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Der Terror von Würzburg und der Kniefall von Wembley

30. Juni 2021

Im Münchner Abkommen von 1938 einigte man sich darauf, dass die Annektierung von Teilen der Tschechoslowakei durch Nazi-Deutschland toleriert wird. Kurz zuvor, am 14. Mai 1938 spielte die englische Nationalmannschaft gegen Deutschland in Berlin vor 110.000 Zuschauern. Als die deutsche Nationalhymne gespielt wurde, hoben auch die englischen Spieler ihren Arm, um den Hitlergruß zu zeigen.

Jahrzehnte später, am 29. Juni 2021 solidarisierten sich die Fußballer Englands und Deutschlands mit einem gemeinsamen Kniefall im EM-Achtelfinale in Wembley, vor einem Millionenpublikum, vor dem Anstoß mit der antisemitischen „Black Lives Matter“-Bewegung, die sich gegen angeblichen und tatsächlichen Rassismus wendet.

Black Lives Matter“ wurde 2013 von drei schwarzen Aktivistinnen in den USA gegründet. Die BLM-Mitgründerin Patrisse Cullors war 2015 Unterzeichnerin der Erklärung „Black for Palestine“. Darin werden „Solidarität mit dem palästinensischen Kampf um Befreiung“ und ein Ende von Israels „Besatzung Palästinas“ gefordert. Außerdem wird um Unterstützung für die Boykottbewegung BDS geworben.  Am 1. August 2016 publizierte BLM eine Programmschrift, in der man uneingeschränkte Unterstützung für die „Befreiung Palästinas“ und für BDS sowie die Ablehnung des „Apartheidstaats Israel“ erklärte.

Nach dem Tod des kleinkriminellen Afroamerikaners George Floyd bei seiner Verhaftung durch einen Polizisten Ende Mai in Minneapolis flammten BLM-Proteste massiv auf, es kam zu Verwüstungen und Morden, auch an schwarzen Polizisten durch die Aktivisten. Im Verlauf der Proteste war der Hass auf Juden dieser Bewegung nicht zu übersehen, denn unzählige Synagogen und jüdische Einrichtungen wurden angegriffen und entsprechende Hassgesänge waren zu hören.

In Los Angeles wurden jüdische Geschäfte zerstört und geplündert und die Statue des schwedischen Judenretters Raoul Wallenberg (1912-1947) geschändet. Viele Synagogen wurden beschädigt und mit „Free Palestine! Fuck Israel!“ besprüht.  Bei Demonstrationen beispielsweise in Washington kam es zu Hasschören gegen den „Kindermörder“ Israel. BLM-Aktivisten behaupten israelische Polizisten hätten die „Methode“ gelehrt, an der George Floyd bei seiner Verhaftung gestorben sei. In Paris schwenkten BLM-Demonstranten auf einer „Antirassismus-Kundgebung“ Palästinenserflaggen und zeigten Plakate mit den Aufschriften „Israel, Laboratorium der Polizeigewalt“, „Wer ist der Terrorist?“, „Palästina den Palästinensern! Boykottiert Israel“. Über den Place de la République scholl wie in den letzten Jahren immer häufiger der Ruf „Dreckige Juden!“.

„Black Lives Matter“ sind neben ihrem Boykott gegen Israel auch von den Ideen schwarzer rassistischer Gruppen beeinflusst wie der „Nation of Islam“. Deren Führer Louis Farrakhan lobte in seinen Reden Adolf Hitler, warnte Juden zynisch vor den Öfen der Konzentrationslager und behauptete, die Juden steckten sowohl hinter den Anschlägen vom 11. September als auch dem Holocaust. Die „Nation of Islam“ publizierte eine dreibändige pseudowissenschaftliche Studie mit dem Titel „The Secret Relationship Between Blacks and Jews“, in der neben anderen Lügen behauptet wird, Juden hätten den transatlantischen Sklavenhandel überproportional dominiert und steckten hinter einer Wiedergeburt des Ku-Klux-Klan.

