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„Freitags Avantgarde“ (Vol.6) – TomGard

1. Oktober 2010

Zitate des Freitagsbloggers TomGard aus der moderierten Freitagscommunity von Jakob Augstein (Mission Impossible distanziert sich ausdrücklich von diesen menschenverachtenden Kommentaren):

1 ) TomGard schrieb am 17.05.2010 um 20:29
@fidelche 1) „Outet sich Robert Kurz mit  diesem Absatz als Antideutscher?“ Diese antideutsche Femegerichtsfrage beantworte ich Dir nicht, Du Wicht! …

2 ) TomGard schrieb am 07.04.2010 um 11:55
„Systematisch codierst Du das in Deine Parteinahme für den Zionismus und die viehische Gewalttätigkeit seiner realen Vertreter…

3 ) TomGard schrieb am 24.03.2010 um 10:19
Eine klare Sprache zum zionistischen Apartheidsstaat und den Greueln, den er an der palästinensischen Bevölkerung begeht, vielleicht ergänzt um einen Hinweis auf die Lasten, die er damit der eigenen Bevölkerung aufbürdet, ist eine Sache…

4 ) TomGard schrieb am 24.03.2010 um 13:36
Kurzum: die Zionisten haben der judaisierten israelischen Bevölkerung nichts mehr zu bieten, außer fortgesetzten Lasten! Die zunehmend offene Korruption ihrer Eliten ist nur ein Symptom davon. Der Wahlsieg der Hardliner war ein gerade noch eben gelungener Solidarisierungseffekt, mit dem sich die Bevölkerung noch ein wenig über die eingetretene Stasis belog. Hinzu kommt, daß die alte Generation der Schlächter im biblischen Gewand ausstirbt, ebenso wie die Gründergeneration mit europäischem Verfolgungshintergrund. Auch deren Kinder werden langsam alt!

5 ) TomGard  schrieb am 11.06.2010 um 17:41
Eine sehr eindeutige Rolle in diesem Verhältnis spielt die erhebliche ökonomische und politische Macht, welche der sich jüdisch definierende Teil der herrschenden Klasse in den USA und ihm nahestehende Kreise auf sich versammeln, eine Macht, die sich urspünglich sowohl aus der europäischen Vertreibungsgeschichte nährte, wie aus weltbürgerlichen Traditionen eines Teils der Diaspora-Juden selbst.

6 ) TomGard schrieb am 11.06.2010 um 17:41
Freilich hätte es der beiden genannten Motive nicht bedurft, um die Rolle des US-Imperialismus in der Staatsgeschichte Israels wie geschehen statthaben zu lassen.  Mit dem zionistischen Terrorismus und Staatsgründungswillen fiel den Amerikanern nach dem WKII ein nahezu perfektes Instrument in die Hand, den ihnen unerträglichen kolonialen Einfluß Frankreichs und Englands auf die Quellen des zweitwichtigsten kapitalistischen Lebenssaftes zurück zu drängen, auf den nahezu monopolistisch zuzugreifen sich der einzige nationale Gewinner des Krieges, weil über eine unzerstörte Ökonomie verfügend, gleichsam ein „natürliches“ Recht zusprach.

7 ) TomGard schrieb am 09.03.2010 um 14:13
Micha Brumlik mogelt sich in seiner Hamas-Kritik darum herum, daß die palästinensischen Bevölkerung im israelischen Apartheitsstaat in eine auswegslos desperate Lage gebracht wurde, in der es zu dumpfem, international alimentiertem Dahinvegetieren mit Ausbrüchen selbstmörderischer Gewalttätigkeit keine Alternative gibt. Die Lage wurde von zionistischen Schlächtern absichtsvoll und systematisch herbei geführt, viele von ihnen haben sich dazu bekannt. Die Errichtung des KZ Gaza zementierte diese Lage noch einmal, weil sie die palästinensischen Bevölkerungsteile gegeneinander stellt, der „Feldzug“ gegen die Insassen erübrigte nebenher alle oben zitierten Bekenntnisse. … nur besteht der alternativlose Gewalteinsatz in der Entwaffnung der zionistischen Militärs und Zerschlagung der logistischen Verwurzelung ihrer Macht in der israelischen Ökonomie. Das liegt auch Deinem oben zitierten Ansatz zugrunde, Du bekennst das für meine Begriffe indirekt, indem Du stattdessen vage und aus der Luft gegriffen etwas internationalen Boykottstrategien redest…

8 ) TomGard schrieb am 20.06.2010 um 15:12
Ich habe hier eine Reihe von Hinweisen gegeben, die Anlaß geben könnten, an der „Logik“ eines amerikanischen „Raubkrieges“ zu zweifeln, mag aber nicht mehr konkret eine Debatte über die Geschichte dieses Krieges und die Rolle der Bush-Administration darin aufnehmen. Wer will, überlege selbst, inwieweit die eigenartige amerikanische Militärdiktatur dieser Zeit nach dem oben angegebenen Muster den Übergang zur Irrationalität des Krieges vollgültig vollzogen hatte.

9 ) TomGard schrieb am 20.06.2010 um 15:12
Das nimmt freilich nicht weg, daß, pragmatisch betrachtet, die deutsche Regierung zu den besten Freundesadressen gehört, die der israelischen Diplomatie noch veblieben ist. Hier reißt das Militärregime unspektakulär eine Brücke ein, nachdem es im Falle des Überfalls auf die Gaza-Hilfsflotte mit Getöse und, symbolisch gesprochen, unter Mitnahme auf Stangen gespießter Köpfe, sich schon sehr demonstrativ von den Fesseln politischer Rationalität losgesagt hatte.

10 ) TomGard schrieb am 20.06.2010 um 15:12
Der permanente Kriegszustand Israels, sowohl nach außen, wie in Gestalt der völkisch-religiösen Formierung nach innen, die ein in Europa fremdartig und teilweise verächtlich gewordenes Amalgam herrschaftlicher Züge der „Moderne“ (Demokratie) und des Mittelalters (Theokratie) zeigte, skandalisierte  viele engagierte Staatsliebhaber, vor allem die Friedensidealisten unter ihnen.

11 ) TomGard schrieb am 30.06.2010 um 18:12
Ich habe kein Problem damit, dafür zitiert zu werden, daß ich besondere Bösartigkeiten der IDF gegenüber der palästinensischen Bevölkerung geißle, die von von dem rassistischedn Geist zeugen, der in ihr gepflegt wurde und vermutlich weiter gepflegt wird. Ich verweise gern noch einmal auf die seinerzeit breite Empörung, die ausbrach, als nach der Provokation der zweiten Intifada die IDF die Stimmung mit unzweifelhaft wohlgezielter Schlachtung von Klein- und Schulkindern anheizte um im darauffolgenden Krieg dutzendweise PLO-Führungskräfte, die noch nicht völlig demoralisiert und korrupt waren, hinzurichten oder lebenslang einzusperren (Barguti). Das ist im Threadzusammenhang deshalb von Bedeutung, weil die Palästinenserbehörde, die Israel sich unter anderem in diesem Verfahren heran zog und zurecht mordete (unter verständnisvoller Mithilfe vor allem der Europäer!) lieber ihr „Volk“ opferte, als Macht und Pfründe mit den Haschemiten zu teilen, falls denn diese Option von jordanischer Seite erhältlich wäre, was sie nicht ist. Dieser Vorschlag ist ein Zynismus auf den es keine unbewaffneten Argumente mehr gibt und deine Fälschung fügt sich harmonisch in dein „Arsenal“…

12 ) TomGard schrieb am 30.06.2010 um 09:02
Arztlicher Befund: Die Gaza-Aktivisten wurden sowohl mutwillig wie gezielt hingerichtet.

13 ) TomGard schrieb am 26.07.2010 um 07:55
Die Eingeborenen und ihre Nachkommen, deren Lebensumstände der jüdischen Landnahme und israelischen Staatsgründung zum Opfer gebracht wurden – und zigtausende von ihnen dafür geschlachtet – kommen in der Klage als Bewährungsprobe, ja sogar „Bewährungshelfer“ für eine „Aufgabe“ vor, die selbst der Auftraggeber, der deutsche Patriot nämlich, nur halluziniert und diese Halluzination projiziert: Eine „Besserung“ einer im Falle Deutschlands militärisch vernichtend geschlagenen Form des Patriotismus. Zweitens zynisch gegenüber der Mehrheit der israelischen Bevölkerung, deren Vorfahren zum Menschenmaterial und zur Manövriermasse des Zionismus nebst weltpolitischer Kalküle einiger verbündeter Drittmächte verlockt, eingekauft und nicht selten unter tödlichen Drohungen deportiert wurden. Diese Nachkommen sind nun ebenfalls, und unter teils strengeren Bedingungen, Insassen ihres militärisch bewachten und umstellten Volksgefängnisses, so wie die Klageführenden es in ihrem Ländle auch sind, dies jedoch unter keinen Umständen wahr haben wollen, sondern lieber Aufträge verteilen, an denen sie sich moralisch für die Lasten zu entschädigen, die ihnen die eigne Insassenschaft einträgt…

14 ) TomGard schrieb am 31.07.2010 um 15:53
Michael Jäger, darf man Ihre Einlassung, ich solle berücksichtigen, Adornos Werk habe „unter dem Schatten von Ausschwitz“ gestanden, als zumindest bedingte Zustimmung zu meiner Zusammenfassung nehmen, Adornos Gott sei die moralische Intuition gewesen und den Makel, daß die aus seiner Sicht geschichtlich total versagt habe, hätte er konstruktiv den Subjekten der Herrschaft angelastet? Falls ja, ich habe das berücksichtigt! Ich erwiese Adorno bestimmt keine posthume Ehre, wenn ich den umrissenen Fehler darob für „verständlich“ erklärte. Ich sage das, weil mir die Manier, sich posthum oder auch bloß postfestum zum Richter über die Beweggründe der lieben Mitmenschen aufzuwerfen, gleichsam in Zuarbeit eines säkularen Jüngsten Gerichtes, auf die Nerven geht, nämlich aus derselben Parteinahme für die Geltung subjektiver Hoheit, die ich in meinem ersten Kommentar anders ansprach. In üblicher Diktion: Ich lasse dem Adorno ein „Recht“ darauf, sich geirrt zu haben, fehl gegangen zu sein, weil ich darin anerkenne, daß er irgendwann Bessres gewollt hat. ..

Update 2.10.2010: „Schöne“ Beispiele für „linken Antisemitismus“ sind derzeit im „Freitag-Blog“ von J-AP „Israel und sein Existenzrecht“ nachzulesen. TomGards Aussagen vom „KZ Gaza“ vom „zionistischen Terrorismus“, „vom “israelischen Apartheitsstaat“, usw. werden in diesem Blog von den Freitagsbloggern und Israelhassern, Rahab, Uwe Theel, thinktankgirl, Emma in Uniform,Phineas Freek, Dame.von.Welt usw.auf ihre eigene  Weise „bestätigt“. Beispielsweise meinte „Nahostexpertin“ Rahab:“…ne, Uwe, um relativieren geht es nicht aber mir geht die naivität, mit der gesagt wird, juden bräuchten einen staat, in dem sie vor antisemitismus sicher sind, gehörig auf den senkel..“

Update 19.09.2012: Henryk Broder bezieht sich in seinem Artikel Wie der Herr, so das Gescherr auf unsere  Zitatesammlung des „Freitagsbloggers TomGard“ – „Freitags-Avantgardisten Vol. 6“. Unser Mitarbeiter Manfred Breitenberger informierte Henryk Broder über die von der Freitagsmoderation geduldeten antisemitischen Kommentare „TomGards“. Henryk Broder beurteilt die antisemitische Hetze TomGards im „Freitag“sehr richtig in dem er schreibt: „So was würde nicht einmal die Nationalzeitung drucken, aber Augstein und dem Freitag kommts grad recht.“ Wie unsere Serien „Freitags-Avantgarde“ und „Unterschätzte Publizisten des Freitags“ belegen war TomGard kein Einzelbeispiel sondern sein Hass auf Israel beinahe die Regel im „Freitag“.

Update 25.9.2012: Die „israelkritiische“ Bloggerin des „Freitags“, die sozialdarwinistische Gesellianerin  „thinktankgirl“ bezeichnet „TomGard“ im Zusammenhang mit seinen volksverhetzenden Kommentaren als „wesentlich informierter und geistreicher…“. Wie schon vor zwei Jahren stehen die meisten Freitagsblogger und Freitagsredakteure von „tinktankgirl“ über „Rahab“ bis Kosok zu ihrem Mitkämpfer gegen den Judenstaat.

Update 30.9.2012: In einem Ablegerblog des Freitags schrieb TomGard unter dem Beifall anderer Freitagsblogger am 31. Mai 2012 um 21.10 Uhr:

“….1999 war dann alles bestens – bis Ariel Scharon die zweite Intifada provozierte.
Dann die Isolierung der Hamas im Gaza, Vorbereitung des Gaza KZ, Rückzug aus demselben und schließlich 2009 “Klappe zu” und Gas in kleiner Dosierung auf.
Nichts davon sind “Kosten”, es sind Investitionen gewesen.
Ich halte es für gut möglich, daß Baraks Initiative eine direkte Reaktion auf den jüngst ergangenen Beschluß in Washington ist, den Krieg gegen Syrien um eine Intervention im Libanon zu ergänzen, weil die Hezbollah sich strikt geweigert hat, sich provozieren zu lassen und die Proxys in Syrien so dreckig und zerstritten sind, daß sie der Hezbollah nichts anhaben können, daß vielmehr umgekehrt zu befürchten ist, wenn ein Kollaps in Syrien provoziert wird, die Macht der Hezbollah sich weit nach Syrien hinaus ausdehnen wird.
Vorbereitung auf den Libanon – Krieg also, und wenn’s nach den Meldungen in Al Manar und Al Akhbar geht, beginnt der Tanz schon in wenigen Tagen.”

 

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131 Kommentare leave one →
  1. Niels Kieserling permalink
    1. Oktober 2010 17:22

    Hallo thinktankboy,
    von den offenen Antisemiten in der Freitags-Community gehört auf jeden Fall TomGard zur „Freitags-Avantgarde“. Aus meiner Sicht gehört Freitags-BloggerPhineas Freek genauso dazu. Eventuell steckt natürlich ein und die selbe Person dahinter. Wer aktuell antisemitische Kommentare im Freitag lesen will sollte das Blog von J-AP lesen.

