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Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch…

20. Mai 2011

„Nakba-Day“ am 18.Mai für Thinktankgirl:

„Mutterkreuzverleihung“ an die Freitagsbloggerin und Gesellianerin „thinktankgirl“ am 18.05.2010

Silvio Gesell (1862- 1930) wollte mit seiner  „Freiland- und Freigeldtheorie“  die Lösung der kapitalistischen Widersprüche aufzeigen. Die ökonomisch absurde Theorie Gesells ist strukturell antisemitisch, läuft auf „Manchester-Kapitalismus“ und Sozialdarwinismus hinaus mit dem Ziel einer Art Rassenhygiene und Menschenzüchtung. Mit Einführung eines „Schwundgeldes“ wollte Gesell verhindern, dass Geld gehortet und Zins abgeschöpft wir.  Gesell kritisierte wie kurze Zeit später die NSDAP, ausschließlich den Geldkreislauf (raffendes Kapital), die Produktion, das „schaffende Kapital“ war im Gegensatz dazu für ihn positiv besetzt. Sivio Gesell sagte 1919:“ Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung anderer oder gar die Beteiligung daran. Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt, der gehe in sich, tue Buße“.

In seiner Freilandtheorie warb Gesell für für die „Hochzucht des Menschengeschlechts“ mit eugenischen Zielen: Zuerst wird das Privateigentum an Boden abgeschafft, um anschließend an den Meistbietenden verpachtet zu werden. Der freie Wettbewerb begünstige den Tüchtigen und seine Fortpflanzung ist die Folge“. Die Pachtzahlung erfolgt zunächst an den Staat „und wird restlos an die Mütter nach der Zahl der Kinder verteilt“. Frauen würden in speziellen Gemeinschaften ihre Kinder erziehen und von Zeit zu Zeit auf Reisen gehen, um eugenisch wertvolle Männer zu suchen und sich von ihnen erneut schwängern zu lassen. Durch dieses „Zuchtwahlrecht der Frauen“ werde es weniger Geburten geben, weil Frauen länger nach geeigneten Vätern suchen und nur „die Lebensbejahenden“ gebären. Die übrigen Frauen würden sich sterilisieren lassen und lohnabhängig sein. Nach seiner sozialdarwinistischen Logik sterben diese Frauen aus und nur die „Lebensbejahenden“ pflanzen sich fort. „Bummler, Sonnenbrüder und Zigeuner würden wegziehen und auch aussterben. Eine solche „Rassenpolitik“, schreibt Gesell, „darf nicht an Staaten, Landesgrenzen, an Staatsgesetze gebunden werden. Rassenpolitik ist ureigene Angelegenheit jedes einzelnen Menschen“, er fordert die  „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat„.

In der „israelkritischen“ Community des „Freitags“ von Jakob Augstein wurden die sozialdarwinistischen Theorien Silvio Gesells im Jahre 2010 von alteingesessenen BloggerInnen massiv beworben. Die „Freitags-Trüffelexpertin“ thinktankgirl schrieb zu Silvio Gesells Theorien, geschützt von Jakob Augsteins Moderation (kleiner Auszug):

1 ) thinktankgirl schrieb am 16.05.2010 um 21:29: „…Es gab und gibt viele Spielarten der Kritik am Kapitalismus, die auch immer vom herrschenden Zeitgeist beeinflusst sind. Gsell: so unterliegt es keinem Zweifel, daß die Mütter das meiste Anrecht auf die Grundrente haben. Zu demselben Ergebnis kommt man, wenn man das Naturweib, das wie eine Königin über die Natur ringsum verfügt, mit unseren armseligen Fabrikarbeiterinnen vergleicht. Diesen Ansatz würde ich zu den mutterrechtlichen Strömungen, die sich auf Bachofen berufen, zurückführen.“

2 ) thinktankgirl schrieb am 18.05.2010 um 09:09: „ @navetta Das es sich hier um Grabenkämpfe handelt, geht mir auch so langsam auf. Meine Generation ist auch wegen solchen hirnrissigen Auseinandersetzungen zur Null-Bock-/Punk-Generation geworden. Bei Fidelsche fehlen grundlegende Kenntnisse der Geschichte des 19./20. Jhdts. Vor allem über die verschiedenen Formen der Kritik am Kapitalismus,  Industrialisierung und der entstehenden modernen Gesellschaftsform. Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch, wie Leusch weiter unten schreibt: Bei Gesell hat er ja sogar den ausgesprochen emanzipatorischen Aspekt, in Liebesdingen von der ewigen Geldabhängkeit weg zu kommen Die Schrift Bachofens über das Mutterrecht, gab dazu Impulse. Ein Otto Groß erkannte in der ökonomischen Abhängigkeit die Unterdrückung der Frau – heute Allgemeingut, aber vor 100 Jahren revolutionär. Zudem  propagierte er die freie Liebe, eigentlich undenkbar im Wilhelminischen  Kaiserreich. Die Reventlow wurde vom Kosmikerkreis als Hetäre betrachtet; den Frauen wurden mit neuheidnischen Ansätzen eine eigenständige Erotik zugestanden. Ich finde, das Werk Gsells, wie auch anderer, muss im Kontext gelesen  werden. Aber das lernt man eigentlich an jeder Uni und nennt sich wissenschaftliches Arbeiten“

