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Hoch lebe Benjamin Netanjahu

11. September 2014

“Je öfter ich in Israel war, desto unschuldiger fühlte ich mich. “ Georg von Grote am 5.4.2012 im „Freitag

„Ob die gute Angela Merkel damals, als sie so vollmundig das Existenzrecht Israels zur Staatsräson erklärte, damit gerechnet hat, dass sie damit auch irgendwann ethnische Säuberungen, wie sie zur Zeit zweifellos in Gaza geplant sind und durchgeführt werden als Staatsräson verkaufen muss? Jetzt muss sie es. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man die, mit Sicherheit berechtigten Sanktionen gegen Russland nicht mehr dem Wähler plausibel machen kann, wenn man das gleiche nicht auch gegen Israel ins Auge fassen will, sondern stillschweigend zusieht, wie durchgeknallte Staatsterroristen wie Netanjahu, Liebermann, Bennet, Feigelt und Konsorten ihre Killertruppe von der Kette lassen.“ Georg von Grote am 31.7.2014 in Facebook

„Unabhängig von der Unverhältnismäßigkeit der Angriffe auf Zivilisten, sollte man Ursache und Wirkung nicht verwechseln. Das Existenzrecht Israels ist m.E. nicht mit dem Existenzrecht Netanjahus gekoppelt. Und wenn man das Existenzrecht der Menschen dort in den Mittelpunkt rückt, muss man das Netanjahus und das der Hamas/Hisbollah in Frage stellen.“ Michael Pliwischkies am 1.8.2014 in einem Facebook Kommentar zu obiger Aussage

„Genozid in Gaza – Kriegsverbrecher Netanjahu“ Jürgen Elsässer am 28.8.2014 in Twitter

„Nicht nur, weil Martin Krauss hier ganz bewusst noch Öl ins Feuer gießt um den schon schwelenden Antisemitismus in diesem Land so richtig auflodern zu lassen und man sich fragt, was er damit bezweckt, sondern auch, weil ein Vernichtungskrieg verteidigt wird, der sich mit aller zur Verfügung stehenden Brutalität ganz gezielt gegen Zivilisten, Frauen, KInder und die Schwächsten unter den Schwachen richtet und Israel sich damit auf dieselbe Stufe begibt, wie die, die es bestrafen will.“  Georg von Grote am 27. Juli 2014 in Facebook

„irre: ‚Asa ist das Auschwitz von heute und herr Yüksel schreibt mir, ich hätte gefälligst die klappe zu halten.“  Christine Rölke-Sommer  am 6.8.2014 in der TAZ

bibigroteDeutsche „Israelkritiker“ halluzinieren nach den militärischen Reaktionen der israelischen Regierung gegen die islamistischen Terrorangriffe aus Gaza von „ethnischen Säuberungen“, von einem „Vernichtungskrieg“, von einem „Genozid in Gaza“ oder von „Gaza dem Auschwitz von heute“. Was treibt den deutschen Wutbürger und Hamasversteher im Jahr 69 nach Auschwitz an, den demokratisch gewählten Regierungschef Israels mit den Terrorbanden einer islamfaschistischen Organisation auf eine Stufe oder sogar darunter zu stellen und den demokratischen Staat Israel mit Nazideutschland zu vergleichen?

Am 4. April 2012 veröffentlichte der ehemalige SS-Soldat Günter Grass  sein antisemitisches Gedicht „Was gesagt werden muss„. Darin behauptet er unter anderem Israel gefährde den ohnehin brüchigen Weltfrieden wegen eines angeblich behaupteten Rechts auf einen atomaren Erstschlag gegen den Iran. Die in dem Gedicht vorkommende Täter-Opfer-Umkehr war bei Grass nicht neu. Bereits in seinem Roman „Krebsgang“ brach Grass sein Schweigen, dass auch die Deutschen Opfer waren. So schriebt Grass in „Krebsgang“: Als die „Gustloff“ untergeht, ertönt „ein nie gehörter, ein kollektiver Endschrei“. Ein Schrei, der sich in den Lagern der Shoah seit Buchenwald millionenfach erhoben hat. Im Jahre 2011 behauptet Günter Grass in einem Interview, dass die Sowjetunion sechs Millionen deutsche Kriegsgefangene liquidiert hätte. Tatsächlich gerieten etwa drei Millionen deutsche Soldaten in sowjetische Kriegsgefangenschaft, von denen etwa 1,1 Millionen nicht überlebten. Was Günter Grass mit der Zahl “sechs Millionen” bezwecken wollte, lag auf der Hand. Der ehemalige Wehrmachts-Freiwillige, der den reibungslosen Betrieb von Auschwitz mit ermöglichte versuchte zu entlasten. Solcherlei Vergangenheitsbewältigung und Täter-Opfer-Umkehr kommt vor allem bei „Israelkritikern“ sehr gut an.

Am  5. April des Jahres 2012 verteidigte ein Georg von Grote im judenkritischen „Freitag“ leidenschaftlich das antisemitische Gedicht von Grass. In seinen „Nachgedanken“ erläutert Georg von Grote seiner Gemeinde, dass er sich mit 16 schuldig fühlte, weil Vater und Mutter, natürlich “mehr unfreiwillig als freiwillig”, Funktionsträger im Dritten Reich waren, um dann zu bekennen: “Je öfter ich in Israel war, desto unschuldiger fühlte ich mich.” Den Grass-Kritikern des Feuilletons schleuderte Grote selbstbewusst entgegen: „Ich dachte, das neue freie Deutschland hätte sich langsam aus den sich selbst auferlegten Fesseln gelöst… Und aus Schuldgefühlen heraus, machen wir in Deutschland diesen Wahnsinn mit, statt einfach mal ganz klar zu analysieren und Eigeninitive zu ergreifen und auch klipp und klar einem Netanjahu oder auch einem Herrn Broder und allen anderen, die ihnen nachlaufen zu erklären: Nein! Da spielen wir nicht mehr mit!“ Desweiteren agitierte der „Nahostexperte“ Grote in seinen „Nachgedanken“ beseelt von seinen „Überzeugungen“: „Über die Jahrhunderte der Diaspora hat sich bei Juden – und ich sag jetzt bewußt Juden und nicht Israelis – ein fast schizophrener Verfolgungswahn entwickelt”. Am Ende seines „Werkes“ fordert Grote siegessicher seine Anhänger auf: „Grass hat nun den Anfang gemacht. Wir sollten mitmachen!” Grote macht bis heute unerschrocken mit: Nachdem er im „Freitag“ den Zentralrat der Juden als „verbales Killerkomando beschimpfte, phantasiert er nun auf seiner Facebookseite von einem Vernichtungskrieg mit ethnischen Säuberungen der israelischen Armee in Gaza, die er als „Killertruppe“ bezeichnet.

Einen „Vernichtungskrieg“ mit „ethische Säuberungen“ führte die deutsche Wehrmacht und diverse Spezialeinheiten hinter der Front und nicht Israel. Israel führt seine Kriege, nicht um Raum für ihr Volk ohne Raum, nicht um den Zugriff auf Rohstoffe oder um weltpolitische Bedeutung. Israel führt Krieg, um den Juden, also seiner Bevölkerung, endlich ein Leben in Sicherheit zu bieten. Israel versucht nicht, andere unter ihre Herrschaft zu zwingen oder zu ihrem Gott zu bekehren. Im Gegensatz dazu erklären die Feinde Israels im Nahen Osten ihren sehnlichsten Wunsch die Juden zu vernichten oder sie ins Meer zu treiben. Die Hamas und die anderen Terrororganisationen des Nahen Ostens, der Iran und alle anderen reaktionären Regimes der Region verkünden beinahe täglich ihr vordringlichstes Ziel Israel von der Landkarte verschwinden zu lassen. Der Islamismus der Hamas, des IS, des Irans steht gegen alles, wofür Marxisten, Liberale, Humanisten und Demokraten seit jeher eingetreten sind, er verfolgt neben seinem eliminatorischen Antisemitismus jedes emanzipatorische Denken mit gnadenloser Unterdrückung und Folter, er stellt Homosexualität unter Todesstrafe und behandelt die Frauen als Menschen zweiter Klasse.

Islamisten sehen Juden nicht als Menschen. Die Hamas und andere palästinensische Organisationen bezeichnen Juden als „Schweine und Affen“. „Palästinensische“ Eltern richten ihre Kinder seit Jahrhunderten dazu ab, Steine auf Juden zu werfen. Von den Juden wird erwartet, dass sie sich nicht wehren. Ein vermummter Hamas-Sprecher sagte am 18. Juli auf „Al-Aqsa TV“: „Die Waffenindustrie von al-Qassam hat eine halbe Million Handgranaten hergestellt, die wir unseren Kindern geben werden. Statt mit Steinen werden sie damit die Soldaten der Besatzung steinigen.“ Deshalb schreibt Stefan Frank in der letzten Konkret: „Die Raketen sind die Fortsetzung des Steinigungs-Dschihads auf höherem technischen Niveau“. Im Gazastreifen werden Kinder ab drei Jahre in Uniformen gesteckt und zu Mördern erzogen. Rund 5o Prozent haben 2006 in Gaza die Hamas gewählt, die übrigen haben für die beiden anderen Terrorgruppen Fatah und PFLP gestimmt. Die Bevölkerung von Gaza sah zu wie Raketen und Sprengstoff in ihre Häuser, Moscheen und Schulen getragen und die Terrortunnels gebaut wurden. Während Israel alles Mögliche unternimmt um die eigene Bevölkerung vor den Raketenangriffen zu schützen, beispielsweise durch den Bau von Iron Dome, nimmt die Hamas die eigene Bevölkerung als Schutzschild für ihre Raketenabschussbasen in UN-Schulen, Moscheen, UNRWA-Gebäuden und Krankenhäusern.

Mit der Dämonisierung Israels, der Verharmosung der Hamas oder der Gleichsetzung von Israel mit den Dschihadisten machen sich deutsche „Israelkritiker“ mehr oder weniger zu Adepten der Islamisten und ihrer Ideologie. Die Solidarität der deutschen „Israelkritiker“ mit den Palästinensern ist eine Solidarität mit Gotteskriegern, mit ihren Hasstiraden auf Israel flankieren sie die pogromartigen, antisemitischen Raketenangriffe der Hamas. Seit 2001 haben die Hamas und andere antisemitische Terrororganisationen ohne jeden militärischen Nutzen israelische Zivileinrichtungen mit 14.000 Raketen bombardiert. Die Sympathien für die Palästinenser sind freilich nur die Kehrseite des Hasses auf Juden, denn als Assad tausende von Palästinensern ermordeten ließ blieb die deutsche Volksseele ebenso unberührt wie aktuell bei den hundertausenden Opfern im Syrienkrieg.

Grote, Elsässer und andere obsessive „Israelkritiker“ befinden sich mit ihrer Erinnerungs- und Schuldabwehr längst im deutschen Mainstream. Im Jahre 2003 hielten 65 % der Deutschen laut einer EU-Umfrage Israel für „die größte Gefahr für den Weltfrieden“. 2004 erklärten über die Hälfte der Bundesbürger: „Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern macht, ist im Prinzip auch nichts anderes als das, was die Nazis im Dritten Reich mit den Juden gemacht haben.“  Knapp 70 % waren im selben Jahr der Meinung, Israel führe „einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser„. 2007 positionierten sich laut einer BBC-Umfrage 77% der Deutschen eindeutig negativ gegenüber Israel das jeden Deutschen und Österreicher alleine durch seine Existenz an Auschwitz und Majdanek, an Treblinka und Sobibor erinnert.  Laut einer Studie der Fakultät für Erziehungswissenschaft am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung von Prof. Dr. Andreas Zick, Stand 2011, ärgerten sich 63 % der Deutschen im Jahre 2008 darüber, dass ihnen die Verbrechen der Nazis noch heute vorgehalten würden und 57,3 % der Deutschen waren im Jahr 2010 der Meinung, dass Israel einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führe. Laut einer Umfrage von Emnid, die N24 am 11. November 2011 veröffentlicht hat, fordern 83 % der Deutschen, dass sich Deutschland, sollte es zu einer militärischen Auseinandersetzung zwischen Israel und Iran kommen, neutral verhalte. Der Satz des israelischen Psychoanalytikers Zvi Rex „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen”  gibt die Antwort auf diese Umfrageergebnisse.

Nachdem die deutschen Wiedergutmachungszahlungen an den Staat Israel geleistet wurden, entstand mit der deutschen Wiedervereinigung mehr und mehr der Wunsch nach einem Schlussstrich unter die Geschichte. Die Entlastungserzählungen von Günter Grass mit der Entsorgung der eigenen Geschichte und Martin Walsers Forderung wieder ganz „unverkrampft“ zur Nation Deutschland zu stehen waren Teil der neuen Rahmenbedingungen in welchen die Mehrheit der Deutschen ihren Antisemitismus, der nach 1945 nicht einfach verschwand, wieder ausleben durfte. Für die Wiedergutwerdung Deutschlands musste die singuläre Tat der Shoa relativiert und Auschwitz als die deutsche Untat als „eine unter vielen anderen“ eingegliedert werden.  Der Wunsch, auch die „Juden“ mögen Täter wie die Deutschen sein, wird in Bekenntnissen wie “Je öfter ich in Israel war, desto unschuldiger fühlte ich mich“ oder in Obsessionen wie „Israel führe einen Vernichtungskrieg“ manifestiert. Begriffe, die Israel in die Nähe des Dritten Reichs rücken gehören ebenso zu den modernen Kriterien des Antisemitismus wie die phantasierte Behauptung Israel störe einen vermeintlichen Weltfrieden. Von der Täter-Opfer-Umkehr über unterstellte Völkermorde bis zu jüdischen Blutbädern und Kindsmorden ist alles drin was das antijüdische Ressentiment des wiedergutgewordenen Weltfriedensstifters zu bieten hat. Wie sagte Sartre vor Jahr und Tag in seinen “Überlegungen zur Judenfrage”: “Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod des Juden.

