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Evergreens 4: Gleichschaltung und „feiger Hass“ nach dem „Stopp“ der „Mavi Marmara“

24. März 2011

MaviMarmaraIn seinem Kommentar in der taz, „Feiger Hass“ schreibt STEPHAN KRAMER: „Es gibt in der deutschen Öffentlichkeit eine besondere Sorte von Menschen, die von einem dunklen, nicht offen eingestandenen Motiv gelenkt werden: Judenhass. Man kann diese Menschen zum Beispiel in Teilen der antizionistisch geprägten extremen Linken und propalästinensischen Unterstützergruppen finden. Auch einzelne Mitglieder der Linkspartei gehören dazu. Im Gegensatz zum unverblümten Antisemitismus von Rechtextremisten und Neonazis pochen diese selbst ernannten Kämpfer für Menschenrechte auf ihr „legitimes“ Recht, Israel zu kritisieren, und tarnen ihren Antisemitismus, indem sie sich als Kämpfer für Fortschritt und Gerechtigkeit gerieren.“ weiterlesen

Natürlich gibt es in der deutschen Öffentlichkeit auch „Judenhasser“ in der FDP, SPD, bei den Grünen und in den Unionsparteien. Wenn es um Israel und den Nahostkonflikt geht, gibt es keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche. So kritisiert aktuell der verhinderte Blockadebrecher und FDP Mann Dirk Niebel Israel wegen seiner Gaza Politik und Linken-Fraktionschef Gregor Gysi meinte kurz nach den Vorkommnissen auf der Mavi Marmara: „Ohne im Einzelnen beurteilen zu können, was bei der Besetzung geschah, ist es niemals und durch nichts zu rechtfertigen und deshalb verbrecherisch, dass einseitig das Feuer eröffnet wird und friedliche Menschen getötet oder verletzt werden.“ Von der „Jungen Welt“ bis zur FAZ sind sich alle einig, über den „Blutigen Angriff Israels auf die Gaza-Hilfsflotte“.

Es war nicht die israelische Spezialeinheit die die Flotte angegriffen hat, sondern umgekehrt. Den mehrmaligen Aufforderungen der Israelis, die Seeblockade des Gazastreifens zu akzeptieren und die Ladung in Ashdod kontrollieren zu lassen, wollten die „Friedensfreunde“ nicht nachkommen. Die Djihadisten, mit denen die deutschen „Friedensfreunde“ um Pax Christi, Norman Paech, Höger und  Groth in See gestochen sind, hatten anderes vor. Sie verabschiedeten sich bereits in der Türkei von ihren Familien und wollten als Selbstmordattentäter in ihr Paradies einkehren. Israels antisemitische Feinde wissen, dass es in einem asymmetrischen Krieg darum geht, über Medien und Weltmeinung, Israel zu isolieren und letztlich zu besiegen. Auf der Mavi Marmara wurden die israelischen Soldaten mit Knüppeln, Metallrohren und Messern  massiv angegriffen. Mehrere Videoaufnahmen zeigen diese Attacken deutlich. Nach Angaben eines Armeesprechers setzten die israelischen Spezialkräfte zunächst keine Schusswaffen ein, um das Schiff unter Kontrolle zu bekommen, jedoch ohne Erfolg. Nachdem ihnen schließlich zwei Handfeuerwaffen „abgenommen“ worden seien, hätten sie mit scharfer Munition zurück geschossen. Denn die Besatzung der Mavi Marmara habe vorgehabt, die Soldaten zu lynchen. Die unter türkischer Flagge fahrende Mavi Marmara wurde maßgeblich von der radikalislamischen türkischen Organisation IHH organisiert und finanziert. Der Vorsitzende der IHH Bülent Yildirim hielt in Istanbul bei der Einweihungszeremonie für das Schiff, an der Topterroristen der Hamas, Mahmad Tzoalha und Sahar Albirawi, sowie Hamam Said, ein Führer der Muslimbruderschaft aus Jordanien, teilnahmen, eine Rede, in der er sagte, „Israel verhält sich, wie Hitler sich gegenüber den Juden verhalten hat. Hitler baute Konzentrationslager in Deutschland, und heute baut das zionistische Gebilde Konzentrationslager in Palästina.“
Einen Fehler muss man den israelischen Streitkräften vorwerfen. Sie haben ihre Soldaten schlecht ausgerüstet und schlecht vorbereitet in diese Aktion geschickt. Die IDF hätte wissen müssen, wenn deutsche Katholiken, verbündet mit „durch geknallten“ Linksparteimitgliedern, gemeinsam mit türkischen faschistischen „Grauen Wölfen“ und islamistischen IHH Mitgliedern in Richtung Gaza steuern, haben die nichts Friedliches im Sinn.

Die Teilnehmer der  „Free-Gaza-Solidaritätsflotte“, die deutschen Linkspartei-Parlamentarier Paech, Höger und Groth haben die sich de facto als Kombattanten der Hamas betätigt, was unerträglich genug ist. Mindestens so abstoßend ist die  einseitige Diskussion in den Deutschen Medien, vor allem in einigen „linken“ Medien. Reportagen, wie die von Report Mainz, („Fragwürdige Friedensmission„) bilden die Ausnahme in der, bezüglich des Nahostkonfliktes, gleichgeschalteten deutschen Medienlandschaft.
Die islamistische Hamas strebt unverhüllt die Vernichtung Israels an und beweist dies eindrucksvoll, unter anderem, mit Raketenbeschuss und Selbstmordattentaten. Um „bessere“ Hamas-Raketen zu verhindern muss Israel den Weg nach Gaza kontrollieren. „Wer Israel das verwehren möchte, spricht den dort lebenden Juden das universale Menschenrecht auf Selbstverteidigung ab.“

Die vergangenen und die aktuellen Blogs im Freitag, bestätigen die von „fidelche“  initiierten Diskussionen in seinen Abfassungen über „linken Antisemitismus“.
Ich bin der Meinung, dass die Aggressoren und deren Ideologie im Nahostkonflikt klar benannt  und verurteilt werden sollten, erst sehr viel später kann man gegebenenfalls von „Fehlern“ der israelischen Regierung sprechen.

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Veröffentlicht wurde das Blog im „Freitag“ am 22.06.2010 | 10:57. Seit meiner Deaktivierung im „Freitag“ ist der Blog mit seinen Kommentaren nicht mehr im Netz abrufbar, was hiermit geändert wird. Reflexione Galore (= Deaktivierter Nutzer) lieferte sich damals ein Wortgefecht mit „thinktankgirl“. Der Freitagsblogger weinsztein bemerkte am 22.6. um 22.52, dass sich die Konkret-Redaktion bereits um die Vorkommnisse im „Freitag“ kümmert. Am 30.06.2010 um 12:22 verharmloste Rahab, die deutschen NS-Verbrechen  und schrieb relativierend:“…dass es in Hama nicht sehr viel heimeliger ausgesehen haben wird als in Bergen-Belsen und in Sinjar nicht sehr viel appetitlicher als in Dresden.“ In jedem Fall schrieben sich die Gesellianerinnen, Israelhasser und Hamasversteher des „Freitag“ wieder einmal in Rage. Nachfolgend die 205 Kommentare zum Blog im „Freitag“:

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j-ap schrieb am 22.06.2010 um 11:49:“ Ich male mir ja gerade aus, wie Paech, Höger und Groth demnächst wieder auf große Fahrt gehen — armiert mit Spitzenunterwäsche, Porno-Heften, einer Kiste Pilsener, einigen Mohammed-Karikaturen und was der Mullah sonst noch verboten hat, diesmal freilich ein anderes Ziel im Auge habend: FREE IRAN. Ich weiß, das ist Illusion. Da setzt man sich lieber zusammen mit einigen Islamfaschisten in eine Dschunke und ist mit denen ’solidarisch‘, die uns genauso hassen wie wir selbst. Ich finde übrigens das Motto hervorragend, unter dem die Sache lief: »Free Gaza«. Jawohl. Free Gaza … from Hamas!“

Manfred Breitenberger schrieb am 22.06.2010 um 17:05: “ @ j-ap schrieb am 22.06.2010 um 11:49   Ich stimme Ihnen zu. Für einen freien Iran wird sich Paech und Co. voraussichtlich niemals einsetzen. Aber alleine die Vorstellung Ihrer Illusion bereitet Freude. Gegen „Free Gaza … from Hamas!” hätte ich auch nichts einzuwenden.
Eine Frage noch: Haben Ihnen meine Links bezüglich Rainer Kühn weitergeholfen?“

Rahab schrieb am 22.06.2010 um 19:34: “ ein freier Iran beginnt damit, dass Iranerinnen hierzulande asyl erhalten, wenn sie des tschador-tragens wegen den Iran verlassen haben/mußten. in diesen fällen verhält es sich allerdings nach meiner erfahrung so, dass diesselben, die Gaza unbedingt von hamas befreien wollen und den Iran von den ayatollahs auf einmal entdecken, dass ‚wir‘ einfach nicht alle frauen aus dem Iran aufnehmen können, zumal das dort doch einfach so ne tradition ist, der die frauen sich nun mal zu unterwerfen hätten. weshalb sie sich dann doch nach rechtskraft der abschiebunganordnung bitteschön in den flieger nach Teheran setzen lassen sollen. also: bleibt mir weg mit eurem kulturalistischen maulheldentum!

Hermanitou schrieb am 22.06.2010 um 11:52: „Zustimmung.“

Manfred Breitenberger schrieb am 22.06.2010 um 17:12:„@Hermanitou schrieb am 22.06.2010 um 11:52  Danke!“

Alien59 schrieb am 22.06.2010 um 11:54:“ Sehe schon. Deutschland steht fest zu Israel – oder wie sagte Frau Merkel?“

ed2murrow schrieb am 22.06.2010 um 12:30: Liebes Alien, ich verstehe Sie nicht: Sie haben einige Blogs in entgegengesetzter Blickrichtung geschrieben und gut. Es ist richtig und guter Brauch für die Gegenrede, die hier erfolgt ist. Weswegen dann „Deutschland steht fest zu Israel“ bemüht werden muss, vor allem mit der leichten sprachlichen Anlehnung an „in Treue fest“, ist mir nicht ganz begreiflich. Ich zitiere Sie aus Ihrem Blog (Israelischer Angriff…): „Jetzt geht der Propagandakrieg – der die letzten Tage schon lief – in die nächste Runde“. Und dann fragt man sich, wer der erste Steinewerfer war, nicht nur im Nahen Osten …

Alien59 schrieb am 22.06.2010 um 12:40 Gegenrede, ok. Hermanitou hat einen solchen blog geschrieben, und dort finden sie keinen entsprechenden Kommentar von mir. Aber das hier? Lesen Sie mal unten – das ist ja selbst Weinsztein zuviel, und so oft sind wir nicht einer Meinung. Da blieb mir nur Ironie.

Rahab schrieb am 22.06.2010 um 12:30schade. ich hatte mir von breitenberger mal eine analyse erhofft. stattdessen kommt schmähkritik, mit herzlich wenig kritik und viel schmäh. nu ja. da will ich den jungen mann mal lieber nicht mehr mit fragen quälen. es möcht sonst peinlich werden.

hibou schrieb am 22.06.2010 um 12:33 gar keine links??

Rahab schrieb am 22.06.2010 um 12:35 ne. wäre perlen vor die säue.

Manfred Breitenberger schrieb am 22.06.2010 um 17:10 @Rahab schrieb am 22.06.2010 um 12:35  Welche Säue?

Rahab schrieb am 22.06.2010 um 18:25 die sprichwörtlichen

lausemädchen schrieb am 24.06.2010 um 00:33 nicht alle säue mögen ketten selbst wenn, sie schöne perlen hätten

Rahab schrieb am 25.06.2010 um 12:47 @lausemädchen nicht alle perlen mögen säue. und an welcher kette liegts lausemädchen?

weinsztein schrieb am 22.06.2010 um 12:36 Tja, Herr Breitenberger, das ist mal ein Vokabular. Judenhasser, „Friedensfreunde“, durchgeknallte Linksparteimitglieder, gleichgeschaltete Medien. Die von „fidelche initiierten Diskussionen“ fanden weit vor Ihrer Mitgliedschaft in der freitag-Community, also vor dem 21.05.2010. Sehr überzeugend finde ich Sie nicht.

walter ter linde schrieb am 22.06.2010 um 15:36 Fidelches Cosmos ist wenigstens einer, und einer, der in dieser Sache weit über die Freitagsseiten hinausragt.
Leon de Winter hat ein paar schöne Fragen gestellt, auch über die Free-Gaza-Aktion hinaus: Stellen wir uns vor, daß nächstes Jahr ein palästinensischer Staat gegründet wird. Oder zwei, wie auch immer. Ein Hamas-Staat und ein Westbank-Staat. … Sie glauben wirklich, daß die Palästinenser sofort aufhören, Raketen auf Israel abzufeuern …? Keine unkonventionellen Sprengsätze mehr … Alles ändert sich …? Für ihn geht der aktuelle Konflikt tief in die Geschichte und weit in die Grundwerte der islamischen Welt hinein. Die für ihn zu befragen sind nach urbaner Weltoffenheit oder rückständiger Fundamentalismusbereitschaft. Ich stimme den Fragestellungen zu und ich halte sie nicht für ergebnisoffen.

Manfred Breitenberger schrieb am 22.06.2010 um 17:08 @ weinsztein schrieb am 22.06.2010 um 12:36 Suum cuique! Es ist richtig, diese Diskussionen fanden weit vor meiner Mitgliedschaft statt. Ich bin eingestiegen bei „Silvio Gesell, Rudolf Steiner und die „braune Soße“. Erfreulicherweise gibt es die Möglichkeit die Vorgängerblogs nachzulesen. Ich halte zumindest den Text von Stephan Kramer für überzeugend. Ich kenne Sie nur aus Ihren Kommentaren aus dem Gesell-Blog. Dabei hielt ich Einiges für nicht sehr überzeugend. mb

Manfred Breitenberger schrieb am 22.06.2010 um 17:10 @walter ter linde schrieb am 22.06.2010 um 15:36 Das sehe ich genauso. Die Fragen von Leon de Winter sind sehr berechtigte Fragen. Vielen Dank. mb

nuntius schrieb am 22.06.2010 um 17:17 Da muß ich zustimmen, das Vokabular ist arg Grenzlastig, könnte einem „Stürmer“ Anfang der 30er Jahre nahe kommen. Ansonsten ist der Beitrag auf gleichem Niveau wie die Vorwürfe an die Gegenseite, einäugig blind, voller einseitiger Schuldzuweisungen und nebulöser Behauptungen. Genau die Art die sicherstellt, das dieser Konflikt nie gelöst wird. Denn bei einer friedlichen Lösung, egal welcher Art( ich habe da auch keine Ahnung), sind die Hetzer beider Seiten die Verlierer.

Manfred Breitenberger schrieb am 22.06.2010 um 17:26 @nuntius schrieb am 22.06.2010 um 17:17 Das der Stürmer Worte wie „Judenhasser“ gebrauchte, ist mir neu. Mir fällt dazu folgendes ein: „Israel mit Lob und Tadel als Bewährungshelfer moralisch beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde“(Wolfgang Pohrt). mb

Rahab schrieb am 22.06.2010 um 23:25 und hier http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,695157,00.html läßt sich nachlesen, wie Leon de Winter fragen beantwortet, die nicht mit derIslam zu tun haben. das atmet urbane weltoffenheit….

walter ter linde schrieb am 24.06.2010 um 10:34 Man muss nie alles von einem Zitierten mitunterschreiben, aber zur urbanen Weltoffenheit gehört auch Selbstkritik. Und dann wiederum bin ich voll bei einem Freigeist wie Leon de Winter dabei. Aber stimmt schon: Nicht alles von ihm ist sehr gut.

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 18:41 @wtl „nicht alles von ihm (Leon de Winter) ist sehr gut“ …. ha. der spiegel-artikel bewegt sich auf dem niveau der 70-ger jahre vorurteile gegen menschen aus südlichen ländern … und ist einfach nicht nur nicht sehr gut sondern grottenschlecht.

Manfred Breitenberger schrieb am 22.06.2010 um 17:22

Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr!

Bundesaußenminister Westerwelle hält die von Israel verfügte Lockerung der Blockade nicht für ausreichend. Er fordert die vollständige Öffnung des Gaza-Streifens. FDP Parteifreund Dirk Niebel regt sich über sein Einreiseverbot nach Gaza und mehr auf. Unabhängige Untersuchungen des „Mavi-Marmara-Zwischenfalls“ werden gefordert.
„Schon der unablässige Ruf nach „internationalen Untersuchungen“, wenn man den jüdischen Staat mal wieder eines Verbrechens verdächtigt, ist ein Eingriff in die Souveränität des Staates Israel und eine Anmaßung sondergleichen. Großbritannien hat gerade die Aufarbeitung seines „Bloody Sunday“ abgeschlossen, der Deutsche Bundestag unterhält einen Untersuchungsausschuss zur Bombardierung in Kundus – aber Israel soll seine Angelegenheiten gefälligst von vermeintlich übergeordneten Instanzen durchleuchten und regeln lassen.“ mehr dazu… mb

nuntius schrieb am 22.06.2010 um 17:33 Wie schon bemerkt, Stürmerniveau. Eine internationale Untersuchung wäre schon aus einem einfachen Grunde notendig, da die Auseinandersetzung in internationalem Gewässer stattfand. Was die israelische Armee auf ihrem Territorium macht oder nicht macht, ist ihre Sache, und muß sie selbst untersuchen. Bei jedem anderen Staat dieser Welt wäre ein bewaffneter Überfall auf ein Schiff anderer Nationalität in internationalen Gewässern Thema des UN Sicherheitsrates und würde durch den internationalen Gerichtshof untersucht werden. Was dann dabei raus kommt weiß doch heute noch keiner. Wer sich dem aber bewußt entzieht, oder solche Untersuchungen generell ablehnt wird schon wissen warum.