3 ) thinktankgirl schrieb am 24.05.2010 um 21:59:  „Einer der engsten Mitarbeiter Gesells war der Ernährungsreformer Gustav Simons. Simons war Mitglied des „Ordens des Neuen Tempels“ von Lanz von Liebenfels, ….
Das Problem mit Fidelche ist, daß er so manches unterschlägt,  Er erwähnt den anderen engen Mitarbeiter Gesells, Georg Blumenthal, nicht, der dem linken Spektrum zuzurechnen ist, und über den die Verbindung zu Gustav Landauer lief, die zu Gesells Teilnahme an der bayerischen Räterepublik führte, zu der auch Ernst Toller und Erich Mühsam gehörten. Landauer wird beim Scheitern des Unternehmens von Freikorps gefangen und ermordet. Mühsam würdigte 1930 im „Fanal“ Gesell nach seinem Tod. Mühsam wird 1934 in einem KZ totgeschlagen.
4 ) thinktankgirl schrieb am 25.05.2010 um 18:51: “@ fidelche 25.05.2010 00:22 Auszüge aus der damaligen Verteidigungsrede Gesells: .. Daß diese Räteregierung mich als Finanzmann erwählte, war für mich ein Beweis, daß es sich nicht oder noch nicht um Bolschewismus oder Kommunismus handelte .. Denn eine Teilung des Volkes in hohe, mittlere und niedre Schichten bedeutet völkischen Verfall. Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung anderer oder gar die Beteiligung daran. Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt, der gehe in sich, tue Buße; der gestehe, daß er und seine Ahnen Verrat begingen am eigenen Volk, am eigenen Blut. .. Irgend ein Verrat an Parteibestrebungen lag hier nicht vor. Niekisch und Landauer, die meine Wahl vorgeschlagen, wußten, was sie taten, wußten, daß ich keine Puppe bin. Sie kannten meine Ziele, die den Kapitalismus, die Zinsknechtschaft bekämpfen, aber eben so sehr den Kommunismus, die Gemeinwirtschaft. Können Sie mir für diese Rede eine seriöse Quelle nennen? Im Internet finde ich ca. 10 Webseiten (alle antisemitisch und antifreigeld) die exakt diesen Absatz zitieren, ohne einen Vorspann oder Nachspann, d.h. ohne weiteren Text und Kontext. Selbst die Auslassungszeichen sind dieselben. Ohne Hinweis, wo diese Rede gehalten und veröffentlicht wurde. Das genügt mir nicht als Quellenangabe. Und bitte nur Primärquellen!”
5 ) thinktankgirl schrieb am 25.05.2010 um 21:02:“  ‚Gesell, propagierte in seiner Freiland Theorie Menschenzucht mit eugenischen Zielen. Frauen haben sich, laut Gesell, dem unterzuordnen. Die Pachtzahlung erfolgt zunächst an den Staat „und wird restlos an die Mütter nach der Zahl der Kinder verteilt“, als „Mutterrente“. Die „Vorrechte bei den Geschlechtern“ sind aufgehoben, die Grundrente als ökonomische Sicherheit gewährt den Frauen das freie Wahlrecht, laut Gesell, „nicht das inhaltsleere politische Wahlrecht, sondern das große Zuchtwahlrecht, dieses wichtigste Sieb der Natur.‘
Fidelche mischt Aussagen, die im Originaltext in einem anderen Kontext und rund 10-12 Seiten entfernt stehen: ‚Die Pachtzahlung erfolgt zunächst an den Staat „und wird restlos an die Mütter nach der Zahl der Kinder verteilt“, als „Mutterrente“. ‚  Erscheint als Punkt 6 einer Aufzählung, in der u.a. alle Menschen, egal welcher Rasse und Religion, als gleichberechtigt betrachtet werden.  ia351408.us.archive.org/0/items/DieNatrlicheWirtschaftsordnung/GesellSilvio-DieNatuerlicheWirtschaftsordnung1949256S..pdf  (..)
„Das Pachtgeld fließt in die Staatskasse und wird restlos in Monatsbeträgen unter die Mütter nach der Zahl der Kinder verteilt. Keine Mutter, einerlei woher sie kommt, kann von diesen Bezügen ausgeschlossen werden. (..) Bei der Gattenwahl würden die geistigen, körperlichen, die vererbungsfähigcn Vorzüge statt des Geldsackes den Ausschlag geben. So kämen die Frauen wieder zu ihrem Wahlrecht, und zwar nicht zum wesenlosen politischen Wahlrecht, sondern zum großen Zuchtwahlrecht. – Hier geht es nicht um eugenische Ziele, denen sich die Frauen zu unterwerfen haben, sondern darum, ohne Versorgungsprostiution mit Männern, die sexy sind, Kinder zu machen. Frauen wird ja heute immer wieder vorgeworfen, daß sie zwar mit den interessanten wilden Kerlen gerne rummachen, aber sich dann in die Versorgungsehe flüchten, um das Kuckuckskind aufzuziehen.“

6 ) thinktankgirl schrieb am 26.05.2010 um 09:32 „(..) Fidelche, bitte verbreiten Sie keine Unwahrheiten über mein Post! Probieren Sie einfach mal, sauber wissenschaftlich zu arbeiten. Oder würden sich dann Ihre Thesen nicht halten lassen? Danke! Zudem haben Sie noch keine Primärquelle der Verteidungsrede Gesells geliefert.“

7 ) thinktankgirl schrieb am 27.05.2010 um 14:05 „@Fidelche,ich warte noch auf die Richtigstellung!Außerdem fehlt immer noch die Primärquelle zu Gesells Verteidungsrede.“

8 ) thinktankgirl schrieb am 27.05.2010 um 21:43 „Fidelche, ich habe langsam die Schnauze voll, von deinen Diffamierungsaktionen. Ich würde das inzwischen als gezielte Hetze bezeichnen!Und hier ist fidelche schon wieder: fidelche schrieb am 27.05.2010 um 17:10 @Rahab schrieb am 27.05.2010 um 16:47 Nein Rahab, entweder Du hast es nicht mitbekommen oder überlesen. Kann ja mal passieren. Wir sind alle nicht mehr die jüngsten. Dein tinktankgirl verteidigt hier permanent Silvio Gesell und seine sozialdarwinistischen Theorien. Hier schon wieder eine unwahre Behauptung. Ich verlange, daß sie sofort korrigiert wird!“

