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Was noch gesagt werden muss

Der Antisemitismus, könnte man sagen, ist so etwas wie die Ontologie der Reklame. Deshalb, meine ich, muß man sich gegen alles Reklameähnliche wehren. Wer gegen den Strom schwimmt, und wir müssen uns darüber klar sein, daß wir heute und in der jetzigen Situation mit unserer Arbeit gegen den Strom schwimmen, der darf sich nicht so benehmen, als ob er mit dem Strom schwämme. Es hilft nur emphatische Aufklärung, mit der ganzen Wahrheit, unter striktem Verzicht auf alles Reklameähnliche. Vergessen Sie nicht, daß die Abwehrmechanismen, mit denen wir zu rechnen haben, außerordentlich fein alles Reklameähnliche registrieren und eliminieren.


Vermischte Schriften I/II: Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute. Theodor W. Adorno

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196 Kommentare leave one →
  1. 10. Mai 2012 21:45

    Vorbemerkung: Mit Erstaunen und Befremden las ich in letzter Zeit, was ich nie von ihm lesen wollte, was ich auch nie von ihm zu lesen befürchtete, nach Lage der Kommentare hier und woanders, die ich vorher kannte. Aber wie das wohl so ist: Wenn bei punktuellem Nachfragen nie auf den Punkt geantwortet wird, liest man schon mal nach und zurück und macht sich damit notwendig eine staunenswerte Zusammenfassung, über die man ebenso nicht erfreut ist, eher traurig. Und nennt sie: Anti-MP

    Motto I: nein – ich schieße mich auf Fidelche garnicht so sehr ein, wie es den Anschein hat. Mein Anliegen war, einmal so harsch zu sein, wie er selbst – sonst nichts. Ich weiß sehr gut, dass – ist man engagiert -, einem Einiges entgleiten kann, denn auch ich überziehe in solchen Momenten schon mal.
    Motto II: Man kann Euch wirklich viel unterstellen – Diskursfähigkeit gehört nur ganz bedingt dazu.
    Motto III: Das ist schopenhauersche Rhethorik für Anfänger.
    Motto IV: … in der Schlammschlacht angekommen …
    Motto V: Absolut ohne Worte.
    ______________________

    Mit einer Liebkosung fängt es an – „der bekannte Deutschenhasser und Frontblog-Betreiber Fidelche (kleiner Scherz)“ (MP) – und führt dann doch zu Fragen und Antworten bis zum Mond.

    Will Fidelche (und ich) „Einfluss auf ausländische Regime nehmen“?
    Will Fidelche (und ich) als “reinrassiger Linker” endlich bezeichnet werden?
    Will Fidelche (und ich) mit Denken und Kritik „mehr Opfer“ schaffen als die von ihnen Kritisierten/die kritisierte Politik bisher?
    Will Fidelche (und ich) einen durch kritische Theorie beschriebenen Zwangszusammenhang mit dem Wort „Sippenhaft“ rückgemeldet bekommen?
    Will Fidelche (und ich) den Verweis auf einen seit Marx beschriebenen antagonistischen Gegensatz als „ewige Beschwörung des Klassenfeindes“ rückgemeldet bekommen?
    Will Fidelche (und ich) die „Zuspitzung statt Beilegung des Konfliktes“, weil seit Marx die Aufgabe der Kritik nicht etwa Konstruktivität, sondern leidenschaftliches Bohren und Zerstören des Kritisierten ist?
    Will Fidelche (und ich) eine Welt kritisieren, in der Kompromisse durch Waffen stillgestellt werden müssen, weil sie auf falschem Fundament faul bleiben?
    Will Fidelche (und ich) statt Lösungen auf falscher Basis zu phantasieren die Ursache(n) aktueller Konfliktpolitik diskutieren, insbesondere in ihren deutschen Verhältnissen?

    Will MP Fidelche (und mir) wirklich „Elsässer Geplappere – nur eben aus einer anderen Richtung“ unterstellen? Immerhin bezeichnet MP Jürgen Elsässer als „eine gefährliche Mischung aus Verschwörungstheoretiker und spießbürgerlichem Moralisierer“.
    Glaubt MP wirklich, „dass hier [in der MI von Fidelche (und mir)] selbst positive Aktionen israelischer Bürger in den Dreck gezogen werden“?
    Glaubt MP wirklich, daß naives Engagement (etwa von einschlägigen [Ex-]Freitagsbloggern) und kleine Demos mit privatem Charakter politisches Handeln heißen können und richtiger seien als die konsequente und eben politvorschlagspraxisferne Kritik von Fidelche (und mir); und zwar praxisfern, weil das Nichtmitmachen (Leo Löwenthal et al.) die Konsequenz und zugleich die Voraussetzung kritischer Theorie, kritischen Denkens ist?
    MP schreibt: „Links dreht sich manchmal soweit im Kreis, dass es Rechts ankommt.“ Ist das nun seine politische Bankrotterklärung oder eine Bewerbung für den Verfassungsschutz im Geiste seiner totalitären und totalitaristischen Väter aus konsensdiktatorischer (Hans-Ulrich Thamer) Zeit (Organisation Gehlen et al.)?

    Was hat jemand im Kopf und im Herzen, der beim Hinweis auf die Tatsache, daß sogar ein erfolgreicher, engagierter und den wesentlichen Teil seines Lebens in Frankfurt gelebt habender prominenter Jude aus Angst vor Grabschändigung nicht dort begraben sein wollte, schreibt: „Und? Was ist die Aussage dahinter?“

    Welche gesellschaftliche Ideologie hat ein Hirn geflutet, das Fidelche (und mir) auf dem MI-Blog (ausgerechnet) im Ernst fragen und unterstellen mag: Und „jeder, der Israel kritisiert, ist Antisemit?“

    Und noch persönlicher, wenn es heißt, es gehe hier im Prinzip „unlauter“ „um reine Aburteilung, um einen virtuellen Strafgerichtshof, der bereits das kleinste Abweichen von Fidelches Linie [und Rainers Meinung] zum Anlass nimmt, Antisemitismus zu konstatieren“.

    Und nochmals getoppt: „der primitiv menschenverachtende Agitator, der in seinen Urteilen derart absolut ist, dass selbst ein Freisler post mortem noch vor Neid erblassen dürfte.“ Und steckt hinter dieser Frage schon der kurze Prozeß? „Kurze Frage: Gibt es eigentlich eine angemessene Bezeichnung für jemanden, der mit einer faschistischen Attitüde angebliche Antisemiten jagt“? Antwort kommt prompt: „Mir fällt nur sowas wie Menschenfeind, Arschloch etc. ein.“

    Zuletzt lassen wir MP die Substanz des MI-Blogs und seiner von ihm kritisierten Protagonisten zusammenfassen: „Der Feind ist ausgemacht, es kann nur noch ewige Schuld gesprochen werden. Grass, Augstein, Ostermaschierer – alles antisemitische Volksverhetzer. Und mehr noch – eigentlich jeder, der es wagt, die Administration des geschundenen Volkes Israel zu kritisieren, macht sich automatisch schuldig ist ein ‚antisemitisches Schwein‘ und gehört verurteilt. Jawoll!“ – – –

    „Mein Fazit zur Stunden: Dieses Blog rutscht ab – und zwar überdeutlich. Ein derartiges Ausmaß an Hass und Hetze ist durch nichts mehr zu rechtfertigen. […] selbst vor der Instrumentalisierung des Holocaust wird nicht zurück geschreckt. […] Eure Art der Agitation ist ein Überbleibsel dunkelster Vergangenheit, denn es wird nicht widerlegt, nicht entblättert, nicht argumentiert. Jede Hinterfragung, jede Kritik wird mit dem Antisemitismus-Hammer erschlagen.“ Deshalb: „Vor dem Hintergrund deiner jetzigen Art, zu agieren, kann ich aber jedes Forum verstehen, dass dir auf Lebenszeit den Zutritt verweigert.“
    ______________________

    Einzelne Statements gebe ich durchaus zu, darf man mal bringen, wenn das Ganze stimmt. Die von mir gesammelte Summe aus den letzten Beitragsdiskussionen seit dem Grass-Gedicht-Blog sagt mir jedoch, daß solche Statements nicht mehr die hinzunehmende Ausnahme, sondern die formulierte Spitze dieses Ganzen sind. Oder: Weite Flanken auf den fordernden Rechtsaußen. So.

    DABEI GING ES AUCH MAL ANDERS:
    „Die Bezeichnung Ex-Blogger der Freitags-Community ist grob ehrverletztend und nicht jeder hier schreibende ist auf dem Hegelplatz-Server dauerhaft gesperrt. Einfach widerwärtig, diese Unterstellungen.“ (MP)

    UND MIT MP:
    „Und ich dachte immer, plötzliches aggressives Verhalten unter Senioren wäre ein Mythos. … *hüsterchen*“

    UND ICH SCHLIESSE AUCH DIE SUMME DER ZITATE MIT MP:
    „Es ist einfach nur ein weiterer Beleg für den bisweilen schlechten Stil von xxxxxxx. Nicht vorzuwerfen wäre es ihm, wäre er ein Vollidiot, aber genau das ist er ja eben nicht. Also bleibt mir nur, ihm einen destruktiven Eskalationswillen zu unterstellen. Mir jedenfalls imponiert er damit nicht, er macht mich allenfalls peinlich betroffen.“ Denn: „Sprache kann so schön sein.“ Außerdem „vermeide ich es – abgesehen von ein paar Aufbrausern – dem nun ständig hinterher zu hecheln und auf Gedeih und Verderb zu versuchen, mich zu revanchieren. Das ist mir zu billig.“
    _________________________

    Was noch gesagt werden muß
    Der Kreis des Kreisenden muß kreißen, und zwar „im Gleichschritt Marsch-Marsch, parolentreu und siegessicher“. Vielleicht sollte man solche mindestens gegen liberal-rechts tendierenden Kommentare einfach kommentarlos stehen lassen. Sie sprechen inzwischen für sich bzw. gegen sich selbst. Ich denke eh, daß es nur eine linke, besser: kritische Position gibt; und alle andere Diskussion ist im gängigen Spektrum nach rechts bis zum faschistischen Denken bzw. dem bewußt-bewußtlosen Verteidigen der Verwalteten Welt offen. Immer sichtbar bei den kreisrunden Runden in den schwarzen Kanälen von Sabine Christiansen, Anne Will, Günther Jauch oder Maybrit Illner. Und in den Landesparlamenten. Dagegen hilft nur Aufklärung, mit der ganzen Wahrheit (Theodor W. Adorno). Und Kritik ist immer schon mehr als das kritisierte Falsche. Und Nichtmitmachen das einzige aktuell individuell erreichbare Ziel für Humanität. Wer anders denkt, sitzt gerne im Boot und wählt die das globale Elend verwaltenden Parlamente. – Das ist der ganze Unterschied – der Unterschied ums Ganze.

    Nota bene
    „Ich habe mich übrigens entschieden,
    MP zu gegebener Zeit
    einen Betonoscar zu verleihen.“
    (rk adaptiert hier MP; sonst alle Zitate Original-MPs)

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  2. 11. Mai 2012 11:21

    Das ist aber eine Menge Text und Recherche, lieber Rainer.

    Meine Kritik richtet sich immer gegen eine Haltung um der Sache willen, wenn ich den Eindruck gewinne, dass die Sache beginnt, das Individuum zu bestimmen. Dabei muss die Sache selbst nicht einmal schlecht sein, so wie hier. Ein Grundanliegen kann durchaus derart sein, dass ich ihm zustimme, so wie hier. Nur denke ich, dass es eine Beschädigung erfährt, wenn es sich der meiner Meinung nach falschen Mittel bedient. Ich habe auch von gutmeinenden Menschen zu oft hören müssen: „Es ging aber um die Sache, die Gute.“ Und ich kanns nicht mehr hören und will dem auch nicht folgen – jedenfalls nicht so. Kritik ist im Grunde eine gute Sache, nur wird sie absurd, wenn sie in ihrer Darreichung aus dem Ruder läuft. Ich kann mich nicht hinstellen und mich gerecht aufspielen, wenn ich in einen Sprachgebrauch verfalle, der auch auf anderer Seite genutzt wird. Von diesem MUSS ich mich abgrenzen, will ich nicht Gefahr laufen, mich selbst zu demontieren. Aus diesem Grunde sehe ich die MI seit einiger Zeit auch eher als schädlich an, was die Kritik an Antisemitismen betrifft und dabei bleibe ich. Wenn ich hier lese „Der antisemitische hetzerische (…..) der FC …“ klingelt fast schon Erich Honeckers samtweiche Stimme im Ohr a la „Der verbrecherische imperialistische (….) …. aus…“. Und das stört mich eben, denn es führt in die falsche Richtung eines gesinnungstreuen Absolutismus und dieser ist per se gefährlich und nutzt letztlich nicht einmal denen, für die er behauptet, einzustehen.

    Es ist übrigens witzig, wie man sich hier auf ausgerechnet Marx bezieht: „Die politische Emanzipation des Juden, des Christen, überhaupt des religiösen Menschen, ist die Emanzipation des Staats vom Judentum, vom Christentum, überhaupt von der Religion. […] Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus des Judentums? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld. Nun wohl! Die Emanzipation vom Schacher und vom Geld, also vom praktischen, realen Judentum wäre die Selbstemanzipation unsrer Zeit. […] Die Judenemanzipation in ihrer letzten Bedeutung ist die Emanzipation der Menschheit vom Judentum.“

    Euch folgend, MUSS ich Karl Marx zwingend als Antisemiten ansehen, ihn dahingend verurteilen und darf von diesem Urteil auch nicht wieder abrücken, da ich mich sonst der „Kumpanei“ schuldig machen würde, denn es reicht hier schon ein Quäntchen „falschen Blutes“.

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    • 11. Mai 2012 14:36

      Zu „Und ich kanns nicht mehr hören und will dem auch nicht folgen – jedenfalls nicht so“:

      Konntest du es je hören? Selbst die Aussagen der „Freitagsbloggerin“ “Alien59“, die die Mufti-Aufrufe zum Judenmord „wichtig“ empfand, waren für dich nicht antisemitisch. Selbst die „Gaza Hilfsflotte“, die Boykottaufrufe gegen Israel, das „Grass-Gedicht“, die Vernichtungsdrohungen des Irans haben für dich nichts mit Antisemitismus zu tun. Sie sind für dich höchstens „irre“ oder „dumm“. .

      Zu „Kritik ist im Grunde eine gute Sache“:

      Du bezeichnest mich als „Agitator“, „Menschenfeind“, „Arschloch“ weil ich, laut deiner Aussage „mit einer faschistischen Attitüde angebliche Antisemiten jage“. Angebliche Antisemiten? Faschistische Attitüde? Dein Problem ist nach wie vor nicht zu erkennen was Antisemitismus ist, nicht zu erkennen, dass die iranische Atombombe in den Händen von Leuten, die an die Wiederkehr des Mahdi glauben einen zweiten Holocaust wahrscheinlich machen. Wenn die Argumente ausgehen dann bleiben Beleidigungen! Ein oft erlebtes Phänomen. Mit dieser deiner Aussage solidarisierst du dich mit den, von mir angegriffenen, „Israelkritikern“, machst dich zu ihren Kombattanten.

      Immer wieder bezeichnest du beinahe jede Kritik am deutschen National(sozial)ismus als „Genetik und Rassismus“. Du (mit vielen anderen) willst offenbar nicht wahrhaben, dass der deutsche Untertanengeist, der deutsche Militarismus, der deutsche Antisemitismus ein günstiger Nährboden für die Wahlerfolge der NSDAP waren und dass diese Wahlerfolge der NSDAP nichts mit Genetik zu tun haben.

      Die Kontinuität nach 1945 mit Globke und Filbinger, der deutsche Antisemitismus und Nationalismus nach 1945, die Erinnerungsabwehr der Deutschen wurden hier thematisiert. Diese Fakten willst du nicht wahrhaben. Die deutsche Geschichte fiel nicht vom Himmel. Die NSDP fiel nicht vom Himmel. Hitler ist nicht der Alleinverantwortliche für den Holocaust, es gab willige Vollstrecker, es gab Wähler die ihn gewählt haben. Der Antisemitismus der Deutschen (und anderer Kollektive) wurde 1945 nicht an der Garderobe der Geschichte abgegeben. Aktualität hat Geschichte. Wer dies nicht wahrhaben will und das Erinnern an die deutsche Geschichte als Rassismus wegwischen will macht sich der “Kumpanei” mit Ewiggestrigen schuldig.

      Zu „Ignaz Bubis und den befürchteten Grabschändungen“

      Bei „Und? Was ist die Aussage dahinter?“, musste auch ich den Kopf schütteln.

      Zu „Karl Marx und die Juden – (Zur Judenfrage)

      Der Aufsatz „Zur Judenfrage“, den Karl Marx in dem ersten und einzigen Heft der von ihm im Verein mit Arnold Ruge herausgegebenen „Deutsch-französischen Jahrbücher“ veröffentlicht hat, war keine programmatische Abhandlung von ihm, sondern die kritische Besprechung von zwei Abhandlungen Bruno Bauers über die Judenfrage. Marx rekapituliert darin wiederholt Darlegungen Bruno Bauers, ohne sie durch Anführungsstriche auszuzeichnen, sodass oberflächlich Leser heute leicht vermeinen können, es mit Ansichten von Marx zu tun zu haben, während dieser sie im weiteren Verlauf des Aufsatzes selbst kritisiert.

      http://schlamassel.blogsport.de/2012/02/25/karl-marx-und-die-juden/

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    • 11. Mai 2012 15:06

      Lieber Michael, ja, viel nachgelesen, ´ne Menge Text produziert, und den Inhalt in Form gebracht, für mich, für Dich; weil ich meine Enttäuschung über Deine letzten immer den Inhalt fliehenden Kommentare und über Deine unsachlichen sprachlichen Spitzen formulieren wollte. Ich sag mal so: Eine Diskussion hat ein Thema, und wenn das verfehlt wird, hat die Diskussion keinen Sinn. Eine Diskussion braucht aufeinander bezogene Positionen, sonst gibt es keine.
      Dieses Um-der-Sache-willen – früher wußte man, daß Deutsche Sachen um ihrer selbst willen tun, nicht für andere Menschen oder für sich. Die Emanzipation von deutscher Gründlichkeit ohne Sinn und Anstand mündet eben in wahrer Sachlichkeit, und zwar um der Menschen willen, die immer irgendwelche ‚Sachen‘ betreiben. Sachlichkeit oder Professionalität verhindern Beliebigkeit und Dilettantismus.
      Lies einfach mal Deine eigenen Sätze der letzten Wochen wirklich, willst Du nicht Gefahr laufen, Dich selbst zu demontieren. Mir scheint es im häufiger, daß Deine Sache der permanente Widerspruch ist, wogegen auch immer. Damit positioniert man sich aber unfreiwillig, weil es neben dem subjektiven Eindruck durchaus objektive Beobachtung gibt. Kurz: Sag´ einfach mal Ja zum Nein. –
      Zu Deinem ohne jeden Kontext der Marx-Rezeption dargereichten Marx-Zitat geselle ich einen Deiner überall verwendbaren Sätze: „Absolut ohne Worte.“

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      • 11. Mai 2012 15:20

        Dann ist es eben absolut ohne Worte. Ich denke, hier wird es keinen Konsens geben. Agitation und Hetze bleiben in ihrer Struktur stets das, was sie sind, völlig unabhängig vom Kontext – und diese Art kritisiere ich. Nicht mehr, nicht weniger. S.obiges Kumpanei-Geschwafel von Fidelche. Sippenhaft in Reinform – wieder einmal und sicher nicht das letzte Mal und genau DAS demontiert dieses Forum, denn es gibt nichts Gutes im Schlechten.

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        • 12. Mai 2012 11:38

          Du wirst doch jetzt hoffentlich nicht türenschlagend davongelaufen sein?

          lg LL

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        • 12. Mai 2012 12:27

          Nein – natürlich nicht. Nur habe ich auch noch andere Aufgaben, als mich hier zu äußern, auch wenn es sich bei Euch um einen Quell ewiger Freude handelt. Wenn es Euch beruhigt, werde ich aber kommende Woche im Namen der MI eine rote Nelke vor dem Denkmal eines großen Verteidigers gegen den islamischen Großreichsgedanken (Skanderbeg – http://de.wikipedia.org/wiki/Skanderbeg – ) ablegen.

