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Evergreens 2: Muttertag und Mutterkreuz

12. Januar 2011

Die Mutterschaft wurde in der NS-Zeit die wichtigste Lebensaufgabe von Frauen. „Deutsche Frauen“ wurden in geradezu pseudoreligiöser Weise verehrt und von der NSDAP unter den besonderen Schutz des NS-Staates gestellt. Deutsche Mütter wurden zur „heiligsten Kraft“, zur „Wahrheit des Lebens“ und zur „Offenbarung des Göttlichen“.  Das „Mutterkreuz“, die einzige Auszeichnung für Frauen im Nationalsozialismus, mit seinen drei Verleihungsstufen spielte hierbei eine herausragende Rolle. Nach dem ersten Weltkrieg war das Bewusstsein vieler Frauen gestärkt, sich allen Versuchen zu widersetzten, in die Hausfrauen- und Mutterrolle zurückgedrängt  zu werden. Gleichberechtigung und Emanzipation war nun das Ziel vieler Frauen. Dies war ebenfalls das zentrale Ziel der fortschrittlichen Frauenbewegung, in der kommunistischen und sozialistischen Arbeiterpartei in der Weimarer Republik, mit Frauen wie Clara Zetkin, Käthe Duncker und Helene Overlach.  Der „internationale Frauentag“ in Deutschland wurde als erster Schritt durchgesetzt. Im Gegensatz dazu stand die „Muttertagsbewegung“ der Weimarer Republik. Sie  war eine bürgerlich-christliche  Gegenreaktion auf Zetkin und Co. Zwischen 1918 und 1933 griffen die ideologischen Vorläufer der Nazis und deren Bevölkerungspolitiker den Muttertag auf, die Mutterrolle der Frau in den Mittelpunkt zu stellen. Auch die Kirchen bedienten sich der Idee. Im speziellen hatte die katholische Kirche eine traditionelle  Mutterverehrung und zwar in Form der Marienverehrung. Ingrid Richter hebt in ihrem Buch, „Katholizismus und Eugenik in der Weimarer Republik und im Dritten Reich“, hervor, dass die katholische Kirche lediglich die Wege der NS-Eugenik ablehnte, nicht aber das Ziel. Beispielsweise trat der Bevölkerungspolitiker Hans Harmsen, in der  Weimarer Republik Geschäftsführer der „Arbeitsgemeinschaft für Volksgesundung“  und Mitglied des Zentralausschusses der „Inneren Mission“ der evangelischen Kirche, für den Kinderreichtum der deutschen Frauen ein, solange die Kinder im Sinne der Eugeniker erbgesund waren. Er war ebenfalls Mitbegründer und Leiter der evangelischen Fachkonferenz für Eugenik. Die Bevölkerungspolitiker der Weimarer Republik  waren in eugenischer Hinsicht die Wegbereiter der späteren Rassenpolitik der Nazis. Die NSDAP führte ab Mai 1934 den Muttertag als nationalsozialististischen Feiertag ein. Der Internationale Frauentag wurde verboten, damit hatte das völkische Frauen- und Mutterbild das internationale erfolgreich verdrängt. Ein Propagandaspruch der Nazis lautete später: „Heilig soll uns sein jede Mutter deutschen Blutes“. Ein öffentlich wirksamer Höhepunkt des NS-Mutterkults waren die Mutterkreuz-Verleihungen:  Ende 1938,  wurden „Mutterehrungsfeiern“ durchgeführt, bei denen an kinderreiche deutsche Mütter das „Mutterkreuz“ verliehen wurde, als „sichtbares Zeichen des Dankes des Deutschen Volkes an kinderreiche Mütter“. Die „Mutterkreuze“ waren  in drei Klassen eingeteilt: Das „Bronzene Mutterkreuz“ bekamen Mütter von vier oder fünf Kindern. „Silber“ bekamen Mütter von sechs oder sieben Kindern. Mütter mit acht oder mehr Kindern bekamen das „Goldene Mutterkreuz“. Die Auswahlkriteien hingen nicht nur von der Kinderzahl ab, sondern insbesondere  von der Zugehörigkeit der „Arischen Rasse“ und des „Wertes des Erbgutes“. Ausgeschlossen wurde, wem beispielsweise:  „Unsittlichkeit“, „Arbeitsscheue“, „Vernachlässigung des Haushalts“ und  „Trunksucht“, „nachgewiesen“ werden konnte. Vielen Frauen wurde zum Verhängnis dass jeder „Volksdeutsche“ bei der NSDAP einen Antrag  auf Verleihung des Mutterkreuzes stellen konnte und die Mutter dadurch ins Fadenkreuz der erbbiologischen Überprüfung kam. Das Motto für das „Mutterkreuz“ war: die Frau vergießt ihr Blut im Wochenbett, der Mann auf dem Schlachtfeld. Bis 1941 wurden 4,7 Millionen „Mutterkreuze“ verliehen, in ihrem Aussehen bewusst   an das Eiserne Kreuz erinnernd. “ Mutterkeuz“-Trägerinnen sollten nicht nur verehrt werden. Sie und ihre Familien erfuhren  einige Annehmlichkeiten. Unter anderem erhielten sie staatliche Fürsorge und während des Krieges bekamen sie  zusätzliche Lebensmittelhilfen.

eingestellt von thinktankboy am 27.07.2010 | 14:29 beim „Freitag“.

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Nachfolgend die Kommentare der Freitags-Community:

Magda schrieb am 27.07.2010 um 17:27
thinktankboy schrieb am 27.07.2010 um 18:07 Georg Kreisler. Nicht schlecht, seine alten bösen (schwarzen) Lieder.hibou schrieb am 27.07.2010 um 17:33 1. bitte hinschreiben, was das Video bedeutet. Kann es net sehen! 2. wo bleiben Rahab und ttg?eykiway schrieb am 27.07.2010 um 17:51 Brauchste HILFE?

walter ter linde schrieb am 27.07.2010 um 18:29 3. Wo laufense denn, wo laufense denn?

ed2murrow schrieb am 27.07.2010 um 18:07 Ach, was soll die Kacke … das ist doch gerade so, als wollte man Cook-Reisen mit Kraft durch Freude vergleichen.
TTB, halten Sie einfach den Rand, Sie sind dem hier nicht gewachsen! Historische Vergleiche zieht man jetzt, nicht in Ihren Reminiszenzen oder dem, was Ihnen als Alibi dient.

thinktankboy schrieb am 27.07.2010 um 19:15 „Ach, was soll die Kacke … das ist doch gerade so, als wollte man Cook-Reisen mit Kraft durch Freude vergleichen.“
Das ist mir zu „hoch“. Tut mir leid, lieber ed2murrow, ich verstehe nicht was Sie meinen. Richtig, ihrem Kommentar bin ich nicht gewachsen.

ed2murrow schrieb am 27.07.2010 um 19:25 Oh Himmel, ist das bestürzend. KdF: Kein Plan? Cook und TUI: Keine Ahnung? Damit haben Sie als „boy“ soviel Ahnung von Mutterschaft wie ein Kumpel von Seemannsknoten. Aus. Ende. Da kann man vor Verzweiflung nur noch den Kopf in die Hände legen.  TTB geht für mich ab sofort durch als Alternativbezeichnung für Troll. Wer mag, kann hier unterschreiben.

Uwe Theel schrieb am 27.07.2010 um 20:34 Das unterschreibe ich!

ed2murrow schrieb am 27.07.2010 um 20:40 Selten, aber willkommen, Herr Theel

thinktankboy schrieb am 27.07.2010 um 19:18

GeroSteiner schrieb am 27.07.2010 um 19:37 Mutterkorn und Gerstenkorn  Hohlkreuz und Hakenkreuz Montag und Mittag Butterkuchen und Mutterkuchen Arbeitslos und Dauerlos Herrchen und Härchen  „Wo ist denn dein Herrchen?“ „Am Arsch.“ „Am Arsch?“ „Ja. Es ist mein letztes Härchen.“

walter ter linde schrieb am 27.07.2010 um 19:52 Ich würde sagen, die Herman hat´s drauf. Das Thema hier sollte auch udz interessieren mit dem aktuellen Blog über Muttersprache und Reinheitsgebot.

ed2murrow schrieb am 27.07.2010 um 20:12 @ ter Linde  wollte man das Offensichtliche verlangen, wo käme man hin ….  selbst das ist nicht mehr selbst-verständlich.
Unterhalten wir uns über Pessimismus, das scheint mir derzeit konstruktiver.  Das hier soll(te) eine humane Plattform sein. Wie lächerlich. Dario Fo, Commedia dell’Arte … Verschwendung! Lassen wenigstens Sie ab von der verbrannten Erde.

