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Nationalismus

Nicht erst seit der Fußball-WM „im eigenen Land“ stellen sich politische Klasse, Medien, Künstler und Intellektuelle als mehr oder minder glühende Patrioten vor. Große Teile der Bevölkerung lassen sich das einleuchten und teilen die allseits propagierten nationalen Prinzipien. Den Leuten wurde und wird dieser Patriotismus als unverzichtbarer ideologischer Überbau der „alternativlosen“ Reformpolitik präsentiert. Wie sonst soll man sich mit der Schädigung der eigenen materiellen und sozialen Interessen einverstanden erklären und die Reduzierung sozialer Standards und anderer Maßnahmen als unvermeidbar begreifen.

Wer sein Vaterland liebt, ist noch lange kein Nationalist, wird von unterschiedlichster Seite geschrieben. Worin aber unterscheiden sich dann „Nationalismus“, „Vaterlandsliebe“ und „Patriotismus“ genau? Warum ist die Liebe zu Deutschland schlecht, wenn sie von NPD-Leuten zelebriert wird, aber gut, wenn ein solches Bekenntnis von allseits anerkannten Politikern kommt?  Das eigene Bedürfnis nach kollektiver und damit potentiell nationaler Identität wird innerhalb der Linken kaum reflektiert. Als gesellschaftlich geprägte Individuen sind die Linken potentiell so nationalistisch wie die sie umgebende Gesellschaft, als in Deutschland aufgewachsene sind sie ebenso anfällig für die spezifischen Zwänge des deutschen Nationalismus.

23 Kommentare leave one →
  1. 16. Januar 2012 13:10

    „Wird eine Fußballweltmeisterschaft vom Radio übertragen, deren jeweiligen Stand die gesamte Bevölkerung aus allen Fenstern und durch die dünnen Wände der Neubauten hindurch zur Kenntnis zu nehmen gezwungen ist, so mögen selbst spektakulär verschlampte Gammler und wohlsituierte Bürger in ihren Sakkos einträchtig um Kofferradios auf dem Bürgersteig sich scharen. Für zwei Stunden schweißt der große Anlaß die gesteuerte und kommerzialisierte Solidarität der Fußballinteressenten zur Volksgemeinschaft zusammen. Der kaum verdeckte Nationalismus solcher scheinbar unpolitischen Anlässe von Integration verstärkt den Verdacht ihres destruktiven Wesens.“

    aus Soziologische Schriften I: Anmerkungen zum sozialen Konflikt heute. Theoder W. Adorno: Gesammelte Schriften

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  2. 16. Januar 2012 18:06

    In Magdeburg wurde anlässlich einer Nazi-Demo und der Proteste dagegen vollends ununterscheidbar, wer auf welcher Seite steht.

    „Dass sich das in Magdeburg abspielt, jener Hochburg der Vereinigung von west- und ostdeutschem Antiimperialismus, ist kein Zufall: Von allem war die Rede vor diesem Nazi-Aufmarsch, nur nicht vom Antisemitismus und vom Hass auf Israel. Wer davon spräche, würde im Handumdrehen Demonstranten wie Gegendemonstranten vereint gegen sich sehen. Die europäische Unschuld, die heute lieber morden lässt, statt selbst zu morden, fühlt sich von den bösen ewiggestrigen Nazis, denen man zumindest zugestehen muss, dass sie negativ die Wahrheit der europäischen Geschichte repräsentieren, eben so sehr gestört, wie sie sie zur Selbstvergewisserung braucht. In wenigen Wochen wird sich das Gleiche in Dresden abspielen, eine Selbstversicherung für deutsche Antifaschisten, die ohne Nazis in eine Identitätskrise gerieten – nicht von ungefähr sah man auf der Seite der Gegendemonstranten kein Transparent, das die Lüge von den »alliierten Mördern« angegriffen hätte. Denn darin ist man sich einig: Deutsche Opfer sind keine Täter“, schreiben TJARK KUNSTREICH UND JOEL NABER bei Lizas Welt – Karneval der Empörten

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  3. 17. Januar 2012 06:39

    J-ap, bitte übernehmen 🙂
    Interressant, dass die Nationalisten etwa in Deutschland manche Merkmale einer Nation, na, sagen wir, die gemeinsame Sprache zum Beispiel, nicht gelten liessen und lassen….