    Phineas Freek schrieb am 01.10.2010 um 17:05
    Hochverehrter j-ap, …jetzt japst unser Möchtegernanarchist schon verklausulierte Drohungen aus seinen libertären Schrebergarten – warum so nervös, lieber j-ap?. Alles stimmt, auch das Sie sich als Enddreißiger outeten…Ihren Rat, die Vorliebe und Verweise auf einschlägige Vorschriften stecken Sie sich bitte dahin, wo Sie es besonders gern haben.
    Sie machen sich gerade lächerlich. Merken Sie das noch? Muß man da noch nachhelfen?
    Liebe Grüße PF

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    • 1. Oktober 2010 17:49

      Sehr richtig, Phineas Freek gehört zu den übelsten Bloggern in der FC. Er steht in einer Linie mit Tom Gard. Bemerkenswert ist, dass die FreitagsBloggerin Dame.von.Welt von seinen „Beiträgen“ beeindruckt zu sein scheint. Am 27.09.2010 um 10:05 schrieb Dame.von.welt: Würden Sie @Phineas Freek, erwägen, sich in einen Blogger zu verwandeln – ich tät Sie ja gern abonnieren. Geht aber nicht, solange Sie nur Kommentator sind.

      Gleich und gleich gesellt sich gerne.

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    • 1. Oktober 2010 19:29

      Wahrscheinlich kommt jetzt als nächstes, daß es sich bei »Niels Kieserling« und »fidelche« um Zweit-, Dritt- und Zehntaccounts² von J. A.-P. handelt, der sich parallel auf dem »Tabu«-Blog darüber mokiert, wenn sich andernorts jemand über ihn das Maul zerreißt.

      Irgendwann wird’s ja langweilig, net wahr? 😉

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      • 1. Oktober 2010 20:46

        Hast Du nur zehn accounts?
        Ist ja noch überblickbar!

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        • 1. Oktober 2010 21:45

          Ach naja, man wird halt älter.

          Lachen Sie nicht, das geht oft schneller, als man denkt. Ich zB bin, wie ich heute erfahren durfte, seit gestern um 11 Jahre gealtert. Fragen Sie Phineas, der weiß sowas.

          Ich komm‘ ja schon länger nicht mehr mit.

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      • 1. Oktober 2010 21:32

        Hermanitou, dazu fällt mir eine wahre Geschichte ein: Meinem Chemielehrer, der ‚Weiße Riese‘ genannt, wurde von seinem Arzt geraten, viel zu trinken. Das tue er, jeden Abend drei Liter in der heimischen Kneipe. Das reiche nicht, sagte der Arzt. Mehr schaff ich nicht, sagte mein Lehrer.

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    • K. Pfeifer permalink
      2. Oktober 2010 10:52

      Ist das Wahr?
      Das soll ein linkes Forum sein?
      Gibt es auch eine Moderation?

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    • 2. Oktober 2010 18:09

      Stoppt die Antisemiten in der Freitags-Community!!

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  2. Niels Kieserling permalink
    1. Oktober 2010 23:20

    Das Blog von J-AP ist ein gutes Beispiel wie die Moderation im Freitag aussieht und wie antisemitische Blogger ein sehr gutes Blog zum Thema Israel destruieren. Auf Argumente gehen diese Israelgegner nicht ein, stattdessen versuchen Sie mit Belanglosigkeiten (Schuhgröße, Alter usw) das Blog auseinanderzunehmen. Dazu kommen die beleidigenden, obszönen, vulgären, sexuell orientierten, abscheulichen Unverschämtheiten (Phineas Freek) die von der Moderation nicht unterbunden werden. Wenn sich der sachliche Blogger nach hunderten von unverschämten und ablenkenden Kommentaren, diesem desolaten Niveau annähert, läuft er Gefahr deaktiviert zu werden.

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  3. Niels Kieserling permalink
    2. Oktober 2010 00:13

    Im aktuellen Blog von J-AP geben sich die Antisemiten Rahab und Uwe Theel die Hand:

    Rahab schrieb am 01.10.2010 um 23:46
    os os ne, Uwe, um relativieren geht es nicht aber mir geht die naivität, mit der gesagt wird, juden bräuchten einen staat, in dem sie vor antisemitismus sicher sind, gehörig auf den senkel weil genau diese scheinbare naivität schuld relativiert

    Uwe Theel antwortet am 02.10.2010 um 00:03
    @ Rahab am 01.10.2010 um 23:46 Mit dem Gedanken kann ich etwas anfangen, aber ich hatte ihn bisher bei Dir oder sonstwo im Thread nicht herauslesen können. Zum jetzigen Stand der Geschichte Israels und Palästinas stellt sich die Frage der „Staatlichkeit“ Israels sowieso nicht mehr – eher die, der Palästinas. Oraniers Überlegungen in diesem Thread würden mir da eher die Richtung des Gedankengangs vorgeben. Seit der Ungeheuerlichkeit des deutschen Faschismus, sollte klar sein, dass Antisemitismus immer nur die ideologische Tünche, wenn auch eine mörderische ist, die das Allgemeine bürgerlicher Herrschaft in ihrer Endform nur zu verdecken sucht.

    Mit ihrer Behauptung Juden brauchen keinen Staat, verweigern Rahab und Uwe Theel Israel das Existenzrecht!! Eloquenz kann Antisemitismus nicht verbergen.
    ->linker Antisemitismus im Freitagsforum in Reinkultur!

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  4. 2. Oktober 2010 01:32

    Leute – ihr habt zu wenig Sex. Echt jetzt.

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    • Rahab permalink
      2. Oktober 2010 13:34

      das, tiefscharf, ist mit abstand das beste, was ich bislang in diesem thread gelesen habe …
      ja, ganz eindeutig: zu wenig sex und falls überhaupt, dann in der missionarsstellung!

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      • 2. Oktober 2010 18:08

        @Rahab,

        warum dieser hass?
        warum dieser antisemitismus?
        was haben ihnen die juden getan, dass sie so hassen müssen?
        sind es ihnen immer noch zuviele juden?

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        • Rahab permalink
          2. Oktober 2010 18:11

          mir nicht!

          aber Ihnen wohl. vor allem in europa.

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  5. 2. Oktober 2010 02:09

    Die Bloggerin Rahab bezeichnete sich im Hermanitou-Blog als Kampfhenne. Ich schrieb ihr darauf ob sie evt. das „r“ vergessen hat. Das war zuviel die Moderation hat sofort zensiert. Wenn ich nun lese was die Israelhasser in J-APs‘ Blog loslassen, stelle ich zweierlei Maß fest. Zufall?

    Was Rahab und Uwe Theel in J-AP’s Blog verbreiten, ist verleichbar mit TomGard Antisemitismus („zionistischen Terrorismus“, „KZ Gaza“,“israelischen Apartheitsstaat“, „Zionismus und die viehische Gewalttätigkeit seiner realen Vertreter“) und Phineas Freaks (der selbe Israelhasser wie TomGard) obszönen, vulgären, sexuell orientierten, abscheulichen Unverschämtheiten.

    Warum zensiert die Freitags-Moderation nicht diesen Antisemitismus und diese Verstöße der eigenen AGB? Hingegen bei der Frage bei einem vergessenen „r“ ist die Moderation sofort zur Stelle. Zufall?

    Ich stelle mir ähnlich wie Niels Kieserling die Frage: Wie lange wird J-AP, mit seiner „provokanten Angriffslosigkeit“ die Community noch reizen, bevor der deaktiviert wird?

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  6. 2. Oktober 2010 08:17

    Mal wieder was Anderes. Und ja – es waren auch in Berlin Kinder mit auf der Demonstration, was aber nicht heißt – wie es teilweise behauptet wird – dass sie instrumentalisiert wurden. Heute findet übrigens die nächste Veranstaltung in Berlin statt. Wer also mag und kann.
    Berlin, 1. Oktober: http://www.metropolenmond.de/node/162

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  7. 2. Oktober 2010 10:23

    Was ihr alles schreibt, ist alles sehr richtig, und euer Kampf gegen den Antisemitismus und Ökofaschismus sehr wichtig, insbesondere, weil ihr die Gefechte ins Hinterland des Feindes tragt. Nun wundere ich mich allerdings, dass ihr euch darüber zu wundern scheint, dass der Feind sich das nicht länger bieten lassen will. Das ist ja so, als würde man erwarten, in einem Blog der katholischen Kirche den Papst kritisieren zu dürfen, findet ihr nicht?

    Das Blog von J-AP über Israels Existenzrecht läuft wie immer: Die Betonblogger und Antisemiten gehen auf kein Argument ein, merken das irgendwann und versuchen dann abzulenken und zu beleidigen. Die AGB des Freitag sind außer Kraft gesetzt! Die Moderation schreitet nicht ein! Bei Israelblogs gibt es spezielle „Freitag-Notstandsgesetze“!!

    Das Uwe Theel nichts weiß, ist nichts Neues. Er hat wahrscheinlich über den Faschismus ein Buch gelesen, eben Reinhard Kühnls Faschismustheorien. Kershaw, Mommsen, Hilberg, Bergschicker, Pätzold, Poliakov, Lozowick, Goldhagen usw. sind für ihn sicherlich „Böhmische Dörfer“. Er weiß bis heute nicht was Antisemitismus (struktureller und sekundärer)ist. Neuerdings wirft er mit dem Schimpfwort „Antideutscher“ herum. Seine „Informationen“ darüber dürfe er aus Wikipedia haben. Beim „Existenzrecht von Israel“ hört der Betbruder auf seine Betschwester Rahab. Die Israelhasserin und Hamasversteherin Rahab spricht in J-AP’s Blog Israel das Existenzrecht ab!! Uwe Theel applaudiert!! Die Volksverhetzung geht also weiter in der Freitags-Community: Tomgard spricht vom „KZ Gaza“ vom „zionistischen Terrorismus“, „vom “israelischen Apartheitsstaat“, thinktankgirl findet die sozialdarwinistischen „Ideen“ von Gesell „beachtenswert“, Uwe Theel mit seiner Rahab wünschen sich scheinbar Palästina judenrein. Rapanui, D.v.Welt, Ernst,thinktankgirl, Phineas Freek, Emma in Uniform usw. jubilieren. Linke sind das nicht! Mit der antisemitischen und homophoben Gesinnung, wie Phineas Freek sie in der Freitags-Community an den Tag legt, hätten, meiner Meinung, KZ-Aufseher seinerzeit durchaus Karriere machen können. Das Phineas Freek seit Monaten ungestört in der Freitags-Community seinen Dreck aus werfen darf ist eigentlich Skandal genug. Das Dame.von.Welt von ihm begeistert ist, wundert mich keineswegs.

    J-AP ist für eine bestimmte Zeit das humanistische Feigenblatt in dieser israelfeindlichen Community. Mal sehen wie lange J-AP durchhält. Ich empfehle J-AP seine hervorragenden Texte und Kommentare in ein eigenes Blog zu sichern, damit möglichst viele Leute seine Texte auch noch in einigen Jahren lesen können.

    Euer fidelche

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    • K. Pfeifer permalink
      2. Oktober 2010 10:55

      Gut geschrieben!
      Antisemitismus in Deutschland und Österreich gehört zu den ekelhaftesten weltweit.
      „Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus“ – schon lange her – alles vergessen?

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    • Bettina K. permalink
      2. Oktober 2010 11:34

      Nach der Huldigung der Ökofaschisten nun der Kampf gegen Israel.
      Gibt es eigentlich auch Grenzen in diesem Freitags-Forum?

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      • 2. Oktober 2010 18:04

        Wenn ich die Aussagen von TomGard, Rahab,thinktankgirl, Uwe Theel, Phineas Freak und wie sie sonst noch alle heißen lese wird mir übel. Wie kann man es aushalten mit diesen Leuten zu „diskutieren“? Wer stoppt endlich die Antisemiten und Sozialdarwinisten in diesem Forum?

        Ein „Ernst“ schrieb heute am 02.10.2010 um 13:21:
        „Die Juden haben ganz klar ein Existenzrecht. Wenn sie sich über die Welt ausbreiten wollen, dann haben sie auch dazu ein Recht. Die Rückkehr in ihr ihr Stammgebiet haben sie selbst aufgegeben. Niemand kann ihnen das geben.
        Sollen sie doch mit den Konsequenzen daraus einfach mal leben. Recht wird genommen und postuliert. gegebenes Recht ist nur ein Menschenwerk durch Anmaßungen.“

        Eine „Rahab“ schrieb am 02.10.2010 um 13:50: „was mir allerdings kummer macht ist, dass möglicherweise solch ein Nils-usw zu den leuten gehört, vor denen juden sich auch heute noch in sicherheit bringen können müssen.
        allerdings: nicht nur juden. andere auch.“

        Ekelhaft!

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    • 2. Oktober 2010 14:24

      Vielleicht sollte ich mal Artenschutz für j-ap bei der Freitag-Redaktion beantragen?
      Wo er doch fast der Letzte unserer Art dort ist.

      Aber im Ernst: Er sollte wirklich seine Texte sichern.

      Diese ewige Trollerei und das ständige Kaputtschreiben ernsthafter Beiträge durch rahab, theel und andere freeks ist mehr als nervig. Außer einem Haufen Beleidigungen und Herabsetzungen kommt dabei eh nix raus.