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        • 12. Mai 2012 13:09

          Berlin, diese Saison immer wieder gut für ein Eigentor:
          Siehe SS „Skanderbeg“ und SS „Handschar“

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        • 12. Mai 2012 14:29

          Und wieder mal ein schöner Fehlschuss von dir, Fidelche. Da es viele hundert Jahre später eine SS-Division mit dem Namen Skanderbeg gab, ist er nun vermutlich auch ein SS-Mann, post mortem also? Aber ja – so funktioniert das hier ja. Bemächtigten sich die Nazi-Schergen eines Wortes, eines Namens oder eines Kulturgutes, ist die/der heute im MI-Sinne entsprechend angeeignet. Ein famoses Kulturverständnis – alle Achtung. Nur dumm, dass man dem Dritten Reich so endgütig die Deutungshoheit über die europäische Vergangenheit und auch Zukunft übereignet. Toll!

          PS: Die SS-Division war mir bekannt, hat aber eben mit der geschichtlichen Figur Skanderbeg rein garnichts zu tun. Und es ist auch m.E. sinnvoll, wenn man dem Dritten Reich diese illegitime Aneignung eben NICHT auch noch bestätigt.

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        • 12. Mai 2012 16:24

          Hier in MI bekennt sich niemand zum Christentum. Wenn du es dir trotzdem herausnimmst, ohne Legimitation und ohne Aufforderung rote Nelken im „Namen der MI“ am Denkmal von Skanderbeg abzulegen, darfst du dich, der mich einen Agitator, ein Arschloch, einen Menschenfeind nennt, weil ich antisemitische Hetze nicht so toll finde, nicht wundern wenn ich darauf aufmerksam mache, dass der Führer der Palästinenser mit den SS-Divisionen „Skanderbeg“ und „Handschar“ in enger Verbindung stand.

          Das SS-Mitglied al-Husseini, der Großmufti von Jerusalem, der Führer der Palästinenser, der Arafat zu seinem Nachfolger machte, hat die SS-Handschar-Division aufgestellt. Der Führer der Palästinenser und der Führer der Deutschen hatten dasselbe Ziel, der Ermordung aller Juden. Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod des Juden. Seit 1945 hat sich da nicht viel geändert. Du kannst deshalb für Forenboy, Alien59, Rahab, Uwe Theel und wie sie sonst noch alle heißen Blumen am Grab des SS-Mufti ablegen, das wäre dann eine logische Geste.

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        • 12. Mai 2012 17:34

          Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Erfolg während einer notwendigen Therapie und zudem wünsche ich dir Glück, auf das dich das Kind nicht erschlägt, welches du fast tagtäglich mit dem Bade ausschüttest.

          Herzlichst aus der antisemitischen hegelplatzianischen Reichshauptstadt *augenroll*-Smiley

          Du hast es immer noch nicht begriffen – oder? Ich habe dich so nicht bezeichnet, weil du antisemitische Hetze nicht so toll findest, sonder wegen der arschigen und menschenfeindlich-geifernden Art der „Beweisführung“.

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        • 12. Mai 2012 18:02

          „so funktioniert das hier ja.“ Nein, Michael, so funktioniert das hier eben nicht. Es gibt hier keine historischen Gleichsetzungen, aber klare Kante in der Benennung von Traditionen. Fidelche stellt in diesem Fall der vielfachen Mißverständnisse zwei Links zur Verfügung, die ohne Worte jeden >em>lesen machen können. Du interpretierst daraus etwas völlig entgegengesetztes.
          „Nur dumm, dass man dem Dritten Reich so endgütig die Deutungshoheit über die europäische Vergangenheit und auch Zukunft übereignet. Toll!“ – Und wenn unsere Demokraten und die kapitalistische Welt überhaupt die interpretative Hoheit haben, ist (wieder) alles in Ordnung? Nein, für immer bleiben die Beschädigungen. Die Katastrohe(n) des NS wesen in jedem Bereich des Lebens fort. – Und Dein Satz zeigt, wie kategorial unterschiedlich wir denken.
          N.b.: Die Minima Moralia heißen im Untertitel ‚Reflexionen aus dem beschädigten Leben‘. Und Adorno meint das kategorial.

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        • 12. Mai 2012 20:24

          Nein, lieber Rainer – da muss ich dir widersprechen – nichts bleibt für immer. Die Menschheit ist einfach nicht auf Nimmerheit ausgelegt und das ist auch ganz gut so.

          Der Mann der die Zeit anhalten wollte
          Es war einmal ein Mann, der wollte die Zeit anhalten.
          So ging er auf den Hügel vor der Stadt und rief: ‘Zeit, steh still.’

          Da kam ein Ritter des Weges und sprach:
          ‘Wenn dies dein Wunsch ist, so sei er dir erfüllt.’
          Er zog seinen Degen und stach ihn dem Mann in die Brust.
          Zu dem Toten sagte er dann:

          ‘Es gibt nur eine Zeit; deine Zeit. Und ihr Wesen ist Wandlung. Und wer die Veränderung nicht will, der will auch nicht das Leben.’

          (Georg Danzer)

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        • 13. Mai 2012 13:22

          Das sind Blätter ohne Baum und ohne Äste, das blüht nur einmal. Das ist ein geschichtsloses Bild/eine generationenleere Metapher, die ich für mich ablehne und die auch gesellschaftstheoretisch sehr bedenklich ist. Entfesselte beliebige individualistische Postmoderne. – Und auf ein Adorno-Zitat ein Danzer-Zitat zu setzen, finde ich übrigens auch sehr gewagt. Warum nicht gleich Bendzko? –
          Außerdem empfehle ich zu Deinem Schlußstrichdiktum „nichts bleibt für immer“ meinen gestrigen Eintrag 8:28 Uhr, wo zitiert ist, wie noch die gutmeinenden Überlebenden vergiftet sind und bürgerliche Kälte insgesamt das Weiterleben bestimmt.

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        • 13. Mai 2012 17:38

          Vermutlich werden sich einige Fragen erst beantworten lassen, wenn sich in 10.000 Jahren jemand aufgefordert fühlt, die Reste der aktuellen Zivilisation auszugraben, zu reinigen, kleine Zettelchen mit Nummern darauf zu kleben, sie ins Archiv zu bringen, um irgendwann etwas darüber zu schreiben.

          Es wäre schon sehr geholfen, wenn oben stünde, Adorno „meinte das“ und nicht „meint das“.

          Und nein, die Beschädigungen durch das NS-Regime leben nicht immer weiter, wie auch Rom nicht immer weiter lebte – so leid es mir tut. Na ok – in den Köpfen ewig gestriger vielleicht – gleich welcher Coleur.

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        • 13. Mai 2012 20:22

          Ach Michael, Deine Wunschvorstellung („Und nein, die Beschädigungen durch das NS-Regime leben nicht immer weiter, wie auch Rom nicht immer weiter lebte – so leid es mir tut.“) trifft, bei Licht besehen, einfach nicht zu!

          Deine andere, fälschliche Empfindung liegt vermutlich daran, weil Du nichts beleuchtest, sondern einiges ausblendest! Ein paar Beispiele:

          Das Recht des antiken römischen Staates, wie es sich von der Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr. bis zur Mitte des 6. Jahrhunderts n. Chr. entwickelte, wurde seit dem hohen Mittelalter zum geltenden Recht im lateinischen Europa. Heute ist dieses ‚Römische Recht‘ die Grundlage aller modernen Rechtsordnungen der westlichen Welt.

          Die heute modernsten Niedertemperatur-Heizungssysteme, Fußboden- und Wandheizung, sind z.B. Weiterentwicklungen der Hypokaustenheizung. Ein Hypokaustum oder Hypokauste (griech. hypokauston = „von unten heizen“) ist eine Warmluftheizung, bei der ein massiver Körper mit warmer Luft durchströmt wird, der aber im Vergleich zu einem Heizkörper eine niedrigere Oberflächentemperatur hat.

          Wie Dir fidelche bereits nachwies, zahlst auch Du als Steuerzahler noch heute an den Reparationen, teils sogar noch vom WW1!

          Auch wenn Du es ignorierst: Die Vergangenheit lebt weiter, auch in Zukunft!

          lg LL

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        • 14. Mai 2012 10:51

          Die Verweigerung der Auseinandersetzung mit der belastenden Vergangenheit erhöht die Wahrscheinlichkeit vergangene Fehler zu wiederholen. Der in allen gesellschaftlichen Schichten verbreitete Antisemitismus und Nationalismus machte Auschwitz erst möglich. Nach 1945 war Antisemitismus und Nationalismus in der früheren Form nicht mehr möglich, eine Verhüllung war für einige Jahre erforderlich. Antinationalismus ist eine Grundbedingung zum Begreifen und Erkennen von Antisemitismus. Die Ideologie hinter den Aussagen von 1935 („Die Juden sind unser Unglück“) und 2012 („Israel ist unser Unglück“) ist beinahe identisch, gleichwohl dies vielfach verdrängt wird. Aufklärung muss Antisemitismus/Nationalismus/Antizionismus als das angreifen was es ist, so sehr es die Kritisierten auch schmerzen mag.

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        • 14. Mai 2012 11:36

          Louis, Manfred….

          Mein Ziel ist nicht die Verdrängung der Vergangenheit, sondern das Lernen daraus. Das erfordert aber auch, dass ich mich auf beiden Seiten des Trennstrichs von Vorurteilen lösen muss. Es führt zu nichts, auf ewig schuldbeladen oder als potenzielles Opferlamm durch die Welt zu gehen – weder der einen, noch der anderen Seite. Dabei sind wir alle keine „direkten Opfer oder Täter“ mehr. Umso mehr ist es wichtig, neue Opfer und Täter zu verhindern. Ich will weder Deutsche als Täter, noch jüdische Menschen als Opfer sehen – sondern einfach als Menschen mit Rechten und Pflichten dem jeweils anderen gegenüber. Auf der Basis der teils schlimmen Erfahrungen geht es doch darum, Gesellschaft im Großen wie im Kleinen zu transformieren. Das funktioniert aber nicht, wenn wir uns permanent in einem Art Täter/Opfer-Käfig befinden.

          Ja Louis, aus Rom und auch aus Griechenland und den Illyrern entstand eine Menge, aber nur durch Entwicklung, nicht durch Stagnation, nicht durch unreflektierte Beibehaltung des Status Quo. Dabei ist es aber garnicht mehr so klar, was nun griechisch oder römisch war – ab wann und bis wann, was davon blieb, was transformierte, was nicht. Ist eine ausgegrabene Amphore griechisch, weil sie von einem Griechen benutzt wurde oder ist sie römisch, weil ein Grieche sie von einem Römer erwarb? War sie vielleicht nur ein Souvenier? Was war mit den römischen Legionären, die in Provinzen sesshaft wurden und ihren Nachkommen, die dort verblieben? Römer? Griechen? Albaner? Die Albaner berufen sich auf die Illyrer, allerdings wurden viele Städte im heutigen Albanien durch Griechen gegründet – Sarander, Giroakster etc. Sind das heute albanische oder griechische Städte? Ein Gebäude, in dem Spolien verbaut sind – römischer Herkunft – ist es griechisch, römisch? Ist die Kapelle am Markt in Athen eigentlich römisch, nur, weil in ihrer Fassade ein halber Tempel steckt? Wie steht es mit dem Thema Aneignung, Übereignung und Annäherung? Ja, ganz so einfach und statisch ist Vergangenheit nicht zu betrachten. Auch im Hier und Heute nicht.

          Und ja – Manfred – ich gebe dir ausdrücklich Recht. Der in allen gesellschaftlichen Schichten verbreitete Antisemitismus machte den Holocaust erst möglich. Dem ist nicht zu widersprechen. Auch ermöglicht wurde er durch die „ausdrückliche“ europäische Zurückhaltung in diesem Punkt, weil der Antisemitismus gerade zu dieser Zeit eine nicht nur Deutschland befallende Seuche war, womit ich die Verantwortung Deutschlands zu dieser Zeit nicht relativieren will – doch der Vollständigkeit halber muss es angeführt werden. Dieser Punkt besitzt nämlich durchaus Relevanz.

          Aber wenn du diesen Satz schreibst: Aufklärung muss Antisemitismus/Nationalismus/Antizionismus als das angreifen was es ist, so sehr es die Kritisierten auch schmerzen mag.

          Dann musst du dich zwangsläufig antizionistisch positionieren – es widersricht sich also. Der Zionismus ist schließlich nichts weiter als eine Spielart des Nationalismus im Sinne von Nationalstaaterei, dazu noch bezogen auf eine religiöse Identität. Das an sich halte ich nicht für tragisch, denn es handelt sich um eine nachvollziehbare Reaktion auf die Vergangenheit, die aber dennoch nicht problemfrei ist. Was Nationalstaaterei in althergebrachter Form mit sich bringt, sehen wir ja auch in anderen Gegenden, auch in Europa, wo derzeit die Faschisten in Griechenland Zuspruch erhalten. Oder denken wir an die Kriege auf dem Balkan zurück – eine Eskalation des Nationalismus gepaart mit Religiosität in Reinform. Auf der anderen Seite benötigen Menschen eine geografische Zuordnung scheinbar wirklich, um sich auch emotional verorten zu können – auch das ist zu respektieren. Die Frage ist nur, in welcher Form das geschieht.

          Letztlich denke ich, dass es zur Zeit eine realistische Möglichkeit ist, Staaten/Gemeinschaften eine entsprechende Definition zuzugestehen, solange sie andere Staaten anerkennen und auch nach innen offen sind. Von Israel und der Bundesrepublik kann man das weitgehend behaupten, von anderen Ländern – gerade im Nahen Osten – mit Sicherheit nicht. Jetzt kann man sich natürlich selbstgefällig auf die Schultern klopfen und bei Ignoranz der eigenen Verfehlungen mit dem Finger auf andere zeigen, doch so gehts nicht. Trotz aller Modernität geschehen auch in Israel und der Bundesrepublik Dinge, die m.E. nicht mehr in diese Zeit gehören und die sollte/muss man benennen.

          Kleines vorläufiges Schlusswort, bevor ich reisebedingt Pause mache:
          Menschen jüdischer Herkunft, Kommunisten, Sozialisten, uvm. haben mit dem Deutschland der Vergangenheit etwas gemeinsam – eine unsäglich grausame Vergangenheit. Aus dieser erwuchs die größte Chance, die wir je hatten, nämlich mit den Strukturen der Vergangenheit zu brechen – gemeinsam. Und hieraus erwuchs und erwächst eine große Verantwortung – nämlich zu belegen, dass Menschen ohne die Geister der Vergangenheit leben können – gemeinsam, konstruktiv, offen und tolerant – trotz aller Makel, die wir nun einmal haben. Und natürlich ist auch mir die Existenz und die Entwicklung von Israel wichtig, wie auch die Verhinderung von Antisemitismus und Rassismus, denn gerade Israel kann für viele Menschen in der Region, was die Lebensweise betrifft, eine echte Alternative zum Altergebrachten sein. Dafür benötigt es jedoch eine relative Unangreifbarkeit und das meine ich nicht ausschließlich militärisch. Und so paradox es klingen mag – beide Länder – Israel und Deutschland tragen – jeder auf seine Weise – nach dem zweiten Weltkrieg eine Last: Sie müssen besser sein als andere. Das das nicht immer einfach ist, liegt auf der Hand. Zu ändern ist es aber auch nicht.

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        • 14. Mai 2012 13:05

          „Dann musst du dich zwangsläufig antizionistisch positionieren – es widerspricht sich also.“

          Nein da widerspricht sich nichts. Der Zionismus entstand wegen Antisemitismus/Nationalismus, entwickelte sich zwangsläufig weiter wegen Nationalsozialismus und Holocaust und später den arabischen antisemitischen Angriffen. Antizionisten negieren seit jeher das Existenzrecht Israels, jedoch nicht das Existenzrecht Deutschland, Schwedens oder Jordaniens. Dieses Thema wurde bereits ausführlich behandelt, siehe dazu: „Vom Zerfall des..„, „Von der Gründung Israels...“, „Vom Jom-Kippur-Krieg...“

          Deine lange Rede geht am Wesentlichen vorbei, du gehst auf die Argumente nicht ein. Der heutige Antisemitismus und der heutige Nationalismus in Deutschland sind heute wie gestern eine große Gefahr, die du offenbar nicht erkennen willst. Hier in Deutschland wird Israel als Apartheitsstaat bezeichnet, seine Verteidigungsmaßnahmen gegen Islamfaschisten, die alle Juden ins Meer treiben wollen, werden mit NS-Verbrechen gleichgesetzt. Solange es knapp 200 Nationalstaaten auf diesem Planeten gibt, sollten gerade nicht die Deutschen die „Nationalstaaterei“ des Judenstaates kritisieren, denn wenn ein Kollektiv ein Recht auf einen Staat hat, dann doch wohl Israel. Allen anderen Nationalstaaten gelang es seit Jahrhunderten nicht seine Juden zu beschützen. Deutsche sollten zuerst die gigantischen Verfehlungen und Verbrechen der Nachbarstaaten Israels kritisieren bevor sie die Lappalien Israels mit den Verbrechen der Nationalsozialisten gleichsetzen. Aber wie könnten Antisemiten das?

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        • 14. Mai 2012 17:19

          Ich gebs auf. Mit einer derartig einseitigen Sicht möchte ich mich einfach nicht mehr weiter befassen.

          In Deutschland werden auch Hunde an der Autobahn ausgesetzt – ein Land der Hunde-an-der-Autobahn-aussetzer.

          Viel Spaß weiterhin in deiner kleinen springerkonform strukturierten Denkwelt.

          Adios

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        • 14. Mai 2012 17:48

          Gute Erholung und viele Einsichten in Bibione.

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  3. 11. Mai 2012 17:12

    Ich denke, mit obigem „Kumpanei-Geschwafel“ wollte er Dir nur sagen, dass Du, indem Du meist nur Gegenposition beziehst, Dich oft auf eine problematische, meist die problematischere Seite stellst. Die Aussage „Agitation und Hetze bleiben in ihrer Struktur stets das, was sie sind, völlig unabhängig vom Kontext…“ ist Quatsch. Alles ist vom Kontext abhängig, hängt mit etwas, im Grunde mit allem zusammen, das ist der Grund für das Hegel`sche Diktum „Das Wahre ist das Ganze“. Aber: Um überhaupt etwas diskutieren zu können, muss man irgendwo den Schnitt machen und sagen: So etwas ist Antisemitismus! Das ist keine „Agitation und Hetze“, wenn es begründet werden kann. Ich würde Dich deshalb um Beispiele bitten, wo fidelche für Dich „Agitation und Hetze“ betreibt oder Unhaltbares behauptet?

    lg LL

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    • 14. Mai 2012 11:55

      Problematische Positionen finde ich letztlich aufschlussreicher, auch, wenn sie meist einen langen Diskurs/Disput mit sich bringen. Das gehört dazu. Das Alles vom Kontext abhängt, sehe ich natürlich nicht so. Auch Fidelche kann das eigentlich nicht so sehen, da sonst eine Argumentation eines irgendwie Strukturellen grundsätlich hinken würde. Meines Erachtens macht Fidelche den Schnitt einfach zu früh oder zu „adaptiv“ und in diesem Moment kommt das Geschriebene eben als Agitation und Hetze daher. Das Warum habe ich aber schon gefühlte tausend mal beschrieben.

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  4. 14. Mai 2012 21:17

    Der „frühe Schnitt“, @Michael, das ist kein Beispiel. Ein Beispiel für fidelche`s „Agitation und Hetze”, das wäre gefragt!

    lg LL

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    • 14. Mai 2012 23:43

      Na ja, Louis, das wird er nicht bringen können, weil es sowas nicht gibt. –
      Ich habe auch noch eine Antwort und Anfrage an Michael formuliert, die ich aber wegen seiner Reiseankündigung kaltstelle und erst bei seiner glücklichen Wiederkehr hier frisch auf den Tisch stelle.
      N.b.: Herrscht denn überhaupt Reisefreiheit?
      Und wer herrscht über die Freiheit zur Reise?

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    • 15. Mai 2012 17:49

      Am besten, @Michael, ein Beispiel in der Form „fidelche hat [XY] geschrieben. [XY] halte ich für Agitation und Hetze, weil [YZ]. Ich wollte das nur festhalten damit`s mir zwischenzeitlich nicht sauer oder schal wird.

      Eins ist klar, @Rainer: Wenn jemand anders als [XX] über die Freiheit zur Reise bestimmt, hat [XX] zumindest keine absolute, sondern möglicherweise nur eine relative oder gar keine Reisefreiheit. Aber: Eine relative Reisefreiheit gab`s in der DDR wie in der BRD. Sogar der Einsitzende verfügt über sie, je nach Auslegung des Reisebegriffes. Wo also endet die relative Reisefreiheit? Nur im Besitz einer relativen Reisefreiheit, sind wir alle Gefangenen gleich und ich verstehe O. M. Graf`s „Wir sind Gefangene“ neu!

      lg LL

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      • 15. Mai 2012 21:34

        „sind wir alle Gefangenen gleich“ – eine Zustandsbeschreibung.
        „alle Gefangenen gleich“ – noch eine Utopie.
        Aber machbar, und es gäb´ keine Gefangenen mehr,
        sondern erstmals freie Menschen überall.
        Mit Reisefreiheit!