Louis Levy schrieb am 22.06.2010 um 18:36 Danke für das „kleine Gegengewicht“, danke für die wenigen zustimmenden Kommentare. Ich habe noch kein langes „Freitagsleben“ und weiß daher noch nicht so genau, ob mein Eindruck trügt, dass, ich will es mal moderat sagen, Israel hier, wie allgemein im Mainstream, einen „schweren Stand“ hat. Stimmt das, oder habe ich noch zu wenig Überblick? Ich sehe es so: Die falsche Lageeinschätzung Israel`s und daraus resultierend die Toten, sind zu kritisieren. Der Versuch, möglichst keine Menschenleben zu opfern, wäre eine Pflicht der IDF gewesen! Ob hier das Möglichste getan wurde, weiß ich nicht. Als militärisch „Fachfremder“ weiß ich auch nicht, inwieweit der Einsatz von Gummigeschossen zielführend und geeignet gewesen wäre, die Toten zu verhindern. Hat sich der Jihadist einmal die „Jungfrauen“ und das „Paradies“ in den Kopf gesetzt, ist er schwer zu bremsen. Zu kritisieren ist aber auch die Verbündung von Friedenstruppen à la „Pax Christi“, der Parteimitglieder der LINKEN u.a. mit den radikalen IHH-Veranstaltern. Angeblich haben „die Tauben“ von militant islamistischer IHH, Jihadisten und „Grauen Wölfen“ nichts gewusst. Rein rechtlich schützt Unwissenheit i.d.R. vor Strafe nicht. Das gilt für beide Seiten. Ausnahme der „Tatbestandsirrtum“, d.h. wenn sie wirklich unwissend und nicht fahrlässig gehandelt haben, dann schützt die Unwissenheit vor Strafe. Aus meiner Sicht hätte die IDF auch bei einem „Gaza-Hilfsschiff“ mit religiöser Verblendung rechnen müssen, sowie auch allen Gruppierungen, die sich auf ein Blockadebrecherschiff gen Gaza begeben haben, sicher nicht fern lag, dass Hamas-nahe Kreise wenigstens „beteiligt“ sein könnten. Warum verweigerte das Schiff „Mavi Marmara“, wenn es nur friedliche Absichten hatte, eine Durchsuchung im Hafen von Ashdod und die angebotene Weiterleitung aller zivilen Waren? Es ist ebenso verständlich und legitim, dass Israel, um nicht beschossen zu werden, keinen freien Warenverkehr zulassen kann, wie der Wunsch von Menschen in einem blockierten Gebiet nach möglichst guter Versorgung mit zivilen Gütern. Ich glaube, dass die nun beabsichtigte oder bereits geschehene Lockerung der Blockade durch Israel weit weniger durch internationalen Druck verursacht wurde, als durch die Einsicht Israel`s, dass die ursprünglichen Ziele der Blockade, einerseits Friedenssicherung für Israel, andererseits die Schwächung der islamistischen Terrororganisation Hamas, so nur unzureichend erreicht werden können bzw. gänzlich kontraproduktiv für die palästinensische Zivilbevölkerung und die Israelis, nur zu einer Radikalisierung und gewinnbringenden Zollerhebung an Schmugglertunnel, die beide dem Hamas-Regime in die Hände spielen, verläuft. Was Dirk Niebel anbelangt, so war die Empörung über die verweigerte Gaza-Einreise aus meiner Sicht geheuchelt. Er musste wissen, dass seine Regierung erst kürzlich einem „Hamas-Minister“ (Bassem Naim) die Einreise nach Deutschland verweigerte, weil die Hamas als „Regierung“ aus gutem Grunde nicht anerkannt wird. Die geplante Empörung war also geplant, hätte er wider erwarten einreisen können, wäre immerhin das politische Signum der Herrschaftsanerkennung der Hamas durch einen deutschen Minister gelungen. Glücklicherweise gelang das nicht. Israel hat seit den Osloer-Verträgen 1993 mit der PLO immer noch die Verantwortung für die Außengrenzen, auch der Seegrenzen, in Gaza, darauf bestehen auch UNO und IKRK. Trotz ständiger Anschläge müssen deshalb wöchentlich etwa 200 Lastwagen mit Hilfsgütern in den Küstenstreifen gebracht werden. Nur Zement, Metalle und Kunstdünger, die zur Sprengstoffherstellung geeignet sind, werden nicht geliefert. Das Scheitern der an die Palästinenser seit 2005 vollständig übergebenen „Selbstverwaltung“ kann aus meiner Sicht nicht Israel angekreidet werden, vielmehr ist die Hamas anzuklagen, die 2007, neben der Ermordung von Abbas und etwa 500 Anhängern der rivalisierenden Fatah und neben der Vertreibung vieler Fatah-nahestehender Palästinenser (ausgerechnet nach Israel) und der Verkrüppelung von etwa 2000 Palästinensern durch Knieschüsse und dem ständigen Raketenbeschuss usw., die allseits kritisierte Blockade erst erforderlich machte. Insofern ist nach meiner Meinung hauptsächlich die Hamas und deren nahestehende Helfer zu kritisieren. Dass die Blockade der Hamas nützlich und dienlich war, konnte Israel nicht absehen.

Ähnlich wie bei der Brandt`schen Ostpolitik („Wandel durch Annäherung“) kann aus meiner Sicht im Nahost-Konflikt eine Entwicklung wenigstens in Richtung „Frieden“ nur bei gegenseitiger Anerkennung gelingen. Da aber Terrororganisationen wie Hamas und Hisbollah aus meiner Sicht nicht anerkannt werden können und Israel nach wie vor das Existenzrecht abgesprochen wird, ist diese Entwicklung blockiert. Für mich liegt die eigentliche „Blockade“ in Gaza ursächlich bei der Hamas begraben! lg LL PS: Eine Frage hätte ich noch: Was hat es mit „fidelche“ und dessen verlinktem „Cosmos“ auf sich?

Manfred Breitenberger schrieb am 22.06.2010 um 22:39 @Louis Levy schrieb am 22.06.2010 um 18:36 Ihrem ausführlichen Beitrag kann ich weitgehend zustimmen. Vielen Dank dafür. Ihre Frage nach „fidelches cosmos“ wurde bereits in der Konkret-Redaktion am 16. Juni diskutiert und beantwortet. mb

weinsztein schrieb am 22.06.2010 um 22:52 Ah ja, und bei Konkret online findet sich auch das: „Manfred Breitenberger Ich vermute, dass er“ (fidelche -mein Einfügung) „nicht unbedingt auf interessante, weltoffene und kluge Diskussionspartner gehofft hat. Das bemerkenswerte ist, dass die Freitag-Redaktion die Antisemiten schützt und deckt. Kann man zwar auch irgendwie erwarten, aber nicht in dieser Heftigkeit. 16. Juni um 17:10“

Phineas Freek schrieb am 22.06.2010 um 19:57 Wer so offen wie willkürlich beim politischen Gegner eine vermutete (unterstellte), „nicht offen eingestandene DUNKLE Motiv(ation)“als Freibrief für die eigene Begründungs – und Argumentfreie Hetze in die Welt setzt, appelliert ausschließlich ans Ressentiment und platscht so zielgenau selbst in die eigentlich für den Gegner zurecht konstruierte Jauchegrube aus Hass und Feigheit. Keine propagandistische Glanzleistung. Und macht jede weitere inhaltliche Widerlegung dieser Kramerischen Hetze so überflüssig wie ein Kropf. Allerdings wissen nun ein paar mehr Menschen wie Bibis Regime und seine hiesige PR- Abteilung ticken.
Jetzt fehlt eigentlich der Fairness halber nur noch der ebenbürtige Kommentar eines Vertreters irgendeiner ultraislamistischen Hamasabspaltung – und der alte ideologische Frontverlauf wahnwitziger und rassistischer Betonköpfe wäre wieder vollständig hergestellt. Der unterstellte und vorhandene Antisemitismus scheint in der ideologischen Erfolgsstrategie dieser strukturellen Zwillinge so Überlebenswichtig wie die Luft zum atmen.

Manfred Breitenberger schrieb am 22.06.2010 um 22:35 @ Phineas Freek schrieb am 22.06.2010 um 19:57 Argumentfreie Hetze und Ressentiment stelle ich nicht bei Herrn Levy, eher bei anderen fest. Die Gleichsetzung von einer „ultraislamistischen Hamasabspaltung“ und Herrn Levys Kommentar ist unerträglich. mb

thinktankgirl schrieb am 22.06.2010 um 22:40 Frage am Rande: Sind hier fidelche und rk mit neuen Nicks unterwegs?

weinsztein schrieb am 22.06.2010 um 22:53 rk eher nicht, aber s friedelsche

Phineas Freek schrieb am 22.06.2010 um 23:21 Manfred Breitenberger schrieb am 22.06.2010 um 22:35 @MB Lesen Sie eigentlich die Beiträge die sie hier selber verlinken? Mein Kommentar bezog sich (zitierend!) auf den oben von Ihnen selbst verlinkten Beitrag von Stephan Kramer in der TAZ und dessen schlichte aber zielgericht demagogisch und strukturell fehlerhafte Grundlage seiner „Argumentation“. Mit dem Unfug eines Herrn „Levy“ muß ich mich doch nicht auch noch befassen.

Manfred Breitenberger schrieb am 23.06.2010 um 13:58 @Phineas Freek schrieb am 22.06.2010 um 23:21 Ob Sie nun Levy, Kramer oder mich gemeint haben ändert nichts an meiner Aussage. Ihre Forderung nach einem ebenbürtigen Kommentar einer „ultraislamistischen Hamasabspaltung“ in diesem Forum setzt die faschistoiden Halsabschneider der Hamas auf eine Stufe der oben genannten Schreiber. Diese Gleichsetzung bleibt für mich unerträglich. Ich werde Sie von Ihrem Feindbild nicht befreien können. Vermutlich sehen Sie sich als „Mittler“, quasi als neutraler Beobachter im Nahostkonflikt. Träumen Sie weiter! mb

Phineas Freek schrieb am 23.06.2010 um 15:53 Manfred Breitenberger schrieb am 23.06.2010 um 13:58 @mb Die begründete Widerlegung einer auf Vermutungen und Unterstellungen basierenden und von Ihnen goutierten Hasstirade mag auch für Parteigänger der überlegenen Gewalt unerträglich sein, wenn im Handeln und der ideologischen Rechtfertigung der gängigen Schlachtereien die Kontrahenten einander so ähnlich sind. Die Identität im faschistoiden Denken und der menschenverachtenden Skrupellosigkeit ist offensichtlich und nachweisbar evident. Was die beachtliche Leistungsbilanz anbelangt, die Israel in Sachen gezielter Zerstörungskraft von Land und Leuten aufzuweisen hat, um seinen nationalistischen Traum eines Großisrael ein Stückchen näher zu kommen – da hätte Hamas allerdings noch einige Jahrzehnte Nachholbedarf um auch hier eine Evidenz in der Identität mit Israel zu rechtfertigen. Ganz nebenbei wurde dieser Verein „faschistoider Halsabschneider“ von Israel in den 80er Jahren selbst mit aus der Taufe gehoben und massiv unterstützt, um den laizistisch orientierten nationalistischen und linken Palästinenserorganisationen das Wasser abzugraben. Nur noch hilflos schlägt dann Ihre verbarrikadierte und parteiliche Subjektivität um sich und unterstellt dreist dem Kritiker der ganzen Gewalt genau das, was diese Kritik generell als Fehler oder gezielte Zwecksetzung beim Kramerpamphlet und seinen Fans benannt und kritisiert hat: die Produktion von Feindbildern. Und genau darum scheint es insbesondere Propagandisten und professionellen Hetzern wie Kramer ausschließlich zu gehen, um die Aufrechterhaltung und Implementierung von Feindbildern im nationalistischen Interesse Israels. Und alles andere ist naive Träumerei im Dienst des Feindes.

Louis Levy schrieb am 23.06.2010 um 19:49 @Pineas Freek (Ich gehe davon aus, dass sich hier alle duzen.) Du redest von „Unsinn“, ohne dass du dich damit befasst? lg LL

Phineas Freek schrieb am 23.06.2010 um 20:31 „Du redest von „Unsinn“, ohne dass du dich damit befasst?“ Nee, vor der Befassung und Kritk steht das Lesen inkl. des geistigen Nachvollzugs des Aufgeschriebenen….

Manfred Breitenberger schrieb am 24.06.2010 um 08:52 @Phineas Freek schrieb am 23.06.2010 um 15:53 Wer denkt faschistoid? Wer hat das Führerprinzip? Was steht in der Charta der Hamas? Was macht die Hamas mit seinen Frauen? Wer schießt Raketen auf Israel? Wer sprengt Busse mit israelischen Schulkindern in die Luft? Ganz nebenbei wurde dieser Verein „faschistoider Halsabschneider“ von Israel in den 80er Jahren selbst mit aus der Taufe gehoben und massiv unterstützt, um den laizistisch orientierten nationalistischen und linken Palästinenserorganisationen das Wasser abzugraben. Die Juden sind immer selbst schuld. Das ist schon seit tausenden von Jahren so. Und alles andere ist naive Träumerei im Dienst des Feinde Wer ist denn nun der Feind? Wieder der Jude? mb

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 09:05 hübsch. das heißt: nicht hübsch. Phineas schrieb nicht: wurde von den juden … sondern: von Israel. was bedeutet, dass es der israelischen politik (bitte die regierungsbeteiligungen ende der 70-ger/anfang der 80-ger des vergangenen jahrhunderts ergoogeln) opportun erschien, die damals entstehenden karitativen muslimischen gruppierungen gegen die damals in den besetzten gebieten kaum präsente PLO zu unterstützen. und gleichzeitig alles, was nicht muslimisch karitativ, sondern entweder irgendwie PLO-angelehnt oder aber auch unabhängig aber nicht religiös fundiert war, zu bekämpfen. mit den üblichen mitteln, die von hausarrest über administrativ-haft bis attentat reichten.es ließe sich auch so sagen: Israelische politik hat verhindert, dass in den besetzten gebieten die dort lebenden menschen sich selbst in säkularen gruppen organisierten. es gab bereits damals stimmen, die das unklug nannten.

B.V. schrieb am 23.06.2010 um 13:22 Man sollte sowohl gegen die Blockade von Gaza sein ( und gleichfalls die Hamas ablehnen!) und auch gegen das Mullah-Regime in Iran!
Was Raab über die Frauen im Iran schrieb, kann ich auch nur unterstützen, allerdings sind mir gewisse linke und rechte anti-israelische Bekundungen ebenfalls ein Greuel, trotzdem muß man die derzeitige israelische Politik kritisieren und auch die Hamas, die die Bevölkerung in Geiselhaft nimmt. Es gibt das Problem in Deutschland (und anderswo, aber vor allem hier), das es gewisse Israelfreunde gibt die jegliche Kritik an Israel als antisemitisch auslegen (manche davon treten als fanatische Antideutsche auf, nennen sich auch so und sind in ihrem Hass ein Spiegel des Antisemitischen, d.h. die Bilder gleichen sich). Und es gibt das Problem in Deutschland…, das es sehr wohl auch linke Antisemiten gibt und es gibt Rechte die keine Antisemiten sind, sogar ausgesprochene Israelfreunde. Also, es ist alles ein wenig komplizierter, aber hängt miteinander zusammen 😉 Die Freidensaktion mag naiv gewesen sein, aber sie lenkte die Sicht der Weltöffentlichkeit auf das Problem in Gaza. Und hier gilt es anzusetzen und nicht locker zu lassen.

Louis Levy schrieb am 23.06.2010 um 19:58 Finden Sie eine sofortige Auflösung der Gaza-Blockade, ohne Rücksicht auf die israelischen Belange, nicht ein wenig einseitig? Warum fordert Sie nicht von der Hamas den ersten Schritt, die noch einen ganzen „Fussmarsch“ hinten ist? lg LL

B.V. schrieb am 25.06.2010 um 13:07 Nein, ohne Israel geht es nicht. Ich fordere von der Hamas und von Israel einen ersten Schritt.

Zachor! schrieb am 23.06.2010 um 19:30 @ Breitenberger: wenn auch etwas spät: danke für den Text, viel Kraft zum Ausharren bei dem Gegenwind und hier
für alle was zu lesen: spiritofentebbe.wordpress.com/2010/06/22/suffer-like-balestinians/

Manfred Breitenberger schrieb am 24.06.2010 um 08:25 @ Zachor! schrieb am 23.06.2010 um 19:30 Dank zurück. Bin kräftig wie ein Stier und kann daher Gegenwind gut aushalten. mb

Manfred Breitenberger schrieb am 24.06.2010 um 08:41 Zudem bin ich nicht alleine hier – es gibt doch einige Mitstreiter. Während der Gegenwind, wegen zerschlagener „Argumente“, sich in ein müdes Lüftchen verwandelt hat. mb

Alien59 schrieb am 24.06.2010 um 08:55 Nö. Nur, mit sowas wie dir diskutiere ich nicht und vergrößere nicht die Zahl der Kommentare zu sowas in auffällige Höhen.

hibou schrieb am 24.06.2010 um 09:06 „so was wie dir“…..mhm. ob das von den AGB gedeckt ist?

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 09:29 muß wohl sein, denn wenn ich es richtig erinnere wurde in einer der burka-verbots-diskussionen auch Alien59 zu einem „sowas wie…“
obwohl: manchmal bis immer öfter habe ich den verdacht, dass es her weniger schlimm scheint, wenn ein als weiblich identifiziertes ‚gesowas-wird‘ als wenn dies einem als männlich angesehenen widerfährt. aber: was hat das jetzt mit dem thema zu tun?

hibou schrieb am 24.06.2010 um 10:15 ob weib, ob mann, saechlich miteinander umgehn is net hübsch, oder?

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 10:59 ist es nicht neutral?

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 12:01 @mb hier geht es zum „Gegenwind“ http://www.freitag.de/community/blogs/rahab/zu-den-voraussetzungen-einer-diskussion-ueber-fidelches-cosmos

F.Brezner schrieb am 24.06.2010 um 12:44 @Rahab „denn wenn ich es richtig erinnere wurde in einer der burka-verbots-diskussionen auch Alien59 zu einem „sowas wie…“ ja dann..

F.Brezner schrieb am 24.06.2010 um 12:45 @Alien59  stimmt es dass der koran von gott gegeben ist und nicht kritisiert werden darf?
was steht eigentlich über die juden im koran?

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 12:54 ach, F.Brezner, genau so ist es: ja dann…. weil es wohl durchaus erlaubt scheint, eine person, welche sich als muslim/a zu erkennen gibt, herabzusetzen… ja dann … können wir uns die aufklärung allesamt in die haare schmieren. vielleicht befördert das dann wenigstens deren sichtbaren glanz!

Louis Levy schrieb am 24.06.2010 um 20:48 @Rahab was war denn heute mit Deinem „Gegenwind“ los? Was ich nachgelesen habe, herrschen hier ziemlich totalitäre Methoden. Ist das immer so? Meinungsfreiheit ähnlich wie in Nordkorea oder Iran? Kann man ja froh sein, dass der Arm nur bis zur Deaktivierung reicht! lg LL

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 21:44 b’vakasha: http://www.freitag.de/community/blogs/rahab/die-kneipenwirtin-und-jabotinskys-wilde-jagd-auf-antisemiten

Manfred Breitenberger schrieb am 24.06.2010 um 08:23 @nuntius schrieb am 22.06.2010 um 17:33 Stürmerniveau ist was anderes! Mit solchen Äußerungen verharmlosen und relativieren Sie den Nationalsozialismus! Verstehen Sie das? Ihre Forderung nach einer internationalen Untersuchung ist genauso falsch. Nach internationalem Recht ist eine Seeblockade prinzipiell zulässig (auch in internationalem Gewässer), wenn sich ein Staat in einem bewaffneten Konflikt befindet. Nach dem San Remo Handbuch durfte Israel, nach begründetem Verdacht, Waffenschmuggel verhindern. Bitte informieren Sie sich zukünftig besser! Offensichtlich hat Wolfgang Port auch an Sie gedacht, als er den folgenden Satz schrieb: „Israel mit Lob und Tadel als Bewährungshelfer moralisch beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde“ mb

Leif Miles schrieb am 24.06.2010 um 08:42 @Manfred Breitenberger „bei begründetem Verdacht….? Der Verdacht war verdammt begründet, was… ? :-))))…
Sie haben schließlich Waffen, also Küchenmesser gefunden….Und (Übrigens: Bush hatte auch so’n… begründeten Verdacht…) Entschuldigung, dass ich mir das Lachen nicht verkneifen kann, denn so’n „begründeter Verdacht “ hat allzu traurige Konsequenzen.

