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Björn Höcke und seine Wegbereiter

20. Januar 2017

hoeckeBjörn Höcke, geboren am 1. April (!) 1972 in Westfalen ist das Aushängeschild des rechts-völkischen Flügels der AfD. Knapp 75 Jahre nach der Wannseekonferenz, am 17. Januar 2017 jammerte Höcke in Dresden vor seinen rechtsradikalen Anhängern wegen der alliierten Bombardierung Dresdens, die er mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki verglich, dabei den Naziterror relativierend:

“Die Bombardierung Dresdens war ein Kriegsverbrechen. Sie ist vergleichbar mit den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki. Mit der Bombardierung Dresdens und der anderen deutschen Städte wollte man nichts anderes als uns unsere kollektive Identität rauben. Man wollte uns mit Stumpf und Stiel vernichten, man wollte unsere Wurzeln roden. Und zusammen mit der dann nach 1945 begonnenen systematischen Umerziehung hat man das auch fast geschafft. Deutsche Opfer gab es nicht mehr, sondern es gab nur noch deutsche Täter. Bis heute sind wir nicht in der Lage, unsere eigenen Opfer zu betrauern.“

Was Höcke und seine Patrioten nicht hören wollen: Von deutschen Städten wie Dresden ging der Zweite Weltkrieg aus und Dresden war eine der Hochburgen des Nazireiches. Dabei führte die deutsche Wehrmacht unter anderem von 1941 bis 1944 einen rassebiologischen Vernichtungskrieg gegen Juden, Kriegsgefangene und die Zivilbevölkerung, dem Millionen zum Opfer fielen. Über die Bombardierung von Dresden wurden bereits während des „Tausendjährigen Reiches“  Legenden gestrickt. So sprach schon Joseph Goebbels  von „militärisch sinnlosen Terrorangriffen“ und später bezeichnet die NPD die  Bombardierung Dresdens als „Bombenholocaust.“  Wer dagegen die Tagebücher von Victor Klemperer kennt, weiß dass durch die Bombardierung Dresdens viele Juden die noch in Dresden lebten nicht nach Auschwitz deportiert wurden und so den Krieg überlebten.

Das Holocaustmahnmahl in Berlin ist für Höcke und seine „patriotischen Anhänger“ ein „Denkmal der Schande“, in seiner Rede halluzinierte Björn Höcke weiter: „Wir Deutschen – und ich rede jetzt nicht von euch Patrioten, die sich hier heute versammelt haben – wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat. (..) Und diese dämliche Bewältigungspolitik, die lähmt uns heute noch viel mehr als zu Franz Josef Strauß’ Zeiten. Wir brauchen nichts anderes als eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad! Wir brauchen so dringend wie niemals zuvor diese erinnerungspolitische Wende um 180 Grad, liebe Freunde. Wir brauchen keinen toten Riten mehr in diesem Land. Wir haben keine Zeit mehr, tote Riten zu exekutieren.“

Mit seiner Rede belegte Björn Höcke nicht nur inhaltlich seine Kompatibilität mit Joseph Goebbels, es hatte den Anschein dass der AfD-Mann sein scheinbares Idol auch in dessen Gestik und Duktus kopieren wollte. Erfreulich ist, dass Höcke, abgesehen von diversen Kameraden seiner Partei, derzeit nicht sehr viel Zuspruch erhält. Mittlerweile interessiert sich sogar der Verfassungsschutz für Höcke, das war eigenartigerweise vor 20 Jahren noch nicht so. Die geistigen Wegbereiter für Björn Höcke,  Martin Walser und Rudolf Augstein erhielten noch sehr viel Zuspruch für ihre nationalen „Befreiungs-Reden.“ Nur Ignaz Bubis kritisierte Martin Walser massiv und öffentlichkeitswirksam nach dessen „Friedenspreisrede in der Paulskirche“ und warf ihm latenten Antisemitismus und “geistige Brandstiftung” vor.