      Und der Theel ist Analphabet. Buchstäblich, wörtlich und im Kopf.
      Siehe
      http://www.freitag.de/community/blogs/hermanitou/kinder-bei-s21-fragwuerdige-instrumentalisierung

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      • Rahab permalink
        2. Oktober 2010 16:06

        ich kann ja verstehen, das solches
        „Was die Antizionisten bis heute nicht begriffen haben ist schlicht der Umstand, daß in einer Welt, die noch immer in Nationalstaaten gegliedert ist, gerade Israel und die USA zu verteidigen wären, nämlich gegen den faschistischen Solidarpakt der »gewachsenen« Völker und Kulturen, deren Verfechter noch immer auf Blut & Boden rekurrieren, um sich zu einem Scheinsubjekt zu naturalisieren, dem das Recht zuerkannt werden kann, es sich im Gehäuse eines Volksstaats gemütlich zu machen.“

        dir und anderen hier wahnsinnig gut gefällt.
        hat ja auch was … so richtig schmiß

        nur: es besteht erst mal aus wenig mehr als verlautbarung von meinung (wenn auch mit starker stimme).

        und nun sind wir, durchmischt mit dem einen oder anderen geplänkel, dabei, zu gucken, ob die geschichte um einzelnen das urteil trägt und ob im weiteren j-ap sich mit den rechts-begrifflichkeiten nicht etwas vergaloppiert hat.

        wenn du da was substanzielles beizutragen hättest – nur zu!

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        • 2. Oktober 2010 17:45

          Ja, Rahab, so ist das mit den Einzelschicksalen, die wieder mal irgendetwas »beweisen« sollen: Man findet sie immer, und zur Not biegt man sie sich eben hin, bis sie passen, um den Blick aufs »Ganze« ins gewünschte Korsett zu bekommen.

          So sind sie eben, die Deutschen: Vor dem Rauch einer Zigarette haben sie so furchtbar Angst, daß sie notfalls die Verfassung dafür ändern. Aber die Israelis sollen sich doch nicht so haben, wenn ihnen tagein, tagaus Raketen auf den Kopf fallen …

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        • Rahab permalink
          2. Oktober 2010 18:09

          wie meinen?

          einzelschicksal?

          geschichte kümmert sich nicht drum, ob sie politisch korrekt und passend zu begriffen verläuft – und deshalb, finde ich, gehört da schon mal etwas genauer hingeguckt

          so – und nun pipi und dann noch ne pausenzigarette!

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        • 2. Oktober 2010 21:51

          Gebenedeite Rahab,
          nachdem du Israel dass Existenzrecht abstreitest, dein Thinktank sich nun offen zu Silvio Gesell und seinen antisemitischen, sozialdarwinistischen und völkischen Theorien bekannt hat, Uwe Theel eindrucksvoll belegt hat, dass er nichts weiß, kaum ein Buch über den Faschismus in der Hand hatte, außer mal auf einem Buch von Reinhard Kühnl geschlafen zu haben, sind doch nun einige Dinge geklärt. Was wird die Redaktion zu diesem Blog sagen?

          Es wird immer peinlicher für die Beschützer von Panzermädchen und die Beschützer von (homophoben) Antisemiten.

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        • 2. Oktober 2010 21:54

          @ j-ap 02/10/2010 17:45

          Dass die Hamas tausende Raketen auf Israel abfeuerte, interessiert Rahab nicht. Ihr thinktankgirl nennt die Hamas-Raketen Feuerwerkskörper!
          Bei diesen Leuten ist „Hopfen und Malz“ verloren.

          Besten Gruß und Respekt für ihr Engagement
          fidelche

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      • 2. Oktober 2010 21:39

        Hallo Hermanitou, sehr richtig was Du schreibst. Deine Frage im Blog: „Dürfen hier auch Tiefbraune schreiben?“ dürfte Uwe Theel verwirrt haben. Natürlich nicht nur diese Frage. In diesem Blog wird die Unwissenheit von Uwe Theel sehr deutlich. Was sich die Israelhasser in der Freitags-Community erlauben dürfen ist bemerkenswert. Ich ahne, dass dies alles noch nicht das „Ende der Fahnenstange“ ist. Vermutlich wird sich der Antisemitismus von Rahab, Phineas Freak, thinktankgirl, Dame.vonWelt usw. noch zur „Raserei“ steigern. Vielleicht rotten sie sich noch Einige zusammen und werfen ein paar Fensterscheiben ein. Spannend wir sein, wie lange sich der Freitag dies wird „leisten“ können.

        Gruß fidelche

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        • 3. Oktober 2010 17:47

          Hallo fidelche,

          Das Schlimme ist, daß man keinerlei Antwort auf die von mir gestellte einfache Frage bekommt. Mich schaudert es regelrecht, wenn ich auch den weiteren Verlauf der Diskussion in j-ap’s blog lese.
          Beste Grüße
          Hermanitou

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  8. Lilo permalink
    2. Oktober 2010 18:42

    Wäre ich Jakob Augstein, würde ich mich schämen, wenn ich feststelle, daß Kommentare wie die von Phineas Freak und der uniformierten Emma im Leser-Onlineteil meines „irgendwie linken“ Projekts unzensiert stehen bleiben können.

    Jakob Augstein hat j-ap abonniert.

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    • 2. Oktober 2010 21:40

      Volle Zustimmung, Lilo.

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    • Rahab permalink
      3. Oktober 2010 18:02

      zensur ist ne feine sache, wallah!

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    • 4. Oktober 2010 18:32

      Nein

      Ich würde mich anstelle des Verlegers nicht schämen. Warum sollte man sich schämen, wenn man Pluralität zulässt und nicht zensiert? Soweit ich weiß, ist die allgemeine Leserschaft des Freitag nicht von Idiotie beseelt und ein verantwortungsvoller Verleger tut gut daran, eine gewisse Meinungsvielfalt zuzulassen. Dazu gehören auch die hier kritisierten Meinungsbilder. Letztlich stellen sich nur deren Vetreter bloß – nicht das Medium selbst. Ich denke auch – obwohl manche Beiträge und Wortmeldungen grenzwertig sind -, dass es immer noch durchaus legitim ist, sie so stehen zu lassen. Fremdschämen – darauf darf man sich als Betreiber einer Plattform garnicht einlassen, schließlich handelt es sich nur um Blogbeiträge von Privatpersonen, die sich dort offenbaren – sollen sie doch.

      Wenn man ehrlich ist, fallen diese Äußerungen auch nur auf, weil sie hier in geballter Form vorgeführt werden. In Wirklichkeit gehen sie im Brei des Netzes unter. In jedem Fall – und das habe ich spaßeshalber mal gemacht – muss man nach diesen Härten suchen und wenn man sie dann doch findet, sorgen sie – zumindest bei mir – eher für Amüsement. Getwittert bekomme ich andere Artikel – auch aus dem Freitag – solche finden sich jedenfalls nicht darunter. Ergo wird sich kaum jemand wirklich dafür interessieren. Wie ich schon einmal schrieb – man tut diesen Menschen eher einen Gefallen, indem man so ausführlich über sie berichtet.

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      • Lilo permalink
        4. Oktober 2010 22:57

        „Pluralität“? „Gewisse Meinungsvielfalt“? „Meinungsbilder“?
        Diese Begriffe scheinen mir doch wenig treffend in Beziug auf die Kommentare dieses Freitags-Freaks (wieso hat er keinen Blog – mehr? )und der uniformierten Emma, die ich eben erneut in j-aps Thread überflogen habe.
        Sicher ist es „legitim“, deren Beiträge und die unzähligen Pöbeleien anderer unzensiert stehenzulassen, wenn keiner dagegen Klage erhebt – „grenzwertig“ sind sie meines Erachtens allerdings nicht, sondern eindeutig grenzüberschreitend – wenn man überhaupt noch bestimmte Grenzen setzen und anerkennen will.

        „Sehen Sie, das macht den Freitagblog aus, seine Macher sind interessiert daran, auch sehr eigene oder extreme Meinungen zuzulassen, die Konfrontationen zu verfolgen und den Kampf lediglich entlang der Benimmregeln zu steuern.“ schreibtdas muntere Emma-Herzchen am 3.10. um 03.47,vermutlich wohl wissend, daß der letzte Teil ihrer Projektionen genau das ist, was die Freitags-Redaktion so gut wie nie und dann nach völlig arbiträren Maßstäben tut.

        Sie haben sicher Recht, daß solche Blogger sich in erster Linie selbst bloßstellen und ihre Kommentare beim Leser auch für ein gewisses Amüsement sorgen – allerdings sollte man bedenken, daß der „Angesprochene“, um es einmal neutral zu formulieren, vielleicht nicht ganz so amüsiert ist.

        Ich bleib‘ dabei: ich würde mich schämen – nicht „fremdschämen“ – , daß ich es nicht hinkriege, mein Projekt so zu betreiben, daß dort derartig ausfällige Kommentare unterbleiben. Und wie will ich das hinkriegen, wenn nicht dadurch, daß ich es auch deutlich mache, daß entsprechende Kommentare bei mir unerwünscht sind – und sie zensiere? Böses, böses Wort, ich weiß!

        Jakob Augstein blickt möglicherweise wie Sie etwas mehr auf den Unterhaltungswert solcher Kommentare – denn der Unterhalt für’s Projekt ist ja nicht gering!
        http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/18.08.2010-10.05/b/redezeit-journalisten-brauchen-eine-haltung.html

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        • 5. Oktober 2010 09:57

          Zensur hilft nicht

          Sie hilft nie. Zum Glück sind sich die Betreiber des Freitags dessen bewusst – mehr oder weniger. Ein paar Ausnahmen gibt es natürlich. Sehen Sie – vielleicht sehen wir das auch einfach von unterschiedlichen Felsen in der Brandung. Wenn ich derlei bewerte, versuche ich, mich in die Rolle der Betroffenen zu versetzen und frage mich, was ich tun würde. Ich frage mich auch, was überhaupt in meiner Macht steht. Zensur hieße, alle Beiträge lesen zu müssen und ggf. zu deaktivieren. Es entstünden Löcher in den Threads oder Blogbeiträge würden samt der darunter schon geschriebenen Beiträge ganz verschwinden. Das kann es nicht sein, zumal ich irgendwann garantiert die „falschen“ Beiträge löschen würde. Die Konflikte, die daraus entstünden, wären weitaus dramatischer als die jetzigen. Derzeit gibt man der Community die Chance, sich selbst zu regulieren, was ich für klug halte, wobei sicher noch ein paar Scharmützel zu erwarten sind – seis drum.

          Was die Angesprochenen betrifft: Auch sie müssen sich bewusst sein, dass ein „politisches Forum“ kein Streichelzoo ist und man kann ihnen nur zu einem gewissen Gleichmut raten. Dieser ist wichtig in derlei Umfeldern, in denen man nie genau weiß, aus welcher Ecke wie und warum geschossen wird. Ich gehöre ja selbst zu denen, die statt des Degens zuweilen gern die Streitaxt führen – gar nicht einmal, um wirklich Schaden anzurichten; eher, um aufzurütteln, auch wenn ich zugeben muss, dass das nicht immer gelingt, weil ich dann zuweilen überziehe, glaube – meine Gegenüber werden es schon peilen und auch drüber lachen. Nun, sie tun es ab und an eben nicht. Damit muss man leben – auf beiden Seiten. Und auch hier wäre eine Zensur der Sache selbst abträglich.

          Gut denn. Ich möchte mich hier nicht zum Anwalt des Freitag aufschwingen, da ich dort ohnehin nicht mehr zu finden bin und es auch nicht die Aufgabe des Lesers ist. Ich reagiere hier nur, weil ich einmal wieder – wie so oft – dieses Missverständnis wahrnehme und eben ganz sonderbare (aus meiner Sicht) Forderungen, die den Betreibern des Freitag entgegen gebracht werden – und nicht nur ihnen. Die leidige Zensur-Diskussion hatte ich schon 1999 in einem Projekt und auch damals kam man irgendwann (natürlich nach ewigen zähen Diskussionen) zu der Erkenntnis, das Zensur nichts bringt.

          Wie gesagt: Moderation ist KEINE Zensur, darf keine sein. Zwischenrufe wie die von JJK, wenn ich mich entsinne, sollten reichen. Auch harte Diskussionen und sonderbare Haltungen müssen/sollen einen Platz haben. Eine Monokultur in Sachen Haltung/Meinung/Ideologie wäre definitiv der Weg in die Verödung.

          Für Blogportale, Foren etc. gilt ganz allgemein und im Besonderen auch: Man muss aushalten können. Das gilt für alle Beteiligten.

          Das Einzige, was wirklich hilft, ist, bessere Beiträge zu schreiben, damit die Ihrer Meinung nach schlechten nicht mehr ins Gewicht fallen: Nun – tun Sie es.

          Was den Unterhaltungswert betrifft und den Unterhalt des Projektes, an dem auch Jobs hängen, was auch bedacht werden sollte, hat er wohl Recht. Aber auch das sollte einem vernunftbegabten Menschen klar sein. Denn – ist man ehrlich mit sich selbst… auch diese Konflikte „unterhalten“… und wecken Interesse. Sonst gäbe es die Diskussion hier nicht.

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        • 5. Oktober 2010 11:14

          Natürlich sind in erster Linie die Autoren für ihre Texte verantwortlich. Wenn aber die Redaktion Autoren wie Phineas Freek, Rahab und Co. und ihre „Beiträge“ insoweit schützt, dass sie die Gegner dieser „eigenartigen Schreiber“ deaktiviert, dabei die eigenen AGB außer Kraft setzt, ergreift der Freitag Partei und stellt sich auf eine Stufe mit Phineas Freek, Rahab und Co.
          Spätestens ab dem Punkt, Tiefscharf, wird es politisch und peinlich. Deshalb lese ich kaum noch etwas im Freitags-Forum. Was dort aktuell abgeht, bekomme ich auch hier ganz gut mit.

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        • 5. Oktober 2010 12:07

          Ich verstehe Deine Kritik, Fidelche. Allerdings denke ich, dass man seitens der Freitags-Redaktion gedacht hat: „Ok, wir haben hier zwei inkompatible Gruppen, die aneinander geraten. Von einer müssen wir uns trennen.“ Dann haben sie vermutlich gewürfelt oder Streichhölzer gezogen – alternativ Das Kapital blind aufgeschlagen und gesehen, dass auf der Seite mehr F als P waren und deswegen bist Du dann rausgeflogen. Will heißen: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich die Moderation mit den Aussagen der Genannten gleich macht – dafür halte ich sie für zu intelligent. Es würde überhaupt nicht zu dem passen, was sie sonst so von sich geben. Ich würde Dir raten, Dich als eine Art Zufallsopfer zu sehen.