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 08:49 @mb genau dieses: „Nach internationalem Recht ist eine Seeblockade prinzipiell zulässig (auch in internationalem Gewässer), wenn sich ein Staat in einem bewaffneten Konflikt befindet. Nach dem San Remo Handbuch durfte Israel, nach begründetem Verdacht, Waffenschmuggel verhindern.“
ist die entscheidende und bislang noch ungeklärte frage. befindet sich Israel mit ‚Aza im krieg? oder nur mit hamas? oder mit den palästinensern als ethnischer entität?
ist dies nach kriegsrecht (ein weites feld!) überhaupt möglich? ist jeder ‚bewaffnete konflikt‘ bereits ein krieg? was für eine art krieg wäre das? ein verteidigungskrieg oder ein angriffskrieg? und wie verhält sich die tatsache zu diesem ominösen kriegszustand, dass Israel auch – immer noch, wenn auch nicht mit direkter territorialer präsenz zu lande – besatzungsmacht ist? geht das überhaupt? zu lande nicht mehr besatzungsmacht sein aber auf see entweder doch noch (das ist ein argumentationsstrang, aus dem heraus die see-blockade gerechtfertigt wird) oder aber kriegführende partei (und zwar eine, die im wege der blockade die andere partei – welche das genau sein mag, fällt ebenfalls unter klärungsbedarf – daran hindern will, entweder einen bewaffneten konflikt auszutragen oder aber einen krieg zu führen) – und das, nämlich mal besatzungsmacht mal kriegführende partei im ständig fliegenden wechsel? und wie verhält es sich in dieser ungeklärten gemengelage mit dem humanitären völkerrecht? gilt das auch noch oder nicht mehr oder erst später wieder? Sie sehen, da stehen ein paar fragen zur klärung an, die sich so einfach nicht über den ‚bist du für mich, ist alles gut – bist du gegen mich bist du antisemit/judenhasser‘-leisten schlagen lassen. diese ungeklärten fragen sollte in der tat ein unabhängiges gremium klären und nicht eine nationale untersuchungskommission. die hat nämlich den schönheitsfehler, als befangen zu gelten. dies ist ein schönheitsfehler, den ich zu vermeiden trachtete, wäre ich Israel.

hibou schrieb am 24.06.2010 um 08:32 PhF über die Hamas: „Ganz nebenbei wurde dieser Verein „faschistoider Halsabschneider“ von Israel in den 80er Jahren selbst mit aus der Taufe gehoben und massiv unterstützt, um den laizistisch orientierten nationalistischen und linken Palästinenserorganisationen das Wasser abzugraben.“
Wenn das stimmt, haetten wir die Parallele zu USA/Taliban………

hibou schrieb am 24.06.2010 um 08:33„Die Geister, die ich rief, ich werd‘ sie nicht mehr los….“

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 08:54 es stimmt. ich habe diese zeit in Israel selbst miterlebt. um die entwicklung von der von Israel unterstützten karitativen einrichtung zur hamas der charta nachvollziehen zu können, muß die sucher allerdings heftig googeln.einstweilen muß dieses reichen http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/biography/yassin.html

thinktankgirl schrieb am 24.06.2010 um 14:09 @Manfred Breitenberger aus Ihrem Blogbeitrag: Natürlich gibt es in der deutschen Öffentlichkeit auch „Judenhasser“ in der FDP, SPD, bei den Grünen und in den Unionsparteien. Könnten Sie bitte Namen nennen! Wenn es um Israel und den Nahostkonflikt geht, gibt es keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche. Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?

Manfred Breitenberger schrieb am 24.06.2010 um 14:56 @ thinktankgirl schrieb am 24.06.2010 um 14:09 „Könnten Sie bitte Namen nennen!“ Norbert Blüm, Christian Ströbele, J. Möllemann, Jamal Karsli, Martin Hohmann, Alexander von Stahl, Philipp Jenninger…

„Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?“  Ja

thinktankgirl schrieb am 24.06.2010 um 15:38 Norbert Blüm, Christian Ströbele, J. Möllemann, Jamal Karsli, Martin Hohmann, Alexander von Stahl, Philipp Jenninger… Können Sie durch Zitate etc. belegen, daß diese Personen „Judenhasser“ sind. „Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?“ Ja Soll das heißen, daß es der deutschen Mentalität innewohnt gegen die Juden zu sein?

Manfred Breitenberger schrieb am 24.06.2010 um 15:49 @thinktankgirl schrieb am 24.06.2010 um 15:38 Es gab mal eine Hart aber Fair sendung mit Blüm. Die müsste im Internet zu finden sein. oder vorab mal lesen: http://www.antisemitismus.net/deutschland/bluem.htm

thinktankgirl schrieb am 24.06.2010 um 15:59 @mb Ich will von Ihnen Zitate etc. zu den oben von Ihnen als Judenhasser genannten Politikern.
Die Recherche obliegt Ihnen und nicht mir! Zudem fehlt noch die Antwort darauf: „Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?“ Ja Soll das heißen, daß es der deutschen Mentalität innewohnt gegen die Juden zu sein?“

Phineas Freek schrieb am 24.06.2010 um 22:12 thinktankgirl schrieb am 24.06.2010 um 15:59 …also hier bin ich auf eine Antwort Deiner letzten Frage auch sehr gespannt.
Ob da noch was kommt?

Manfred Breitenberger schrieb am 25.06.2010 um 09:34 @thinktankgirl schrieb am 24.06.2010 um 15:59 Ich will jetzt einen Lutscher haben, sagte das kleine Kind. Darauf der Vater:“ Du hast schon so viel „Süßes“ gehabt und zudem schlechte Zähne.“

thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 09:37 @phineas Nee, da kommt wohl nichts mehr 😦 Er traut sich nicht, seine Aussage zu bestätigen, da es unweigerlich weitere Schlussfolgerungen nach sich zieht. Und die Zitate der Judenhasser fehlen auch noch.

thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 09:46 Manfred Breitenberger schrieb am 25.06.2010 um 09:34 @thinktankgirl schrieb am 24.06.2010 um 15:59 Ich will jetzt einen Lutscher haben, sagte das kleine Kind. Darauf der Vater:“ Du hast schon so viel „Süßes“ gehabt und zudem schlechte Zähne.“ Gut, Sie können Ihre Aussagen nicht belegen, daß die von Ihnen angeführten Politiker Judenhasser sind. Manfred Breitenberger schrieb am 24.06.2010 um 14:56 „Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?“ Ja  Es ist der deutschen Mentalität innewohntend gegen die Juden zu sein?

hibou schrieb am 25.06.2010 um 09:48 @thinktank: ich denke, wer so angegriffen wird wie mb, wird sich hüten, falsche behauptungen aufzustellen. schon zum wiederholten male zeigst du, ttg, ein aehnliches vorgehen. das wird dir nichts bringen.

hibou schrieb am 25.06.2010 um 09:51 fordere doch satisfaktion! 🙂

thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 10:00 @hibou Er stellt die schwerwiegende Beschuldigung auf, daß diese Leute Judenhasser seien.
Entweder kann er das belegen oder nicht. Und solche Vorwürfe könnten im Reallife von den betroffenen Personen mit einer Anzeige wegen Verleumdung beantwortet werden. hibou schrieb am 25.06.2010 um 09:48 „schon zum wiederholten male zeigst du, ttg, ein aehnliches vorgehen. das wird dir nichts bringen.“ Und was soll das denn? Welches Vorgehen gefällt dir nicht? Dass ich nachfrage, was jemand von sich gibt?

Rahab schrieb am 25.06.2010 um 12:44 @hibou   Manfred Breitenberger macht sich den text von Stephan Kramer vollinhaltlich zu eigen. was bedeutet, dass er diejenigen, welche er für „eine besondere Sorte von Menschen, die von einem dunklen, nicht offen eingestandenen Motiv gelenkt werden: Judenhass“ hält, als „Judenhasser“ behandelt.
jedem unvoreingenommenen leser of all three+x sexes erschließt sich das bei der lektüre seiner postings. nun – da wird doch wohl die eine oder andere gegenfrage erlaubt sein. ich verweise insoweit auf ed2m an Alien59 am 22.06.2010 um 12:30 , der die gegenrede um erlaubten guten brauch erklärte. was ja richtig ist. da du nun aber meinst, ttg maßregeln zu müssen, weil sie eben gegen-redend gegenfragt, mußt du dir die frage gefallen lassen, ob du etwa für eine art umgekehrten antisemitismus eintrittst. Also: wie ist es? dürfen die, welche indizenter als antisemiten in die schmuddelecke gestellt werden sollen, sich gegen solches angeschmuddelt werden verteidigen? oder gilt dieses recht nur noch und ausschließlich für die jäger der antisemiten?

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 17:14 „Soll das heißen, daß es der deutschen Mentalität innewohnt gegen die Juden zu sein?“ thanx denktank, endlich mal ‚ne gretchen-, bzw. graetenfrage (fishes for thinkin’? wem bleibt der hering im halse stecken?), besonders leicht hinzuwerfen UND zu verdauen für katzen. wegen der magensaeure. weiß jeder. genauso einfach wie der verdauungaapparat von katzen, meine simple verpoent-verschoente antwort: ja. wegen der angst vor intelligenz/aschkenaischen juden. [und weiteren „erbkrankheiten“. ;o)] homepage.mac.com/harpend/.Public/AshkenaziIQ.jbiosocsci.pdfattenzione, cool kitten (that look like cats – und nein, ich meine mit „cool cats“ keine jazzmukker :o] oder sonstewen, sich gerne mit linken statussymbolen schmueckt), hier ein kleiner wissenschaftlicher wadenbeisser, aehhhh, -pinkler , bzw. einige heisse auf- oder erguesse fuer halbleere faesser/tanks: www.litart.ch/neurobio.htm und die „saat des grauens“ aka „alien“, mal weniger gendergeloetig betrachtet (achtung, ist KEINE anspielung auf die bescheidene unprofessionelle schreiberin ‚alien59’ hier auf dieser platt(en)for(u)m, und dazu habe ich schon zuviel vonna mulvey geloetet.): seedmagazine.com/content/article/jews_on_jews_jews_are_great/ mfgreetz galore  rg

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 17:38 sry, der gute mann heisst weder ‚pinscher‘, noch ‚wadenpinkler‘, sondern einfach ‚pinker‘. in diesem falle ging offensichtlich der DOGmatiker mit mir durch. apropos durchgehen: wo sind eigentlich ‚pferde‘ und/oder esel? wenn man schon über brücken ghen muss, um anderen etwas auf anderen ebenen darzulegen? so long.

thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 18:26 @reflexione Nachdem du deine Abneigung gegen mich und andere ausgesprochen hast, bleibt nur: was wolltest du eigentlich zur Sache sagen? Manfred Breitenberger schrieb am 24.06.2010 um 14:56 „Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?“ Ja Irgendwelche Interpretationsvorschläge?

Phineas Freek schrieb am 25.06.2010 um 18:28 Reflexione galore schrieb am 25.06.2010 um 17:14 Wer wie Reflexione die interessierte und rassistische Lüge einiger Hirnforscher und vieler Psychologen wie Pinker schluckt und sich zu Herzen nimmt, nämlich die Behauptung der Mensch wäre Sklave seines Gehirns oder anders, biologische Vorgänge im Hirn determinieren den Geist, käme nicht umhin, außer mir, auch selber mächtig an seinem eigenen Verstand zweifeln zu müssen, nähme er diesen Schwachsinn wirklich für bare Münze. Wenn zum x-ten male biologische Daten, Experimente und Gesetzmäßigkeiten nur als Material, für philosophische und psychologische (Vor) Urteile herhalten müssen nicht aber als naturwissenschaftliche Beweise fungieren, ist die Zielrichtung solcher begnadeter Behauptung offensichtlich. Was hat diese Unfug mit der Frage von ttg zu tun?

thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 18:52 @phineas Wer wie Reflexione die interessierte und rassistische Lüge einiger Hirnforscher und vieler Psychologen wie Pinker schluckt und sich zu Herzen nimmt, nämlich die Behauptung der Mensch wäre Sklave seines Gehirns oder anders, biologische Vorgänge im Hirn determinieren den Geist, … wenn biologische Vorgänge unser Hirn, genetische Dispositionen unser Verhalten determinieren, sind wir bald wieder im 19. Jhdt. und der Rassentheorie, die damals auch zur Erklärung von Verhalten herangezogen wurde.

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 19:51 „Wer wie Reflexione die interessierte und rassistische Lüge einiger Hirnforscher und vieler Psychologen wie Pinker schluckt und sich zu Herzen nimmt, nämlich die Behauptung der Mensch wäre Sklave seines Gehirns oder anders, biologische Vorgänge im Hirn determinieren den Geist,…“ woher weißt du, was ich schlucke? du behauptest einfach etwas ohne hintergründe bezogen auf das thema und auf meine wenigkeit. kennst du mich?
„Was hat diese Unfug mit der Frage von ttg zu tun?“ siehe obige antwort auf ihre frage. und weil sie sich hier neben anderen ständig so ‚wissenschaftlich‘ aufspielt. wer begründet denn den ursprung vieler wissenschaften?
warum pöbelt henner michels aka weinsztein mal wieder herum ohne beweis, jemand, hier bezogen auch fidelche, habe doppelnicks? hat er aus des üblen nachreden und verleumdungen vor monaten etwas nicht dazugelernt? wie wissenschaftlich ist denn diese (neben weiteren) aussagen? und was kommt dann danach? solche behauptungen wie die o.g. und noch krasser, ich sei ein nazi, wegen sonstewas? das hatten wir alles schonmal.
auf welche studien beruft sich der olle sarrazin? oder sind die etwa alle gefälscht? ich meine im zusammenhang des KOMPLETTEN interviews:
jove.prohosting.com/bonnmm/div/LETTRE-INTERNATIONAL-Thilo-Sarrazin/
@ttg: und das definierst du? wo sind denn deine wissenschaftlichen links? die du umgekehrt ständig von anderen einforderst? und warum forschen ausgerechnet juden in dem bereich?

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 19:51 „Wer wie Reflexione die interessierte und rassistische Lüge einiger Hirnforscher und vieler Psychologen wie Pinker schluckt und sich zu Herzen nimmt, nämlich die Behauptung der Mensch wäre Sklave seines Gehirns oder anders, biologische Vorgänge im Hirn determinieren den Geist,…“ woher weißt du, was ich schlucke? du behauptest einfach etwas ohne hintergründe bezogen auf das thema und auf meine wenigkeit. kennst du mich?
„Was hat diese Unfug mit der Frage von ttg zu tun?“ siehe obige antwort auf ihre frage. und weil sie sich hier neben anderen ständig so ‚wissenschaftlich‘ aufspielt. wer begründet denn den ursprung vieler wissenschaften?
warum pöbelt henner michels aka weinsztein mal wieder herum ohne beweis, jemand, hier bezogen auch fidelche, habe doppelnicks? hat er aus des üblen nachreden und verleumdungen vor monaten etwas nicht dazugelernt? wie wissenschaftlich ist denn diese (neben weiteren) aussagen? und was kommt dann danach? solche behauptungen wie die o.g. und noch krasser, ich sei ein nazi, wegen sonstewas? das hatten wir alles schonmal.
auf welche studien beruft sich der olle sarrazin? oder sind die etwa alle gefälscht? ich meine im zusammenhang des KOMPLETTEN interviews:
jove.prohosting.com/bonnmm/div/LETTRE-INTERNATIONAL-Thilo-Sarrazin/
@ttg: und das definierst du? wo sind denn deine wissenschaftlichen links? die du umgekehrt ständig von anderen einforderst? und warum forschen ausgerechnet juden in dem bereich?

Rahab schrieb am 25.06.2010 um 19:57 äääh… welche juden forschen denn in dem bereich?
halachische? israelisierte? proselyten? arabische? sephardische? ashkenazische? wännliche oder meibliche? und was tät dir das jeweils sagen?

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 19:59 @phineas: „Wer wie Reflexione die interessierte und rassistische Lüge einiger Hirnforscher und vieler Psychologen wie Pinker schluckt und sich zu Herzen nimmt, nämlich die Behauptung der Mensch wäre Sklave seines Gehirns oder anders, …“
wer sich her was ‚zu herzen nimmt‘, macht deine antwort deutlich. diese besteht aus nichts anderem als aus behauptungen/interpretationen. wie immer, wenn es um das thema intelligenz(forschung) geht. alle wollen und sollen es sein, doch wenn’s um forschung und wissenschaft zu dem thema geht, werden die meisten unsachlich und fangen aus unwissenheit, diffusen ängsten usw. mal wieder mit ihren nazikeulen an. aber klar, wer/was intelligent ist, bestimmen hier ja einige fc-mitglieder.

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 20:01 @rechthab: viel.tut es. schnell bist du dabei, gar nicht am forschen heute?

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 20:05 @phineas: was ist denn mit geistig behinderten menschen im gegensatz?diese leute sind doch auch ihrem gehirn ausgesetzt. oder woher kommt das?

Phineas Freek schrieb am 25.06.2010 um 20:12 Reflexione galore schrieb am 25.06.2010 um 19:59

…platzt hier rein – kein Wort, geschweige denn, irgend ein Argument zu dem vorher Gesagten – auschließlich Links mit dem dümmsten und nachweislich rassistischen Inhalten und Vorurteilen – dann ein verlinktes Interview mit der Lieblingsdreckschleuder des neokonservativen Feuilletons
Thilo Sarrazin!! und seine (Bildungs)rassistischen Plattheiten – willst Du uns verscheißern?
Was soll denn dass?

Phineas Freek schrieb am 25.06.2010 um 20:16 Reflexione galore schrieb am 25.06.2010 um 20:05 Dir gehts wohl nicht gut? Frag doch mal Dein Gehirn – vielleicht gibt es Dir ja die passende Antwort. Grundgütiger…

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 20:24 „.platzt hier rein – kein Wort, geschweige denn, irgend ein Argument zu dem vorher Gesagten – auschließlich Links mit dem dümmsten und nachweislich rassistischen Inhalten und Vorurteilen – dann ein verlinktes Interview mit der Lieblingsdreckschleuder des neokonservativen Feuilletons“ och, das macht rahab jeden tag, das mit dem hineinplatzen. nö, ich wünschte, dass ihr (wer auch immer das ist) mal differenziert, ohne ausfallend zu werden. „nachweislich rassistisch“: wo? quelle? auf was bezieht sich der sarrazin denn? habe ich jehmals behauptet, dass ich seinen umgang mit dem thema befürworte? das sind doch alles verschiedene paare schuhe, die hier angezogen werden.

thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 20:28 @reflexione galore   Reflexione galore schrieb am 25.06.2010 um 19:51 „Was hat diese Unfug mit der Frage von ttg zu tun?“ siehe obige antwort auf ihre frage. und weil sie sich hier neben anderen ständig so ‚wissenschaftlich‘ aufspielt. wer begründet denn den ursprung vieler wissenschaften? Ich habe eine wissenschaftliche Ausbildung und wende an, was mir beigebracht wurde. Wir können gerne über die Standards und Wissenschaftstheorien diskutieren. Wenn mein Ansatz fehlerhaft ist oder sonstige Lücken aufweist, brauchst du es nur aufzuzeigen. Eigentlich ging es mir um eine bestimmte Aussage: Manfred Breitenberger schrieb am 24.06.2010 um 14:56 „Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?“ Ja

Und dann haben wir noch das: Reflexione galore schrieb am 25.06.2010 um 19:51 warum pöbelt henner michels aka weinsztein mal wieder herum ohne beweis, jemand, hier bezogen auch fidelche, habe doppelnicks? Pöbeln? Doppelnicks? Guck mal im Cosmos und seinen Trabanten nach, um mehr darüber zu erfahren!

