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„Freitags Avantgarde“ (Vol.3) – thinktankgirl

24. August 2010

Zitate der Freitagsbloggerin „thinktankgirl“ aus der moderierten Freitagscommunity von Jakob Augstein (Mission Impossible distanziert sich ausdrücklich von diesen menschenverachtenden Kommentaren – Hervorhebungen durch MI):

thinktankgirl schrieb am 11.02.2010 um 17:45 @fidelche … Ich könnte Ihnen jetzt Opferzahlen aufführen und noch so Zeugs, aber ich will es wirklich nicht mehr.  1,5 Millionen (oder waren es mehr – weniger?) im Gaza-Streifen eingeschlossene Menschen, die KEINERLEI Fluchtmöglichkeit hatten, zusammenzuschiessen,das war wirklich ne tolle Leistung. Sind eigentlich inzwischen alle dort verhungert? Man hört ja nichts mehr?

thinktankgirl schrieb am 11.02.2010 um 20:20 @fidelche … Was halten Sie davon, das heutige Israel und was noch von dem palästinensischen Pseudo-Staat übrig ist, zusammenzulegen und EINEN STAAT für beide Ethnien zu schafften, in dem beide Gruppen GLEICHBERECHTIGT zusammenleben können.

thinktankgirl schrieb am 12.02.2010 um 14:28 …Ich habe den Gaza-„Krieg“ verfolgt, und ich habe geweint, als ich die Bilder gesehen habe. Tote Kinder. Kinder mit Kopfschüssen. Der palästinesische Arzt in Live-Schaltung mit einem israelischen Radiosender, als eine Rakete seine halbe Familie auslöscht. Israel hat sich die Hamas gezüchtet.

thinktankgirl schrieb am 14.02.2010 um 16:12 @ fidelche   Ich wäre stolz Felicia Langer zu sein.

thinktankgirl schrieb am 14.02.2010 um 19:07 @fro    Diese Genfer Rede wurde wohl auch falsch übersetzt in allen Massenmedien verbreitet, meine ich mich zu erinnern. Die Badische Zeitung hatte daraufhin eine korrekte Übersetzung veröffentlicht, die sich wesentlich gemäßigter ausnahm. Sowenig mir die iranische Theokratie gefällt, ist es auch nicht seriös Ahmadinedjad, falsche Worte in den Mund zu legen.

thinktankgirl schrieb am 15.02.2010 um 19:25 Abgesehen von diesem Gemengelage, würde ich heute für Palästina auf die Strasse gehen. […] Während des War on Gaza, waren die nächsten grossen Demos ziemlich weit weg und, vielleicht noch ein grösserer Hinderungsgrund, von religiösen Gruppen getragen.

thinktankgirl schrieb am 10.03.2010 um 22:04 @ rahab     Eigentlich halte ich auch nichts von der Bestrafung der Holocaust-Leugner – siehe freie Meinungsäusserung etc.

thinktankgirl schrieb am 11.03.2010 um 12:22 <°)))o>< DON’T FEED THE TROLL

thinktankgirl schrieb am 11.03.2010 um 13:07 RED HERRING <°)))o>< DON’T FEED THE TROLL

thinktankgirl schrieb am 20.02.2010 um 22:12 @ Madame Rahab, das sind doch alles nur agents provocateurs. Kaum fallen die Worte Juden, Israel, Antisemitismus…, eilen sie herbei, legen ihre Eier, in der Hoffnung fruchtbaren Boden zu finden.

thinktankgirl schrieb am 16.05.2010 um 21:29 …Es gab und gibt viele Spielarten der Kritik am Kapitalismus, die auch immer vom herrschenden Zeitgeist beeinflusst sind.  Gsell: so unterliegt es keinem Zweifel, daß die Mütter das meiste Anrecht  auf die Grundrente haben. Zu demselben Ergebnis kommt man, wenn man das Naturweib, das wie eine Königin über die Natur ringsum verfügt, mit unseren armseligen Fabrikarbeiterinnen vergleicht. Diesen Ansatz würde ich zu den mutterrechtlichen Strömungen, die sich auf  Bachofen berufen, zurückführen.

thinktankgirl schrieb am 18.05.2010 um 09:09 …Bei Fidelsche fehlen grundlegende Kenntnisse der Geschichte des 19./20. Jhdts. Vor allem über die verschiedenen Formen der Kritik am Kapitalismus,  Industrialisierung und der entstehenden modernen Gesellschaftsform. Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch, wie Leusch weiter unten schreibt: Bei Gesell hat er ja sogar den ausgesprochen emanzipatorischen Aspekt, in Liebesdingen von der ewigen Geldabhängkeit weg zu kommen. Die Schrift Bachofens über das Mutterrecht, gab dazu Impulse.

thinktankgirl schrieb am 25.05.2010 um 18:51 @ fidelche 25.05.2010 00:22 Auszüge aus der damaligen Verteidigungsrede Gesells: .. Daß diese Räteregierung mich als Finanzmann erwählte, war für mich ein Beweis, daß es sich nicht oder noch nicht um Bolschewismus oder Kommunismus handelte .. Denn eine Teilung des Volkes in hohe, mittlere und niedre Schichten bedeutet völkischen Verfall. Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung anderer oder gar die Beteiligung daran. Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt, der gehe in sich, tue Buße; der gestehe, daß er und seine Ahnen Verrat begingen am eigenen Volk, am eigenen Blut. .. Irgend ein Verrat an Parteibestrebungen lag hier nicht vor. Niekisch und Landauer, die meine Wahl vorgeschlagen, wußten, was sie taten, wußten, daß ich keine Puppe bin. Sie kannten meine Ziele, die den Kapitalismus, die Zinsknechtschaft bekämpfen, aber eben so sehr den Kommunismus, die Gemeinwirtschaft.
Können Sie mir für diese Rede eine seriöse Quelle nennen? Im Internet finde ich ca. 10 Webseiten (alle antisemitisch und antifreigeld) die exakt diesen Absatz zitieren, ohne einen Vorspann oder Nachspann, d.h. ohne weiteren Text und Kontext. Selbst die Auslassungszeichen sind dieselben. Ohne Hinweis, wo diese Rede gehalten und veröffentlicht wurde. Das genügt mir nicht als Quellenangabe. Und bitte nur Primärquellen!

thinktankgirl schrieb am 25.05.2010 um 21:02 [..]6. Das Pachtgeld fließt in die Staatskasse und wird restlos in Monatsbeträgen unter die Mütter nach der Zahl der Kinder verteilt. Keine Mutter, einerlei woher sie kommt, kann von diesen Bezügen ausgeschlossen werden.[..]Bei der Gattenwahl würden die geistigen, körperlichen, die vererbungsfähigcn Vorzüge statt des Geldsackes den Ausschlag geben. So kämen die Frauen wieder zu ihrem Wahlrecht, und zwar nicht zum wesenlosen politischen Wahlrecht, sondern zum großen Zuchtwahlrecht.

Hier geht es nicht um eugenische Ziele, denen sich die Frauen zu unterwerfen haben, sondern darum, ohne Versorgungsprostiution mit Männern, die sexy sind, Kinder zu machen. Frauen wird ja heute immer wieder vorgeworfen, daß sie zwar mit den interessanten wilden Kerlen gerne rummachen, aber sich dann in die Versorgungsehe flüchten, um das Kuckuckskind aufzuziehen.

thinktankgirl schrieb am 30.07.2010 um 18:11 Hach! Ich bin schön und klug!

Fidelche schrieb am 27.5.2010: „Silvio Gesells sozialdarwinistische Menschenzucht, mit der „treuen Mutter“, „dem wahrhaft völkisch-gesinnten Menschen“, der den Klassengeist hasst, die „völkisches Empfinden“ propagiert, ist kompatibel zu NS Lebensborn, Mutterkreuz und der NS Volksgemeinschaft. Sollten Sie, mit Verlaub, diese Menschenzucht emanzipatorisch empfinden kann ich Ihnen nicht mehr helfen.“ Die Ruhe, mit der „fidelche“, meiner Meinung, „durchgeknallten“ antisemitischen, völkischen, sozialdarwinistischen BloggerInnen in diesem Freitagsforum begegnete, ist bewundernswert. Der „Freitag“ schrieb am 27.05.2010 um 16:56.“ Sehr geehrter fidelche,bitte verzichten Sie auf Unterstellungen gegenüber anderen Nutzern und kommen Sie der Bitte von thinktankgirl nach. Bitte bedenken Sie, dass Provokationen zu den Verstößen gegenüber unserer Netiquette zählen. Das Schließen von Threads gilt ebenfalls als Verwarnung gegenüber den Diskutanten, die durch Ihre Regelverstöße zum Schließen eines Threads beitragen.“ Damit solidarisierte sich die Redaktion mit den antisemitischen, sozialdarwinistischen, völkischen Positionen von Silvio Gesell und seiner treuen Anhängerin „thinktankgirl“. Etwas anderes war im „Hinterland des Feindes“ auch nicht zu erwarten.

Wer an Silvio Gesells Menschenzuchttheorien, mit Begrifflichkeiten wie, „Hochzucht des Menschengeschlechts“, „Zuchtwahlrecht der Frauen“ oder „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“, etwas emanzipatorisches empfinden kann, gehört meiner Meinung  zur „Freitags-Avantgarde“. Ganz abgesehen, von den Anti-Israel-Kommentaren wie beispielsweise, „Israel hat sich die Hamas gezüchtet.“ Diese Aussagen ähneln NPD Aussagen, wie, “Die Juden sind Schuld am Antisemitismus“.  Wieso Bloggerin „thinktankgirl“ noch nicht zu den Publizisten des „Freitag“ gehört, ist von daher nicht nachvollziehbar.

Quellen: Silvio Gesell, Rudolf Steiner und die „braune Soße“

Proudhon, Gesell, Feder, Marx und die regressive Kapitalismuskritik

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Weiterführende Informationen:

Silvio Gesell und der Freitag

Thilo Sarrazin und Silvio Gesell

Was heute reaktionar erscheint war damals emanzipatorisch

Silvio Gesell ist kompatibel mit NS-Lebensborn und Mutterkreuz

Das SS-Zuchtprogramm Lebensborn e.v.

Highlights-2 – Völkische Biologisten in der FC – Gesellianer unter uns

Notizen aus der „Qualitätscommunity“

Unterschätzte Publizisten (8) – thinktankgirl

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  1. 24. August 2010 20:42

    Wenn die ‚Naturfrau‘ sich gehen läßt … läßt der Freitag … noch lang nicht … von ihr ab.
    Bitte taggen mit ‚ich_bin_schön_und_klug‘

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    • 24. August 2010 21:19

      „Bitte taggen mit ‘ich_bin_schön_und_klug’“

      Hab ich nun nachgeholt. Danke für den Tipp.

      Besten Gruß nach Westfalen

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  2. 24. August 2010 20:44

    Die oben angeführte Kausalkette ist symptomatisch für die Kaste pervertierter Salon-Linker a la Freitag und Co., wobei diese Community hier keinen Alleinstellungsanspruch besitzt. Eine gewisse Signifikanz ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen und der Hang zum „echten“ Konservativismus – geboren oder wahlweise erbrochen aus Überforderung – schreit förmlich zum Himmel.

    Vielleicht ist es das, was mich dort nicht selten angeekelt hat – die Perfidität und die Selbstgefälligkeit, die allein dem Ego dienen – als Duo Infernale im Krieg gegen die eigentlich geforderte Menschlichkeit. Das eine linke Haltung auch Verzicht bedeutet, Teilung, Partizipation, ist dort noch nicht angekommen. Vielmehr sucht man krampfhaft nach vermeintlichen Klassenfeinden, um nehmen zu können. Dabei ist man sich dann auch nicht zu schade, siehe thinktankgirl, sich am Denken des Urfeindes der Linken zu bedienen, wenn es nur der eigenen kruden Argumentation oder dem Vorteil dient.

    Und sein wir doch mal ehrlich. Der wirkliche freitagskompatible Linke ist gebildet, kulturell interessiert und hält die ehemalige DDR für gar nicht so schlimm – schließlich gab es dort Kinderkrippen und die meisten Nachbarn gingen auch ganz locker miteinander um, sogar Nacktbaden war erlaubt. Wenn das kein Zeichen der Freiheit war. Ist man derart von sich überzeugt und verortet man die irgendwie linke Community in den Gestaden bildungsbürgerlichen Gutmenschentums, erscheinen derartige Ideen natürlich nicht mehr sonderlich verwerflich – sorgen sie doch auch dafür, dass die linke Community im Sinne ihrer „Vordenker“ (das ich nicht lache) „rassenrein“ bleibt.

    Lustig dabei ist, dass einmal wieder von Versorgungsprostitution fabuliert wird. Ein wahres Totschlagargument einer gewissen Gruppe. Da ist es dann auch recht und billig, den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.

    Die Frage aller Fragen: Wann hat sich die Avantgarde der Modelinken so weit nach links gedreht, dass sie rechts angekommen ist? Gestern, heute, morgen?

    Leider kann ich bei Menschen, die derlei verbreiten, keine „vererbungsfähigen Vorzüge“ erkennen, es sei denn, man zählt Retardiertheit dazu.

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    • Rahab permalink
      25. August 2010 09:24

      kausalkette, tiefscharf?
      eine kausalkette ist eigentlich etwas anderes, aber seit Cicero haben sich manche leutz angewöhnt, eine anklage- oder verteidigungsstragie für eine solche zu halten. je nun …. Cicero hat auch nicht immer gewonnen.

      in der obigen sammlung fehlt beispielsweise dieses:

      ->thinktankgirl schrieb am 17.05.2010 um 14:40
      @ navetta

      Sehe ich genauso!

      Außerdem muß man die monierten Früh-/Spät-/Sonstige-Sozialisten auch in ihrem kulturellen Kontext lesen. Was heute als reaktionär o.ä. gilt, war damals der letzte Schrei und absolut modern.

      Wenn die „Linke“ sich nur noch durch Haarspaltereien auszeichnet, und nicht durch (gelebte) Alternativen, dann sind wir wirklich beschissen dran.

      Außerdem halte ich Blogs in Fidelchescher Manier für völlig kontraproduktiv. <-

      dieses (und anderes, das ich auf die schnelle nicht finden kann) erklärt vielleicht den teutonischen furor, mit dem fidelche ttg verfolgt.

      und was die versorgungsprostitution anbelangt: ich finde es immer wieder erstaunlich, welche aussagen linke und andere männer so zu frauen, ehe und prostitution von sich geben … und welche wut entsteht, wenn ihnen dies von frauen gespiegelt wird. nachzulesen beispielsweise hier http://www.freitag.de/alltag/1003-prostitution-studie-sex-frauen-maenner
      'vererbungsfähig'? das nennt sich adaption. und diese adaption funktioniert erstaunlich gut. leider!

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      • 25. August 2010 09:36

        „Außerdem halte ich Blogs in Fidelchescher Manier für völlig kontraproduktiv. “

        Mit diesem Satz ( und deinen anderen Sätzen) meinst Du kann man irgend ein „thinktankgirl“- Zitat entkräften? Nimmst Du Drogen, gebenedeite Rahab?

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        • Rahab permalink
          25. August 2010 10:34

          im unterschied zu dir, Lazarus, nehme ich keine drogen.

          entkräften? erst mal vervollständigen!
          denn wie immer ist das interessante das, was weggelassen wird.

          ach ja – könntest du mal auf die beiden Gesell-blogs verlinken? und die anderen, aus denen zitate entnommen wurden, ebenso?
          damit wäre die geneigte leserschaft in die lage versetzt, den verlauf der diskussion mit all ihren sprüngen und einsprengseln nachzuverfolgen. ohne das ist die obige sammlung nämlich nur ’salat‘!

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      • 25. August 2010 10:03

        Ahoi, Frau Rahab

        Ich beginne mal beim Thema Versorgungsprostitution, da ich ja, wie hinlänglich bekannt, auf sexy Themen stehe. Irgendwo stand, dass Frauen sich auf einen sexy Mann einlassen, sich dann aber aus wirtschaftlichen Erwägungen mit einem Mann verheiraten, der bereit ist, ausreichend zu alimentieren. Nun denn – das soll es geben. Allerdings steht nirgendwo geschrieben, dass sie den Erzeuger nicht behalten dürfen. Die Frage ist die nach der Beiderseitigkeit. Wäre es nicht zumindest legitim, aus weiblicher Sicht, nachzufragen, warum es oftmals diese wirtschaftliche Entscheidung ist, den eigenen Hintern möglichst gewinnbringend zu veräußern? Wäre es nicht angemessen, auch die holde Weiblichkeit kritisch zu hinterfragen – inklusive ihrer ehrlich geäußerten Bedürfnisse?

        Mich stört immens, dass hier immer wieder Zwangsläufigkeiten in den Raum gestellt werden und dann auf dieser Basis diskutiert wird, als ob es keine Alternativen gäbe – einzig mit dem Ziel, irgendwie links Recht zu behalten. Mir sind sehr wohl Frauen bekannt, die sich allzu gern aushalten lassen und dies auch in voller Absicht und freiwillig tun, nicht auf Basis eines gesellschaftlichen Drucks, sondern, weil es einfach bequem ist. Auf der anderen Seite hatte und habe ich immer wieder Partnerinnen, die ihr Leben selbst bestimmen und eine Karriere erfolgreich anstreben und verwirklichen, weil sie es wirklich wollen und befähigt sind. Und – oh Wunder – es funktioniert sogar. Der Begriff der Versorgungsprostitution hat durchaus seine Berechtigung – keine Frage. Aus meiner männlichen Sicht stört sie mich ebenso, da ich natürlich keine Frau will, die nur partizipieren möchte. Der Preis wäre zu hoch für das bisschen Sex, den man – pragmatisch gesehen – kostengünstiger und meist auch besser haben kann.

        An linken Diskussionen – ich benenne sie der Einfachheit halber mal so – fällt mir immer wieder der fast krankhafte Hang zum Revanchismus auf. Nullsummenspiele, wohin das Auge blickt, persönliche Animositäten und verletzte Eitelkeit. Und dabei wissen viele Disputanten nicht einmal wirklich, worüber sie reden, weil ihnen der eigene Wohlstandsbauch den Blick nach Unten versperrt. Irgendwie Links sein ist eben nur solange schicklich, wie man mit dem Pöbel nicht in Kontakt kommt und sich in Salons jeglicher Art dem einen oder anderen Selbstgefälligkeitsdiskurs hingeben kann. Da wird dann – exakt – aus dem historischen Kontext gerissen, wie es grad beliebt, indem genau die Gesamtbewertung inkl. Motivation und Folge schlichtweg vergessen wird. Wichtiger und richtiger wären Lösungen für das Hier und Heute, denn die Gesellschaft hat sich massiv verändert und wird dies auch weiter tun. Lösungen, die innerhalb einer Population vor hundert Jahren modern erschienen – unter den damals gültigen Bedingungen -, sind es heute längst nicht mehr, zumal die Folgen bekannt sind. Das betrifft übrigens auch den gesamten Bereich ostalgischer Verharmlosung und auch das ebenso typische „da waren wir noch reich“-Geseiere der West-Fraktion.

        Ob nun ein Topf mit Muttergeld oder der solvente Mann – Prostitution bleibt, was sie ist. Unabhängigkeit sieht anders aus. Diese wäre nur durch mehr Chancengleichheit zu erreichen und nur das kann m.E. ein zukunftssicherer Weg sein. Das ist natürlich schwieriger, weil das Problem nicht durch die Umkehr von Machtstrukturen und Partizipation gelöst werden kann und es auch nicht von hier auf jetzt funktioniert. Nicht nur die Bereitschaft abzugeben (seitens der Männer) ist gefordert, sondern auch die, anzunehmen (seitens der Frauen). Aus der Geschichte heraus gibt es hier keine Lösungen, denn sie hat aus unterschiedlichen Gründen stets versagt – und auch Gesells Ansätze waren im Grunde nur eine weitere Variante, Frauen „wohlfeil“ zu „halten“.

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        • Rahab permalink
          25. August 2010 10:36

          so so. prostitution bleibt was sie ist…
          was ist denn nun prostitution?

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        • 25. August 2010 10:42

          Wo ist denn der Unterschied? Prostituiert sich die Frau dem Staat gegenüber als Gebärmaschine und wird alimentiert, ist das nicht besser, als würde sie es dem Mann gegenüber tun. Selbstbestimmt ist Beides nicht – im Fall einer Abhängigkeit. Diese aufzulösen, gilt es doch.

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        • Rahab permalink
          25. August 2010 11:07

          das problem – und es zunehmend ein problem! – ist, dass die aufzucht der brut abhängig macht. nämlich vom zugang zu ressourcen.
          ich habe dazu grade mit großem vergnügen (na ja, nicht nur) Sarah Blaffer Hrdy gelesen. und von dort mitgenommen, dass die aufzucht der brut eigentlich nur dann gelingen kann, wenn sie nach möglichkeit von anfang an kooperativ stattfindet. und wenn sie sich von dem gedanken verabschiedet, dass die fortpflanzung nur dann eine erfolgreiche sei, wenn ein jeweiliges ich seine eigenen gene weitergegeben hätte.

          da liegt nun allerdings der hase im pfeffer! denn genau darauf besteht alle welt – und wenn du mal dahinein guckst -> http://www.freitag.de/wissen/1030-mehret-euch-wann-ihr-wollt
          jede/r will ihr/sein eigenes… nach möglichkeit bis 120!

          ansonsten müßten wir, um den heutigen abhängigkeiten/prostitutionen auf die spur zu kommen, so ungefähr bis Luther zurückgehen.

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        • 25. August 2010 11:25

          Nun sind wir also doch im Ambivalenten angekommen.

          Ich muss zugeben, dass es mich ermüdet, mir jetzt den ganzen Artikel im Freitag inklusive der Kommentare anzulesen. Im Freitag wird mir seitens der üblichen Verdächtigen zu oft nach Alternativen um der Alternativen und nicht um einer Lösung willen gesucht.

          Natürlich ist eine erfolgreiche Steigerung der Population nicht davon abhängig, dass jeder nur seine Eigenbrut aufzieht. Aber das es wünschenswert ist, halte ich für legitim. Die von dir genannte Autorin ist mir bislang nicht bekannt. Was ist in dem Zusammenhang mit kooperativ gemeint? Kooperativ im Sinne von Gesellschaft oder im Sinne von Paar (Mann/Frau – der Klassiker)?

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    • 26. August 2010 11:31

      @Tiefscharf
      Ich stimme in vielem zu was Sie schreiben. Die DDR auf Kinderkrippen und Nacktbaden zu begrenzen halte ich für arg verkürzt. Die DDR hatte auch seine Vorzüge. Beispielsweise war sie Bollwerk gegen den Kapitalismus mit einem ausgewogenerem Sozialsystem als heutzutage und außerdem wäre der Angriffskrieg Deutschlands mit seinen Verbündeten gegen Jugoslawien mit einem funktionierenden „Ostblock“ nicht möglich gewesen.

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      • 26. August 2010 11:51

        Lieber Fidelche,

        ich halte es vor allem für problematisch, die DDR stets nur als befriedendes Konstrukt zu sehen. Auch sehe ich die DDR nicht als Bollwerk gegen den Kapitalismus – sie hatte ihn lediglich schlechter im Griff als die BRD. Die DDR stand ja durchaus im Wettbewerb und hat ihre Wirtschaftsleistung bejubelt – teils zu Recht, teils zu Unrecht. Das eigentliche Versagen der DDR aber war, aus interessanten Entwicklungen nichts gemacht zu haben. Davon abgesehen aber, darf man – oder sollte man – nie vergessen, dass in einem Staat Menschen leben. Wir echauffieren uns hier oft über die Unterdrückung von Meinungen, von freier Äußerung, über Machtstrukturen etc. pp. Ganz ehrlich: Was wäre, wenn wir in einem Staat wie der DDR leben würden? Mein Beifall würde nicht der Bollwerkfunktion gelten – nein, ich würde heraus wollen, weil ich mich nicht über Gebühr bevormunden lassen wollte. Wir regen uns hier in der BRD ständig darüber auf, dass man versucht, uns zu bevormunden – die DDR jedoch, die die Bevormundung bis zum Exzess kultiviert hat, dieser begegnen wir zum Teil in nostalgischer Verklärung. Das so bejubelte Sozialsystem der DDR hatte einen hohen Preis – der sollte nicht vergessen werden, es war der der Individualität.

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        • 26. August 2010 13:27

          Lieber Tiefscharf,
          in einigem kann ich dir zustimmen. Ich habe im Freitag übrigens ein Blog über die Slansky Prozesse geschrieben. Bei meiner Aussage, die DDR war ein Bollwerk gegen den Kapitalismus bleibe ich. Mir wären zwei deutsche Staaten bedeutend lieber gewesen. Ich schreibe in der nächsten Zeit mal ein Blog über die DDR auf fidelches cosmos – dann mit Begründungen für meine Aussagen. Dann können wir ausführlich über die DDR diskutieren.

          Gruß
          fidelche

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        • 26. August 2010 13:32

          Einverstanden. Das können wir dann gerne tun. Mir wären zwei deutsche Staaten auch lieber gewesen – aber vermutlich aus anderen Gründen. Und um das vorweg zu nehmen: Nein, nicht der Übernahmekosten wegen, sondern wegen der erweiterten Möglichkeiten.

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  3. 25. August 2010 09:32

    Am 22.Juli 2010 schrieb mir „thinktankgirl“ (beton) in einen Kommentar: „@fidelche
    Schade daß deine Mutter nicht ihr Zuchtwahlrecht benutzte …“

    Die Frau scheint ein sexuelles Problem zu haben. Ansonsten sind die obigen Zitate sehr gut ausgewählt. Gratulation dazu. Ich vermute, dass „thinktankgirl“ vor kurzem ein Sozialpädagogikstudium abgeschlossen hat und aus Freude darüber meint, wissenschaftlich argumentieren zu können. Sie fordert in vielen Freitags-Kommentaren Wissenschaftlichkeit, erkennt dabei nicht wie „dümmlich“ ihre eigenen Kommentare sind. Ihre eigene „wissenschaftliche Leistung“ sind vier Beiträge (3 Reiseberichte über Perugia und ein Blog über die Konferenz von Sanremo 1920 (8 kurze Sätze! und ein Link)) in der Freitags-Community. Immerhin bezieht „thinktankgirl“ bezüglich der Frauenunterdrückung (Burka) eine etwas bessere Position, als Freitags-Bloggerin „Rahab“ (selbst verschleiert) mit ihren Komplizinnen. „Aber das macht das Kraut auch nicht fett“, wie man in Bayern so schön sagt.

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    • Rahab permalink
      25. August 2010 09:42

      ach ja, das nun wieder …. getretner quark….

      vielleicht ist es für dich, Lazarus, zu feinsinnig: ich streite gegen das burka-verbot. ich streite damit nicht für die burka oder eine andere form von verordneter verschleierung oder sonstiger geschlecht (als sex&gender) festschreibender uniform. ganz im gegenteil – ich streite gegen uniform! und ich streite gegen gesetze, die den zugang zu öffentlichen räumen vom tragen einer uniform abhängig machen.
      ich nehme mir allerdings die freiheit, meine rote mütze wie eine kippa zu tragen! und ich nehme mir die freiheit, mir auch mal einen schal so ums haupt zu winden, dass nur noch die augen rausgucken können!

      genau das stört dich. weil du nicht magst, wenn andere sich andere freiheiten nehmen als die, welche du meinst ihnen grade mal noch zugestehen zu können.

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    • Rahab permalink
      25. August 2010 10:28

      weiter….
      erhellend sind auch deine vermutung zu ttg’s person.
      natürlich darf die zum sexuellen problem nicht fehlen … ich weiß nicht, was du damit eigentlich sagen willst außer dass du die vorstellung, frauen könnten über ihre prokreativität und fertilitität und über die richtung/en ihres sexuellen begehrens bestimmen, überhaupt nicht magst. und wenn du dann darauf gestoßen wirst, dass auch deine mutter… und wer sagt dir, dass sie nicht hätte, zumindest als versuch … da wird es dann mal wieder furchtbar ‚aua‘. denn: sie hätte dich ja auch abtreiben können. so wie meine mutter mich.
      ich sage damit nicht, dass sie es hätte tun sollen. ich sage damit nur: die vorstellung, dass frauen sich nicht einfach besinnungslos (vom tollsten kerl aller zeiten, versteht sich) befruchten lassen um hinterher einem mann ein kind zu ’schenken‘, die muß auch persönlich verkraftet werden.
      dabei: genau das haben frauen immer getan, manchmal auch zusammen mit männern, manchmal von männern dazu gezwungen – bekanntestes beispiel ist wohl Rousseau! – manchmal aber auch aus von je einzelnen männern unabhängigen gründen – und sie tun es heute noch. es handelt sich dabei auch nicht um ein „sexuelles Problem“, sondern eher um die frage, wie gut oder schlecht die aussichten sind, die erzeugten/empfangenen kinder bis mindestens zu deren geschlechtsreife großzuziehen – was ja heutzutage dank der künstlich verlängerten adoleszenz bis zum zarten alter von ungefähr 35 dauern kann
      so viel mal dazu.

      das andere: das schlimmste, was du dir als studienabschluß vorstellen kannst scheint sozialpädagogik zu sein. köstlich! diskutier das mal mit rk im aksev!

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  4. Rahab permalink
    25. August 2010 09:34

    lustig finde ich auch, wie der satz „Israel hat sich die Hamas gezüchtet“ gelesen wird. Ich würde es nicht so sagen, habe aber auch nicht widersprochen. unter anderem deshalb, weil ich vor ort miterlebt habe, wie Hamas (die sich damals noch anders nannte) gefördert wurde um zu verhindern, dass sich in der westbank (da war ich näher dran, weil in Jerusalem lebend) die menschen mehr oder weniger plo-affin selbst organisieren. dies ist etwas, was in Israel niemand bestreitet, wie dies hier zeigt: http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/biography/yassin.html
    ich tät an dem punkt fidelche und ttb empfehlen, mal nicht päpstlicher als der papst sein zu wollen

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    • 25. August 2010 12:06

      Wer Israel vorwirft Schuld am Entstehen der Hamas zu sein „argumentiert“ wie alle Antisemiten. „Die Juden sind Schuld an ihrem Unglück“, meinten nicht nur die „rechten Nazis“. Bei „linken Nazis“ heißt es dann eben: „Israel hat sich die Hamas gezüchtet.“ Thinktankgirls Lieblingsworte sind offenbar: „Zucht, Menschenzucht, Zuchtwahlrecht, Aufzucht, Hochzucht, gezüchtet“ u.v.m.

      Boykottaufrufe gegen Israel sind identisch mit dem Satz: „Deutsche wehrt euch, kauf nicht bei Juden“. Solche Sätze liest man immer wieder in der so genannten „linken“ Freitags-Community.
      Ich kann nur warnen und schreiben: Linke, haltet euch von dieser Community fern!

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      • 25. August 2010 12:32

        Das sehe ich etwas differenzierter. Weder Israel, noch die Gegenseite, verhalten sich immer klug oder gar menschlich. Es wird auf beiden Seiten instrumentalisiert und natürlich treibt die jeweils andere Seite ihr Gegenüber Schritt für Schritt weiter in den Extremismus. Wie israelische Politiker Palästinenser in die Fänge der Hamas etc. treiben, treiben diese israelische Bürger ebenfalls in die Fänge extremerer Strömungen. Beide Seiten befinden sich in einer Spirale der Gewalt und man kann nur hoffen, dass moderatere Geister letztlich doch die Oberhand gewinnen – zugunsten derer, die das Alles ausbaden müssen.

        Was den Freitag betrifft, sehe ich ihn schon lange nicht mehr als linkes Medium. Es handelt sich vielmehr um einen Treffpunkt verkopfter wie egozentrischer Bildungsbürger – ein Refugium der pseudolinken berliner Schickeria – nicht mehr, nicht weniger. Zu erkennen ist es am Selbstbezug – wie üblich. Links ist man nur so lange, wie links schön schick ist und der „Kanacke“, den man natürlich „ausländischen Mitbürger“ nennt, nicht in das gleiche Haus einziehen will.

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      • Rahab permalink
        25. August 2010 12:47

        das ist doch quatsch!
        es geht nicht um vorwurf, sondern einfach darum, das eine oder andere etwas mehr oder weniger entfernt liegende ereignis (oder auch eine reihe von ereignissen) zur kenntnis zu nehmen. und es geht darum, die geschichte im nahen und mittleren osten endlich nicht mehr ausschließlich durch die europäische brille zu betrachten.
        dass Israel islamische wohlfahrtsgruppen unterstützt hat (und eben auch sheikh Yassin) ist fakt. darüber streitet in Israel niemand mehr!

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  5. Rahab permalink
    25. August 2010 12:04

    @tiefscharf
    der besseren lesbarkeit wegen mache ich hier weiter

    es geht jetzt nicht darum, den ganzen thread durchzulesen. ich hätte übrigens auch den einen oder anderen zum jüngsten BVerfG-beschluss zu den ledigen vätern nehmen können – da kommt genau dieses nämlich auch vor, dass jeder mann sein eigenes will!

    ich schreib das jetzt so hin, weil frauen da erst mal nicht groß die wahl haben… wenn sie sich nicht zum abbruch der schwangerschaft entschließen, müssen sie diese durch eine geburt zu ende bringen, sei es durch rauspressen, sei es durch sectio (das gilt übrigens auch für tote feten). danach allerdings haben sie die wahl – physiologisch. nach deutschem recht allerdings nicht – danach bringen sie nicht nur ein kind und eine plazenta zur welt sondern auch gleich noch eine ganze mutterschaft. weshalb sie hierzulande (und nicht nur hierzulande ) nur noch eine eingeschränkte wahl haben.

    verkompliziert wurde diese geschichte durch den anspruch von männern, sicherzustellen, dass ‚ihre frauen‘ garantiert auch ‚ihre kinder‘ zur welt bringen. dieser anspruch ist sehr alt, aber dennoch kein universaler. weshalb es auch heute noch kleine gesellschaften (meist von jägerinnen&sammlern) gibt, die sich das ding mit der vaterschaft ganz anders vorstellen. die werden allerdings immer kleiner – was auch was mit den ressourcen zu tun hat – und je ‚moderner‘ sie werden, umso mehr kann (nicht muß) es geschehen, dass sie die patriarchale idee von vaterschaft übernehmen.

    diese patriarchale idee von vaterschaft (deren umwandlung in gesetz übrigens sehr schön vor allem in der tora ablesbar ist – die entstehung liegt wesentlich früher) führte dazu, dass kooperative aufzucht der brut bestenfalls noch als kooperation innerhalb der kleinfamilie vorstellbar ist. wobei die vorstellungen darüber oftmals mit der praxis nicht ganz schritt halten.

    davon müssen wir wieder weg. allerdings ist das sehr ambivalent, denn neben der horrorvorstellung, dass kleinkinder in der krippe in reih und glied auf den töpfchen sitzen, gibt es auch noch das menschenrecht auf fortpflanzung. und das ist unverzichtbar!

    an vorstellungen darüber, wie das gehen könnte, arbeiten männer so ungefähr seit Platons staat (in fidelches blog kam der hinweis darauf übrigens von e2m – allerdings nicht als männliche vorstellung akzentuiert). bislang – und Gesell bildet da keine ausnahme – kranken alle dazu entworfenen utopien daran, dass sie entweder frauen oder männer „wohlfeil halten“. die einen werden zu gebärmaschinen und die anderen zu drohnen und interessant an diesen utopien ist eigentlich nur, wie die zugangsberechtigung zur jeweiligen gruppe der wohlfeilen geregelt ist. weshalb bis heute die utopien allesamt dystopien darstellen.

    aber, um deine frage zu beantworten: die gesellschaft!

    mit all dem wollte sich fidelche allerdings garnicht beschäftigen, sondern er wollte nur nachweisen, dass, wer nach seiner bestimmung antisemit ist auch gesellianer sei. seine bzw. ttb’s obige sammlung ist nichts anderes als die fortsetzung dieses labeling.

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    • 25. August 2010 12:24

      Da ich ja auf traditionelle Werte stehe, wie hinlänglich bekannt ist, möchte ich den alten Klepper Familie mal von hinten aufzäumen – in der Hoffnung, dass er die Hufe unten behält.

      Mein Problem mit Deiner Argumentation hier wie auch schon damals im irgendwie linken Freitag ist die vollständige Ablehnung vom Familienbegriff und die damit verbundene Überhöhung der Individualität der – jedenfalls liest Du Dich so – vollständig von Mutter Natur und den Männern geknechteten Frauen. Nun lerne ich aber immer wieder auch Frauen kennen, die genau das wollen – und sich dabei angenommen und – was ganz wichtig ist – wohl fühlen. Mich stört ein wenig, wie verächtlich Du von einem ganz normalen Vorgang – der Geburt – schreibst, die anderen Menschen, die ein gleiches Recht auf Selbstverwirklichung besitzen, sehr viel Wert ist. Auch die nachfolgende Mutterschaft ist etwas, in der viele Frauen durchaus eine Erfüllung finden – wie die dazugehörigen Männer. Und auch das ist deren gutes Recht, ist nichts Minderwertiges, sondern durchaus ein lebenswerter Weg, wenn – und das ist der Punkt – man ihn denn will.

      Die Frage, die sich aus Deinem Text ergibt, ist übrigens die nach dem Wollen. Niemand zwingt eine Frau dazu, sich schwängern zu lassen. Es ist überwiegend ihr eigenener Wunsch. Übrigens gibt es auch den umgekehrten Fall, denn auch der Mann verpflichtet sich im Fall des Nachwuchses, nicht nur die Frau. Auch der Mann schränkt sich monetär ein und muss seine Zeit anders planen. Ich habe aus diesem Grund meine erste Ehe wieder gelöst, weil ich keinen Nachwuchs wollte. Auch für mich hätte es nämlich bedeutet, mein Sein auf die Nachkommenschaft ausrichten zu müssen und das wollte ich eben nicht. Und auch da bin ich sicher kein Einzelfall.

      Die Frage ist nicht, wie man Menschen noch weiter individualisiert, wie es ohnehin schon geschehen ist – inkl. der massiven gesellschaftlichen Umbrüche und der sich daraus erwachsenden Kosten (Altenpflege, Krankenhäuser, Güter und Dienstleistungen im privaten Bereich, Umweltzerstörung), sondern wie es möglich wäre, dass Menschen – ob Paare, Sippen oder Einzelpersonen – jeweils ihren Vorstellungen gemäß Kinder bekommen können, die dann ihrerseits in den geschaffenen Verhältnissen eine positive und fördernde Umwelt vorfinden.

