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Unterwerfung

20. Oktober 2020

Am 16. Oktober 2020 wurde in dem Pariser Vorort Conflans-Sainte-Honorine der Geschichtslehrer Samuel Paty von einem islamischen Gotteskrieger mit einem Flüchtlingsstatus und tschetschenischer Herkunft bestialisch auf offener Straße unter „Allahu Akbar“-Rufen mit einem Messer ermordet und enthauptet. Der Täter machte mit seinem Handy ein Foto von der Leiche und dem abgetrennten Kopf und twitterte mit dem Titel „Das ist Herr P.“: „Von Abdullah, dem Diener Allahs, bis zu Macron, dem Herrscher der Ungläubigen, habe ich einen eurer Höllenhunde hingerichtet, der es gewagt hat, Mohammed zu erniedrigen.“ Beim Versuch, den Täter festzunehmen, wurde dieser von der Polizei erschossen. Das war das fünfte islamische Attentat in Frankreich seit Anfang 2020.

Der bei dem Terroranschlag enthauptete Lehrer Samuel Paty hatte seinen Schülern nach den Vorgaben des Lehrplanes Anfang Oktober im Rahmen der Unterrichtseinheit Gesellschaftskunde in der achten Klasse über Meinungsfreiheit Karikaturen von Mohammed gezeigt. Kurz darauf wurde der Lehrer in den sozialen Netzwerken von Eltern bedroht weil sich diese an seinem Unterricht zur Pressefreiheit störten und ihre Religion beleidigt sahen. Ein Vater einer 13-jährigen Schülerin enfachte in den sozialen Medien einen Shitstorm gegen Samuel Paty und veröffentlichte mehrere Videos, in denen er den Lehrer mit Hass überschüttete, ihm die Beleidigung des Islam vorwarf und sowohl den Namen des Lehrers, seine Telefonnummer als auch die Adresse der Schule nannte. Am 5. Oktober reichte ein muslimischer Elternverein bei der Schulleitung Beschwerde ein, weil der Lehrer „islamophobe“ Ideen im Klassenzimmer verbreite. Auf einem von Hass sprühenden Video forderte „im Namen des Rates der Imame von Frankreich“ der Muslimbruder Sefrioui die Entlassung von Samuel Paty. Laut Innenminister Gérald Darmanin haben der Vater der Schülerin und andere Muslime „eine Fatwa gegen den Lehrer erlassen“.

Der 47-jährige Familienvater Samuel Paty meldete seinen Vorgesetzten die Drohungen und seine Angst, worauf von ihm verlangt wurde, dass er kein Aufsehen erregen solle. Nicht nur die Schulleitung, sondern auch die Lehrergewerkschaft, war über die Drohungen informiert. Darüber hinaus brachte Samuel Paty die Drohungen bei der Polizei zur Anzeige und suchte um Schutz. Vergeblich, denn der Hass erreichte auch den 90 Kilometer entfernten tschetschenischen Flüchtling in seinem Wohnort Evreux. Samuel Paty ist ein weiteres Opfer des islamischen Krieges gegen den Westen und gegen die Aufklärung, Schuld ist in erster Linie der Islam, aus dessen Motivation der Geschichtslehrer ermordet wurde, Samuel Paty möge in Frieden ruhen und er möge nicht vergessen werden.

Alleine in Frankreich gab es in den letzten acht Jahren 267 Tote durch islamische Terrortaten. In den öffentlichen Medien und in der deutschen Politik wird wie immer nach islamischen Anschlägen geschwiegen, beschwichtigt und bagatellisiert. Die Appeasement-Politik bezüglich des politischen Islam und die entsprechenden Verteidiger dieser Linie werden minütlich unerträglicher. Ein Beispiel dafür ist der der fest an der Seite des islamfaschistischen Irans stehende „antifaschistische Laienprediger“ Heiko Maas mit seiner Twitter Botschaft: „Ich verurteile den abscheulichen Anschlag in #ConflansSainteHonorine. Wir stehen fest an der Seite unserer französischen Freundinnen und Freunde. Von Terror, Extremismus und Gewalt dürfen wir uns nie einschüchtern lassen.“ Das Wort „islamistischer Anschlag“ kommt  Heiko Maas in seinem feigen geheuchelten Gefasel nicht über die Lippen, den für den Terror verantwortlichen Islam erwähnt er mit keiner Silbe. Die offenbare unerträgliche Bereitschaft vieler europäischer Politiker und Medienvertreter, sich dem Islam zu unterwerfen macht fassungslos. Der Kampf der zu kurz gekommenen Rächer im Namen Mohammeds ist traurige Normalität, weil Europa im Kampf gegen den militanten, rasant sich ausbreitenden Islam auf ganzer Linie versagt.