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 20:29 „auschließlich Links mit dem dümmsten und nachweislich rassistischen Inhalten und Vorurteilen“ und du definierst also mal so nebenbei, was dumm ist? damit bestätigst du nur bereits gesagtes. wo ist da der anspruch an wissenschaftlichkeit? ich glaube, du hast vorurteile gegenüber einem gebiet, auf dem du dich nicht auskennst. sonst würdest du nicht derart reagieren. andere übrigens einbezogen.

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 20:35 ttg, ich habe die verläufe hier gelesen, auch die blogs von fidelche. und gesehen, wer unsachlich wurde. du bist diejenige, die sich einmischte und laut ‚troll‘ rief ohne zu erläutern. henner michels bezichtigte mich einst eines doppelnicks, da er auf die ‚künstlerin‘, ehemalige userin chrisamar gehört hat. wer solchen verschörungstheorien aufsitzt und nichts hinterfragt, und das auch noch wiederholt, da kommt dann bei mir die frage nach dem ‚gehirn‘ irgendwann mal auf. finde ich irgendwie berechtigt, da das schließlich auch nachtzuweisen ist. deine ausbildung kenne ich nicht, die meisten die ich kenne, haben eine wissenschaftliche. das bedeutet noch lange nocht, dass alles gelernte richtig und nicht zu hinterfregen ist.

Reflexione Galoreschrieb am 25.06.2010 um 20:44 „Ich habe eine wissenschaftliche Ausbildung und wende an, was mir beigebracht wurde.“ ich hoffe, du hast dabei nicht einfach nur gradlinig auswendiggelernt, wie es mir oft vorkommt.
„Wir können gerne über die Standards und Wissenschaftstheorien diskutieren. Wenn mein Ansatz fehlerhaft ist oder sonstige Lücken aufweist, brauchst du es nur aufzuzeigen.
Eigentlich ging es mir um eine bestimmte Aussage:…“
ähhhh, du wiederholst dich. finde ich langweilig, im moment. vielleicht sollte ich in der zeit die belege für pöbeleien einiger user hier verlinken? ach nee, hab‘ morgen blogseminar und noch andere ideen. was ich machen könnte. macht mehr spaß.

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 20:48 „Irgendwelche Interpretationsvorschläge?“ nein.ansonsten schau dir deine posts an und überlege, wer wen angeht und mit welchen mitteln. schopenhauer läßt grüßen. ich habe eine antwort zu der anderen zitierten frage gegeben. wozu also diese?

thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 20:51 @r g ttg, ich habe die verläufe hier gelesen, auch die blogs von fidelche. und gesehen, wer unsachlich wurde. du bist diejenige, die sich einmischte und laut ‚troll‘ rief ohne zu erläutern. Ja, ich habe fidelche als Troll bezeichnet. Das wurde dann von der Redaktion gelöscht. Danach habe ich versucht, mich nur noch sachlich mit ihm auseinanderzusetzen; habe aufgezeigt, wie er Zitatcollagen erstellte.

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 20:53 ttg, bevor ich mit dir weiterdiskutiere, möchte ich meinen dritten abschluss in der tasche haben, nicht, dass einiges hier zu unwissenschaftlich wird. man will sich aufgrund seines berufs ja nicht schämen müssen, gell? hattest du doch mal irgendwo angedeutet, ne?

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 20:57 „…habe aufgezeigt, wie er Zitatcollagen erstellte.“ und ich habe gesehen, wie einige user keine zusammenhänge erkennen können und/oder wollen. und erstmal alles schlechtmachen/-reden, was sie nicht kennen, was ihr weltbild inklusive wissen durcheinanderbringen könnte.
du hast ihn ohne begründung als troll bezeichnet, am anfang! das ist unsiriös und widerspricht dem, was du bei anderen ei9nforderst!

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 20:59 ende der diskussion für mich hier. gründe: piefig, normales leben am abend

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 21:15 „Nachdem du deine Abneigung gegen mich und andere ausgesprochen hast, bleibt nur: was wolltest du eigentlich zur Sache sagen?“ an welcher stelle habe ich meine abneigung gegebn dich ausgesprochen? da wirfst du mal wieder emotional etwas durcheinander: ich kenne dich nicht, kann aber lesen, deine art der argumentation aufzeigen. genau das ist es: hier werden ständig schuhe angezogen, die verschieden sind und dann drückt’s. von wegen wissenschaftlich und sachlich. bei den alltäglichsten dingen wird hier doch schon um den heißen brei diskutiert und anderen erstmal ’schlechte absichten‘ unterstellt.

thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 21:17 Reflexione galore schrieb am 25.06.2010 um 20:59 ende der diskussion für mich hier. gründe: piefig, normales leben am abend Aha, keine Argumente mehr!

thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 21:28 @ r g Reflexione galore schrieb am 25.06.2010 um 21:15 „Nachdem du deine Abneigung gegen mich und andere ausgesprochen hast, bleibt nur: was wolltest du eigentlich zur Sache sagen?“ an welcher stelle habe ich meine abneigung gegebn dich ausgesprochen? da wirfst du mal wieder emotional etwas durcheinander: Eh, soll das heissen du magst mich? kisses, baci, bisous, küsse…:-)))))))

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 21:31 „Eh, soll das heissen du magst mich?“ würde ich nicht ausschließen, falls ich denn kennenlernte. die wahrscheinlichkeit ist in diesem fall 50/50. wäre dumm, das im vorfeld abzustreiten, oder?

Reflexione Galore schrieb am 25.06.2010 um 21:35 „Aha, keine Argumente mehr!“ das ist lediglich eine behauptung, die du nicht beweisen kannst. btw: ich nehme keine küsse von fremden katzen an, nur von weißen (oder ist das jetzt rassistisch?).

thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 21:59 @ r g Reflexione galore schrieb am 25.06.2010 um 21:35 „Aha, keine Argumente mehr!“ das ist lediglich eine behauptung, die du nicht beweisen kannst. btw: ich nehme keine küsse von fremden katzen an, nur von weißen (oder ist das jetzt rassistisch?). Mach dir mal keine Sorgen wegen meines weissen Stammbaumes, der kann für die letzten 500 Jahre problemlos verifiziert werden. O.K. die römischen Einflüsse zu Beginn des ersten nachchristlichen Jahrtausends sind natürlich nicht zu vernachlässigen.

Rahab schrieb am 25.06.2010 um 23:35 @reflexione galore an griner bocher oder auch: ein anderer name für heiße luft also, wie ist es denn nun mit den forschenden juden? sind das: halachische? israelisierte? proselyten? arabische? sephardische? ashkenazische? xy-staatbürger jüdischen glaubens? vielleicht auch mosaischens? wännliche oder meibliche? und was tät dir das jeweils sagen? und: forschen juden nur in „diesem“ bereich? oder vielleicht auch noch in anderen? und was hältst du davon? laß uns doch mal lesen, was du so alles über juden weißt!

Rahab schrieb am 26.06.2010 um 08:42 an hibou welcher schrieb am 25.06.2010 um 09:51 thinktankgirl folgendes vorschlug: „fordere doch satisfaktion! :-)“ abgesehen davon, dass dies voraussetzt, dass nicker wie mb überhaupt satisfaktionsfähig seien… frag ich dich, hibou-bibou: meinst du, thinktankgirl wüßte sich da nicht selbst zu helfen?

thinktankgirl schrieb am 26.06.2010 um 08:54 Satisfaktion? Ich ärgere seine Sekundanten 😉

hibou schrieb am 26.06.2010 um 18:38 wenn schon, heisst es hibou-mibou :-)) oder kommste wieder mit deinen fremdsprachen?

Phineas Freek schrieb am 24.06.2010 um 16:02 Manfred Breitenberger schrieb am 24.06.2010 um 08:52 Das wesentliche hat Rahab ja schon aufgeschrieben (sogar mit Links auf entsprechende Belegstellen, danke an der Stelle dafür). Wer so konsequent seine Faktenresistenz unter Beweis stellt und jedem Argument aus dem Weg geht wie Kramer und seine Fans hier im Blog, geht es am aller wenigstens um Diskurs, Annährung oder gar der Versuch einer Verständigung. Der Schützengraben der professionellen Hetzer wie ihrer Adepten soll und WILL unter keinen Umständen auch nur im Ansatz in Frage gestellt werden. Dass und die Sache der überlegenen Gewalt für die Sie Partei ergreifen ist der Maßstab, denen sich dieses „Denken“ unterwirft. Und alles was diesen Maßstab (der Nationalismus Israels) in die Kritik mit einbezieht und nicht nur laut HAMAS brüllt – MUSS der Feind sein, seine dritte Kolonne oder „Antisemit“. Dieses mittlerweile bei seinen (negativen)deutschtümelnden Anhängern bis ins Wahnhafte reichende und radikalmoralische Konstrukt macht sich nicht nur frei von jeder Wirklichkeit und Tatsache, die dieses irrwitzige Konstrukt in Frage stellen könnte. Sondern hat wie oben schon erwähnt seinen handfesten und sachlichen Grund im israelischen Nationalismus, der sich in dieser eigentlich durchschaubaren Propaganda immer als Vollstrecker und Garant des Existenzrechtes Israels generiert und gleichsetzt. Das einzige propagandistische Interesse dieses politischen Zwecks hier und anderswo hatte ich oben schon genannt: „Und genau darum scheint es insbesondere Propagandisten und professionellen Hetzern wie Kramer ausschließlich zu gehen, um die Aufrechterhaltung und Implementierung von Feindbildern im nationalistischen Interesse Israels.“ „Der unterstellte und vorhandene Antisemitismus scheint in der ideologischen Erfolgsstrategie dieser strukturellen Zwillinge (islamistische Fundis/ israelischer Nationalismus) so Überlebenswichtig wie die Luft zum atmen.“

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 16:07 hallo Manfred Breitenberger ich glaube nicht, dass Sie so einfach darum herumkommen, die sachlichen fragen zu diskutieren und immerzu darauf ausweichen können, diesen oder jenen als antisemiten zu bezeichnen (wahlweise geht auch betonfeministin und pfarrer) eine sachliche frage meines jetzt fürs kommentieren gesperrten blogs ist diese: ist es links, im namen Jabotinskys antisemiten zu generieren und zu jagen? die anderen sachlichen fragen habe ich bereits weiter oben gestellt. wäre ja nett, wenn Sie mal sachlich drauf eingehen könnten. wenn nicht – nun, dann muß ich Sie für jemanden halten, der den eigenen antisemitismus oder den des großvaters jetzt damit bekämpft, dass er andere des linken, strukturellen antisemitismus bezichtigt und gleichzeitig für das existenzrecht Israels in den grenzen von … (welche das wären, ist ungefähr im pentateuch und den büchern josua und richter nachzulesen) eintritt und dabei über leichen geht. notfalls auch im atomblitz verglühte.
das mag zwar für die psyche entlastend sein – eine redliche diskussion resultiert daraus allerdings nicht.
von frieden im nahen und mittleren osten erst gar nicht mehr zu reden.

Louis Levy schrieb am 24.06.2010 um 20:00 Hallo Phineas Freek, hallo Rahab, erkennt ihr die UN-Resolution 181 an und gesteht Ihr Israel ein Existenzrecht zu? lg LL

Phineas Freek schrieb am 24.06.2010 um 21:41 Ich beantworte von „anti“deutschen und selbsternannten Inquisitoren keine Femegerichtsfragen, die ausschließlich immer dann Kritikern vor den Latz geknallt werden, um der vorausgehenden Kritik aus dem Weg zu gehen und störende Fakten auszublenden, die den eigenen gläubigen Wahn störend in die Quere gekommen sind. Rahab schrieb am 24.06.2010 um 21:41 damit alle wissen, was drin steht: http://www.mfa.gov.il/MFA/Peace%20Process/Guide%20to%20the%20Peace%20Process/UN%20General%20Assembly%20Resolution%20181 erkennt Israel diese resolution an? falls ja: woran kann ich das erkennen? sollen wir uns auch noch gegenseitig nach der anerkennung weiterer un-resolutionen fragen? könnte lustig werden.

Louis Levy schrieb am 24.06.2010 um 21:47 @ Phineas Freek, Rahab, mir ist klar, warum ihr diese einfache Frage nicht, bzw. nur durch Gegenfragen beantwortet. Aber auch das ist eine Antwort. lg LL

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 21:59 liebes Louis Levy! was bin arme alttestamentarische hure ich gegen einen ganzen modernen nationalstaat?
merkst du nicht selbst, wie albern eine solche frage ist? aber wie steht es denn nun mit der anerkennung von un-resolution 181 durch medinat-israel?
oder ist die frage durch die ereignisse überholt? wenn dem so wäre – wozu sollte ich dir eine frage zum schnee aus dem längst vergangenen jahrhundert beantworten?

Phineas Freek schrieb am 24.06.2010 um 22:06 Dieser Kommentar wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die AGB editiert.

Louis Levy schrieb am 24.06.2010 um 22:07 @ Rahab eine Frage als „albern“ zu deklarieren ist auch eine Möglichkeit sich deren Beantwortung beharrlich zu entziehen. Alles klar! lg LL

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 22:41 na wie ist es denn nun mit un-resolution 181 und der internationalisierung von Jerusalem? albern ist die frage deshalb, weil ich kein subjekt des völkerrechts bin. sie zu beantworten ist schlicht und ergreifend gratis.

Phineas Freek schrieb am 24.06.2010 um 22:54 Dieser Kommentar wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert.

Manfred Breitenberger schrieb am 25.06.2010 um 09:33 Dieser Kommentar wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die AGB editiert.

Phineas Freek schrieb am 25.06.2010 um 13:42 …Ach herrje…

Rahab schrieb am 25.06.2010 um 20:14 @Louis Levy da wir grad bei resolution 181 waren … wie steht es denn mit den anderen, Israel/Palästina betreffenden?
erkennt Israel alle diese hier http://www.palaestina.org/dokumente/resolutionen/resolutionen.php an?

Rahab schrieb am 24.06.2010 um 22:58 hallo Manfred Breitenberger! hier http://www.freitag.de/community/blogs/rahab/die-kneipenwirtin-und-jabotinskys-wilde-jagd-auf-antisemiten weht erneut der „Gegenwind“! statt lauem lüftchen nun als anwachsender chamsin.

Manfred Breitenberger schrieb am 25.06.2010 um 09:31 @Rahab Nach ihren letzten beiden Blogs vermute ich, dass Sie über Tilman Tarach sprechen wollen. Ich habe Tilman Tarachs „Buch der Sündenbock“ gelesen. Ich kann das faktenreiche Buch jedem empfehlen der sich über den Nahost-Konflikt, Antisemitismus, und die Gründung Israels informieren will. Als Konkret-Leser habe ich natürlich auch seinen hervorragenden Artikel „Vorschlag zur Güte“ gelesen. Was spricht dagegen, dass sich Gaza mit Ägypten und das Westjordanland sich mit Jordanien vereinigen. Es gäbe keine Blockade mehr. Die Palästinenser würden nicht mehr in Armut leben. Sie wären mit ihren „Brüdern“ vereint, „müssten“ keine Raketen mehr abschießen. Es gäbe Frieden. Nach sagen wir 10 Jahren, wenn sich die Lage entspannt hätte, sich alles konsolidiert hat, können sich die Bewohner von Gaza und Westbank entscheiden ob sie in dem jeweiligen Staat bleiben wollen oder selbstständig werden. Oder geht es überhaupt nicht um das Wohl der Palästinenser? Geht’s um ganz was anderes? Geht’s darum dass der Staat Israel verschwinden soll? Soll Palästina „judenrein“ werden? mb

Rahab schrieb am 25.06.2010 um 12:54 als antwort verweise ich auf mein posting in meinem blog: die kneipenwirtin und Jabotinskys wilde jagd auf antisemiten.im übrigen erwarte ich immer noch, dass Sie auf meine ausführungen zur anwendung des handbuchs von San Remo eingehen. Sie werden doch hoffentlich Ihre steile these, dass die blockade rechtmäßig sei etc. belegen können – oder?!

Manfred Breitenberger schrieb am 25.06.2010 um 20:14 @Rahab schrieb am 25.06.2010 um 12:54
Ich erwarte erst mal dass auf den „Vorschlag zur Güte“ eingegangen wird. Was spricht gegen den Vorschlag? Kann es sein dass es den Hamas-Verstehern in diesem Blog gar nicht um das Wohl der Palästinenser geht? Hat jeder der Hamas-Versteher und Norman-Paech-Versteher hier das Video des swr gesehen? Wenn das beantwortet wurde, talken wir weiter. Ich will das so! Jetzt muss ich mir Fußball ansehen, sonst schimpft meine Frau. mb

Rahab schrieb am 25.06.2010 um 21:04 @Manfred Breitenberger hör auf, mir mit deinen hirngespinsten den tscheinik ze hakken! der „Vorschlag zur Güte“ ist das papier nicht wert, auf dem er steht (näheres dazu findest du in meinem blog: die kneipenwirtin und Jabotinskys wilde jagd auf antisemiten) – ich persönlich würd mir damit noch nicht mal mehr den tuches putzen! aber geh deine ische beglücken – shabat shalom u’mevurach! und ich geh jetzt wieder arte gucken…

thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 21:11 @mb Wenn Sie wieder vom Fussball zurück sind, könnten vielleicht endlich anhängende Fragen beantwortet werden: thinktankgirl schrieb am 24.06.2010 um 14:09 @Manfred Breitenberger aus Ihrem Blogbeitrag: Natürlich gibt es in der deutschen Öffentlichkeit auch „Judenhasser“ in der FDP, SPD, bei den Grünen und in den Unionsparteien. „“Könnten Sie bitte Namen nennen!““ „Wenn es um Israel und den Nahostkonflikt geht, gibt es keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche.“ „“Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?““ Manfred Breitenberger schrieb am 24.06.2010 um 14:56
@ thinktankgirl schrieb am 24.06.2010 um 14:09 „Könnten Sie bitte Namen nennen!“ „“Norbert Blüm, Christian Ströbele, J. Möllemann, Jamal Karsli, Martin Hohmann, Alexander von Stahl, Philipp Jenninger…““ „Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?“ „“Ja““

Jetzt könnten vielleicht die Belege nachgereicht werden, daß die Politiker Norbert Blüm, Christian Ströbele, J. Möllemann, Jamal Karsli, Martin Hohmann, Alexander von Stahl, Philipp Jenninger…Judenhasser sind. Und vielleicht könnte auch der Zusammenhang von deutscher Mentalität mit Judenabneigung geklärt werden.

Phineas Freek schrieb am 25.06.2010 um 21:36 Manfred Breitenberger schrieb am 25.06.2010 um 20:14 Oh fein, Video gucken – ich hab da auch eins.
Das sich Israel betreffs Zweck und Nutzen einer gediegenen Staatsmoral, in keiner Weise von anderen erfolgreichen Nationen in dieser schönen Staatenwelt unterscheidet, besonders was die erfolgreiche Implementierung seiner nationalen Werte in die Köpfe seiner Untertanen betrifft, lässt sich exemplarisch am folgenden Video begutachten. Stinknormale Nationalisten sind halt überall gleich unausstehlich. Jetzt gehe ein Bier trinken, sonst schimpft meine Milz.