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    • 17. Januar 2012 12:17

      J-AP fehlt hier und fehlte beim Thema „Auschwitz und die deutsche Schuldabwehr“ sehr. Vermutlich wären nach seinen Kommentaren zu diesem Thema die oder andere Freundschaft zerbrochen, was dann auch nicht so schön gewesen wäre. Jedenfalls beste Grüße an J-AP, wo immer er sich aufhalten möge!

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  4. 17. Januar 2012 06:41

    anders gesagt: was ist „Deutsch“?

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  5. 17. Januar 2012 10:32

    Das deutsche Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ wurde in der Gründerzeit von bewährten NS-Propagandisten aufgebaut. Ein ehemaliger SS-Hauptsturmführer war sogar bis zu seiner Pensionierung Stellvertretender Chefredakteur. 1982 schrieb Rudolf Augstein im Spiegel: „Soll es denn gar keine deutsch-nationalen Interessen mehr geben, sondern nur die Interessen von US-Amerikanern, Engländern, Franzosen, Italienern, Israelis? Hat Genscher denn gar nicht daran zu knacken, daß ein Nato-Krieger vom Dienst, Dieter Schröder in der „Süddeutschen Zeitung“, den militärischen Nutzen der neuen Waffen bezweifelt („nur von begrenztem Wert“, „vorwiegend politischer Natur“)?“

    Der Spiegel ,mit seinem „glühenden Nationalisten“ als Herausgeber galt in Deutschland als linksliberales Nachrichtenmagazin.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14353015.html

    http://www.welt.de/kultur/article1235653/Ganz_schoen_schwierig_so_ein_Genie_zu_sein.html

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    • Nettzwerg permalink
      18. Januar 2012 11:51

      Und gerade gestern habe ich wieder Spon gelesen!

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  6. 17. Januar 2012 12:13

    Warum aber steht der deutschen Bourgeoisie, die ihren Reichtum auf dem Weltmarkt realisiert, der Sinn nach größerer Liebe zum Vaterland? War es nicht »Nie wieder Auschwitz!«, was ihr den Rückweg in die Weltpolitik und ihre Kriege geebnet hat? Ist sie nicht mit den paar preiswerten Ritualen nationaler Zerknirschung blendend gefahren, von Weizsaecker bis Joschka Fischer? Hat sie, als sie auf Nolte, Walser, Heit- und Hoh- und Möllemann abfuhr, nicht erfahren, daß Nationalismus nicht lohnt?

    Das war gestern. Nolte und Walser waren die Minenhunde, was hochgehen konnte, ist unter ihnen explodiert. Heute ist, die Kriegskasse im Rücken, welche die Zerknirscher des sensibilisiertesten Volkes bei der Weltmoral angelegt und apropos Nolte, Walser, Heit-, Hoh- und Möllemann immer weiter gefüllt haben, sicher marschieren„, schrieb Hermann L. Gremliza in No go area Deutschland Konkret 07/06.

    Nachdem die Minenhunde hochgegangen sind, ist die deutsche Vaterlandliebe, inklusive der deutschen Unschuld quasi flächendeckend im Mainstream gelandet. Von der Piratenpartei über die Linkspartei bis zu den Grünen (CDU/FDP/SPD sowieso), die nationale Identitätssuche ist vollendet. Die NPD wird für ihren „Patriotismus“ zwar gemaßregelt, aber wo genau der Unterschied zwischen „Nationalismus“, „Vaterlandsliebe“ und „Patriotismus“ ist, können die unschuldigen Deutschen kaum erklären. Wozu auch?