          Und wenn Du ehrlich mit Dir bist (das trifft auch auf Andere zu), warst Du auch nicht gerade jemand, der versucht hat, den Konflikt zu schlichten und auf die Sachebene zurück zu führen. Ok – das ist menschlich. Ebenso menschlich ist es aber auch, wenn Moderatoren dann entscheiden, dass ein paar Leute gehen müssen, um ein wenig Ruhe einkehren zu lassen, wenn eben sonst nichts mehr hilft. Wie gesagt: Eine vorsätzlich parteiergreifende Entscheidung kann ich nicht sehen, so sehr ich mich auch mühe. Allerdings hätte ich Rahab und ein paar andere Strategen gleich mit vor die Tür getreten. Das ist vielleicht etwas, was man kritisieren kann. Aus einer Kneipe wirft man schließlich auch nicht nur einen der Kontrahenten raus – sondern Beide.

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        • 5. Oktober 2010 12:26

          @ Tiefscharf 05/10/2010 12:07

          Dass gewürfelt wurde glaub ich nicht. Dazu war das Thema zu eindeutig. Israelgegnerschaft war und ist nicht nur in der Community anzutreffen. Siehe Autoren wie Watzal oder Herden usw. In den ersten Blogs war das Verhältnis 1 gegen 100 in Blogs im Umfang von jeweils 400 Kommentaren. Lies die Kommentare in den Blogs nach. Ich war stets höflich, trotz infamster Beleidigungen. Mir war klar sobald ich etwas entgegnen würde, flieg ich raus. Erst hier, nach meinem Rauswurf nehme ich kein Blatt vor den Mund. Ist doch wohl klar. Warum auch. Ich hab mir definitiv in meiner Freitags-Zeit nichts vorzuwerfen. Im Gegensatz zu meinen Gegnern! Lies meinen offenen Brief an die Freitags-Redaktion.

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        • 5. Oktober 2010 13:27

          Naja – aber der Link auf Deinen offenen Brief ist dort unter dem Artikel zu finden – also unter dem Fußball-Artikel. Wenn dieser im Bereich Alltag zu finden ist, gehe ich davon aus, dass er vergütet wurde. Ist dem so, ist auch der Flattr-Link legitim. Jedenfalls ist das aus meiner Sicht so.

          Was den Rest betrifft, habe ich mich zu der nicht nachvollziehbaren Freundlichkeit der Linken gegenüber der Hamas u.ä. Institutionen schon hinlänglich ausgelassen. Ich möchte es aber vermeiden, der Redaktion etwas zu unterstellen, was ich nicht belegen kann.

          Meiner Ansicht nach sind allerdings viele Linke (oder die sich dafür halten) immer noch so dämlich, die Hamas mit unterstützenswerten Freiheitskämpfern zu verwechseln. Vermutlich kommt hier eine „exotische Variante“ hinzu – ich kann es nicht sagen – oder eine gewisse Art „sentimentaler Scheiße“, die niemandem hilft. Sie sind nun mal so naiv, eine Gruppe zu stützen, die – wie übrigens die Radikalen auf israelischer Seite auch – nur sich selbst im Sinn hat, also reine Machtpolitik betreibt.

          Wünschenswert wäre, man würde Radikale auf beiden Seiten garnicht unterstützen – weder monetär, noch durch Schönfärberei oder Ignoranz. Jedenfalls würde ich das den Menschen wünschen, die in dem Areal ganz normal leben möchten.

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        • 5. Oktober 2010 14:13

          @ Tiefscharf 05/10/2010 13:27
          Was du mit dem Link auf dem Fußballblog meinst, verstehe ich nicht. Der Link kommt automatisch von Twingly. Vergütet wurde nichts. Ich wurde deaktiviert, alle meine Blogs sind weg, nur das Fußballblog ist noch da, weil der Freitag damit Kohle machen will. Hoffentlich klickt keiner drauf.

          Das einige Linke die Hamas mit Freiheitskämpfern verwechseln, hab ich leider auch mitbekommen..

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        • Rahab permalink
          5. Oktober 2010 15:12

          warum lügst du eigentlich, fidelche? deine blogs sind da. und für wer will zu finden.

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        • 5. Oktober 2010 15:29

          @ Rahab 05/10/2010 15:12

          Ich lüge nicht. fidelche ist deaktiviert und du findest im Freitag nur noch den Fußballtext. Geh mal auf „Suche“ im Freitagsportal und gibt fidelche ein! Die Blogs kannst Du ergoogeln (noch eine bestimmte Zeit) Dort sind viele Kommentare vom Freitag gelöscht worden. Wer will kann die Texte und alle Kommentare auf fidelchescosmos nachlesen (mit Links auf die FreitagsURL). Also red keinen Blödsinn.

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        • Rahab permalink
          5. Oktober 2010 16:02

          na siehste – sie sind da! wieso sollten sie nicht mehr lange per google zu finden sein?
          die kommentare werde ich nicht nachzählen … dass einiges getiltet wurde, weiß ich auch.

          bedeutet aber nicht, dass bis auf den fußball alles weg wäre.
          schluri.

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        • 5. Oktober 2010 16:12

          Rahab

          Die Beiträge befinden sich nur noch im Google-Cache. Dieser wird von Zeit zu Zeit geleert und dann sind die Beiträge weg. Auf den Servern des Freitag müssen sie dafür nicht mehr liegen. Insofern hat Fidelsche schon recht mit dem, was er schreibt.

          Technik leicht erklärt.
          Bitte 5 Euro in die Portokasse.
          Danke.

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        • 5. Oktober 2010 17:41

          Danke Tiefscharf,
          die Frage ist, ob’s Rahab dir glaubt.
          Ich bezweifle es, bis ich eines Besseren belehrt werde.

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        • 5. Oktober 2010 21:54

          Rahab weiß einfach nix, auch technisch.

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  9. Rahab permalink
    2. Oktober 2010 23:44

    was soll eigentlich der quatsch, fidelche&cie?
    ich kann juden sehr gut als gleichberechtigte mitbürger ertragen, auch als banker – vor mir muß sich keine einer in sicherheit bringen!
    na ja, manche orthodoxe sind gewöhnungsbedürftig – aber ich muß ja keinen heiraten.
    aber sonst?

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  10. Peter B. permalink
    3. Oktober 2010 11:49

    Das Niveau des Freitags-Forum scheint nicht besonders hoch zu sein:

    thinktankgirl schrieb am 03.10.2010 um 09:38
    @gill bost
    Ich bin zum 2. Mal in diesem Fred auf Bierl als Quelle verwiesen worden. Ich habe Bierl angelesen und muss sagen, da ich mich zu dem Thema etwas auskenne, daß seine Behauptungen und Schlussfolgerungen meist einer Nachprüfung nicht standhalten. Was Bierl von sich gibt, ist mir egal, aber sobald er als Beleg für irgendwelche Behauptungen gelten soll, muss da ein bißchen mehr Substanz rein.Zudem ist mir nicht klar, was der Link zu Waldorfschulen und Anthroposophie mit dem Existenzrecht Israels zu tun hat. Und mir ist auch nicht bekannt, daß die Steinerschen Ansichten einen grossen Einfluss auf den heutigen Zeitgeist hätten. Abgesehen von der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, deren Produkte von der verblödeten und rechtsdriftenden Bevölkerung goutiert werden.
    Aber wenn ich versuche, mich in die Gedankenwelt der Bierlianer reinzudenken, könnte ich mir natürlich vorstellen, daß der Genuß dieser biologisch-dynamischen Produkte zu einer Infizierung mit dem Steinerschen Gedankengut führt und somit dem Rassismus Tür und Tor öffnet. Und hier würde sich der Kreis den schliessen und erklären, weshalb ein Link auf die Waldorfschulen et al.

    Rahab schrieb am 03.10.2010 um 16:15
    ’s ist ein kreuz, ttg
    manche ziegenficker mögen von ihrem bier’l nicht lassen…

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  11. Peter B. permalink
    3. Oktober 2010 12:08

    Kommentare diese Art scheinen üblich in dem Freitags-Forum zu sein:

    Fritz Teich schrieb am 03.10.2010 um 16:55
    Staaten haben kein Existensrecht, sondern sind einfach da oder nicht. Soll ich fuer Israel als juedischen Staat kaempfen? Das ist eine ganz andere Frage, die wir schoen auseinanderhalten und genau so formulieren wollen.

    Fritz Teich schrieb am 03.10.2010 um 17:14
    Ich kann Hamas und Hezbollah sehr gut verstehen.

    Wird so etwas gemeldet, oder ist das ganz normal? Nimmt diese Forum überhaupt jemand ernst?

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  12. 3. Oktober 2010 19:28

    Zum Tag der Deutschen Einheit hat in der Freitag-Community heute J-AP ein Highlight gesetzt, dass den Israelhassern (blöden Weiber und dummen Kerle der Freitags-Community) noch einige Zeit im Magen liegen wird:

    j-ap schrieb am 03.10.2010 um 17:19
    In einer Schrift, die sicherlich die einen oder anderen von Euch noch vom Hörensagen kennen werden, nämlich dem Manifest der Kommunistischen Partei, heißt es:

    Ein Teil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzuhelfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern.

    Es gehören hierher: Ökonomisten, Philantrophen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art. Und auch zu ganzen Systemen ist dieser Bourgeoissozialismus ausgearbeitet worden.

    Nichts wissen konnte Karl Marx zu seiner Zeit etwa von den Anthroposophen, den diversen Ausgaben der Nationalastrologen (Nationalbolschewisten, Nationalanarchisten und so weiter), den »Ghandianern« und anderen Gesundbetern, aber eben auch nicht von den Antizionisten.

    Diesem ganzen krachenden Unfug sollte ja die Revolution für die staaten- und klassenlose Weltgesellschaft kurzerhand zuvorkommen. — Nur leider tat sie es nicht. Das Unheil, das nicht verhindert wurde, determiniert seither alle nur mögliche Zukunft, gleichsam als ein negativer Geschichtshorizont.

    Unter den aktuell gegebenen Umständen ist Marxens Befund daher im Sinne der Zeitdiagnostik nachholend zu erweitern und auf den Punkt zu bringen.

    Die Rechten behaupten, daß eine funktionale Einrichtung der Gesellschaft ohne ihre Rationalisierung (bei der Staatsbürgerschaft, beim Staatsverschlanken, an der Universität und so weiter) nicht durchführbar sei, während die Linken behaupten, daß es ohne eine moralische Einrichtung der Gesellschaft erst gar keine Funktionalität geben könne.

    Beide zusammen aber wünschen als Gewissen der deutschen Nation, an allen rein oberflächlichen Differenzen vorbei, den gesellschaftlichen Mißständen abzuhelfen, um den Fortbestand des deutschen Souveräns zu sichern, damit die Volksgemeinschaft noch einmal eine Zukunft haben kann. Deshalb geben sie beide der sog. »Mitte der Gesellschaft« (das ist da, wo die Basis besonders breit ist) das Stichwort, nach dem eben diese »Mitte« zwar schon längere Zeit lauerte, aber sich bislang doch noch nicht so recht traute.

    Die Linksfraktion dieser Volksgemeinschaft insbesondere bemüht sich, die Lage zu verbessern, indem sie endlich gegen die Zinsparasiten, die Gier der Heuschrecken und die Couponabschneider den »Staat des ganzen Volkes« errichtet, der nicht nur im Prohramm der KPdSU von 1961 steht, sondern eben auch im Grundgesetz. Zu dieser Fraktion gehören: Völkerrechtssozialisten, Ökoreformisten, Veganer, Trotzkisten der fünften, siebten und neundreiviertelten Internationale, Antispeziezisten, Marxisten-Leninisten und andere manische Sozialdemokraten (insbesondere auch die Lafontainisten, Attacisten, Antiimperialisten), Elsässers Linksfaschisten sowie der ganze komödiantische Anhang der völkischen Geistrevolution(en).

    Das Recht auf die je eigene Meinung übersetzt diese Fraktion in die unbedingte Pflicht zur solidarischen Akklamation ans Kollektiv. Zwar ist der Antisemitismus immer noch der Sozialismus der blöden Weiber und der dummen Kerle, das heißt die Volkshilfsgemeinschaft des Gesindels und der Idioten auf Gegenseitigkeit, jedoch ist der Antizionismus zugleich der Staatssozialismus und also der Étatismus der gleichen Idioten, das heißt der Staatsfetischismus der Blöden, den sie, um den autoritären Souverän zu legitimieren, an allem und allen ausagieren und auswüten, was und wer nicht mit ihnen selbst identisch ist.

    Heute vor zwanzig Jahren, als die Wiedervergemeinschaftung von Antisemiten (BRD), die genötigt worden waren, sich mit Israel offiziell arrangieren, und Antizionisten (DDR), denen es nur gestattet war, die Juden in Form der »Zionisten« zu hassen, vollzogen wurde, waren alle formellen Bedingungen der deutschen Souveränität wiederhergestellt, die es möglich machen, Hitlers politisches Testament doch noch zu vollstrecken, das heißt die Shoah durch ihre Vollendung, Überbietung und restlose Vollstreckung an Israel ungeschehen zu machen: Der abstrakte Rechsnachfolger rüstet sich auf, auch der konkrete Gesellschaftsnachfolger zu sein, denn erst der Tag, an dem es die Juden außer in Geschichtsbüchern nie gegeben haben wird, wird der Tag vollendeten »Deutschen Revolution« (Goebbels) sein.

    Deshalb gilt am heutigen Tage insbesondere, weder das eine noch das »andere« Deutschland auch nur einen Augenblick zu loben, sondern im Gegenteil zu rufen:

    Nieder mit dem Staat!
    Nieder mit dem Volk!
    Nieder mit der ganzen deutschen Nation!
    und: Nieder mit der Arbeit!

    No pasarán!

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    • Rahab permalink
      3. Oktober 2010 19:35

      es kann ja nur mal wieder ein ‚ziegenficker‘ nicht verstehen, dass damit auch einer jüdischen staatlichkeit eine absage erteilt wird – wenn j-ap konsequent weiterdenkt.
      die große frage ist allerdings: tut er’s?