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      • Rahab permalink
        25. August 2010 13:26

        nun mal sachte. ich mache nicht verächtlich, schon garnicht geburt (ich hatte selbst das vergnügen, weshalb ich dir ernsthaft versichern kann, dass preßwehen nicht umsonst so heißen). und ich mache auch die aufzucht der brut nicht verächtlich (ich wähle nur das kürzere wort) – denn ich bin damit mehr oder weniger immer noch befaßt, was an der verlängerten adoleszenz liegt – gleichzeitig zum immer noch muttern tochtere ich gerade auch sehr intensiv, verbringe viel zeit bei und mit meiner kürzlich verwitweten 80-jährigen mutter -> alles sehr traditionell.
        in einem hast du recht: es verändert das sein.

        aber noch mal zurück zur physiologie: frauen sind darauf angelegt, zu muttern, also zu stillen. männer übrigens auch, ein kleines bißchen. es gibt allerdings – habe ich bei meiner lektüre gelernt – ein zeitfenster von 48-72 stunden, innerhalb dessen die frau, die geboren hat, entscheiden kann, dass sie das geborene kind nicht aufzieht. wenn sie so entscheidet, dann kommen all die prozesse, die sie mit der entscheidung es ja aufzuziehen in gang setzt, nicht in gang. sie kann eine solche entscheidung auch später treffen, also das kind auch nach 72 stunden noch ‚annehmen‘ oder nicht. ihre physis erlaubt ihr das.
        die kleinen kinder – auch das etwas, was ich bei der lektüre gelernt habe – sind allerdings so ‚gebaut‘, dass ihre chance, eine für ihr überleben positive entscheidung auszulösen, erhöht ist. das nennt sich kindchen-schema – und auf dieses sprechen frauen wie männer an, letztere wiederum etwas schwächer, aber auch sie tun es.
        so weit mal. ich will damit nur sagen: menschen sind physiologisch so gebaut, dass sie die brut großziehen können oder entscheiden, dies nicht zu tun – aus vielerlei gründen.

        in der hiesigen (deutschen) vorstellung von der frau&mutter kommt die möglichkeit des infantizids durch frauen nicht vor – d.h. nur als unnatürlich. die möglichkeit von männern, sich gegen ihre brut zu entscheiden (bis hin zum infantizid) wird wesentlich rationaler betrachtet. wonit ich jetzt nicht den infantizid propagieren möchte, um himmels willen!
        sondern ich sage nur: in den vorstellungen, die vom alltag bis hinein in BVerfG-beschlüsse reichen, haben männer andere möglichkeiten zu wollen als frauen.
        in frankreich z.b. ist das anders. da kann eine frau nach der geburt erklären, dass sie mit dem kind nichts zu tun haben will, und dann ist sie (bis in die rechtliche vorstellung hinein!) nicht mutter geworden. hierzulande kann sie das kind in eine babyklappe legen und macht sich damit strafbar.

        an der menschlichen physis werden wir so schnell nichts ändern können. aber an unseren vorstellungen. und zwar so, dass beides möglich ist, nämlich als individuum in gesellschaft zu leben. und zwar ohne durch „rollen“ eingeengt und vom/im zugang zu den notwendigen ressourcen ausgeschlossen/behindert zu sein.

        zum familienbegriff noch: in meiner weiteren großsippe gibt es einen ’schneider‘. an dessen haus – nämlich dessen verwinkelten anbauten – ist/war ablesbar, dass er – eine ausnahme im 19.jhdt! – lange genug lebte, um mehrere frauen zu müttern zu machen. meine mutter erzählte mir mal vom brief eines seiner söhne an einen anderen seiner söhne, in dem dieser hervorhob, dass der andere sein richtiger bruder (von der gleichen mutter) sei. unter schneidern war das was besonderes!
        also: familie ist etwas sehr wandelbares. wie wir heute an der patch-work-familie sehen können.

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        • 25. August 2010 14:15

          Du schrobtest: »… aber an unseren vorstellungen. und zwar so, dass beides möglich ist, nämlich als individuum in gesellschaft zu leben. und zwar ohne durch „rollen“ eingeengt und vom/im zugang zu den notwendigen ressourcen ausgeschlossen/behindert zu sein.«

          Damit bin ich einverstanden, wenn es heißt, dass ich mir meine Rolle wirklich frei aussuchen kann. Dazu gehört auch, dass ich, wenn ich das möchte – und dem ist so -, den Klassiker wählen will. Meine Vorstellung ist eben – natürlich für mich: Kleinfamilie inkl. Kind, trotzdem berufliche und private Verwirklichung, was zumindest bei meinem beruflichen Background kein Problem ist. Die passende Frau wäre dann natürlich ähnlich aufgestellt und müsste das auch wollen. Mann arbeitet, Frau ist nur Mutter – wäre für mich keine Perspektive. Natürlich – und das ist mir auch klar – ist das in anderen Konstellationen (beruflich) nicht so einfach möglich. Jobs, die einen Aufenthalt in einem Unternehmen erzwingen, stehen dem entgegen. Hier aber müssten dann natürlich Lösungen gefunden werden.

          Ich denke, wir leben in einer relativ wohlhabenden Gesellschaft mit viel Potenzial. Da sollte es möglich sein, den individuellen Bedürfnissen der Menschen einen Weg zu eröffnen, ohne gleich wieder zu verordnen. Daher präferiere ich ein vielschichtiges und flexibles Modell, dass nicht zur Gleichförmigkeit zwingt – egal, in welche Richtung. Aus meiner Sicht kann ich Patchwork-Familien ebenso akzeptieren wie Klassiker oder Menschen, die gar keine Familie wollen oder in Rudeln leben – wie auch immer. Für all diese Varianten sollte Raum sein.

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    • 25. August 2010 13:27

      Hi Rahab, leider gehst Du weder auf die sozialdarwinistischen Theorien von Gesell, noch auf die antisemitischen und völkischen Aussagen in Silvio Gesells Theorien ein. Thinktankgirl hat sich leider mit dem Satz,“ Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch“ desavouiert. Leider nicht nur mit diesem Satz. Siehe obige Zitate. Ich habe die Diskussion damals verfolgt und war bestüzt über die Aussagen thinktankgirl und die Reaktion und Parteinahme des Freitag. Ziemlich ekelhaft was im Freitag geschrieben wird und sonst so abläuft.

      Wie kann man eine Theorie emanzipatorisch nennen, wenn der Erfinder, solche Sätze niederschreibt:“„Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“

      Sag was zu dem Satz, du kannst ihn nicht verschleiern!

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  6. Rahab permalink
    25. August 2010 15:07

    und wieder hier weiter – der lesbarkeit wegen

    @tiefscharf
    und was machst du, wenn die frau und die sonstige realität ein klein bißchen anders aufgestellt ist?
    entweder machst du kompromisse oder du überläßt das der/dem anderen. das allerdings ist der tod im topf. da knallt es irgendwann …. nimm den regisseur dieses films (der entsorgte vater oder so ähnlich) – der war für ein vierteljahr oder so abgedüst, um einen film zu machen. kann mann machen. darf sich aber nicht wundern, wenn die frau, welche in der zeit das gemeinsame kleinkind an der backe hat, guckt, wie sie das ganz ohne ihn (dafür aber vielleicht mit präsenten anderen) hinkriegt. weil nun mal die brut nur mit präsenz großzuziehen ist /das bedeutet nicht, immer und ständig, aber doch verläßlich, einplanbar, präsent zu sein. und zwar so, dass der/die andere zu den ‚handelsüblichen bedingungen‘ auch noch was anderes tun kann außer kind großziehen.
    es ist auch egal, ob das regisseur und lehrerin ist. oder kassiererin und müllmann. klar ist in jedem fall: eine_r allein kriegt es nicht hin (auch die mit hartz4 kriegen es ganz allein nicht hin!)

    das im hier und jetzt zu leben ist eine ziemliche anstrengung. war es früher und ist es heute. was daran liegt, dass die menschlichen jungen extrem kostspielig und langsam reifend sind. das kostspielige kannst du in geld oder in kalorien berechnen, das ist egal. die wollen gefüttert werden. und die wollen und müssen ne ganze menge lernen. das braucht zeit. und die möglichkeit, entweder mit der brut an einem ort zu bleiben oder sie ständig mitzuschleppen oder ne mischung aus beidem – und/oder dazu andere, die auch mal füttern und schleppen. weil: irgendwie muß der mutternde mensch sich selbst auch noch ernähren – oder ernährt werden.

    wie dafür eine utopie zu entwerfen wäre … ich habe keine ahnung. ich traue mir einen solchen entwurf nicht zu. vielleicht, weil ich selbst erlebt habe, wie sich die guten absichten an der realität von arbeitsleben brechen.

    @skeptikerin
    wozu soll ich auf Gesells ‚theorien‘ eingehen? der hat unter einfluß von unter anderem Bachofen und Jung einen entwurf hingelegt, der emanzipatorsch gemeint war – na ja, was männer seiner zeit so unter emanzipatorisch verstanden bzw. wie sie sich matriarchat so vorstellten. genau darauf hat ttg hingewiesen. und mehr ist dazu nicht zu sagen – es sei denn, mensch wollte Gesell zum arbeitsgebiet erheben (was ich für mich nicht will, und was ttg auch nicht will).
    für das, was fidelche da an diskussion vorschwebte (nämlich antisemiten entlarven) mußte das als leitlinien der kritik ausreichen. dummerweise hat fidelche das aber nicht verstanden! und – wenn ich dein obiges lese – du wohl auch nicht. schade.

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    • 25. August 2010 15:13

      Siehste – Rahab

      Ich kann Dir da grundsätzlich nicht einmal widersprechen, neige aber dazu, Alternativvorschläge, die annehmbar sind, einzufordern, wenn dem aktuellen Stand der Dinge so vehement widersprochen wird. Das Beispiel, das du anführst, würde ich als „beziehungsschwach“ bezeichnen. Im Umkehrschluss würde das heißen, dass es völlig legitim ist, wenn ein Mann eine Frau schwängert und sich dann aus dem Staub macht, weil er zwar gerne vögelt, aber die Vaterschaft dann doch ablehnt, die ihn in seiner Persönlichkeitsentwicklung zu sehr einschränken würde. Zugegeben ist das ein faszinierender Gedanke… aber wünschenswert?

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      • Rahab permalink
        25. August 2010 16:15

        wenn du mit beispiel diesen regisseur meinst, metropolenmond – ja, ich schrieb doch: kann mann machen, darf sich aber nicht wundern… was auch für frau gilt. menschen sind in beziehungsdingen nicht uneingeschränkt belastbar.

        im übrigen: der DNA-vaterschafts-hype ist glücklicherweise noch nicht so weit gediehen, dass männer massenhaft ihre zeugungsfähigkeit testen lassen.
        und nicht jede frau mit kind legt wert darauf, den erzeuger dingfest zu machen.

        dem mythos von der mutterschaft entspricht der mythos von der uneingeschränkten zeugungsfähigkeit.

        was mir das sagt: dass menschen auch gut eltern (also muttern/vatern) können, ohne leiblich gezeugt/empfangen zu haben. manchen wird diese sehr menschliche fähigkeit allerdings abgewöhnt, zuweilen systematisch.

        andererseits: männer aus dem orient sind öfter sichtbar co-schwanger als solche aus dem okzident, so jedenfalls meine beobachtung. und können in aller regel auch mit den bobbelchen gut umgehen – also sie halten und tragen. okzidentler gefallen sich eher darin, babies durch die luft zu werfen.

        noch andererseits: als anwältin mit kind im tuch unter der robe hat mich mal ne richterin aus dem saal geschickt – das baby-in-den-schlaf-wiegen beeinträchtigte ihre konzentrationsfähigkeit. mit richtern ist mir so was nie passiert!

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        • 25. August 2010 16:26

          Du schrobst: »…menschen sind in beziehungsdingen nicht uneingeschränkt belastbar«

          Ja – das ist ganz offensichtlich so und aus diesem Grund wäre ein Beziehungsfähigkeitstest vermutlich sinnvoller als ein Zeugungsfähigkeitstest. Das führt vom ursprünglichen Thema jedoch jetzt schon ziemlich weit weg.

          Das Menschen eine Vater- oder Mutterrolle annehmen können, wenn sich die Gelgenheit ergibt, weiß ich aus eigener Erfahrung; auch, dass das unabhängig vom Zeugungshintergrund möglich ist. Das will ich gar nicht bestreiten, ich sehe es eben nur nicht als Ideal- sondern als Notlösung an.

          Im Normalfall sucht eine Frau ja keinen Mann auf, der genetisch passen könnte und sagt: »Los Alter, mach mir n Kind und dann verpiss Dich.«

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        • Rahab permalink
          25. August 2010 16:29

          im wirklichen leben, tiefscharf, ist die genetik völlig schnuppe! dass die von bedeutung sei behaupten nur solche sätze wie ‚frauen suchen männer nach xy aus‘.
          das könnte daran liegen, dass genetisch so ziemlich jede mit jedem zusammenpaßt.

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        • 25. August 2010 16:38

          Ich meinte genetisch vorteilhaft, was die zu erwartenden Jungen betrifft und da ist es eben nicht so, dass es egal ist, wer mit wem …

          Und selbst, wenn wir die Genetik außen vor lassen, spielt sie die Paarung so nicht ab, außer in einigen speziellen Fällen, die man aber wohl vernachlässigen kann.

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        • Rahab permalink
          25. August 2010 19:19

          also tiefscharf! mit so was wie „genetisch vorteilhaft“ da sei mal besser ganz vorsichtig! sonst schlägt die ’skeptikerin‘ ganz fix den mutterkreuzlern zu.
          dabei – ich gehe mal davon aus, dass du es nicht so gemeint hast. obwohl ich mir für den alltagsgebrauch nicht vorstellen kann, was denn „genetisch un-vorteilhaft“ wäre.

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        • 25. August 2010 19:42

          Mutterkreuze wehre ich mit links ab.

          Über genetische Fragen gibt es einschlägige Fachliteratur, was die Fortpflanzung betrifft. Menschen unterscheiden sich da nicht wesentlich von anderen Viechern.

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        • Rahab permalink
          25. August 2010 20:13

          das mag so sein – nur für das ‚paarungsverhalten‘ spielt es keine rolle. da ist aus sicht der frau wesentlich wichtiger, ob die rahmenbedingungen für die aufzucht der brut stimmen. also: nahrung vorhanden? -> wenn mutter nicht ißt, dann keine milch! und aptamil gibt es noch nicht so lange, abgesehen davon, dass es dazu abgekochten wassers braucht.
          schutz vorhanden? -> durch eine dem nachwuchs wohlgesonnene gruppe – ein mann allein reicht dafür nicht! sorry, ist einfach so.
          in dem zusammenhang wird das wichtig, was ‚female bonds‘ genannt wird. männer können das auch (und tun es auch), aber kleine schwestern&cousinen, ältere tanten und geduldige&fleissige großmütter bringens mehr. wobei die matri-lokalität der aufzucht wiederum förderlicher ist als die patri-lokalität.
          ja, und schließlich muß das neugeborene überlebensfähig aussehen/sein.

          das ist das, was ‚mutter natur‘ den menschen mitgegeben hat.

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        • 25. August 2010 20:48

          Stimmt – aber das ist es nicht nur. Sie muss ihn auch riechen können. Das spielt beim Paarungsverhalten sehr wohl eine Rolle.

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        • Rahab permalink
          25. August 2010 21:06

          stimmt. aber das kann sich auch ändern.

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        • 25. August 2010 21:49

          Ändern kann sich alles, wenn wir groß sind. Nur, davon immer auszugehen, ist ein wenig müßig und führt zu nichts. Solange es gut riecht, stimmt auch der Geschmack. Und schreib jetzt bitte nicht wieder etwas von sexistischer ober-kacke in meine Richtung.

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        • Rahab permalink
          26. August 2010 09:42

          doch, mach ich jetzt gleich sofort und radikal.

          was ich noch vergaß zu erwähnen: frauen mögen die machart von kindern auch ohne kinder zu machen! einfach so. ganz ohne gen-e-tick.

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        • 26. August 2010 10:27

          Womit die Frauen eigene Verderbtheit einmal wieder belegt wäre. Kleiner Scherz. Männer, so aus meiner Sicht geistig gesund – oh, welche Wortwahl -, mögen die auch, wobei das bei ihnen zumindest zum Tick werden kann.

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        • Rahab permalink
          26. August 2010 10:52

          nun schau mal eins nach oben, tiefscharf. was siehst du?
          – es scheint auch hier verpönt, dass eine frau sagt, sex mache spaß. ts.

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        • 26. August 2010 11:14

          Nein. Das sehe ich anders. Ich denke, die Argumentation oder die postulierten Voraussetzungen dafür sind verpönt oder werden anders gesehen. Sex soll Spaß machen – Männern und Frauen, denn Sex ist physisch und auch psychisch sehr wichtig. Ich glaube aber, dass es die Sache nur verkompliziert, wenn man die Realisation von komplexen gesellschaftlichen Entwicklungen abhängig macht und noch mehr Regeln aufstellt, wo es schon zu viele gibt. Die Aussage selbst, Sex mache Spaß, halte ich für ziemlich gesund – auch und gerade, wenn sie von einer Frau kommt. Andere Aussagen erscheinen mir eher bigott anerzogen und sie befremden mich. Den Frauen, mit denen ich mich umgebe, macht Sex Spaß – und das ist auch gut so. Nicht, weil ich ggf. daran partizipiere, sondern weil es einfach ganz natürlich ist und sich das auch im Sozialverhalten niederschlägt.

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        • reflexione galore permalink
          26. August 2010 13:47

          rahab schrob: „was ich noch vergaß zu erwähnen: frauen mögen die machart von kindern auch ohne kinder zu machen! einfach so. ganz ohne gen-e-tick.“
          die (eine?) machart. alles andere wäre ja auch verpönt – alles dorthin, wo es hingehört.

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        • Rahab permalink
          26. August 2010 14:12

          och nö!!
          rg jetzt wieder – möchte gleich wissen, ob unter machart alle formen körperlichen begehrens zu verstehen sind.
          antwort: das kömmt darauf an.

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        • 26. August 2010 14:28

          rg: nö – alle macharten sind ok, solange sie denn gefallen. die eine muss es nicht zwingend sein.

          rahab: kommt es nicht immer darauf an?

          Ich muss ja zugeben, dass mich selbst das körperliche Begehren allein relativ kalt lässt, wenn der Kopf mich nicht anspricht. Rein körperliches Begehren ist austauschbar – so wie ein Auto oder ein Urlaubsland, whatever.

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        • reflexione galore permalink
          26. August 2010 15:25

          „…männer können das auch (und tun es auch), aber kleine schwestern&cousinen, ältere tanten und geduldige&fleissige großmütter bringens mehr. wobei die matri-lokalität der aufzucht wiederum förderlicher ist als die patri-lokalität.“
          genau so zieht man sich kinder heran, die mit mitte 30 noch nicht flügge sind. wenn sie weiblich sind und dann ausziehen, können sie meistens noch nicht mal in ihrer eigenen wohnung lampen anschließen, löcher bohren, badezimmer- und küchenamaturen einbauen und/oder anschließen, usw.. da muss die mama dann einen mann aus der verwandschaft oder dem freundeskreis kommen lassen, da das ach so emanziperte töchterchen ja im hellen die emma lesen will.

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        • reflexione galore permalink
          26. August 2010 15:39

          „rg: nö – alle macharten sind ok, solange sie denn gefallen. die eine muss es nicht zwingend sein.“
          @tiefscharf: aus meiner sicht auch, allerdings nicht aus der sicht vieler feministinnen. die verteufeln nämlich männliche sexuelle sadisten und behaupten, ihre sexualpartnerinnen seien opfer und unmündig. im grunde sprechen diese frauen anderen, die sex und rl trennen können und sich selbst aussuchen können, was sie tun, diese verantwortung ab.

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        • 26. August 2010 15:40

          Mein Hang zum Ausgleich

          Ihr seid niedlich 🙂 (Das schreibe ich natürlich nur so forsch, weil ich es hier in der Anonymität des Netzes kann und nicht befürchten muss, mit einer fest zusammengerollten EMMA niedergeprügelt zu werden.

          Ich denke, „gesunde“ soziale Kontakte zu beiden Geschlechtern im Elternhaus oder in Ersatzkonstrukten wirken sich positiv auf die Brut aus. Es gibt Gründe dafür, warum es Männer und Frauen gibt. Andernfalls ist es ein wenig wie mit Monokulturen in der Landwirtschaft – irgendwann ist der Boden ausgelaugt, auf dem doch eigentlich Wachstum stattfinden sollte.

          Aus meiner Sicht ergibt ein Entweder-Oder nie Sinn. Zielführend kann immer nur sein, Wege zu finden, einen Mehrwert zu erreichen. Dieser ergibt sich jedoch nicht durch Abgrenzung – weder in die eine, noch in die andere Richtung.

          Das emanzipatorisch infiltrierte Mädchen läuft ja ohnehin Gefahr, sich eine übersteigerte Vaterfigur zu suchen, um das aufoktruierte Defizit zu kompsensieren – sprich; es lässt sich von älteren Herren vögeln. Wird ein männliches Junges allein von Männern aufgezogen, wird es sich vermutlich auch nach einer „weicheren“ weiblichen Seite sehnen. Ausschluss bringt immer Verluste mit sich, Integration ist zwar komplexer, eröffnet aber auch mehr Möglichkeiten und die Hinwendung kann vom Betroffenen selbst bestimmt werden.

          Ich jedenfalls möchte – trotz aller Konflikte – weder auf meinen Vater noch auf meine Mutter verzichten, die beide eigenständige souveräne Persönlichkeiten sind und sich trotzdem nie in Gegnerschaft begriffen haben. Und genau das ist wohl auch die Kunst. Jedenfalls haben sie mir vorgelebt, dass es funktionieren kann, was ich als positiv empfinde – und zwar, ohne, dass sich jemand über Gebühr zurücknehmen muss.

          Ergänzend: Ich finde das Magazin Emma überigens garnicht schlecht gemacht. Witzig in diesem Zusammenhang ist, dass ich vor vielen Jahren eine Ausgabe geschenkt bekam – ausgerechnet von einer sehr submissiven Frau, die das aber nicht einmal als Konflikt begriff. Das ist es nämlich auch nicht.

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        • reflexione galore permalink
          26. August 2010 15:43

          „antwort: das kömmt darauf an.“ ach so. wer hätte das gedacht.

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        • Rahab permalink
          26. August 2010 16:10

          @rg

          rl? – was ist nun das schon wieder?

          im übrigen habe ich mit den ‚female bonds‘ nur die konstellation/en wiedergegeben, in denen pi-mal-daumen und im weltmaßstab (wurde erforscht!) die überlebenschancen von kindern am größten sind.
          ob die dann und ggf. ab welchem alter selbständig lampen anschließen können … da bin ich überfragt. wie mir auch über die fertigkeiten in wasser-kochen und spiegeleier-braten nix untergekommen ist.

          @tiefscharf

          irgendwo erwähntest du mutter- und vaterrolle. dazu: gibt es eigentlich nicht. das einzige, was relativ festgelegt ist, ist die laktation – also dass frauen kinder per brust ernähren. relativ deshalb, weil auch männliche über die entsprechenden hormone etc. verfügen, allerdings wieder schwächer ausgeprägt. jetzt. ist aber alles eine frage von evolution … kann also auch mal anders werden (werden wir alle nicht mehr erleben).

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        • 26. August 2010 16:46

          »… aus meiner sicht auch, allerdings nicht aus der sicht vieler feministinnen. die verteufeln nämlich männliche sexuelle sadisten und behaupten, ihre sexualpartnerinnen seien opfer und unmündig. …«

          Ich bin zwar kein Sadist, … dennoch hierzu etwas Lesestoff, der sich des Themas bemächtigt. Allerdings nicht einseitig, denn auch Frauen können… ganz anders sein.

          Lektüre auf http://www.metropolenmond.de

          Es handelt sich um die Artikelreihe »Numb«. Das Passwort für die gesperrten Artikel ist »alienberlin«.

          Rahab —> Mein Vater ist immer noch mein Vater, auch jetzt mit 44 noch. Meine Mutter ist immer noch meine Mutter, obwohl sie mich seit über 43 Jahren nicht mehr gestillt hat. Mein Vater ist dabei – gottlob – ganz Mann und meine Mutter ganz Frau. Ihre beiden Sichtweisen haben mir stets viel gegeben und tun es noch – gerade der Unterschiedlichkeit wegen.

          So – und nun lockt die Realität in Form einer wunderbaren Frau. Morgen gehts weiter. So long.

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        • reflexione galore permalink
          26. August 2010 16:49

          „rl? – was ist nun das schon wieder?“ real life

          es geht auch nicht ums spiegeleierbratwen, sondern darum, dass für elektro- und handwerkliche dinge dann wieder ein mann herangerufen wird, weil die holdwen emanzen es entweder nicht selbst können oder weil’s eben bequemer ist, es machen zu lassen. da wird die arbeit dann wieder fein säuberlich in männer- und frauenthemen/-arbeit aufgeteilt und sich auf dem ollen kamellen ausgeruht. dazu sind die dummen kerle dann wieder gut genug.

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        • Rahab permalink
          26. August 2010 17:16

          @rg

          woher hast du denn diese weisheit?
          ich verrat dir jetzt nicht, was ich alles kann, und wieviele frauen ich kenne, die alles mögliche können (bis hin dazu, dass sie irgendwelche jungs davon abhalten müssen, sich überflüssigerweise nützlich zu machen).

          in rl kommt nämlich ne ganze menge vor, was nicht in dein bilderbuch paßt.

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        • 27. August 2010 10:18

          Tja nu, Rahab

          Nicht, dass ich etwas gegen Emanzipation hätte – keineswegs. Ich mag selbst keine unselbständigen Frauen, deren einziges Lebensziel die Alimentation – in welchem Bezug auch immer – ist. Was mich bei Dir immer ein wenig stört, ist diese Absolute Negation, was Männer oder Mann/Frau-Beziehungen betrifft. Gut – ich möchte Dir Deine persönliche Haltung nicht absprechen, die ja nur Deine Sache ist. Ich halte es aber für äußerst fraglich, dass sie darauf eine funktionierende Gesellschaft aufbauen lässt oder das Menschen in ihrer Gesamtheit auf dieser Basis glücklich werden können. Mir ist das zu viel argumentative Rosinenpickerei, die nicht funktioniert, weil der Mensch als solcher viel zu vielschichtig ist. Für mich sind erst einmal alle Beziehungsmodelle legitim, solange sich die Betroffenen darin wohl fühlen. Mir steht es nicht zu, darüber zu urteilen – ich kann lediglich für mich entscheiden, ob das jeweilige Modell für mich lebbar wäre oder nicht. Die Aussage, Männer sind eigentlich überflüssig ist genau so sinnlos, sie die Aussage, dass Frauen es wären – egal, in welchem Kontext. Derlei trennt nur und das richtet sich immer gegen das Ziel einer funktionierenden Gesellschaft. Im Einzelfall kann man so für sich, und nur für sich, so entscheiden. Adaptierbar ist das jedoch in den seltensten Fällen.

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        • Rahab permalink
          27. August 2010 11:07

          @tiefscharf
          bitte? wo hätte ich männliche für überflüssig erklärt?

          da hast du wohl was in meiner antwort an rg mißverstanden. das ‚überflüssigerweise‘ bezieht sich darauf, dass männer/freunde oftmals darauf bestehen, bestimmte dinge zu tun, obwohl frauen/freundinnen diese sehr gut selbst tun können.

          das andere ist wohl das rollenverständnis, worin wir uns unterscheiden und wo ich sage, das einzig traditionelle an der ‚mutterrolle‘ ist die laktation. die war und ist nun mal nötig, um dem kind nahrung und flüssigkeit zuzuführen – kann aber heutzutage durch Aptamil und tee ersetzt werden. und: wasser abkochen, mit Aptamil und abgekühltem wasser milch herstellen … das kann jedes mensch, wenn die technischen mittel gegeben sind. obwohl aus vielerlei anderen gründen die muttermilch immer noch die bessere alternative ist.

          darüberhinaus gibt es keinen physiologischen nexus zwischen geschlecht (sex) und verhalten/tun.
          von ‚traditionell‘ kannst du dann immer nur für eine ganz bestimmte gesellschaft sprechen – unter hinzufügung, dass dies nur für diese gilt und keinen anspruch auf universalität hat und dass es auch in der je bestimmten gesellschaft die ‚traditionelle‘ rolle in reinform (in rl) nicht gibt.

          ich z.b. bin in einer umgebung aufgewachsen, die ich als eine ‚mütterliche‘ charakterisieren kann. das aber nicht, weil in ihr hauptsächlich frauen vorkamen, sondern weil sie so strukturiert war, dass die erwachsenen immer präsent waren – bis auf meinen vater, der war immerzu mit seiner bauarbeiter-brigade woanders (und versuchte dann manchmal, was ‚traditionell väterliches‘ reinzubringen) – aus dem ameisenhaufen hat mich allerdings der präsente onkel gerettet, der hatte die längsten beine und konnte deshalb am schnellsten den berg hochrennen /im gegensatz zur gärtnerei meiner kindheit habe ich die flüchtlingslager Marienfelde/Gießen/Traisa als sehr ‚un-mütterlich‘ erlebt. aber: ich bin froh, auf den fundus aus der gärtnerei zurückgreifen zu können.

          schlußendlich: was dich wohl an ‚mir‘ stört dürfte sein, dass ich hegemoniale ansprüche hinterfrage.

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        • 27. August 2010 11:20

          Ok – Danke für die Klarstellung. An Dir persönlich stört mich übrigens nichts, zumal wir uns nicht kennen. Ich hinterfrage nur Inhalte. Jetzt ist mir allerdings klarer, was Du wie und warum meinst.

          Meine Erfahrungen mit Frauen/Freundinnen sind unterschiedlich, obwohl mein »Beuteschema« im Grunde immer gleich ist. Unterschiedlich sind sie insofern, dass es welche gab, die sehr selbständig in allen Belangen waren, was ich stets sehr schätzte und auch immer noch schätze, und die, die – fast unmündigen Kindern gleich – zu nichts anderem in der Lage waren, als zu nehmen. Das ist bei den lieben Kleinen noch niedlich, bei Erwachsenen führt es dazu, dass man jeglichen Respekt verliert. Jedenfalls geht mir das so. Ich respektiere Frauen, wenn sie gleichwertige Partner sind – völlig unabhängig, ob sie die Rolle der Beziehungspartnerin, der Freundin oder der Geliebten innehaben.

          Mein Ideal ist eigentlich das Bild einer Gefährtin – ein hilfloses Etwas wird diesem Anspruch nicht gerecht.

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    • 25. August 2010 15:39

      Rahab, hatte der Satz„Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“ für dich was emanzipatorisches? Hat Bachofen auch solche Sätze in den Mund genommen? Hört sich dass für dich nicht auch eher nach Nazidreck an? Würde mich freuen wenn du mal auf diese Fragen konkret eingehen könntest.

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      • Rahab permalink
        25. August 2010 16:26

        was willst du eigentlich wissen, skeptikerin? ob ich „Nazidreck“ erkennen kann? ja, kann ich. sehr gut sogar.

        dennoch halte ich es nicht für verwerflich, nachzufragen, was Gesells (oder auch Steiners – es gibt heute noch in Israel antroposophen!) ideen für die menschen ihrer zeit so anziehend machte. dazu gehört dann auch die frage danach, vor welchem ideengeschichtlichen hintergrund solche ideen auch für ‚emanziptorisch‘ gehalten wurden.

        wenn du dazu mal ein gutes buch lesen möchtest… ich kann dir „Philosophische Geschlechtertheorien“ von Sabine Doyé, Marion Heinz und Friederike Kuster sehr empfehlen. gibt es preiswert bei Reclam.

        im übrigen bin ich zu faul, dir jetzt aus Bachofens „das Mutterrecht“ ein paar sätze abzuschreiben. deshalb glaub mir einfach: ja, der hat auch sätze solchen und ähnlichen kalibers geschrieben!

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        • 25. August 2010 16:55

          Rahab, offenbar erkennst du Nazidreck nicht. Bachofen hat nichts Vergleichbares geschrieben. Ne glatte Lüge wenn du das behauptest.

          Gesell sagte auch folgendes: „Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung anderer oder gar die Beteiligung daran. Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt, der gehe in sich, tue Buße; der gestehe, dass er und seine Ahnen Verrat begingen am eigenen Volk, am eigenen Blut. Der wahrhaft völkisch gesinnte Mensch, der den Klassengeist hasst und ein schönes Volksleben sehen möchte – wie man vielleicht ahnen kann, aber noch nie erlebt hat“

          Ist das für dich auch kein Nazidreck?

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    • reflexione galore permalink
      26. August 2010 15:37

      „rg: nö – alle macharten sind ok, solange sie denn gefallen. die eine muss es nicht zwingend sein.“
      @tiefscharf: aus meiner sicht auch, allerdings nicht aus der sicht vieler feministinnen. die verteufeln nämlich männliche sexuelle sadisten und behaupten, ihre sexualpartnerinnen seien opfer und unmündig. im grunde sprechen diese frauen anderen, die sex und rl trennen können und sich selbst aussuchen können, was sie tun, diese verantwortung ab.

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      • reflexione galore permalink
        26. August 2010 15:38

        sry, falscher zweig. s.o..

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  7. Rahab permalink
    25. August 2010 17:50

    na, skeptikerin, dann laß dir doch mal diese sätze durch den kopf gehen:

    „Wohin wir blicken, überall tritt uns die gleiche Wahrheit entgegen: keinem Volke, dessen religiöse Anschauung in dem Stoffe wurzelt, ist es gelungen, den Sieg der rein geistigen Paternität zu erringen und der Menschheit dauernd zu sichern. Auf der Zertrümmerung, nicht auf der Entwicklung und stufenweisen Reinigung des Materialismus ruht der Spiritualismus des einheitlich-väterlichen Gottes. Die Kluft, welche beide Systeme trennt, hätte auch die höchste Kraft des philosophischen Gedankens nie zu überwinden vermocht. Darum erhebt sich Paulus (I,II,5-13) mit so großer Entschiedenheit gegen die orientalische Lehre von dem Prinzipat des weiblichen Stoffes: „denn nicht ist der Mann aus der Frau, sondern die Frau aus dem Mann“. Darum lassen es sich auch die Kirchenväter so angelegen sein, der Begründung des menschlichen Brudertums auf den gemeinsamen Ursprung aus Einem Mutterschoße die höhere aus der Kraft Eines Vaters gegenüber zu stellen.“
    so weit mal. ich habe der einfachheit halber einfach die letzte seite aufgeschlagen. ohne nach einer ’stelle‘ zu suchen.

    es wäre nicht allzu schwierig, dir im einzelnen darzulegen, dass diese sequenz dem grunde nach antisemitisch ist. du müßtest es dann nur noch glauben.

    ob sie es wirklich ist? keine ahnung. vielleicht hat Bachofen nicht weiter darüber nachgedacht, dass er mit diesen sätzen das judentum auf die orientalische seite schiebt…. es wäre nämlich auch möglich, dass er damit unausgesprochen zum judentum sagen wollte, dass dieses das problem gut gelöst hätte … aber erst mal steht nur eines fest: weder das eine noch das andere steht explizit da.

    oder, ganz was anderes, aber auch sehr ’schön‘. Lies mal Gordon, einen der ‚theoretiker‘ von modellen zionistischer berufsumschichtung (so nannten die das selbst!). bei Gordon kannst du dich an sätzen wie diesen abarbeiten: „Je mehr Eigenart das Volk besitzt, desto mehr wird es zunächst für das Leben des Ganzen sorgen, für seine Gesundheit und Erneuerung, wird dafür sorgen, dass alle seine Kinder gesund und heil sind, dass sie leben und schaffen und dass nicht das eine auf Kosten des anderen lebt und satt und fett wird vom Blut und Hirn des anderen. Dann wird der Kampf gegen die Ausbeuter und Gewalttäter kein Klassenkampf sein, sondern ein Kampf des Volkes gegen seine Parasiten.“ (aus „Produktivierungsmythen und Antisemitismus“ von Tamar Bermann entnommen). Gordon propagierte: Erlösung durch Arbeit.
    klingt gefährlich? ja, klingt gefährlich.

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  8. 25. August 2010 18:31

    …und Rahab, das soll vergleichbarer Nazidreck sein?
    Nicht dein Ernst, oder?
    Ich lese nichts von Menschenzucht, Hochzucht, von völkisch gesinnten Menschen usw.
    Gesell war Vorbereiter für das Nazi- Mutterkreuz und NS Lebensborn – Bachofen doch wohl nicht!
    Du liegst extrem falsch wenn du Bachofen mit Gesell vergleichst. Gesell hat G. Feder beinflußt. Seine Zinsphobie haben Feder und die Nazis übernommen. Seinen Sozialdarwinismus auch.

    Hältst du folgenden Satz von Gesell emanzipatorisch?
    Silvio Gesell: „Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung anderer oder gar die Beteiligung daran. Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt, der gehe in sich, tue Buße; der gestehe, dass er und seine Ahnen Verrat begingen am eigenen Volk, am eigenen Blut. Der wahrhaft völkisch gesinnte Mensch, der den Klassengeist hasst und ein schönes Volksleben sehen möchte – wie man vielleicht ahnen kann, aber noch nie erlebt hat“

    Für mich ist das Nazidreck !!

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    • Rahab permalink
      25. August 2010 18:49

      schau, skeptikerin, wenn du statt zusammenhänge nur reizworte erkennen kannst, dann scheint mir die fortsetzung der kommunikation mit dir witzlos.
      ich fürchte allerdings, dass du dann leichter auf „Nazidreck“ reinfällst als beispielsweise ttg, die nach zusammenhängen fragt und deshalb auch darauf kommt, dass auch Bachofen als vorbereiter fürs mutterkreuz gelesen werden kann. und damit übrigens auch Engels, der sich ebenfalls auf Bachofen stützt.

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      • 26. August 2010 18:19

        Bachofen ist ne andere Nummer als Gesell. Wo bleibt dein Beleg dass Bachofen was von Menschenzucht oder ähnliches geschrieben hat. Da hast Du den Mund wohl etwas zu voll genommen, was Rahab?

        Bring mir was von Bachofen in vergleichbarem Kaliber: “ Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung anderer oder gar die Beteiligung daran. Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt, der gehe in sich, tue Buße; der gestehe, dass er und seine Ahnen Verrat begingen am eigenen Volk, am eigenen Blut. Der wahrhaft völkisch gesinnte Mensch, der den Klassengeist hasst und ein schönes Volksleben sehen möchte – wie man vielleicht ahnen kann, aber noch nie erlebt hat“

        Ich warte!!

