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Fußballsysteme nach Felix Bartels

In der Jungle World gab Felix Bartels eine Einführung in die schönste Hauptsache der Welt. Er schreibt: „Was jede Kunstform tut: Sie drückt menschliche Haltungen aus. Auch die Weise, in der ein Trainer seine Mannschaft spielen lässt, drückt eine bestimmte Haltung aus. Vier Haltungen sind es, die unter den Menschen gleichermaßen verteilt sind: Unvermögen, Unwillen, Genialität und Bösartigkeit. Diesen entsprechen im Fußball vier Spielweisen, die zusammen eine Art Panorama der Möglichkeiten bilden. Zur Subjektivität meines Verfahrens gehört übrigens, dass es von seiner Subjektivität nichts wissen will.“

Protestantischer Fußball
Mannschaften: Schalke 04, Manchester United, Chelsea; Nationalmannschaften von England, Deutschland; alle Mannschaften, die Felix Magath trainiert.
Im Mittelpunkt dieser Spielweise stehen Ausdauer, Kampf und Kraft. Aber nicht nur technisch, auch taktisch ist der Protestantische Fußball unterbelichtet. In der Defensive kennt er zwei Methoden: Manndeckung und Blutgrätsche, bevorzugt zugleich. Selbst die Viererkette, wenn sie, wie in letzter Zeit, in diesem System gespielt wird, erinnert irgendwie an die Manndeckung. Der Protestantische Fußball ist gleichsam die Urform des Fußballspiels. Er entstand auf der Insel, wo der Protestantismus seine absurdeste Form erreichte: den Puritanismus. Der englische Fußball ist daher nicht nur geprägt vom protestantischen Arbeitsethos, sondern von einer starken Neigung zum Unvergnüglichen, zur Lustfeindlichkeit und der Ablehnung alles Besonderen. Man lebt, um zu arbeiten, nicht umgekehrt.

Zugleich ist dieses System das, was eine Mannschaft, deren Mitglieder unterhalb eines bestimmten Niveaus bleiben, ausschließlich spielen kann. Das protestantische System ist also zugleich die primitive Urform des Fußballspiels wie auch der Inbegriff des unterklassigen und amateurhaften Fußballs. Vollständiger Artikel hier.

Atomisierter Fußball

Mannschaften: Real Madrid (vor und nach Mourinho), Manchester City; All-Star-Teams; Nationalelf von Brasilien.

Die atomisierte Spielweise entsteht, wo eine große Zahl von Einzelkönnern, aber kein Bedürfnis nach Disziplin vorhanden ist. So finden sich auf dem Spielfeld elf Häuptlinge, die in Ermangelung von Indianern ihren Willen nicht durchsetzen können. Die Spieler der Mannschaft verhalten sich zueinander wie Konkurrenten auf dem freien Markt. In seiner Ablehnung eines organischen Ganzen ist der Atomisierte Fußball die Anwendung der Ethik von Adam Smith und erweist sich als der schönere Bruder des Protestantischen Fußballs. Während dort Hard- und Software auf demselben (jämmerlichen) Stand sind, gleicht der Atomisierte Fußball einem hochmodernen, leistungsfähigen Rechner, auf dem Windows 3.11 läuft.

In der Defensive arbeitet er in der Regel mit einer simplen, weit nach vorn gezogenen und daher leicht zu überwindenden Raumdeckung, die sich stets auf die Seite des Feldes verschiebt, in der der Ball sich befindet. Die offensiven Spieler arbeiten wenig bis gar nicht nach hinten. Vorstöße werden seltener durch anspruchsvolles Passspiel vorgetragen als vielmehr durch Dribblings. Diese Spielweise kann nur von Spielern ausgeführt werden, die große Fähigkeiten am Ball besitzen. Sie erfordert aber kaum Intelligenz oder Verständnis für Spielverhalten. Taktik findet in diesem System nicht statt; bestenfalls als unverbindliche Vorgabe. Den Makel, dass ihre Spielweise leicht zu kalkulieren ist, machen die angreifenden Spieler durch ihre Technik wieder wett. Allerdings können sie von einer protestantisch spielenden Mannschaft, die sich nicht scheut, doppelte oder dreifache Manndeckung zu spielen, in Schach gehalten werden. Das völlige Fehlen von Disziplin und Intelligenz führt zudem zu einer Anfälligkeit dieser Mannschaften bei Standardsituationen und Konterattacken. Vollständiger Artikel hier.