Der Massenmord an den Juden verpflichtete, so meint man, Deutschland dazu, Israel mit Lob und Tadel moralisch beizustehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde. Zwei angezettelte Weltkriege böten, so meint man weiter, die besten Startbedingungen, wenn es um den ersten Platz unter den Weltfriedensrichtern und Weltfriedensstiftern geht, frei nach der jesuitischen Devise, dass nur ein großer Sünder das Zeug zum großen Moralisten habe“, schrieb Wolfgang Pohrt bereits vor vielen Jahren. Die antisemitische Hetze die sich im August 2014 auf Deutschlands Straßen mit Parolen wie “Tod, Tod, Israel!”, “Sieg Heil” und “Israel, Israel feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!” und in den sozialen Netzwerken abspielte sind die logische Konsequenz dieser Entwicklung.

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu verhielt sich während der Raketenangriffe der Hamas sehr besonnen. Immer wieder versuchte er eine diplomatische Lösung zu erreichen. Erst als die Hamas den Versuch eines gigantischen Selbstmordattentats unternahm und den Atomreaktor von Dimona mit Raketen bombardierte startete Netanjahu eine Bodenoffensive. Nachdem der Umfang der Terrortunnels bekannt wurde, mussten diese zerstörte werden, da die Tunnels teilweise weit auf israelisches Gebiet reichten. Zumindest weiß nun die Weltöffentlichkeit wofür die Hamas den vielen Zement benötigte und dass Israels Interesse an einem kontrollierten Warenverkehr in den Gazastreifen seine Begründung hat, denn die Hamas will weiter ihre Terrortunnels bauen.

Rund 85 Prozent der Israelis befürworteten den Verteidigungs- und Bodenkrieg gegen die Hamas. Das ist ein sehr hoher Wert wenn man bedenkt dass in Israel rund 20 Prozent arabische Israelis leben. Nach den vom Israel Democracy Institute veröffentlichten Umfragen halten im Schnitt 95% der jüdischen Israelis den Militäreinsatz für gerecht. Im Unterschied zu früheren Militäroperationen sei diese Unterstützung konstant, trotz israelischer Verluste und internationaler Kritik. Nach der Zerstörung der Terrortunnels wurde von großen Teilen der Bevölkerung und von Teilen der Regierung eine Ausweitung der Bodenoffensive zur vollständigen Zerschlagung der Hamas gefordert, die viele weitere Menschenleben gekostet hätte. Benjamin Netanjahu blieb besonnen und verzichtete darauf weil der israelische Staatschef im Gegensatz zu den Islamisten das Leben und nicht den Tod liebt.

Die Pogromstimmung auf Deutschlands Straßen gegen Juden, die Hetze gegen Israel, der Schuldabwehrantisemitismus und die Erinnerungsabwehr sind ein Angriff auf die Zivilisation, der nicht unwidersprochen bleiben darf. Die Infragestellung des Existenzrechtes Netanjahus zwingt wie die Agitation gegen den Judenstaat alle Linken, alle Liberalen, alle Humanisten und alle Demokraten den rechts-konservativen Benjamin Netanjahu hochleben zu lassen.

Ich bin bereit dazu.

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61 Kommentare leave one →
  1. 11. September 2014 15:08

    Wie US-Quellen laut dem israelischen Nachrichtensender Arutz Sheva berichten, waren Kämpfer der Terrororganisation „Islamischer Staat“, vormals ISIS, im Gazastreifen an der Seite der radikalislamistischen Terrororganisation Hamas während der israelischen Anti-Terror-Operation „Schutzlinie“ direkt an Kämpfen beteiligt.

    http://haolam.de/artikel_18862.html

    http://www.israelnetz.com/arabische-welt/detailansicht/aktuell/immer-mehr-isis-anhaenger-im-gazastreifen-88698/

    http://heplev.wordpress.com/2014/08/26/wie-berechtigt-ist-der-vergleich-isis-hamas/

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  2. 12. September 2014 14:40

    Schöne Zusammenstellung, treffend kommentiert und auf den Punkt gebracht. Sofern die angesprochenen Herren und Damen sich durch die Wiedergabe Ihrer eigenen Zitate auch noch attackiert fühlen sollten, kann dies als wichtiger Hinweis darauf gewertet werden, dass die erste Hürde zum Schuldeingeständnis bereits erfolgreich genommen wurde.

    Regt sich hingegen nichts, ist das nicht sicher ein Zeichen von Kaltblütigkeit, sondern möglicherweise auch mangelnder Einsichtsfähigkeit geschuldet. Im Spektrum zwischen den Typen „Dummkopf“ und „Verbrecher“ im Brecht’schen Sinne wäre hier alles möglich.

    lg LL

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  3. 12. September 2014 15:02

    Mit der Dämonisierung Israels, der Verharmosung der Hamas oder der Gleichsetzung von Israel mit den Dschihadisten machen sich deutsche “Israelkritiker” mehr oder weniger zu Adepten der Islamisten und ihrer Ideologie. Die Solidarität der deutschen “Israelkritiker” mit den Palästinensern ist eine Solidarität mit Gotteskriegern, mit ihren Hasstiraden auf Israel flankieren sie die pogromartigen, antisemitischen Raketenangriffe der Hamas.

    Sehr richtig!
    Benjamin Netanjahu, der Bruder des von Deutschen Terroristen in Entebbe ermordeten Yoni Netanyahu hat alles richtig gemacht.

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  4. 12. September 2014 17:16

    Vielen Dank für den zutreffenden Artikel. Ja, Israel führt seine Kriege, nicht um Raum für ihr Volk ohne Raum, nicht um den Zugriff auf Rohstoffe oder um weltpolitische Bedeutung. Israel führt Krieg, um den Juden, also seiner Bevölkerung, endlich ein Leben in Sicherheit zu bieten.

    Ich wundere mich immer wieder über das vielfach entgegengebrachte Verständnis gegenüber dem Terrorismus der Hamas. Über den Terror der ISIS gibt es spärlich Diskussionen. Dabei sind die Unterschiede der Zielen von ISIS und Hamas marginal. Die Hamas terrorisiert Juden und die ISIS Christen und Moslems.

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  5. Peter Lund permalink
    13. September 2014 10:15

    Die Zitate haben es alle in sich.

    „‘Asa ist das Auschwitz von heute“
    Gaza mit Auschwitz zu vergleichen macht mich sprachlos.

    “Ich dachte, das neue freie Deutschland hätte sich langsam aus den sich selbst auferlegten Fesseln gelöst… Und aus Schuldgefühlen heraus, machen wir in Deutschland diesen Wahnsinn mit …“
    Man spürt förmlich die Wut auf die Siegermächte.

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  6. 14. September 2014 00:29

    Oft wird behauptet der Nahostkonflikt sei kompliziert.
    Was ist daran kompliziert? Dass Israel die UNO Resolution annahm und die Araber sie ablehnten und seitdem viele Kriege gegen Israel führten?
    Kompliziert ist der Konflikt nur wenn man versucht den Terror gegen Jüdische Zivilisten zu legitimieren, da muss man dann schon „kompliziert“ argumentieren um irgendwie den Antisemitismus zu verbergen…

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  7. 15. September 2014 10:35

    Ich schrieb das es bereits an anderer Stelle. Jutta Ditfurth ist mit Georg von Grote in Facebook befreundet. Auf der Facebookseite von Jutta Ditfurth gibt es eine Diskussion über und mit Georg von Grote über seine Israelfeindschaft. Leider kann man die Diskussion bei Jutta Ditfurth nur als FB-Freund verfolgen.

    Ich schrieb am 14. Sep auf der Facebookseite von Jutta Ditfurth:

    Jutta Ditfurth schrieb in ihrem Text: ” Ihr seid unfähig, Euch der Verantwortung für die deutsche Geschichte zu stellen.”
    Dem stimme ich zu, wie ich ihrer Kritik an Jürgen Elsässer zugestimmt habe. Wie kann Jutta Ditfurth aber Jürgen Elsässer einen “glühenden Antisemiten” nennen und gleichzeitig mit einem Georg von Grote in Facebook befreundet sein und bei ihm auf seiner Seite lobende Kommentare abgeben?

    Der Journalist, Jurist und Hobbykoch Georg von Grote verteidigte 2012 in einem Freitag-Artikel (Nachgedanken) leidenschaftlich das antisemitische Gedicht von GraSS. Darin schrieb er unter anderem: “Über die Jahrhunderte der Diaspora hat sich bei Juden – und ich sag jetzt bewußt Juden und nicht Israelis – ein fast schizophrener Verfolgungswahn entwickelt”…”Ich dachte, das neue freie Deutschland hätte sich langsam aus den sich selbst auferlegten Fesseln gelöst”… “Je öfter ich in Israel war, desto unschuldiger fühlte ich mich… “Und aus Schuldgefühlen heraus, machen wir in Deutschland diesen Wahnsinn mit, statt einfach mal ganz klar zu analysieren und Eigeninitive zu ergreifen und auch klipp und klar einem Netanjahu oder auch einem Herrn Broder und allen anderen, die ihnen nachlaufen zu erklären: Nein! Da spielen wir nicht mehr mit!… Grass hat nun den Anfang gemacht. Wir sollten mitmachen!”

    Wegen der niederträchtigen Behauptung mit dem “schizophrenen Verfolgungswahn” wurden Grote Klagen wegen Volksverhetzung angedroht. Henryk M. Broder befasste sich mit Grotes “Nachgedanken” und mittlerweile hat Grote seinen Artikel gelöscht. Auf seiner Facebookseite hetzt er weiter gegen Israel, dort halluziniert er von “ethnische Säuberungen” der israelischen Regierung in Gaza.

    Wenn jemand nach Auschwitz behauptet Juden leiden unter einem “schizophrenen Verfolgungswahn” und wenn jemand lügt Israel führe “ethnische Säuberungen” in Gaza durch ist dann das nicht antisemitisch, nicht “glühend” antisemitisch?
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/jakob_und_seine_brueder/
    ——–

    Jutta Ditfurth antwortete am 4. Sep. 14.30: Eigentlich ist das eine Binse, Friedrich Wolf: bei fb befreundet zu sein, heisst nicht, dass man mit jemandem im wirklichen Leben auch befreundet ist oder wäre, heisst nicht einmal, dass man jemanden kennt oder wirklich einschätzen kann. Ich kannte Georg von Grote bisher nur als Wahnmachenkritiker. Alles, was ich bewerten kann, sind Äußerungen, die ich lese und kann nicht mal alle lesen, die mir vorliegen. Auch nur einen Bruchteil der fb-Seiten meiner “Freunde” hier zu analysieren ist für einen arbeitenden Menschen nicht möglich. Es geht Dir sicher auch nicht anders. Ich danke für Hinweise, denen ich nachgehe sobald ich Zeit habe.

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    • 17. September 2014 09:51

      „Wie kann Jutta Ditfurth aber Jürgen Elsässer einen “glühenden Antisemiten” nennen und gleichzeitig mit einem Georg von Grote in Facebook befreundet sein und bei ihm auf seiner Seite lobende Kommentare abgeben?“

      Das würde mich auch interessieren!

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  8. Liz Lupe permalink
    16. September 2014 14:01

    Schönen Dank für die treffliche Beschreibung von Schuldabwehrantisemitismus! Dieser Grote war einst der große Star in der antiisraelischen Freitagsgemeinde. Nachfolgend ein paar Beispiele:

    Georg von Grote 31.03.2012 | 04:38
    @Vaustein
    München ist nicht so liberal und aufgeschlossen, wie es oft gerne dargestellt wird.
    Und damit ist nicht der normal Münchener Bürger gemeint, sondern vor allem der Stadtrat.
    Zudem spielt auch die Israelitische Kultusgemeinde in München in vielen Fällen eine sehr undurchsichtige, manchmal sogar zwielichtige Rolle. Vor allem, wenn die derzeitige Politik Israels kritisiert werden soll. Zumal sie auch erheblichen Einfluß auf den Stadtrat hat und nimmt, was manchmal sogar darin gipfelt, dass hinter den geschlossenen Türen Druck ausgeübt wird.
    https://www.freitag.de/autoren/schlesinger/israel-schwere-unruhen-am-heutigen-tag-des-bodens-land-day#1339813302877652

    Georg von Grote 12.03.2012 | 18:35
    @miauxx
    Solch einen Film dürfte ein deutscher Filmemacher nie abliefern. Wir sollten uns Gedanken machen, warum das so ist
    https://www.freitag.de/autoren/augstein-und-blome/israel-versus-iran-krieg-gegen-die-bombe#1339813008943264

    Georg von Grote 09.03.2012 | 19:22
    Na geht doch, Herr Augstein. Das war schon besser als das letzte Mal. Mag auch am Thema liegen.
    Gut am Ende der Hinweis auf die Merkelsche Knessetrede.
    Da konnte Blome nur noch damit argumentieren, wir, also die Deutschen, seien schon aus der Geschichte heraus verpflichtet für das Existenzrecht Israels zu garantieren.
    Nö, Herr Blome. Weit gefehlt.
    Als Nachkriegsdeutscher bin ich zwar meiner eigenen Geschichte verpflichtet und zwar insoweit, dass sich so etwas nie wieder wiederholt. Aber daraus eine Verpflichtung für Israel abzuleiten, zeigt nur, dass sich ein Blome im Kopf bei diesem Thema noch nicht frei gemacht hat. Wer kontrolliert eigentlich das Negev Nuclear Research Center ?
    https://www.freitag.de/autoren/augstein-und-blome/israel-versus-iran-krieg-gegen-die-bombe#1339813006997815

    Georg von Grote 04.03.2012 | 22:20
    @@dllxllb
    Völkerrechtliche Problem gibt es nur dann, wenn es ein „Kleiner“ versucht.
    Oder gab es völkerrechtliche Probleme als die USA in einem fremden Land Bin Laden liquidierten, statt festzunehmen?
    Gab es völkerrechtliche Probleme als Israel 1982 Frauen und Kinder in Sabra und Schatila zerbombten?
    Wenn Israel Einsätze im Iran fliegt, was durchaus zu befürchten ist, bei dieser Politik dieses aggressiven Kleinstaates, wird es keinen völkerrechtlichen Aufschrei geben. Nur dann, wenn der Iran zurückschlagen würde.

