

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        • 13. April 2011 23:04

          MRR geschätzt; und Literatur sammeln ist schön, letztlich alles ein 08/15, wo Leben lebt. – Die Bahn kommt!
          Die Nacht auch – 😉

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        • sweetheart permalink
          14. April 2011 21:20

          SIGMUND!!!! KUNDSCHAFT!

          Ich hab‘ erneut durch’s Fern-Foren-Glas geblickt und den Kommentar entdeckt, den man auf einer geschwungenen Banderole auf der Startseite zur Freitagscommunity oben auf die Seite setzen könnte.
          Es sind zwei Worte eines FC-Mitglieds, das sich aufgrund seiner intensiven langen Beteiligung an diesem Forum wirklich auskennen sollte – und @Rahab schreibt gestern um 18.46:

          „Sigmund!!!! kundschaft!“

          http://www.freitag.de/community/blogs/rahab/kommentare?start=20

          Wer wollte ihr da widersprechen!?

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        • sweetheart permalink
          14. April 2011 21:42

          War wohl gestern „ein guter Tag zum Bloggen“ – eine Kategorie, die man nun doch allmählich einmal wie die Hinweise zum Blumen gießen und Haare schneiden in die gängigen Mondkalender aufnehmen sollte!

          Also:
          „Ergänzende Notiz an mich selbst zu ‚was man sich selbst so alles zumutet‘: Tapferkeit kann auch sein, sich angesichts eines kleinlichen, humorlosen übergriffigen, anmaßenden, rechthaberischen, überpersönlichen, unterstellenden, streitsüchtigen Diskutanten auf die Hände zu setzen und nicht weiter dessen Masche zu füttern.“

          schreibt gestern um 19.22 die @DamenichtvondieserWelt – und liefert damit eine ziemlich exakte Beschreibung dessen, worauf ihr Diskussionsverhalten mit schöner Regelmäßigkeit immer wieder hinausläuft.
          http://www.freitag.de/community/blogs/dame-von-welt
          „Überpersönlich“ scheint jetzt eine neue Schreckenskategorie des Bloggens zu sein, die ich aber nicht inhaltlich zu füllen vermag.

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        • 14. April 2011 21:49

          D.n.v.d.W. und Rahab bei Sigmund, ob’s hilft?

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        • sweetheart permalink
          14. April 2011 22:08

          Na, etwas zahlreicher dürfte die Kundschaft schon ausfallen, @Fidelche!

          „Ob’s hilft?“ Keine Ahnung!

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  20. sweetheart permalink
    23. März 2011 23:33

    Jakob Baptist Augstein.

    Ist das jetzt eine von Christian Berlin in seinem Artikel freigesetzte Zeitungsente?

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    • 23. März 2011 23:38

      Meßwein! Nicht weinsztein. Meßwein!

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    • reflexione galore permalink
      24. März 2011 02:24

      Das fragte ich mich auch. Ich hoffe, dass das Quak ist.

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  21. sweetheart permalink
    24. März 2011 18:57

    Mal wieder eine nicht ganz untypische FC-Bemerkung:

    „… Wobei ich die Tea Party in den USA bedenklicher finde als die Muslimbrüder in Kairo …“
    schreibt der ehemals nicht nur hinter den Ohren grüne Uwe-Jürgen Ness.

    Ein kritischer, abwägen wollender Mensch würde vielleicht schreiben, daß er beide Gruppierungen als gleichermaßen „bedenklich“ betrachtet.
    (Nebenbei: was ist eigentlich eine „bedenkliche“ Partei oder Gruppierung?)

    Ein „irgendwie linker FCler“ muß natürlich alle Phänomene westlich des Nordsestrandes als zwangsläufig „bedenklicher“, gefährlicher, bedrohlicher, etc. empfinden als das, was sich beispielsweise in arabischen und nordafrikanischen Ländern abspielt, insbesondere, wenn es sich um „irgendwie Muslimisches“ handelt

    Dabei scheint es für die derart Befindlichen völlig belanglos zu sein, daß sie über Amerika z.B. mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr wissen, auch bei Bedarf weit mehr erfahren können als z. B. über das, was sich in gerade noch autokratisch regierten Staaten im Umbruch abspielt – was nicht zuletzt daran liegen dürfte, daß dem durchschnittlichen Europäer der westliche Kultukreis – auch aufgrund der Sprache/n – sehr viel verständlicher und einsehbarer sein dürfte.

    Aber einen „echten irgendwie linken FCler“ schreckt das nicht!

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  22. reflexione galore permalink
    24. März 2011 20:13

    GeroSteiner schrieb am 24.03.2011 um 00:00
    Tütenpopel von Maggi. Immer eine gute Schnuppe.

    GeroSteiner schrieb am 07.10.2010 um 19:02
    Ich würde mir ja nie ein Buch von Sarrazin kaufen, geschweige denn ausleihen oder schlimmer noch: klauen; ganz einfach deshalb, weil er als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz was sagt.

    Das hat was von Kaugummi am Schuh: man tritt zufällig rein, und weiß dann nicht mehr, wie man’s wieder loswerden soll.

    Das wirklich Kuriose ist ja, dass die Dummheit viel eher unfruchtbar ist – und trotzdem pflanzt sie sich unaufhaltsam fort. Ein echtes Mysterium.

    Das ist bei der Intelligenz anders. Intelligenz umfasst beispielsweise das komplette Spektrum von Infradumm bis Ultraklug, während die Steigerung von Dummheit dann spätestens beim Dumm-Dumm endet.

    Vielleicht auch nur deshalb, weil Intelligenz berechenbar ist, Dummheit hingegen nicht. Aber wer weiß das schon?

    Nicklos Luhmann schrieb am 07.10.2010 um 19:26

    Herr Steienr schrieb: „Ich würde mir ja nie ein Buch von Sarrazin kaufen, geschweige denn ausleihen oder schlimmer noch: klauen; ganz einfach deshalb, weil er als Unbeteiligter zum Thema Intelligenz was sagt.“
    Intelligente Menschen verkaufen Bücher Sarrazins zu Mond-Preisen – weil sie ständig vergriffen sind – nachdem sie sie gelesen haben und vorher doppelt und dreifach gebunkert haben.
    Warum behaupten Sie, Sarrazin sei ein Unbeteiligter? Erstens vermute ich, dass sie Sarrazins IQ nicht kennen und Ihre Annahme wäre somit eine unbelegte Aussage. Zweitens werden Sie durch diese Behauptung ein Unbeteiligter zum Thema, das Ihr letzter Absatz untermauert.

    GeroSteiner schrieb am 07.10.2010 um 20:29
    <

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    • reflexione galore permalink
      24. März 2011 20:16

      BlubbersSteiner setzte den ASCII-Fisch.

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    • 24. März 2011 20:55

      Das ist die Humorqualität von Heinz Erhardt, bloß noch schlechter, noch einverstandener.

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  23. sweetheart permalink
    24. März 2011 21:17

    @Kallewirsch denkt an Elizabeth Taylor – @Joachim Petrick dankt @Kallewirsch für seine bewiesene „Achtsamkeit“ und @agda schreibt:
    „Sie war wohl schon lange sehr krank und hat alles mitgenommen, was es so an Leben gibt. Liebe Lust und Schmerz und Alter. Alles.“

    Würde mir bitte jemand Bescheid sagen, wenn ich anfange hier ähnlich senile Kommentare abzusetzen!?

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    • sweetheart permalink
      24. März 2011 21:18

      Da fehlte noch der link:
      http://www.freitag.de/community/blogs/kallewirsch/elizabeth-taylor-ist-tot#comment-244720
      Vielleicht schon ein erster Hinweis?

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      • 24. März 2011 21:33

        Ich finde Doris Day auch wirklich klasse. Alles!

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        • sweetheart permalink
          24. März 2011 22:39

          Rainer, Du vor mir!?

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        • reflexione galore permalink
          25. März 2011 00:11

          „The Man Who Knew Too Much“ !!!

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      • 24. März 2011 22:20

        Ja richtig, die Doris Day spielte immer „Super-Frauenrollen“.
        Irgendwie hat die „Rahab“ was von der Doris Day.

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        • sweetheart permalink
          24. März 2011 22:47

          ‚Nabend, Fidelche!
          Was hältst Du von der Einrichtung einer „Tabu-Lounge“?
          Für alles vom Hölzchen bis zum Stöckchen.

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        • reflexione galore permalink
          25. März 2011 00:20

          Wär‘ ’ne gute Idee. Ich wollte schon Lütki schon immer mal auf einen Schnaapes treffen und mir seine Erlebnisse mit der Freitags sekte live erzählen lassen!

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        • 25. März 2011 01:04

          Mission Impossible Salon – gute Idee. Dafür würde ich sogar gen Süden reisen.

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        • sweetheart permalink
          25. März 2011 08:33

          Ich dachte ja jetzt erst mal an eine virtuelle „Tabu-Lounge“ auf dem „Anwesen“ des Mission Impossible Teams, wenn’s dem Gastgeber recht ist – und dann schaumerma.

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        • 25. März 2011 11:38

          Sweetheart, eine gute Idee! Bevor ein „Mission-Impossible-Salon“, sagen wir mal in München, stattfindet, könnte hier eine virtuelle Lounge eingerichtet werden. Ich geb das mal an die Redaktion so weiter. Thinktankboy wird sich sicherlich gerne darum kümmern.

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        • 25. März 2011 15:18

          Dagegen erinnert mich die „Dame.von.Welt“ an die Grete Weiser. In ihren Klassikern von 1934 „Einmal eine große Dame sein“ und „Oh, diese Männer“ (1941) oder „Damenwahl“ 1953 schaffte sie damals ihren „Durchbruch“.

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        • reflexione galore permalink
          25. März 2011 15:31

          @Breiti: Grethe Weiser besuchte eine Privatschule in Blasewitz. Jetzt mach‘ ich mal einen sexistischen Blase- und Flachwitz à la BetonSteiner, Achtung:
          Die Grethe ist weiser als die „kluge“ Dame.von.weltfremd..

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      • 24. März 2011 22:38

        Und während Doris Day die Rollen nur spielte, hat Rahab sie eins-zu-eins für sich fraternalisiert. (hihi; für weinschtein, damit er auch was zu kommentieren hat … hihi)

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    • 24. März 2011 23:04

      Hier wird nicht gewarnt.

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  24. reflexione galore permalink
    25. März 2011 14:03

    „Wenn an Bildung gespart wird“, wird USA-HASS großgeschrieben…

    GeroSteiner schrieb am 25.03.2011 um 13:22
    Hier offenbart sich die ganze Paradoxie des neoliberalen Lebens. Amerikaner entwickeln sich bis zum 15 Lebensjahr – danach wachsen sie nur noch. Dumm geboren, nichts dazugelernt und die Hälfte vergessen.

    Es gilt, dagegen anzukämpfen mit Wissen. Wissen muss man sich aneignen oder schlicht lernen. Da genau liegt aber das Problem des amerikanischen Kapitalismus. Lernen braucht Zeit. Zeit ist Geld. Geld ist Magelware. Bildung ist Luxus, und Luxus kann ich mir nicht leiste

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    • 25. März 2011 14:17

      Ich würde das nicht direkt mit USA-Hass bezeichnen, da diesem „Denken“ auch jede andere Ethnie zum Opfer fallen kann. Derartige Äußerungen belegen nichts weiter als einen tief verwurzelten Hang zum Rassismus, denn etwas anderes ist es nicht – und zwar in Reinform.

      Zu behaupten, die Amerikaner würden ab dem 15. Lebensjahr nur noch wachsen, ist identisch mit den Kopftuchmädchen-Vorurteilen, mit dem Spruch vom »geldgeilen Juden« und weiteren derartigen Zuschreibungen – eben einfach nur dumpfer Rassismus, nicht besser als der von Ultrarechten und somit schließt sich der Kreis. PUNKT.

      GeroSteiner hat sich hiermit als lupenreiner Rassist geoutet – das lässt sich kaum bestreiten. Nicht irgendwie links, aber irgendwie ekelhaft.

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      • reflexione galore permalink
        25. März 2011 15:00

        Ich hatte erst „Rassismus“ anstatt „HASS“ schreiben wollen, fand „HASS“ in Anlehnung an irgendwelche Rechte, die sich diese Buchstaben eben in Versalien in die Finger tätowieren lassen, ganz passend. Und so als kleiner Versuch eines Wortspiels, „großgeschrieben“ für eine „Wichtigkeit“, wie sie beim Freitag gepflegt wird, um dazu zu gehören indem man dieselben „Feinde“ hat.
        Das mit dem „tiefverwurzelt“ trifft den Rassisten auf den Kopf. Zwar ist Steiner ein Sprüche- und Plattwitzklopfer und meint das alles sicher „gar nicht so“ wie es rüberkommt, aber gerade das ist ja das Schlimme. Er merkt es selbst nicht und andere dort anscheinend auch nicht. Mitläufer und Vertuschen sind in meinen Augen die Schlimmsten.

        Man kann Steiner alles Mögliche entgegen setzen, z.B. dass der gemeine Ami aus Europa kommt, zum Teil jüdische Wurzeln hat und dass „begabte“ Kinder in den USA viel besser gefördert werden als hier. Ob sie nun arm oder reich sind, aber das würde nur zu Aggressionen führen oder er wirft anstatt den ersten Stein mal wieder den ASCII-Fisch.

        Steiner hat tatsächlich irgendwann behauptet, ein „Leistungstest“ als eine Art Einstellungstest für Einwanderer nach D. sei „sarrazinesk“ und rassistisch. Auf die Frage, ob Kanada und andere Länder nun rassistisch wären, da diese derartige Tests nutzen, gab es natürlich keine Antwort. Das Thema selbst wäre ja mal interessant zum Sezieren – ob ein solcher Test menschenunwürdig ist oder nicht. Aber so tief soll und darf dort ja nicht diskutiert werden. Heißt ja auch „Meinungsmagazin“ und nicht „Diskussionsforum“.

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      • 25. März 2011 15:19

        Herdentrieb eben. Neben sehr wenigen Schreibern – nach wie vor -, die Gesellschaftliches und Politisches (Wirtschaft findet ja im irgendwie linken Meinungsblatt nicht statt, was nicht verwundert, da dafür Fachkompetenz erforderlich wäre) differenziert betrachten, rennt die Mehrheit eben einem irgendwie linken Feindbild hinterher und merkt nicht einmal, wie sehr sie sich dem Kritisierten (wenn es denn so ist) annähert. Lauter Vorurteile – ein wirres Konstrukt daraus ist die Ursache.

        Ich halte es für legitim, zum Ausdruck zu bringen, Lebensweise A,B und C gefallen mir nicht, D aber schon. A, B und C jedoch in Bausch und Bogen zu verurteilen ist es nicht mehr, denn es steht einem nicht zu, solange A, B und C keine Forderungen nach Angleichung stellen oder renitent werden. Zudem sind auch erstgenannte Gruppen mindestens so vielschichtig wie D, also derart umfassend garnicht zu beurteilen. Wer das dennoch tut, hat nichts begriffen – schon garnicht Begriffe wie den der Toleranz. Lediglich das Einfordern zum eigenen Nutzen funktioniert natürlich immer mit Bravour.

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        • reflexione galore permalink
          25. März 2011 15:53

          (Wirtschaft findet ja im irgendwie linken Meinungsblatt nicht statt, was nicht verwundert, da dafür Fachkompetenz erforderlich wäre)
          Was Autoren betrifft, wenig bis gar keine. Soweit ich das verstanden habe, hat sich darüber der User mh pikiert. In vergangenen Zeiten, als er noch mehr schrieb und der Freitag-online noch neu war. Inwieweit er dort Kompetenzen hat, weiß ich nicht. Mein Eindruck ist, dass er mehr Ahnung „von Zahlen“ und wirtschaftlichen Zusammmenhängen hat, als die meisten anderen User inklusive Augstein.

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        • 25. März 2011 16:51

          Stimmt, MH hatte sich darüber zu Recht echauffiert. Soweit ich weiß, allerdings nur vom Hörensagen, ist er irgenwo buchhalterisch tätig – Zahlenwerke sollten ihm demnach geläufig sein. Schlimm ist, dass er damit scheinbar bereits die Kompetenzspitze der Freitags-Mischpoke darstellt. Das ist zwar besser als nichts, aber für ein Wochenmagazin eindeutig zu wenig – und für ein Linkes erst Recht, denn wo liegen denn die Wurzeln des linken Basisdenkens? Doch eben auch genau dort, im Wesen der Partizipation auf dem Spielfeld der Wirtschaft – genau dort, wo das angebliche linke Blatt eben keine Kompetenz besitzt.

          Nun bin ich sicher kein Vertreter der Auffassung, Kompetenzerwerb wäre ausschließlich von einem abgeschlossenen Fachstudium mit anschließender journalistischer Ausbildung möglich. Dem ist mitnichten so. Aber selbst, wenn ich derart freimütig an das Thema gehe, finde ich dort nichts und wieder nichts. Gleiches trifft allerdings auch auf gesellschaftspolitische Aspekte zu – immer nur ganz persönliche Meinungen, weitgehend – jedenfalls, was die Blogs betrifft. Da werden persönliche höchst subjektive Erfahrungen als journalistische Betrachtung verkauft und selbst komplexe Zusammenhänge verkommen mit Mühe und Not zum Essay. Natürlich wäre das legitim – wenn man sich nicht zeitgleich als höchste Wahrheit begreifen – bis hin zur absoluten Diskussions- und vor allem Selbstkritikunfähigkeit – hinreißen lassen würde.

          Anders sind eine Vielzahl der Beiträge einfach nicht erklärlich.

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    • reflexione galore permalink
      25. März 2011 21:28

      Och WIEjezt, koslowski? Als Sudienrat sollte man doch wissen, was allgemein in der deutschen und bösen amerikanischen Bildungslandschaft so abgeht.
      http://www.freitag.de/community/blogs/sachichma/wenn-an-bildung-gespart-wird

      derDonnerstag schrieb am 25.03.2011 um 20:25
      Weil die Deutschen immer blöder werden. Von Pisa mal abgesehen, beobachte ich eine Tendenz unter Schülern und Studenten, alles was nicht direkt für „die Wirtschaft“ bzw. die eigene Karriere nützlich ist, als überflüssig zu betrachten. Wozu Allgemeinbildung?
      Könnte ich jetzt noch näher ausführen, bin nur gerade auf dem Sprung.

      koslowski schrieb am 25.03.2011 um 20:32

      Sie glauben wirklich, PISA prüfe Allgemeinbildung? Dann gehören Sie zu den Deutschen, denen Sie zunehmende Blödheit attestieren.
      :))))

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      • reflexione galore permalink
        25. März 2011 21:29

        Um zu glauben ist mancher nicht blöd genug…

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        • reflexione galore permalink
          25. März 2011 21:32

          Fünf Sternchen attestieren diese Blödheit! 🙂

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      • reflexione galore permalink
        25. März 2011 21:44

        Tsssss. WIE jetzt, koslowski?
        IST das die Möglichkeit?

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        • reflexione galore permalink
          25. März 2011 21:50

          Hmm, den WIE hab‘ ich irgendwie falsch verklinkt. Ist aber unter (HA)WIE zu finden, har, har.

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      • reflexione galore permalink
        26. März 2011 12:08

        „Von Pisa mal abgesehen…“ schrieb derDonnerstag. Und Koslowski stellt so eine beknackte Frage. Hat er nicht richtig gelesen oder versucht er böswillig, anderen Unwissenheit zu unterstellen? Irgendetwas scheint dem alten Lehrer nicht zu passen. Ist er in seiner Autorität untergraben worden? Wußte jemand mehr als er? Woran lag ’s? Und so ein Beitrag wird auch noch voll besternt. Da muss jemand sternhagelvoll oder … gewesen sein.

        „koslowski schrieb am 25.03.2011 um 20:32

        Sie glauben wirklich, PISA prüfe Allgemeinbildung? Dann gehören Sie zu den Deutschen, denen Sie zunehmende Blödheit attestieren.“

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        • 27. März 2011 01:14

          Wäre koslowski der Trainer der FC, wären die Betonspieler längst abgegeben an rechtsdrehende Vereine – und wirkliche Talente, und gleich mehrere für die linke Spielhälfte, würden schon lange mitdiskutieren. Obwohl aus der Schule der Arminia, würde ich koslowski sogar als VfL-Trainer begrüßen.

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  25. 25. März 2011 17:06

    Ein besonders abscheuliches Beispiel dessen, was am Rande der FC an Machwerken übelster Provenienz produziert wird, kann man hier einsehen:

    http://www.freitag.de/community/blogs/reimers/reale-paedophilie-in-europa-und-die-vertuschung

    Oh lordy-lordy …

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    • 25. März 2011 17:36

      Himmel hilf. Ich habe den „Artikel“ gelesen. Danke, reicht. Schlimmer geht es ja fast schon nicht mehr.

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    • reflexione galore permalink
      25. März 2011 17:53

      Es gab einen Autorenblog zum Thema, den ich just suche. Es geht dabei um Früherkennung und „Selbstouting“ (blöder Begriff, denn mit Homosexualität hat dat ja nix zu tun, es gibt nur kein anderes Wort dafür) mit verbundenem Schicksal, auf wenig bisher kompetente Wissenschaftler (die Hilfe anböten) zu treffen.

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      • 25. März 2011 18:52

        Outing kann ja viele Gesichter haben, wie man weiß.

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      • 25. März 2011 19:12

        Meintest Du diesen Artikel hier, r.g.?

        Das … ja, wie soll man’s nennen, »Traktat« von Reimers hat mir den ganzen Abend versaut. Tiefscharf hat nämlich recht: viel schlimmer geht’s wirklich nicht mehr.

        Soll man soetwas kritisch kommentieren? Oder es lieber im Keller belassen, wo es schon eine Woche unbemerkt herumliegt, und den Mantel des Schweigens nicht noch einmal lupfen?

        Ich hadere, denn wenn ich da kommentiere, dann nur, um meinen Ekel zu verbalisieren.

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        • 25. März 2011 20:14

          Ich glaube, Schmutz ist im Keller ganz gut aufgehoben. Derlei zu kritisieren, wertet höchstens unangemessen auf, weil dieser dann noch ans Licht gezerrt wird.

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        • reflexione galore permalink
          25. März 2011 20:33

          Das „Traktat“ von Reimers eher weniger bis besser gar nicht.
          Was den verlinkten Artikel betrifft, umso mehr:
          Diesen Männern sollte mehr professioneller Raum und Hilfestellung gegeben werden, damit es nicht erst zu Übergriffen kommt. Hier sollte mehr Kohle und Verständnis im Vorfeld investiert werden, anstatt in späten Täterschutz. Mit anderen Worten: Nicht der Auslöser, sondern der Grund sollte aufgedröselt werden. Dazu muss „Ekel“ erstmal überwunden werden.

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        • reflexione galore permalink
          25. März 2011 20:36

          Wir sprechen hier immerhin über (männliche) Menschen(rechte) und deshalb sollte auch hier die emotionale Schiene möglichst grering berücksichtrigt werden.

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    • Phineas Freek permalink
      25. März 2011 18:44

      Abscheulich?
      Was denn?
      Gewalt gegen Kinder?
      Oder die Benennung eines allseits beliebten, weit verbreiteten und „gesellschaftlich tief verwurzelten“ Volkssportes bürgerlicher Individuen – die grenzenlose (sexualisierte) Gewalt gegen Schwächere, mit Vorliebe gegen Kinder – auch in den höheren Kreisen unserer schönen Gemeinwesen in der westlichen Hemisphere zu thematisieren?
      Ist es dass auch hier aufschimmernde bescheuerte und staatsbürgerliche Bedürfnis nach Bestrafung, was Dich stört?
      Der Beitrag bringt nicht viel – nichts über (Ab)Gründe und Verlaufsformen dieser weit verbreiteten Freizeitgestaltung zivilisierter Menschen.
      Hilf mir, j-ap, meiner Ratlosigkeit ein wenig Herr zu werden.

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      • 25. März 2011 22:10

        >>Bitte weiter bei Rainer Kühn 25/03/2011 22:06 unten wegen fehlgehender Neueröffnung des aktuellen Gesprächsverlaufs …>>

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      • 26. März 2011 13:56

        Weit verbreitet? Ach ja? Definiere doch bitte mal, was Du unter weit verbreitet verstehst und wie das typische Täterprofil aussieht. Gibt es einen signifikanten Zusammenhang zwischen gesellschaftlicher Stellung, Einkommen und Pädophilie?

        Da bin ich aber mal gespannt.