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  13. 4. Oktober 2010 10:13

    Rahab schrieb am 03.10.2010 um 16:15 in der Freitagscommunity:“‘s ist ein kreuz, ttg
    manche ziegenficker mögen von ihrem bier’l nicht lassen…“
    Rahab schrieb hier am 03/10/2010 19:35:“es kann ja nur mal wieder ein ‘ziegenficker’ nicht verstehen, ..“

    Mittlerweile vermute ich, dass Du und dein Thinktank und die anderen „blöden Weiber und dummen Kerle“ der Freitags-Community an einem speziellen Tourette-Syndrom leiden. Ich habe thinktankboy gebeten, ausnahmsweise deinen beleidigenden Kommentar stehen zu lassen, um auf eure „Kicks“ eingehen zu können.

    Im Blog von J-AP werden wieder alte Erinnerungen wach. Wenn ein Blog Israel zum Thema hat, werden die „blöden Weiber und dummen Kerle“ der Freitags-Community schnell pampig. Diese Blogs sind nicht nur deshalb sehr erkenntnisreich. Uwe Theel weiß nichts außer Reinhard Kühnl (dafür kann Reinhard Kühnl nichts), der Nationalstalinist Phineas Freak (unter dem Applaus von Dame.von.Welt) kommt mit seinen bedrohlichen Beleidigungen, thinktankgirl, die die Katjuscha -Raketen der Hamas bereits zu früheren Zeiten Feuerwerkskörper nannte und von Israel forderte, ein Raketenabwehrsystem für diese Raketen zu installieren, outet sich nun abermals als treue Anhängerin von Silvio Gesell, findet in seinen Menschenzuchttheorien nun „beachtenswerte Ideen und Gedanken“ nachdem sie vor einiger Zeit seine Zuchttheorien emanzipatorisch bezeichnete. TomGard spricht wieder von „Juden die Palästinenser schlachten“, Rahab spricht Israel das Existenzrecht ab, will ein Gesamtpalästina um in einigen Jahren Palästina judenrein zu haben usw usw.

    Du und deine Israelhasser der Freitags-Community werdet den Juden Auschwitz nie verzeihen. Du und deine Hamasversteher/Israelhasser wisst kaum etwas über die Dimension von Auschwitz.

    Ihr meint im Namen des Friedens gegen Israel sein zu müssen. Euer Ressentiment hat alle praktischen und politischen Beweggründe abgestreift. Euer Antisemitismus erwächst weder aus niedrigen Instinkten noch ist er Ausfluss ehrbarer politischer Absichten. Euer Antisemitismus ist die Moralität von Debilen. „Euer antijüdisches Ressentiment entspringt, wie Eike Geisel sagte, den reinsten menschlichen Bedürfnissen, es kommt aus der Friedenssehnsucht. Es ist daher absolut unschuldig, es ist so universell wie moralisch. Dieser moralische Antisemitismus beschließt die deutsche Wiedergutwerdung insofern, als sich durch ihn die Vollendung der Inhumanität ankündigt: die Banalität des Guten.“

    Ich kann übrigens nichts dafür, dass dein Panzermädchen in Gesells Theorien „beachtenswerte Ideen und Gedanken“ findet und dich damit wieder einmal Lügen straft indem du mal sagtest, thinktankgirl findet Silvio Gesell nicht emanzipatorisch (obwohl sie es schrieb) Darüber solltest du mal mit deinem Thinktank reden.

    Die Affäre Silvio Gesell ist peinlich genug für die Freitags-Redaktion. Der ekelhafte Antisemitismus der „blöden Weiber und dummen Kerle“ in der Freitags-Community sowieso. Ob Jakob Augstein mitliest?

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    • Rahab permalink
      4. Oktober 2010 10:55

      und ich kann nichts dafür, dass du meine kleine anleihe bei van Gogh nicht goutieren magst.
      der mit ‚ziegenficker‘ ja gleich mindestens ne halbe milliarde meinte …
      ach so! waren ja nur muslime… dann ist’s ja nicht so schlimm!

      deine (und anderer leute) furcht vor dem bloßen zitat wird mir immer unheimlicher, gibt es doch (du hast ja grade mal wieder ‚gegeiselt‘!) andere, welche du sonder zahl und ohne rücksicht darauf, ob’s zum anlaß paßt oder nicht.

      das mit der reinheit … ist übrigens ein sehr ‚jüdisches‘ problem. von dem du aber nichts wissen magst, weil du es für ein religiöses relikt hältst, das aus der welt geschafft werden wird, sobald das ‚existenzrecht‘ die ’sicheren grenzen‘ hervorgebracht haben wird.

      magisches denken deinerseits? – sieht ganz danach aus. wie der fetisch wohl heißen mag?

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  14. 4. Oktober 2010 10:48

    Ich muss immer ein wenig schmunzeln.

    Zum Teil kommen mir die Solidarischen – ich meine hiermit die Rahabs und TTGs der Community vor, wie die Frauen, die aus einer gewalttätigen Beziehung geflüchtet sind und sich jetzt wieder einen starken Mann suchen, um Schutz zu erlangen. Am Ende vom Lied bekommen sie dann wieder in die Fresse.

    Manche lernen es halt nie.

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    • Rahab permalink
      4. Oktober 2010 11:36

      ach du scheiße! – na, dann träum mal schön weiter!

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      • 4. Oktober 2010 13:10

        Da gibt es nichts zu Träumen. Das ist leider bittere Realität. Linke Positionen im Sinne von Freiheitlichkeit bekleiden zu wollen und zeitgleich einer gewissen Ostalgie frönen oder die Stimme ausgerechnet für den Islam zu erheben, funktioniert einfach nicht. Es sind die Mechanismen, die hier greifen, die man auch bei Opfern häuslicher Gewalt immer wieder beobachten kann. Man sucht sich den nächsten Schläger, weil aus der eigenen Natur kein Entkommen möglich ist und die eine Fehleinschätzung die nächste Katastrophe heraufbeschwört. Und so dient sich ein Teil der linken Fraktion auch immer bei denen an, die vermeintlich für ihre Rechte kämpfen, unterdrückt werden und mit denen man sich ja fast schon solidarisieren muss – und wenn es auch die größten Freiheitsfeinde sind – man steht treu und doof zu ihnen. Und dabei tun diese „Linken“ den wirklich Betroffenen (dem ganz normalen Bürger arabischer Herkunft – wo auch immer) nicht einmal einen Gefallen, weil Menschen dieser Prägung sich dann auch noch von den dort Mächtigen instrumentalisieren lassen. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über eine derart peinliche Naivität nur noch lachen. Aber ok – aus der Sicherheit einer Bundesrepublik lässt es sich natürlich leicht über den ach so menschlichen Islam schwadronieren. Vergleichbar ist das nur noch mit denen, die dem fanatischen Christentum nach dem Maul reden. Das tun sie aber auch nur solange, wie sie nicht direkt betroffen sind.

        Träum Du mal schön weiter, Rahab. Dein ganzes Gerede ist ein einziger Ego-Trip, auf dem Du niemandem hilfst, außer vielleicht Dir. Wenn ich Dich querlese, würde ich Dich übrigens rechtskonservativ verorten – das nur mal so nebenher. Und ja – es ist dieses defizitgesteuerte Geseiere auch über Mann-Frau-Fragen, die dich vollständig der Lächerlichkeit preisgeben. All das ist durch Enge geprägt, durch eine sich selbst verordnete Art Schutzhaft.

        Mehr als Kopfschütteln bleibt einem da kaum übrig, und natürlich die Hoffnung, dass sich niemand an Dir orientiert.

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        • Rahab permalink
          4. Oktober 2010 13:22

          tiefschürf – bist du endlich auf deinem ‚grund‘ angelangt?
          der bodenlosen tiefe?
          dann mal noch viel spaß in der schwärze.

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        • 4. Oktober 2010 14:13

          Sehr richtig, was du schreibst, Tiefscharf. Das Rahab eher rechtskonservativ ist, ist noch das geringste Übel. Denn selbst Rechtskonservative sind nicht so blöd im Islam (und der Scharia) den Heilsbringer der Menschheit zu sehen. Ich bin davon überzeugt, dass in jedem CSU Forum oder im Forum der FAZ bedeutend sachlicher und menschlicher diskutiert wird als die „blöden Weiber und dummen Kerle“ der Freitags-Community es jemals fertig bringen werden. Nach den letzten Auftritten der Betonblogger denke ich mehr und mehr an deine hier unlängst gepostete Aussage, dass die Zitate hier das „gestrige Gewäsch“ der Avantgarde Blogger aufwertet. Ich bin mir zwar sicher, dass es die BetonbloggerInnen schon ärgert, wenn ihnen hier der Spiegel vors Gesicht gepresst wird. Andererseits, was hat man davon? Diese Leute werden sich niemals ändern. Siehe thinktankgirl mit ihren Menschenzuchttheorien. Die FreitagsModeration lernt auch kaum dazu. Siehe dazu die Tatenlosigkeit in J-APs Blog und die Zensur bei Breitenberger. Also was soll‘s. Thinktankboy sollte die Avantgarde-Serie noch bis ca. Vol. 10 bringen, abschließen und dann den „Freitag“ seinem Schicksal überlassen. Irgendwie schade, da es in dem Forum auch sehr gute Blogger gibt. Die sind halt leider in der klaren Minderheit.

          Gruß fidelche

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        • Matthias Waldmann permalink
          4. Oktober 2010 15:23

          …@rahab,
          wieso tun Sie sich das hier an?

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        • 4. Oktober 2010 16:47

          Wer nicht weiter weiß, wie Rahab, und den Gegenüber „Ziegenficker“ beschimpft (hier und in der Freitags-Community), Israel das Existenzrecht abspricht, eine Gesellianerin mit ihren kruden Ansichten unterstützt, sollte eine ärztliche Behandlung zumindest in Erwägung ziehen. Aus der Entfernung würde ich die Diagnose, Tourette-Syndrom, nicht völlig ausschließen. Für mich stellt sich die Frage, wie denkt eigentlich die „Freitags-Redaktion“ über die durchgeknallten, homophoben und antisemitischen Kommentare der „Damen“, Phineas Freak und der übrigen Betonblogger?

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        • 4. Oktober 2010 16:53

          Noch was, offenbar ist die Beschimpfung „Ziegenficker“ keine Beleidigung nach den AGB des Freitag. Offensichtlich kein Grund Rahab zu deaktivieren. Wenn man bedenkt aus welchen Gründen andere Blogger rausgeworfen wurden, stimmt dies schon nachdenklich. Aber wahrscheinlich verstehe ich das, in der Redaktion aufgeworfene Wort, Zivilität nicht richtig.

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        • Rahab permalink
          4. Oktober 2010 17:19

          @mb

          wie hier nachlesbar
          http://www.freitag.de/politik/1039-geert-wilders-in-berlin
          ist das mit ‚ziegenficker‘ so eine sache….

          das wort ist doch hübsch! warum sollte es dann muslimen vorbehalten sein?

          und weiters gebe ich zu bedenken, dass es ausgesprochen öde ist, andere immer nur als antisemit und blöd zu beschimpfen. schon die alten römer wußten: varietas delectat!

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        • 4. Oktober 2010 17:37

          Leg deinen Israelhass ab,Rahab, dann wirst du nicht mehr Israelhasserin genannt. Gibt es bei deinem Lieblingswort „Ziegenficker“ einen Anhaltspunkt oder hattest du wieder Kontakt zu deinen weiblichen Göttlichen?

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        • Rahab permalink
          4. Oktober 2010 18:38

          herzelchen – wie kann ich etwas mir angedichtetes ablegen?

          was hast du gegen vanGogh? ‚ziegenficker‘ war offensichtlich sein lieblingswort. also, bißchen mehr pietät! wenn ich bitten darf.

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        • 4. Oktober 2010 23:15

          Frau ‚Ziegenficker‘
          hattse nich mehr
          alle
          beisammen.
          (ebenso nicht: die dämlichen!)

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        • 5. Oktober 2010 00:08

          herzelchen –
          van Ziegengoch
          zickendicht
          ich selbst
          angedicktes fickertum?
          pietät herself!
          liebling du
          damenwort.
          mein
          tat-
          ort.
          ab
          ‚wenn ich bitten darf.‘

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        • reflexione galore permalink
          14. Oktober 2010 21:14

          tiefscharf sagte:“…Linke Positionen im Sinne von Freiheitlichkeit bekleiden zu wollen und zeitgleich einer gewissen Ostalgie frönen oder die Stimme ausgerechnet für den Islam zu erheben, funktioniert einfach nicht. Es sind die Mechanismen, die hier greifen, die man auch bei Opfern häuslicher Gewalt immer wieder beobachten kann.…“
          genau so sehe ich es auch. wenn man zahlen und fakten mit hintergrundwissen zur realität, psychoanalyse und zu fem. theorien vergleicht, springt es ins auge. am ende stellt sich die frage, welche feministin warum wie argumentiert. kennt man den lebenslauf usw. genauer, liegt es auf der hand.

          ich habe gerade eine hausarbeit zum thema zurückerhalten, allerdings auf ein subgenre des films bezogen. dort schrieb ich im resümee:“m.e. sind ihrer aus einer „queeren“ perspektive entwickelten Sichtweisen auf […] weitgehend tautologisch, da man fast zwangsläufig queere charaktere entdecken muss, wenn man, mit einem queeren instrumantarium ausgerüstet, danach sucht.“ hinter diesen satz hat der dozent hat ein sternchen gesetzt und bemerkt: „böse auch:[…]“. ich führe das nicht weiter aus, da jeder „normal denkende“ die theorien kennt und weiß, wie es dazu kommen kann, dass jeder quersitzenden furz kreuz und quer gegendert werden muss.

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        • reflexione galore permalink
          14. Oktober 2010 21:18

          korrektur: ich führe das nicht weiter aus, da jeder „normal denkende“, der die theorien kennt, weiß, wie es dazu kommen kann, warum jeder quersitzenden furz kreuz und quer gegendert werden muss. den furz könnte man auch „unüberwundenes trauma“ nennen.

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  15. 4. Oktober 2010 21:34

    Rahab, ich kenn das Argument eher in die andere Richtung: »Was zieht die sich auch so einen kurzen Rock an, da ist das ja kein Wunder …«

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    • Rahab permalink
      4. Oktober 2010 22:45

      ?