Systemfußball. Auch: Totaalvoetbal

Mannschaften: Arsenal, Barça, Ajax Amsterdam; Nationalmannschaften von Spanien und den Niederlanden. Neuerdings auch: BVB.

Der Totale Fußball ist dasjenige System, das am schwersten zu spielen ist, weil es in taktischer und technischer Hinsicht die höchsten Anforderungen an den einzelnen Spieler stellt. Die Defensive wird immer aggressiv ausgeführt: Selbst in der Verteidigung zieht die Mannschaft sich nicht zurück, sondern bedrängt den Gegner, bis sie den Ball zurückerobert hat. Das generelle Ziel ist Ballbesitz, denn solange man den Ball hat, kann der Gegner keine Tore schießen. Erforderlich ist allerdings ein Passspiel, das in Präzision und Tempo hinreichend ist, um den Ballbesitz zu behaupten. Der schnellste Mitspieler in diesem System ist immer der Ball. Der Gegner verbraucht daher selbst in der Defensive mehr Kraft als die Mannschaft, die den Ball führt. Innerhalb des Systems lässt sich der Akzent auf die Dynamik (Arsenal, BVB) oder auf dem Ballbesitz (Barça) legen. Das Prinzip ist dasselbe, nur dass der Abschluss verschieden schnell gesucht wird. Vollständiger Artikel hier.


Unmenschlicher Fußball. Auch: Catenaccio

Mannschaften: alle italienischen Vereine; Nationalmannschaft von Italien.
Die Welt dankt Italien nicht nur Gutes. Es hat ihr die Renaissance und eine vorzügliche Küche geschenkt, aber auch den Faschismus und den Catenaccio, zwei Formen der Unmenschlichkeit. Den Catenaccio erkennt man daran, dass sich auf dem Platz nichts ereignet. Wenn eine Mannschaft aus freien Stücken und unbedrängt einen Torversuch unternimmt, spielt sie keinen Catenaccio. Es wird immer mal wieder kolportiert, das Ausgangsschema sei ein 4-5-1. Beobachter des italienischen Fußballs wissen es besser. Das Schema des Catenaccio ist ein 10-0-0, immer. Angriffe gibt es bestenfalls als Konterstöße, der Rest sind Standardsituationen, bei denen allerdings kaum mehr als ein Spieler den gegnerischen Strafraum betritt. Im Catenaccio-Schema gibt es ausschließlich Abwehrreihen, und die hinterste besteht aus Spielern, die in ihrem Leben noch nie die Mittellinie übertreten haben. Vollständiger Artikel hier.

http://jungle-world.com/artikel/2012/26/45761.html

http://jungle-world.com/artikel/2012/27/45808.html

 

20 Kommentare leave one →
  1. 31. August 2012 13:50

    In sich schlüssig, witzig und gut! Ich stimme Felix Bartels im Grundsatz zu, sogar bei der Einteilung von Borussia Dortmund. Vergessen werden sollte jedoch nicht, dass die Dortmunder mit ihrem System bisher international nichts zerrissen haben. In der letzten Saison schieden die Schwarz/Gelben früh in der CL aus. Ob es diesmal besser läuft, werden wir sehen bei den Gegnern Real Madrid, Manchester City und Ajax Amsterdam.

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    • 31. August 2012 23:10

      In der Gruppe vom BVB gibt es drei sehr gute Mannschaften. (hihi)

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  2. 31. August 2012 17:07

    Die Italiener ham aber doch den Catenaccio hinter sich gelassen?

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    • 31. August 2012 17:29

      Stimmt hibouh,
      vor allem bei der letzten EM hat Italien starken Offensiv-Fußball gezeigt. Die Erfinder des Catenaccio bleiben die Azzurri.

      Zum Catenaccio sollten noch folgende Überlegungen aus der Jungle World bedacht werden: „Mit seiner Unterwerfung des Einzelnen unter ein abstraktes Ganzes entspricht der Cate­naccio den kollektivistischen Spielarten des Sozialismus, der völkisch-volkstümlichen Bewegungen Europas, der demokratischen Ideologie unserer Gegenwart, den fundamentalistischen Korporationen jedweder religiösen Bewegung, allen Wirtschaftsformen vor Erfindung der Arbeitsteilung und was an derartigen Scheußlichkeiten sich sonst noch in der Geschichte findet.