    Wenn jemand Netanjahu und Barak liquidieren würde. was letztlich nicht viel bringen würde, denn die Nachfolger stehen schon in den Startlöchern, dann gäbe es im westlichen Teil dieser Welt einen Aufschrei der Empörung.
    Ihr träumt zu viel hier. Werdet mal realistischer in Euren Ansichten. Die Welt kann man nicht in Gut und Böse einteilen.
    https://www.freitag.de/autoren/schlesinger/netanjahus-krieg-gegen-obama#1339812899911995

    Georg von Grote 27.02.2012 | 05:09
    Sorry!
    So sehr ich Beate Klarsfeld schätze. So sehr ich mich über ihre Ohrfeige damals gefreut, ja, sie sogar bewundert habe.
    Aber, verdammt noch Mal. Als Deutscher, der seine Geschichte sehr genau kennt, und vor allem deshalb lasse ich mir nicht das Recht nehmen, die Politik eines Staates zu kritisieren, der Menschen unterdrückt, der Kinder tötet, Frauen tötet und ständig nur von Vergeltung und Krieg redet, weil er nicht in der Lage ist, Frieden zu schließen.
    Ich gehöre nicht Der Linken an. Keiner Partei. Ich kenne Israel sehr gut.

    Aber wir können und dürfen nicht die Augen verschließen vor dem was da passiert. Wir müssen da auch endlich mal wagen, tacheless zu reden.

    Ich hoffe, Klarsfeld lehnt ab. Denn als Vorzeigejüdin ist sie mir zu schade.
    https://www.freitag.de/autoren/peter-nowak/von-paul-merker-zu-beate-klarsfeld#1339812821930332

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    • 19. September 2014 16:28

      Der Georg von Grote schreibt am 27.02.2012 | 05:09:

      „Aber, verdammt noch Mal. Als Deutscher, der seine Geschichte sehr genau kennt, und vor allem deshalb lasse ich mir nicht das Recht nehmen, die Politik eines Staates zu kritisieren, der Menschen unterdrückt, der Kinder tötet, Frauen tötet und ständig nur von Vergeltung und Krieg redet, weil er nicht in der Lage ist, Frieden zu schließen.Ich gehöre nicht Der Linken an. Keiner Partei. Ich kenne Israel sehr gut.“

      Ob der Typ die Deutsche Geschichte kennt dat bezweifle ich und wenn dann is er ein ewig Gestriger. So viel Schnaps kann ich nicht schlibbern wat ich kotzen möcht.

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  9. 16. September 2014 16:47

    Das heutige Linksparteimitglied Norman Paech sprach in den 1990er Jahren davon, dass er endlich „von der Aura der Kollektivschuld“ erlöst wurde, als er Mitte der 1960er Jahre nach Israel fuhr und dort das Leid der Palästinenser sah. Denn nun konnte er aus dem „Schatten Hitlers“ heraustreten. Von den eigenen Schuldgefühlen wurde er deswegen befreit, weil er erkannt zu haben glaubte, dass die Israelis genauso schlimm seien wie die Deutschen. Dieses Ziel sich von der „Aura der Kollektivschuld“ zu erlösen, klagen NPD, „Neue Rechte“, sowie ihre Parteiorgane „Nationalzeitung“ und „Junge Freiheit“ auch heute ein. Wolfgang Pohrt schrieb einst sinngemäß: “Es ist nicht die Glorie Herzls die über Israel schwebt, sondern der traumatisierende Schatten Hitlers, und aus diesem Vergessen erhebt sich der Antisemitismus in neuer Gestalt. Da es in Deutschland aber kaum noch Juden gibt, richtet sich dieser Hass auf Israel. Die Solidarität mit der PLO ist eine Parteinahme für einen „großen militanten Heimatvertriebenenverband“ und Ausdruck des Bedürfnisses, die beschädigte nationale Identität wiederherzustellen.“ So wird der Nationalsozialismus gerne in diesen Kreisen mit dem Staat Israel gleichgesetzt.

    In einer Erklärung der „Revolutionären Zellen“ steht: “Die Zionisten haben unheilvolle Lehren aus ihrer Verfolgung gezogen; sie haben gut gelernt und verfolgen, unterdrücken, vertreiben, beuten die Palästinenser und Araber heute aus, wie sie einst selbst verfolgt wurden.“ Mit diesem Vergleich entschwindet die Singularität von Auschwitz. Die deutschen Verbrechen werden reingewaschen, da doch angeblich die Opfer der Deutschen auch nicht besser seien. Die Opfer werden zu Tätern gemacht. Mit diesen Ansichten steht die „antizionistische Linke“ der „Neuen Rechten“ in nichts nach. Der „alte rechte“ und der neue „linke Antisemitismus“ bewegen sich aufeinander zu. Mit ihrer Schuldumkehr, mit ihrer Verharmlosung des Nationalsozialismus und ihrer Ablehnung des Staates Israels sind sich Paech, Kuhlmann und Böse mit dem überwiegenden Teil der deutschen Bevölkerung einig.

    Der bisherige Höhepunkt dieses Denkens war die Entführung eines französischen Flugzeuges nach Entebbe und der dortigen Selektion von Juden durch Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann, beide Mitglieder der „Revolutionären Zellen“. Mit den antisemitischen Umtrieben wie sie in diesem Jahr auf Deutschlands Straßen und in den „sozialen Netzwerken“ zu bedauern sind ist eine neue Eskalationsstufe erreicht.

    https://thinktankboy.wordpress.com/2011/04/18/%E2%80%9Eoperation-thunderbolt%E2%80%9C-und-die-deutsche-%E2%80%9Eheimatvertriebenenverband%E2%80%9C/

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  10. 19. September 2014 16:21

    Mannomann, dat sind mir vielleicht Typen. Haben denn die Leute gar nix aus der Hitlerzeit gelernt?

    Und „wenn’s Judenblut vom Messer spritzt“, dann gehts Jakob und seinen Brüdern gleich “nochmal so gut”, dann haben sie ihren Judenknacks endlich überwunden und nicht nur bei Jakob und seinen Brüdern. Mir kommt es vor die werden immer mehr. Da kann einem Angst und Bange werdn. Ohne ein oder zwei Schnäsken halt ich dat nich aus.

    Grüße aus Wanne Eickel, auch von meiner Erna

    Euer Erwin

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  11. 27. September 2014 10:06

    Der Herr Rebers zeigt uns den Unterschied von Volksmusik und Religion.

    „Selbstmorattentäter komm ein bischen später und verüb dein Attentat ganz allein für dich prifat. Selbstmordattentäter von Hisbollah und Hamas verbreiten schlechte Laune und machen keinen Spass.“

    Ein bisschen mehr Gemütlichkeit fordert auch euer Erwin aus Wanne Eickel

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  12. 28. September 2014 17:49

    Habe den Artikel erst jetzt gefunden. Großartig! Alles drin was wichtig ist. –
    Und nein, ich habe nicht das Gefühl, daß die Deutschen aus der Geschichte was
    gelernt hätten, und noch weniger glaube ich, daß D eine gefestigte Demokratie ist.
    Beides habe ich lange Zeit geglaubt, aber das was ich in den letzten Jahren in den
    Printmedien lese (SZ, FAZ, Spiegel, Zeit, fallweise auch einige andere), nicht nur in den Berichten, Meinungen usw. sondern auch in den Leserkommentaren, das alles löste in mir diesen Glauben auf.
    Dabei weiß ich sehr wohl, daß es in D eine Menge sehr gute, normal denkende
    Menschen gibt. Nur sind sie viel zu wenig aktiv, viel zu wenig laut. Das ist sehr
    schade, finde ich.
    lg
    caruso

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    • 22. Oktober 2014 16:26

      Es sind zu wenige und viele sind zu leise. Ja das sehe ich ebenfalls so.Vielen Dank für den Kommentar.

      Beste Grüße
      Manfred Breitenberger

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  13. 26. Oktober 2014 11:36

    Ich weiß sehr wohl, dass es den hier versammelten Ideologen schwer fällt, den Realitäten ins Auge zu blicken und den Automatismus von Ursache und Wirkung nach zu vollziehen.

    Deshalb hier ein wenig Hilfestellung:

    http://j.mp/12xYSJy
    http://j.mp/1oFixkM

    „Der Himmel bewahre uns davor, dass wir euch Europäer ernst nehmen.“

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    • 27. Oktober 2014 10:25

      Keine schlechten Links Forenboy, wenn man bedenkt was für ein Israelhasser du bist. Man könnte deine Links auch als ein Eigentor bezeichnen.

      Dan Schueftan liegt natürlich absolut richtig wenn er sagt Israel sollte die Europäer nicht ernst nehmen. Hier in MI kann man nachlesen weshalb und warum.

      Ich finde in der letzten Zeit schießen Israelhasser ziemlich viele Eigentore, so der auch “der Forenboy” der „Haaretz“, Amira Hass. Amira Hass(eine jüdische Antisemitin und dementsprechend eine der vielen Vorzeigejuden des “Freitags”) wollte in der palästinensischen Uni zu Ramallah einen Vortrag halten. Das dortige Judengesetz, dass Juden auf dem Gelände der Uni nichts verloren haben zwang sie dazu ihren Powerpoint-Vortrag abzubrechen und geknickt nach Hause zu gehen. Ist das nicht komisch und entlarvend?

      Zwei kleine Quizfragen zum Schluss:
      1) Was ist der Unterschied zwischen dem “Islamischen Staat” und der Hamas?
      2) Was machst du wenn mal in deiner Gegend ein IS-Kämpfer einem “Ungläubigen” den Kopf abschneidet weil er ein “Ungläubiger” ist?

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      • 27. Oktober 2014 10:43

        danke für die Adelung in der „Eigentor-Gesellschaft“, xxxxxxxxxxxxx.

        Das IS-Problem ist mir dann doch zu ernst, um es mit unangemessenen „Quiz-Fragen“ im Stil einer Gewissensprüfung vor dem Prüfungsausschuss für Kriegsdienstverweigerer völlig lächerlich zu machen und damit zu unterschätzen.

        ———
        Lieber Forenboy,
        Antisemiten dürfen hier seit langer Zeit und im Gegensatz zu antizionistischen Blogs und Zeitungen eigentlich überhaupt nicht kommentieren. In bestimmten Fällen machen wir sporadisch, wenn uns gerade danach ist und wir gut gelaunt sind auch wie in deinem Fall Ausnahmen.
        Kommentare mit Unterstellungen, Unwahrheiten oder die nichts zur Sache beitragen werden jedoch bei Hamasverstehern nach wie vor zensiert. Siehe Netiquette.

        Natürlich kannst du mit deinem Israelhass die Fragen nicht beantworten, denn mit einer ehrlichen Antwort würde dein rechtsideologisches und „judenkritisches“ Gedankengebäude zusammenbrechen. Hamas und IS haben die selbe islamfaschistische Ideologie. Mit deiner blinden Parteinahme für die Hamas wird das „IS-Problem“ zu deinem Problem. Bei diesem „IS-Problem“, was auch die übrigen hiesigen Hamasversteher haben, werden im Übrigen von uns die entsprechenden armseligen Ausflüchte, hilflosen Begründungen und jämmerlichen Erklärungsversuche mit großem Vergnügen beobachtet.

        Die MI-Redaktion

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      • 27. Oktober 2014 11:05

        fast vergessen: mein Israel-Verständnis xxxxxxxx
        xxxxx

        Dan Schueftan hat den hier „hoch Gelebten“ zum Freund, da zwängt sich mir der Satz auf: „wer solche Freunde hat……“
        ——
        Lieber Forenboy,
        Antisemiten dürfen hier seit langer Zeit und im Gegensatz zu antizionistischen Blogs und Zeitungen eigentlich überhaupt nicht kommentieren. In bestimmten Fällen machen wir sporadisch, wenn uns gerade danach ist und wir gut gelaunt sind auch wie in deinem Fall Ausnahmen.
        Kommentare mit Unterstellungen, Unwahrheiten oder die nichts zur Sache beitragen werden jedoch bei Israelhassern nach wie vor zensiert. Siehe Netiquette.

        Die MI-Redaktion

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    • 27. Oktober 2014 17:32

      Was machen Forenboy und die anderen Freunde der Hamas wenn in ihrer Gegend ein paar hundert IS-Kämpfer einigen “Ungläubigen” den Kopf abschneiden weil dat allet “Ungläubige” sind?

      Forenboy und die Seinen tun eine Lichterkettenaktion starten, denn alles andere wäre unverhältnismäßig. Hahaha.

      So viele Schnäpsken kann ich gar nicht trinkn, wie ich brauchen tät um dat allet zu ertragen.

      Gute Grüße aus Wanne
      Eua Erwin

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      • ForenBoy permalink
        4. November 2014 16:13

        https://krautreporter.de/105–ich-bin-gegen-krieg-ich-bin-gegen-das-toten
        —-
        Lieber Forenboy,
        obwohl dein Link keine Antwort auf den Kommentar von Erwin Lütkebohmert ist veröffentlichen wir ihn trotzdem. Die Taktik von Antisemiten auf Fragen nicht einzugehen ist bekannt. „Jung und Naiv“ hat es dir wohl genauso angetan wie die „Krautreporter“. Das verwundert uns nicht. Antisemiten empfehlen wir nach wie vor bei Augsteins anderem Projekt zu kommentieren.