9 ) thinktankgirl schrieb am 27.05.2010 um 21:57:Ich verlange, daß sich Fidelche seine Unterstellungen vom 25.05.2010 um 23:59: @thinktankgirl schrieb am 25.05.2010 um 21:02  Wer Begrifflichkeiten wie, „Hochzucht des Menschengeschlechts“, „Zuchtwahlrecht der Frauen“ oder „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“ um nur einige zu aufzuzählen, emanzipatorisch nennt, disqualifiziert sich um es mal vorsichtig auszudrücken.  endlich zurücknimmt!
10 ) thinktankgirl schrieb am 28.09.2010 um 15:14: „Das ist wie mit Silvio Gesell: es sind alles Kinder ihrer Zeit, in der gewisse Moden vorherrschten, die heute in einem kritischen Licht betrachtet werden. Und trotzdem brachten sie beachtenswerte Ideen und Gedanken hervor, obwohl sie Frauen als Wesen ohne Vernunft, Farbige als geistig rückständig betrachteten.“
11 ) thinktankgirl schrieb am 30.09.2010 um 01:40: “ @rahab @breitenberger    Süsser, ist dir schon mal die Idee gekommen, daß dein Weltbild völliger Murks ist?Belege doch einfach mal, wo Gesell Mutterkreuz und Lebensborn propagiert. Wenn dir die Phantasie durchgeht , ist das nicht mein Problem (will heissen, ich bin nicht für deine kruden Assoziationen verantwortlich)!
12 ) thinktankgirl schrieb am 30.09.2010 um 14:13: „In den obigen Zitaten von Gesell fehlt das Entscheidende, um ihn mit der Nazi-Ideologie zu verbinden, nämlich die arische/kaukasische/oder_was_auch_immer Rasse, als höher- und den Rest als minderwertig zu klassifizieren.  Gesells Hochzucht betrifft das ganze Menschengeschlecht und dahinter verbirgt sich die Entwicklungsidee des Hegelschen Weltgeistes, der sein biologisches Pendant in der Darwinschen Evolutionstheorie gefunden hatte, die wiederum Gesell und seine Zeigenossen beeinflusst hatte. Im Unterschied zu den Nazis wünscht sich Gesell für alle Menschen eine Höherentwicklung wie auch seine Mutterrente für alle Mütter gelten soll: „6. Das Pachtgeld fließt in die Staatskasse und wird restlos in Monatsbeträgen unter die Mütter nach der Zahl der Kinder verteilt. Keine Mutter, einerlei woher sie kommt, kann von diesen Bezügen ausgeschlossen werden. (..) Zudem hatte Gesell einen universalistischen Menschenbegriff: 2. Der Erde, der Erdkugel gegenüber sollen alle Menschen gleichberechtigt sein, und unter Menschen verstehen wir ausnahmslos alle Menschen – ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der Bildung und körperlichen Verfassung. Er unterscheidet den Wert der Menschen nicht nach der Rasse! „
13 ) thinktankgirl schrieb am 30.09.2010 um 17:49: „@rahab @breitenberger aka fidelche aka thinktankboy aka Süsser (..) Die Nazis schrieben das Raffende dem jüdischen Charakter zu, während Gesell schreibt: Dem aufmerksamen Beobachter entgeht es nicht, dass der Sinn für den Wucher, den Schacher, das Glücksspiel, das arbeitslose Einkommen im deutschen Volke mächtig im Zunehmen begriffen ist. Wäre dieser Schachergeist ein spezifischer Charakterzug der Juden (was er nach unserer Beobachtung durchaus nicht ist), so könnte man die Behauptung der Antisemiten, dass das deutsche Volk verjüdelt sei, gelten lassen. Aber die ‚Verjüdelung’ haben weniger die Juden als die Reichsbank verursacht. (..) Wo spricht Gesell vom Übermenschen? die Auffassung der Frau als Mutter. Damit lag er völlig im Trend seiner Zeit. Es soll heute sogar noch Menschen geben, die das Muttersein als edelste Aufgabe der Frau sehen.
14 ) thinktankgirl schrieb am 30.09.2010 um 20:25: “ @rahab   Bierl schreibt einen ziemlichen Murks über die Lebensreformbewegung. Schon die Zeitangabe ist falsch! Der Rest scheint auch nicht besser zu sein.Ich habe mich mal mit dem Thema ziemlich ausführlich beschäftigt und lege dir mal meine Literaturliste bei, damit du dir ein Zweitbuch aussuchen kannst.Ja, ich habe jedes Buch in der Hand gehabt, habe jedes tlws. oder vollständig gelesen:

Alimadad-Mensch, Faranak: Gabrielle Reuter. Porträt einer Schriftstellerin. Bern 1984 (=Europäische Hochschulschriften. Reihe 1. Dtsch. Sprache und Literatur. Bd.674) Anz, Thomas / Stark, Michael (Hrsg.): Expressionismus. Manifeste und Dokumente zur deutschen Literatur 1910-1920. Stuttgart 1982 Anz, Thomas: Jemand mußte Otto G. verleumdet haben. In: Akzente, Zeitschrift für Literatur, hrsg. v. Michael Krüger, 31.Jg., 1984, H.2, S. 184-192 Barck, Karlheinz / Schleustedt, Dieter / Thierse, Wolfgang (Hrsg.): Künstlerische Avantgarde. Annäherungen an ein unabgeschlossenes Kapitel. Berlin 1979 Bergmann, Klaus: Agrarromantik und Großstadtfeindschaft. Meisenheim 1970 (= Marburger Abhandlungen zur Politischen Wissenschaft 20) Best, Otto F. und Hans-Jürgen Schmitt (Hrsg.): Die deutsche Literatur. Ein Abriß in Text und Darstellung. 16 Bde. Stuttgart 1980(…) Linse, Ulrich: Der Rebell und die ‘Mutter Erde’. Asconas ‘Heiliger Berg’ in der Deutung des anarchistischen Bohemien Erich Mühsam. In: Monte Verità, Berg der Wahrheit, Lokale Anthropologie als Beitrag zur Wiederentdeckung einer neuzeitlichen sakralen Topographie, Ausstellungskatalog, Mailand 1978, [Red. Gabrielle Borsano], S. 26-37 (…) Michaels, Jennifer E.: Franz Jung. Expressionist, Dadaist, Revolutionary and Outsider. New York / Bern / Frankfurt a. M. / Paris 1989 (=American University Studies, Series I, Germanic Languages and Literature, Vol.70) (..)Schürer, Ernst: Franz Jungs Leben als permanente Rebellion. In: Franz Jung, Leben eines Rebellen, hrsg. von Ernst Schürer, New York 1994, S. 5-50 Schürer. Ernst (Hrsg.): Franz Jung. Leben und Werk eines Rebellen. New York 1994 Stadler, Edmund: Theater und Tanz in Ascona. In: Monte Verità, Berg der Wahrheit, Lokale Anthropologie als Beitrag zur Wiederentdeckung einer neuzeitlichen sakralen Topographie, Ausstellungskatalog, Mailand 1978, [Red. Gabrielle Borsano], S. 126-135 Szeemann, Harald: Monte Verità – Berg der Wahrheit. In: Monte Verità, Berg der Wahrheit, Lokale Anthropologie als Beitrag zur Wiederentdeckung einer neuzeitlichen sakralen Topographie, Ausstellungskatalog, Mailand 1978, [Red. Gabrielle Borsano], S. 5-9″

15 ) thinktankgirl schrieb am 30.09.2010 um 20:47: “ @rahab Ach, ich habe ganz vergessen die Bücher aufzuzählen, die ich in den letzten 6 Monaten zu dem Thema rund um die Wurzeln der Nazi-Ideologie/Reformbewegungen/Ariertum etc. an- oder ganz gelesen habe: Goodrick-Clarkem, Nicholas: The Occult Roots of Nazism: The Ariosophists of Austria and Germany, 1890-1935. Aquarian Press, Wellingborough, New York 1992  Goodrick-Clarkem, Nicholas: Hitler’s Priestess: Savitri Devi, the Hindu-Aryan Myth and Neo-Nazism. NYU Press, New York 1998  Mees, Bernhard Thomas: The science of the Swastika, 2008  Monyk, Elisabeth: Zwischen Barbarenklischee und Germanenmythos, 2006  Olender, Maurice: Race and Erudition, 2009  Und wenn ich mich richtig erinnere, ist der Herr Silvio Gesell da nirgends als Wegbereiter des Antisemitismus noch des Nationalsozialismus aufgetaucht.  Breitenberger, wie gesagt, ein Zweitbuch wäre eine ganz nützliche Investition für dich.