        Allein in Deinem Text hier stecken x Vorurteile, die wohl schwierig zu belegen sind, aber ein Bild zeichnen, das dann völlig unreflektiert weiter getragen wird. Ob es nun stimmt oder nicht – Meinung, Meinung, bla bla bla

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    • sweetheart permalink
      26. März 2011 10:00

      @j-ap, ich bitte bei Interesse ebenfalls um einen Hinweis, was Sie denn nun an dem Artikel von @Reimers so irritiert.
      Den Links, auch den funktionierenden, im Artikel bin ich allerdings nicht nachgegangen.

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      • 26. März 2011 13:45

        Darf ich?

        Die Polarisierung stört mich, der ausgesprochene plakative Generalverdacht: „Die mit Geld und Einfluss – die gönnen sich alle auch noch ein paar Kinder, weil sie sonst schon alles hatten. SO degeneriert sind DIE!“

        Das erinnert an schlechte Filme über die ach so verdorbene Kapital-Elite, die neben der Kinderfickerei natürlich auch grundsätzlich in mafiöse Machenschaften und Meuchelmorde verstrickt ist. Die haben ja Geld, die kaufen sich Alles – sogar unschuldige Arbeiterkinder (und natürlich nur die – damit die Verunglimpfung zum Klassenk(r)ampf passt).

        Die Statistiken zum Thema, die Berichte der Strafverfolgungsbehörden – sind natürlich alle erstunken und erlogen, weil natürlich niemand einen dieser REICHEN behelligen will.

        Ist doch glasklar, oder?

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        • reflexione galore permalink
          26. März 2011 13:53

          Eben, ständig sind alle Statistiken gefälscht. Das behaupten ja auch besonders gerne diejenigen, die davon keine Ahnung haben und sich ganz auf ihr paranoides „Gefühl“ verlassen. Die meisten Täter stammen aus dem engeren Familien- und Bekanntenkreis; weiß auch jeder.

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        • 26. März 2011 14:07

          Mal dazu:
          http://userpage.fu-berlin.de/~balloff/altesemester/VernachlaessigungWS0506/Referate/Taeterprofile.htm

          Bericht des BKA:
          Die Lehre vom „geborenen Verbrecher“ war in keiner Weise nachweisbar und gilt heute auch als widerlegt. Lombroso hat die damalige Forschung in der Kriminalbiologie und -psychologie durch seine Aktivitäten zwar stark angeregt, aber in eine sehr einseitige Richtung gelenkt. Dabei sind bestimmte Varianten
          seiner Gedanken bis in die neuere Zeit noch nicht völlig aufgegeben. So fanden sich Spuren dieses biologistischen Menschenbildes in einzelnen Forschungen und Anwendungen der Kretschmerschen Konstitutionstypologie17 wieder. Oder
          sie setzen sich fort in den modernen Zwillings- und Adoptionsstudien oder den Untersuchungen über Chromosomenabweichungen.18 Ohne Erbanlagen als solche leugnen zu wollen gilt es inzwischen als grobe Verzerrung, Kriminelle als Opfer ihrer angeborenen Natur anzusehen sowie das Verbrechen aus dem Bereich des menschlichen Willens herauszurücken und es nicht in seinem sozialen und gesellschaftlichen Bezugsrahmen zu betrachten. Der Gegenpol zu
          diesen anthropologischen und biologischen Theorien kristallisierte sich etwas später in den sozialwissenschaftlichen Kriminalitätstheorien heraus.

          Aus diesen Gründen gibt es in der modernen Täterprofil-Forschung keine anerkannten biologistischen Konzepte. Auch Verbrechen auf eine Ursache zurückzuführen oder Kriminelle durch Aufzählen von bestimmten Eigenschaften zu charakterisieren gilt als nicht mehr zeitgemäß. Der Schwerpunkt der Forschung liegt gegenwärtig auf psychischen, sozialen, gesellschaftlichen und ökonomischen Einflussgrößen. Zudem werden heutzutage auch Täter-Opfer-Interaktionen und Informationen der Opfer, wie Status, Verhalten, Bekleidung,
          Herkunft, Lebenssituation, Gewohnheiten und so weiter bei der Erstellung von Profilen berücksichtigt.

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        • sweetheart permalink
          26. März 2011 23:41

          „Du darfst“ und hast – und ich danke, @Tiefscharf.
          Ich habe den Artikel jetzt nochmal gelesen. Er ist stilistisch ein wenig merkwürdig „hyperbelig“ – aber ansonsten hätte ich den Artikel nach wie vor links (ausgerechnet!) liegen lassen.

          Die verlinkte Sache mit dem Down-Mädchen ist wohl recht dubios, ich hab‘ mir das aber nicht alles angesehen, der Ton ist auch sehr schlecht.

          „Anders, als es nämlich häufig von Politikern dargestellt wird, scheint Pädophilie insbesondere in höheren Gesellschaftsschichten vermehrt praktiziert zu werden.“

          Ich habe diesen Satz so verstanden, daß man nach Meinung des Autors der Pädophilie „in höheren Gesellschaftsschichten“ bisher keine oder zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt habe, daß sie dort aber nicht nur ebenso stattfinde, sondern auch anzuwachsen scheint.
          Ich habe ihn nicht so verstanden, daß Pädophilie in erster Linie und überproportional in den besagten „höheren“ Kreisen zu verorten wäre.

          Ich weiß nicht, was ich von dem Artikel und den Links halten soll, möchte dem Autor aber auch nicht unterstellen, daß er sexuelle Mißhandlung von Kindern als Vehikel für irgendeine andere Aussage benutzen will.
          Zumindest den „Fall Dutroux“ hat’s ja nun gegeben.

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        • 27. März 2011 10:45

          Ja, den hat es eben „auch“ gegeben. Der Autor unterstellt jedoch eine Tendenz, als ob man da wegschauen würde. Die Kriminalistik besagt aber eben nicht, dass es da eine Tendenz gibt. Er tut das, indem er unterstellt, man würde bei dieser Gruppe Menschen bewusst wegsehen, bleibt einen Beleg schuldig. Das ist Rufmord – nichts weiter und eben abscheulich.

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      • reflexione galore permalink
        27. März 2011 15:44

        Danke an J-AP für die Antwort.

        http://www.freitag.de/community/blogs/reimers/reale-paedophilie-in-europa-und-die-vertuschung#comment-245818

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        • 27. März 2011 16:27

          Hallo r.g.,

          die Antwort sollte hier bei MI auch stehen, da habe ich sie immerhin zuerst gepostet, aber aus welchen Gründen auch immer muß die erst noch freigeschaltet werden.

          Gruß!

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        • 27. März 2011 23:02

          Hallo J-AP,
          obwohl laut Einstellungen bis zu fünf Links erlaubt sind, stellt das WordPress-System, weil von Spam ausgehend, Kommentare mit mehr als drei Links sporadisch in die Warteschleife. Die nötige Freischaltung leider etwas länger gedauert, da die Redaktion nicht vollzählig am Sonntag anwesend ist.

          Mit besten Grüßen
          die MI-Redaktion

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  26. reflexione galore permalink
    25. März 2011 22:05

    Apropos: Heute hat einer der nettesten, witzigsten und schönsten Männer der Welt Geburtstag. Und er sang schon immer gerne über Piloten!
    http://www.youtube-nocookie.com/v/oSEX2yrZDks?fs=1&hl=de_DE

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    • reflexione galore permalink
      25. März 2011 22:11

      Der Reginald spielte damals noch glasklar und „hart“ einen berkristallinen Brocken (Fabrikate nenne ich nicht, die hört man!!!!).

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      • 25. März 2011 22:20

        Kondition: Bei Elton denk ich seit Privatvernsehn immer an St. Ra(h)ab.

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        • reflexione galore permalink
          25. März 2011 23:16

          Guter Mann beim falschem Sender. Aber wer hat ein anderes Format für ihn? ’ne Kochshow wäre optimal. Er sieht sehr nach Kochen aus 🙂 Vielleicht vermittelt Weinsztein was? 😉

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        • 25. März 2011 23:22

          Titels: „Kochen mit Dr. Oetker-Hennerchen“.

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        • reflexione galore permalink
          25. März 2011 23:30

          Puh, bei dem hab‘ ich einst Klaviere gestimmt und intoniert. Am OWL-Damm 🙂

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    • reflexione galore permalink
      25. März 2011 22:28

      http://player.youku.com/player.php/sid/XMTAzMTQzMjYw/v.swf

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      • 25. März 2011 23:06

        brrft (mein ton ist ausgefallen).

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    • sweetheart permalink
      26. März 2011 11:15

      Heute ist wohl wieder der Tag der abstürzenden Kommentare. Again:

      Gory, vor meinem inneren Auge konturierte sich nach Deinen Hinweisen langsam ein ansehnliches rothaariges Mannsbild mit keltischem Migrationshintergrund – und nun wackelt das Bild wieder ein wenig.

      30 years later and still singing strong:

      Und bei den Stichworten „This is your song“ muß ich notgedrungen an die wunderbaren Zeilen der ebenso wunderbaren Carly Simon denken:
      „You probably think this song is about you!“

      Im Hintergrund ist der nicht unbedingt als Chorknabe bekannte Mick Jagger zu hören.

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  27. 25. März 2011 22:06

    Der Blogger D. Reimer ist seit anderthalb Jahren in der dubiosen Community und stellt sich vor als „Blues Musiker und politisch interessierter Bürger“. Das ist mir erstmal sympathisch. Sein Thema führt für ihn zu „Spuren in die belgische High-Society und in EU- sowie Nato-Kreise“ hinein, jedenfalls insgesamt in „höhere Gesellschaftsschichten“, also in tabuierte, verschwiegene Bereiche des Themas. Wie er es – sein Thema – nennt, finde ich nicht angemessen, aber der Blog läuft als persönliche Nachricht. – Gelesen, gegessen, kein Nachgeschmack.

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    • 25. März 2011 22:07

      Mist, gehört unter jap zu Freitagsblog Reimer bis zum Schlußkommentar Phineas Freek.

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  28. reflexione galore permalink
    25. März 2011 23:23

    Falsche rubrik, richtige Musik:
    object width=“480″ height=“390″>http://www.youtube-nocookie.com/v/zOKLu-jX7YQ?fs=1&hl=de_DE

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  29. reflexione galore permalink
    25. März 2011 23:54

    Fast wie der Film „I will dance“, also derselbe Inhalt, oder das Lied „Hoppípolla“.DAs ist Klavieremomukke. Kühl, nordisch und warm:.Das Fabrikat verrate ich nicht!!!!
    Viðrar vel til loftárása:
    http://www.youtube-nocookie.com/v/34ZtT4Th9Ys?fs=1&hl=de_DE

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  30. reflexione galore permalink
    26. März 2011 00:38

    Ha, ha , ha, Humor verkannt:
    25.03.2011 | 14:33 GeroSteiner
    Nur wer das Leben ernst, bitter ernst nimmt, der hat auch wirklich Humor. Immanuel Kant

    Ich hab‘ einen totaaaal tollen Laberjob bei Antenne D. und ich werden immer verkannt, lobwohl ich voll der Menschenfreund bin!S Wie kommt das?

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    • reflexione galore permalink
      26. März 2011 00:40

      Tssss. http://www.freitag.de/community/blogs/gerosteiner/kommentare

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  31. 27. März 2011 14:57

    An Phineas, sweetheart und Rainer:
    Da ich weiter oben mit starken Worten durch die Tür gefallen bin, habt ihr völlig recht, nachzufragen.

    Was also störte mich an dem Artikel von Reimers?

    Soviel vorab: Es geht hier im Kern um die Frage, wie zum Geier im Belgien des Jahres 1996 aus dem Kriminalfall Dutroux eine ausgewachsene Staatsaffaire Dutroux werden konnte. Und um das zu erklären, muß ich mal etwas ausholen.

    1.
    Belgien steht im Grund schon seit seiner Einrichtung durch die Londoner Konvention von 1830 im permanenten Ausnahmezustand wegen der nachgerade wahnhaften Sezessionsbestrebungen zwischen der Wallonie im Süden und Flandern im Norden. Seit mehr als 180 Jahren ringt man daher in Belgien um staatliche Einheit und Zentralität, absolviert im Dekadenabstand Staatsreformen, genehmigt absurde Autonomiestatute, streitet oft und öfter um irgendwelche grenznahen 400-Seelen-Dörfer usw. usf.

    Nachdem der staatsbedrohende wallonisch-flämische Gegensatz nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst überwunden schien, verschärfte er sich ganz gewaltig, als die Wallonie mit ihren gewaltigen Schwerindustriebollwerken wegen anhaltender Deindustrialisierung hinter das »kosmopolitischere« Flandern zurückfiel, das sich schon immer mehr auf Handel und Dienstleistungen verstand. Der permanenten industriellen Krise in der Wallonie begegnete man mit einem schlichtweg absurden keynesianischen Subventionstheater, das nicht nur die Staatsschulden auf atemberaubende Höhen schraubte, sondern — wie das halt immer ist — auch die für die Krise ursächlichen Strukturen konservierte und damit die Krise verewigte.

    2.
    Diese ökonomische Krise in Permanenz hat, wie könnte es auch anders sein, die politische nur noch verstärkt, denn zum hergebrachten Gegensatz zwischen Flandern und Wallonien kam nun auch noch der andauernde soziale Konflikt, der sich schon an der unterschiedlichen regionalen Sozialstruktur ablesen läßt: die Wallonie ist ausgesprochen kleinbürgerlich-mittelständlerisch mit einer sehr schmalen unternehmerischen Oberschicht noch aus der Zeit der Industrialisierung und mit einem ursprünglich hohen Anteil an »Gastarbeitern«, die im Zuge der Krise allerdings zum andauernden Gegenstand fremdenfeindlicher Ausschreitungen werden; Flandern ist, bedingt durch die anhaltende relative Prosperität, eher gehobenes Bürgertum (höhere Beamte, Freiberufler, Selbständige) und Arbeiteraristokratie.

    3.
    Es liegt auf der Hand, daß derlei Verhältnisse sich auf auf der ideologischen Ebene reproduzieren. In Flandern beklagt man sich darüber, daß man seit einem halben Jahrhundert den »Aufbau Süd« finanziert, Strukturprogramme auflegt, die Sozialkassen bezuschußt, immer weiter steigende Schuldenlasten, Steuern und Abgaben schultert und generell vom wallonischen Süden gehemmt, nach unten gezogen werde, während die Wallonen seit einem halben Jahrhundert sich vom reichen Flandern mit seinem hochmögenden Dienstleistungs-, Handels-, Bank- und Hightech-Sektor vollständig abgehängt und ganz generell von den geizigen neureichen Flamen, die nur mal ein bisserl mehr abgeben müssten, um die Sache wieder in Schwung zu bekommen, zu kurz gehalten fühlen.

    Soviel also in aller bescheidenen Kürze zum Hintergrund in Belgien.

    4.
    Und in diesem belgischen Pulverfaß entzündet sich nun im Jahre 1996 eine Lunte, die ohnehin und für sich genommen schon enormes emotionales Entgleisungspotenzial böte: der Kriminalfall Marc Dutroux.

    Dieser Marc Dutroux ist ein (wegen des damals gerade kurz zuvor liberalisierten belgischen Strafrechts) vorzeitig aus der Haft entlassener kleiner Drogen- und Pornohändler, Sexualstraftäter, Autoschieber und geschiedener Familientyrann.

    Ein Wallone (!), der seit Jahren Sozialhilfe bezieht und trotzdem über ein ganz beträchtliches Einkommen verfügt, weil er nämlich, wie sich dann später im Zuge der Ermittlungen herausstellte, die von ihm inaugurierten sexuellen Gewaltexzesse an Kindern serienmäßig abfilmte und an den dubiosen Brüsseler Geschäftsmann Michel Nihoul verhökerte, der nur nebenberuflich Kinderpornohändler ist und sich ansonsten als kleiner Immobilienhai verdingt, der hin und wieder von der unteren Ebene der belgischen und EU-Verwaltung kleinere Aufträge zugeschanzt bekommt.

    So.

    Das ist die Folie, auf der der staatsbürgerliche autoritäre Charakter nun seinen ganzen Hader mit den nicht durchschauten Verhältnissen ohne jede Hemmung auswüten und ausagieren kann, weil es ihm nämlich immer schon gedämmert hat, daß es an dern Spitzen des Staates nicht mit rechten Dingen zugehen kann! Jetzt steht in der Hauptsache die ganze Wallonie, aber im Geiste ganz Belgien wie ein Mann auf, um der laxen, laschen, verweichlichten, korrupten, degenerierten, perversen Elite endlich einmal heimzuleuchten und das »Gemeinwesen« höchstpersönlich wieder in Ordnung zu bringen. Dem weißen, anständigen, ehrlichen, aufrichtigen, sittlich reinen Belgien reicht’s!

    Und deshalb folgt, was Reimers in seinem Artikel wörtlich anspricht (freilich nicht als Reflexion, sondern als unausgesprochenes »Wir-bräuchten-mal-wieder …«):

    Der berühmte »Weiße Marsch« der 300.000, die die Sache jetzt endlich selbst in die Hand nehmen wollen; die ganz empirische Manifestation des masochistischen Neids auf einen nichtarbeitenden Sozialschmarotzer, der selbst sexuell aufgeladene sado-masochistische Wunsch nach dem autoritären, disziplinierenden, allseits und ohne Rücksicht auf Verluste abstrafenden Staat — ein Staat, der in seiner heutigen degenerierten Gestalt von sinistren Mächten, Verschwörern und klandestinen Parteiungen insgeheim beherrscht und die Herrschaft zum gegenseitigen Vorteil einer kleinen Elite mißbraucht wird und dessen politische Institutionen nichts anderes hervorbringen als bloß interessengruppengebundenen (= demokratischen!) Streit.

    Zunächst geht es der »Weißen Bewegung« um die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zu den Vorfällen um Dutroux und Nihoul. Doch schon bald reicht das nicht mehr: Ein »Nationaler Magistrat« muß her, der jenseits aller parlamentarischen Kontrolle und Legitimation die Sittenaufsicht über die Staatsorgane führt und dreinschlägt, wo nötig. Es gibt auch schon einen Anwärter für dieses Amt: den Volkshelden Jean Connerotte — das ist bezeichnenderweise der wegen offensichtlicher Befangenheit abgelehnte Untersuchungsrichter im Vorverfahren gegen Marc Dutroux, der sich von seinen damaligen Vorgesetzten im Justizapparat von der sachgemäßen »Erledigung« des Falles — nämlich die längst abgeschaffte Todesstrafe — abgehalten sah. Der schlägt nun mit Deputierten einer Allparteienkonferenz vor, daß man als erste Maßnahme belgische Postboten zu Hilfsgendarmen umfunktioniere, die nicht nur briefliche Korrespondenz öffnen dürfen, sondern auch darüber hinaus von allen irgendwie verdächtigen Vorgängen Meldung an die zentrale Kommission machen sollen.

    Für diesen Rückfall sogar noch hinter das Niveau bürgerlicher Rechtsstaatlichkeit demonstriert halb Belgien auf der Straße, ja umso mehr noch, je öfter der sehnliche Wunsch der »Weißen«, daß irgendein hochrangiger politischer Repräsentant dann doch in die unsäglichen Vorgänge verstrickt sein möge, immer wieder enttäuscht wird. So ungefähr jeder einzelne Kriminalfall der zurückliegenden zwanzig Jahre wird in Belgien unter die Lupe genommen — aber außer ein paar veruntreuten Parteispenden, EU-Subventionen, Kommunalfilz und durchaus peinlichen Justizpannen gibt es nichts.

    Soviel weiß man aber schon aus der Psychologie: Sollte sich die Wahnvorstellung eines Delirierenden an der Realität blamieren, so bedeutet das nicht etwa, daß der Wahn reflektiert wird, sondern es steigert sich nur die Wut, mit der das Projektionsobjekt noch »passender« zugerichtet wird. Je weniger an Nachprüfbarem man findet, desto bestätigter fühlt sich der Generalverdacht, es umso mehr mit einer grandiosen verschwörerischen Vertuschung zu tun zu haben.

    Und was macht nun D. Reimers in seinem Artikel daraus?

    Er verdoppelt die grauenhaften Taten eines Marc Dutroux noch einmal, indem er den moralischen Budenzauber der »Weißen« für die bare Münze des Apriori nimmt und Dutroux‘ Opfer zur Schwungmasse seiner eigenen manischen Feinderklärungen macht: »Die da oben« stecken eben nicht nur unter einer Decke, sondern treiben es unter eben dieser Decke auch noch mit dem Nachwuchs des arglosen kleinen Mannes »drunten« von der Basis!

    Er überschlägt sich förmlich mit Projektionen: »Die da oben« sind nämlich keineswegs nur in Belgien, sondern weltweit am Kinderschänden — in der EU; in England, wo deren Arm sogar soweit reicht, die BBC vom Senden aufklärerischer Dokus zum Thema abzuhalten (hätte er sich mal mit dem Fall Fred West beschäftigt. Hat er natürlich nicht, weil West nur schwer in sein gestanztes Verschwörungsschema passt.); in Portugal, in diplomatischen Kreisen, in Pentagon- und CIA-Zirkeln und natürlich bei der Hochfinanz im besonderen.

    Wenn ihr gute Magennerven hat, dann rate ich euch dazu, euch mal Reimers‘ ersten Link aus seinem Artikel zu Gemüte zu führen. Da steigert sich die Paranoia bis hin zu plattesten Lügen um die Freimaurer, um das Bankhaus Rotschild (das war ja klar, oder?), die Bilderberger, die Hintergründe zu Belgisch-Kongo, die US-Israel-Connection (klingelt’s?) …

    Nichts, aber auch wirklich gar nichts ist diesem scharfen Verstand zu schief, als daß es nicht unter Joch der vorgefertigten Schablonen paßen würde; am Ende ist alles einleuchtend, folgerichtig und rund.

    Nebenbei: Hinweis darauf, zu welchen Zwecken Reimers derlei vorführt, finden sich etwas abseits in einem Kommentar von ihm unter einem Artikel zu Hartmut von Hentig. Was da erklärt wird, das entspricht teilweise wortwörtlich (!) Adorno/Horkheimerschem F-Skala.

    Deshalb fand und finde ich Reimer’s Artikel abstoßend, widerlich und abscheulich.

    Ich grüße mal freundlich in die hiesige Runde!

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  32. sweetheart permalink
    27. März 2011 20:00

    Lieber @j-ap, danke für Ihre ausführliche Erläuterung zu Ihrem Urteil.
    „I take your word for it!“ – ganz ernsthaft und werde mir den Artikel hinter dem dank Ihrer Hilfe nun funktionierenden 1. Link von @Reimers nach punktueller Lektüre nicht mehr genauer ansehen.
    „Covert Politics“, dieses 6jährige und nun beendete Projekt IGSP eines Einzelnen ist mir undurchschaubar und ich werde mich nicht weiter damit beschäftigen.

    Ich habe mir den ebenso von Ihnen verlinkten Kommentar von @Reimers unter dem Artikel zu H.v.Hentig angesehen – und ja, der basiert in der Tat nicht auf irgendwelchen über H.v.Hentig bekannten Fakten, sondern er zeigt neben böswilligen Unterstellungen nur das Ressentiment des Autors gegenüber Intellektuellen und denjenigen, die er, vielleicht auch aufgrund ihres Namens, zur „Elite“ zählt.
    Was das Zusammenhalten von „Eliten“ angeht, hätte @Reimers da wohl themennäher und hinsichtlich der Fakten belastbarer fündig werden können, wenn er – wie anläßlich des Falls „Odenwaldschule“ an verschieden Orten geschehen – dem medialen Stillschweigen nachgegangen wäre, das nach Hinweisen an die Schulaufsicht und ersten Berichten in einer großen überregionalen Zeitung (vergessen welche) herrschte und für das u.a. die Freundschaft zwischen H.v.Hentig und der Gräfin Döhnhoff vermutet wurde.
    Das wurde seinerzeit im Zusammenhang mit dem Interview mit H.v.Hentig in der ZEIT dort und bei ZO diskutiert.

    Wie kommt @Reimers nun zu all dem? Ich weiß es nicht und bin auch nach seimem 1. persönlichen Artikel in der FC nicht viel schlauer geworden.
    http://www.freitag.de/community/blogs/reimers/gegen-den-strich-gebuerstet
    Vielleicht antwortet er ja auf Ihren Kommentar.

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    • 27. März 2011 21:02

      Hallo und guten Abend, sweetheart.