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        • Rahab permalink
          26. August 2010 18:30

          skeptikerin, das Bild Bachofens von frauen unterscheidet sich nicht von dem Gesells. Sie arbeiten zudem beide mit dem gleichen volksbegriff – was nicht verwundert.
          da muß ich keine ’stellen‘ mehr suchen – sondern nur noch selber denken.

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        • 26. August 2010 19:01

          Rahab, jetzt wird aber peinlich. Gib doch einfach zu, dass Bachofen nichts mit Gesell zu tun hat. Du wirst bei Bachofen keinen verleichbaren völkischen, sozialdarwinistischen, antisemitischen Nazidreck finden, wie du ihn bei Gesell findest!!!

          PS: Hast du Probleme mit der Groß und Kleinschreibung? Macht nichts – ich diskutiere trotzdem mit dir!

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        • Rahab permalink
          26. August 2010 19:49

          meinst du, die groß- und kleinschreibung verhülfe dir zu einem besseren verständnis?

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        • 26. August 2010 20:31

          Im Gegesatz zu dir verstehe ich, dass eine Verteidigung oder Rechtfertigung von Gesell und seiner Anhängerin „thinktankgirl“ Wahnsinn ist. Deine Rechtschreibfehler haben damit nichts zu tun.

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  9. 26. August 2010 09:42

    Gebenedeite Rahab, in der damaligen Diskussion hast Du geschrieben: „ich würd den Gesell, wenn ich ihn denn läse, auch nicht als gelungene emanzipatorische utopie lesen. sondern als dystopie.“

    Nach dem was du im Gegensatz dazu hier schreibst, hast du anscheinend deine Position bezüglich Gesells völkischen, antisemitischen Menschenzuchttheorien geändert. Das ist auch gut so, Rahab, du bist dann wieder kompatibel zu deinen übrigen Positionen, wie beispielsweise deinen Israelhass, deine Palästinenser&Hamas&Islamliebe und deine Burka-Verherrlichung.

    Viele Grüße an dich und deine Außerirdischen
    fidelche

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    • Rahab permalink
      26. August 2010 10:49

      gewalt geschrien!
      Lazarus: ich lese weder Platons staat noch Rousseaus Emile noch …. und auch Gesell (wenn ich ihn denn läse) nicht als gelungene utopie. Auch Bachofen nicht …. und Freud’s methode der psychoanalyse halte ich für ne gute sache, aber … was er zur weiblichkeit zu sagen hatte, ist genauso zeitgeistig geprägt wie das von Engels, nämlich von ebendem denken in geschlechter-dichotomie, das auch bei dir noch zu finden ist.

      dummerweise scheinst du so fantasie-unbegabt, dass du dir nicht vorstellen kannst, was ich zu musel-männerischen role-models zu sagen habe – wenn es denn das thema wäre. ist es aber grad nicht. und wird bei dir auch nicht so thema werden, dass feministische muslimas bei dir zu wort kämen, also solche, die dir etwas zu sagen hätten.

      ich habe es immer mal wieder bedauert, dass ich beim Freitag mit alien nicht über den qor’an und was aus dem vorhang aus dem wohnzimmer des propheten geworden ist diskutieren kann. jedenfalls nicht, ohne dass eine ganze reihe von leuten über sie herfielen. andererseits bin ich auch froh darüber, dass ich mit alien diese diskussion nicht angefangen habe – es reicht völlig, dass wir ohne es auszusprechen um unsere sehr unterschiedlichen lesarten/exegesen wissen. und dennoch mal miteinander und mal gegeneinander diskutieren können; mit ttg verhält es sich so ähnlich.

      das unterscheidet uns von dir. wir können differenzen aushalten und uns in differenzen auseinanderhalten. du nicht! (meine töchter täten dazu sagen: is der un-cool!)

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      • 26. August 2010 11:17

        Gebenedeite Rahab, die Frage ist nun, verstehst du tatsächlich nicht den Widerspruch in deinen Kommentaren oder versuchst du, wie gewohnt zu verschleiern. Einerseits verteidigst du hier Gesells irre Theorien und damit „thinktankgirls“ Menschenverachtung, andererseits hast du in der damaligen Diskussion Gesells Theorien als Dystopie bezeichnet. Damals im Gegensatz zu „thinktankgirl“, die Gesells völkische Menschenzucht emanzipatorisch bezeichnete. Gesell starb drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung, war sozusagen einer der Wegbereiter für Hitlers Rassenideologie, Mutterkreuzideologie und NS Lebensborn. Ich hab mich damals gewundert, dass du den Versuch machtest aus der völkischen, antisemitischen und sozialdarwinistischen „Argumentation“ thinktankgirls und ihrer Freunde auszuscheren. Nun hast du wieder den geordneten Zustand hergestellt. Das ist gut so, denn es passt wieder zu deinem Mengele und Eichmann-Vergleich mir gegenüber, den du damals anstelltest. Cool bin ich schon deshalb, weil ich mich 144 Tage in der Freitags-Community („Hinterland des Feindes“ Zitat H.G. Gremliza und Stefan Frank) aufgehalten habe und dabei auf die Beleidigungen und dämlichen Kommentare von Antisemiten, Hamasverstehern, Israelhassern und völkischen Gesellianern mit Ironie und Coolness reagiert habe.

        PS: Was ich dich schon immer fragen wollte: Die Freitagredaktion verbietet den Bloggern auf mein Blog zu verlinken und evt. auch zu lesen. Laut Freitag ist „fidelches cosmos“ Tabu für Freitags-Blogger! Missachtung wird mit Deaktivierung bestraft. Was denken sich erwachsene Menschen eigentlich dabei, wenn ihnen eine Redaktion so etwas vorschreibt?

        Mitleidig mit dir und deinen Gleichgesinnten
        fidelche

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        • 26. August 2010 11:41

          Da ich mich für einen erwachsenen Menschen halte und mich angesprochen fühle, hier ein kleiner Zwischenruf.

          Das Erste, was mir im Freitag negativ auffiel, war die Neigung dazu, Gespenster zu sehen und reflexartig zu verteidigen. Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Beitrag dort, indem ich auf das Versagen der Linken aufmerksam machen wollte. Sofort wurde ich als U-Boot der SPD identifiziert, mir wurde hinterher gespitzelt, obwohl das trotz wechselnder Nicks (Tiefscharf, Hexogen, W.A. Hersendonk) gar nicht nötig gewesen wäre, denn ermitteln kann man mich – so gewollt – im Netz sehr leicht. Ist man im Freitag, dem Hort der linken Rechtschaffenheit, erst einmal als Feindbild festgelegt, wird manisch nach weiteren Verdachtsmomenten geforscht, jedes von der wahren Lehre abweichende Meinungsbild wird vermerkt, nicht hinterfragt, aber wohl bei jeder Gelegenheit aus dem Aktenschrank gezerrt. Gegenmeinungen und echter Diskurs sind nicht erwünscht und mich wundert es nicht, dass es sich mit der Redaktion im Elfenbeinturm nicht anders verhält. Dieses weicheierige Nicht-Aushalten-Wollen scheint typisch für diese Plattform zu sein. Man betäubt sich lieber mit der reinen Lehre und stempelt alle, die es genauer wissen wollen, als „entartet“ ab. Und wenn wirkliche Themen ausgehen, geilt man sich – wie gerade jetzt – im Selbstbezug auf, bis man fast darin erstickt. Lustig daran ist, dass der Freitag so schon längst im Boulevard angekommen ist, ohne es selbst zu merken. Er wird zur BILD der linken Schickeria Berlins. Und da sind dann Tabus kein Zufall mehr, egal, wie peinlich diese Reaktion ist – und übrigens auch wie „un-links“. Derlei Informationsvermeidung kenne ich eher aus dem anderen politischen Lager – auch das ist überdenkenswert. Man ist sich im Freitag eben selbst genug – geschafft – ich würde es als „intellektuelles Wichsen“ bezeichnen und es ist naheliegend, dass man dabei nicht gestört werden möchte.

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  10. Rahab permalink
    26. August 2010 12:24

    Lazarus,
    dein herden-trieb geht mir echt auf die ovarien! deine märtyrerhaltung dito.
    im hinterland des feindes —- ich laub, mein schwein pfeift!

    zum letzten mal – auch wenn es du es wohl wieder nicht akzeptieren können wirst: ttg hat nicht …. sondern darauf hingewiesen, dass vor dem hintergrund von u.a. Bachofen Gesell als emanzipatorisch verstanden wurde. sie hat also angefangen, danach zu fragen, aus welchen elementen sich dessen ‚theorie‘ zusammensetzte. damit hat sie – und darauf kannst du offensichtlich nur diffamierend reagieren – auch danach gefragt, wo und bei wem diese elemente sonst noch vorkamen. wenn dieser teil der analyse durchgewesen wäre (was ein bißchen hätte dauern können), dann wäre der nächste schritt dran gewesen, nämlich die frage, wo und bei wem diese (oder ähnliche) elemente heute noch auffindbar sind.
    Das mußtest du verhindern! also hast du ihr ein mutterkreuz angepappt – und ich habe die redaktion gebeten, dieses dein posting zu entfernen und eine begründung dazuzuschreiben, warum. nun – die redaktion hat gleich den ganzen blog geschlossen und den diskussionsverlauf ‚bereinigt‘. was ich ausgesprochen blöde fand – denn so produziert mann nur märtyrer.
    in deinem nächsten blog bist du dann auf der schiene weitergefahren – und am ende rausgeflogen, weil du deine auf falschem lesen&verstehen beruhende diffamierung nicht zurücknehmen wolltest sondern stattdessen immer noch eins drauf setzen mußtest.

    seitdem krakeelst du in deinem blog herum. wo aber außer claqueuren (und mir in meiner unendlichen postklimakterisch-leichtsinnigen langmut) dir niemand was zu schreibt. was eine reichlich unproduktive geschichte ist … denn du bist ja nicht mal bei dir zu hause bereit und in der lage, deinen merkwürdig ontologisierenden antisemitismusbegriff und dein verständnis der geschichte des konflikts Israel/Palästina zu diskutieren. auf angebote, die ich dir (und allen anderen) dazu gemacht habe, reagierst du auf die immer gleiche weise, nämlich ausweichend und herabsetzend. auch das eine letztlich unproduktive geschichte….

    falls du nun fragst, warum ich hier und in fidelches cosmos ab und zu …. ganz einfach: manchmal macht es mir spaß, dem affen zucker zu geben. kann ja sein, es kommt doch noch was bei raus.

    dass die redaktion nun leute sperrt, weil sie aus deinem oder rk’s blog zitieren – ich habe das nötige dazu gesagt. bekanntlich.

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  11. 26. August 2010 13:21

    Rahab du lügst, mal wieder!
    1. Thinktankgirl ist nachweislich „Fan“ von Gesell. Thinktankgirl schrieb, Gesells Theorien waren emanzipatorisch!!
    2. Sie glaubte nicht was er in seiner „Münchner Rede“ sagte („Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt…)
    3. Sie verwechselte nachweislich Gesells Menschenzuchttheorien mit freier Liebe.
    5. Bachofen ist nicht mit Gesell zu vergleichen.
    5. Auch Peter Bierl vergleicht Gesells Theorien mit Mutterkreuz und NS Lebensborn (neben vielen anderen)
    6.“Hinterland des Feindes“ stammt nicht von mir. Die Konkret Autoren H.L. Gremliza und Stefan Frank schrieben mir diese Bezeichnung in zwei Mails
    7. Ihr habt euch mehrfach als Israelhasser, Hamasversteher, Antisemiten geoutet. Ich habe in meinen Blogs in über 1000 Kommentaren mit euch diskutiert. Im Prinzip einer gegen alle. Jeder der lesen kann sieht eure kläglichen Versuche gegen meine Argumente anzukommen. Viele haben erkannt, dass du und deine antisemitischen Freunde auf keine Argumente eingehen oder sich demaskieren. Das war mein Ziel, mehr konnte ich nicht erreichen. Ich habe alle meine Ziele erreicht und euch für alle als das erkennbar gemacht was ihr seid, Antisemiten, Israelhasser, Islamversteher, Hamasversteher, völkische Gesellianer, Ahmadinejad -Versteher und Sozialdarwinisten.
    8. Du verwechselst etwas. Wenn hier wer beleidigt, dann bist das du. Siehe „Freitags-Avantgarde (Vol1)“ Ich habe alle Beweise. Wer lesen kann, kann alle Beweise nachlesen. Du gehst auf keine Argumente ein, siehe diese Blogkommentare! Pech für dich und deine Vasallen.

    Also nochmal Gruß an dich und deine „Damen“
    fidelche

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    • Rahab permalink
      26. August 2010 13:34

      was red ich eigentlich mit einem, der präteritum nicht von präsens unterscheiden kann?

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    • Rahab permalink
      26. August 2010 14:34

      wohlan!
      ne, Lazarus, ich verwechsle nicht – ich kenn mich nur in manchen gebieten etwas besser aus.
      und ich lese vielleicht etwas sorgfältiger und mit weniger/anderen/freundlicheren unterstellungen.
      und ich bin nicht auf kreuzzug/djihad/mission/hexenjagd/selektion.
      und – ich bin temperamentvoll zuweilen und glaube auch nicht, dass zotig schreiben ein männliches privileg sei. weshalb ich bei besonders begriffsstutzigen leutz auch mal sehr deutlich werde.

      … erinnerst du dich noch an rk’s letzten blog? einer (du?) schrieb sinngemäß, das dürfe Rahab aber nicht lesen. Rahab las und dachte sich dann ‚das kann er haben‘. woraufhin rk wohl total ausflippte – nehme ich mal an, denn ich ging schlafen… weshalb ich nicht weiß, was sich weiter erreignete … und später mit großem staunen erfuhr, dass rk gesperrt war. wofür? keine ahnung. das war auf seinem blog leider nicht zu lesen. sondern nur, dass ich eine ganz schlimme sei. – so kreiert mann feindbilder.

      deine übrigen nummern lass ich mal unkommentiert. würden wir live miteinander reden, wäre meine zunge schon ganz zerfranst!

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      • Rahab permalink
        26. August 2010 16:32

        ergänzung
        wie das mit dem kreieren von feindbildern geht ist ja auch hier zu beobachten:
        ich schreib was zu dem satz „Israel hat Hamas gezüchtet“ und schon kommt „Antisemitisch“. wozu ich dann nur noch müde sagen kann: nein, sondern nur, was damals in allen israelischen tages- und anderen zeitungen ständig zu lesen war.

        was du allerdings aus ttg’s frage nach der unmittelbaren fundstelle für Gesells rede machst, das ist noch einen zacken schlimmer.
        du machst daraus: „Sie glaubte nicht was er in seiner „Münchner Rede“ sagte („Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt…)“ – wozu du dich fragen lassen mußt, ob du noch gesund bist! sie fragte nach der fundstelle – und nicht danach, wo sie die auch noch auszugsweise zitiert finden kann, weil sie das alles schon selbst gefunden hatte! – und du machst aus dieser im wissenschaftsbetrieb (aber nicht nur da) basic-frage eine bekenntnis-frage. ja bist du noch ganz gescheit?!

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      • 26. August 2010 18:15

        Rahab, logisch Antisemitin, weil du eine bist. Der Satz, die Juden sind selbst schuld an ihrem Unglück ist älter als du.
        Thinktankgirl schreibt Gesell ist emanzipatorisch! Sie meint seine Zuchttheorien haben was mit freier Liebe zu tun. Sie will die Quelle der Münchner Rede, weil sie die Sätze nicht glaubt. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Deine Freundin ttg ist eine völkische, antisemitische Gesellianerin. Du kannst Sie nicht retten. Ihre eigenen Sätze sind der Beweis, sind ihr Verderben. Fidelche hat alles eindrucksvoll belegt. Alles ist nachlesbar in den Blogs. Du gehst auf die anderen Punkte nicht ein weil du nichts zu entgegnen hast.
        Du und thinktankgirl, ihr seht nun ziemlich alt aus – älter als ihr seid!

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        • Rahab permalink
          26. August 2010 18:23

          nehme zur kenntnis, dass israelische zeitungen antisemitismus verbreiten.
          und nehme zur kenntnis, dass die frage nach einer primärquelle einen unsittlichen anschlag darstellt.

          skeptikerin, ich, wenn ich du wäre, tät mir noch mal die grundregeln der logik angucken!

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  12. 26. August 2010 20:34

    Rahab, war Gesell deiner Meinung tatsächlich emanzipatorisch, wenn Du diesen Satz ließt: “ Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung anderer oder gar die Beteiligung daran. Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt, der gehe in sich, tue Buße; der gestehe, dass er und seine Ahnen Verrat begingen am eigenen Volk, am eigenen Blut. Der wahrhaft völkisch gesinnte Mensch, der den Klassengeist hasst und ein schönes Volksleben sehen möchte – wie man vielleicht ahnen kann, aber noch nie erlebt hat“

    Ich warte immer noch auf eine konkrete Antwort! Was sagst Du zu diesem Satz? Distanziere dich vom braunen Gesell! Das hast du doch auch damals gemacht. Warum die Kehrtwende?

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    • Rahab permalink
      26. August 2010 23:25

      merkst du eigentlich nicht, wie albern es ist, von wem anderen zu verlangen, er/sie/es möge sich von einem satz/text eines dritten distanzieren? – erinnert an inquisitionsprozesse! schwöre ab! oder auch an Freisler, wa fidelche?!

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      • 27. August 2010 09:56

        Sorry, du hast recht, du musst dich nicht distanzieren. Das wäre völlig falsch.

        Der Satz, “Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung anderer oder gar die Beteiligung daran. Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt, der gehe in sich, tue Buße; der gestehe, dass er und seine Ahnen Verrat begingen am eigenen Volk, am eigenen Blut. Der wahrhaft völkisch gesinnte Mensch, der den Klassengeist hasst und ein schönes Volksleben sehen möchte – wie man vielleicht ahnen kann, aber noch nie erlebt hat“, entspricht deinem „Denken“. In deinem Alter sollte man seine Meinung nicht mehr so extrem ändern. Du und „thinktankgirl“, ihr solltet auch weiterhin eure völkischen, antisemitischen und sozialdarwinistischen Ansichten behalten. Ist besser für euch, auch wenn euer Blödsinn noch so groß ist.

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        • Rahab permalink
          27. August 2010 11:08

          ein ma lehagid!

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  13. 26. August 2010 20:34

    Wer die Sätze von „thinktankgirl“ liest, kommt nicht umhin sie eine völkische, „israelkritische“ Gesellianerin zu nennen.
    Originalzitate „thinktankgirl“:
    a)…Israel hat sich die Hamas gezüchtet.
    b)…Ich wäre stolz Felicia Langer zu sein.
    c) …Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch
    d)….Bei Gesell hat er ja sogar den ausgesprochen emanzipatorischen Aspekt

    e) …Die Schrift Bachofens über das Mutterrecht, gab dazu Impulse.
    f) …Naturweib, das wie eine Königin über die Natur
    g)…So kämen die Frauen wieder zu ihrem Wahlrecht, und zwar nicht zum wesenlosen politischen Wahlrecht, sondern zum großen Zuchtwahlrecht
    h) Hier geht es nicht um eugenische Ziele, denen sich die Frauen zu unterwerfen haben, sondern darum, ohne Versorgungsprostiution mit Männern, die sexy sind, Kinder zu machen

    Diese Sätze sind weder ignorierbar noch entschuldbar. Was sagen sie konkret zu diesen Sätzen, werte Rahab? Warum laden sie ihre Freundin nicht hier zu ihrer Verteidigung ein? Hat sie Fracksausen? Sie wird doch sicherlich mitlesen, oder?

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    • Rahab permalink
      26. August 2010 23:20

      meine güte! wer aus dem zusammenhang gerissene sätze liest kommt zu allem möglichen. … ich komm erst mal nur dazu, mich zu fragen, was der erreichen will, der die sätze so zusammengestoppelt hat.

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      • bibelexeget permalink
        27. August 2010 10:46

        Meine Güte, wenn thinktankgirl Sätze wie „Israel hat sich die Hamas gezüchtet“ – „Ich wäre stolz Felicia Langer zu sein“ – „Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch“ -„sondern zum großen Zuchtwahlrecht“ – „Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt, der gehe in sich, tue Buße; der gestehe, daß er und seine Ahnen Verrat begingen am eigenen Volk, am eigenen Blut“, schreibt, muss sie sich nicht wundern wenn sie angegriffen wird. Wenn thinktankgirl das alles nicht so meinte, dann sollte sie es sehr schnell richtigstellen und sich für allen Mist den sie verzapfte entschuldigen.
        Am besten sollte sie sich mal in ärztliche Behandlung begeben.

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      • f2look permalink
        27. August 2010 12:28

        Völkische Sätze mit Sozialdarwinismus garniert sind nicht akzeptabel. Ob im oder außerhalb des Zusammenhangs!

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    • 27. August 2010 12:58

      @Anaxagoras

      Vielen Dank für ihre klaren und guten Gedanken. Auf eine konkrete Antwort von Rahab können Sie leider lange warten. So etwas kann die gute Frau nicht.

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  14. bibelexeget permalink
    27. August 2010 10:51

    Ich hab hier einen guten, richtigen Satz gelesen:
    „ich würd den Gesell, wenn ich ihn denn läse, auch nicht als gelungene emanzipatorische utopie lesen. sondern als dystopie.“

    Diesen Satz kann ich unterschreiben. Alles andere ist Quark.

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    • Rahab permalink
      27. August 2010 11:16

      überraschung! auch ttg unterschreibt diesen meinen satz. (sie wird das hier nicht selbst erklären, aber du darfst es mir dennoch glauben).

      ansonsten fände ich es einer diskussion förderlich, wenn du davon abstand nehmen könntest, ttg Gesell’sche sätze als eigene in den mund zu legen. (ich weiß, die präsentation durch fidelche und ttb verleitet zu der annahme – aber diese annahme ist nun mal eine falsche, weil die präsentation eine verfälschende ist).

      schließlich: Felicia Langer hatten wir (du nicht, aber fidelche) doch schon in einem anderen vol. am wickel. wenn schon, dann sollten wir zu dem punkt dort weitermachen – übrigens: auch ich bewundere Felicia Langer für ihre arbeit, nicht zuletzt deshalb, weil ich aus eigener erfahrung weiß, wie schwierig und angreifend eine solche arbeit ist.

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      • Rahab permalink
        27. August 2010 11:18

        ps: nicht ttg sollte sich entschuldigen, sondern fidelche und ttb dafür, dass sie einzelne aus dem diskussionszusammenhang gerissene sätze zu „Mist“ zusammengestellt haben.

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      • f2look permalink
        27. August 2010 12:44

        Wenn „thinktankgirl“ heute den Satz mit der Dystopie unterschreibt, ist sie entweder schizophren oder sie hat dazugelernt.

        Vor einiger Zeit hat sie für alle nachlesbar die völkischen und sozialdarwinistischen Theorien von Silvio Gesells emanzipatorisch genannt.

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  15. 27. August 2010 11:29

    Das grundsätzliche Problem ist doch immer, dass der Kontext Magenkrämpfe bekommt, wenn man „Erkenntnisse“ aus ihrem geschichtlichen wie gesellschaftlichen Zusammenhang rupft und das, was in der Zwischenzeit geschah ignoriert.

    Gesell und Co. haben Thesen aufgestellt – in Bezug auf die damals gültige Gesellschaft, deren wahrscheinliche Entwicklung und die eigenen Befürchtungen/Absichten/Ideologien. Sie waren demnach motiviert und entsprachen dieser Motivation entsprechend ihres damaligen Kenntnisstandes. Die Frage ist also eher, wie „Denker von Damals“ heute denken und sich artikulieren würden. Was hätte ein Gesell im Hier und Heute von sich gegeben. Wäre er auch jetzt der Wegbereiter eines kommenden Despoten, würde er auch heute von Zucht schreiben? Ist Thilo Sarrazin die Reinkarnation von Gesell?

    Ich halte Wühlerei in der Geschichte grundsätzlich für gefährlich, wenn man nicht bereit ist, daraus zu lernen und wenn man nicht begreift, wann sie ihre Gültigkeit verloren hat. Zudem sind Aussagen wie „A hat B gezüchtet“ für sich stehend immer riskant, weil man dann agiert, wie einer, der sagt „A hat B provoziert und ist selbst schuld, dass er in die Fresse gekriegt hat.“ Dabei geht es gar nicht um den Wahrheitsgehalt, sondern um die Schuldzuweisung, um die dann gestritten wird, ohne der Wahrheit auch nur einen Schritt näher zu kommen. Im Gegenteil – man nimmt sich die Chance – wie hier gut nachzulesen ist.

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    • Niels Kieserling permalink
      27. August 2010 19:02

      Sehr richtig man sollte aus der Geschichte lernen. Silvio Gesell war der Wegbereiter von NS-Lebensborn und Gottfried Feder wurde von Gesell in seinem 25 Punkte Programm für die NSDAP beeinflusst. Wer im Jahr 2010 schreibt Gesells Theorien waren emanzipatorisch ist des Wahnsinns. Genauso könnte jemand sagen die Ermordung von Behinderten im 3. Reich war emanzipatorisch. Da hat jemand überhaupt nichts aus der Geschichte gelernt.

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      • 27. August 2010 19:20

        Stimmt, lieber Herr Kieserling

        Und da das Werben meine Berufskrankheit ist, werbe ich auch hier dafür, das klarzustellen – und zwar in der Form, wie unten beschrieben. Beschreibt jemand die kruden Thesen von Gesell als emanzipatorisch, würde ich ihm/ihr aus heutiger Sicht unterstellen, jemandem sehr!!! verspätet auf den Leim gegangen zu sein. Ich würde jedoch meinen Standpunkt ohne persönliche Gegenangriffe darlegen und ihn zur Diskussion stellen. Da ich ein lieber Junge bin (hoffentlich liest das niemand), gebe ich auch bei den ungeschicktesten Formulierungen eine zweite Chance.

        Es ist ein Unterschied, ob jemand schreibt: „Die Thesen Gesells sind emanzipatorisch.“

        oder….

        ob jemand schreibt: „Aus der damaligen Sicht waren die Thesen Gesells emanzipatorisch, legten aber – was aus heutiger Sicht nachvollziehbar ist – den Grundstein für (….) Allein einige Gedanken wären auch aus heutiger Sicht, losgelöst von den damaligen Zielen, überdenkenswert, also genauer zu analysieren.

        Das wäre dann erst einmal ergebnisoffen und darüber könnte!! man reden.

        Vielleicht kommt man unter dem Strich sogar zum gleichen Ergebnis. Das wird man aber nie erfahren, wenn man Aussagen immer as is sieht und direkt urteilt.

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        • Rahab permalink
          27. August 2010 19:48

          nun, fidelche hat ja alle freitags-blogs gesichert … er könnte sie ja hier einstellen (gewissermaßen als ‚apparat‘). auf das, er mag, selber nachlesen kann, wie turbulent – auch in den bezugnahmen – die diskussionen waren. dabei könnte dann auch jede/r für sich selbst die probe aufs exempel machen, wo er/sie/es sich selbst mißverständlich, verkürzt …. geäußert hätte.

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    • Niels Kieserling permalink
      28. August 2010 00:59

      Was Sie schreiben lieber Tiefscharf (27/08/2010 19:20) ist sehr richtig, bei thinktankgirl trift leider ersteres zu. Ich kopiere mal die Zitate erweitert raus, damit alles noch deutlicher wird. (Quelle fidelches cosmos):
      ttg: 1) „Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch, […] Bei Gesell hat er ja sogar den ausgesprochen emanzipatorischen Aspekt, in Liebesdingen von der ewigen Geldabhängkeit weg zu kommen. Die Schrift Bachofens über das Mutterrecht, gab dazu Impulse. „
      ttg: 2) „Hier geht es nicht um eugenische Ziele, denen sich die Frauen zu unterwerfen haben, sondern darum, ohne Versorgungsprostiution mit Männern, die sexy sind, Kinder zu machen. Frauen wird ja heute immer wieder vorgeworfen, daß sie zwar mit den interessanten wilden Kerlen gerne rummachen, aber sich dann in die Versorgungsehe flüchten, um das Kuckuckskind aufzuziehen.“
      ttg: 3) „Können Sie mir für diese Rede eine seriöse Quelle nennen? Im Internet finde ich ca. 10 Webseiten (alle antisemitisch und antifreigeld) die exakt diesen Absatz zitieren, ohne einen Vorspann oder Nachspann, d.h. ohne weiteren Text und Kontext. Selbst die Auslassungszeichen sind dieselben. Ohne Hinweis, wo diese Rede gehalten und veröffentlicht wurde. Das genügt mir nicht als Quellenangabe. Und bitte nur Primärquellen!“
      ttg: 4) „Generell zu Kapitalismuskritik: Es gab und gibt viele Spielarten der Kritik am Kapitalismus, die auch immer vom herrschenden Zeitgeist beeinflusst sind. Gsell: so unterliegt es keinem Zweifel, daß die Mütter das meiste Anrecht auf die Grundrente haben. Zu demselben Ergebnis kommt man, wenn man das Naturweib, das wie eine Königin über die Natur ringsum verfügt, mit unseren armseligen Fabrikarbeiterinnen vergleicht. Diesen Ansatz würde ich zu den mutterrechtlichen Strömungen, die sich auf Bachofen berufen, zurückführen.“

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      • Rahab permalink
        28. August 2010 08:58

        ich bleibe dabei – fidelche sollte die vollständigen blogs einstellen (nicht die beim freitag noch einsehbaren verkürzten fassungen). dann können die, welche wollen, nachvollziehen, wie problematisch verkürzend es ist, einzelne sätze/passagen daraus als nachweis für das zu nehmen, was eine_r denke. weil dann nämlich auch sichtbar wird, an welcher stelle nachfragen nötig gewesen wären, um das gemeinte – nicht das un-/verstandene – zu erfassen.

        mir fällt dies für ‚Bachofen‘ auf. Wenn ttg schreibt „Bachofen, mutterrechtliche Strömungen“ – dann wird dies von denen, welche ihr dies als unterstützung von Gesell auslegen, als affirmation verstanden. weil: Bachofen&mutterrecht, das muß doch ‚emanzipatorisch‘ sein! und wenn dann noch eine frau auf Bachofen hinweist, dann kann sie das nur positiv/affirmierend meinen.
        IRRTUM!

        und nun müßten eigentlich alle zum einen Bachofen lesen und zum anderen dessen rezeption und die kritik an Bachofen selbst und seiner rezeption … bißchen sehr viel arbeit für einen blog beim freitag. aber eigentlich nötig, um zu verstehen, was der Gesell da ‚zusammengerührt‘ hat und was auch heute noch einigen (bezogen auf Bachofen&mutterrecht) als notwendig für die emanzipation von frauen gilt ( mensch vertiefe sich in die matriarchatsforschung!)

        zu Bachofen habe ich fidelche auf eine monographie aufmerksam gemacht (Hartmut Zinser, Der Mythos des Mutterrechts – zu Bachofen, Engels und Freud deren ‚anti-emanzipatorischer‘ frauenbegriff herausgearbeitet, ein kleines heft bei Ullstein 1981 erschienen, schlappe 96 seiten), deren lektüre ihm recht schnell aufklärung darüber verschaffen würde, warum ttg den hinweis auf Bachofen gerade nicht affirmierend gemeint hatte.

        aber pustekuchen! wir lassen uns doch in unserem feindbild nicht beirren!
        weshalb nun Niels Kieserling, wenn er ttg zitiert, garnicht mehr ttg zitiert. denn er unterläßt es, kenntlich zu machen, wo ttg Gesell zitiert. da kann, wer nicht dabei war, leicht den eindruck gewinnen, ttg spreche von morgens bis abends in unkritischer weise vom „Naturweib“ (beispielsweise) und verstehe auch sich selbst als „Naturweib“ im gesell’schen sinne ….

        was kompletter blödsinn ist, aber….
        es ist bequem, das zu glauben. denn wenn wer bei dem glauben bleibt und ihn in die welt hinausträgt, dann muß wer nicht einräumen, wovon er/sie/es keine ahnung hat. und dann muß wer auch nicht einräumen, dass wer ttg unrecht getan hat.

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        • 28. August 2010 09:50

          Gebenedeite Rahab, hast du was an den Augen?
          Thinktankboy hat hier am Ende des Blogs die Quellen angegeben:

          Für dich hier nochmal. Einfach draufklicken, dann bist du auf meinen Blogs mit allen Kommentaren:
          1) Silvio Gesell, Rudolf Steiner und die „braune Soße“

          2) Proudhon, Gesell, Feder, Marx und die regressive Kapitalismuskritik

          Das Ganze ist seit drei Monaten im Netz! Circa 3000 Leute haben auf die beiden Blogs geklickt!

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        • Rahab permalink
          28. August 2010 12:30

          ja, Lazarus, ich ‚hab‘ es an den augen: hornhautverkrümmung, kurz- und altersweitsichtig – im wirklichen leben mit gleitsichtgläsern so weit und gut auszugleichen, dass ich lesen und verstehen kann.
          am kopf hab ich’s nämlich nicht.

          weshalb ich auch nicht das meine, was nach speicherung auf deiner festplatte zu lesen ist. sondern das, wie es im freitag zu lesen war/ist. weil nämlich nur da sichtbar wird, welche diskussionstränge es gab, wie die durcheinandergingen, abbrachen, wieder aufgegriffen wurden, wer mit wem/gegen was …

          bei deiner version entsteht der eindruck, alle hätten nur mit dir und zu dir hin ‚gesprochen‘. der eindruck ist falsch!

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  16. f2look permalink
    27. August 2010 12:39

    Thinktankgirl ist nachweisbar ein Fan von Silvio Gesell. Die Kommentare von ihr sind nachlesbar. Sie hat Silvio Gesells Theorien emanzipatorisch genannt. Daran führt kein Weg vorbei. Alle Verteidigungsversuche von Rahab hier sind lächerlich. Sie will offensichtlich verschleiern. Mit Bachofen hatte Gesell nichts zu tun. Eher mit Feder und Hitler und seinen anderen antisemitischen Freunden und Ideologien.

    „Wer Begrifflichkeiten wie, „Hochzucht des Menschengeschlechts“, „Zuchtwahlrecht der Frauen“ oder „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“ um nur einige zu aufzuzählen, emanzipatorisch nennt, disqualifiziert sich um es mal vorsichtig auszudrücken.“, schrieb sehr richtig der Freitags-Blogger fidelche.

    Thinktankgirl hat sich damit eindeutig disqualifiziert.

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  17. 27. August 2010 12:55

    Sehr geehrte Rahab,

    bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und Beleidigungen gegenüber anderen Nutzern und fordern Sie ihr „thinktankgirl“ zu einer entsprechenden Entschuldigung auf. Antisemitische, völkische und sozialdarwinistische Kommentare verstoßen gegen unsere Netiquette. Antisemitismus, Israelhass und Verharmlosung der islamfaschistischen Hamas wird hier ebenso nicht geduldet. Bitte bedenken Sie, dass auch Provokationen und Lügen zu den Verstößen gegenüber unserer Netiquette zählen.

    Viele Grüße
    Ihr Community-Chef thinktankboy

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  18. Rahab permalink
    27. August 2010 13:21

    liebes ttb-chef
    ich werd den teufel tun und ttg zu was auch immer auffordern!

    und du bedenke bitte mal, dass derjenige welcher hier mit provokationen und lügen arbeitet, du selbst sein könntest. ich bemühe mich lediglich, das eine oder andere klarzustellen.

    und was den sozialdarwinismus anbelangt: ich empfehle einen blick in den spiegel! dein fidelche-blog z.b. transportiert auch kein anderes frauenbild als das seit Platon über die kirchenväter, die talmudim ( und auch im islam vorfindliche) bis zu Bachofen, Engels, Freud, Gesell und Hitler gebräuchliche, nämlich die frau als ’natur‘ und der mann als ‚geist‘.

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  19. Rahab permalink
    27. August 2010 15:15

    und ich dachte, du bereitest was für eine diskussion von Isolde Charims taz-beitrag vor
    ( http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/krieg-der-worte-2/)
    ich könnte mir gut vorstellen, dafür das Postone-interview in Jungle World april heranzuziehen und außerdem das, was ich bei fidelche von Dan Diner auch schon mal gepostet habe.
    das wäre eine spannende diskussion, vor allem um die frage, ob Postone recht hat, wenn er sagt “ den Konflikt unter die Rubrik Kolonialismus zu subsumieren, bedeutet, die Lage zu verkennen“. Schließlich sagt sein guter freund Dan Diner, der konflikt sei „ein nationaler mit kolonialem Charakter“. (und die beiden reden immer noch miteinander!)

    na ja, denk halt mal drüber nach….

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  20. 27. August 2010 16:44

    Gebenedeite Rahab, um die Diskussion über Israel und den linken Antisemitismus ernsthaft weiterzuführen, müssten verschiedene Dinge vorab geklärt werden.

    Zuvor noch zu dieser Diskussion: Es würde mich nicht wundern, wenn du und dein Thinktank demnächst die nationalsozialistische Rassenpolitik emanzipatorisch empfänden. NS-Lebensborn und Mutterkreuz sind für deinen Thinktank scheinbar jetzt schon emanzipatorisch. Ich würde es für sehr sinnvoll halten wenn du deinen Thinktank mal eindeutig über Gesell aufklären würdest. Dein Drumherumgerede und deine Behauptungen, hier wäre alles aus dem Zusammenhang geholt ist unerträglich. Dein Thinktank hat sich als Supporterin von Silvio Gesell geoutet. Sie hat in der Freitagscommunity klar und eindeutig die sozialdarwinistischen, völkischen und antisemitischen Menschenzuchttheorien von Gesell wortwörtlich e m a n z i p a t o r i s c h bezeichnet. Relativierend meinte sie, „auch wenn es heute reaktionär erscheint.“ Beachte bitte das Wort e r s c h e i n t! Wenn dein Thinktank das alles nicht so gemeint hat, wenn sie sich getäuscht hat, dann soll sie das entweder hier oder in der Freitagscommunity kundtun. Sie liest sicherlich mit. Solange bleibt dein Thinktank eine sozialdarwinistische, völkische Gesellianerin.

    Auf eine Diskussion nach den „Regeln“ und in der „Qualität“ der Freitags-Community hab ich keine Lust. Israelhasser und Hamasversteher der Freitagscommunity sind für einen Humanisten wie mich ohnehin schwer erträglich. Wenn erkenntnisresidente Menschen wie du, dein Thinktank, Columbus, Uwe Theel, TomGard, Phineas Freek und wie sie sonst noch alle heißen, auf kein Argument eingehen, teilweise blökend antisemitischen Dreck von sich geben, wie das Antisemiten seit tausenden von Jahren tun, sexistisch/ abscheulich/ bedrohlich und rassistisch beleidigen, ist es auch für mich schwierig ruhig zu bleiben.
    Wenn du Wert darauf legst, zukünftig mit mir über den Nahostkonflikt und das von dir angesprochene Thema, zu diskutieren, erwarte ich von dir eine entsprechende Entschuldigung für alle deine Beleidigungen, sowie eine Entschuldigung für deine Interventionen bei der Freitagsredaktion, dies alles sehr ausführlich in der Freitagscommunity und auf meinem Blog. Bis dahin kannst du mir den Buckel runterrutschen.