Tamika Mallory, eine große Anhängerin von Farrakhan, spricht regelmäßig auf BLM-Demonstrationen, genau wie der der Rapper und Farrakhan-Anhänger Ice Cube, der seit Jahren die BLM-Bewegung unterstützt. In diesen Reden wird vor einem begeisterten Publikum von der jüdischen Weltverschwörung halluziniert. Auf den BLM-Demonstrationen von 2020, unter anderem auch in Deutschland, waren Bilder von Antisemiten wie Malcolm X und Louis Farrakhan zu sehen

Wenige Tage vor dem antisemitischen und islamistischen Kniefall von Wembley, am 25. Juni 2021 ermordete ein islamischer Terrorist aus Somalia, ein abgelehnter Asylbewerber mit subsidiären Schutzstatus, unter Allahu Akbar-Rufen, drei Frauen, Christiane H., Johanna H. und Steffi W. bestialisch mit seinem Messer und verletzte weitere Frauen zum Teil lebensgefährlich. Passanten, darunter ein Asylbewerber aus dem Iran konnten den Terroristen in Schach halten und weitere Morde verhindern. Bei seiner Festnahme meinte der Dschihadist er hätte mit seinen Mordtaten seinen „Dschihad“ verwirklicht.

Die Frauenmorde von Würzburg waren keine willkürlichen Morde, es gab ein ideologisches, ein islamistisches Motiv. Das Messer oder das Schwert hat in der Dschihadisten-Ideologie eine besondere Bedeutung, wie die Fahnen des IS oder diverser muslimischer Länder belegen. Samuel Paty, der von einem islamischen Gotteskrieger mit dem Messer auf offener Straße enthauptet wurde war eines der vielen weiteren Opfer dieser Ideologie. Die Hinrichtung mit einem Messer ist genau das was Mohammed seinen Feinden angetan hat. Die Enthauptung ist die ultimative Strafe für Ungläubige, die Ungläubigen sollen in Angst und Schrecken versetzt werden. Der Islam nimmt mit seiner Ideologie den Mördern die Schuld und rechtfertigt die Gräueltaten als gottgewollt.

Wie immer nach islamistischen Morden vermeiden Politiker und die öffentlich-rechtlichen Medien den islamischen Zusammenhang des Terrors zu benennen oder sie schweigen zu den grausamen Frauen-Morden komplett. Unmittelbar nach der Tat verharmloste Regierungssprecher Steffen Seibert den Terrorismus von Würzburg trotz der eindeutigen Hinweise und twitterte von einem „Amokläufer“ dessen „entsetzliche Tat“ sich gegen „jede Menschlichkeit und jede Religion“ gerichtet habe. Erwartungsgemäß zeigte sich auch Bundespräsident Steinmeier „erschüttert“: „Der Täter hat mit äußerster Brutalität gehandelt. Für diese menschenverachtende Tat wird er durch den Rechtsstaat zur Verantwortung gezogen“ Auch der Erlanger Grüne und ZMD-Landesvorsitzende Mohamed Abu El-Qomsan wollte die Tat von Würzburg als Amoklauf sehen und wer etwas anderes behauptet sei ein „Hetzer“.

Zu konstatieren gilt wieder einmal, nach den rechtsextremen Morden von Hanau tobte ein zurecht orkanartiger Sturm der Entrüstung und Empörung durch Politiker und Journalisten in ARD, ZDF und in den Mainstreammedien, während nach den islamischen Morden von Würzburg wie immer absolute Windstille herrschte. Winston Churchill kritisierte die Appeasement-Politik von Neville Chamberlain, er wurde nicht gehört, das Ergebnis ist bekannt. Seit Jahren werden Politikwissenschaftler wie Hamed Abdel-Samad, der die Appeasement-Politik gegenüber dem Islamismus beanstandet, ignoriert. Zu den unzähligen Morden, Vergewaltigungen und Gewalttaten in Europa durch Islamisten, kommen nun die Opfer von Würzburg hinzu und sie werden nicht die letzten sein.