        Die MI Redaktion

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      • 4. November 2014 17:24

        Den Krautreporter Tilo Jung nennt sogar der Redakteuer des Freitags Michael Angele einen Hamasversteher. In Facebook schreibt Michael Angele:
        „Zustimmung! Aber offen gestanden, die Fixierung auf Jakob Augstein nervt langsam ein wenig. Die Rudolf Augstein Stifung (der in der Tat Jakok Augstein vorsteht), hat 1000 Abos a 60 Euro gekauft. Also 60.000 Euro. Insgesamt betrug die Vorfinanzierung durch Crowdfunding über 900.000 Euro. Da von einem „größeren Teil“ zu sprechen, ist schon etwas tendenziös. Der Zweck ist ja auch klar, man will Augstein, den man bei Jungle World und Springer nun einmal circa zu gleichen Teilen gefressen hat, irgendwie in die Nähe von diesem unsäglichen Hamasversteher Tilo Jung bringen.“

        (Können nur Facebookfreunde-Freunde von Elke Wittich lesen)

        Elke Wittich über die Krautreporter in der Jungle World ( auf den Artikel bezieht sich Angele): Den Esel peitschen

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  14. 2. Dezember 2014 20:24

    Zur Klarstellung – wenn ich vom Existenzrecht des israelischen Premiers schreibe, meine ich damit natürlich nicht seine Existenz als Mensch sondern die als Premier. In Demokratien soll es (so meine persönliche Erfahrung) möglich sein, Politiker abzuwählen und bei Israel handelt es sich um eine Demokratie. Vor diesen Hintergrund frage ich mich dann doch, was mein Zitat dort oben so exemplarisch zu suchen hat. Ich bin lediglich der Auffassung, dass es für den Konflikt „förderlich“ wäre, wenn die Geografie dort von moderateren Kräften „beherrscht“ würde, um ihn „herunter kochen zu können“. Ich kritisiere zudem weder Israel als Staat (warum sollte ich auch), noch rechtfertige ich irgendwo die illegitimen militärischen Angriffe der Hamas etc. und dabei bleibt es auch.

    Natürlich kann man auch komplett gegenteiliger Auffassung sein und die Position des Hardliners vertreten, was ich aus humanitären Gründen nicht tue. Dennoch ist es legitim. Für völlig sinnfrei halte ich es allerdings, bei jeder Gelegenheit eine Art Israelfeindlichkeit oder Gleichmacherei zu unterstellen, wo sie offensichtlich nicht vorhanden ist. Es sei denn natürlich, man möchte sich unbedingt gegenseitig zerreissen.

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    • 2. Dezember 2014 21:32

      Gegen die Forderung über eine Abwahl eines gewählten Politikers ist nichts einzuwenden. Deine Klarstellung bezüglich der „Infragestellung des Existenzrechts“ ist akzeptabel.

      Allerdings steht dein Kommentar nach wie vor in Zusammenhang mit Grotes Ausgangstext:

      Grote halluziniert von „ethnische Säuberungen in Gaza“, nennt einseitig die israelische Armee eine „Killertruppe“ und fordert wegen des Gaza-Konfliktes Sanktionen gegen Israel. In deiner Antwort sprichst du von „der Unverhältnismäßigkeit der Angriffe auf Zivilisten“ und lässt Grotes antisemitische Ungeheuerlichkeiten unerwähnt. Du stellst mit deinem Kommentar Israels gewählten Ministerpräsidenten und die islamfaschistische Hamas auf eine Stufe. Deshalb ist das Zitat dabei.

      Zugegeben, die anderen Zitate belegen eindeutiger und schärfer die Thesen meines Textes.

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      • 2. Dezember 2014 22:23

        Nun – ich bin kein Anwalt und ich bin nicht verpflichtet, auf alles anzuspringen, was ich nicht teile. Noch einmal – ich stelle sie nicht auf eine Stufe, nur, weil ich beide Seiten kritisiere. Es ist mir nur einfach zu mühsam, bei jeder Gelegenheit im Urschleim zu beginnen. Das dadurch Missverständnisse entstehen können, ist mir auch klar – aber damit muss und kann ich leben. Was die Killertruppe betrifft: In jedem längeren Konflikt verschwimmen leider irgendwann die Grenzen und abzulehnende Eigenschaften verschaffen sich Raum. Das ist leider so und das ist das Schlimme in derlei Szenarien. Es ist – leider – menschlich. Der Krieg (und es ist ein Krieg, der dort geführt wird) macht das aus Menschen – auf beiden Seiten. Und ja – mich stören die Unverhältnismäßigkeiten – wörtlich Kollateralschäden – wie sie mich in jedem Gebiet stören, in dem man (zu Recht) gegen Terroristen agiert. Mich stören sie 1. aus rein menschlichen Gründen, 2. aber auch, weil diese es sind, die ggf. aus bis dahin moderaten Geistern Radikale machen. Ob das in Afghanistan oder Pakistan nach einem Drohnenangriff geschieht, bei dem auch Zivilisten getötet werden oder in Israel, nachdem man einen Stadtteil beschießt, weil man dort Zielpersonen vermutet, ist völlig egal. Das Ergebnis ist immer gleich schlecht. Angriffe auf Zivilisten sind IMMER illegitim – worüber man sich in der zivilisierten Welt übrigens auch einig ist, wenngleich man sich nicht immer daran hält. Davon aber gänzlich unberührt bleibt meine Haltung zum eigentlichen Aggressor und der ist nicht Israel. Darum kann das Ziel auch nur sein, Palästina (nennen wir es einmal so) von der Hamas zu befreien – im Sinne letztlich aller Beteiligten. Nur erreicht man das nicht, in dem man Wohngebiete platt macht – auch das ist Teil der Realität. Das Ergebnis wird immer wieder sein, dass ganz normale Menschen begraben werden und die Radikalen genau das propagandistisch für sich ausnutzen. Zudem treibt es die in die Enge, die eine Annäherung als Möglichkeit sehen.

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      • 3. Dezember 2014 12:20

        Klar bist du kein Anwalt und auch nicht verantwortlich für Grotes Ausfälle, aber wenn ein judenkritischer Deutscher, der „sich immer unschuldiger fühlte je öfter er in Israel war“ in einem Facebook-Eintrag mit zwei Sätzen der israelischen Armee „ethnische Säuberungen“ vorwirft, sie als eine „Killertruppe“ bezeichnet und die gewählte israelische Regierung „durchgeknallte Staatsterroristen“ nennt, dann kann ein aufgeklärter Mensch eine andere Antwort erwarten.

        Die Hamas nimmt ihre eigene Bevölkerung als Schutzschilde, schießt ihre Pogrom-Raketen aus UN-Schulen und Kindergärten ab, ganz zu schweigen von den Terrortunnels, die mit europäischen Geldern finanziert wurden. Religiöser, antisemitischer Wahn treibt die Hamas an Juden zu ermorden und die eigene Bevölkerung zu unterdrücken. Ich lese aus deinem Kommentar nicht heraus wie sich Israel auf den Raketenbeschuss verhältnismäßig hätte verhalten sollen.

        In diesem Konflikt ist es eindeutig wer der Aggressor ist, nämlich die islamfaschistische Hamas. Ich sehe trotz dieser Eindeutigkeit in deinen Kommentaren eine Gleichsetzung von Hamas und Israels gewählter Regierung („Hamas und Netanjahu sollen weg“) und wenn man sich die beiden Konfliktparteien genau ansieht ist das für einen Europäer der sich für Freizügigkeit, für die Gleichberechtigung der Geschlechter, für Meinungsfreiheit, für freie Sexualität, für Demokratie, für freie Gewerkschaften ausspricht und weiß was Ursache und Wirkung ist, sagen wir es einmal vorsichtig, irritierend!

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      • 3. Dezember 2014 18:42

        Das Problem ist deine Erwartungshaltung. Und noch einmal – weil du es ja nicht einsehen möchtest – ich setze nichts gleich, das habe ich auch mit keinem einzigen Wort getan. Der Rest ist deine Interpretation. Das Hamas und Netanjahu weg sollen, ist keine inhaltliche Gleichsetzung. Ich schrieb mit keinem einzigen Wort, dass die Hamas und die Regierung Netanjahu sich gleichen oder gleichzusetzen sind. Ich vertrete lediglich die Auffassung, dass weder die Hamas noch ein Hardliner wie Netanjahu in der Lage sind, in diesem Konflikt Fortschritte zu erzielen. Den Agressor in dem „Spiel“ habe ich oft genug benannt.

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      • 3. Dezember 2014 21:26

        Na gut, aber wie ist dein Satz von „der Unverhältnismäßigkeit der Angriffe auf Zivilisten“ zu verstehen? Wie hätte die israelische Regierung deiner Meinung verhältnismäßig auf die pogromartigen Raketenangriffe und die Terrortunnels reagieren sollen? Bekanntlich warnte die IDF vor den Angriffen die Zivilbevölkerung, forderte jeweils dazu auf die Zielgebiete zu verlassen, aber die Hamas zwang die eigene Bevölkerung bei den Raketenabschussbasen zu bleiben.

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        • 3. Dezember 2014 23:50

          Die Warnung ist albern. Stell Dir vor, Du lebst dort und bekommst die Warnung: Geh weg – wir bomben gleich Dein Haus weg.

          Verhältnismäßig wäre es gewesen, gezielter vorzugehen. Das das nicht einfach ist, ist mir auch klar. Ebenfalls klar ist mir, dass die Hamas letztlich die Verantwortung dafür trägt. Das ändert aber nichts an dem Punkt, dass zu viele Zivilisten zu Schaden kommen, gekommen sind.

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        • 4. Dezember 2014 17:59

          Wenn ich dort leben würde und die Warnung bekäme, dann würde ich mit meiner Familie auf jeden Fall versuchen zu fliegen. Ich bin nicht religiös. Allerdings würde ich mich auch schon zuvor wundern wieso neben meinem Haus eine Raketenabschussbasis gebaut werden muss.

          Ich denke die israelische Armee ist so gezielt wie möglich vorgegangen. Sicher stimmt, es sind zu viele Zivilisten ums Leben gekommen und es stimmt auch dass die Hamas dafür die Verantwortung trägt. Es mag an meiner Erwartungshaltung gelegen haben, dass ich diese Argumentation nicht sofort aus deinem Kommentar herausgelesen habe.

          Im Gegensatz zu deinem Freund Georg von Grote, den du „schon ok“ findest, trauere ich auch um die vielen jungen israelischen Soldaten, die ihr Leben im Gazastreifen ließen weil sie ihre Bevölkerung vor den Terrortunnels und den Raketen-Pogromen schützen mussten. Diese israelischen jungen Männer, die Grote eine „Killertruppe“ nennt und der er „ethnische Säuberungen“ vorwirft, wurden von religiösen Terroristen ermordet, deren höchstes Ziel es ist die „Fahne Allahs über ganz Palästina wehen zu lassen“ und dabei möglichst alle Juden ins Meer zu treiben.

          Bemerkenswert wenn sich Deutsche so leidenschaftlich für Islamisten und gegen Juden einsetzen, findest du nicht?

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        • 4. Dezember 2014 22:47

          Du kennst ja meine Haltung ein wenig. Es spielt keine Rolle, ob man als (ethnischer ?) Deutscher oder was auch immer argumentiert, denn die Argumente scheren sich nicht um Ethnien. Mir tun letztlich alle leid, die in derlei Konflikte getrieben werden – egal, ob es sich um Israelis oder Palästinenser handelt. Die, die dort gegeneinander gehetzt werden sind ohnehin immer die letzten, die sich dem entziehen können. Was die Warnungen betrifft – ja sicher, ich würde auch das Weite suchen, aber ich wäre auch wütend auf Israel, was mir in dem Moment mein Heim nimmt, obwohl ich selbst vielleicht völlig unschuldig bin. Und was die Abschussrampe betrifft – was hätte ich gegen sie tun sollen? Hingehen und mich beschweren, um dann gleich erschossen zu werden? Das ist ja grade das Unmenschliche an der Strategie der Hamas.

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        • 4. Dezember 2014 23:28

          Ok, dann formuliere ich meine Frage anders, vielleicht bekomme ich dann eine Antwort: Im Gegensatz zu deinem Freund Georg von Grote, den du “schon ok” findest, der sich „immer unschuldiger fühlte, je öfter er in Israel war“, der behauptet Israel führe einen „Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser“, der die israelische Armee eine “Killertruppe” nennt und dieser “ethnische Säuberungen” vorwirft, trauere ich auch über die von Islamisten ermordeten israelischen Soldaten in Gaza.

          Ist es nicht bemerkenswert wie leidenschaftlich sich Georg von Grote für Islamisten und gegen Juden einsetzt?

          PS: Mit deinem Satz vom „gegeneinander gehetzt werden“ widersprichst du dir. Die Hamas ist der Aggressor! Israel reagiert. Schon wieder vergessen? Wenn die Palästinenser die Waffen niederlegen würden gäbe es Frieden. Wenn Israel die Waffen niederlegen würde gäbe es kein Israel mehr.

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        • 5. Dezember 2014 00:13

          Ich möchte dir noch einmal die Lektüre von Georgs Blog nahelegen. Dort geschieht, wie auch innerhalb Facebook, das exakte Gegenteil. Zudem – was soll die süffisante Beziehungsunterstellung. Lass das bitte. Du kannst nicht wissen, wer zu meinen Freunden zählt und es geht dich mit Verlaub gesagt auch nichts an. Mit meinem „gegeneinander gehetzt“ widerspreche ich mir auch nicht. Das hat nichts damit zu tun, wer der ursprüngliche Aggressor ist. In einer kriegerischen Auseinandersetzung werden immer beide Parteien gegeneinander in den Kampf geschickt – unabhängig davon, wer den Konflikt begonnen hat oder – wie in diesem Fall – ihn immer wieder aufs Neue beginnt. In dem Punkt, dass es Frieden gäbe, würden die Palästinenser es einfach lassen, gebe ich dir natürlich Recht. Ich gehe auch davon aus, dass Israel in diesem Fall (nach einer gewissen Zeit des Überprüfens natürlich) sehr konstruktiv damit umgehen würde, schon allein, weil es auch eine für Israel vorteilhafte Situation wäre. Leider aber ist die palästinensische Seite nach wie vor dazu nicht bereit, was wohl auch mit der eigenen Machtabsicherung zu tun hat. Hier setzt sich keine Einsicht und nichts Konstruktives durch.