    Ich werde demnächst noch einige Blogs auf fidelchescosmos über linken Antisemitismus platzieren, etwas später ein Blog über den „Unrechtsstaat DDR“. Mit kultivierten, an einer ernsthaften Diskussion interessierten Menschen, ist anschließend auf meinem Blog ein herrschaftsfreier Diskurs möglich. Übrigens war das der 100 Kommentar. Hier ist mehr los als in der Freitagscommunity!

    Viele Grüße
    fidelche

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  21. Rahab permalink
    27. August 2010 18:22

    jetzt bin ich aber baff!
    ich dachte, hier sei der blog von thinktankboy!!!

    also: das macht jetzt mal unter euch aus, wer hier die themen setzt, ja?!

    und sonst … fidelche, wenn du nicht mitdiskutieren möchtest, dann läßt du es eben bleiben.

    ich würde allerdings die diskussion nicht auf ‚linken antisemitismus‘ verengt führen. dabei könnte leicht der ganz normale anti- wie philosemitismus unbeachtet bleiben

    ach ja … zum irgendwo runterrutschen such ich mir was schöneres!

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    • 27. August 2010 18:37

      Frau Rahab, ich hab genügend mit meiner Avantgarde-Serie zu tun. Die läuft noch mindestens bis Vol 10. Dazu kommt, dass ich auf vielfachen Wunsch eine Umfrage vorbereite. Ich hab daher keine Zeit mit ihnen über Postone zu diskutieren. Lust hab ich sowieso keine, mit einer ignoranten Israelhasserin, wie sie eine sind, zu diskutieren. Da könnten sie sich bei fidelche hundert mal entschuldigen.

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      • Rahab permalink
        27. August 2010 18:52

        mit starker stimme gesproch-schriebt! kol ha’kavot!

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      • 27. August 2010 19:10

        Ich persönlich, also, wenn man mich fragt, was man ja nicht tut, weil man bereits weiß, wie meine Antwort ausfallen wird…

        In den letzten drei Tagen habe ich dem Freitag mal wieder ein Auge gegönnt – nach einer längeren Zeit der Ignoranz, um mich zu vergewissern, dass meine Abmeldung dort die richtige Entscheidung war. Mit etwas Abstand sieht man so manche Dinge bekanntlich klarer. So interessant ich den Disput hier auch finde, ich stolpere ein wenig über das Wort Avantgarde. Kann es sein, dass – ok, es ist sarkastisch gemeint – da Menschen wichtiger gemacht werden, als sie sind – so als fatale Fehlentwicklung?

        Ansonsten wundert es mich nicht, dass hier mehr los ist, als im Freitag. Die Community überlebt sich doch langsam selbst. Einer postet ständig Pressemitteilungen der neuesten technischen Spielzeuge, einer verlinkt blöde Videos – wie witzig -, dann noch ein paar Zweitverwertungen und ab und an ein paar Hasstiraden über irgendwas – emotional und undifferenziert. Dazwischen meint man dann diskutieren zu müssen, ob man beispielsweise intelligenter ist, weil der mittlere Zeh länger ist, andere User sentimenatlisieren die Belanglosigkeiten ihres Daseins und zwischendurch findet mal jemand alles scheiße. Bezeichnend dafür der Brigade-Thread, in dem man sich darüber echauffiert, dass sich angeblich „undemokratisch“ getroffen wird, sich eine Spitzengruppe der User absetzt. Salopp könnte man diesen Haufen von Egozentrikern auch als Krabbelgruppe bezeichnen. Da wundert es mich nicht, dass sich kaum jemand noch für diesen Bullshit interessiert – es sei denn, er möchte sich über die überzogenen Angepisstheiten diverser Foren-Größen amüsieren. Und dabei ist das größte, was erreichbar ist, die „heilige Redaktion“ betreten zu dürfen, um auch dort den gleichen unfundierten Dreck abzusondern. Aber immerhin ist man dann anerkannt – irgendwie link sogar. Oh – habe ich ein s vergessen. Sorry, war „r“eine Absicht. Nun ja – Schwamm drüber. Genug gehetzt – so wichtig ist es nicht.

        Allerdings – und da möchte ich Madame Rahab ein wenig in Schutz nehmen, obgleich sie mich im Freitag auch schon heftig beschimpft hat: Ein echter Dialog – und nur der macht es besser – kann nur stattfinden, wenn man ihn auch führt. Damit ist aber nicht gemeint, Urteilssprüche zu fällen und immer wieder darauf herum zu reiten, sondern auch überzeugend zu sein und dem Gegenüber die Chance – zumindest die – zu geben, sich zu erklären und klar zu stellen. Das unbedingte Einfordern von Entschuldigungen war noch nie erfolgreich – Gesprächsangebote auf einem friedlich-konstruktiven Level aber schon. Das könnte man hier zum Beispiel besser machen als im Freitag.

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    • 27. August 2010 18:54

      Naja, gebenedeite Rahab, ich dachte du wolltest mit mir diskutieren. Mit thinktankboy geht jedenfalls nichts. Hast du hoffentlich kapiert. Meine Bedingungen stehen. Ich vermute mal du wirst dich nicht entschuldigen.

      Dann bleibt dir nur die „kontroverse“ Diskussion mit thinktankgirl, eykiway,Columbus, Uwe Theel, TomGard, Alien59 und Phineas Freek. Ich weiß, dass ihr alle gut zusammen passt und diese „kontroverse“ „gute“ Diskussion ein gutes „fruchtbares“ Ende in eurem antisemitischen Biotop findet.

      Damit zusammenwächst was zusammengehört: Israelhasser – Hamasversteher. 😉

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      • Rahab permalink
        27. August 2010 19:17

        ach Lazarus!
        – ich dachte, ttb hätte hier eine diskussionsplattform, auf der alle bunt durcheinander… zu themen … von mir aus auch ‚aufhängern‘

        und da ttb irgendwo hier oder da oder dort geäußert hatte, eine diskussion zu Isolde Charims taz-beitrag könne er sich vorstellen … nu, da sachte ich halt noch mal … in meinem bekannten postklimakterischen leichtsinn …

        an dich war das nicht adressiert….
        und wie du hier auch nachlesen kannst, kommen diskussionen ja auch ganz zwanglos zustande

        also: ich mach mir da jetzt keinen schweren kopf und leide auch nicht unter entzug

        was ich von deinen „bedingungen, stehende“ halte, kannst du dir ja denken, wa?

        und dass ich mich ganz nach meinem belieben zu dem einen oder anderen copy&paste äußere – wer wollte mir das verbieten?

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      • Niels Kieserling permalink
        27. August 2010 19:05

        Lieber fidelche,
        diese Diskussion wird sicher „kontrovers“ ablaufen. Ich lieg am Boden vor lachen.

        Deine Beiträge haben mir sehr gut gefallen
        Danke für deinen Einsatz.
        Chapeau!

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  22. Niels Kieserling permalink
    28. August 2010 01:07

    Vielleicht sollte man nicht ganz so hart mit thinktankgirl umgehen. Sie hat klar einen Fehler gemacht und nicht haltbare Sätze zu Gesell geschrieben. thinktankgirl dürfte noch relativ jung sein und dieser Fehler sollte ihr verziehen werden. Unverzeihlich ist meiner Meinung die Haltung der Freitag-Redaktion. Die Redaktion hat offensichtlich auf ganzer Linie versagt. Sie hätte thinktankgirl freundlich zurechtweisen und aufklären können und die Sache wäre erledigt gewesen. Durch das falsche Verhalten der Redaktion ist die Angelegenheit eskaliert. Schade, aber typisch für die Verantwortlichen dieser Community.

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  23. 28. August 2010 10:13

    Lieber Niels Kieserling, was Sie schreiben ist sehr richtig. Natürlich hat die Redaktion in der Affäre eine große Mitschuld. Für ihr Schreiben, hat thinktankgirl allerdings die Hauptverantwortung. Durch ihre Unverschämtheiten in den Vorgängerblogs sind ihre offenbar wenigen Lenze nur teilweise eine Entschuldigung. Anschließend ein kleiner Beleg wie Thinktankgirl nach über 300 Kommentaren immer noch versuchte Silvio Gesell zu verteidigen. Übrigens, wenn sie auf ihren Satz: „Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch, […] Bei Gesell hat er ja sogar den ausgesprochen emanzipatorischen Aspekt, in Liebesdingen von der ewigen Geldabhängkeit weg zu kommen“, angesprochen wurde, das wurde sie mehrmals, gab sie bezeichnenderweise keine Antwort. Gegen Ende des zweiten Blogs über Gesell folgender ungekürzter Kommentar von Thinktankgirl:

    thinktankgirl schrieb am 27.05.2010 um 23:59

    @Damian Bold
    Damian Bold schrieb am 27.05.2010 um 23:35
    Wer nicht mehr zu seinen Äußerungen stehen will, soll das einfach sagen, nicht aber die bezichtigen, die nur wiederholend sagen, was einer gesagt hat.

    Mein Original:

    thinktankgirl schrieb am 25.05.2010 um 21:02

    das ist ein Zitat aus Fidelsches Text:

    Gesell, propagierte in seiner Freiland Theorie Menschenzucht mit eugenischen Zielen. Frauen haben sich, laut Gesell, dem unterzuordnen. Die Pachtzahlung erfolgt zunächst an den Staat „und wird restlos an die Mütter nach der Zahl der Kinder verteilt“, als „Mutterrente“. Die „Vorrechte bei den Geschlechtern“ sind aufgehoben, die Grundrente als ökonomische Sicherheit gewährt den Frauen das freie Wahlrecht, laut Gesell, „nicht das inhaltsleere politische Wahlrecht, sondern das große Zuchtwahlrecht, dieses wichtigste Sieb der Natur.“

    Meine Erwiderung darauf:

    Fidelche mischt Aussagen, die im Originaltext in einem anderen Kontext und rund 10-12 Seiten entfernt stehen:
    Fidelsches Originaltext
    Die Pachtzahlung erfolgt zunächst an den Staat „und wird restlos an die Mütter nach der Zahl der Kinder verteilt“, als „Mutterrente“. =
    Meine Antwort:

    Erscheint als Punkt 6 einer Aufzählung, in der u.a. alle Menschen, egal welcher Rasse und Religion, als gleichberechtigt betrachtet werden.

    Meine Quelle
    ia351408.us.archive.org/0/items/DieNatrlicheWirtschaftsordnung/GesellSilvio-DieNatuerlicheWirtschaftsordnung1949256S..pdf

    S. 50/51

    2.1. Der Sinn des Wortes Freiland
    1. Der Wettstreit unter den Menschen kann nur dann auf gerechter Grundlage ausgefochten
    werden und zu seinem hohen Ziele führen, wenn alle Vorrechte auf den Boden,
    private wie staatliche, aufgehoben werden.
    2. Der Erde, der Erdkugel gegenüber sollen alle Menschen gleichberechtigt sein, und
    unter Menschen verstehen wir ausnahmslos alle Menschen – ohne Unterschied der Rasse,
    der Religion, der Bildung und körperlichen Verfassung. Jeder soll dorthin ziehen können,
    wohin ihn sein Wille, sein Herz oder seine Gesundheit treibt. Und dort soll er den Altangesessenen
    gegenüber die gleichen Rechte auf den Boden haben. Kein Einzelmensch,
    kein Staat, keine Gesellschaft soll das geringste Vorrecht haben. Wir alle sind Altangesessene
    dieser Erde.
    3. Der Begriff Freiland läßt keinerlei Einschränkung zu. Er gilt unbeschränkt. Darum
    gibt es der Erde gegenüber auch keine Völkerrechte, keine Hoheitsrechte und Selbstbestimmungsrechte
    der Staaten. Das Hoheitsrecht über den Erdball steht dem Menschen,
    nicht den Völkern zu. Aus diesem Grunde hat auch kein Volk das Recht, Grenzen zu
    errichten und Zölle zu erheben. Auf der Erde, die wir uns im Sinne von Freiland nur als
    Kugel vorstellen können, gibt es keine Waren-Ein- und Ausfuhr. Freiland bedeutet darum
    auch Freihandel, Weltfreihandel, die spurlose Versenkung aller Zollgrenzen. Die Landesgrenzen
    sollen nur einfache Verwaltungsgrenzen sein, etwa wie die Grenzen zwischen den
    einzelnen Kantonen der Schweiz.
    4. Es folgt aus dieser Freiland-Erklärung auch ohne weiteres, daß die Ausdrücke
    „englische Kohle, deutsches Kali, amerikanisches Petroleum“ usw. nur die Herkunft dieser
    Erzeugnisse bezeichnen sollen. Es gibt keine englische Kohle und kein deutsches Kali.
    Denn jeder Mensch, gleichgültig welchem Staate er angehört, hat das gleiche Recht auf
    die „englische Kohle“, das „amerikanische Erdöl“ und das „deutsche Kali“.
    Silvio Gesell – Die Natürliche Wirtschaftsordnung
    51
    5. Die Übergabe des Bodens an die Bebauer erfolgt auf dem Wege der öffentlichen
    Pachtversteigerung, an der sich jeder Mensch beteiligen kann, und zwar ausnahmslos jeder
    Bewohner der Erdkugel.
    6. Das Pachtgeld fließt in die Staatskasse und wird restlos in Monatsbeträgen unter die
    Mütter nach der Zahl der Kinder verteilt. Keine Mutter, einerlei woher sie kommt, kann
    von diesen Bezügen ausgeschlossen werden.
    7. Die Einteilung des Bodens richtet sich ganz nach den Bedürfnissen der Bebauer. Also
    kleine Ackerteile für kleine Familien und große Ackerteile für große Familien. Auch große
    Landstrecken für Genossenschaften, für kommunistische, anarchistische, sozialdemokratische
    Kolonien, für kirchliche Gemeinden.
    8. Die Völker, Staaten, Rassen, Sprachgemeinschaften, religiösen Verbände, wirtschaftlichen
    Körperschaften, die auch nur im geringsten den Freilandbegriff einzuengen
    suchen, werden geächtet, in Bann getan, und für vogelfrei erklärt.
    9. Die Ablösung der heutigen Privatbodenrente erfolgt auf dem Wege der vollen Entschädigung
    durch Ausgabe einer entsprechenden Summe von Staatsschuldscheinen.

    Fidelscher Orginaltext

    Die „Vorrechte bei den Geschlechtern“ sind aufgehoben, die Grundrente als ökonomische Sicherheit gewährt den Frauen das freie Wahlrecht, laut Gesell, „nicht das inhaltsleere politische Wahlrecht, sondern das große Zuchtwahlrecht, dieses wichtigste Sieb der Natur.

    Meine Antwort

    Dieser Teil wird erst 12 Seiten später in einem anderen Zusammenhang behandelt:

    Meine Quelle

    S.64/65

    Man braucht sich also nur in die
    Lage einer schwangeren Proletarierin zu versetzen, die von der ganzen Natur ringsum
    nichts hat, wo sie ihr Kind hinlegen kann, um zu erkennen, daß, wenn es schon einmal in
    der jetzigen Volkswirtschaft nicht ohne Abgrenzungen und Grundrenten geht – diese
    Grundrente dann unverküzt den Müttern zusteht:
    Nach Berechnungen, die allerdings auf unsicheren Unterlagen beruhen, würden
    etwa 40 M. monatlich für jedes Kind unter 15 Jahren aus der Grundrente verteilt werden
    können. Mit dieser Unterstützung einerseits und mit der Entlastung vom Kapitalzins
    andrerseits, wird jede Frau imstande sein, auf dem Lande ihre Kinder groß zu ziehen, ohne
    Silvio Gesell – Die Natürliche Wirtschaftsordnung
    65
    unbedingt auf Geldbeiträge des Mannes angewiesen zu sein. Wirtschaftliche Rücksichten
    könnten die Frauen nicht mehr brechen. In allen geschlechtlichen Fragen würden ihre
    Neigungen, Wünsche und Triebe entscheiden. Bei der Gattenwahl würden die geistigen,
    körperlichen, die vererbungsfähigcn Vorzüge statt des Geldsackes den Ausschlag geben.
    So kämen die Frauen wieder zu ihrem Wahlrecht, und zwar nicht zum wesenlosen politischen
    Wahlrecht, sondern zum großen Zuchtwahlrecht. –

    Meine Schlussfolgerung

    Hier geht es nicht um eugenische Ziele, denen sich die Frauen zu unterwerfen haben, sondern darum, ohne Versorgungsprostiution mit Männern, die sexy sind, Kinder zu machen. Frauen wird ja heute immer wieder vorgeworfen, daß sie zwar mit den interessanten wilden Kerlen gerne rummachen, aber sich dann in die Versorgungsehe flüchten, um das Kuckuckskind aufzuziehen.

    Das waren meine Äußerungen, Damian Bold, ich hoffe es ist für Sie erkenntlich, daß ich nirgends
    – „Hochzucht des Menschengeschlechts“,
    -„Zuchtwahlrecht der Frauen“
    – „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“
    als emanzipatorisch bezeichnet habe, wie es Fidelche behauptet.

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  24. 28. August 2010 10:49

    Mich würde nach dem ganzen Theater dennoch interessieren, ob die hier so eingehend besprochene und interpretierte Bloggerin diese Haltung wirklich selbst vertritt oder sie nur vor ihrem geisteswissenschaftlichen Hintergrund betrachtet. Wie bereits erwähnt – an einer Aussage: »Man hielt die Thesen …. für emanzipatorisch, weil sie ….« kann ich nichts verwerfliches finden, wenn man diese Thesen zu ihrem Zeitpunkt für emanzipatorisch hielt. So etwas in der Art lese ich jedenfalls heraus. Das ihre Schlussfolgerung zugunsten ihrer eigenen Wünsche etwas – sagen wir – wirklichkeitsverzerrend und ignorant ist, steht auf einem ganz anderen Blatt und ist vermutlich ein problem scheuklappesker Lesart. Auch darüber ließe sich dann ja diskutieren.

    Ein anderes Problem jedoch zeigt sich hier im Zusammenhang mit Communitys wie dem Freitag – nämlich, dass ein Alias auch aufgelöst wird. Unter einem Artikel steht der Klarname der Userin, was im Gesamtzusammenhang fatal sein kann. A bloggt als B im X macht Vieles recherchierbar, was B zwar noch egal ist, A jedoch u.U. nicht zum Vorteil gereicht. Aber vielleicht könnte die „Brigade“ des Freitag bei einem nächsten ihrer andere User ausgrenzenden avantgardistischen Treffen dieses ja nach Ligurien verlegen und während einer geführten Wanderung für Aufklärung sorgen. Vielleicht gäbe es dann ja wieder Beiträge mit mehr als 5 Kommentaren.

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    • 28. August 2010 11:38

      Lieber Tiefscharf, wie thinktankgirl heute denkt, weiß ich nicht. Ihre damaligen Kommentare waren eindeutig. Sie schrieb nicht, ..Man hielt die Thesen…, sondern

      thinktankgirl schrieb am 18.05.2010 um 09:09
      „@navetta
      Das es sich hier um Grabenkämpfe handelt, geht mir auch so langsam auf.
      Meine Generation ist auch wegen solchen hirnrissigen Auseinandersetzungen zur Null-Bock-/Punk-Generation geworden.
      Bei Fidelsche fehlen grundlegende Kenntnisse der Geschichte des 19./20. Jhdts. Vor allem über die verschiedenen Formen der Kritik am Kapitalismus, Industrialisierung und der entstehenden modernen Gesellschaftsform.
      Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch, wie Leusch weiter unten schreibt: Bei Gesell hat er ja sogar den ausgesprochen emanzipatorischen Aspekt, in Liebesdingen von der ewigen Geldabhängkeit weg zu kommen
      Die Schrift Bachofens über das Mutterrecht, gab dazu Impulse. Ein Otto Groß erkannte in der ökonomischen Abhängigkeit die Unterdrückung der Frau – heute Allgemeingut, aber vor 100 Jahren revolutionär. Zudem propagierte er die freie Liebe, eigentlich undenkbar im Wilhelminischen Kaiserreich.
      Die Reventlow wurde vom Kosmikerkreis als Hetäre betrachtet; den Frauen wurden mit neuheidnischen Ansätzen eine eigenständige Erotik zugestanden.
      Ich finde, das Werk Gsells, wie auch anderer, muss im Kontext gelesen werden.
      Aber das lernt man eigentlich an jeder Uni und nennt sich wissenschaftliches Arbeiten“

      In diesem ungekürzten Kommentar, wie in vielen anderen, erkennt man unzweideutig, dass thinktankgirl Gesells Theorien emanzipatorisch bezeichnete. Ihre heutige Meinung kenne ich nicht. Jedenfalls hatte sie bis heute nicht die Größe ihren Irrtum einzugestehen. Erschwert wurde die Situation für thinktankgirl durch das unrühmliche Verhalten der Freitagsredaktion.

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    • Rahab permalink
      28. August 2010 11:59

      kurz und knackig: sie vertritt nicht!
      oder, um es anders zu sagen: sie ‚glaubt‘ nicht an Gesell.

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    • 28. August 2010 12:04

      @ Tiefscharf (28/08/2010 10:49 )

      „Unter einem Artikel steht der Klarname der Userin, was im Gesamtzusammenhang fatal sein kann. A bloggt als B im X macht Vieles recherchierbar, was B zwar noch egal ist, A jedoch u.U. nicht zum Vorteil gereicht.“

      Das hab ich nicht mitbekommen. Um welchen Klarnamen handelt es sich?

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      • 28. August 2010 12:37

        Dem Rescherschör ist nichts zu schwör:

        „xxxxxxxxxxx bloggt als thinktankgirl seit gut einem Jahr auf freitag.de. Für das Alltag-Ressort nahm sie an einer Pressereise nach Perugia teil und lernte dort als Unbestechliche die Trüffel kennen. Die Autorin lebt halb in xxxxxxxxx und halb in xxxxxxxxxxx. Sie hat einen Magister der Geisteswissenschaften, übersetzt und veranstaltet Workshops. Ihre Themen sind u.a. die Kulturgeschichte des Essens und des Tourismus und sie ist immer auf der Suche nach vergessenen/verschollenen Rezepten und unbekannten Lebensmitteln«

        Gott gab dem Menschen zehn Finger und eine Suchfunktion.
        ———————————————————
        Hallo Tiefscharf. Ich hab den Namen und die Wohnorte mit xxx zensiert.
        Wenn der Freitag seine Bloggerinnen outet ist dies seine Sache.
        Aus Fairness-Gründen hier bitte nicht.
        Schönen Gruß thinktankboy

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        • 28. August 2010 14:12

          Hallo Thinktankboy,

          kein Problem. Diese Zensur ist durchaus gerechtfertigt. Mir lag auch nicht daran, hier jemanden zu outen – es war einfach nur Copy & Paste.

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    • 28. August 2010 12:12

      @ Rahab (28/08/2010 11:59)
      Kurz und Knackig: doch tat sie.

      Ihre Einwände und ihre Verteidigung von Gesell auf meine Kritik an Gesell („Hochzucht des Menschengeschlechts“, „Zuchtwahlrecht der Frauen“ oder „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“) belegen dass sie offensichtlich ein großer Fan von Silvio Gesell ist. Obiger Kommentar ist nur ein Beweis von vielen. Auf Nachfragen ob dies alles ihr Ernst ist, kam leider keine Antwort. Alles nachlesbar mit allen Kommentaren, auch den vom Freitag gelöschten, auf meinen Blogs. Ich hoffe du hast sie nun gefunden. Naja, du bist auch nicht mehr die Jüngste.

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      • Rahab permalink
        28. August 2010 12:23

        im gegentum, ganz im gegentum.
        der obige kommentar zeigt eigentlich sehr schön, dass sie unter bezugnahme (teilweises zitat – von dir nicht gekennzeichnet) auf Columbus den zeit- und ideengeschichtlichen hintergrund erhellt.
        und kurz anreißt, was auch heute noch (beispielsweise auch in Tiefscharfs „Beuteschema“ noch anzutreffen oder auch in deiner reduktion von frauen auf ’natur=menstruationsblut) als problem – und zwar ein echtes problem! – diskutiert wird.

        im übrigen war das noch nicht mal an dich adressiert.
        wie du daraus eine verteidigung Gesells dir gegenüber machen kannst – geheimnis, wa?

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        • 28. August 2010 12:43

          Moment mal. Ein Beuteschema besitzen Männer wie Frauen gleichsam.

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        • Rahab permalink
          28. August 2010 12:50

          vorsicht tiefscharf!
          ich könnte dir das als sozialdarwinistische rede auslegen!

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        • 28. August 2010 13:01

          Mir kann man nicht mal gescheit die Karten legen. Selbst das große Blatt versagt kläglich. Da wirst Du mit der sozialdarwinistischen Rede auch keinen Erfolg haben.

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        • Rahab permalink
          28. August 2010 13:39

          die frage, tiefscharf, ist nicht, ob was gescheites dabei rauskommt. sondern welche wirkung auf andere sich der verspricht, welcher ‚karten legt‘, kurzgesagt: welches prestige er dadurch für sich selbst herausholen möchte.

          wie jetzt fidelche eins weiter unten mal wieder eine mögliche, aber eben nicht die einzige lesart von „erscheint“ präsentiert.

          er versteht es allerdings falsch, wie ich meine.
          weil er aber darauf besteht, dass sein verständnis das einzig mögliche richtige sei, beginnt er gleich, noch weitere unterstellungen dranzuhängen.

          das erinnert mich an den angler, der erzählt, wie groß der von ihm gefangene fisch war…

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  25. 28. August 2010 13:23

    @ Rahab (28/08/2010 12:23)

    1. Thinktankgirl hat das genau so geschrieben. Ich muss kein Zitat kennzeichnen, das hätte thinktankgirl tun müssen. Ich hab ihren Kommentar nur kopiert.
    2. ttg:“Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch, wie Leusch weiter unten schreibt: Bei Gesell hat er ja sogar den ausgesprochen emanzipatorischen Aspekt, in Liebesdingen von der ewigen Geldabhängkeit weg zu kommen.“ An diesem Satz siehst du dass der Teilsatz,“ Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch“ eine eigene Position von ttg ist. Nach dem Doppelpunkt zitiert sie Columbus.
    3. Sie hat nicht mich angesprochen, aber in meinem Blog kommentiert. Ihr Kommentar bezog sich auf meine Kritik an Gesell.
    4. Kein Geheimnis, mach dir doch einfach die Mühe und ließ alle Kommentare von ttg in beiden Blogs. Wer danach nicht erkennt dass ttg ein glühender Fan von Gesell ist tut mir leid.
    5. Du selbst hast ttg kritisiert indem du in einem Kommentar meintest: „ich würd den Gesell, wenn ich ihn denn läse, auch nicht als gelungene emanzipatorische utopie lesen. sondern als dystopie.“
    6. Jeder der will kann es nachlesen. Dein Thinktank ist eine sozialdarwinistische, völkische Gesellianerin, geschützt von der Freitagsredaktion. Du weißt das, bist aber nicht in der Lage es zuzugeben. Oder du bist so raffiniert, dass du mit deinen Kommentaren dein evt. ungeliebtes Thinktank noch mehr „reinreiten“ willst. Das trau ich dir zu.

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    • 28. August 2010 14:08

      Der eigentliche Witz an diesen Diskussionen ist, dass heute gar keine Geldabhängigkeit in der Form mehr besteht, dass Versorgungsprostitution zwingend erforderlich wäre. Tritt dieser Fall dennoch ein, ist es zumeist der Bequemlichkeit oder der eigenen Tradiertheit der „Damen“ geschuldet. Man kann den Männern schlecht vorwerfen, dass es Frauen gibt, die ihr Heil in der Partizipation suchen – man kann die Männer, die auf derlei „Hobbyhuren“ – ich drücke das jetzt mal ganz bewusst radikal aus – hereinfallen, im Grunde nur bedauern, weil sie betrogen wurden. Auch diese Seite sollte Beachtung finden. Als Mann lege ich gesteigerten Wert auf die auch berufliche Selbständigkeit der Frau. Nur dann kann sie im Grunde eine wirkliche Partnerin sein, andernfalls degeneriert sie zum Mündel.

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      • Rahab permalink
        28. August 2010 14:37

        dazu nur dieses:

        Aus
        http://www.freitag.de/kultur/1009-der-unbewegte-mann?searchterm=freitag+salon+frauen+

        frage/these

        Wenn wir eine neue Definition in der Berufswelt vornehmen müssen, dann wohl auch in der Privatwelt, etwa was die Präsenz von Eltern bei Kindern angeht.

        Domscheit: Das ist zentral. Als mein Sohn kam, habe ich seinem Vater vorgeschlagen, dass jeder von uns ein halbes Jahr zuhause bleibt. Und er sagte: Ich weiß, Du erleidest einen Karriereschaden, wenn Du zuhause bleibst. Aber meiner wäre größer. Und er hatte vermutlich sogar recht. Es braucht also eine andere Unternehmenskultur, die nicht mit unterschiedlichen Maßstäben misst.

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        • Rahab permalink
          28. August 2010 14:51

          ps.
          nebenher grad im dlr gehört – von einem mann: frauen sind soziale wesen…
          hab ich gebrüllt vor lachen!

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        • 28. August 2010 15:04

          Frauen sind soziale Wesen? Das ist eine tolle Erkenntnis. Somit sind sie gleichauf mit Hunden, Katzen und Wellensittichen. Immerhin. Wir schreiben das Jahr 2010.

          Das Freitags-Salon-Geseiere tue ich mir nicht an. Ich lebe selber. sry.

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        • Rahab permalink
          28. August 2010 15:23

          ich hab nur die fundstelle dazugepostet. ansonsten habe ich das, worauf es mir ankam direkt zitiert:
          „Und er sagte: Ich weiß, Du erleidest einen Karriereschaden, wenn Du zuhause bleibst. Aber meiner wäre größer. “

          und nun können wir über re-traditionalisierung reden!

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        • Rahab permalink
          28. August 2010 15:32

          schau mal, tiefscharf – du selbst hast weiter oben dieses geschrieben
          „Mein Vater ist dabei – gottlob – ganz Mann und meine Mutter ganz Frau.“

          was wolltest du damit sagen?
          was ist ein „Vater (…) -gottlob – ganz Mann“?
          was eine „Mutter ganz Frau“?

          ich kann freundlich sein und mir was freundliches dazu denken, in der hoffnung, dass du das meintest, was ich denke.
          und ich anders freundlich sein und nichts dazu sagen.
          und ich kann auch ganz unfreundlich sein und dich fragen, was dieser biologismus soll. (statt biologismus kannst du auch was anderes ’schlimmes‘ einsetzen)

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        • 28. August 2010 15:38

          Ja – so läufts Business. Und? Nein – können wir nicht, weil das Eine mit dem Anderen überhaupt nichts zu tun hat. Es ist einfach eine Abwägung. Man hat auch die Freiheit, sich anders herum zu entscheiden, wenn man denn möchte. Das hat auch nur sehr bedingt mit Unternehmenskultur zu tun, da das Wort Karriere nun bereits gefallen ist. Mir ist das zu abgehoben, denn gerade da, wo es um echte Karrieren geht, sind die Lösungen am wenigsten schmerzhaft. Ganz anders sieht es bei Paaren aus, die aus einem Bäcker und einer Fleischfachverkäuferin bestehen. Da geht es nicht um Karriereschäden sondern schlicht und ergreifend darum, wie es finanziell aussieht, wo es doch vorher schon bescheiden genug war.

          Aber diese Problemstellung passt natürlich nicht in affektierte Ego-Shooter-Diskussionen a la Freitag.

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        • 28. August 2010 15:52

          Schau, liebe Rahab,

          ich glaube nicht, dass wir in dieser Diskussion einen Konsens erreichen werden. Ich vertrete die Ansicht, dass es gerade diese Rollen sind, die Möglichkeiten eröffnen. Aus diesem Grund liegt mir auch daran, sie zu bewahren, aber auch, sie von ihrer Pervertierung zu erlösen. Man könnte von einer beiderseitigen Emanzipation sprechen.

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        • Rahab permalink
          28. August 2010 15:59

          ich habe den eindruck, du weichst aus
          … oder willst du damit sagen, dass die fleischereifachverkäuferin und der bäcker sowieso nicht „ganz Frau“ bzw. „ganz Mann“ sein können, weil es so wie auch anders rum, einzeln wie gemeinsam, finanziell bescheiden ist?

          wo doch der bäcker davon träumt, dass seine fleischereifachverkäuferin endlich ‚zuhause bleiben‘ kann…. und die fleischereifachverkäuferin sich beim zusammenfummeln der verschiedenen schicht- wie schulstundenpläne die fingernägel abknabbert …

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        • Rahab permalink
          28. August 2010 16:03

          das von 28/08/2010 15:52 , tiefscharf, hätte vielleicht auch ein gesellianer sagen können 😉

          was sagt uns das?

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      • 29. August 2010 01:07

        @Tiefscharf
        Ich kann Dir größtenteils zustimmen. Kritikabel sind immer noch geringere Einkommen bei Frauen in der freien Wirtschaft, o.k., aber im öffentlichen Dienst geht`s einigermaßen paritätisch zu. Und eine Partnerschaft und Freundschaft hat immer etwas mit gleicher Augenhöhe zu tun, die ergo wirtschaftliches Gleichmaß reklamiert.
        Rahab hat aus meiner Sicht ein grundsätzliches Problem mit Männern, deren Wurzeln keiner kennt. Aus meiner Sicht diskutiert sie nicht redlich. Ihrem fleissigen „Verarbeiten“ und Schreiben, auch hier, ist zu entnehmen, dass die meinungsmäßge Monokultur des Freitags, die sie selbst mitgezüchtet hat, nicht sonderlich viel hergibt. Sie hat zwar zusammen mit anderen Platzhirschen im Freitag alles Inhomogene und Abweichende relativ zügig bei der Redaktion denunziert, selbst aber krochen solche „Linke“ vor den „Blauen“ auf dem Bauch. Der Freitag wurde systematisch durch viele diktatorische und vor allem einseitige Eingriffe umgebaut. Dies geschah in der Redaktion genauso wie in der Community seit längerer Zeit.

        Siehe: http://www.stuetzle.in-berlin.de/2010/02/schleckermethoden-beim-freitag-betr-kundigung-von-ingo-arend

        Viele dieser angeblichen „Linken“ haben dem schweigend nicht nur zugesehen, wie kleine Kinder, sondern dies gar schadenfroh forciert. Im Freitag herrscht entweder eine künstliche Kraul- und Bussi-Kultur oder eine Hetz-, Bespitzelungs- und Ausgrenzkultur, die jedem aufgeklärten Erwachsenen zuwider sein muss. Ernsthafte Diskussionen in der Sache ohne persönliche, dumme oder dümmliche Angriffe sind dort schlecht möglich. Es gibt vermutlich wenig Redaktionen mit derart enger und einseitiger Toleranz und es bedarf schon einer Vorliebe der „besonderen Art“, um mit Menschen wie Rahab, Theel, Tita, Fro und Magda eine „Community“ bilden und „diskutieren“ zu wollen!

        Beste Grüße

        dr.b

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        • Rahab permalink
          29. August 2010 12:53

          danke danke danke!
          fast hätt ich doch vergessen, dass ich „ein grundsätzliches Problem mit Männern, deren Wurzeln keiner kennt“ habe.

          was? „mit Männern, deren Wurzeln keiner kennt“?

          jetzt komm ich aber doch ins grübeln….

          könnte es sein, dass das problem in folgendem liegt: ich habe was mit männern, deren ‚wurzeln‘ dr.b. nicht kennt?

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  26. 29. August 2010 12:09

    @boedele

    Ich stimme in der Bewertung, was die Sozialisierung der Community betrifft, größtenteils zu, wobei ich einschränkend sagen muss, dass zumindest Magda, mit der ich mich mehrmals Face to Face unterhielt, durchaus bereit ist, von Urteilen auch zurück zu treten. Ich teile zwar ihre Ansichten nicht undbedingt, habe sie aber auch als fairen Menschen erlebt. Was die anderen genannten Protagonisten betrifft, kenne ich nur ihr Verhalten innerhalb der Community, was mich allerdings zuweilen gruseln lässt. Was die leicht ekelhafte Fan-Kultur betrifft, sehe ich das ähnlich. Einige Mitglieder geifern um Anerkennung durch die Redaktion, was zuweilen groteske Züge annimmt, aber relativ normal ist, wenn Grenzen verschwimmen – zumindest oberflächlich. Es wird dann ein wenig Duzi Duzi, doch ist eben dieses Buhlen um Anerkennung durch die großen Vorbilder auch ein – wenngleich peinlicher – menschlicher Zug. Das beschriebene Sozialverhalten zeigt aber auch, dass irgendwie Linke genauso kriechen können, wie der Rest der Welt. Sie sind auch nicht besser oder schlechter. Der einzige Unterschied ist, dass man derartiges Geschleime eben etwas widerlicher findet, wo man es eigentlich nicht erwartet hätte.

    Was Ingo Arend betrifft, habe ich das nur am Rand mitbekommen, erlaube mir aber kein Urteil über wirtschaftliche Entscheidungen, da mir keine Zahlen bekannt sind. Es ist unschön, Menschen zu entlassen, doch auch ein irgendwie linkes Magazin unterliegt wirtschaftlichen Zwängen. Da der Freitag ein Nischenprodukt irgendwo zwischen Zeit und Neuem Deutschland ist, wird die Situation schon schwierig genug sein, erreicht der Freitag doch weder das Niveau der einen oder anderen Seite. Das Magazin ist und bleibt inhaltlich schmalbrüstig, zu einem relativ zu hohen Copypreis.

    Männer und Frauen: Jegliche Diskussion, die auf einem ideologischen Fundament ruht, ist schwierig und persönliche Erfahrungen sind ebenfalls nicht immer hilfreich, wenn man es nicht schafft, das Ganze auf eine abstraktere Ebene zu heben. Zu oft wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, um mal sprichwörtlich zu sein. Das ist ein Eindruck, der sich mir in vielen Diskussionen über das Thema im Freitag aufdrängt. Das liegt jedoch auch daran, dass Menschen mit entsprechenden Erfahrungen eine viel höhere Motivation besitzen, um ihren Standpunkt – so wenig übertragbar er auch sei – zu kämpfen. Auch das ist ein Grund dafür, dass diese Diskussionen oftmals einfach nur eine Art Entertainment sind – nicht mehr, nicht weniger. Sie werden bis in alle Ewigkeit ergebnisoffen bleiben, weil das Ziel, etwas Verwertbares (in der Realität) zu erreichen, gar nicht verfolgt wird.