Uwe Theel schrieb am 26.06.2010 um 02:00 @ Manfred Breitenberger schrieb am 25.06.2010 um 09:31 Als Konkret-Leser … das kommt mir irgendwie bekannt vor! ut

Rahab schrieb am 26.06.2010 um 09:29 @Manfred Breitenberger da sich im posting vom 25.6.um 20:14 mal wieder das wort „Hamas-Versteher“ befindet, welches sich durch besonderen analytischen tiefgang auszeichnet, werde ich mir im wiederholungsfall erlauben, mb&co in zukunft mindestens Mussolini-versteher zu nennen und als solche anzusprechen.
vielleicht nenne ich sie aber in zukunft heimliche Gesellianer, denn für mich ein unterschied zwischen den (volks-)gemeinschafts-entwürfen eines Gesell und eines Jabotinsky nicht erkennbar – ja, ich behaupte: es gibt keinen! wie es beispielsweise in der behandlung der bodenfrage keinen unterschied zwischen Jabotinsky und hamas gibt. für beide ist boden etwas ‚heiliges‘ und muß daher von menschen, welche als den heiligen boden verunreinigende vorgestellt werden, ‚befreit‘ bzw. ‚gereinigt‘ werden.

lausemädchen schrieb am 26.06.2010 um 10:47 @uwe theel „Als Konkret-Leser …“ ich glaub von denen gibt’s hier mehrere:-) eine davon mit grüssen lausemädchen

walter ter linde schrieb am 26.06.2010 um 12:08 Outing: Ich lese die Konkret auch.

ruhrrot schrieb am 26.06.2010 um 12:11 Ähem. Schwitz. Ächz. Ich,ich,…..ich …………….muss…….mich auch als Konkret-Leser outen! Uffz! Puuuuh! Stöhn!

Rahab schrieb am 26.06.2010 um 12:14 ich halt es ja eigentlich für reichlich egal, wo Leon de Winter so all was schreibt. denn er schreibt immer die gleiche sosse…
dass konkret sich als ’sprachrohr‘ dafür hergibt – nun, was besagt das? wahrscheinlich was über die genügsamkeit der leserschaft.

Uwe Theel schrieb am 26.06.2010 um 12:48 @ lausemädchen, walter ter linde, ruhrrot ad konkret: .. na dann ist ja gut, wenn das bei euch jetzt auch raus ist, die ihr das bisher nie besonders betont habt, und auch sonst nicht sagt, warum das wichtig sei. Auch Ironie ist hier völlig fehl am Platz, da derjenige, fidelche, auf den ich referierte, konkret als eine maßgebliche Quelle der Dokumentation und Inspiration seiner „politischen“ Überzeugungen anbot. Da war die Lektüre wohl mehr, als gewöhnliche Zeitschriftenlektüre, deren Resultate wir hier in der FC alle mit“erleben“ durften. Was also soll mir euer „outing“ sagen? *frag*

ruhrrot schrieb am 27.06.2010 um 13:02 @Uwe Theel Nur das ich sowohl Leser vom Freitag als auch von konkret bin. Sicher sind konkret-Leser/innen genauso wie Der Freitag-Leserinnen keineswegs bessere Menschen! Man kan in Sachen Pästina und Gaza unterschiedlicher Meinung sein, aber man sollte die in gegenseitiger Achtung diskutieren. Genauso kann sowohl den Freitag als auch konkret kritisieren oder schätzen. Dabei sollte man aber auch die Grundregeln der Netiquette einhalten. Vielleicht war auch mein Kommentar mit dem angedeuteten Stottern ein bißchen dumm und provozierend. Das tut mir dann leid. Ich hatte aber den Eindruck , dass konkret -Leser hier in diesem Blog etwas runtergemacht werden, nur weil sie sich dazu bekennen. Wenn dem nicht so ist , habe ich mich nicht geirrt! Sorry! …aber bitte auch nicht vergessen, wenn der Freitag in konkret zitiert wird, geht man dort mit ihm eher mit Wertschätzung um und ausserdem gibt es gute Autoren des Freitag (Z.B. Georg Fülberth), die auch schon jahrelang in konkret schreiben. Sollte da eine gewisse Mindestachtung untereinander so schwer sein! Herzliche Grüße rr

Rahab schrieb am 26.06.2010 um 07:30 und hier ist der dritte beitrag in der kommentarreihe der taz http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/keine-innere-angelegenheit/ der kommentator heißt Tsafrir Cohen. muß ein judenhasser sein. bei dem namen ja auch kein wunder. die cohanim waren schließlich schon immer judenhasser!

luggi schrieb am 26.06.2010 um 10:01 Tja, was wollte ich jetzt hier? Eigentlich wollte ich nachfragen, was du MB jeweils unter einem Juden, einem Zionisten und einem Semiten verstehst. Na mal sehen. Ach so, eben fällt es mir ein, ein Link war’s, der mir in Erinnerung kam bezüglich der inhaltlichen Diskussion. (Ja gut, die Behörde mag ich auch nicht sonderlich) http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/antideutsche.pdf

thinktankgirl schrieb am 26.06.2010 um 10:21 Du meine Güte 😦 Ich hoffe, die haben alle ihren deutschen Paß abgegeben. Wären ja sonst nicht glaubwürdig.

Rahab schrieb am 26.06.2010 um 12:27 dies zitat „Es kann keine Kritik am Staat Israel geben, die nicht antisemitisch ist, da […] Israel die
organisierte revolutionäre Emanzipationsgewalt der jüdischen Gesellschaft darstellt. […] Die Aufgabe antideutscher Kommunisten ist es nicht, sich mit Israel zu identifizieren, denn
Israel ist nicht das Substitut des „Vaterlands der Werktätigen“, sondern aufzuklären, warum es notwendig ist sich bedingungslos hinter Israel und auch hinter Ariel Scharon zu
stellen: nämlich im Interesse der staaten- und klassenlosen Weltgesellschaft.“ (quelle siehe fn 6 im text) hat mir am besten gefallen. zum einen natürlich wegen Arik-melech-israel (womit wir wieder bei Jabotinsky wären!) und zum anderen, weil ich jetzt endlich weiß, wie wir das problem lösen: wir werden alle juden! das dürfte auch nicht so wahnsinnig schwierig sein, wenn ich dieses http://www.haaretz.com/print-edition/news/landmark-study-proves-90-of-jews-are-genetically-linked-to-the-levant-1.295231
zugrunde lege.

thinktankgirl schrieb am 26.06.2010 um 11:02 Zitat von MB: „Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?“ „“Ja““ Es gibt also eine deutsche Mentalität, die die Juden nicht mag. Was ist eine deutsche Mentalität? Eine Bewußtsseinverfassung, die alle Deutschen einschliesst und der sich der Einzelne nicht entziehen kann? Liegt sie quasi im Blut; wird sie wird über Generationen vererbt und verändert sich nicht und wird sich nicht verändern? Meint MB das mit deutscher Mentalität? Vermutlich ja, denn er schreibt den Deutschen einen gemeinsamen Charakter zu, der unveränderlich ist, wenn es um die Abneigung gegen Juden geht. Also ein Volkscharakter, der an die, hier deutsche Abstammung gekoppelt ist. So dachte die Wissenschaft im späten 19. Jahrhundert.
Also fusst die Behauptung einer deutschen Mentalität auf 100 Jahre alten Rassentheorien. Mit dem Unterschied, daß diesmal den Deutschen die negativen Charaktereigenschaften zugeschrieben werden und nicht den Juden. Dieser Ansatz ist der Zwilling des Völkischen, da er von denselben Ideen ausgeht.

TomGard schrieb am 26.06.2010 um 11:26 Mein Thema: Die Polemik um Rassismus in Verbindung mit dem Intelligenzbegriff in diesem Thread. 1. Vorbemerkung
a) Das (Vor)Urteil, unter jüdischstämmigen Menschen – wer immer dafür historisch galt – seien besonders viele kluge Leute zu finden, ist nun ein paar hundert Jahre alt. Eine der möglichen Quellen nennt der von R.G verlinkte Pinker selbst: Umständehalber gehörten vielerorts und über lange Zeit „die Juden“ zu einem hohen Prozentsatz den „bürgerlichen Ständen“ in spätfeudalen und frühbürgerlichen Gesellschaften an und als Mitglieder dieser Stände partizipierten viele von ihnen an der Herrschaftskultur der besitzenden / herrschenden Klasse, d.h. viele von ihnen hatten Zugang zu, verglichen mit den bäuerlichen und handwerklichen Ständen, reichhaltigeren Arsenalen und Inventaren an Kulturtechniken. Wesentlichen Anteil daran hatten zwei zusammenhängende Momente: Die Alphabetisierung und die Schriftkultur der jüdischen Tradition und der Entfall bzw. die Milderung der Depravation der Weiblichkeit in großen Teilen der katholischen Tradition, bes. der im gesamten Abendland wirksamen physischen Vernichtung der weiblicher „Intelligentia“ in den völkischen – gerade nicht den herrschenden! – Ständen. b) Legt man heut an Leut, die als Juden gelten, irgendwelche Messlatten an, so ist nach Punkt a. umgekehrt zu bedenken, daß stets ein unklarer, jedenfalls aber beträchtlicher Teil der Juden auf dem Weg der Vermischung, des sozialen Abstieges und nicht zuletzt der Vertreibung und Abschlachtung aus der jüdischen Tradition heraus fielen. Der Vertreibung und Abschlachtung sind – wie im Falle Nazideutschlands auch – zahlreiche Juden, die den herrschenden Eliten nahe standen, auf die eine oder andere Weise entgangen. Der Statistiker von heute hat es folglich mit einer Auswahl , einer Elite zu tun, nicht , jedenfalls nicht im wissenschaftlichen Sinne, mit einer Ethnie. 2) Womit ich bei Pinker wäre, der seinen eigenen Worten gemäß – wenn er es auch nicht so explizit sagt – um diese Verhältnisse weiß, und dennoch dem von R.G verlinkten Artikel nach, ethnisch , nämlich mit einem Genpool argumentiert; wenn auch nicht ausschließlich. Einem Genpool also, der geschichtlich verkleinert und amputiert worden ist. Folglich: Pinker lügt, trickst, täuscht! Das findet ihr zu schwach? Dann also weiter! Es sei längst „wissenschaftlich erwiesen“, daß Intelligenz erblich sei, behauptet Pinker. Aus der wissenschaftlich arbeitenden Elite der USA schließt er sich mit solchen Äußerungen offensiv aus, die hält zwar viel auf Narrenfreiheit, aber noch mehr auf Exaktheit. Denn Pinkers Behauptung verknüpft über das Attribut „wissenschaftlich erwiesen“ zwei Aussagen, die rein gar nichts miteinander zu tun haben, fälschlicherweise zu einer einzigen. Vollständig ausgesprochen lautet der Satz: Es ist wissenschaftlich anerkannt, daß es Klassen menschlicher Eigentümlichkeiten gibt, die sich mit signifikanter Häufung in Generationslinien finden und eine Eigentümlichkeit namens „Intelligenz“ gehört zur Gruppe dieser Klassen. Der Satz ist falsch, weil die zweite Aussage und damit das „und“ gelogen ist. Die „Gemeinde“ der Fachwissenschaftler ist weit, weit davon entfernt, eine Einigkeit über den Intelligenzbegriff hergestellt zu haben, und streitet umgekehrt erbittert darüber, was mit sog. „Intelligenztests“ eigentlich „gemessen“ wird (oder ob da überhaupt etwas „gemessen“ wird), bzw. wie man Geschick und Fertigkeiten, die populär mit „Intelligenz“ assoziiert werden, überhaupt vergleichend messen können soll. Der Anschein, es sei anders, entsteht durch Disziplinen, die nicht „wissenschaftlich“ im eigentlichen Sinne sind: Medizin resp. Psychologie / Sozialpsychologie etx. Sie nutzen vorläufige Bestimmungen eines Intelligenzbegriffes zu Zwecken, die mit den Sachverhalten, um die es da geht, nur mittelbar, nämlich politisch – sozialpflegerisch zu tun haben. (Fortsetzung in einem weiteren Kommentar auf dieser Ebene)

thinktankgirl schrieb am 26.06.2010 um 11:44 * * * * *

walter ter linde schrieb am 26.06.2010 um 11:51 Ja, das habe ich plausibel gelesen. Gesellschaften differenzierten sich auch immer aus nach Zunftzulassung, Handwerksweitergabe und anderen Aus/Einschließungsregeln. Oder ganz dumm: (Aus)Bildung ist historisch.

TomGard schrieb am 26.06.2010 um 12:00 Zur eigentlichen Sache. Ich setze mal darauf, nach dem vorstehenden nicht mehr lang und breit erklären und begründen zu müssen, warum ich es hoch albern finde, die Meinung , Intelligenz sei in beträchtlichem Maße erblich, zu bekämpfen. Daß es erbliche Dispositionen gibt, wird heute wohl kein Kretin mehr bestreiten, und daß eine große Anzahl solcher Dispositionen auch zur Bandbreite mentaler Eigenheiten und ihrer Verteilung in menschlichen Populationen beitragen können und es daher in zahlreichen Fällen auch tun werden, ist dann geschenkt. Nimmt man noch hinzu, daß Menschen sich, wie andere Tiere auch, unter geschlechtlicher Zuchtwahl fortpflanzen, und daß Eigenarten, die mit der Bandbreite des gängigen Intelligenzbetriffes korrelieren, zu den Merkmalen ästhetischer und erotischer Präferenz gehören, wird der Zusammenhang vollends unbestreitbar. Aber er wird bestritten. Warum? Phineas Freek hat in diesem Thread ein Beispiel dafür gegeben, indem er sich erkennbar im Generaltenor des Bürgers äußerte:
Es kann nicht sein, was nicht sein darf Aber warum „darf“ es nicht sein? Das ist doch wirklich banal: Weil es in der bürgerlichen Gesellschaft ein erzwungenes, systemisches und obendrein erlaubtes und befördertes Interesse (in diesem Fall = Bedürfnis) gibt, sich im Rahmen der Auswahlverfahren für bürgerliche Karrieren aller Art, und abgeleitet davon in den zugehörigen populären Kulturen, gegen rassistische Ein- und Aussortierungen, gegen einen rassistischen Ausschluß von der Teilnahme an einer Konkurrenz zur Wehr zur setzen, solange – ja, solange ein solcher Ausschluß nicht rechtswirksam geworden ist. Denn andererseits gehören in Bildung und Erziehung – mindestens dort – rassistische Zuweisungen und darauf gründende Selektionen zu den Standardmitteln der Sortierung der Leut in die Klassen und Schichten des Volkes. Ich habe im letzten Absatz von „Rassismus“ in einem allgemeinen, wenn auch schon unüblicher gewordenen Sinne gesprochen, nämlich von Naturalisierung gesellschaftlicher Eigenschaften nebst ggf. entsprechender Etikettierung und Selektion der betroffenen Leut. Doch was ist denn daran das eigentlich „Rassistische“, frage ich Euch?! Was löst denn die „völkerkundliche“ Konnotation des Wortes ein? Die Selektion ?! Doch wohl nicht! Der Ausschluß von Leuten von irgendwas aufgrund rassistischer Zuweisungen gehört doch lupenrein in die Abteilung Konkurrenz , die setzt die Zwecke und Maßstäbe der Selektion. Und da es weiterhin um rassische Separierung bzw. Rassenvernichtung gesellschaftlich nur noch in Ausnahmefällen geht, bleibt das „Rassistische“ am Rassismus sein Maßstab Gibt es denn einen Maßstab, der für alle denkbaren Wechselfälle und Zwecke rassistischer Sortierung in Frage kommt? Jawohl, den gibt es! Es ist der Maßstab der Tauglichkeit eines Menschen für die Zwecke einer anerkannten Herrschaft . Einer anerkannten Herrschaft! Merke: Der Rassismus in seinen modernen Formen ist der obligatorische Begleiter der demokratischen Verfassung bürgerlicher Staaten .

walter ter linde schrieb am 26.06.2010 um 12:16 Das Stichwort Konkurrenz ist so nachvollziehbar wie das der anerkannten Herrschaft. Beides gibt es in – wie auch anders – historischen Ausformungen. Der Erziehungsdialog von Begabung und Lernen war auch immer historisch/zeitgeistig geprägt. Die ökonomischen Grundlagen wurden selten befragt.

TomGard schrieb am 26.06.2010 um 12:24 Noch ein paar Nachbemerkungen. In einem schwerlich zu qualifizierenden Umfang ist der spezifische Gebrauch , den die Nationalsozialisten von den vorgefundenen Topoi und Traditionen des Antisemitismus gemacht haben, der nationalsozialistischen Formierung einer demokratischen „Volksgemeinschaft“ geschuldet gewesen, für welche die „Rassenlehre“ nur eine Hilfskonstruktion zur eingemeindenden Überwindung der zahlreichen hochlebendigen völkischen Regionaltraditionen war. Dies ist die Wahrheit an dem antideutschen Geschwätz vom eingefleischten deutschen „Mob“. Nur ist’s der gleiche „Mob“, der sich auch in allen anderen demokratischen Staaten formiert, wenn Fanfaren geblasen werden, identifizierte Schädlinge am Volkskörper, der anderswo halt eher „Gemeinwohl“ geheißen wird, zu schlägern und zu klatschen – vornehmlich natürlich, wenn sie außerhalb des Territoriums ihren Sitz haben … +++ Und was ist nun das „Haarige“ am Maßstab „Intelligenz“, das, so sage ich hier mal ausnahmsweise ästhetizistisch, wohl jeder Mensch mit ein paar verbliebenen Senkrechten empfindet? Na, ganz einfach, weil es einer ist, der zwar durchaus „iwie“ auch Bestandteil der Maßstäbe von Gefallen, Lust, Genuß, kurz Schönheit ist, aber eben untergeordnet, und nicht übergeordnet , wie es die Klassengesellschaft gebietet! Und daß Begreifen können allenfalls in klar pathologischen Fällen was mit dem zu tun hat, was unter der Fahne „Intelligienz“ segelt, das weiß doch auch nahezu ein jeder, der sich nicht in einer „deformation professionelle“ gegen diese Erfahrung panzert.

Phineas Freek schrieb am 26.06.2010 um 13:12 Phineas Freek schrieb am 25.06.2010 um 18:28  Wer wie Reflexione die interessierte und rassistische Lüge einiger Hirnforscher und vieler Psychologen wie Pinker schluckt und sich zu Herzen nimmt, nämlich die Behauptung der Mensch wäre Sklave seines Gehirns oder anders, biologische Vorgänge im Hirn determinieren den Geist, käme nicht umhin, außer mir, auch selber mächtig an seinem eigenen Verstand zweifeln zu müssen, nähme er diesen Schwachsinn wirklich für bare Münze. Wenn zum x-ten male biologische Daten, Experimente und Gesetzmäßigkeiten nur als Material, für philosophische und psychologische (Vor) Urteile herhalten müssen nicht aber als naturwissenschaftliche Beweise fungieren, ist die Zielrichtung solcher begnadeter Behauptung offensichtlich. “ Wo hab ich in diesen kurzen und fast unbegründeten Sätzen die Erblichkeit von irgendwas im Generalton des Bürgers bestritten? Von „Intelligenz“, seinen Begriff und deren Ausnutzung zwecks gesellschaftlicher Sortierung ist doch noch gar nichts gesagt worden – hast Du jetzt ja vorbildlich und ausführlich besorgt. Ohne ein bisschen Piesacken gehts wohl nicht?

TomGard schrieb am 26.06.2010 um 13:32 „Ohne ein bisschen Piesacken gehts wohl nicht?“ *Schmunzel* Ich will „eigentlich“ nicht mehr hier schreiben und Du gabst mir mit Deinen „kurzen und fast unbegründeten“ Sätzen den Anlaß, Deine Rede vor Mißverständnissen zu „retten“. Was Du unter „Rassismus“ faßt, kann der Leser halt nicht riechen, und das Ideologem der „Gleichheit“ ist, trotz zeitgeistiger Schwächung, noch lebendig genug, um Deine Polemiken zu vereinnahmen – und gegen Korrekturen anzurennen, die es wert sind, bewahrt zu bleiben, obwohl sie nur allzuoft zu Gunsten komplementärer Ideologien angenommen werden..
Daher mein „Ärger“ und die Spitze.