      Ich bin seinerzeit über die causa Dutroux durch Zufall gestolpert — nämlich in Zusammenhang mit dem von mir zitierten Fall Fred West in England. Im Jahr 2004 nämlich, als Marc Dutroux verurteilt wurde, ganz sieben Jahre also nach seiner Verhaftung, wurde ich in England Zeuge einer Diskussion, bei der es um dieses Thema ging. Und in dieser Diskussion fiel eine zunächst ganz unbeachtliche Bemerkung: daß er, Dutroux, es am besten ebenso hält wie West (der sich in seiner Zelle erhängte), denn damit wäre allen geholfen.

      Und also ging ich der Sache nach: Wie das war mit Fred West, der ebenfalls 1996 gefaßt wurde, der sich in seinem von der Times so genannten »House of Horrors« vergleichbarer Verbrechen wie Dutroux schuldig gemacht hatte. Und mich interessierte, wieso dieser Vorgang in England zwar die üblichen Proteste in dem Zusammenhang zeitigte (es gab seinerzeit in den Midlands eine Bürgergewebung, die sich aber bezeichnenderweise auflöste, nachdem West gefaßt war), aber keine waschechte und nach hunderttausenden zählende Volksbewegung wie in Belgien.

      Und schon war ich auf der Spur. — Übrigens auch und gerade der medialen Rezeption des Falles. Wenn Sie Zugang zu einem Pressearchiv aus den Jahren 96/97 haben, dann werfen Sie mal einen Blick in Spiegel, ZEIT, SZ, FAZ, Frankfurter Rundschau, taz. Sie werden staunen, vor allem darüber, wie nachgerade rituell man sich in der deutschen Presse die vermutlichen oder tatsächlichen Vorgänge ausmalte und wie selbst der Liberale Edzard Schmidt-Jortzig, der damalige Bundesjustizminister der Justiz, Stimmung machte, die nicht mehr weit von dem entfernt ist, was die NPD heute am liebsten mit Kinderschändern machen würde.

      Eben deshalb, weil ich mit der Sache einigermaßen vertraut bin, machte es mich zornig, den Artikel von Reimers zu lesen, der diese schlimmen Vorgänge benutzt, um seinem Ressentiment freien Lauf zu lassen.

      So ist das eben, wenn man Aufklärung mit bloßer Information verwechselt. Denn an Informationen kommt man im Netz nahezu mühelos. Und Leute wie Reimers mit einem zweifellos scharfen Verstand am Werke »bauen« dann Informationen zu einem systemischen Ganzen zusammen — von dem schon mit Adorno zu sagen ist, daß es notwendigerweise das Falsche ist.

      Es gibt Pädophile und Päderasten, es hat sie immer schon gegeben und es wird sie weiter geben. Eine vernünftige, human eingerichtete Gesellschaft würde sich darum kümmern, daß Leute mit solchen Veranlagungen nicht einfach entsorgt werden, nachdem sie zum Täter geworden sind und also Opfer hinterlassen haben, sondern gar nicht erst zu Tätern werden.

      Viele Grüße
      vom Josef

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  33. sweetheart permalink
    27. März 2011 20:45

    „Er nu wieder“ – um jemand von nebenan zu zitieren: Jakob Augstein ist heute Abend bei Anne Will zu Gast.
    Ich kann die zwar inzwischen genausowenig ertragen wie ihre Vorgängerin, aber dann werd‘ ich mal hineinsehen, ob ich einen positiveren Eindruck von J.A. bekomme, als das nach seinen diversen wiederholten Verlautbarungen an mehreren Orten in den letzten Wochen der Fall war.

    Ich fand seinen Benzin-Kommentar bei SPON und dessen Folgeverwertung sehr „daneben“ – und selbst sein letzter „Garten“-Artikel fand bei mir keine Resonanz.
    Im Januar noch mißbrauchte J.A. den wehrlosen Oscar Wilde, um der FC naherzubringen: „Warum sollte man seinen Garten teilen?“ Ich kommentierte damals in dem Zusammenhang irgendwo hier JA’s unrichtige Darstellung von Wildes Todesumständen.
    Nun im März(en der Bauer) schreibt er : „Warum ist ein Garten ohne Grenzen nicht denkbar?“ und demonstriert dabei m.E. völlig abstruse Vorstellungen von „Natur“, „Kultur“ und Ästhetik, sowie eine Vorstellung von Garten, der ich wenig abgewinnen kann: „der gute Gärtner“ beobachtet seinen Garten und lernt von ihm. Er zwingt seinem Garten nichts auf, was dort ohne seine ständige Präsenz nicht gedeihen kann.

    J.A. war schon einmal bei einer Wahl (NW?) kommentierend mit im Studio – mit weißem Hemd und Krawatte. Schaumerma!

    Obwohl J.A., wie gerade erst bemerkt, keine Hitlervergleiche ziehen möchte – auch wenn er kürzlich Guttenberg in einem seiner Kommentare doch indirekt schon recht bedenklich in dessen Nähe rückte – kommt er mit dieser abgerupften Frisur und dem markanten Scheitel optisch ausgerechnet DEM so nah, das man ihm schon versuchsweise den Schnurrbart anmalen möchte.
    @mh hat ja schon genügend Vorschläge für J.A.’s Styling gemacht – die dieser schon allein deswegen nie und nimmer befolgen kann.

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    • reflexione galore permalink
      27. März 2011 21:11

      Haha, derDonnerstag hat mir vor einer Minute „Testfragen“ gestellt (kein Scherz), warum Augstein dort wieder zu Gast ist. Eigentich hätte ich ja Antwort „c)“, „weil er der Sohn – und das noch nichtmal -vom Augstein ist, genommen, aber ich habe aber einfach zugegeben, dass der Augi einfach gut aussieht und nett wirkt. Egal, welche Klamotten er trägt und ob er baptisiert. Totaaaal schwierige Testfragen à la Pisa sind ja in, laut BlubberBetonSteiner. Was für gemeine Fangfragen, da muss man sogar sogar richtig lesen und danach (quer)denken:

      GeroSteiner schrieb am 27.03.2011 um 21:52
      @derDonnerstag

      Die Fragen im PISA-Test (Programme for International Student Assessment) sind teilweise so saublöd formuliert, dass man auch als halbwegs gebildeter Mensch an einzelnen Fragen scheitert. Wenn es darum geht, stumpf eingepauktes Wissen abzufragen, wundert mich an den Ergebnissen mittlerweile nichts mehr. Über die Qualität der (Schul)Bildung sagt dieser Test ziemlich wenig. Der Test sagt im wesentlichen was über den Test.

      Kleine Kostprobe? Hier.“

      http://www.freitag.de/community/blogs/sachichma/wenn-an-bildung-gespart-wird#comment-245943

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      • reflexione galore permalink
        27. März 2011 21:16

        Steiners Aussage „als halbwegs gebildeter Mensch“ ist ja gerade das Schlimme. Dass das Niveau so grottenschlecht ist, dass „halbwegs“ und weniger noch als „gut“ durchgehen soll. Besonders traurig darüber sind ja bekanntlich die großen Laberköppe und Dampfplauderer, die seit der Grundschule meinen, zu allem eine Meinung zu haben, sei das Wichtigste im Leben.

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      • reflexione galore permalink
        27. März 2011 21:21

        Tsss, eben wer da stumpf eingepauktes Wissen antwortet, hat die Fragen nicht richtig gelesen. Aber das ist beim Freitag ja so üblich, dass mehr (Böses) interpretiert wird, als genau gelesen.,

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      • 27. März 2011 21:53

        Sehr schön: „dass der Augi einfach gut aussieht und nett wirkt. Egal, welche Klamotten“ – und daß er die Marke ‚Freitag‘ als irgendwie genau für seinen geplanten Rundgang durch die Medien gekauft hat, an denen er partiztipieren will. Mehr nicht. Die aufgeprägte Medienmarke selber weiter prägen. Bei Gleichen, Gleichanstelligen. – – –
        Zu Gero Steiner fällt mir nur noch ‚Halbbildung, Adorno und Einverstandenenhumor á la Heinz Ehrhardt‘ ein. – Grauslig.

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      • sweetheart permalink
        27. März 2011 22:14

        „dass der Augi einfach gut aussieht und nett wirkt“.
        So ist das wohl, Gory – und er hat eine sehr markante, unverwechselbare Stimme, was der Medienpräsenz auch nicht schadet.
        Ich finde sein offenes Hemd allerdings in offiziellen Zusamenhängen eher schlampig aussehend und unangebracht. Aber auch so charakterisiert und stabilisiert man seine eigene „Marke“.

        Der „echte“ Kindsvater meldete sich in den letzten Monaten übrigens zweimal zu „den“ Themen seines Sohnes zu Wort – jeweils mit einer ganz anderen Auffassung.

        Einmal ging es wohl um Sarrazin, wenn ich mich recht erinnere – zuletzt um Guttenberg. In der WELT stand am 5. März folgendes:

        „Martin Walser (83), Schriftsteller, hat auch schon einmal versucht, abzuschreiben. ‚Ich war an meinem Abiturtag in der Mathematikprüfung dringend auf Abschreibehilfe angewiese‘, sagte er dem FOCUS. Ihm sei das Abschreiben aber nicht gelungen, ‚wel der, der neben mir saß, meine Not nicht teilen konnte oder wollte‘. Er sei trotzdem durchgekommen. Walser verteidigte den zurückgetretnenen Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Die SPD habe zu Guttenberg ‚zur Strecke gebracht‘. Ihm tue Guttenberg leid, ‚und zwar sehr‘.“

        Ist sicher auch nicht nur ein Segen, gleich zwei Väter zu haben, die über das Wort wirken und einen derart hohen Bekanntheitsgrad haben.

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        • sweetheart permalink
          27. März 2011 22:38

          Am 28. Februar berichtete die SZ (nicht im Archiv gefunden) über das Ende des „Parker Spitzer“-Schaukampfs auf CNN.
          http://www.huffingtonpost.com/2011/02/25/kathleen-parker-dropped-f_n_828338.html

          Ob das wohl das Vorbild für AUGSTEIN UND BLOME war?
          Und wie wird Augstein und Blome einmal enden?

          Die SZ schrieb:
          „Das arrangierte Ehen nicht halten, hätte CNN wissen können. Doch es dauerte fast fünf quälende Monate, bis sich die Chefs des Nachrichtensenders durchrangen, die erfolglose Sendung ‚Parker Spitzer‘ abzusetzen. Von der Paarung aus der Kolumnisten Kathleen Parker und dem 2008 über eine Callgirl-Affaire gestolperten New Yorker Ex-Gouverneur Eliot Spitzer bleibt nur noch Letzterer übrig. Parker, die Konservative, und Spitzer, der Linke, sollten sich allabendlich einen politischen Schaukampf liefern – und Parkers erotische Vergangenheit sollte die uneingestandene Würze abgeben.
          Doch die zynische Rechnung ging nicht auf. Das Alphatier Spitzer brüllte, die mäuschenhafte Parker ging unter. Entsprechend mies waren die Quoten. Nur einmal, im Januar, flammte das Interesse auf: Als Parker krankheitsbedingt fehlte. An diesem Montag nun wird Spitzers neue Sendung ‚In the Arena‘ starten, der sicher nicht letzte Versuch des Senders, in der veränderten Kultur der TV-Nachrichten seinen Platz zu finden. Spitzer wird hier nicht gegen eine, sondern gegen zwei Konservative antreten, E.D. Hill, einen früheren Fox-Mann, und Will Cain vom ‚National Review‘.“

          PS Eben sehe ich noch auf TTT in der ARD, daß „der offene Hemdkragen“ das Kennzeichen von Bernard H. Levy ist. Diese Gemeinsamkeit wird Augstein sicher gefallen.

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        • 27. März 2011 23:10

          Tja, Sweetheart, auf eine Idee, eine eigene, von JA warten wir wohl bis zum letzten Spiel an der Bremer Brücke …
          Und auch wenn sein Hemd dann bis zum Nabel geöffnet sein sollte, M. Walser wird auch bis dahin keine Literatur in die Welt gesetzt haben.
          Bei allen Ehen in Münster!

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        • sweetheart permalink
          28. März 2011 10:50

          Ergänzung zum Thema VÄTER UND SÖHNE, insbesondere Verlegersöhne:

          Konstantin Neven DuMont erklärte in der SZ vom 28. Februar, er könne sich eine zweite Karriere als Journalist vorstellen, nachdem er kürzlich als Vorstand der Zeitungsgruppe DuMont Schauberg entlassen wurde.
          Einen hoffnungsvollen Anfang machte er – wo? Beim FREITAG!

          Am 24. Februar rezensierte er dort das Buch von Walter Kohl über seinen Vater, „Leben oder gelebt werden“.
          http://www.freitag.de/kultur/1108-der-befreiungsschlag?searchterm=walter+kohl%2C+leben+oder+gelebt+werden
          Ich hab‘ den Artikel nicht gelesen und bin nur schnell über den Thread gehuscht, in dem Konstantin Neven DuMont auch gleich seiner angeblichen Lieblingsbeschäftigung nachgeht: dem Bloggen. Nachdem ihn @mh duzte hat er aber wohl schnell die Flucht ergriffen.

          Der SZ sagte NDM auf die Frage, ob dieser FREITAGs-Einsatz eine einmalige Sache gewesen sei:
          „Diese Frage kann ich nicht beantworten, weil ich nicht weiß, ob ich vom FREITAG weitere Aufträge bekomme. Die Verantwortlichen haben mir aber mitgeteilt, dass sie sehr zufrieden seien. Immerhin wurde bei dem Artikel bereits 222mal auf den ‚Gefällt mir-Button‘ geklickt.“ – und dann tat vielleicht seiner Sekretärin der Zeigefinger weh, füge ich, böse wie ich nun mal bin, hinzu.

          Sohn Kohl hat mir übrigens bei seinen Talkshow-Auftritten (einmal Beckmann, einmal Böttinger) fernab aller Inhalte seines Buches und seiner wie seines Vaters politischer Überzeugungen durchaus Respekt abgerungen – ganz einfach, weil er – so wie er auftritt, vermute ich mit therapeutischer Hilfe – einen Weg gefunden hat, ein glücklicherer und zufriedenerer Mensch zu werden.

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        • 28. März 2011 18:58

          Walter Kohl und Rezensionen habe ich gelesen. Das System Kohl, Familie als Tarnung & Offensive von Machtansprüchen des Oberhaupts derselben, finde ich sehr interessant, und wenn gesellschaftlich hervorgehobene Söhne schreiben bzw. rezensieren, um so mehr.
          Und ich stimme zu, Sweetheart, man kann nur Glück und gute Hilfe für den weiteren Weg wünschen; weil der bis dahin ja schlimm genug scheint in der Beschreibung.

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      • reflexione galore permalink
        28. März 2011 00:26

        Die SteinerBetonLogik kennt keine Grenzen, nur Widersprüche. Einerseits fordert er Logig anstatt platter Auswendiglernerei, aber kaum kommt eine simple Logigfrage aus dem PISAtest, zu dem er selbst verlinkt hat, deklariert er diese als unlösbar, indem er irgendwelche an seinen eigenen Haaren herbeigezogenen „Begründungen“ angibt. Diese habe ABSOLUT NICHTS mit der EINZIGEN LOGISCHEN Antwort zu tun, die er somit indirekt als „Auswendiglernerei“ bezeichnet. Das Einzige, das an WISSEN in dieser Frage steckt, ist die Tatsache, dass es Sonnenbrillen mit und ohne UV-Schutz gibt und jedes Kind schonmal etwas (Detailliertes) von (und über) UV-Strahlen gehört hat. (Das ist doch jedem Schüler zuzutrauen, oder nicht? Oder stellt das eine Überforderung dar?)
        Und was macht Steiner? Etwas dazudichten, das überhaupt KEINE Relevanz besitzt. Er schreibt: „Ohne diese Zusatzinformation ist die Frage nicht zu beantworten. Ablenkung vom Thema, mehr nicht! So wie es die meisten Textverdreher beim Freitag tun, vor allem in Richtung Böswilligkeit um selbst als Gut- oder zumindest als „Besser“mensch dazustehen als derjenige, den er kurz zuvor höchstpersönlich (ohne es zu bemerken[?]) abgewertet hat.
        Schlimm, dass so mancher Zeit, Geduld und Nerven, die man besser in (Schul-)Bildung und andere Inhalte investieren könnte, durch solche Einforderungen von Beweisen gehindert wird. Ok, jetzt kann‘ man ’s sich aussuchen, aber als Kind ist man dieser Blödschwätzerei hilflos ausgeliefert in den Schulen oder schon im Kindergarten. Und viele Lehrer, die das nicht peilen, machen bei Dampfplauderei auch noch mit und bremsen wirklich „kluge“ Kinder aus mit derartig überflüssigen Diskussionen! Dass Steiner verkappten Rassismus (gegen Amis – an anderer Stelle erwähnt) verbreitet, merken die Freitagsuser gar nicht!

        GeroSteiner schrieb am 27.03.2011 um 21:52
        @derDonnerstag

        Die Fragen im PISA-Test (Programme for International Student Assessment) sind teilweise so saublöd formuliert, dass man auch als halbwegs gebildeter Mensch an einzelnen Fragen scheitert. Wenn es darum geht, stumpf eingepauktes Wissen abzufragen, wundert mich an den Ergebnissen mittlerweile nichts mehr. Über die Qualität der (Schul)Bildung sagt dieser Test ziemlich wenig. Der Test sagt im wesentlichen was über den Test.

        Kleine Kostprobe? Hier.

        derDonnerstag schrieb am 27.03.2011 um 23:04
        @GeroSteiner
        O.k., man könnte natürlich sagen, Frage 8 sei diskriminierend, da bibeltreue Christen und strenggläubige Muslime wie unser Freund Muhabbetci selbstverständlich Antwort 4 auswählen werden. Ich weiß auch nicht, wozu man wissen soll, wie tief der Tschadsee ist.
        Grundsätzlich weiß ich zu wenig von den Pisa-Tests, um wirklich beurteilen zu können, ob da überwiegend Paukwissen abgefragt wird. Würde mich allerdings schon wundern, da ja nicht nur Länder wie Südkorea, die dafür bekannt sind, gut abgeschnitten haben. Oder glauben Sie, in Finnland oder Schweden würde stur gepaukt?

        Irgendeinen Grund muss es wohl geben, warum die Schüler aus den meisten anderen Ländern die Fragen anscheinend besser verstehen.
        Sicher ist nur: Wenn es einen Vergleichstest gäbe mit dem Ziel, ein Thema, von dem man null Ahnung hat, möglichst ausdauernd und sinnfrei auszudiskutieren, wären die Deutschen unschlagbar.

        GeroSteiner schrieb am 27.03.2011 um 23:34
        @derDonnerstag
        „Irgendeinen Grund muss es wohl geben, warum die Schüler aus den meisten anderen Ländern die Fragen anscheinend besser verstehen.“

        Stimmt. Es gibt irgendeinen Grund. Stumpfes und gehorsames lernen und auswendiglernen bringt einen im Test weiter, als das Verständnis von Zusammenhängen.

        Wenn in Frage 4 gefragt wird, ob beim Tragen einer dunklen Sonnebrille mehr oder weniger UV-Strahlen ins Auge gelangen und die Antwort „mehr“ lautet, dann frage ich mich in der Tat, wie das gehen soll.

        Die Frage lässt sich nach meinem Verständnis nur dann richtig beantworten, wenn man weiß, ob
        a) die Brillengläser aus Glas oder Kunststoff gefertigt sind (Glas ist ein UV-Filter) und
        b) ob die Gläser aus „Kunststoff“ sind und Polarisationsfilter enthalten und
        c) welcher UV-Anteil Lichts gemeint ist (UV-A, UV-B oder UV-C) und
        d) bekannt ist, ob die eingesetzten Farbstoffe in den Brillengläsern im Wellenlängenbereich kleiner als 400 nm keinerlei Absorption haben.

        Ohne diese Zusatzinformation ist die Frage nicht zu beantworten.

        derDonnerstag schrieb am 28.03.2011 um 00:42
        @GeroSteiner
        Ich schrieb bereits, dass ich bezweifle, dass ausgerechnet in finnischen oder schwedischen Schulen auf stumpfes Auswendiglernen gesetzt wird. Davon abgesehen, fiel mir gerade auf, dass die Fragen zufällig ausgewählt werden. Frage 4 ist bei mir jetzt Frage 2. Nur zur Info.

        Die Frage lautet: „Wie wirkt es sich aus, wenn Sie eine dunkle Sonnenbrille ohne UV-Schutz tragen?“
        Die Antwortvorgaben:
        * Es gelangen weniger UV-Strahlen ins Auge als ohne Brille.
        * Es gelangen mehr UV-Strahlen ins Auge als ohne Brille.
        * Es gelangen genau so viele UV-Strahlen ins Auge wie ohne Brille.

        Die Frage ist schon etwas knifflig, zugegeben.
        Die von Ihnen genannten Zusatzinformationen sind allerdings nicht notwendig, da es ja heißt, dass die Sonnenbrille KEINEN UV-Schutz hat. „Keinen“ kann nur heißen, dass sie keine Art von UV-Strahlung blockiert.
        Man könnte auf die Idee kommen, die dritte Antwortmöglichkeit anzukreuzen. Die Info, dass die Sonnenbrille „dunkel“ ist, erleichtert es einem aber, darauf zu kommen, dass nur die zweite Antwort richtig sein kann. Denn je dunkler die Brille ist, umso mehr wird man dazu neigen, in die Sonne zu schauen als ohne.
        In jedem Fall aber wird jeder mit Sonnenbrille unwillkürlich häufiger direkt in die Sonne schauen als ohne. Und da die Brille nun mal keinen UV-Schutz hat, dringen folglich mehr UV-Strahlen ins Auge als ohne.

        Dass man so einen Scheiß überhaupt ausdisskutieren muss!!! Ich hätte dazu nicht die Geduld!

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        • reflexione galore permalink
          28. März 2011 00:30

          Pardon, an einer Stelle schreib‘ ich schon Logik mit „g“ am Ende. Habe wohl zuviel außerirdische Intheeligenz gelesen oder zu viele Auftritte hinter mir;)

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        • reflexione galore permalink
          28. März 2011 00:50

          Die Ablenkung vom Thema (der Frage), die absolut irrelevate, herbeigedichtete Wichtigkeit für die Lösung besitzt, zielt genau darauf ab, etwas ganz anderes zu diskutieren als das Thema selbst. Sein eigenes „Wissen“ zu etwas, das nicht gefragt ist, läßt ihn als „Wissenden“ erscheinen, der im Grunde aber Halbwissen – wie er selbst zugibt-, propagiert. Und wo bleibt da die Qualität?

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    • 27. März 2011 21:13

      Adlershof: Augstein, Geißler, Trittin, Schavan, Wowereit, /Will. Entschuldigt sind: Brüderle, Guttenberg, Frau Merkel, Herr Mappus, Lindner (überraschend doch anwesend).

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      • 27. März 2011 21:57

        Die wandelnde Ideologie ist ja der Geißler. Alle anderen dagegen reden ja klare politische Freund-Feind-Verhältnisse. Geißlers Hymne auf die Bügerbewegung, die er mit Stuttgarter Stadtteilen und Vorstädten glkeichsetzt, ist ein Hirnbankrott – oder eben sehr klug dahinideologisiert. Daß er der SPD vorwirft, daß deren Anhänger bei seiner Moderation S21 nicht da waren, macht mir die Sozialdemokraten ja fast wieder sympathisch …

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        • 27. März 2011 22:14

          Der Heiner ist ein 1. altes 2. Scholasterhirn. Damit bleibt einem die Wahl zwischen Geriatrie und Ideologie, womit über ihn bereits alles gesagt ist.

          Und seit ich mitbekam, daß man zu Stuttgart mittlerweile unter dem Slogan »Oben bleiben« demonstriert, ist mir auch klar, warum Volkshilfsbündnis90/Grüne solche Wahlergebnisse einfahren wie heute.

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  34. reflexione galore permalink
    28. März 2011 20:26

    Jawoll! Endlich mal ein ausgeglichener junger Mann, der Rahabs Verständnis von Menschenrechten einfordert! Hoffentlich kann er als „mediterraner Typ“ beim Panzermädchen Eindruck (Mitleid bei einem starken Frauchen) schinden. Komisch, dass er bei einer derart sensiblen „Frau“ überhaupt Verständnis einfordern muss, aber anscheinend steht das Mödchen auf klare Befehle in:

    „Muhabbetci schrieb am 28.03.2011 um 20:52
    @thinktankgirl schrieb am 28.03.2011 um 19:38

    thinktankgirl, Deutschland hatte gerade eben die Nazi-zeit hinter sich. Umso feinfühliger hätten sie damit umgehen müssen.“

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    • reflexione galore permalink
      28. März 2011 20:39

      Vom Stolz, im Alter von 36 Jahren ohne die Eltern ganz alleine einen Pups abgesondert zu haben…
      http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/ich-bin-stolz-der-sohn-eines-gastarbeiters-zu-sein#comment-246297

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      • sweetheart permalink
        28. März 2011 21:55

        Ich krieg‘ inzwischen „so’n Hals“, wenn ich „Muhabbetci“ höre. Der wird immer mehr zu einem selbstgefälligen, eitlen Fatzken, seitdem er – so sagt er – in den Genuß größerer Aufmerksamkeit kommt.