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        • 5. Dezember 2014 10:19

          Grote ist einer deiner Facebook-Freunde, du kommentierst freundlich auf seiner Facebook-Seite und als Antwort auf die Auflistung von Grotes antisemitischen Zitaten, schreibst du „Georg ist schon ok“. Wenn ich dann von „deinem Freund Georg“ spreche ist das doch nicht aus den Fingern gesogen.

          Als sich Grote auf Jutta Ditfurths FB-Seite gegen die Montagsmahnwachen aussprach konfrontierte ich ihn im September mit einigen seiner eigenen antisemitischen Aussagen, von seinen Freitagsartikeln, der Verteidigung des Grass-Gedichts bis zu seinen judenkritischen FB-Postings. Grote agitierte bekanntlich in Augsteins „Freitag“ in hunderten Artikeln und Kommentaren gegen Juden und Israel. Seine rund zehn Din-A4-Seiten-langen Antworten waren zwar gespickt mit Beleidigungen aber eingehen wollte er auf seine Aussagen nicht. Sie wären aus dem Zusammenhang gerissen und Grass verteidigte er nochmal mit den Worten:„Von Auschwitz trennten ihn und sein Standort im Westen bis zum Ende des Krieges ungefähr 1500 KM.“

          Wenn ich mal Lust und Laune habe werde ich einige seiner Kommentare hier veröffentlichen. Nachdem ich den Artikel über ihn („Hoch lebe Benjamin Netanjahu“) veröffentlichte blockierte er mich in FB. Seine Freitags-Artikel hat er übrigens alle gelöscht, wie auch das FB-Posting mit deinem Kommentar. Warum wohl? Schämt er sich? Warum steht er nicht zu seinen Aussagen? Warum distanziert es sich dann nicht einfach in ein zwei Sätzen davon? Tote Hose.

          Grotes Meinung interessiert mich nicht, deshalb werde ich mich auch nicht auf seinem Blog umsehen, ich dokumentierte eine Zeit lang seine antisemitischen Aussagen um aufzuklären was an Antisemitismus hierzulande möglich ist. Grote ist in meinen Augen nicht nur ein „Glühender Antisemit“, er ist ein Wichtigmacher mit wenig Ahnung und ein Hochstapler mit einer gewissen (gespielten) Aggressivität der nun eben auf den Zug gegen die Querfront-Leute der Montagswachen aufspringt, ohne zu merken oder um zu überspielen dass er selber einer ist.

          PS: Merkst du eigentlich wie du dich um die Antwort auf die Frage nach dem Antisemitismus von Grote herumdrückst?

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        • 5. Dezember 2014 19:20

          Der Unterschied zwischen virtueller und realer Welt ist dir aber schon klar, oder? Eine „Bekannten-Liste“ gibt es innerhalb FB nicht, nur eine Freundesliste, was nicht heißt, dass jede/r dort gleich ein Freund im eigentlichen Sinn ist. In meiner Freundesliste stehen über 400 Menschen – niemand hat so viele Freunde.

          Sorry, es ist nicht meine Aufgabe, über Georg zu urteilen und daher tue ich es auch nicht. Im Gegensatz zu dir bin ich durchaus bereit, Progression wahrzunehmen. Es ist natürlich deine Sache, wen du alles als glühenden Antisemiten ansiehst – vermutlich sind das sehr viele. Nur wirst du von meiner Seite aus nicht erleben, dass ich in das gleiche Horn stoße. Mir missfällt deine diese Scharfrichter-Attitüde, diese unverzeihliche Art des Aburteilens bis zum jüngsten Gericht. Aber das weißt du ja.

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        • 5. Dezember 2014 20:31

          Der Unterschied ist mir klar. Aber für deine übrigen 399-FB Freunde wendest du nicht soviel Zeit wie für den „Georg“ auf, oder?

          So lange Grote sich nicht von seinen antisemitischen Aussagen distanziert ist davon auszugehen, das er weiterhin zu ihnen steht. Das ist ein Gesetz der Logik. Urteilst du und „Georg“ über Elsässer, Putin und Co. nicht mit einer „Scharfrichter-Attitüde“? Wo ist eigentlich der ideologische Unterschied in Punkto Israel zwischen Jügen Elsässer, Ken Jepsen und „Schorsch“.

          Unabhängig davon habe ich den Eindruck, dass seit den Halsabschneider-Videos und den anderen barbarischen Taten des IS so mancher Hamasversteher ins Grübeln gekommen ist. Die Unterschiede zwischen einigen abscheulichen Taten der Hamas und des IS konnten von so manchem Islamistenversteher nur noch mit extremsten Verrenkungen „erklärt“ werden.

          Übrigens wollte der „Georg“, der deiner Meinung „schon ok“ ist, laut seiner Aussage in FB, Mission Impossible vom Netz nehmen lassen. Er behauptete sogar, dass Jakob Augstein dies ebenso vorhatte. Nur weil bei mir nicht zu holen wäre, so der vermeintlich mit hellseherischen Attributen ausgestattete „Georg“ , hat er diesbezüglich keine Anstengungen unternommen. Übrigens, der „Georg“ wohnt in Miete und sucht eine neue Wohnung. ….

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        • 5. Dezember 2014 22:23

          Ach Fidelio. So ganz ist dir dieses Internet-Ding aber wohl doch nicht geläufig, bzw. die Funktionsweise von FB. Na, macht nichts. Ich bin auch nicht hier, um die Personalie Georg zu diskutieren. Mir ging es allein um die Richtigstellung, bzw. Einordnung meines Zitates. Ansonsten ist jeder für sein Tun selbst verantwortlich – egal, ob dieser nun zur Miete, in einer Villa oder unter den Steinen lebt.

          PS: Für die IS werden die Hardcore-Versteher auch noch Argumente finden, bzw. argumentieren, dass daran die USA und Israel schuld sind. Ach – das geschieht schon? Wer hätte das gedacht.

          Ich muss dir übrigens in einem Punkt Recht geben, den ich einst vehement bestritt: Es gibt Geister, die unheilbar sind und eine Diskussion mit ihnen eigentlich überflüssig.

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  15. 6. Dezember 2014 12:05

    @ metropolenmond vom 5. Dezember 2014 22:23

    Die Diskussion um die „Personalie Georg“ ergab sich einerseits wegen deinen Verteidigungsversuchen für deinen Facebook-Freund: „Georg ist schon ok und positioniert sich ziemlich eindeutig“ 02.12.2014 um 20:08, „Ich möchte dir noch einmal die Lektüre von Georgs Blog nahelegen“ 05.12.2014 um 00:13, „Im Gegensatz zu dir bin ich durchaus bereit, Progression wahrzunehmen.“ 05.12.2014 um 19:20„. Andererseits wolltest du keine meiner Fragen bezüglich „Georgs“ antisemitischen Aussagen beantworten. Von den „ethnischen Säuberungen“, der „Killertruppe“ und dem „Vernichtungskrieg“ halluzinierte Grote im Juli und August 2014. Unter Progression verstehe ich etwas anderes. Aber unsere unterschiedlichen politischen Positionen sind ja kein Geheimnis.

    Eine Diskussion bei der Fragen Tabu sind und partout nicht beantwortet werden halte ich für wenig ergiebig, aber das habe ich schon des Öfteren beklagt, jedoch deinen letzten Satz kann ich unterstreichen: Es gibt tatsächlich Geister die unheilbar sind.

    Als kleines Abschlussschmankerl zwei Kommentare von „Georg“, der deiner Meinung „schon ok ist“ und mir (nachdem er mir drohte mich anzuzeigen) auf Jutta Ditfurths Seite (Übrigens habe ich nachträglich in meinem vorigen Kommentar den Link auf Grotes Behauptung, Augstein wollte die MI-Seite löschen lassen gesetzt):

    Manfred Breitenberger am 6. September um 11:14:
    „Langsam habe ich fast Mitleid mit ihnen Herr Grote. Haben Sie vergessen, dass selbst der vom Simon Wiesenthal Center ausgezeichnete Jakob Augstein (Platz 9 im Antisemitismusaward) im Mailwechsel mit Hendryk Broder in ihnen einen Antisemiten erkennt, der den Juden den Holocaust nie verzeihen wird. Haben Sie vergessen was Hendryk Broder über Sie und ihre „Kritik am Zentralrat der Juden“ geschrieben hat? Soll ich die entsprechenden Links für Sie heraussuchen? Wegen ihrer ungeheuerlichen Behauptung in ihrem Freitagsartikel „Nachgedanken“ bei Juden habe sich „ein fast schizophrener Verfolgungswahn entwickelt“ bezeichnete Sie der Freitagsblogger „ed2murrow“ als „Schwein“ und drohte ihnen mit einer Klage wegen Volksverhetzung. Der Klarname von „ed2murrow“ dürfte ihnen so bekannt sein wie mir. Haben Sie deshalb etwas gegen „ed2murrow“, Hendryk Broder oder Jakob Augstein unternommen?

    Sie behaupten Israel führt einen „Vernichtungskrieg“ gegen die Palästinenser, sie behaupten Israel plante und führe „ethische Säuberungen“ in Gaza durch, Sie verteidigen das antisemitische Gedicht des ehemaligen SS-Soldaten Grass und fordern ihre Gemeinde dazu auf es Grass gleichzutun, Sie bezeichnen den demokratisch gewählten Regierungschef Israels als „durchgeknallten Staatsterroristen“ und behaupten trotzdem kein Israelhasser zu sein?

    Knapp 90 Prozent der Israelis befürworteten den Verteidigungs- und Bodenkrieg gegen die Hamas. Das ist ein sehr hoher Wert wenn man bedenkt dass in Israel rund 20 Prozent arabische Israelis leben. Mit ihrer Aussage Netanjahu sei ein „durchgeknallter Staatsterrorist“ stellen Sie sich gegen diese 90 Prozent der israelischen Bevölkerung und trotzdem bestehen Sie darauf kein Israelhasser zu sein. Bemerkenswert! Interessant wäre was Sie sagen würden wenn eine Gotteskriegerbande ihren Wohnort tausendfach mit Raketen beschießen würde und in ihrer Charta dazu aufrufen würde sie zu ermorden. Vermutlich würden Sie mit Lichterketten dagegen demonstrieren.

    Meinen Artikel über die Siedlungspolitik Israels, die ich in Teilen auch kritisiere, haben Sie offenbar nicht verstanden. In meinem Artikel beziehe ich mich auch auf den Juraprofessor an der Northeastern University, David M. Phillips. Zum Einstieg empfehle ich ihnen seinen Artikel zu lesen: http://jer-zentrum.org/ViewBlog.aspx?ArticleId=90

    Ich bin nun für ein paar Tage in Urlaub, danach werde ich einen neuen Blogartikel schreiben der sich mit ihren „judenkritischen Aussagen“ und ihrem Schuldabwehrantisemitismus befassen wird. Sobald er fertig ist und ich ihn eingestellt habe werde ich Sie benachrichtigen. Ihre Zitate kann ich übrigens alle belegen. Ich habe zum größten Teil Screenshots gemacht und/oder ihre Auslassungen mit anderen Leuten diskutiert. Es gibt dementsprechend einige Zeugen. Es hilft ihnen also wenig ihre „judenkritischen Ansichten“ zu löschen. Das Internet vergisst nichts. Aber vielleicht erklären Sie hier vorab einmal den hiesigen Lesern warum Sie ihre national-reaktionäre Israelkritik immer löschen wenn Sie kritisch darauf angesprochen werden.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/eine_frage_an_jakob_augstein_herausgeber_des_freitag/
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/eine_antwort_von_jakob_augstein_herausgeber_des_freitag/
    Der Mythos illegaler Siedlungen


    Georg von Grote am 6. September um 13:24:
    „Breitenberger, mit Verlaub, Sie haben einen an der Waffel. Sie kommen mir vor, wie einer, der den ganzen Tag auf der Fensterbank liegt und darauf lauert, dass einer falsch parkt, oder ein Blatt von Nachbars Baum in ihrem Vorgarten landet. Das bezeichne ich als Blockwartmentalität. Im Prinzip können Sie einem nur leid tun.
    Vor allem haben Sie keine Ahnung, was damals hinter den Kulissen gelaufen ist und das geht Sie auch nichts an. Sie bekommen nur die Brocken mit, die man Ihnen zuwirft, damit Sie Ihren inneren Reichsparteitag befriedigen können.
    Es hat durchaus vernünftige Gründe, warum Augstein damals der Bitte Broders, ihn doch endlich zu verklagen, nicht nachgekommen ist und Sie haben immer noch nicht begriffen, dass Sie und Mister Ed in der damaligen Auseinandersetzung nur als dankbare Werkzeuge fungierten. Wirklich ernst genommen hat man Sie allerdings nicht, in Ihrem Wahn, dem Sie so exzessiv frönten. Solchen Spinnern gibt man nicht auch noch Futter, indem man ihnen eine offene Bühne bereitet, indem man sie verklagt. Broder hat Sie und Mister Ed damals nur benutzt, treffen wollte er allerdings einen ganz anderen. Dass der dann auch noch so dumm war, auf die Finte Broders rein zu fallen, ist sein Problem. Die Quittung hat er ja dann auch erhalten. Was Sie damals in Ihrer persönlichen Trinität, man könnte es ja auch als virtuelle Persönlichkeitsspaltung bezeichnen in Ihren Blog in den Zwiegesprächen derart hochgejubelt hatten, als Augstein auf der Liste des SWC landete war schon mehr als peinlich. Was Sie allerdings gerne unterschlagen, das SWC ist in dieser Angelegenheit längst wieder zurückgerudert. Nicht zuletzt auch deswegen, weil es ziemlich heftigen Gegenwind, seitens der jüdischen Gemeinde hier in Deutschland gab, die zwar Augstein attestierten, sich unglücklich ausgedrückt zu haben, aber den Vorwurf des Antisemitismus, mit dem Sie weiterhin hausieren gehen, als unbegründet zurückgewiesen haben. Letzteres hat er ja dann auch geklärt.
    Sie spielen hier quasi den Rächer der Enterbten, nur die wollen von Ihren kruden Theorien gar nichts wissen und verzichten auch dankend auf Ihre problematischen Unterstützungsmethoden. Wohl auch, weil Sie offenbar registriert haben, welche Beweggründe Sie tatsächlich umtreiben. Allerdings hat das aber auch Grenzen und ich hoffe für Sie, die werden Sie auch bei Ihrer, eher als peinlich einzustufenden Ankündigung berücksichtigen.
    Aber ich vermute aber mal, Vernunft und Selbsterkenntnis sind etwas, was Ihnen nicht in die Wiege gelegt wurde. Da dürfte Ihnen Ihre ausgeprägte Geltungssucht wohl einen Strich durch die Rechnung machen, die man durchaus auch als krankhaft bezeichnen könnte.