Phineas Freek schrieb am 26.06.2010 um 13:51 …Alles klar – war in diesem Blog eh ein bisserl angepisst. Beste Grüße

Rahab schrieb am 26.06.2010 um 17:08 abgesehen davon, dass ich es sehr nett von TomGard finde, Phineas Freek vor vermuteten/anderen unterstellten mißverständnissen zu retten, wenn auch um den preis einer spitze …. aber ich will mich bei der frage, wer da an dem punkt welcher fantasie (gern auch im plural zu lesen) aufgesessen ist, nicht länger aufhalten ….zumal das nebelkerzen werfende reflexione galore nicht mehr unter uns weilt… also, sof sofit frage ich mich, ob es ein ausweis/aufweis von ‚intelligenz‘ ist/sein kann, sich so wie Manfred Breitenberger das Kramer’sche pamphlet vollinhaltlich zu eigen zu machen. und wenn es denn ausweis/aufweis von ‚intelligenz‘ ist/sein sollte, wüßte ich gern, um welche art von herrschafts-kompatibler intelligenz es such wohl handeln möchte – oder sind die an dem punkt alle gleich? und dann wüßte ich gern auch noch, wer denn heutzutage als jüdisch-stämmig gelten kann/darf oder nicht und mit welcher begründung. mir reicht dafür allerdings eine erklärung, welche ohne fettdruck auszukommen vermag, völlig aus.

Phineas Freek schrieb am 26.06.2010 um 17:38 Mensch, Rahab, TomGards „kulturelles Erbe“ ehemaliger „Vereinskultur“ wirkt halt immer noch á bisserl nach.
Das hatte ich auch schon mal in einem seiner (gelöschten) Blogs kurz angedeutet. Das sind doch Peanuts, wenn jemand für eine korrekte Ergänzung und Begründung meint mit einer Spitze einsteigen zu müssen. Wenns zu arg kommt, schreit man halt Aua und haut auf die Finger… Beste Grüße Beste

TomGard schrieb am 26.06.2010 um 17:54 Beste Rahab,  seit wann gehören Katzen zur Gattung der Wadenbeißer? *grins* Du magst doch Geschichte und Geschichten. Wenn Du Dir mal ’nen Moment Muße nimmst, dann recherchier doch mal die Geschichte von Ann(?) Cynthia Ann Parker upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f5/Cynthia.jpg und ihre Fortsetzung in der Geschichte ihres Sohnes Quanah Parker upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/66/Chief_Quanah_Parker_of_the_Kwahadi_Comanche.jpg und seiner Geliebten, späteren Lieblingsfrau Weckeah. Beachte auch die Altersbiographie Quanahs, besonders sein Verhältnis zur Mutter und seine Rolle in der Gründung der „Native American Church“. Ich nenne den mir wesentlichen Punkt: Quanah, dessen Mutter von den Comanche im Alter von neun Jahren im Verlauf der Zerstörung eines vorgeschobenen Siedlerforts verschont und „geraubt“ wurde, der diese Mutter aber bereits im Alter von 12 verlor, die während eines Gemetzels der US-Army unter den Frauen, Kindern und Alten eines sog. „Fleischcamps“ auffiel und unter Zwang „zurückgeführt“ wurde, zettelte um die Brautpreisfrage eine regelrechte „bürgerliche Revolution“ in seinem Stamm an, in dessen Folge der Frauenkauf mindestens vorübergehend außer Gebrauch kam. Es ist natürlich Spekulation, daß ich diesen Vorgang zu wesentlichen Teilen auf den Einfluß Cynthia Ann Parkers zurück führe, zumal begründeter Anlaß zu der Vermutung besteht, daß die häßlicheren Sitten und Gebräuche des Kriegerpatriarchats der in Rede stehenden Comanche-Abteilung seinerzeit geschichtlich sehr jung und eng mit dem Übergang zur Pferdezucht verknüpft gewesen sind. Aber Quanah war 18, als er sich in dieser Frage gegen die Häuptlinge wandte und seinem Biographen, der ihn persönlich kennenlernte, ist die kulturell ganz außergewöhnliche Verehrung Quanahs für seine Mutter, deren Schicksal er erkundete, deren Familie er in einem langen Aufenthalt kennenlernte und der er 70-jährig in seiner Ranch in einem überlebendgroßen Ölbild ein Denkmal für jeden Besucher setzte, aufgefallen. Was für eine Frau! Was für ein Mann! Selbst Karl May setzte ihm ein Denkmal, Quanah war das Vorbild für die Figur – ich habe ihren Namen vergessen – die im Lliano Estacado Banditen jagte und tötete. Tatsächlich brachte Quanah einer Kavallerieeinheit, die zu seiner Ergreifung ausgesandt war, eine der heftigsten Niederlagen bei, indem er sie mit wenigen Kampfesbrüdern in diese Wüste lockte und ihnen die Pferde wegnahm. Ich schweife ab. Wenn meine Deutung der Geschichte stimmen sollte, so gibt sie Auskunft darüber, was ein umständehalber nachdrücklich und sorgsam sozialisiertes Mädchen von 9 Jahren kulturell in Bewegung zu setzen vermag! Und dieser Mythos ist es mir wert, ihn weiter zu tragen und gegen einschlägige andere Mythen zu setzen. Einen weiteren Grund nenne ich in einem Folgekommentar.

TomGard schrieb am 26.06.2010 um 18:18 Der Vater meines Vaters war ein Jude, der in die Emigration ging, als sein Sohn 4 Jahre alt war. Ich hab ihn als alten Mann kennen gelernt, da war er ein angeberischer Ex-Frauenheld mit deutschen Konsumgewohnheiten und britischen Allüren, keine Spur mehr von irgendwelchen „jüdischen“ Sitten, falls er die je angenommen hatte. Anders muß es mit den Onkeln und Tanten meines Vaters gewesen sein, von denen dieser nie erzählte und die allesamt nach und nach in den KZs verschwanden. Denn mein Vater entwickelte etwa ab den mittleren Jahren eine Reihe bemerkenswerter Eigenarten, die ich hier ohne Begründung und Ausschmückung mal „der jüdischen Kultur nahe“ heiße, obwohl ich zugestehen muß, keine engen persönlichen Beziehungen zu Mitgliedern entsprechender Restkulturen zu haben. Andererseits hat mein Vater sich nie „als Jude“ gefühlt oder entsprechende Manieren an den Tag gelegt, obwohl das z.b. deshalb nahe gelegen hätte, weil er aufgrund seiner Abstammung von der Familie seiner 2. Frau abgelehnt worden ist.
Und ich? Nun, mir sind die jüdischen Vorfahren im Nebel lieber, als die rheinischen Textilfabrikanten im mütterlichen Zweig, die ich freilich auch nur als sehr junger Bursche „genießen“ durfte … Und wenn die Option erhältlich wäre, würde ich wünschen, daß, was ich von meinem Vater gern in die nächste Generation weiter trüge, nie wieder als „jüdisch“ identifiziert würde, selbst wenn es diese Linie gäbe.

Rahab schrieb am 26.06.2010 um 18:42 @Phineas Freek so gern ich TomGard immer wieder lese, so oft ruft er in mir ein: „get your rosaries off my ovaries!“ hervor.
so auch hier. also hab ich mal auf die für meinen geschmack zu oft zum fettdruck greifenden finger geklopft. außerdem – auch wenn sehr persönlich und daher sehr ins unreine geschrieben: er erinnert mich zuweilen an eigenarten meines verstorbenen vaters, an die ich mich weniger gern erinnere. dies weniger gern resultiert nicht aus der trauer-phase, in der ich mich gerade befinde, sondern daraus, dass diese eigenarten einen zug ins… ich sag mal: im rundumschlag übergriffig-entmündigende hatten. dagegen habe ich eine ausgesprochene aversion entwickelt – die ich auch nicht abzulegen gedenke.

Rahab schrieb am 26.06.2010 um 18:47 @TomGard auch katzen, kater knabbern gern mal waden an … und nun muß ich erst mal in ruhe lesen.

TomGard schrieb am 26.06.2010 um 21:03 „get your rosaries off my ovaries!“ Der ist gut! Den merk‘ ich mir 🙂

Phineas Freek schrieb am 26.06.2010 um 21:14 @Rahab Puuhh – diese elendige Sterberei. Danke für die Offenheit. Könnte eine Menge dazu sagen, lass es lieber – und will auch nicht. Sich generell „wehrhaft“ machen und „auf die Finger klopfen“ wenn nötig immer und überall – lieber einmal zuviel als einmal zuwenig. Alle Gute

Manfred Breitenberger schrieb am 26.06.2010 um 17:37 thinktankgirl schrieb am 25.06.2010 um 21:11 Ich stelle fest, dass es gestern einen größeren Dialog mit einem „Deaktivierter Nutzer“ und Ihnen gab. Dem möchte ich nichts hinzufügen. Nehmen wir Norbert Blüm und die“ Hart aber Fair“ – Sendung. Blüm meinte damals „Christen können keine Antisemiten sein!“ Aus dem Juden mit deutscher Staatsangehörigkeit, Friedmann machte er permanent einen Israeli, der sozusagen für alles im Nahen Osten verantwortlich ist. Er sprach über „“kollektive Haft“, welche eben jene Palästinenser mit der Abriegelung des Gazastreifens erleiden müssten“ Wochen zuvor sprach Blüm von „einem Vernichtungskrieg den Israel gegen die Palästinenser führt.“
Dies und vieles mehr reicht für mich, Blüm einen „Judenhasser“ zu nennen. Wenn Sie dies anders sehen, verwundert mich dies nicht.
Auch ich stelle fest dass Sie in diesem Forum ständig Wissenschaftlichkeit fordern, Sie selbst sich jedoch kaum daran halten. Die Bezeichnung Troll usw. haben Sie dem Blogger „fidelche“ mehrmals „unwissenschaftlich“ gepostet. Was Sie über Silvio Gesell denken erschauerte mich nebenbei bemerkt. Auf der anderen Seite habe ich Ihre Kommentare in anderen Blogs gelesen, die sich durchaus sehen lassen können (Burka-Verbot usw). In diesen Kommentaren kann ich Ihre Position nachvollziehen und unterstützen.
Wie Sie über den Nahostkonflikt und Silvio Gesell denken ist dagegen, meiner Meinung, nicht vereinbar mit linker Argumentation. Bevor ich weitere Antworten gebe, erwarte ich eine Stellungname von Ihnen zu dem „Vorschlag zur Güte“ von Tilman Tarach und der swr Sendung über die „Free Gaza Narrenschiffe“ von Paech, Pax Christi und Co. mb

thinktankgirl schrieb am 26.06.2010 um 19:06 @mb Wenn ich Ihre Zitate richtig gelesen habe, dann nimmt Blüm nicht einmal das Wort Jude in den Mund. Sondern spricht von Israel oder Israelis, die ja nicht alle Juden sind. Wo soll ich da einen Judenhass erkennen, wenn er nicht über Juden spricht? Und was ist mit den anderen Politikern, die Sie aufgeführt haben? Die Bezeichnung Troll usw. haben Sie dem Blogger „fidelche“ mehrmals „unwissenschaftlich“ gepostet. Der Troll-Vorwurf war ein freundlicher Hinweis, es nicht zu übertreiben.
Als ich dann sachlich wurde, hat er sich mit seinen Zitatcollagen selbst aus dem Freitag rausgebloggt. Vielleicht haben Sie das hier schon gelesen? „Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?“ „“Ja““ Es gibt also eine deutsche Mentalität, die die Juden nicht mag. Was ist eine deutsche Mentalität? Eine Bewußtsseinverfassung, die alle Deutschen einschliesst und der sich der Einzelne nicht entziehen kann? Liegt sie quasi im Blut; wird sie wird über Generationen vererbt und verändert sich nicht und wird sich nicht verändern? Meint MB das mit deutscher Mentalität? Vermutlich ja, denn er schreibt den Deutschen einen gemeinsamen Charakter zu, der unveränderlich ist, wenn es um die Abneigung gegen Juden geht. Also ein Volkscharakter, der an die, hier deutsche Abstammung gekoppelt ist. So dachte die Wissenschaft im späten 19. Jahrhundert. Also fusst die Behauptung einer deutschen Mentalität auf 100 Jahre alten Rassentheorien. Mit dem Unterschied, daß diesmal den Deutschen die negativen Charaktereigenschaften zugeschrieben werden und nicht den Juden. Dieser Ansatz ist der Zwilling des Völkischen, da er von denselben Ideen ausgeht.

hibou schrieb am 27.06.2010 um 06:50 heut abend gibts deutsche mentalitaet gegen england…….

Rahab schrieb am 27.06.2010 um 07:00 wofür ist das von bedeutung, hibou-schnibou? spielen bei den engelländern etwa juden mit?

hibou schrieb am 27.06.2010 um 07:21 schon möglich, röglich…..

hibou schrieb am 27.06.2010 um 12:16 und (Thema erweiternd) macht sich deutsche Mentalitaet leider nicht nur für Juden bemekrbar. Aber das weist Du grad so gut wie ich

Rahab schrieb am 27.06.2010 um 12:29 eben. da finden teilweise die merkwürdigsten verschiebungen statt….

Manfred Breitenberger schrieb am 28.06.2010 um 14:09 thinktankgirl schrieb am 26.06.2010 um 19:06 „Es gibt also eine deutsche Mentalität, die die Juden nicht mag. Was ist eine deutsche Mentalität? Eine Bewußtsseinverfassung, die alle Deutschen einschliesst und der sich der Einzelne nicht entziehen kann? Liegt sie quasi im Blut; wird sie wird über Generationen vererbt und verändert sich nicht und wird sich nicht verändern? Meint MB das mit deutscher Mentalität? Vermutlich ja, denn er schreibt den Deutschen einen gemeinsamen Charakter zu, der unveränderlich ist, wenn es um die Abneigung gegen Juden geht. Also ein Volkscharakter, der an die, hier deutsche Abstammung gekoppelt ist. So dachte die Wissenschaft im späten 19. Jahrhundert. Also fusst die Behauptung einer deutschen Mentalität auf 100 Jahre alten Rassentheorien. Mit dem Unterschied, daß diesmal den Deutschen die negativen Charaktereigenschaften zugeschrieben werden und nicht den Juden. Dieser Ansatz ist der Zwilling des Völkischen, da er von denselben Ideen ausgeht.“

Ihre Schlussfolgerung ist völliger Schwachsinn und zudem eine absolut unwissenschaftliche Unterstellung!

Sie haben offenbar noch nichts über die Verbrechen der deutschen Regierung von 1933 bis 1945 gehört. Informieren Sie sich bitte über diese Verbrechen! Vor allem über die Verbrechen gegen die jüdische Bevölkerung! Überlegen Sie anschließend (wissenschaftlich) was dieses einmalige Verbrechen in der Menschheitsgeschichte für Auswirkungen auf die Deutschen haben könnte! Ihre Weigerung zu dem „Vorschlag zur Güte“ von Tilman Tarach Stellung zu nehmen spricht Bände! Geht es Ihnen um das Wohl der palästinensischen Bevölkerung, oder ist Ihre Motivation eine andere? Was ist Ihre Motivation? mb

Manfred Breitenberger schrieb am 28.06.2010 um 16:08 Präzisierung zu 28.06.2010 um 14:09: Die Weigerung aller Israelgegner in diesem Blog zum „Vorschlag zur Güte“ von Tilman Tarach Stellung zu nehmen spricht Bände! Geht es diesen Israelkritikern um das Wohl der palästinensischen Bevölkerung, oder ist Ihre Motivation eine andere? Was ist die Motivation dieser Israelkritiker? mb

Rahab schrieb am 28.06.2010 um 20:44 @Manfred Breitenberger ich habe zu diesem „Vorschlag zur Güte“ stellung genommen. ich hab diesen „Vorschlag zur Güte“ zum gegenstand eines eigenen blogs gemacht, nämlich dieses: http://www.freitag.de/community/blogs/rahab/die-kneipenwirtin-und-jabotinskys-wilde-jagd-auf-antisemiten außer der behauptung, indem ich von Tarach die verbindung zum zionismus-revisionismus und zu Jabotinsky zurückschlage, täte ich Tarach und konkret verleumden oder gar von „Groß-Israel“ träumen ist dort keine sachliche stellungnahme zu finden. weder von mb noch von louis levy noch von anderen, die sich hier bereits als hamas-kritiker und islam-hasser hervorgetan haben. ich entnehme dem, dass die verteidiger zionistisch-revisionistischer politik in Israel dazu nichts zu sagen haben. entweder, weil sie sich in zionismusgeschichte und geschichte der yishuv nicht auskennen – oder aber, weil es ihnen peinlich ist, eine politik zu unterstützen, die ihre gedanklichen anleihen bei stützen des faschismus von Mussolini bis Carl Schmitt genommen hat und heute noch nimmt, also ausgerechnet bei denen, die mb und andere in ihrem engagement gegen antisemitismus zu bekämpfen vorgeben.
Dieses schweigen der sogenannten Israel-freunde spricht allerdings bände! wie auch andernorts das schweigen auf meine dortige stellungnahme bände spricht! ich stelle sie deshalb hier noch einmal ein: “ oi-wa-woi! vielleicht wäre es ganz hilfreich, einiges voneinander trennen zu lernen. z.b. die deutsche schuld an der shoa von der geschichte des zionistischen projekts in Palästina. denn die deutsche schuld ‚bekämpfe‘ ich nicht dadurch, dass ich nun entweder bedingungslos hinter Israel stehe oder aber bedingungslos hinter Fatah&Hamas und die rückabwicklung der zionistischen landnahme als ‚Israel raus aus Palästina‘ fordere. das eine ist so dusslig wie das andere! hilfreich wäre, zum einen mal ein bißchen ordnung in den je eigenen antisemitismus-begriff zu bringen. zum nächsten, sich klar zu machen, dass etliche der ideen, welche in den politischen/praktischen zionismus einmündeten, aus derselben gedanklichen gemengelage entstammen wie der europäische politische antisemitismus und auch wie so merkwürdige utopien wie z.b. die von Gesell (deren übereinstimmungen/schnittmengen mit und unterschiede zu den tolstoi’schen narodniki und von da aus wieder zum einen mit den bundisten und zum anderen mit den poalei-zion und zum dritten mit den zionisten-revisionisten wie Jabotinsky mal in den kritischen blick genommen gehören). Zum dritten wäre hilfreich sich klar zu machen, dass antizionismus nicht erst mit dem unabhängigkeitskrieg entstand sondern etwas älteren datums ist und in der uns heute begegnenden form ungefähr mit Ahad Ha’am entstand – und in Israel Zangwill und mit dessen Uganda-plan eine (aber nicht die einzige) fortsetzung fand …. Zum vierten wäre wohl anzuraten, sich intensiv mit dem Osmanischen Reich und der tanzimat-periode und den kapitulationen und dem ‚schutzjudentum’ der kapitularmächte zu beschäftigen und mit der penetration der region zwischen Aleppo und dem Suez-kanal (und Ägypten hintendran) durch die europäischen kolonialmächte. Als fünftes (was nicht bedeutet, dass es nicht auch die nummer 1 oder 2 tragen könnte) gehören die geschichte der je unterschiedlichen nationalbewegungen im Osmanischen Reich in den blick genommen – und zwar mit besonderer konzentration auf die palästinenesische nationalbewegung im unterschied zu und in ihrer verschränkung mit der ägyptischen geschichte seit Napoleons expedition d’Ègypte (wobei ich anrege, sich besonders intensiv mit der periode unter Muhamed Ali Pascha zu beschäftigen) und in ihrer verwobenheit mit der levante (Libanon und Syrien). Hierzu empfiehlt es sich, noch die eine oder andere landesgeschichte (z.b. auf der arabischen halbinsel) etwas näher zu betrachten – um zu verstehen, dass in der region naher und mittlerer osten zwar auch (bis heute) kontinental-europäische interessen ausgetragen werden, aber eben nicht nur diese sondern auch je nationale (heute nationalstaatliche) eigene. Sehr hilfreich für all dieses wäre, endlich auch das zur kenntnis zu nehmen, was die arabische welt (von Damaskus bis nach Rabat) zu all dem ‚denkt’ – es ist einiges! Und beschränkt sich wahrhaftig nicht nur auf Hassan al-Banna und Said Qutb und deren epigonen.
Ebenso hilfreich wäre, Moishe Postone selbst zu lesen – und dazu dessen guten alten freund Dan Diner. Ich kann mir nämlich sehr gut vorstellen, dass diese beiden ab und zu ganz verwundert das phänomen der antideutschen betrachten und sich fragen, welche form der deutsche politische antisemitismus denn nun schon wieder angenommen hat. Denn: bedingungslos hinter Israel bis hin zu Ariel Scharon stehen die beide nicht. Ganz im gegenteil! Weshalb sie von Tilman Tarachs „Vorschlag zur Güte“ schätzungsweise auch nicht besonders viel halten sondern dies als fortsetzung zionistischer politik mit den altbekannten mitteln zurückweisen würden.“ vielleicht beflügelt das ja insoweit, dass endlich über das gesprochen wird, worum es geht – nämlich zionismus als ‚veraltetes politik-modell‘. wenn wir das durch-hätten, könnten wir uns hamas als ebenfalls ‚veraltetem politik-modell‘ zuwenden.