        Ich hatte schon kurz was dazu geschrieben:
        https://thinktankboy.wordpress.com/f-rubrik/#comment-5862
        Es ist wirklich dreist, wie er die Anwerbeprozeduren, wie auch jemand im Thread schreibt, schon fast in die Nähe der Auschwitz-Rampe rückt.
        Da muß man ausnahmsweise mal @ttg Recht geben, daß M. dann doch wohl schon die Geschichte der „Gastarbeiter“ insgesamt, und auch die wieder in ihren zeitgeschichtlichen Kontextt eingebettet betrachten müßte.
        Aber selbst wenn er das könnte – es geht ihm ja auch nicht um Erkenntnisse, sondern um Proklamationen und Stimmungsmache.

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        • sweetheart permalink
          28. März 2011 22:05

          Funktioniert nicht: hier im Thread Kommentar vom 23.3., 20.29.
          Wie krieg‘ ich den Link zu einem Kommentar denn „punktgenau“ hin?

          Nochmal den dortigen Link zu den amerikanischen und arabischen Sklavenmärkten, deren Schrecken Muhabbetcis Artikel nach zu urteilen ja im Vergleich zur Behandlung der angeworbenen türkischen Gastarbeiter völlig zu vernachlässigen sind.
          http://negroartist.com/Slave%20Sales%20and%20Auctions%20African%20Coast%20and%20the%20Americas/index.htm

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        • 28. März 2011 22:21

          MuhabbetciMuhabbetciMuhabbetciMuhabbetciMuhabbetciMuhabbetciMuhabbetci: DAS ist seine Nachricht, mit allem Pro-Anti. Aber vor allem: MuhabbetciMuhabbetciMuhabbetciMuhabbetci. Er will DAS Medium sein. Das aber echt. = Ohne jede Zivilisierung.

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        • reflexione galore permalink
          29. März 2011 10:56

          Ja, ttg hat recht. Und sie stellt gut dar, dass Muhabbetci eine Egomane ist, dem es immer nur um seine Türken geht, aber nicht um andere „Gastarbeiter“ (,die dann ganz zufällig <i<keine Moslems sind).
          Hehe, Rainer hat die EndlosketteMuhabbetciMuhabbetci… ja schön visualisiert 🙂

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  35. derDonnerstag permalink
    28. März 2011 22:31

    Muhabbetci, die verfolgte Unschuld, hat noch einen draufgelegt. (Ich bin Stolz.., der Sohn eines Gastarbeiters zu sein!; 28.03.2011 um 20:49)
    Möchte ich euch nicht vorenthalten. Angeblich weiß er ja nicht, dass in seinem Heimatland ein Genozid an den Armeniern verübt wurde und im heutigen Iran Schwule verfolgt und hingerichtet werden, aber mit dem Holocaust, da kennt er sich aus …

    Absolutes Highlight: „Erst wenn der Rassismus in Deutschland weitesgehend eliminiert wurde, ist auch die Schuld abgetragen. So lange es aber in diesem Land Sarrazins, NPD anhänger, Hitler verehrer gibt, ist keine Schuld abgetragen.“
    (Er meint die Schuld, die Deutschland mit dem Holocaust auf sich geladen habe; dD)

    Der Holocaust dient Muhabbetci demnach als willkommenes Vehikel, um sich mit seinem teils nationalistischen, teils islamistischen Geschreibsel unangreifbar zu machen. Wer ihm widerspricht, kann nur ein Nazi sein, denn M. ist ja Teil der großen Opfernation Türkei.

    Noch einige Kostproben:

    „Zur Zeit ist Deutschland auf dem besten Weg einen geistigen Holocaust an den Gastarbeitern zu verüben! Das was den Juden geschah, was sowohl geistig wie auch körperlich! So lange es Rassismus in diesem Land gibt, so lange ist auch der Holocaust nicht zu ENDE! Übrigens habe ich mehr mit den Juden gemein als mit den Deutschen. Zumindest können sie uns verstehen und zumindest haben sie einen ähnlichen Glauben wie wir.“

    „Mord ist Mord, sei sie nun durch den KZ verursacht oder sei sie durch mangehlhafte Unfallschutzmassnahmen verursacht. Man kann nur noch über die Schwere der Straftat streiten!
    Ohne Zweifel haben die Juden es sehr sehr schwer gehabt, es war ein Leid das mit nichts mehr zu entschuldigen wäre. Dafür gibt es keine Entschuldigung.
    Erst recht wegen dieses Leid das Deutschland verurschacht hatte, hätte sie bei den Gastarbeitern besser darauf acht geben müssen und sollen.“

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    • 28. März 2011 22:54

      @derDonnerstag
      In der antisemitischen Freitagscommunity, in der Boykottmaßnahmen gegen den Staat Israel gefordert oder befördert werden, in der die Vernichtungsphantasien Ahmadinejads gegen den israelischen Staat verharmlost oder gar verteidigt werden, in der die Einführung von Teilen der Scharia in Deutschland gefordert werden, ist die Relativierung und Verharmlosung des Holocaust durch Muhabbetci für mich keine Überraschung. Genauso wenig wie mich die Haltung der „Freitags-Moderation“ um Kosok noch wundert. Soweit ich weiß wurde Muhabbetci von der Redaktion für seine Blogs sehr gelobt, bzw. ein Blog von ihm gar in die Freitag- Printausgabe aufgenommen, zumindest wurde so etwas von einem Verantwortlichen so angekündigt. Muhabbetci ist demnach voll kompatibel mit dem „Freitag“.

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      • derDonnerstag permalink
        28. März 2011 23:56

        Das war ein Armutszeugnis. Ich glaube aber nicht, dass die Redaktion so bald noch mal was von Muhabbetci drucken wird. Ihm wird’s egal sein, wird er doch schon von „Hürriyet“ interviewt und macht bald groß Karriere als Deutschland-Korrespondent für irgendein türkisches Käseblatt – oder vielleicht doch als Abgeordneter, ob für die Linke in Deutschland oder die Islamistenpartei in der Türkei, muss er noch entscheiden. LOL

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        • 29. März 2011 09:11

          Gut, dass du am Schluss „LOL“ geschrieben hast. Ich hab den Kommentar fast für „bare Münze“ genommen. Vermutlich ist er auch nicht so weit von der Realität entfernt. Bei der Einschätzung, dass die Redaktion von „Muhabbetci“ so schnell nichts mehr drucken wird, habe ich allerdings meine Zweifel. So wie ich die Redaktion einschätze teilt sie überwiegend die Auffassung von „Muhabbetci“.

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        • reflexione galore permalink
          29. März 2011 10:47

          Muhabbetcis „Leser“ äßern sich nicht mehr so begeistert wie am Anfang, bzw. die meisten gar nicht mehr. Wundert mich nicht: erst alles toll finden (M. ist ja auch ein Vertreter einer „Minderheit“, auf deren Seite man stehen muss als Gutlinker) und wenn er dann seinen Mindfuck abläßt schweigen sie brav. Hauptsache immer schön freundlich (wegschauen), damit niemand etwas gegen Unhöflichkeit sagen kann.

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    • 28. März 2011 22:56

      Ich könnte einfach sagen, dieser Muhabbetci habe schwer einen an der Waffel – Lektüre ab ovo beschweren dieses mein liebstes Urteil über ihn -, aber es ist ja wie Du schreibst, daß nämlich der Holocaust dem Muhabbetci als willkommenes Vehikel dient, um sich in seiner unsäglichen ‚Argumentation‘ kaum angreifbar zu machen. Wer nicht mit ihm auf den gleichen Gebetsteppich furzt, ist halt als Nazi selektiert. – – – Und sein Wort vom „geistigen Holocaust“ an Gastarbeitern ist eine Wendung, für die ich – als Förderer der kritischen Sprach- und Sozialforschung – ihm mehr rechts als links um die Ohren hauen möchte. (Das Virtuelle – und das ist eine Schwäche der Netzwelt – verhindert solches.)

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      • derDonnerstag permalink
        28. März 2011 23:45

        Muhhabetci fand seine Wendung vom „geistigen Holocaust“ offenbar so schön, dass er sie gleich noch mal aufgreifen musste. Hier die komplette Passage:
        <>

        Die „Argumentation“ ist schon so dummdreist, dass ich mir eine Bemerkung zu der Wortwahl verkniffen habe. Im Zweifel hätte Muhabbetci wohl geantwortet, die Deutschen seien an seiner Ausdrucksschwäche schuld. Beklagt er doch GERNE, die bösen Deutschen hätten seinen Landsleuten bis vor kurzem nicht gesagt, Deutsch zu lernen könnte die beruflichen Chancen von in Deutschland lebenden Migranten verbessern.

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        • derDonnerstag permalink
          29. März 2011 00:01

          Sorry, Formatierungsfehler.

          „Deutschland begeht zur Zeit einen Geistigen Holocaust! Und wenn sie ein Problem mit meiner Auslegung haben, so ist dies ihr Problem.
          Wir reden hier von einem Volk das zur 60% die Meinung vertritt “ Sie hätten scho zuviele Ausländer im Land“ und 30% sagen “ Ausländer sollten zurückkehren in ihre Heimat“.
          Die gleichen Argumente gab es kurz vor den Judenverfolgungen.
          Ich sehe keinen Unterschied dazwischen.
          Daher nenne ich dies, “ Der Geistige Holocaust an den Gastarbeitern“.“

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    • 28. März 2011 23:02

      Ja, und schade ist es, aber folgerichtig, daß ein Muhabbetci im Augstein-Freitag selbstverständlich einen Publizistenrang hat. Umrankt von Artikel, wie Fidelche sie oben in Auswahl andeutet.

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      • 29. März 2011 19:33

        Ich finde den Vorgang wunderschön, zeigt er doch gerade auf, wie verantwortungsvoller Journalismus NICHT aussehen und sich darstellen sollte. Es ist bezeichnend, dass der Freitag derlei Pamphleten eine Plattform bietet.

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  36. sweetheart permalink
    28. März 2011 23:28

    @Muhabbetci hat jetzt endgültig vom Boden abgehoben und so langsam sollte sich die Redaktion dochmal überlegen, ob sie sowas stehen läßt.

    The Holocaust, according to @Muhabbetci – eine kleine Auswahl von heute, 17. 14 und 20.29:

    „Zur Zeit ist Deutschland auf dem besten Weg einen geistigen Holocaust an den Gastarbeitern zu verüben.“

    „Übrigens habe ich mehr mit den Juden gemein als mit den Deutschen.“

    „Mord ist Mord, sei sie nun durch den KZ verursacht oder sei sie durch mangelhafte Unfallschutzmaßnahmen verursacht. Man kann nur noch über die Schwere der Straftat streiten.“

    „Der einzige Unterschied zu der Nazizeit ist der, das diese Personen sich sicher sein konnten
    nicht in eine Konzentrationslage (sic!) gesteckt zu werden. Gestorben an giftigen Gasen und unfällen sind sie trotzdem.“

    http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/ich-bin-stolz-der-sohn-eines-gastarbeiters-zu-sein#comment-246343

    Gestern hat Maike Schneewittchen Hank im Thread vorbeigeschaut:
    „Lieber Kunibert Hurtig, bitte sehen sie in Zukunft davon ab, Muhabbetci mit Mutmaßungen über sein Privatleben zu dikreditieren.“
    Kann man @Muhabbetci noch diskreditieren?

    Zuvor schrieb sie: „Liebe Nutzer, ich möchte Sie bitten, von der Verwendung von vulgärem Vokabular in Zukunft abzusehen. Danke.“
    Heute sah Schneewittchen oder jemand anders keine Veranlassung einzuschreiten: Vulgäres Vokabular – DuDu! Vulgäres Gedankengut – Ok.!

    Gestern um 4.02, hoffentlich gestärkt mit den passenden Gebeten, schreibt @Muhabbetci:
    „Sie werden mir zustimmen das ein Interview bei der Deutschen Welle, Hürryet, Saba, Zaman, Samanyolu, Milliyet u.s.w viel bedeutender und wichtiger ist als rede und Antwort für ein Blog zu stehen, oder meinen Sie nicht?“
    An anderer Stelle war dann angeblich auch noch das türkische Fernsehen für @M. in der Warteschleife.
    Was mag dieser rassistische und deutschenfeindliche Typ dort wohl erzählen – um den Spieß einmal umzukehren!?

    Hintergrund seiner neuerlichen Ein- und Ausffälle ist offenbar die Lektüre von Walraffs Buch „Ganz unten“, das ihm mit 30jähriger Verspätung in die Hände gefallen ist.

    @Knüppel berichtet er, daß er „von Hartz4 betroffen“ ist, türkischer freiberuflicher Journalist werden möchte (dann wohl mit „deutschem Migrationshintergrund“, er betont ja immer, daß er in Deutschland geboren wurde.), überlegt, den Grünen oder der Linken beizutreten, „Habe aber neuerdings das Recht bekommen mich als Abgeordneter für die Türkei zu bewerben.“
    Eine Parteikarriere, das wär‘ doch was für @Muhabbetci! Wer macht ihm das bessere Angebot: Deutschland oder die Türkei?

    An @Richard der Hayek schreibt @M. gestern morgen:
    „wenn Sie ein Problem mit meiner Religion, meinem Aussehen oder meiner Sprache haben, dann sollten Sie schnell einen Integrationskurs aufsuchen, denn Sie haben ein ‚Demokratie’problem.“
    http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/ich-bin-stolz-der-sohn-eines-gastarbeiters-zu-sein#comment-246343
    @M.s an denselben Adressaten gerichteten Kommentar vom 26.3., 16.49 sollte man wirklich in Gänze lesen! Er endet mit den Worten:
    „Ich bin Türke
    Ich bin Moslem
    Ich bin Demokrat
    und ich bin zugleich Deutscher!
    Wenn Sie ein Problem damit haben, dann steht es ihnen frei dieses Land zu verlassen.“
    (Da war doch mal was!?)
    Die deutsche Staatsangehörigkeit hat @M. übrigens laut früherer Kommentare nicht, da er auf seine Rechte als Türke nicht verzichten will.

    Ich hätte @Muhabbetci nicht so viel Zeit gewidmet, wenn es nur um ihn ginge.
    Ich fürchte allerdings, er ist in der Tat einer von vielen, – wie @M. auch schreibt „zehntausende“ , die angefangen haben sich zu „wehren“, wogegen auch immer – die in den nächsten Jahrzehnten diese Land, „mein“ Land definieren werden wollen – hoffentlich nicht alle auf der Grundlage von mangelnden wirklich verstandenen Ereignissen der deutschen Geschichte und selbstgestrickten Gastarbeiter-Mythen wie @M. sie verbreitet!

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    • sweetheart permalink
      29. März 2011 22:40

      Das war nun @Muhabbetcis Artikel zum Auftakt der Islamkonferenz – und er hat immer noch nicht fertig.
      Seine Vorstellung, Journalist werden zu wollen, sollte er noch einmal überprüfen: wann immer jemand ein ihm unangenemes Thema anschneidet, sieht er sich außerstande selbst zu recherchieren.
      Er taugt wohl eher zum Proagandisten als zum Journalisten!

      Heute schreibt er um 18.43 an @derDonnerstag:
      „Wenn ich also die Angst habe, das Deutschland auf dem besten Weg ist wieder Menschen geistig zu deportieren oder sie in geistige KZ’s schickt, dann bin ichals Mensch verpflichtet darauf hinzuweisen. Es gibt genug Juden im Freitag. Kein Jude hat sich daran gestossen, warum fühlen sie sich davon so betroffen? Nicht Sie, meine jüdischen Freunde sollen mir das sagen!

      Es gibt jüdischen Menschen hier im ‚FC‘ die sich nicht trauen zu sagen das sie Juden sind!
      Warum wohl?“
      http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/ich-bin-stolz-der-sohn-eines-gastarbeiters-zu-sein#comment-246773

      Die Absurditäten auf allen Seiten im Umfeld der gerade gestarteten Konferenz lassen mich vermuten, daß dies erst einmal die letzte Islamkonferenz in dieser Form sein dürfte.

      Sicher nicht allein wegen des medial herausgezerrten, imnmer wieder falsch zitierten und je nach Laune interpretierten ziemlich überflüssigen Satzes des neuen Inneminister, auch nicht allein wegen der albernen und instinktlosen Koppelung von Islamkonferenz und „Sicherheitspartnerschaft“: die meisten der noch vorhandenen islamischen Teilnehmer werden selbstbewußt aussteigen – es sei denn, es wäre erkennbar, daß die diversen islamischen Spielarten den anderen anerkannten Religionsgemeinschaften mit den entsprechenden finanziellen Konsequenzen gleichgestellt werden.

      http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-03/friedrich-islam-konferenz?commentstart=9#comments

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    • 30. März 2011 12:13

      Sweetheart, die Zitate von Muhabbetci sind tatsächlich bemerkenswert. Aber mir geht es weniger um die Muhabbetci‘s, sondern um das Verhalten des „Freitag“. Dieser Muhabbetci ist voll kompatibel zur „Qualitätscommunity“ des „Freitag“. Muhabbetci hat mit hoher Wahrscheinlichkeit „einen an der Waffel“, da gibt es sehr viele in der FC. Interessant ist doch, dass dieser Mann, mit Rahab und Co. von der Redaktion geförderte „Community-Mitglieder“ sind und dadurch legt der „Freitag“ ein politisches Bekenntnis ab. Der „Freitag“ ist, wenn auch ein marginaler, Teil der „Linken“. Eine „linke“ Redaktion die den Muhabbetci‘s, den Fro‘s und den Rahab‘s eine geschützte Plattform bietet, indem sie aufgeklärte Linke oder Demokraten ausschließt oder vergrault hat längst jede Glaubwürdigkeit verloren, egal in welcher Debatte, sei es soziale Gerechtigkeit, sei es Emanzipation, sei es Außenpolitik oder sei es der Nahostkonflikt.

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      • sweetheart permalink
        30. März 2011 14:09

        Ich kann sehr gut nachvollziehen, was Du schreibst, Fidelche.
        Oben habe ich deswegen ja auch auf die „Eingriffe“ der FC-Redaktion in Person von Maike Hank in diesem @Muhabbetci-Thread hingewiesen: zu den eigentlichen inhaltlichen Entgleisungen @M.s kommt nichts, nichts, nichts!

        Dazu scheint mir Augsteins „journalistisches Credo“, das ich im „Stalking“-Thread von @ThinkTankBoy verlinkte, auch ganz gut zu passen.
        http://www.freitag.de/community/blogs/jaugstein
        Er äußert zunächst sein Unverständnis für eine Kollegin aus seinen SZ-Zeiten:
        „Sie hat immer gesagt, ich weiß Sachen, wenn ich die alle aufschreiben würde … Und ich habe mich immer gefragt: Ja, nun, warum schreibt sie das denn nicht auf? Das ist doch ihr Beruf. Sie hatte da offenbar andere Auffassungen. Die hatten wahrscheinlich mit Rücksicht zu tun, mit Verantwortung, mit höheren Interessen. Das ist ja alles nicht meins … Journalisten sollen hingehen, zuhören, aufschreiben. Und wenn sich die Gelegenheit zum Streit gibt, sollen sie streiten. Hans Joachim Friedrichs hat gesagt, ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten.“

        Ich finde, das sind mehr denn zwiespältige Aussagen, deren Interpretationen nicht alle zu Augsteins Gunsten ausgehen.

        Sagt die Redaktion eines „Meinungsmediums“ etwas dazu, wenn ein User türkische Gastarbeiter als die „Juden“ der Nachkriegszeit darstellt? Wenn er von einem bevorstehenden „Holocaust“ an den (türkischen, @sw.) Gastarbeitern spricht? Von all seinen Aussagen zu Armenien ganz zu schweigen!
        Wenn sie dazu nichts sagt – auf welcher Grundlage sagt sie dann überhaupt irgendetwas zu irgendetwas?

        @Muhabbetci hat mich schon auch zunächst als @Muhabbetci interessiert – denn soviele bewußt als Muslime, als Türken, als Migranten auftretende Blogger in eigener Sache gibt es in den größeren öffentlichen Foren ja nach meinem Eindruck auch nicht.
        Inzwischen sehe ich ihn mehr als einen von möglicherweise vielen, von denen er vermutlich einer der wenigen ist, die sich in einem solchen Forum sprachlich und von den Voraussetzungen der Lebensumstände her äußern können – und wollen.
        Ich weiß nicht, wie kulturell geprägt seine „ungewöhnliche“ Art der Argumentation und Diskussion ist – das thematisierten andere User bereits einmal in einem seiner früheren Threads. Wie sehr ist das ein individuelles Merkmal? Wie sehr ist das eine andere Vorstellung von kritischen Auseinandersetzungen, auf die sich nun die mit einer anderen kulturellen Prägung einstellen müssen?
        Das sind Fragen, die mich interessieren.

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        • sweetheart permalink
          30. März 2011 15:41

          …. und um mit dem vom „Journalisten-Satiriker“ Peter Zudeick zitierten Adenauer zu sprechen: Man muß auch das Positive berichten!

          Also: KOMISCHE OPER FÜHRT TÜRKISCHE UNTERTITEL EIN

          Diese doch hoffnungsvoll stimmende Mitteilung entnahm ich der WELT vom 22.3.

          „Als erstes Opernhaus in Deutschland führt die Komische Oper Berlin Untertitel in türkischer Sprache ein. Von der kommenden Spielzeit an wird bei allen Vorstellungen neben den englischen und deutschen Texten das Libretto auch in türkischer Sprache über die Displays in den Stuhllehnen eingeblendet. Damit gehe das Opernhaus, in dem alle Werke ausschließlich auf auf Deutsch gesungen werden, einen weiteren Schritt auf die rund 300 000 in Berlin lebenden Deutsch-Türken zu, so der Intendant Andreas Homoki. Auch Übersetzungen ins Französische sind geplant. Bereits jetzt können die Operntexte auf Deutsch und Englisch mitgelesen werden. ‚Türkisch. Oper kann das‘ – unter diesem Motto sollen gezielt türkische Einwanderer und ihre Kinder zum Opernbesuch angeregt werden.“

          „Türkisch. Oper kann das“ klingt auch in der Tat deutlich besser als „Man singt deutsch!“

          Ich wünsche der Komischen Oper, daß ihre Besucherzahlen tatsächlich daraufhin ansteigen, denn ohne Ortskenntnis hätte ich vermutet, daß die möglicherweise geringe Frequentierung der Oper durch „Deutsch-Türken“ nicht unbedingt auf unzureichende Deutschkenntnisse zurückzuführen wäre.

          PS Mit Rücksicht auf das gestrige Berliner Trauerspiel mit dem Titel „Islamkonferenz“ habe ich mir mühsam verkniffen, auf der Grundlage dieser Meldung die kleine Satire zu verfassen, die sich so wohlfiel anbietet. Was nichts damit zu tun hat, daß ich nicht jedem, der das schätzt, jede Menge Opernbesuche gönne – vorausgesetzt, ich muß da nicht auch hin.

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        • derDonnerstag permalink
          31. März 2011 01:26

          @sweetheart
          Was Augsteins „journalistisches Credo“ betrifft, finde ich das prinzipiell schon o.k. Ich finde auch, dass es gefährlich ist, sich vor einen ideologischen Karren spannen zu lassen, da man dann nicht mehr objektiv sein kann.
          Ich weiß, Objektivität ist niemals vollumfänglich zu erreichen. Dennoch finde ich, sollte man danach streben. Ist ein schwieriges Thema, das sich nicht in ein paar Sätzen abhandeln lässt. Und eine Neuauflage des Positivismusstreits will ich hier nicht vom Zaun brechen.

          Gewisse Rücksichten nehmen Journalisten allerdings immer. Und Augstein kann mir nicht erzählen, dass er – gerade als Verleger – davon frei ist. In seinem Fall sicher weit weniger als üblich auf Anzeigenkunden, aber doch auf die Erwartungen der Leser. Die meisten suchen nun mal eher Bestätigung als die Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Meinungen.