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      • 16. Mai 2012 12:28

        Schade, dass Uwe Theel nicht da ist, bei dem Thema Logik wurde es immer sehr lustig mit dem Experten des Aischylos.

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    • mentalpunker permalink
      19. Juni 2012 23:55

      Er hat noch kein Beispiel geben können, LL, oder.

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  5. 9. Juni 2012 21:02

    Bei Publikative.org gibt’s noch einige andere Artikel in denen gegen Antisemitismus „gehetzt“ wird, beispielsweise Querfront gegen die “Endlösung” oder Grass – eine Zwischenbilanz.

    Vielleicht sollte sich so mancher Kleinbürger mal seine „Lieblingslinks“ ansehen und die Links auf die „Hetzseiten gegen Antisemitismus“ entfernen. Hihi.

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  6. 19. Juni 2012 21:39

    „In dem treuliebenden Forum [von rahab mit Forenboy und ebertus etwa und TomGard et al.] bist Du blind für die Hetzer neben Dir, aber hier lässt Du Deinen Mund ordentlich spazieren gehen [Nigger, Kanacken zuletzt {die Worte stehen gegen Deine vorgetäuschte Motivation auf der MI-Rubrik EM 2012}]. Oft auf die Person und selten in der Sache.“ (Louis Levy auf Michael Pliwischkies, Kommentar auf Vorschlag zur Güte, ‚vollumfänglich‘ LL zustimmend zitiert)

    ***für & gegen MP
    Schreiben ist nicht Nicht-Lesen-Können.
    Als Fallbeispiel (http://rainerkuehn.wordpress.com/2012/06/19/und-huxley-ruht-in-frieden/) erläutere ich die Bildlegende zu einem bearbeiteten Foto, worauf das Wappen von Wetter zu sehen ist sowie das Ruhrviadukt. Die Legende heißt: An der Ruhr da laß Dich nieder, an der Warnow hat man keine Lieder. – Ohne Kontext kann man damit weinig anfangen, eine Anspielung ist aber gemacht: Wo man singt, dort lass‘ dich nieder – böse Menschen kennen keine Lieder. Wer war´s: Johann Gottfried Seume. Aha, die Tendenz ist dadurch klar.
    Hat man nun noch ermittelt, daß der Schreiber des bebilderten Textes an der Ruhr wohnt, in Wetter gar, ist schon die Hälfte der umformulierten Gedichtzeile am Bild entschlüsselt. Worum geht es in dem Text? Um die Rede von Gauck. – Um schnell in der Arbeit der hier nur beispielhaft vorgeführten Interpretation voranzukommen, gucke ich die Biographie von Gauck, die an seinem Geburtsort anfängt. Tja, Rostock. Aha, hm. Zurückgedacht. Ruhr ist ein Fluß, vielleicht Warnow dann auch. Ja, Rostock liegt an der Warnow, dank meines alten Bertelsmannatlasses. Die Bildlegende ist entschlüsselt, durch die Arbeit der Interpretation.

    Erst, nachdem bei allem nicht ganz Verstandenem solch Ähnliches geleistet ist durch Lesen, durch Interpretieren, durch Arbeit, durch Denken, hat jemand meiner Meinung nach das Recht, auf Formuliertes zu schreiben. Alles andere wäre eine für viele schnell durchschaubare Selbstanmaßung.
    Falls Du es überhaupt kannst, denk´ mal drüber nach.
    In einer Lese-Pause, einer längeren, vielleicht.

    Jaja, ich der Oberlehrer. Gerne, nenne mich aber bitte Generalsekretär …

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    • 19. Juni 2012 23:26

      Ich weiß jetzt (letzte Stunde) auch, wie falsch Du kommentiert. Du „liest“ einen neuen Kommentar, kommentierst ihn, dann den nächsten, und kommentierst ihn; weil Deine Welt partikular zersplittert ist (Achte auf das Semikolon!). – Wer wirklich und mit Sinnen beisammen bloggt, liest erst mal alle Kommentare, und schreibt dann irgendwo oder überall was, oder auch nichts. – Du hast einfach von gar nichts keine Ahnung. Geh mir weg.

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  7. 23. Juni 2012 23:24

    23.6.2012. Michael Pliwischkies hat damals, am 14. Mai, ein vorläufiges „Schlusswort“ gesetzt, „bevor er reisebedingt eine Pause macht“. Ich hatte folgenden Kommentar deshalb damals nicht gepostet, jetzt ist aber die Zeit noch einmal gekommen:
    ‚Ewiggestrig‘ (MP an mich und Fidelche) ist in einer fortschrittsfixierten Welt abwertend gemeint, ist wohl auch jedem Schreibenden und Lesenden klar, ewiggestrig wird jedoch insbesondere im Zusammenhang mit politischen Ansichten verwendet, und zwar mit bestimmten. Schon die Nationalsozialisten nannten ihnen nahe, auch nationalistische und deutschtümelnde Gegner reaktionär und ewiggestrig, um sie zu denunzieren und um sich selbst einzig, totalitär zu machen. Da ist der Kontext des damaligen Futurismus. – Heute aber ist der allgemeine Sprachgebrauch so, das die Bezeichnung ‚Ewiggestriger‘ eben genau auf jene gemünzt ist, die die alte deutsche Vergangenheit für gut meinen, die ja gar nicht so schlecht gewesen sei, also auf alte Nazis, die verängstigt nur noch die Autobahnen und die Disziplin anführen wollen, und beim Bund deutscher Mädels wurde auch nur geturnt, – – – aber auch auf Neonazis, auf Rassisten und neonationale Sozialisten und sonstwelche Schlägertrupps und Menschen, die sich eindeutig auf die Faschismen in Europa positiv beziehen, auf deren ‚gute alte‘ selektierende Zeit, wo der Mann noch Mann war, die Frau ihm untertan und manche ‚Rasse‘ vernichtet werden mußte. –
    ‚Ewiggestrig‘, schreibt der seit März, April, Mai aus dem Ruder laufende und jetzt leider bloß noch in archäologischer Mission reisende Michael Pliwischkies nun, sei meine und nicht nur meine Haltung und Argumentation in diesem Blog ‚Mission Impossible‘. Schreibt der, der auf keinen Einwand, keinen Hinweis, keinen Link hiesiger Blogger je eingeht, eingegangen ist. Er diskutiert hier, ohne je einen Gedanken der anderen mal nach-zu-denken. Ohne jeden Versuch, überhaupt einmal in der Perspektive des Gegenübers ein Sachthema zu denken, lenkt er vielmehr immer vom Konfliktpunkt ab, flüchtet in andere Geschichten, nennt Fragen an ihn überhaupt inquisitorisch. – Da denke ich, das ist, als wenn einer sagte, Sokrates sei ja auch so ein Folterer gewesen.
    Mit der Abwehr des Objektiven wie vielfach Subjektiven, daß Auschwitz, deutscher Faschismus, also Nationalsozialismus, eine Vergangenheit ist, die nicht vergeht, – und ich weiß gar nicht, ob er weiß, wen und was ich hier zitiere, – hat er für mich den Rubicon überschritten.
    Ich werde auf seine Beiträgen nicht mehr antworten, ich werde sie nicht mehr (als ernstzunehmende Diskussionsbeiträge) lesen, und ich denke im besten Fall, daß seine letztwöchigen urlaubserholten Kommentare durch Kenntnislosigkeit gespeist sind, im schlimmsten Fall, daß seine Ausfälle (Freisler, Arschloch, Ewiggestriger, Mörder, Diktator et al.) ein lange geplantes Comingout als rechtsdrehenden Blogwanderer vorbereiten, welches von ForenBoy aka Andreas Volker Fell aus Dünfus etwa goutiert würde, und ich denke als realistischen Fall für den eigenbenamten theorie- und also haltlosen „Pragmatiker“, daß er dem Polit-Troll und Nullsummen-Schwätzer ForenVolkBoy nacheifern will, um im Blog Rahabs seiner Treuen Liebe zu den ganz ganz anderen Freitagsabtrünnigen als Dominator der Dummbeutel nachzukommen.

    Ich werde auf ‚Antworten‘ nicht mehr antworten.

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    • 24. Juni 2012 01:33

      Schreibt ein alter Mann, der dem Gescholtenen E-Mails mit der Bitte um „Beweissicherung durch Screenshots“ schickt, dann aber trotz Aufforderung zu feige ist, anzurufen.

      Rainer Kühn, Du bist eine peinliche und jämmerliche Gestalt und gerade dieser Text untermauert es auf das Famoseste.

      Meine Güte, was für ein infames Geschwalle.

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      • 3. Juli 2012 21:13

        >> zu https://thinktankboy.wordpress.com/f-rubriken/was-noch-gesagt-werden-muss/#comment-17932
        MP: „… ein alter Mann, der dem Gescholtenen E-Mails mit der Bitte um ‚Beweissicherung durch Screenshots‘ schickt, dann aber trotz Aufforderung zu feige ist, anzurufen.“ – – – Zwei Lügen vom notorischen Pliwischkies:
        a) Es handelt sich um genau ein – und zwar sehr kurzes – Email von Kühn; nicht um Emails im Plural.
        b) Die entscheidende Antwortpassage von Pliwischkies an Kühn lautet: „Wegen der Vorgänge in der MI würde ich übrigens gern persönlich mit dir reden, obwohl wir uns nicht weiter kennen – einfach, weil mir daran liegt. Also ruf an, wenn du magst. Beste Grüße, Michael.“ – Ich lese da nichts von ‚Aufforderung‘ oder gar feige sein, wenn ich´s nicht sofort tue; ihn anrufen. – In seinem öffentlichen Schreiben, in diesem Kommentar oben an/gegen mich lese ich jedoch blanke Niedertracht, ideologische Verformung der eigenen Schrift zur öffentlichen Anklage gegen personalisiertes Ungeliebtes. Kurz: die zweite Lüge.
        So machen freilich Leute Politik und Personalpolitik, mit denen ich nichts zu tun haben möchte.
        *** Hiermit melde ich mich bis auf weiteres als Kommentator mit meinen bürgerlichen Namen ab. Die Gründe liegen a) auf der Foren-Hand, b) bei der weitsichtig ratgebenden Impressums-Polizei und vielleicht sogar bald wirklich bei den recht vernünftigen Ordnungsmächten meiner ungeliebten Republik. Adiööö den Deppen, und Guten Gruß den anderen

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        • H. Herforder permalink
          3. Juli 2012 23:02

          rainer kühn hat recht, und lange eingesteckt die ganzen beleidigungen. Michael Pliwischlies müßte – wäre er ‚irgendeiner‘ – sich im „Duell der Lügner“ selbst erschießen … aber diese Klasse hat er wohl nicht.

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        • 3. Juli 2012 23:16

          Auf die Antwort von Michael Pliwischkies bin ich (Rainer Kühn zustimmend) gespannt.

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    • 24. Juni 2012 22:35

      Fällt die Maske? In dem Forum „Treue Liebe“ wurde, soweit ich beobachten konnte, seit Bestehen viel und gern gegen Israel gehetzt. Einer der „Antreiber“ ist der Blogger „ForenBoy“. Wie ich nun mitbekomme, hatte sich der einst auch hier Schreibende offenbar damals „mutig“ als Andreas Volker Fell aus Dünfus geoutet. Stimmt das?

      Allein der Name „Treue Liebe“ hatte für mich immer einen völkischen, zumindest volksnahen, teilweise Blut-und Boden-Beigeschmack. Tugenden wie Treue, Disziplin u.s.w. wurden gerne in der Wehrmacht oder der SS beschworen. Füttert man eine Suchmaschine mit den Worten „Treue Liebe“, stößt man relativ schnell auf so „unschöne“ Volkslieder, wie diese:

      Auch wenn sich das neueste Blog als „ANTIFASCHISTISCH – QUEERFEMINISTISCH – ANTIRASSISTISCH – SOLIDARISCH“ geriert, wer weiß was hinter dem Titel „“auf zu queer-front!“ wirklich steht, wer vermag den Subtext richtig zu lesen?

      Was meint Ihr?

      lg LL

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      • 25. Juni 2012 00:41

        Bei allem – und ich zwinge mich jetzt wirklich dazu – nötigen, weil menschlichen Respektes, widern mich derlei Texte an. Dieses Unterstellende führt jeden letzten Rest Positiven dieses Blogs ad absurdum.

        Ich muss für mich – leider – zu dem Schluss kommen, dass es sich hierbei um lediglich rot angemalte braune Scheiße handelt – strukturell, um im „Wording“ zu bleiben. Auch dein Beitrag beweist, belegt, wieder nur Häschermentalität und ich wundere mich mitlerweile, dass euch allen nicht die Schamesröte im Gesicht steht. Wie man derart verwerflich handeln kann, ist mir ein Rätsel.

        Der einzige Sinn und Zweck dieses Blogs ist es, Menschen zu diffamieren, zu unterstellen, Verbindungen zu schaffen, wo keine sind. Eigentlich sollte dieser Blog unter Rufmord aufzufinden sein. Es mag durchaus Gründe geben – berechtigte – andere Haltungen, Meinungen, abzulehnen. Das ist eine Sache.

        Was hier geschieht, ist aber – so traurig es ist – einfach nur menschlich beschissen. Und wo die Menschlichkeit fehlt, ergibt auch Recht oder Recht haben keinen Sinn mehr. Diese Menschlichkeit fehlt hier offenbar und dieses Fehlen ist eine Grundvoraussetzung für das Schlachten von Menschen.

        Herzlichen Gückwunsch

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      • 25. Juni 2012 21:33

        Falls Du es immer noch nicht bemerkt hast: Du und Forenboy, Ihr fahrt mittlerweile einen relativ ähnlichen Kurs. Du, der Dich derlei Texte anwidern, schreibst z.B. „…wo die Menschlichkeit fehlt, ergibt auch Recht oder Recht haben keinen Sinn mehr…“. Dazu hätte ich ein paar Anmerkungen an Dich:

        Offenbar forderst Du Menschlichkeit für bekennende strukturelle Antisemiten, richtig? Aber was ist wirklich unmenschlich, was falsch an meinem Kommentar? Ich stelle Fragen. Diese sollen u.a. auch dazu dienen, Positionen zu Überdenken, u.a. eben auch den treulieben Namen eines Blogs. Anstößig sein, heißt Anstöße geben, @Michael.

        Wo diffamiere ich wirklich? Die Verbreitung übler Nachrede haben die einzelnen Blogger bereits hinreichend selbst besorgt. Dazu muss man auf dem treulieben Blog nur die Kommentare zum Thema Israel mit wachem Auge durchlesen. Das genügt.

        In welchen Kontext willst Du mich stellen, wenn Du von „brauer Scheiße“ oder „dem „Schlachten von Menschen“ sprichst. Deine Sprache ist Dir seit einiger Zeit „entgleist“, um es vorsichtig auszudrücken.

        lg LL

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      • 25. Juni 2012 22:42

        Tut mir leid, LL, wenn ich das auch noch erklären muss. Du rückst einen Blogtitel (Treue Liebe) und einen Thread, der sich spielerisch Queer-Front nennt, ganz bewusst in die rechte Ecke, einzig, um zu diffamieren und zwar in völliger Ignoranz, was seinen Inhalt betrifft – und das nur mit einem einzige Ziel. Dabei bist Du Dir nicht zu schade, Vergleiche mit dem Dritten Reich zu ziehen – in Bezug auf einen Blog, in dem es um Rechte einer Gruppe Menschen geht, die im Dritten Reich ebenfalls Opfer waren und bis heute um ihre Rechte kämpfen müssen. Nein, das sind keine einfachen Fragen, denn sie geben Antworten vor – und zwar ganz bewusst. So dumm bist du nicht, dass dir das nicht vollumfänglich bewusst ist. Deine Antworten und Fragen kommen zu strategisch daher, als dass ich dir nun diese gespielt-naive Masche abkaufen würde.

        Ich will dich persönlich in gar keinen Kontext stellen. Nur hat sich dieser Blog – und ich wiederhole mich gerne noch einmal – zu „struktureller“ rot angemalter brauner Scheiße entwickelt (normalerweise bezeichne ich so die ehemalige DDR-Administration). Warum das so ist? Weil man sich hier nicht zu schade ist, sich einer ähnlichen Methodik in der Auseinandersetzung zu bedienen. Ganz einfach.

        Das Einzige, was ich fordere, ist Menschlichkeit im Umgang mit Menschen, auch dann, wenn sie anderer Meinung sind. Das nämlich ist die Grundlegitimation für die Anbringung der eigenen Kritik. Diese grundsätzliche Forderung an den Umgang miteinander ist hier aber längst auf der Strecke geblieben – aus Gründen, die ich jetzt nicht noch ein 100ertstes Mal wiederhole. Und somit hat dieser Blog aus meiner Sicht jegliche Legitimation verloren. Ihr gesteht Menschen diese Menschlichkeit nicht zu. Du erinnerst Dich daran, dass es heißt, dass der Holocaust erst möglich wurde, als man Menschen ihr Menschsein nahm? Da hast Du Deinen Hinweis.

        Sich über Kraken-Karrikaturen aufregen, selbst aber permanent Karrikaturen von Menschen zeichnen, sie vorzuführen – in reduzierender überspitzter Form… wie passt das zusammen?

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      • 26. Juni 2012 21:03

        Ich gebe zu und Dir Recht, dass die Frage „wer weiß was hinter dem Titel “”auf zu queer-front!” wirklich steht, wer vermag den Subtext richtig zu lesen?“ nicht ernsthaft gestellt war, in völliger Ignoranz des Inhalts, o.k., wobei ich auch in dem „queer-front-Titel“ keine Kreativität in einem zugefügten „e“, sondern nur politisch-historischen Analphabetismus zu sehen vermag.

        Definitiv habe ich aber keine Vergleiche mit dem Dritten Reich gezogen. Über den m.E. spießig-konservativen Blog-Titel „Treue Liebe“ kann man doch wirklich nachdenken. Mir würde es nicht passen, wenn man die Wörter meines Blog-Titels in eine Suchmaschine einspeist und bereits wenige Zeilen tiefer „Treffer“ wie „Vaterland“, „NS“ und dgl. erscheinen, außerdem eine offenbar rechtsextreme Band genauso getauft ist wie mein Blog. Wenn Du jetzt sagst „Macht nix“, dann stell` Dir mal die Frage, ob Du Deinen Sohn „Adolf“ nennen würdest? Offenbar bin ich hier sensibler, auch wenn ich weiß, dass in diesem Eso-Zirkel weniger Rechte, meist „nur“ kritikable Linke sind.

        Zu Deiner Info: Mir geht es um Aufklärung und Menschlichkeit. Ich nehme niemand sein Menschsein!

        Deine Behauptung „Ihr gesteht Menschen diese Menschlichkeit nicht zu.“ entbehrt jeglicher Realität. Humanität liegt eben auch im Kampf gegen Antisemitismus. Nach meinem Empfinden liegt in Deiner Sprache in letzter Zeit mehr Unmenschlichkeit, als in meiner. Dass diese treu-lieben „Linken“ gehäuft weder halt- noch tolerierbare Kommentare zulasten Israels losließen, 67. Jahre nach der Auschwitz-Befreiung und bzgl. islam-faschistischer Verbrechen einen blinden Fleck aufweisen, ist kein Phantasma.

        Nebenbei: Solche oft situations- und/oder befindlichkeitsabhängig ausgebildete blinde Flecke sind in der Sozialpsychologie hinreichend bekannte Neutralisationsreaktionen mit Schutzfunktion für die Psyche. Diese Abwehrmechanismen des „Ich“ hängen eng mit kognitiven Dissonanzen (siehe mein Blog „Kognitive Dissonanz“) zusammen.

        Menschsein basiert maßgeblich auf Selbsterkenntnis, Vervollkommnung und Selbstverwirklichung jedes einzelnen Menschen. Wenn eine oder mehrere dieser Säulen nur unzureichend ausgebildet sind, dann verlagert und projiziert dieser Mensch seine Defizite gern auf andere. Warum verhielten und verhalten sich diese „Linken“ antisemitisch? Psychologisch hätte ich da einige Erklärungsansätze. Aber warum verschließt Du die Augen? Antisemitismus ist keine Meinung sondern ist nicht zu tolerieren und, je nach Ausformung, ein Verbrechen!

        lg LL

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        • Huey Louis permalink
          26. Juni 2012 21:53

          @Louis Levy

          Wenn ich den zweiten Absatz sowie die von Ihnen eingestellten Medien in Ihrem Beitrag vom 24.06. um 22.35 Uhr lese bzw. anschaue, dann frage ich mich ernsthaft, wie Sie heute zu folgender Aussage kommen:

          „Definitiv habe ich aber keine Vergleiche mit dem Dritten Reich gezogen.“

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        • barshai permalink
          27. Juni 2012 09:02

          Louis Levy Permalink 26/06/2012 21:03 „Ich gebe zu und Dir Recht, dass die Frage „wer weiß was hinter dem Titel “”auf zu queer-front!” wirklich steht, wer vermag den Subtext richtig zu lesen?“ nicht ernsthaft gestellt war, in völliger Ignoranz des Inhalts, o.k., wobei ich auch in dem „queer-front-Titel“ keine Kreativität in einem zugefügten „e“, sondern nur politisch-historischen Analphabetismus zu sehen vermag …“

          Verständnisfrage:
          Was meinen Sie mit „einem zugefügten „e“, das Sie als „politisch historischen Analphabetismu bezeichnen?