      Übrigens glauben wir, dass Hegel seine Behauptung, dass das Wirkliche vernünftig sei, im Angesicht des Catenaccio noch einmal überdacht hätte.“

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    • 31. August 2012 23:07

      Italiens Fußballphilosphie wird unterschätzt. Schon Karl-Heinz Schnellinger oder Helmut Haller gingen nach Italien, um befreite Tore zu schießen bzw. zu verhindern. Turin, Bologna, Hauptsache Oberitalien! Und dann Horst Szymaniak, bei Inter, bei Varese, und deshalb bei Seppl Herberger verschmäht, zu viele Tore, zu italienisch für eine doitsche Nationalelf. – – – Natürlich: die Mannschaft, die eigene; und die andere kaputtspielen immer.

      Ok, ich mache mir über meinen ersten Einwurf noch einen zweiten Gedanken … Bis neulich also.

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  3. MEMO permalink
    31. August 2012 17:22

    Ach ja…

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    • 31. August 2012 22:55

      „5:0 gegen sich selbst“: mein Lateinlehrer befürwortete noch das 5-3-2-System. Er selbst war nicht nur in diesem Spiel das bzw. der Tor von Deutschland.

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    • 1. September 2012 00:22

      Grissemann/Sterrmann aus Cordoba berichtend, kannte ich. Starkes Stück.
      Der Schiri aus Israel … Jeder weitere Kommentar überflüssig ….

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  4. 19. November 2012 17:43

    Ich bin mir nicht ganz sicher wo ich Ibrahimovic einordnen soll:

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  5. 9. Februar 2013 19:40

    Felix Bartels in der Jungle World:

    „Es ist ganz leicht, jetzt skeptisch zu sein. Viele sind es, weil’s einfach zu großartig ist: Ein schwerreicher Verein engagiert den besten Trainer der Welt – das kann nur schiefgehen. Journalisten funktionieren genauso wie auch all die anderen Herdentiere, die auf Gottes weiter Scheibe ihre Kreise ziehen. Es geht im Grunde nie um etwas anderes als darum, sich vom Rest der Herde zu unterscheiden. Am besten tut man das mit einer Meinung, denn anders als begründete Gedanken oder ein guter Schreibstil kosten Meinungen nichts. Da aber alle ausscheren wollen, kommt es vor, dass bei einem heißen Thema doch wieder alle im selben Strom schwimmen. Ich spreche übrigens, sollten wem jetzt die Verteidiger des Jakob Augstein eingefallen sein, immer noch vom neuen Trainer der Bayern, Josep Guardiola, und davon, dass die meisten Kommentatoren ihren Jubel mit einem Wenn-das-mal-gutgeht abgemildert haben. Skepsis ist was für Sissis. Ich sage: Fickt euch, Guardiola wird siegen. Weil er Fußball kann. (…)

    Vielleicht war Sammer der richtige für Bayern, solange Guardiola noch nicht da war. Jetzt stört er nur noch. Wie Hoeneß. Es ist schon phantastisch, wie sich ein ganzes kleines Universum mitsamt seinem Wertgefüge allein durch die vorausgedachte Anwesenheit einer Person verändert. Mehr Wirkung geht nicht. Und gegen die kommt selbst der ganze Verein nicht an. Der Berg muss zum Propheten, nicht umgekehrt, und deswegen sollte der FC Bayern Matthias Sammer umgehend entlassen und Uli Hoeneß auf der nächsten Jahreshauptversammlung abwählen. Ich scherze nicht. Natürlich wäre denkbar, dass Sammer und Hoeneß sich Guardiolas Handeln unterordnen. Aber das können sie streng genommen auch in weniger mächtigen Positionen tun. Uli Hoeneß hat große Verdienste. Der FC Bayern wird immer eine freie Stelle für ihn bereit haben. Hoeneß darf den Bayern erhalten bleiben. Als Greenkeeper oder so.“

    Am besten den ganzen Artikel „Tod oder Guardiola“ in der Jungle Word lesen und nochmal die Vorschau hier in MI.

    Ergebnisdienst vom Wochenende:
    Dortmund – HSV 1:4
    Gladbach – Leverkusen 3:3
    Bayern – Schalke 3:0 (Stand 51. Minute)

    Wenn es so bleibt, dann haben die Bayern mit Heynckes nach dem 21. Spieltag 15 Punkte Vorsprung auf Dortmund. Eigentlich 16, wegen dem Torverhältnis. Wann gab es sowas zuletzt in der Bundesliga?