          Zu Muhabbetci:
          In gewisser Weise ist Muhabbetci schon typisch, zumindest was seine Haltung zum Genozid an den Armeniern betrifft. Ich kenne zwar keine genauen Zahlen, habe aber schon mehrfach gelesen, die Mehrheit der Deutschtürken leugne den Genozid. Cem Özdemir sagte dazu 2007 in einem taz-Interview, dass die Diskussion dazu in der Türkei inzwischen immerhin weiter sei als in der türkischen Community in Deutschland. Was ja auch wieder irgendwie typisch ist.

          Davon abgesehen sollte man bedenken, dass die meisten Migranten weder Zeit noch Lust haben, so viel Zeit in Internetforen zu verbringen wie Muhabbetci. Was nicht nur am fehlenden Sendungsbewusstsein liegt, sondern schlichtweg der Tatsache geschuldet ist, dass nicht jeder so viel Freizeit hat.
          So verschaffen sich die verbohrtesten Fanatiker am ehesten Gehör. Ich bin davon überzeugt, dass das aktuelle Blog von Muhabbetci den meisten türkischen Migranten in Deutschland (jedenfalls den halbwegs gebildeten) eher peinlich wäre – wenn sie es denn kennen würden.

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        • rahab permalink
          31. März 2011 09:10

          prägung?
          etwa nach diesem … wie hieß er noch gleich?… Lorenz?
          ist doch erstaunlich, wofür die, welche gelegentlich als das kritisiert werden, was sie tatsächlich sind, so alles gut sind!
          LQI?

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        • sweetheart permalink
          31. März 2011 21:20

          @derDonnerstag:
          Augsteins „journalistisches Credo“ wäre wirklich Stoff für weitere Diskussion.
          Nur soviel: „Sie hatte da offenbar andere Auffassungen. Die hatten wahrscheinlich mit Rücksicht zu tun, mit Verantwortung, mit höheren Interessen …“
          Ich hoffe, das heißt nicht im Umkehrschluß: „Ich bin rücksichtslos, verantwortungslos und kenne keine höheren Interessen!“ Das ginge mir dann doch ein wenig über das Neutralitätsgebot hinaus.

          @Muhabbetci: er tut mir inzwischen schon fast leid, weil er mit den von ihm angestoßenen Themen so hoffnungslos überfordert ist. Ihm fehlen für vieles die Kenntnisse und die Maßstäbe – und die Selbsteinschätzung. Und jetzt versucht er da vermutlich, an irgendeiner Stelle mit seinen FC-Aktivitäten Eindruck zu schinden, um irgendwie beruflich Fuß zu fassen. So prickelnd ist es ja wohl auch nicht, sich von denjenigen alimentieren zu lassen, denen man so ablehnend gegenübersteht.

          Es ist ein pathetischer, larmoyanter Artikel, der aber vielleicht von nicht wenigen türkischen Gastarbeitern der ersten Stunde, vielleicht auch von deren Kindern als ganz zutreffend und auf merkwürdige Weise als tröstlich empfunden wird.
          Die ersten türkischen Gastarbeiter waren überwiegend „arme Schweine“, die vielleicht auch in ihren Familien eine ähnliche Sicht wie die von @Muhabbetci dargestellte verbreiten, um ihr Außenseitertum, ihre eigenen Unterlassungen wie die der aufnehmenden Gesellschaft, aber eben auch ihre Position am Ende der sozialen Skala zu erklären, ohne ihre „Würde“ und den geforderten Respekt als Familienoberhaupt zu verlieren.
          Aber auch das ist sehr pauschal – jede Familie hat wieder ihre individuellen Ausprägungen.

          Diesen Artikel und diesen überaus langen kontroversen Thread hat die Redaktion nun heute – nach wievielen Tagen? – aus der Hitliste genommen.
          Den Artikel zum Boykottaufruf israelischer Waren in Bremen nahm sie trotz des Protests des Autors @Mandelbrot recht schnell aus der Ankündigung, weil – so Maike Hank im „Suchartikel“ von @j-ap – es nicht „nett“ im Thread zuging, o.s.ä.

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      • 30. März 2011 16:30

        Mal ein guter Kommentar:

        „Cato schrieb am 30.03.2011 um 15:46
        Lara schrieb: Ich finde, dass deutsche Migrantenpolitik verlogen und bigott bis zum geht nicht mehr ist.

        Ja, so ist es in der Tat: Während die Ausländer, die hier wirklich arbeiten und sich produktiv und ohne Ärger zu machen, wirklich diskriminiert werden (egal ob im Alltag, beim Job, Bezahlung, etc.) weil sie oft nicht dem Herrenmenschentypus entsprechen, kriechen die gleichen Kryptorassisten den Ausländern in den Hintern, die echt kein Interesse an einem friedlichen Zusammenleben haben und eigentlich selber Rassisten sind (nur dass sie eben als Minderheit eine Mehrheit verachten).

        Das ist die wahre Bigoterie in Deutschland: Die jenigen, die keine Integrationskurse brauchen werden wie Bürger zweiter Klasse behandelt und diejenigen, die sowieso sich in ihrer Parallelwelt am wohlsten fühlen, weil sie dort ihre Atavismen ausleben können, kriegen noch Zucker hinten reingepustet!

        Insofern hat Mahabbetci Recht: Es ist hier echt nicht mehr zum Aushalten, nur das Leute die so einen Mist wie er zum Besten geben mit daran schuld sind“

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        • sweetheart permalink
          30. März 2011 22:01

          Gory, ich habe eben im Thread von @M. weitergelesen – und ich könnte Cato knuddeln!
          Da ist einer, der wirklich was zu sagen und zu erzählen hat.
          @M. hingegen hat nun wohl alle Hilfe im Hintergrund mobilisiert, um damit und mit viel c&p jetzt nachzuweisen, daß die Armenier masseneise Selbstmord begingen, bevor sie die Türken ausrotteten – oder so ähnlich.
          Ich hab’s nicht gelesen: zum Thema „Armenier“ werde ich garantiert nicht @M befragen.

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        • 30. März 2011 22:16

          Hehe, das mit dem Mobilisieren von Hilfe aus dem Hintergrund habe ich vorhin auch gedacht. Morgen koptert er noch den gesamten Koran rein! 😉
          Sicher steht er unter einem enormen Druck. Vielleicht macht die Familie Streß, oder er hat Schiß, etwas anderes als Mama und Papa zu akzeptieren? Immerhin labert er ja den ganzen Tag über nix anderes als über Stolz und Ehre. Bekanntlich dürfen Moslems seiner Art den Alten und Verwandten nicht widersprechen.
          Blöd nur, dass Cato das gleiche Ava-Blild hat, wie TTGörlie mal hatte.

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        • sweetheart permalink
          30. März 2011 22:50

          Ich weiß nicht, mit wem @M. zusammenarbeitet, aber es wird genügend organisierte Hilfe geben – wie diese hier z.B.:
          http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2011/03/16/igmg-bietet-kurs-fuer-oeffentlichkeitsarbeit-an.html

          Die türkische Regierung scheint offenbar auch unter dem Eindruck zu stehen, daß ihre Staatsbürger in Deutschland nicht sicher sind, bzw. daß die deutschen Behörden nicht in der Lage sind, Straftaten aufzudecken und die Täter zu verurteilen.
          http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/122736-t%C3%BCrkei-ruft-deutschland-zur-st%C3%A4rkeren-bek%C3%A4mpfung-des-rassismus-auf
          Und ich wünschte, ich würde unter „Brandanschläge in Berlin“ nicht so viele Einträge finden!

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        • derDonnerstag permalink
          31. März 2011 02:09

          @sweetheart
          „Die türkische Regierung scheint offenbar auch unter dem Eindruck zu stehen …“
          Das meinst Du jetzt aber nicht ernst, oder? Dass Erdogan sich als Schutzpatron der in Deutschland lebenden Türken aufspielt, um Wählerstimmen abzugreifen, kennt man ja.
          Stark finde ich ja den Tonfall, den er sich erlaubt:
          „Die Angriffe seien ‚offenbar auf Rassismus, Fremdenhass und Islamophobie‘ zurückzuführen. Deutschland müsse ‚die notwendigen Maßnahmen‘ ergreifen, um solche Übergriffe künftig zu verhindern. „Wir erwarten, dass die deutschen Behörden die Straftäter so bald wie möglich festnehmen und vor Gericht stellen.‘
          Da ist Erdogan ja genau der Richtige, um Deutschland Nachhilfe in Sachen Rechtsstaatlichkeit, unabhängiger Justiz und so zu erteilen. Schließlich ist er ja gerade mal vor drei Monaten mit dem „Internationalen al-Gaddafi-Preis für Menschenrechte“ ausgezeichnet worden.
          Siehe auch: http://iobic.de/25075

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        • sweetheart permalink
          31. März 2011 16:27

          Was soll ich jetzt „nicht ernst“ meinen, @der Donnerstag?
          Ich hab‘ rumgeooglet und einen link zu „Iran German Radio“ gefunden – die nicht zu meinen Haussendern zählen! – und finde in der abgedruckten Verlautbarung der türkischen Regierung ein ähnliches Muster wie bei Muhubbetci: Deutschland steht kurz vor der Ermordung der hier lebenden Türken, überspitzt – aber nicht sehr – gesagt!

          Interessant ist m.E., daß sich der Text auf türkische Staatsbürger beschränkt, um diplomatisch nicht sofort in 2 Fettnäfchen zu landen – gemeint sind aber sicher auch alle mit türkischen Wurzeln. Was auch wieder konsquent wäre, denn wenn es tatsächlich rechtsradikale Anschläge auf „Türken“ gibt, dann wird sich derjenige wohl weniger am Pass, oder an der 1., 2., oder 3. Generation des Aufenthalts in Deutschland orientieren (können), sondern schlichterdings daran, ob der/diejenige nach Aussehen, Sprache und möglicherweise Umfeld sein „Feindbild“ darstellt – was aber andererseits einen Eingriff in deutsche Angelegenheiten bedeuten würde.
          (Vielleicht fühlt Erdogan sich ja irgendwann einmal berufen, „die Türken“ in Deutschland zu befreien, wenn noch mehr @Muhabbetcis derartige Texte in die Welt setzen.)

          Ich habe übrigens nichts gefunden, daß die deutsche Regierung etwas über einen solchen Aufruf der türkischen Regierung hätte verlauten lassen. Vielleicht liegt der noch seit vorgestern auf dem Integrationstisch.

          Aber Genaueres wüßte ich wirklich gerne über „fremdenfeindliche Anschläge“ , über Opfer, Täter, Aufklärungsrate, mögliche Zunahme der Delikte oder nicht, etc. – und in wieweit es sich um bewußt fremdenfeindliche Taten, in wieweit – wie einiger der Brandanschläge wohl – um Taten eines Geistesgestören handelte.

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        • derDonnerstag permalink
          31. März 2011 17:49

          @sweetheart
          Ich meinte, ob Du es ernst meintest, dass die türkische Regierung ERNSTHAFT besorgt sei.
          Ist doch wohl klar, dass Erdogan sich nicht wirklich Sorgen macht, sondern sich bloß als Schutzpatron aufspielen will.
          Bei Muhabbetci ist das nicht ganz so klar. Bei seinen völlig überzogenen Jammertiraden weiß man nie so genau, wieviel davon er ernst meint und wieviel er bewusst – ohne selbst daran zu glauben – hinzudichtet.
          Dass sich der Text auf türkische Staatsbürger beschränkt, ist konsequent, denn die anderen können Erdogan ja nicht wählen. Um die braucht er sich also keine „Sorgen“ zu machen. 🙂

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        • 31. März 2011 17:51

          User Cato wird allerdings auch etwas gefühlig-ungerecht und wirft Muhabbetci wiederholt Hartz vor. Wat kann er denn dafür? Aber immerhin bestätigt sich diese kleine „Undifferenziertheit“ meinen kleinen „Vorbehalt“ gegen Cato, der sich sehr schnell im den Verlauf herausstellte. Aber RDH wird wohl recht haben, es ist alles ein großes „Testverfahren“. 😉

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        • reflexione galore permalink
          31. März 2011 18:21

          Pardon, link vergessen. Für die MI- und Trinitätsspekulaten eine geile Steilvorlage, das:

          Richard der Hayek schrieb am 31.03.2011 um 17:32
          @Cato

          Rahab ist hier der Capo.

          Es gibt gewisse Rollen in diesem Blog.

          Nil ist für die esoterische Korrektheit zuständig, allerdings mit islamischen Einschlag, eine interessante Kombination.

          Muhabbetci ist ein Modellversuch, wie hoch man die Intelligenz bei gleichzeitiger dummer,einseitiger Verbissenheit treiben kann.

          Dr Binding ist ein prinzipiell umgänglicher Mensch, der die Überlegenheit der Homöopathie gegenüber der geist- und charakterlosen modernen Medizin dokumentieren soll.

          Ein kleiner Ausschnitt.

          Und du, Donnerstag, Hurtig und ein paar andere, mit meiner Wenigkeit müssen das alles korrigieren, den gesunden Menschenverstand und ähnliches bewahren, wobei DIE REDAKTION die übergeordnete Anweisung hat.
          Das ganze ist ein verkappter Leistungstest, weißt du.

          Apropos Trinität und Gesetze der Logik mithilfe von Triaden dargestellt. Lacan bezieht sich auf E.A. Poes „purloined letter“ und stellte fest, dass bestimmte Reihen (ähnlich wie Verzweigung eines best. Grades beim Huffmann-Baum) in geschlossene Tiraden gegliedert werden können. Daher entstehen Abfolgeregeln. Z.B.: 100, 001, 010 … bei Reihen von Nullen und Einsen. Auf Null am Schluss kann also NIE eine eins in der Mitte Folgen. Bei Muhabbetci besteht diese Einheit aus Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus. Wie die Wurzeln sich nennen? Vielleicht „blinder Glaube“, Indoktrination durch Verwandte und Bekannte, Angst [vor ‚m Leben ohne Abhängigkeit(en)],…, Blödheit?

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        • rahab permalink
          31. März 2011 19:06

          aber der donnerstag, der ist echt spitze!
          schickt mal eben einen aus einer überlebenden jüdischen familie xxxxxxx … hauptsache, er hat sich gegen nen holocaustleugner und antisemiten verteidigt
          aber nicht als juden – bewahre!
          sondern wegen anhaltendem gutmenschentum

          dazu paßt sehr gut
          http://www.holocaust-history.org/himmler-poznan/speech-text.shtml

          —————–
          Netiquette einhalten, Rahab!
          Die MI Redaktion

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        • sweetheart permalink
          31. März 2011 21:38

          Gory, ich kann @Catos Ausraster schon verstehen: daß ist ja kein wirklich beflügelnder Gedanke für ihn, daß er mit seinen Steuergroschen die irrlichternden Aktivitäten von @Muhabbetci zwischen Deutschland und der Türkei mitfinanziert.
          Der muß ja auch @Muhabbetci als jemanden empfinden, der hier in Deutschland zu dem Klima beiträgt, das ihn selbst dazu veranlaßt, andere klimatischen Zonen außerhalb von Deutschland aufzusuchen.

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        • reflexione galore permalink
          31. März 2011 21:57

          @sweetheart: Auf der Emo-Ebene verstehe ich Cato schon. Es bedeutet von meiner Seite kein Unverständniss für Reaktionen, sonder eher, dass er z.B das Thema Hartz verallgemeinert. Im Zusammenhang gelesen ist mir schon klar, dass ein kein Rassist, nationalost o.Ä. ist. Ich befürchte nur, dass er im Gesamtzusmmenhang besagten Blogs nicht „gesehen“ wird. Wer Ausschnitte ließt, önnte ihn mißverstehen. ABer viel schlimmer noch: genau DARAUF legen es doch bestimmte User an, wie z.B. das zerpflücken von Zitaten.

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      • rahab permalink
        31. März 2011 19:58

        nettiquette einhalten?

        das erklärt mal dem donnerstag!

        obwohl:
        es als nettikette-verstoß zu bezeichnen, wenn einer einen überlebenden der 2.generation zu verhöhnt – das hat was
        das hat echt was
        von ausgeprägt partikularer moral hat das was!

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        • derDonnerstag permalink
          31. März 2011 22:49

          @Rahab
          Meinst Du BanaBab? Mal abgesehen davon, dass ich nicht nachprüfen kann, ob er/sie wirklich ein „überlebender der 2.generation“ ist, ist mir das in diesem Zusammenhang schnuppe. Aber nehmen wir mal an, BanaBab sei Jude.
          Du meinst also, man dürfe Juden nicht „Gutmensch“ nennen. Jüdische Antisemiten wie Deinen Freund Finkelstein darf man dann wahrscheinlich auch nicht kritisieren. Selbst dann nicht, wenn sie nur gefühlte Juden sind so wie diese Oma aus der Eifel, die auf dem Islamistenschiff gen Israel segelte, angeblich um dort „Hilfsgüter“ zu verteilen.
          Aber wenn ein Moslem den Holocaust verharmlost, ist das natürlich voll in Ordnung.

          Was aber nun, wenn – sagen wir – 95 % der Juden sich von Muhabbetcis Äußerungen beleidigt fühlen und BanaBab zu den 5 % gehört, die den Holocaust für eine Petitesse halten. Was kann ich dafür, wenn 5 % der Juden nicht alle Tassen im Schrank haben? Soll ich deswegen die Schnauze halten, wenn Antisemiten wie Muhabbetci beim Freitag ihren gedanklichen Müll vom „geistigen Holocaust“ verbreiten?

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        • 1. April 2011 01:00

          @rahab: pack ein ‚t‘ ein, dann könnten wir (formal) weiterreden. aber besser, wir lassens´s eh, gell.

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  37. 30. März 2011 00:28

    Rahab(urka), the archaic mum, weist neben anderen die Tochter, das TTGörlie zurecht.
    Gefettet durch mich:
    „Rahab schrieb am 28.03.2011 um 13:26
    @charliebrown

    dein posting hat was von dem altbekannten vorwurf an feminist_innen (als nicht abschließendes beispiel gemeint, da aber besonders oft zu hören, garniert mit vorschlägen, wie denen lebensfreude beizubringen sei)
    der vorwurf geht so:
    wer für gleiche rechte streitet, ist verbittert und schaut pessimistisch und unmotiviert in die zukunft
    – aha, sag ich da nur
    kennen wir schon, andere platte bitte

    @ttg
    betätigst du dich als spaltpilz?
    betreibst du jetzt europäische integrationspolitik?

    dass auch andere ‚fremdarbeiter‘ genauso diskriminiert wurden, darf als bekannt vorausgesetzt werden
    dass einige davon mit ausweitung der EWG/EU in gewisser weise europäisiert und eingemeindet und in der folge weniger offensichtlich diskriminiert wurden, ebenfalls
    dass andere parallel zu dieser eingemeindung zunehmend aus europa ausgelagert wurden und mit welchen folgen, das ist u.a. das thema in muhabbetcis blog (auch wenn er dies pathetisch positiv in stolz auf seine herkunft wendet)

    ist dir eigentlich aufgefallen, dass du in deiner schlußfrage nicht nach Marokkanern und Tunesiern fragst?
    warum nicht?

    mich erinnert das hier an dieses
    http://www.freitag.de/kultur/1112-mit-foucault-durch-neuk-lln

    Mich erinnert das – lange redem kurzer Sinn – an Kristeva, Powers of Horror:
    Fear of the archaic mother turns out to be essentially fear of her generative power.
    Gähn und Gude!

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  38. reflexione galore permalink
    31. März 2011 19:33

    „Rahab schrieb am 31.03.2011 um 17:47
    jungs
    ich gebe euch meine mittlerweile standard-empfehlung:
    ab auf die couch!“
    Ach Gottchen, welche eine (Be-)drohung stellt diese Áufforderung für männliche Schreiber dar, die von gewissen Damen als Machos hingestellt werden. Wenn Frauchen nicht mehr weiterweiß… Nein, nicht der „mediterranane Typ“ insbesondere nationalistische, islamistische, und antisemitsche ist gemeint, denn nur diesem können Frauchen wie Rahab und Co. VORDERGRÜNDIG etwas Emanzipaorisches, Neues, usw. entgegensetzen., sondern Ottonormalmann. Das Rotkäppchensyndrom schlägt wieder voll zu in Muhabbetcis Blog. Nur die hartgesottenen Frauchen „wissen“, was Emanzipation ist. Sie sind so „stark“, sich mit allen möglichen Machos zu identifizieren, insbesondere mit dem armen Muhab nicht, der unter der Fuchtel seiner Familie steht – unter emotionalen Frauen. Diese Frauchen umgeben sich scheinbar absichtlich mit derartigen gebeutelten „Mentalitäten“, um unter ihresgleichen (wo Frauen nix zu sagen haben, außer frühzeitig in die Erziehung der MÄNNLICHEN!!!! Kinder eingreifen können), um sich letztenendes „totaaaal “ stark für ihre ach-so-unabhängige Wahl für’s Kopptuch zu profilieren: Mein Heim, mein Herd, meine Emotionalität, mein Kopptuch. Ich habe Die macht, meinen kleinen Macho zu bändigen. Und schminken darf ich mich auch weil ich das will. Voll emanzipiert!

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    • sweetheart permalink
      31. März 2011 22:00

      @Rahabs Zitat hat noch eine Fortsetzung, Gory.

      @Cato schreibt heute um 18.14:
      @Rehab Du warst wohl schon öfter auf der Couch … und nil war die Therapeutin? War es früher echt noch schlimmer bei Dir?

      Angesichts der Vorlage von @Rahab und ihrem gelegentlichen Hinweis, sie müsse nun die Diskussion beenden und ihren Therapeuten aufsuchen, ja nun noch ein Kommentar im gelben Bereich dieses Threads.

      @Rahab antwortet um 18.23:
      „cato bittest du selber die redaktion oder soll ich das tun
      Und grüße deinen künftigen schlächter hayek, der in seiner ignoranz auch noch des ollen Sigi couch zu feuerholz verarbeiten täte…

      Ob @Rahab wohl inzwischen mit Maike Hank korrespondiert hat?
      Und was wird die denn zu dem früheren Kommentar von @Rahab von 13.24 gesagt haben?

      „der Donnerstag hast du noch alle tassen im schrank?
      ist bei die das rest-hirn auch noch eingeschmurgelt?
      war das frühstücksei zu hart und die morgenlatte zu weich?
      ich glaub, mein schwein pfeift!
      http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/ich-bin-stolz-der-sohn-eines-gastarbeiters-zu-sein#comment-246773

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  39. reflexione galore permalink
    31. März 2011 21:13

    Strefe bekommt Muffensausenund wir aggro:

    „poor on ruhr schrieb am 30.03.2011 um 21:18
    @streifzug

    „Demokratie muss jetzt sein. Freiheit kommt später.“

    Den verdacht habe ich auch. Dein Blog bietet Indizien, die diesen Verdacht untermauern.

    Ich mag Deine konkrete Art zu schreiben wirklich sehr , und stelle fest, dass Du Deine Texte immer mehr zu immer perfekter werdenden Brillianten mit scharfen Kanten schleifst. Toll! 😉

    por

    Uwe-Jürgen Ness schrieb am 30.03.2011 um 21:44

    @poor: Deine Bewunderung sollte den Wikipedia-Autoren gelten, von denen stammen nämlich 90% des Textes. Bloß: Das Kursiv-Setzen und die Verwendung von Anführungszeichen scheint sich trotz Guttenberg immer noch nicht durchgesetzt zu haben.

    Streifzug schrieb am 31.03.2011 um 18:14
    @Uwe-Jürgen Ness,

    was hast du für ein Problem? Reihst du dich ein bei den kleingeistigen Pinschern, die anderen erklären, wie es sein soll? Die so tun, als wären ihre Texte Originale?

    In meinen Artikeln mit Wiki-Zitaten verweisen stets Links direkt auf den jeweiligen Text der Wikipedia. Der Text ist immer als Zitatblock ausgewiesen. Also nirgends ein Geheimnis. Alles kursiv macht es unleserlich.