          Meinen Sie das „e“ bei „que(e)r“?

          Vielleicht kann ich helfen?
          „Queer (die Bezeichnung ist seit Jahrzehnten gebräuchlich – auch in Deutschland) … wurde im englischen Sprachraum – ebenso wie das Wort schwul im deutschen – als Schimpfwort gebraucht, mit dem vornehmlich Schwule, aber auch andere, die von den heteronormativen Regeln abweichen, bedacht wurden. Im Laufe der 1980er und 1990er Jahre, vor allem im Zuge des Aktivismus der Act-Up-Bewegung während der AIDS-Krise, gelang es den so Bezeichneten jedoch, dieses Wort im öffentlichen Diskurs einer Neubewertung (Englisch reclaiming) zu unterziehen, politisch positiv zu besetzen und als sogenanntes Geusenwort zu benutzen …“ http://bit.ly/d4r4Lo

          So viel Allgemeinbildung hätte ich Ihnen denn doch zugetraut; oder meinen Sie ein „e“ an anderer Stelle? Dann bitte ich um Entschuldigung!

          PS
          Ich bin übrigens angenehm überrascht, dass nun auch Popstars, wie Huey Louis, hier schreiben (wenn auch längst in Vergessenheit geratene Popstars). Aber immerhin waren Huey Lewis & The News (na gut, er schreibt sich Lewis, statt Louis, spricht sich aber gleich aus :-)) in den 1980er Jahren einigermaßen berühmt http://bit.ly/NLpKL3 Ist demnächst vielleicht auch mit dem Eintreffen von z.B. Paul McCartney zu rechnen? 🙂

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        • 27. Juni 2012 18:01

          Ideologische Anknüpfungsfelder sind Antiamerikanismus, Antikapitalismus, undifferenzierte Globalisierungskritik und Antiimperialismus. Auch orientiert sich die Querfront an Schwarz-Weiß-Denken in Freund-Feind-Stereotypen und antibürgerlichem Habitus. Weitere Felder sind Antizionismus und die damit einhergehende Ablehnung der Politik Israels, Antisemitismus sowie die damit einhergehende Ablehnung der Existenz Israels und die Ablehnung des politischen Liberalismus. (Quelle Wikipedia Querfront)

          Barshai, das antisemitische Blog „Treue Liebe“ ist ein Sammelbecken für die Querfront. Die dortige Blogbetreiberin, eine Juristin aus Berlin, behauptet dort unwidersprochen, dass auch in Israel Frauen gesteinigt werden. Ein dort ansässiger Nazi schreibt, ebenfalls unwidersprochen, dass in Gaza Palästinenser von Israel vergast werden. Täglich wird dort in dieser faschistischen Art und Weise gegen Juden gehetzt. Aufrufe zum Judenmord werden dort als „wichtig“ gepriesen. Ein Alt68- schwadroniert dort vom „skurrilen Existenzrecht Israels“. Steinigungen wie sie im Iran an angeblichen Ehebrecherinnen praktiziert werden, relativiert die Blogbetreiberin unwidersprochen mit „hiesigem Gerede wegen „Fremdgehens“. Hundertfach wird dort gegen „Hetzer gegen Antisemitismus“ von „Lizas Welt“ bis „Mission Impossible“ agitiert. Auf den ersten Blick ist bei der „Treuen Liebe“ kein Unterschied zu einem NPD-Blog erkennbar.

          Die Bezeichnung „Queer“ dürfte hier jedem Blogger geläufig sein. Ich empfehle den Kommentar von Louis Levy nochmal zu lesen, denn das doppelte „e“, so schreibt Levy hat nichts mit Kreativität zu tun, es geht um das Gesamte und das ist antisemitisch und inhuman, wie die Hinrichtungen von Homosexuellen im Iran, wie Gregor Strasser und Ernst Niekisch mit ihren Ansichten.

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        • 27. Juni 2012 19:11

          Hi Huey Louis, wo habe ich denn verglichen? Ich habe z.B. festgestellt, gefragt und hingewiesen, z.B. dass man mit den Suchbegriffen „Treue“ und „Liebe“ auch viel „Braunes“ ergoogelt, zwar nicht, wie ich weiter unten schrieb, eine Blog-namensgleiche rechtsextreme Band („Treue Liebe“ war nicht der Bandname, sondern der Songtitel!), aber eben ein deutsches Soldatenlied namens „Treue Liebe“ oder das Hoffmann von Fallersleben-Gedicht „Mein Vaterland“, das mit den Wörtern „Treue Liebe bis zum Grabe…“ beginnt usw. Beides sind zweckpropagandistische Machwerke. Wenn ich doch freie Wahl habe, würde ich für meinen Blogtitel schon deshalb nicht „treueliebe“ wählen. Wie geht´s Dir da, Huey? Obgleich ich relativ verlässlich bin, liegt mir auch allgemein der Begriff der „Treue“, die schon im Mittelalter und auch von den Nationalsozialisten aus verständlichen Gründen beschworen wurde, nicht besonders. Die Treue ist die Voraussetzung für das Verhältnis zwischen Herrn und Gefolgschaft, Lehnsherrn und Vasallen, König und Untertanen, Führer und SS. Außerdem gebe ich mich zuweilen auch der Metareflexion hin, bin offen für gute Argumente und schneide bei besserer Erkenntnis auch „alte Zöpfe“ ab. Ich lehne deshalb Treue im Sinne der Unwandelbarkeit, Nibelungentreue usw. ab. Ich bitte Euch einfach mal nachzudenken über den Blog-Titel!

          lg LL

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        • 27. Juni 2012 19:15

          Hallo barshai, auch wenn mir der Begriff „queer“ bekannt ist und ich selbst gerne von der „Norm“ abweiche, so finde ich die geschichtsvergessene Kombination „queer-front“ eben nicht besonders geistreich, angesichts der geschichtlichen „Querfront“, einer rechtsextreme Bündnisstrategie, der ich nichts abgewinnen kann. Warum muss man sich begrifflich daran anlehnen? Das meinte ich mit „historischen Analphabetismus“. Ich kritisiere nicht die Bewegung, sondern den gewählten Begriff.

          lg LL

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        • 27. Juni 2012 23:51

          Soso – den gewählten Begriff. Du bist ein Spinner, ein arroganter noch dazu – was maßt du dir an? Und wen interessierts.. niemanden – zum Glück.

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      • 27. Juni 2012 13:33

        LL, Queer ist die Bezeichnung für ein Gruppe von Menschen. Das hat mit Analphabetismus nichts zu tun, höchstens mit Unkenntnis deinerseits.

        Esoterisch kommt mir hier auch so Einiges vor – und genau das ist auch mein Problem mit diesem Blog. vgl. „Das Schlechte vom Guten“/Watzlawick.

        Vergleiche mit dem Dritten Reich wurden definitiv gezogen und das ist auch die übliche K(r)ampf-Rhethorik hier. „Jedes Wort ein Verdachtsmoment“. Und so kann auch jede äußerung entsprechend interpretiert werde, genau das, was hier geschieht. Auf dieser Basis wird auch klar, worum es hier eigentlich geht.

        „Menschsein basiert maßgeblich auf Selbsterkenntnis, Vervollkommnung und Selbstverwirklichung jedes einzelnen Menschen. Wenn eine oder mehrere dieser Säulen nur unzureichend ausgebildet sind, dann verlagert und projiziert dieser Mensch seine Defizite gern auf andere.“

        Ganz genau – und es wäre gut, darüber einmal intensiv nachzudenken – bei sich selbst.

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        • 27. Juni 2012 19:13

          Offenbar hast Du, @Michael, nicht nur für Deine Texte, sondern auch für andere den Alleininterpretationsanspruch. Im Gegensatz zu Dir, räumte ich z.B. ein, dass eine Frage (sic!) nicht ernsthaft gestellt war. Könntest Du auch einräumen, dass Du Dich in der letzten Zeit, zumindest in der MI, sprachlich wie die „Axt im Walde“ aufführst?

          lg LL

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        • 27. Juni 2012 23:47

          Nein, räume ich nicht. Für mich – aus meiner perspektive, seid ihr nichts weiter als rot angemalte Faschisten, und dieser Eindruck verstärkt sich Beitrag um Beitrag. Ihr seid Menschenfeinde – nichts weiter.

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        • 27. Juni 2012 23:52

          Wie gesagt – kein Einräumen von Fehlern, selbstgerecht bis zum bitteren Ende. Wie kann man so erbärmlich sein.

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    • 25. Juni 2012 09:12

      Louis Levy, klar der Sinn und Zweck dieses „Freitags-Ablegers“ ist die Hetze gegen Israel und gegen MI. Der Aufruf alle Juden zu ermorden wird dort als „wichtig“ empfunden. Menschenverachtende Steinigungen im Iran werden dort mit dem hiesigen Gerede wegen „Fremdgehens“ verglichen. („schließlich ist das hiesige gerede vom ‘fremd-gehen’ auch nicht sehr viel besser sondern nur anders tödlich“). Die dortige Blogbetreiberin, eine Juristin aus Berlin, behauptet dort unwidersprochen, dass auch in Israel Frauen gesteinigt werden. Ein „TomGard“ fantasiert in diesem menschenverachtenden Blog davon, dass die Israelis Palästinenser in Gaza vergasen. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dazu kommen die beinahe tägliche Hetze und die justiziablen Beleidigungen von Leuten wie „ebertus“ und „Forenboy“ gegen Blogger der MI.

      In diesem antisemitischen Forum, übrigens ohne Impressum, hetzen diese anonymen Schreiber nicht zuletzt auch gegen Rainer Kühn, der mit Klarnamen schreibt, in einer Form die alles Erträgliche überschreitet. All dies ignoriert Pliwischkies und er setzt noch einen drauf. Er tut es ihnen gleich und benutzt dieselbe Sprache dieser verwirrten Menschen. Ich würde trotzdem behaupten, dass nicht alle diese Blogger der NPD oder dem entsprechenden Gedankengut nahestehen, es ist mehr eine Querfront von rechts bis irgendwie links. Ob es ein Fehler der MI-Redaktion war Forenboy hier so lange schreiben zu lassen, mögen andere beurteilen. Die vielen Beleidigungen die Pliwischkies hier gegen MI-Schreiber unzensiert abgeben „durfte“ sprechen für sich, also gegen ihn, sie belegen die große Toleranz von MI, wobei ich der Auffassung bin, dass es hier gewisse Grenzen geben sollte. An einer Diskussion ist Pliwischkies seit langer Zeit nicht mehr interessiert, ohne jedes Argument ist er aus meiner Sicht nur darauf aus zu pöbeln. Der Grund dafür bleibt sein Geheimnis.

      PS: Stimmt, Forenboy hat hier in MI ohne jede Aufforderung einmal mit seinem Klarnamen gepostet.

      Beste Grüße
      fidelche

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      • 25. Juni 2012 13:36

        Ja, es war ein Fehler der MI Redaktion Forenboy hier solange unzensiert schreiben zu lassen. Resozialisierungsgedanken hin oder her. Auch wenn er anfangs das lernwillige Lämmchen spielte, war doch für Jedermann abzusehen, welches Spiel er treibt.

        Die MI-Redaktion sollte endlich die Entschuldigung dieser „Freitagsbloggerin“ annehmen, die sich über Forenboy und gewisse „Damen“ beschwert hat, die hier unzensiert eben diese Freitagsbloggerin beschimpft haben.

        Vielleicht gibt es noch eine weitere Art der Wiedergutmachung. Ich war ohnehin immer der Meinung, dass diese Freitagsbloggerin zu Unrecht bei den „Unterschätzten Publizisten“ gelistet war, soweit mir bekannt ist, hat diese Frau keine antisemitischen Ansichten im „Freitag“ vertreten, was einerseits Seltenheitswert hat und deshalb andererseits gewürdigt werden sollte.

        Ich fordere aus diesem Grunde die MI Redaktion auf, sich bei dieser Freitagsbloggerin öffentlich, am besten in einem eigenen Blog zu entschuldigen.

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    • 27. Juni 2012 18:46

      Zum Vergleich bedarf es eines Vergleichspartikels (als/wie). Wenn ich aber schreibe „Tugenden wie Treue, Disziplin u.s.w. wurden gerne in der Wehrmacht oder der SS beschworen.“, dann ist das eine Tatsache, ich vergleiche hier nicht! Ich habe lediglich Feststellungen gemacht und Fragen gestellt. Will man es als Vergleich sehen, so müsste dieser auch mit einem Ergebnis abgeschlossen werden, entweder der festgestellten Gleichheit oder Ungleichheit. Ein solches liegt nicht vor. Lediglich zwei kommentare später habe ich geschrieben, dass ich die Blogger nicht für Rechte, sondern „nur“ kritikable Linke halte. Die obige Kritik resultiert nicht unwesentlich aus dem Nachdenken über Wörter, Sinn und dem Kontext, in dem sie gebraucht werden. Sollte ich selbst einmal in der Thesaurus-Kiste daneben greifen, so bitte ich um entsprechenden Hinweis.

      lg LL

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      • 27. Juni 2012 19:00

        Dann erklär mir doch mal, warum du nicht mit einem Ehegelöbnis oder mit „Liebe ist..“-Stickern vergleichst. Aber – ach ja – das ist sicher reiner Zufall.

        Sag mal, für wie blöd hältst Du die Mitleser hier?

        Aber auch klar. Kein Zurück-Rudern, kein Eingeständnis des Irrtums (Queer) – nur tausend Buchstaben Ausflüchte und Rechtfertigung.

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        • 27. Juni 2012 19:32

          Naturgemäß geht man auf Problematisches ein und spricht nicht über das Wetter. Mein Zurückrudern hättest Du schon bei meinem „Ich gebe zu und Dir Recht…“ beobachten können, wenn Du nur wolltest, aber wo sind Deine Zugeständnisse bzgl. Deiner Sprache? Zum Begriff „Queer“ kannst Du bei meinem an barshai adressierten Kommentar nachlesen.

          lg LL

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        • 27. Juni 2012 23:49

          Interessiert mich nicht mehr, was arrogante Beton-Blogger hier an Ausflüchten von sich geben.

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  8. 28. Juni 2012 09:28

    Liebe „Mission Impossible“-Leser, in letzter Zeit erreichten uns einige Mails mit der Frage wieso hier ein Michael Pliwischkies beinahe täglich massiv gegen die Netiquette verstoßen darf.

    Wir sind der Ansicht, dass es der Aufklärung dient wenn man sich die argumentfreien und beleidigenden Kommentare eines Gegners von „Mission Impossible“ unzensiert zu Gemüte führen kann.

    Vor einiger Zeit wurde das Querfront-Blog „Treue Liebe“ von einer Berliner Antisemitin (sie bezeichnet sich selbst so) eigens dafür eingerichtet um gegen „Mission Impossible“ zu hetzen. Später kam die obligatorische Hetze gegen Israel dazu. In diesem Querfront-Blog, einem Sammelbecken von Nazis, Antisemiten, Alt-68ern, Esoterikerinnen, Stalinisten und Betonfeministinnen wird beinahe täglich gegen den Judenstaat gehetzt und die Verbrechen des Irans oder der Hamas verharmlost oder gar gerechtfertigt. Die Blogbetreiberin relativiert Steinigungen im Iran, der Aufruf alle Juden zu ermorden wird als „wichtig“ beschrieben, vom „skurrilen Existenzrecht Israels“ wird gefaselt. Die Blogbeteiberin behauptet in Israel werden Frauen gesteinigt und ein weiterer Israelhasser phantasiert davon, dass angeblich Palästinenser im Gazastreifen von Israelis vergast werden. Dies alles steht für diese „Israelkritiker“ fest und ist dort unwidersprochen.

    Pliwischkies biederte sich vor einiger Zeit in diesem Querfrontblog an, in dem er dort von den „rassistisch agierenden israelischen Regierungen“ phantasierte. Ansonsten schreibt Pliwischkies sehr freundlich in dieser „Treuen Liebe“. Er hat vergreift sich dort keinesfalls im Ton.

    Hier in „Mission Impossible“ berief sich Pliwischkies mehrfach auf seine „Gnade der späten Geburt“ wenn es um die Aufarbeitung des Holocaust ging. Nicht die Deutschen, nein die Faschisten haben den Völkermord an den Juden begangen, so Pliwischkies, andernfalls sieht Pliwischkies „Rassismus und Exkalationsrede in Reinstform“. Den Aufruf alle Juden zu ermorden solle man seiner Ansicht dagegen nicht überbewerten. Nebenbei: Pliwischkies nennt Che Guevara einen Mörder.

    Hiesige Kritiker an Antisemitismus bezeichnete Pliwischkies als „Vollidioten und primitiv“, „erbärmlich und dämlich“, „Hitler, Goebbels und Konsorten”, „rot angemalte Faschisten“, „arrogante Spinner“, usw. Er forderte ohne Argumente: „halt den Mund“, „faschistischen Selbstgerechtigkeits-Ambiente“ und „Küsst oder fickt euch“ und noch so einiges mehr.

    Dies alles wurde entgegen unserer Netiquette nicht zensiert, damit sich der Leser ein Bild machen kann wie tief der Stachel bei den Kritikern von „Mission Impossible“ sitzt. Wir sind der Meinung, dass es für „Mission Impossible“ schlecht ist, wenn der argumentfreie Feind nicht gegen uns Front macht, denn in diesem Fall würde es doch bedeuten, dass wir mit dem „israelkritischen“ Feind unter einer Decke steckten. Wenn wir vom inhumanen Feind bekämpft werden, wenn er uns ohne Argumente beleidigt dann ist das gut; denn es ist ein Beweis, dass wir zwischen uns und dem reaktionären Feind einen klaren Trennungsstrich gezogen haben. Wenn uns der Biedermann energisch entgegentritt, uns in den schwärzesten Farben malt und gar nichts bei uns gelten lässt, dann ist das noch besser; denn es zeugt davon, dass wir nicht nur zwischen uns und dem Feind eine klare Trennungslinie gezogen haben, sondern das unsere Arbeit auch glänzende Erfolge gezeitigt hat.

    PS: Sollte jemand der Beleidigten fordern die entsprechenden primitiven Kommentare von Pliwischkies zu zensieren, werden wir dem selbstverständlich sofort nachkommen.

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    • 28. Juni 2012 11:03

      Verstehe. Im Umkehrschluss heißt das also, dass die Betreiber der MI (wer auch immer das sein mag – vielleicht nur einer, vielleicht drei) mit der Betreiberin des Blogs Treue Liebe unter einem Hut stecken, da diese mehrfach zensiert wurde. Ein derart infames Spiel hätte ich selbst euch nicht zugetraut. Hut ab.

      Das ich gar nichts bei euch gelten lasse, stimmt übrigens nicht, was auch oft genug klar zu lesen ist. Ich schrieb oft genug von der Methodik eures Handelns, die ich kritisiere, weil sie das Ganze – jedenfalls für mich – unglaubhaft macht. Und ich glaube auch nach wie vor nicht, dass diese Art auch nur einen winzigen positiven Effekt hat. Lediglich die eigenen Befürworter werden jubeln, die „klare Kante“ beklatschen – mehr aber auch nicht. Aufklärung (die hier ja immer ins Feld geführt wird (Achtung – ins Feld geführt – auch eine verdächtige Redewendung)) sieht anders aus, weil sie nur dann einen positiven Effekt hat, wenn sie vermittelt/aushandelt. Und ja – meine Kernkritik ist die, dass ihr zum Teil wie die agiert, die ihr angeblich so heldenhaft bekämpft. Damit wirds insgesamt zu einem Nullsummenspiel und man kann euch die gleiche Beton-Mentalität belegen. Und während ich das schreibe, ist mir im Grunde schon klar, dass es ohnehin nicht begriffen wird. So bin ich gespannt, wann mir hier endlich unterstellt wird, ich wäre der „Nazi“, der im Gegenblog festgestellt wurde… oder der Alt-68er oder wer auch immer. Ich bin jetzt schon gespannt auf dieses argumentative Meisterstück, welches vermutlich Tarach, Adorno oder wen auch immer bemühen wird, um es mir vollster Zustimmung fähig zu belegen.