Am 11. Oktober 1998 warnte Martin Walser in seiner Rede in der Frankfurter Paulskirche vor einer „Instrumentalisierung des Holocaust“. Walser meinte, die NS-Verbrechen würden dazu missbraucht werden, den Deutschen „weh zu tun“ und um politische Forderungen zu stützen. Laut Walser fühle sich derjenige, der ständig diese Verbrechen thematisiert, den Mitmenschen moralisch überlegen. Martin Walser prägte den Begriff der „Moralkeule“: „Auschwitz dürfe aber nicht zur „Moralkeule“ verkommen, gerade wegen seiner großen Bedeutung“. Das Berliner Holocaust-Mahnmal bezeichnete Walser als die „Monumentalisierung der Schande.“

Im Spiegel schrieb Rudolf Augstein kurz darauf, am 30.11. 1998 über das Berliner Mahnmal: „Nun soll in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin ein Mahnmal an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierendes Deutschland gerichtet ist. Man wird es aber nicht wagen, so sehr die Muskeln auch schwellen, mit Rücksicht auf die New Yorker Presse und die Haifische im Anwaltsgewand, die Mitte Berlins freizuhalten von solch einer Monstrosität.“

In unzähligen Artikeln des „Spiegels“ entlastete Augstein die Deutschen mit seiner Täter-Opfer-Umkehr. Mit seinen Artikeln gegen Israel zeigte Rudolf Augstein, wie später Jakob Augstein in seinen Kolumnen, dass er den Juden Auschwitz nie verzeihen würde. Björn Höcke, Rudolf Augstein und Martin Walser sind oder waren Brüder im Geiste. Sie unterscheiden sich zwar in Duktus und Intellekt voneinander, aber inhaltlich dürfte was die „Auschwitzkeule“ gegen die „deutsche Nation“ betrifft weitgehend Einigkeit bestehen. Jakob Augstein kann die Kompatibilität seiner Väter mit Höcke freilich nicht verstehen, in seiner Spiegelkolumne schreibt die Nummer 9 dieser Tage:

„Schandmal“, „New Yorker Presse“, „Monstrosität“ – das sind wahrlich keine schönen Formulierungen. Muss da nicht jedem Neurechten geradezu das Herz aufgehen? Nein, Kameraden. Der alte Augstein lässt sich nicht vor euren dreckigen Karren spannen. Er gehörte zur Generation der Täter, die an der Schuld buchstäblich zerbrochen ist. In jenem Artikel, den die Rechten fleddern wollen, heißt es auch: „In uns, die wir von der ‚Endlösung‘ nichts wußten, sträubte sich alles, und es dauerte, bis wir uns als Deutsche zu der Erkenntnis durchringen konnten, daß ein einmaliges Verbrechen geschehen war.“

„Schandmal“, „New Yorker Presse“, „Monstrosität“  oder die „Ahnungslosigkeit“ bezüglich der „Endlösung“, das sind „wahrlich keine schönen Formulierungen.“ In seiner hilflosen Verzweiflung wirkt Jakob Augstein beinahe sympathisch. Nur für wenige Hundertstelsekunden versteht sich.

Update 21.1.2017: Der Titel dieses Textes wurde abgeändert.

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12 Kommentare leave one →
  1. 21. Januar 2017 12:10

    Faszinierend wie alle drei fast dieselbe Wortwahl benutzen: „Denkmal der Schande“ – „Monumentalisierung der Schande “ – „Schandmal gegen die Hauptstadt“!

    Jakob Augstein schießt einmal mehr den Vogel ab: „Nein, Kameraden. Der alte Augstein lässt sich nicht vor euren dreckigen Karren spannen. Er gehörte zur Generation der Täter, die an der Schuld buchstäblich zerbrochen ist.“

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    • 21. Januar 2017 23:02

      Vermutlich hat sich Höcke die Reden von Walser und Augstein erst durchgelesen und dann seine Rede darauf aufgebaut. Die Frage ist nun ob ein Mann wie Höcke der AfD schadet, also mehr Stimmen kostet als er Stimmen bringt.