    Ihr Weltbild ist von ziemlich beschränkter und kleingeistiger Natur und besteht einzig aus schwarz und weiß. Deshalb werfen Sie auch alles in einen Topf. Die Palästinenser sind nicht die Hamas und die Hamas steht auch nicht für alle Palästinenser. Das zu unterscheiden mag Ihnen schwer fallen, zumal Sie ja offenbar nicht einmal zwischen Israelis mit arabischen Wurzeln und den Palästinensern, die beispielsweise in Westbank leben, unterscheiden können. Die Situation ist eben ein wenig komplizierter im Nahen Osten und nicht vergleichbar mit ihrer spießigen oberbayerischen Provinz. Aber ich sagte Ihnen ja schon einmal, Sie sind weder in der Lage zu differenzieren, noch zu abstrahieren und deshalb picken Sie sich nur die Quellen und die Aussagen heraus, von denen Sie glauben, Sie würden ihre abstrusen Gedankengänge unterstützen und belegen, vergessen dabei aber, bewusst oder unbewusst, sich alles durchzulesen, vor allem auch das, was Ihre polemischen Ansätze widerlegt.
    Ihre Zahlen stimmen auch nicht, woher Sie die auch immer haben wollen. Diese 90%, haben Sie vielleicht aus obskuren Quellen, wer sich ein wenig informiert, nur so etwas lehnen Sie ja ab, der hat ein völlig anderes Bild.
    Möglicherweise sind wir sogar, was die Hamas und ihr Vorgehen und ihre Ziele betrifft, einer Meinung, nur ihre Schlussfolgerungen, die Sie daraus auf die gesamte israelische Gesellschaft ziehen, sind grundlegend falsch.
    Im Prinzip torpedieren Sie mit Ihrer Glorifizierung der IDF und ihren Erfolgen jegliche Friedensbemühungen im Nahen Osten. Sie sitzen in Ihrem beschaulichen Oberbayern, sind wahrscheinlich über Bad Aibling nie heraus gekommen und glauben Sie, hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Die virtuelle weite Welt deckt sich nur leider nicht mit der realen, mit der tatsächlichen. Offenbar haben Sie auch nicht mitbekommen, dass der Krieg und das Einlenken Netanjahus in Waffenstillstandsverhandlungen nicht zuletzt dem geschuldet waren, dass eben innerhalb der israelischen Gesellschaft die Mehrheit gegen diesen Krieg war und immer lauter wurde. Sie sollten einfach mal überlegen, ob Ihre unverholene Affinität zu Poltikern, wie Liebermann und Bennet und einigen anderen aus dieser Ecke, noch wirklich Sinn macht.

    Ihren Blog, den Sie unter dem Namen „Mission impossible“ als Fidelche (ich vermute mal eine Kombination aus Fidel und Che), oder ist es ihre andere virtuelle Identität Thinktankboy?) betreiben, ziert eine Hercules als Hommage auf die Entebbe Aktion. Das war damals schon ein Ding, nicht wahr? Da staunte die Welt. Nur darüber, dass man eine Geisel im Krankenhaus vergessen hatte, die dann exekutiert wurde und dass Idi Amin hinterher ein paar Tausend Kenianer bestialisch über die Klinge springen ließ, weil Kenia den Überflug gestattet hatte, haben Sie wohl nicht mitbekommen. Völlig klar, sind ja nur unbedeutende Kollateralschäden, wen interessieren bei solch einer Aktion schon ein paar unwichtige Afrikaner. Aber macht sich gut, die Hercules im Tarnfleck und Breitwandformat

    Es gibt da ein ein interessantes Interview mit Assi Dayan, Sohn des großen Moshe. Lesen Sie das mal besser lieber nicht, das könnte ihr einfach gestricktes Weltbild durchlöchern, wenn nicht sogar komplett ins Wanken geraten lassen.
    Am besten, Sie suchen sich ein anderes Hobby, Breitenberger. Mit dem, was Sie sich da ausgesucht haben, richten Sie mehr Schaden an, als Nutzen.“

    >>>Hier die Quellen dieser und anderer Kommentare in dem Zusammenhang (Können nur FB-Freunde von Ditfurth sehen):


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    • 6. Dezember 2014 14:08

      Tja, Fidelio – was soll ich nun dazu schreiben? Ich fasse mich mal kurz: Deine Fragestellungen sind oftmals formuliert, als stammen sie direkt aus einer Gerichtsverhandlung a la Law & Order (US-amerikanische reaktionäre Krimiserie). Derlei Fragen beantworte ich nicht, da sie die Antworten schon vorgeben, bzw. seriös nicht beantwortbar sind. Das Problem ist, dass du es scheinbar nicht hinbekommst, angemessen auf ergebnisoffene internet-basierte Diskussionen und Beiträge zu reagieren, die garnicht für sich in Anspruch nehmen, der Weisheit letzter Schluss zu sein oder gar rechtssicher. Dir fehlt offenbar die Fähigkeit, Beiträge als Diskussionspunkt hin- und anzunehmen, die auch situativ entstanden sind, diskutabel bleiben. Aus diesen Wortmeldungen konstruierst du fein säuberlich eine Anklage und frierst sie de facto ein. Und selbst, wenn sich Parameter ändern, nimmst du sie entweder nicht wahr oder ignorierst sie bewusst, um deine Wertung eines Schnappschusses innerhalb eines fortlaufenden Prozesses nicht zu gefährden. Vor diesem Hintergrund muss ich Georg sogar Recht geben, wenn er feststellt, dass so mehr Schaden als Nutzen entsteht, obwohl ich oft nicht seiner Meinung bin, weil sie mir zuweilen zu aggressiv daher kommt und in manchen Fällen auch vorschnell verurteilt. Ich hake das aber – wie bei dir letztlich auch – als dem Medium geschuldet ab. Was mir hier immer wieder negativ auffällig, ist das Selektive deiner Beiträge. Ein brillantes Beispiel dafür ist dein Swoboda-Artikel, der im Grunde gleich eine ganze Bevölkerung aburteilt, in der aber kaum mehr Rechte auszumachen sind als in jedem anderen Nationalstaat dieser Welt. Auch dort agierst du mit einer „ewigen Schuld“, ohne zu bemerken, dass du damit der Konservator des status quo bist und einer Progression im Wege stehst – wie leider so viele „engagierte Blogger“. Diese Haltung/Herangehensweise jedoch richtet sich im Ergebnis immer gegen die eigentlich Betroffenen, die sich – aus guten Gründen – Progression wünschen. Letztlich bewegen sich derlei konstruierte Artikel auf der Ebene der „Erbsünde“, stellen einen Makel genetisch fest und bestätigen damit exakt das Denken derer, die in Nationalismen und Rassenwahn gefangen sind. Da kann man noch so sehr das Gute meinen – man erreicht es so nicht.

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    • 6. Dezember 2014 15:23

      Tja Mentropolenmondio – auch wenn dir meine Fragen nicht passen, du könntest zumindest versuchen sie zu beantworten. So wie ich es sehe, beantwortest du die Fragen nicht, weil du weißt dass deine Argumentation zusammenbrechen würde. Meine Fragestellung hat etwas mit Rhetorik zu tun. Eine Diskussion die Erkenntnisgewinn bringen soll kann nur so funktionieren. Fragen – Antworten – Gegenfragen – Antworten. These – Antithese – Synthese. Vermutlich bist du der Auffassung deine „kontroversen Diskussionen“ mit „Georg“ sind ergiebiger, das sei dir natürlich belassen.

      Das Nichtbeantworten von Fragen hast du mit Grote gemein. Der Antisemit Grote hetzt seit Jahren gegen Juden, nennt den Zentralrat der Juden ein „verbales Killerkommando“, unterstellt den Juden einen „schizophrenen Verfolgungswahn“, unterstellt der israelischen Armee „ethische Säuberungen“ usw, usw. Wenn man ihn darauf anspricht und ihn mit seinen abstrusen Aussagen konfrontiert geht er nicht darauf ein , beleidigt , unterstellt krude Dinge und löscht dann evt. seinen antisemitischen Dreck. Elsässer ist ein Waisenknabe im Vergleich zu Grote, aber du nennst meine Fragestellungen „Law & Order“- Fragestellungen. Der Antisemit kann hetzen wie er will, aber nachgefragt darf nicht werden. Unfassbar!

      Grotes Kommentar vom 6. September um 13:24 ist dafür ein typisches Beispiel. Bemerkenswert darin auch seine unfassbare Aussage zur Operation Thunderbolt und Idi Amin. Kein Wort von der Flugzeugentführung der deutschen und palästinensischen Terroristen, kein Wort von der Judenselektion durch Winfried Böse, kein Wort über die Menschenverachtung der Terroristen. Wie der Ex-Nazi Kurt Waldheim und große Teile der westdeutschen Linken verurteilt Grote die Befreiungsaktion und Grote macht Israel für den Terror von Idi Amin verantwortlich. Typisch, dass du dazu nichts zu sagen hast, was mich letztendlich auch nicht mehr verwundert.

      Wenn du meine drei Ukraine Artikel genau liest, dann wirst du feststellen, dass ich sehr wohl differenziere und keine Bevölkerungsgruppe pauschal aburteile, aber wenn gewisse Gruppen mit Bandera-Fahnen auf ihre faschistische Vergangenheit hinweisen und diese nicht nur glorifizieren, sondern auch wiederaufleben lassen wollen, dann habe ich das Recht darauf hinzuweisen und agiere damit nicht mit der “ewigen Schuld”, Wenn du es besser findest diese Nazi-Gruppen zu ignorieren oder zu verharmlosen ist das freilich deine Sache. Aber nicht nur du hast das Recht deine Meinung zu äußern, ich nehme mir ebenfalls das Recht heraus meine Meinung kundzutun und Fragen zu stellen. Ich verstehe nicht was schlimm daran sein soll Fragen zu stellen. Wo leben wir denn?

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      • 6. Dezember 2014 16:22

        Du kannst doch Fragen stellen wie du möchtest und ich bin der letzte, der dich davon abhalten würde. Ich kritisiere lediglich die Art der Fragestellung und die Festnagelei bis zum St. Nimmerleinstag. Das ist eigentlich alles. Ich ignoriere die Bandera-Schwachköpfe auch keineswegs, gestehe ihnen jedoch nicht so viel Raum und Einfluss zu. Den haben sie nämlich nicht. Viel mehr Sorgen machen mir die Geschehnisse in Frankreich und Schweden – in diesen ach so zivilisierten zentraleuropäischen Staaten. Dagegen nimmt sich das bisschen nationalistische Gefasel in der Ukraine wie ein Witz aus. Und das spielt sich mitten in Europa ab – nicht etwa in einem Land wie der Ukraine, in der das Gesellschaftssystem vorübergehend aus den Fugen geraten ist – nein, in angeblich gefestigten Demokratien.

        Ganz kurz noch zu GvG: Ich teile die Textteile über Killerkommandos etc. ausdrücklich NICHT. Dennoch sind sie aus meiner Perspektive lediglich überzogene Kritik am Vorgehen eines Staates, bzw. seiner gewählten Regierung. Das es sich dabei um Israel handelt, ist für mich bedeutungslos. Aber nicht (bevor du mir das unterstellst), weil ich angeblich kein Gespür für Geschichte habe sondern gerade deswegen. Ich halte es für borniert und ungerecht, Israel ständig aufgrund der Geschichte als Sonderfall zu betrachten, auf den man Rücksicht nehmen muss. Israels Existenz ist nicht von meiner, nicht von deiner oder der Gnade von irgendjemand sonst abhängig! Das hat Israel nicht verdient, denn die Existenz Israels steht für mich außer Frage. Es ist ein demokratischer Staat mit allen Rechten und Pflichten, dem Kritik wie Lob gebührt, so es gerechtfertigt ist – wie jedem anderen Land auch. Diese Kritik zu üben hat erst einmal nichts mit Antisemitismus zu tun – was allerdings nicht heißt, dass dieser nicht Motiv sein kann. Das aber zu beurteilen ist schwierig und ich maße es mir nicht an, dies allein auf Basis salopp geschriebener Internet-Artikelchen zu tun.

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      • 6. Dezember 2014 23:49

        Ich muss die Fragen so stellen wie ich sie stelle, würde ich die Fragen so stellen wie mein Gegenüber sie gerne hätte würde der Erkenntnisgewinn gegen null tendieren.

        Wäre Israel ein christlicher oder muslimischer Staat würden Grote, Grass, Elsässer, Höger, Augstein und wie sie sonst noch alle heißen, Israel nicht so obsessiv und mit so vielen Unwahrheiten kritisieren. Wieso regen sie sich nicht über die tausenden von toten Palästinensern in Syrien auf? Etwa weil keine Juden involviert sind? Wie viele Artikel und Kommentare haben die „Israelkritiker“ über Darfur oder Mali geschrieben?

        Die Lüge dass Juden christliche Kinder ermorden weil sie das Blut für ihre Mazze brauchen ist ein antisemitisches Ressentiment.

        Die Lüge dass die israelische Armee „ethnische Säuberungen“ verbricht oder dass Israel die größte Gefahr für den Weltfrieden sei ist ein antisemitisches Ressentiment.