Wegen meines Satzes an „thinktankgirl„, „Wer Begrifflichkeiten wie, „Hochzucht des Menschengeschlechts“, „Zuchtwahlrecht der Frauen“ oder „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“ um nur einige zu aufzuzählen, emanzipatorisch nennt, disqualifiziert sich um es mal vorsichtig auszudrücken“, schloss mich die „Freitagsredaktion“ aus.

Jan Jasper Kosok (Chef der Freitagsmoderation) berichtete in einem späteren Blog, dass fidelche nach einstimmigem Redaktionsbeschluss ausgeschlossen wurde . Scheinbar stimmte die komplette Redaktion des „Freitags“ mit den sozialdarwinistischen, eugenischen, rassenhygienischen, antisemitischen Ansichten ihrer Bloggerin „thinktankgirl“ und Silvio Gesell überein.

Rahab (eine befreundete Freitagsbloggerin der Gesellianerin) schrieb folgenlos in einem Kommentar an mich: „in meinen augen trittst du hier in der fc als ein dr.mengele und ein eichmann auf. widerwärtig“  und Freitagsblogger Uwe Theel meinte in diesem Thread:“...Tatsächlich findet sich bei Aischylos im 4. Jhdt der Begriff παιδεια (paideia) der damals in genau dieser Bedeutung, wörtlich übersetzt mit“Kinderzucht“, verwendet wurde. ...“

Mein Resümee: Jakob Augsteins „Freitag“ ist ein Angriff auf die Zivilisation.

Quellen der „Naturfrau“-Zitate: Silvio Gesell, Rudolf Steiner und die „braune Soße“ & Proudhon, Gesell, Feder, Marx und die regressive Kapitalismuskritik & Israel und sein Existenzrecht

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Weiterführende Informationen:

Silvio Gesell und der Freitag

Thilo Sarrazin und Silvio Gesell

Was heute reaktionar erscheint war damals emanzipatorisch

Silvio Gesell ist kompatibel mit NS-Lebensborn und Mutterkreuz

Das „SS-Zuchtprogramm“ Lebensborn e.V.

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51 Kommentare leave one →
  1. 20. Mai 2011 12:54

    Eine „Nakba“ auch für den „Freitag“!

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    • 20. Mai 2011 20:41

      Sehr richtig, auch eine Katastrophe für den katastrophalen „Freitag“. Ich hab auch so meine Erfahrungen mit dem Blatt machen müssen.

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    • 20. Mai 2011 21:58

      Auf dem Votto is se aba gut getroffen, in Wirklichkeit is se nicht so hübsch. Als se mir ein Kuckuckkind andrehen wollte hab ich sofort an meine Erna gedacht und abgelehnt. Se sagte imma se sei an meinem Genpool inträssiert. Ich brauchte darauf gleich ein Schnäpsken.

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      • 8. Juli 2011 22:49

        Erwin, deinen großen Kommentar habe ich übersehen.
        Viele Grüße auch an die Erna.

        Manfred

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  2. 20. Mai 2011 13:14

    Das thinktankgirl schrieb: „Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch, wie Leusch weiter unten schreibt: Bei Gesell hat er ja sogar den ausgesprochen emanzipatorischen Aspekt, in Liebesdingen von der ewigen Geldabhängkeit weg zu kommen“

    Wenn der „Freitag“ auch heute reaktionär erscheint, irgendwann war er emanzipatorisch.

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    • 8. Juli 2011 23:52

      „… irgendwann war er emanzipatorisch.“ Siehe z.B. http://schneeschmelze.wordpress.com/2011/06/29/ein-verlust/ mit der Erinnerung an Lothar Baier.

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  3. 20. Mai 2011 13:30

    Was Gesell und Thinktankgirl über „Zuchtwahlrecht“ in Verbindung zur Darwinschen Evolutionstheorie sagen, ist nach heutigem wissenschaftl. Standart schon mal Quatsch. Viel schlimmer noch, dass ttg die Aussagen Gesells „heute“ mit diesem letzten Teil des satzes koppelt:
    „Hier geht es nicht um eugenische Ziele, denen sich die Frauen zu unterwerfen haben, sondern darum, ohne Versorgungsprostiution mit Männern, die sexy sind, Kinder zu machen. Frauen wird ja heute immer wieder vorgeworfen, daß sie zwar mit den interessanten wilden Kerlen gerne rummachen, aber sich dann in die Versorgungsehe flüchten, um das Kuckuckskind aufzuziehen.“

    Damals wusste man noch nicht, dass die DII (differential infidelity identification) Variable, die aus sichnonindependence-Fragen neu definiert, bei Frauen deutlich höher, bzw. unausgeglichener ist als bei Männern. Das Evolutionsmodell ist unzureichend und die perception of non independence korreliert nicht nur, sondern erklärt auch Unterschiede innerhalb der Geschlechtsgruppe. Die shot hypothesis stimmt also, was nichts anderes heißt, als dass die eine „Untreue“ schlimmer als die andere empfunden wird.
    Mit anderen Worten: Frauen finden emotionale Untreue schlimmer als Männer und das ist logischerweise evolutionär bedingt, denn em. Untreue „beinhaltet“ für mehr Frauen als Männer sexuelle Untreue. Bei Männern hingegen ist das Ergebnis etwa 50/50. Die Frage ist, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, welche der beiden Untreuen für wen „gefährlicher“ ist.

    So, nun das Fazit zu TTGörlies doppelten Denkfehlern. Wenn sie „heute“ behauptet, Gesell habe es damals so gemeint wie sie oben sagt, passt das erstens geschichtlich nicht zusammen und zweitens ändert das nichts an der bewiesenen Tatsache, dass Frauen heutzutage noch immer evolutionär bedingt lieber in eine Ehe, meinetwegen auch Versorgungsehe, „flüchten“ als in einem Frauenrudel Kinder großziehen und zwischendurch mal aufgrund sexueller Befriedigung auf Streifzug zugehen. Die hohe Anzahl an Kuckuckskindern bestätigt dieses Verhalten. Selbst wenn Frauen genauso viel verdienen würden wie Männer, veränderte sich an diesem Verhalten wenig. Das Einzige, das man genauer untersuchen könnte, wäre die Frage, wie die Ergebnisse in Studien zu Kuckuckskindern zu ihren Ergebnissen kommen, bzw. wie wahrscheinlich „Dunkelziffern“ sind.