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    • 17. Januar 2012 13:56

      Auf der Homepage der NPD Hessen steht:

      „Ein Schlag ins Gesicht der antideutschen Geschichtsverdreher!“

      „daß unsere Fraktion die nächsten Jahre nutzen wird, um auch hier im Sächsischen Landtag mächtige Schneisen in das Dickicht antideutscher Geschichtslügen zu schlagen“

      „Deshalb muß verhindert werden, daß antideutsche Geschichtslügen das Vakuum füllen, das die Erlebnisgeneration hinterläßt.“

      Und zu den USA und Israel schreibt die hessische NPD:

      „Die NPD sieht die USA als den wahren Aggressor an und weist auf die geopolitischen und Öl-Interessen der US-Amerikaner hin, die der Kriegsgrund schlechthin sind. Nicht friedliche, um ihre kulturelle und wirtschaftliche Selbstbestimmung besorgte Staaten im Nahen oder Mittleren Osten sind eine Gefahr für den Weltfrieden, sondern die Schurkenstaaten USA und Israel“

      Arbeiten Ebertus und Co. jetzt schon am Internetauftritt der NPD oder ist das alles nur Zufall? Wo genau der Unterschied zwischen „Nationalismus“, „Vaterlandsliebe“ und „Patriotismus“ ist, weiß ich übrigens auch nicht so genau.

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      • 18. Januar 2012 12:37

        Diese NPD-Belegstellen sind tatsächlich nahe an Ausführungen wie sie oftmals bei „anständigen Deutschen“ oder fanatischen Israelkritikern zu lesen sind. Ob nun „Pariastaat“ oder „Schurkenstaat“, ob nun „antideutsche Geschichtslügen“, „antideutsche Geschichtsverdreher“ oder „antideutsche Klärgrube“, „antideutsche Ideologie“ „antideutsches Tablett“. Terminus, Duktus und Inhalt ähneln sich in auffallender Art und Weise.

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  7. 17. Januar 2012 15:54

    „… Und nicht der Martin Walser, dessen Rede in der Paulskirche das Erwachen dessen markierte, was die »FAZ« heute »Meyers aufgeklärten Patriotismus« nennt. Der völkische Historiker Arnulf Baring durfte im Deutschlandfunk den Zusammenhang herstellen: Das Unglück sei, dass das Dritte Reich bis heute »totalitär nachwirkt«, aber nicht, wie man denken könnte, in der Behandlung von Zwangsarbeitern oder in der nächtlichen Jagd auf Nigger, sondern, im Gegenteil, indem es »dieses Volk hindert«, sich den »Ruck« zu geben, die ihm zustehende »Rolle in Europa und der Welt einzunehmen«. Totalitär ist das Gedenken an Auschwitz, deutsch und demokratisch der Schwamm drüber. »Ein Volk, das diese wirtschaftlichen Leistungen erbracht hat, hat ein Recht darauf, von Auschwitz nichts mehr zu hören«: Der deutsche Patriot Franz Josef Strauß war seiner Zeit ein wenig voraus. Heute schreibt sein Parteifreund Gauweiler, »jedes Land« müsse »für seine historische Schuld zahlen«, Deutschland habe es getan, »andere Nationen« aber hätten das »hinsichtlich ihrer Geschichte vielleicht noch vor sich«, einen Fall Gauweiler aber gibt es nicht.

    Was einmal als schwarzbrauner Sumpf vor sich hin stank, ist Mainstream. Guido Westerwelle, Generalsekretär der FDP, plätschert in ihm herum: »Zum erstenmal duckt sich die Mehrheit der Deutschen nicht in einer falsch verstandenen political correctness weg, sondern führt offen und selbstbewusst die Diskussion um die Zulässigkeit des Stolzes auf das eigene Land.« Fünfzig Jahre haben sie sich unterworfen, jetzt sind sie wieder wer. Und erzählen die alten Märchen: »Die traditionelle Linke in Deutschland hat immer noch nicht ihren Frieden mit der deutschen Nation gemacht.« Wäre es so, es würde ihr schon deshalb zur Ehre gereichen, weil Westerwelles »immer noch nicht« ja verlangt, sie hätte ihren Frieden mit der deutschen Nation schon bei den früheren nationalen Gelegenheiten (1914, 1933, 1989) machen sollen. Die Wahrheit ist leider, dass sie eben darin den Liberalen nicht im mindesten nachgestanden hat: 1914 ist sie als Sozialdemokratie in Deutschlands Krieg gegen die halbe Welt gezogen, 1933 hat die Reichstagsfraktion der SPD nach der außenpolitischen Erklärung des Führers zusammen mit den Kollegen von der NSDAP »Deutschland, Deutschland über alles« gesungen, 1989 hat ihr Willy Brandt die nationalen Talente mit dem Ruf »Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört« geweckt. Fern liegt es mir, Westerwelle einen Skinhead zu heißen oder gar einen Nazi – er redet nur daher wie einer, von der Scholle und von der Volksgesundheit: »Wer den Menschen das Recht abspricht, stolz auf das eigene Land zu sein, entwurzelt sie … gesunder Patriotismus … ein gesundes Maß an Stolz auf unser Land …«
    Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz, reimt der Mund des Volkes, auf das der Guido etwas stolzer sein dürfte als es auf ihn, weshalb er gar nicht genug Aufhebens von seinem nationalen Feeling machen kann: »Wir Demokraten von den Konservativen bis zu den Sozialdemokraten müssen den Stolz auf unser Land zeigen. …“