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  9. 28. Juni 2012 17:58

    Also Michael, ich weiß, Du kannst auch anders, aber auf dieser Ebene ist mit Dir nicht mehr zu diskutieren. Der letzte Kommentar ging ja schon wieder. Aber in dieser unakzeptablen Form bist Du besser in dem Blog mit dem Titel eines deutschen Soldatenliedes aufgehoben, um zu streiten, ob ein unbeschnittener oder beschnittener Penis ästhetischer ist. Dort wird dieses an Kleinkindern vollzogene Verbrechen von Rahab, die mit „… Gott sprach zu Abraham…“ argumentiert, mit „Babyschwimmen“ verglichen und für ähnlich befunden. Diese Frau, die chronomental vermutlich irgendwo B.C. lebt und zirkuliert, sieht beim Verbot der Beschneidung aus religiösen Gründen den Fortbestand des Judentums gefährdet. Um den Fortbestand Israels sorgt sie sich nicht. Nicht eine iranische Atombombe ist aus ihrer Sicht ein Problem, sondern die unbeschnittene Eichel. Seltsamerweise vertrittst Du dort, ausgerechnet mit dem Güllefaß-argumentierenden Forenboy, weitgehend meine Meinung. Vermutlich liegt’s am Thema. Zur Zirkumzision hast Du Vernünftiges beizutragen, zum Antisemitismus nicht. Aber im Blog mit dem Titel eines deutschen Soldatenliedes schweigst Du wenigstens, wenn Du nichts zu sagen hast, in der MI führst Du Dich auf wie eine warme Cola. Die Redaktion sollte zumindest zukünftige Beleidigungen aus-X-en, obgleich dann nicht mehr viel übrig bleiben würde. Ich würde es begrüßen, wenn Du wieder mal vernünftig argumentierst und nicht Türe-schlagend abmarrrrrschierrrrrst!

    lg LL

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    • 28. Juni 2012 18:46

      Soldatenlied.

      Dem ist nichts hinzuzufügen. Du machst es einem wirklich schwer, Dir beizupflichten. Ja – du magst Recht damit haben, dass wir in der Sache vermutlich mehr einer Meinung sind, als es den Anschein hat. Allerdings möchte ich einfach – ich nenne es mal „Spitzfindigkeiten“ wie die Hinleitung zum Soldatenlied NICHT mit unterschreiben. Ich weiß, dass es verlockend ist, immer wieder derlei Parallelen aufzuzeigen, auch wenn sie Quatsch sind. Allerdings sind auch sie – wie beliebtest du zu schreiben? Ja genau – lauwarme Cola.

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    • 28. Juni 2012 18:53

      Btw.: Mich wundert es ein wenig, dass dieses Urteil hier noch nicht thematisiert wurde, kann man es doch – gerade in Deutschland – in die Antisemitismus-Schachtel packen. Das ist etwas, was mich nun wirklich erstaunt. Ich hätte Headlines erwartet wie: „Nur wenige Generationen nach dem Holocaust vernichten Deutsche jüdische Identität per Gerichtsbeschluss.“ Darauf folgend dann eine Beschreibung freislerschen Rechtsverständnisses im Zusammenhang mit dem Kölner Beschluss, gepaart mit Blutschalen, der Grube Messel, angereichert mit Steinigungen und der Schächtung von Tieren. Sowas in der Art jedenfalls.

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    • barshai permalink
      29. Juni 2012 09:27

      Scheinheilige Empörung – eine polemische Gegenrede …

      Die deutsche Volksseele kocht (über); ein deutsches Gericht hat die Beschneidung von männlichen Babies zur Straftat hoch geschrieben und die deutschen Diskussionsforen der selbst ernannten „Menschenrechts- und Penis-Fachleute“ verzeichnen eine Rekordbeteiligung.

      Da finden sich, vom (früher mal „irgendwie linken“) Freitag, über ZEIT-ONLINE, bis zum Focus, viele ganz frisch angemeldete User, die im Duktus der „das wird man ja wohl endlich mal sagen dürfen“ oder „wurde auch Zeit“ aufgeregt über etwas diskutieren, was im Judentum seit etwa 4.000 Jahren, bei Moslems in der entsprechend kürzeren Zeit, die diese Religion besteht und in Ländern, wie den USA „routinemäßig“ bei einem großen Teil (etwa 50 % oder mehr) der männlichen Neugeborenen praktiziert wird, die Beschneidung der Vorhaut.

      Die Debatte erinnert stark an die, vielfach hysterisch geführte, Diskussion über Abtreibung („Mein Bauch gehört mir“ und „Wir haben abgetrieben“), die vor einigen Jahrzehnten hohe Wellen schlug. Viele Frauen warfen damals, wohl zu recht, den, meist männlichen Gegnern der freien Entscheidung von Frauen, vor sich im Grunde einen Dreck um die Chancengleichheit und die Rechte der geborenen Kinder zu kümmern, während sie andererseits scheinheilig einen Zellklumpen zum Bürger erklären wollten, der wichtiger sei, als alle vernachlässigten und unbeachteten bereits geborenen Kinder.

      Die Parallelen zur Hysterie, die das Kölner Urteil in vielen Internet-Foren ausgelöst hat, sind kaum zu übersehen. Viele, die sich jetzt als „Hüter der Menschenrechte“ von jüdischen oder moslemischen Knaben in Szene setzen, haben bisher keinerlei Interesse daran erkennen lassen, dass sie diesen jüdischen und moslemischen Kindern in Deutschland zu einem Leben ohne Angst vor Anfeindung und Angriffe durch Fremdenfeinde, Rassisten, Antisemiten und Nazis verhelfen wollten. Schon dies entlarvt manche, die sich jetzt ereifern, ohne dass sie bereits früher durch ihre engagierte Menschenfreundlichkeit und den Einsatz für Minderheitenschutz aufgefallen wären, zu dem, was sie offenbar sind: „Unwissende, von irrationalen Kastrationsängsten geplagte, selbst ernannte Penis-Experten der scheinheiligen und besonders dummen Art.“

      Obwohl meist unbeschnitten, ereifern sich diese „Experten“ teilweise über angeblich „schwere Folgen“ der Beschneidung, als hätten sie jahrzehntelang auf diesem Gebiet geforscht, umfangreiche wissenschaftliche Publikationen dazu verfasst und eigene Erfahrungen, als beschnittener Mann, gesammelt.

      Die „Argumente“, die gegen eine Beschneidung ins Feld geführt werden, sind teilweise so absurd und fern der Realität, dass man sich kaum zwischen Gelächter und Entsetzen zu entscheiden vermag. Da wird von schweren seelischen bzw. psychischen Störungen bei Kind und Mutter gefaselt, die eine Beschneidung angeblich auslösen, es gäbe Hass auf die Mutter, Hass auf Frauen. Es wird behauptet das sexuelle Lustempfinden der beschnittenen Männer sei pervertiert und zum Schluss kommt dann immer wieder die scheinheilige Behauptung es ginge den Gegnern der Beschneidung ja ausschließlich um die Menschenrechte der kleinen Kinder (überwiegend jüdische oder moslemische).

      Warum haben sich diese „Experten für Menschenrechte“ dann nicht schon viel früher zu Wort gemeldet, die Beschneidung gibt es – wie schon angeführt – bei Juden ja immerhin schon etwa seit 4.000 Jahren und in Deutschland leben inzwischen auch wieder einige Hunderttausend Juden?

      Es ist eine, einst vom Hitler-Regime missbrauchte, Angst vieler Männer, man wolle Ihnen ihren Penis abschneiden, die sich damals gut als Stimmungsmache gegen Juden einsetzen ließ und die jetzt in Deutschland ihre Auferstehung feiert.

      Auffallend ist jetzt bereits die starke rechtsdrehende Tendenz unter vielen der neu angemeldeten Diskussionsteilnehmer in den zahlreichen Internet-Threads zum Thema Beschneidungsverbot.

      Polemik Ende

      Versuch einige sachliche Elemente anzufügen:

      Eine Beschneidung im Säuglingsalter (bei jüdischen Knaben 8 Tage nach der Geburt) verheilt im Regelfall sehr viel schneller und ohne Komplikationen, als eine Beschneidung im Erwachsenenalter. Deshalb ist es ein Scheinargument, wenn darauf verwiesen wird, „sie könnten sich ja als Erwachsene beschneiden lassen“, denn eine späte Beschneidung ist tatsächlich oft ein Problem.

      Es wird bei der freigelegte Eichel lediglich die, häufig sehr unangenehme, Überempfindlichkeit (die bei unbeschnittenen Männern oft Ursache von vorzeitigem Samenerguss beim Geschlechtsverkehr ist) etwas herabgesetzt. Dadurch können beschnittene Männer meist länger und sind dadurch besser an die, sich langsamer entwickelnde, Erregungsphase der Frau angepasst. Frauen von beschnittenen Partnern gelangen daher häufiger zusammen mit ihrem Partner zum Höhepunkt.

      Der völlig unsinnige, weil grundverschiedene, Vergleich zwischen der männlichen Beschneidung und der Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen ist absurd und zeugt von absoluter Unkenntnis. Jeder, der diesen dummen Vergleich bemüht, hätte sich vorher über den Unterschied informieren können, da das Internet auch ein großes Archiv ist und Zugang zu allen möglichen Quellen bietet.

      Dass beschnittene Männer deutlich seltener für die Übertragung und Auslösung des gefürchteten Gebärmutterhals-Krebses verantwortlich sind, als unbeschnittene Männer, kann ebenfalls leicht recherchiert werden.

      Wer, als unbeschnittener Mann, irrationale Vorstellungen von einer Beschneidung im Säuglingsalter hat, täte vielleicht auch gut daran, Erfahrungen die er naturgemäß nicht hat, von beschnittenen Männern anzunehmen. Dann würde er merken, dass kaum einer dieser beschnittenen Männer, die herbei fantasierten „Störungen“ körperlicher, seelischer oder psychischer Art bestätigt.

      Wenn Juden, die in Deutschland ihre religiösen Vorschriften befolgen, kriminalisiert werden, so ist das eine ernsthafte Bedrohung für ein Fortbestehen der jüdischen Gemeinden in diesem Land und sicher nicht zu unterschätzen.

      Ein „Beschneidungstourismus“,wie einst der Abtreibungstourismus, in die Niederlande oder in andere Nachbarländer, wäre – vor einer Auflösung der jüdischen Gemeinden, die als Konsequenz aus dem Richterspruch durchaus denkbar erscheint – vermutlich direkte Folge des Kölner Urteils.

      Schlussbemerkung:

      „Am deutschen (Rechts-) Wesen soll die Welt genesen?“

      Wohl kaum, denn dieses Urteil wird in der übrigen Welt, in der Deutschland nur als kleines Land unter vielen, aber keineswegs als kultureller oder auch nur, als in Sachen Menschenrechte besonders vorbildlicher „Mittelpunkt“ der Welt gesehen wird, bestenfalls Kopfschütteln und Unverständnis auslösen. Zu einer Übernahme des Beschneidungsverbotes wird es nicht einmal in stark christlich geprägten Ländern, wie Irland, Italien oder Polen kommen.

      Deutschland wird wieder einmal isoliert dastehen und Zweifel an seiner Wandlung vom Untertanenstaat zur demokratisch geprägten Republik auslösen.

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      • 29. Juni 2012 10:47

        Auch, wenn ich es ungern zugebe – Broders Haltung dazu (nachzulesen in der aktuellen Welt-Online) gefällt mir besser, was nichts daran ändert, dass ich dieses Urteil für längst überfällig halte. Die von dir angeführten medizinischen Aspekte sind zum Teil übrigens auch lala, was die Krebsgefahr betrifft. Die Diskussion steckt hier voller Mythen. Und – btw – zur Demokratie gehört auch, dass Urteile gefällt werden, die der einen oder anderen Gruppe missfallen. Das ist eben so und sicher kein Zeichen für ein Nachlassen der demokratisch geprägten Republik – eher das Gegenteil ist der Fall. Der Rest ist – wie Broder schon richtig anmerkte – Pornografie.

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      • 29. Juni 2012 13:47

        Es geht um ein Beschneidungsverbot aus religiösen Gründen!

        lg LL

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      • barshai permalink
        29. Juni 2012 14:01

        Nachtrag:
        Nein, es geht tatsächlich einmal nicht in erster Linie um den Staat Israel, sondern um das Urteil eines deutschen Gerichtes, das gravierende Auswirkungen auf in Deutschland lebende Juden haben könnte (siehe meine Polemik).

        „Nachrangig“ geht es dann aber durchaus auch um Israel, nämlich dann wenn jüdische Gemeinden in Deutschland, aufgrund des Kölner Gerichtsurteils, ihren Mitgliedern nahelegen sollten Deutschland in Richtung Israel zu verlassen, da ihre Religionsausübung zu einer Staftat in Deutschland gworden sei.

        PS
        Es ist eine Sache sich mit Israel und seinen Bewohnern solidarisch zu zeigen und es sollte doch wohl genauso selbstverständlich sein, diese Solidarität auch Juden in Deutschland (bzw. deutschen Juden, wenn diese Bezeichnung besser verstanden wird) gegenüber zu zeigen. Andernfalls hapert es sehr mit der Glaubwürdigkeit.

        Dass nicht wenige deutsche Juden Verwandte in Israel haben und dadurch selbstverständlich im Umkehrschluss auch eltiche Israelis Verwandte in Deutschland, dürfte bekannt sein und die Verknüpfung von Solidarität mit den israelischen Bürgern und Solidarität mit Juden in Deutschland ausreichend belegen, oder?

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        • 29. Juni 2012 17:14

          Wenn ein religiöser Mensch feststellen muss, dass die Realität anders beschaffen ist, so ist das sein Problem. Ich sehe keine „gravierenden Auswirkungen“, weder für Muslime, noch für Juden. Die Unversehrtheit des Körpers ist für mich ein höheres Gut, als etwas, das „geglaubt wird“, insofern geht dieses Urteil für mich in die richtige Richtung.

          lg LL

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    • 29. Juni 2012 12:11

      Das „Kölner Urteil“ wird die Existenz des Staates Israel nicht gefährden, im Gegensatz zu den Vernichtungsabsichten, den islamistischen Terroranschlägen, den arabischen Angriffskriegen, den palästinensischen Selbstmordattentaten, einem potentiellen atomaren Angriff des Irans. Im „Kölner Urteil“ ging es im Übrigen um einen Moslem. Die Beschneidung ist auch bei den Moslems ein wichtiges religiöses Gebot. Soweit ich weiß gibt es in Deutschlands eher mehr Moslems als Juden. Sorgt sich eigentlich wer in dem Zusammenhang um den Fortbestand der moslemischen Gemeinden in Deutschland?

      Die ganze Diskussion birgt einiges an Heuchelei. Die schlimmsten Antisemiten, die jeden arabischen Angriff auf den Judenstaat bejubeln, sorgen sich nun auf einmal um das Judentum. Das Thema hat nichts mit Antisemitismus zu tun, weder mit strukturellem, sekundärem oder primärem. Alles Gerede darüber ist reine Ablenkung. Richtig, in einer Demokratie gibt es Gerichtsurteile, die nicht allen Gruppen gefallen. Jede Einschränkung von religiösen Riten und Gebräuchen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht werden demnächst das Neujahrsfest, Fronleichnamszüge, die Zwangsverschleierung, die Beträume von Moslems in Schulen und das Kirchengeläute verboten. Ich hätte nichts dagegen.

      Sollte das „Kölner Urteil“ tatsächlich irgendwann Bestand haben und es gäbe dann einen „Beschneidungstourismus“ in die Niederlande oder nach Abu Dabi ginge die Welt nicht davon unter. Viel Lärm um nichts, wahrscheinlich um Abzulenken vor tatsächlichem Antisemitismus und Rechtsradikalismus. Wenn in gewissen Querfrontblogs von deutschen Antisemiten gehetzt wird, dass die Israelis die Palästinenser vergasen, wäre vielfache Empörung angebracht.

      Komisch, dass ich keinerlei Empörung darüber vernehme.

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      • Der Bassist permalink
        29. Juni 2012 12:40

        Diesen Kommentar habe ich ins Lindenblatt verlinkt.
        Weil er so wahr und gut ist!

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  10. 28. Juni 2012 18:01

    PS: Bitte rede nicht immer von „Euch“ und „Ihr“, ich möchte mich als Individuum verstanden wissen. „Wir“ haben keine Methodik, jeder hat seine eigene. Aber schön ist es, dass Du immer noch einen winzigen positiven Effekt zu sehen in der Lage bist. Natürlich gibt es in der Sprache das Mittel der Übertreibung, um etwas besser zu verdeutlichen. Deinen Kommentar vom 27/06/2012 23:47 kann man da aber schon nicht mehr einreihen.

    lg LL

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    • 28. Juni 2012 18:49

      Gut – einverstanden. Dann werde ich mich bemühen, Euch als Einzelindividuen zu begreifen. Das ist zwar in einigen Fällen nicht ganz einfach, aber ich bin guten Mutes.

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  11. 29. Juni 2012 13:48

    Religionen hatte evolutionär, speziell durch die Gruppenbildung, vermutlich Vorteile. Zwar ist auch heute und in Zukunft aus meiner Sicht eine Balance zwischen Individual- und Gruppenverhalten von gesellschaftlicher Relevanz, doch bedarf es dazu nicht mehr einer Religion, die sich aufgrund ihrer Dogmatik selbst anachoronisiert und hoffentlich beerdigen dürfte. Ich kann dem Kölner Landgerichtsurteil nur beipflichen. Das Individuum, das nicht in der Lage ist, für sich selbst zu entscheiden oder zu sprechen, muss geschützt werden. Einzig eine medizinische Indikation würde einen Eingriff rechtfertigen. Der „mündige“ Mensch kann und soll für sich selbst entscheiden. Bildung als Aufklärung führt zur Mündigkeit. „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“, wie Kant schreibt. In diesem Sinne mehrt Bildung die Mündigkeit zur möglichst autonomen Selbstständigkeit und damit die Unabhängigkeit des Menschen von Göttern. Nur die Götter geh`n zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. Das unvollendete Projekt der aufgeklärten Gesellschaft geht weiter…

    lg LL

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    • 29. Juni 2012 15:20

      „Weil Selbstbewußtsein unableitbar ist, kann aber selbst die aussichtslos verfahrene Weltlage nicht ausschließen, daß nicht doch noch, und sei´s aus Angst vorm eigenen Untergang, die Menschheit sich zum Ausgang aus dem selbstgemachten Elend zusammennimmt. Ohne auf dieses Wunder zu hoffen, läßt sich der Vernunft nicht die Treue halten.“ (Christoph Türcke, Vermittlung als Gott)
      Will sagen: Bildung und Schule und Erziehung führen nicht automatisch und nicht Schritt für Schritt zu so etwas wie Autonomie. Bildung ist heute immer noch ein wesentliches Moment von Herrschaft, aber ein notwendiges von Emanzipation. – Das Ganze ist das Unwahre und das Verhängnis. Weshalb Walter Benjamin vom Sprung-da-heraus philosophierte. Und der würde nach aller bisher gescheiterten Aufklärung und allen Revolutionsversuchen sehr wohl ein Wunder sein nach menschlichen Maßstäben.
      Seltsame Rituale hin, noch seltsamere her: So sind sie halt, die Religionen alle!

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      • 30. Juni 2012 19:02

        „Bildung ist heute immer noch ein wesentliches Moment von Herrschaft, aber ein notwendiges von Emanzipation. – Das Ganze ist das Unwahre…“ So stimmt es genauer. Bildung ist zwar notwendig, führt nicht zwangsläufig zur Emanzipation. „Das Ganze ist das Unwahre“ ist das blanke Negativ des Hegel`schen „Das Wahre ist das Ganze.“, und beides ist richtig, je nach wahrgenommenem Kontext! Fulminant!

        lg LL

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  12. barshai permalink
    29. Juni 2012 17:45

    Louis Levy 29/06/2012 17:14
    „(…) Wenn ein religiöser Mensch feststellen muss, dass die Realität anders beschaffen ist, so ist das sein Problem. Ich sehe keine “gravierenden Auswirkungen”, weder für Muslime, noch für Juden …“

    Interessant!

    Vielleicht Interessiert es Sie aber trotzdem – obwohl Sie meinen, das sei nur „DEREN Problem“ – was Zentralrat der Juden und Zentralrat der Mosleme dazu geäußert haben?
    http://bit.ly/MBmxdY
    http://bit.ly/Lhw6yC
    http://bit.ly/KHRQCe

    Was mich noch interessiert:
    Wenn ich mich – mal angenommen – vehement für einen jüdischen Staat engagieren würde, mir aber die Lebensbedingungen der jüdischen Minderheit in meinem deutschen Umfeld völlig egal wären („ist deren Problem“), wie glaubwürdig wäre denn dann der „Kampf gegen Antisemitismus“ letztlich wirklich?