GeroSteiner schrieb am 27.07.2010 um 20:21 Warum Pessimismus? Optimismus und Pessimismus unterscheiden sich lediglich im Datum des Weltuntergangs.

walter ter linde schrieb am 27.07.2010 um 20:30 Die Grenze, wo das Auffangen zum Abfangen wird, Fangen und Fischen (auch im Trüben) verschwimmt, wo Abbruch von Mauer nicht unbedingt Freiheit zum Aufbruch bedeutet? Und warum? Und warum die Menschen schon viel wissen, aber sich kein Kissen daraus machen können? Theoretischer Pessimist, das war Max Horkheimer, und recht hatte er mehr als genug, und im Sozialen gründete er ein Institut und war praktischer Optimist. Aber theoretischer Pessimist, als alle Welt zum Aufbruch blies. Kam viel Humanes bei raus, bei solchem Pessimismus.

GeroSteiner schrieb am 27.07.2010 um 20:50 „Kam viel Humanes bei raus, bei solchem Pessimismus.“ Mag ja sein. Mein Verdacht ist bloß, dass in der Philosophie die Modestimmung immer noch der Pessimismus ist. Schopenhauer ist Gott, und Hartmann sein Prophet.

lausemädchen schrieb am 27.07.2010 um 20:55 mann scheut den punk?

GeroSteiner schrieb am 27.07.2010 um 20:57 Ich bin nicht krank, dem Punk sei Dank!

walter ter linde schrieb am 27.07.2010 um 21:02 Im Ziel bloß das Scheitern sehen: das schafft Aktualität! Und das wollten wir schon immer: No Future! No Fun! No Sex mit Nazissen! 4ever Punk!!! Aber laut!

ed2murrow schrieb am 27.07.2010 um 21:07 Ha, ins Blaue geschossen und Horky getroffen … das nenn ich doch glatt Wahlverwandtschaft. Wollten Sie mir was schreiben, lieber ter Linde?

GeroSteiner schrieb am 27.07.2010 um 21:40 Horkheimer. Der hätte nie Lotto gespielt, weil das Risiko auf einen Gewinn zu groß war.

walter ter linde schrieb am 27.07.2010 um 21:58 Horky ins Blaue, ja, ja, ich zitiere mal aus einem Briefwechsel da wo Horkymax einen Brief bekommt:
„Was ich in den letzten Jahren ‚außerdienstlich‘ geschrieben und gesammelt habe, hat sich als die Vorarbeit zu einem neuen Buch herausgestellt, von dem Ihnen P. erzählen wird. Es ist – natürlich – auf das Problem der ‚ausgebliebenen Revolution‘ zentriert. Sie werden sich an die Entwürfe über die Verwandlung der Sprache, über die Funktion der Scientific Managements und über die Struktur der regimentierten Erfahrung erinnern. Glauben Sie, daß demnächst – neben den Antisemitismus Projekten – Zeit für andere Arbeiten sein wird? In der Hoffnung, bald von Ihnen zu hören“ Solche Anfragen hatte Max zu lesen und zu prüfen, und daß der Pessimist da praktisch optimistisch war, versteht sich dialektisch von selbst …

ed2murrow schrieb am 27.07.2010 um 22:04 @ ter Linde  „Struktur der regimentierten Erfahrung“ .. Sie haben mich überzeugt, ich gehe noch mal in die Schule, diesmal eine andere. Ich hoffe, die Zeit noch zu haben, neben 0815, was mir, ich gestehe es, Kopfzerbrechen bereitet. Das ist als Kompliment gedacht.

thinktankboy schrieb am 28.07.2010 um 14:27 Ich würde den Ansatz der Frauenrechtlerin Clara Zetkin bezüglich der Frauenfrage emanzipatorisch bezeichnen. Im Gegensatz dazu den Bevölkerungspolitiker Hans Harmsen verbrecherisch und reaktionär. Clara Zetkin geht für mich ab sofort durch als Alternativbezeichnung für fortschrittliche Frau. Wer mag, kann hier unterschreiben.

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65 Kommentare leave one →
  1. 12. Januar 2011 18:43

    Uwe Theel schrieb am 12.01.2011 um 18:21:“ @ hibou schrieb am 12.01.2011 um 10:11 dann beleidigt ma schön weiter (apropos, … : hat fidelche das je getan?)
    Ja, Hibou! Fidelches Blogs sind eine einzige Beleidigung gegen intellektuellen Anstand, die Intelligenz der von ihm und seiner Kompanie Verhöhnten und da die sogenannten Inhalte dabei nur vorgeschoben sind, eine Beleidigung der betroffenen Personen.“

    Lieber Uwe, überleg mal, ob ich in der Freitags-Community jemanden beleidigt habe. Vergleich mal, was in dem letzten Jahr im Freitag an gegenseitigen Beleidigungen abgelaufen ist. Ich habe in der Freitags-Community niemanden beleidigt. Im Gegensatz zu Euch: Siehe die Zitate der „Freitags-Avantgardisten“! Ich wurde von deiner Freundin Rahab mit Eichmann und Mengele verglichen, darauf wurde nicht Rahab sondern ich, ohne Vorwarnung, ohne dass ich weiß warum, rausgeworfen. Ich schätze mal, genau das meinte Hibou!
    Dass es hier auf den Tabublogs auch grenzwertige Kommentare gibt, leugne ich nicht. Diese sind allerdings lächerlich, im Vergleich, was anderen und mir im Freitag entgegen geschleudert wurde. Uwe „links“ ist „dein“ Forum nicht. Euer Israelhass, eure Verniedlichung der Hamas, eure Geschichtslosigkeit ist eine einzige Beleidigung der Aufklärung und des Humanismus. Sie ist ein Angriff auf die Zivilisation. Denk mal darüber nach.

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  2. derSamstag permalink
    12. Januar 2011 22:28

    Achtermann schrieb am 12.01.2011 um 19:12: “ @ Uwe Theel Fidelches Blogs sind eine einzige Beleidigung gegen intellektuellen Anstand, die Intelligenz der von ihm und seiner Kompanie Verhöhnten und da die sogenannten Inhalte dabei nur vorgeschoben sind, eine Beleidigung der betroffenen Personen.“

    „Diese Aussage enthält eine Menge Unterstellungen, die durchaus den Schluss zulassen, dass es sich hier um eine Beleidigung handeln könnte, nicht der Worte sondern des Inhalts wegen. Ist es überhaupt möglich eine Beleidigung gegen intellektuellen Anstand zum besten zu geben? Ist es nicht vielmehr so, dass Du hättest schreiben müssen: Beleidigung des intellektuellen Anstands? Wenn Du das gemeint haben solltest, ist fraglich, ob der intellektuelle Anstand überhaupt satisfaktionsfähig ist. Weshalb schreibst Du von F. und seiner Kompanie? Willst Du damit den militärischen Charakter hervorheben und ihn zum Kompanieführer adeln, zum militärischen Führer und Offizier? Ist das keine Polemik, keine Beleidigung in Deinem Sinne? Und wenn ich den Satz in Gänze verstehe, habe F. keine Inhalte in seinen Texten unterbreitet, sondern nur sogenannte Inhalte, die nur dazu benutzt worden sein sollen, Personen zu bleidigen. Naja, es könnte doch auch sein, dass die sogenannten Inhalte tatsächlich Inhalte waren, die Dich und Deine Art zu denken in Frage stellten und Du Dich deshalb als nur Beleidigter gerierst.

    Jetzt noch eins: Wegen des hier von mir Geschriebenen lass‘ ich mich jetzt nicht in die von Dir gesichtete Kompanie stecken. Das wäre wirklich ein sehr einfaches Argument. Mir geht es um die Art und Weise Deiner Argumentation. Du verallgemeinerst Dein Beleidigtsein in der Art, dass der intellektuelle Anstand in die Knie gezwungen wird.“

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    • 13. Januar 2011 00:54

      nun. eigentlich gehört folgendes in die kategorie „lieblingsblogger“, aber ich sag’s hier nochmal (wie vor längerer zeit), da es gut paßt.
      achtermann ist/war einer meiner lieblingsblogger, da er immer um sachlichkeit bemüht ist, wirklich interessiert ist und nachfragt. u.a.. 🙂

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    • 13. Januar 2011 10:07

      Im Vergleich zur aktuellen Lektüre der Kommentare zu „Was ist links“ von Hibou im Freitag würde ich die Kommentarauswahl oben fast als gelungene Kommunikation in der FC bezeichnen. – Hach, gute alte Zeit!

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    • 13. Januar 2011 11:40

      @derSamstag, Goreflex, Rainer Kühn

      „achtermann ist/war einer meiner lieblingsblogger, da er immer um sachlichkeit bemüht ist, wirklich interessiert ist und nachfragt. u.a.“

      Das sah und sehe ich genauso. Wenn sich jemand, anonym in einem Forum, so korrekt verhält wie Achtermann, dann dürfte er im realen Leben auch ein angenehmer Mensch sein.
      Ja, die Kommunikation hat sich verändert im „Freitag“. Das war aber vor einem halben Jahr bereits so absehbar. In den Kommentaren von „Muttertag und Mutterkreuz“ hat mich damals und heute verwundert, dass offenbar „ed2murrow“, der ansonsten meist auf der Höhe der Diskussion war, nicht den Zusammenhang von Mutterkreuz, NS-Lebensborn, Eva Hermanns „Autobahn“ und „thinktankgirls“ Sympathie für völkische, sozialdarwinistische Menschenzucht begriffen hat. Sein (seltener) Schulterschluss mit dem Uwe, der den Zusammenhang bis heute nicht begriffen haben dürfte, ist ein beklemmendes Indiz dafür.