        Israel ist der Staat der Juden, ein Staat der die Lebensversicherung für alle Juden dieser Welt ist. Tausende von Franzosen wanderten dieses Jahr aus Angst nach Israel aus. Kritik an Israel ist legitim, wenn sie ehrlich ist, sie also nicht mit Lügen operiert, mit zweierlei Maß misst. Mit Lügen oder Nazivergleichen Israel zu dämonisieren und zu delegitimieren ist antisemitisch.

        Grote, Grass, Elsässer, Höger, Augstein und wie sie sonst noch alle heißen, schaffen mit ihrer antizionistischen Hetze das Klima das in Frankreich zu den antisemitischen Morden geführt hat und das in Europa seit vielen Jahren auf dem Vormarsch ist. Die Motivation, zumeist in Deutschland, ist oftmals Schuldabwehr, was zugegeben meist nur vermutet werden kann, bei Grote ist es definitiv Schuldabwehr, zumindest hat er das selbst so begründet. Wie wäre sonst sein Satz “Je öfter ich in Israel war, desto unschuldiger fühlte ich mich“ in seinen „Nachgedanken“ zum Grass-Gedicht zu verstehen?

        Für Antisemiten wäre demnach eine Kritik an Dänemark bedeutungslos. Ihre Befriedigung erlangen Antisemiten nur mit „Kritik“ an Juden und am Staat Israel. Mir ist bewusst, meine „Mission“ gegen Antisemitismus ist nicht schwierig, sie ist unmöglich. Darum heißt die Seite Mission Impossible.

        Und nicht zuletzt: Um die Zukunft der Ukraine und das Verhältnis zwischen Europa und Russland mache ich mir schon große Sorgen.

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      • 7. Dezember 2014 14:02

        Na, ich denke, die Motivlage ist unterschiedlich. Die bekannte Israelkritik muss nicht immer einen antisemitischen Hintergrund haben. Israel hat ebenso den Fehler gemacht, sich mit den USA zu verbünden und man weiß, was das für bekennende Friedenstäubchen bedeutet – es ist ein Bündnis mit dem Satan. Man kann diesen Effekt auch gut in der Ukraine anhand der geäußerten (perfiden) Kritik erkennen, die sich in weiten teilen darauf gründet, dass die Ukrainer (wie schlimm aber auch) die Nähe zum (natürlich bösen) Westen suchten und nicht den Schulterschluss mit dem (ehrenhaften) Bruderstaat. Es ist ein „links-friedensbewegtes“ Dogma, dass man nicht mit den „Westmächten“ kollaborieren darf. Das aber tat auch Israel – Pech gehabt. Sei dir sicher, dass Elsässer und Co. auch dann auf palästinensischer Seite stünden, wenn Israel kein jüdischer Staat wäre – ihre Gegnerschaft zum Westen reicht völlig aus. Das Israel primär von Juden bewohnt ist, verschleiert diesen Umstand ein wenig – und ja, sicher existieren innerhalb der Gruppe dieser Blitzbirnen auch ein paar echte Antisemiten.

        Du machst hier übrigens einen Fehler, wenn du die Verantwortung für die Vorkommnisse in Frankreich nach Deutschland überträgst. Frankreich hat schon sehr lange ein Rassismusproblem, aus dem auch das Antisemitismus-Problem resultiert und die extreme Rechte verfügt dort über viel Zustimmung. Es braucht dort kein importiertes Ressentiment-Geseiere aus deutschen Landen. Das bekamen und bekommen die Franzosen auch selber hin. Wenn es mit der Wirtschaft nicht klappt, dann zumindest damit.

        Was das Verhältnis Russland-Europa betrifft, sind die Sorgen durchaus berechtigt – berechtigter vielleicht, als einem im Moment bewusst sein kann. Wenn man sich einmal mit der gesellschaftlichen Entwicklung in Russland befasst, gerade in den letzten Jahren, wird einem übel und schlimm. Es ist ein Gemenge aus Mythen, klerikalem Getöse, Rassenwahn, Diskriminierung und massivem Chauvinismus. „Randgruppen“ werden medial an die Wand gestellt und verfolgt, Rechtssicherheit existiert de facto nicht und das Land wird von einem Club der Oligarchen regiert, mit Putin an der Spitze, der sich als unumschränkter Herrscher präsentiert, wissend, dass er dafür massiven Zuspruch erhält in einem Land, dass Demokratie nie kennengelernt hat. Die Krux daran – er kann nicht zurück. Würde er davon ablassen, den neuen Napoleon zu spielen, würde er sofort den Respekt verlieren und seine Machtbasis wäre dahin. Was das für die Ukraine und auch für Europa bedeuten wird – es wird sich wohl früher oder später zeigen.

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      • 7. Dezember 2014 18:57

        Klar die Motivlage bei Antisemitismus ist unterschiedlich und der Antisemitismus hat sich seit 1945 in den meisten Untergruppierungen dieses jahrhundertealten Phänomens verändert. Bei linkem, rechtem, muslimischem, sekundärem, strukturellem Antisemitismus, um nur die wichtigsten zu nennen.

        Die konkrete Verantwortung für die Vorkommnisse in Frankreich haben natürlich nicht die deutschen Antizionisten. Frankreich hat ein konkretes Problem mit dem Antisemitismus ihrer muslimischen Migranten, aus diesem Umfeld kamen jeweils die Täter (Merah, Fofana..). Ideologen von Schlage Höger bis Augstein gibt es vermutlich auch in der Medienlandschaft Frankreichs. Ich meinte die antisemitische Geisteshaltung die ein „israelfeindliches“ Umfeld geschaffen hat, die Demonstrationen ermöglichte wie wir sie im Sommer 2014 auf Europas Straßen sahen. Stichwort, die Parolen der „Friedenskämpfer“: „Jude, Jude, feiges Schwein komm heraus und kämpf allein.“

        Selbstverständlich hast du Recht, die Gegnerschaft zum Westen, die Blickwendung nach Osten, die Absage an die Ideen der Humanität, das Bekenntnis zum Autoritären, der Verzicht auf Privateigentum, stattdessen Verpflichtung für den Dienst an Volk und Staat usw., sind weitere starke Motive für die Komplizenschaft der „Israelhasser“ mit den verschiedensten reaktionären Gruppierungen des Nahen Ostens, also vom Iran über die Hisbollah bis zur Hamas. Davon scheint mir die Linke, zumindest große Teile von ihr, sehr stark betroffen zu sein. Lafontaines „Schnittmengen der Linken zum Islam“ oder das Schild von Christine Buchholz – „Solidarität mit Kobane – Schluss mit den Bombardierungen der USA“ – um nur zwei Beispiele zu nennen. Elsässer und Jepsen arbeiten seit Jahren auf diesem Gebiet und bekommen immer mehr Zulauf.

        Diese Querfront hat eine lange Tradition in Deutschland, was ich bereits am 17. Januar 2011 in meinem Artikel „Niekisch, Radek, Strasser und der Nationalbolschewismus“ zum Ausdruck brachte. Diesen Artikel hat übrigens Dr. Heinz Gess, Prof. für Soziologie an der FH-Bielefeld mit einem Interview mit Klaus Lederer zur Sache im Anhang in seinem „Kritiknetz“ noch einmal veröffentlicht.

        http://www.kritiknetz.de/index.php/beitraege-anderer-webseiten/1267-niekisch-radeck-strasser-und-der-nationalbolschewismus

        Das Thema Europa-Ukraine-Russland wird uns auf jeden Fall noch lange erhalten bleiben und es ist aus meiner Sicht von Vorteil nicht auf die Propaganda beider Seiten hereinzufallen .

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  16. 31. Dezember 2014 13:54

    Georg von Grote ist in Facebook nicht zufrieden mit dem 4. Platz der „VolxGenossinnen und VolxGenossen der rotbraunen Haselnussfraktion“ im Antisemitimsmuswettbewerb des Simon Wiesenthal Centers.

    Ich kommentierte heute um 12.15 Uhr bei ihm:

    „Georg von Grote wo ist eigentlich der Unterschied zwischen ihrer „Israelkritik“ und der von Groth, Höger , Blumenthal und Sheen? Ist das Grass-Gedicht „Was gesagt werden muss“ nun neuerdings auch antisemitisch für Sie? Ist Augsteins 9. Platz des SWC nun auch „unbefriedigend“ für Sie?

    Originalton Georg von Grote:
    “Ob die gute Angela Merkel damals, als sie so vollmundig das Existenzrecht Israels zur Staatsräson erklärte, damit gerechnet hat, dass sie damit auch irgendwann ethnische Säuberungen, wie sie zur Zeit zweifellos in Gaza geplant sind und durchgeführt werden als Staatsräson verkaufen muss? Jetzt muss sie es. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man die, mit Sicherheit berechtigten Sanktionen gegen Russland nicht mehr dem Wähler plausibel machen kann, wenn man das gleiche nicht auch gegen Israel ins Auge fassen will, sondern stillschweigend zusieht, wie durchgeknallte Staatsterroristen wie Netanjahu, Liebermann, Bennet, Feigelt und Konsorten ihre Killertruppe von der Kette lassen.” Georg von Grote am 31.7.2014 in Facebook

    “Je öfter ich in Israel war, desto unschuldiger fühlte ich mich. “ (..) Ich dachte, das neue freie Deutschland hätte sich langsam aus den sich selbst auferlegten Fesseln gelöst… Und aus Schuldgefühlen heraus, machen wir in Deutschland diesen Wahnsinn mit, statt einfach mal ganz klar zu analysieren und Eigeninitive zu ergreifen und auch klipp und klar einem Netanjahu oder auch einem Herrn Broder und allen anderen, die ihnen nachlaufen zu erklären: Nein! Da spielen wir nicht mehr mit!” (..) “Über die Jahrhunderte der Diaspora hat sich bei Juden – und ich sag jetzt bewußt Juden und nicht Israelis – ein fast schizophrener Verfolgungswahn entwickelt”. (..)“Grass hat nun den Anfang gemacht. Wir sollten mitmachen!” Georg von Grote am 5.4.2012 im “Freitag““

    Mein Kommentar war 30 Minuten online, dann löschte der „Journalist“ Georg von Grote meinen Kommentar und blockierte mich in Facebook. Jetzt darf man „Journalisten“ nicht einmal mehr noch Fragen stellen.

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    • 2. Januar 2015 16:43

      Ja, verstehe ich. Ich hätte derlei blödsinniges und blockwarthaftes Nachtreten auch gelöscht. Dem muss sich niemand aussetzen. Es ist mehr als peinlich, auf diese Art nachzusetzen und zielführend ist es auch in keinster Weise, da es nur der Befriedigung des eigenen Egos dient. Denken Sie mal drüber nach – in einer ruhigen Minute. Ich jedenfalls halte dieses Thema für zu ernst, als das es sich für derlei „Spielchen“ eignen würde.

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      • 2. Januar 2015 18:17

        Peinlich ist neben ihrem unverschämten Geschwätz vor allem das Verhalten von Herrn Grote. Herrn Grotes „Ausführungen“ von einem „Vernichtungskrieg“ mit „ethnische Säuberungen“ sind dagegen nicht peinlich sondern ekelerregend.

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        • 3. Januar 2015 15:09

          Das Gefasel von „Vernichtungskrieg und ethnischen Säuberungen“ ist peinlich und überzogen, weil es – wie im Netz leider üblich – situativ und vermutlich reaktionsschnell entstand. Ich teile diesen Unfung natürlich ebenfalls nicht. Allerdings gestehe ich Menschen auch zu, ihre unbedacht geäußerten Statements zu überdenken und sich zu entwickeln. Dafür braucht es zuweilen natürlich Geduld. Unverschämt ist es indes, wenn man sich häscherhaft aufmacht und immer wieder alte Zitate hervorkramt, von denen sich der Schreiber längst verabschiedet hat und die Progression geflissentlicht ignoriert. Im Netz wird viel anfänglich behauptet und überzogen dargestellt, was sich – denkt mal näher darüber nach – als Nullnummer entpuppt. Diskussionen werden online auf dieser Basis geführt, was nicht immer gut ist und auch im eigenen Interesse schädlich. Oft werden markige Worte gewählt, um Aufmerksamkeit zu erheischen, was es auch nicht besser macht. Zur Medienkompetenz gehört aber eben auch, dass man diese Art der Kommunikation auch als solche erkennt, was bei Ihnen offenbar nicht der Fall ist. Anders ist es nicht erklärlich, dass sie olle Kamellen rauskramen und sie auspacken, als seien sie grad heute morgen gelutscht worden. Aber füttern Sie Ihr Ego ruhig weiter. Vielleicht hilfts ja – wenn auch sonst niemandem, vielleicht wenigstens Ihnen.

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        • 3. Januar 2015 15:38

          @metropolenmond
          Grote hat in Augsteins „Freitag“ über Jahre hinweg gegen Juden und Israel gehetzt. Sogar Augstein erkannte das. Gewiss nicht „situativ und reaktionsschnell entstanden“, da hundertfach und über Jahre hinweg vorgetragen!!

          Er war die große antisemitische „Nummer“ im „Freitag“. Grotes Hetze vom „israelischen Vernichtungskrieg“, seine Unterstellung Juden leiden an einem „schizophrenen Verfolgungswahn“, usw. sind nicht peinlich sondern widerlich. Auf Facebook machte er dann weiter, seine Halluzination von den „ethnischen Säuberungen“ machte er am.31.7.2014 in Facebook. Grotes Facebookeintrag vom 26.7.14 wo er vom „Vernichtungskrieg Israels gegen Zivilisten“ halluziniert, wo er den guten Artikel von Martin Krauss in der Jüdischen Allgemeinen „menschenverachtend und rassistisch“ nennt, ist immer noch online.

          Deine ständige Verteidigung von extremsten antisemitischen Aussagen ist nicht neu, wird dadurch aber nicht besser. Solange sich Grote nicht von seinen hunderten von antisemitischen Ausfällen distanziert, darf er darauf angesprochen werden. Wo leben wir denn?!!

          Sollte Grote nun Kritik an Mahnwachen und der Linkspartei, wegen deren „Israelkritik“ üben, was ich nicht überprüfen kann und will, ist dies unglaubwürdig, da er vor ein paar Wochen den selben Dreck von sich gab!!