Manfred Breitenberger schrieb am 29.06.2010 um 10:39 @Rahab Was spricht dagegen, dass sich Gaza mit Ägypten und das Westjordanland sich mit Jordanien vereinigen? Es würde die Grenze der Westbank zu Jordanien und die Grenze von Gaza zu Ägypten geöffnet. Jordanien ist Teil Palästinas, es wurde 1922 von den Briten als „Transjordanien“ abgetrennt. (Mit der Vorgabe das Jordanien „judenrein“ sein muss.) Das sind 78% des Gebietes! Nebenbei bemerkt, in dem Zusammenhang von „Groß-Israel zu sprechen ist absurd!
Es gäbe keine Blockade mehr. Die Palästinenser würden nicht mehr in Armut leben. Sie wären mit ihren „Brüdern“ vereint, „müssten“ keine Raketen mehr abschießen. Es gäbe Frieden. Nach sagen wir 10 Jahren, wenn sich die Lage entspannt hätte, sich alles konsolidiert hat, können sich die Bewohner von Gaza und Westbank entscheiden ob sie in dem jeweiligen Staat bleiben wollen oder selbstständig werden. Diesen Vorschlag mit dem Verweis auf Jabotinsky abzutun ist lächerlich. Es wäre ein konkreter Vorschlag. Warum gehen Sie und natürlich auch die restlichen Israelgegner nicht ernsthaft darauf ein? Ich habe den furchtbaren Verdacht, dass es vielen Israelgegnern nicht um das Wohl der Palästinenser geht. Mir stellt sich die Frage nach der Motivation der Israelgegner. mb

Rahab schrieb am 29.06.2010 um 11:23 was dagegen spricht? zum einen das selbstbestimmungsrecht der völker. und zwar so, wie es sich aktuell darstellt und nicht so, wie es sich anläßlich der revolution der jungtürken artikulierte. und zum anderen die vertragslage, an die meines wissens auch Israel gebunden ist – auch wenn es gelegentlich so tut, als sei es an grundsätze wie ‚pacta servanda sunt‘ nicht gebunden. damit also auch die redlichkeit. wenn ich mir solch eine frage wie die nach der anerkennung von un-resolution 181 gefallen lassen muß – dann muß ein Tilman Tarach und ein mb sich die auch gefallen lassen. wozu in mir die vermutung aufsteigt, dass mir diese frage weniger unangenehm ist als beispielsweise Louis Levy et al. mein hinweis auf Jabotinsky tut den ‚vorschlag zu güte‘ nicht ab sondern zeigt auf, was in dieser schein-gütlichen verpackung drin steckt. nämlich nationalismus der übelsten sorte. versteckt hinter dem bestreben, nicht antisemitisch zu sein – was ein ehrenhaftes motiv ist, aber eben nicht um den preis der verschiebung vom juden auf den muslim als dem neuzeitlichen hunnen zu haben ist. die bindungen der menschen an orte, wege und geschichten/legenden, feste, an handel und wandel, an
nachbarschaften – kurzum, die idee, das ‚am ha’aretz‘ (=volk des landes, die einfachen, ungebildeten frauen und männer und kinder, die, welche der himmelskönigin kuchen backten -> bißchen in Jeremia blättern) zu seinem/ihrem recht kommen zu lassen. und von mir (ganz) persönlich aus gesehen: das interesse daran, in frieden in Jerusalem leben und einen ausflug nach Hebron oder Jericho oder nachal david oder Nablus zu den samaritanern machen zu können, ohne einen check-point passieren zu müssen. meine bücher-einkaufsliste abarbeiten zu können …. womit ich mal wieder bei einer ’sensiblen‘ frage wäre: würde Jerusalem internationalisiert?

Manfred Breitenberger schrieb am 29.06.2010 um 10:44 @thinktankgirl schrieb am 26.06.2010 um 19:06: „Vielleicht haben Sie das hier schon gelesen?“Wollen Sie damit sagen, wenn es gegen die Juden geht, gewinnt die deutsche Mentalität die Oberhand über jeglichen Parteienzank?“ „“Ja““ Es gibt also eine deutsche Mentalität, die die Juden nicht mag. Was ist eine deutsche Mentalität? Eine Bewußtsseinverfassung, die alle Deutschen einschliesst und der sich der Einzelne nicht entziehen kann? Liegt sie quasi im Blut; wird sie wird über Generationen vererbt und verändert sich nicht und wird sich nicht verändern? Meint MB das mit deutscher Mentalität? Vermutlich ja, denn er schreibt den Deutschen einen gemeinsamen Charakter zu, der unveränderlich ist, wenn es um die Abneigung gegen Juden geht. Also ein Volkscharakter, der an die, hier deutsche Abstammung gekoppelt ist. So dachte die Wissenschaft im späten 19. Jahrhundert. Also fusst die Behauptung einer deutschen Mentalität auf 100 Jahre alten Rassentheorien. Mit dem Unterschied, daß diesmal den Deutschen die negativen Charaktereigenschaften zugeschrieben werden und nicht den Juden. Dieser Ansatz ist der Zwilling des Völkischen, da er von denselben Ideen ausgeht.“

Diese absolut unwissenschaftliche Schlussfolgerung ist völliger Schwachsinn, blendet die nationalsozialistische deutsche Zeit völlig unwissenschaftlich aus und ist zudem eine Unterstellung! Sie haben offenbar noch nichts über die Verbrechen der deutschen Regierung von 1933 bis 1945 gehört. Informieren Sie sich bitte wissenschaftlich über diese Verbrechen! Vor allem über die Verbrechen gegen die jüdische Bevölkerung! Überlegen Sie anschließend (wissenschaftlich) was dieses einmalige Verbrechen in der Menschheitsgeschichte für Auswirkungen auf die Psychologie der Deutschen haben könnte! mb

Manfred Breitenberger schrieb am 29.06.2010 um 10:55 Präzisierung zu 29.06.2010 um 10:44: Überlegen Sie anschließend (wissenschaftlich) was dieses bisher einmalige größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte für Auswirkungen auf die Psychologie der Deutschen haben könnte! mb

Rahab schrieb am 29.06.2010 um 11:30 erst mal beobachte ich mit zunehmendem mißvergnügen, welche auswirkungen das wirklich allergrößte verbrechen der menschheitsgeschichte, nämlich das patriarchat, auf die psyche/n (nicht psychologie – das wäre nämlich die wissenschaft bezüglich derselben – was auch ein interessantes und sehr ergiebiges thema wäre!) der sogenannten israel-freunde of all three+x sexes hatte und hat. schauderhaft! ansonsten nehme ich mal an, mb ist lehrer oder möchte es gern sein. und lehrer ist bekanntlich kein beruf, sondern ein zustand. ein höchst psycho-pathogener.

thinktankgirl schrieb am 29.06.2010 um 13:04 @ Herr Breitenberger Diese absolut unwissenschaftliche Schlussfolgerung ist völliger Schwachsinn, blendet die nationalsozialistische deutsche Zeit völlig unwissenschaftlich aus und ist zudem eine Unterstellung! Sie können gerne meine Arbeitshypothese auseinandernehmen, nur sollten Sie mir dann erklären, was Sie unter deutscher Mentalität verstehen und weshalb diese die Juden nicht mag.
Worin besteht diese deutsche Mentalität, wie wird sie tradiert, warum wirkt sie heute immer noch?

TomGard schrieb am 30.06.2010 um 09:02 Arztlicher Befund: Die Gaza-Aktivisten wurden sowohl mutwillig wie gezielt hingerichtet. derstandard.at/1277337030452/Angehoerige-der-Friedensflotte-aus-kurzer-Distanz-erschossen

Manfred Breitenberger schrieb am 30.06.2010 um 10:33 @thinktankgirl schrieb am 29.06.2010 um 13:04: „Sie können gerne meine Arbeitshypothese auseinandernehmen, nur sollten Sie mir dann erklären, was Sie unter deutscher Mentalität verstehen und weshalb diese die Juden nicht mag. Worin besteht diese deutsche Mentalität, wie wird sie tradiert, warum wirkt sie heute immer noch?“ Ich nehme nicht Ihre „Arbeitshypothese“ auseinander, ich entgegne Ihrer Unterstellung. Ich fange damit nicht in der weiten Vergangenheit an. Beschäftige mich nicht mit dem patriotischen Vormärz, mit dem Ressentiment gegen den amerikanischen Mammon, den deutschen Militarismus, den Antisemitismus in der Gründerzeit, der Herrenrasse, die Sekundärtugenden, usw. In diesem Blog kam es mehrmals zur Sprache. Sie haben es wohl überlesen oder nicht verstanden.

Die deutsche Mentalität bezüglich der „Juden“ ist geprägt zum einen von religiösen Überlieferungen (Gottesmord) und zum anderen von der größten „Menschheitskatastrophe“, von Auschwitz. Vermutlich haben Sie nicht mitbekommen dass „die Deutschen“ die Schuldigen an diesem bisher einzigartigen millionenfachen Massenmord sind. „Die Deutschen“ haben nach dem Krieg verschämt „mitbekommen“ (viele wussten es bereits lange zuvor) was in den Gaskammern geschah. Sie hörten von den Müttern in den Gaskammern, die ihren Kleinkindern sagten, „atme schnell tief ein“, „damit es schneller vorüber ist“. Diese Schuld und diese Scham wollten die Deutschen spätestens nach dem 6-Tage-Krieg, oder allerspätestens nach der Wiedervereinigung „abgelegen“. „Die Deutschen“ hielten und halten den Juden (in Israel) ihre angeblich selben „Verbrechen“ vor. Sie wollten und wollen damit von „Ihrer“ Schuld ablenken, wollen ihre Schuld ablegen. Sie sind „unfähig zu trauern“ (Mitscherlich). Es wird von dem „Konzentrationslager Gaza“ gesprochen, nach dem Sechstagekrieg titelte die Bildzeitung von Blitzkrieg, Blüm spricht vom Vernichtungskrieg, TomGard spricht von der „bestialischen israelischen Armee“, Israel wird unterstellt ein Groß-Israel anzusteuern, es wird von Genozid an den Palästinensern gesprochen, usw, usw.
Psychoanalytiker sprechen davon, „dass die Deutschen den Juden Auschwitz nie verzeihen werden.“ Ich zitierte in dem Zusammenhang bereits des Öfteren den Konkret Autor Wolfgang Port, der einstmals schrieb: „Israel mit Lob und Tadel als Bewährungshelfer moralisch beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde“

Diese Dinge wurden bereits in den Blogs von“ fidelche“ ausgiebig besprochen. Offensichtlich haben Sie nichts daraus gelernt, da Sie in so gut wie in jedes dieser Blogs posteten: „Don‘t feed the troll“. Sie haben dies nicht nur einmal getan, wie Sie weiter oben wahrheitswidrig behaupteten, sondern mehrmals. Gelöscht wurde dies nie von der Redaktion. Es wurde erst gelöscht als „fidelche“ darauf reagierte! (alles nachzulesbar auf „fidelches“ Blog) Dies alles erachte ich als äußerst unwissenschaftliche Herangehensweise an das Thema. mb

Rahab schrieb am 30.06.2010 um 12:22 na ja, mb, besonders wissenschaftlich scheint mir Ihre herangehens- wie umgangsweise auch nicht zu sein. vielleicht ist sie auch einfach nur schlampig, kann auch sein. einem psychoanalytiker, und zwar Zvi Rex, wird in dem buch Broders ‚der ewige Antisemit‘ diese phrase zugeschrieben. ob sie tatsächlich von ihm stammt – ich habe dies über das hebräische wiki noch nicht verifizieren können.
das tut allerdings der richtigkeit dieser phrase keinen abbruch, wie Ihnen wohl fast jede psychoanalytikerin (gern auch männlich zu lesen) bestätigen wird. der vorgang gehört in den komplex von schuldabwehr und -umkehr und ist nicht nur bei antisemitismus zu beobachten (sehr beliebt ist auch, sexuelle gewalt damit zu erklären, dass die vergewaltigte so ein kurzes röckchen trug …oder so lüstern guckte … oder so anzüglich sprach… aber wir wollen ja nicht abschweifen)
also: die phrase bringt einen sehr wichtigen und richtigen punkt zum ausduck, nämlich dass der täter im nachhinein das opfer entweder verantwortlich macht oder aus seinem gesichtsfeld entfernt oder beides. Damit wäre ich bei einem punkt, den Sie ausgelassen haben, nämlich den europäischen (und da nicht nur deutschen) motiven für die zustimmung zur gründung eines jüdischen staates im vorderen orient. als sühne für das am europäischen judentum begangene verbrechen wäre es eigentlich doch sinnhaft gewesen, dem überlebenden europäischen judentum niedersachsen inklusive Bremen und Hamburg als eigenen staat zu überlassen, von mir aus mit option auf eine exklave in den alpen rund um den Bodensee.
Versuchen Sie mal, sich vorzustellen, was das bedeutet hätte! Unter anderem wäre den niedersachsen gesagt worden, sie könnten doch problemlos bei und mit ihren brüdern in thüringen und hessen und nordrheinwestfalen … und falls sie nach zehn jahren doch lieber wieder was eigenes wollten, dann könnten sie sich ja im wege der sezession von thüringen, hessen und nordrheinwestfalen wieder unabhängig machen und einen eigenen staat ausrufen. wir könnten auch mal versuchen, uns ein passendes territorium rund um SPUM (Speyer, Worms, Mainz) vorzustellen – das wäre dann gleich noch eine art wiedergutmachung für die kreuzzüge gewesen – mitsamt einem zugang zum meer – also enklave in ostfriesland dazu….
versuchen Sie mal, einfach nur mit diesen gedanken zu spielen und Ihre fantasie in gang zu bringen, was das in Europa bedeutet hätte, vor allem dann, wenn dieser jüdische staat eine art rückkehr- bzw. asylrecht für alle juden dieser welt postuliert hätte. und alle die gebliebenen nicht-jüdischen landbesitzer enteignet hätte, wenn die an einem bestimmten, vorher nicht bekanntgegebenen tag nicht auf ihrem hof/ihrer scholle anwesend gewesen wären, sondern im nachbardorf eine kuh verkaufen oder zur beerdigung des großonkels im anderen nachbardorf oder in der kreisstadt, um die geburt eines kindes anzuzeigen… praktischerweise gab es die zionistische organisation den neuen yishuv im vorderen orient das britische mandat weshalb verbunden mit der neuerlichen neuordnung des vorderen orient durch die siegermächte in in die unabhängigkeit entlassene nationalstaaten es so schien, als sei dort für einen weiteren platz – und Europa sei auf die art ganz elegant die personifizierung und territorialisierung seines schlechten gewissens los.
das paßte sehr gut ins immer noch sehr lebendige europäische koloniale denken. dem waren schon zu völkerbundszeiten lokale strukturen in seinen kolonien/mandatsgebieten ziemlich wurscht gewesen – und dem waren sie nach dem zweiten weltkrieg immer noch wurscht. Werfen Sie mal einen blick in einen historischen atlas und hinterfragen Sie die grenzziehungen durch den völkerbund im vorderen orient – und Sie werden bei einigem nicht allzu heftigem nachdenken dahinter kommen, dass lokale interessen dafür kaum eine rolle spielten. nach WK II war das nicht sehr viel anders…. Die palästinenser fragten damals und fragen heute völlig zu recht, weshalb sie das an schuld-verarbeitung übernehmen sollen, was eigentlich sache der europäer, vorrangig der deutschen gewesen wäre. etwa des mufti wegen, dieser britischen schachfigur? Fidelche hat – psychoanalytisch ebenfalls gut erklärbar – dessen rolle und betrag in den sich weiter formierenden nationalbewegungen der region grandios überschätzt. was nicht weiter verwundert – schließlich braucht die verschiebung des problems und der menschen! eine legitimation. und die haben wir, wenn wir feststellen können, dass der mindestens so böse war wie Hitler. das nennt sich zwei fliegen mit einer klappe schlagen. mann ist die menschen los und die schuld gleich mit! ps: wie genozid aussieht, mußte den menschen im vorderen orient nicht vorgeführt werden. das kannten die spätestens seit dem genozid an den armeniern aus eigener anschauung. weshalb es mich auch etwas verwundert hat, dass isam für seine freunde in Syrien nach kz-bildern sucht – die findet er zusammen mit seinen freunden „umme ecke“ – abgesehen davon, dass es in Hama nicht sehr viel heimeliger ausgesehen haben wird als in Bergen-Belsen und in Sinjar nicht sehr viel appetitlicher als in Dresden.

Zachor! schrieb am 30.06.2010 um 12:29 „abgesehen davon, dass es in Hama nicht sehr viel heimeliger ausgesehen haben wird als in Bergen-Belsen und in Sinjar nicht sehr viel appetitlicher als in Dresden.“ ach herrje, jetzt wird hier auch noch aus dresden und bergen-belsen eine (!) suppe gekocht! widerlich.