      Wenn man sich Rudolf Augsteins lebenslangen Kampf im Spiegel gegen Israel vor Augen führt, wie viele Nazis in der Anfangszeit des Spiegels von ihm eingestellt wurden,dann hat Augstein nicht viel von seiner Schuld, an der er angeblich zerbrochen ist, „wieder gut gemacht.“

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    • 21. Januar 2017 23:07

      Die Schuld an der die Täter zerbrochen sind, das ist so eine Formulierung, die auch nur Augstein dem Jüngeren einfallen kann. Das lebenslange Selbstmitleid ist dem Jakob jedenfalls in Mark und Bein übergegangen.

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  2. 21. Januar 2017 19:01

    Es sollte an dieser Stelle auch daran erinnert werden, dass der Abwurf einer Nuklearwaffe über zwei japanischen Städten auch den japanischen Imperialismus beendete, der in den Jahrzehnten zuvor Millionen Opfer in den asiatischen Pazifikregionen gefordert hatte. Das heutige China weiß diese Leistung der USA bis heute zu schätzen.

    Der Vergleich Dresdens mit Hiroshima ist also zugleich eine vermutlich nicht beabsichtigte Bestätigung, dass die zwei mörderischsten Faschismen des 20. Jahrhunderts nur durch einen gewaltigen und Tod bringenden Schlag zu machen war. Der Krieg der notwendig gewesen ist, die Nazis und das japanische Kaiserreich in die Knie zu zwingen kommt nicht unter Flächenbombardements.

    Man sollte das nicht vergessen.

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    • 21. Januar 2017 23:11

      Die Rede von Höcke ist in vielerlei Hinsicht absolut frei von Fakten. Stimmt, der Krieg gegen Japan war wie der Krieg gegen Deutschland ein notwendiger und gerechter Krieg. Ohne die Atombombe wären unzählige weitere amerikanische Soldaten gefallen. Wie mörderisch der Krieg in den Pazifikregionen war ist bei uns nicht unbedingt in breiten Schichten präsent.
      Zur militärischen Bedeutung von Dresden wäre noch einiges zu sagen. Gunnar Schubert hat in seinem Buch „Die kollektive Unschuld“ vieles dazu geschrieben.

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  3. nussknacker56 permalink
    22. Januar 2017 19:56

    Mit manchen Vergleichen sollte man sparsam sein. Doch bei Höcke fällt mir tatsächlich als erstes Goebbels ein. Dies trifft besonders für eine Rede von ihm zu (leider habe ich den Link nicht mehr), in der er Frau Merkel nicht einfach politisch kritisierte sondern sie als Mensch, als Frau, dermaßen in den Dreck zu ziehen versuchte, wie ich das noch nie von einem anderen „Kritiker“ gehört habe. Eine so entlarvend hasserfüllte Sprache hat das Zeug, gleich in mehreren Fachgebieten als Negativbeispiel herangezogen werden zu können.

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  4. Paul Holz permalink
    23. Januar 2017 19:12

    Nazis gibt es genug in Deutschland. Linke Nazis und rechte Nazis wie Rudolf Augstein, Martin Walser und Björn Höcke, Übel kann einem bei allen dreien werden. Allen vieren, Augstein Junior soll nicht vergessen werden.

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  5. 25. Januar 2017 11:55

    Für den Nazi Höcke war die Bombardierung Dresdens ein Kriegsverbrechen. Über die Zeit vor der Bombardierung und über die deutschen Bombardierungen von Coventry, Rotterdam und Guernica schweigen sich Revanchisten meistens aus. Wer Wind sät wird Sturm ernten.

    Auch in Italien bombardierten die Alliierten große Städte. Im Gegensatz zu Deutschland stürzten die Italiener darauf ihren Diktator. Außerdem arbeitete die deutsche Führung an der Atombombe und so war ein schneller Sieg über Nazideutschland existenziell für die Welt.