In Wembley gab es weder eine Schweigeminute für die Opfer von Würzburg, noch trugen die Spieler schwarze Armbinden. Im Gegenteil, mit dem Kniefall von Wembley, dem Symbol der islamistischen und antisemitischen Black Lives Matter-Bewegung, bezeugte die DFB-Auswahl ihr Appeasement gegenüber dem islamischen Terror, dem Islamismus mit seiner Frauenfeindlichkeit und seinem ausgeprägten Hass auf die Juden.  Mit ihrem gutgemeinten Appeasement liegt die DFB-Elf, mit ihrem Sponsor Qatar Airways, wie vor vielen Jahrzenten, voll auf Regierungslinie. Im Gegensatz zu Deutschland wird in den Medien von Frankeich und in England der Islamismus und der Antisemitismus der BLM-Bewegung kritisch thematisiert, weshalb beispielsweise die englischen Fans regelmäßig während der Kniefälle ein Pfeifkonzert anstimmen.

Sympathisanten oder Verharmloser des Islamfaschismus sind ein Angriff auf die Zivilisation und auf die Werte der Aufklärung. Die Symbolik des Kniefalls kommt aus der Religion und im Islam wird ausschließlich auf den Knien gebetet. So symbolisiert der Kniefall von Wembley die Unterwerfung großer Teile der deutschen Bevölkerung gegenüber dem Islam. Die Regenbogenbinde von Manuel Neuer repräsentiert nicht Vielfalt, sondern Einfalt, angesichts der unzähligen Homosexuellen die im Namen des Islam ermordet wurden. Das identitäre antisemitische Weltbild der postmodernen „antirassistischen“ Pseudolinken scheint jedenfalls im Mainstream endgültig angekommen zu sein.

Gleichzeitig veröffentlicht bei Fisch&Fleisch

24 Kommentare leave one →
  1. Linda E. permalink
    30. Juni 2021 16:06

    Steffi W. (24) starb, als sie ein Kleid für die Hochzeit ihrer besten Freundin kaufen wollte. Christiane H. (49), Lehrerin, gab ihr eigenes Leben, um das Leben ihrer 11-jährigen Tochter zu retten. Der Täter hatte noch durch die Frau hindurch auf das unter ihr liegende Kind eingestochen. Johanna H. (82), Rentnerin, lenkte den Angreifer von dem Kind ab und starb ebenfalls an heftigen Hals- und Nackenstichen. Neben der Elfjährigen verletzte Abdurahman J. vier weitere Frauen (39, 52, 73 und einen Jugendlichen (16) lebensgefährlich mit dem Messer sowie eine 26-Jährige und einen 57-jährigen Mann leicht. Und unsere Nationalmannschaft kann nicht einmal Trauerflor tragen, stattdessen macht sie Werbung für Antisemiten.

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  2. 30. Juni 2021 17:00

    Als die Deutschen Weltmeister wurden wurden sie, die weltoffene, tolerante Nation mit ihrem Gaucho Tanz „weltberühmt.“ Die Gauchos gehen gebückt, zwischen Niedergeschlagenheit und Demütigung, während Deutsche aufrecht wie Hermann, der Cherusker, den Pokal gen Himmel strecken. Damals: So geh’n die Deutschen, die Deutschen geh’n so …..Beim nächsten mal gröhlen sie:

    „So knien die Deutschen, die Deutschen, die knien so! So knien die Deutschen, die Deutschen, die knien so!“

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  3. 30. Juni 2021 17:46

    Hat dies auf himmel und erde rebloggt.