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    • 20. Mai 2011 15:23

      Goreflex,
      alles stimmt, was du schreibst, in thinktankgirls Modell gibt es aber noch andere Probleme. Was ist mit Frauen die keine Kinder bekommen können oder wollen? Was ist mit den sozial Schwachen, die kein Geld haben sich Land zu kaufen, denn nur die „Tüchtigen“ haben Geld. Was ist mit den Alten und Kranken? Laut Gesell werden und sollen die aussterben oder ins Ausland gehen. Thinktankgirls Menschenzucht ist eine Überhöhung der Mutterschaft. Diese Überhöhung wurde im 3. Reich durch die Verleihung des Mutterkreuzes gewürdigt. In den „NS Lebensborn-Kinderheimen“ konnten Mütter ihre unehelichen Kinder geheim entbinden und der NS-Staat „sorgte“ für diese Kinder. Diese Entbindungen wurden finanziell gefördert. Deshalb sind die Theorien von Gesell kompatibel mit NS-Lebensborn und NS-Mutterkreuz. Ganz abgesehen von Gesells Trennung von „raffenden“ und „schaffenden“ Kapital. Thinktankgirl meint, „es gab und gibt viele Spielarten der Kritik am Kapitalismus“, für sie ist also die Kritik der Nazis am Kapitalismus nur eine Spielart der Kritik und sie nennt diese Kritik emanzipatorisch, oder findet viele interessante Gedanken und Ideen darin, wie sie auch die sozialdarwinistische Menschenzucht emanzipatorisch nennt.

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      • 20. Mai 2011 15:41

        @fidelche:
        Ist mir schon klar, dass auch das mit hineinspielt. Ich wollte mit meinem Beitrag nur nochmal von ganz anderer Seite darauf hinweisen, dass TTG auf vielen Ebenen danebenliegt – da sie ja immer einen auf „wissenschaftlich“ macht. Feministinnen wie TTG verlieren bei den Theorien, die ihnen Vorteile verschaffen könnten, nämlich ganz schnell den Gesamtzusammenhang bzw. das interdisziplinäre Denken und Wissen aus den Augen. Und verschwurbeln sich dann in ihrer Dünkeldenke und verhaken sich auf ihrem Standpunkt. Ähnlich als wenn“Jack“ Halberstam behauptet, einem Fötus wüchse ein Pillermann, da die Gesellschaft es so wollte. Oder wie diese „Beweisfindungen“ nach weiblichen Göttern, ächz.

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      • 20. Mai 2011 17:40

        @Goreflex,
        richtig um so problematischer wird alles, weil „thinktankgirl“ auf „wissenschaftlich“ macht, vermutlich tatsächlich meint sie argumentiere wissenschaftlich, dabei in Wirklichkeit allen möglichen esoterischen „Geheimlehren“ anhängt und diese offen im „Freitag“ bewirbt. Die völkisch-biologistischen-lebensreformerischen Positionen von „thinktankgirl“ sind kein Einzelfall im „Freitag“. Der „Freitag“ gibt diesen EsoterikerInnen den Vorzug, macht sich mit ihnen gemein indem er sie schützt. Jeder Angriff von Augstein gegen Sarrazin ist von daher unglaubwürdig. Siehe Augsteins Antwort auf Kosok in Rahabs Blog, „zu den voraussetzungen einer diskussion über fidelches cosmos“!

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        • 20. Mai 2011 18:42

          @fidelche und alle: Zunächst nur kurz und wie ganz gerne, allgemeiner.
          Ich sehe es auch so, dass dieses Esoterikzeugs dort im Vordergrund ist. (Meine saloppen Aussagen über Halberstam und Co. beziehe ich nicht direkt auf TTG – ich hatte an anderer Stelle ja schon angemerkt, dass ich vieles, das sie schreibt auch ok finde.) Die Tendenz ist aber auf jeden Fall vorhanden, dass um GuruInnen wie rahab (Achtung, übertrieben!) ein riesen TamTam gemacht wird. Ihre anhängerInnen tun gerade so, als könnte nur Rahab bestimmte Themen erläutern. Das Widersprüchliche dabei ist doch eigentlich, dass ausgerechnet die treuesten Anhänger rahabs es nicht schaffen, in eigenen Worten das wiederzugeben, das ihre große Göttin Rahab predigt. Und warum ist das so? Autoritätshörigkeit gekoppelt mit Mitläufertum. Sie wollen halt zu „den Richtigen“ gehören, die das Sagen haben. Bei mir hingegen macht auch der Ton die Musik. Ich habe nämlich gar keinen Bock, Argumentationsweisen von Leuten, die ich nicht kenne, so zu nehmen, wie sie sind. Ich wüßte auch nicht, warum man die Leute dort abholen „muss“, wo sie stehen. Das macht man doch nur bei Menschen, die einem irgendwie etwas bedeuten oder wenn man beruflich damit zu tun hat.

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        • 21. Mai 2011 13:54

          @Goreflex,
          das stimmt, thinktankgirl hat auch ihre guten Seiten, aber die hat fast jeder Mensch.

          Ich hab thinktankgirl in den Blogs immer wieder die Möglichkeit gegeben sich aus der Affäre zu ziehen. Ich hab sie viele Male gefragt, was ist denn heute reaktionär was damals emanzipatorisch war? Keine Antwort auch nicht von ihren Beschützern, wie Rahab, Columbus und Theel. Sie hätte sich „rauswursteln“ können wenn sie geschrieben hätte, das war ein Missverständnis oder ähnliches, aber da sind sie sich zu stolz dafür, weil sie alle tatsächlich meinen sie haben was drauf. Im Gegenteil immer wieder outete sie sich mit neuen Unfassbarkeiten als Gesellianerin – „viele interessante Ideen“, die Kuckuckskinder, sie bestritt die Münchner Rede Gesells, wollte dafür von mir immer wieder die Primärquellen usw. usw.

          Am Ende schaffte sie es mit Hilfe des „Freitags“, dass Silvio Gesell zum Tabu im Freitag erklärt wurde. Wer das Thema ansprach wurde rausgeworfen. Ausnahme, „h.vannna“, der kam mit einer gelben Karte davon.