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  27. 29. August 2010 15:55

    @Rahab

    Das ist eine echte vollerblühte Stilblüte von mir für Dich! War mir selbst nicht bewußt, dass ich solche für Dich übrig habe. Hast Du zur „Freitagskultur“ auch was zu sagen, bzw. findest Du die in Ordnung?

    Beste Grüße

    dr.b

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    • Rahab permalink
      29. August 2010 16:40

      ich sach ma so: der freitag ist nicht mein leben. und ohne freitag bin ich auch mit mir identisch.

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  28. 29. August 2010 18:24

    @ all
    Den „Freitags-Analysen“ von Tiefscharf und Dr. Boedele stimme ich weitgehend zu. Bei Magda bin ich mir auch nicht sicher wie ich sie einschätzen soll. Sie dürfte jedenfalls intelligenter sein als die tonangebenden „Damen“. Auf meinen Blogs hat sie leider meist sehr unglücklich agiert.

    @Dr. Boedele
    Deine Frage zur Freitagskultur ist Rahab natürlich schuldig geblieben. Typisch, wie immer. Wenn es ernst wird, kneift sie.
    Eventuell hat sie auch Angst sich zum „Westfernsehverbot“ (Tabublog) zu äußern. Zum anderen ist sie ja auch Teil des Problems.

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    • Rahab permalink
      29. August 2010 19:11

      was nun schon wieder? ich wäre eine frage schuldig geblieben?! Ich???

      ne, Lazarus – das ding mit der freitagsanalyse ist mir einfach nur so hoch wie breit!
      ausschließlich dazu geeignet, sich selbst wichtig zu machen. du verstehst, was ich meine?

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      • 29. August 2010 19:35

        Wenn es so wäre, dann hättest du dich bei jedem deiner vielen Kommentare wichtig genommen.
        Die Frage bist du schuldig geblieben. Offenbar aus Angst. Nochmal zur Erinnerung: „Hast Du zur „Freitagskultur“ auch was zu sagen, bzw. findest Du die in Ordnung?“
        Und wieso, gebenedeite Rahab, nennst du mich nun schon zum wiederholten Male Lazarus? Hattest du wieder Kontakt zu deinen „weiblichen Göttlichen“? Sollst du mich erwecken, oder was erwarten deine „Götter“ von dir? Machst du eigentlich auch bei „Tischerücken“ oder Vergleichbarem mit?

        Schönen Gruß an dich und deinen (entzauberten) Thinktank
        fidelche

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      • Rahab permalink
        29. August 2010 19:43

        schau mal, Lazarus (weil ich annehme, dass du mindestens zwei schwistern hast):

        der freitag macht was zum nicht nur meinung abladen sondern auch diskutieren. da kann mitmachen wer will. wer nicht oder nicht mehr will läßt es bleiben. und wer den besonders ehrenvollen abgang der sperre haben möchte – na, der macht es wie du.
        der begibt sich ins hinterland des feindes, versucht dort feinde abzuschießen und wundert sich, wenn die zu feinden erklärten auch mal schießen. und treffen.

        alle anderen melden sich einfach ab. oder auch nicht. sondern gucken nur alle jobeljahre mal rein.

        so. und damit ich nicht schon wieder eine frage schuldig bleibe: was hättest du denn gemacht, wenn die diskussionen in echt stattgefunden hätten?

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        • Rahab permalink
          29. August 2010 19:46

          ps.
          ich nehme mich wichtig – klar.
          aber ich mache mich nicht wichtig.
          c’est la petite difference entre nous. (damit auch debeauvoir beim mitlesen was versteht)

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  29. 29. August 2010 20:25

    Nach der kurzen Lektüre des aktuellen Threads von derDonnerstag verstehe ich die Kritik an einigen Usern jetzt noch besser. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mich vor Lachen am Boden wälzen. Im Grunde ist es schade, wie Potenzial verschleudert wird, weil man es zulässt, dass Einige die Community übernehmen. Ganz großes Kino. Ok – der Freitag ist mir mittlerweile schnuppe – aber als Fallbeispiel taugt er allemal. Schon allein deswegen lohnt ein Blick, um erklären zu können, wie man es nicht machen sollte.

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    • Rahab permalink
      29. August 2010 20:52

      klärende nachfrage: welche Einige hätten denn die Community übernommen?

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      • 29. August 2010 21:15

        Lass es mich so sagen: Es ist schon auffällig, dass im Grunde immer die gleichen Platzhirsche röhren, als gäbe es kein Morgen; und das mit einer Inbrunst, als wären sie im Heiligen Krieg. Keine Gnade mit Meinungsabweichlern – steinigt sie. In diesem Fall würde ich Theel und diese da in Uniform benennen wollen, die mit dem heiligen deutschen Recht linken Geistes völlig aus der Spur laufen. Ordnende Eingriffe seitens der Betreiber – Fehlanzeige.

        Mal ehrlich, liebe Rahab, die paar Aspiranten, die den Blogbereich des Freitag zutexten, kann man doch nun wirklich an einer Hand abzählen. Meinungsvielfalt sieht anders aus.

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        • Rahab permalink
          29. August 2010 21:29

          und was willst du?
          dass alle beabsichtigten postings erst bei einer redaktion eingereicht werden?
          dass postingkontingente verteilt werden?

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        • 29. August 2010 21:35

          Du verstehst mich falsch. Ich würde es halt für vernünftig halten, wenn die Community vernünftig geführt würde. Will heißen – dass man moderierend reagiert, was aber nicht der Fall ist.

          Im Grunde ist es mir aber schnuppe. Ich habe mit dem nichts mehr zu tun. Wie gesagt – allenfalls als Negativbeispiel ist das Ganze noch interessant und vorfürbar. Es wurde ja so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

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        • Rahab permalink
          29. August 2010 21:46

          hast du auch ein positiv-beispiel?

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        • Rahab permalink
          29. August 2010 22:10

          aber, Tiefscharf ….
          ich sag dir gleich: das ist nicht fidelches frage/klage!

          sondern er möchte wissen, warum ich mich nicht dafür verkämpfe, auf seinen oder rk’s oder diesen blog hier verlinken zu ‚dürfen‘ (ich darf – kann mich allerdings hinterher mit der redaktion rumstreiten, warum). oder gar dafür, dass die eine oder andere sperre aufgehoben wird.

          letztlich geht es also darum, warum fidelche (in all seinen inkarnationen) beim freitag nicht die meinung führen darf.

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        • 29. August 2010 22:23

          Eigentlich sollte kein User und keine Gruppe die Meinungsführerschaft übernehmen. Dann liefe es professionell – völlig unabhängig von mehr oder weniger interessanten Einzelschicksalen.

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        • Rahab permalink
          30. August 2010 08:54

          ich verstehe immer weniger, was du unter „professionell“ verstehst! – darf ich um erläuterung bitten?

          die einzelschicksale – mag sein, da bricht meine déformation professionelle durch, aber …. ich würde es wohl anders nennen…
          solch eine plattform lebt doch wohl davon, dass ‚einzelschicksale‘ sich dort tummeln, oder?

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  30. 30. August 2010 09:05

    @rahab

    Ja, eine Plattform lebt von der Lebendigkeit. Die sichert man aber nur, wenn man als Betreiber die Hoheit darüber behält und es nicht zulässt, dass aggressive Einzel-User andere User bei jeder Gelegenheit scharf persönlich ver- und beuteilen und ihr Meinungsbild als das verkünden, was für dieese Plattform gültig ist. Lässt man das als Betreiber zu, verliert man die Hoheit über die eigene Community. Im Freitag hat man es zugelassen, dass sich ein paar Nutzer derart in den Vordergrund spielen, indem sie auch maßregeln, dass gerade Besucher oder Neuzugänge den Eindruck gewinnen müssen, man würde das so wollen.

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    • Rahab permalink
      30. August 2010 12:01

      tja, siehste, genau das „verkünden, was für diese Plattform gültig ist“ (bzw. sein soll) war das problem der redaktion mit fidelche. der verhielt sich recht „alt-testamentarisch“ im sinne von: du sollst keine meinung haben neben mir.

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      • 30. August 2010 12:18

        So war es: 400 bis 600 Einzelne gegen Einen. Muß man den halt rauswerfen. Is ja Wia im richtigen Leben.

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        • 30. August 2010 12:28

          @rainer kühn

          Würde meine Mentalität der einiger User des Freitags entsprechen, würde ich das jetzt wie folgt kommentieren: „Schweine bilden nun mal Rotten.“

          Aber da ich im Grunde meines Herzens ein freundlicher Mensch bin:

          Das ist der Herdentrieb auf der Entwicklungsstufe „Klassenkeile“, der mich eben anwiderte und auf dem sich auch mein Misstrauen gegen Ideologien und deren Vertreter gründet. Letztlich ist es gleichgültig, ob der Steinewerfer links oder rechts steht. Er wirft.

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        • 30. August 2010 12:29

          Ich lese die Diskussion hier übrigens sehr gerne, und sie ist aufschlußreich und auch entspannter als jede Selbstreflexion der FC im Freitag selber. Danke.

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        • Rahab permalink
          30. August 2010 12:40

          nein Rainer, es ging um solche sachen wie
          „distanzieren Sie sich von xy! … bis xx uhr!“ und es ging um das umhängen von mutterkreuz (erst mit und dann ohne bild).

          denn wenn du mal durchzählen würdest, dann kämest du drauf, dass 600 kommentare in einem blog nicht bedeuten, dass 600 verschiedene leutz da was geschrieben hätten.

          oder noch anders gesagt: es ging darum, auf welche weise mann dies „mann wird das doch wohl noch mal sagen dürfen“ sagt.

          je einzelne reagierten auf den inquisitions- und abschwörstil je nach temperament. ich hätte, hätte er mir das mutterkreuz umgehängt, mal locker die vermutung losgelassen, dass es dann wohl fidelche war, welcher mich damals im lebensborn geschwängert… in ausführung eines heimat-urlaub-bonus…

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      • 30. August 2010 12:24

        Ich nehme von der Kritik ja niemanden aus, nicht einmal mich selbst. Dennoch waren derlei Eskapaden ja erst dadurch möglich, dass der Betreiber seiner ureigensten Aufgabe nicht wirklich nachgekommen ist. Ich habe jedenfalls selten ein Forum erlebt, in dem so persönlich angegriffen, ohne, dass eine gewisse Kultur durchgesetzt wurde. Dafür stehen persönliche Eitelkeiten ganz hoch im Kurs. Am Ende kam mir das Magazin vor wie ein Befindlichkeits- und nicht wie ein Meinungsmagazin. Bereits Blogs, deren einziger Inhalt ein lustiges aber sinnentleertes Youtube-Video oder eine Wortwolke sind, sprechen Bände. Da geht es nur noch um Duftmarken, um der persönlichen Isolation zu entfliehen, aber nicht mehr um Content.

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        • 30. August 2010 12:35

          Dem Wort vom Befindlichkeitsmagazin kann ich zustimmen. Und Meinungen wurden oft in Beton gegossen. Eine ‚harte, aber faire‘ Diskussion blieb so oft aus. – Ich finde das (fast) normal, weil die Gegensätze oft eben unüberbrückbar waren, und dann ist ‚Streitkultur‘ eben nur eine Ideologie der Anne-Will-Welt.

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        • Rahab permalink
          30. August 2010 18:25

          @tiefscharf
          was meinst du mit „Content“?
          wir reden über eine wochenzeitung für die ganze republik. in der ‚irgendwie‘ die ganze welt vorkommt. nicht über ein jäger- oder floristinnenmagazin.

          @rk
          befindlichkeit? – dann guck dir noch mal an, was du über stalken geschrieben hast. und überprüfe es auf ‚befindlichkeit‘ hin.

          beton? – und wie war/ist das mit den betonfeministinnen? welche befindlichkeit spricht aus dieser titulierung?

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        • 30. August 2010 18:34

          Richtig – Rahab. Darum ist das, was in den Blogs geschieht, ja auch so fatal.

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        • 30. August 2010 18:42

          Rahab (30/08/2010 18:25 )

          Hi gebenedeite Rahab, du wirst doch nicht abstreiten dass du ne Betonfeministin bist, oder? Und noch was. Wer Israel kritisiert wir du und deine Hamasfreunde, ein Raketenabwehrsystem fordert (wie das Beispiel von Skeptikerin unten), dabei aber nicht auf die Idee kommt die Hamas könnte doch auch mal aufhören Israel mit Raketen zu beschießen und dann auf Fragen, wie hältst du es mit der Hamas nicht antwortet, der sollte sich nicht wundern wenn eine Distanzierung von der islamfaschistischen Hamas gefordert wird.

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        • Rahab permalink
          30. August 2010 18:56

          doch, Lazarus, streit ich ab. einfach so.

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      • 30. August 2010 18:48

        @ Rahab (30/08/2010 12:01)

        „… war das problem der redaktion mit fidelche. der verhielt sich recht „alt-testamentarisch“ im sinne von: du sollst keine meinung haben neben mir“

        Das Problem der Redaktion war, dass ich die Antisemiten, die völkischen Sozialdarwinisten und Hamasversteher in die Enge getrieben habe. Das konnte sich die Verantwortlichen des „Hinterlands des Feindes“ nicht länger bieten lassen und musste mich deshalb rauswerfen. So sieht es die Konkret-Redaktion, die Jungle Welt Redaktion, viele andere und auch ich.

        Das war und ist natürlich sehr peinlich für die Redaktion und die entsprechenden Betonblogger.

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        • Rahab permalink
          30. August 2010 18:58

          tja…
          die einen sehen es so, andere sehen es anders, noch andere noch anders…

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  31. 30. August 2010 16:02

    Ist das linker Antisemitismus was am 21. Januar 2009 um 21:01 im FR-Blog geschrieben wurde? Für Rahab sicher nicht. Aber evt. für andere.
    Thinktankboy, vielleicht willst Du folgendes Zitat zu obigen hinzufügen:

    „Ebenfalls danke für diesen Artikel!
    Als Kriegsgrund wird der ständige Raketenbeschuss genannt, gegen den Israel sich verteidigen musste.
    Natürlich musste Israel etwas tun, um Schäden durch diese Raketen zu verhindern.
    Warum hat es kein Raketenabwehrsystem eingerichtet, das diese überdimensionalen Feuerwerkskörper in der Luft zerbröselt hätten.
    Gestern hat mir jemand auch etwas über eine Art Flak erzählt, mit der das auch ginge. Bin kein Waffenfreak, kann also nur vermuten.
    Ein Abwehrschirm wäre die richtige Antwort auf die Provokationen der Hamas gewesen – zumindest für ein zivilisiertes Land!
    Da Israel diese Möglichkeit oder ein anderes defensives Mittel nicht genutzt und es vorgezogen hat, lieber 1400 Menschen zu töten,
    bringt mich zu dem Schluss, daß das Töten gewollt war.
    Jahrelang war ich überzeugt, daß Israels Aggressionen dem Trauma des Holocausts entspringen. Ein obsessives Sicherheitsdenken, daß zu Überreaktionen führt.
    Dieser Erklärungsversuch entglitt mir spätestens dann, als ich das Video der 3 Geschwister (ca. 2-5 Jahre alt) sah, die durch israelische Scharfschützen gezielt getötet wurden.“

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    • Rahab permalink
      30. August 2010 17:46

      @skeptikerin
      dann erklär doch bitte, was im einzelnen an diesem (aus dem zusammenhang gerissenen) zitat antisemitisch ist und was links-antisemitisch. oder umgekehrt. oder nur links-antisemitisch aber sonst nicht antisemitisch.

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    • 30. August 2010 19:04

      Das kann ich dir auch erklären Rahab:

      Diese Sätze zeigen den Israelhass der Autorin:
      1.)“Warum hat es kein Raketenabwehrsystem eingerichtet, das diese überdimensionalen Feuerwerkskörper in der Luft zerbröselt hätten.“
      2.)“Ein Abwehrschirm wäre die richtige Antwort auf die Provokationen der Hamas gewesen – zumindest für ein zivilisiertes Land!“
      3.)“Da Israel diese Möglichkeit oder ein anderes defensives Mittel nicht genutzt und es vorgezogen hat, lieber 1400 Menschen zu töten, bringt mich zu dem Schluss, daß das Töten gewollt war.“

      Diese 3 Sätze sind Antisemitismus pur. Wenn Deutschland täglich mit Raketen beschossen worden wäre, evt. der Wohnort von thinktankgirl, und dies jahrelang. Hätte sie dann auch defensive Maßnahmen gefordert. Raketen die Menschen zerfetzen Feuerwerkkörper zu nennen ist zudem menschenverachtend und infam. Abgesehen davon, dass diese Forderung an Dummheit nicht zu überbieten ist. Ein Raketenabwehrsystem für diese Raketen gibt es nicht. Da die Vorwarnzeit zu kurz ist. Auf die Idee, dass die Hamas einfach aufhören sollte, kommt die Antisemitin nicht. Das Opfer, der Jude ist schuld an seinem Verderben, wie seit tausenden von Jahren. Offenbar hält die grandiose Texterin Israel nicht für ein zivilisiertes Land. Ein zivilisiertes Land wäre Israel offenbar, wenn es sich vernichten ließe. Für obige Israelhasserin sind scheinbar nur tote Juden gute Juden. Ein antisemitischer Text wie er von der NPD stammen könnte. Ich nenne diese „Haltung“ linken Antisemitismus.

      PS: Wo ist was aus dem Zusammenhang gerissen? Es ist ein kompletter Kommentar. Hab es grad zuvor auf FR-Blog nachgelesen. Gebenedeite Rahab, schalte einfach mal dein Gehirn ein.

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      • Rahab permalink
        30. August 2010 19:17

        ich kann dir darauf erst mal nicht antworten – dein hass (selbst-hass?) ist atemberaubend.

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      • Rahab permalink
        30. August 2010 20:17

        aber ich kann dir sagen, an wen du mich erinnerst… nämlich an den armen tropf, der Rabin erschoß.

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  32. 30. August 2010 21:17

    Hi thinktankboy,
    nur zur Info, ich bin auf WordPress umgezogen. Hab mir einige Features von dir abgeschaut. Dank dafür. fidelches cosmos ist nun unter http://fidelchescosmos.wordpress.com/ abrufbar.

    @ Rahab
    geh doch einfach mal auf die Argumente ein. Probiers einfach mal.

    Gruß fidelche

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  33. Rahab permalink
    30. August 2010 21:45

    das sind keine argumente – das sind zuschreibungen.
    du schreibst: das ist …, du bist … ihr seid…
    aber du begründest/erklärst nichts, nichts, nichts und noch mal nichts!
    außer: wie hätte ttg wenn – ja himmel arsch und zwirn! woher soll ich das wissen?
    aber: da die kassams nicht aus heiterem himmel und urplötzlich –
    wie wäre es mit einer etwas anderen reaktion auf die wahlen gewesen? wie wäre es mit einer etwas anderen form von abzug gewesen? wie wäre es mit verhandlungen gewesen? wie wäre es mit einem definitiven stopp des siedlungsbaus gewesen – in west-bank und Jerusalem?

    in Israel/Palästina läßt sich wunderschön ablesen, wie ein konflikt nicht beendet wird.
    und was ich von dir zu lesen bekomme, ist ebenfalls: wie ein konflikt nicht beendet wird.

    was mir aber alles noch nicht erklärt, was dich treibt, dich verbal aufzuführen wie ein siedler in kirjat arba/Hebron. machst du das, weil du auf seine bewaffnung neidisch bist? – falls ja: geh in nen schützenverein/boxklub und reagier dich da ab! für so was gibt es pappkameraden und punchingballs (zu deutsch: prügelknaben aus sand mit leder drumherum).

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    • 31. August 2010 00:01

      Rahab und Fidelche, Entschuldigung, ich mach hier mal nen Einschub zu oben 18:25 von Rahab an mich. Ich will auf unsere alten Auseinandersetzungen hier nicht ins Detail gehend zurückkommen, ich glaube, unser Gegensatz da, Rahab, und meiner mit anderen ist klar und steht so in der Welt. Ab dafür, wie olle Stefan Remmler vom Trio so schön sang.
      Im Prinzip bin ich für klare Worte, und Sachlichkeit ist nicht immer die tolle und vorwärtsweisende Streitkultur. Leidenschaft und Peinlichkeit (im Sinne von Peter Rühmkorf) gehören auch dazu. Wütereien kriegen halt die gelbrote Karte. Und obwohl man mit seinem rechtem Läufer als linker Verteidiger manchmal Ärger wegen dem Bierdeckel hat, so spielt man weiter in einer Mannschaft gegen den nächsten Gegner, und in der nächsten Saison wieder gegen die, gegen die man immer gespielt hat, es sei denn die sind aufgestiegen oder abgestiegen, man selbst aber weder noch. Es könnte freilich alles auch ganz anders sein, man selbst ist abgestiegen oder aufgestiegen und hat neue Gegner, das Spiel aber heißt immer noch Fußball, und da wechselt auch mal ein Spieler, oder da geht einer aus der eigenen Mannschaft weg. Befindlichkeit und Nabelschau hilft dann wenig, Kräfte sammeln, Nachwuchs fördern, Rasenpflege usw. Und das Ziel? Aufstieg? Nein, eher aktueller Spaß am Spiel und die Ausweitung der eigenen Liga. – Gut Sport! Und gemauert wird nur da, wo es nötig ist. (Üblicherweise stellt der Torwart die Mauuer.)
      Die Fußball>>Arena.

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    • Rahab permalink
      31. August 2010 10:00

      gern rege ich noch zur lektüre (und zum bedenken) dieses artikels aus der taz-reihe an
      http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/ein-jude-ohne-land/

      und dann geh ich mal gucken, ob ich in dem bändchen „Ech osim iraki“ (wie macht man einen Iraki – wie man einen Iraki macht ginge auch) von Jossi Alafi ein passendes gedicht finde…

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      • Rahab permalink
        1. September 2010 09:22

        gern rege ich auch noch die lektüre dieses artikels in ha’aretz (englisch) an:
        http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/distorted-zionism-1.311387

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  34. 31. August 2010 09:55

    @Rahab,
    ich ertrug 144 Tage den blanken Hass der Freitags-Community. Unterstützt wurde der Hass von der Redaktion. Ich deutete es bereits früher öfters an, in jedem CSU-Forum, in jedem erzkonservativen Online-Forum (wie FAZ) gehen die Diskutanten menschlicher mit abweichenden Meinungen um wie in der Freitags-Community. Ein gutes Beispiel wie herrschaftsfreie Diskussion funktioniert, ist auf http://www.wissenslogs.de/ mit hauptsächlich konservativen Usern nachzulesen. In diesen Blogs wird sich bedankt, wenn jemandem ein Fehler nachgewiesen wird. Jeder CSU Wähler steht dem Argument aufgeschlossener gegenüber als 90% der Freitagsuser. Ich würde nicht sagen dass ich diese Leute hasse. Ich verhielt mich immer sehr höflich, wenn ich unerträglich verleumdet wurde oder ich von TomGard oder Phineas Freak bedrohlich beleidigt wurde. Ich weiß, dass diese Leute mich hassen, weil ich ihnen den Spiegel vorhielt. Eine Realdiskussion möchte ich mit diesen Leuten nicht eingehen, da ich befürchte, dass sie ihren Hass teilweise auch körperlich austragen würden. (bei 500 gegen 1 hätte ich wohl keine Chance) Ich verabscheue natürlich viele dumme Kommentare dieser Menschen. Menschen die nicht wissen was verkürzte Kapitalismuskritik ist, mir mit Reinhard Kühnl den Faschismus erklären wollen, mit einer unglaublichen Unschärfe die Welt deuten, Menschen die einerseits wie Bildzeitungsbuchstabierer das 20. Jahrhundert analysieren, dabei Wissenschaftlichkeit fordern und andererseits völlig unwissenschaftlich auf keinerlei Argument eingehen, tun mir im Grunde nur leid. Du gehst, wie immer, nicht auf die Sätze von deinem Thinktank ein. Israel ist laut deines Thinktanks kein zivilisiertes Land weil es auf den Raketenangriff nicht mit dem Bau eines Raketenabwehrystems reagiert hat. Nicht der Angreifer trägt die Schuld, nein das Opfer. Diese Haltung ist Usus in der Freitags-Community.

    @ Rainer Kühn
    Dein Fußballeinschub ist perfekt. Aufklärung kann ihrer Aufgabe nur dann Gerecht werden, wenn sie sich mit Leidenschaft ans Werk macht. Sicherlich macht jeder in einem Fußballspiel mal einen Fehler, spielt einen Fehlpass. Bei Freistößen aus 35 m braucht ein guter Keeper keine Mauer. Mit Schiedsrichtern wie Robert Hoyzer und dem sich dahinter verbergenden System wird der Fußball kaputt gemacht. Du warst derjenige, der mir in den Auseinandersetzungen am meisten geholfen hat. (Neben Oca, Achtermann, Dr. Boedele und wenigen anderen) Du hast auf Beleidigungen mit Beleidigungen reagiert. Ursache-Wirkung. Dafür wurdest du deaktiviert. Die Ursache blieb unangetastet. Das tut mir leid, da ich vermute dass du mit dem Freitag enger verbunden bist als ich. Ich gebe zu das Thema Israel wahrscheinlich zu sehr auszureizen. Allerdings meine ich, dass an diesem Thema die Achillessehne vieler Linken am besten zu erkennen ist. An diesem Thema trennt sich „Spreu vom Weizen“. An diesem Thema erkennt man die Unredlichkeit vieler Linker. Die Themen FDP Parteipolitik, Kochrezepte, durchgeknallter Sarrazin usw. sind so einfach und unzweideutig, dass es sich meiner Meinung kaum lohnt, in einem linken Forum, diese Themen wochenlang zu diskutieren, was nicht heißt, dass ich in der nächsten Zeit in meinem Blog auch mal ein anderes Thema anschneide.

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    • Rahab permalink
      31. August 2010 11:39

      ach ne! „Ich ertrug den Hass….“
      Fidelche, du schnitzt immer noch an einer legende – dabei hältst du doch so garnichts von religion, oder? wenn aus maximal zehnen, welche dir widerworte gaben, 500 werden – das hat was!

      gut – du warst ausgezogen, den antisemitismus der linken aufzudecken. so weit, so gut. den gibt es ja schließlich wirklich … und er gehört auch nicht unter den teppich gekehrt.
      da hat dir übrigens auch keine_r widersprochen.

      allerdings wurde aus dem aufdecken/sichtbarmachen von antisemitismus ganz schnell antisemiten entlarven. wer auch immer sich dir nicht ohne widerworte anschloß, sondern nachfragte, einwände vorbrachte, überhaupt den von dir unterlegten antisemitismusbegriff etwas genauer unter die lupe nehmen wollte, die/der wurde von dir sofort als „Israelhasser, Hamasversteher“ nicht nur einfach tituliert, sondern gebrandmarkt. (ich erinnere mich noch gut daran, wie du, als ich dir deine suggestiv-frage nach Hamas nicht beantworten mochte, daraus machtest, ich hätte mich als Hamas-irgendwas „geoutet“ – „geoutet“ war dein wort – und es gilt dazu zu verstehen, dass nicht ich mich als Hamasistin oder so was „geoutet“ hatte, sondern du meintest, mich als solche „geoutet“ zu haben. was, was mich angeht, völliger quatsch ist – aber das nur nebenbei. erst mal ging es darum, dass ich angefangen hatte, am antisemitismus-begriff wie auch an der darstellung der geschichte so ungefähr seit den bilu’im durch dich herumzubohren …. womit nämlich dein ‚gegen nationalismus‘ auf den prüfstand kam – und da wird es bekanntlich immer unangenehm. )

      das ist dir übrigens des öfteren von einigen entgegengehalten worden: das es dir garnicht um ‚die sache‘ ginge, und schon garnicht um ‚aufklärung‘, sondern darum, personen als „Israelhasser“ zu outen.

      nun wäre es ein ding, mal der frage nachzugehen, woher eigentlich deine heftige emotionale betroffenheit rührt, dieser drang, in anderen deren ‚böses‘ hervorzukehren. aber … wir sind hier nicht in der kur und du liegst nicht auf der couch…

      ein weiteres ding – und darüber gehört allerdings gestritten – ist genau das, was Isolde Charim in ihrem beitrag zur taz-debatte angesprochen hat: der export eines europäischen problems – nämlich des politischen antisemitismus – in das im 19.jhdt angeknabberte und im 20.jhdt. gefledderte osmanische reich und den etwas weiteren nicht-(mehr-)osmanischen nahen und mittleren osten (im bemühen, einen landweg nach Indien zu sichern?). und zwar gehört in der hinsicht darüber gestritten, ob dies heute noch die einzig mögliche und legitime perspektive sei. oder anders gesagt: es steht im streit, ob bzw. in welcher weise es in der betrachtung, erklärung und vielleicht auch parteinahme im nah-ost-konflikt im weiteren sinne immer noch darum geht, den europäischen politischen antisemitismus (in Europa) zu bekämpfen. oder ob nicht langsam angesagt ist, die konflikt-parteiungen in ihren jeweiligen ‚geworden-heiten‘ wahrzunehmen, zu wort kommen zu lassen und beim wort zu nehmen. (auch deshalb möchte ich so gern über Postone diskutieren – und darüber, wie er hierzulande verkürzt/verkürzend aufgenommen wird.)

      ein schönes beispiel dafür, wie im beharren darauf, dass die europäische (vor allem: deutsche) perspektive die einzig legitime sei, andere perspektiven ausgeschlossen werden, fand ich in Oma Kruses kommentar zum taz-artikel von Zeev Avrahami. Oma Kruse schrieb:
      „Wenn man wie Daniel Bax wirren antisemitischen Ideen anhängt, holt man sich am besten einen Juden als Kronzeugen, der es für einen sagt. Alt, sehr alt, aber kein Klassiker.“
      Und das zu einem artikel, in dem grade einer erklärt hatte, er sei ISRAELI. und weiter – etwas kurz – erklärt hatte, warum er das sei, und wie er das sei.
      Kurzum: Oma Kruse wollte nicht, dass „the subaltern speak“ (G.Spivak). womit nicht ich Avrahami zum subalternen erkläre, sondern darauf hinweise, dass Oma Kruse ihn so behandelt – sie macht ihn zu D.Bax diener, und zwar so weitgehend, dass er nicht mal mehr namentlich erwähnt werden muß.

      Könnte es sein, dass dies ein ausdruck des (neuen?) antisemitismus ist, mit dem wir es heute zu tun haben?

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      • Rahab permalink
        31. August 2010 12:13

        ps
        http://threewayfight.blogspot.com/2007/11/is-left-anti-zionism-anti-jewish.html
        ist zwar auch schon etwas älter
        aber in meinen augen immer noch weiterführender als dieses
        http://www.linksfraktion.de/rede.php?artikel=1317265844

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      • Rahab permalink
        31. August 2010 12:15

        so so – warum muß denn mein kommentar freigeschaltet werden?

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        • 31. August 2010 12:27

          Warum manche Kommentare von bereits zugelassenen Leuten wieder freigegeben werden müssen, weiss ich auch nicht. Am Besten selbst mal bei WordPress nachfragen.

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      • 31. August 2010 12:32

        @ Rahab (31/08/2010 11:39) “ gut – du warst ausgezogen, den antisemitismus der linken aufzudecken. so weit, so gut. den gibt es ja schließlich wirklich … und er gehört auch nicht unter den teppich gekehrt. da hat dir übrigens auch keine_r widersprochen.“

        keine-r widersprochen!!!
        Ich lieg am Boden vor lachen.

        Ich würde mal die Kommentare zu den Slánský und Améry – Blog nachlesen.

        So gut wie alle Freitags-Kommentatoren behaupteten es gibt keinen linken Antisemitismus. Z.B. Uwe Theel meinte, das wären dann keine Linken.

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        • Rahab permalink
          31. August 2010 12:43

          ja… geht dir Uwe Theel damit zu weit? könnte ja ne menge partei-ausschlußverfahren nach sich ziehen…

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        • 31. August 2010 18:29

          Nein, Rahab, Uwe geht nicht zu weit, er sitzt im Boot neben Normal Paech. Thintankboy wollte nur die Unhaltbarkeit deiner Aussage (da hat dir übrigens auch keine_r widersprochen) am Beispiel von „Uns Uwe“ aufzeigen. Ich finde, das ist ihm gut gelungen.

          Noch was, dass wir uns nicht missverstehen: Ihr dürft meinetwegen alle so weiterbloggen wie ihr es gewohnt seid. Ich werde euch jedenfalls in eurem eigenartigen Biotop nicht mehr stören. Hin und wieder beobachte ich, was an Unsinn in diesem Forum losgelassen wird. Es wird aber immer seltener. Hauptsache es macht euch Spass „kontrovers“ über Kochrezepte, Nahostpolitik und Religion zu diskutieren.

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        • Rahab permalink
          31. August 2010 18:53

          ach jöttin-ne!
          bedeutet doch nur, dass ihr (Uwe und du) unterschiedliche konsequenzen zieht. Du stellst leute an den pranger, hältst sie dagegen immer noch für linke – Uwe dagegen hält sie nicht mehr für linke, sondern für antisemiten.
          möglicherweise würde Uwe’s linie dazu führen, dass seine linke nie in den bundestag gewählt würde. bei deiner linie stünde das zu befürchten.

          die frage ist jetzt nur noch, was antisemitismus ist.

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        • Rahab permalink
          31. August 2010 19:14

          ps
          mit befürchten meine ich – die würde gewählt. denn deine linie erlaubt ja so was wie: xy darf antisemit genannt werden, ein deutsches gericht hat das erlaubt.
          war da nicht mal was mit dem autoritären charakter?! dem untertan?!

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    • Rahab permalink
      1. September 2010 14:50

      was mir noch so durch den kopf geht…
      solches (von f. an rk gerichtet)
      „Du warst derjenige, der mir in den Auseinandersetzungen am meisten geholfen hat. (Neben Oca, Achtermann, Dr. Boedele und wenigen anderen) Du hast auf Beleidigungen mit Beleidigungen reagiert. Ursache-Wirkung. Dafür wurdest du deaktiviert.“

      nennt sich das nicht instrumentalisierung?

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  35. 1. September 2010 00:59

    Gewonnen, verloren, fidelche 09:55, Rahab auch. In dem Zwist um linken Antisemitismus hätte ich auch über meinen Rauswurf hinaus mit Dir argumentiert, bei Fußballthemen wohl auch, und vom Standpunkt der Befindlichkeit bin ich zwar weiterhin Freitagsbezogen, aber heute auch eher aus Tradition denn aus Überzeugung für die Insgesamtlinie des Projekts (Linie?).
    Ich bin jedenfalls nicht traurig über die Form, wie ich heute meine alte Zeitung begleite. Wenn ich sie heute lese, so gibt es nichts Neues unter der Berliner Sonne. Auch neue Nutzer oder alte, die jetzt stärker mitschreiben, öffnen keine Büchse, wo was wirklich Linkes oder Kritisches herauskommt. Ich habe sogar den Eindruck, daß über Standards der Emanzipation als Geschichte und Theorie immer weniger verfügt wird. Michael Jäger öffnet da Möglichkeiten zur ‚großen Ausnahme‘ (Herbert M.), aber wahr ist auch, daß bei Deinen Blogs die Belesenen kamen, die auch sonst was zu sagen hatten. Wenn dagegen heute ein ‚Donnerstag‘ etwa eine Grundsatzdebatte in die FC setzen will, ist das ja nur noch peinlich. Vielleicht müßte heute bei Deaktivierungskriterien auch ‚intellektuelles Niveau‘ aufgenommen werden. – Gut, dann schrumpfte das Ganze erst mal zusammen, vielleicht gar aufs gesuchte Fundament. Aber, nicht unser Ding. Verloren, gewonnen!

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    • 1. September 2010 01:15

      Lieber Rainer Kühn,

      Ausschluss wegen mangelnden Intellektes? Ist das eine linke Haltung? Es stellt sich mir eher als eine Form der Säuberung dar und an was das erinnert, möchte ich hier nicht in Worte fassen – denn, ist etwas geschrieben…

      Das ist eben genau das, was mich bei Euch? Salon-Linken anekelt – diese widerliche Borniertheit, die nicht besser ist, als die derer, die die Fäden in dieser Republik in der Hand halten.

      Kein Unterschied also – es sei denn, man hält eine Art Sozialneid nach oben dafür.

      Schade – aber das ist genau das, woran der Freitag (u.a.) scheitert.

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    • Rahab permalink
      1. September 2010 09:37

      @rk
      ich hätte gern dieses
      „Ich habe sogar den Eindruck, daß über Standards der Emanzipation als Geschichte und Theorie immer weniger verfügt wird.“
      etwas näher/weiter ausgeführt.
      scheint mir doch, dass „Standards“ und „Emanzipation“ sich beißt.

      @tiefscharf
      die rede/schreibe war von „intellektuelles Niveau“ – nicht von „mangelndem Intellekt“.

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      • 1. September 2010 09:58

        Uninteressant in dem Zusammenhang, Rahab. Ich halte es generell für bedenklich, Menschen von einer Diskussion auszuschließen – Niveau hin, Niveau her. Für illegitim halte ich es zudem, sich selbst links zu verorten – dann aber elitär zu argumentieren. Und genau das ist es, was geschieht. Das Urproblem vieler Linker. Sie leiden noch viel mehr unter dem, was sie anderen Gruppen/Parteien gerne vorwerfen: Den Kontakt zur Basis verloren zu haben. Die ist aber nun mal nicht verkopft sondern u.U. eher schlichten Gemütes. Darauf gründet sich übrigens auch das Misstrauen Vieler den Linken gegenüber. Menschen nur als Protagonisten für sein politisches Spiel zu nutzen, ihnen aber das Wort zu verwehren, ist letztlich nur ein Missbrauch.

        Zudem ist die FC nur ein Blog-System, also letztlich etwas, was im Internet mal als urdemokratisch begriffen wurde. Das muss Meinungen aushalten, auch, wenn man sich ihnen nicht anschließen mag. Es besteht schließlich keine Verpflichtung dem Blättchen gegenüber, tolle Artikel zu verfassen.

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        • Rahab permalink
          1. September 2010 10:08

          ach! tiefscharf
          du kennst „die Basis“? Und weißt genau, sie sei „eher schlichten Gemüts“? – woher, bitte-schön, wenn nicht aus einem eigenen dünkel heraus?