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    • 25. Januar 2017 12:12

      Mit den vermeintlichen Kriegsverbrechen der Alliierten versuchen seit 1945 diverse Deutsche „ihre Hände in Unschuld zu waschen.“ Es waren und es sind aber nicht nur rechte Nazis die so ihre Schuldabwehr betreiben. Martin Walser wart nur ein Beispiel für linke(n) Schuldabwehr(antisemitismus). Bereits in den 60er Jahren kam Ulrike Meinhof dem Höcke zuvor, die links-völkische Journalistin Ulrike Meinhof schrieb im März 1965 in Konkret zur Bombardierung Dresdens:

      „Über 200 000 Menschen sind in den Flammen von Dresden umgekommen. Der Engländer David Irving schreibt in seinem Buch „Der Untergang Dresdens“: „Zum ersten Mal in der Geschichte des Krieges hatte ein Luftangriff ein Ziel so verheerend zerstört, daß es nicht genügen unverletzte Überlebende gab, um die Toten zu begraben.“ (..) Es ist der englischen Regierung unter ihrem Premierminister Sir Winston Churchill bis zum Ende des Krieges, bis März 45, gelungen, den tatsächlichen, absichtlichen, planmäßigen Charakter der britischen Bombenangriffe auf deutsche Städte geheim zu halten. Dresden war der Höhepunkt dieser Politik. Dresden ging in Schutt und Asche, zwei Jahre nachdem der Ausgang des Zweiten Weltkrieges in Stalingrad entschieden worden war. Als Dresden bombardiert wurde, standen die sowjetischen Truppen schon an der Oder und Neiße, lag die Westfront am Rhein. Der Oberbefehlshaber der Royal Air Force, Sir Arthur Harris, der den Einsatz gegen Dresden geleitet hatte, ging ein Jahr danach, am 13. Februar 1946, in Southhampton an Bord, um das Land zu verlassen, das nicht mehr bereit war, seine Verdienste zu würdigen. Als die deutsche Bevölkerung die Wahrheit über Auschwitz erfuhr, erfuhr die englische Bevölkerung die Wahrheit über Dresden. Den Tätern wurde der Ruhm versagt, der ihnen von den Regierenden versprochen worden war. Hier und dort.
      In Dresden ist der Anti-Hitler-Krieg zu dem entartet, was man zu bekämpfen vorgab und wohl auch bekämpft hatte: Zu Barbarei und Unmenschlichkeit, für die es keine Rechtfertigung gibt. Wenn es eines Beweises bedürfte, daß es den gerechten Krieg nicht gibt – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß der Verteidigungsfall zwangsläufig zu Aggression entartet – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß die Völker von den kriegsführenden Regierungen selbst mißbraucht werden – Dresden wäre der Beweis. Daß an der Bahre Sir Winston Churchills das Stichwort Dresden nicht gefallen ist, legt den Verdacht nahe, Dresden sollte immer noch dem Volk angelastet werden, das doch selbst betrogen worden ist. Es ist der gleiche Takt, den die Bundesregierung praktiziert, wenn sie die Verjährungsfrist für in der NS-Zeit begangenen Mord nicht aufhebt. Wer die Täter nicht denunziert, denunziert aber die Völker.“

      Im Jahr 2008 verteidigte die irgendwie linke Jutta Ditfurth ihr Idol gegen Thomas Ebermann in Konkret:

      „Es ist einfach nicht wahr, dass – wie Thomas sagt – Ulrike Meinhof Dresden mit Auschwitz verwechselt hat. Damit unterstellt er, dass ausgerechnet sie nicht um die Bedeutung von Auschwitz gewusst habe.“

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  6. 30. Januar 2017 18:30

    H i e r wird mal wieder mit der affektiven Diffamierung NAZI herumgeaast …, – davon kann einem ebenfalls schlecht werden.
    @F.Wolf, – wer Höckes Rede mit dem Zitat „Schandmal gegen unsere Hauptstadt“ gleichsetzt oder wie „fidelche“ gleich als Nazi-Rede denunziert, kann entweder nicht genau lesen o d er ist dermaßen konditioniert oder bösartig, – vielleicht auch aus Neid auf die Erfolge der AfD.