Ausnahmen bestätigen diese Regel, so schreibt die deutsche Ethnologin, die Direktorin im Cornelia Goethe Centrum für Geschlechterforschung Susanne Schröter erfreulich offen in Facebook: „Ein neues Opfer des islamistischen Terrors in Paris. Ein Lehrer, der in seiner Klasse über Meinungsfreiheit und die Karikaturen von Charlie Hebdo gesprochen hatte, wurde auf offener Straße enthauptet. Wie lange möchte Frankreich diesen Wahnsinn eigentlich noch dulden? Liebe Politiker in Deutschland: Wollt ihr wirklich warten, bis wir französische Verhältnisse haben? Immer nur den Kopf in den Sand stecken und so tun, als ob man das Problem mit Antidiskriminierungsprogrammen behebt? Frankreich hat all das versucht und ist uns einige Jahre voraus.“

Schulen gehören zu den ersten Orten, die Islamisten versuchen unter ihre Kontrolle zu bekommen. Von welchem Lehrer in Europa kann noch verlangt werden in entsprechend besetzen Schulen über die Meinungsfreiheit, die Mohammed-Karikaturen, den islamischen Terror von Charlie Hebdo bis zum Berliner Breitscheidplatz, über den Holocaust oder die „verhasste USA“ zu unterrichten? In Deutschland werden islamistische Vereine wie DITIB oder der „Zentralrat der Muslime“ finanziert und gefördert, von den Muslimbrüdern und der Türkei finanzierte Moscheen werden kaum kontrolliert.  So hat der Westen Jahrzehnte lang den islamischen Fanatikern alles recht gemacht, Das islamische Kopftuch, das sichtbare Symbol der Frauenunterdrückung,  ist in den Schulen erlaubt, Spezielle Frauentage werden in Badeanstalten eingerichtet, Zu knappe Bikinis werden verboten und „Beträume“ an den Universitäten eröffnet. Nicht zuletzt wird in den öffentlich-rechtlichen Medien so gut wie jede Kritik am Islam als „Islamophobie“ gebrandmarkt.

Inwieweit sind nicht erst nach dem aktuellen islamischen Terrorakt in Paris die hiesigen Islam-Appeaser, die hiesigen Beschwichtiger und Relativierer des politischen Islam, mitverantwortlich für die entsprechenden bestialischen Taten? Warum wird hierzulande Religionskritik nur am Christentum exerziert? Warum halluzinieren „antirassistische“ Akademiker von „Islamophobie“, aber geben ihre Kinder nicht in Brennpunktschulen? Etwa weil sie Angst haben ihre Kinder würden den Sprung in eine höhere Schule nicht schaffen? Was löst die Beschwichtigung von der „Islamophobie“ bei Lehrern in Brennpunktschulen aus, die täglich Angst um ihr Leben haben? Ist die Angst vor dem Islam nicht berechtigt, wenn man sich die Tat von Paris und die Vorgeschichte näher ansieht? Nach dem Tod von George Floyd in den USA gab es in Deutschland wochenlang Demonstrationen und Sondersendungen in den öffentlich-rechtlichen Medien. Warum gibt es keine „Brennpunkte“ in der ARD, keine Sondersendungen im ZDF gegen den islamischen Terror? Warum gibt es keine Massendemonstrationen gegen den islamischen Terror? Warum gehen die Muslime nicht weltweit auf die Straßen und protestieren gegen den Terror von Paris? Warum distanzieren sich bis auf Ex-Muslime kaum Muslime in den sozialen Medien gegen den Terror von Paris? Ist es nur Feigheit, ist es die berechtigte Angst oder ist es die geforderte Unterwerfung?