    Könnte diese Verlagerung des Engagements in ein anderes Land im „Nahen Osten“ nicht auch bedeuten (ich überspitze bewusst, um durch Überzeichnung das Gemeinte überdeutlich erscheinen zu lassen):
    „Gut, dass die meisten Juden in Israel leben, denn hier will ich sie gar nicht haben, obwohl sie bereits seit über 2.000 Jahren Teil der hiesigen Bevölkerung sind? Ich engagiere mich daher „ausschließlich“ für die Sicherheit Israels, denn wenn Israel untergeht, kommen die evtl. noch „alle“ hier nach Deutschland“, was ich nicht will, denn dann beschneiden die ja auch ihre männlichen Neugeborenen hier vor Ort :-)“

    Sehr, sehr überspitzt ausgedrückt! Das haben Sie hoffentlich genauso verstanden Louis Levy, wie ich es, leicht satyrisch, geschrieben habe?

    PS
    Warum haben Sie sich eigentlich so einen sehr jüdischen klingenden Nick ausgesucht? Dass Levy eine alte Rabbiner-Tradition hat, wissen Sie, oder? Sind Sie ein Jude (so wie ich ein zum Judentum konvertierter ehemaliger Atheist bin) oder sind Sie ein „Nicht-Mehr-Jude“, weil Sie dem Glauben abgeschworen und die jüdische Gemeinschaft verlassen haben? Interessiert mich nur persönlich, weil ich hier regelmäßig auf diverse sehr jüdisch klingende Nicks stoße, die dann so völlig „unjüdisch“ argumentieren 🙂

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    • Der Bassist permalink
      29. Juni 2012 19:45

      Tja, der barshai:
      1) „Wenn ich mich – mal angenommen – vehement für einen jüdischen Staat engagieren würde, mir aber die Lebensbedingungen der jüdischen Minderheit in meinem deutschen Umfeld völlig egal wären …“ SO führt man Wind ein, der gar nicht wehte!
      2) „Könnte … ich überspitze bewusst … Überzeichnung … überdeutlich“. SO sagt einer, daß er´s selber nicht glaubt, was sein banger Konjunktiv hergibt.
      3) „Das haben Sie hoffentlich genauso verstanden Louis Levy“. SO wie der Papi mit der Mutti, der barshai: Hastes jetze!
      4) „Warum haben Sie sich eigentlich so einen sehr jüdisch klingenden Nick ausgesucht?“ DAS klingt dann wie: Wissen Sie das überhaupt! Oder „Sind Sie ein Jude?“
      5) Was um Himmels willen ist eine ‚völlig unjüdische Argumentation‘? Deine?

      Ich könnte das natürlich alles falsch verstanden haben, denn wissen Sie was, barshai, ich wäre hier gern nur der Bassist. – Leider unvermeidlich hier auch ein dämliches ;-)was, barshai, ich wäre hier gern nur der Bassist. – Leider unvermeidlich hier auch ein dämliches 😉

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      • Der Bassist permalink
        30. Juni 2012 19:53

        barshai hat sich in treuer liebe (zu wem wohl!?) auf treuer liebe von allem verabschiedet, beleidigt. er wird mir also – konsequent wie wir ihn kennen – nicht mehr antworten. – habe ich ein glück!

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    • 30. Juni 2012 13:12

      Bei alle Disputiererei – und Sanftmut kann man mir sicherlich nicht unterstellen, aber…

      „Wenn ich mich – mal angenommen – vehement für einen jüdischen Staat engagieren würde, mir aber die Lebensbedingungen der jüdischen Minderheit in meinem deutschen Umfeld völlig egal wären (“ist deren Problem”), wie glaubwürdig wäre denn dann der “Kampf gegen Antisemitismus” letztlich wirklich?“

      Dieses „völlig egal“ kann ich aus keiner einzigen Zeile LLs herauslesen – so sehr ich mich auch mühe. Eher das Gegenteil ist der Fall.

      Nein, das ist nicht einfach „nur überspitzt“ ausgedrückt. Andererseits folgt auch diese „Argumentation“ einer „Tradition“, die ich gern und häufiger mal kritisiere. Vielleicht wird es ja an dieser Stelle mal „verständlicher“.

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      • 30. Juni 2012 19:13

        Das Verbot der Beschneidung aus religiösen Gründen folgt aus meiner Sicht keinem antisemitischen Muster, sondern einem Muster der Vernuft. Auch bei politischen Entscheidungen ist irgend eine Gruppe der Hauptbetroffene. Es gilt für ALLE RELIGIÖSEN GRÜNDE. Warum muss man (nicht nur Jude) beschnitten werden?

        lg LL

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        • menno! permalink
          30. Juni 2012 20:03

          immer wohlfeil-lesend
          diesen blog
          seit dem ersten tag
          denk ich doch manchsmal:

          ihr JUNGS hier,
          habt euch in den zeiten eurer pubertät so sehr an euren eltern abarbeiten müssen

          dass ihr verpasst habt
          (und späterhin umhin kamt)

          euch gegenseitig
          eins Vor -und In die Fresse zu hauen..

          vielleicht gibt’s da ’nen nachholbedarf?

          jenseits/mit allen gemeinsamkeiten

          (ist aber nur so ein gedanke)

          immer gewogen
          menno!

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        • Der Bassist permalink
          30. Juni 2012 22:50

          So kann man es auch auf den Hund bringen. – Wohlfeil (Duden) die Grüße …

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        • 1. Juli 2012 00:12

          „Warum muss man beschnitten werden?“ (LL) Genau, das ist eine aufklärerische Frage. Dank dafür!

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    • Der Bassist permalink
      30. Juni 2012 19:49

      Ich sehe das auch so. In allen Religionen und anderen traditionsreichen Zwangsgemeinschaften wird ‚man‘ als hilfebedürftiges Kind integriert, mit je komischen oder noch seltsameren Ritualen; weil es nämlich schwierig ist, mit Selbstbewußtsein später gegen das scheinbar selbstverständlich Gegebene seine Autonomie oder allgemeine Vernunft zu setzen. Und: Das Gegebene ist das (ganze) Falsche.

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  13. Liat permalink
    29. Juni 2012 18:44

    Ich habe bisher noch nicht in diesem Forum geschrieben, aber lese immer wieder mit. Es freut mich sehr die klare pro – israelische Haltung der meisten user dieser Seite zu erleben. Ich bin sehr froh darum, dass es gerade heutzutage, wo es in Deutschland scheinbar wieder ungemein hip ist anti – israelisch und antisemitisch zu sein, was meistens eh Hand in Hand daher kommt, noch offene pro israelische Einstellungen von nicht jüdischer Seite mitzubekommen.
    Was aber die meisten hiesigen Kommentare zu der neuen Gesetzgebung bezüglich religiös motivierter Beschneidung bei männlichen Kindern angeht, sie verwundern mich schon sehr. Allein Barshais postings kann ich hier uneingeschränkt zustimmen.
    Vor allem dieser Absatz sprach mir aus der Seele:

    Es ist eine Sache sich mit Israel und seinen Bewohnern solidarisch zu zeigen und es sollte doch wohl genauso selbstverständlich sein, diese Solidarität auch Juden in Deutschland (bzw. deutschen Juden, wenn diese Bezeichnung besser verstanden wird) gegenüber zu zeigen. Andernfalls hapert es sehr mit der Glaubwürdigkeit.

    Ich bin um jeder pro israelische Stimme dankbar, unabhängig davon, ob sie von einem atheistisch -, agnostisch – oder religiös denkenden und fühlenden Menschen kommt. Denn Glaube oder Nichtglaube ist ein Teil der persönlichen Freiheit, die nicht meinem persönlichen Urteil zu unterliegen hat. Und solange der Glaube des anderen nicht meinen einschränkt, darf mein nächster auch an rosa Plüschelefanten glauben, das ist nicht mein Bier. Aber wieso Menschen, die sich hinter Israel stellen und gegen antisemitische Vorurteile vorgehen, gleichzeitig beschliessen, selbst wenn sie selbst scheinbar nicht gläubig sind, was für uns Juden innerhalb unseres Glaubens für uns wichtig sein soll und was nicht, nun, das gefällt mir gar nicht.

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    • Der Bassist permalink
      29. Juni 2012 20:59

      Gerade der Satz, der Ihnen ‚aus der Seele spricht‘, ist doch ein blankes Ideengebäude – ein konstruiertes unlogisches Himmelreich – eine Luftnummer der Unwahrscheinlichkeit.
      „Solidarität auch Juden in Deutschland gegenüber zu zeigen“: Die eh aus dem Nichts gegriffene Aufforderung hat mit dem Kölner Urteil doch gar nichts zu tun …, aber sie funktioniert bzw. soll funktionieren. Falls man der Sprache traut und nicht dem Sprechenden, dem Text statt dem Autor, der Bedeutung statt dem Gemeinten usw.usf.

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    • 29. Juni 2012 21:04

      Hallo Liat,
      schön dass Sie hier schreiben und danke für ihre schönen einführenden Worte. Diese Beschneidungs-Debatte wird aus meiner Sicht viel zu hoch gekocht. Ob die Juden und die Moslems ihre Söhne beschneiden oder nicht, steht ehrlich gesagt nicht an vorderer Stelle meiner Agenda der Probleme unserer Zeit.

      Ich finde schon, dass auch wenn man das „Kölner Urteil“ nicht kritisieren will, man glaubwürdig Solidarität mit Israel demonstrieren kann. Die iranische Atombombe bedroht den Judenstaat und die arabische Welt bedeutend mehr als dieses „Kölner Urteil“. Der arabische und der deutsche Antisemitismus, mit seinen Vernichtungsdrohungen und Vernichtungstaten sind nicht vergleichbar mit dem Urteil eines Kölner Landgerichts, welches das Recht auf körperliche Unversehrtheit über religiöse Tradition stellt. Beim „Karikaturenstreit“ entschieden ebenfalls die Gerichte für die Meinungsfreiheit und gegen die religiösen Gefühle der Moslems, wenngleich ich mir bedeutend mehr Solidarität mit den dänischen Zeichnern in der deutschen Gesellschaft erhofft hätte.

      Spannender finde ich in der Auseinandersetzung, wenn sich offene Antisemiten und deutsche Israelhasser massiv gegen die Beschneidung von Juden aussprechen. Wenn Broder in seinem Artikel einem „Judenfreund“ in den Mund legt: „Nach allem, was wir den Juden angetan haben, können wir es nicht zulassen, dass sie sich selber verstümmeln!“ und „Es sieht aus, als hätten die Juden aus ihrer leidvollen Geschichte nichts gelernt!“, trifft er aus meiner Sicht den eigentlichen Kern dieser Debatte.

      Über dieses „Kölner Urteil“ wird vermutlich in wenigen Monaten nicht mehr gesprochen werden, die Hetze gegen den Judenstaat von Antizionisten und Rechtsradikalen wird weitergehen, wie die permanente Bedrohung des Irans, die Terrorangriffe der Hamas und der Hisbollah.

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      • 29. Juni 2012 21:54

        Broder hat wieder mal mit dem Hammer den deutschen Nagel krummgehauen. So geht Kritik!

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      • Liat permalink
        1. Juli 2012 10:57

        Hallo fidelche,

        danke für Ihre Antwort. Ich möchte sehr gerne auf Ihren Beitrag ausführlicher antworten, aber leider ist mir dies erst etwas später möglich. Erstmal muss ich weg vom PC. Aber da ich am Shabbat nicht da war, wollte ich Sie jetzt doch zumindest wissen lassen, dass ich heute Ihre Worte gelesen habe und auf diese eingehen werde. Shavua tov!

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    • Der Bassist permalink
      30. Juni 2012 19:55

      Wo ist Liat?

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      • 1. Juli 2012 00:04

        Ich glaube, Liat gibt es gar nicht, ist nicht wirkliche Bloggerin, Liat ist ein Faktotum eines MI-Bloggers.

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      • Liat permalink
        1. Juli 2012 10:30

        Meine Güte, ist man mal einen Tag nicht da, wird einem schon gleich die Existenz abgesprochen. Natürlich gibt es mich wirklich. Nur bekanntlich ist von Freitag Abend bis Samstag Abend Shabbat und da bin ich nicht online.
        Bloggerin? Nein, ich bin keine aktive Bloggerin,habe das ja auch nicht behauptet. schreibe nur sehr vereinzelt mal in diversen Bloggs. Ein Faktotum eines MI Bloggers? Lach, danke für den guten Witz an dieser Stelle….

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      • 1. Juli 2012 18:00

        Liat, ich habe oben nur aus einem benachbarten Blog zitiert, wo ein Kommentator das über Dich gesagt hat, was ich hier bloß referierte. Insofern muß ich den Dank für den schlechten spekulationsbasierten Witz leider weiterleiten … Es lacht aber mit: rainer kühn

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        • mentalpunker permalink
          2. Juli 2012 00:50

          guck mal die Downrates oben: Knüppels ließen sie wohl aus dem Sack (selcarim, barshai, sexpower, miriam, tel aviv und ihre ganzen Nicks)

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        • Der Bassist permalink
          3. Juli 2012 22:34

          Liat ist jetzt eingeschnappt, weil der doofe Knüppel den barschai … mit Sexpower nach Tel Aviv entführt hat: via Liebe … i love dreamshipper …

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  14. Liat permalink
    29. Juni 2012 19:05

    Louis Levy 29/06/2012 17:14
    “(…) Wenn ein religiöser Mensch feststellen muss, dass die Realität anders beschaffen ist, so ist das sein Problem. Ich sehe keine “gravierenden Auswirkungen”, weder für Muslime, noch für Juden …”

    Ja, genau dieser Abschnitt mutet mir auch sehr seltsam an, LL. Ihre Aussage kann ich auch keineswegs mit ihrem Namen in Übereinstimmung bringen.
    Selbst wenn sie der areligiöseste Jude unter G-ttes weitem Himmel wären, kann ich mir nicht vorstellen, wie Sie vergessen haben könnten, was für die meisten anderen Juden die Beschneidung für eine tiefe Bedeutung besitzt. Dann könnten Sie niemals behaupten, dass Sie keine gravierenden Auswirkungen für uns sehen.

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    • Der Bassist permalink
      3. Juli 2012 22:37

      liat, so sehr ich das mag, was sie kommentieren, ich möchte aber empfehlen: lesen, lesen, lesen … sonst höre ich demnächst einfach weg …

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  15. 29. Juni 2012 19:05

    Nun, ich bin Agnostiker. Jeder kann für mich glauben, was er will, er sollte nur mich nicht damit „behelligen.“ Worin sehen Sie konkret gravierende Auswirkungen für einen „unversehrten“ Menschen, außer, dass ihn ggf. die Gemeinschaft ausschließt? Aber liegt das Problem dann nicht eher bei der Gemeinschaft?

    lg LL

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    • Liat permalink
      29. Juni 2012 19:29

      Sorry, aber Ihre Argumentation zeigt deutlich, dass Sie vom Judentum keinen blanken Schimmer haben.
      So wie Sie es hinstellen, klingt es doch glatt so, als ob männliche Juden auch noch Opfer ihrer eigenen Religion und Gemeinschaft sind, denn entweder werden sie beschnitten und verlieren hierdurch ihre Unversehrtheit, oder sie werden nicht beschnitten und somit der Gemeinschaft ausgeschlossen. Beides ist absoluter Humbug.

      Ich habe noch nie einen Juden kennen gelernt, für den seine Beschneidung ein Problem gewesen wäre. Noch nicht mal von säkularen Juden, die nicht viel mit Religion am Hut haben und so manches an der Religion kritisieren, habe ich jemals gehört, dass sie ihren Eltern die Beschneidung krumm nähmen. Also warum hier eine Opfergruppe aus dem Boden stampfen, wo bitteschön keine existiert. Damit die guten Deutschen uns vor uns selbst beschützen? Na danke aber auch.

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      • 29. Juni 2012 21:07

        „…keinen blanken Schimmer…“, dann erklären Sie`s mir bitte. Warum muss man (nicht nur Jude) beschnitten werden?

        lg LL

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  16. mentalpunker permalink
    30. Juni 2012 20:24

    Als Kind der zweiten Klasse beim Nazilehrer und NPD-Kandidat in der Dorfschule 1969 hat er sich mit dem von den Eltern als gewünschtes Mittel dazu geschenkten Fahrtenmesser die Mittelfingerkuppe der linken Hand diagonal abgehauen im Waldversteck seiner Bande. Schreiend zu Eltern einen Waldkilometer und drei im Auto zum Arzt, die alle alles so schlecht gemacht haben, daß die Selbstbeschneidung als Grund-Schüler bis heute nicht nur sichtbar ist. Sie ist menschenlebenlanger Zeuge glücklicher Kindheit, sie erinnert an das Verletzliche durchs noch falsche und nur vorscheinende Schöne. – Der Molch, mein Lieblingstier …

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    • mentalpunker permalink
      1. Juli 2012 01:48

      Ich freue mich auf weitere Rates down von barshai und seinem Knüppel.

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    • 1. Juli 2012 01:57

      Eine schöne, weil wahre Geschichte. Warum unter einem Pseudonym, einem Nick? Willst Du wie ForenBoy enden, der bald seine Endlichkeit als Hetzboy erfahren wird?

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      • selcarim permalink
        1. Juli 2012 08:14

        rainer kühn 30/06/2012 21:50 „(…) Warum kann Michael Pliwischkies heute um 12:44 Uhr auf der TreuenLiebe eine auch sprachlich korrekte Kritik an einer Äußerung eines Bloggers bringen …“ fragt sich (fassungslos und sichtlich verzweifelt) der, einst hier mit Administratoren-Status belohnte @rainer kühn (aka unzählige MI-Nicks, mit Namen, die beim Leser zu Lachanfällen führen …) und verlinkt stolz mit dem Hinweis auf einen angeblich irgendwie „… d i s k u s s i o n s v o l l e n **Kommentar dort mal hierhin. Bitte schön …“ den hilflos rudernden Rechtfertigungsversuch eines MI-Urgesteins (MP, metropolenmond, Mythos usw.), das inzwischen – wie so viele andere vor ihm – bei seinen MI-Freunden in Ungnade gefallen ist („…thinktankboy 28/06/2012 09:28 Liebe „Mission Impossible“-Leser, in letzter Zeit erreichten uns einige Mails mit der Frage wieso hier ein Michael Pliwischkies beinahe täglich massiv gegen die Netiquette verstoßen darf …“)

        **“Mal ehrlich, Barshai, sich ein Urteil bilden, halte ich für völlig ok. Jeder hat seine persönliche und politische Empfindlichkeitsgrenze – die habe ich schließlich auch. Die Phantasiererei von den angeblichen Massen judenhassender Neo-Nazis im Freitag geht nun aber doch zu weit. Ich habe mir die Kommentare dort angesehen – sie sind zum Teil erregt, zum Teil sachlich, manchmal blöd. Die Massen judenhassender Neo-Nazis allerdings suche ich vergeblich. Also was soll diese Unterstellung und warum melden Sie sich dann nicht einfach ab, wenn der Freitag – und hier muss ich nun wirklich lachen – bereits von Massen judenhassender Neo-Nazis unterwandert ist?”

        Da es sich bei dem “ d i s k u s s i o n s v o l l e n , Kommentar“ (was’n das für’n Wort, Herr Lektor a.D.?) so MI-Administrator @rainer kühn (aka „ich bin ganz viele und spreche, besonders spät nachts gern mit mir selbst und meinen abgespaltenen anderen Internet-Identitäten“ :-)) jedoch nur um die halbe „Wahrheit“ (von Wahrheit kann sicher nicht die Rede sein, dann schon eher von gestörter Wahrnehmung der virtuellen und sonstigen Realität durch einen Mehrfach-Nick, MP usw. usw.) handelt, gibt’s für den geneigten Leser hier – zur Vervollständigung – noch die Antwort des von @MP angesprochenen @barshai:

        barshai schreibt:30. Juni 2012 um 14:49 @Michael Pliwischkies
        „(…) Die Massen judenhassender Neo-Nazis allerdings suche ich vergeblich …“

        Sie werden mich wohl kaum für Ihre evtl. „notorische Blindhaut“ auf dem viel bemühten „rechten Auge“ verantwortlich machen wollen? Vielleicht nehmen Sie einfach mal die Piraten-Augenklappe vom rechten Auge, um wieder etwas mehr Blick für die (durchaus beunruhigende) Realität zu gewinnen, @Mythos?