Rahab schrieb am 30.06.2010 um 14:03 die drei postings, Zachor, lassen auf heftige erregung schließen. von wannen diese? weil Ihnen weder Hama noch Sinjar etwas sagen?
sieht ganz danach aus. weshalb Ihnen entgeht, dass unter anderen auch palästinenser, kurden, jeziden, armenier, assyrer, tscherkessen, in ihrem je kollektiven gedächtnis den einen oder anderen zivilsationsbruch gespeichert haben. weshalb Sie dann wohl zu denen gehören, die meinen, dass ein zivilisationsbruch ruhig noch ein paar weitere nach sich ziehen darf, hauptsache, die toppen den als vorrangig angesehen zivilisationsbruch den zahlen nach nicht? und die vorangegangenen vergessen wir gleich ganz? das scheint mir ein sehr euro-zentristischer und zugleich kolonialistischer begriff von zivilisationsbruch zu sein. das zum einen. zum anderen – ich hätte statt Dresden auch Coventry oder Guernica schreiben können … oder auf die massaker der franzosen im algerischen unabhängigkeitskampf verweisen…oder auf die blockade von Leningrad… die ungenießbare suppe scheint mir daher eher bei Ihnen herumzuschwappen. nämlich in der andeutung, die einen seien in ihrer agonie unschuldiger als die anderen gewesen.

Zachor! schrieb am 30.06.2010 um 14:26 die dreimalige speicherung ist auf die Mängel des servers zurückzuführen. sorry, sollte kein ausdruck einer erregung sein. die in ihrer technischen planung und durchführung einmalige tatsache des holocausts in frage zu stellen ist die typische methode deutscher und internationaler revisionisten und rechtsextremer, die mit unangebrachten vergleichen und hinweisen auf den gulag, die ausrottung der indianer usw. den an juden verübten holocaust relativieren und damit die deutschen von der last der schuld wenigstens teilweise befreien wollen. mit eurozentrischer sichtweise hat dies nichts zu tun, viel eher mit einer einsicht und mit eingehender beschäftigung in die materie.

Rahab schrieb am 30.06.2010 um 14:48 dann, Zachor, haben Sie das meinige nicht richtig gelesen. Denn mir geht es nicht um die relativierung der shoa, sondern ganz im gegenteil darum, dass die schuld und deren sühne da bleibt, wo und von denen die tat begangen wurde. In Europa nämlich, vorrangig in deutschland. und mir geht es darum, dass sie im denken und argumentieren nicht über solch zweifelhafte krücken wie den mufti und die ägyptische muslimbruderschaft in und auf den vorderen orient abgeschoben wird. im übrigen habe ich darauf hingewiesen, dass der vordere orient nicht Europa braucht um zu wissen, was ein zivilisationsbruch ist. dieser mein hinweis resultiert wie bei Ihnen aus eingehener beschäftigung mit der materie und aus daraus gewonnenen einsichten. zu diesen einsichten gehört auch die, dass Europa und auch da wieder allen voran deutschland diese schuld sehr gern veschiebt – weil mann hofft, dass mit der verschiebung der schuld ’shoa‘ auch die anderen schuld-tatbestände wie schuldigkeiten unter den tisch fallen. wie anhaltend dieser schuld-verschiebe-bahnhof der deutschen in diesen wirkt habe ich in meiner beruflichen tätigkeit für und mit asylsuchende/n ausreichend und bis jenseits der kotz-grenze immer wieder erfahren. und manchmal beschlich mich in meiner tätigkeit die ahnung bis gewißheit, dass noch und gerade in der rede von der einmaligkeit und unvergleichbarkeit des holocaust die verschiebung der schuld wirkt. also verschonen Sie mich bitte mit irgendwelchen einordnungen in Ihrem cosmos, die mit mir und meinen erfahrungen nicht das geringste zu tun haben!

TomGard schrieb am 30.06.2010 um 18:12 mb, ich fordere Dich auf, das mir zugeschriebene Zitat von der „bestialischen israelischen Armee“ zu belegen oder klar und deutlich zu dementieren! Du Federhaltertaschenwissenschaftler! Ich habe kein Problem damit, dafür zitiert zu werden, daß ich besondere Bösartigkeiten der IDF gegenüber der palästinensischen Bevölkerung geißle, die von von dem rassistischedn Geist zeugen, der in ihr gepflegt wurde und vermutlich weiter gepflegt wird. Ich verweise gern noch einmal auf die seinerzeit breite Empörung, die ausbrach, als nach der Provokation der zweiten Intifada die IDF die Stimmung mit unzweifelhaft wohlgezielter Schlachtung von Klein- und Schulkindern anheizte um im darauffolgenden Krieg dutzendweise PLO-Führungskräfte, die noch nicht völlig demoralisiert und korrupt waren, hinzurichten oder lebenslang einzusperren (Barguti). Das ist im Threadzusammenhang deshalb von Bedeutung, weil die Palästinenserbehörde, die Israel sich unter anderem in diesem Verfahren heran zog und zurecht mordete (unter verständnisvoller Mithilfe vor allem der Europäer!) lieber ihr „Volk“ opferte, als Macht und Pfründe mit den Haschemiten zu teilen, falls denn diese Option von jordanischer Seite erhältlich wäre, was sie nicht ist. Dieser Vorschlag ist ein Zynismus auf den es keine unbewaffneten Argumente mehr gibt und deine Fälschung fügt sich harmonisch in dein „Arsenal“. Da ich schon mal dabei bin: Vom selben Kaliber ist der Vorschlag, Ägypten möge die Muslimbrüder, die es blutig aus dem Land jagte, und von denen ein Teil vom israelischen Innenministerium als „Hamas“ mit gutem Geld gegen die seinerzeitige PLO aufgestellt wurden, nun „heim“ holen.

TomGard schrieb am 30.06.2010 um 18:20 PS: und komm mir jetzt nicht mit der Kinderschändung, die Hamas und andere betrieben, indem sie Gören zu Kindersoldaten und Märtyrern ausbildeten, das ist kein Grund, sich auf dieselbe viehische Ebene zu stellen.

Manfred Breitenberger schrieb am 30.06.2010 um 20:04 @TomGard schrieb am 30.06.2010 um 18:13 Tja, da bleibt mir wohl nichts anders übrig um mich erst ein Mal für das offensichtlich falsch zugeordnete Zitat zu entschuldigen. Richtig wäre gewesen:“ „… Zionismus und die viehische Gewalttätigkeit seiner realen Vertreter“. Ich bitte Sie für die fasche Zuordnung um Entschuldigung! Was Sie allerdings dann unter „Du Federhaltertaschenwissenschaftler!“ schreiben bestätigt dann doch die Meinung die ich von Ihnen habe. Dazu kein Kommentar meinerseits. Wenn Sie auf die Forderung von Wissenschaftlichkeit anspielen, kann ich Ihnen nur sagen dass ich diese noch nie eingefordert habe, im Gegensatz zu thinktankgirl. Leider hält Sie sich nicht an Ihre eigenen Vorgaben. Wie gesagt, mit Ihren Thesen möchte ich mich nicht auseinandersetzen.
Nichts für ungut und nochmals Entschuldigung für meine falsche Zuordnung des Zitates. mb

Manfred Breitenberger schrieb am 30.06.2010 um 20:07 @Zachor! schrieb am 30.06.2010 um 14:26 vielen Dank für Ihren Kommentar.Ich stimme Ihnen natürlich 100% zu. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. mb

Manfred Breitenberger schrieb am 30.06.2010 um 20:14 …fast hätte ich es vergessen. In Arte kommt heute ein Film, der nahe am Thema ist: Von Auschwitz nach Entebbe. mb

Rahab schrieb am 30.06.2010 um 20:28 geradezu dankbar bin ich mb für diesen satzteil „Wenn Sie auf die Forderung von Wissenschaftlichkeit anspielen, kann ich Ihnen nur sagen dass ich diese noch nie eingefordert habe, (…)“ er gehört ergänzt um: an auseinandersetzung um die sache (einen geschichtlichen wie aktuellen politischen vorgang im vorderen orient) mittels argumenten ist mir (also mb) auch nicht gelegen. mir (also mb) reicht es völlig, wenn ich anderen schuld zuweisen kann, um mich auf diese weise von eigenen schuldgefühlen zu befreien. damit kann die diskussion, die keine war, beendet werden. wie ich schon weiter oben schrieb: lo kedai=lohnt nicht.

Manfred Breitenberger schrieb am 30.06.2010 um 22:38 @Rahab schrieb am 30.06.2010 um 20:28 Vielleicht haben Sie auf Arte den Film „Von Auschwitz nach Entebbe“ gesehen. Bis auf überflüssige Szenen von Vogel und Wegener nicht schlecht als Einführung in das Entebbe-Thema. Ihr Freund, der Mufti von Jerusalem war auch sehr schön zu sehen. Spätestens nach der deutschen Selektion von Juden von Entebbe im Jahre 1976 müssten linke Israelkritiker verstehen, dass Sie „falsch liegen“! Wenn ich auf Ihre Thesen eingehen soll, müssten Sie endlich meine Fragen redlich beantworten und nie mehr Bergen-Belsen und Hama vergleichen. mb

Rahab schrieb am 30.06.2010 um 22:58 nein, ich habe Ihren freund, den mufti von Jerusalem, nicht gesehen. so geil find ich den nämlich nicht. weil: für britische und andere marionetten hab ich nicht viel übrig. und was ich in einem satz zusammenbringe, das entscheide ich selbst. ansonsten frage ich mich nach diesem satz von mb „Wenn ich auf Ihre Thesen eingehen soll, müssten Sie endlich meine Fragen redlich beantworten [tat ich, gez. rhb] und nie mehr Bergen-Belsen und Hama vergleichen.“ ob er nur leichen goutieren kann, die unter deutscher herrschaft produziert wurden. oder ob er glaubt, dass muslimische leichen einen erfreulicheren anblick bieten als jüdische. vielleicht … vielleicht nimmt ja mal wer mb mit in die pathologie, damit er selbst sehen kann, wie eine leiche in echt aussieht?

Phineas Freek schrieb am 30.06.2010 um 23:20 Ich hab heute SpongeBob auf Viva gesehen. Bis auf überflüssige Szenen von Mr. Krabs und Sheldon J. Plankton nicht schlecht und Patrick der rosa Seeigel wie immer unschlagbar blöde. Schön auch das langersehnte Zusammentreffen von Drecksackblase mit seinen Erzfeinden den ehemaligen Superhelden Meerjungfraumann und Blaubarschbube. Ist dann aber alles noch mal gut gegangen. Eine Gute Nacht (auch den fidelen, ko(s)mischen und breiten Berger)

Manfred Breitenberger schrieb am 01.07.2010 um 10:43 Das hier auch Minderjährige mitschreiben, vermute ich bereits seit längerem. Um 23:20 sollten diese Kinder jedoch längst im Bett sein. Ich verstehe die Eltern nicht, wie sollen die Kinder am nächsten dann Leistungen in der Schule bringen. Später wird gejammert, wenn die Kids in der Hauptschule bleiben. Für Israel war die Befreiung der Geiseln von Entebbe die Neudefinition des Staates Israel. Yoni Netanyahu war übrigens der Bruder des jetzigen Ministerpräsidenten Israels.Für den Organisator der israelischen Rettungsaktion, Moshe „Muki“ Betser, gibt es einen ganz konkreten Zusammenhang zwischen der Erfahrung der Ohnmacht in den deutschen Vernichtungslagern und der Erfahrung einer schlagkräftigen jüdischen Armee, die niemanden schutzlos zurücklässt, ganz egal, wo er sich befinden mag: „Ich sehe in Entebbe das Wesen des Zionismus. Hätten wir vor dem Zweiten Weltkrieg einen Staat und eine Armee gehabt, hätte es die Schoah so nicht gegeben.“ mehr dazu

mb

Zachor! schrieb am 01.07.2010 um 11:00 Danke für das Video (habe gestern die Doku leider verpasst). Da sieht man eben mal wieder diesen Zusammenhang ‚Linke – Antisemitismus‘, von dem hier schon so oft die Rede war. Denken wir dabei übrigens auch an die Meinhof und ihre Äußerungen im Zshg. mit München 1974…

Phineas Freek schrieb am 01.07.2010 um 11:05 Thaddäus Q. Tentakel: „Ich sehe in Bikini Bottom das Wesen des Zionismus. Hätten wir vor dem Zweiten Weltkrieg Superhelden wie Meerjungfraumann und Blaubarschbube gehabt, hätte es den Terror von Atomflunder und Drecksackblase so nicht gegeben.“

Rahab schrieb am 01.07.2010 um 11:08 ich setze jetzt nur mal einen link, nämlich diesen http://www.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Haawara-Abkommen.htm um zum nachdenken darüber anzuregen, was alles durch den oben zitierten ausspruch von Moshe Betser zum einen verdeckt werden soll und zum anderen zum ausdruck gebracht wird (nämlich der gute alte Jabotinsky). im übrigen verkneife ich mir, mutmaßungen darüber anzustellen, ob es sich bei zachor! möglicherweise um einen nachgekommenen pfeilkreuzler handeln könnte.

Zachor! schrieb am 01.07.2010 um 11:13 „im übrigen verkneife ich mir, mutmaßungen darüber anzustellen, ob es sich bei zachor! möglicherweise um einen nachgekommenen pfeilkreuzler handeln könnte.“ Das ist schön und löblich. Im Übrigen verkneife ich mir, Mutmaßungen darüber anzustellen, ob es sich bei rahab möglicherweise um eine nachgekommene KZ-Wärterin handeln könnte.

Rahab schrieb am 01.07.2010 um 11:24 da kann ich den gedenker-vom-dienst beruhigen: defitinitiv nicht. meinen jüdischen wie israelischen freund_innen wäre das längst aufgefallen. mich tät allerdings schon interessieren, wann der gedenker-vom-dienst das gedenken begonnen hat. sollte es da einen zusammenhang mit m. scheschet ha’jamim geben?

Rahab schrieb am 01.07.2010 um 11:39 und noch ein link, um die heile welt etwas durcheinander zu bringen http://www.irgun-jeckes.org/?CategoryID=365&ArticleID=1536 ps: definitiv meinte ich. aber defitinitiv klinft auch nicht übel.

Zachor! schrieb am 01.07.2010 um 11:39 Nein, den gibts nicht. Vielmehr, tamId und MeOlam!

Rahab schrieb am 01.07.2010 um 11:42 na? ob das so stimmt?

Zachor! schrieb am 01.07.2010 um 11:54 (ja, wenn auch) vielleicht nicht defitinitiv…. :-))

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7 Kommentare leave one →
  1. reflexione galore permalink
    24. März 2011 18:42

    Ich glaube, dass Antisemitismus mit einer diffusen Angst vor (jüdischer) Intelligenz zusammenhängt. Dahinter steht die Angst, zu kurz zu kommen.

    Auszug aus „Intelligenz und Vorurteil“ von Thomas Rothschild:

    […] Und das schmeichelhafte Vorurteil, Juden seien überdurchschnittlich musikalisch begabt und überdurchschnittlich intelligent, verdankt sich wohl einerseits der Tatsache, daß sie durch Berufsverbote in erhöhtem Ausmaß in künstlerische und intellektuelle Berufe abgeschoben wurden und daß sie andererseits gezwungen waren, sich durch intellektuelle Anstrengung gegen den grassierenden Antisemitismus zu schützen. Das könnte im Übrigen erklären, warum diese »jüdische Eigenschaft« in Israel den internationalen Durchschnittswerten an Dummheit gewichen ist.
    […] Nehmen wir ein anderes Beispiel: Unter Linken besteht weitgehend Konsens, daß es keine biologisch bedingten Intelligenzunterschiede zwischen Menschen verschiedener Zugehörigkeit gibt. Man befürchtet, nicht ohne Grund, daß die Behauptung solcher Unterschiede als Grundlage für Bevormundung bis hin zur Vernichtung weniger intelligenter Gruppen führen könnte.

    http://www.sopos.org/aufsaetze/45eab23c8d1b1/1.phtml

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    • reflexione galore permalink
      24. März 2011 18:44

      Das war übrigens auch der Grund, warum Chrisamar und Weinsztein mich per PN versuchten fertigzumachen.

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    • 24. März 2011 22:14

      Reflexione, es gibt wohl tausend Versuche die Gründe für Antisemitismus zu finden. Die diffuse Angst vor (jüdischer) Intelligenz ist mir Sicherheit ein kluger von vielen anderen bereits beschriebener Ansatz. Die über Generationen „überlieferten“ religiösen Motive, der autoritäre Charakter, Auschwitz und die damit verbundene Schuldabwehr, usw. sind weitere Erklärungsversuche. Das Studium von Leon Poliakovs Standardwerk „Geschichte des Antisemitismus“ hat acht Bände und reicht bei weitem nicht aus die antisemitische „Seele“ zu verstehen. Ein kurzes Studium der „Freitagscommunity“ reicht meiner Meinung, um sich den Poliakov zu sparen. Es reicht also ein paar Monate im „Freitag“ die Charaktäre um Rahab, thinktankgirl, weinsztein und die dazugehörige Moderation zu studieren.

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      • reflexione galore permalink
        24. März 2011 23:20

        Die Angst vor I. ist im Gegensatz zu recht speziellen Phobien, wie z.B. Islamophobie oder Homophobie, eher „universell“ – I. kann überall lauern und geht nicht unbedingt von bestimmten, erkennbaren, Gruppen aus. Wenn dann bestimmten Gruppen wie z.B Juden I. zugeschrieben wird, wundert es mich nicht, dass sie noch mehr gehaßt werden.
        Gerade gestern habe ich hier Kommentare von Luggi und J-AP reingestellt, die mit diesem Thema zum Teil zu tun haben: Luggi verunglimpfte J-AP als einsamen Schüler, weil er nicht wie andere Halbstarke den üblichen Pausenbeschäftigungen mit Dünnpfiff-Laberei à la TTGörlie nachkam und in der Zeit lieber schon „dozierte“. Ich kenne solche „Geschichten“ zu genüge. Da wird jemand angefeindet, weil er anderen intellektuell haushoch überlegen ist, und das darf es nicht geben.
        Wenn ich eine derartige Situation nun auf das Ausgangsbeispiel übertrage und ein Jude, der auch aus vielen anderen Gründen abgelehnt und gehasst wird, ist klar, wie sehr sich dieser Hass potenziert hat. Ich glaube auch, dass Broder von vielen abgeleht wird, weil er blitzschnell (unangenehme) Zusammenhänge auf den Punkt bringt und weil er Jude ist. Die Kombi Intelligenz mit Jude ist vielen noch unangenehmer als beides einzeln.

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  2. 24. März 2011 21:29

    Ich finde die Kommentare von ruhrrot zur Grenzziehung zwischen irgendwie linken und wirklich kritischen Zeitschriften sehr sympathisch. – Irgendwann, und meistens sehr schnell und anfangs, weiß mensch, auf welcher Seite der Mauer er steht. Wir feiern schließlich seit Jahrhunderten Klassengesellschaft. –
    Mauerspringer sind die Verirrten einer irre gemachten Welt. Querdenker, Viertelphilosophen, Quarktaschen. Sozialdemokraten in Seeheim, C-Herrscher in Bayern, FC-Kuscheltiere in Berlin. Die Betriebswirtschaft hat dafür das Verb ‚abschreiben‘. Weil mehr halt nicht geht.

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  3. Yani permalink
    18. Juli 2011 09:25

    guter artikel.
    äußerst aufschlussreich die kommentare

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  4. 30. September 2014 11:08

    Von der Gaza-Flottille zum IS: 2010 war Ya‘akov Bolinet Alniak bei der sog. Gaza-Flottille an Angriffen auf israelische Soldaten beteiligt, jetzt wurde er bei US-Luftschlägen in Syrien getötet. Alniak hatte sich vor kurzem dem für seine besondere Grausamkeit bekannten „Islamischen Staat“ (IS) angeschlossen.

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4575328,00.html

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