Nebenbei sei erwähnt: Die islamischen „Freiheitskämpfer“ wollen in Tschetschenien nicht nur die Unabhängigkeit von Moskau, sie fordern einen islamischen Gottesstaat, den sie mit unzähligen Terroraktionen, unter anderem die bestialische islamische „Geiselnahme von Beslan„, gegen Russland durchsetzen wollen. Daraus ergibt sich die Frage, vor was ist die Familie des tschetschenischen Mörders überhaupt nach Frankreich geflohen? In seinem Roman Unterwerfung zeigt Michel Houellebecq schonungslos auf wie sich die Menschen freiwillig in ein System fügen, das alle Grundwerte der westlichen Welt verneint. Die Trennlinie zwischen dem Islam und dem Islamismus wird ohnehin von Tag zu Tag nebulöser. Die Kumpanei mit der islamischen Ideologie ist ein Angriff gegen die Aufklärung und letztlich auf die westliche Zivilisation. Die wohlfeilen westlichen „antirassistischen“ Islam-Appeaser kritisieren, um den „Rechten nicht in die Karten zu spielen“,  die „Islamophobie“ und baden somit mit Allahs willigen Vollstreckern im Blut ihrer Opfer und die „guten Antirassisten“  bemerken es nicht einmal.

Gleichzeitig veröffentlicht bei Fisch&Fleisch

 

21 Kommentare leave one →
  1. 20. Oktober 2020 10:13

    Immerhin scheint Macron nun etwas zu unternehmen. Die Ausweisung von 231 Gotteskriegern steht bevor. Der Innenminister Darmanin will mehrere Vereinigungen auflösen lassen, darunter das Kollektiv gegen Islamophobie in Frankreich (CCIF).
    Und im Gegensatz zu Deutschland diskutiert die ganze Nation was nun endlich zu tun sei.

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    • Andi Fux permalink
      20. Oktober 2020 10:47

      Der Innenminister lässt nun eine Moschee schließen, die bei Facebook ein Video veröffentlichte, in dem der Unterricht von Samuel Paty angeprangert wird. Endlich!

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  2. 20. Oktober 2020 10:54

    Es reicht nun endgültig. Wie lange will die Politik noch zusehen?

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  3. Stephan Gärtner permalink
    20. Oktober 2020 11:05

    Dieselben Leute die Floyd zu einem Märtyrer stilisierten sind nun still wie die Fische. Wer am Heiligenschein des Kleinkriminellen kratzte war erledigt. Ich stelle mir gerade vor der Täter wäre en Rechtsextremer gewesen und die rechte Szene hätte zum Mord aufgehetzt. Eine Sondersendung hätte zu Recht die nächste gejagt.

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  4. Tom Weber permalink
    20. Oktober 2020 15:31

    Rassistische Haltungen bei der Polizei sollen nun mit einer Studie erforscht werden. Ob es irgendwann eine Studie über den Islam geben wird?

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  5. 21. Oktober 2020 10:53

    Eine „israelkritische“ und „antirassistische“ Anwältin für Asylrecht aus Berlin, vor wenigen Jahren die Frau fürs Grobe in Jakob Augsteins „Freitag“, verteidigte gestern die bestialische Ermordung von Samuel Paty durch einen willigen Vollstrecker Allahs wie folgt:

    „im übrigen wiederhole ich: dieser lehrer ist kein märtyrer/shahid der meinungsfreiheit, er ist kein held. sondern einer, der das verbreiten von ressentiments gegen muslimas mit meinungsfreiheit verwechselt hat.“

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  6. 22. Oktober 2020 14:07

    Die Lübecker Initiative für Aufklärung & Kritik schreibt:

    267 Tote durch islamische Gewalt in Frankreich in den letzten 8 Jahren. Wer hierzu schweigt, beschwichtigt, bagatellisiert, wer seine angeblich allumfassende Religionskritik wie gehabt nur am Christentum exerziert, wer behauptet, dass alles seien bloß Taten von rassistisch ausgegrenzten Einzeltätern oder dies alles habe nichts mit dem Islam zu tun, stimmt zu und macht sich mitschuldig.
    .
    Samuel Paty, der am Freitag im Pariser Vorort Conflans-Sainte-Honorine von einem 18jährigen tschetschenisch-russischen Moslem auf bestialische Art und Weise umgebracht wurde – Ehre seinem Andenken.

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  7. 22. Oktober 2020 14:07

    Wunder geschehen!