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    • 9. Februar 2013 20:31

      Herr Bartels ist zu streng mit Herrn Hoeneß. Was er zu van Gaal sagt, geht in Ordnung, über Sammer möchte ich sowieso schweigen. – Schön fand ich sein Wort der „Inselbegabungen“ bei den Bayern; wobei das Ganze ja mehr als die Summe seiner Inseln ist …

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    • The Violet White Football Sofa permalink
      9. Februar 2013 23:25

      Ich fand Bartels Artikel in der Jungle World sehr erhellend. Im Prinzip trifft er das Tor vorab links unten wie rechts oben. Torwart machtlos. – Und er macht auf ein Defizit aufmerksam: nämlich darauf, daß es in den entscheidenden Ebenen auch passen muß. Und da ist Guardiola durchaus ein Stachel etwas diagonal zu den Letztbesetzungen. Ein Black out im Fünf-Jahres-Plan? Denn wie sagte schon der deutsche Mittelfeldmann von Juventus Turin: ‚Madrid oder Barca, Hauptsache Lombardei‘. – Kurz, ich bin skeptisch, ob der sog. beste Trainer immer auch der beste für meinen zweiten Wahlverein ist. ‚Osram‘ Jupp steht derzeit im Himmel seines Horizonts, ich habe ihn aber auch im Waldstadion gesehen, wo er eine Truppe der Zeugen Yeboahs zertrümmert hat. – Na, dem FCB das beste sowieso, und morgen gerne ein kleiner Sieg in der Dritten Liga.

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    • 11. Februar 2013 11:12

      Unter Van Gal haben die Bayern viel gelernt. Im ersten Jahr wurde der schönste Fußball nach langer Zeit gespielt. Van Gaal hat auf die jungen Spieler gesetzt. Uli Hoeneß wird unterschätzt, er hat eine schlechte Außendarstellung und er hat auch viele Fehler gemacht (z.B. bei der Klinsmann-Verpflichtung, diverse Spielerverpflichtungen, diverse Aussagen) aber die Bayern haben ihm viel zu verdanken. Er war der Kurt Landauer seiner Zeit (nur Fußball, keine Politik)

      Mein Vater war mit Sepp Maier befreundet, war ein hundertprozentiger Bayern-Fan, war in den 1970er Endspielen in der CL dabei, er zog mich als Kind zu vielen Spielen ins Olympia-Stadion. Das war mir irgendwann zu viel, es nervte mich beinahe. Nachdem ich mich intensiver mit der Geschichte der Bayern beschäftigt habe (z.B. Ära Landauer) sind die Bayern wieder mein Lieblingsclub. Der bundesweite Hass auf die Bayern macht sie mir doppelt sympathisch und welcher Verein brachte schon Spieler wie Mehmet Scholl heraus. Ich freue mich auf Guardiola.

      Einigen Bayern-Fans passte der Artikel von Felix Bartels nicht (gesehen bei Twitter). Übertriebenes Fandenken kann schon mal die Sinne stören. Der Artikel hat Hand und Fuß und er hat Witz. Die Position des Greenkeeper ist im Übrigen bereits für Lothar Matthäus vergeben.

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      • 11. Februar 2013 11:44

        Ja, der Greenkeeper-Witz war ja eine Anspielung auf die berüchtigte Hoeneß-Äußerung.

        Es gibt immer irgendwem, dem irgendwas nicht paßt. Leuten, Lagerdenken vor das Nachdenken setzen, ohnehin.

        Interessant ist doch, daß Bayern schon lange vor van Gaal eine gute Jugendabteilung hatte (eine gute, keine sehr gute freilich; sehr gut sind die von Arsenal und Barca). Aber der Nachwuchs wurde lange nicht genutzt. Trainer wie Trap, Magath oder Hitzfeld haben keine Freude, einen Kader zu entwickeln. Deswegen hat Bayern lange Zeit gute Spieler für andere Vereine ausgebildet. Aber daß diese Abteilung da war und funktionierte, das ist zweifellos ein Verdienst der Vereinsführung und der sportlichen Leitung.

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      • 11. Februar 2013 12:55

        Den Greenkeeper-Witz hab ich natürlich verstanden.

        Stimmt, Trap, Magath oder Hitzfeld hatten keine Vision, sie ließen risikolosen Fußball spielen, sie haben so gut wie keine jungen Spieler eingebaut. Van Gaal hat hier Neuland bei den Bayern betreten. Für mich war van Gaal einer der besten Bayern-Trainer der letzten Jahrzehnte. Junge Spieler (Müller, Badstuber) einzubauen ist auch ein Risiko. Thomas Müller, den zu dem Zeitpunkt kaum jemand kannte, spielte von Anfang an jedes Spiel (meistens über die volle Distanz) in der ersten van-Gaal-Saison.