        Ach übrigens, wo bzw. ob ich mich irgendwo an- oder abmelde, dürfen Sie getrost mir überlassen. Aber, wenn es Ihrem Seelenfrieden dienlich sein sollte, ich bin und bleibe „ehemaliger User“ in jenem inzwischen „irgendwie rechten“ Wochenblatt. Meine Aktivitäten dort, hier und bei der MI sind hiermit wieder Vergangenheit. Und tschüss …“ (Zitat Ende)

        PS
        Einen Blick auf die „Fünfte Kolonne“, die sich im Freitag bereits angemeldet hat, dort zunächst noch überwiegend schweigt und bei sich bietender Gelegenheit ihre rechtsextreme Propaganda in die Threads schütten wird, gibt’s hier: http://bit.ly/OPh8o6

        Nachtrag:
        Ist das nicht süß? @rainer kühn, aka @mentalpunker, weit nach Mitternacht und offenbar reichlich „leckerem“ (igitt :-)) Herforder: „mentalpunker 01/07/2012 01:43 barshai (und Knüppel): ihr seid wirklich sehr sehr doof“

        Ätsch, bätsch rainer/mentaler Punk (nicht punk(er)! Herr Lektor a.D. :-)) was für geistiger Höhenflug eines rainer kühn.

        Und so verbleibe ich mit der viel Empathie ausdrückenden Feststellung KEINER LIEBT RAINER, schnüff, schnüff …

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        • 1. Juli 2012 18:26

          Eine Lüge, läßliche Fehler & viel Spekulation. – Aber sonst wie immer: Großes Heimkino!

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        • H. Herforder permalink
          4. Juli 2012 01:29

          selcarim: du bist vielleicht wahrscheinlich (in innigster feindschaft mit knüppelbarschai & miriam) der lächerlichste nick im internetzl. hahahahaha

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    • Der Bassist permalink
      3. Juli 2012 22:40

      barshai und knüppel sind wohl die dümmsten, die ich im netz kennengelernt habe.

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  17. 30. Juni 2012 21:50

    Warum kann Michael Pliwischkies heute um 12:44 Uhr auf der TreuenLiebe eine auch sprachlich korrekte Kritik an einer Äußerung eines Bloggers bringen – also ohne seine hier verwendete Gossen- und Beleidigungs- und Ohnehistorischekenntnissprache -, und warum schreibt er hier, in der MI, bis auf sein letzten Posting, das ich gerne gelesen habe, voller Aggression? Ich weiß es nicht, aber stelle seine Möglichkeit, seinen d i s k u s s i o n s v o l l e n Kommentar dort mal hierhin. Bitte schön, MP:
    „Mal ehrlich, Barshai,
    sich ein Urteil bilden, halte ich für völlig ok. Jeder hat seine persönliche und politische Empfindlichkeitsgrenze – die habe ich schließlich auch. Die Phantasiererei von den angeblichen Massen judenhassender Neo-Nazis im Freitag geht nun aber doch zu weit. Ich habe mir die Kommentare dort angesehen – sie sind zum Teil erregt, zum Teil sachlich, manchmal blöd. Die Massen judenhassender Neo-Nazis allerdings suche ich vergeblich. Also was soll diese Unterstellung und warum melden Sie sich dann nicht einfach ab, wenn der Freitag – und hier muss ich nun wirklich lachen – bereits von Massen judenhassender Neo-Nazis unterwandert ist?“

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  18. 30. Juni 2012 21:59

    OT zu den Ratings in dieser Rubrik hier: barshai und Knüppel (selcarim/sexpower et al.) lieben wohl das Nieder-Klicken. Hahahahaha …

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  19. selcarim permalink
    1. Juli 2012 09:18

    Auf Wiedersehen und Shalom Deutschland!

    Ich verabschiede mich, auch im Namen meines Lebenspartners @barshai, und wünsche allen weiterhin viel Spaß in der „faszinierenden“ und „unwirklichen“ cyberworld, in der die Identitäten der unzähligen Nicks meist genauso ungeklärt bleiben, wie die Motive ihrer jeweiligen Schöpfer.

    Ende nächster Woche fliegen wir zurück nach Tel Aviv, nachdem wir unsere Wohnung in Deutschland jetzt endlich verkauft haben. „Unsere“ erwachsene Tochter Miriam (sie betrachtet uns beide, als ihre Väter, obwohl nur ich der leibliche Vater bin), die bereits seit längerer Zeit in Israel lebt, hat in der Nähe von Tel Aviv ein Haus gefunden, in dem wir alle zusammen (demnächst wird auch Miriams Mutter aus Deutschland nachkommen) sehr gut leben können. Darauf freuen wir uns.

    Da Israelis den zweifelhaften Rekord in sog. „Internet-Sucht“ halten und unsere Freunde und Verwandten da keine Ausnahme machen, verfolgen einige auch die Israel-Beträge in der „Mission Impossible“ regelmäßig. Bei einem gestrigen Telefonat mit Miriam, es ging darin auch um die stark rechtslastig geführte deutsche Diskussion um das Kölner Urteil zur Beschneidung und Äußerungen in der MI, wie „… deren Problem“, sagte unsere Tochter den altbekannten Satz, den Juden und Israelis eigentlich immer präsent haben: „Gott schütze uns vor solchen ‚Freunden’, mit unseren Feinden werden selbst fertig …“

    Bye, bye und shalom!
    selcarim (aka Knüppel)

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    • Der Bassist permalink
      1. Juli 2012 20:26

      Ganz große Nabelschau! Danke danke danke!
      Ich hätte mit Extrabreit, Blümchen Blau oder gleich Hans Albers winken können, sage aber einfach mal so ‚Flieger, grüß´ mir die Sonne‘; Count down / Space one.

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    • mentalpunker permalink
      1. Juli 2012 23:35

      Wieso soll ich zwei feigen sich nicht mit Namen zeigen wollenden Nicknames ihre ‚persönlichen und höchst privaten‘ Geschichten glauben? Es ist ja lachhaft, wenn nicht gar lächerlich. – barshai, tel aviv, selcarim, düsseldorf, knüppel, miriam, tochter, verwandte, sexpower: links und schwul ist das für mich nicht. Vielmehr einfach erbärmlich und eine Schande für alle, die ihr mit eurem schwachsinnigen Gedudel vereinnahmen wollt.

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    • mentalpunker permalink
      2. Juli 2012 00:39

      Und wenn man auf Deinen oberkörperentblößten Gravatar klickt [ein Fake der Selbstwillensaesthetik wahrscheinlich], kommt da :: I’m a man, gay and proud of my open-gay life, [als pseudonymer knüppel, sexpower, barshai, miriam, selcarim, tel aviv etc.] I’m in love with my long-time friend and I’ll always fight for gay freedom …, against homophobia, racism and antisemitism. – Tja, Du bist mir so einer, einer, der mir wegbleiben kann. Und zwar für immer.

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    • Der Bassist permalink
      3. Juli 2012 22:48

      Offen schwul und öffentlich doof: das ist doch mal ´ne Kombination: daß marginal nicht automatisch vernünftig ist. Hihihi … Mainstream rules zu 43 Prozent ok!!!

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    • 4. Juli 2012 00:15

      Gott schütze uns alle! Bitte.

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    • 6. Juli 2012 23:50

      Hallo zusammen,

      ich habs letzte Woche gemacht. ich hab mia die Vorhaut entfernen lassn. Erna findet et subba. Ne saubere Sache. Ich hab die abgetrennde Vorhaut meiner Erna mitgebracht. Sie näht mir nen Pelzmantel daraus. Da Winta kann kommen. An die raue Unterhose muss ich mich noch gewöhnen.

      Ich liebe euch alle
      Euer Erwin

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  20. 1. Juli 2012 11:40

    Unter den monotheistischen Religionen ist die jüdische die Religion, die ihre „Gläubigen“ nicht mit dem Jenseits vertröstet. Nicht nur fromme Juden glauben in ihren Nachfahren weiterzuleben. Der Glaube hat im Judentum keinen zentralen Stellenwert. Die jüdische Religion ist unter den monotheistischen Religionen die toleranteste. Es gibt keine jüdischen Selbstmordattentäter, Juden würden wegen einer Karikatur ihres Gottes niemanden ermorden, Juden hängen keine Homosexuellen an Baukränen auf, Juden wollen weder Christen noch Moslems zu ihrem Glauben bekehren, Juden führen seit 1948 ihre Verteidigungskriege nur um ihr Leben zu retten.

    Die Blutspur die im Namen der christlichen und der islamischen Religion in den letzten 2000 Jahren verbrochen wurde, ist dagegen unerträglich lange. Aus religiösen Gründen wurden und werden Juden von ihren Konkurrenzreligionen verfolgt. Religion war und ist für das Überleben des jüdischen Kollektivs unverzichtbarer Bestandteil. Dies sind einige Gründe, weshalb mir die jüdische Religion wesentlich sympathischer ist als die beiden Nachfolgereligionen.

    Viele religiöse Riten und Vorschriften hatten in einer bestimmten Zeit ihren Sinn. Was vor tausend Jahren richtig war, muss heute nicht unbedingt richtig geblieben sein. 1973 griffen die arabischen Staaten an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, Israel an, welches in diesem Krieg am Rande einer Niederlage und damit dem zweiten Holocaust so nah wie nie zuvor war. Das öffentliche Leben kommt an Jom Kippur völlig zum Stillstand. Weil deshalb Rundfunk und Fernsehen an diesem Tag ihre Sendungen einstellten gab es große Probleme bei der Mobilisierung der Truppen und der Informationen für die Bevölkerung. Israel hat daraus gelernt und den Ultraorthodoxen bezüglich der Feiertagsgebote im Zusammenhang der Verteidigungsfähigkeit des Landes gewisse Grenzen gesetzt. Diese nach dem Jom Kippur-Krieg erhöhte Verteidigungsfähigkeit Israels ist zwar vielen deutschen Querfrontbloggern sowie einigen Ultraorthodoxen ein Dorn im Auge, ich halte sie trotzdem für wichtig und der Realität angepasst.

    Ich bin nicht religiös, glaube an keinen Gott, ich bin der Auffassung, dass der Mensch verantwortlich für sein Tun ist und diese Verantwortung nicht an einen Gott abschieben sollte.

    Seit es Juden gibt, gibt es Antisemitismus. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war dieser Antisemitismus religiös begründet. Die Folgen von Antisemitismus waren und sind die antijüdischen Pogrome von Russland bis Palästina, der Ermordung von sechs Millionen Juden durch die Deutschen, die antisemitischen Vernichtungsdrohungen und Vernichtungstaten der arabischen Staaten gegen Israel.

    Israel hat die unerfreuliche Rolle der Besatzungsmacht, dabei kam und kommt es zweifellos zu Fehlern, beispielsweise in der israelischen Siedlungspolitik, freilich keineswegs wie sie von Israelhassern dargestellt werden. Der Einfluss von Ultraorthodoxen Juden in Israel nimmt zu und ist ein Problem in der einzigen Demokratie im Nahen Osten. Dennoch ist mir das Bestehen dieses Staatswesens wichtiger als irgendeines anderen. Der Antisemitismus der arabischen Welt ekelt mich an wie mich der deutsche Antizionismus und wie mich die menschenverachtende Ideologie der arabischen Despoten anwidert.

    Es droht eine zweite Katastrophe, die arabischen Staaten und aktuell an erster Stelle der Iran wollen Israel und seine jüdischen Einwohner vernichten, ihre jüdische Existenz auslöschen, wie es die Deutschen vor gut 70 Jahren in Auschwitz taten, was in diversen NS-Publikationen vorher angekündigt wurde. „Es geht unter allen Umständen darum, den Staat Israel zu erhalten, so lange, bis Frieden, wirtschaftlicher und technischer Vorausgang der Araber in einen allgemeinen Gemütszustand versetzen, der ihnen die Anerkennung Israels innerhalb gesicherter Grenzen gestattet“ , schrieb 1968 der Auschwitzüberlebende, der große Schriftsteller Jean Améry.

    Israels Bestand ist unerlässlich für alle Juden. Denn jeder Jude ist der “Katastrophen-Jude”, einem katastrophalen Schicksal ausgeliefert, ob er es erfasst oder nicht. Wo es Stärkere gibt, sympathisiere ich mit den Schwächeren. Und stärker, das sind die Araber, stärker an Zahl, stärker an Öl, stärker an Dollars, stärker sicherlich an Zukunftspotential, siehe den „demographischer Dschihad“. Es gibt keinen ehrbaren Antisemitismus. Sartre sagte vor langer Zeit: “Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod des Juden.” Die Abwägung auf welche Seite ich stehe ist sehr leicht: Auf der einen Seite fanatische Islamfaschisten, die beinahe täglich den Tod aller Juden fordern, die durch Terrorangriffe gegen Juden, mit Angriffskriegen gegen Israel die Existenz der Juden vernichten, die die „Fahne Allahs über ganz Palästina“ wehen lassen wollen, ihre eigene Bevölkerung foltern, demütigen, unterdrücken und ermorden und auf der anderen Seite der demokratische Staat Israel, dessen jüdische Bevölkerung in ihrer Existenz bedroht war und ist, wie die Juden von 1933 bis 1945 in Deutschland.

    Bedroht wird Israel von palästinensischen Raketen und einer potentiellen iranischen Atombombe. Israel wird nicht von den Richtern eines Kölner Landgerichts bedroht. Wer dies behauptet verharmlost Ahmadinejad, Chamenei, die Hamas, die PLO und ihre deutschen Freunde in der Querfront gegen Israel.

    Solidarität mit Israel ist mehr als nur das blinde Festhalten an alten Riten, die vor vielen Jahren durchaus ihren Sinn gehabt haben mögen. Das „Kölner Urteil“ gilt nicht flächendeckend in Deutschland. Es wird weiterhin die Möglichkeiten für die Beschneidung geben. Ich kann mir vorstellen, dass es innerhalb der jüdischen Gemeinschaft eine kontroverse, vielleicht lösungsorientierte Diskussion geben wird. Solange ich nicht vom Gegenteil überzeugt werde sehe ich im „Kölner Urteil“ keine Diskriminierung oder Gefahr für den Fortbestand des jüdischen und des muslimischen Kollektivs.

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    • 1. Juli 2012 14:23

      Nun, obwohl ich hier und dort ein wenig mehr differenzieren und einschränken würde, was der feine Herr ja meist als „windelweich“ bezeichnet, mag ich diesem Text weitgehend zustimmen. Insbesondere auch die Vorgänge in Mali zeigen einmal mehr, wie der aggressive Islam zuweilen tickt, wie weit er bereit ist, zivilisatorische Grenzen, die aus gutem Grund bestehen, zu übertreten.

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    • Der Bassist permalink
      1. Juli 2012 20:37

      Ein Fundament ist das, Fidelche. Ich stimme insgesamt zu.
      Und bei allem ist mir ganz profan zentral der Satz: „Wo es Stärkere gibt, sympathisiere ich mit den Schwächeren.“ So soll es sein; wären viele Schwache nicht auch dumm gemacht durch das Opium fürs Volk, durch massenmedial gemachte Ideologie …

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    • 2. Juli 2012 18:18

      Für den israelischen Autor Meir Schalev bleibt der Ritus ein Rätsel: „Warum bestehen freie, säkulare Juden darauf, ausgerechnet dieses brutale, grausame und primitive Gebot einzuhalten?“ Auch Sadeh findet es absurd: „Meine Freunde essen Schweinefleisch und halten den Schabbat nicht ein. Aber sie sind überzeugt, dass sie ein Stück vom Penis ihres Sohnes abschneiden müssen, damit ihr Sohn Jude ist.“ Dabei habe sich das Judentum in vielen Fragen angepasst: Vor zweitausend Jahren wurde der Opferdienst eingestellt, im Mittelalter die Polygamie verboten. Sadeh schlägt daher vor, auch die Beschneidung in einen symbolischen Akt zu verwandeln. Die heutige Beschneidung unterscheidet sich ohnehin vom „Brith“, wie ihn Abraham an sich selbst vornahm. Der Stammesvater trennte einen kleinen Teil seiner Vorhaut ab. Nachdem zur Zeit des Zweiten Tempels Juden daraufhin begannen, die verbleibende Vorhaut wieder zu verlängern, wiesen die Rabbiner an, alles zu entfernen: „Das ist ein masochistischer und barbarischer Brauch, der nichts mit dem ursprünglichen Brauch zu tun hat“, findet Enosch.

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/religioeser-ritus-ein-einschneidender-beschluss-11802683.html

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  21. Der Bassist permalink
    2. Juli 2012 21:21

    Ich möchte feststellen: MP hat in diesem Thread (den er im Blog TL stolz seinen eigenen Gewidmeten genannt hat) nichts – in Worten: nix – gesagt zum Ausgangsstatement. Sein Geschriebenes kann aber interpretiert werden. – Natürlich kömmt es drauf an, wie … und natürlich drücke ich ihm die Daumen, links wie rechts … und wie ich drücke …

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  22. mentalpunker permalink
    4. Juli 2012 00:03

    Für mich ist er der dümmste und seit heute auch der niederträchtigste Blogger, den ich je gelesen habe.

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  23. H. Herforder permalink
    4. Juli 2012 00:52

    Ich stell´ das mal auch hier unten hin, ich denke, das ist gerecht:
    rainer kühn Permalink 03/07/2012 21:13
    >> zu https://thinktankboy.wordpress.com/f-rubriken/was-noch-gesagt-werden-muss/#comment-17932
    MP: “… ein alter Mann, der dem Gescholtenen E-Mails mit der Bitte um ‘Beweissicherung durch Screenshots’ schickt, dann aber trotz Aufforderung zu feige ist, anzurufen.” – – – Zwei Lügen vom notorischen Pliwischkies:
    a) Es handelt sich um genau ein – und zwar sehr kurzes – Email von Kühn; nicht um Emails im Plural.
    b) Die entscheidende Antwortpassage von Pliwischkies an Kühn lautet: “Wegen der Vorgänge in der MI würde ich übrigens gern persönlich mit dir reden, obwohl wir uns nicht weiter kennen – einfach, weil mir daran liegt. Also ruf an, wenn du magst. Beste Grüße, Michael.” – Ich lese da nichts von ‘Aufforderung’ oder gar feige sein, wenn ich´s nicht sofort tue; ihn anrufen. – In seinem öffentlichen Schreiben, in diesem Kommentar oben an/gegen mich lese ich jedoch blanke Niedertracht, ideologische Verformung der eigenen Schrift zur öffentlichen Anklage gegen personalisiertes Ungeliebtes. Kurz: die zweite Lüge.
    So machen freilich Leute Politik und Personalpolitik, mit denen ich nichts zu tun haben möchte.
    *** Hiermit melde ich mich bis auf weiteres als Kommentator mit meinen bürgerlichen Namen ab. Die Gründe liegen a) auf der Foren-Hand, b) bei der weitsichtig ratgebenden Impressums-Polizei und vielleicht sogar bald wirklich bei den recht vernünftigen Ordnungsmächten meiner ungeliebten Republik. Adiööö den Deppen, und Guten Gruß den anderen

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    • 4. Juli 2012 11:27

      Ah – der feine Herr vergisst dabei natürlich, dass die Antwort auf meine Antwort-E-Mail eben KEIN Anruf war oder eine weitere E-Mail. Nein, nein – der feine, ach so erhellende Feindbeobachter Rainer Kühn, der nun icht mehr realnamentlich schreiben möchte, antwortet mit einem wütenden Post in diesem Blog und ist dann widerum eingeschnappt, wenn er eine entsprechende Antwort – eben auch hier – erhält. Via Mail um Screenshots bitten, bei Ablehnung mit Klärungsaufforderung (immerhin ein Angebot, welches ich nicht jedem mache) HIER brachial reagieren und dann bei entsprechender Reaktion nölen…

      “Wegen der Vorgänge in der MI würde ich übrigens gern persönlich mit dir reden, obwohl wir uns nicht weiter kennen – einfach, weil mir daran liegt. Also ruf an, wenn du magst. Beste Grüße, Michael.”

      Hierin erkennt der einsam kämpfende Multi-Nick-Heroe also keine Aufforderung zur Klärung, wohl aber eine, um sich hier herablassend zu äußern, vermutlich, weil er irgendwie links beleidigt war, dass sein überflüssige Bitte um Screenshots nicht erhört wurde – zur Beweissicherung (wofür immer das auch gut sein soll – das wäre ohnehin noch eine eigene Diskussion wert – ggf.). Das ist mindestens ein „interessantes“ Verständnis von Kommunikation.

      Den Grund für die Abmeldung des Realnamens ist wohl vielmehr ein albernes Beleidigtsein.

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  24. 4. Juli 2012 16:53

    Ich weiß nicht, welche Auswirkung das Urteil des Kölners Gerichts haben wird, aber ich weiß, dass die Religionen mit Klauen und Zähnen kämpfen werden, um weiter ihre Grausamkeiten an den Menschen auszuüben. Es geht für sie um ihre Macht. Letztendlich ist es ihnen egal, welche Verstümmlung sie in den Seelen von Millionen von Menschen hinterlassen, und es spielt keine Rolle, ob die Menschen dies freiwillig über sich ergehen lassen oder nicht. Die Macht der Religionen wird weiter regieren.