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        • 1. September 2010 10:32

          Nein, ich leide nicht unter Dünkel. Ich beschreibe lediglich, gestehe Menschen aber ihr Sein zu. Das ist der Unterschied. Ich rede auch mit ihnen und nicht nur über sie. Zudem habe ich bislang auf fast jeder Ebene auch gearbeitet – und da lernt man Menschen nun mal kennen.

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        • Rahab permalink
          1. September 2010 11:49

          nun weiß ich immer noch nicht, woher du weißt, wer von den vielen menschen „die Basis“ ist und wer „schlichten Gemüts“.
          und wie gelangst du zur feststellung von „fast jeder Ebene“ ?

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        • 1. September 2010 11:54

          Linke Ideen und Ziele beziehen sich im Ursprung eingentlich auf die Breite Masse der Bevölkerung, also primär abhängig Beschäftigte oder heute auch Unbeschäftigte. Dort findet man nun mal auch Einfachheit vor, was erst einmal nicht kritikwürdig ist. Es ergibt aber nun mal keinen Sinn, sich als Linken zu definieren – hach, was sind wir klug und überlegen -, um letztlich diese Personengruppe, für die man selbstherrlich das Denken übernehmen möchte, als zu blöd zu diskreditieren.

          Jede Ebene: Das meint/heißt, dass ich schon im Handwerk gearbeitet habe, am Band, aber auch schon in Führungspositionen. Ich kenne also die verschiedenen Perspektiven aus eigener Erfahrung – auch die Wünsche und Bedürfnisse der jeweiligen Ebenenbewohner.

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        • reflexione galore permalink
          1. September 2010 11:59

          Rahab, tiefscharf schrieb „Die ist aber nun mal nicht verkopft sondern u.U. eher schlichten Gemütes.“ genaueres lesen könnte „u.U“ vor vorverurteilungen und verdächtigungen schützen.

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        • Rahab permalink
          1. September 2010 12:16

          rg
          gerade weil ich genau gelesen habe, habe ich nachgefragt. nicht vorverurteilt und auch nicht verdächtigt. dieses scheint mir deinem ‚kopfkino‘ entsprungen.

          im übrigen bin ich mit der erklärung immer noch nicht ganz zufrieden
          handwerk=schlichtes gemüt?
          führungsposition=verkopft?

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        • 1. September 2010 12:28

          Rahab – was ist jetzt eigentlich so schwierig daran? Es geht mir lediglich darum, dass jeder das Recht hat, gehört zu werden – unabhängig von seinem Niveau oder Kenntnisstand. Wenn jemand dazu nicht bereit ist – und ja, es ist zuweilen mühsam – , nehme ich ihm/ihr die linke „Gesinnung“ nicht ab. Dann nämlich ist sie nur Eitelkeit.

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        • reflexione galore permalink
          1. September 2010 12:34

          „im übrigen bin ich mit der erklärung immer noch nicht ganz zufrieden
          handwerk=schlichtes gemüt?
          führungsposition=verkopft?“
          rahab, das kann man „u.U.“ auch vertauschen, z.b. verkopft= handwerk, allerdings sind es eher ausnahmen. das weiß ich, da mein einer beruf auch handwerkerin ist und ich in ebensolchen von tiefscharf beschriebenen positionen gearbeitet habe.

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        • Rahab permalink
          1. September 2010 13:42

          nun frag ich mich, ob dann die „Basis“ (das immer noch unbekannte wesen) nicht auch anders beschrieben werden könnte als mit „schlichten Gemüts“ – und dies als gegensatz zu „verkopft“, was, wenn ich tiefscharf richtig verstanden habe, eher nicht merkmal von „Basis“ sondern von ?? wäre.

          auch ich habe schon … bis hin dazu, dass ich so was schrecklich „verkopftes“ wie asylverfahren (und alles, was darin so vorkommen mag) so sagen lernen mußte, dass es gut übersetzbar war (ich habe nämlich lieber mit muttersprachlichen sprachmittler_innen zusammengearbeitet als durch die vorführung meines exzellenten englisch übersetzungsfehler=mißverständnisse zu produzieren) – also verständlich!

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        • reflexione galore permalink
          1. September 2010 14:39

          Rahab, bezogen auf „auch ich habe schon … bis hin dazu, dass ich so was schrecklich „verkopftes“ wie asylverfahren…“
          Im grunde sind wir uns einig: menschen sprechen unterschiedlich sprachen, aucgh im übertragenem sinne. Dazu könnte ich jetzt ellenlange aufsätze schreiben. Nur kurz:
          Ich habe letztens mehrmals von der humanwissenschaftl. F. aus an einem seminar zum thema begabung und lernkompetenz teilgenommen. Dieses richtete sich an (werdende) coaches für (‚schwierige’) kinder, an lehrer, eltern, studenten, interessierte, firmen, usw.. Dabei waren drei türkische männer, die alle in demselben kampfsportverein sind und unterschiedliche bildungshintergründe haben. Sie arbeiten als eine art coach an haupt- oder realschulen und (firmen, glaube ich) mit den den kindern und lehrern und alle drei behaupteten, dass man an diesen schulen anders mit den kindern ‚sprechen’ müsse als an z.b. gymnasien und dass dazu auch körperhaltung/-sprache und lautstärke in der stimme zähle. Was zunächst einigen anderen teilnehmern als ‚autoritär‘ erschien, stellte sich dann als gute und funktionierende lösung dar, gegenseitiges annehmen.

          Damit keine mißverständnisse aufkommen: ich bin für förderung jedes kindes, jedes sollte nach seinen begabungen unterstützt werden. Die muss man allerdings erst mal herausfinden. Und ja, viele sehr intelligente kinder ‚versauern’ an haupt- oder sonderschulen, da sie nicht genug gefördert werden. Dengegenüber werden viele kinder ans gymnasium geschickt, die durch nachhilfe und druck der eltern bis zum abi gezwungen werden, damit sie eine ‚bessere chance’ haben als die anderen. Das können sich bekanntlich nur gutverdienende leisten. Damit sinkt allerdings auch das ‚niveau’ und so mancher schüler, der lernen will und/oder schneller ist als die anderen, langweilt sich zu tode und wird u.u. verhaltensauffällig. Unter- sowie überforderte schüler und lehrer kloppen sich dann die köppe ein. Das ist alles derart ungerecht, weil viele kinder kaum eine chance haben und wenig durch das elternhaus unterstützt werden und können und dann off je nach charakter kaum eine chance auf eine gesicherte zukunft haben. aber was rede ich, das wissen wir alle, ich will einfach darauf hinaus, dass menschen unterschiedliche ‚sprachen’ sprechen. Diese sprachen könnte man teilweise auch intellektuelle fähigkeiten nennen, die spielen mit rein. Und je mehr ich das akzeptiere und nicht totschweige, umso besser komme ich klar und bin in der lage, probleme zu lösen., indem ich mich auf diese unterschiedlichen sprachen einlasse. Bei dem seminar waren einige ‚gebildetete’ eltern und akademiker erstaunt, dass die zunächst als unpädagogische und autoritär verkannte methode – bes. des einen türkischen herrn – wirkung trägt und dadurch gegenseitiger ‚respekt’ im westlichem sinne entsteht und die kinder und jugendlichen dadurch ‚ruhiger’ und lernwilliger werden. Wir haben viel zu traditionellen ‚ritualen‘ gehört und herausgearbeitet, dass ‚erziehung’ rituelles vorleben bedeutet: zuhören, zuhören, immer wieder paraphrasieren und vorleben. es könnte so einfach sein, und es würde jedes kind gefördert. Das ist meine utopie, die sich hoffentlich immer mehr in die realität umsetzen kann.

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        • reflexione galore permalink
          1. September 2010 14:41

          oh, sry für diese langen streifen. demnäx denk‘ ich ‚dran, ’nen anderen ast zu nehmen.

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    • Rahab permalink
      1. September 2010 10:17

      @rk
      im rahmen der abklärung, was „Standards der Emanzipation als Geschichte und Theorie“ seien

      hätt ich dann gern auch diese nettiquette zur diskussion gestellt
      http://fidelchescosmos.wordpress.com/netiquette/

      denn ich frag mich da: ist das ‚cosmos‘ oder ist das ‚isolationshaft‘?

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  36. 1. September 2010 10:45

    Hallo Rainer,
    Michael Jäger sehe ich auch als Ausnahme in diesem Freitagsbetrieb. Ich hoffe dieser Satz schadet ihm nicht. Holger Hutt würde ich auch dazu nehmen. Ich hatte im Übrigen nicht nur linken Antisemitismus in meinen Blogs zum Thema. Neben meinen Blogs mit Fußball, Religionskritik, regressiver Kapitalismuskritik, Kritik an Esoterikern, Kritik an Sozialdarwinisten und den jeweiligen aktuellen Freunden kommentierte ich auch so manch anderes Blog. Du weißt selbst, dass ich meist allein gegen alle anschrieb. Nach meinem Fußballblog warst Du deaktiviert. Ich schrieb also nicht nur allein gegen Betonblogger an, ich wurde von Antisemiten (Stichworte: bestialische israelische Armee, viehische Israelis, jeder israelische Schulbus gehört in die Luft gesprengt usw.) sexuell, bedrohlich usw. beleidigt. Die Betonblogger und Antisemiten wurden von der Freitagsredaktion, entgegen der eigenen AGB geschützt. Damit nicht genug. Die Redaktion warf mich raus, weil ich „thinktankgirl“ beim Wort nahm. Die Redaktion „schützte“ ihre Gesellianerin mit ihren unsäglichen sozialdarwinistischen Aussagen. Ich war der Redaktion natürlich schon längst ein Dorn im Auge. Ich war zwar in dieser Community ziemlich alleine, allerdings wurde ich von außerhalb sehr wohl unterstützt. Ich war in Kontakt mit vielen Konkret Autoren, wie Tilman Tarrach, Stefan Frank, Matthias Küntzel, Hermann L. Gemliza und anderen. Alle haben mich in Mails bestätigt. Leider kann ich nicht alle Aussagen dieser Autoren veröffentlichen, da ich teilweise gebeten wurde dies nicht zu tun. Bereits bei meinem ersten Blog, „Jean Améry und der ehrbare Antisemitismus“, stand ich in Kontakt mit LizasWelt. Liza empfahl mir unter anderem ein eigenes Blog aufzumachen und mich nicht mit diesen Leuten rumzuärgern. Ich nahm den Tipp dankend an, sicherte alle Beiträge auf meinem PC und bin froh darüber, denn ansonsten könnte ich viele unfassbare Kommentare nicht mehr belegen.
    Diese Freitags-Community wird sich an die Wand fahren. Sie wird immer langweiliger und nichtssagender. In meinen Blogs gab es bis zu 700 Kommentare. Es flogen die Fetzen. Zumindest der Versuch einer kontroversen Diskussion war gegeben. Natürlich war ein Streitgespräch mit Rahab, thinktankgirl, Uwe Theel kaum möglich. Der externe Leser konnte trotzdem seine Schlüsse ziehen. Die aktuellen Diskussionen mit „derDonnerstag“ usw. zeigen an wohin sich alles entwickelt.
    Als Verlierer sehe ich mich nicht. Nach meiner Deaktivierung war es ein Kampf David gegen Goliath. Ich meine, David war zumindest moralisch der Sieger. Alleine die Tatsache dass der Freitag meinen Blog „Tabublog“ nennt und es seinen Bloggern verbietet auf meinen Blog zu verlinken, beweist dass durch mein „öffentlich machen“ der Vorgänge die Redaktion zumindest zum Nachdenken kam.
    Ich weiß, glaub ich, was Du mit ‘intellektuelles Niveau’ meinst, wie ernst Du es gemeint hast und stimme dir zu. Für mich ist es natürlich kein Problem, mit Leuten wie ekiway und Co. zu diskutieren. Dann aber unter einer anderen Moderation.

    Ich würde mich freuen wenn hier, bei dir und auch noch einigen anderen „privaten“ Blogs so etwas wie eine Diskussionskultur entstehen würde. Egal ob wir über Fußball, linken Antisemitismus oder die DDR diskutieren. Ich gehe davon aus, dabei etwas zu lernen und natürlich auch Spaß zu haben.

    Besten Gruß nach Münster
    fidelche

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    • Rahab permalink
      1. September 2010 11:00

      zur bereitschaft, streitgespräche zu führen, bedarf ein solches

      -> Your comment is waiting for approval.
      Rahab
      September 1, 2010 um 08:10

      bitte dieses
      http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/distorted-zionism-1.311387
      kritisch – auch selbst-kritisch – gegenlesen. <-

      wohl der erläuterung. oder Duvidl?

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    • reflexione galore permalink
      1. September 2010 12:04

      hi fidelche, du schriebst an rainer „Ich weiß, glaub ich, was Du mit ‘intellektuelles Niveau’ meinst, wie ernst Du es gemeint hast und stimme dir zu. Für mich ist es natürlich kein Problem, mit Leuten wie ekiway und Co. zu diskutieren. Dann aber unter einer anderen Moderation.“
      ich weiß nicht, was mit ‚intellektuelles niveau‘ gemeint ist.
      rainer, vielleicht erklärst du es genauer.

      diesen ekiway halte ich übrigens nicht für echt. grund: seine art zu schreiben, so gewollt ‚falsch‘.

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      • 1. September 2010 12:33

        Bei ekiway wusste ich zum Teil gar nicht, was er zum Ausdruck bringen wollte. Ich glaube aber nicht, dass das so gewollt falsch war – er oder sie artikuliert sich einfach so. Das soll vorkommen.

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        • reflexione galore permalink
          1. September 2010 12:45

          @tiefscharf: vielleicht liege ich damit falsch, ich finde es selltsam, wenn jemand schwierige wörter richtig schreibt und einfache falsch. und dabei derart sprunghaft ist, dass man nix mehr versteht. aber ist im grunde ja auch hupe.

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  37. 1. September 2010 13:31

    Das Thema des Blogs ist zwar thinktankgirl und ihre unhaltbaren Positionen, aber egal ich gehe davon aus, dass thinktabkboy es nicht so eng sieht, wenn wir vom Thema etwas abschweifen.
    @reflexione galore
    Vielleicht hast Du bei ekiway recht. Ich meinte, ähnlich wie Tiefscharf, dass der so ist, wie er schreibt. Ich hab nur mitgelesen als er mal thinktankboy bei einer fiktiven Busreise in Israel eine „Cassandra“ auf den Bus gewünscht hat. Ich gehe aber unabhängig von ekiway davon aus, dass Du weist was ich meine.
    @ Tiefscharf
    Was Du am 01/09/2010 11:54 geschrieben hast unterschreibe ich. Ich hab ähnliche Erfahrungen wie Du gemacht. Nur am Fließband hab ich noch nicht gearbeitet. Es ist natürlich mühsam mit Bildlesern zu diskutieren. Hab ich alles schon gemacht. Als Fußballtrainer kommt man mit allen „Schichten“ der der Gesellschaft relativ eng zusammen. In ganz jungen Jahren hab ich sogar Jugendliche die mit rechtsradikalen Parolen (Aufnäher: Ich bin stolz ein Deutscher zu sein) in ewigen aber klaren Diskussionen von ihrem Pfad abgebracht. Die Nerven hätte ich heute nicht mehr. Ich gehe davon aus, dass ich in der FreitagsCommunity auch mit Fast-Bildlesern diskutiert habe. Ich habe mich bemüht auch mit diesen Leuten höflich umzugehen und zu argumentieren. Gebloggt habe ich in der Freitagscommunity auch, weil ich überzeugen wollte. Auch den Bild am Montag-Leser. So wie ich Rainer Kühn einschätze sieht er es trotz seiner Aussage (Deaktivierungskriterien-‘intellektuelles Niveau’) ähnlich.
    @Rahab
    Was passt dir an meiner Netiquette nicht? Muss ich was abändern?
    @all
    Und nochmal, damit ich nicht falsch verstanden werde: Meinen Kampf im Hinterland des Feindes habe ich gekämpft. Den Freunden der Hamas, der Hisbollah, von Silvio Gesell, von Rudolf Steiner, von Gottfried Feder im Freitag wünsche ich Glück und Frieden. Wer mit Ihnen, Paech oder Watzal diskutieren will, soll es tun. Ich diskutiere lieber hier oder in vergleichbaren Blogs oder von Gesicht zu Gesicht, am besten mit Menschen, egal ob gebildet oder nicht, die dem Argument aufgeschlossen gegenüberstehen.

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    • Rahab permalink
      1. September 2010 13:43

      nur zu deiner nettikette – ich tät sie ganz steichen, wenn ich du wäre.

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      • Rahab permalink
        1. September 2010 13:44

        uuuups – ein r ist entkommen! ich meinte: streichen

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      • 1. September 2010 18:48

        Rahab (01/09/2010 13:43 )

        Warum, was passt dir nicht? Dass keine antisemitischen Kommentare gepostet werden dürfen, oder was?

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        • Rahab permalink
          1. September 2010 19:01

          klar!
          weshalb ja auch Felicia Langer nie im leben auf deinem blog was schreiben dürfte.
          (mal unterstellt, sie verspürte das bedürfnis)

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        • 1. September 2010 19:08

          Rahab (01/09/2010 19:01 )

          Auf Felicia könnte ich gut verzichten.

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        • Rahab permalink
          1. September 2010 19:46

          ach, ihr duzt euch? oder hast du nen schnell-kurs in iwrit gemacht?

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    • Rahab permalink
      1. September 2010 14:13

      nein – dieses noch:

      das thema des blogs hatte sich bereits vor längerem zu der frage gewandelt, ob du ttg überhaupt richtig gelesen hattest. weshalb es dann auch nicht um „ihre Positionen“ ginge, sondern um ihr untergeschobene. – und da müßtest du dich fragen lassen, was darin, also dem unterschieben von positionen, zum ausdruck kommt. vor allem, wenn du es dann nicht nur mit einem mutterkreuz, sondern auch mit so etwas „Die Frau scheint ein sexuelles Problem zu haben“ garnierst.
      ich tippe unter anderem auf frauenverachtung. und sozialdarwinismus: weibliche sexualität wird ausschließlich als zu schwängernde&alsdann gebärende (meine kurzfassung: zu besteigende) ‚erkannt‘.

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      • 1. September 2010 18:57

        @Rahab (01/09/2010 14:13 )

        Ich hab thinktankgirl sehr wohl richtig gelesen. Sie hat geschrieben, dass Silvio Gesell emanzipatorisch war auch wenn seine Theorien heute reaktionär erscheinen. An dem Satz kommt niemand vorbei. Du nicht und die Freitagsredaktion auch nicht. Es ist natürlich nicht nur dieser Satz. Wer alle ihre Kommentare und meine Entgegnungen und Blogs gelesen hat, weiß dass thinktankgirl die völkischen sozialdarwinistischen und antisemitischen Theorien von Silvio Gesell verteidigt hat und sie Gesell offenbar bewundert. Ich vermute durch ihre Antipathie in den Vorgängerblogs gegen mich ist sie immer weiter in diese Ecke gedrängt worden. Ihr war evt. gar nicht bewusst was sie schrieb. Ähnlich Uwe Theel. Ich vermute es tut ihm heute leid dass er die Menschenzuchtstheorien von Gesell mit Aischylos verteidigte. Es wäre ganz einfach für die beiden gewesen, ihre Aussagen zurückzunehmen. Dazu waren sie offensichtlich zu stolz.

        Auf meine Kommentare vom 28/08/2010 13:23 und 30/08/2010 19:04
        bezüglich thinktankgirl bist du nicht mehr eingegangen. Ich vermutete du siehst es ein, dass dein Thinktank einige dumme Fehler gemacht hat.

        Hier nochmal Auszüge :
        @ Rahab (28/08/2010 12:23)
        1. Thinktankgirl hat das genau so geschrieben. Ich muss kein Zitat kennzeichnen, das hätte thinktankgirl tun müssen. Ich hab ihren Kommentar nur kopiert.
        2. ttg:“Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch, wie Leusch weiter unten schreibt: Bei Gesell hat er ja sogar den ausgesprochen emanzipatorischen Aspekt, in Liebesdingen von der ewigen Geldabhängkeit weg zu kommen.“ An diesem Satz siehst du dass der Teilsatz,“ Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch“ eine eigene Position von ttg ist. Nach dem Doppelpunkt zitiert sie Columbus.
        3. Sie hat nicht mich angesprochen, aber in meinem Blog kommentiert. Ihr Kommentar bezog sich auf meine Kritik an Gesell.
        4. Kein Geheimnis, mach dir doch einfach die Mühe und ließ alle Kommentare von ttg in beiden Blogs. Wer danach nicht erkennt dass ttg ein glühender Fan von Gesell ist tut mir leid.
        5. Du selbst hast ttg kritisiert indem du in einem Kommentar meintest: „ich würd den Gesell, wenn ich ihn denn läse, auch nicht als gelungene emanzipatorische utopie lesen. sondern als dystopie.“
        Und

        Diese Sätze zeigen den Israelhass der Autorin:
        1.)“Warum hat es kein Raketenabwehrsystem eingerichtet, das diese überdimensionalen Feuerwerkskörper in der Luft zerbröselt hätten.“
        2.)“Ein Abwehrschirm wäre die richtige Antwort auf die Provokationen der Hamas gewesen – zumindest für ein zivilisiertes Land!“
        3.)“Da Israel diese Möglichkeit oder ein anderes defensives Mittel nicht genutzt und es vorgezogen hat, lieber 1400 Menschen zu töten, bringt mich zu dem Schluss, daß das Töten gewollt war.“
        Diese 3 Sätze sind Antisemitismus pur. Wenn Deutschland täglich mit Raketen beschossen worden wäre, evt. der Wohnort von thinktankgirl, und dies jahrelang. Hätte sie dann auch defensive Maßnahmen gefordert. Raketen die Menschen zerfetzen Feuerwerkkörper zu nennen ist zudem menschenverachtend und infam. Abgesehen davon, dass diese Forderung an Dummheit nicht zu überbieten ist. Ein Raketenabwehrsystem für diese Raketen gibt es nicht. Da die Vorwarnzeit zu kurz ist. Auf die Idee, dass die Hamas einfach aufhören sollte, kommt die Antisemitin nicht. Das Opfer, der Jude ist schuld an seinem Verderben, wie seit tausenden von Jahren. Offenbar hält die grandiose Texterin Israel nicht für ein zivilisiertes Land. Ein zivilisiertes Land wäre Israel offenbar, wenn es sich vernichten ließe. Für obige Israelhasserin sind scheinbar nur tote Juden gute Juden. Ein antisemitischer Text wie er von der NPD stammen könnte. Ich nenne diese „Haltung“ linken Antisemitismus.

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        • Rahab permalink
          1. September 2010 19:06

          ich antworte darauf nicht mehr, weil ich auf all dies schon zur genüge geantwortet/geklärt habe.
          du bestehst darauf zu wiederholen – ich werde dessen allmählich müde….

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        • 1. September 2010 19:11

          Rahab (01/09/2010 19:06 )

          Ich verstehe gut dass du darauf nicht antworten kannst. Gegen diese Sätze kommst du nicht an. Es ist einfach zu klar, dass dein Thinktank große Fehler gemacht hat. Du musst sie besser ausbilden. Mach nochmal eine Nachschulung mit ihr.

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        • Rahab permalink
          1. September 2010 19:44

          was für ne schiffer…. ist das denn nun schon wieder? kannst du denn nur in rudeln und alpha est et oho denken?

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    • 1. September 2010 14:46

      Hallo an alle, hab ja einiges aufzuholen … Die Beschreibung von Fidelche aus seiner Perspektive kann ich auch mit meinem Außenblick dann unterstreichen. Ich sah das sehr ähnlich und ich würde auch sagen, daß Fidelche für mich die „linke Position“ vertrat, also das, was ich teile an Überzeugung, an Wissen, was mit meiner Erfahrung verbinde. Wohl auch Resultat unserer Sympathie für die Gremliza-Konkret.
      Das ist vielleicht auch schon die Antwort an Tiefscharf, daß ich schon einen größeren Bereich linken Denkens wahrnehme und mich in diesem beteilige – es waren mal über ein Dutzend Blätter, die ich je über ein Jahrzehnt abonniert hatte, und die Straße liegt vor der Tür -, den ich für links, ja für richtig halte. Und da war durchaus ein Niveau und ein Grundstock „linker Standards“, der Differenzen aushalten konnte. Ein Niveau, das in dieser Form nicht mehr da ist als Anziehungskraft.
      Und mit Begriffen wie „Basis erreichen“ kann ich nichts Gescheites anfangen, dort fängt auch eine Sprache an, die gar nichts von linker Theorie weiß. Die proletarische Klasse ist jedenfalls nicht die Basis, aber erklär das mal einem Linken, der nix weiß und trotzdem links zu wählen wähnt. Heute sind die von Information, Bildung, Berufsbildung Ferngehaltenen doch eher anfällig für jeden Dreck der „Elite“, die diese Gesellschaft sich hält, und die von den zur „Basis“ Gewordenen akzeptiert und gewählt wird. –
      Und da ist jetzt auch drin, daß trotz aller sog. Bildung und Besserung im Sozialen Wandel die Emanzipation der Klasse (wie dann aller Menschen) eben schlecht abschneidet. Das liegt natürlich an den „Verhältnissen“, nicht so sehr an der Klugheit/Bosheit einzelner Mächtiger. – Wissen um emanzipative Ideen, um Kontexte, von Büchern, Musik, um ein soziales Wollen, anders zu leben, Wissen von Zusammenschlüssen, von Staatsgewalt gegen Befreiungsversuche, von Medienhetze und davon, wie weit Solidarität über den Erdball überhaupt gehen muß usw. Nämlich rundherum!
      Diese angedeuteten „Standards“ für Linke sind mir mindestens seit Gorbatschows Wirken und dem folgenden Neoliberalismus mit der Privatisierung aller bisher auf falsche Füße gestellt gewesenen Sozialen Errungenschaften in größeren Stücken verloren gegangen — und im Freitag (den ich noch zur Linken rechne, aus Tradition) nur bei wenigen Nutzern präsent. Ich sag mal, Theorie sells nicht mehr, seit Kritik sofort konstruktiv sein muß und nicht bloß scharf und richtig.
      Das intellektuelle Niveau mancher, jedenfalls das hingeschriebene, donnerstags meinetwegen, kann eine aufblühende Diskussion im Keim erschießen. Manche Stichelei kann schönes Frotzeln sein, Wunden können heilen, viel schlimmer finde ich, permanent Weichspüler dahinfließen zu lesen, die intellektuell so anregend sind wie freitag abends in Berlin ein Bier zu trinken, das donnerstag morgens am Rhein eingegossen wurde.
      Grüß´ Euch, r.

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      • Rahab permalink
        1. September 2010 16:16

        @rk
        ich versuche, es zu verstehen

        abgesehen von einem dutzend blättern, die du nicht genannt hast, wäre das linke, das du mit f. teilst, der horinzont von konkret?
        und aus den ungenannten blättern und konkret ergibt sich ein größerer bereich linken denkens?
        und wenn f. wie oder so ähnlich wie konkret schreibt, dann vertritt er eine linke position?

        wer also nie oder allerhöchstens alle jobeljahre mal konkret liest kann folglich garnicht so richtig wissen, was links ist?
        es sei denn, wer liest alle anderen von dir nicht genannten blätter?

        oder aber: wer liest was anderes (jetzt auch nicht genanntes) genauso lange wie du … die/der könnte auch wissen, was links ist?

        und die straße liegt vor der tür – bei dir auch?

        zu der sammlung
        „Wissen um emanzipative Ideen, um Kontexte, von Büchern, Musik, um ein soziales Wollen, anders zu leben, Wissen von Zusammenschlüssen, von Staatsgewalt gegen Befreiungsversuche, von Medienhetze und davon, wie weit Solidarität über den Erdball überhaupt gehen muß usw. Nämlich rundherum!“
        fällt mir natürlich so einiges ein.

        und lese konsterniert, ich sei eine burkaverherrlicherin, alldieweil ich (ausführlich und weit über ‚männer haben frauen nicht mit gewalt auszuziehen‘ hinaus begründet) gegen die idee vom frauenbefreienden burkaverbot streite. aus einer verbindung von theorie&praxis (oder umgekehrt) heraus
        die aber nicht gilt, weil ich nicht einfach und umstandslos vor Hamas ein ‚aantisemitisch&islamofaschistisch‘ setzen mag? (sondern zu Hamas erst noch ein paar fragen habe)

        ich versteh’s nicht!

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        • Rahab permalink
          1. September 2010 16:58

          oder … nimm diesen satz

          „Die Palästinenser haben sich verändert, von einer Bevölkerung zu einem Volk, von einer säkularisierten Gesellschaft zum religiösen antisemitischen Mob.“

          was ist daran links?

          erklär’s mir!

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        • 1. September 2010 19:05

          Rahab (01/09/2010 16:58 )

          Zu dem Satz stehe ich, auch wenn er provokant ist. Eine Linke die sich ernst nimmt, muss Israel verteidigen. Ich werd demnächst mal ein Blog über die Palästinenser schreiben. Mit Begründungen für diesen Satz. Evt. verstehst du dann was ich meine. In den Kommentaren kannst du bereits jetzt schon was darüber lesen. Eine normale Diskussion zwischen uns beiden, beispielsweise über diesen Satz, ist erst möglich, wenn du dich bei mir für deine Entgleisungen entschuldigt hat. Hast du doch nicht vergessen, gebenedeite Rahab?!

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        • Rahab permalink
          1. September 2010 20:15

          der satz ist nicht provokant, der ist SALAT.
          und weil er SALAT ist, fragte ich, was an ihm links sei.

          ansonsten kennst du meine ansicht: EIN staat ist die lösung.

          das mit der normalen diskussion …. also: ich geb mir ja alle mühe, dich nicht zu dolle zu batschen, aber dass du – und nicht nur mit mir – nicht diskutieren kannst … na ja, vielleicht wird das ja noch.

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      • reflexione galore permalink
        1. September 2010 16:49

        „Das intellektuelle Niveau mancher, jedenfalls das hingeschriebene, donnerstags meinetwegen, kann eine aufblühende Diskussion im Keim erschießen. “
        @rainer: aha. donnerstags hingeschriebenes intellektuelles niveau ist also=Ein Uboot von rechts unten. warum nicht auch hier so deutlich? oder als ter linde?

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        • reflexione galore permalink
          1. September 2010 17:14

          …und für deine sammlung auseinandergerissener donnerstagszitate: er hat gerade eben einen weiteren kommentar geschrieben – doch den wirst du vermutlich nicht aufnehmen in deinem tagebuch. und nun muß auch ich mich wieder mit klassen beschäftigen, schüss.

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    • reflexione galore permalink
      1. September 2010 15:34

      @fidelche: daran kann ich mich erinnern, wußte nur nicht mehr, dass diese aussage von ihm war. ich hoffe, dass ich ab mitte des monats dazu komme, diverse bücher, die noch liegengeblieben sind, durchzuarbeiten um hier und/oder bei dir themenbezogener mitzuschreiben.

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  38. 1. September 2010 19:06

    @ reflexione galore (01/09/2010 15:34 )

    Sehr schön. Würde mich freuen.

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    • 1. September 2010 20:01

      rg, ja, dieses warum nicht deutlicher … – ich finde, ich war deutlich, was für eine „Schreibe“/Denke ich meine, wir sind hier ja ein Kreis mit einem wesentlichen Bezug, also, wo wir uns freitags kennengelernt haben. Freilich versuche ich mit meinen 27 Pseudonymen immer deutlich zu sein im Online-Freitag, in meinem Blog sowieso. – Dabei betreibe ich ja Aufklärung für die Tonne. Letztlich will ich wissen, woran ich beim Freitag bin bzw. wäre. Irgendwie, Meinung, nicht mehr linke Wochenzeitung? Und in der FC: Alle sollen schreiben, aber nicht so, wie Fidelche die Kommentare (alleine) durchstehen mußte. Ich bin da ganz platt. Wie der Freitag Fidelche rausgeschmissen hat, das war nicht mein Freitag. Da bin ich gerne draußen, und zwar so, wie ich es jetzt bin.
      rahab, mein Kommentar oben war vielleicht etwas unkonkret in der Formulierung, bis auf die Konkretnennung, aber ich denke, Du und andere Wissen damit um das, was ich als ‚linke Diskussion‘ bezeichne. Konkret lese ich seit 74, war auf dem Kongreß 93 und auf vielen Lesungen. Ich fühl mich in dem Umfeld aktiv. In MS ist es der Club Courage.
      Bei mir war noch die ‚links‘ dabei, die Prokla, die Blätter, die Beute, Titanic, und ich war immer ein Blibliothekslese- und Kneipengänger dort, wo die einschlägigen Zeitungen auslagen. Bis heute (Frauenstraße 24). Meine politische Sozialisierung begann so 75/76 im Autonomiebuchladen Osnabrück und mit Tucholsky und Marcuse, Herbert. – Ich will doch nur ein Spektrum bezeichnen, Rahab. Eins, das mir seit einigen Jahren zunehmend fehlt als die dort inhaltlich diskutierte Kenntnis. Wer andere Wege hat, bitte schön. Und die Ziele?
      Die linken Studierenden heute gucke ich manchmal mit Staunen an. Sie sind anders. Vielleicht verstehe ich manches auch nicht. Aber um das, was ich da gerade/derzeit als Verlorenes sehe, als Großlücke, trauere ich.
      Bis 90 habe ich immer gesagt, ich bin Anhänger der kritischen Theorie, als dann keiner mehr wußte, daß die nichts mit Habermas oder Honneth zu tun hat, sagte ich immer im ersten Satz einer Diskussion, ich bin Kommunist. Aber da weiß heute auch keiner mehr, was das für eine Spezies ist. Soll ich sagen, ich bin sympathetischer Leser der Gremliza-Konkret?

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      • 1. September 2010 20:11

        Auch Interesse an meiner auch vollständigen Heaven Sent-Sammlung?

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        • reflexione galore permalink
          1. September 2010 21:32

          „Bis 90 habe ich immer gesagt, ich bin Anhänger der kritischen Theorie, als dann keiner mehr wußte, daß die nichts mit Habermas oder Honneth zu tun hat, sagte ich immer im ersten Satz einer Diskussion, ich bin Kommunist. Aber da weiß heute auch keiner mehr, was das für eine Spezies ist. Soll ich sagen, ich bin sympathetischer Leser der Gremliza-Konkret?“ neee, wer hätte das gedacht. nun muss ich aber doch lachen, rainer. du und kommunist? sry, das finde ich echt witzig, dass du das betonen mußt.

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        • reflexione galore permalink
          1. September 2010 21:39

          und noch etwas: du redest doch (hier) nicht das erste mal von der ‚proletarischen klassen‘, anstatt andere begriffe zu benutzen.
          ich muss nun wirklich wieder, mich um meine klassen (informatik) kümmern.

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  39. 1. September 2010 22:02

    Lachen ist schön. Besonders im Klassenkampf!

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    • reflexione galore permalink
      1. September 2010 22:40

      das würde emma in uniform und‘ s lausemädchen auch sagen. und, und, und. und j-ap. und ida. und hick-hack.

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  40. 1. September 2010 22:25

    Schunkeln ist schön. Besonders im Klassenstampf.

    Man könnte Vieles auch in max. 140 Zeichen sagen.

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    • reflexione galore permalink
      1. September 2010 22:43

      „Man könnte Vieles auch in max. 140 Zeichen sagen.“ richtig. und begibt sich dabei ‚in gefahr‘, dass, was verschwiegen wird, von anderen reininterpretiert wird.

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      • reflexione galore permalink
        1. September 2010 22:44

        -1s latürnich.

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      • 1. September 2010 22:57

        Interpretanten sind nur Repräsentanten ihrer eigenen Leere. So what.

        Über Emma und Lausemädchen habe ich mich übrigens auch schon köstlich amüsiert. Die sind derart aggressiv, dass ich ziemlich schlimme persönliche Probleme vermute. Mir ist das K(r)ampfgeschrei mittlerweile egal. Ich kann das einfach nicht mehr ernst nehmen. Allenfalls eine Face-to-Face-Diskussion fänd ich noch interessant, wobei mir klar ist, wie es ausgehen würde. Nach spätestens 10 Minuten würden sie Sex wollen und ich würde Nein sagen.

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        • reflexione galore permalink
          1. September 2010 23:25

          „Nach spätestens 10 Minuten würden sie Sex wollen und ich würde Nein sagen.“ wann rauscht rahab endlich auf? also, ich meine, um dagegenzureden? ;o)

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        • reflexione galore permalink
          1. September 2010 23:27

          rainers lausemädchen finde ich ganz ok.

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        • 1. September 2010 23:34

          Da Rahab eine kluge Frau ist, wird sie wissen, dass meine Aussage von Edelmut geprägt ist, da ich es nicht in Betracht ziehe, die Verfassung der Damen auszunutzen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, sie ein wenig zu verhauen, sollten sie sich damenhaft bücken. Und hier denke ich, dass Rahab aufgrund ihrer kulturell/politischen Prägung ein gewisses Verständnis aufbringen kann. Und wenn nicht, ist es mir auch egal.

          Worauf ich eigentlich hinaus will, ist, dass ich den Verdacht hege, dass viele Aggressionen innerhalb des Forums ihren Ursprung gar nicht im Thema habe, sondern im Privaten. Davon nehme ich mich nicht einmal aus. Hatte ich länger keinen Sex, bin ich schließlich ebenfalls ungefähr so charmant wie eine Tarantel.

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        • 2. September 2010 00:12

          Sex ist natürlich auch eine Lösung –
          mit drei Buchstaben.

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        • 2. September 2010 00:18

          Ja. Da bleiben dann noch 137 Buchstaben für den Rest, obwohl man schon fertig ist. Toll, oder?

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  41. 1. September 2010 23:04

    Zeichensysteme und Systeme zeigen ist ja auch verschieden.
    @ rg: fußball w a r auch ein proletarischer sport. heute? na, und das ist eben geschichte, das wesentliche merkmal für linke; mensch und welt ist geschichtlich, veränderbar. nix normen, war immer so, haben wir immer schon so gemacht. links weiß, es geht auch anders, aber der zwang wird immer stärker. (ja, das ist gut, hingeschrieben.) jetzt noch massengesellschaft, ideologie, verwaltete welt, verblendungszusammenhang, halbbildung, theorie der.
    so, ich geh donnerstag gucken, hat walter ter linde schon mit mir velwechsert (siehe Verblendung).

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    • 1. September 2010 23:10

      „Ich geh Donnerstag gucken.“ Das ist doch mal eine Ansage, wobei ich schon sagen muss, dass es ihn ein klein wenig überhöht.

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    • reflexione galore permalink
      1. September 2010 23:30

      „… geh donnerstag gucken, hat walter ter linde schon mit mir velwechsert (siehe Verblendung).“ ich galube, der holt gerade bier.