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        • 21. Mai 2011 17:36

          @ fidelche: das ist eine gute Passage: „… wenn sie geschrieben hätte, das war ein Missverständnis oder ähnliches, aber da sind sie sich zu stolz dafür, weil sie alle tatsächlich meinen sie haben was drauf. Im Gegenteil …“ – ich denke, sie wissen nicht, daß sie menschen sind, also fehlbar & entschuldbar, weshalb es: den betonoskar gab …

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        • 22. Mai 2011 10:29

          @Rainer Kühn
          Rainer, thinktankgirl hat im letzen Jahr in meinem Blog, „fidelches cosmos“, aus Ligurien kommentiert. Sie meinte, schade, dass meine Mutter das Zuchtwahlrecht nicht benutzte. Das zeigt mir dass sie schwer angeschlagen war. Das Thema wurde noch ein halbes Jahr nach meinem Ausschluss diskutiert, sie wich keinen Millimeter von ihrem Wahnsinn ab. Sie hätte noch immer die Möglichkeit sich zu entschuldigen.

          Mit ihrem Israelhass liegt sie voll im Mainstream, aber sich in einem angeblich linksliberalen Forum fürs „Mutterkreuz“ und die „Lebensborn- Idee“ einzusetzen, dieses „Denken“ , geschützt von der Redaktion, emanzipatorisch zu bezeichnen, für diese Ideologie zu werben, ist für mich nach wie vor ein bemerkenswerter Vorgang, im Nachfolgestaat des „Tausendjährigen Reiches“ mit seinen „damaligen“ gnadenlosen Richtern, seinen Euthanasie Ärzten und seinen „damaligen“ willigen Vollstreckern.

          Natürlich hat thinktankgirl, Christoph Leusch, Rahab, Uwe Theel und die Freitagsredaktion immer noch die Möglichkeit sich von den unsäglichen, menschenverachtenden Theorien zu distanzieren oder sich zu entschuldigen. Ich behaupte an dieser Stelle, ohne das wissenschaftlich belegen zu können, ohne eine Entschuldigung kommen die alle nicht in den Himmel.

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  4. Klaus Bergerhausen permalink
    21. Mai 2011 21:31

    Der harte Kern knallhart am Ball: Es hat lange gedauert; immerhin bis zur 16. Kommentarseite und dann kam

    unter


    Linke Ausfälle gegen Israel

    Der Antisemitismus in der Linkspartei nimmt laut einer Studie zu. Die Parteispitze versichert, solche Tendenzen nicht zu tolerieren. Doch seltsame Vorfälle häufen sich.“

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-05/linkspartei-antisemitismus-studie

    dies:

    „124. Salzborn / Voigt -Studie Thinktankgirl

    Hier ist der Link zur Studien, sollte sie noch nicht eingestellt worden sein:

    http://www.fr-online.de/b

    Allein vom handwerklichen Standpunkt ist die Studie schlecht.
    Die Autoren schreiben z.B. auf Seite 2
    von der antizionistischen und antiisraelischen Spielart des Antisemitismus, als sei der Antizionismus und der Antiisraelismus eine Unterart der Antisemitismus.
    Das ist sachlich schlichtweg falsch.
    Dieser Trick dient dazu, jegliche Kritik unter Antisemitismus zu subsummieren und ist wissenschaftlich unredlich.

    127. danke an die Vor-Kommentator_innen, Trumpeldor

    welche einen Link auf die Studie selbst gesetzt haben.
    Hätte es nicht zum journalistischen Handwerk gehört, den Link bereits im Artikel selbst zu setzen?

    Wieweit die Studie nun eine wissenschaftliche ist – nach erstem Überfliegen habe ich daran Zweifel. Eine partei-politisch motivierte ist sie viel eher.
    Eine Auseinandersetzung mit den heutzutage wissenschaftlich relevanten Themen (Nation, Nationalstaat, Nationalismus Rechtssubjekt Mensch) habe ich nicht gefunden. Die Darstellung von Marx‘ ‚Zur Judenfrage‘ ist erbärmlich kurz, um nicht zu sagen unbedarft – Marx-Exegese wie -kritik sind da schon wesentlich weiter. Aber das hat die Autoren wohl nicht interessiert…. sondern wohl nur, ‚links‘ als genuin antisemitisch zu diffamieren.
    Nu ja, zur weiteren wissenschaftlichen Durchdringung kann mann sie getrost vergessen. Ein Beispiel dafür, wie feuilletonistische Schlammschlacht geht, kann die Studie hingegen abgeben.

    163. Seien Sie konsequent u.t.

    und boykottieren dann gleich auch alle chinesischen Waren.

    Das dortige Regime unterdrückt noch weit mehr Menschen und fremde Ethnien.
    Also zackzack, Computer runterfahren und rausschmeißen.“

    Der harte Kern ist da und tobt sich aus. Es liest sich bisher recht lustig. Bleiben Sie dran; es wird bestimmt noch lustiger.

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    • 22. Mai 2011 10:09

      @Klaus Bergerhausen
      Richtig, der harte Kern ist mal wieder knallhart am Ball und tobt sich wie gewohnt aus. Nach den Kommentaren von thinktankgirl und trumpeldor (Christine/Rahab) konstatiere ich, dass die Betonfreitagsblogger auch in ZO ihre Israelgegnerschaft offen zur Schau stellen. So wie ich es sehe, wird sich dies erst ändern, wenn es keine Juden mehr gibt, wobei auch dann wäre ich mir nicht sicher. Eine Frage, ist „u.t.“ tatsächlich Uwe Theel? Das würde erklären warum er so lange nichts mehr im Freitag „zum Besten“ gegeben hat. Die zweite Frage wäre, wie nennt sich dann seine Frau Zita Rotschild bei ZO?

      Den Antisemitismus der Linkspartei erkenne ich schon seit langer Zeit, dafür brauche ich keine Studie. Den gibt es natürlich auch bei der CDU oder der FDP, wobei Möllemanns Antisemitismus ein anderer war als der von Paech, Dierkes oder Hoeger. Der Israelhass von Blüm und Uwe Theel dürfte andere Wurzeln haben als der von Stroebele. Wenn es um Israel geht, gibt es keine Parteien mehr. Allerdings macht sich die Linkspartei durch ihren extremen Antisemitismus (Deutsche, wehrt euch, kauft nicht beim Juden) in allen übrigen Politikfeldern unglaubwürdig, das haben die Führungspolitiker der Linkspartei aber bis jetzt noch nicht bemerkt, vielleicht ändert diese Studie daran etwas.

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      • ForenBoy permalink
        22. Mai 2011 11:36

        Die offensichtlichen Defizite der LINKE sind doch nicht mehr zu übersehen: die Selbstauflösung hat allerdings längst begonnen.

        Das Hauptproblem dieser Partei besteht darin, dass ihre Mitglieder eben mehrheitlich KEINE Linken sind, sondern nur unzufriedenen.

        Die Zeiten, in den Protest gleich links bedeutete, sind jedoch schon lange vorbei.
        Selbst die GRÜNEN waren keine homogene Massen, und sind es bis heute nicht, nur das Niveau ist im Gegensatz zur LINKEN deutlich höher und der Anteil der Rechten deutlich geringer als bei letzterer, die für mich mit ihrem Namen eine Mogelpackung ist.