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  4. Thommy permalink
    30. Juni 2021 19:46

    In Wien haben vermutlich mehrere Afghanen ein 13-jähriges Mädchen unter Drogen gesetzt, sexuell missbraucht und ermordet. Die von Blutergüssen gezeichnete Leiche war am Samstag auf einer Grünfläche entdeckt worden. Zwei afghanische Asylbewerber, ein 16- und ein 18-jähriger Mann sind festgenommen, ein weiterer auf der Flucht. Der Fall erschüttert momentan Österreich, in Deutschland wird darüber so gut wie nicht berichtet. Der Würzburger Frauenmörder sitzt im Gefängnis. Wie soll man mit abgelehnten Asylbewerbern umgehen die angeben, in unseren Ländern Schutz zu suchen, dann aber Verbrechen begehen? Niederknien und beten?

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    • 1. Juli 2021 04:55

      Frage: Wie soll man… umgehen? Gute Frage.
      Versuch einer Antwort: Terroristen wie der aus Würzburg gehören aufgehängt. Nicht mehr und nicht weniger, und was wars.
      Bloß wird man hierzulande sofort als Nazi bezeichnet, wenn man das sagt; also lächelt man lieber über diese lächerliche Nazikeule und und hofft, dass irgendeiner solche Kreaturen mal erledigt. Bei irgend einer Gelegenheit.

      P.S.
      Also ehe Missverständnisse aufkommen: Ich bin französisch-deutscher Jude, orthodox. Ja ja, mit diesem merkwürdig identitären Eingeständnis wird man mich vielleicht nicht gleich als Nazi bezeichnen, nein? Weswegen jeder, der meint, dass verrottete islamlische Terroristen aufgehängt gehören, einfach sagen muss, „Aristobulus hat das gesagt und der ist immerhin Jude“.
      Ot asoj.

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      • 1. Juli 2021 08:30

        Aristobolus, ich fürchte die Todesstrafe schreckt Islamisten nicht ab. Als die Attentäter von Bali, nach dem Anschlag auf eine Diskothek mit über 200 Toten zum Tod verurteilt wurden, jubelten sie, weil sie bald zu ihren Jungfrauen kommen.

        Ein erster Schritt wäre das Appeasement mit dem Islam zu beenden und die offensichtlichen Probleme anzusprechen, nur dann kann es zu Lösungen kommen. Wenn man sich die Berichte in den Medien und die Aussagen der Politiker anhört geht alles weiter wie bisher.

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        • 1. Juli 2021 15:29

          Nein; Abschreckung kann nur Folge einer Bestrafung sein. Denn Abschreckung ist ja nicht die Ursache einer Bestrafung.
          Bei Bestrafung geht es darum, was ein Täter verdient, nicht um Andere abzuschrecken. Was ein anderer Täter machen könnte, ist erstmal nicht relevant.

          Wir sind uns doch einig, dass der Täter von Würzburg am besten oben auf einem Galgen aufgehoben ist?

          P.S. Danke übrigens für den brillanten Artikel. Alles drin!

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      • 6. Juli 2021 10:08

        „Terroristen wie der aus Würzburg gehören aufgehängt.“

        Würde es irgendein Problem lösen, wäre ich dafür. aber das tut es nicht.
        Das Problem ist nicht, dass es zu wenig Strafen für Islamisten gibt oder dass den meisten Menschen nicht klar wäre welche Gefahr diese Leute darstellen.

        Das Problem sind nicht „die“, sondern „wir“. Wir als Europäerinnen und Europäer haben kein Selbstbewusstsein, keine Selbstachtung und keine innere Stärke, die aus unserer Kultur kommen könnte. Nachdem in Wien ein dreizehn jähriges Mädchen von zwei (oder vermutlich drei) afghanischen Flüchtlingen vergewaltigt und er5mordet wurde, ließen es sich die Medien nicht nehmen, die Kriegstraumata und Beschädigungen der (mutmaßlichen) Täter hervor zu heben und die Schuld überall zu suchen, nur nicht bei den Tätern selbst. Als ich in einem Posting auf der Plattform der „Presse“ schrieb, dass der österreichische Staat traumatisierte afghanische Männer mit Gratis-Prostituierte hätte versorgen sollen, damit sie nicht junge Mädchen ermorden müssten, wurde es natürlich gelöscht. So viel offene Debatte war natürlich nicht erwünscht.