    Jetzt geht sogar den Ahnungslosen vom Spiegel ein Licht auf:

    „Nach einem rechtsextremen Mord ist Verlass auf linke Empörung in den sozialen Medien. Auf einen islamistischen Mord hingegen folgt Stille, linke Zerknirschtheit – und manchmal sogar Schlimmeres.“ Sascha Lobo

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  8. 22. Oktober 2020 14:08

    Auf der Tagesschau-Seite kann man heute lesen:

    „Fünf Tage nach dem brutalen Mord am Geschichtslehrer Samuel Paty konzentriert sich die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft auf sieben Verdächtige. Wie Staatsanwalt Jean-Francois Ricard erklärte, werden sie unter anderem der Beihilfe zum Mord mit terroristischem Hintergrund verdächtigt:

    „Unter den Beschuldigten befinden sich auch zwei Minderjährige. Schüler, 14 und 15 Jahre alt, die die Schule des Opfers besucht haben. Gegen zwei Jugendliche wegen eines terroristischen Verbrechens zu ermitteln, ist nicht völlig neu. Aber es wirft Fragen auf.“

    Einer der beiden Schüler soll dem mutmaßlichen Täter gegen eine Summe von rund 300 Euro Informationen über den Lehrer Paty gegeben haben. Der 18-jährige Tschetschene, der Paty getötet haben soll und anschließend von der Polizei erschossen wurde, kannte zwar den Namen seines Opfers, allerdings wusste er nicht, wie der Lehrer aussah.

    „Der Schüler, der von einem seiner Freunde begleitet wurde, gab dem mutmaßlichen Täter eine genaue Personenbeschreibung. Der mutmaßliche Täter hatte erklärt, er wolle den Lehrer aufspüren und ihn zwingen, sich für das Zeigen der Mohamed-Karikaturen zu entschuldigen. Er wolle ihn demütigen und schlagen.“

    Aufmerksam auf Samuel Paty und seinen Unterricht zur Meinungsfreiheit, in dem der Lehrer Mohamed-Karikaturen gezeigt hatte, wurde der mutmaßliche Täter durch Videos in den sozialen Netzwerken. In diesem Zusammenhang wird auch weiter gegen den Vater einer Schülerin und einen, den Behörden bekannten radikalen Islamisten ermittelt. Sie hatten den Lehrer im Netz namentlich genannt und dazu aufgerufen, ihn zu stoppen. Laut Staatsanwaltschaft hatte der Vater der Schülerin direkten Kontakt mit dem mutmaßlichen Täter.

    Der brutale Mord an dem Geschichtslehrer schockte ganz Frankreich und löste eine große Welle der Solidarität aus. Die Tatsache, dass ein Lehrer getötet wurde, weil er seinen Schülern Meinungsfreiheit lehrte, sei ein Angriff auf alle, die die Werte der Republik vertreten und verteidigen, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach der grausamen Tat.

    Bei einer nationalen Gedenkfeier am Abend wurde Paty posthum mit der höchsten Ehrung Frankreichs ausgezeichnet, dem Orden der Ehrenlegion. Macron würdigte den 47-Jährigen als „Gesicht der Republik“. Er sei ein Lehrer, den man nicht vergessen werde. Er verurteilte die „Feiglinge“, die den Namen von Paty an „Barbaren“ ausgeliefert hätten. Der Sarg von Paty war zu dem Lied „One“ von U2 in den Innenhof der ehrwürdigen Sorbonne getragen worden. Zahlreiche Mitglieder der Regierung waren anwesend.“

    https://www.tagesschau.de/ausland/paty-anschlag-frankreich-101.html?

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  9. 24. Oktober 2020 12:32

    „Von der Fatwa gegen Rushdie über die Morde an den Redakteuren von Charlie Hebdo bis zu Enthauptung von Samuel Paty – der politische Islam zieht eine lange Spur der Einschüchterung durch den Westen. Gleichzeitig wird mit dem politischen Kampfbegriff „Islamophobie“ jegliche Kritik am Islam als krankhafte Angststörung stigmatisiert. Die islamische Lobby nutzt den Begriff als Gegenpol zu „Antisemitismus“, was eine geradezu obszöne Umkehrung der Realität ist. Denn nicht die Moscheen des Landes müssen bewacht werden, sondern die Synagogen. Und nicht Salafisten oder andere fundamentalistische Prediger brauchen rund um die Uhr Polizeischutz und können sich nicht mehr frei bewegen, sondern liberale kritische Muslime wie Seyran Ateş und Hamed Abdel-Samad. “ Thomas Eppinger bei Mena Watch

    https://www.mena-watch.com/mohammed-karikaturen-verspottet-die-empoerten/

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  10. 25. Oktober 2020 13:07

    In Dresden griff ein islamistischer syrischer Flüchtling ein homosexuelles Paar an. Ein Mann wurde ermordet und sein Lebenspartner schwer verletzt. Der Islamist war bereits wegen anderer Delikte im Gefängnis und wurde freigelassen. Noch im Juli schätzen Experten die Gefahr, dass er wieder Straftaten begeht, als „hoch“ ein. Am 29. September wurde er freigelassen – und erstach nur fünf Tage später den Mann (55) verletzte den anderen (53) schwer. Die Sicherheit der Bevölkerung interessiert offenbar nicht so sehr. Kenn wer den Namen des Opfers. Gab es Lichterketten und Demonstrationen für ihn?