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      • 1. September 2010 23:35

        Mein Bier ist leider alle, daher werde ich auf Whiky umsteigen müssen. Ich werde auch mal kurz Donnerstag gucken. Ist das eigentlich Super RTL oder Arte?

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        • reflexione galore permalink
          1. September 2010 23:41

          exclusiv, das starmagazin, rtl.

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        • 1. September 2010 23:46

          Ok. Ich habe es versucht, mich dort wieder einzulesen. Es gelingt mir nicht. Aus fast jeder Zeile schlägt mir eine derartige Eitelkeit entgegen, dass ich kotzen könnte. Nach einer Weile der Abstinenz kommt mir dieses Forum nicht nur lebensfremd, es kommt mir lebens- und erlebensfeindlich vor.

          Ich mag mich irren. Es sei mir unbenommen.

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        • 2. September 2010 00:07

          Die interessanten Dinge laufen ganz brisant bei Prominent. Alles eins, manchmal auch doppelt. Für mich ok, da ich alles meist sofort vergesse seit ein paar Jahren Privatkanal.
          Deshalb glaube ich auch nicht, daß im Freitagskanal Privates wichtig ist, aber es ist schon sehr klar, daß nicht die Themen die Verve setzen. Ich behaupte mal, es ist das soziale Verhalten mit Worten im Netz. Lausemädchen finde ich da ganz toll, die andere(n) nicht so. Das muss jetzt: Magda mag ich da.
          Kabbeleien mag ich auch, aber wenn ich den Sledgehammer rausholen muß, ist es selbst mir zuviel. Man muß in den Keller und schwer ist er auch noch.
          Donnerstag? Es gibt immer aktuelle Lieblingsfeinde, wenn er mir ein Bier holt, können wir sogar Freunde werden.

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        • 2. September 2010 00:22

          Zum Feind fehlt einfach die Ehr. Mir ist es zu müßig, mich noch in derlei Foren zu engagieren. Ich fürchte, ich bin dafür momentan zu analog. Verdammt.

          Imponiergehabe imponiert mir nun mal nicht.

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        • 2. September 2010 00:34

          Ich hab oftmals auch keine Lust mehr, zu argumentieren, gar drum zu kämpfen. Nicht wegen Aufgabe oder Desinteresse, sondern um das anders aufzuschreiben. Irgendwie so. Ich denk dann tatsächlich manchmal, die Enkel fechtens besser aus, obwohl der Spruch falsch ist.
          Na, Dir Gute Nacht, ich muß ins Bett.

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        • 2. September 2010 00:37

          Gute Nacht, Rainer. Ich denke, ich kann dir folgen.

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        • reflexione galore permalink
          2. September 2010 01:07

          hoffentlich bekommt ttb keinen rappel, da wir hier etwas das thema verfehlen.

          „Lausemädchen finde ich da ganz toll, die andere(n) nicht so. Das muss jetzt: Magda mag ich da.“
          ich hab‘ auch schon oft gesagt, dass ich magda zum teil auf mich ganz ok wirkt – jedenfalls ehrlich, wenn auch stur. ihre beiträge finde ich oft langweilig, nix besonderes, aber einige auch ganz ok, inhaltlich. bei der form kann ich mich so gut wie auf alles einstellen. derdonnerstag hat mal kurz mit ihr gesprochen, war ein zufall und fand sie anscheinend auch ganz nett. soweit man menschen via rl-kurzversion beurteilen kann. ich find’s scheiße, dass du immer so auf titta herumhackst. ich find auch einiges blöd, was sie sagt, doch deshalb gleich den sledgehammer ‚rausholen? aber wir wollen hier ja noch selbstreferentieller werden, gell? das würde l.l. (=laut luhmann) sicher zu systematisch enden. zu abstrakt um am boden der tatsachen zu SEIN.

          „Ich habe es versucht, mich dort wieder einzulesen. Es gelingt mir nicht. Aus fast jeder Zeile schlägt mir eine derartige Eitelkeit entgegen, dass ich kotzen könnte. “ @tiefscharf: probier‘ es nicht weiter, das ist eine gesunde abwehrfunktion, wenn man das wahrnimmt.
          „…kommt mir dieses Forum nicht nur lebensfremd, es kommt mir lebens- und erlebensfeindlich vor.“ gut gesagt. mal sehen, wie es sich entwickelt. im grunde wollen alle ‚einigkeit und recht und freiheit‘ und die härtesten brocken sind emo, und zerfleischen sich dabei.

          „Donnerstag? Es gibt immer aktuelle Lieblingsfeinde, wenn er mir ein Bier holt, können wir sogar Freunde werden.“ dd war zu faul zum bierholen und zischt nun ‚midnight in moscow‘.

          @rahab: wo bist du? da, gegen?

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        • reflexione galore permalink
          2. September 2010 01:10

          gude, euch!

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  42. Rahab permalink
    2. September 2010 08:57

    warum Rahab nicht aufrauschte? – was hätte Rahab zu dieser demonstration hegemonialer männlichkeit, welche nichts anderes ist als eine übung in arschkriecherei, schon beitragen können? Da Rahab es mit dem arschkriechen nicht so hat …..
    und sich beim besten willen nicht vorstellen kann, dass Emma sich damenhaft bückt – allerhöchstens als parodie ….

    @rk

    hängen geblieben war ich bei „die Emanzipation der Klasse (wie dann aller Menschen)“ – da, denke ich, ist etwas entscheidendes passiert: klasse als begriff ist vielleicht noch nicht zur gänze als untauglich verworfen aber wird streng überprüft, nicht zuletzt dank (nicht nur ) feministischer kritik und forschung. da ist eine ‚gegenwissenschaft‘ entstanden, die dabei ist, das spektrum/die spektren zu erweitern – kurz gesagt: diese spezifische männliche hegemonialität dahin zu verweisen, wo sie hingehört: in die tonne.
    Du trauerst da um etwas „Verlorenes, als Großlücke“. da ist wohl was dran – das war die große lücke!
    Wie das ausgeht mit dem auffüllen der lücke/n und was darüberhinaus entsteht – das beschäftigt (auch, aber nicht nur die!) die (mehr oder weniger) linken studierenden, welche du mit staunen beguckst.

    Ich bin auch nicht mehr ‚jung‘. Aber: ich bewegte mit seit den frühen 70-gern zwischen vielen welten (davor in gewissem sinne auch). konkret, nicht nur lesend. dabei mußte ich zur kenntnis nehmen, dass meine (west-deutsch sozialisierte) vorstellung von befreiung sich leicht als ein neues (altes?) herrschaftsverhältnis herausstellen/entpuppen kann.

    da verläuft heute zu einem nicht unwesentlichen teil die auseinandersetzung. wird sie weitergetrieben, auch zugespitzt.

    globalisierung bedeutet nicht nur neo-liber-dingsbums!

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    • 2. September 2010 10:03

      Also Rahab

      Was hatte das denn nun schon wieder mit Arschkriecherei zu tun. Nicht, oh spaßbefreite Mitdiskutante.

      Das ideologisierst du jetzt aber wieder mal fröhlich feministisch vor dich hin, springst, wie ein aufgeregtes Kitzlein herum und sagst nur sehr wenig aus – mal abgesehen vom Üblichen; dasss Männer Vergangenheit sind. Eine „Gegen-Wissenschaft“ ist übrigens ein interessanter Begriff. Ist das eine Schaft, die gegen Wissen agiert oder eine Wissenschaft, die nur dazu dient, Wünschenswertes zu legitimieren? Wenn es so wäre, stünde dahinter die gleiche Haltung wie einst, als man belegte, man könne von der Schädelform auf alle möglichen Eigenschaften schließen.

      Versteh mich nicht falsch, ich habe überhaupt kein Problem damit, Dingen auf den Grund gehen zu wollen. Nur sind mir derartige Simplifikationen ein Graus. Sie erreichen nichts außer sich selbst. Und damit ist letzlich niemandem gedient – einer Gesellschaft schon gar nicht.

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      • Rahab permalink
        2. September 2010 10:57

        wer oder was, du mein tiefschürf, sagt dir denn, ich hätte beim lesen heute morgen keinen spaß gehabt?!

        ideologisches kitz, aufgeregtes? ach nein – ich schrieb doch: unter anderem.
        und: hegemoniale männlichkeit – lies dich mal ein bißchen ein, sogar wiki hat dazu einen artikel (http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftliche_M%C3%A4nnerforschung) und auch männer beschäftigen sich damit (hier ein beispiel: http://www.ruendal.de/aim/tagung04/pdfs/holger_brandes.pdf – allein unter dem stichwort bringt dir der gugelhupf 11.900 Ergebnisse in 0,20 Sekunden) – unter dem stichwort werden nicht männer abgeschafft, sondern kritisch, auch selbst-kritisch, in den blick genommen.
        ein beispiel für das, was in der von rk beklagten „Großlücke“ geschieht. und längst über die ge-spenc(er)-tische frontstellung hinaus ist, in der auch du noch festzustecken scheinst.

        ‚gegenwissenschaft‘ habe ich wohlweislich in ‚ ‚ gesetzt. was etwas mit dem obigen zu tun hat.

        das mit der arschkriecherei ….. werde ich nicht vertiefen. war ne anmerkung. am rande.

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        • 2. September 2010 14:32

          Ich hab nun Zeev Avrahami gelesen.
          „… französische Gourmetküche mit der Atmosphäre einer Gefängniskantine. Jüdische Deutsche (oder Franzosen oder Amerikaner) kennen diesen Ort nicht. Sie sind Juden, ich dagegen bin Israeli.“
          oder
          „Ich ärgere mich über die Tatsache, dass Deutschland zwar einige der größten Denker, Schriftsteller und Analysten des menschlichen Geistes hervorgebracht hat – aber dass so viele seiner Bewohner offenbar eine Gebrauchsanweisung brauchen, um mit diesem Geist umzugehen.“
          oder
          „Deutschland hat mir auch dabei geholfen, zu verstehen, dass Israel nicht mehr mein Land ist. … Ich gehöre zu einer neuen Gattung, ich bin ein israelischer Jude.“
          und
          „Bald wird sie mich fragen, wofür diese Stolpersteine stehen.“

          Ein sehr schöner Text. Poetisch, traumhaft.
          Und weil er so persönlich geschrieben ist, will ich ihn auch so stehen lassen. Was mich dann wiederum sehr stört ist, wenn ein Kommentator (vic) den Autor in Deutschland willkommen heißt, wenn kein großes Aufheben empfohlen wird (stauffenberg), und die ‚Positivierung der Diapora‘ nur irritierend sein soll (Armin).
          „Deutschland hat mir auch dabei geholfen, zu verstehen, dass Israel nicht mehr mein Land ist. Es hat mich wütend gemacht auf diese Siedler, die ihr Judentum mit einem bestimmten Stück Land verbinden, als gäbe es ohne dieses Land kein Judentum.“ Auch das war mir ein Stolperstein. Allerdings schon im Text.

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        • Rahab permalink
          2. September 2010 14:55

          mit dem stolperstein hast du recht. denn da beginnt vielleicht das, was du weiter unten „Sprung“ genannt hast.

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        • 2. September 2010 15:03

          Sprung, ja. Raus ins Richtige/Humane, für alle.

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      • Rahab permalink
        2. September 2010 11:25

        weiter … ein anderes beispiel:
        Ich hatte auf dieses hingewiesen
        http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/ein-jude-ohne-land/
        Und dann etwas weiter unten dazu angemerkt:
        -> ein schönes beispiel dafür, wie im beharren darauf, dass die europäische (vor allem: deutsche) perspektive die einzig legitime sei, andere perspektiven ausgeschlossen werden, fand ich in Oma Kruses kommentar zum taz-artikel von Zeev Avrahami. Oma Kruse schrieb:
        „Wenn man wie Daniel Bax wirren antisemitischen Ideen anhängt, holt man sich am besten einen Juden als Kronzeugen, der es für einen sagt. Alt, sehr alt, aber kein Klassiker.“
        Und das zu einem artikel, in dem grade einer erklärt hatte, er sei ISRAELI. und weiter – etwas kurz – erklärt hatte, warum er das sei, und wie er das sei.
        Kurzum: Oma Kruse wollte nicht, dass „the subaltern speak“ (G.Spivak). womit nicht ich Avrahami zum subalternen erkläre, sondern darauf hinweise, dass Oma Kruse ihn so behandelt – sie macht ihn zu D.Bax diener, und zwar so weitgehend, dass er nicht mal mehr namentlich erwähnt werden muß.
        Könnte es sein, dass dies ein ausdruck des (neuen?) antisemitismus ist, mit dem wir es heute zu tun haben? <-

        In dieser meiner anmerkung stecken die fragen, die heute diskutiert werden und diskutiert gehören.
        Reaktion darauf bislang: 0

        Fidelche betet – ohne bezugnahme – einfach weiter seine zuweisungen /labels runter. Ansonsten umliest er solche anfragen wohl lieber sehr großräumig.
        Und rk? Bekräftigt noch mal, dass er fidelches blogs und diskussion „links“ fand.

        Dazu fällt mir dann nur noch ein, dass da wohl wer in seine eigene „Großlücke“ geplumpst sein könnte.

        warum ich das anführe?
        ganz bestimmt nicht, weil ich mich persönlich beleidigt fühle, wenn keiner drauf eingeht.

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        • 2. September 2010 12:15

          Ok Rahab

          Danke für die Klarstellung. Ich wende allerdings zu wenig Zeit auf, um mich näher damit befassen zu können. Mir ist das im Moment zu viel Text.

          An dieser Stelle nur: Ich betrachte mich selbst durchaus auch kritisch als Mann, tue das aber auch bei Frauen. Ich habe auch kein Problem mit Frauen in Führungspositionen oder damit, sie als gleichwertig anzuerkennen. Ganz im Gegenteil. Gerade daran liegt mir. Was ich allerdings zutiefst missachte, ist die Ideologisierung eines jeden Seins. Weder Frau noch Mann sind per se besser oder schlechter. Sie besitzen Eigenschaften auf menschlicher Ebene, die gut oder schlecht sein können. Die Frage ist, wie man miteinander umgeht.

          Was die Diskussion – auch hier – generell betrifft, sehe ich vor allem verhärtete Fronten und nur eine geringe Bereitschaft, sich den Argumenten oder persönlichen Verfassungen des Gegenübers zu öffnen. Das aber wäre die Basis für eine zielführende und hoffentlich erhellende Diskussion – eine gewisse Angriffsfreiheit auf der persönlichen Ebene. Letztlich ist im menschlichen Zusammenleben nichts in Stein gemeißelt. Hier, wie auch im Freitag oder in ähnlichen Plattformen jedoch, bleibt nicht mehr allzuviel übrig, wenn man persönliche Diffamierungen, Ideologie und Rückzugsgefechte wie Stagnation streicht.

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        • Rahab permalink
          2. September 2010 13:17

          @tiefscharf
          ich gewinne den eindruck, dass für dich unter „Ideologie“ eine ganze menge von dem fällt, wovon du (salopp gesagt) keine ahnung hast.
          sich ahnung zu verschaffen, geht nicht ganz ohne lektüre ab.

          ansonsten kann ich dir versichern, dass ich noch viel ’schlechter‘ sein kann als jeder mann per se.

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        • 2. September 2010 13:30

          Rahab. Unter Ideologie fällt für mich Ideologie. Dabei geht es nicht um den Inhalt, sondern um die Art des Vertretens. Auf der ideologischen Basis ist eine Diskussion jedoch müßig. Um eine Haltung als ideologisch zu erkennen, ist der Inhalt völlig irrelevant. Schließlich kann man sich aus Allem eine Ideologie basteln.

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        • Rahab permalink
          2. September 2010 13:43

          lo hevanti schum-glum
          zu deutsch: hä?

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        • 2. September 2010 14:01

          Rahab, ich kann Deinen Einwand an mich nicht nur verstehen, er klopft richtig an. „da ist eine ‘gegenwissenschaft’ entstanden, die dabei ist, das spektrum/die spektren zu erweitern – kurz gesagt: diese spezifische männliche hegemonialität dahin zu verweisen, wo sie hingehört: in die tonne.“
          ja, einen gehörigen teil einer männlichen, auch europäischen hegemonie auch in den befreiungstheorien und -praktiken in die tonne zu hauen, gehört zu meinem wollen. das sind hoffentlich auch oft solche teile, die da nie ihren wirklichen platz hatten.
          da ich aber geschichtlich denke, und der „alb“ von marx oder das „verwaltete“, der „zwang“ der kritischen theorie immer offensichtlicher wird, müßte tatsächlich dieser „sprung aus der geschichte heraus“ passieren: entgegen allen logischen erwartungen.
          deshalb ist dein wort „gegenwissenschaft“ mir zwar sympathisch und plausibel, es dockt aber notwendig am alten hat, hat also dann noch elemente des alten, nämlich ‚der wissenschaft‘, wenn auch als abstoßfundament. olle dialektik.
          und: ich liebe natürlich unsere studenten, auch meine drei familiär angebundenen. alle richtung sozialer revolution unterwegs, alles sympathisch, und in einer studienwelt, die wesenlich unfreier ist als unsere damals. ich lese auch viel unikram, und singe dann manchmal von der guten alten zeit. ich will aber betonen, die bedingungen werden schwieriger, und die sozialdemokratie – ja die! – hat leider das proletariat 150 jahre lang abgeschafft, um aus seeheimer kreisen und kleinkapitänen das prekariat zu generieren.
          aber: man muß sich auch von falscher befreiungsgeschichte befreien. mein versuch: kritisches verhalten, jede richtung.
          mit fidelche – beißt die maus keinen faden ab. sag ich auch nicht viel mehr dazu.
          und nun folge ich thinktankboys einladung ins neue blog. dank an ttb

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        • 2. September 2010 19:20

          Rahab (02/09/2010 11:25 )
          „Fidelche betet – ohne bezugnahme – einfach weiter seine zuweisungen /labels runter. Ansonsten umliest er solche anfragen wohl lieber sehr großräumig.“

          Ich überlese nichts. Du aber offenbar schon.
          Siehe dein thinktankgirl.

          Wenn ich beten könnte, schlösse ich dich in mein Nachtgebet ein.

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        • Rahab permalink
          2. September 2010 19:51

          mach’s doch einfach wie der arme chassid, der nicht lesen und schreiben konnte. der warf das alef-bet in die luft und sagte dazu, ribono ha’olam wird es sich schon passend zusammensetzen!

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  43. 2. September 2010 13:00

    Eigentlich ist das hier das Blog mit thinktankgirls „lustigen“ Kommentaren.
    Es ist kein Problem wenn hier von Thema abgewichen wird. Es besteht nun aber auch die Möglichkeit im Blog „Was macht die F-Moderation falsch“ allgemeiner über die FC zu reden.

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  44. 4. November 2010 17:40

    ich muss masochistisch sein. nein, ich bin es, denn ich lese noch immer beim freitag online. der freitag verfolgt mich wie ein stalk ‘n’ slasher für zwischendurch. was früher mal fast entspannend und inspirierend gewesen ist, ist heute nur noch auf diese lesart anregend ungewollt geworden, obwohl die intention, “meine” ehemaligen schreiber zu lesen, eine zeitlang die ursprüngliche intrinsische motivation (=eins meiner lieblingswörter) war. immer wieder kehrt es sich durch den strang zum blog um und meine neue neue ist nun ein alter menschlicher “trieb”. und das ist nun wirklich nicht wissenschaftlich, sondern eher gefühlt 😉
    “but if it is so that all of us, male and female alike, are by these processes ‘made to’ identify with men and ‘against’ women, how are we then to explain the appeal to a largely male audience of a film genre that features a female victim hero.”
    verschwurbeltes selbstgespräch galore, daher mit anderen worten: ttg hat sich heute aufgrund ihres dünkels (der auf einem minderwertigkeitskompex basiert [?] ) wieder als wissenschaftlerIN aufgeplustert oder wahlweise “gerechtfertigt”. verlinken tu’ ich nicht, it’s no-no.

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  45. derSamstag permalink
    12. November 2010 11:19

    Thinktankgirl ist nicht nur eine „nach rechts schielende“ Gesellianerin wie Eva Hermann und Konsorten und oder sonstige Sozialdarwinisten/Biologisten/völkische Schamanen vom Schlage Steiners & Co. Ihre Israelfeindschaft hat sie nicht nur in der Freitags-Community belegt. Bereits zuvor im „frblog“ ging sie mit ihren antiisraelischen Aussagen haussieren:
    Thinktankgirl schrieb am 21. Januar 2009 um 21:01 im frblog:Als Kriegsgrund wird der ständige Raketenbeschuss genannt, gegen den Israel sich verteidigen musste. Natürlich musste Israel etwas tun, um Schäden durch diese Raketen zu verhindern. Warum hat es kein Raketenabwehrsystem eingerichtet, das diese überdimensionalen Feuerwerkskörper in der Luft zerbröselt hätten. Gestern hat mir jemand auch etwas über eine Art Flak erzählt, mit der das auch ginge. Bin kein Waffenfreak, kann also nur vermuten. Ein Abwehrschirm wäre die richtige Antwort auf die Provokationen der Hamas gewesen – zumindest für ein zivilisiertes Land! Da Israel diese Möglichkeit oder ein anderes defensives Mittel nicht genutzt und es vorgezogen hat, lieber 1400 Menschen zu töten, bringt mich zu dem Schluss, daß das Töten gewollt war. Jahrelang war ich überzeugt, daß Israels Aggressionen dem Trauma des Holocausts entspringen. Ein obsessives Sicherheitsdenken, daß zu Überreaktionen führt. Dieser Erklärungsversuch entglitt mir spätestens dann, als ich das Video der 3 Geschwister (ca. 2-5 Jahre alt) sah, die durch israelische Scharfschützen gezielt getötet wurden.“

    Thinktankgirl am 21. Januar 2009 um 23:57 im frblog: “ Ich habe in den letzten 2-3 Wochen Haaretz (Sie wissen, daß Dumont Niven Miteigentümer ist?) gelesen und den Kommentaren der Israelis eigentlich eher entnehmen können: Finish the job IDF! Hamas are cowards! Gideon Levy wurde als Verräter beschimpft etc. Auf die toten Kinder angesprochen, hieß es, selber schuld, da Ihr die Hamas gewählt habt bzw. die Hamas benutzt sie als Human Shields. Die UNO sei antisemitisch, bzw. was geht uns die UNO an etc.
    Was mich verwundert ist, daß uns überall militärische High-Tech-Waffen gezeigt werden, mit Infrarot-, Laser-, Satelliten-, millimetergenau- und ich-weiß-nicht-was-für-Schnickschnack, aber kein Abwehrsystem für Qassams. Was ist eigentlich mit Iron Dome?“

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  46. 15. Februar 2011 22:53

    Na ja, sie weiß es ja selber, sogar bei der Sprachforschung mit UfoT, bitteschön:

    thinktankgirl schrieb am 12.02.2011 um 23:27
    Che palle!
    Uwe Theel schrieb am 13.02.2011 um 00:35
    rsdmdn whc h lk.sdjc asj c!!!hdsc?mösdnc !
    thinktankgirl schrieb am 13.02.2011 um 20:19
    @lieb winkeltheel sägen heißest heiß Xichsen (guckstu Emma Dilemma)
    Man könnte awvd jafgcb jksabfda afc!!!chl ! (=Nervensäge) grgrggrrgrgr
    Nachtrag: göt auch hier in ligu!!!
    und, tellchen: Che palle::ich xckse!!!
    PAINlich für mich rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!
    Ich bin
    – eine Flasche
    – eine Niete
    – eine Pflaume
    nicht nur eine Nervensäge
    Leute, Ihr seid im falschen Forum, hier treffen sich die Herrenreiter!!
    Uwe Theel schrieb am 13.02.2011 um 23:42
    Gans schön heißer Brei, ttgörli! Ich lebe in der Grube!!
    clopedia.wika.co.uk/wix/mega_mentos
    thinktankgirl schrieb am 14.02.2011 um 13:49
    Mega oder garni uno suga (sich eine Säge wixen) bedeutet taröten, die deutsche Übersetzung, also die entsprechende Sprachklippe, ist: panther.leo.zorg/itde?lp=itde=0&sectHdr=on&=sega“ target=“_blank“>Zungenhakeln
    Wenn ich nun zu jemand sage: ttg ist dumm, heißt das: Du hast recht.
    failblog.org/1/01/05/-photos-advertising-fail-3/“ blank“> The Boss says: Hau ab!
    meaning: you dick, you fool).
    Habe auf die Schnelle nur diesen Belag gefunden.
    Es gibt jedoch noch eine zweite Bedeutung: Ich bin eine Nervensäge.
    Wenn allerdings im Nachsatz klargestellt wird, daß nur die Nervensäge gemeint ist, ist klar, daß ich gemeint bin. Zudem bin ich uneinsichtig.
    thinktankgirl schrieb am 15.02.2011 um 13:46
    Meine Herren, bitte nicht vergessen, ich bin eine abgefeimte, masturbierende Nervensäge, die Nervensägespäne sprüht.

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    • 15. Februar 2011 23:03

      Ich glaub „thinktankgirl“ meint, sie könne noch Punkte für den „Beton-Oskar“ holen. Irgendwer muss ihr endlich einmal sagen, dass der Wettbewerb abgeschlossen ist. Sie kann den Pott nicht mehr holen. Es bleibt bei „Vize-tankgirl“! Vielleicht leiht „Emma“ ihr den Oscar für ein paar Wochen. Die beiden Beton-Mädchen scheinen sich sehr gut zu verstehen.

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  47. reflexione galore permalink
    21. Februar 2011 21:43

    Ich als Frau aber auch!!! Ich denke ganz anders!!! Will endlich mein Frauchenrecht als Menschen(zucht)recht verkleidet!!! Zur Not auch in Burka, von rahab geliehen, denn ich liebe Theater! Aber Karneval ist mir zu oberflächlich für mich als Ackerweib- und Dämicherin! Ich als Frau will Sonderrechte! Akzeptiert das endlich, ich will endlich wieder eine Extrawurst, weil ich die Einzige bin, die sooooo intellektuell ist.

    „thinktankgirl schrieb am 21.02.2011 um 20:09

    @j-ap

    Nur weil Sie ausschliessen, daß Manipulation und/oder Propaganda betrieben wird, bedeutet das nicht, das dem so ist. Sie legen keine Belege vor, daß keine Propaganda betrieben wird und es sich um Paranoia handelt, sondern bezeichnen mich als einfältig.

    Falsch ist jedoch, zu behaupten, daß im Internet keine Manipulation stattfindet:
    Z.B. die Bahn:
    Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat nach den Angaben des Spiegels vom 29. Mai im Rahmen der von Bahn-Chef Grube angeordneten Sonderprüfung herausgefunden, dass die Deutsche Bahn auch Online-Foren regelrecht unterwandert habe, um die öffentliche Meinung für den Bahn-Börsengang und gegen den Lokführerstreik zu mobilisieren. Hierfür soll die Allendorf Media verantwortlich gewesen sein. Von 2.400 Beiträgen in den Spiegel-Bahnforen seien rund ein Viertel der Postings verdeckt im Auftrag der Bahn erfolgt.

    Oder:

    In Deutschland gibt es nach COMPUTERBILD-Informationen rund ein
    halbes Dutzend Agenturen, die sich für namhafte Unternehmen in
    Diskussionsforen und Chaträume einschleichen.

    Als Frau mit Stil erspare es mir, daraus öffentlich über Ihre geistige Verfasstheit zu spekulieren.“

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  48. ForenBoy permalink
    25. Mai 2011 23:17

    thinktankgirl schrieb am 25.05.2011 um 22:56
    Generell: im Grunde hatte Rainer Kühn über die Entwicklung der FC recht behalten. Nur hatte er die Feinde falsch verortet.

    http://j.mp/lPzrOs

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    • 25. Mai 2011 23:43

      @forenboy

      ich hab die Kommentare gelesen, vor allem die von thinktankgirl. Diese Antisemitismus/Antizionismus-Diskussionen hatte ich über drei Monate in meinen Blogs. Sie hat bis heute nichts kapiert. Thinktankgirl ist so ziemlich die dümmste Nuss westlich und östlich des Mississippi.

      Sie fordert, dass andere ihr den Unterschied zwischen Antisemitismus und Antizionismus erklären sollen. Sie weiß es nicht, die Pseudo-Wissenschaftlerin. Thinktankgirl meint Antisemitismus ist Rassismus. Die lupenreine Antisemitin aus Ligurien hat nicht den Hauch einer Ahnung. Sie hat nicht das Geringste dazugelernt, die Angie Billroth der „Freitagscommunity“. Sie weiß vielleicht wo es Trüffel in Italien gibt, das war es aber dann schon.

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      • Klaus Bergerhausen permalink
        26. Mai 2011 19:21

        Hallo fidelche,
        „ich hab die Kommentare gelesen, vor allem die von thinktankgirl. Diese Antisemitismus/Antizionismus-Diskussionen hatte ich über drei Monate in meinen Blogs. Sie hat bis heute nichts kapiert. Thinktankgirl ist so ziemlich die dümmste Nuss westlich und östlich des Mississippi.

        Sie fordert, dass andere ihr den Unterschied zwischen Antisemitismus und Antizionismus erklären sollen. Sie weiß es nicht, die Pseudo-Wissenschaftlerin. Thinktankgirl meint Antisemitismus ist Rassismus.“

        Sie irren! Es gibt Menschen, die wissen, z. B.:

        „128. ach wie schön,

        dass die meisten Foristen hier den Unterschied zwischen Antiisraelismus und Antisemitismus so genau kennen. Na dann können die Juden ja ganz beruhigt hier weiter leben, auch dann, wenn ihnen der Haß offen entgegentritt, macht nichts, es trifft ja sie, sondern nur Israel.

        135. Anti-Anti-Anti

        Antisemitismus: Ablehnung aufgrund der „Rasse“, also Zuschreibung bestimmter Eigenschaften, die genetisch bestimmt und vererbbar sein sollen.
        Antizionismus: Ablehnung der politischen Idee des Zionismus, vor allem dessen nationalistische Basis und kolonialistische Umsetzung
        Antiisraelismus: Ablehnung der Politik Israels“

        http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/linkspartei-antisemitismus-studie

        Kommentar 135 stammt von welcher „belesenen Lehrerin“? Na, na! Da kommen Sie nie drauf!

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      • 27. Mai 2011 11:02

        @Klaus Bergerhausen

        Hallo Klaus,
        thinktankgirl die immer Wissenschaftlichkeit einfordert, sich selbst aber so gut wie nie daran hält, offenbar weil sie es nicht kann, definiert Antisemitismus wie ein Kleinkind.

        Sie weiß offenbar nicht, dass sich der Antisemitismus in den letzten 2000 Jahren verändert hat, vom christlichen Antijudaismus (Gottesmord, Luther usw.) zum rassistischen Antisemitismus (Ende des 19. Jahrhunderts, Nürnberger Gesetze). Nach 1945 war dieser Antisemitismus logischerweise nicht mehr so leicht zu vertreten. Es folgte: sekundärer, struktureller und antizionistischer Antisemitismus. Dazwischen kann man noch von politischem und sozialem Antisemitismus als ideologische Erscheinungsform sprechen. Antizionismus ist letztendlich eine aktuelle Erscheinungsform von Antisemitismus (mit Ausnahmen) . Sehr schön abzulesen ist dieser aktuelle Antisemitismus in vielen Beiträgen der FC und ZO von den entsprechenden Protagonisten. Beispiele sind Boykottaufrufe gegen Israel, Vergleiche Israels mit dem Apartheitsstaat Südafrika, NS Vergleiche von Israel (Konzentrationslager Gaza) usw.

        Ich habe thinktankgirl dies alles bereits in meinem Jean Améry-Blog erklärt, aber offensichtlich ist nicht hängengeblieben, offenbar weil sie zu blöd dafür ist.

        Ich dachte bisher, dass thinktankgirl nur Kulturspaziergänge in Ligurien organisiert, dass sie „Lehrerin“ ist wusste ich nicht, die armen Kinder, oder war das mit der „Lehrerin“ nur Spaß?

        Grüße fidelche

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    • ForenBoy permalink
      26. Mai 2011 09:34

      miauxx schrieb am 26.05.2011 um 01:34
      „Generell: im Grunde hatte Rainer Kühn über die Entwicklung der FC recht behalten…

      Ich plädiere dafür, dass im Zuge des Relaunch von freitag.de die Worte „Rainer Kühn“ in Blogs und Kommentaren künftig softwareseitig getilgt werden. Das ist ja nicht zum Aushalten, wie ständig hier irgendwelche ollen Geister bemüht werden.
      Rainer Kühn – wer ist das? Muss man sich an den erinnern? Kann mich aus den Jugendtagen der FC erinnern, dass es einen solchen gab. Dann war ich ’ne Weile weg und als ich wieder da war, stolpere ich ständig über den obwohl er nicht mehr hier ist (andere sehen ihn hier trotzdem noch). Ich weiß, der kürt mit seinen Kumpanen im Netz nebenan den FC-Betonoskar. TTG legt ja wohl u.a. auch wert auf diesen. Und wie man sieht, freuen sich anwesende Mit-Juroren bereits über „Beweisstücke“.

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      • 26. Mai 2011 12:32

        Miauxx ist doch super. Der Prototyp von „Ich bin der Einzige, der ganz cool über den Dingen steht, wenn sich andere zoffen“. Cool, wa?

        miauxx schrieb am 26.05.2011 um 12:15
        @ttg @weinsztein auch @ignaz.w

        Mit meinen Anmerkungen (miauxx schrieb am 26.05.2011 um 01:34) will ich zum Ausdruck bringen, dass ein bissel mehr Gelassenheit ganz gut täte. Mein Gott – wie wichtig kann man sich auf so einer Bühne wie der FC oder anderen Foren denn nur nehmen? Muss man sich in ewige Händel verwickeln, Nutzern hinterherschleichen, deren Treiben protokollieren und auswerten? Tycho hat es ganz recht gesagt: „der stoff aus dem die helden sind quasi“
        Was irgendwelche ‚Kühns‘ nun treiben, den Dünkel der Überlegenheit den sie pflegen und an dem sie sich aufgeilen – ist peinlich genug. Wer das ernst nehmen will, kann das ja tun; kann sich in deren Club begeben.
        Ich hätte nur keinen Bock drauf, dass das gleiche auch hier aufgezogen wird. Is‘ mir doch auch scheißegal, ob irgendein ‚Kühn‘ oder was weiß ich wer unter wechselnden Nicks hier auftaucht. Ich sprech‘ jeden so an, wie er sich hier preisgibt. Wenn ich dann mit ihm/ ihr sprechen kann – okay. Wenn nicht – na dann nicht.

        Und Miauxx weiß auch ganz genau, dass es in der FC von Dummies nur so wimmelt – wenn er Bock und Zeit für doppelte Dummie-Gespräche hat, ist das ja toll. Da er durchblickt, wird er ja wissen, mit wem er seine Zeit verschwendet oder gar einteilt. Dem ist es nämlich so egal, weil er genau weiß, mit wem er redet 🙂
        Und jetzt mal was anderes. Ergänzen Sie die Reihe logisch:
        schoen-klug-kann kochen-schlagfertig-?

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  49. ForenBoy permalink
    26. Mai 2011 09:41

    und es ging noch eine ganze Weile in dem Tenor weiter, es lohnt sich, da mal rein zu schauen.
    Hier noch eine Kostprobe:

    ignaz.w schrieb am 26.05.2011 um 01:47
    womit dann auch noch gleich die damnatio memoriae zum exorzismus kommt. gut, sehr gut, miauxx, so beweist man mut zum umgang mit der vergangenheit.

    weinsztein schrieb am 26.05.2011 um 02:18
    Vergangenheit, Herr Ignaz?

    Hat Kühn seine Pöbeleien gegen den Freitag eingestellt? Auch die aus seiner Sicht schlauen Diffamierungen von Freitag-Bloggern? In einem Kampfforum, das sich allein der Gegnerschaft zur Freitag-Community gründete, um ihr Antisemitismus anzukleben?
    Und berichtet Kühn in seiner neuen Heimat nicht mehr von seinen gelegentlichen – wie er es sieht – erfolgreichen Auftritten unter neuen Nicks unter diversen Freitag-Blogs?

    und es geht immer weiter……. http://j.mp/iXRZGD

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    • 26. Mai 2011 11:28

      Ebertus erklärt, wie einfach gestrickt so mancher ist. Gefettet durch mich.

      ebertus schrieb am 26.05.2011 um 09:12
      @weinsztein

      Dieses, Ihr abschließendes „Darf ein Linker…“ wäre natürlich eine ebenfalls und wenigstens implizit mitschwingende Botschaft oder auch Frage meines Blogs hier.

      Und da distanziere ich mich eben von den damaligen, den sog. Eliten dieses Deutschland, die mit perfider Planung und Umsetzung, mit jeglicher Intelligenz und Technik Millionen Menschen, gerade eben auch Juden umgebracht haben.

      Und die Nachfolger dieser Eliten, die Taten der ihrer Vorfahren sehr selektiv ausblendend und nach wie vor ohne einen „anderen Schuldigen“, denen ist das Angerichtete derart peinlich, dass sie nun genau in das Gegenteil verfallen die angebliche „Liebe zu Israel“ zur Staatsraison erklären, jeglichem Tun dort unter jedweder Regierung vorab Absolution erteilen.

      Wie bereits weiter oben unter Bezugnahme auf diesen Film „Wenn Ärzte töten“ geschrieben, hatte ein Arzt und nun unter gesicherter, bundesrepublikanischer Pension keinerlei Probleme, sofort und Seit‘ an Seit‘ mit denen – nun gegen die Araber – zu ziehen, die er Jahre vorher in die Gaskammern geschickt hat.

      Mehr ekelerregende Bigotterie geht nicht…“

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    • 26. Mai 2011 11:55

      Im selben Strang stellt Ufo Theel eine Frage an JAP, die den gesunden Menschenverstand in Frage stellt. Was glaubt dieser Theel eigentlich? Dass Antisemitismus und Linkssein angeboren sind und sich deshalb auch noch voneinander ausschließen? Wer also als Linker geboren ist, kann keine „genetische“ Anlage zum Antisemitismus in sich tragen? Oder umgekehrt?
      Da sieht man mal wieder, dass diese abstrusen Fragen, die sich aus der intertheelschen Logik ergeben haben, genauso hanebüchen wie ihre Basis sind. Kein Mensch wird als Antisemit oder Linker geboren, auch wenn Theel unten von „genteiligem Denken“ (harhar) spricht. Er als Pädagoge sollte eigentlich in einer der ersten Seminare gelernt haben, was die Unterschiede zwischen Lernen, Prägung, Habituation, usw. sind. Würde mir jemand diese Fragen stellen und derart „argumentieren“, würde ich mir verarscht vorkommen und garantiert nicht antworten.