        Natürlich spiegelt sich der hohe Anteil unterer und unterster Gesellschaftsschichten in der LINKSPARTEI auch in den öffentlichen Netzwerken, wie am Beispiel der FC und bei ZO ja unschwer erkennbar ist.

        Es ist nur eine Frage der Zeit, wann DIE LINKE mit ihren unrealistischen Hartz-Politik-Versprechen scheitert, und ihnen die Wähler speziell dieser Klientel dann wieder in Scharen davon laufen.

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      • ForenBoy permalink
        22. Mai 2011 11:44

        Das Hauptproblem dieser Partei besteht nämlich darin, dass ihre Mitglieder eben mehrheitlich KEINE Linken sind, sondern nur unzufrieden.
        sorry, ich war auch unkonzentriert…….

        Die Zeiten, in denen Protest gleich links bedeutete, sind jedoch schon lange vorbei.
        Selbst die GRÜNEN waren keine homogene Masse, und sind es bis heute nicht, nur das Niveau ist im Gegensatz zur LINKEN deutlich höher und der Anteil der Rechten deutlich geringer als bei letzterer, die für mich mit ihrem Namen eine Mogelpackung ist.

        Passend zum Fred könnte man also auch sagen: was heute links erscheint, ist in Wahrheit reaktionär.

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        • sweetheart permalink
          22. Mai 2011 12:45

          @Forenboy:
          „Das Hauptproblem dieser Partei besteht darin, dass ihre Mitglieder eben mehrheitlich KEINE Linken sind, sondern nur unzufrieden.“

          So isses wohl!
          Wobei: zu einem gewissen Grad trifft das ja wohl auf einen Teil der Mitglieder von Parteien generell zu, aber vielleicht sind die Zielvorstellungen der anderen Parteien klarer.

          Grüße an die Mosel!

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  5. 22. Mai 2011 12:10

    Ich habe gestern wieder einmal bei einer Fiesta Mexikana singen müssen und habe wohl zu viel Tequila erwischt. Jedenfalls fand ich heute Mission Impossible nicht mehr. Da gab ich in Googles Suchmaschine die beiden Begriffe, “emanzipatorisch“ und „reaktionär“ ein und schon war ich zuhause. Danke Google, danke Larry Page und danke Sergey Brin.

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  6. ForenBoy permalink
    22. Mai 2011 12:52

    hi sweetheart, danke, ich kann sogar mit leicht sonnigen Grüßen erwidern, nachdem das angekündigte Unwetter nur aus ein paar dunklen Wolken bestand……..

    Besonders gefallen hat mir Deine rührende Geschichte mit den entscheidenden 5 cm, na ja Du weißt schon, welche ich meine, großartig.

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  7. Andy permalink
    29. Juni 2011 09:49

    thinktankgirl hat sich auch in der zeit eine namen gemacht.
    zu völkischer menschenzucht hatte sie aber in der zeit keine traute.

    http://community.zeit.de/user/thinktankgirl

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    • 29. Juni 2011 11:12

      @Andy

      „zu völkischer menschenzucht hatte sie aber in der zeit keine traute“

      dafür im „Freitag“ umso mehr. Vermutlich weil sie die Redaktion hinter sich wusste.

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    • 29. Juni 2011 11:37

      Was ich an dieser Stelle noch bemerken möchte:

      Am Juli 22, 2010 – 13:46 schrieb mir die Freitagsbloggerin thinktankgirl, die Angie Billroth der „Qualitätscommunity“ in einem Kommentar in meinem Blog „fidelchescosmos„:

      @fidelche Schade daß deine Mutter nicht ihr Zuchtwahlrecht benutzte …

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  8. 11. Juli 2011 21:45

    Thinktankgirl raset wieder mal im Freitag aus. Diesmal in merdemeisters Blog „Placebounterstützte Psychotherapie nach Hahnemann„:

    thinktankgirl schrieb am 11.07.2011 um 20:15.“ Louis Levy schrieb am 11.07.2011 um 19:57 Das habe ich nicht behauptet @ttgirl. Nach Deiner Apologie des Sozialdarwinismus möchtest Du aber jetzt sicher nicht auch noch die Homöopathie verteidigen, oder? Ach nee, wieder so ein Arschloch aus dem Tohuwabo-Dreieck“

    Etwas später, nun völlig am Boden, will thinktankgirl die Adresse von Louis Levy! Warum wohl, was will sie von ihm? Bei ihm anklopfen?

    thinktankgirl schrieb am 11.07.2011 um 20:58:“ Louis Levy schrieb am 11.07.2011 um 20:44 Offenbar kannst Du Dir jede Beleidigung erlauben. Ich möchte aber gar nicht weiter auf Deine Art eingehen. Meine „Unterstellung“ ist keine, da ich jederzeit belegen kann, was ich schrieb. So so, du kannst das belegen. Geb mir mal deinen Klarnamen und Adresse und wir klären das. Oder kannst du nur aus dem Hinterhalt andere diffamieren? PS: Auch ich verbitte mir Beleidigungen! Hetzer kann man nicht beleidigen!

    Will das „Naturweib“ thinktankgirl Louis Levy ein Kuckuckskind unterjubeln? Ist das „Zuchtwahlrecht der Frauen“ für thinktankgirl immer noch emanzipatorisch? Ist die „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“ immer noch ihr Ziel oder sind das nur interessante Ideen und Gedanken? Oder will sie ihn nur von den Vorzügen der Homöopathie überzeugen.

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    • derSamstag permalink
      12. Juli 2011 10:19

      Es ging dann noch weiter:

      thinktankgirl schrieb am 11.07.2011 um 21:27:“ Louis Levy schrieb am 11.07.2011 um 21:20 Wenn Du Klärungsbedarf hast, kannst Du mir eine pN schreiben. LL

      Warum stehst du nicht hier öffentlich mit Namen und Adresse zu deinen Unterstellungen, wenn sie doch belegbar sein sollen?

      Louis Levy schrieb am 11.07.2011 um 22:03:“ Ich respektiere a) den Wunsch merdeisters, b)kennst Du meine pN, c)ändert mein Klarname nichts an den Fakten und d)kannst Du Dich ja zuerst „ausziehen“! Punkt. LL

      thinktankgirl schrieb am 11.07.2011 um 22:14:“Louis Levy schrieb am 11.07.2011 um 22:03 Ich respektiere a) den Wunsch merdeisters, b)kennst Du meine pN, c)ändert mein Klarname nichts an den Fakten und d)kannst Du Dich ja zuerst „ausziehen“! Punkt. LL

      Also zu feige mit Klarnamen hier öffentlich zu deinen Unterstellungen zu stehen. War ja auch nicht anders zu erwarten.