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  11. 25. Oktober 2020 13:13

    In Koblenz zeigte eine muslimische Mutter den Missbrauch ihrer Tochter an. Es ruft ein Bündnis unter dem Titel „Justice for Meryem“ (Gerechtigkeit für Meryem) zu einer Demonstration in Koblenz an diesem Samstag auf. In den sozialen Medien geht der Hass gegen die Kita und den Mitarbeitern weiter obwohl die Vorwürfe erstunken und erlogen sind. Die Kita muss schließen.

    https://ben-kurier.de/2020/10/22/missbrauch-in-koblenzer-kita-frei-erfunden/

    https://www.sueddeutsche.de/panorama/kriminalitaet-koblenz-drohungen-nach-angeblichem-missbrauchsfall-kita-geschlossen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201023-99-55999

    Jeden Tag ein weiterer Fall.

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    • nussknacker56 permalink
      25. Oktober 2020 22:24

      Irrsinniges Beispiel. Das Problem hier ist aber nicht nur die offensichtlich schwer gestörte Mutter, sondern ein „Bündnis“, das selbst die absurdesten Behauptungen ohne jegliches Nachprüfen für bare Münze nimmt und daraus politisches Kapital zu schlagen versucht. Die Mitglieder dieses Bündnisses sind die eigentlichen Multiplikatoren des Hasses und der Lügen. Soviel geballte Dummheit lässt einen ratlos zurück.

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    • 26. Oktober 2020 14:19

      DIe Hetze der islamischen Community von Koblenz erinnert doch schon ein wenig an die Fatwas von Paris. Der Kulturkampf geht in die nächste Runde.

      Und ganz aktuell: „Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ruft zum Boykott französischer Waren auf. Grund ist der Streit zwischen Frankreich und islamischen Ländern wegen der Debatte um das Zeigen und Veröffentlichen von Mohammed-Karikaturen. „So wie in Frankreich einige sagen ‚kauft keine türkischen Marken‘, richte ich mich an meine Nation: Achtet nicht auf französisch gekennzeichnete Waren, kauft sie nicht“, sagte Erdogan am Montag in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache.“

      Erdogan und die deutschen Islam-Appeaser- da wächst zusammen was zusammen gehört.

      https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/erdogan-ruft-zum-boykott-franzoesischer-waren-auf-17020379.html

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  12. 27. Oktober 2020 10:27

    Nun auch in der NZZ:

    Frankreich werde nicht auf Karikaturen des Propheten Mohammed verzichten, kündigte Präsident Macron an. Damit bringt er die muslimische Welt in Wallungen. In der Türkei und mehreren arabischen Ländern werden französische Produkte boykottiert.

    Bereits Anfang Oktober hatte ein Satz des französischen Präsidenten die Muslime in aller Welt aufhorchen lassen: «Der Islam ist eine Religion in der Krise», sagte Emmanuel Macron in einer programmatischen Rede, in der er skizzierte, wie er radikale Strömungen unter französischen Muslimen bekämpfen will. Die angesehene Al-Azhar-Universität in Kairo bezeichnete Macrons Rede daraufhin als «rassistisch». Diese Kritik mutet jedoch harmlos an im Vergleich zu dem Unmut, der Macron seit wenigen Tagen vor allem im Nahen Osten entgegenschlägt.

    Auslöser der Hasswelle war Macrons Auftritt bei der Gedenkfeier für den ermordeten Lehrer Samuel Paty in der Sorbonne am vergangenen Mittwoch. Paty war am 16. Oktober von einem jungen Islamisten getötet worden, nachdem er seinen Schülern im Staatskundeunterricht zum Thema Meinungsfreiheit die sogenannten Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte. Nun gelobte Macron: «Wir werden nicht auf Karikaturen verzichten, auch wenn andere sich zurückziehen.»