    Patridiotie von Hermann L. Gremliza Konkret 04/01

    Besser hätt ich es auch nicht sagen können.

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  8. 17. Januar 2012 19:14

    An alle hier! Das Provisorium Bonner Republik ist gewesen!
    So wie die Weimarer Republik, kein Provisorium, gescheitert ist.
    Der Nachfolgestaat* ist geblieben, bloß größer geworden: durch Beitritt!
    Der Beitritt des anderen Staates ließ eine alte Hauptstadt erblühen!
    Dieselbe neue Hauptstadt, die bessere Hälfte, wie man so sagt, tilgend!
    Die schöne Bumdesreplik (Vereinigungskanzler K.) mit ihrem Grunzgesetz (Partei-Organ)!
    Der neue Staat als Mahnmal seiner alten Geschichte (Nie wieder Auschwitz!)!
    Bald gibt es Blauhelme für jeden Bürger, der eine Nichtraucherkneipe!
    Betreten!
    Will.
    Sonst verboten!
    Vorboten!
    Gesundheitspolitik fürs Volk!
    Reservearmee für derzeit gebrauchte Spezialeinsatzkräfte.
    Clash of All vs All.

    Artikel 1: Helm ab! Säkulargebet! Feuer frei!

    *Nachfolgestaaten, alle, vgl. Wiki WK1, insb. WK2.
    Nur Preußen wurde getilgt. Deshalb Jubelfeiern
    Deutsches Fernsehen derzeit allüberall.
    Preußen>Vorbild>Autoritäres>Aufklärung>Ende.
    Nach der Katastrophe, nach Weltuntergang.

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    • Reflexione Galore permalink
      17. Januar 2012 19:49

      Hä? Preußen größer als Vorbild, usw? Folgt-Zu-Pfeile wären wohl angebrachter (für die GW unter uns), oder? (Hust, hust.)
      http://www.matheboard.de/mathe-tipp-zeigen,Mathematische_Zeichen.htm
      I saw the prussian offense fly
      (Ghet, bzw. fliegt auch mit Sikorskys, schrapp, schrapp…)
      http://www.sikorsky.com/Index

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      • Reflexione Galore permalink
        17. Januar 2012 19:59

        Latürnich umnicht schon wieder Bavid Dowie zu bemühen: Auge um Auge, Asche zu Asche:

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      • Der Bassist permalink
        17. Januar 2012 22:12

        Rebox Gallone, Sie haben recht! Und bald Karneval wieder Ihren!!! Der Kühn ist einfach ein Depp! Wahrscheinlich so ein Terminator mit Blauhelm. Haha 🙂

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        • Nettzwerg permalink
          18. Januar 2012 11:49

          Jaja, Recht haben. Das ist es, worum es geht. Gähn-Defekt.

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        • Der Bassist permalink
          18. Januar 2012 17:06

          @Nettzwerg
          Sind Sie eine kleine Verwandte vom Netzberg?
          Den lese ich nämlich gerne!
          Grüße
          Der Drummer (in spe [latein.])