    Kümmer dich um dein Ding und geh woanders spielen, Junge. Solltest du eine politische Partei vertreten, dann nicht zu ihrem Vorteil.“
    http://www.freitag.de/community/blogs/streifzug/libysche-demokratie#comment-247501

    Die fortsetung

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    • reflexione galore permalink
      31. März 2011 21:25

      Berichtigung:
      Depublizist Streife (Streifzug) bekommt Muffensausen und wird aggro, da Ungeheuer Nessie (Uwe-Jürgen Ness)mal sagt, was formal falsch ist. Oder hat Streife Angst, dass Gruenspan Nessie ihm Themen wegschnappt? Endlich spricht mal jemand aus, was alle, die wissenschaftlich arbeiten und /oder viel lesenden Leute, und diejenigen, die nicht komplett verbödet sind, denken. Selten soviel passive Aggressivität beobachtet! Auch wenn ich Nessies Inhalte größtenteils nicht teile.
      http://www.freitag.de/community/blogs/streifzug/libysche-demokratie#comment-247501

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  40. reflexione galore permalink
    31. März 2011 22:25

    „Italien wär‘ ja ganz schön, wenn nur die Italiener nicht wären“. Dieses Zitat habe ich aus den Untiefen meines Film-Gedächtnisses hervorgekramt und stammt aus `88, MAN SPRICHT DEUTSCH von und mit Gerhard Polt. Wortwörtlich mag es falsch sein, aber ich kann mich an eine Spruch in dieser Art erinnern – auch wenn ich sonst leider kaum etwas von Polt kenne 🙂 😉
    Nun ist hier der Blog, der dasselbe Zitat benutzt, nur abgewandelt (Beliebter Scherz unter Orks: „Deutschland ist gut – nur zu viele Deutsche!“) und über – wer hätte das gedacht – den MuhabBET-BOY himself:
    http://madrasaoftime.wordpress.com/2011/03/31/der-furchtlose-schwert/
    Der Freitag lieferte diesen Link unter „Die anderen sagen“.

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    • 1. April 2011 00:40

      Seltsam, gerade ist im Lindenblatt eine schöne Postkarte von Polt angekommen. […] Gleichheit ist irgendwie doch das Schönste …

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  41. reflexione galore permalink
    1. April 2011 16:03

    Das Nil-Pferd unter den (natürlich nur gegenüber sich selbst) sensiblen Vollblut-Antisemiten gibt allen einen Huftritt hinter die Eselsohren. Kann die „einfach mal aufhören“?
    nil schrieb am 01.04.2011 um 15:43
    Wenn einer mit der sensiblen Art, zu schreiben, von Muhabbecti (er ist außerdem noch Dichter), Probleme hat, möchte er sich einfach mit dem Rest der Zeitung beschäftigen und sich mit dem Rest der Blogger unterhalten.
    Aber hören sie auf ständig seine oder von Anderen die Privatsphären zu verletzen. Das ist eine zutiefst primitive Art und Weise der Kommunikation. Also entweder lernen anständig zu kommunizieren oder lesen sie einfach den Rest der Zeitung und schreiben dort. Muhabbetci ist ja wohl nicht der einzige den sie lesen oder was ?
    Aber hören sie jetzt mal einfach auf….. Es ist doch ganz einfach….. einfach mal aufzuhören ?

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    • 1. April 2011 23:12

      „möchte er sich einfach mit dem Rest der Zeitung beschäftigen“, empfiehlt Nil. – Das ist toll: Ist Gefahr, möge man sich einfach abwenden! – Brennt die Hütte, zünde man woanders seine Zigarette an! – – – Die Erde ist rund, und auch wer immer weggeht/wegschaut, ist heute sehr bald wieder dort, wo Kritik seit je schon besser ist als das Kritisierte. Und alles andere als Kritik macht bloß mit!
      Aber Richtung Freitagscommunity ist das in den Wind gesprochen.

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  42. reflexione galore permalink
    1. April 2011 20:36

    *DingDing*, nächste Runde. Das Thomas-Theorem hat wieder zugeschlagen.
    Wer will als nächstes über den Dingen schweben?

    Muhabbetboys neuerster Blog:
    Welche Alternative für Rassismus benutzen sie?
    rassismus ausländer fremde türken nazi rechts freiheit gastarbeiter migration
    Es ist immer wieder erstaunlich zu welchen Äusserungen manche Menschen fähig sind. Vor allem wenn der Blogger einen nicht Deutschen Namen trägt und zugegeben bewusst offen provoziert. Dann können schon mal Sätze fallen wie :“ Er ist ein Antisemit“, “ Ein Islamist“, „Ein bezahlter Schreiber“ oder aber auch “ Er will die Scharia in Deutschland einführen“. Diese Menschen merken nicht, wie rassistisch ihre Äusserungen eigentlich denn nun sind.

    merdeister schrieb am 01.04.2011 um 19:57
    *Dingding*

    -Nächste Runde-

    Wer will der erste Verlierer sein?

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    • sweetheart permalink
      1. April 2011 23:21

      Gory, mich widert das alles nur noch an:

      1. @Kunibert Hurtigs überschießender Antwortartikel auf @Muhabbetci, der dann von einem desinteressiert wirkenden Kosok geschlossen wurde. Beides hätte die Redaktion vermeiden können – wenn sie gewollt hätte? – wenn sie @Muhabbetcis Ausgangsthread moderiert hätte, statt Maike Schneewittchen Hank dort hinzuschicken, um Wattebäuschchen in die Diskussion zu werfen.
      http://www.freitag.de/community/blogs/kunibert-hurtig/muhabbetci-ich-bin-stolz-eine-kurze-antwort

      2. @Rahabs Nebelkerzenartikel – lesbar ist er wie üblich nicht wirklich – der nachdem glücklich alles an allem relativiert wurde im Sande oder in den Erinnerungen von Mama Asyl verlaufen wird.
      http://www.freitag.de/community/blogs/rahab/der-anti-anti-anti-antiirrwitz–und-heuchelei

      3. @Muhabbetcis Folgeartikel, der, wie mir scheint, mit ein wenig ghostwriting im Hintergrund entstand und nun erneut und verstärkt die EU und die UNO zu Zeugen für das rassistische Deutschland aufruft. „Rassismus“ – sein neues Stichwort für das Land, dessen Bürger ihn zur Zeit ernähren.
      „Ich persönlich fühle mich in Deutschland, durch solche Aussagen in meinen Grundrechten aufs tiefste verletzt.“ schreibt er zu Seehofers und Friedrichs Einlassungen zum Thema Islam und läßt so befürchten, daß er sich möglicherweise doch dauerhaft dem Land zuwendet, dessen Staatsbürger er nach wie vor ist, in dem man ihn angeblich als Abgeordneten will und das ihm als Aufenthaltsort so viel zuträglicher zu sein scheint.
      http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/welche-alternative-fuer-rassismus-benutzen-sie

      Da @Muhabbetci sich aber vielleicht doch noch ein Weilchen in Deutschland aufhalten dürfte und ihn ohnehin nichts hindert, sich auch von anderen Orten aus in der FC zu verbreiten, sollte er vielleicht für eine Erweiterung seiner Sicht dieses hier lesen:
      http://www.zeit.de/2011/11/Spitze

      Auch ein Artikel vom Gott-sei-bei-uns-Sarrazin in der FAZ mit dem Titel „Erdogans Ghostwriter“ sei hier erneut als m.E. lohnenden Lektüre verlinkt. Die FAZ erbat von Sarrazin eine Rezension des Buches ihres Feuilletonchefs Patrick Bahners mit dem Titel „Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift“.
      http://www.faz.net/s/Rub31A20177863E45B189A541403543256D/Doc~EC60A3BBEFFCC4B32868F231884457F78~ATpl~Ecommon~Scontent.html

      Und abschließend noch dieses:
      http://www.freitag.de/community/blogs/recon-kooperationsprojekt/sehr-schwierig-ist-das-in-deutschland-als-armenier-zu-leben

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  43. 1. April 2011 23:19

    Muhabbetboy: er will was, er kannix, er provoziert, er wird gelesen, auch von mir. – – – Ich hab´s grad mit dem Feuer, wegen neuen Feuerzeugen – vieleicht zündelt er (ohne zu rauchen), also ohne dem Feuer einen vernünftigen Zweck zu geben …

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  44. reflexione galore permalink
    2. April 2011 11:05

    Streife schreibt weiter unten doch tatsächlich: „…Wobei die Definition „eigener“ kritisch hinterfragt eine Luftnummer ist. (Studenten sind entschuldigt. Deren Perspektive ist zwangsläufig etwas eingeschränkt und sie halten „wissenschaftliches Arbeiten“ für den Nabel der Welt.)…“
    Da kann mal nal wieder sehen, wie festgefahren und doublebind und doppeltblind dieser Mann ist.
    1. unterstellt er Studenten, dass sie neben dem Studium wenig peilen, piefig sind und richtiges Zitieren „für den Nabel“ der welt halten- er verallgemeinert, was er sonst doch so ablenht. Da schwingt auch eine leichte Verachtung für „fleißige“ Studenten mit rein.
    2. zweitens hat er damit zum Teil Recht, viele Studenten machen nur das Nötigste und brachen für gute Noten nur viel labern und wortgewand sein.
    3.sind es doch ausgerechnet Leute wie Uwe Theel, thinktankgirl und ein paar weitere, die beim Freitag stets „Wissenschaftlichkeit“ und Formalitäten einfordern, wenn ihnen die Argumente ausgehen. Soweit ich weiß, sind das keine Studenten. Theel und Co. sind Leute, die gerade ständig über ihr Wissen blubbern, das sie anscheinend nur aus dem Studium zogen. „Diese selektive Einstellung in einem Umfeld, in dem jeder, nicht nur Textprofis oder Akademiker, die Möglichkeit haben, sich kreativ einzubringen, auf welche Weise auch immer, ist äußerst diskriminierend und tötest zuverlässig Kreativität bei sensiblen Personen. „. Warum sagt Streife das nicht diesen Leuten? Weil sie ihm nach dem Mund plappern? Und wer bestimmt eigentlich, wer sensibel und kreativ ist? Warum Streife, der selbst nix merkt? Nessie hat sich sehr schön, ob nun bewußt oder unbewußt, in die Lage eines „außenstehenden“ begeben 🙂 Das hingegen finde ich sensibel.

    Klar, wer Streifes Artikel kennt, sieht auf den ersten Blick, wie er arbeitet. Nessie wagt das Ungeheuerliche, Poor on Ruhr zu verteidigen. Dieser hatte offenbar Streifes Text für dessen eigenes Gedankengut gehalten und darauf (wie immer) gelobt. Wer die Kommentare gelesen hat wird feststellen, dass Nessie zwei Dinge ans Tageslicht befördert:
    1.dass Streife im Grunde Poor anscheinend indirekt diskreditiert, Poor es nicht mal merkt und den großen Streife auch noch verteidigt. Selbst wenn Nessie sich in diesem Fall täuschen sollte – warum ist Streife so aggressiv und beleidigend von Anfang an?
    2.Wiki-Weinbein vor ‚m großen Streife wieder duckmäusert („Uwe-Jürgen Ness, Schauen Sie sich Streifzugs Blog noch mal an: was er zitiert hat, ist für jeden deutlich erkennbar. Sogar für mich.“)
    Damit stellt sich mal wieder heraus, dass manche „Forenplatzhirsche“ wie Streife oder Magda pampig werden „dürfen“, wenn sie Angst haben, dass da jemand anderes…ja, was eigentlich? Wovor diese diffusen Ängste? Und der Freitag wird sich hüten, derartige „Zugpferdchen“ zu zensieren, da sind Beleidigungen und Aggressionen ja egal und das Andienen von Leuten wie Weinboje kommen gerade recht, um diese Spielchen zu verschleiern.

    streifzug schrieb am 01.04.2011 um 10:28

    @Lieber Uwe-Jürgen Ness,

    der Unterschied: Sie ergreifen für Denunzianten Partei, ich für Opfer. Nun fragen Sie sich mal: “Was davon ist Links?“

    Aber ich kann Ihnen weiterhelfen, was diese ominösen Munkler betrifft. Manche nörgeln nicht daran rum, dass ich meine Zitate nicht genügend kennzeichne, sondern daran, dass ich überhaupt zitiere. Dass ich zum Beispiel in meinen Musikartikeln, die Arbeit liegt in der Auswahl der Stücke, zusätzlich Text aus der Wikipedia einstellt. Besagt Personen haben die etwas eigentümliche Vorstellung, nur „eigener“ Text habe als Artikel eine Art Daseinsberechtigung. Wobei die Definition „eigener“ kritisch hinterfragt eine Luftnummer ist. (Studenten sind entschuldigt. Deren Perspektive ist zwangsläufig etwas eingeschränkt und sie halten „wissenschaftliches Arbeiten“ für den Nabel der Welt.)

    Diese selektive Einstellung in einem Umfeld, in dem jeder, nicht nur Textprofis oder Akademiker, die Möglichkeit haben, sich kreativ einzubringen, auf welche Weise auch immer, ist äußerst diskriminierend und tötest zuverlässig Kreativität bei sensiblen Personen.

    Somit stellt sich die Frage, ob diese „Bevormundung“ nicht dem Gedanken eines offenen Forums zuwiderläuft und ob sie nicht noch grundsätzlicher Zeichen einer geschlossenen statt einer offenen Gesellschaft ist. Damit wären wir wieder beim Politischen.

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    • reflexione galore permalink
      2. April 2011 11:13

      falsch: „wortgewand“. +“t“.

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    • reflexione galore permalink
      2. April 2011 11:25

      Weinkraut im selben Thread:

      weinsztein schrieb am 02.04.2011 um 02:43
      zu: Uwe-Jürgen Ness am 01.04.2011 um 02:52

      Lieber Herr Ness,

      Sie haben mich missverstanden, denn ich werfe Ihnen nicht vor, zu plagiieren.
      Ich schätze Ihre hiesigen Veröffentlichungen, aber manche Sichtweise, Argumentation in Ihren Blogs kommen mir bekannt vor, weil ich sie bereits woanders las oder hörte.
      Was mich, wie ich oben schrieb, nicht stört.
      „Ansonsten“, lieber Herr Ness – was ich mir wann und wo sparen werde, überlassen Sie bitte mir.
      Und dass Sie, wenn Sie Streifzug angreifen, per Privatnachrichten weiter munitioniert werden, wundert mich nicht. Sie sollten auf dieses kleine Denunziantengrüppchen nicht reinfallen. Diese Leute hetzen auch gegen Sie, auf einer drolligen Plattform, die speziell gegen den Freitag gerichtet ist.

      Tja, so geht das mit den PNs.
      Und natürlich hat Nessie das Weinkraut (sowie alles) falsch verstanden, denn es soll suggeriert werden dass Ness in der Forenhierarchie noch weiter unten „bleiben“ soll als Weinboje.

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  45. reflexione galore permalink
    2. April 2011 12:58

    sachichma schrieb am 01.04.2011 um 22:17
    Mensch Kunibert: Verbrechen haben mit Charakter zu tun, nicht mit Religion.

    Blöd nur, wenn (durch Religion) indoktrinierte „Charaktere“ , ähhhhhh, „grenzüberschreitend“ werden.

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  46. reflexione galore permalink
    5. April 2011 21:09

    Schon lange total witzig und wissend „irgendwie“ links angekommen. Freundlich und natürlich! Ein Mediziner neben Columbus kann nur locker-links sein. wen hat er als Mentor? Cassi hatte doch mal Oranier. Und hat goedzak und Weinsztein. Und wer denn nun ein unbezahltes Praktikum beim Freitag?:
    http://www.freitag.de/community/blogs/merdeister/reisefieber

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  47. 6. April 2011 09:19

    @JustInTime

    Noch zur Erklärung zu meinem Nick. Fidel Castro steht für Realpolitik und Che Guevara für Idealismus und Angriffslust. So wollte ich bei meinem Eintritt in die FC als Linker die Freitagslinken von links (Konkret, Jungle World) kritisieren. Du hast die „Freitagslinken“, aus meiner Sicht von rechts ((rechter Flügel) SPD und Grünen) kritisiert. Berichtige mich, wenn ich falsch liege.

    Soweit ich deine Beiträge gelesen habe, hat deine Kritik an diesen „Freitagslinken“ meist gesessen, was aber auch nicht schwer war, weil das Weltbild von Uwe Theel, D.v.W, Magda, thinktankgirl und Co. in sich nicht stimmig und von daher leicht angreifbar ist. Ein Beispiel: Die „Freitagslinken“ setzen sich einerseits für die Gleichberechtigung der Frauen von Berlin bis München ein. Arbeitsrechtliche Gleichstellung (gleicher Lohn), freie Sexualität, Paragraph 218, Frauenquote usw., was auch alles richtig ist. Andererseits unterstützen oder verharmlosen aber diese „Freitagslinken“ die massive Frauenunterdrückung in den islamischen Ländern. Bei Kopftuchzwang, Burkazwang, die vielen Unterdrückungsgesetzte der Scharia, bis hin zu Steinigungen von Frauen bei angeblichem außerehelichem Geschlechtsverkehr sehen die Freitagsavantgardisten nichts oder kaum kritisierenswertes. Der „Freitagsblogger“ Columbus beispielsweise rechtfertigte, zu meiner Zeit, die Unterschiede diesbezüglich, von Tel Aviv und Ramallah, mit der Einwohnerzahl dieser Städte. Er meinte man könne auch nicht Berlin mit Zweibrücken vergleichen. „Demnach liegt es also nur an den verschiedenen Einwohnerzahlen, dass im Iran Frauen gesteinigt werden und in Deutschland nicht.“, fragte ich damals.

    Irgendwann merken die „Freitagsverrückten“ aber, dass sie ohne Argumentation unterlegen sind, nach den Beschuldigungen wie „Antideutscher“ oder „rechtes Torpedo“ greifen sie dann zu dem bewährten Mittel der härteren Beleidigung. Es kommen in dieser Phase Begriffe wie Fälscher, Onanierer, Eichmann, Mengele, einfältiges Kerlchen, Dummkopf, bezahlter Schreiberling usw., damit endlich die Moderation einschreiten kann.
    Die wirft dann aber nicht die „Durchgeknallten“ raus, sondern den Blogger, mit der abweichenden Meinung.

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    • JustInTime permalink
      6. April 2011 10:33

      @fidelche, ich kann Deiner Sichtweise zur FC nur zustimmen, besonders auch in der Praxis der Moderation, das „kleinere Übel“ zu eliminieren, nämlich die meist neuen kritischen Kommentatoren, die von der abstoßenden „Stammmannschaft“ so lange provoziert wird, bis ein Grund für das Netiquette-Fallbeil „erzeugt“ wurde.

      Zum Nick hatte ich ja von „historischer Verklärung“ gesprochen, schließlich waren Fidel und Ernesto ja mal beste Freunde, und Dir kann man sicher keine Schuld daran geben, dass sich das später für Che in dramatischer Weise änderte und zu seiner Ermordung führte.

      Aber historisch gesehen ist die Namenskombination eine gute Wahl. 🙂

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      • JustInTime permalink
        6. April 2011 12:20

        ……. fast vergessen: die indirekt gestellte Frage nach meinem politischen Standpunkt kann ich mit dieser rechts-links Flügelposition nicht beantworten, da mich bisher keine der für mich infrage kommenden Parteien links der Mitte überzeugen konnte. Am allerwenigsten davon übrigens DIE LINKE.

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      • 6. April 2011 19:01

        Dass wir uns nicht falsch verstehen. Grundsätzlich hat ein Forum schon irgendwie das Recht sich seine Blogger auszusuchen. Mit dieser Auswahl und den folgerichtigen Ausschlüssen legt der „Freitag“ allerdings ein politisches Bekenntnis ab. Dieses politische Bekenntnis des „Freitag“ steht meiner Meinung außerhalb von Aufklärung, Humanismus, Emanzipation und teilweise auch Rechtstaatlichkeit (siehe die vielen “volksverhetzenden“ Kommentare in der „FC“).

        Soweit ich es einschätzen kann, war Castro nicht schuld an der Ermordung von Che Guevara, dafür war in erster Linie der amerikanische Geheimdienst und die bolivianische Armee verantwortlich, nicht zu vergessen die eigene Schuld des „Che“, einen aussichtslosen Kampf in einer, in jeder Beziehung feindlich gesonnenen Umgebung zu kämpfen. Wie ich mittlerweile sehr gut verstehen kann, dass mich die „Freitagsredaktion“ ausgeschlossen hat, so konnte ich schon immer gut verstehen, dass die USA Guevara ermorden ließen, aber das nur nebenbei;)

        Meine „rechts-links Flügelposition“ war nicht angebracht. Sorry! Man sollte einen Blogger, eine Bloggerin ausschließlich nach seinen / ihren Texten beurteilen, was ich eigentlich meistens mache. An der Linkspartei gibt es vieles zu kritisieren, wie es auch an so gut wie allen anderen Parteien viel zu kritisieren gibt. Kluge Parteien und kluge Menschen können mit Kritik umgehen und nutzen diese Kritik für Verbesserungen. Davon ist die „Freitagslinke“ weit entfernt und richtig, in der Linkspartei gibt es viele die mit den „Freitagslinken“ kompatibel sind, siehe Norman Paech, Hermann Dierkes, lnge Höge, Annette Groth, um nur ein paar zu nennen. Eine zivilisierte Diskussion abseits von „Kochrezepte-Blogs“ ist in der „FC“ nicht möglich.

        Wer mit Paech oder Watzal diskutieren will, soll es tun. Ich geh solange „Mission Impossible“ gucken.“

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        • 6. April 2011 21:16

          stimmt, kochen kann er, süppchen, der w. – deshalb in er in der fc.

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        • 7. April 2011 00:50

          Und kann nicht sofort, wer sooo angesprochen wird, den Mittelfinger zeigen fürs Überleben der eigenen für andere Hirnhälften 06.04.2011 | 02:19 weinsztein: Lieber Merdeister, danke für Deinen Hinweis auf den Zug der Erinnerungen …
          Ja grad bei den Erinnerungen …

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        • weinsztein permalink
          7. April 2011 02:44

          „rainer kühn am 06/04/2011 21:16:
          stimmt, kochen kann er, süppchen, der w. – deshalb in er in der fc.

          rainer kühn am 07/04/2011 00:50
          Und kann nicht sofort, wer sooo angesprochen wird, den Mittelfinger zeigen fürs Überleben der eigenen für andere Hirnhälften
          06.04.2011 | 02:19 weinsztein: Lieber Merdeister, danke für Deinen Hinweis auf den Zug der Erinnerungen …
          Ja grad bei den Erinnerungen …“

          Herr Lektor Kühn,
          für solche Beiträge werden Sie von Ihren hier ansässigen Freunden gewiss ein wenig Beifall ernten. Seien Sie sich aber sicher: dieser Beifall ist in manchen Fällen nicht ehrlich gemeint. Manchen Ihrer Freunde in der Impossible Mission werden Sie, Herr Kühn, seit einiger Zeit nämlich immer peinlicher – was Sie nicht verstehen und mir nicht glauben werden. Aber es ist so.

          Sie sollten aber darüber nachdenken.

          Der Hirnhälfte, die Ihren hiesigen Auftritt verantwortet, reiche ich ein wenig Gingko, damit’s klappt.

          „der w.“

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        • reflexione galore permalink
          7. April 2011 10:54

          Gegen Tollwut kann man übrigens auch nicht impfen…

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        • JustInTime permalink
          9. April 2011 11:16

          Die Linke und ihre Unfähigkeit mit Kritik umzugehen liegt doch daran, dass die Linke keine homogene Bewegung ist, sondern eher mit dem ehemaligen Jugoslawien vergleichbar ist: mehrere völlig verschiedene und sich regelrecht hassende Gruppierungen.

          Am deutlichsten wird das in der Partei DIE LINKE, die sich immer mehr in internen Grabenkämpfen zerfleischt und damit in absehbarer Zeit selbst zerstört.

          So ähnlich geht es auch in der FC zu, denn wenn man die Beiträge liest, erkennt man sehr schnell, dass neben den üblichen Selbstdarstellungen es primär um das gegenseitige Fertigmachen geht, natürlich immer schön hinter einem neuen (meist überflüssigen) Beitrag versteckt.

          Die üblichen Verdächtigen wie Uwe Theel, der z.Zt. irgendwie abwesend ist, Dame von Welt, Monsieur Rainer und Klaus Binding (um mal ein paar zu nennen) haben eine Netiquetten konforme Taktik entwickelt, ihr „Opfer“ auf möglichst hinterhältige Weise fertig zu machen und gleichzeitig der Moderation keinen Grund zum Eingreifen zu geben.

          Das gleiche „Spiel“ kann man von einigen FClern auch im ZOnline beobachten, dort werden wortwörtliche Blogs meist vorher auf ihre Außenwirkung „angetestet“.

          Ich vermisse ein echtes ernst zu nehmendes linkes Forum, in dem die Gretchenfrage (sag wie hältst du es mit Israel) keine Rolle spielt, und wo es hauptsächlich NICHT um die selbstverliebten Kommentatoren geht, die sich viel zu wichtig nehmen (dazu zähle ich auch derDonnerstag, der hier tatsächlich als „normal“ bezeichnet wurde, lach) sondern um das Thema selbst, das in Wahrheit aber oft nur als Schlachtfeld für neue Grabenkämpfe dient.

          Wer kennt ein Forum, wo es anders zugeht?
          Bitte verlinken.