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      • Silvia permalink
        13. Januar 2011 15:14

        Eva Hermann hat sehr viele „Doppelgängerinnen“ im Freitag, scheint es.

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  3. 13. Januar 2011 12:19

    weinsztein schrieb am 13.01.2011 um 00:43:“ Statt zu diskutieren oder zu mutmaßen, fidelche könne eine Kompanie hinter sich haben oder ob er und thinktankboy nebst etlichen anderen ein und dieselbe Person seien, würde mich mittlerweile noch mehr interessieren, warum hibou einen älteren Blog von fidelche hier einstellen wollte. „Man wird doch wohl mal zitieren dürfen“ reicht mir da nicht aus. In jenem Hass-Forum gegen die Freitag-Community erwähnt fidelche u.a. auch einen „WDR-Blogger Weizenstein“ und meint damit offensichtlich mich. Andere nennen mich dort weinsztein, erwähnen meinen „realen“ Namen Henner Michels und meine Arbeit für den WDR und haben mich als Freitag-Betonblogger für das Jahr 2011 schon mal vorgesehen. Dort wird gegen etliche Freitag-Blogger gehetzt (Rahab, Titta, thinktankgirl, Emma i. U., Uwe Theel, Columbus und etliche andere) sie werden irgendwo einsortiert, sie werden denunziert. Auch von fidelche.“

    h.vannna schrieb am 13.01.2011 um 01:21: „@Ihre Aussichten auf den begehrten Preis dürften steigen; übrigens denunzieren die genannten Betonschädel sich selbst – sie können es nur nicht vertragen, für ihre Absonderungen auch noch die Verantwortung zu übernehmen, und damit konfrontiert zu werden.“

    weinsztein schrieb am 13.01.2011 um 01:38:
    “h.vannna schrieb am 13.01.2011 um 01:21 Interessant, ich bin also ein Betonschaedel. Na dann zitieren Sie mal. Und sonst, h.vanna, wer Ihre Beitraege liest, sollte sich auch bei wiki informieren, und zwar hier de.wikipedia.org/wiki/Antideutsche

    weinsztein schrieb am 13.01.2011 um 01:40: “de.wikipedia.org/wiki/Antideutsche

    weinsztein schrieb am 13.01.2011 um 01:43: “Herrje, ob es jetzt klappt / de.wikipedia.org/wiki/Antideutsche

    luggi schrieb am 13.01.2011 um 00:59: “ Was hibou hier tat war nicht links sondern Scheiße. Und es war das Einfallstor (oder Einfaltstor?) für ein paar antideutsche Panzersoldaten, ohne Hund.“

    weinsztein schrieb am 13.01.2011 um 01:10: “Mag ja sein, lieber luggi. Ich möchte HIER von hibou wissen, warum er das tat.“

    luggi schrieb am 13.01.2011 um 01:26: “ hibou ist gegelbt“

    Uwe Theel schrieb am 13.01.2011 um 01:29: “ @ weinsztein schrieb am 13.01.2011 um 01:10 „Ich möchte HIER von hibou wissen, warum er das tat. Vielleicht, weil er DORT so gesehen wird: „Empörte „(Schein)Heilige“ schrieben: (…) Wenige schreiben noch dagegen an: hibou schrieb am 06.01.2011 um 17:15: „was verstiess denn gegen die Nettiquette? Hab doch gar net auf den Teufel fidelche verlinkt?? Und war aeusserst höflich – was einige hier net können 🙂 )““

    weinsztein schrieb am 13.01.2011 um 01:28:“ Zu fidelches Positionen verlinike ich mit de. wikipedia.org/wiki/Antideutsche

    weinsztein schrieb am 13.01.2011 um 01:29: “verlinke“

    Maike Hank schrieb am 13.01.2011 um 10:41:“ Damit es hier in Kürze nicht ebenso zugeht wie bei den Exilanten – erste Anzeichen gibt es nämlich schon – schließen wir die Kommentarfunktion für diesen Beitrag.“

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    • 13. Januar 2011 13:31

      ———schnipp———-
      Maike Hank schrieb am 13.01.2011 um 10:41:“ Damit es hier in Kürze nicht ebenso zugeht wie bei den Exilanten – erste Anzeichen gibt es nämlich schon – schließen wir die Kommentarfunktion für diesen Beitrag.“
      ——–schnapp———-

      Das empfinde ich als ein wenig ungeschickt. Nicht, dass die Kommentarfunktion herausgenommen wird – darüber kann man geteilter Meinung sein. Da ich mich immer frage, ob ich auch so reagiert hätte: Ja, vielleicht.

      Allerdings hätte ich mir die Begründung in dieser Form verkniffen, mal abgesehen davon, dass es für mich keine wäre, jedenfalls nicht die ausschlaggebende.

      Eine mögliche legitime Begründung wäre gewesen: „Wir möchten nicht, dass innerhalb dieser Plattform die Streitigkeiten mit Mitgliedern einer anderen Plattform tiefergehend thematisiert wird und würden uns wünschen, die diesbezüglichen Diskussionen da zu führen, wo sie hingehören – nämlich dort.“

      Damit hätte man nicht werten, also sich in den „Konflikt“ nicht mit hineinbegeben müssen.

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      • 13. Januar 2011 15:05

        vollkommen richtig, das wäre professionell gewesen. aber beim freitag wird ja fast alles „emotionalisiert“.

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        • 13. Januar 2011 18:12

          Maike Hank, die Gute, hat ein schönes Crossover verhindert. Wahrscheinlich zum Schutz der FC-Kinder das Kind (Ufo T.), WeinZStein, luggi und angeschlossenen Häusern, wo es zuletzt vor 1990 gefunkt hat. (Achtung, Polemik!)

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    • 13. Januar 2011 15:14

      weinsztein kann froh sein, dass einige seinen klarnamen verfremden. und dass er seinen klarnamen im netz benutzt, liegt allein in seiner verantwortung und das wiederum müßte er als „medienmensch“ eigentlich vorher bedacht haben, bzw. wissen. wie auch immer.
      auf jeden fall scheinen henner pichelts synapsen irgendwie falsch zu schalten. womöglich sind die logischen schaltknoten verküsten-nebelt durch raki (?) oder komplett zerstört. das würde auch erklären, warum er in einem alten blog vom angel-mann behauptet, j-ap sei m.g. (kann ja nur m. göller gemeint gewesen sein…).

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      • 13. Januar 2011 18:15

        Suchmaschine: Meinten Sie (x)enner Michel(x)?

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        • 13. Januar 2011 18:24

          Ich finde es ja gut, zu respektieren, wenn jemand unbedingt infrognieto bleiben möchte, auch, wenn er das selbst ständig verhindert.

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        • 13. Januar 2011 18:28

          ich setze ein Daumen hoch

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  4. 13. Januar 2011 12:21

    Wenn Uwe mit Emma in Unform Hochzeit feiert, wird scheinbar „weinsztein“ Trauzeuge spielen. Hoffentlich ist er an dem Tag fit und macht keine Fehler. Von „weinsztein hab ich bisher noch kein einziges Argument gelesen. Weiß der überhaupt was das ist? Wenn „weinsztein“ merkt, er steht „pudelnass“ in der Ecke, dann ist sein gegenüber ein Antideutscher. Lieber „weinsztein“, falls sie hier mitlesen: Ein „hundertprozentiger Antideutscher“ würde niemals einen Text wie, „Che Guevara und die „Nürnberger Prozesse“, schreiben! In der Zeitschrift Konkret schreiben beide Lager, „Antiimps“ und „Antideutsche“. Beide Lager haben Extreme, sind nicht homogen. In der Nahostfrage stehe ich den Antideutschen näher. Ich würde sagen, ich stehe mit meinen Ansichten dazwischen, wie der Herausgeber Gremliza. Lieber „weinsztein“, sie kennen vielleicht in der Türkei einige gute Schwammerlplätze, aber über die verschiedenen Richtungen innerhalb der „Linken“ haben sie genauso wenig Ahnung wie ihre Betonfreunde im „Freitag“. Mit ihrer Sympathie für die antisemitischen Äußerungen von Frau Hecht-Galinski, begeben Sie sich in meinen Augen auf eine Linie mit Uwe Theel, Alien59, Fro, Rahab und Co. Sind diese Sätze von Hecht-Gallinsky für Sie immer noch ok: „Der jüdische Staat hat schon bei seiner Gründung die Araber (Palästinenser – dieser Begriff existiert nicht in Israel) mit den Nazis verglichen und weist seitdem immer wieder auf die Einmaligkeit des Holocaust hin, um jegliche Israel-Kritik im Keim zu ersticken. Aber was heißt schon Einmaligkeit, wenn ein jüdischer Staat die ethnische Säuberung der Palästinenser betreibt?“

    Es wird Sie nicht verwundern, dass ich dem Kommentar von h.vannna, „sie können es nur nicht vertragen, für ihre Absonderungen auch noch die Verantwortung zu übernehmen“, voll zustimme.