    Najem Wali, irakischer Schriftsteller, geb. 1956, lebt in Berlin.

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2012%2F07%2F04%2Fa0103&cHash=b471a65ca1

    Zwischen jüdischer und muslimischer Beschneidungspraxis sollte unterschieden werden, wie der Artikel der TAZ zeigt.

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    • 4. Juli 2012 17:01

      Inwiefern zeigt der Artikel, dass unterschieden werden sollte?

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    • 4. Juli 2012 18:21

      Die jüdische Beschneidungspraxis will keinen Schmerz zufügen. Der Schmerz des jüdischen Säuglings dürfte nicht traumatisch ausfallen. Empfehlenswerter Artikel in der TAZ.

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      • 4. Juli 2012 18:51

        sic! Aber wie dem auch sei. Es bleibt ein körperliches Kennzeichnen, welches irreversibel ist. Ich frage mich schon eine Weile, wie die Diskussion aussehen würde, ginge es um ein Brandzeichen, ein Tattoo oder Ähnliches. Ob die Beschneidungspraxis die Absicht hegt, Schmerzen zuzufügen, ist für mich zweitrangig. Im Ergebnis unterscheiden sich die Rituale weder in ihrer Intention noch im einfach Körperlichen.

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  25. 4. Juli 2012 20:25

    Ali Kizilkaya, der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime in Deutschland, fordert heute ein Recht auf Beschneidung. Er meint, das Urteil gefährde eine Jahrtausende alte Tradition. Es betreffe „sowohl fromme als auch säkulare Muslime“ und grenze sie aus. „Das ist ein Rückschlag für die Integration der Muslime. Dieses Signal ist verheerend. Da hat sich Deutschland einen Bärendienst geleistet, auch beim internationalen Ansehen“, so Kizilkaya.

    Höchste Zeit, denke ich, unsinnige Traditionen zu hinterfragen und Regeln aufzustellen, bei denen sich Religionen konsequent den Menschenrechten unterordnen müssen! Eine falsche Annahme ist es m.E., dass das Urteil ausgrenze. Wenn etwas ausgrenzt, dann ist es eine dogmatisch-religiöse Gemeinschaft, in der man nicht das geringste hinterfragen darf und in der Geglaubtes höher als der Mensch gewichtet wird! Medizinisch indizierte Beschneidung – JA –, aber doch nicht weil`s „immer so war“! Die Rede vom „säkularen Muslim“ ist eine prototypische „Contradictio in adiecto“. Und weil der Schwanz nicht mit dem Hund wedelt, gelten für die zu Integrierenden vornehmlich die Regeln des übergeordneten Ganzen und nicht die des in ein übergeordnetes Ganzes Aufzunehmenden. Recht hat Herr Kizilkaya möglicherweise in folgendem Punkt: Für Regressive ist ein progressives Signal verheerend.

    lg LL

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    • 5. Juli 2012 08:21

      Suennet ist hier wirklich ne bedeutende Feier\ fuer die auch die Armen eine Menge Geld ausgeben/ Mein Vorschlag= warum das Ganze net ohne Messer? Nur mit Musik/Krone/Tanz/Festessen? Dann waere allen geholfen/ Und wie Louis sagt= Operation nur nach medizinischen Gesichtspunkten…

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    • 16. Juli 2012 00:00

      (K)eine Tradition besitzt Rechte. Verstümmelung ist Verstümmelung – Punkt – und zwar greifbare wie ungreifbare.

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    • 16. Juli 2012 00:16

      Nur DU bist verstümmelt: und zwar an Deinem ganzen Wesen!

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      • Der Bassist permalink
        16. Juli 2012 00:22

        rainer! du hast nun den dreck ausgespuckt, und nun laß ihn liegen. –
        den rest regelt eh thinktankboy.

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  26. 15. Juli 2012 23:31

    Stimmt, in dieser Rubrik ist alles drin, was gesagt werden mußte und ja auch gesagt wurde. Der eine dem andern; zu lesen als ALLES allen Neuankömmlingen. Zu trennen im Lesen die Spreu vom Weizen …

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    • H. Herforder permalink
      16. Juli 2012 00:00

      Ja, dieser Pliwischkies hat sich hier echt langgelegt. So ist es & so sei es drum. Friede seinem Gebrabbel!

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  27. 16. Juli 2012 00:11

    Na ja, er nannte wesentliche Schreiber hier „Deutschenhasser“, die einen „Strafgerichtshof“ betrieben, nannte uns „Agitatoren“, „dass selbst ein Freisler post mortem noch vor Neid erblassen dürfte“. – Herforder, ich also möcherte ihn, dem blassen Michael Pliwischkies, einfach in direkter Auseinandersetzung in seinen rechten braunen Schlamm niederschlagen. – – –
    Aber sonst hast Du natürlich recht.

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    • 16. Juli 2012 10:54

      Kühn, Sie merken ja nicht einmal, wenn Sie selbst „strukturell“ knietief drin stecken oder was soll es sonst sein, was Sie und Ihre Jubelperser hier gerade betreiben? Das, was Sie hier kommentieren, hat nichts mehr mit der Thematik der Beiträge zu tun. Es ist reine Rumbeißerei, verbunden mit dem – zugegeben jämmerlichen – Versuch, mich irgendwie „braun“ darzustellen, obwohl ich ganz klar dagegen Stellung beziehe. Zum Thema Agitation: Genau diese betreiben Sie gerade in Bezug auf mich – und zwar auf billigste Art und Weise. Ebenfalls klar wird, wie Sie mir hinterher stalken und zusammenklauben, irgendwie in der Hoffnung, es ließe sich etwas konstruieren aus Ihrer Meinung nach „falschem Umgang“ und Fehlern in der Rechtschreibung. „Der ist ja ein ganz mieserrrr Lump, dieserrrr Pliwischkies.“, rumpelt es da durch nächtliche Hirn des kühnen Rainers. Verdächtig sind ja ohnehin alle, nur der Rainer nicht – der ist rot durchgefärbt und daher dazu berufen, anzuklagen und Beweise lassen sich ja schließlich immer finden. Und wenn nicht? Halb so schlimm – man muss die Anklage nur oft genug wiederholen – da wird schon was hängen bleiben. Das ist ja auch ok – schließlich kämpft man ja für die „gerechte Sache“.

      Diese Haltung kritisiere ich, denn sie ist der gänzlich farbneutrale Grund für die schlimmsten Verbrechen der Vergangenheit. Und da mag man noch so beleidigt sein, wenn einem als vermeintlichen Rächer der Spiegel vorgehalten wird – es nutzt nichts. Eine Auseinandersetzung damit, ein sich selbst hinterfragen, wäre angemessener – einfach auch, weil vor diesem Reaktionsmuster kaum ein Mensch sicher ist – ich übrigens auch nicht. Der leichtfertige Glaube an „das Gute und Richtige“ ist für uns Menschen einfach zu verlockend und wenn wir glauben, es gefunden zu haben, verteidigen wir es mit allen Mitteln. Genau an dieser Stelle wird es dann problematisch und bis an die Zähne bewaffnet – um der Sache willen. Das Sie hier der Antisemiten-Jagd huldigen, scheint nur vordergründig. Im Wesentlichen geht es um die Lust an der Verurteilung, was Sie gerade jetzt auch wieder eindrucksvoll belegt haben. Das aber wird weder den Opfern von Ideologien gerecht, noch der Diskussion, es ist einfach nur Eitelkeit.

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      • 16. Juli 2012 21:12

        Mal abgesehen vom ungewußten ‚daß‘ mit sz oder neududendeutsch ’ss‘: Du mich auch. – Enttäuscht wendet sich willig ab: rainer kühn, Münster/Westf.

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  28. Der Bassist permalink
    16. Juli 2012 21:44

    „Es muss starrrrk heißen, Nichtskönner.“ schreibt der Depp. comment 18389. Laß ihn liegen, wo er liegt. Und wende Dich ab; das ist korrekt.

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  29. 23. Juli 2012 23:17

    Ich finde MP inzwischen ’sch…‘, er kann nicht diskutieren, er findet sich in seinen Widersprüchen aber toll, und schreibt drauf los, daß es ein Forenboyklatschen anderswo hat. Ich finde so etwas erbärmlich, vor allem für MP selbst, den ich mal als Kopf geglaubt habe, der es aber nicht ist. Er ist einfach: zu ü b e r l e s e n. Noch ein untergegangener Pirat des Netzes …

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    • Das Kind permalink
      24. Juli 2012 14:06

      na rainer,

      wer inzwischen schon mehrfach mit Mann und Maus untergegangen ist, das bist ja wohl Du.

      R.I.P.

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      • Der Bassist permalink
        24. Juli 2012 16:28

        Na, Uwe, was macht eigentlich Deine Winkelpfeiltaste? Klemmt? Oder kaufst Du Dir demnächst eine neue Tastatur? (Hinweise ganz unten bei http://rainerkuehn.wordpress.com/zitadelle/) Oder hörst Du schon Wolfgang Petry Hölle Hölle Hölle?

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        • Das Kind permalink
          24. Juli 2012 18:02

          @ Der Bassist 24/07/2012 16:28

          Wie alles begann:

          [12 Apr 2009 | Sonntag]

          “ …Beim „Freitag“ hab ich einen Block eingerichtet unter dem Pseudonym / Rainer Kühn. Ich habe als Setzung, als Fundament, als grundlegende Vereinsfarbe zuerst da-hin-ge-schrie-ben, daß ich (selbst) beim Vorläufer „Volkszeitung“ angefangen habe zu schreiben, und daß meine Verwandten (ddr) den „Sonntag“ sporadisch gelesen haben. – Von Freitaglesern wird man aber daraufhin mit Laberei zugelabert. Mein Thema „Widerrede“ habe ich deshalb an ihnen zuerst erprobt, an den eigenen Fans sozusagen. Na ja, das kann heiter werden. – Aber eine sog. Blog-Community ist eh schon der Zustimmungs- wie Meinungsgesellschaft einverleibt: Denn wieso will ein Leser bei einer kompetenten Autorenzeitschrift, die er aufgrund seiner Intelligenz immerhin gefunden hat, sEINE Meinung kundtun, die er nur aufgrund dIESER Zeitung hat??? …“

          Quelle: Rainer Kühn, http://www.die-lese.de/ref_2009_myspace_kr.html (inzwischen gelöscht)

          Bei herrn Kühn haben die Tasten und nicht nur die Winkeltaste also von allem Anfang an unredlich geklemmt.

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        • Der Bassist permalink
          24. Juli 2012 18:07

          Sowas, Uwe, würdest Du gern selbst schreiben können, gell.

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        • Das Kind permalink
          24. Juli 2012 18:13

          @ Der Bassist aks R.K. 24/07/2012 18:07

          The beauty lies in the eye of the beholder

          Ich jedenfalls würde solch ein Eingestädnis der Hinterfotzigkeit weder gerne noch überhaupt schreiben. Was daran „schön“ sein soll eröffnet sich wohl nur den schelen Augen des Wiedergängers

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        • 24. Juli 2012 18:16

          Mir fällt gerade das Wort Knall ein. Ist aber nur so ein Gedanke, den einer ja mal hat …

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        • Der Bassist permalink
          24. Juli 2012 18:20

          Theel muß Theel bleiben; denn Betonschädel müssen als Betonoscars gekürt werden!

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        • Der Bassist permalink
          24. Juli 2012 18:21

          Who the fuck is ‚aks‘?

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        • mentalpunker permalink
          24. Juli 2012 18:24

          @ DAS KIND: Was macht eigentlich Ihre Windmühle am Hegelplatz freitags?

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        • Das Kind permalink
          24. Juli 2012 18:26

          @ mentalpunker 24/07/2012 18:16

          „Mir fällt gerade das Wort Knall ein. Ist aber nur so ein Gedanke, den einer ja mal hat …“

          So als mentalp… wird man auch nicht viel mehr als einen Gedanken zu packen kriegen und treffend ist er für mentalp…s

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        • mentalpunker permalink
          24. Juli 2012 18:33

          Was bedeuten denn eigentlich die bei Dir hier völlig bedeutungslosen drei Punkte am Wort? Daß Du in der Lage bist, fehlerfrei drei Punkte zu tippen? – Und was ist nun mit Deiner Windmühle? In den Wind, die Grubenaufklärung bei Augstein?

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        • Das Kind permalink
          24. Juli 2012 18:38

          @ mentalpunker 24/07/2012 18:33

          Welche Frage Herr Kühn und von Ihnen!!!?: Sie sind doch der fachlektor für hohle phrasen und ausgelassenen Punkte.

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      • 24. Juli 2012 16:34

        Ich frage mich, wieso Uwe nicht im Artikel „Dieter Kunzelmann und der Judenknacks“ gepostet hat. Gelesen hat er ja, aber eine Antwort ist ihm zu schwer gefallen. Die Zitate von TomGard, Fritz Teich, Rahab, Emma in Uniform usw. sind auch schwierig zu rechtfertigen. Und weil er keinen „Pro-Israel-Artikel“ oder keine „Contra-Hamas-Artikel“ im „Freitag“ vorweisen kann bleibt die Villa im Tessin unerreichbar.

        Mitleidig grüße ich nach Heppenheim

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        • Das Kind permalink
          24. Juli 2012 17:45

          @ fidelche 24/07/2012 16:34

          Wo Du alles so genau weißt und so prägnant erklärst, da kannst Du Deine Blogs doch alle alleine schreiben, was Du letztlich ja auch tust. Mich braucht`s dazu jedenfalls nicht.

          P.S.: ad „Mitleid haben“ – Immerhin zeigt sich damit, dass Du doch mehr der Typ Missionar, leider aber eben der mit inquisitorischem Kern, als der des Revolutionärs bist.

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        • 24. Juli 2012 17:54

          @ Uwe Theel 24/07/2012 17:45

          Mich hätte nur interessiert ob du den linken Antisemitismus von Kunzelmann und bei den Kommentaren von TomGard und Co. erkennst. Dass du keinen Artikel im „Freitag“ vorweisen kannst der israelfreundlich oder hamaskritisch ist, war klar. Das war gemein von thinktankboy, das gebe ich gerne zu.

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        • Der Bassist permalink
          24. Juli 2012 18:00

          Was ist denn jetzt mit Uwe Theels Winkelpfeiltaste? Bitte!
          Nur das ist doch meine Frage!

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        • Das Kind permalink
          24. Juli 2012 18:08

          @ fidelche 24/07/2012 17:54

          Wie ich schon andeutete, Du bist ein inquisitorischer Missionar, aber ich beantworte Dir Deine „Bekenntnisfragen“, die in schlechter Absicht gestellt werden nicht mehr. – Ich habe das Spiel lange genug mit Dir gespielt, um es nicht zu durchschauen. Wie beschränkt muß man eigentlich sein, es wie Du, trotzdem immer wieder zu versuchen?

          M.P: hat es dir vor ein paar Ttagen erst sogar auch noch einmal erklärt?!!!!

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        • 24. Juli 2012 18:23

          @ Uwe (Ein Kind) 24/07/2012 18:08
          Uwe, jetzt stellst du dein Licht aber unter den Scheffel. Viele Äußerungen von MP hier würden nicht einmal dir gefallen: Siehe seine Kommentare im Blog über Leopold Trepper.

          Was ist denn so schlimm an der Frage ob du bei Dieter Kunzelmann oder den Zitaten von TomGard (z.B. .. . die Lage wurde von zionistischen Schlächtern absichtsvoll und systematisch herbei geführt, viele von ihnen haben sich dazu bekannt. Die Errichtung des KZ Gaza zementierte diese Lage noch einmal…“) linken Antisemitismus erkennst?

          Das sind doch keine “Bekenntnisfragen”! So funktioniert Diskussion! Wie denn sonst? Sind solche Fragen mittlerweile tabu für dich, eventuell wegen der Antisemitismusvorwürfe gegen die Linkspartei von Salzborn und Co?

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        • Das Kind permalink
          24. Juli 2012 18:30

          @ fidelche 24/07/2012 18:23

          … und ewig knarrt die Bartaufwickelmaschine im Keller.

          P.S.: Mir muss auch nicht alles was P.M. schreibt gefallen, aber was er Dir zu erklären versuchte kam mir angenehm bekannt vor.

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        • 24. Juli 2012 18:35

          @ Uwe (Das Kind) 24/07/2012 18:30

          Wovor hast du denn Angst Uwe? Gib doch einfach zu das der Freitag eine antizionistische Zeitung ist und die Zitate von TomGard faschistisch sind. Du gewinnst eine Villa im Tessin wenn du einen Artikel im Freitag ausgraben kannst der „Pro-Israel“ ist. Das muss doch ein Anreiz für dich sein.

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        • mentalpunker permalink
          24. Juli 2012 18:36

          Who the fuck is ‚P.M.‘?

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        • Das Kind permalink
          24. Juli 2012 18:41

          ||: fidelche 24/07/2012 18:35 :||

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        • Das Kind permalink
          24. Juli 2012 18:42

          @ mentalpunker 24/07/2012 18:36

          „Who the fuck is ‘P.M.’?“

          Es ist nicht Peter Moosbacher

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        • MEMO permalink
          24. Juli 2012 18:47

          P.M. = Peter Mosenhuber

          Bin ich jetzt enttarnt?

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        • Das Kind permalink
          24. Juli 2012 19:20

          Sorry nicht der -bacher war`s nicht sondern der -leitner nicht.

          http://www.pm-magazin.de/

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        • mentalpunker permalink
          24. Juli 2012 21:04

          ich mag die ’schippe‘. danke sehr

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        • Der Bassist permalink
          24. Juli 2012 21:29

          Uwe, lies mal den yuren, den helder, der zeigt Dir, wo der Kompaß hängt.

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    • MEMO permalink
      24. Juli 2012 14:44

      Dann überles mich doch bitte endlich mal. Und während Du das tust, widme Dich doch einfach mal dem Ambivalenz-Begriff. Könnte hilfreich sein.

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      • mentalpunker permalink
        24. Juli 2012 16:10

        … und wer stalkt denn hier und muß immer das letzte höchsteigene ‚Wort‘ haben? (vorschlag-zur-gute/#comment-18619)

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  30. MEMO permalink
    24. Juli 2012 18:41

    So – und nun haben wir uns alle wieder lieb.

    Gefällt mir

    • The Violet White Football Sofa permalink
      24. Juli 2012 18:55

      So sehr ich das Gesamtwerk Funny van Dannens seit seinem Debut und meiner deshalbmaligen Einladung nach Münster von vor etwa zehn, zwölf Jahren habe und liebe; Du hast Dich heute auch nicht mit Ruhm bekleckert in der MI. Hör mal nach, bei Funny …

      Gefällt mir

      • MEMO permalink
        24. Juli 2012 22:38

        Scheiß Hooligan…

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      • Der Bassist permalink
        24. Juli 2012 22:55

        Nur ein Lied kennen; – und dann beleidigt sein, wenn das Fußballsofa so viel mehr weiß und mit Funny am Gleis 22 gespeist hat … zum Schießen bzw. Lachen …

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        • MEMO permalink
          24. Juli 2012 23:02

          Au weia. Gehts eigentlich noch peinlicher, Burschi?

          Gefällt mir

        • mentalpunker permalink
          24. Juli 2012 23:04

          … wie doof ist der denn …

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        • Der Bassist permalink
          24. Juli 2012 23:09

          MEMO, Sie sind ein Held; des Irrealen. Bleiben Sie es, zu meiner Belustigung!

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        • Der Bassist permalink
          24. Juli 2012 23:35

          Ohne MEMO müßte die Welt neu erfunden werden. – Aber das ist ein bearbeitetes Selbstzitat. Zum Schmunzeln des Schreibers; mit ‚hihi‘. – Was Deppen all überall …

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        • mentalpunker permalink
          24. Juli 2012 23:41

          wen stalkt dieser memo eigentlich, seitdem er bei facebook die abwatsche gekriegt hat?

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        • MEMO permalink
          25. Juli 2012 08:16

          Was ist das hier? Die nachtaktive Bespaßung zwischen Sockenpuppen? Von welcher Facebook-Abwatsche phantasierst du eigentlich?

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  31. Das Kind permalink
    24. Juli 2012 18:44

    So und nun spielt wieder alleine!

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    • The Violet White Football Sofa permalink
      24. Juli 2012 18:48

      Kinderkram können Sie am besten, wa.
      Wo ich nun grad Ihren Dreck gelesen habe und antworten wollte …

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  32. Neuhaus permalink
    28. Juli 2012 03:33

    MANCHE TAGE IST MAN NUR DIE KARIKATUR SEINER SELBST.
    Das ist mir zu einem Blogger hier eingefallen.
    weshalb ich´s hingeschrieben habe.

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