        Unsere Kultur ist toxisch. Sie ist darauf aus jede Form der Selbstachtung zu zerstören und alles, was an dieser Zivilisation gut ist, moralisch zu diskreditieren.

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        • 6. Juli 2021 17:42

          Ja unsere Kultur ist toxisch, Europa hat kein Selbstbewusstsein und doch gibt es Unterschiede in Europa. IN Staaten wie Ungarn, Polen, Dänemark usw. läuft bezüglich der Asylpolitik schon einiges anders als in Deutschland/Österreich. In so gut wie allen europäischen Staaten wird über den islamischen Terror, die islamische Ideologie diskutiert. Warum ist das vor allem in Deutschland nicht möglich? Tausend Talksendungen über Corona, keine über Würzburg. Nach dem Terror von Halle war das ganz anders, wochenlange Talksendungen über Halle, die erste und die zweite Bundesliga spielte komplett mit Trauerflor. Wenn man Probleme nicht diskutiert, wenn man sie tabuisiert, die Probleme vertuscht kann man sie niemals lösen.

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    • 1. Juli 2021 16:26

      Thommy,
      wenn man das alles schön findet dann kniet man halt nieder und weint.
      (Sarkasmus Ende).

      Aristobulus,
      das kann man als persönliche Meinung stehenlassen, und ich kann’s auch nachvollziehen. „Every Jew a 22“, der Gedanke ist mir angesichts der mittlerweile wieder sehr vielen Übergriffe gekommen.
      Und es ist kein falscher Gedanke.
      Es ist Konsequenz.

      Die Todesstrafe in diesem Land/Deutschland?
      Dann rate mal wer die nächsten Kandidaten sein werden?

      Manfred,
      ich kann Dir sehr zustimmen mit Deinen Ausführungen, aber in einer Sache liegt Aristobulus, so oder so, richtig.
      Und vorweg, mein folgendes soll nur Ergänzung sein.

      Wenn der Mörder von Würzburg, oder die Mordvergewaltiger von Wien tot sind, dann werden sie ihr Tun nicht fortführen.
      Die Mörder, Vergewaltiger und Verstümmler, die ihr Tun als islamisch befinden, wird es nicht abhalten weiter zu tun, was sie tun wollen. Solange sie es tun können und nicht daran gehindert werden, solange will es Allah.
      So einfach ist das nämlich.

      Wenn sie gehindert werden, wenn sie dabei auch zu Tode kommen, dann ist es ebenso: Allah will es.
      (Und das negiert nicht die geschenkte Vorfreude auf Jungfrauen-Gesellschaft.)

      So einfach funktioniert das in den Köpfen von Daesh und wie sie alle geheißen werden. Und so einfach funktioniert das auch in den Köpfen solcher moslemischen Gewaltverbrecher, die den Koran nicht gut studiert haben.
      Letztlich funktioniert das so auch in den Köpfen nichtmoslemischer Gewaltverbrecher, auch nichtreligiöser. Denn ihr „Allah“ oder wie auch immer ist bestenfalls eine Ausrede, austauschbar.
      Das gilt auch wenn es aus „religiöser Überzeugung“ so betrachtet wird. (* vgl. unten.)

      Sie tun wie sie wollen und nach ihren Fähigkeiten und Wünschen wie sie können, zB., manche spielen fromm und sind es nicht, andere sind fromm und dennoch kaltherzig, und wieder andere sind warmherzig und fromm (oder auch weniger fromm), und sie behandeln ihre Mitmenschen respektvoll, selbst wenn sie dadurch Leid erdulden.
      Aber sie haben nichts zu sagen.

      Und manchmal, das stimmt sicher auch, üben sie einen guten Einfluß auf ihre Umgebung aus. Alleine dafür kann ihre Wertschätzung nicht beziffert werden, im tiefsten Dunkel menschlicher Gesellschaften sind sie einsames Licht.