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    • 13. Januar 2011 15:21

      fidelche schrieb:“Wenn Uwe mit Emma in Unform Hochzeit feiert, wird scheinbar „weinsztein“ Trauzeuge spielen. Hoffentlich ist er an dem Tag fit und macht keine Fehler.

      das wäre auf jeden fall sehr performativ, so ein kleines adrettes dramolett mit dilemma in brautkleid. zuvor müßten sich ufo und pichelts allerdings etwas näher kommen – was bei einem gemeinsamen „feindgedanken“ ja bisher ganz gut funktioniert, wie wir sehen. der wdr wird’s zeigen.

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  5. 13. Januar 2011 12:26

    In meinem Blog „Slánský, Stalin und der linke Antisemitismus“ schrieb weinsztein am 07.03.2010 um 23:54: “ @ oca

    Frau Hecht-Galinski verwahrt sich gegen („schäbige“) Versuche, den Holocaust zu missbrauchen, um den Goldstone-Report vergessen zu machen. Weiter schreibt sie in der online-Zeitung nrhz:

    Wer sich weiter mit diesem Treiben solidarisiert, macht sich noch schuldiger als bisher schon geschehen. 1,5 Millionen eingeschlossene Gazaner, 1.400 Tote der Aktion „Vergossenes Blei“ – vergossenes Blut – klagen uns an. Der jüdische Staat hat schon bei seiner Gründung die Araber (Palästinenser – dieser Begriff existiert nicht in Israel) mit den Nazis verglichen und weist seitdem immer wieder auf die Einmaligkeit des Holocaust hin, um jegliche Israel-Kritik im Keim zu ersticken. Aber was heißt schon Einmaligkeit, wenn ein jüdischer Staat die ethnische Säuberung der Palästinenser betreibt? Im Namen des Holocaust sollten wir eine Lehre daraus ziehen und uns gegen diesen Blockade-Siedlungs-Krieg und die Ausrottungspolitik des jüdischen Apartheid-Staates stellen. Das sollte Pflicht sein am 27. Januar – nicht aber eine Diskussion und Verunglimpfung von PolitikerInnen, die sich weigern, für Schimon Peres als Repräsentanten dieser Politik im Bundestag aufzustehen. Gerade die deutschen Medien wären besser beraten, anstatt „Hofschranzen-Journalismus“ sauberen Journalismus zu betreiben.

    Wo blieb die Nachfrage auf die unglaublichen Äußerungen von Peres schon vor Beginn seines Besuches, dass alle deutschen Juden nach Israel kommen sollten? Wofür haben wir also die ganzen Synagogen und Zentren? Wo bleibt die Antwort des Zentralrats der Juden in Deutschland? Oder geht dieser mit ihm konform? Stellen wir uns nur einmal vor, der türkische Premier Erdogan hätte so etwas den deutschen Türken vorgeschlagen. Wie groß wären das Entsetzen und die Kritik gewesen. Und die Islamophobie hätte damit neuen Auftrieb bekommen.

    Fazit: Es ist an der Zeit umzudenken und sich nicht mehr mit dieser israelischen Propaganda zufrieden zu geben, sondern sich dieser tatkräftig zu widersetzen. Wir sollten uns auch diesen von christlichen Zionisten verordneten Philosemitismus nicht länger aufoktroyieren lassen. Es ist höchste Zeit für ein normales Verhältnis und Miteinander – weg vom „geistigen Bürgerkrieg“ der „Broder-Gang“ und ihren willfährigen medialen Helfern.
    [Ende des Zitats von Evely Hecht-Galinski].

    Antisemitismus kann ich in diesem Text nicht erkennen. Für diesen Fall hast Du ein Problem bei mir diagnostiziert. Na schön.

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  6. Silvia permalink
    13. Januar 2011 15:18

    „Der jüdische Staat hat schon bei seiner Gründung die Araber (Palästinenser – dieser Begriff existiert nicht in Israel) mit den Nazis verglichen und weist seitdem immer wieder auf die Einmaligkeit des Holocaust hin, um jegliche Israel-Kritik im Keim zu ersticken. Aber was heißt schon Einmaligkeit, wenn ein jüdischer Staat die ethnische Säuberung der Palästinenser betreibt?“

    Für „Freitags-Menschen“ sind solche Aussagen kein Problem.
    Kopfschüttel!

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  7. barshai permalink
    14. Januar 2011 16:11

    „Sie sind zornig. Sie sind enttäuscht. Sie sind frustriert. Sie wollen leben. Sie wollen eine Zukunft. Sie wollen Frieden. Und deshalb begehrt die Jugend in Gaza auf, will sich Gehör verschaffen. »Fuck Hamas. Fuck Israel. Fuck Fatah. Fuck UN. Fuck USA!« So beginnt das Manifest einiger junger Wutbürger, die mithilfe von Facebook ihrem Unmut jetzt Luft gemacht haben.“

    „Die Islamisten mit ihrer »religiösen Scheiße« machen der Jugend ein selbstbestimmtes Leben unmöglich. Alles hätten die bärtigen Männer getan, um »unsere Gedanken, unser Verhalten und unsere Sehnsüchte« zu kontrollieren, heißt es bei Free Gaza Youth.“

    „Die Einwohner von Gaza haben es mit einem Terrorregime zu tun, das auf Unterdrückung setzt – moralisch und politisch. Die jungen Menschen nennen es ein bösartiges Krebsgeschwür, das alle Gedanken und Träume abtöte.“

    Das u.a. schreibt Christian Böhme in der „Jüdischen Allgemeinen“ vom 13.01.2011
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9434/highlight/Schrei&nach&Freiheit

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    • barshai permalink
      14. Januar 2011 16:32

      Und für (junge) Schwule ist es dort erst recht die Hölle. Sie haben eigentlich nur die Wahl nach Israel zu flüchten oder sich umzubringen. FREE GAZA!!!

      http://agudah.israel-live.de/news/fluechtling.htm

      Shalom
      barshai

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    • 14. Januar 2011 16:51

      Hi barshai,
      alles richtig was du schreibst. Die Situation von Frauen oder Homosexuellen in Gaza habe ich mehrmals im „Freitag“ angesprochen. Wegen dem dort herrschenden blinden Israelhass, war natürlich eine vernünftige Antwort der „Beton-Hamasversteher“ nicht zu erwarten.

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      • barshai permalink
        14. Januar 2011 17:51

        Hallo fidelche,

        und manchmal könnt‘ ich wirklich kotzen, angesichts der „Stiefelleckerei“ von „Freitag“-Foristen und Foristinnen, wenn es ihnen nicht in ins Konzept passt, dass islamische Mörder-Regime schwule Männer ermorden (weil „Homosexualität unislamisch“ sei).

        Ist das Schizophrenie oder bösartige Ignoranz von den einschlägig bekannten „Freitag“ Betonbloggern und Betonbloggerinnen? Ich überlege noch.

        LG
        barshai

        PS Hast du „Homosexualitiät eine reine Privatsache oder hochpolitisch?“ von SexPower beim „Freitag“ gelesen und die Nazi-Blogger, die sich dort eingeloggt haben, nur um diesen Beitrag zu zerschießen? Einen harmlosen Witz hat einer sogar „pädophil“ genannt. Ich bin mir ziemlich sicher die kommen von Nazi-Portalen, wie „Thiazi“, oh, wie ich dieses Nazi-Pack hasse! Aber kennen sollte man sie, um sie bekämpfen zu können http://topsites.thiazi.net/

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        • 14. Januar 2011 18:15

          Germanische Weltnetzgemeinschaft <- Schlimmer gehts ja schon fast nicht mehr. Aber mach dir mal den "Spaß" und ließ die Kommentare unter sich thematisch anbietenden Artikeln auf Welt-Online. Dieses Foren-Gespamme scheint ein Trend zu sein.

          Allerdings hat es im Freitag, in dem aktiv und regelmäßig moderiert wird, eine andere Qualität. Das ist Vor- und Nachteil zugleich.

          Tja – ansonsten… Ich möchte es nicht auf LINKS verallgemeinern, aber im Freitag fällt selbst mir langsam eine Art Rassismus, gepaart mit Relativismus auf, bei dem mir übel und schlimm wird. Der Donnerstag stellt das oftmals ganz gut bloß – aber wirklich reagiert wird leider nicht.