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      • 11. Februar 2013 18:46

        „Er (Uli Hoeneß) war der Kurt Landauer seiner Zeit (nur Fußball, keine Politik).“ Absolut, die zwei Glücksfälle in der oberen Etage des FCB. Und als Hermann Gerland kam (vom anderen großen VfL), das ist schon sehr lange her, wurde eine Unterburg gebaut. – Ich habe die Bayern auch schon immer als einen Mannschaftszusammenhang gesehen. Fohlen mal anders, möchte ich gerne sehr kritisch hier positiv anmerken. Hitzfeld, Magath, auch Heynckes: Trainer, die ihre großen Spieler brauchen.
        „Für mich war van Gaal einer der besten Bayern-Trainer der letzten Jahrzehnte.“ Sagt Fidelche, ich denke, das stimmt, und bin bestaunt über die Nähe zu seinem Verein. Jedenfalls, ich bin sehr gespannt, wie sich das Gefüge beim FCB jetzt schon fügt, um durchaus Neues machbar zu machen. Er ist geladen, er sei dann auch unumschränkter Trainer!

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      • 12. Februar 2013 04:25

        Ich habe übrigens auf deinen Hinweis hin Twitter nach mir durchsucht und erfahren, daß ich sonst „Spielberichte über die vierte Liga“ schreibe. Es ist immer schön, neue Seiten an sich kennenzulernen.

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      • 12. Februar 2013 10:42

        Ja, wenngleich der Fußball in der vierten Liga so schlecht auch wieder nicht ist, so muss man doch festhalten, dass sich viele Bayernfans nicht von der Masse der Fußballfans abheben.

        Zum Text sei zu den idealen Spielern für Guardiola erwähnt: Thomas Müller halte ich für einen Ausnahmefußballer, er hat was andere nicht haben, neben Intelligenz und Verständnis für Räume den Instinkt für die Situation. Durch seinen Bewegungsablauf, durch seine Schlacksigkeit wirkt er etwas unbeholfen, was aber täuscht und weil es vermutlich auch seine Gegenspieler verwirrt, wird sein Körperbau zu seiner Stärke und seine Technik oftmals unterschätzt. Ich gehe davon aus, dass Müller unter Guardiola spielen wird und vieleicht sogar zu einem „idealen Spieler“ wird.

        Kroos, Alaba und vermutlich auch Martínez passen perfekt in das zukünftige System. Alaba ist für mich bereits jetzt einer der besten Linksverteidiger der Welt. Wenn kein unvorhersehbares Ereignis dazwischen kommt wird Alaba noch vor Kroos zu einem Weltfußballer reifen. Guardiola dürfte für die beiden jedenfalls ein Glücksfall sein.

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      • Matthias permalink
        10. August 2015 17:03

        Schade dass nur Ergebnisse zählen!!!…..

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  6. Matthias permalink
    10. August 2015 17:01

    Ich finde dass du mit dem Catenaccio im negativen sinne übertreibst.
    Im Fussball zählen die Ergebnisse und die Abwehr ist viel wichtiger als Mittelfeld und Sturm….scheinbar ist Juventus heuer in der Champions League ja weiter als alle deutsche mannschaften gekommen….und die deutsche Liga ist ja nicht gerade gut…..keine Taktik…nur das mega offensive 4-2-3-1 SPIELSYSTEM…..ich finde das 4-3-1-2 oder das 4-5-1 ziemlich gut…..
    Hier kann man die deutsche „Kritik“ auf die italienische Kunst, wenn auch im sinne des Fußballs, erkennen….es stimmt das Italiener die Abwehr als sehr sehr wichtig ansehen….aber scheinbar hat der catenaccio für Jahrzehnte dominiert….dies hier soll nicht als angriff gegen diesen Artikel, der Italien angreift und nicht respektiert….ich persönlich, wie viele Italiener bewundern Deutschland mit dessen Ordnung und Fussballtalente….wirklich….ich glaube jedoch dass man nicht alle Fußballmannschaften Italiens so kategorisieren sollte…..für mich ist der Fußball in italien noch ein wenig zu offensiv…..man sollte sich Mourinho als Idol setzen….der mit der „Pensionisten“-Mannschaft Inter „euer“ Bayern 2010 fast „demoliert“ hat…..

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