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        • sweetheart permalink
          9. April 2011 17:42

          Hab‘ ich richtig gelesen: @Forenboy = JustInTime ?
          Dann sag‘ ich ‚Herzlich willkommen!“
          Und schreiben Sie!

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        • reflexione galore permalink
          9. April 2011 20:01

          @JustInTime: Ich habe das Gefühl, dass Blogger, die es nötig haben, sich (nach ihrem Rauswurf) mit einen neuen Nick anzumelden, sehr selbstverliebt sind und sich zu ernst nehmen. Als kleine Ergänzung zum Nachdenken:
          Ich wurde beim Freitag in einer Zeit, als viele mit Mehrfachnicks und Neuanmeldungen provozierten, neben anderen Ungerechtigkeiten und Verleumdungen/Beleiduígungen zu Unrecht bezichtig, dieses auch zu tun. Die wahren „Täter“ wurden sogar zum Teil noch durch die Moderation geschützt. Ganz schön scheiße, wenn man wegen eitler Menschen den Kopf dafür hinhalten muss… Wie kommt es eigentlich, dass Belle Hopes genau dieselbe Schreibe pflegt wie Du?

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        • reflexione galore permalink
          9. April 2011 20:12

          Was auch ganz schön Scheiße ist: Wenn man gerade zum Organspenden (für einen Türken) war, aber von Salonlinken als wiederholt „Nazi“ usw. bezeichnet wird und die Moderation auf „Kommentar melden“ nicht eingeht. Ok, das könnten die Pöbler nicht wissen – biegen sie sich doch ständig ihre Parallelwelt so hin, wie sie sie haben wollen. Aber warm sollte man sich das mehr als zwei Jahre gefallen lassen und nicht auch mal zurückstänkern? Oder ständig eine Verteidigungshaltung einnehmen? Rahab und Co. beleidigen doch täglich, aber das wird hingenommen.

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  48. weinsztein permalink
    7. April 2011 03:21

    Lieber Herr fidelche nebst Alternativnicks,

    der Grund für den ergreifend schlichten Erfolg dieser Impossible Mission, die sich ausschließlich dem Kampf gegen ein Qualitätsforum widmet, scheint mir Ihr Glaube zu sein, dass Ihre hiesigen Freundinnen und Freunde Sie ernstnehmen. Manche der Sie hier begleitenden Kämpen schätzen Sie, fidelche, als ein wenig drollig ein, als „selbsternannten Meinungsführer“, der’s den Linken mal zeigt, wo’s langgeht. Das nehmen die gern in Kauf, es geht ja um die Sache.

    In Ihrem eigenen Forum werden Sie, fidelche, immer mehr zum Außenseiter. Wer sich wie ich, anders als Sie, nicht versteckt, leicht zu erreichen, per E-Mail oder per PN, ist im Vorteil.

    Nehmen Sie’s leicht, das ist schwer genug.

    weinsztein

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    • 7. April 2011 11:39

      Mich würde langsam interessieren, worauf sich Ihre Einschätzung „Qualitätsforum“ eigentlich gründet. Ganz ehrlich – ohne Nachkarterei – kann ich die immer wieder bemühte Qualität nicht in nennenswerter Menge erkennen. Im Freitagsforum existieren ein paar gute Artikel, eine Menge Belanglosigkeiten und auch Schlechtes oder Sinnloses. Somit unterscheidet sich der Freitag nicht von anderen Portalblogs, in denen es ähnlich zugeht; mal abgesehen von diversen argumentativen und anderen Aussetzern.

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  49. 7. April 2011 10:38

    Lieber weinsztein nebst „Freitagsqualitätsbloggernicks“,

    gehen wir einmal davon aus, dass es stimmt was Sie schreiben. Dann würde ich ihnen antworten, dass ich vor allen in der „Israelfrage“ gerne Außenseiter bin und damit nicht dem Mainstream folgen muss.

    Da Sie hier bekanntgaben, dass Sie Jutta Ditfurth persönlich kennen und offenbar einiges von ihr halten, frage ich mich, ob Sie nun endlich das Buch von Jutta, „Entspannt in die Barbarei“ gelesen haben. Wie ich ihnen bereits schrieb, empfehle ich ihnen dringend das Kapitel 4: “Der wahrhaft völkisch-gesinnte Mensch hasst den Klassengeist und möchte ein schönes Volksleben. Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung – Silvio Gesell, die Freiwirtschaftslehre und ihre AnhängerInnen“ (ab Seite 74).
    Wenn Sie dieses Kapitel gelesen haben, bin ich davon überzeugt, dass sogar Sie sich mit Ekel vom „Freitag“ und den entsprechenden „Damen“ abwenden werden. Oder haben Sie Angst davor dieses Kapitel zu lesen? Vermutlich wird es so sein. Sie haben entsetzliche Angst dieses Buch zu lesen. Ihr „Weltbild“ würde zusammenbrechen.
    Wenn Sie schreiben, „Wer sich wie ich, anders als Sie, nicht versteckt, leicht zu erreichen, per E-Mail oder per PN, ist im Vorteil“, mache ich mir große Sorgen um Sie. Zum einen haben Sie sich zig-fach hier und im „Freitag“ darüber beschwert, dass Sie mit ihrem bürgerlichen Namen angesprochen werden, obwohl Sie selbst ihren Namen preisgegeben haben. Zum anderen bin auch ich sehr leicht zu kontaktieren: Siehe hier oder hier oder per eMail: fidelche@gmx.net

    Wo also ihr Vorteil liegen soll erschließt sich mir nicht. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass Sie Hilfe brauchen. Ich möchte ihnen helfen. Nehmen Sie mein Angebot an oder kontaktieren Sie Jutta Ditfurth. Seien Sie doch nicht so stur, Sie kommen aus dieser braunen Nummer nicht mehr ohne fremde Hilfe heraus.

    fidelche

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    • sweetheart permalink
      7. April 2011 11:44

      Lieber Fidelche,
      was will der köchelnde Mann hier ständig?
      Wird in der FC nicht genug zusammengerührt?

      Er könnte sich doch in die Reihe der Kommentierenden von diesem türkisch-rassistischen Blogger-Kasper @Muhabbetci einreihen, der immer noch an dem Projekt arbeitet, „Wie weise ich als Türke, der das auch bei laufender Hartz4-Alimentation dezidiert bleiben will, „den Deutschen“ nach, daß sie allesamt Rassisten sind und immer schon waren, um so möglichst viel Aufmerksamkeit auf mich als einen der zukünftigen Propagandisten für die „türkische community“ in Deutschland auf mich zu ziehen, gerne bei „Der Linken“ oder den „Grünen“, alternativ als türkischer Abgeordneter.
      http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/ohne-kommentar

      Diesmal hat er ein paar Zitate aus den letzten 30 Jahren irgendwo aus dem Zusammenhang zusammengeklaubt. Die werden nicht unbedingt im kontextuellen und zeitlichen Zusammenhang „besser“ werden – dennoch ist @Muhabbetcis“Verfahren“ mehr denn durchsichtig.

      Die ersten Claqueure haben schon kommentiert – wobei man sich mit einem „No comment“ alle FC-Türen offen halten kann.
      Ob man das im FREITAG, bzw. in der FC als besonders „chic“ empfindet, sich einen Türken mit Migrantengeneralvertretungsanspuch als FC-Maskottchen zu halten, der nicht nur copy-und-pasten sondern auch in deutscher Sprache schreiben kann – und dann auch noch ganz ungeheuer aufmüpfig ist und „den Deutschen“ endlich mal den Spiegel vorhält?

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      • 7. April 2011 12:53

        Noch alberner als den weinerlichen unkonstruktiven Muhasowieso empfinde ich seine Jubelperser.

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        • sweetheart permalink
          7. April 2011 22:04

          Aber man muß auch das Positive sehen – wie z.B. diesen Blog hier
          http://www.freitag.de/community/blogs/calvani/der-freitag-und-die-frauenquote#comments
          einer mit kokett-migrationshintergründigem Foto antretenden „@Calvani“.

          „Sie“ – so „sie“ denn eine „sie“ ist, was „man“ im Netz ja nie genau weiß – hat nix in der FC gelesen, außer der Liste der aktuellen 30 Topblogs. Sie hat auch nix zu sagen, bzw. zu schreiben, aber einen Vorschlag hat sie: DER FREITAG soll eine Frauenquote einführen – wobei „sie“ wohl mehr an die FC als den FREITAG generell denkt.

          Und was entwickelt sich aus all dem unter reger Beteiligung der aktuellen Hauptrepräsentanten der FC, der durch Maike Schneewittchen Hank vertretenen FC-Redaktion und – !!!! – dem Verleger höchstpersönlich: ein weiterer „Smart Bomb“-Blog der etwas anderen Art, der unter weiblicher Führung – ganz ohne Quote – in der aktuellen Hitliste landet!

          Ob vielleicht sogar mit etwas Hilfe von Jakob Augstein, der sich in seinem Kommentar im Thread wie auch schon mehrfach zuvor zur Quotierung im FREITAG ausspricht?

          Nebenbei, Herr Augstein, (Sie lesen doch hier, oder?) ich wurde in der FC gesperrt, da ich laut Mitteilung der FC-Redaktion eine Mitarbeiterin, Hülya Gürler „beleidigt“ hätte, da ich sie im Zusammenhang mit umfangreicher inhaltlicher Kritik als „Quotentürkin“ des FREITAG bezeichnete. Wie ich hier schon schrieb, sehe ich diese Bezeichnung auch nicht wirklich als deskriptive Meisterleistung an – im Lichte Ihres letzten Kommentars besehen, habe ich doch aber eigentlich nur Ihr Geschäfts- und Redaktionsmodell beschrieben! Aber wie Sie wissen hat sich das Thema FC ja ohnehin für mich erledigt.

          In ihrem ersten Blog hatte die hoffnungsvolle FC-Neuzugängerin bereits mit der Wurst nach dem Schinken geworfen:
          „Jakob Augsteins Freundschaft – Die Politik der kleinen Dinge“ dürfte sofort das Leserinteresse geweckt haben, besonders wenn der erste Satz lautet:
          „Ich trage nur ein Bikinihöschen und betrachte den braungebrannten Jüngling, ..“ – auch wenn es dann nur um eine positiv beschiedene Freundschaftsanfrage bei ‚Facebook‘ geht. Wieder nix zu JAs Liebesleben!
          http://www.freitag.de/community/blogs/calvani/jakob-augsteins-freundschaft—die-politik-der-kleinen-dinge

          Möglicherweise ist das Ganze die Semesterarbeit einer hoffnungsvollen Studentin (Student wohl eher nicht) von „Irgendwas mit Medien“ – sowas gibt’s in allen Foren gelegentlich, und fast immer sind es Blogs von Nutzern, die sich als attraktive und schlagfertige junge Frauen darstellen – vielleicht sogar sind – die dann die männlichen Kommentare anziehen wie die Limonade die Wespen.
          Vielleicht ist es auch eine angelegte Satire, wie ein User meint. Vielleicht ist es ja auch die Auftragsarbeit einer Freitags-Praktikantin, die das Wochenthema ein wenig pusht.

          Aber ich komme natürlich auch ins Grübeln, @ThinkTankBoy, ob ich hier einfach so bloggen sollte, ohne mir Gedanken über meine Geschlechtszugehörigkeit zu machen. Ich werde über dieses Thema noch intensiv nachdenken müssen.
          Und ist es überhaupt vertretbar, daß hier potentielle Hundehalter und potentielle Katzenhalter (besser: von Katzen gehaltene Halter) so mir nichts Dir nichts miteinanderrumbloggen!? Ich finde, das sollte man schon kenntlich machen!

          Aber

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        • sweetheart permalink
          7. April 2011 22:17

          „Aber“ ?
          Es gibt natürlich immer ein „Aber“.
          Wofür das am Ende meines Kommentars steht, vermag ich „Aber“ nicht zu sagen.

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        • 7. April 2011 22:36

          Sweetheart,
          über eine Frauenquote denken wir hier bei MI schon seit langer Zeit nach. Wir werden eventuell beim nächsten Relaunch eine einführen. Voraussichtlich wird es dann aber drei Kategorien geben. Männer, Frauen und Männer die sich gerne einen Rock anziehen, wie man bei uns in Bayern so schön sagt. In diese dritte Kategorie wird zu allererst ein Blogger aufgenommen, dessen Name mit „w“ beginnt und mit „ztein“ aufhört.

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        • reflexione galore permalink
          7. April 2011 22:38

          @sweetheart: Die Schreibe ist ok, aber ich dachte nach ein paar Sätzen, die Frau ist nicht echt. Und ich warte nur darauf, dass der User „Siebzehnter Juni“, (oder wie der heißt; Ex-Chemielehrer der Odenwaldschule) sich an die hübsche junge (exotische) Dame heranwagt.

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        • reflexione galore permalink
          7. April 2011 22:47

          Die „Mandarine im Mondschein“ zeigt keine Orangenhaut, har, har. 🙂 😛

          http://www.freitag.de/community/blogs/calvani/der-freitag-und-die-frauenquote#comments

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        • sweetheart permalink
          7. April 2011 22:57

          „Mandarine im Mondschein“?
          Wahrscheinlich sollte das doch „Mandolinen und Mondschein“ heißen:

          Zeitlich paßt das auch besser zum Thema „Frauenquote“.

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        • sweetheart permalink
          7. April 2011 23:04

          Und als youtube-Beifang etwas zur Italienromantik der 50er Jahre.

          Gab’s ähnliches zum Thema „Türkei“?

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        • reflexione galore permalink
          7. April 2011 23:21

          Zum It. Neorealismus halt‘ ich jetzt mal besser keinen Vortrag.;)

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        • reflexione galore permalink
          7. April 2011 23:44

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      • reflexione galore permalink
        7. April 2011 23:07

        ThinkRockBoy: Kein Scherz: Gerade eben habe ich dem derDonnerstag erzählt, dass die Rönicke-Blogs (oder wie die heißt) mit dem Thema „Jungs in Frauenklamotten“ (oder so), ja wohl längst abgefrühstückt sind. Heute im Seminar „Subversives Kino“ waren zwei Rockträger dabei – offensichtlich Metal-Fans – wie es auch eher typisch ist, denn die sind meistens ehemalige Dorf- oder Kleinstadtbewohner, die irgendwann in (etwas) größeren Städten angekommen sind und schon ewig Röcke trugen. Dass einer der beiden Rockmänner Medieninformatiker ist, ist nicht verwunderlich.
        Will sagen: Zugezoge nach/in Großstädte sind zum Teil natürlicher und entwicklungsfähiger als Alteingesessene.

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        • 7. April 2011 23:31

          Reflexione Galore,
          wenn bei uns in Bayern auf dem Fußballplatz der Spieler X mit einer Grätsche den Spieler Y niedergestreckt hat, und dann der Spieler Y jammert, dann sagt der Spieler X gerne: “Ziag da an Rock o“ (Zieh dir einen Rock an)“. Frauen hören das bei uns nicht so ganz gerne.

          Bei „Cross-Dressing“ ziehen sich Männer auch Frauenkleider an. Wäre aber ein ganz anderes Thema. Geht in die Richtung von Transvestitismus, Fetischismus usw.

          Metal-Fans mit Rock ist dann wieder ein anderes Ding. Ich glaube mit „Kategorie Drei“ meinte thinktankboy ersteres, also „Ziag da an Rock o“. Diese Quotenregelung wäre meiner Meinung nicht schlecht für so manchen Kochkünstler.

          PS: Obwohl der Spruch schon auch irgendwie frauenfeindlich aufgenommen werden könnte, ist er, glaub ich zumindest, nicht so gemeint.

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      • 7. April 2011 23:51

        Sweetheart,
        ich habe soeben das „Muhabbetci-Blog“ angesehen. Mir geht es wie Tiefscharf. Die Härte sind die „Jubelperser“.

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  50. reflexione galore permalink
    7. April 2011 22:15

    Tja, in welchem kleinen Kino war er denn, der Herr koslowski auf anrazten seiner Frau? In Bielefeld,
    http://www.freitag.de/community/blogs/koslowski/ein-kinobesuch#comment-250112

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    • reflexione galore permalink
      7. April 2011 22:21

      Pardon, „auf Anraten“.

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      • weinsztein permalink
        8. April 2011 02:17

        Zu: „thinktankboy am 07/04/2011 22:36
        Sweetheart,
        über eine Frauenquote denken wir hier bei MI schon seit langer Zeit nach. Wir werden eventuell beim nächsten Relaunch eine einführen. Voraussichtlich wird es dann aber drei Kategorien geben. Männer, Frauen und Männer die sich gerne einen Rock anziehen, wie man bei uns in Bayern so schön sagt. In diese dritte Kategorie wird zu allererst ein Blogger aufgenommen, dessen Name mit „w“ beginnt und mit „ztein“ aufhört.“
        .

        Werter Herr thinktankboy,

        ich möchte Ihnen nicht zu nahetreten, aber mit obigem Kommentar schwimmen Sie in einer Würstchenbrühe wie Dr. Rainer Kühn, der hier zuständige wissenschaftliche Lektor und Drolligboy.

        Weder Sie selbst noch Ihre anonymen Begleiterinnen und Begleiter wie der bedauernswerte Herr fidelche mit ergoogleten Schüleraufsätzen, der gelegentlich manirierte Herr Tiefscharf und andere (Herrn oder Frau Galore lassen wir mal außen vor, solchen Menschen sollten wir mit Nächstenliebe begegnen) erreichen hier quasi nie das Niveau, auf dem sich das Qualitätsforum bewegt, das Sie von hier aus bekämpfen wollen.

        Glauben Sie wirklich, mit Beschimpfungen, Unterstellungen, Lügen und verzweifelter Häme gegen die intelligenteste Community einer deutschsprachigen Wochenzeitung könnten Sie erfolgreich sein? Wie soll das gehen? Etwa mit diesen U-Bötchen, die sich dort rausschmeißen lassen, um hier zu jammern oder gar zu triumphieren? Die selbst nicht so ganz genau wissen, ob sie sich auf rechtem, antideutschem oder sonstwelchem Terrain (pi-gespeist) bewegen?

        Mission Impossible, yes.
        Seien Sie gefälligst dankbar, dass ich mir zuweilen den Spaß erlaube, hier ein wenig mitzumischen. Das hat mit Spaß an dr Freud‘ (rheinisch) zu tun, mit meinem Faible für echauffierte Kleinbürger und durchaus auch Mitleid.

        Mit breitem Lächeln
        weinsztein

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        • reflexione galore permalink
          8. April 2011 11:26

          @Weinsztein: Mit welchem Verfahren wird denn beim Freitag neuerdings gestestet? Mit dem I-S-T 2000R oder dem (HA)WIE? Muss man auch seinen Stammbaum einreichen? Und warum ist es denn so toll, sich zu einer angeblichen Freitagsintelligenzelite zu zählen, wenn man selbst immer wieder behauptet hat, überdurchschnittlich intelligente Menschen seien „krank“ , gefühllos und „arrogant“?

          Die Preisfrage ist ja, ob man zusätzlich zum Anmeldeformular des Freitag noch eine beglaubigte Kopie seines Intelligenztestergebnisses einreichen muss um dort mit zu mischen, oder ob die dort selbst testen. Normalerweise machen so etwas Psychologen oder Mensa.
          Aber mal Ironie aus: Jeder (durchschnittlich) intelligente und nicht-betonierteMensch weiß, dass das Stellen von Ferndiagnosen, so wie es Weinsztein oder auch Monsieur Rainer („Der Freitag ist das Asylantenheim der Intelligenz!“) tun, unterdurchschnittlich „klug“ und somit lächerlich ist. Die Leute, die darauf anspringen, sind auch stets dieselben. Wer so einen Mist labert, braucht sich nicht über „arrogente“ Entgegnungen wundern.
          Mit einem ganz breiten Grinsen, R.G.

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      • 8. April 2011 11:01

        Ach, lieber H.M.,

        eine Community kann nicht intelligent sein. Dieses Attribut kann man in der Form allenfalls Individuen zugestehen, aber nicht einer Population. Im Grunde ist Ihre Verteidigung der Freitags-Community in dieser Form strukturell vergleichbar mit der Verurteilung von Kopftuchmädchen durch Thilo S. Boshaft könnte man fast meinen, sie fassen die Freitags-Community als Rasse oder sagen wir „Stamm“ auf – damit es nicht ganz so schlimm klingt. Fällt Ihnen eigentlich eigentlich nicht auf, wie haarsträubend das ist?

        Und wenn sie schon das Wort „drollig“ bemühen… Fürwahr, drollig ist Ihre Argumentation, es ginge um die Bekämpfung der Qualitätscommunity des Freitag. Insbesondere, was mich betrifft, treffen Sie nicht ins Schwarze, Sie schießen sogar eine Fahrkarte (Schützen werden wissen, was das heißt.).

        Wenn ein Medium öffentlich ist, steht es in der Kritik. Das ist ein ganz normaler und auch wünschenswerter Vorgang. Das Medium Freitag ist wie seine Community öffentlich und steht daher auch dort. Nun könnte man auch die Zeit kritisieren – genug Gründe gäbe es -, doch ist das hier verbindende Primärelement nun einmal die ehemalige Mitgliedschaft in der FC. Vor diesem Hintergrund gibt es einige Lacher, ein paar Aufreger und ein paar Absonderlichkeiten. Aber Bekämpfung? Meinen Sie wirklich, jemand hier wäre so naiv? Es ist eher so, dass der Freitag eine Art Ratte ist, die im Labor unter beobachtung steht – sinnbildlich gesprochen. Was tut sie, wie und wann reagiert sie auf Umwelteinflüsse etc. (Ratten sind übrigens intelligente Tiere – nicht, dass Sie mir jetzt Despektierlichkeit unterstellen.).

        Aber gut. Ich verstehe, dass Sie sich dem Freitag verbunden fühlen und hier eine Verteidigungshaltung annehmen, in der Sie zuweilen etwas überziehen. Wenn Sie unter Qualität verstehen, dass sich erwachsene Menschen wie im Kindergarten zum gemeinsamen Lesen eines Buches motivieren lassen, wenn Sie es als Qualitätmerkmal auffassen, ostalgischen Revanchismus und ellenlange Elaborate über Frauenquoten und Homöophathie zu verfassen, dann ist das Ihre Definition von Qualität. Ich würde eine Vielzahl dieser Texte allenfalls als ärgerliche Nichtigkeit verstehen, ebenso wie die fast reflexhafte Suche nach Möglichkeiten, sich antiamerikanisch, antiisraelisch und antikapitalistisch zu geben – völlig unabhängig davon, ob man so nur vom vermeintlichen Teufel hirnmasturbierend in Belzebubs Arme flüchtet.

        Ich denke, wir haben eine sehr unterschiedliche Auffassung über den Intelligenzbegriff und ich muss Ihnen sagen: Das erfreut mich.

        Beste Grüße aus der Hauptstadt
        Michael Pliwischkies

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        • weinsztein permalink
          9. April 2011 01:00

          Werter Herr Michael Pliwischkies,

          ja ja, ein Forum kann nicht intelligent sein, allenfalls Individuen. Nichts anderes hatte ich von Ihnen erwartet, obwohl ich Sie noch für den wortmächtigsten Impossible-Mission-Foristen halte.

          Dass Sie ernsthaft glauben, dieser „Mission“ ginge es nicht ausschließlich darum, ein Berliner Qualitätsblatt und seine Community zu bekämpfen, nehme ich Ihnen nicht ab.

          Lesen Sie die MI-Beiträge nebst Kommentarsträngen. Ich weiß, dass vieles davon Ihnen peinlich ist, aber warum lügen Sie sich diesen Stuss schön?

          weinsztein

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        • 9. April 2011 08:15

          Werter H.M.,

          dass ich nicht mit allen Aussagen hier einverstanden bin, schrieb ich bereits – aber das bin ich in keinem Forum/Blog. Warum auch?

          Ich störe mich am Begriff des „Bekämpfens“, den Sie anführen, denn ich halte hier niemanden für so töricht, dies ernsthaft anzustreben. Kritik üben – auch harsche – ist kein „Bekämpfen“. Das sähe mit Sicherheit anders aus.

          Zudem: Der Begriff „Qualitätblatt“ stört mich ebenfalls in der Form des Freibriefs, der so ausgestellt wird – auch durch Sie. Wollen Sie das wirklich – ein Printmedium der Kritik entziehen?

          Zum Thema peinlich: Überengagiertheiten existieren überall und dafür gibt es Gründe (Nietzsche hilft). Hier wird ab und an ziemlich hart formuliert, Sie nehmen eine teils naiv wirkende Verteidigungshaltung ein, zugunsten des Freitag. Als peinlich könnte man auch das bezeichnen.