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      • 14. Januar 2011 18:19

        Hallo barshai,
        das Blog von „Sexpower“ hab ich nicht gelesen. Ich lese meist nur noch was im „Freitag“, wenn ich hier darauf hingewiesen werde. Im „Freitags-Forum“ kommen die Schreiber aus vielen politische Richtungen. Von ganz links bis ganz rechts, mit gewissen Mischformen. Die Frage „Schizophrenie oder bösartige Ignoranz“ ist schwer zu beantworten. Ich habe mir über bestimmte Leute schon meine Gedanken gemacht. Sigmund Freud hätte sicher viel Arbeit mit den ForistInnen des „Freitag“. Für mich ist entscheidend, wie die Moderation damit umgeht. Wenn Leute, die gegen Antisemitismus, völkischen Sozialdarwinismus, gegen biologisierte, verkürzte Kapitalismuskritik, höflich anschreiben, von der Moderation unbegründet entfernt werden, zeigt die Redaktion damit, wie sie politisch „tickt“ und in welche Richtung die „Reise“ des Freitag gehen soll. Die „Freitags-Community“ ist, meiner Meinung, geprägt von einem antimodernen, vernunftfeindlichen und gegenaufklärerischem Weltbild. Ein Weltbild, das ich grundlegend ablehne.

        Grüße fidelche

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        • sweetheart permalink
          14. Januar 2011 20:21

          Schreibpausen sind da, um unterbrochen zu werden, besser gesagt: um zu brechen, eher zu kotzen, so scheint’s mir.

          http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/wenn-der-islam-zum-dschihad-ruft#comment-218986
          Was geht mir diese Schönschreiberei des Islam von @Muhabbetci und was geht mir, weit mehr noch, dieses dumm-dreiste Geseiber einer @nil mit ihrem gerührten Quark aus Wilber, Integralen Salons, Sufismus, Islam und tausenderlei esoterischen Sprenkseln auf den Zeiger!

          Mir scheint, die nehmen sich untereinander auch noch ernst!
          Und wenn dann jemand, der die Tassen noch beieinander hat, @nil anbietet, einen Blog für sie einzurichten, damit sie „ihr“ Thema in einem gesonderten Blog diskutieren kann – ihre Profilseite funktioniert angeblich seit ihrer Anmeldung nicht – rastet sie völlig unintegral aus:
          „Schon wieder eine unverschämte Unterstellung. .. Immer typisch, wenn der Apollokomplex greift, werden auch die affektiven Neurosen bedient…. Dumme, unnütze Äußerungen werde ich nicht beantworten.“

          Die weiß sehr genau, warum sie sich kein Profil, keinen Blog einrichtet: weil dann en bloc sehr deutlich würde, daß sie permanent für ihren integralen Quark, dessen Seminare und Veröffentlichungen Reklame macht und einen Thread nach dem anderen mit diesem Quark zukleistert.

          Es haben ihr auch schon mehrfach andere User erklärt, wie man Doppelposts vermeidet: daß sie weiterhin all ihre esoterischen Klugsch… doppelt und dreifach in die Threads wirft, hat also entweder ebenso Methode – oder unterstreicht nocheinmal die Qualitäten der Postenden.

          @Fidelche, ich plädiere fr einen Ehren-Oscar, da diese begabte Kandidatin zu Beginn des Wettbewerbs ja noch nicht vorhanden war.

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        • 14. Januar 2011 22:02

          @sweetheart und alle:
          selbst als techniklaie und neuling beim freitag sollte man doch spätestens nach dem dritten post usw. geschnallt haben, dass es an der technik des freitag liegt.
          oberpeinlich auch vor längerer zeit: dame.von.weltfremd erklärte einem neuen user, der sich über die technik beschwerte, was ER falsch mache und hat ihm grundsätzliches erläutert! damit hat die tolle und gebildetet dame wieder zwei fliegen mit einer klappe geschlagen.
          erstens von nichtfunktionieren der freitagstechnik abgelenkt und sich somit wieder bei den tollen freitagsleuten (die schon oft genug zugegeben haben, wie scheiße es läuft) eingeschleimt.
          zweitens jemand anderem erstmal wieder unwissenheit unterstellt, indem sie selbstverständliches erklärte – wonach gar nicht gefragt war. ebenso tat ufo theel es mit seinen winkelpfeiltastenwahn an die nil gerechtet. oberpeinlich, sowas.
          das nichtfunzen des freitags wurde auch schon von rahab benutzt, um einem anderen user unzulänglichkeit zu unterstellen. prompt sprangen andere pöbler, die um diese tatsache wissen, darauf an, um besagten andersdenkenden „unfähigkeit am rechner“ zu unterstellen. so funktioniert dort der mob. und wenn frauen mobben ist das ok für die freitagsleute.

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        • 14. Januar 2011 22:10

          ergänzung zu:“@sweetheart und alle:
          selbst als techniklaie und neuling beim freitag sollte man doch spätestens nach dem dritten post usw. geschnallt haben, dass es an der technik des freitag liegt.

          und eben erstmal abwarten, was passiert, anstatt zig-mal wieder draufloszuklicken. das das neue zunächst nicht bemerken, ist klar, aber diese nil schwebt ja eh in anderen sphären und bemerkt es überhaupt nicht… so sensibel sind ’se da, beim freitag. richtig feingeistig!

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  8. sweetheart permalink
    14. Januar 2011 21:17

    JA hat sich dem FC-Trend passend positioniert!

    Heute las ich im Feuilleton der aktuellen ZEIT einen Bericht des Pariser Korrespondenten Gero von Randow, „Empört Euch!“, über einen Aufruf des 93jährigen Stéphane Hessel „Idignez-vous!“
    Hessel fordert die Franzosen zum Engagement auf – gegen die Diskriminierung von Immigranten und Roma, gegen den Gegensatz von Arm und Reich, gegen die Macht der Finanzmärtkte … Zum Ende seiner für 3 Euro erhältlichen Schrift predigt Hessel, so sagt von Randow, „den strikt gewaltfreien Aufstand“ – „was immer das sein soll.“

    Der dann folgende Abschnitt ist besonders interessant:
    „Der Erfolg der Broschüre speist sich freilich noch aus anderer Quelle. Hessel, den die Nazis gefoltert und in Buchenwald gequält hatten, erlaubt sich Äußerungen über Israel, die weniger Untadelige nur allzu gerne hören. Gegen den Judenstaat ist ihm sogar Hamas recht, die er in einen verhinderten Pazifistenverein umdefiniert: ‚Ich weiß, daß die Hamas, die die jüngste Wahlen gewonnen hat, nicht vermeiden konnte, daß als Antwort auf die Situation der Blockade und Isolierung, in der sich die Gazabewohner befinden, Raketen auf israelische Städte abgeschossen wurden.‘ Dass Hessel sich dagegen empöre, dass Israel das einzige Land im Nahen Osten ist, dessen Existenzrecht infrage gestellt wird, davon ist hingegen nichts bekannt.“

    Als ich den Artikel las, kam mir auch wieder in den Sinn, wo ich kürzlich schon einen Hinweis auf Hessel gelesen hatte – von JA höchstpersönlich in seinem Sarrazin-Nachtrags-Thread in einem Kommentar an seinen treuen Gefolgsmann @Columbus:

    “ Die Franzosen haben Stephane Hessel. Die Deutschen haben Thilo Sarrazin.“
    http://www.freitag.de/community/blogs/jaugstein/sarrazin-und-luegen-zu-weihnachten–nachtrag

    Nun wäre es natürlich auch möglich, daß JA damit sagen will, daß jede der beiden Nationen „eine Last“ zu tragen hat.
    Dann hätte er das aber sicher nach den Folgekommentaren von @Magda und @Columbus angemerkt, die ihn so verstehen, daß die einen eine „Last“ wie Thilo Sarrazin haben, die anderen die „Lust“ eines Greises wie Hessel.

    Ein erfahrener Journalist wie JA wird wohl kaum Stephane Hessel erwähnen, wenn er seine Schrift nicht gelsen hat. Oder?

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    • sweetheart permalink
      16. Januar 2011 18:53

      Nachtrag!
      – zu meinem Kommentar vom 14.1., 21.17.

      „Nachträge“ haben ja Konjunktur: so wie JA seinem Sarrazin-FAZ-Artikel noch einen „Nachtrag“ mithilfe von Frau Foroutan nachschieben mußte, weil er sich so mißverstanden und „verbaler Gewalt “ ausgesetzt fühlte, so muß er sich des Themas nun erneut annehmen, zumal der teilbare Garten – berechtigterweise – niemand vom Hocker riß. (Auch dazu schrieb ich hier bereits.)

      JA kann diesen „Knochen“ Sarrazin einfach nicht loslassen – und jetzt muß Frankreich mit Stéphane Hessels Empörungsschrift herhalten, so wie sich das in einem seiner Kommentare im „Nachtrag“ schon ankündigte.

      Im Freitag veröffentlicht er heute „Merde“,
      http://www.freitag.de/politik/1102-kommentar,
      einen Kommentar, den er am 13.1 bereits beim SPIEGEL online veröffentlichte:
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,739073,00.html
      (@mh dazu: „der Freitag – das Wiederverwertungsmedium“)

      In diesem Kommentar ist nichts von dem zu lesen, was Gero von Boehm in der ZEIT vom 13.1.zu Hessels bemerkenswerter Sicht der Hamas schreibt:
      http://www.zeit.de/2011/03/Stephane-Hessel
      (s. die letzten beiden Abschnitte, bzw. das Zitat in meinem vorhergehende Kommentar.