    Höcke und andere zeigten auf, daß auch unter bundesregierung.de oder auch von damaligen (jüdischwen?) Architekten von Mahnmal der oder unserer Schande die Rede war, – unserer Schande wäre eindeutiger gewesen, – gleichzeitig ebenfalls falsch, weil viele die Schande des Holocaust als die der der deutschen Nation mit Schuldgefühlen und Schuldvorwürfen assoziieren bzw. schon so fühlen:
    Was sagte die vermutlich jüngste Tochter der Präsidentenfamilie R a u etwa 2002 :
    „Wir werden dermaßen mit dem Thema bedrängt, als sollten wir uns schuldig fühlen“! – ein geffundenes und anscheinend systematisch produziertes Fressen für Neonazis, Linksvölkische und Allahisten !
    Und genau darin/ deshalb hat Björn H ö c k e recht, – davon müssen wir 180° weg oder meinetwegen 179° ( denn neben all dem Irren und verlogenen Instrumentalisieren für deutsche Bessermenschen hat ja auch die betroffenheits-psychologische Ritualisierung etwas Richtiges),
    – hin zu positiven Schlussfolgerungen aus dem eigentlichen GRUND für „Auschwitz“.
    Ob allerdings B. Höcke dazu eine Ahnung oder welche konkreten Vorstellungen hat, außer das traditionelle und anders positive Deutsche hervorzuheben, weiß ich nicht.

    Es geht dabei um die GRUNDLAGE unserer, lt. Atatürk einzigen ZIVILISATION, die Hitler und seine Berater samt der judeo-christlichen (mosaischen) Ethik vernichten wollte, zugunsten eines arachaischen Herrenrasserechtes inkl. des früher üblichen Völkermordes, a la natürliches „Lebensgesetz“! ( Parallel zur Vernichtung des Judentums wurde durch Umschreibung der Bibel, des VATER UNSER und der 10 GEBOTE betrieben, – damit die Vernichtung des Christlichen.)
    – Leider
    haben es auch die heutigen Judenfunktionäre meist nicht verstanden; aber wie der Autor von „Warum Auschwitz ?“ habe auch ich einen R a b b i gefragt, ob es der dort herausgearbeitete GRUND für die versuchte Totalausrottung der Juden zutreffend sein könnte; und dazu muß man eben das spezifisch jüdische/ mosaische spez. hinsichtlich des Liebesgebotes und der LEBENHEILIGKEIT er-/kennen.
    Aber
    dazu lieferst Du/ Ihr — trotzder schon lange nützlichen, aber gleichfömigen Ideologiekritik – allermeist nichts oder nichts Richtiges ( > s. WARUM AUSCHWITZ? – Hitlers Plan und die Ratlosigkeit der Nachwelt“ ).