      Jedoch, gerade auch in moslemischen Gesellschaften führt der „Stärkere“ (Gewaltbereitere, Rücksichtslosere, usw.) an, nicht der Fromme mit warmen Herz.

      Auch ein „Adel“ kann sich dort nur halten, wenn er bereit ist die eigene Position mit allen denkbaren und brutalen Mitteln zu verteidigen. Das macht diese Leute (und andere) nicht notwendigerweise zu schlechten Menschen, sie leben in einer Realität, die ihnen solche Grausamkeit abverlangt.
      Es ist letztlich Überlebenskampf.
      Wo massive Gewalt wirkt da laufen Dinge schnell aus dem Ruder. Hier ist also die (auch angedrohte) Gewaltanwendung als ambivalentes Kontrollmittel zu verstehen.

      Und unterscheidet es sich so sehr auch von anderen -eventuell sogar „noch-nicht-moslemischen“- Gesellschaften?

      Als große gesellschaftliche Kraft unterscheiden sich die Islamisierer außerhalb moslemischer Staaten von anderen mit großem Einfluß, etwa allgemein dem „Raubtier-Kapitalismus“ oder anderen „Ideologen“ dadurch, daß sie unmittelbar auf der Straße wirken. Sie sind Teil der Gesellschaft, nicht „nur“ ein „Shopping-Centre“ oder dergleichen.
      Andererseits jedoch sind sie längst auch in die „erlauchten Kreise“ aufgenommen von wo aus sie ebenfalls Einfluß nehmen auf solche, die sich das mit gutem Recht verbitten.

      „Allah will es“, und diese fatalistische Haltung (* vgl. oben) unterscheidet es fundamental etwa vom Judentum, aber auch von einer aufgeklärten Demokratie.

      Daher, Manfred,
      nochmal große Zustimmung auch zu Deinem zweiten Absatz. Er zeigt begehbare Wege auf, und wir sind wohl längst soweit von „Auswegen“ zu reden.

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      • 1. Juli 2021 16:52

        Aristobolus & A.mOr,
        ihr habt natürlich Recht, der Täter aus Somalia hätte den Tod verdient, mir ist auch klar, dass es unwahrscheinlich ist, dass der Dschihadist nicht wieder morden wird, aber die Abschaffung der Todesstrafe ist das Ergebnis der Aufklärung und wegen dem Islam und der Kumpanei oder Verharmlosung der entsprechenden Politiker und Journalisten mit eben diesem islamischen Terror sollten wird diese Errungenschaft nicht aufgeben.

        Wir sollten viel früher ansetzen, das Problem benennen und dann analysieren und Lösungen suchen damit es zu solchen Taten nicht mehr kommt. Wenn Europa nicht in der Lage ist seine Bürger vor Islamisten zu schützen, dann darf Europa eben keine Islamisten mehr unkontrolliert ins Land lassen, ansonsten werden sich die Bürger eines Tages selbst bewaffnen und sich selbst verteidigen. Was daraus folgt kann sich jeder denken.

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        • 1. Juli 2021 19:21

          Also die Abschaffung der Todesstrafe fand nicht wegen der Aufklärung statt. Lasst uns nicht vergessen, dass die französische Revolution, erster Höhepunkt der Aufklärung, die Guillotine in unglaublichem Ausmaß eingesetzt hat, nicht? So wie die Sowjets später, die sich ausschließlich auf Aufklärung & Humanismus beriefen, größte Meister der Massenexekutionen gewesen sind. In China und Nordkorea bis heute; die schlagen alle Rekorde.
          Während alle klassischen rechtsstaatlichen Republiken, die sich ebenfalls auf die Aufklärung beriefen (die USA, das republikanische Frankreich, England, und die kurzlebige Weimarer Republik) selbstverständlich die Todesstrafe angewendet haben.

          Nachkriegsdeutschland hat die Todesstrafe bloß als Reflex auf die Nazizeit abgeschafft, allein das war der Grund. Ich halte das für falsch – denn wir sehen die Resultate. Mörder kommen wieder frei, sogar Kindermörder laufen draußen herum, und islamische Terroristen werden von Staat und Medien gezielt toleriert und ideologisch weißgewaschen, bis sie wieder morden.