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  9. 19. Januar 2012 10:23

    Thomas Haury schreibt in „Antisemitismus von links, im Kapitel, Grundstrukturen eines antisemitischen Weltbildes:“ Die gefährlichen Potenzen der Gemeinschaftsvorstellung für die Legitimierung von autoritärer und diktatorischer Herrschaft liegen auf der Hand: denn zum einen besteht eine unhinterfragbare Identität zwischen der Gemeinschaft und ihrer Führung, zum anderen aber besitzt allein letztere eine privilegierte Beziehung zum Absoluten. Damit können jegliche staatlichen Zielsetzungen und Maßnahmen bis hin zur diktatorischen Form der Herrschaft selbst als Verkörperung des Wesens und als Ausdruck des Wollens der Gemeinschaft ausgegeben und der Tatbestand von »Herrschaft« damit der Kritik völlig entzogen werden. Jeder Kritiker der Führung kann als Feind der Gemeinschaft gebrandmarkt und aus dieser ausgegrenzt werden. Herrschaft, Unterdrückung, Ungleichheit und Ausbeutung, alles lässt sich mit dem Wohl des Ganzen, das immer auch das Wohl des einzelnen ist, rechtfertigen.

    Diesem allgemeinen Begriff von Gemeinschaft lassen sich Gemeinschaftsvorstellungen aus zahlreichen Gesellschaften und historischen Zeiten zuordnen. Die Gemeinschaftsvorstellung »Nation« beziehungsweise »Volk« aber unterscheidet als grundlegende Differenz von allen anderen, dass sie »unter sozialen und kognitiven Voraussetzungen konstruiert wurde und wird, die sich fundamental von traditionalen Verhältnissen und Weltbildern unterscheiden, Insbesondere die neue, an Niklas Luhmanns Theorie der funktionalen Differenzierung orientierte Nationalismustheorie, die dessen Forderung einer »Verzahnung von Individualitätsgenese und gesellschaftsstruktureller „Evolution“ einzulösen versucht,`“ bietet wertvolle Einsichten in die Entstehung, die Funktion und die Spezifika der Gemeinschaftsvorstellung »Nation«.“

    Vielleicht sprechen deshalb die Leute von der NPD und deren Ableger so gerne und so oft von den „antideutschen Geschichtslügen“ oder von der „antideutschen Klärgrube“. Die Kritiker ihrer Nation, ihres Deutschlands sollen als Feinde der Gemeinschaft gebrandmarkt werden.

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  10. 16. Juni 2012 10:37

    Jakob Augstein hat sich auf Phönix mit einer Deutschlandfahne die Nase geputzt und behauptet in den USA käme er dafür nach Guantanamo.

    In den USA ist das Verbrennen, Schänden, Vernichten und Verächtlichmachen der eigenen Flagge jedoch erlaubt, im Gegensatz zu Deutschland, siehe Paragraf 90a StGB.

    http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/06/16/jakob-augstein-anzeigen/

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    • 16. Juni 2012 12:24

      Es soll tatsächlich Dinge geben die in den USA besser geregelt sind als in Deutschland. Antiamerikanismus? Gemein, so etwas Jakob Augstein zu unterstellen. Hihi

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      • Der Bassist permalink
        16. Juni 2012 17:15

        Es ist bloß eine Mär /
        der Augstein sei revo /
        lution /
        är

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    • 16. Juni 2012 18:25

      Gerd Buurmann (nicht Jurek Becker) schreibt in „Jakob Augstein, der Lügner„:

      „Was mich nämlich an Jakob Augsteins Haltung besonders aufregt ist seine ganz besondere Form des deutschen Nationalstolz’, der sich daraus speißt, dass die USA schlecht gemacht wird, damit “Deutschland, Deutschland über alles” besser im “Glanze des Glückes” der Amerikakritik blühen kann. Jakob Augstein verbreitet Lügen über die USA, indem er behauptet, dort sei etwas verboten, was in Deutschland erlaubt sei, was ebenfalls eine Lüge ist, da es hier verboten ist.“

      Im Zweifel „links“ ist das nicht. Aber das ist meine persönliche Meinung. Ich möchte niemandem zu nahe treten. Eine schlimme Sache diese ewige personifizierte Kritik. Wie könnte man das nur freundlicher und versöhnlicher ausdrücken?

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      • 16. Juni 2012 19:20

        „Ich kenne keine Personen mehr?“

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