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    • 4. Oktober 2010 23:17

      !

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    • 5. Oktober 2010 09:14

      Das ist ein Heinz Becker Zitat – stimmts?

      Dürfte ich anmerken, dass es hier ein wenig in reine Anzickerei abgleitet?

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    • 5. Oktober 2010 21:57

      An einem Ausrufezeichen ist doch wohl nichts auszusetzen!

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      • 5. Oktober 2010 22:06

        Keine Sorge Rainer,
        wegen einem Ausrufezeichen wirst Du hier nicht deaktiviert!

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        • Niels Kieserling permalink
          5. Oktober 2010 22:33

          Das ist schön.

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  16. 13. Juli 2012 20:57

    Ich hab mir den faschistoiden Dreck des Freitagbloggers TomGard nochmal angesehen:

    …für den Zionismus und die viehische Gewalttätigkeit seiner realen Vertreter… zum zionistischen Apartheidsstaat und den Greueln, den er an der palästinensischen Bevölkerung begeht. spielt die erhebliche ökonomische und politische Macht, welche der sich jüdisch definierende Teil der herrschenden Klasse in den USA und ihm nahestehende Kreise auf sich versammeln…. dem zionistischen Terrorismus und Staatsgründungswillen fiel den Amerikanern nach dem WKII ein nahezu perfektes Instrument in die Hand… die Lage wurde von zionistischen Schlächtern absichtsvoll und systematisch herbei geführt, viele von ihnen haben sich dazu bekannt. Die Errichtung des KZ Gaza zementierte diese Lage noch einmal… Die Gaza-Aktivisten wurden sowohl mutwillig wie gezielt hingerichtet….

    Hinsichtlich der antisemitischen „Qualität“ sprechen diese Sätze für sich.

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    • 13. Juli 2012 21:10

      Zweifellos. Kannst du auf die Quelle verlinken? (Das Zitat ist mehr als gruselig)

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    • 13. Juli 2012 21:19

      Das war ein Extrakt aus obigen Zitaten (1-14). Die Original-Artikel wurden wohlweislich durch den Freitags-Relaunch gelöscht. „Mission Impossible“ hat freilich alle Avantgardisten-Artikel, inc. Kommentare zwecks Beweissicherung abgespeichert.

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    • 13. Juli 2012 23:09

      Herner Arschmade.

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  17. 11. September 2012 09:21

    Eigentlich gehört dieser Kommentar hierher.

    Freitagsblogger TomGard schrieb am 31. Mai 2012 um 21:10 in NPD-Manier unter dem Beifall der Freitagsblogger Rahab und Ebertus in Freitag 2.0:

    “….1999 war dann alles bestens – bis Ariel Scharon die zweite Intifada provozierte.

    Dann die Isolierung der Hamas im Gaza, Vorbereitung des Gaza KZ, Rückzug aus demselben und schließlich 2009 “Klappe zu” und Gas in kleiner Dosierung auf.
    Nichts davon sind “Kosten”, es sind Investitionen gewesen.

    Ich halte es für gut möglich, daß Baraks Initiative eine direkte Reaktion auf den jüngst ergangenen Beschluß in Washington ist, den Krieg gegen Syrien um eine Intervention im Libanon zu ergänzen, weil die Hezbollah sich strikt geweigert hat, sich provozieren zu lassen und die Proxys in Syrien so dreckig und zerstritten sind, daß sie der Hezbollah nichts anhaben können, daß vielmehr umgekehrt zu befürchten ist, wenn ein Kollaps in Syrien provoziert wird, die Macht der Hezbollah sich weit nach Syrien hinaus ausdehnen wird.

    Vorbereitung auf den Libanon – Krieg also, und wenn’s nach den Meldungen in Al Manar und Al Akhbar geht, beginnt der Tanz schon in wenigen Tagen.”

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  18. 20. September 2012 08:05

    Zu den obigen antisemitischen Aussagen des Freitagsbloggers TomGard in Augsteins Freitag schreibt Henryk Broder in seinem Artikel Wie der Herr, so das Gescherr:

    „So was würde nicht einmal die Nationalzeitung drucken, aber Augstein und dem Freitag kommts grad recht. Verquastes, blödes, pseudointellektuelles Geschwätz eines Judenhassers, dem das Messer in der Tasche aufgeht, wenn er sich ans Schreiben macht.“

    Das sagte ich bereits vor zwei Jahren. Ich freue mich, dass es mit Henryk Broder einen weiteren Menschen gibt der das genauso sieht. Bei der Betonoscarverleihung war TomGard zwar nominiert, schaffte es aber nicht auf einen Treppchenplatz.

    TomGard zog sich übrigens freiwillig nach ungefähr zwei Jahren antisemitischer Hetze aus dem „Freitag“ zurück. Er wurde von der Moderation so weit ich weiß nie diszipliniert. Kein Wunder, TomGard lag mit seiner „Israelkritik“ auf der Linie des „Freitags“.

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    • Marco permalink
      20. September 2012 09:16

      Wie kann man es nur aushalten sich mit Leuten wie diesen TomGard auseinanderzusetzen. Mit wird speiübel wenn ich diesen antisemitischen Dreck lese. Hast du dafür Schmerzensgeld bekommen?

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    • 20. September 2012 10:40

      Georg von Grote schreibt am 19.09.2012 22:32 im „Freitag“ zu TomGard und Broder:

      „@thinktankgirl
      Hallo? Meinen Sie das etwa im Ernst?

      Wenn das tatsächlich von diesem TomGard stammt, was Broder da zitiert, dann frage ich mich ja schon, wieso ich hier der Antisemit sein soll.

      Tickt es bei Ihnen noch richtig, junges Fräulein?

      Das nennen Sie intelligent und geistreich?

      Die Lage wurde von zionistischen Schlächtern absichtsvoll und systematisch herbei geführt, viele von ihnen haben sich dazu bekannt. Die Errichtung des KZ Gaza zementierte diese Lage noch einmal, weil sie die palästinensischen Bevölkerungsteile gegeneinander stellt, der “Feldzug” gegen die Insassen erübrigte nebenher alle oben zitierten Bekenntnisse. … nur besteht der alternativlose Gewalteinsatz in der Entwaffnung der zionistischen Militärs und Zerschlagung der logistischen Verwurzelung ihrer Macht in der israelischen Ökonomie.

      Sorry, wenn ich das lese, kann ich soger Broder verstehen. Nur habe ich bisher hier so etwas noch nie gelesen.“

      http://www.freitag.de/autoren/georg-von-grote/welcome-to-the-club-mr-augstein#1348086765011135

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      • 20. September 2012 13:58

        Spannend an dieser Freitagdiskussion ist doch, dass sich Schuldabwehrantisemiten mit den antisemitischen Antizionisten darüber streiten wer nun der schlimmere Antisemit sei. Selbst Grote erkennt, dass die Zitate von TomGard extremster Antisemitismus sind, während das sozialdarwinistische thinktankgirl, die stolz wäre Felicia Langer zu sein, TomGard „intelligent und geistreich“ bezeichnet. Antisemiten unter sich oder allein zu Hause bei der Diskussion über die Judenfrage. Augstein macht‘s möglich.

        Übrigens: TomGard wurde nicht von Augsteins Moderation aus der Community geworfen, wie ein Freitagsblogger meint, er ging freiwillig, mit großer Abschiedszeremonie, vermutlich war es ihm zu langweilig. Hinausgeworfen wurden in erster Linie die Blogger die Antisemitismus anprangerten, was aus der Sicht des „Freitags“ auch logisch war.

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      • 25. September 2012 10:13

        Dat Update vom 25.9.2012 im Artikel hier gefällt mir:

        „Die Bloggerin des „Freitags“, die sozialdarwinistische Gesellianerin und lupenreine Antisemitin „thinktankgirl“ bezeichnet “TomGard” im Zusammenhang mit seinen volksverhetzenden Kommentaren als „wesentlich informierter und geistreicher…“. Wie schon vor zwei Jahren stehen die meisten Freitagsblogger und Freitagsredakteure von „tinktankgirl“ über „Rahab“ bis Kosok zu ihrem Mitkämpfer gegen den Judenstaat.“

        Da geb ich dem Grote ausnahmsweise Recht:Tickt es bei Ihnen noch richtig, junges Fräulein?

        Tschüssikowski
        Euer Erwin

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    • 20. September 2012 11:30

      „So was würde nicht einmal die Nationalzeitung drucken, aber Augstein und dem Freitag kommts grad recht“

      Der Stürmer mit Julius Streicher hätte den TomGard wahrscheinlich auch gedruckt. Gut und vielleicht auch die „Ausrufer“ des Freitagsbloggers ed2murrow.

      Dort schreibt TomGard unzensiert von ed2murrow und unter dem Beifall der übrigen Antisemiten am 8. September 2012 gegen fidelche, weil dieser dem ed2murrow einen der obigen TomGard Kommentare zitierte: „Und daraus folgt – das leite ich nun nicht mehr einzeln her, zeige nur ‘drauf – daß der Anti-Antizionismus für westliche Zeitgenossen eine nicht nur erlaubte, sondern gebotene Form eines eingeborenen (also deutschen, amerikanischen, französischen, britischen etx) völkischen Rassismus ist. Deshalb die Beschimpfung “neojakobinischer Volksgenosse”.

      Da wächst zusammen was zusammengehört.

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    • 20. September 2012 15:25

      Nachdem ich nun Henryk Broder über den Freitagsblogger TomGard informiert habe, frage ich mich ob er sich vielleicht auch noch für die anderen „Freitags-Avantgardisten“ oder die „Unterschätzten Publizisten“ des Freitags interessieren könnte. Vielleicht gibt mir wer einen Tipp.

      Oder vielleicht könnte man auf der Achse des Guten die von der Freitagsredaktion geschützten sozialdarwinistischen Ansichten der Freitagsbloggerin thinktankgirl in einem Artikel unterbringen. Vielleicht sogar in Zusammenhang bringen mit der Aussage von Augstein in einem Blohme/Augstein-Video, dass er Sarrazin wegen seines Buches den Selbstmord empfiehlt. Zur Erinnerung: Die Freitagsbloggerin thinktankgirl empfand die Menschenzuchttheorien Gesells mit Begrifflichkeiten und Aussagen wie „Hochzucht des Menschengeschlechts“, „Zuchtwahlrecht der Frauen“ , „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“ oder „Völkisches Empfinden duldet keine Zinsknechtung anderer oder gar die Beteiligung daran. Wer noch etwas rassisches, völkisches Empfinden verspürt, der gehe in sich, tue Buße; der gestehe, dass er und seine Ahnen Verrat begingen am eigenen Volk, am eigenen Blut“ emanzipatorisch!

      Wer schrieb, das dies disqualifizierende Aussagen wären wurde von der Freitagsmoderation aus der Community geworfen, während die Ansichten von TomGard offensichtlich freitagskompatibel waren.

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    • Der Bassist permalink
      20. September 2012 21:42

      Wenn ich ehrlich bin: Dieses verquaste Wortgedrechsel vom TomGard habe ich nie wirklich verstanden. ‚Querschreiben‘, so hab ich gedacht. Belesen sei er, auch intellektuell. – Aber was er gesagt hat, also was für ihn Sache ist, hat er nur selten klar hingeschrieben. Jetzt hat Broder es deutlich zitiert. – Lehrer sind wichtig, für eindeutige Deutungen.

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      • mentalpunker permalink
        20. September 2012 22:59

        ach was, ein postmoderner Oberdepp isser

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    • 21. September 2012 10:48

      Ja der TomGard ist grundsätzlich schwer zu verstehen. Was er aber in den obigen Zitaten meint verstehe ich schon. Der „Freitag“ hat den faschistischen Antisemitismus TomGards nicht moderiert, er konnte schreiben was er wollte, wie die Zelottis, BOTs, usw. In meinen Freitagblogs schrieben TomGard und Co zum Beispiel: „Israel ist ein Staat, der systematisch Tausende von Menschen umbringt, obdachlos macht, Familien auseinander reißt und bei Menschen, die nicht sterben Traumata herbeiführt.“(BOT) oder„Der Zionismus ist rein ideologisch der Zwillingsbruder des nationaldeutschen Imperialismus“(zelotti)

      Als ich nach 466 Kommentaren im Dialog mit Uwe Theel schrieb: „Wenn du alle Kommentare aufmerksam lesen würdest, könntest Du in diesem Forum feststellen, dass es linken Antizionismus/Antisemitismus gibt“, wurde dieser Satz sofort gelöscht und das Blog gesperrt. Da war die Moderation sehr fix. Damit zeigte der „Freitag“ auf welcher Seite er stand. Das war mir zwar schon vorher klar und ist auch kein Problem für mich, denn der antizionistische „Freitag“ hatte das Hausrecht, aber dadurch darf Henryk Broder auch schreiben:

      „Die Redaktion legt großen Wert auf die Interaktion mit der Leserschaft, was in der Praxis bedeutet, dass jeder Psychopath das Wort erteilt bekommt, ein Georg von Grote zum Beispiel, den sogar Augstein für einen Antisemiten hält, der den Juden den Holocaust nicht verzeihen kann, oder ein pseudonymer Schmierlappen, der unter dem Nome de guerre TomGard seine judenpolitischen Expertisen verbreitet. „

      Nach den obigen Zitaten von TomGard resümiert Broder abermals sehr treffend: „So was würde nicht einmal die Nationalzeitung drucken, aber Augstein und dem Freitag kommts grad recht. Verquastes, blödes, pseudointellektuelles Geschwätz eines Judenhassers, dem das Messer in der Tasche aufgeht, wenn er sich ans Schreiben macht.

      Das ist für mich der springende Punkt und TomGard ist nur ein Mosaikstein des Gesamtprojekts „derFreitag“ und was ich von diesem Gesamtprojekt halte, habe ich schon mehrfach angedeutet. TomGard, Lutz Herden, Rahab, Jakob Augstein, thinktankgirl, Alien59, Freiheitsliebender, Zelotti,BOT, Georg von Grote usw., usw. eint ein gemeinsames Band, so unterschiedlich sie sonst auch sein mögen, in ihrer Ausdrucksweise und in der Intensität ihrer Gegnerschaft zum Judenstaat.