    Während der fanatische Mord an Paty in der islamischen Welt praktisch mit einem Schulterzucken zur Kenntnis genommen wurde, versetzte Macrons Aussage zu den Karikaturen viele Muslime in Wallungen. Unter Hashtags wie #MacrontheDevil wird der französische Präsident in sozialen Netzwerken als Schwein, Hund oder mit einem Fussabdruck im Gesicht dargestellt. Manche prophezeiten ihm eine schwere Bestrafung. Ein Aufruf zum Boykott französischer Produkte stiess in Katar, Kuwait und Jordanien auf Gefolgschaft. Auf Videos im Internet ist zu sehen, wie Mitarbeiter französische Milchprodukte aus den Regalen räumen.

    In den von der Türkei besetzten Kurdengebieten im Nordosten Syriens demonstrierten am Wochenende syrisch-arabische Kämpfer gegen Macron. Dabei war auch die Fahne der Terrormiliz Islamischer Staat zu sehen. Allerdings protestierten nicht nur Extremisten. Eine Mehrheit der Muslime lehnt selbst wohlwollende Darstellungen ihres Propheten ab. So schmückten auch gemässigte Anhänger der syrischen Opposition ihr Facebook-Profil mit der Aufschrift «Respect Mohammed». Die in Katar lebende ägyptische Fussballlegende Mohammed Abutrika unterstützte den Boykott französischer Produkte.

    https://www.nzz.ch/international/streit-um-mohammed-karikaturen-macron-wird-zur-hassfigur-ld.1583609?

    Wie gesagt: Wenn man sich die Ansichten der hiesigen Islam-Versteher nochmal vor Augen führt, dann muss man feststellen: Es wächst zusammen was zusammengehört.

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  13. 29. Oktober 2020 12:09

    Nach der Enthauptung des Lehrers Samuel Paty im Zusammenhang mit Karikaturen aus Charlie Hebdo gibt es in Frankreich einen weiteren Terroranschlag. In Nizza wurde laut dem Sender BFMTV offenbar eine 70-jährige-Frau in der Kirche enthauptet. Es soll drei Tote und mehrere Verletzte geben. Ein Mann starb laut Berichten ebenfalls in der Kirche durch Messerstiche in den Hals, ein weiteres Opfer vor dem Gotteshaus. Der mutmaßliche Täter wurde nach Angaben der Stadt Nizza festgenommen. Bürgermeister Christian Estrosi teilte per Twitter mit, dass alles auf einen Terroranschlag hindeute.

    https://www.swp.de/panorama/terror-nizza-enthauptung-terrorangriff-mit-enthauptung-in-nizza-52736895.html?

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  14. rottweilistueberall permalink
    2. November 2020 10:31

    Es wird viel verwechselt in dieser Tragödie. Wer Täter ist und wer Opfer zum Beispiel. Opfer sind ein Lehrer, drei Kirchenbesucher, und andere, Täter jeweils islamistische Fundamentalisten. Der Islam ist hier nicht in der Opferrolle. Solange das nicht anerkannt wird, kann es kein friedliches Miteinander geben, nicht wegen Nicht-wollen nicht, sondern weil man nicht kompatibel ist.
    Verwechselt wird auch was Respekt ist und wem die Satiren gelten. Die Satiren gelten ja nicht einem Gott oder Propheten – denen das vermutlich vollkommen schnuppe ist – sondern dem Bekenntnis zur Aufklärung. Frankreich und Deutschland sind säkulare Staaten und trennen, wenigstens theoretisch, Staat und Kirche. Und unter die Glaubens-und Meinungsfreiheit fällt auch die Freiheit zur Gotteslästerung. Das muss wissen und aushalten, wer hier glaubt und lebt.Ein fester Glaube hält das sicher auch aus. Und wer eine fundierte Meinung hat, hält auch aus, wenn ein andrer sie nicht teilt.
    Wer ewig beleidigt ist, weil er seine Gruppe und die eigene Zugehörigkeit irgendwie geschmäht sieht, spart sich eben dies, der macht sich keinen eigenen Kopf. Und das ist, was Satire einfordert: „Denk nach. Setze dich auseinander und denke. Der Staat und die Demokratie, in der Du lebst, braucht denkende, aufgeklärte Bürger“. Darum geht es, nicht um Mohammed.
    Verwirrung gibt es auch in der Frage wer wem welchen Respekt verweigert. Respekt ist a) keine Einbahnstrasse. Auch säkuläre Staaten, samt Satire und Meinungsfreiheit wollen respektiert sein. Und b) definiert das Abendland Respekt nicht als ehrfurchtvolles Schweigen und Senken eines bedeckten Hauptes, sondern als Auseinandersetzung auf Augenhöhe.
    https://beatekalmbach.home.blog/2020/10/31/ich-steige-aus/

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