          Sollte Grote an Schizophrenie leiden, dann wäre eine Behandlung von Vorteil.

          Ich stimme von daher Peter Müller voll umfänglich zu.

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        • 3. Januar 2015 18:31

          Das du vollumfänglich zustimmst, wundert mich nicht. Aber lass es doch bitte sein, ständig zu unterstellen, dass ich antisemitischen Aussagen zustimme, denn das tue ich nicht. Was soll das? Ist das wieder die Taktik: Irgendwas wird schon hängen bleiben?

          Übrigens muss weder ein Grote noch sonst irgendwer sich von irgendwas distanzieren, um die Gnade zu erhalten, dass aktuelle Beiträge zur Kenntnis genommen werden. Nochmals: Meinungen ändern sich. Blickwinkel ändern sich und jeder schreibt mal Scheiße. Was den Punkt der Differenzierung zwischen „Antisemitischer Hetze“ und „Kritik an der Politik Israels“ betrifft, werden wir ohnehin nie gleicher Meinung sein. Damit habe ich mich abgefunden und auch kein Problem damit. Man muss nicht immer gleicher Meinung sein. Vielleicht wäre das sogar von Nachteil.

          Aber ganz ehrlich – zum Vollhorst machst du dich mit dieser Aussage wirklich: „Sollte Grote nun Kritik an Mahnwachen und der Linkspartei, wegen deren “Israelkritik” üben, was ich nicht überprüfen kann und will, ist dies unglaubwürdig, da er vor ein paar Wochen den selben Dreck von sich gab!! “

          Du willst und kannst etwas nicht überprüfen und lehnst einen Fakt deswegen ab, beziehst ihn in die Realität nicht mit ein. Dabei könntest du es sehr wohl überprüfen, willst es aber einfach nicht, weil du dann ja ggf. revidieren – oder schlimmer noch – zustimmen könntest/müsstest. Und das kommt dir natürlich nicht in die Tüte und du tust genau das, was du den Betonbloggern des unsäglichen Online-Magazins vorwirfst. Was soll man nun davon halten? Aber das ist genau dein Problem. Du vertrittst zwar durchaus bedenkenswerte Ansätze und übst an vielen Dingen berechtigte Kritik, verfolgst aber gleichzeitig eine aburteilende Art, die es einem selbst bei weitreichender Zustimmung nahezu unmöglich machen, dir beizupflichten. Was hast du damit gewonnen? Nüscht.

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        • 3. Januar 2015 20:36

          Es ist nun mal so dass du hier neben Grote auch Grass und Augstein gegen den Antisemitismusvorwurf verteidigst hast. Ich habe Grote im letzten Herbst in FB mit seinen antisemitischen Aussagen konfrontiert, es kam keine Antwort, sondern nur Beleidigungen und danach hat er mich wie Peter Müller blockiert. Ich kann von daher nicht sehen was er in FB von sich gibt und es interessiert mich auch nicht, da er ein vergleichsweise sehr begrenztes Wissen über den Nahostkonflikt hat. Israelurlauber die sich als Israelexperten ausgeben, gibt es wie Sand am Meer.

          Nochmal, wenn Grote ein paar Wochen zuvor dieselbe „Israelkritik“ übt wie Höger oder Groth, dann kann er sich nicht wegen des 4. Platzes des SWC über sie lustig machen, sondern er sollte besser einsichtig seine Lehren daraus ziehen.

          Fakt ist doch dass man mir alle möglichen Fragen zum Nahostkonflikt stellen kann, die ich gerne zu beantworten bereit bin. Umgekehrt jedoch werden meine Fragen als Angriff empfunden und kaum beantwortet. Warum es „nahezu unmöglich“ sein soll, mir bei weitreichender Zustimmung“ beizupflichten, verstehe ich übrigens nicht.

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        • 4. Januar 2015 17:27

          Das ist deswegen schwierig, weil deine Fragestellungen oftmals (nicht immer) einen suggestiven Charakter haben. Ich verteidige auch niemandes Antisemitismus, stelle aber ab und an infrage, ob es sich dabei wirklich um Antisemitismus handelt oder um – na sagen wir – Affekthandlungen. Dann fällt mein Urteil eben etwas sanfter aus, wobei es natürlich auch bei mir vorkommt, dass mein wirklich – wirklich wirklich – langer Geduldsfaden irgendwann reißt. Bei einigen Linken (z.B. Dehm) ist das z.B. der Fall. „Im Zweifel für den Angeklagten“ setzt dann auch bei mir aus. Was Augstein betrifft, fehlt ihm einfach die Urteilsfähigkeit. Seine Gedanken, nicht nur hier, greifen oftmals zu kurz, was auch dadurch nicht besser wird, dass er auftritt wie ein übriggebliebener Popper aus den 80ern. Vielleicht ist es auch gerade deswegen schlimm, derlei Stuss von sich zu geben. Was Grass betrifft, revidiere ich mein wohl kulturell bedingt gutmeinendes Urteil und gebe dir im Nachgang Recht. Grund dafür ist vor allem auch sein auf sein Gedicht nachfolgendes „Geseiere“. Als etwas anderes kann man das nicht bezeichnen – traurig aber wahr. GvGs Aussagen, die du kritisierst, lehne ich ebenfalls ab, wertete und werte sie aber nach wie vor nicht als antisemitisch im eigentlichen Sinn sondern eher als „aus humanitären Gründen“ fehlgeleitet. Sowas passiert und erweckt dann natürlich einen unschönen Eindruck und so mancher schafft es nun mal nicht, sich von sich nach Aufforderung zu distanzieren. Das mag allerdings auch typbedingt sein – und auch seinen Ursprung in deiner oftmals recht aggressiven Art haben. Du kannst zwar alle möglichen Fragen beantworten, was ich auch als sehr positiv ansehe, weil genug Fehlinformationen im Umlauf sind – doch agierst du oft sehr oberlehrerhaft, was dann schon mal dazu führen kann, gerade dir gegenüber erst recht abzulehnen. Ob nun jemand wirklich antisemitisch oder rassistisch denkt und im Ernstfall so handeln würde, vermag ich allerdings nicht zu sagen – erst recht deswegen nicht, weil ich dahingehend schon von Menschen „überrascht“ wurde, von denen ich das niemals angenommen hätte.

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        • 5. Januar 2015 11:39

          Wenn jemand einmal eine unbedachte Äußerung gegen Israel macht, habe ich noch nie denjenigen des Antisemitismus bezichtigt. Wenn jemand aber in Hunderten von Kommentaren und Artikeln wie Grote oder irgendwelche „Avantgardisten des Freitags“ gegen Israel mit antisemitischen Aussagen agitieren, oder wie Augstein seinen Antisemiten eine Plattform gibt und in dieser Plattform seine Antisemiten schützt und wenn Augstein in seinen Spiegel-Kolumnen nicht einmal sondern über einen langen Zeitraum Israel mit antisemitischen Aussagen delegitimiert und dämonisiert, dann meine ich schon das Recht zu haben dies zu thematisieren.

          Deine Neubeurteilung von Grass nehme ich zur Kenntnis und freue mich über unseren diesbezüglichen Konsens. Bei Grote und Augstein haben wir eben eine etwas andere Sicht, was auch nicht weiter schlimm ist. Grote will mit mir nichts zu tun haben und ich auch nicht mit ihm. Das Thema Grote ist für mich eigentlich abgeschlossen.

          Im realen Leben wirft man mir hin und wieder eine gewisse Arroganz vor, deine Bemerkung “ ich agierte oberlehrerhaft“ mag also in bestimmten Fällen seine Berechtigung haben. Ich arbeite daran, bin aber wie jeder Mensch hin und wieder von Stimmungen geleitet, man kann es auch Tagesform nennen. Hinweisen möchte ich allerdings schon darauf, dass ich in Onlineforen nie jemanden beleidigt habe, obwohl ich dort mit allen möglichen unterirdischen Schimpfwörtern hundertfach beleidigt wurde. Auf Beleidigungen mit „oberlehrerhaftem Verhalten“ zu reagieren ist aus meiner Sicht das Schlimmste nicht.

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  17. 11. März 2015 14:50

    Zur Information:

    Vor der Veranstaltung mit Ditfurth und Ebermann im Kafe Marat am 27.2.15 in München distanzierte sich Georg von Grote. Mittlerweile ist diese Distanzierung jedoch nicht mehr aufrufbar. Vermutlich war die Distanzierung nur für die Veranstaltung notwendig. Aus informierten Kreisen war zu erfahren dass über der Veranstaltung die Aussagen Grotes kreisten. Typisch freilich die letzten Absätze, aber immerhin …

    Georg von Grote schrieb auf seiner Facebookseite am 26.2.2015:

    „In eigener Sache.
    Ich habe in der Vergangenheit mehrere Texte verfasst, die sich sehr kritisch mit der israelischen Politik befasst haben, sei es in Bezug zur Siedlungspolitik in der Westbank, dem Verhalten im Gaza-Konflikt und zu einigen israelischen Politikern, die dem rechtskonservativen bis ultraorthodoxen Flügel angehören.
    Auch habe ich mich mit Äußerungen des Zentralrats in Deutschland zur Politik Israels und dem umstrittenen Gedicht von Günther Grass befasst und geäußert.
    Desgleichen habe ich hiesige Politiker und andere Personen kritisiert, die sich einseitig gegen Israel, auf die Seite der Hamas stellen und diese versuchen zu verharmlosen, wie zum Beispiel Diether Dehm, Inge Höger u.a.
    Ich bin der Meinung, diese Kritik muss sein, in der Politik gibt es kein schwarz und weiß, kein gut oder böse und für Konflikte, vor allem auch kriegerischer Art, sind immer mehrere Seiten verantwortlich.
    In meinen Texten, die teilweise sehr scharf formuliert sind, sind mir allerdings Formulierungen unterlaufen, die nach der modernen Antisemitismusforschung und meinem heutigen Erkenntnisstand als antisemitisch gelten. Dieses war mir allerdings bei der Abfassung weder bewusst, noch von mir beabsichtigt.
    Dies war ein Fehler und das bedaure ich im Nachhinein. Ich hatte mich in dieses sehr sensible Thema nicht so intensiv eingearbeitet, wie es andere gemacht haben, die mich darauf aufmerksam machten. Aufgrund dieser Erkenntnisse würde ich diese Formulierungen heute nicht mehr verwenden.
    zur Klarstellung:
    In letzter Zeit häufen sich Angriffe, einiger, einer kleinen Gruppe zugehörigen, als fanatisch zu bezeichnenden Antideutschen, die jede noch so begründete Kritik an der Politik Israels zu diskreditieren versuchen.
    Diese richten sich vordergründig nicht gegen mich, sondern vielmehr gegen Personen von meiner Freundesliste bei Facebook, die für meine Texte in Haftung genommen werden.
    Sie arbeiten überwiegend anonym und nicht unter eigenem Namen, sind auch nicht bereit, sich einer offenen Diskussion zu stellen.
    Man kann sich gegen diese Art von Mobbing im Netz erfahrungsgemäß nur wehren, wenn man solche Leute blockiert. Das tue ich und empfehle es auch meinen Freunden.“

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  18. 26. Juni 2015 18:02

    Henryk M. Broder hat auf der „Achse des Guten“ sich dem Kolumnisten des Spiegel, Jakob Augstein, und den Bloggern des Freitag gewidmet. Augsteins Text zu Grass‘ Gedicht sowie ein Debattenbeitrag, der inzwischen zum meistkommentierten in der FC gewachsen ist, waren für Broder Anlass, unter der Überschrift „Jakob und seine Brüder“ u.a. folgendes zu schreiben:

    „Und ‚wenn’s Judenblut vom Messer spritzt‘, dann gehts Jakob und seinen Brüdern gleich ’nochmal so gut‘, dann haben sie ihren Judenknacks endlich überwunden.“

    Quelle: „Achse des Guten“ am 09.04.2012 ca. 9.00 Uhr entnommen.

    https://www.freitag.de/autoren/achtermann/broder-augstein-freitagsblog#1339813524816623

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  19. Kunz permalink
    23. September 2015 10:38

    Antisemiten äußern sich nicht nur antisemitisch, sie sind auch Lügner. Christliche Falangisten haben in Sabra und Schatila gewütet. In Augsteins Freitag schrieb

    Georg von Grote am 04.03.2012 um 22:20 Uhr
    „@@dllxllb

    Völkerrechtliche Problem gibt es nur dann, wenn es ein „Kleiner“ versucht.
    Oder gab es völkerrechtliche Probleme als die USA in einem fremden Land Bin Laden liquidierten, statt festzunehmen?
    Gab es völkerrechtliche Probleme als Israel 1982 Frauen und Kinder in Sabra und Schatila zerbombten?
    Wenn Israel Einsätze im Iran fliegt, was durchaus zu befürchten ist, bei dieser Politik dieses aggressiven Kleinstaates, wird es keinen völkerrechtlichen Aufschrei geben. Nur dann, wenn der Iran zurückschlagen würde.

    Wenn jemand Netanjahu und Barak liquidieren würde. was letztlich nicht viel bringen würde, denn die Nachfolger stehen schon in den Startlöchern, dann gäbe es im westlichen Teil dieser Welt einen Aufschrei der Empörung.
    Ihr träumt zu viel hier. Werdet mal realistischer in Euren Ansichten. Die Welt kann man nicht in Gut und Böse einteilen.“

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    • 27. September 2015 13:51

      Stimmt, Antisemiten sind meistens auch Lügner.

      … und „Netanjahu und Barak liquidieren bringt“ laut Grote „nicht viel“ weil andere Juden bereits „in den Startlöchern“ stehen.

      Bemerkenswert ist übrigens auch dieser Schlesinger, der sich in zig Blogs in Augsteins antisemitischer Community seit Mai 2009 auf seine „judenkritische“ Art um Israel Sorgen macht.

      Wie der Herr, so’s Gescherr oder Plane qualis dominus, talis et servus, wie der Lateiner sagt.

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