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      • 21. September 2012 12:36

        Dieser „Zelotti“ schreibt noch immer im „Freitag“. Er würde Broder am liebsten verklagen.

        http://www.freitag.de/autoren/georg-von-grote/welcome-to-the-club-mr-augstein#1348182058632021

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        • 21. September 2012 17:10

          Ich gehe davon aus, sowohl Augstein wie auch Broder wissen, was sie schreiben; und ich gehe davon aus, beim Lesen, beide wissen um die gegebene Juristik. –
          Schön ist das ALLES nicht. Und die Scheidung ist/wäre keine vor Gericht, sondern eine um Politik. Um antagonistische gesellschaftliche Verhältnisse. Und eine Situation, die kapitale materiale wie geistige Verhältnisse human entschiede, ist derzeit und auch in nächster überblickbarer Zeit nicht sichtbar.

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        • 21. September 2012 22:42

          Ich habe tatsächlich die Kommentare in Grotes Freitagsblog zu Augstein/Broder gelesen.

          wwalkie schreibt dort am19.09.2012 um 19:39:

          „….. Es gibt ja noch andere Autoren in der Community, schreiben Sie. Kommt Ihnen nicht der Gedanke, dass die „Vergrotung“ auf alle andere Communards abfärbt? Dass ich (und Sie) mit Aussagen wie Soll man ihm das gönnen? Ihm den Hamburger Prinzen auf den leicht adipösen Leib hetzen? identifiziert werde? Dass es auch um die eigene Reputation geht? Ach, Sie bloggen im Freitag! Ist das nicht die Zeitschrift, die …? …“

          „Ach, Sie bloggen im Freitag! Ist das nicht die Zeitschrift, die …?“ Ja, das frage ich seit zwei Jahren denjenigen der mit dem „Freitag“ etwas zu tun hat. Wer sich die Zeit nimmt diese Kommentare zu analysieren wird feststellen, dass diese Leute letztendlich zu bedauern sind. Niemand kann ihnen helfen. Sie sind Gefangene. Hoffnungslos für immer und ewig. Selbst die eindrucksvollsten Beweise würden sie nie überzeugen. Immer finden Sie irgendwelche Entschuldigungen oder Ausreden und waschen ihre Hände in Unschuld. Und warum sollte „Zelotti“ nicht mehr im Freitag schreiben? Antisemiten werden nicht wegen ihrem Antisemitismus aus dem „Freitag“ entfernt. Das wäre in der Tat ein Novum.

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  19. Bill_B permalink
    20. September 2012 10:44

    Hi fidelche,
    danke für die Informationen über diesen schrecklichen Augstein-Freitag.
    Gute Arbeit!
    Facebook sei Dank.

    Irre gibt es wie Sand am Meer.
    https://www.facebook.com/notes/geprothmannt/broder-und-die-dreckschleuder/442624725776322

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    • 20. September 2012 14:01

      Hi Bill,

      danke.

      Bei diesem „Geprothmannt“ habe ich gerne kommentiert. Gute Kommentare, die den „Augstein-Verteidiger“ ganz schön ins schwimmen bringen.

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  20. 20. September 2012 12:43

    Nachdem ich hier einiges kopfschüttelnd über den „Freitag“ gelesen habe, kann ich diese Zeitung gut rubrizieren und doch stoße ich immer wieder auf außerordentliche Wirklichkeiten. Diese Kommentare von TomGard sind abscheulich, trostlos und unentschuldbar, sie zeigen die verkehrte Tendenz des „Freitags“.

    Henryk Broders Urteil ist überzogen, aber trifft den Kern der Causa zielgenau.

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  21. 21. September 2012 10:52

    Ich finde der Text von Henryk Broder gehört hier in voller Länge gepostet und nicht nur als Link, denn sein Artikel wäre ohne Mission Impossible nicht möglich gewesen:

    Wie der Herr, so das Gescherr von Henryk Broder

    Jakob Augstein ist nicht nur ein lupenreiner Antisemit und eine antisemitische Dreckschleuder, er ist auch Verleger eines antisemitischen Drecksblattes, das aus der Konkursmasse der DDR übrig geblieben ist. Die Redaktion legt großen Wert auf die Interaktion mit der Leserschaft, was in der Praxis bedeutet, dass jeder Psychopath das Wort erteilt bekommt, ein Georg von Grote zum Beispiel, den sogar Augstein für einen Antisemiten hält, der den Juden den Holocaust nicht verzeihen kann, oder ein pseudonymer Schmierlappen, der unter dem Nome de guerre TomGard seine judenpolitischen Expertisen verbreitet. Die lesen sich so:

    Kurzum: die Zionisten haben der judaisierten israelischen Bevölkerung nichts mehr zu bieten, außer fortgesetzten Lasten! Die zunehmend offene Korruption ihrer Eliten ist nur ein Symptom davon. Der Wahlsieg der Hardliner war ein gerade noch eben gelungener Solidarisierungseffekt, mit dem sich die Bevölkerung noch ein wenig über die eingetretene Stasis belog. Hinzu kommt, daß die alte Generation der Schlächter im biblischen Gewand ausstirbt, ebenso wie die Gründergeneration mit europäischem Verfolgungshintergrund. Auch deren Kinder werden langsam alt!

    Eine sehr eindeutige Rolle in diesem Verhältnis spielt die erhebliche ökonomische und politische Macht, welche der sich jüdisch definierende Teil der herrschenden Klasse in den USA und ihm nahestehende Kreise auf sich versammeln, eine Macht, die sich urspünglich sowohl aus der europäischen Vertreibungsgeschichte nährte, wie aus weltbürgerlichen Traditionen eines Teils der Diaspora-Juden selbst.

    … daß die palästinensischen Bevölkerung im israelischen Apartheitsstaat in eine auswegslos desperate Lage gebracht wurde, in der es zu dumpfem, international alimentiertem Dahinvegetieren mit Ausbrüchen selbstmörderischer Gewalttätigkeit keine Alternative gibt. Die Lage wurde von zionistischen Schlächtern absichtsvoll und systematisch herbei geführt, viele von ihnen haben sich dazu bekannt. Die Errichtung des KZ Gaza zementierte diese Lage noch einmal, weil sie die palästinensischen Bevölkerungsteile gegeneinander stellt, der “Feldzug” gegen die Insassen erübrigte nebenher alle oben zitierten Bekenntnisse. … nur besteht der alternativlose Gewalteinsatz in der Entwaffnung der zionistischen Militärs und Zerschlagung der logistischen Verwurzelung ihrer Macht in der israelischen Ökonomie.

    Die Eingeborenen und ihre Nachkommen, deren Lebensumstände der jüdischen Landnahme und israelischen Staatsgründung zum Opfer gebracht wurden – und zigtausende von ihnen dafür geschlachtet – kommen in der Klage als Bewährungsprobe, ja sogar “Bewährungshelfer” für eine “Aufgabe” vor, die selbst der Auftraggeber, der deutsche Patriot nämlich, nur halluziniert und diese Halluzination projiziert: Eine “Besserung” einer im Falle Deutschlands militärisch vernichtend geschlagenen Form des Patriotismus. Zweitens zynisch gegenüber der Mehrheit der israelischen Bevölkerung, deren Vorfahren zum Menschenmaterial und zur Manövriermasse des Zionismus nebst weltpolitischer Kalküle einiger verbündeter Drittmächte verlockt, eingekauft und nicht selten unter tödlichen Drohungen deportiert wurden. Diese Nachkommen sind nun ebenfalls, und unter teils strengeren Bedingungen, Insassen ihres militärisch bewachten und umstellten Volksgefängnisses, so wie die Klageführenden es in ihrem Ländle auch sind, dies jedoch unter keinen Umständen wahr haben wollen, sondern lieber Aufträge verteilen, an denen sie sich moralisch für die Lasten zu entschädigen, die ihnen die eigne Insassenschaft einträgt…

    So was würde nicht einmal die Nationalzeitung drucken, aber Augstein und dem Freitag kommts grad recht. Verquastes, blödes, pseudointellektuelles Geschwätz eines Judenhassers, dem das Messer in der Tasche aufgeht, wenn er sich ans Schreiben macht.

    Und hier noch ein Freund, auf den Augstein zählen kann:
    Die lupenreiche jüdische Dreckschleuder Broder benutzt dabei ein einfaches Mittel: Provozieren bis zum Anschlag vor dem Hintergrund eines in Deutschland leider noch sehr weit verbreiteten verklemmten Tabus, das auf einem eingeimpften Schuldkomplex beruht: Über Isreal und die Juden darf man angesichts der deutschen Geschichte nichts kritisches sagen.
    https://www.facebook.com/notes/geprothmannt/broder-und-die-dreckschleuder/442624725776322

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    • 21. September 2012 19:48

      Nä, sowat würde nicht mal die Nationalzeitung drucken, aba im Freitach kannste dat fast jeden Tach lesen!

      Danke Henryk, für die klaren und segensreichen Gedanken! Wat haben Erna und ich uns amüsiert. Wie dumm tun denn jetzt die ganzen Freitagsluschen aus ihra braunen Wäsche gucken. Vielleicht übernimmt nun die NPD den Freitach. Die haben auch Geld.

      Viele Grüße aus Wanne
      Erwin und Erna

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    • wvb permalink
      22. September 2012 00:44

      Neonazi Winfried Sobottka schreibt Artikel bei http://www.freitag.de!!

      Zwischen der Tatsache, dass der Nazi Winfried Sobottka (der als Sahnehäubchen auf seinem gesamtpublizistischen Kackhaufen mit der Ermordung von Kindern droht) einen Artikel in der Online-Ausgabe der „linksliberalen“ Zeitung Der Freitag unterbringen konnte, und der weiteren Tatsache, dass Henryk M. Broder deren Herausgeber, Jakob Augstein, jüngst mit den Attributen “lupenreiner Antisemit” und “antisemitische Dreckschleuder” versah, besteht auf den ersten Blick nur ein loser Zusammenhang.

      Es gibt jedoch einen roten Faden, der beide Ereignisse miteinander verbindet…

      Fangen wir mit Winfried Sobottka und seiner Beziehung zu Der Freitag an. Die Mitarbeiter des Käseblatts haben von vielen Dingen keinen blassen Schimmer, es fehlt ihnen schlicht der Durchblick. So ist diesen Leuten wohl entgangen, welch internetbekannten Vollpfosten sie sich mit Sobottka eingefangen haben. Vielleicht fand die Redaktion aber auch Wohlgefallen an den schmierigen Wahnideen des dauerarbeitslosen Ruhrpottspinners. Oder wie lässt sich das Folgende sonst erklären?

      http://weltverschwoerungsblog.wordpress.com/2012/09/19/neonazi-winfried-sobottka-schreibt-artikel-bei-www-freitag-de-henryk-m-broder-wirft-jakob-augstein-federhandschuh-ins-gesicht/

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      • MEMO permalink
        22. September 2012 12:14

        Nun, immerhin wurde der User inklusive seiner Äußerungen vom Freitag gelöscht. Zugegeben war mir dieser Typ auch nicht bekannt, obwohl ich seit wirklich sehr vielen Jahren surfe. Ich denke nicht, dass es zumutbar ist, dass der Freitag jeden neuen Blogger erst recherchiert, was seine bisherigen Äußerungen im Netz betrifft.

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      • 22. September 2012 12:37

        Ich habe den „Freitag“ seit mindestens einem halben Jahr nicht mehr beachtet. Sobottka im „Freitag“ wundert micht nicht. Wo ist der Unterschied zu den anderen Verrückten? Wie es aussieht hat er mehrere Artikel im „Freitag“ veröffentlicht (Eurokrise, Eva Herman). Offenbar war er freitagskompatibel, bis der „Freitag“ darauf aufmerksam gemacht wurde, dass er in Dortmund vor Gericht stand. Wenn man gelesen hätte was er schrieb hätte man eher darauf kommen können, aber vielleicht hat man gelesen was er schrieb und es gefiel Kosok und Co.

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      • Der Bassist permalink
        23. September 2012 21:47

        Auch gut, zu diesem Facebooker Henryk M. Broder von heute: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hier_hauen_extremistische_semiten_wie_broder_auf_die_pauke/

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    • 22. September 2012 12:22

      Für rechte und linke antisemitische Nazis war und ist der „Freitag“ die perfekte Online-Zeitung um sich mitzuteilen. Grundsätzlich werden ihre Meinungen von der Redaktion geschützt, wobei Ausnahmen die Regel bestätigen. Die Ansichten von Winfried Sobottka, Rahab, Georg von Grote, thinktankgirl, die TomGard „geistreich“ findet, Lutz Herden oder die des Herausgebers entsprechen dem roten (braunen) Faden, der Tendenz dieses Blattes. Ausnahmen bestätigen wieder die Regel. Mission Impossible gehörte bundesweit zu den ersten die dies erkannt haben. Schön, dass dies nun einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist.

      Übrigens kann in dem Evergreen „Gleichschaltung und “feiger Hass” nach dem “Stopp” der “Mavi Marmara” ein Thread mit Phineas Freek, Rahab, TomGard und Co. bewundert werden.

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      • MEMO permalink
        22. September 2012 16:13

        Schon interessant, wie man es schafft, angemessene Kritik zugunsten von überzogenener und dümmlicher Aburteilung zu entwerten. Beglückwünschen möchte ich dazu nicht.

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        • H. Herforder permalink
          23. September 2012 02:06

          Stehen lassen, was für sich spricht. – Und für was nun auch andere sprechen. | Ich stimme zu, – und lasse hiesige Sachlichkeit walten …

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      • 22. September 2012 19:19

        Mein Satz im „Freitag“, einer meiner ersten Kommentare im Januar 2010, „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen“ wurde innerhalb von 15 Minuten von der Moderation gelöscht. Hunderte antisemitische Aussagen wie zum Beispiel die von TomGard:„Die Lage wurde von zionistischen Schlächtern absichtsvoll und systematisch herbei geführt, viele von ihnen haben sich dazu bekannt. Die Errichtung des KZ Gaza zementierte diese Lage noch einmal …“ blieben stehen. Kein Wunder denn sie lagen auf der Linie des „Freitags“. Nazis und Antisemiten von Göller bis Iranopoly hatten zumindest im Jahre 2010 im „Freitag“ einen Freibrief. Sie wurden von der Moderation geschützt. Die Antisemiten von Rahab bis Phineas Freek durften mich in dem moderierten Forum entgegen der eigenen AGB beleidigen was das Zeug hielt. Vermutlich lachten sich Kosok und Co. darüber krank.