          „… dass es zu solchen Taten nicht mehr kommt“: So lange Dschihadisten unterwegs sind, wird es zwangsläufig immer wieder zu solchen Taten kommen, das liegt in der Natur des Islams seit 1400 Jahren. Wir sehen es an den aktuellen Pogromen in Israel (Mai und Juni), als Dschihadisten in Lod, Akko, Jerusalem und Ramle Juden auf der Straße ermordeten und etwa hundert Synagogen schändeten. Islamische Präsenz, ob in Israel, Frankreich, den USA oder Deutschland, ist die Garantie für weitere Morde… da helfen alle Analysen leider gar nichts.

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        • 1. Juli 2021 20:26

          Klar wurde die Guillotine während der Französischen Revolution eingesetzt und die Sowjetunion oder China waren zwar fortschrittlicher als ihre Vorgänger und beriefen sich auf die Aufklärung, haben aber alles verraten was es zu verraten gab. Mit der Aufklärung haben diese Staaten nicht all zu viel zu tun.

          Unser Rechtsstaat ist letztendlich das Ergebnis der Aufklärung und schon im 18. Jahrhundert, im Zeitalter der Aufklärung gab es innerhalb der Eliten den Ruf nach der Abschaffung. Die Abschaffung der Todesstrafe in den westlichen europäischen Demokratien ist eine humanistische Errungenschaft, die wir dem Islam nicht opfern sollten, zumindest ist das meine feste Überzeugung.

          Es muss andere Möglichkeiten geben die Bevölkerung Europas vor den Menschenfeinden zu schützen, abgesehen davon kann ich jeden verstehen der nach den unfassbaren Verbrechen von Paris, Wien oder Würzburg endlich eine Reaktion der politischen Eliten einfordert, aber selbst die einfachsten Forderungen werden nicht gehört, es wird nach wie vor geschwiegen und nichts unternommen.

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  5. Stephan Gärtner permalink
    30. Juni 2021 22:31

    „Bei allen vier Spielen trugen Modric & Co. das falsche Wappen auf der Brust, dummerweise auch noch eines, das ans Ustasa-Regime erinnert, das im zweiten Weltkrieg mit Nazi-Deutschland gemeinsame Sache gemacht hatte. Es geht dabei ums Schachmuster – beim korrekten Wappen beginnt dieses mit einem roten Feld und endet auch so. Beim Ustasa-Wappen ist es das weiße Feld. Der kroatische Verband HNS sprach von einem „unabsichtlichen Fehler, der leider nicht entdeckt wurde“, und entschuldigt sich bei der kroatischen Öffentlichkeit und den eigenen Fans. Man weise jeden Gedanken, es könnte sich um eine absichtliche Änderung des kroatischen Wappens handeln, nachdrücklich zurück. Weiter kündigte der Verband an, die verantwortliche Firma „Sitotisak Decolor“ aufzufordern, intern Konsequenzen zu ziehen und die individuell Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Pikant: Es handelt sich um eine kroatische Firma mit Sitz in Varazdin.“

    Wenn man bedenkt, dass die DFB-Kicker gegen die ungarische Mannschaft, die kaum etwas mit der konservativen Regierung Ungarns zu tun hat, unbedingt ein politisches Zeichen setzen mussten, aber gegen das Ustascha-Wappen der Kroaten nicht ein Wort verloren, dann frägt man sich schon ….

    https://www.kicker.de/deschamps-muss-um-job-bangen-wappen-eklat-in-kroatien-808559/artikel?