      26.05.2011 | 01:17 Uwe Theel
      @ j-ap am 25.05.2011 um 10:26 und auch an anderer Stelle. Lieber j-ap, ohne irgendwie eine Wahrheit gepachtet zu haben, aber auch mich würde interessieren, wie Links und Antisemtismus zusammengehen sollen und warum Antisemitismus gleich Antizionismus sein soll? Oder anders, ganz einfach gefragt: Genügte es unter Linken nicht Elmar Altvater das Attribut „links“ abzuerkennen – er selbst möge sich begreifen wie er will -, wenn man ihm nachwiese, dass er antisemtisch agiere? mfg ut P.S.: Ich selbst habe andernorts hier in der FC in Auseinandersetzungen mit f…e immer argumentiert links und Antisemtismus schlössen sich aus. In diesen Threads war zu erkennen, welch abstruses Blüten genteiliges Denken treibt.

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      • 26. Mai 2011 12:03

        Theel stellt Linke somit als unfehlbar dar, was daran liegen mag, dass er sich selbst das „Linkssein“ wie eine Plakette oder ein Statussymbol ansteckt. Seine Medaille hat eben nur eine Seite, und die scheint elitär und genetisch festgelegt. Das ist genau diese Arroganz von Leuten, die meinen, zur richtigen und unfehlbaren Gruppe gehören zu müssen. Das Wesentliche wird dabei natürlich nicht gesehen.

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        • ForenBoy permalink
          26. Mai 2011 12:25

          Wie abstrus der unterstellte Automatismus, links zu sein, schlösse rechtes Gedankengut „naturgemäß“ aus, kann man doch schön an der Zusammensetzung der Partei ablesen, die sich großmäulig DIE LINKE nennt, die aber schätzungsweise zu weit mehr als 50% erkennbar Mitglieder beherbergt, welche zum rechten Spektrum der Gesellschaft gehören.

          Würde man die schreibenden selbst ernannten „Linken“ der FC als Grundlage für diese Bewertung nehmen, läge der Anteil wahrscheinlich über 80%.

          Was sagt da schon eine Meinung eines Schissers namens UT aus, der sich nicht mal traut, den Namen von fidelche auszuschreiben.

          Wirklich ein sehr mutiger „Linker“

          Es wird Zeit, dass es in diesem Land eine echte linke Partei gibt, die den Namen auch verdient und sich dieses Sammelbecken von Altlasten und Gescheiterten in Wohlgefallen auflöst.

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        • 26. Mai 2011 12:37

          Ich sach ja imma: Kennste die Mikroebene, kennste die Makroebene.

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      • Das Kind permalink
        26. Mai 2011 17:15

        @ goreflex 26/05/2011 11:55

        gore, Ihre Reflexe werden auch nicht besser:

        Wenn Sie auch nur halbwegs denken könnten, sich an die referenzierte Diskussion auch nur erinnern könnten, dann hätten sie bemerkt, dass „genteiliges“ ein Tippfehler war und es „gegenteiliges“ hat heißen sollen.

        Ansonsten gärt relexartig weiter.

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        • 26. Mai 2011 18:44

          Uwe, ich frage mich ernsthaft wann du endlich einmal den Zusammenhang zwischen Antisemitismus und Antisemitismus verstehst. Klar, wenn für dich Boykottaufrufe gegen Israel und Apartheitsvergleiche kein Antisemitismus sind, dann gibt es keinen Antisemitismus in Westeuropa.

          Der Schuldabwehr-Antisemitismus der alten und neuen „Freitags-Avantgardisten“ spricht eine eindeutige Sprache. Eure Kumpanei mit der antisemitischen islamfaschistischen Hamas, eure Verbundenheit mit Ahmadinejad, euer Hass auf das demokratische Israel, lassen euch nicht gerade als Verfechter von Aufklärung und säkularem Gedankengut erscheinen.

          Wer wie ihr, du, die Linkspartei und deine FreitagsfreundInnen, Boykottaufrufe gegen Israel unterstützt (Deutsche wehrt euch kauft nicht bei Juden), Israel mit dem Apartheidstaat Südafrika vergleicht, von Blockade-Siedlungs-Krieg und angeblicher Ausrottungspolitik des jüdischen Apartheid-Staates spricht, wird den Juden Auschwitz nie verzeihen. Die antisemitischen, sozialdarwinistischen, völkischen Menschenzuchtphantasien von „thinktankgirl“ setzten dem Ganzen noch die Krone auf.

          Uwe lass den Kopf nicht hängen, du hast auch deine guten Seiten, wie du die Worte „Wald, Hochwald, Holzfällen, das ist es immer gewesen“ ausgesprochen hast, dass hatte schon was, da war ich schon irgendwie stolz darauf, dass ich dich so gut kenne.

          Viele Grüße auch an deine antisemitischen, sozialdarwinistischen FreundInnen
          Dein fidelche

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        • ForenBoy permalink
          26. Mai 2011 18:54

          Also @Kind, mir ist schon aufgefallen, dass die Häufigkeit Deiner „Tippfehler“ in rasantem Maße zugenommen haben, auch in Deinem von goreflex zitierten Kommentar wird man fündig.

          Mir kam schon der Gedanke, dass das der Anfang einer fortschreitenden Alters-Legasthenie sein muss, da die „Tippfehler“ meist im laut-malerische ähnlichen Bereich des eigentlich gewollten Wortes zu finden sind, und daher auch unentdeckt von der Rechtschreibprüfung bleiben.

          Das fing übrigens schon an, als ich mich mit Dir rum kloppen musste und war um so deutlicher, je erregter Du wurdest.

          Leider durfte ich Dir in der FC nie wirklich meine Meinung zu Deinem Stalkertum geigen, das dürfen da ungestraft nur so abstoßende Blogger/innen wie Du, warum auch immer.

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        • ForenBoy permalink
          26. Mai 2011 19:15

          irgendwie verrutscht:

          Also mein @Kind, mir ist schon lange aufgefallen, dass die Häufigkeit Deiner „Tippfehler“ in rasantem Maße zugenommen haben, auch in Deinem von goreflex zitierten Kommentar wird man fündig.

          Mir kam schon der Gedanke, dass das der Anfang einer fortschreitenden Alters-Legasthenie sein muss, da die „Tippfehler“ meist im laut-malerisch ähnlichen Bereich des eigentlich gewollten Wortes zu finden sind, und daher auch unentdeckt von der Rechtschreibprüfung bleiben, echte Tippfehler würden das!

          Das fing übrigens schon in der FC an, als ich mich mit Dir ständig rum kloppen musste, und war um so deutlicher erkennbar, je erregter Du wurdest.

          Leider durfte ich Dir in der FC nie wirklich meine Meinung zu Deinem Stalkertum geigen, das dürfen da ungestraft nur so abstoßende Blogger/innen wie Du, warum auch immer.

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        • 26. Mai 2011 19:21

          @ goreflex 26/05/2011 11:55
          gore, Ihre Reflexe werden auch nicht besser:
          Wenn Sie auch nur halbwegs denken könnten, sich an die referenzierte Diskussion auch nur erinnern könnten, dann hätten sie bemerkt, dass „genteiliges“ ein Tippfehler war und es „gegenteiliges“ hat heißen sollen.
          Ansonsten gärt relexartig weiter.

          @Uwe Theel:
          Ach Uwe, wenn Du nur halbwegs lesen (und danach denken) würdest, dann hättest gesehen, dass ich hinter besagtes Wort in Klammern ein „harhar“ schrieb. Das sollte soviel bedeuten, dass dieser Verschreiber sehr gut zu den Voraussetzungen paßt, von denen Du anscheinend ausgehst. „Harhar“ bedeutet umgangssprachlich soviel wie *LOL* oder „hihi“. Du gehst ja offenbar davon aus, dass Linkssein und Antisemitismus „angeboren“ ist und sich gleichzeitig auch noch gegenseitig ausschließt, sonst hättest Du diese Fragen ja gar nicht gestellt. DAS ist nämlich ein Denkfehler an der Basis.

          Beleg mit „harhar“, siehe weiter oben, goreflex
          26/05/2011 11:55, hier extra nachträglich gefettet für Uwe:

          Im selben Strang stellt Ufo Theel eine Frage an JAP, die den gesunden Menschenverstand in Frage stellt. Was glaubt dieser Theel eigentlich? Dass Antisemitismus und Linkssein angeboren sind und sich deshalb auch noch voneinander ausschließen? Wer also als Linker geboren ist, kann keine „genetische“ Anlage zum Antisemitismus in sich tragen? Oder umgekehrt?
          Da sieht man mal wieder, dass diese abstrusen Fragen, die sich aus der intertheelschen Logik ergeben haben, genauso hanebüchen wie ihre Basis sind. Kein Mensch wird als Antisemit oder Linker geboren, auch wenn Theel unten von „genteiligem Denken“ (harhar) spricht. Er als Pädagoge sollte eigentlich in einer der ersten Seminare gelernt haben, was die Unterschiede zwischen Lernen, Prägung, Habituation, usw. sind. Würde mir jemand diese Fragen stellen und derart „argumentieren“, würde ich mir verarscht vorkommen und garantiert nicht antworten.

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        • 26. Mai 2011 19:40

          Mit anderen, noch deutlicheren Worten:
          Erstens: Weder Linkssein noch Antisemitismus ist angeboren. Deshalb erübrigt sich eine Diskussion auf dieser Basis. Zweitens würde es – falls die Prämisse wiederum stimmte, dass es angeboren sei – die Frage aufwerfen, warum das Eine das Andere automatisch ausschließen sollte.
          Drittens: Weder noch, denn Punkt Eins läßt sich nicht nur wissenschaftlich anhand ähnlicher Versuche und Studien nachweisen, sondern auch logisch mit gesundem Menschenverstand nachvollziehen.

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        • ForenBoy permalink
          26. Mai 2011 19:58

          Das sieht Hetzblogger und Despot Monsieur der FC aber auch anders:

          er ist der festen Überzeugung, dass alle Nachkommen von Nazis „das Böse“ in sich tragen, und dieses auch wieder an ihre Nachkommen weiter vererben, kein Witz, so geschehen und nur von mir und einem weiteren Blogger heftig kritisiert im Forum von ZON.

          wenn man also so denkt, dann dürften ja inzwischen fast alle Deutschen deutscher Abstammung „das Böse“ in sich tragen, was die Haltung des KINDES ja stützen würde, irgendwie.

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        • 26. Mai 2011 20:10

          FB schrieb:
          …dann dürften ja inzwischen fast alle Deutschen deutscher Abstammung „das Böse“ in sich tragen, was die Haltung des KINDES ja stützen würde, irgendwie.
          Das ist in meinen Augen das Hauptproblem der emotialisierten Schwätzer. Sie können nicht differenzieren und dann krachen sie ständig mit Leuten zusammen, die komplett anders denken und argumentieren. Im Grunde kann man es aber auch auf Unwissenheit zurückführen, die ihre Unsicherheit sogar leider schürt. M.E. ist das meiste ein Kommunikationsproblem, vereinfacht wegen o.g. Tatsachen.

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    • 26. Mai 2011 12:08

      @Goreflex
      ja Uwe glaubt das,
      das „thinktankgirl“ glaubt vermutlich auch alles was sie schreibt,
      und der „ebertus“ auch.
      Die drei passen in die „Qualitätscommunity“ wie die Faust aufs Auge!

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      • 26. Mai 2011 13:41

        Großartig auich, wie der Altlinke Ebertus persönlich wird und spekuliert:

        thinktankgirl schrieb am 26.05.2011 um 12:48
        @miauxx

        Meine Bemerkung hatte einen völlig anderen Hintergrund. Als jene Person noch hier in Freiheit weilte, hat er sich mal darüber beklagt, daß die FC den linken Charakter verlöre, sie würde beliebig und mainstreamig, Rechtspopulisten hätten freie Bahn.
        Das ging mir gestern durch den Kopf. Allerdings war er damals, bevor er ausgewandert wurde, nicht derartig verbiestert und ich hatte ihn eigentlich geschätzt.

        ebertus schrieb am 26.05.2011 um 13:09
        Daher @thinktankgirl, daher mein Hinweis auf die Diaspora. Menschen werden wohl so unter „diesen“ Bedingungen.

        Und weil mein Part hier eher der moralische ist, bedaure ich diese Entwicklung ebenfalls, kann und will aber nichts daran ändern, bin ja dahingehend nicht beteiligt gewesen, mag keine Schuldigen suchen. Ein Ende mit Schrecken ist da wohl die beste Lösung, auch wenn es schwer fällt, dieses „Loslassen“; zumal es ja im Grunde „nur“ virtuell sich darstellt und wer da mehr hineinlesen, hineinsubstantiieren wollte, hat eher ein Problem mit sich selbst, dem eigenen Blick auf die nach wie vor gegebene, reale Welt.

        Der Typ scheint ja wirklich Lebenserfahrung, Intelligenz und Bildung zu besitzen. Er kann sich bestimmt gar nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die neben Arbeit, Studium, Hobbies und Familie das Netz als Bereicherung ansehen. Aber nun zu meiner Spekulation über den alten Ebertus. Wie er selbst schreibt:
        „Alter68er, Bezieher des BGE, BAP-Fan, etwas Altersstarrsinn Student der brotlosen Künste, Jogger und Saunagänger, sich nur vor Ärzten krumm machend“
        Daraus schließe ich *einfach mal so*, er ist ein pensionierter alter Beamter, der sich in der Sauna die EierstöckInnen schaukelt oder beim BAP-Hören vor Langeweile die Zeit mit intellektuellem Zeugs wie Bloggen in Qualitätsforen beschäftigt, wenn er nicht gerade im Urlaub rumliegt oder sportlert.

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      • 26. Mai 2011 19:55

        @fidelche: Ich wollt‘ ja nicht sagen „Wie Arsch auf Eimer“, sonst würde mir meine wohlwollende Höflichkeit und diesem Forum seine „Seriösität“ [vom freitägigen Rentnerhumor *Wie unhöflich von mir, das weise Alter einiger Freitagsinsassen mal wieder nicht zu achten 😉 *] abgesprochen werden. Aber für positive Ergebnisse sind ja mittlerweile Calvani und Co. zuständig 🙂 Außerdem ist es bei durchgeknallten Dreierkonstellationen ja immer etwas gemein, nur von Zweien zu sprechen. Wo bleibt dann der Dritte of all three sexes? 🙂

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        • 26. Mai 2011 19:58

          Autokorrektur: …IN diesem Forum…

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    • 26. Mai 2011 15:06

      Der neue Trend: name diving als stage dropping …
      jetzt in Deinem Qualitätskonzertsaal!
      Friday on Ice! Gebohnerte Tanzflächen!
      Kein Vorverkauf, nur Abendkasse

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  50. ForenBoy permalink
    26. Mai 2011 19:06

    Also mein @Kind, mir ist schon lange aufgefallen, dass die Häufigkeit Deiner „Tippfehler“ in rasantem Maße zugenommen haben, auch in Deinem von goreflex zitierten Kommentar wird man fündig.

    Mir kam schon der Gedanke, dass das der Anfang einer fortschreitenden Alters-Legasthenie sein muss, da die „Tippfehler“ meist im laut-malerisch ähnlichen Bereich des eigentlich gewollten Wortes zu finden sind, und daher auch unentdeckt von der Rechtschreibprüfung bleiben, echte Tippfehler würden das!

    Das fing übrigens schon in der FC an, als ich mich mit Dir ständig rum kloppen musste, und war um so deutlicher erkennbar, je erregter Du wurdest.

    Leider durfte ich Dir in der FC nie wirklich meine Meinung zu Deinem Stalkertum geigen, das dürfen da ungestraft nur so abstoßende Blogger/innen wie Du, warum auch immer.

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  51. ForenBoy permalink
    26. Mai 2011 20:20

    TOP-NEWS TOP-NEWS TOP-NEWS

    Ägypten öffnet teilweise die Grenze zum Gaza………………
    Israel warnt vor möglichen Folgen…………..

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  52. 5. Juni 2011 03:16

    02[!].06[!].2011[!] | | | 21:59 thinktankgirl (NATÜRLICH in der Blockpotenz derFREITAG)
    Der stolze Italiener: die doitsche Wanderin zwischenmittendrin!
    (klammer auf: rk)
    zwischenmittendrin (rehabrahabrehabrahabrehabrahab & happened so long)
    Norditalien kann ganz schön aufs Hirn aufsetzen!

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    • sweetheart permalink
      5. Juni 2011 10:55

      Apropos „Stolzer Italiener“ : Rainer, ein solcher, vielleicht auch mehrere könnten ja durchaus der Grund für @ttgs Italienaufenthalt sein oder zumindest diesen verschönern.
      Aber der „Stolze Italiener“ ihrer Wahl sieht ja nun so aus – zugegebenermaßen auch beeindruckend:
      http://www.freitag.de/community/blogs/roesleinrot/das-gickerl-und-das-gackerl

      Ich habe mir vor einiger Zeit mal angesehen, was diese Frau denn so in die FC geführt hat und was sie so im Gepäck trug.
      Dabei stieß ich i.W. auf 3 „Reiseberichte“, die den Namen kaum verdienen.
      Bildunterschriften wie „Alte Doerfer auf Huegelkuppen“ oder „Blick aus dem Fenster“ unter ebenso aussagelosen Fotos, dazu Sätze wie „Ich mag Florenz nicht. Bei meinem letzten Besuch … verkaufte man mir ein saures Bier. Auch sonst kann ich der Florentiner Renaissance wenig abgewinnen.“ sind im 1. Bericht vielleicht noch verzeihlich, auch wenn man mit einem so hohen (wissenschaftlichen!) Anspruch an die Mitwelt wie @ttg daherkommt.
      Im 2. Bericht wird’s ein wenig inhaltsreicher und kulinarisch – es geht um Trüffel – und hängt den Leser mit „Was ich gestern abend gegessen habe, werde ich spaeter bloggen, wenn ich wieder zu Hause bin.“ an den Haken.
      Aber auch dem 3. Bericht aus Perugia kann ich, anders als ein kochintressierter FC-Nutzer und eine begeisterte @EiU, Trägerin der schweren Last des Beton-Oscars, nichts abgewinnen.
      Interessant aber die Unterschrift unter dem Foto einer Steinskulptur der Metzgerzunft, einer allegorischen tierischen Darstellung, die nicht weiter erklärt wird: „Nein, das ist keine Vergewaltigung!“ Ebenso der Kommentar von @rahab: „prächtig? Die schwingen vielleicht …“
      Die anderen 3 @ttg-Artikel habe ich mir dann nicht mehr angesehen- sie bildet sich ja ohnehin mehr in ihren Kommentaren ab.

      Von denen einer der letzten sich wieder auf Hühner und Männer bezieht:
      „Hühner sind intressanter als Männerrechtler, U-Boote und rechtsdrehende Neuzugänge.“

      Was sie leider nicht sagt, ist, ob sie Hühner auch als interessanter als „Frauenrechtlerinnen“ betrachtet. Was ich zuletzt im Thread von @redfox gelegentlich im Vorübergehen las sprach durchaus für einen hohen Unterhaltungswert!

      Und denk‘ dran, Rainer: „Mitten in dem Leben …
      Einen schönen Sonntag!

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      • sweetheart permalink
        5. Juni 2011 11:31

        Korrektur:
        „Mitten wir im Leben …“

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  53. 14. Juni 2011 10:02

    Leute, es gibt sogar „akademische“ Untersuchungen zu unbewußt motivierten Unfällen! AKADEMISCH!!!!! Wer hätte das gedacht? Endlich hatte TTGörlie mal wieder die Gelegenheit, ihre Nähe zum Wissenschaftlichen und Akademischen zu beweisen, quasi so nebenbei!!!

    Irgendwie kommt mir das bekannt vor: besonders diejenigen, die ein Lullifach studiert oder ewig gebraucht haben, hatten es am Ende auch nötig, ihren akademischen Titel – auch wenn er zu nichts zu gebrauchen oder für ein Gewerbe etc. für Bedeutung war – ins Telefonbuch eintragen zu lassen. Bestätigt hat sich das Gehabe dann, als man im Außendienst war, und sich ständig anhören mußte, wie „intellektuell“ sie doch seien. Komischerweise immer der selbe Schlag Mensch.

    „thinktankgirl schrieb am 14.06.2011 um 08:11
    @luzieh

    „Unbewußt motivierte Unfälle“ sind ein Klassiker der Psychoanalyse und werden auch akademisch untersucht.

    Schau hier“
    TTGs Link: http://tinyurl.com/5uwm93p

    Ja, ja, Sprache kann entlarvend sein…

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    • 14. Juni 2011 10:08

      Korrektur: Oder bspw. von keiner Bedeutung für ein Gewerbe o.ä..

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    • 14. Juni 2011 10:17

      Seltsam auch, dass die drei Damen so oft von Psychoanalyse reden. Diese ist doch seit Jahren „überholt“, um etwas am „realen“ Verhalten usw. zu ändern und eignet sich eher für die Analyse von Medien. M.E. sieht man daran sehr schön, dass sie ganz schön hinterherhinken und eigentlich recht wenig über diese Wissenschaften wissen. Das bezieht sich jetzt nicht unbedingt auf obigen Kommentar von TTGs, aber ständig wird die Psychoanalyse hervorgekramt – bes. von Rahab, wenn sie meint, sie stünde mitten im Leben.

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      • weinsztein permalink
        15. Juni 2011 01:58

        @goreflex

        Ihrer Gedanken Fülle fasziniert mich.

        Weiter so!

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        • 15. Juni 2011 11:43

          @Weinsztein: Aber gerne doch. Für nach eigener Aussage Demente hier extra noch mal – zum dritten.

          Schon Harry (Israel) Harlow schrieb um 1947:
          „[…]half a brain is better than one if you compare the individuals having appropriate learning sets with the individuals lacking them.“
          Er schließt daraus allerdings, dass ein gut trainiertes Gehirn im Alter in der Lage ist, nicht nur in seiner Domäne seine durchschnittliche Gedächtnisleistung beizubehalten….
          Mit anderen Worten: Harlows Versuche zum Thema Lernen haben damals schon Hinweise darauf geliefert, warum gebildete (trainierte) Menschen im Alter selten an geistiger Degenerierung leiden.
          Tja, das Fazit zum aktuellem „Fall“ kann sich somit ja jeder selbst herleiten.
          „Mit Kreuzworträtseln, Kopfrechnen, auch mit Diskussionsversuchen in intellektuellen Foren wie diesem hier.“
          00 Rate This

          goreflex PERMALINK
          15/06/2011 11:28
          Ach ja: Damit Henner Weinsztein alles ganz wissenschaftlich und akademisch für sich aufarbeiten kann, hier die Quelle, denn ich gehe mal davon aus, dass das nicht bei Wikipedia steht:
          Harlow, H.F. (1949). The Formation of Learning Sets. Psychological Review, 56, S.51-65.

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      • weinsztein permalink
        16. Juni 2011 01:15

        @goreflex

        Seit Harlow das vor über 60 Jahren veröffentlichte, stand also die Zeit still, es wurde nicht weitergeforscht.

        Bedrückend, gell?

        Gefällt mir

        • 16. Juni 2011 01:40

          dumm-wie-brot.myblog.de/

          Gefällt mir

  54. 29. Juni 2011 23:56

    J-AP schreibt an ttg: Du hast also behauptet, EsoWatch sei unseriös. Die Behauptung steht bislang so da, denn begründet hast Du sie nicht, stattdessen verlangst Du, daß andere Deine unbegründete Behauptung, die Du mit zwei auch nicht weiter erklärten Schlagworten (Schnitzerkost und Makrobiotik) illustrierst, gefälligst zu prüfen haben. Bevor Dich allerdings irgendjemand an die Schäbigkeit Deiner Nicht-Argumentation erinnern könnte, stellst Du gleichmal die Rute ins Fenster und erklärst Dich in altbekannter Manier zum Opfer von verbaler Gewalt (»bashing«).
    Was soll man da noch machen, ttg?
    Vermutlich nur eines: Feststellen, daß es reine und noch nicht einmal mehr sonderlich lustige Zeitverschwendung ist, sich mit Dir zu unterhalten.

    Dieser Einwurf, der hätte verwertet werden können, wie die Fußballwelt so sagt, wurde aber von der Second-Beton-Oskar-Katze ttg mit einem Handspiel gefangen, nämlich hier http://www.freitag.de/community/blogs/bertamberg/placebo-chirurgie-psychotherapie-mit-dem-skalpell:

    J-ap darf natürlich beim Bashing nicht fehlen!

    Worauf der richtig schreibt: Respekt: Zwei Minuten sind’s, die zwischen meinem Kommentar und Deiner »Reaktion« liegen.
    Du hast nicht eine Zeile davon gelesen, stimmt’s?
    Ich bin dann mal wieder weg.

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    • 30. Juni 2011 00:33

      Die Frage, die sich mir zunehmend stellt, lautet: warum tut sich j-ap das freiwillig immer noch an? Ist das eine Art Masochismus, oder was?

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    • 30. Juni 2011 12:35

      Thinktankgirl, die Angie Billroth des „Freitag“, die „wissenschaftliche“ Gesellianerin, die „wissenschaftliche“ Israelhasserin, die „wissenschaftliche“ Esoterikerin redet von Bashing. Die „Second-Beton-Oskar-Katze“ ttg sollte für den „Beton-Pulitzer-Preis“ nominiert werden. Meine Stimme bekäme sie, das „Naturweib“, mit ihrem „Zuchtwahlrecht“ für ihre armen „Kuckuckskinder“.

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  55. 12. Juli 2011 14:59

    ed2murrow schrieb am 11.07.2011 um 22:32

    thinktankgirl schrieb am 11.07.2011 um 19:58

    „Mach das erstmal nach, dann kannst du dir erlauben, solche Blogs in der FC zu schreiben.“

    Diese Art von „Tauglichkeitsprüfung“ erinnert mich irgendwie an den Gottesbeweis zur Unschuld im Mittelalter: Gefesselt in den Fluß geworfen, hatte der Teufel seine Hände im Spiel, wenn der/die Delinquent(in) nicht unterging. Weshalb dann die Vebrennung erfolgte.
    In den Foren der FC ein durchaus kreative Alternative fürs großmächtige Maulverbietenwollen. Und so überaus wirkungsvoll …
    ——————————————————————-

    thinktankgirl schrieb am 11.07.2011 um 22:42
    @ e2m

    Ach, ich dachte hier würden Homöopathiebenutzer von unfertigen Ärzten an den Pranger gestellt und lächerlich gemacht . So verschieden kann Wahrnehmung sein.
    ——————————————————————
    ed2murrow schrieb am 11.07.2011 um 23:44
    thinktankgirl schrieb am 11.07.2011 um 22:42

    „Homöopathiebenutzer von unfertigen Ärzten an den Pranger gestellt und lächerlich gemacht“

    Wir wissen ja, dass Sie Uni haben, wertes TTGirl. Und Schwalben besser beherrschen als jede Kickerelf der Welt.
    Aber Kritik geht nicht nur in die von Ihnen -> gewünschte Richtung, wie
    blog.gwup.net/2011/07/11/satirische-selbsthilfe-gegen-die-homoopathie/
    u.ä.m. belegt.

    Aber unterhaltsam ist es ja gelegentlich, Sie zu lesen.
    ———————————————————————

    thinktankgirl schrieb am 12.07.2011 um 10:01

    ed2murrow schrieb am 11.07.2011 um 23:44
    thinktankgirl schrieb am 11.07.2011 um 22:42

    „Homöopathiebenutzer von unfertigen Ärzten an den Pranger gestellt und lächerlich gemacht“

    Wir wissen ja, dass Sie Uni haben, wertes TTGirl. Und Schwalben besser beherrschen als jede Kickerelf der Welt.
    Aber Kritik geht nicht nur in die von Ihnen -> gewünschte Richtung, wie
    blog.gwup.net/2011/07/11/satirische-selbsthilfe-gegen-die-homoopathie/
    u.ä.m. belegt.

    Aber unterhaltsam ist es ja gelegentlich, Sie zu lesen.

    Auch deine ad hominem Bemerkungen ändern nichts daran, daß ich von einem Arzt (wie auch von anderen Experten) zuerst mal erwarte, daß er durch Leistungen beweist, daß er besser ist wie die (geschmähten) Mitbewerber auf dem selben Gebiet.
    Allerdings scheint mir auch bei Dir, wie ich an der Bemerkung über die Uni entnehme, nicht das Können im Vordergrund zu stehen, sondern die Sicherung der eigenen Vorteile durch Diskreditierung der Leistungen anderer.
    Damit steht ihr im völligen Einklang mit den Gepflogenheiten der Politikerkaste sowie anderer selbsternannten Eliten: Foucault läßt grüssen!
    ——————————————————————————–

    ed2murrow schrieb am 12.07.2011 um 12:15
    @ Thinktankgirl

    Das mit dem „selbsternannt“ gebe ich gerne an den Absender in Form von „selbst veröffentlicht“ zurück, nachdem Sie vor etwa fünf Wochen die Öffentlichkeit mit der Aussage beglückten: Isch habe Uni.
    Darin Elitäres sehen zu wollen oder sich auf Foucault zu berufen, sind nun ebenfalls ihre eigenen Äußerungen. Vielleicht erzählen Sie uns zur Abwechslung was vom Weißen Rössl.

    Freundlicher Jodler, e2m
    ——————————————————————————–

    j-ap schrieb am 12.07.2011 um 12:52
    »Allerdings scheint mir auch bei Dir, wie ich an der Bemerkung über die Uni entnehme, nicht das Können im Vordergrund zu stehen, sondern die Sicherung der eigenen Vorteile durch Diskreditierung der Leistungen anderer.«

    Dir ging es bislang nie ums Können, sondern ums Gelten, und das Maß an Geltung, die Du für Dich beanspruchst, ist Dein Bekenntnis, »Uni« zu »haben«, d.h. auf gut Deutsch, soweit über den nicht-akademischen Prolos zu stehen, daß die sich gar nicht erst einbilden sollen, mit jemandem wie Dir, die Du »Uni hast«, an Deinem Diskurs-Tisch platznehmen zu dürfen.

    Einen Fetzen Papier vorweisen zu können, auf dem steht, daß Du »Uni hast«, ist Dir bereits hinreichender Ausweis von Können, d. h. der Fähigkeit, zu irgendwas kompetent Stellung zu nehmen.

    Du bist wie Guttenberg, und genau deshalb besteht für Dich die Welt auch aus nichts anderem.
    ———————————————————————————

    ebertus schrieb am 12.07.2011 um 13:16
    „Uni…?“ Da kann man mal sehen, wie der „Out of Order“ e2m (oder seine weiteren Inkarnationen) hier immer mal gerne mitgelesen hat.

    Gar noch in einem dann (nicht zuletzt wegen der Einlassungen eines @j-ap als „brother in arms“ hier) gesperrten Blog von meiner Wenigkeit, die Brust schwellt ob dieser indirekten Gunsterweisung.

    Jodeln ist nicht so mein Ding…
    ——————————————————————————————-

    j-ap schrieb am 12.07.2011 um 14:36
    »Gar noch in einem dann (nicht zuletzt wegen der Einlassungen eines @j-ap als „brother in arms“ hier) gesperrten Blog von meiner Wenigkeit …«

    Um an der Stelle mal gegen die Legende der Wahrheit die Ehre zu geben, lieber ebertus, kann man ja hier http://j.mp/qZa0Lv selber nachlesen, wie’s gewesen ist.

    http://j.mp/ql3ZzO

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    • 13. Juli 2011 18:01

      e2m finde ich gut.
      ich hoffe, das sagte ich schon.

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  56. ForenBoy permalink
    12. Juli 2011 22:25

    und weiter geht es:

    thinktankgirl schrieb am 12.07.2011 um 18:43

    j-ap schrieb am 12.07.2011 um 17:11
    Ich notiere mal im Klassen(kampf)buch:
    Genossin TTG hat 1. das blecherne Verwundetenabzeichen der Volksbefreiungsbrigade Prag sowie 2. das Komturkreuz des Cojones-Ordens am zweifingerbreiten Halsband mit Schlüsselanhänger.

    Bitte nach der Revolution beim Genossen Žižek melden, der läßt Dir dafür mindestens ein halbes Jahr Gulag nach.

    Ach weißte, so Typen wie Dich lassen wir beim nächsten Mal einfach über die Klinge springen.
    Solidarität lohnt sich bei euch nicht.
    —————————————————————————————————

    j-ap schrieb am 12.07.2011 um 20:11
    »Deutsche Arbeit muß sich wieder lohnen!« (Gustav Noske, 1920)

    »Investitionen müssen sich wieder lohnen!« (Ludwig Erhard, 1960)

    »Leistung muß sich wieder lohnen!« (F.D.P., 2005)

    »Solidarität muß sich wieder lohnen!« (thinktankgirl, 2011)

    »… sonst lassen wir die Klingen springen!« (Refrain, alle vier gemeinsam)

    ————————————————————————————–
    thinktankgirl schrieb am 12.07.2011 um 20:58
    Über die Klinge springen! und nicht die Klingen springen lassen.
    Soll heißen, niemand wird einen Finger krumm machen, wenn du et al. in Schwierigkeiten seid, euch aus der Scheisse zu retten.
    ————————————————————————————————

    ed2murrow schrieb am 12.07.2011 um 21:35
    Interessantes Auswahlverfahren, vor allem das „et al.“ Dabei wird in der Sahel Dung sogar als Brennstoff zum Brotbacken benutzt.

    Freilich, wer bis zur Oberkante Unterlippe drin steckt, nimmt mal gern ein Maulvoll und verkauft das als Säbelrasseln, pardon: Klingenspringen.
    ————————————————————————————-

    thinktankgirl schrieb am 12.07.2011 um 22:03

    ed2murrow schrieb am 12.07.2011 um 21:35
    Interessantes Auswahlverfahren, vor allem das „et al.“ Dabei wird in der Sahel Dung sogar als Brennstoff zum Brotbacken benutzt.

    Freilich, wer bis zur Oberkante Unterlippe drin steckt, nimmt mal gern ein Maulvoll und verkauft das als Säbelrasseln, pardon: Klingenspringen.

    Haste keine Frau, Kind oder Hund zuhause, die du schlagen kannst? Musst du deinen Psychomüll unbedingt hier in der FC abladen?
    ———————————————————————————————————–

    Gefällt mir

    • 13. Juli 2011 18:05

      … sich wieder lohnen …
      genau: dann doch lieber fußball,
      ‚wo manchmal auch der bessere gewinnt‘
      (lukas podolski)

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  57. ForenBoy permalink
    13. Juli 2011 10:08

    Ein Satz, der für alle steht, eine Sonderanfertigung von j-ap für TTG:

    „Wer das Denken schon so sehr an der Wurzel ausjätet wie Du, der muß den kläglichen Rest an Hirn, sofern vorhanden, halt ersatzhalber mit hooliganhafter Aggressivität aufmöbeln, ansonsten der jämmerliche Kladderadatsch halt früher der später in sich zusammenkracht.“

    http://j.mp/nEiYSg

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    • ForenBoy permalink
      13. Juli 2011 10:15

      außer einem schnöden „o“ habe ich dem nichts hinzu zu fügen. („o“der)

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  58. 13. Juli 2011 17:55

    >>
    thinktankgirl schrieb am 13.07.2011 um 09:20
    Wir konnten vor einiger Zeit in der FC an einer antideutschen Gruppen-Perfomance teilhaben. Gestern hat mich ein getarntes, aber einzelnes Exemplar anpieseln wollen.
    >>

    Steht dort, wo bei der Birth of Nation Robert Zion im derFreitag der Geburtshelfer ist.
    Daß sie „Uni hat“, ist hiermit offensichtlich.
    Der Fehler liegt demnach anderswo.
    Ein Fall für Lütkebohmert!

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    • 13. Juli 2011 18:29

      Wat heißt dat Rainer?

      Etwa Kobra übernehmen sie?

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    • 13. Juli 2011 18:42

      Logisch – Kobra übernehmen Sie!

      „Solltest Du oder jemand aus deiner Spezialeinheit gefangen genommen oder getötet werden, wird der Minister jegliche Kenntnis dieser Operation abstreiten. Dieses Band wird sich in fünf Sekunden selbst vernichten. Viel Glück, Erwin. Kobra, übernehmen Sie!“

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    • 13. Juli 2011 18:48

      Einen Panzer haben ja auch die Schildkröten (Turing, ‚code‘).

      Gefällt mir

  59. 13. Juli 2011 18:29

    Die »Geschichte der T«, wie sie hier zur Kenntlichkeit notiert ist, liest sich fast wie ein Arztroman. 😉

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    • 13. Juli 2011 18:39

      Die »Geschichte der T« – Sehr treffend! Das will ich mir merken.

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    • 13. Juli 2011 18:52

      DAS LEIH ICH MIR IN DER STADTBIBLIOTHEK MEINES VERTRAUENS AUS.

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    • 13. Juli 2011 18:55

      DAS LEIH ICH MIR IN DER STADTBIBLIOTHEK MEINES VERTRAUENS AUS.
      Was das wohl alles offenbart …

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  60. ForenBoy permalink
    13. Juli 2011 20:37

    Ich denke, dass die zusätzlichen Veröffentlichungen der peinlichen Kommentare aus der FC in der MI einen größeren Einfluss auf die Redaktion der FC haben, als dies hier gemeinhin angenommen wird.
    Ich werde jedenfalls weiter machen, es gibt ja noch mehr User dort, die eine Pause brauchen.

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  61. Der Bassist permalink
    12. Dezember 2011 01:14

    thinktankgirl dreht am 11.12.2011 um 20:28 in bekannter weise wieder mal durch. vgl. usersuche freitag gedankenlos. ich glaube, nur ein wohlriechender forenfurz kann sie noch retten. und umgekehrt.

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    • 12. Dezember 2011 08:17

      Die Sozialdarwinistin und Antisemitin thinktankgirl taucht aus der Versenkung auf um die gebenedeite Rahab zurückzuschreiben. Sie stellt die Frage: „Vielleicht verdiene ich keinen Respekt, weil ich eine Frau bin?“ Ich antworte, nein die Gesellianerin verdient keinen Respekt weil sie eine Sozialdarwinistin und Antisemitin ist. Gefehlt hat noch in ihrem Kommentar ein Verweis auf Bachofens Mutterrecht. Dann hätte sich der Kreis geschlossen.

      Thinktankgirl nutzt die aktuelle Schwäche von Christa um im Beton-Oskar-Wettbewerb Punkte zu machen und uneinholbar davonzuziehen. Nicht gerade die feine englische Art. Wie oft die „Damen“ des Freitag den „Petzknopf“ gedrückt haben, möchte ich gar nicht wissen. Links waren die noch nie.

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