      Rahab schrieb am 11.07.2011 um 22:20:“och, der klarname samt ladungsfähiger anschrift ändert an den fakten, dass ein unterlassungs- und beseitigungsanspruch durchgesetzt werden kann. kostenpflichtig. also? beim skat heißt es dann: hose runter!

      thinktankgirl schrieb am 11.07.2011 um 22:26:“ Rahab schrieb am 11.07.2011 um 22:20:“ och, der klarname samt ladungsfähiger anschrift ändert an den fakten, dass ein unterlassungs- und beseitigungsanspruch durchgesetzt werden kann. kostenpflichtig.

      Das weiß LL, darum druckst er auch so rum: da ist halt nix in der Hose drin, die runter soll …
      Rahab schrieb am 12.07.2011 um 07:51:“ jussuf, du solltest es besser wissen – war wohl zu viel sussuf in taboolywood.

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  9. 16. Oktober 2011 00:52

    „…Deshalb setzt an dieser Erscheinung des kapitalistischen Vermittlungszusammenhangs auch die vulgäre und populistische Kapitalismuskritik ursprünglich kleinbürgerlicher Provenienz an, wie sie von Proudhon und den Anarchisten seiner Couleur über Sektenhäuptlinge vom Schlage eines Silvio Gesell oder Rudolf Steiner bis zur Ideologie der Nazis immer wieder geschürt worden ist. Dieser vulgäre und begriffslose, gerade auf die Vorurteile des seit dem 18. Jahrhunderts „produktivistisch“ und durch abstrakte Arbeitsdisziplin dressierten kapitalistischen „gesunden Volksempfindens“ zugeschnittene Antikapitalismus greift im Namen der kapitalistischen Nation das „unproduktive Finanzkapital“ als blutsauerischen Vampir an, während die eigentliche kapitalistische Produktionsweise selbst sogar verherrlicht und geradezu eingeklagt wird: so etwa in der berüchtigten Gegenüberstellung von „schaffende“ und „raffendem“ Kapital durch die Nazis“, schreibt Robert Kurz im Kapitel Zinstragendes Kapital, spekulative Seifenblasen und die Krise des Geldes in seinem Buch „Marx lesen“ (Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrhundert

    Vergleiche dazu: Proudhon, Gesell, Feder, Marx und die regressive Kapitalismuskritik mit den entsprechenden Kommentaren

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  10. 1. Juni 2012 21:53

    Die Mutterkreuzverleihung an die Freitagblogerin „thinktankgirl“ am 18.05.2010 war schon ein herausragendes und unvergessliches Erlebnis. Im Gedenken an den nun sich zum zweiten Mal jährenden „Nakba-Day“ für thinktankgirl bittet die MI-Redaktion um eine Schweigeminute für die personifizierte „Damen“-Katastrophe aus Ligurien.

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    • Der Bassist permalink
      1. Juni 2012 21:59

      Sei gewährt. – – – – – – – – – – – – – – – – –

      Gefällt mir

  11. 13. September 2012 17:20

    Meine Empfehlung – Neue „konkret texte“ im Oktober (Auch wenn es den Sozialdarwinisten und Antisemiten dieses Landes nicht gefällt):

    Nr. 57 „Schwundgeld, Freiwirtschaft und Rassenwahn. Kapitalismuskritik von rechts: Der Fall Silvio Gesell“ von Peter Bierl

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  12. 14. Februar 2013 12:02

    Mannomann ich hab mir nochmal die 15 Kommentare angesehen. Dat is schon schlimm:

    Diesen Ansatz würde ich zu den mutterrechtlichen Strömungen, die sich auf Bachofen berufen, zurückführen – das Naturweib, das wie eine Königin über die Natur ringsum verfügt – Was heute reaktionär erscheint, war damals emanzipatorisch – bei Gesell hat er ja sogar den ausgesprochen emanzipatorischen Aspekt, in Liebesdingen von der ewigen Geldabhängkeit weg zu kommen – Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung anderer oder gar die Beteiligung daran – Und bitte nur Primärquellen! – Zudem haben Sie noch keine Primärquelle der Verteidungsrede Gesells geliefert – Außerdem fehlt immer noch die Primärquelle zu Gesells Verteidungsrede – Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat – beachtenswerte Ideen und Gedanken – das Muttersein als edelste Aufgabe der Frau sehen- ich habe mich mal mit dem Thema ziemlich ausführlich beschäftigt und lege dir mal meine Literaturliste bei…“

    Und so wat in unserer Zeit. Kaum zu glauben dat heute noch Leute so ein biologistisches sozialdarwinistisches Weltbild haben. Über den Sarrazin braucht sich da keiner aufregen.

    Euer Erwin

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    • MEMO permalink
      14. Februar 2013 15:04

      Die ganze Wahrheit über Naturweiber:

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    • zeitblogger permalink
      15. Februar 2013 00:02

      Die Ansichten dieser Verrückten sind mir seit langem bekannt. Außergewöhnlich ist die Aggressivität, die Dummheit und die unbegründete Überheblichkeit dieses Girlies, wie sie damit versucht ihre sozialdarwinistischen antisemitischen Auffassungen durchzusetzen.

      http://community.zeit.de/user/thinktankgirl
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/Israel-Nahostkonflikt-entpolitisiert?commentstart=297#cid-2596916
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/Israel-Nahostkonflikt-entpolitisiert?commentstart=289#cid-2596877
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-01/Israel-Nahostkonflikt-entpolitisiert?commentstart=273#cid-2596362

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    • 15. Februar 2013 10:18

      @zeitblogger

      Im Unterschied zu Augsteins Freitag scheint die „Zeit“ Grenzen zu setzen. Augsteins „Freitag“ teilte nicht nur ihre antisemitischen Ansichten, offenbar auch ihre sozialdarwinistischen. Passt auch irgendwie zusammen: „Apartheidstaat Israel“, „Pariastaat Israel“, „Zionistische Schlächter“ und „Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung“, „Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt, der gehe in sich“.

      Wir leben in einer verrückten Zeit. Da kann ein Sarrazin behaupten die Juden teilen sich ein bestimmtes Gen, er sich für eine eugenetische Demographie aussprechen und „Thinktankgirl“ kann im „Freitag“ die „Hochzucht des Menschengeschlechts“, das „Zuchtwahlrecht der Frauen“ fordern. Wichtig ist nur, dass sie dafür auch Druck bekommen, dass sie damit nicht so leicht durchkommen. Irgendwo hört der Spaß dann auch wieder auf.

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