      Vermutlich schreibt JA genau wie im Falle Sarrazin wieder über etwas, das er gar nicht gelesen hat – oder doch?

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      • sweetheart permalink
        16. Januar 2011 20:13

        „Nachträge“ – wohin das Auge blickt!
        Danke, Rainer!

        Also, ehe ich auch noch des Nicht-Lesens beschuldigt werde: der Artikel in der ZEIT ist natürlich von Gero von Randow – nicht von Gero von Boehm!

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        • sweetheart permalink
          17. Januar 2011 14:59

          „Die Deutschen haben Sarrazin“ – UND DER FREITAG HAT JAKOB AUGSTEIN!

          „Die Deutschen haben Sarrazin“, DIE FRANZOSEN EINE MARINE LE PEN! Zuvor einen Jean Marie le Pen.

          Aber JA, Chef-Polemiker des Freitag mit Ambitionen zum Volkstribun (Wo bleibt der politische Streik für „höhere Zwecke“!?) und Hang zu falschen Parallelen und usinnigen Gegensätzen bleibt dabei:

          „Die Deutschen haben Sarrazin, die Franzosen einen Stephane Hessel.“
          http://www.freitag.de/politik/1102-kommentar

          In seinem „Scheiß-Kommentar“ (für die Nicht-Kundigen des Französischen) verwendet JA, wenn ich richtig gezählt habe, 6mal „die Franzosen“, 1mal „Frankreich“ im selben Sinne, 3mal „die Deutschen“, 2mal „der Deutsche“.

          Öffentliche Diskussionen, die irgendeiner national oder religiös definierbaren Gruppe einen bestimmten Artikel voransetzen, eskalieren regelmäßig innerhalb kürzester Zeit nach dem erwartbaren Vorwurf der Pauschalisierung und anschließenden Relativierungen – aus Diskussionen über „den“ Islam und „die“ Muslime z.B. bestens bekannt.

          Aber wenn man wie JA aus Studientagen „die Franzosen“ nostalgisch glorifiziert und „die Deutschen“, (JA) ausgenommen, gerne herunterschreibt, dann greift man doch gerne wieder auf die Sterotypen des Nationalcharakters zurück.

          In seiner Einschätzung, Sarrazins Buch liege eine „Empörung“ des Autors zugrunde, halte ich übrigens für eine Fehleinschätzung: für solche Gefühlsaufwallungen ist dieser staubtrockene und ungelenke Zahlenmensch viel zu nüchtern. Der hat gerechnet und hochgerechnet und seine Befürchtungen zur Entwicklung der Staatsfinanzen und zur Zusammensetzung der Bevölkerung geäußert. So könnte man das Buch etwas weniger aufgeregt auch beschreiben!

          Wobei: mehr als durchgeblättert habe ich Sarrazins Buch wie JA nach eigenen Aussagen auch nicht.Und, was ich unbedingt erneut erwähnen muß: ich habe das Buch „zum Aufregen“ geschenkt bekommen!

          In JAs weiterer Sarrazin-Empörung kann ich leider nur die ersten 18 von mittlereweile 51 Kommentaren lesen: nicht angemeldete F-Leser müssen sich wohl immer ein wenig gedulden, bis sie die Threads des Meisters vollständig einsehen können.

          Ich bin mal gespannt, was sich JA und der Freitag nach JAs inzwischen 3 Kommentaren und Angeles fehlgeschlagenen Bemühungen, den „Sarrazin-Käufer“ zu profilen, als nächstes einfallen lasen, um das Thema „Sarrazin“ noch einmal durchzukauen!

          Ein Kommentator zum letzten Werk brachte wohl den Begriff des „Sarrazinisten“ ins Spiel: das wär‘ doch schon mal was: „Die Deutschen: Sarrazinisten oder Wutbürger“?

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        • sweetheart permalink
          17. Januar 2011 21:47

          „Also habe ich es gelesen.“ schreibt JA heute Mittag in einem (mir zu der Zeit nicht einsehbaren) Kommentar im Merde-Thread zu Sarrazins Buch. Also nehme ich die von mir oben getätigte Bemerkung, JA habe das Buch nur durchgeblättert wieder zurück – zumal ich bisjetzt die vollständige „Scheiße-Diskussion“ nicht einsehen kann.

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        • sweetheart permalink
          17. Januar 2011 22:12

          Und wenn, was ich erwarte, JA sich weiterhin mit dem Thema Sarrazin, Migranten und Muslime beschäftigen wird, kann er sich auf weitere nun vorliegende Daten stützen:
          http://www.welt.de/politik/deutschland/article12187137/NRW-Fast-ein-Viertel-der-Muslime-lebt-vom-Staat.html

          Das Arbeits- und Integrationsministerium von NW hat eine Studie „Muslimisches Leben in Nordrhein-Westfalen“ vorgelegt, die den Weg für das Anfang 2012 in NW in Kraft tretende „Integrationsgesetz“ bereiten und flankieren soll.

          Ein Ergebnis der Studie: „In Nordrhein-Westfalen leben deutlich mehr zugewanderte Muslime als bisher angenommen.“
          Man ging bisher von 1 Million Menschen aus, es sind aber wohl eher 1,3 bis 1,5 Millionen.

          Was aus dem Bericht in der WELT und einem Bericht in meiner Tageszeitung nicht hervorgeht, ist, wie diese Daten denn erhoben wurden: ist „Muslim“, wer sich als „Muslim“ bezeichnet – wer nicht, der nicht?
          Wer gegenüber einer Behörde, insbesondere dem Finanzamt gegenüber die Angabe „katholisch“ oder „evangelisch“ macht, zahlt damit automatisch Kirchensteuer – für Teile der jüdischen Bevölkerung und für viele andere Religionsgemeinschaften gilt Entsprechendes.
          Muslime sind aber bislang nicht als „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ anerkannt und ein staatlicher Kirchensteuereinzug ist damit nicht möglich – die Angabe, „Ich bin (nicht) Muslim.“ somit auf dieser Ebene juristisch ohne Konsequenzen.

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        • sweetheart permalink
          17. Januar 2011 22:26

          Und noch eine Leseempfehlung: wer noch an den freitäglichen Islam-Predigten von @Muhabbetci interessiert ist, dem seien dort – nein, nicht die Kommentare von @nil, bestimmt nicht – für eine andere Sicht der Dinge die Kommentare von @gbruno empfohlen.
          http://www.freitag.de/community/blogs/muhabbetci/wenn-der-islam-zum-dschihad-ruft#comment-220416

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        • 17. Januar 2011 22:54

          Hi sweetheart, hab ich soeben gelesen. Den Kommentar von „derDonnerstag“ fang ich ganz gut: „Generell interessiert es mich nicht die Bohne, welche Gruppierungen nun den Koran „richtig“ auslegen. Schon weil ich diese Religion, wie andere auch, für Unsinn halte. Wenn hier jemand herginge und behauptete, die Kreuzzüge oder die Inquisition seien nicht so tragisch gewesen, weil a) die jeweiligen Begriffe falsch gebraucht worden seien und b) ihre Anwender die Bibel falsch ausgelegt hätten, wie würde wohl die Reaktion ausfallen?“

          Die Mehrheit der „Freitagsschreiber“ sieht das natürlich anders.

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        • sweetheart permalink
          17. Januar 2011 23:34

          N’Abend, Fidelche!
          Diesen Kommentar von @derDonnerstag finde ich – fast schon gewohnheitsmäßig – ebenfalls gut und hab‘ ihn ja auch schon häufig entsprechend „gewürdigt“.

          @gbruno fand‘ ich in dem Thread interessant, weil er doch über recht genaue Kenntnisse zum Thema verfügt, während die meisten @Muhabbetci entweder glauben (müssen) – oder nicht!

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      • sweetheart permalink
        18. Januar 2011 14:02

        Das Thema „Stephane Hessel“:

        Im Radio höre ich heute Morgen, irgendeine jüdische Organisation – nicht behalten, welche – habe sich gegen die Schrift von Stephane Hessel, bzw. gegen seinen Aufruf zum Boykott israelischer Waren empört, der, meines vaguen Wissens nach, ja auch bereits vor dieser Schrift erfolgte.

        Weiter höre ich dort, Hessel sei Mitverfasser der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ gewesen.

        Ich beginne zu googlen – und finde nichts, außer einer Seite, die in diesem Falle nun korrekt oder inkorrekt sein mag – ich weiß es nicht.