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  51. sweetheart permalink
    8. April 2011 10:45

    @W.stein – hat das vielleicht weniger mit rheinischem Frohsinn als mit einem ausgeprägt öligen Hang zur Selbstdarstellung, mit wenig inhaltlichen Beiträgen und recht geringer Resonanz in Ihrem Debattierclub zu tun, daß Sie hier „ein wenig mitmischen“?

    Aber danke für das „breite Lächeln“ (ich hoffe, ich habe Sie da nicht falsch verstanden!), das Sie mir am Morgen schon verschaffen: „die intelligenteste community einer deutschsprachigen Wochenzeitung“! Das ist echt zum Wiehern! Hat JA dafür bezahlt oder sagen Sie so etwas freiwillig?
    Und selbst wenn es so wäre, was es m.E. abgesehen von wenigen „Orchideen“ nicht ist, dann spräche das höchstens gegen das Community-Niveau deutschsprachiger Wochenzeitungen und für die Erkenntnis, daß Intelligenz ein mit Setzzngen definierbarer Begriff und diese definierte „Intelligenz“ wahrhaftig nicht alles ist.

    PS Wollten Sie nicht noch mit @Calvani über dieses Forum hier sprechen?

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    • 8. April 2011 11:06

      Ich glaube übrigens nicht, dass ein Verleger so töricht wäre, seine Community ernsthaft auf diese Art zu beschreiben. Man würde ihn nämlich auslachen – völlig zu Recht übrigens.

      Bevor ich mich jetzt dazu hinreißen lasse, etwas über Hofnarren zu schreiben und ihre Aufgaben…

      Ich habe noch zu tun.

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    • derDonnerstag permalink
      8. April 2011 12:53

      Ich weiß, es ist Unsinn, sich nun auch hier noch mit jemandem auseinanderzusetzen, der offenbar in einer Parallelwelt lebt. In meiner Welt habe ich noch nirgends so viele Verstrahlte und durchgeknallte Verschwörungstheoretiker getroffen wie in der F.C.
      Ich bin auch noch in keinem Forum so vielen engstirnigen Leuten begegnet. Selbst die durchschnittlichen Spießer aus dem Forum einer x-beliebigen Regionalzeitung sind da noch weltoffener.
      Dazu kommt ein extrem hohes Maß an Verlogenheit. Wenn etwa die Altstalinistenfraktion bei uns wegen jedem Furz die Menschenrechte bedroht sieht. Und dann Leute wie goedzak mal so nebenbei erklären, für die vielen Millionen Hungertoten in Folge der Zwangskollektivierung unter Stalin sei der Westen verantwortlich gewesen. Habe der doch die UdSSR quasi zur Industrialisierung im Eiltempo gezwungen und die paar Millionen Verhungerten seien da quasi Kollateralschäden gewesen. Selbst Magda, die den Maueropfern höhnisch „selber schuld!“ hinterruft, kommt da nicht heran.

      Da verwundert es nicht, wenn dieselben Leute schön die Schnauze halten, wenn irgendwelche Blogger mit Migrationshintergrund antisemitische und homophobe Sprüche loslassen oder für das neue Bündnis der wirtschaftlich ach so großartig aufgestellten AKP-Türkei mit ihren islamistischen Nachbarländern schwärmen. Und zugleich darüber nörgeln, dass die EU die Türkei nicht aufnehmen wolle, obwohl doch die EU die Türkei viel dringender brauche als umgekehrt.
      So ein infantiler Nationalismus, der null Interesse für die Macht- und Ausbeutungsverhältnisse innerhalb einer Gesellschaft zeigt, sondern immer nur um ethnische Zuschreibungen – wir= die Türken und ihr = die Deutschen – kreist, ist alles andere als links. Aber „Linke“ wie Sie schweigen dazu und bepöbeln lieber diejenigen, die nicht dazu schweigen, als Rechte. Warum?

      Die Annahme, dass Sie solche einfachen Zusammenhänge nicht erfassen können, ist unter allen möglichen Antworten die für Sie schmeichelhafteste. Schlimmer wäre es, wenn Sie ein hemmungsloser Opportunist wären, der sich im Zweifel einfach doof stellt, um besser pöbeln zu können. Darüber hinaus nehme ich an, dass Sie Ihren Restverstand in zuviel Raki ertränkt haben. Denn wenn Sie schon immer so beschränkt gewesen wären, müsste man ja wirklich mal nachforschen, wer für Sie Gebührengelder zum Fenster hinaus geworfen hat.

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      • 8. April 2011 16:09

        Fast.

        Das Erbärmliche an vielen (nicht allen) Freitagianern ist, dass sie, um ihre mehr oder weniger krude Weltsicht zu stützen, jede – aber auch wirklich jede – Hand ergreifen; und sei sie noch so dreckig.

        Man ist sich für nichts zu schade und das ist das eigentlich Ekelhafte.

        Dabei heraus kommt letztlich immer nur eine besonders perfide Art der Menschenverachtung, wobei ich dem Einzelnen durchaus zugestehe, dass er das aufgrund seiner eigenen Vita gar nicht mehr erfasst.

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    • weinsztein permalink
      9. April 2011 01:16

      Frau oder Herr sweetheart,

      dass Sie wiehern, traue ich Ihnen durchaus zu. Ausführungen zum Intelligenzbegriff ausgerechnet von Ihnen finde ich, sagen wir’s mal so, recht mutig.
      .

      Herr Donnerstag,

      Sie lügen hier, verfälschen dort. Und stets so wütend. Sind Sie neuerdings das hier zuständige Rumpelstilzchen? Niemand nimmt Sie mehr ernst, weder hier noch dort, ausgenommen Ihr Freund Galore.

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      • weinsztein permalink
        9. April 2011 01:21

        Ergänzung zu oben:

        aber was heißt das schon?

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      • reflexione galore permalink
        9. April 2011 07:44

        Nachtigall, ick hör‘ dir brummen. Aber ganz gewaltig.

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      • sweetheart permalink
        9. April 2011 10:56

        @W.stein, „ausgerechnet von Ihnen“ – das ist eine der Überlebensflsokeln derjenigen, denen nichts anderes zur Verfügung steht.
        Passen Sie also gut auf – auf Ihren Rettungsring!

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        • weinsztein permalink
          10. April 2011 01:41

          zu sweetheart am 09/04/2011 10:56
          „@W.stein, „ausgerechnet von Ihnen“ – das ist eine der Überlebensflsokeln derjenigen, denen nichts anderes zur Verfügung steht.
          Passen Sie also gut auf – auf Ihren Rettungsring!“

          @s.heart,
          so ganz genau wissen Sie auch nicht, was Sie mir sagen wollen, gell?

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  52. reflexione galore permalink
    8. April 2011 19:18

    Neue Ferndignosen aus dem „Asylantenheim derIntelligenz“, mit reichlich gefühliger Fehlinterpretation gespickt:

    „Lara schrieb am 08.04.2011 um 15:53
    @derDonnerstag schrieb am 07.04.2011 um 22:23

    „Zusammenkopierte Wikipedia-Versatzstücke als Blog oder ein paar Videos werden von einer bestimmten Klientel auch gerne kommentiert – besonders wenn sie von einem ihrer Spezis stammen.“

    Donnerstag, sind Sie noch beiden Sinnen? Wie kommen Sie darauf, hier so ein Schmalz zu posten? Sie spielen auf Streifzugs Blogs an… nun, Streifzug hat genug eigenen Texte geschrieben, und wenn er mal zur Diskussionsanregung ein Zitat aus Wikipedia oder ein Video postet, ist es sein gutes Recht und das geht Sie den feuchten Dreck an. Das ist Streifzugs Sache, auf welche Art und Weise er die Diskussionen zu den Themen anregt, die ihn interessieren. Oder sollte er etwa Sie um Erlaubnis fragen?

    Und was „die bestimmte Klientel“ betrifft: Es kommentieren bei diesen Artikeln die intelligenteste und auch die witzigste Blogger der Community wie etwa GeroSteiner, Miauxx, Merdeister et cetera (sorry, Leute, ich habe nicht alle Namen genannt, weil ich keine Zeit für Recherchen habe und nur diejenige jetzt nenne, über die ich mich ganz spontan erinnern kann, dass ich ihre Kommentare beim Streifzug gelesen habe… aber es gibt da sicherlich viel mehr kluge und nette Leute… also nicht böse sein, wenn ich jemanden vergessen habe). Was maßen Sie sich eigentlich an, diese Blogger (und mich übrigens auch) hier als „bestimmte Klientel“ zu bezeichnen?“
    Was glaubt die denn, warum Streife und Ed Depublizisten sind?

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  53. reflexione galore permalink
    8. April 2011 20:14

    Die Rahabulistin hat sich mal wieder die Finger verbrannt und deutet in ihrer Paranoia an, ich sei wieder beim Freitag unterwegs. Oder ist sie etwa unter die HackerInnen gegangen? Gibt’s da eigentlich ’ne Frauenquote, so wie bei den gefühlvollen muslimischen HebammeRichen? Merke: Jedem Rahabürkchen ihr klein Gürkchen.

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    • reflexione galore permalink
      8. April 2011 20:19

      Rahab schrieb am 08.04.2011 um 18:30

      diese lexis immer wieder
      galorig den durchblick fördernd
      rex-flex!
      (kleine anwandlung von Bibi Bloxberg)
      http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/welche-alternative-fuer-rassismus-benutzen-sie

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  54. ForenBoy permalink
    9. April 2011 18:30

    @sweetheart, danke für die nette Einladung, ja ForenBoy ist mein HauptNick, mit dem ich kürzlich im ZDFlogin die Spitzenkandidatin der CDU (RP) öffentlich hart kritisiert hatte, und die dann anstelle einer Antwort so tat, als kenne sie mich…… (…ach, der ForenBoy…) 🙂

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    • sweetheart permalink
      9. April 2011 21:09

      @ForenBoy, Du warst ja auch ganz schön umtriebig in der FC, wo einige der ebenso bei ZO Herumturnenden Dich bereits von dort kannten und wohl sehr schnell „ein Bild“ von Dir hatten und kommunizierten – und viele sind ja auch immer mal in anderen Foren unterwegs, wenn auch nicht unbedingt wie Du mit dem selben Nick.
      In sofern wundert mich die Reaktion, die Du da beschreibst, nicht.

      Ich hab‘ irgendwann auch mal zu meinem Eindruck vom Umgang einiger FC-Blogger mit Dir hier geschrieben – ich bin aber nicht Archivar meiner Kommentare und werd’s nicht mehr finden.
      Mein Eindruck war wohl, daß Du einigen FClern, ganz abgesehen von Inhalten und Meinungen, zu präsent warst. Einige dort leben unter dem Eindruck, daß sie die FC „sind“ und man sich nur gaaaaaanz gaaaanz vorsichtig in die FC einbringen darf.

      Ich habe Dich nun automatisch geduzt – vermutlich unbewußt aufgrund des „-boys“: ist es o.k.?

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      • ForenBoy permalink
        9. April 2011 21:44

        @sweetheart, klar ist das OK, das mit dem Sie bringt ja sowieso nichts, wie man in der FC nachlesen kann.

        Ich habe den UT nachher auch nur noch geduzt, da gingen mir bessere Bezeichnungen zu seinem stasiesken Stalkertum über die Tastatur…… 🙂
        Ist der eigentlich krank, oder nur beleidigt, dass er nicht den 1. Preis in Beton gemacht hat?

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  55. ForenBoy permalink
    9. April 2011 20:23

    @reflexione galore,
    Du scheinst das was ziemlich durcheinander zu werfen: Mehrfachnicks meint man, wenn ein Nutzer GLEICHZEITIG, also parallel mit zwei oder mehr Nicks im selben Forum aktiv ist, nicht wenn dies seriell passiert.
    Die unterstellte Selbstverliebtheit ist schlichtweg unverschämt und völlig unangemessen, genau wie die unterschwellige Verschwörung in Sachen Belle Hopes.

    Ich erinnere mich an den Namen in einem Blog einer Freitags-Journalistin über Vegetarismus, den ich aufs heftigste kritisiert hatte, weil er einfach so liderlich recherchiert war, dass ich sie bat, ihn zu löschen.
    Da hat belle Hopes (oder so) als einzige in die gleiche Richtung kommentiert.

    Was willst Du also mit diesen blöden Andeutungen bezwecken?

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    • reflexione galore permalink
      9. April 2011 20:44

      @Forenboy: Ja, das „scheint“ tatsächlich so und ich sehe es genauso wie Du. Erläutert habe ich diesen Unterschied selbst schon lange und breit. Konntest Du nicht wissen.
      Warum hast Du Dich denn sofort nach Deinem Verschwinden als Forenboy als JustInTime neu angemeldet?
      Ich war übrigens die erste und einzige vor langer Zeit beim freitag, die aufgrund der Schreibe bemerkt hatte, dass die allseitsbeliebte Userin „Lee Berthine“, die aktuell Streifzug wieder anschleimt, gleich mehrere Nicks zur selben Zeit pflegte und nach laschen Zurechtweisungen durch die Freitagsmods noch die Dreistigkeit besaß, sofort wieder weitere anzulegen. Auf die Frage nach den Gründen, gab es nie eine Antwort. Aber andere herliche User wurden verdächtigt und bepöbelt wegen Dreistigkeit anderer. Warum hast Du Dich neu angemeldet, wenn Du doch über andere behauptest, sie nähmen sich zu wichtig? Aus demselben Grund?

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      • reflexione galore permalink
        9. April 2011 20:51

        Was Deine Aussagen über derDonnerstag betrifft:
        „Die unterstellte Selbstverliebtheit ist schlichtweg unverschämt und völlig unangemessen, …“
        Und: „Was willst Du also mit diesen blöden Andeutungen bezwecken?“ (Ich beziehe mich mit dieser Deiner Frage auf Deine anderen Posts hier, in denen Du Aussagen, bzw. Unterstellungen über derDonnerstag bringst. Ist doch ok, wenn ich’s genauso mache wie Du, oder?)

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        • ForenBoy permalink
          9. April 2011 21:33

          @reflexione galore,
          was soll das mit wichtig nehmen zu tun haben? Ich habe die FreitagCommunity genutzt, um angebliche Linke kennen zu lernen und dieser Erfahrungstripp war mit ForenBoy noch nicht abgeschlossen, da bedurfte es noch FaceBook und JustInTime.

          Wie ich die FC und ihre Blogger dann kennen gelernt habe, kann man hier sehr schön nachlesen, übrigens gehört j-ap auch dazu.
          http://tinyurl.com/JustInTime-61

          Es war übrigens ein Crash-Kurs, der nur 6 Wochen dauerte, das hat dann aber genügt, um von solchen irgendwie Linken genug zu haben, denn da sind mehr „Gestörte“, als in heterogenen Foren.
          demDonnerstag habe ich nichts unterstellt, sondern ihn lediglich verlinkt, was leider nichts mehr bringt, weil das Blog gelöscht wurde.

          Also lasse bitte die Anmache, oder willst Du hier die FC kopieren?

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        • reflexione galore permalink
          9. April 2011 21:56

          Anmache ist wohl etwas übertrieben. Ich habe Dich nur darauf hingewiesen, dass Du bist derjenige (erste) bist, der hier erstmal etwas unterstellt, aber auf der anderen Seite beim Freitag ständig lauthals nach „Gerechtigkeit“ und Sachlichkeit gerufen hat.
          „Das von mir um 00:19 verlinkte Blog mit den T-Shirts für jeden Arsch von derDonnerstag wurde inzwischen leider gelöscht, sodass man die selbst entlarvenden Ausfälle des Autors bestenfalls noch hier in Fragmenten nachlesen kann:…“ An anderer Stelle schriebst Du Vermutungen über das Privatleben Donnerstags, das Du nicht kennt. Nix für ungut, ich wollte Dich nur mal darauf hinweisen. Wenn das Anmache sein soll, kannst Du als schneller Austeiler nicht besonders gut einstecken. 🙂

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  56. sweetheart permalink
    9. April 2011 22:31

    Nu iss gut, „Kinder“!
    Das Schöne an diesem Forum hier ist doch, daß man eigentlich recht zivilisiert miteinander umgeht – von „schwierigen“ nächtlichen Besuchern mal abgesehen.

    Vielleicht habt Ihr ja ein konkretes Thema, über das Ihr Euch unterhalten könnt – z.B. Gorys Bärlauchtrip: ich hoffe ja, Du hast nicht die ganze Eifel leergezupft!

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    • sweetheart permalink
      9. April 2011 22:52

      Now I remember: das war einiges der wenigen Male, daß mich ich ein Kommentar von @j-ap erstaunte, weil er Dich doch sehr persönlich und direkt angeht.
      Na mal schau’n, was Du Dich hier so bewegst: wie ein „Honigkuchenpferd“, das jeden „abschmust“ oder wie ein „auf Radau gebürsteter Leichtfuß“!?

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      • sweetheart permalink
        10. April 2011 22:11

        Hallo, Josef!
        Haben Ihnen eben die Ohren geklingelt?
        Hab‘ Ihnen heute nämlich schon innerlich Abbitte geleistet.
        Es grüßt
        @sweetheart

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        • ForenBoy permalink
          10. April 2011 22:41

          opportuner Populismus, oder mit den Wölfen heulen?
          Wie würde j-ap diesen Kommentar bewerten, wäre er nicht der Nutznießer?

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    • reflexione galore permalink
      9. April 2011 23:07

      @Sweetheart: Hast recht. lachen wir lieber ein wenig lästernd über über dein eineiigen Köch, dem ein Mops in der Küche zu nahe trat. Wikipedia-Weinbein hat vor längerer zeit mal beim Freitag etwas zu Bärlauch geschrieben. Darüber mußte ich damals schon den Kopp schütteln. Er behauptete etwas Allgemeines zu Bärlauch, das damals auch bei Wikipedia stand: er seie sehr leicht mit Maiglöckchen, die giftig sind, verwechselbar. Ich finde nicht, höchstens von weit her. Das Zug hat viel mehr Blätter, die wesentlich dünner sind als die der Maiglöckchen. Außerdem riecht Bärlauch zehn Meilen gegen den Wind nach Knoblauch und jeder, der nicht sicher ist, macht eben eine Geruchsprobe. Aber was macht der „Meisterkoch“? Das „geheime“ Wissen der Ommas als ganz neuen Tipp anpreisen. Aber das ist typisch Freitag – es werden typische und alltäglich Binsen als ganz große Neuigkeit breitgetreten und „gegenseitig bestätigt“. Alltagsthemen finde ich ja ok, aber dann bitte origineller. Aber Wolfram Heinrich hat auch etwas ganz Ungewöhnliches festgestellt, nämlich, dass es in D. Rassismus gibt. Wer hätte das gedacht?
      @Forenboy: Deine Links lese ich morgen, habe gerade zu wenig Geduld, bis diese Seite aufgebaut ist:)

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      • Wolfram Heinrich permalink
        15. April 2011 16:42

        @reflexione galore
        Aber Wolfram Heinrich hat auch etwas ganz Ungewöhnliches festgestellt, nämlich, dass es in D. Rassismus gibt. Wer hätte das gedacht?

        Die Stelle, in der ich die Entdeckung des Rassismus in Deutschland als donnernde Erkenntnis präsentiert habe, hätte ich gerne zitiert gehabt, wenn’s nicht zu viel Mühe macht.

        Ciao
        Wolfram

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  57. sweetheart permalink
    9. April 2011 23:27

    Ich hab‘ mir im lokalen Stadtpark vor ein paar Jahren ein wenig Bärlauch exhumiert – was als „Entnahme aus der Natur“ nicht gestattet ist, aber ich beruhige mein schlechtes Gewissen mit der prächtigen Vermehrung des Bärlauchs vor meiner Terrasse.
    Du hast recht, Gory: wer Maiglöckchen und Bärlauch verwechseln könnte, hat den Geruchssinn verloren – schon vor dem Genuß der Maiglöckchenblätter. Passieren tut’s trotzdem gelegentlich, weil beide Pflänzlein ähnliche Standorte bevorzugen und Sammler vor der Blüte vielleicht auch nicht jedes Blättchen abschnuppern.
    Bärlauch-Pesto ist sehr lecker.

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    • reflexione galore permalink
      9. April 2011 23:48

      Naja, vergiften, bzw. sterben wird sich aber niemand, wenn ein paar Maiglöckchenbätter darunter sind. Und ich glaube auch nicht, dass Säuflinge oder ältere Kinder Bärlauch mögen/äßen.

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  58. sweetheart permalink
    9. April 2011 23:47

    Der Name der ZO-„Bloggerpraktikantin“, die sich ähnlich wie aktuell @Calvani in die FC vor einiger Zeit provokant in die ZO-Arena warf, ist mir wieder eingefallen: @Jennifer Nathalie.
    http://community.zeit.de/user/jennifernathalie
    Sie zog die Herren magisch an, nicht unbedingt wegen der inhaltlichen Qualität ihrer Beiträge, sondern wegen eines Fotos, das Diskussionen über eine Frauenquote bei ZO überflüssig machte.
    Googeln ergibt noch weitere Informationen, die ich gar nicht wollte: sie sucht u.a. „interessante Blogger zum verfolgen“, gibt sie bei Xing an.
    http://www.xing.com/profile/JenniferNathalie_Pyka
    Ist das schon eine bezahlte Tätigkeit?
    Was bekommt man denn dafür, daß man uninteressante Blogger bei der FC „verfolgt“?

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  59. sweetheart permalink
    10. April 2011 00:03

    Man muß ja wissen, was weite Kreise der Bevölkerung so im TV konsumieren.
    Dabei stelle ich heute fest: es gibt ihn schon, den MIGRANTENSTADL!
    Nennt sich aber aber anders: Die Bülent Ceylan Show
    http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/tv-programm/comedy/die-buelent-ceylan-show/showankuendigung.html
    Heute mit Dave Davis, den man mal gesehen und gehört haben muß, Xavier Naidoo, den man schon gehört hat und m.E. auch gehört haben muß und Olaf Schubert – mit dem sächsischen Migrationshintergrund.

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    • ForenBoy permalink
      10. April 2011 22:32

      Für Unterschichten-Sender sollte man keine Reklame machen.

      Die beworbenen Musiker gibt es schließlich auch woanders zu sehen/hören.

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      • sweetheart permalink
        10. April 2011 23:36

        Wieder etwas kurz gesprungen, @Forenboy!
        Zunächst einmal: hier sind in der Regel keine Schreiber unterwegs – wer alles nur liest, entzieht sich meiner Kenntnis – die ich durch einen link zu einer RTL-Sendung zu hoffnungslos abhängigen Unterschichts-TV-Addicts machen könnte. Also, sorge Dich nicht!

        Weiter: wenn Du noch einmal nachliest, wirst Du feststellen, daß ich durchaus mit Absicht – und ohne herablassende Hochnäsigkeit – mir eine Sendung angesehen habe (auch die vorhergehende DSDS-Sendung, um Dich weiter zu schockieren!) und über die hier kurz berichtet habe.
        Ich finde es nämlich durchaus interessant, wie u.a. in der FC über Integration und Parallelgesellschaften gestritten wird, während gleichzeitig das Leben – wozu auch RTL-Sendungen gehören – die Kühnheit hat, einfach weiterzugehen.
        Das sollten sich auch und gerade diejenigen mal ansehen, die höchstens noch arte und 3sat eines Zuschauerblickes würdigen, wenn sie noch eine Vorstellung vom Rest der Gesellschaft haben wollen.

        Ich habe im übrigen nur einen Musiker samt Lied verlinkt – was ich nicht als eine „Bewerbung“ betrachte – auch wenn ich das Video gräßlich finde, weil mir Menschenansammlungen ganz gleich aus welchem Grund ein Greuel sind.
        Die anderen beiden sind sogenannte Comedians:
        Dave Davis – http://www.youtube.com/watch?v=ZLdSwm09jfU&feature=related
        und Olaf Schubert – http://www.youtube.com/watch?v=n2yt7rjWWEU&feature=related

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  60. ForenBoy permalink
    11. April 2011 00:32

    auch ohne “ herablassende Hochnäsigkeit“ kann man bei der von Dir empfohlenen Sendung bestenfalls ein weiteres Beispiel dafür finden, wie FAKE-TV geht, denn etwas anderes kann RTL nicht.
    Wenn Du so etwas empfiehlt sich anzuschauen, nur um der FC einen rein zu würgen, und ernsthaft behauptest, dass „das Leben – wozu auch RTL-Sendungen gehören – die Kühnheit hat, einfach weiterzugehen“, kann ich Dich beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen.

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