    > Selbst die zentrale, fanatisierende und die Judenfeindschaft politisch rationalisierende Bedeutung der „jüdischen Weltverschwörung“ habt „Ihr“, wie fast alle „Antifaschisten“ jahrzehntelang ignoriert, – ja verlacht; ich habe es wiederholt erlebt ( > von Cohn „Warrant For Genocide The Myth Of The Jewish World Conspiracy And The Protocols Of The Elders Of Zion“- !) – Als schließlich mit mindestens 10 Jahren unnötiger Verzögerung das Thema von den „Antideutschen“ zumindest per Vortrag behandelt wurde, wurde verschwiegen ( und als ich es zur Sprache brachte niedergebrüllt), dass dieses weltpropagandistische „Nazi-Instrument“ mächtiger und nachhaltioger noch von der Sowjetunion, ihren Blockflöten und unter Führung des K G B eingesetzt wurde zur Massenmanipulation und zur Lenkung des PLO-Djhad-Terrorprojekts gegen ISRAEL und ( zur Besiegung des) den WESTENs.
    ( – > vom Jerusalem Institute for Public Affairs www „Die Große Lüge und der MEDIENKRIE gegen ISRAEL; Von der Umkehrung der Wahrheit zur Umkehrung der Realität“ und www „Zehn Jahre seit Oslo: Die „Volkskrieg“-Strategie der PLO und die unangemessene Antwort ISRAELs“, ferner http://www.So_lügt_Moskau ! – s. zu diesem Antiimperialismus auch einer der deutschen Vordenker de.Wikipedia.org/wiki/Johann_von_Leers , Freund vom Jerusalemer Großmufti und SS-Mentor der zwei Ulrike Meinhof-Mütter ! – Noch Fragen ?? ) – Nun sind sie in immer neuen Varianten auch unter Nichtmoslems eine reale Macht geworden, – dank des arroganten linken Intellektualismus.

    Daher ist es kaum Wunder, daß Du/ Ihr kaum ein Bein gegen die weit verbreiteten linken Antizionisten und Antisemiten auf den Boden bekommt, – oder hab ich was verpasst ?

    > > „Faszinierend wie alle drei fast [ – fast !] dieselbe Wortwahl benutzen: „Denkmal der Schande“ – „Monumentalisierung der Schande “ – „Schandmal gegen die Hauptstadt“!“ – Ungefähr der Unterschied wie zwischen mein und Dein bzw. Loch und Arschloch ?

    —————
    Normalerweise schalten wir solche Kommentare nicht frei, aber aus Dokuzwecken machen wir eine Außnahme.
    Die MI Redaktion

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    • 31. Januar 2017 01:39

      Was heißt hier „normalerweise“ und „solche Kommentare“ ? Fiel Dir grad das Wort „krude“ nicht ein oder bin ich nur nicht genug auf Linie ? Zumindest taugt mein Kommenta doch zum Distinktionsgewinn, oder ?
      — Um sachliche Antworten dankend bemüht !

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    • 31. Januar 2017 14:10

      @GerdA.Beckmann (@Antikulturalist)

      Ihr Kommentar ist aus meiner Sicht sehr wirr, ich würde sagen er hat was rechts-esoterisches. So wie ich ihren Kommentar verstehe verteidigen Sie Höcke gegen den Vorwurf dieser sei ein Nazi. Zur Info: Es geht in dem Artikel um Höckes Rede und um seine Wegbereiter. Walser und Augstein haben zwar Vergleichbares gesagt, aber sie taten das in einem anderen Duktus und Ulrike Meinhof hat sich auch über die Bombardierung Dresdens aufgeregt, aber in einer anderen Sprache. Walser, Augstein und Meinhof sind für ihre Geschichtsrelativierung hart zu kritisieren, was in diesem Blog vielfach geschehen ist. „Rinks und Lechts“ trifft sich hier mal wieder in einer Querfront. Eigentlich alles ein alter Hut.

      Wenn der „Patriot“ Höcke kein Nazi ist dann gab es nach 1945 keine Nazis mehr. Übrigens sogar Frauke Petri will Höcke loswerden. Was hat die wohl für Gründe? Die Verteidigung von Nazis verstößt hier eigentlich gegen die Netiquette. Auf Linie sind Sie hier sicherlich nicht und auf den Trennungsstrich zwischen uns bestehe ich mit allem Nachdruck.

      Ob ich nun „ein Bein gegen die weit verbreiteten linken Antizionisten und Antisemiten“ auf den Boden kriege sei dahingestellt. Dieses Blog heißt nicht umsonst Mission Impossible. Die Frage ist wer hat bisher mehr bewirkt in dieser Frage? Sie oder Ich?

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