        Zunächst einmal lese ich dann den folgenden Artikel aus der Süddeutschen und lese auch dort, Hessel sei „einer der 12 Autoren der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ gewesen. Ganz nebenbei lese ich, daß „die“ Franzosen die Welt und ihre Situation überaus negativ sehen und den hchsten Antidepressiva-Konsum (in Europa?) haben.
        http://www.sueddeutsche.de/kultur/frankreichs-manifest-zum-volkszorn-empoert-euch-1.1045201-2

        Dann lese ich weiter auf der folgenden Seite, daß Hessels Autorenschaft nicht zutrifft:
        http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:kQuQTBJTf5oJ:www.drzz.fr/rene-cassin-contre-stephane-hessel/+%22+Ren%C3%A9+Cassin+contre+St%C3%A9phane+Hessel+ou+les+droits+de+l%C2%B4homme+%22&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

        Dann lese ich weiter und finde eine deutsche Wikipedia-Seite zu Hessel, die seine Autorenschaft „als einer der 12 Autoren der ‚Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte'“, die Hessel natürlich einen schwer zu überbietenden Nimbus verleihen würde, als falsch darstellt – er habe das auch nie behauptet:
        http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A9phane_Hessel

        Auf der englischen Wikipedia-Seite ist Hessel aber (noch) Autor des Entwurfs der Deklaration:
        http://en.wikipedia.org/wiki/St%C3%A9phane_Hessel

        Auf der französischen Seite hat man sich angeblich noch nicht entschieden.

        Wie verhält es sich denn nun genau?

        Dann suche ich noch ein wenig und finde dieses da:
        http://www.qudstag.de/Rede-1801.pdf

        Und komme immer mehr ins Grübeln ob der Augsteinsche Satz
        „Die Deutschen haben Sarrazin, die Franszosen einen Stéphane Hessel“
        nun wirklich ein in JAs Sinne wirksames Gegensatzpaar ist.

        More information welcome!

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        • sweetheart permalink
          18. Januar 2011 15:08

          Nochmal laut nachgedacht:

          – ob wohl Jakob Augenstein, Miteigentümer des SPIEGEL, ab Januar 2011 im wöchentlichen Rhythmus „im Zweifel links“ bei S.P.O.N. kommentieren würde, wenn Henryk M. Broder dort noch schrieb?

          – ob wohl Henryk M. Broder noch wie bis Ende 2010 beim SPIEGEL schreiben würde, wenn Jakob Augstein jetzt nicht bei S.P.O.N. kommentieren würde?

          Und wer weiß, ob’s Broder Anfang des Jahres in die große weite WELT zog oder ob er ein wenig gestupst wurde!?

          http://www.spiegel.de/thema/spon_die_kolumnisten/

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        • 18. Januar 2011 15:49

          Hi sweetheart,

          evt. liest Herr Augstein nicht, was in seinem Forum „abgeht“. Boykottaufrufe gegen Israel sind für die Moderation, Uwe Theel und Co. kein Problem.

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        • 18. Januar 2011 19:05

          sweetherat schrieb:“Nochmal laut nachgedacht:…“ jau, so ging mir das auch am wochenende. und derdonnerstag und ich haben ‚drüber kurz gesprochen.

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        • sweetheart permalink
          18. Januar 2011 22:05

          @Fidelche,
          daß Jakob Augstein vielleicht/möglicherweise/wahrscheinlich nicht in seinem Forum liest, ist eine Sache – nebenbei, wer will’s ihm verdenken!? – aber daß er die Sachen, zu denen er sich so überschwenglich äußert offenkundig auch nicht so genau zu lesen scheint, das finde ich bedenklich!

          Da sind noch viele Aspkete im Drumherum dieser Anleitung zum richtigen Empören, über die man (sich) genauer informieren sollte: wer hat was wann und wo gesagt, wer hat das Broschürchen in wessen Auftrag gedruckt, was steht da außer der Empörungsanleitung noch drin, etc …

          Und ich denke, eigentlich ist das Broschürchen JA relativ egal: Hauptsache, er hat hier nochmal schnell den rechtschaffen wütenden Empörungsbürger, den empörten Wutbürger gegeben, den beständigsten aller edlen Sarrazinisten-Bekämpfer.

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  9. sweetheart permalink
    14. Januar 2011 21:48

    Und zum Schluß noch ein Hinweis auf einen Leserartikel bei ZEITOnline,
    http://community.zeit.de/user/thammbe/beitrag/2011/01/13/zmd-die-st%C3%A4ndig-beleidigten-muslime,
    nachdem mir noch ein wenig deutlicher ist, warum sich @Muhabbetci et.al. um Weihnachten herum an dem christlicheh Konzept der Trinität abarbeiteten.
    Denn wie es Aiman Mayzek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime so schön formulierte: der Islam „setzt keinen Sohn oder Tochter neben Gott, und sagt das jeder Mensch für sich alleine verantwortlich ohne Erbsünde ist.“ „Nicht wenige Muslime würden hinter diesen Positionen eine Variante des aufgeklärten Christentums sehen.“ heißt es in dem folgenden Bericht der WAZ, der dem Leserartikel zugrunde liegt.
    http://www.derwesten.de/nachrichten/Islam-Kritik-empoert-Muslime-id4156145.html

    Ich denke, es ist dem Zentralrat der Muslime wie den Muhabbetcis dieser Welt deswegen so wichtig, die Vorstellung der Trinität und die Position von Christus in den (meisten)christlichen Kirchen als unsinnig darzustellen, weil in ihrer Vorstellung ein Christentum minus Christus mit dem Islam gleichbedeutend ist.
    Mit anderen Worten: nicht „der Islam“ ist reformbedürftig – die Christen sollen umdenken.

    Pauuuuuuuuuuuuuuuuse! Und Grüße an @Barshai!

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  10. 15. Januar 2011 00:35

    Emma hat aber auch Humor (Witz des Jahres):

    Emma in Uniform schrieb am 14.01.2011 um 22:28:
    „@ebertus 🙂 Es ist ein Skandal, dass mancherorts in Europa der Nahost-Konflikt nur parteiisch erörtert werden darf. Zum Glück erlaubt Freitag.de eine kontroverse Diskussion. Besten Gruss – Emma“

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    • 15. Januar 2011 18:10

      Kontra Verse

      Diskussion in Uniform
      ist im Freitag bald die Norm

      Ob nah, ob Ost
      : mit Emma Frost

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    • 16. Januar 2011 19:39

      Nachtrag (für Sweetheart)

      Ist Emma in Form
      ist Deppenkommentar die uniNorm
      (in der FreitagsFC)

      für Dich als lieben Gruß

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      • 18. Januar 2011 15:56

        Emma in Uniform schrieb am 18.01.2011 um 12:37: “ :))
        Na, nach diesem lahmen „Piss on“-Schubidu-Folk-Video von den Jaulmusik- Lutschern hoffen Sie doch nicht, dass wer noch jemals wieder Ihren pipifaxigen Links hier folgt, oder etwa, Fidelche?
        Nicht im Ernst?“

        Irgendwann wurde hier die Frage erörtert ob „Emma“ dumm ist. Damals schrieb ich, „..nein, dumm ist sie nicht“. Diese Aussage würde ich heute nicht mehr wiederholen. Meine damalige Aussage ist der Beweis, dass auch ich Fehler mache.

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        • 18. Januar 2011 17:45

          Vor Allem beachte man den Gossen-Jargon.

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        • 18. Januar 2011 18:46

          „dumm ist der, der dummes tut.“ (forrest gump, der seine mutter wiederholt. um zum angeblichem asperger [autismus]-thema zurückzufrieden.)

          emma rothschild, die sich auch ganz gerne „gesa“ nennt, macht sogar noch einen auf „vorzeigejüdin“, um von ihrem dämlichen gefasel abzulenken. sie gehört einfach nicht für den beton-oscar nomioniert, da sie nicht „echt“ ist.

          @fidelche: dumm ist nicht = dumm. dummheit kennt viele gesichter. es gibt (gut-)menschen, die vieles gut meinen und tun und keinerlei böse absichten haben, aber einfach nicht differenzieren und gar nicht merken, was sie tun. und dass sie am auslöser ansetzen, anstatt an der ursache (ok, praktisch geht es ja oft nicht anders). gerade diese menschen sind oft nicht geistig behindert wie z.b. forrest gump, der ja einer der wenigen ist, die alles andere als „dumb“ sind, bzw. inmitten eines dunklen gumpen waldes stehen. der würde keiner fliege etwas zuleide tun.
          leute wie forrest sind eben nett und harmlos, WEIL sie geistig behindert sind und etwas neben der glocke (in gauß und brauß) läuten und leben. schlimm sind diejenigen, die merken und wissen, dass sie mit ihrer meinung beeinflussen können, wenn sie nur labern. ich unterteile dennoch in zwei kategorien: diejenigen, die bewusst manipulieren (sich dumm stellen), und diejenigen, die wirklich zu sehr an ein ideal „glauben“. und dass „glaube“ den verstand auch durchschnittlich intelligenter menschen vernebeln kann, weil macht und gier einen ebenso gleichen stellenwert einnehmen, ist nicht von der hand zu weisen.nicht umsonst wird unter fachleuten gerne von der sogenennten „managerintelligenz“ gesprochen.
          ein blog, den ich intelligent finde ist der von fat boy. typisch hingegen die dämlichen kommentare der meisten, die nicht peilen, wie und in welcher reihenfolge verstehen und kommentieren funktioniert. dass es um lösungsansätze gehen könnte, habe ich gedanklich fast aufgegeben, wenn ich dat wieder lese.