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  6. 5. Juli 2021 17:13

    Zur Information:

    In einem Gastbeitrag auf meinem anderen Blog „fidelchescosmos“ schreibt Dr. Nathan Warszawski über den Toten- und Verwundeten-Gedenkgottesdienst im katholischen Kiliansdom zu Würzburg:

    Dank Josef Schuster gehen Synagoge und Katholische Kirche aufeinander zu

    Gefällt 5 Personen

  7. 5. Juli 2021 18:45

    Diese Woche in ARD und ZDF die tausendste Talkshow über Corona, über Würzburg wollte man nicht reden. Es wird sich nichts ändern, es wird weiter geschwiegen und gehofft und dann wundert man sich über die zunehmende Politikverdrossenheit.

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  8. schickeria permalink
    13. Juli 2021 15:10

    BLM-Anhänger verwandelten das Straßenschild der Bernhard-Weiß – die Straße hieß nun George-Floyd-Straße!

    Bernhard Weiß war der jüdischen Vizepolizeipräsident, der von Joseph Goebbels als „Isidor Weiß“ geschmäht wurde und der sich nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten nur durch großes Glück ins Exil hatte retten können.

    Die Krönung: Ohne jeden Kommentar findes sich ein Bild davon in der Mitarbeiterzeitschrift des Auswärtigen Amtes, also des Ministeriums, an dessen Spitze ein Mann steht, der von sich selbst sagt, dass er wegen Auschwitz in die Politik gegangen sei?

    https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-was-war-der-holocaust_id_13198851.html

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  9. 2. Oktober 2021 10:57

    Am Donnerstag 30.9.21 kurz vor Anpfiff Legia Warschau – Leicester City

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  10. 3. Oktober 2021 11:10

    Vor zwei Jahren sorgten die Autorin Helen Pluckrose, der Mathematiker James Lindsay und der Philosoph Peter Boghossian mit der von ihnen ausgelösten »grievance studies ¬affair« für Aufsehen (Konstruktives Trollen). Die drei Autoren hatten rund 20 Texte fabriziert, die sie akademischen Zeitschriften in den USA anboten. Der Haken: Jeder der Texte war ein Hoax. Einer behandelte rape culture unter Hunden, ein anderer Text beinhaltete queerfeministisch umgeschriebene Passagen aus Hitlers »Mein Kampf«. Insgesamt vier Texte wurden tatsächlich veröffentlicht, eine Reihe anderer wurden nach dem Peer-Review-Verfahren der Zeitschriften zumindest für eine Veröffentlichung in Betracht gezogen. Mit ihrem Projekt wollten Pluckrose, Lindsay und Boghossian auf die teils schwerwiegenden ¬Mängel in Disziplinen wie Gender Studies, Fat Studies oder Postcolonial Studies aufmerksam machen.

    (..)
    Pluckrose und Lindsay schlagen als Strategie gegen die von ihnen skizzierten Entwicklungen vor, liberale Ideen zu stärken. Insbesondere sei auf sachlichem Austausch rationaler Argumente zu beharren. Sie räumen zugleich ein, dass der Liberalismus nicht perfekt ist und tatsächlich zu viele Menschen und Gruppen keinen niedrigschwelligen Zugang zur Beteiligung am öffentlichen Diskurs haben. Dennoch böten die Prinzipien des Liberalismus am ehesten die Möglichkeit, bei gegensätz¬lichen Ansichten in eine geordnete und respektvolle Debatte zu treten, was auch Angehörigen benachteiligter Minderheiten Chancen eröffne, ihre Positionen einzubringen.
    »Cynical Theories« ist ein eindringliches Plädoyer für die Rettung der ¬liberalen Demokratie und der Errungenschaften der Aufklärung. Jedoch ist fraglich, ob es Pluckrose und Lindsay gelingt, auch Leser anzusprechen, denen zunächst erklärt werden müsste, dass es überhaupt ein Problem mit den gegenwärtigen politischen Entwicklungen bei diversity und Antidiskriminierung gibt. Die beiden Autoren machen ihre Position von der ersten Seite an klar, und ¬genau deswegen werden sich ihr viele von vornherein und ungeprüft verschließen.

    https://jungle.world/artikel/2020/49/zynisch-statt-kritisch

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