        Ich wurde aus der Community geworfen weil ich einer Gesellianerin schrieb: „Wer Begrifflichkeiten wie, “Hochzucht des Menschengeschlechts“, „Zuchtwahlrecht der Frauen“ oder „Erlösung von all dem Minderwertigen, mit dem die seit Jahrtausenden von Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht die Menschheit belastet hat“ um nur einige zu aufzuzählen, emanzipatorisch nennt, disqualifiziert sich um es mal vorsichtig auszudrücken.“ So wie mir ging es auch einigen anderen.

        So gut wie alle bürgerlichen Zeitungen befassen sich nun mit Henryk Broders Vorwürfen. Ich informierte damals nur Konkret und die Jungle World und verschiedene Konkret-Autoren über diese Vorgänge.

        Vermutlich werden viele, die den „Freitag“ am Kiosk kaufen den Kopf einziehen um nicht erkannt zu werden, denn der „Freitag“ wird nun in erster Linie mit Antisemitismus in Verbindung gebracht. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich hätte Mitleid mit den „Reservisten des Freitags“ oder mit dem Herausgeber Augstein.

        67 Jahre nach Auschwitz muss Judenhass bekämpft und angeprangert werden und zuletzt wurde ein großer Sieg errungen.

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      • 22. September 2012 22:32

        Hallo Memo, ich verstehe nicht. Wo gab es denn dümmliche Aburteilung?

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    • 22. September 2012 22:24

      Der islamistische Mob der derzeit auf den Straßen tobt und bestimmte Teile dieses Freitags-Gesindels sind ein paar Schuhe.

      Ein Beleg: „… daß die palästinensischen Bevölkerung im israelischen Apartheitsstaat in eine auswegslos desperate Lage gebracht wurde, in der es zu dumpfem, international alimentiertem Dahinvegetieren mit Ausbrüchen selbstmörderischer Gewalttätigkeit keine Alternative gibt. Die Lage wurde von zionistischen Schlächtern absichtsvoll und systematisch herbei geführt, viele von ihnen haben sich dazu bekannt. Die Errichtung des KZ Gaza zementierte diese Lage noch einmal, weil sie die palästinensischen Bevölkerungsteile gegeneinander stellt, der “Feldzug” gegen die Insassen erübrigte nebenher alle oben zitierten Bekenntnisse. … nur besteht der alternativlose Gewalteinsatz in der Entwaffnung der zionistischen Militärs und Zerschlagung der logistischen Verwurzelung ihrer Macht in der israelischen Ökonomie.“

      Das ist gedruckter Judenhass. Das ist Rechtfertigung des arabischen Terrorismus. Das ist faktisch der Aufruf zur Vernichtung von Israel. Ich berichtige mich: Obwohl sich Broders Artikel auf den ersten Blick überzogen anhört hat er nicht übertrieben. Die Nationalzeitung würde soetwas nicht abdrucken.

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      • 23. September 2012 14:08

        Hallo Herr Buchner, ich gebe Ihnen weitgehend Recht! Broder`s „Wachrütteln“ ist zwar keine „intellektuelle Kritik“, aber näher an der Wahrheit als man zu glauben bereit sein mag. Antisemitismus vom Kaliber dieses Freitags-Bloggers kann schon nicht mehr als sekundärer gesehen werden, da er dafür zu wenig „subtil“ auftritt, so was ist kein „Kavaliersdelikt“, eher ein „Back to the roots“. Aufarbeitung „nach Auschwitz“ steckt immer noch in den Kinderschuhen. Im „Freitag“ heißen die Hauptverantwortlichen, die Antisemiten eine Medien-Plattform (Meinungsmedium!) boten und möglicherweise immer noch bieten, mit oder ohne Kalkül, Jakob Augstein, Jan Jasper Kosok und Lutz Herden. Ihr „Handeln“ hatte dem Anschein nach System. Und dafür gab und gibt es keine Entschuldigung.
        Selbst solche medialen Watschen muss sich der Sohn des Auschwitzkeulen-Erfinders jetzt offensichtlich von Broder gefallen lassen, nur um kein „Hochkochen“ und Sichtbarwerden des „braunen Linsengerichts“ zu riskieren, das die Suppenköche allwöchentlich bereiteten. Es ist Broder`s Verdienst, dass der Gestank solcher „Kost“ jetzt nicht mehr unterm Deckel zu halten und weithin vernehmbar ist!

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        • 23. September 2012 18:43

          „Näher an der Wahrheit als man zu glauben bereit sein mag“ – nämlich Broders Deutlichkeit; das ist gut formuliert!
          Auch das mit dem „nicht mehr unterm Deckel zu halten“ ist wohl eine zutreffende Beschreibung. – … und die MI bietet ein diskutiertes Archiv …

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      • 25. September 2012 00:33

        Stimmt Louis,

        Verantwortlich für das „Freitagsprojekt“ und damit für die Möglichkeit volksverhetzende antisemitische Hetze im angeschlossenen Onlineforum zu verbreiten, ist Augstein und Kosok. Dazu kommen Herdens Artikel die das Bild abrunden. Eigenartig ist aber doch, dass sich die Freitagsblogger, die sich ansonsten zu jedem Blödsinn äußern in Schweigen hüllen. Was sagen denn die Freitagsreservisten von Uwe Theel, Rahab, ed2murrow bis merdeister zu Henryk Broders Artikel, „Wie der Herr so das Gescherr“? Was sagen die „merkbefreiten“ Sweetheart oder Forenboy dazu? Man hört ja gar nix mehr. Seit Henryk Broders Artikel ist der antisemitische Gestank des „Freitags“ nicht mehr unter dem Deckel zu halten und das ist sehr gut so.

        Beste Grüße
        fidelche

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        • mentalpunker permalink
          25. September 2012 18:40

          „Eigenartig ist aber doch, dass sich die Freitagsblogger, die sich ansonsten zu jedem Blödsinn äußern in Schweigen hüllen.“ – – – Schweigen ist Empörung in braun?

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  22. 22. September 2012 21:44

    Der ahnungslose Georg von Grote schreibt im Freitag am 22.09.2012 14:29:

    @Red Bavarian 22.09.2012 14:11
    Man schaue einmal in den DE-Wikipedia-Artikel zum Freitag unter ‚Stimmen zum Freitag‘.

    Ich möchte jetzt nicht wissen, wer diesen Wiki-Beitrag zu verantworten hat und wer ausgerechnet diese Stimme hinzugeliefert hat.

    Fakt scheint aber zu sein, dass diese Passage bei Broder einem sogenannten joint venture unseres hier als so ehrenwert betrachteten ed2morrow und einem bei dieser MI schreibenden Breitenstein zu verdanken ist. laut Breitenstein hat dieser das erst ed2 angeboten und brüstet sich aber gleichzeitig, mittlerweile mit Broder befreundet zu sein und ihm deshalb diese Passagen zur Verfügung gestellt hat. Entweder hat er dabei übersehen, dass das längst gelöscht ist, oder es Broder bewußt verschwiegen, was Broder im Prinzip auch egal gewesen wäre.

    Ed2 wiederum hetzt auf seinen „Die Ausrufer“ hinten herum gegen den Freitag und wem verschafft er dabei eine Platform? Einem gewissen TomGard und Fidelche, beides offenbar, neben anderen, gern gesehene Kommentatoren bei ihm.

    manche, jetzt vielleicht nicht Sie, bavarian, sollten sich vielleicht einmal besser informieren 🙂

    http://www.freitag.de/autoren/georg-von-grote/welcome-to-the-club-mr-augstein#1348316969136123

    ——-
    Dieser Eintrag von Grote wurde einige Tage später von der Moderation zensiert, sprich versteckt. Die Nerven liegen blank bei Kosok und Co.
    Die MI Redaktion

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    • 23. September 2012 10:29

      Also mein Name ist Breitenberger und nicht Breitenstein. Ich habe auf Henryk Broders Homepage den Artikel „Die Reservisten des Freitags“ veröffentlicht und per email festgestellt, dass es große Übereinstimmungen bezüglich der Ansichten über den „Freitags“ mit Henryk Broder gibt. Ich vermute mal, wenn mich Broder überhaupt nicht mögen würde, dann hätte ich auch nicht auf seiner Achse schreiben dürfen.

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    • 23. September 2012 10:35

      Tja friewolf, dann werde ich den ahnungslosen Herrn Grote mal aufklären, denn offensichtlich liest er hier mit:

      1. TomGard schrieb von 2009 bis 2010 im „Freitag“ ohne, dass er zensiert worden wäre. Ende 2010 kündigte er über Wochen an, dass er sich aus der Freitagscommunity aus zeitlichen Gründen zurückziehen werde. Die anderen Antisemiten von Rahab, thinktankgirl, D.v.W. bis Phineas Freek bedauerten seinen Rückzug zutiefst, da er doch stets an vorderster Front in ihrem Kampf gegen Israel stand. Seine Beiträge hat also TomGard selbst gelöscht. Dem „Freitag“ waren seine Ausfälle gegen Israel gerade recht, wie Henryk Broder sehr richtig schreibt. Ich empfehle dazu die Inhalte des Ressortchefs Politik des „Freitags“ Lutz Herden zu lesen und diese auf Kompatibilitäten abzugleichen.

      2. TomGard, Rahab und die Lebensgefährtin von TomGard, Jana (ebenfalls Freitagsbloggerin) schreiben unzensiert bei den „Ausrufern“, einem Ablegerblog des „Freitags“. Ich wurde dort zensiert weil ich ed2murrow darauf aufmerksam machte, dass es nicht stimmt, dass Grote der einzige Antisemit im „Freitag“ ist. Als Beispiel brachte ich einige Zitate von TomGard. Ed2murrow sieht sich als einen Teil des Projektes des antizionistischen „Freitags“. Für mich ist er nicht besser als Rahab und Co. Ich würde mich mit ed2murrow nicht gemeinsam an einen Tisch setzen, die Gefahr mich zu erbrechen wäre zu groß.

      3. Zugestehen möchte ich, dass Grote im Vergleich zu TomGard ein „kleines Licht“ ist. Der „Freitag“ hat Antisemiten unterschiedlichster Couleur. Grote ist keineswegs der schlimmste.

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    • 23. September 2012 10:43

      Im Wikipedia-Eintrag für den „Freitag“ steht seit kurzem unter „Stimmen zum Freitag“:

      „Drecksblatt[es], das aus der Konkursmasse der DDR übrig geblieben ist. Die Redaktion legt großen Wert auf die Interaktion mit der Leserschaft, was in der Praxis bedeutet, dass jeder Psychopath das Wort erteilt bekommt, ein Georg von Grote zum Beispiel, den sogar Augstein für einen Antisemiten hält, der den Juden den Holocaust nicht verzeihen kann, oder ein pseudonymer Schmierlappen, der unter dem Nome de guerre TomGard seine judenpolitischen Expertisen verbreitet.“

      – Henryk M. Broder: Wie der Herr, so das Gescherr. In: Die Achse des Guten vom 19. September 2012

      Die MI-Redaktion stellt dazu fest: Kein Mitarbeiter unserer Redaktion hat diesen Eintrag erstellt. Gleichwohl hat unser Beitrag „Freitags Avantgarde“ (Vol.6) keinen unwesentlichen Anteil an der Existenz des Artikels von Henryk Broder.

      Damit ist das Thema für die MI-Redaktion vorerst abgeschlossen. Die Leser sollen sich ihr eigenes Urteil bilden. Die Informationen dazu sind hier bei MI in Hülle und Fülle zu finden.

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      • 23. September 2012 19:27

        Immerhin: Zwischen den Freitagsstrategen Phineas Freek und Georg von Grote heißt die interne Kommunikation schon „Fehler 404“. Also ’nichts gefunden‘ … jedenfalls nichts im Online-Freitag …
        Na, dann halt Wiki …

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        • mentalpunker permalink
          25. September 2012 18:47

          Jetzt wurde jedoch zurückgelöscht. – Lexika und ihr ‚Allgemeinwissen‘ sind auch nur ein Bild ihrer Zeit, tja.
          Die Kämpfe sind jedoch archiviert. Auslöschung gibt´s sicher nur bei: Thomas Bernhard. Hehe.

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      • 25. September 2012 12:18

        Jakob Augstein oder jemand aus seinem Umfeld hat offenbar den Wikipedia-Eintrag löschen lassen.

        Vermutlich hat es Augstein lieber wenn Heribert Prantl dem „Freitag“ schmeichelt. Peinlich für Wikipedia, wenn nicht auch unangenehme Stimmen zum „Freitag“ veröffentlicht werden dürfen. Die Reaktion von Augstein ist natürlich verständlich. Er will den Schein wahren. Fraglich ob Wikipedia diese Praxis durchhalten kann.

        Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, nach den Anschuldigungen und vielfachen Zuweisungen von Henryk Broder wird einigen Unterstützern des „Freitags“ nicht mehr wohl in der Haut sein. Ihr Schweigen lässt darauf schließen. Ich würde viel dafür geben, wenn ich die roten Köpfe und die entsprechenden peinlichen Diskussionen in der Freitagsredaktion sehen und hören könnte.

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        • MEMO permalink
          28. Oktober 2012 12:59

          Naja – da bin ich anderer Meinung. Ich finde es angemessen, das dieser Eintrag gelöscht wurde. Broder ist nun nicht der offizielle moralische Richter der Republik sondern lediglich ein Schreiberling der Welt, nicht mehr, nicht weniger.

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    • 24. September 2012 12:48

      Der von mir hier eingestellte Kommentar Georg von Grotes vom 22.09.2012 14:29
      @Red Bavarian wurde von der Freitagsmoderation nun „versteckt“.

      Scham?

      http://www.freitag.de/autoren/georg-von-grote/welcome-to-the-club-mr-augstein#1348316969136123

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