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        • 18. Januar 2011 19:02

          alleine schon die namen der geladenen gäste (kinder), sollten leser ins grübeln bringen… war das 1970? kein wuder, dass z.b. feminine raburka zwar „gekindert“ hat, aber danach nicht mehr viel kam, außer unheil.

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        • 18. Januar 2011 21:17

          @Tiefscharf & Goreflex

          „sie gehört einfach nicht für den beton-oscar nomioniert, da sie nicht „echt“ ist.“

          Hin und wieder dachte ich, dass entweder Rahab, tinktankgirl oder D.v.W hinter „Emma“ steckt – oder direkt jemand aus der Redaktion. Offenbar gefällt der Redaktion der „Gossen-Jargon“ von „Emma“. Das alles ist letztlich egal. Entscheidend ist für mich, was die Moderation zulässt und wer mit dieser „Emma“ in einem Boot sitzt.

          „Emma in Uniform“ steht für das Niveau der FC. Dass Uwe nun „Emma“ heiraten will, ist bezeichnend für den aktuellen Zustand vom Uwe. Dass „Emma in Uniform“ unzensiert schreiben darf in der FC, ist kennzeichnend für den moralischen Zustand der FC. Dass Nationalbolschewisten, religiöse Fundamentalisten und Antisemiten das Forum fast vollständig übernommen haben, war bereits vor einigen Monaten absehbar.

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        • 18. Januar 2011 22:56

          Hibou darf – seit heute nachmittag – dafür gar nicht mehr schreiben. Alles gelöscht, komplett weg. Nach seinem dritten Versuch zu diskutieren, was heute links ist. – In meinem Begeitheft kurz notiert, Recherche läuft, Aufklärung folgt.

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        • 18. Januar 2011 23:56

          @fidelche, halb im ernst: vielleicht ist emma in unterhose ja wieder ein nick von der auch von der redaktion gern gesehenen lee berthine, die einst ganz viele nicks hatte. die hat sich auch immer wieder dreist neu angemeldet, obwohl sie (angeblich) wegen doppelnicks gesperrt war und nichts eingesehen hat. ich tippte schon damals auf den mädchenbonus. das ist bestimmt diese art falsch verstandener feminismus, der ständig bei freitag gefahren wird. frauen dürfen sich beim freitag ständig irgendwelche klöppse herausnehmen. egal, ob sie betrügen oder beleidigen und mobben, hauptsache einen auf feminismus machen, denn das gehört zum salonlinkem bild. alleine schon diese flachen inhalte von der rönicke. flach wie ein schnitzel. und ich wette, diese „damen“ werden auch nach der schönsten indie-frisur gecastet.
          weinsztein und chrisamar haben damals u.a. das gerücht in den freitag gesetzt, ich habe doppelnicks usw.. magda und co .sind einfach aufgesprungen mich niederzumachen, ohne mal nachzufragen. aber noch heute krabbelt weinsztein der lee berthine in den popo. sagt aber fast jede nacht, wie scheiße er doppelnicks (die er höchstpersönlich den leuten unterjubelt) findet. das ist mobbing der übelsten und verlogensten art. und der freitag steht auf sein geschleime und seinen kochjournalismus. manchmal frage ich mich wirklich, ob henner michels zu viel trinkt, oder warum er derart fies herumsülzt.

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        • 19. Januar 2011 00:00

          „Aufklärung folgt.“ bin gespannt, welche „gründe“ diesmal vom freitag aufgetischt wurden/werden.

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        • 19. Januar 2011 01:09

          irgendein doppel-dummie wird hibou ersetzen. vielleicht fällt streifzug, tomgard, grau g. oder sonstewem ein geschickter „ersatz“ ein.

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        • 19. Januar 2011 01:10

          doppel-dummy.

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        • 19. Januar 2011 10:31

          Jemand wird „ästhetische Gründe“ anführen. Da bin ich mir sicher.

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        • Rahab permalink
          19. Januar 2011 11:19

          so so so
          den kühns ihr reiner schnitzt die nächste märtyrer-legende zurecht
          hat ja schon wirkung gezeigt
          von exil ist die rede…
          und unflätigem schweigen
          von einem, der die zähne auch nur pro corpore aufkriegt

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        • 19. Januar 2011 11:34

          Also Rahab

          Mal ehrlich – und so ohne Wertung der Personen. Empfindest Du es als legitim, ein Forum auf diese Art und Weise zu „säubern“, das sich als „irgendwie links“ darstellt? Angemessen wäre imho gewesen, den Text zu diskutieren – nicht mehr, nicht weniger. Jemanden aus einem Forum zu entfernen, weil er einen Text einer nicht erwünschten Person (warum auch immer) zur Diskussion stellt, ist weder irgendwie links, noch freiheitlich, noch humanistisch, noch offen, noch zeitgemäß. Im Grunde ist es ein Novum und darüber hinaus keines, was sich positiv werten ließe. Verständlich – zumindest formal betrachtet – wäre es noch gewesen, wenn der Text den Freitag direkt angegriffen hätte. Aber nicht einmal das war der Fall.

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        • Rahab permalink
          19. Januar 2011 11:51

          siehste, tiefschürf, mit dem ‚entfernen‘ geht es schon los.
          wer hat – womöglich sich selbst – entfernt?
          ich weiß nur, dass hibou selbst angekündigt hat, nicht mehr schreiben zu wollen… ob der blog, in dem das geschah, noch zu finden ist … weiß ich nicht. weiß nur, dass es für den fall, dass nicht mehr, zwei möglichkeiten gibt: die redaktion hat ihn entfernt/hibou hat ihn entfernt. welche der beiden zuträfe läßt sich dem nicht mehr-auffindbar-sein leider nicht ansehen.

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        • Rahab permalink
          19. Januar 2011 12:00

          ah, da schau her! und lies mal nach!
          in
          http://www.freitag.de/community/blogs/hibou/was-ist-heute-links

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        • 19. Januar 2011 12:25

          @Goreflex

          Den Frauenbonus hat „Emma in Uniform“ in jedem Fall. Mit ihrer Gossensprache passt sie, meiner Meinung, gut in die FC. Irgendwie wäre es schade, wenn „Emma“ mal in ihrem nationalbolschewistischen Forum aufhören würde. Aus Sicht der Freitagsmoderation dürfte alles wie am „Schnürchen“ laufen.

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  11. derSamstag permalink
    19. Januar 2011 11:48

    In seinem Blog „Unflätiges Schweigen“ schreibt „ed2murrow“ im „Freitag“: „… Ganz neu und in einem neuen Zusammenhang. Denn Exil wurde nicht gebraucht mit einem Verbringen in ein anderes Land, nach Sanary-sur-Mer. Und dennoch hatte es mit einem hier und dort zu tun. „Dort“, irgendwo im Netz, sei das Exil, „Hier“ spiele die Musik. Dass dabei auf eigentümliche Weise im „Dort“ Menschen charakterisiert wurden, die im „Hier“ nichts mehr zu suchen haben, im Jahre 2011 schien mir das eine reichlich misslungene Ironie.

    Es war sehr ernst gemeint. Denn heute durfte ich feststellen, dass ein neuer Exilant die Reihen derer auffüllt, die in jenem „Hier“ nichts mehr verloren haben. Weil er einen Text veröffentlicht hat, Urahn aller Gründe für Exil, der nicht genehm war. Ein Text, der sich mit Wahrnehmungen und Überzeugungen auseinandersetzte, einer jener Texte im Brustton, wie er politischen Schriften zu Eigen ist. Der Widerspruch erzeugen nicht nur kann, sondern muss. Ein unterdrückbarer Text, weil es schwer ist, die geballte Kraft der gesetzten Buchstaben einfach beiseite zu schieben, durch Schweigen.

    Texte, die irren können, weil ihr Autor. Moskau 1937 oder Retour de l’U.R.S.S? Gide hielt eine Eloge auf Maxim Gorkis Begräbnis und ward enttäuscht, er und Feuchtwanger bekamen sich in die Haare, so wie die damalige, nennen wir sie: Szene dem Autor von Erfolg seine Sicht der Dinge nicht mehr verzieh. Wie kann man nur, gegen alle Erkenntnis? Weil. Aber das scheint dann schon nicht mehr so wichtig. Urteile werden schnell gefällt, wenn selbst nicht betroffen. (…)

    Umso schärfer setzt die Schere an, wenn diese intendierten Beiwerke nicht genehm erscheinen und Technik das Schneiden erleichtert. Weil sie etwa Verweise auf Exilanten und deren Schriften enthalten. Sie setzt beim gesamten Werk an, denn mit dem Löschen eines Textes wird eben dieses Exil angedroht oder bereits billigend in Kauf genommen. Und der Text vernichtet. Mit geistigen Mitteln gewachsen sein, in neuer Gemütlichkeit in der neuen, wachsenden Polis Netz? Meine Augen schmerzen, nicht mehr nur diese.

    Keinen Feuchtwanger misse ich, aber Hibou und Hotel Naipaula, jetzt in Sanary gelegen – gegen alles VerSchweigen.“

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